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22. Brückenmodellwettbewerb - Holz setzt sich durch

06.07.2017,

Brückenmodelle im Überblick. (Foto: Franziska Fiekens/HTWK Leipzig)

Im Rahmen des diesjährigen Brückenmodellwettbewerbs der Fakultät Bauwesen am 28.06.2017 setzte sich, wie auch im Jahr vorher, erneut eine Holzbrücke als Sieger durch. Der Bauingenieur-Student Michel Boll belegte mit seinen beiden Brettschichtholz-Konstruktionen die ersten beiden Plätze. Die Siegerbrücke konnte bei einer vordefinierten Spannweite von 68 cm und einem Maximalgewicht von 1,5 kg einer Kraft von 28,89 kN standhalten, bevor sie versagte. Dies entspricht ungefähr einer Belastung durch zwei PKW. Der alljährlich ausgereichte Designpreis ging ebenfalls an eine Holzbrücke. Die Geldpreise für die ersten drei Plätze und der Designpreis werden durch Sponsoren gestiftet. Ausdrücklicher Dank gilt dem Institut für Fassaden- und Befestigungstechnik GmbH, der Köster GmbH, Geschäftsbereich Leipzig, der Glass Ingenieurbau Leipzig GmbH und der thyssenkrupp AG.

Die Versuchshalle der Fakultät war an diesem ereignisreichen Abend wieder gut gefüllt mit Studierenden, Professoren, Mitarbeitern und einem interessierten auswärtigen Fachpublikum. Prof. Slowik, der langjährige Organisator des Wettbewerbs, zeigte sich beeindruckt von den Ideen der Wettbewerbsteilnehmer: „Jedes Jahr sind neuartige Konstruktionen dabei. Es wird nicht langweilig.“

Am Start waren 17, unter Einhaltung der Ausschreibungsbedingungen konstruierte Brücken, deren Tragfähigkeit in einem anschaulichen Belastungsversuch ermittelt wurde. Bei Bier und Bratwürsten konnten Tragfähigkeitsvermutungen angestellt, die Ergebnisse kommentiert und die Sieger gefeiert werden.

Die Fakultät Bauwesen veranstaltete den Brückenmodellwettbewerb bereits zum 22. Mal. Dr. Klink, der seit Jahren die Veranstaltung fachlich begleitet, ist stolz auf die lange Tradition und die Möglichkeit, über solche öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen, die HTWK Leipzig auch für Externe zu öffnen: „ Zu dem alljährlichen Ereignis haben wir die Möglichkeit, mit Praxispartnern und Alumni ins Gespräch zu kommen. Dies kommt nicht nur den Studierenden, sondern der gesamten Fakultät zugute.“

Ausschreibungsbedingungen und alle Einzelergebnisse hier

(Text: Ulrike Quapp)

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