Anwesenheit im Studium generale

 

Das Studium generale zielt darauf ab, grundlegende Fähigkeiten zu vermitteln, die über das Fachwissen im engeren Sinne hinausgehen, und soll soziale und kulturelle Kompetenz sowie ethisches Denken ausbilden (s. Gemeinsame Präambel der sächs. Hochschulen für das Studium generale).

Solche Kompetenzen werden durch die Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden in den Veranstaltungen erarbeitet. Die aktive Teilnahme kann daher nicht durch Literaturstudium nebst anschließender Prüfung ersetzt werden.

 

Anwesenheit

Prinzipiell besteht in allen Kursen des Studium generale Anwesenheitspflicht.

Durch die Studienorganisation, Krankheit oder wichtige private Termine lassen sich Fehlzeiten jedoch oftmals nicht vermeiden. Sie müssen aber an mindestens 75% der Termine anwesend sein und für alle Fehltermine einen wichtigen Grund vorbringen können.

Zur Vereinfachung der Ablauforganisation brauchen Sie ab einer Anwesenheitsquote von mindestens 85% keine Entschuldigungsgründe vorbringen.

Ausnahmen von der pauschalen Anwesenheitsregel

Der Lehrende kann festlegen, welche Teile eines Seminars unabdingbar für die Bescheinigung einer erfolgreichen Teilnahme sind. Oftmals sind etwa eine grundlegende Einführung in das Thema oder die Reflexion über erarbeitete Ergebnisse am Ende eines Seminars wesentlich für den Kompetenzerwerb.

Können Sie die Anwesenheitsquote nicht erfüllen, können Sie den Dozenten fragen, ob Sie den verpassten Lehrinhalt durch eine Zusatzleistung kompensieren können. Dies ist jedoch nicht immer möglich oder sinnvoll und der Dozent entscheidet nach eigenem Ermessen.

Zuammenfassung

Hat der Student das Fehlen nicht selbst verschuldet, so gilt

  • Es müssen mindestens 75% der Termine besucht worden sein.
  • Der Dozent sieht durch das Fehlen den Erfolg des Veranstaltungsbesuchs nicht insgesamt gefährdet (i. d. R. bei Blockveranstaltungen relevant)
  • Beispiele für entschuldbares Fehlen:
    • Prüfung / Nachprüfung
    • Exkursion
    • Vorstellungsgespräch
    • Tod eines Angehörigen
  • Über weitere Härtefälle wird im Einzelfall entschieden
  • Bei Inanspruchnahme der 75%-Regel müssen Entschuldigungen für alle Fehltermine vorliegen.
  • Bei einer Anwesenheit von mindestens 85% muss keine Entschuldigung vorgebracht werden.

Hinweise

Es kommt immer wieder vor, dass Studierende zum Ende des Semesters unerwartet mit einer Nachprüfung, einer verschnupften Nase oder einer verpassten Straßenbahn konfrontiert werden. Die 85%-Regelung dient nicht der Schaffung eines freien Tages und der Optimierung der Work-Life-Balance.

Ein Nachholen von einzelnen Terminen im nachfolgenden Semester ist nicht möglich.

Weitere Fragen beantworten wir gern persönlich!

Ansprechpartner

Dr. rer. nat.
Martin Schubert
Leiter
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HUB
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Phone:
+49 341 3076-6155
Fax:
+49 341 3076-6623

Mögliche Fehltage

Termine85%-Regel75%-Regel
100
200
300
401
501
601
711
812
912
1012
1112
1213
1313
1423
1523
1624