Fälschungen – Untersucht und aufgedeckt
Vortrag an der HTWK Leipzig über die Fälschung von Kunstwerken
05.11.2009Leipzig, November 2009 – Der Studiengang Museologie, Fakultät Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), lädt am Donnerstag, den 12. November 2009, zum Vortrag „Fälschungen – Untersucht und aufgedeckt“ ein. Bodo Buczynski, Chefrestaurator der Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst (Staatliche Museen zu Berlin), referiert über die verschiedenen Arten von Fälschungen und die Möglichkeiten, wie diese zu identifizieren sind. Interessierte Studierende aller Studiengänge und Gäste sind herzlich im Hörsaal 327, Geutebrück-Bau, Karl-Liebknecht-Str. 132, willkommen.
Bis vor zirka 100 Jahren war die Bewertung und Einschätzung eines Kunstwerkes ausschließlich auf die Kennerschaft und das Wissen eines Sammlers, Kunsthändlers oder Museumsmitarbeiter angewiesen. Heute untersuchen Kunsthistoriker, Archäologen oder Ethnologen gemeinsam mit Naturwissenschaftlern und Restauratoren, die die technologischen Untersuchungen ausführen, Kunstwerke.
Wie erkennen Experten Fälschungen, wenn sie ein Kunstwerk identifizieren? Buczynski zeigt unterschiedliche Arten der Fälschung – von der Kopie in einem anderen Material bis zur Verfälschung eines ursprünglich authentischen Kunstwerkes. Darüber hinaus stellt er die naturwissenschaftlichen Möglichkeiten vor, mit denen Museumsmitarbeiter heute Fälschungen erkennen können.
Termin Vortrag:
Donnerstag, 12. November 2009, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr, Hörsaal G 327 des Geutebrück-Baus, Karl-Liebknecht-Str. 132, Leipzig
Ansprechpartner:
Prof. Dr. phil. habil. Johannes Tripps, HTWK Leipzig
Telefon: +49 (0)341/3076-5439
E-Mail: tripps@fbm.htwk-leipzig.de
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