Die guten Vorsätze und ... wie weiter?
16.01.2012Von: Prof. Peter M. Wald
Gerade zum Jahresanfang sind Sie en Vogue – die guten Vorsätze. Ganz oben auf der Liste: mehr Zeit mit Freunden oder der Familie verbringen, sich mehr bewegen und gesünder ernähren oder mit dem Rauchen aufhören. Und auch im Studium mangelt es bestimmt nicht an guten Vorsätzen: Der eine möchte seine Leistungen in bestimmten Fächern verbessern, andere wiederum wollen sich weniger stressen lassen. Doch so unterschiedlich die Vorsätze auch sind, eines haben sie häufig gemeinsam: Schon nach kurzer Zeit geraten sie in Vergessenheit und werden – heimlich, still und leise, aufgegeben. Doch warum ist das so? Professor Dr. Peter M. Wald, Professor für Personalmanagement an unserer Fakultät Wirtschaftswissenschaften kennt die Antwort: „Die meisten Menschen setzen sich mit Vorsätzen ein Ziel, das sie erreichen möchten. Dabei vernachlässigen sie oftmals, den Weg, auf dem das Ziel erreicht werden soll, festzulegen oder diesen auch bei möglichen Widrigkeiten konsequent bis zum Ende zu gehen.“ Damit Ihnen dies nicht passiert, werden hier (mit großem Dank an die DIS AG, die diesen Text freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat) Tipps, Tricks und Strategien vorgestellt, mit denen das „Durchhalten“ leichter fällt. Auf Grundlage psychologischer Erkenntnisse werden sechs gute Vorsätze und die Wege zu ihrer Realisierung dargestellt, damit Sie Ihre Ziele besser erreichen und gleichzeitig mehr Zeit für sich selbst gewinnen können.
Vorsatz 1: Sich (erst einmal) selber besser kennenzulernen
Handlungs- oder Lageorientiert – Welcher Typ sind Sie?
Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung aller guten Vorsätze ist eine realistische Einschätzung Ihrer eigenen Kompetenzen beziehungsweise Ihres Verhaltens. Dabei können folgende Fragen helfen: Wie bewerte ich mein Leistungs- oder Sozialverhalten? Wie gehe ich üblicherweise mit Herausforderungen um? Was will und kann ich an meinem Verhalten ändern? Wo fühle ich mich stark? Wo habe ich Entwicklungsbedarf? Wie gut ist mir die Umsetzung meiner Vorsätze in der Vergangenheit gelungen?
Sicherlich ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass es manchen Menschen besser und schneller gelingt, einmal gefasste Vorsätze und Ziele zu realisieren. Warum aber lassen sich einige Menschen offenbar leichter von ihren Vorsätzen und Zielen ablenken als andere?
Der Grund hierfür liegt in dem individuellen Umgang mit Vorsätzen und Zielen beziehungsweise im Ausmaß der Kontrolle über eigene Handlungen. Dabei wird zwischen zwei Ausprägungen unterschieden. Einige Menschen besitzen eine ausgeprägte Handlungsorientierung. Sie zeichnen sich durch klare Vorstellungen und durch eine schnelle und effiziente, zuweilen auch drängende Umsetzung einmal gefasster Vorsätze aus. Von der Umsetzung ihrer Vorsätze sind sie nicht leicht abzulenken.
Auf der anderen Seite beschäftigen sich Menschen mit ausgeprägter Lageorientierung intensiv mit der Verarbeitung von Informationen oder dem Umgang mit Misserfolgen. Bei ihnen bleibt es oft bei Absichten. Der Schritt zur Bildung von Vorsätzen bleibt aus. Die Gedanken lageorientierter Menschen kreisen mehr um Zustände – sogenannte „Lagen“ – und weniger um Handlungen, die zur Realisierung von Zielen beitragen. Dies bindet Kräfte, die nicht für andere Aktivitäten zur Verfügung stehen.
Mein Rat: Schätzen Sie ehrlich für sich ein, wie hoch Ihre Handlungsorientierung ist. Machen Sie sich auch bewusst, dass diese durchaus beeinflusst werden kann, indem beispielsweise störende Informationen ausgeblendet werden, die eigene Motivation gezielt gesteigert und die Informationsverarbeitung reduziert wird. Hilfreiche Tipps, die zu erfolgreichen Vorsätzen führen, sind außerdem: Fassen Sie immer nur wenige Vorsätze. Diese sollten aus eigener Motivation hervorgehen, realistisch und auf ein Ziel hin ausgerichtet sein.
Von Absichten über Vorsätze zu Wenn-Dann-Plänen
Nachfolgend wollen wir Ihnen helfen, mit Ihren Absichten und Vorsätzen im Sinne der Handlungsorientierung aktiver umzugehen, damit Sie diese in Zukunft erfolgreich gestalten. Vornweg sollten Sie sich Klarheit über Ihre gegenwärtige Situation im Studium bzw. im privaten Bereich verschaffen. Wie sehen Ihre Studien-Ziele aus? Was wollen Sie erreichen? Wo sehen Sie Schwerpunkte? Geht es Ihnen eher um bestimmte Leistungen oder um Ihr Verhalten?
