Beizen von rostfreien Stählen auf Basis organischer Säuren zur Substitution aggressiver mineralischer Säuren
Herkömmliche Edelstahlbeizmedien enthalten in beträchtlichen Mengen Salpeter- und Flusssäure. Dämpfe dieser hoch aggressiven Mineralsäuren sind äußerst toxisch und umweltgefährdend. Die zur Erzielung eines definierten Oberflächenzustandes von rostfreien Stählen einzusetzenden chemischen Wirkmedien sollen durch Verwendung biologisch abbaubarer Stoffe die oben aufgeführten umweltgefährdenden Stoffe substituieren. Das FuE-Vorhaben wurde als Verbundprojekt zwischen der Arbeitsgruppe Umwelttechnik und der Fachgruppe Chemie sowie mit fünf weiteren Partnern (drei KMU, zwei Forschungseinrichtungen) vorbereitet und beim BMBF zur Förderung im Programm FHprofUnd eingereicht. Erste Voruntersuchungen haben die prinzipielle Eignung der innovativen umweltschonenden Beizzubereitungen gezeigt.
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