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Soziale Arbeit

Akademischer Grad:Bachelor of Arts, Abkürzung B.A.
Englische Bezeichnung:Social Work - Bachelor of Arts
Ordnungen:Studien- und Prüfungsordnung
Akkreditierung:Informationen zur Akkreditierung
Zulassungsbeschränkung:Örtlicher Numerus clausus (NC)
Studienbeginn:Wintersemester
Zugangsvoraussetzung:Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. eine als gleichwertig bestätigte Hochschulzugangsberechtigung
Regelstudienzeit:6 Semester
Fakultät:Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften
Weiterführende Masterstudiengänge:Soziale Arbeit - Master of Arts
General Management - Master of Arts
Studieninhalt/Schwerpunkte:

Das Studium dient der Ausbildung für eine Tätigkeit in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit.

"Soziale Arbeit als Beruf fördert den sozialen Wandel und die Lösung von Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, und sie befähigt die Menschen, in freier Entscheidung ihr Leben besser zu gestalten. Gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse über menschliches Verhalten und soziale Systeme greift Soziale Arbeit dort ein, wo Menschen mit ihrer Umwelt in Interaktion treten. Grundlagen der Sozialen Arbeit sind die Prinzipien der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit." (International Federation of Social Workers, Montreal 2000; Übersetzung: Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.)

Das Studium dient der Ausbildung für eine Tätigkeit in den Berufsfeldern der Sozialen Arbeit.

"Soziale Arbeit als Beruf fördert den sozialen Wandel und die Lösung von Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, und sie befähigt die Menschen, in freier Entscheidung ihr Leben besser zu gestalten. Gestützt auf wissenschaftliche Erkenntnisse über menschliches Verhalten und soziale Systeme greift Soziale Arbeit dort ein, wo Menschen mit ihrer Umwelt in Interaktion treten. Grundlagen der Sozialen Arbeit sind die Prinzipien der Menschenrechte und der sozialen Gerechtigkeit." (International Federation of Social Workers, Montreal 2000; Übersetzung: Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.)

Um in ihrem beruflichen Handeln dieser Aufgabenstellung gerecht zu werden, benötigen Sozialarbeiterinnen/Sozialpädagoginnen bzw. Sozialarbeiter/Sozialpädagogen eine – interdisziplinär angelegte – theoretische Ausbildung, die wissenschaftlich fundiert und zugleich an den Notwendigkeiten der Praxis orientiert ist. Entsprechend ist im Bachelorstudiengang Soziale Arbeit die Vermittlung des relevanten Fachwissens eng mit berufspraktischen Erfahrungen (Praxismodul, Praxisprojekt) verzahnt.

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Studienaufbau:
Praxisphase:4. Semester
Bachelorarbeit:6. Semester

Das Studium umfasst insgesamt 6 Semester, einschließlich Praxisphase, Bachelorseminar und Bachelorarbeit.

Praxisphase:4. Semester
Bachelorarbeit:6. Semester

Das Studium umfasst insgesamt 6 Semester, einschließlich Praxisphase, Bachelorseminar und Bachelorarbeit. In den ersten drei Semestern geht es insbesondere um die Vermittlung der theoretischen Grundlagen in den Lehrgebieten Methoden und Theorie der Sozialen Arbeit / Sozialarbeitswissenschaft, Sozialadministration (Finanzierung und Institutionen der Sozialen Arbeit, Betriebswirtschaftslehre/EDV für die Soziale Arbeit), Gesellschafts- und Humanwissenschaften (Soziologie/Sozialpolitik, Pädagogik, Psychologie Sozialmedizin), Rechtswissenschaft mit Schwerpunktsetzung im Sozialrecht (Sozialhilferecht, Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht). Darüber hinaus finden in diesem Zeitraum Lehrveranstaltungen zum Wissenschaftlichen Arbeiten, zur Vorbereitung auf die Praxisphase sowie im Rahmen der Sprachenausbildung statt. Die Module in den ersten drei Semestern sind als Pflichtmodelle für alle Studierenden obligatorisch, in der Sprachenausbildung bestehen verschiedene Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der gewünschten Fremdsprache.