Auf dieser Basis können Sie mit Absichten beginnen, müssen aber aus diesen unbedingt konkrete Vorsätze formulieren. Aus diesen Vorsätzen sollten sich dann abschließend konkrete Wenn-Dann-Pläne ableiten lassen. Auf diese Weise werden aus bloßen Absichten realisierbare Vorsätze, die sich situationsabhängig dann in Form bestimmter Handlungen sogar „abrufen“ lassen.
Expertentipp 1: Schritt für Schritt – Absichten – Vorsätze - Wenn-Dann-Pläne
Komplex Sozialkompetenz – Fähigkeit zur zielorientierten Gesprächsführung
Dies könnte zum Beispiel wie folgt aussehen:
Absicht: Ich möchte meine Sozialkompetenz ausbauen.
Vorsatz: Um meine Sozialkompetenz auszubauen, werde ich bis zum 30. Juni 2012 ein Seminar zur Gesprächsführung besuchen. Diese Kenntnisse werde ich im Rahmen von Vorstellungsgesprächen und bei der Vorstellung von Studienprojekten anwenden.
Wenn-Dann-Pläne:
Hier wird konkret beschrieben, wie in bestimmten Situationen vorgegangen werden kann. Bezogen auf das Beispiel Gesprächsführung kann dies bedeuten:
Wenn ein Gesprächspartner das Thema wechselt, dann werde ich ihn höflich an den Zweck des Gespräches erinnern („Darf ich Sie an ... erinnern“).
Wenn mich ein Gesprächspartner kritisiert, dann werde ich nach den konkreten Gründen und den Möglichkeiten zur Verbesserung fragen („Kann ich Sie nach den Gründen für ... fragen. Wie kann ich dies in Zukunft besser machen ...?“).
Wenn ich eine neue Aufgabe übertragen bekomme, dann werde ich nach klaren Erfolgskriterien fragen. („Was ist für eine erfolgreiche Erledigung nötig?“, „Woran lässt sich der Erfolg festmachen?“)
Wenn-Dann-Pläne können eine große Hilfe sein, müssen jedoch möglichst genau ausformuliert werden. Es geht darum, nicht mehr nachzudenken oder nach Gründen zu suchen, um ein bestimmtes Verhalten zu zeigen. Ziel ist es, einen Automatismus zwischen Situation und einer konkreten Handlung herzustellen.
Vorsatz 2: Neues wagen und sich Herausforderungen stellen
Neues wagen, das bedeutet nicht selten, das Bekannte hinter sich zu lassen, einen Schlussstrich zu ziehen, ein neues Kapitel zu beginnen. Nicht selten ergibt sich plötzlich und unerwartet eine Möglichkeit, den nächsten Schritt zu tun, sich persönlich oder beruflich zu verändern und weiterzuentwickeln. Damit Sie diese oft einmaligen Gelegenheiten nutzen und erfolgreich meistern können, sollten Sie auf eine solche Situation vorbereitet sein, um überlegt handeln zu können. Stellen Sie sich vorab beispielsweise folgende Fragen: Wie gehe ich mit einer neuen Situation, einer neuen Herausforderung um? Interpretiere ich diese als Chance oder eher als Bedrohung? Bin ich in der Lage, aus Erfolgen ebenso wie aus Misserfolgen zu lernen? Was könnte mich daran hindern, mich einer neuen Situation zu stellen oder eine Herausforderung anzunehmen?
Positive Empfindungen als Motivation
Auch sollten Sie für sich selbst erkennen, was Sie persönlich antreibt. Ist es das Erfolgserlebnis an sich, etwas geschafft zu haben? Oder ist es eher das, was Sie sich als Konsequenz einer gemeisterten Aufgabe versprechen – beispielsweise mehr Prestige oder ein Lob?
Es kann darüber hinaus sehr hilfreich sein, wenn Sie sich vorstellen, welche positiven Empfindungen Sie nach dem erfolgreichen Abschluss einer Herausforderung haben, um dieses Gefühl später auch auf andere Situationen anwenden zu können. Mögliche Fragen sind hier also nicht nur: Warum will ich dies machen? Oder: Wie werde ich es machen? Sondern auch: Wie werde ich mich danach fühlen? Positive Gefühle sind wichtig, um sich kommenden Aufgaben aktiv zu stellen.
Nutzen Sie Herausforderungen, um an ihnen zu wachsen
In vielen Fällen kann es hier nützlich sein, den nötigen „Wagemut“ oder die „Bereitschaft“ zu trainieren. Übernehmen Sie , z. B. bei gemeinsamen Gruppen- oder Projektarbeiten, zunächst freiwillig kleinere neue Aufgaben. Fühlen Sie sich sicher, übernehmen Sie Aufgaben mit größerem Umfang und größerer Wichtigkeit. Steigern Sie sich kontinuierlich. Dadurch wird schrittweise die wichtige Fähigkeit der Selbststeuerung entwickelt. Sie lernen, das eigene Verhalten bei der Bewältigung von Anforderungen zu steuern. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch von ‚Volition’, also dem Willen, Handlungen auch bei inneren Widerständen und äußeren Ablenkungen bis zum Erreichen des geplanten Ziels auszuführen. Waldemar Pelz benutzt dafür auch den Begriff ‚Umsetzungskompetenz’, die durch die Übernahme und Ausführung von fordernden Aufgaben entwickelt werden kann.
