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Kriminelle Machenschaften beim Kleinverlegertag

28.11.2011, Verfasser: Fakultät Medien

Am Donnerstag, den 17. November, fand an unserer Hochschule der Kleinverlegertag 2011 statt. Dieses Jahr stellten sich die Verleger der drei unabhängigen Krimibuch-Verlage Grafit, Gmeiner und Pendragon unter dem Motto "Spuren hinterlassen" vor.

Und sie hinterließen Spuren: Die Verleger berichteten von der Gründung ihrer Verlage, ihrer Begeisterung für Kriminalliteratur und die Bedeutung des Krimis auf dem deutschen Buchmarkt. Und diese Bedeutung könnte sogar noch zunehmen, so die einhellige Meinung der Verleger. Kriminalliteratur, besonders auch von deutschen Autoren,  habe sich über die Jahre aus der "Schmuddelecke" heraus entwickelt und werde heute von vielen Menschen gekauft und mit Begeisterung gelesen.

Mehr als 100 Gäste, darunter eine Berufsschulklasse der Gutenbergschule Leipzig, Fachbesucher sowie viele Studenten und deren  Professoren nahmen an der Veranstaltung teil, stellten kritische Fragen und hielten sich auch bei der abschließenden Diskussion nicht zurück.

"Ich fand den Kleinverlegertag sehr gelungen. Es war interessant, zu hören, wie gerade die kleineren, unabhängigen Verlage die derzeitige Situation am Buchmarkt einschätzen und mit welchem Optimismus sie zukünftigen Entwicklungen begegnen." berichtet Paula Weber, Studentin des Masterstudiengangs Verlags- und Handelsmanagement sowie Gewinnerin des Krimi-Quiz.

Der Kleinverlegertag fand bereits zum 18. Mal an der HTWK Leipzig statt. Er wird jedes Jahr von den Studierenden des Studiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft in Kooperation mit dem Arbeitskreis kleinerer unabhängiger Verlage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet.

Laura Hümbs, Studentin Buchhandel/Verlagswirtschaft

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