Aktuelles https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/?type=787 de-de Thu, 26 May 2022 03:33:05 +0100

Aus den Fakultäten und Bereichen

news-5000 Wed, 25 May 2022 15:24:00 +0200 Solarfassade von Leipziger Forschenden für Innovationspreis Reallabore 2022 nominiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5000/ In Leipzig entwickelt und bei Heilbronn erstmals gebaut: Die Solar-Shell-Fassade verknüpft Design und EnergieerzeugungMit der „Solar-Shell“ haben Forschende der HTWK Leipzig eine Fassadenkonstruktion entwickelt, die Solarenergie erzeugt und gleichzeitig mit architektonischer Eleganz überzeugt. Bei Heilbronn wurde 2021 das erste Gebäude mit einer solchen Fassade fertiggestellt. Es erzeugt rund 10.000 Kilowattstunden Energie im Jahr. Dafür wurden die Forschungsgruppe um Architektur-Professor Frank Hülsmeier als eines von 37 Teams aus mehr als 100 Einreichungen für den Innovationspreis Reallabore 2022 des Bundeswirtschaftsministeriums nominiert. Die Preisverleihung findet am 31. Mai in Berlin statt.

Großes Potenzial

Gebäudeintegrierte Photovoltaik birgt großes Potenzial für die Energiewende: 6.000 Quadratkilometer Gebäudedächer und doppelt so viel Fassadenfläche ließen sich theoretisch in Deutschland für Photovoltaik nutzen. Doch Fassaden sollten nicht nur funktionell, sondern auch abwechslungsreich gestaltet sein, findet Hülsmeier: „Um die Energiewende zu schaffen, müssen wir Architektinnen und Architekten mitnehmen. Allein flächig mit schwarzen Solarpanels behängte Wände wären keine Lösung für einen vielfältigen öffentlichen Raum.“

Gestaltende Algorithmen

Ein Lösungsvorschlag ist die vorgehängte Fassade aus Aluminium-Verbundelementen mit integrierten Photovoltaikmodulen namens Solar-Shell, an der Hülsmeier und sein Team seit 2015 arbeiten. Wie eine Solar-Shell-Fassade im Detail aussieht, berechnet ein Algorithmus. Darin fließen Informationen wie Gesamtfläche, erwünschter Stromertrag, Standort, Himmelsrichtung und die Eigenschaften der verwendeten Materialien ein. Ein Computerprogramm berechnet dann, wie groß die Einzelelemente sein müssen, um den Platz optimal auszunutzen. Diesen Vorschlag können Architektinnen und Architekten dann mit ihren Gestaltungsideen erweitern.

Kreative Formen und Farben

Für die erstmalige Umsetzung an einem realen Gebäude arbeiteten die Forschenden mit mehreren Unternehmen zusammen. Aluform, ein Verarbeiter von Aluminium-Verbundwerkstoffen, setzte die Solar-Shell-Fassade 2021 an seinem Firmengebäude bei Heilbronn erstmals um. An der Süd- und Westfassade des Neubaus glänzen helle Drei- und Vierecke, die aus den beiden Wänden dreidimensional hervorstehen und Solarstrom erzeugen. „Die plastische Struktur entsteht automatisch, wenn wir die Photovoltaik-Module bestmöglich zur Sonne ausrichten, denn kaum eine Wand steht in einem für die Energiegewinnung optimalen Winkel“, erläutert
Hülsmeier.

In Reallaboren werden Innovationen unter realen Bedingungen erprobt. Sie sind ein wichtiger Schritt beim Transfer von Forschungsergebnissen in die breite Anwendung.

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news-4993 Mon, 23 May 2022 12:45:10 +0200 Nach dem HIT ist vor der Bewerbung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4993/ Das war der digitale Hochschulinformationstag 2022Am 7. Mai öffnete die HTWK Leipzig wieder ihre virtuellen Türen zum Hochschulinformationstag. Rund 600 Studieninteressierte nahmen daran teil und schnupperten in die verschiedenen Veranstaltungen des vielfältigen Online-Programms. Neben zuvor aufgezeichneten Angeboten wie z. B. Erklärvideos und einem virtuellen Bibliotheksrundgang gab es auch zahlreiche Live-Veranstaltungen: In den Videomeetings konnten sich Interessierte und ihre Angehörigen mit Dozierenden, Hochschulmitarbeitenden und Studierenden austauschen, die ihre jeweiligen Fachgebiete präsentierten und Fragen beantworteten.

