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Glossar - A

Absolvent

(lat. absolvere: »loslösen«)

Als Absolventen/innen werden diejenigen bezeichnet, die eine Hochschule besucht haben und diese mit Erfolg abgeschlossen haben. Üblicherweise hat ein Absolvent, den darauffolgenden Berufseinstieg nach Abschluss seines Studiums noch nicht realisiert.

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Akademie

(griech., lat. academica)

Einrichtung zur Förderung von Wissenschaft und Kunst, gelehrte Gesellschaft, Societät. Gottfried Wilhelm Leibniz gilt als der Vater der deutschen Akademien der Wissenschaften

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Akademiker

  1. jemand mit abgeschlossenem Hochschulstudium
  2. Mitglied einer Akademie

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akademisch

zu einer Akademie oder Hochschule gehörig oder sie betreffend

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Akademische Freiheiten

(lat. libertas academica)

historisch entstandene Rechte der Hochschulen, wie

  1. akademische Lehr- und Lernfreiheit
  2. Recht der Verleihung akadem. Grade
  3. Recht der akadem. Selbstverwaltung

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Akademischer Abschluss

bezeichnet die Art des akademischen Grades, wie Diplom, Doktor, Bachelor, Master

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Akademischer Grad

(lat. gradus: »Schritt oder Stufe«)

nach abgeschlossenem Hochschulstudium als Nachweis wissenschaftlicher Leistungen verliehener Titel, wie Diplom-Ingenieur, Doktor rerum naturalium, Bachelor of Science, Master of Arts

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Akademisches Jahr

Das Akademische Jahr beginnt an der HTWK Leipzig am 01. Oktober und endet am 30. September des folgenden Kalenderjahres. Es gliedert sich in das Wintersemester, vom 01. Oktober bis zum 31. März und in das Sommersemester, vom 01. April bis zum 30. September. Der Akademische Kalender regelt das Akademische Jahr.

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Akademisches Viertel

die Viertelstunde, um die im akademischen Leben z. B. eine Vorlesung später beginnt als angegeben (s. a.: c. t., m. c. t., s. t.)

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Akklamation

(lat. acclamatio: »zurufen«)

Würdigung oder Tadel von Referaten, Vorträgen durch Lautäußerung; das übliche Klopfen der Zuhörer am Ende einer Vorlesung

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Akkreditierung

Akkreditierung im Hochschulbereich bedeutet die zeitlich begrenzte Anerkennung von Studienprogrammen (insbesondere Bachelor- und Master-Studiengänge) und Hochschulen im Rahmen eines geregelten Verfahrens.
Durch die Überprüfung und Feststellung bestimmter Mindeststandards findet eine Qualitätssicherung in Lehre und Studium nach internationalen Maßstäben statt, die es den Hochschulen ermöglicht, sich und ihren Studiengängen ein besonderes Profil zu verleihen. Das Akkreditierungsverfahren, also die fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen, wird von Akkreditierungsagenturen durchgeführt, die wiederum eine zeitlich befristete Akkreditierung vom Akkreditierungsrat erhalten müssen, um akkreditieren
zu dürfen.

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Akkreditierungsagentur

Eine Akkreditierungsagentur überprüft die Qualität der neuen Bachelor und Master-Studiengänge anhand der vom Akkreditierungsrat vorgegebenen Grundsätze und Mindeststandards. Dabei wird großes Augenmerk auf die Konzeption und die Studierbarkeit der Studiengänge gelegt, insbesondere im Hinblick auf die Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen und auf absehbare Entwicklungen in möglichen Berufsfeldern. Derzeit sind folgende Agenturen berechtigt, das Qualitätssiegel des Akkreditierungsrats zu vergeben:

  • ACQUIN - Akkreditierungs-, Certifizierungs- und Qualitätssicherungs-Institut (www.acquin.org)
  • AHPGS - Akkreditierungsagentur für Studiengänge im Bereich Heilpädagogik, Pflege, Gesundheit und Soziale Arbeit (www.ahpgs.de)
  • AQAS - Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (www.aqas.de)
  • ASIIN - Akkreditierungsagentur für Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, der Informatik, der Naturwissenschaften und der Mathematik (www.asiin.de)
  • FIBAA - Foundation for International Business Administration Accreditation (www.fibaa.de)
  • evalag - Evaluationsagentur Baden-Württemberg (www.evalag.de)
  • ZEvA - Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (www.zeva.uni-hannover.de)

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Akkreditierungsrat

Die Aufgabe des Akkreditierungsrats (www.akkreditierungsrat.de) besteht darin, die Qualitätssicherung in Lehre und Studium zu garantieren sowie Akkreditierungsagenturen zu begutachten und zu akkreditieren.
Als unabhängige Einrichtung setzt er sich aus Vertretern der Länder, der Hochschulen, der Studierenden und der Berufspraxis zusammen. Der Akkreditierungsrat wurde durch Beschluss der KMK vom 3. Dezember
1998 unter Bezugnahme auf den Beschluss der HRK vom 6. Juli 1998 zunächst probeweise eingerichtet. Mit den Beschlüssen der KMK "Künftige Entwicklung der länder- und hochschulübergreifenden Qualitätssicherung in Deutschland" vom 1. März 2002 und "Statut für ein länder- und hochschulübergreifendes Akkreditierungsverfahren" (Organisationsstatut) vom 24. Mai 2002 i. d. F. vom 19. September 2002 wurde das Akkreditierungssystem in Deutschland dauerhaft etabliert.

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Akkumulationssystem

Als Akkumulationssystem wird ein Leistungspunktesystem bezeichnet, das die Vergabe von Leistungspunkten für jede in einem bestimmten Studiengang erfolgreich erbrachte Leistung ermöglicht. Die Leistungspunkte werden einem individuellen Leistungspunktekonto gutgeschrieben und führen, wenn sie nach Anzahl und Art den Anforderungen des jeweiligen Studiengangs entsprechen, zum Erwerb des vorgesehenen Hochschulgrades. Ein Akkumulationssystem sollte mit dem ECTS kompatibel sein, so dass es gleichzeitig auch als Transfersystem fungieren kann.

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Alma mater

(lat. »nahrungsspendende Mutter«)

Bezeichnung für Hochschule in feierlicher Rede, ursprünglich Beiwort für römische
Göttinnen der fördernden Naturkräfte, in übertragener Bedeutung

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Alumni/-ae

(lat. alumnus: »entlassener Scholar«)

Die HTWK Leipzig bezeichnet all diejenigen als Alumni/-ae, die ehemalige Studierende oder ehemalige Mitarbeiter/innen der HTWK Leipzig sind und deren erster beruflicher Einstieg bereits erfolgt ist. Dabei wird nicht differenziert, ob sich die Alumni/-ae in einer Gruppe organisiert haben.

i.e.S. : Mitglied der Alumni-Gruppe

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Amtstracht

traditionelle Kleidung, vor allem des Rektors, der Prorektoren und der Dekane für besondere akademische Anlässe. Sie besteht im Allgemeinen aus dem Talar, dem Überhang und dem Barett. Zur Amtstracht des Rektor gehört die Amtskette.

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Antrittsvorlesung

erste Vorlesung eines neu berufenen Professors

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Arbeitsaufwand, studentischer

Assistent

(lat. assistere: »beistehen«)

Mitwirkender, Gehilfe des Professors (mit abgeschlossenem Hochschulstudium)

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Auditorium

(lat. audire: »hören«)

  1. Hörsaal einer Hochschule, auch versammelte Zuhörerschaft
  2. Bezeichnung des Gebäudes, in dem sich ein A. befindet

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Auditorium maximum

(lat. »größter Hörsaal einer Hochschule«)

Abk.: Audimax

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Ausschlussfrist

Als Ausschlussfrist wird eine Frist bezeichnet, nach deren Ablauf alle Ansprüche, aber auch alle Rechte erlöschen.

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Letzte Änderung: 28.8.2017
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