Kern des 4. Semesters bildet das Praxismodul mit mindestens 20 Wochen fachlich angeleiteter Tätigkeit in einem Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit. Die Studierenden erwerben hier grundlegende berufliche Erfahrungen, sie lernen die rechtlichen, institutionellen und politischen Rahmenbedingungen Sozialer Arbeit exemplarisch in einem Arbeitsfeld kennen und sollen befähigt werden, sowohl interventionsorientiert mit Einzelnen, Familien, Gruppen oder im Gemeinwesen zu arbeiten, als auch auf der institutionellen Ebene planen und agieren zu können. Die Praxisphase wird durch Ausbildungssupervision und einem Theorie-Praxis-Seminar von der Hochschule begleitet. Das zweite Modul im 4. Semester beschäftigt sich mit der Analyse und Bewertung von sozialen Problemlagen (Diagnostik).

Kenntnisse in der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Projektarbeit in der Sozialen Arbeit erlangen die Studierenden im Praxisprojekt im 5. und 6. Semester. Hier stehen mehrere, wechselnde Themenfelder zur Auswahl. Insgesamt ist das Studium in dieser Phase durch eine inhaltliche Vielfalt von Wahlmöglichkeiten geprägt. In den Themenbereichen Humanwissenschaften I und II, Methoden/Theorie der Sozialen Arbeit, Sozialarbeitforschung, Recht sowie Sozialadministration ist jeweils ein Wahlpflichtmodul zu belegen. Bedingungen professionellen Handelns, Berufsrecht, Ethik (5. Sem.) sowie das Bachelormodul (6. Sem.) sind die beiden einzigen Pflichtmodule nach dem Absolvieren der Praxisphase. Den Studierenden wird somit die Möglichkeit zur eigenen inhaltlichen Schwerpunktsetzung in der Endphase des Studiums eingeräumt.

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Berufsbild/Einsatzmöglichkeiten:

Das Spektrum der beruflichen Tätigkeit in der Sozialen Arbeit umfasst ein breites Feld: z.B. Kleinkindpädagogik, Kinder- und Jugendarbeit, Heimerziehung, Erwachsenen- und Familienbildung, Weiterbildung, Gesundheits- und Suchtkrankenhilfe, Hilfe für Behinderte, Krankenhaussozialdienst, medizinische und berufliche Rehabilitation, Altenarbeit, Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe, allgemeine Lebensberatung, Arbeitslosen- und Schuldnerberatung, betriebliche Sozialarbeit, Stadtteilarbeit, Quartiersmanagement.

Das Spektrum der beruflichen Tätigkeit in der Sozialen Arbeit umfasst ein breites Feld: z.B. Kleinkindpädagogik, Kinder- und Jugendarbeit, Heimerziehung, Erwachsenen- und Familienbildung, Weiterbildung, Gesundheits- und Suchtkrankenhilfe, Hilfe für Behinderte, Krankenhaussozialdienst, medizinische und berufliche Rehabilitation, Altenarbeit, Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe, allgemeine Lebensberatung, Arbeitslosen- und Schuldnerberatung, betriebliche Sozialarbeit, Stadtteilarbeit, Quartiersmanagement.

Als Anstellungsträger kommen insbesondere die kommunale Sozialverwaltung (z.B. Jugendamt, Gesundheitsamt) sowie die freien Träger der Wohlfahrtspflege (Wohlfahrtsverbände und andere gemeinnützige Organisationen/Vereine) in Betracht. In den letzten Jahren kommt es auch zunehmend zu einer selbstständigen Tätigkeit von Sozialarbeiterinnen/Sozialpädagoginnen bzw. Sozialarbeitern/Sozialpädagogen. Von Bedeutung für das spätere berufliche Tätigkeitsfeld ist sowohl die Wahl des Praxisfeldes als auch die inhaltliche Schwerpunktsetzung im Studium.

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