Voraussetzung dafür ist, diese ungewohnten und neuen Herausforderungen aktiv anzunehmen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und durch die erfolgreiche Bewältigung umfassend zu lernen. Lernen Sie jedoch nicht nur, wie Sie die gestellte Aufgabe bestmöglich erfüllen können, sondern ziehen Sie auch Schlüsse für einen besseren Umgang mit sich selbst. Stärken Sie Ihre Selbstdisziplin und den Umgang mit Empfindungen wie Erfolg und Misserfolg. Wachsen Sie an und mit jeder Aufgabe. So werden Sie künftig nicht zuletzt auch offener für Veränderungen sein.
Denn ganz gleich welche Rolle Ihre Motive bei der Annahme einer neuen Chance oder Herausforderung spielen: Entscheidend ist die Tatsache, dass Sie bereit sind, immer wieder Neues zu wagen. Nur so können Sie Erfahrungen sammeln und neue Fakten und Zusammenhänge kennenlernen - und sich persönlich weiterentwickeln.
Experten-Tipp
Ihre Bereitschaft, neue Aufgaben und Herausforderungen anzugehen, können Sie trainieren. Die individuelle Beantwortung der folgenden Fragen kann Ihnen dabei helfen:
1. Umgang mit neuen Situationen
Wie gehe ich grundsätzlich mit neuen Situationen um? Interpretiere ich diese als Herausforderung oder als Bedrohung?
Was hindert mich daran, eine Herausforderung anzunehmen?
Was bedeutet mir der Erfolg bei der Erfüllung von Aufgaben? Was muss passieren, damit ich mich entschlossen einer neuen Situation stelle?
Bin ich in der Lage, aus Erfolgen und Misserfolgen zu lernen? Welche Gefühle begleiten mich bei Erfolg oder Misserfolg?
2. Sich Herausforderungen stellen
Warum will ich diese Aufgabe angehen? Wie werde ich es machen?
Wie werde ich mich danach fühlen? Welche Empfindungen habe ich nach dem Erledigen einer neuen Aufgabe?
Stellen Sie sich unbedingt vor, wie angenehm es ist, wenn Sie eine Aufgabe erfolgreich bewältigt haben!
3. Erfahrungen und Lernerfolge
Wie habe ich mich nach erfolgreichem Abschluss gefühlt?
Wie habe ich Erfolge erlebt? Wie bin ich mit Misserfolgen umgegangen?
Wie ist der Erfolg entstanden? Wie habe ich persönlich agiert?
Wie bin ich mit meinen Empfindungen umgegangen?
Was bedeuten neue Aufgaben und Veränderungen in Zukunft für mich?
Vorsatz 3: Andere unterstützen und etwas Gutes tun
Im Studium gibt es erfahrungsgemäß verschiedene Möglichkeiten die Mitstudierenden zu unterstützen. Sie können sich bestimmt an Situationen erinnern, wo Sie um Rat und Hilfe gebeten wurden. Wie haben Sie auf Bitten oder Anfragen dieser Art reagiert? Ablehnend? Ausweichend? Kooperativ? In welchen Situationen haben Sie Hilfsbereitschaft signalisiert oder bereits praktiziert? Wie ehrlich haben Sie dies gemeint?
Engagement zahlt sich für beide Seiten aus
Klar ist, dass die Zusammenarbeit mit Anderen auch den Erfolg Ihrer eigenen Bemühungen bestimmt. Ohne Zusammenarbeit können Sie weder alle Ihre Ziele erreichen noch Ihre Vorsätze realisieren. Wenn Sie Anderen aus eigener Initiative bei der Bewältigung ihrer Aufgaben helfen, verlassen Sie Ihre passive Position und gestalten Ihre Handlungen selbst. Indem Sie andere unterstützen, können Sie lernen und sich selbst ausprobieren. Engagement für Andere zahlt sich also nicht nur für den Empfänger, sondern auch für Sie als Erbringer aus.
Wenn Sie den Blick auf Andere und deren Bedürfnisse richten, erhöhen Sie Ihre Sensitivität und werden fähig, die Anliegen Anderer zu erkennen und ihnen gegebenenfalls auch zu helfen. Wenn Sie Gutes tun, können Sie - oft außerhalb der täglichen Routine - ungewohnte Aufgaben suchen und Neues ausprobieren. Helfen Sie Anderen, können Sie dadurch auch einen Ausgleich zu den Dingen und Aufgaben schaffen, die Sie nicht „freiwillig“ wählen konnten. Es entstehen dadurch Chancen, Aufgaben um ihrer selbst willen zu übernehmen und Erfolge für Andere zu organisieren.
