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Förderpreise verliehen!

Auszeichnungen für FAS-Absolventen Christian B.A. Happe und Franz-Martin Hertel

29.01.2016, Verfasser: Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften

Der Förderverein hat am Mittwoch 27.1.2016 den jährlichen Förderpreis an die besten Absolventen der HTWK Leipzig verliehen. Die Preisverleihung erfolgte durch den Vorsitzenden des Fördervereins Prof. Dr. Schulze und die Rektorin Prof. Dr. Gesine Grande anlässlich der Jahresversammlung. Mit diesem Preis werden hervorragende Studienleistungen anerkannt und damit die Wirtschaft und die Öffentlichkeit auf die Laureaten und das Innovationspotenzial der HTWK Leipzig aufmerksam gemacht. Die Preisträger stellen zu ihren Arbeiten jeweils ein Poster öffentlich aus.

Die Auszeichnungen für die Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften gingen in diesem Jahr an:

Christian B.A. Happe, Architektur-Absolvent, und Franz-Martin Hertel, Soziale Arbeit-Absolvent. Herzlichen Glückwunsch!

Der Förderverein engagiert sich, indem er die Entwicklung der Hochschule ideell und materiell unterstützt. Er pflegt den Dialog und die Kontakte zwischen der HTWK Leipzig und ihren Alumni, mit der Wirtschaft, den Institutionen der Region sowie der Öffentlichkeit. Es lohnt sich, Mitglied im Förderverein der HTWK Leipzig zu werden; weitere Informationen www.htwk-leipzig.de/de/hochschule/ueber-die-htwk-leipzig/foerderverein/mitglied-werden/ .

Nachfolgend werden die ausgezeichneten Arbeiten hier zusammengefasst:

Christian B.A. Happe, M.A.
Raum und Kognition, Konflikt und Kollektiv - Zwischenräume in Derry

Master-Arbeit, Betreuer:
Prof. Dr.-Ing. Annette Menting, Prof. Dipl.-Ing. Andreas Wolf

Die Masterarbeit wählt das nordirische Derry als Handlungsrahmen eines gesellschaftspolitisch wie kulturell ambitionierten Projekts. Ziel ist die räumlich-visuelle Entschärfung des immer noch vom nordirländischen Bürgerkrieg der 1960er bis 1990er Jahre geprägten Stadtkörpers und -bildes sowie dessen Öffnung für neue, auf Konfliktüberwindung orientierte Architekturen und Funktionen. Christian B. A. Happe nutzt hierzu seine besonderen fotografischen und architektonischen Talente im Sinne einer entwurflichen Doppelstrategie, die zwischen den fotografisch-zweidimensionalen und architektonisch-dreidimensionalen Mitteln changiert und vermittelt. Kaum wahrgenommene, meist vernachlässigte Zwischenräume werden bildhaft aufgeschlossen, aufgewertet und in einem ersten Schritt architektonisch besetzt. In einem zweiten Schritt können diese „Frei-Räume“ von der Stadtgesellschaft in Gebrauch genommen und nach eigenen Vorstellungen programmiert, respektive genutzt werden. Ein innovativer Gestaltungsprozess führt so zu Kleinarchitekturen, die sich üblichen räumlichen wie funktionalen Kategorien entziehen und so jenseits der tradierten Konfliktlinien Derrys neutral bleiben und zukunftsfähig werden. Die Masterarbeit leistet einen Beitrag zur Reflexion räumlich-gesellschaftspolitischer Belange von globaler Relevanz (Religionskriege und Stadtraum u.a.) und erschließt durch die Entwurfsmethodik gleichermaßen künstlerisch-wissenschaftliches neues Terrain.

Franz-Martin Hertel, B.A.
Der Sozialstaat und Soziale Arbeit – der Versuch einer theoretischen Annäherung

Bachelor-Arbeit, Betreuer:
Prof. Dr. Bernhard Rohde und Prof. Dr. Lothar Stock

Die Arbeit setzt sich mit den (sozial-)politischen Implikationen, Ansprüchen und Einbindungen Sozialer Arbeit auseinander und betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit der Herausbildung eines (auch) politischen Verständnisses Sozialer Arbeit als Bestandteil professioneller und damit handlungsleitender Berufsidentität. Insbesondere wird die sozialstaatliche Funktion Sozialer Arbeit beleuchtet und in diesem Zusammenhang sowohl die Bedeutung des Dienstleistungsbegriffs als auch die neoliberale Kritik am (vorgeblich) ausufernden Sozialstaat für die Praxis Sozialer Arbeit behandelt. In seinem Fazit schreibt der Kandidat: „Mit meinen Ausführungen als Basis behaupte ich zunächst, dass ein solcher [politischer] Auftrag besteht. Der konkrete Auftrag lautet im Anschluss daran, dass sich die Soziale Arbeit im aktuellen politischen Diskurs klar positionieren muss.“

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