Zukunft der Energieversorgung aus Sicht der Chemie

Image 01.02.2012 17:15 Uhr - 18:45 Uhr

Statt aus physikalischer Sicht, betrachtet Prof. Michael Fröba in der Studium generale-Vortragsreihe "Fukushima und die Folgen?" die zukünftige Energiewirtschaft unter den Gesichtspunkten der Chemie.

Neben der Erzeugung, dem Transport und dem Verbrauch ist in effektiver Energiewirtschaft die Energiespeicherung ein unverzichtbares Element. Um Strom aus Windkraftanlagen zu speichern dienen zum Beispiel Pumpspeicherwerke, die nach einem einfachen physikalischen Prinzip elektrischen Strom in mehreren Schritten in potenzielle Energie einer Wassermasse umgewandeln. 

Wenn wir statt Strom künftig Wasserstoff als Energieträger verwenden wollen, so werden wir vermehrt chemische Prinzipien anstelle von physikalischen Konzepten ins Auge fassen müssen. 

Prof. Michael Fröba ist Direktor des Institutes für Anorganische und Angewandte Chemie an der Universität Hamburg. Er beschäftigt sich u. a. mit der Speicherung von Wasserstoff in nanoporösen Strukturen und der Entwicklung von hocheffektiven Lithium-Ionen-Batterien.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Fukushima und die Folgen" im Rahmen des Studium generale an der HTWK Leipzig. Er ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wöchentliche Vorlesung
 Mittwochs 17:15 - 18:45 Uhr.
Hörsaal G 119
Karl-Liebknecht-Straße 132
04277 Leipzig

Vollständiges Programm

Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Martin Schubert
Hochschulzentrum für überfachliche Bildung

 

Art der Veranstaltung
Vortrag / Tagung, Ringvorlesung, Studium Generale
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