Den Umgang mit sich selbst erlernen
Mit einem solchen Engagement können Sie auch die eigenen Bedürfnisse sozialer oder ideeller Art befriedigen. Sie erlangen Zufriedenheit und trainieren damit nicht zuletzt auch Ihre Bereitschaft zur Übernahme von neuen Herausforderungen. Etwas Gutes zu tun oder, um es korrekt auszudrücken, Gemeinsinn oder prosoziales Verhalten zu zeigen, bedeutet somit, Anderen zu helfen und gleichzeitig die Chance zu erhalten, besondere Kompetenzen und Erfahrungen zu erwerben. Dazu zählen in erster Linie praktizierte Hilfsbereitschaft aber auch Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zur zielgerichteten Kooperation. So lernen Sie nicht nur die Bewältigung neuer Aufgaben, sondern üben auch den besseren Umgang mit sich selbst. Wie wichtig gerade die Übernahme neuer Aufgaben und das Sammeln von Erfahrungen sind, um sich persönlich weiterzuentwickeln, konnten Sie bereits in den vorangegangenen Vorsätzen erfahren.
Experten-Tipp
Suchen Sie sich aktiv Herausforderungen oder Aufgaben neben Ihrer üblichen Tätigkeit. Versuchen Sie dabei, folgende Fragen zu beachten:
- Wo gibt es Aufgaben, bei denen Sie persönlich zum Erfolg beitragen können?
- Ist Ihre Hilfsbereitschaft ehrlich gemeint?
- Welche Unterstützung können Sie leisten?
- Wer könnte Ihre Hilfe gebrauchen?
- Welche Angebote können Sie machen?
Fragen Sie sich bei diesen Aktivitäten immer nach dem Sinn bzw. warum Sie dies tun:
Bieten diese Tätigkeiten neben der unverzichtbaren Hilfe für Andere auch die Möglichkeit des Erwerbs neuer Erfahrungen für Sie?
Können Sie sich hier mit eigenen Ideen und Vorschlägen aktiv einbringen?
Vorsatz 4: Neues lernen
In jedem Menschen ist der unterbewusste Drang verwurzelt, kontinuierlich Neues zu lernen. Sei es das Erlernen von Fachwissen, einer Fremdsprache, einer neuen Sport- und Bewegungsart oder anderer Verhaltensweisen. Trotz dieser Tatsache und der Forderung nach lebenslangem Lernen, ist die Bereitschaft, Neues zu lernen, recht unterschiedlich ausgeprägt. Woran liegt das?
Bei Kindern lässt sich das so genannte erforschende Verhalten leicht erkennen. Motivationspsychologen bezeichnen dies oft als Neugiermotiv. Dies dürfte nicht nur bei Kindern bedeutsam sein, sondern bewirkt bei neugierigen Menschen eine anhaltende Verknüpfung bestimmter Hirnzentren. Bei neuen Erfahrungen werden in den betreffenden Hirnbereichen Botenstoffe freigesetzt, die zu positiven Gefühlen führen. Dies kann wiederum die Suche – oder den Drang – nach neuen Erfahrungen verstärken.
Lernen, also neue Erfahrungen sammeln, können Sie überall: Bei der Erledigung von Aufgaben ebenso wie bei eigenständigen Erarbeitung neuen Wissens. Was bedeutet Lernen? Lernen kann als Prozess der Aneignung neuen Wissens und neuer Fähigkeiten betrachtet werden. Durch Lernen versetzen Sie sich in die Lage, mit neuen oder sich ändernden Situationen erfolgreich umzugehen. Das ist nicht unerheblich für die spätere Gestaltung Ihrer Karriere.
Setzen Sie Ihre Lernschwerpunkte selbst
Die Fokussierung auf das Selbstlernen beziehungsweise das selbstgesteuerte Lernen kann hier hilfreich sein. Selbstgesteuertes Lernen bedeutet, dass Sie selbst über die Ziele, Schwerpunkte sowie die Lernmethoden und -hilfsmittel entscheiden und diese auch umsetzen. Mit individuell gesteuerten Lernprozessen können Sie die Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten bewusst beeinflussen. Um dabei langfristig erfolgreich zu sein, ist es nach Ansicht von Pädagogen wichtig, herausfordernde Fragestellungen anzunehmen, sich aktiv mit diesen auseinanderzusetzen und die neu erworbenen Kompetenzen eigenständig zu festigen.
Neu Erlerntes muss praktisch angewandt werden
Damit Lernen die gewünschten Karrierewirkungen entfalten kann, müssen die neuen Kenntnisse und Erfahrungen erfolgreich angewandt werden. Dies ist genauso wichtig wie das erfolgreiche Lernen selbst. Ohne einen solchen Transfer des Gelernten bleibt es bei einer Anhäufung von Wissen oder Fähigkeiten. Bei der Bewertung und Beeinflussung von Lern- und Transferprozessen kann das so genannte Kirkpatrick-Modell (siehe auch Experten-Tipp) helfen. Dieses hinterfragt die Reaktionen, das eigene Gefühl beim Lernen, ebenso wie das Lernen an sich, also den Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten. Auch die Auswirkungen des Erlernten auf das eigene Verhalten und die konkreten Verbesserungen durch den Transfer der neuen Fähigkeiten in die Praxis werden berücksichtigt. So kann Ihnen das Modell bei der Gestaltung selbst gesteuerter Lernprozesse helfen, da Sie mit seiner Hilfe das Lernen systematisch auf den Transfer ausrichten können. Ohne eine solche Ausrichtung wird zwangsläufig der gewünschte Effekt des Lernens auf die Karriere ausbleiben.
