Maschinenbau
| Akademischer Grad: | Bachelor of Engineering, Abkürzung B.Eng. |
| Englische Bezeichnung: | Mechanical Engineering - Bachelor of Engineering |
| Akkreditierung: | Informationen zur Akkreditierung |
| Zulassungsbeschränkung: | Örtlicher Numerus clausus (NC) |
| Studienbeginn: | Wintersemester |
| Zugangsvoraussetzung: | Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. eine als gleichwertig bestätigte Hochschulzugangsberechtigung |
| Regelstudienzeit: | 6 Semester |
| Fakultät: | Fakultät Maschinen- und Energietechnik |
Studieninhalt/Schwerpunkte:
Mit dem akkreditierten Bachelorstudiengang Maschinenbau wird ein erster berufsqualifizierender akademischer Abschluss erworben. Schwerpunkt des Studiums ist die Konstruktion, Berechnung und Fertigung von Maschinen. Dabei kommen modernste rechnergestützte Methoden der virtuellen Produktentwicklung, wie z.B. CAD, CAE, DMU, Rapid-Prototyping zum Einsatz. Eine Spezifik der Ausbildung ist die Vermittlung der für diese Prozesse notwendigen Informatikkenntnisse.
Das Ziel besteht vor allem darin, den Studenten auf der Basis der grundlegenden wissenschaftlich-technischen Methoden und Erkenntnisse des Maschinenbaus wesentliche Fähigkeiten und Fertigkeiten für die praktische Anwendung im Beruf zu vermitteln. Die Inhalte der Lehrveranstaltungen werden kontinuierlich an veränderte Anforderungen des Maschinenbaus und damit verbundenen Fachgebiete angepasst.
Nach dem erfolgreichen Abschluss zum Bachelor besteht die Möglichkeit zur Einschreibung in einen höher qualifizierenden konsekutiven Master-Studiengang z.B. Maschinenbau, Energie und Umwelttechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau und Energietechnik) an der Fakultät Maschinen- und Energietechnik.
Studienaufbau:
| Pflicht- / Wahlpflichtmodule: | 1. bis 6. Semester |
| Praxisabschnitt: | 14 Wochen im 5. Semester |
| Bachelorarbeit: | 6. Semester |
In den ersten Semestern des Bachelorstudienganges werden vor allem mathematisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse und technische Grundlagen vermittelt.
In den höheren Semestern wird vorrangig in Verbindung mit dem Praktikumseinsatz in einem Unternehmen „handwerkliches" Können vermittelt. Damit wird der Absolvent des Bachelorstudiums in die Lage versetzt, in einem Betrieb als Konstrukteur oder Produktionsingenieur zu arbeiten. Für den Konstrukteur werden umfassende Kenntnisse auf den Teilgebieten Maschinendynamik, CAE, Konstruktionslehre, Mechatronische Systeme, Steuerungs- und Regelungstechnik, Kunststofftechnik vermittelt. Ziele der Produktionstechnik sind die rationelle und umweltverträgliche Herstellung der Erzeugnisse sowie die Sicherung der Produktqualität. Die Auswahl dazu notwendiger Ausrüstungen und Verfahren, der Einsatz neuer Werkstoffe und nicht zuletzt die Kenntnis moderner Organisationsformen werden den Studierenden in enger Wechselwirkung zwischen Theorie und Laborarbeit vermittelt.
Im Praxisabschnitt (im 5. Semester) besteht die Gelegenheit, das im Studium erworbene Wissen bei der Lösung ingenieurtechnischer Aufgaben anzuwenden und betriebstypische Handlungs- und Verfahrensweisen kennen zu lernen.
Weiterhin besteht die Chance ein Semester oder ein Studienjahr an ausländischen Partnerhochschulen zu studieren, z. B. an der University of Paisley (Schottland), an der Universite d'Artois (Frankreich). Mit diesen Hochschulen sowie weiteren in Frankreich, Tschechien und Polen bestehen Vereinbarungen über die Durchführung von Praktika.
Berufsbild/Einsatzmöglichkeiten:
Der Abschluss befähigt zur Arbeit als Konstrukteur und Produktionsingenieur in Betrieben, Ingenieurbüros und anderen Unternehmen.
zuletzt aktualisiert am 17.03.2011E-Mail an den Autor senden



