Strukturdynamik
Durch die Identifikation und das Erstellen von strukturdynamischen Modellen auf der Basis der Systemtheorie sollen Schäden an Brückenbauwerken erkannt und lokalisiert werden. Als Referenzobjekt im Rahmen des Sonderforschungsbereiches »SFB 398 Teilobjekt D1« dient eine Brücke in Hünxe, Nordrhein- Westfalen. Sie wurde 1951 als Spannbetonkonstruktion für den Straßenverkehr gebaut und ist seit der ersten Rissbildung in den Hauptträgern im Jahre 1988 kontinuierlich unter Beobachtung. Das Konzept besteht darin, die Gesamtdegradation der Brücke vom Neubauzustand im Jahre 1951 bis zur Gegenwart mittels stochastischer Simulation zu erfassen und die dadurch gewonnene Prognose des Tragwerkzustandes mit den aktuellen Ergebnissen experimenteller Schwingungsanalysen sowie von Werkstoffuntersuchungen zu vergleichen. Auf dieser Basis können in weiteren Schritten die theoretischen Modelle und Verfahren verifiziert werden.
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