Konzentrieren Sie sich auf Ihre Stärken
Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie sich beim Lernen nicht an Ihren Schwächen, sondern an Ihren bestehenden Stärken oder Ressourcen orientieren. Mit dem Grundsatz „Stärken stärken“ erzielen Sie deutlichere Auswirkungen des Lernens auf die Karriere. Beim Ausgleich von vorhandenen Schwächen erreichen Sie oft nur den bereits vorhandenen allgemeinen Stand. Widmen Sie sich jedoch Ihren Stärken, werden Sie neue Leistungsdimensionen erreichen!
Experten-Tipp - Anregungen aus dem Kirkpatrick-Modell
Folgende Fragen helfen Ihnen, beim Lernen die richtigen Schwerpunkte zu setzen, und bringen Sie persönlich und beruflich voran:
Reaktionen beim Lernen
- Wie fühle ich mich beim Lernen?
- Wie kann ich das Lernen bzw. die Lernbedingungen beeinflussen?
- Bleibe ich weiterhin neugierig?
Zum Lernen an sich
- Wie groß ist der Zuwachs an Wissen und Fähigkeiten?
- Wie lässt sich dies eventuell messen?
- Kann dieser Zuwachs bspw. durch gezielten Einsatz von Medien und Hilfsmitteln gesteuert werden?
Wirkungen des Lernens auf mein Verhalten
- Wie stellt sich die Verhaltensänderung dar?
- Wie entwickeln sich meine Fähigkeiten weiter?
- Wie kann ich meine Fortschritte beim Lernen kontrollieren?
- Wen könnte ich nach meinen Verhaltensänderungen fragen?
Ergebnisse des Lernens bzw. des Transfers des Gelernten
- Wie verbessern sich meine Leistungen durch das Lernen?
- Welche geschäftlichen Ergebnisse ergeben sich aufgrund meiner verbesserten Leistungen?
- Wie zeigt sich letztlich der wirtschaftliche Erfolg bei der Umsetzung des Gelernten?
- Wie wirkt dies langfristig auf meine Karriere?
Vorsatz 5: Sich selbst etwas Gutes tun
Bei diesem Vorsatz stehen Sie selbst und Ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt der Überlegungen. Sie erfahren, warum es sinnvoll ist, sich selbst etwas Gutes zu tun, und warum auch das ein guter Vorsatz sein kann.
Das Handeln selbst steht im Mittelpunkt
Gutes bedeutet in diesem Fall, Dinge zu tun, die Ihnen Spaß machen, die Sie selbst stabilisieren oder Ihre Stimmung merklich verbessern. Gemeint sind nicht unbedingt die großen Dinge. Häufig sind es vielmehr die kleinen Handlungen, die angenehm und zugleich hilfreich sein können. Dabei geht es in erster Linie um Aktivitäten, die nicht wegen des Resultats ausgeführt werden, sondern die einen Wert an sich besitzen. Nämlich weil sie Freude, Spaß oder sogar Glück mit sich bringen. Diese Aktivitäten sind intrinsisch - also "von innen" heraus - motiviert und können durch die eigenen Gedanken und Gefühle verstärkt werden. Ziel dabei ist es, mit Anspannungen aktiv umzugehen und sich beispielsweise nach Stressphasen möglichst schnell wieder besser zu fühlen aber auch „schlechte“ Stimmungen und negative Erlebnisse rasch zu überwinden.
Sport, Musik oder soziale Kontakte bieten Entspannung im Alltag
Wie kann man sich das praktisch vorstellen? Viele Menschen treiben Sport oder nutzen Entspannungsübungen, wie beispielsweise Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Daneben gibt es zahlreiche andere Dinge, die man problemlos im Studienalltag unterbringen kann. Dazu gehört, bewusst eine Pause einzulegen, in den Pausen einen kurzen Spaziergang zu machen oder ein Buch zu lesen, Musik zu hören oder Freunde zu treffen. Erstellen Sie sich eine Liste, in die Sie all die Dinge aufnehmen, die Ihnen Freude bereiten oder die Sie wirklich gern machen. Bringen Sie diese Dinge in eine Reihenfolge. An dieser Stelle nochmals der Hinweis: Es sollte hier nicht um die großen Vorhaben, sondern um die kleinen Handlungen und Aktivitäten gehen.
Tun Sie sich bewusst etwas Gutes
Selbsthilfe bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Sie nach Möglichkeit aus eigener Kraft mit der Suche nach den richtigen Dingen für sich starten, und diese dann in der passenden Situation einsetzen, beispielsweise zur Entspannung nach stressigen Phasen. Funktioniert dies nicht sofort, kann Folgendes helfen: Zum Einstieg denken Sie an die betreffenden Handlungen, wenn es Ihnen gut geht oder wenn Sie erfolgreich waren. Führen Sie gegebenenfalls diese Handlungen auch aus, tun Sie sich bewusst etwas Gutes. Gerade in diesen „einfachen“ Situationen können Sie lernen, sich auf bestimmte Handlungen zu freuen oder diese als eine Art von Belohnung zu verstehen. Diese Erfahrung kann Ihnen durchaus dabei helfen, besser mit Herausforderungen und Schwierigkeiten verschiedenster Art umzugehen und sich dadurch immer wieder Gutes zu tun. Dies kann auch über die erwähnte Entspannung hinausgehen und auch die Reflektion des Erlebten oder die Weitergabe von Erfahrungen beinhalten. Daraus kann man nicht zuletzt Impulse gewinnen und Kraft für weitere Aufgaben tanken.
