ICARUS KI

Weltraumgestützte Tierotung mittels der internationalen Raumstation ISS

Laufzeit: 01.01.2022 – 31.03.2023
Förderung: Nationales Raumfahrtprogramm der Deutschen Raumfahrtagentur (DLR)

 

KI und maschinelles Lernen unterstützen mit weltraumbasierter Ortung die Erforschung von Zugvögeln und Säugetieren

Projektleitung

Prof. Dr.-Ing. Marco Krondorf
Prof. Dr.-Ing.
Marco Krondorf
Professur Nachrichtentechnik
Bereich:
Telefon:
+49 341 3076-1126

Kern des Projektes ICARUS KI ist die Weiterentwicklung der ICARUS Ortungstechnologie, die derzeit erfolgreich für Forschung an Zugvögeln und Säugetieren angewendet wird.

Die Tiere werden mit einem ICARUS-Tag besendert. Der Tag zeichnet in regelmäßigen Abständen die GPS-Koordinate des Tiers auf. Bei einem Überflug der internationalen Raumstation ISS, sendet der Tag die gesammelten GPS-Koordinaten zur ISS, wo diese gespeichert und weiterverarbeitet werden.

Ziel des neuen Projektes ICARUS KI ist es, Algorithmen und Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, das jetzige ICARUS-Tag-Gewicht von 5 Gramm weiter zu reduzieren. Neue Methoden der Signalverarbeitung und Objektortung sollen dabei explizit durch Verfahren des maschinellen Lernens ergänzt werden. Die Gewichtsreduktion des Tags würde es ermöglichen, zunehmend immer kleinere Tiere zu besendern und damit immer neue Erkenntnisse über das Zugverhalten von Tieren auf der Erde zu gewinnen.

News

Grafik: Biological Earth observation with animal sensors © ICARUS MPG
vom

HTWK zeigt erstmals Forschungsdaten im renommierten TREE Journal

Der Fachbereich Nachrichtentechnik der HTWK Leipzig liefert Beiträge für das weltraumgestützte Umweltmonitoring

ICARUS Sender Tierortung © Max-Planck
Sender Tierortung © Max-Planck
vom

HTWK Leipzig übernimmt technische Leitung des Forschungsprojekts ICARUS KI

Marco Krondorf, HTWK-Professor für Nachrichtentechnik, ist seit Januar 2022 technischer Leiter des Forschungsprojekts ICARUS KI. Promovierende gesucht

Projektpartner

Kooperationspartner

  • Rohde & Schwarz INRADIOS GmbH,
  • Universität der Bundeswehr München

Weitere beteiligte Einrichtungen

  • Max-Planck-Institut for Animal Behaviour (Prof. Martin Wickelski)
  • Lehrstuhl für Signalverarbeitung an der Universität der Bundeswehr München (Prof. Andreas Knopp)

Förderung