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Besser spät als nie

Pressemitteilung der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS)

21.02.2012, Verfasser: Studentenrat

Besser spät als nie – Ministerin Schorlemer sieht Handlungsbedarf bei steigenden Studierendenzahlen

Am heutigen Tag konnte sich das Ministerium für Wissenschaft und Kunst den seit Monaten eigentlich bekannten Realitäten nicht mehr verschließen. Das Statistische Landesamt bestätigte, was Studierende und Studierendenvertretung seit Monaten predigen – eine deutlich über den Prognosen liegende Zahl an StudienanfängerInnen.

„Wir begrüßen das generelle Einsehen der Ministerin. Die von ihr nun geforderten Antworten aus der Hochschulpolitik fordert die KSS bereits seit Oktober letzten Jahres, als klar wurde, dass mehr Studierende an den sächsischen Hochschulen eingeschrieben sind, als bisher vom Ministerium prognostiziert.“ so Anni Fischer, Sprecherin der Sächsischen Studierendenschaften.

Nun wird es darauf ankommen, diesen Worten auch Taten folgen zu lassen.

„Als allerersten Schritt müssen die geplanten Stellenkürzungen in Höhe von 300 Stellen bis 2015 gestoppt werden und eine ehrliche Bestandsanalyse des tatsächlichen personellen und finanziellen Bedarfs der Hochschulen sowie die notwendigen Anpassungen vorgenommen werden. Denn auch in den kommenden Jahren wird es keinen drastischen Rückgang der Studierendenzahlen geben. Die Politik steht nun mehr denn je in der Verantwortung, die sächsische Bildungszukunft zu retten.“ ergänzt Michael Moschke, Sprecher der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften.

Die KSS wird dieses Thema weiterverfolgen und in Kürze mit eigenen Maßnahmen zur Behebung des Stellenmangels an die Öffentlichkeit treten.

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