Expertentipp
Entspannung im Alltag bieten die kleinen, wohltuenden Dinge. Mit den folgenden Fragen können Sie herausfinden, was Ihnen hilft, sich besser zu fühlen oder zu entspannen:
- Was ist gut für mich?
- Was gefällt mir? Gibt es Aufgaben und Aktivitäten außerhalb meiner beruflichen Tätigkeit, die mir besondere Freude bereiten?
- An welchen neuen Dingen hätte ich besonderen Spaß?
- Wobei kann ich mich entspannen?
- Wie kann ich Erlebtes reflektieren?
- Welche Entspannungstechniken kenne ich? Welche davon kann ich aktiv anwenden? Wo kann ich mir gegebenenfalls entsprechende Kenntnisse verschaffen?
Hinweis:
- Beginnen Sie mit der Erstellung der im Text erwähnten Liste mit angenehmen Dingen! Was könnte dazu gehören?
- Bringen Sie diese Dinge in eine Reihenfolge, indem Sie die Realisierbarkeit und die Wirkungen berücksichtigen.
Achtung: Je mehr Ideen Sie hier aufführen, umso leichter dürfte es Ihnen fallen, stets die passenden „guten Dinge“ zu finden und zu realisieren.
Vorsatz 6: Mit Eigeninitiative die Karriere erfolgreich steuern
Wie wichtig es ist, selbst die Initiative zu ergreifen, haben Sie bestimmt schon oft erfahren. Menschen mit ausgeprägter Eigeninitiative – oftmals auch Selbststarter genannt – werden in der Regel als besonders leistungsfähig und erfolgsorientiert eingeschätzt. Demnach ist Eigeninitiative offensichtlich ein wichtiger Faktor für den beruflichen Erfolg und erhöht die Karrierechancen.
Selbstbewusstsein fördert eigeninitiatives Handeln
Für den Psychologen Michael Frese zeigt sich Eigeninitiative vor allem in der Nutzung der vorhandenen Handlungsspielräume, am selbstbewussten Auftreten und dem Wissen um die eigenen Stärken und Kompetenzen. Menschen mit diesen Charaktermerkmalen verfolgen ihre Ziele auch bei Widerständen mit Geschick sowie ausdauernd und beharrlich. Selbstvertrauen, die Möglichkeit zur aktiven Einflussnahme und zur Übernahme von Verantwortung, aber auch die Fähigkeit, mit Rückschlägen und Misserfolgen umgehen zu können, sind förderlich für ein eigeninitiatives Handeln.
Hinzu kommen Einflussfaktoren, die auf persönliche Voraussetzungen zurückgeführt werden können. Sind Sie handlungsorientiert und leistungsmotiviert? Sind Sie bereit, neuartige Aufgaben zu übernehmen und sich dabei zu beweisen? Dann fällt es Ihnen leichter, Eigeninitiative zu zeigen. Wichtig dabei ist, dass Sie die jeweilige Situation berücksichtigen, in der Sie die Initiative ergreifen wollen: Wie wirksam ist hier Ihr Einfluss? Haben Sie tatsächlich die Möglichkeit, sich zu beweisen? Kurz gesagt geht es darum, sich einen Bereich auszusuchen, den Sie aufgrund Ihrer Fähigkeiten etwas verändern können. Bedenken Sie aber auch, dass zu viel oder auch unerwartete Eigeninitiative bei Ihren Mitstudierenden eventuell nicht immer so gut ankommt.
Steuern Sie Ihre Entwicklung
Wie hängen nun Eigeninitiative und Karriere zusammen? Für das Steuern der eigenen Entwicklung ist es unbedingt notwendig, dass Sie wissen, was Sie erreichen wollen. Wie sieht beispielsweise das spätere berufliche Umfeld aus, in dem Sie sich wohlfühlen und einbringen wollen? Eigeninitiative versetzt Sie in die Lage, die eigene Entwicklung zielgerichtet zu steuern. Erfahrungsgemäß steht hier oft die Frage nach einer späteren Fach- oder Führungslaufbahn im Vordergrund. Betrachtet man diese Entwicklung differenzierter, können folgende Fragen helfen, die gewünschte Entwicklungsrichtung zu definieren: Geht es Ihnen in erster Linie um Einfluss und Status, oder um einen festen Platz im Unternehmen? Streben Sie nach Autonomie und Selbstbestimmung? Liegt Ihnen viel an einem Gleichgewicht zwischen Arbeit, dem eigenen beruflichen Weiterkommen und den Beziehungen zu anderen? Geht es Ihnen um inhaltliche Herausforderungen und eine abwechslungsreiche Arbeit mit ständig neuen Aufgaben?
Die Antworten auf diese Fragen zeigen Ihre persönlichen Erfolgskriterien auf. Kurz gesagt: Streben Sie beispielsweise eher die Lösung anspruchsvoller Aufgaben an oder wollen Sie eher Verantwortung für Projekte und Mitarbeiter übernehmen?
