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Frühe Rissbildung im Beton

Die Rissbildung in Betonbauteilen - infolge der in den ersten Stunden nach dem Betonieren stattfindenden Schwindvorgänge - stellt ein bisher nicht vollständig beherrschbares technisches Problem dar und wird an der Fakultät Bauwesen in einem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt untersucht. Wichtigste Praxispartner sind dabei die Bilfinger Berger AG und die Dr. Waldenburger GmbH. Ziel der Arbeit ist die Sicherung der Dauerhaftigkeit von Betonkonstruktionen durch die Vermeidung von Frühschäden. Es hat sich gezeigt, dass die Messung des Kapillardruckes im noch nicht erhärteten Beton eine Einschätzung der Rissgefahr und die gezielte Beeinflussung von Nachbehandlungsmaßnahmen erlaubt. Zur Zeit wird an einer praxistauglichen Lösung für die Durchführung einer über den Kapillardruck gesteuerten Nachbehandlung von Betonflächen gearbeitet.

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