Positionen - 28. April 2010
28.04.2010 „Ostdeutsche Architektur“
Stefan Rettich
KARO* Architekten, Leipzig
Vorab: Verleihung Bremmer-Preis 2010
Der Name KARO* steht für Kommunikation, Architektur und Raumordnung, unter dem gleichnamigen Architekturbüro firmieren Antje Heuer, Bert Hafermalz und Stefan Rettich. Für sie lässt sich Architektur nicht auf die Bautätigkeit beschränken, gleichermaßen essentiell ist ihnen die theoretische Auseinandersetzung mit Stadt und Gesellschaft insbesondere in den schrumpfenden Städten Ostdeutschlands. Auf der Suche nach zukunftorientierten Stadtkonzepten gründeten sie gemeinsam mit weiteren Leipziger Büros im Jahr 2000 die Initiative L21. In jüngster Zeit konnten KARO* Architekten das Lesezeichen in Salbke realisieren, das zunächst als temporäre Architektur geplant sich in dem desolaten Quartier derart bewährte, dass es zu einer dauerhaften Freiluftbibliothek weiterentwickelt wurde. Dieser für Magdeburg-Salbke wichtige Impulsgeber wurde als Teil des deutschen Beitrages „Updating Germany“ zur Biennale 2008 in Venedig präsentiert. Wie durch temporäre Projekte Stadt reflektiert und verändert werden kann, zeigte auch die Installation von KARO* am 9. Oktober 2009 zum Lichtfest Leipzig.
Stefan Rettich präsentiert am Mittwoch, 28. April 2010 um 18.00 Uhr unter dem Titel „Ostdeutsche Architekur“ die Ansätze und Positionen von KARO* Architekten (www.karo-architekten.de) zu den Themen Stadt und Gesellschaft mit Projekten von Leipzig bis Magdeburg in der Positionen-Reihe des Architektur-Instituts Leipzig im Audimax G 329 an der HTWK Leipzig; der Besuch ist kostenfrei.
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