Auf Basis dieser Erkenntnisse sollten Sie für sich Ideen entwickeln, um eigene Impulse zielgerichtet einzubringen. Damit können Sie vor allem langfristig Schwung in die eigene Karriere bringen. Nicht zuletzt kann Ihr beruflicher Erfolg planbarer werden.
Setzen sie sich „smarte“ Ziele
Eigeninitiative und die eigene Entwicklung sollten zielgerichtet ablaufen. Eine Empfehlung lautet, in diesem Zusammenhang nicht nur an die üblichen Zielvereinbarungen zwischen Mitarbeiter und Unternehmen zu denken, sondern gegebenenfalls auch eine Zielvereinbarung mit sich selbst „abzuschließen“. Setzen Sie sich Ihre Ziele nach der SMART-Formel. Die Ziele sollten also spezifisch, messbar, ausführbar, relevant und zeitlich terminiert sein.
Auch wenn die Anwendung der SMART-Formel recht simpel klingt, dürfte dies die Steuerung Ihrer eigenen Entwicklung erleichtern. Vielleicht sprechen Sie mit Freunden über diese Zielvereinbarung oder holen sich dazu Rat bei Experten. Ohne eine konkrete Beschreibung der Vorgehensweisen bleibt Ihre eigene Entwicklung fremdbestimmt, und die Effekte der Eigeninitiative könnten wirkungslos verpuffen.
Experten Tipp: Die SMART-Formel
Schließen Sie eine Zielvereinbarung mit sich selbst. Formulieren Sie sich individuelle Ziele nach der sogenannten „SMART-Formel“.
- Spezifisch: Was will ich wo einbringen?
- Messbar: Woran erkenne ich den Erfolg meiner Bemühungen?
- Ausführbar: Ist mein Vorsatz umsetzbar und realistisch?
- Relevant: Was ist mir wichtig?
- Terminiert: Bis wann will ich was und wo erreichen?
Wenn Sie Ihrer Karriere mit Eigeninitiative erfolgreich neuen Schwung geben wollen, beantworten Sie sich zusätzlich vorab folgende Fragen:
- Was bedeutet Eigeninitiative für mich?
- Bin ich mir meiner Stärken und Fähigkeiten bewusst?
- Wo kann ich gegebenenfalls eigeninitiatives Handeln üben?
- Wie viel Eigeninitiative will und kann ich zeigen?
- Wo kann ich Eigeninitiative zeigen?
- Handelt es sich um eine Situation, wo ich über entsprechende Einflussmöglichkeiten verfüge?
- Was ist das Ziel meiner eigenen Entwicklung?
- Was strebe ich an?
- Geht es mir um Einfluss und Status?
- Ist mir neben meiner Karriere auch die Entwicklung meines Unternehmens wichtig?
- Strebe ich einen festen Platz im Unternehmen an?
- Wie wichtig ist mir Autonomie und Selbstbestimmung?
- Strebe ich nach einem Gleichgewicht zwischen Arbeitsaufgaben, dem eigenen beruflichen Weiterkommen und den Beziehungen zu anderen?
- Sind mir vor allem die inhaltlichen Herausforderungen und die Abwechslung durch ständig neue Aufgaben wichtig?
- Wie könnte eine Zielvereinbarung mit mir selbst aussehen?
- Wie sehen meine eigenen spezifischen, mess- und ausführbaren sowie relevanten und terminierten Ziele aus?
Mit den folgenden Literaturempfehlungen und Hinweisen soll der Blick bewusst nicht auf die allgegenwärtige Beratungsliteratur zum Themenbereich „Selbstmanagement“ gelenkt werden. Es stehen vielmehr Hinweise auf ausgewählte wissenschaftliche Quellen im Vordergrund. Viele der Themen und Konzepte, die im Text nur angerissen werden konnten, sind hier ausführlicher dargestellt. Sie werden feststellen, dass sich ein Blick in die wissenschaftliche Literatur durchaus lohnt.
Ich wünsche Ihnen viele neue Erkenntnisse und vor allem Erfolg bei der Realisierung Ihrer Vorsätze.
Peter M. Wald
Ausgewählte Literaturempfehlungen
Achtziger, A./Gollwitzer, P. M. (2010): Motivation und Volition im Handlungsverlauf. In: Heckhausen, J./Heckhausen, H. (Hrsg.): Motivation und Handeln, 4. überarb. u. akt. Aufl., Berlin 2010.
Baldegger, R. (2006): Führen mit Zielvereinbarung. Aarau 2006.
Berthel, J./Becker, F. G. (2010): Personal-Management: Grundzüge für Konzeptionen betrieblicher Personalarbeit. 9. vollst. überarb. Aufl., Stuttgart 2010.
Braig, W./ Wille, R. (2010): Mitarbeitergespräche: Gesprächsführung aus der Praxis für die Praxis, Hannover 2010.
Brunstein, J. (2010). Implizite und explizite Motive. In: Heckhausen, J./Heckhausen, H. (Hrsg.): Motivation und Handeln, 4. überarb. u. akt. Aufl., Berlin 2010.
Derr, C. B. (1986): Managing the new carreerists. San Francisco 1986.
Gollwitzer, P. M. (1991): Abwägen und Planen, Göttingen 1991.
Heckhausen, H. (2010): Entwicklungslinien der Motivationsforschung. In: Heckhausen, J./Heckhausen, H. (Hrsg.): Motivation und Handeln, 4. überarb. u. akt. Aufl., Berlin 2010.
Heckhausen, J./Heckhausen, H. (Hrsg.): Motivation und Handeln, 4. überarb. u. akt. Aufl., Berlin 2010.
Hoffmann, B./Derra, C./Borck, B. (2000): Handbuch Autogenes Training: Grundlagen, Technik, Anwendung. München 2000.
Huhn, G./Backerra, H. (2008): Selbstmotivation FLOW – Statt Stress oder Langeweile., 3. Aufl., München 2008.
Jackman, A. (2008): Ziele setzen, Ziele erreichen: Setzen Sie Prioritäten und bewirken Sie Veränderungen. Fränkisch-Crumbach 2008.
Kehr, H. M. (2008): Authentisches Selbstmanagement: Übungen zur Steigerung von Motivation und Willensstärke. Weinheim und Basel 2009.
Kehr, H. M. (2002): Souveränes Selbstmanagement: Ein wirksames Konzept zur Förderung von Motivation und Willensstärke. Weinheim und Basel 2002.
Kuhl, J./Scheffer, D./Mikoleit, B./Strehlau, A. (2010): Persönlichkeit und Motivation im Unternehmen - Anwendung der PSI-Theorie in Personalauswahl und -entwicklung, Stuttgart 2010.
Kuhl, J. (2001): Motivation und Persönlichkeit: Interaktion psychischer Systeme. Göttingen 2001.
Kuhl, J. (2009): Lehrbuch der Persönlichkeitspsychologie: Motivation, Emotion und Selbststeuerung. Göttingen 2009.
Locke, E. A./Latham, Gary P. (1990): A theory of goal setting & task performance. Englewood Cliffs, NJ 1990.
Martens, J.-U./Kuhl, J. (2009): Die Kunst der Selbstmotivierung: Neue Erkenntnisse der Motivationsforschung praktisch nutzen. 3. akt. u. erw. Aufl., Stuttgart 2009.
Nieder, P./Michalk, S. (2009): Modernes Personalmanagement: Grundlagen, Konzepte, Instrumente. Weinheim 2009.
Oettingen, G., & Gollwitzer, P. M. (2010). Strategies of setting and implementing goals: Mental contrasting and implementation intensions. In J. E. Maddux, J. E./Tangney, J. P. (Hrsg.): Social psychological foundations of clinical psychology. New York: Guildford 2010.
Rheinberg, F. (2008): Grundriss der Psychologie: Motivation: Bd. 6, 7. akt. Auflage. Stuttgart 2008.
Rosenstiel, L. (2010): Motivation im Betrieb. 11. überarb. u. erw. Aufl., Leonberg 2009.
Schäfer, N. (2010): Organisationspsychologie für die Praxis. Sternenfels 2010.
Scheffer, D. (2005): Implizite Motive. Göttingen 2005.
Scheffer, D./Kuhl, J. (2006): Erfolgreich motivieren: Mitarbeiterpersönlichkeit und Motivationstechniken. Göttingen 2006.
Scheffer, D./Kuhl, J. (2010): Volitionale Prozesse der Zielverfolgung. In: Kleinbeck, U./ Schmidt, K.-H. (Hrsg.): Enzyklopädie der Psychologie: Bd. Arbeitspsychologie. Göttingen 2010.
Vaitl, D./Petermann, F. (Hrsg.): Entspannungsverfahren. Das Praxishandbuch, 3. vollst. überarb. Aufl., Weinheim 2004.
Werkmann-Karcher, B./Rietiker, J. (2010): Angewandte Psychologie für das Human Resource Management. Berlin und Heidelberg 2010.
Ausgewählte Zeitschriften
Bledow, R. & Frese, M. (2009): A situational judgment test of personal initiative and its relationship to performance. In: Personnel Psychology, 62 (2009), S. 229-258.
Frese, M./Tornau, K./Fay, D. (2008): Forschung zur Analyse und Förderung der Eigeninitiative: Love it, Leave it or Change it. In: Personalführung, 3 (2008), S. 48-57.
Gollwitzer, P. M., & Sheeran, P. (2006). Implementation intentions and goal achievement: A meta-analysis of effects and processes. Advances in Experimental Social Psychology, 38 (2006), S. 69-119.
Kirkpatrick, D. (1978): Evaluating in-house training programs. In: Training and Development Journal, 32 (1978), S. 6-9.
Pelz, W. (2010): Fokussieren statt verzetteln. In: Personal, Zeitschrift für Human Resource Management, 37 (2010), S. 30-32.
Ausgewählte Links (abgerufen am 4. Januar 2012)
diffpsycho.psycho.uni-osnabrueck.de/preprints/preprints.html mit Texten von Professor Dr. Julius Kuhl z. B. zum Bereich Handlungs- und Lageorientierung
www.management-innovation.com/ mit Hinweisen und Texten von Professor Dr. Waldemar Pelz vor allem zu Volition und Umsetzungskompetenz
zuletzt aktualisiert am 18.04.2012E-Mail an den Autor senden