So stellte Matthias Grunwald, Professor für Städtebau und städtebaulichen Entwurf, den Bachelorstudiengang Architektur vor und ging detailliert auf Studienablauf, Praktika und die einzureichende Bewerbungsmappe ein.
Michael Sanne, Ingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter präsentierte die sogenannte „Exohand“ seiner HTWK-Ausgründung Recovics. Dabei handelt es sich um eine Prothese, die ein unterstützendes Hand- und Fingertraining von Zuhause aus ermöglicht. Vor den sechzehn interessierten Teilnehmenden demonstrierte er das Therapieprogramm mit dem Gerät. Alle Teilnehmenden im Zoom-Meeting konnten sich außerdem an einer Umfrage zur Wahrnehmung des Studiengangs Maschinenbau beteiligen, die anschließend gemeinsam ausgewertet wurde. Das Fazit: „Es ist gut, dass man von Maschinenbau nicht nur die Vorstellung hat, es ginge lediglich um große Maschinen. Es ist eben ein viel breiter aufgestelltes Tätigkeitsfeld und beschäftigt sich so zum Beispiel auch mit Medizintechnik.“ Sanne, der selbst erst eine Ausbildung absolvierte und dann ein Hochschulstudium anschloss wies die Teilnehmenden außerdem darauf hin, dass es auch neben dem Abitur alternative Wege gibt, ein Studium zu beginnen.

Den Studiengang Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit stellte Eugen Herzau, Professor für Verpackungstechnik und Studiendekan, in einer Diskussionsrunde mit seinen Studierenden vor. Sie beantworteten interessierte Fragen und schilderten ihre eigenen Erfahrungen. Zwar seien die naturwissenschaftlichen Module in den ersten zwei Semestern nicht ganz einfach, jedoch trotzdem machbar. Alle Studierenden in der Runde waren sehr zufrieden mit ihrer Wahl. „Gerade das Praxissemester ist sehr abwechslungsreich. Ich berechne eben nicht nur die ganze Zeit Verpackungen, sondern habe auch viel mit Projektmanagement zu tun“, erzählte eine Studentin.

Neben Studierenden und Dozierenden berichteten auch Hochschulmitarbeitende anderer Bereiche aus ihrer Praxis. So stellten die Bibliothekarinnen der Hochschulbibliothek, Anika Geyer und Anne-Kathrin Thiele ihren Arbeitsalltag vor. Dabei betonten beide, dass es eigentlich keinen „typischen Alltag“ gibt. Vielmehr komme es immer auf das jeweilige Aufgabengebiet an und darauf, was gerade ansteht. Da es in der Hochschulbibliothek auch eine Auszubildende gibt, sind die beiden außerdem auch als Ausbilderinnen tätig.

Daneben gab es noch zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen und Schnuppervorlesungen zu allen Studiengängen der Hochschule. Außerdem beantwortete Claudia Bothe, Mitarbeiterin Studienorientierung mit Schwerpunkt Schule, in einer Veranstaltung viele Fragen interessierter Eltern und Studienberaterin Anne Herrmann half in der Online-Empfangshalle bei der Orientierung. Ihr Gesamteindruck zum Hochschulinformationstag: „Wir danken allen Beteiligten der Hochschule für die Mitwirkung am digitalen Hochschulinformationstag unserer Hochschule am vergangenen Samstag! Im Gesamtpaket aller Informationsveranstaltungen für das kommende Semester war das das letzte große Informationsformat für die Bewerbungsphase zum Wintersemester. Das Portal ist seit 1. Mai geöffnet und die ersten Bewerbungen erreichen uns bereits. Für das nächste Jahr hoffen wir, den Studieninteressierten wieder einen bunten und lebendigen Campus vor Ort präsentieren zu können!“

Im Anschluss an den Hochschulinformationstag konnte man außerdem noch an der Langen Nacht der Computerspiele teilnehmen und den Tag entspannt ausklingen lassen. 

Informationen zur Bewerbung

Text: Helene Schlesier (studentische Hilfskraft in der Pressestelle)

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news-4987 Mon, 23 May 2022 10:19:42 +0200 Spiel, Satz und Sieg... HTWK Leipzig gewinnt sächsische Hochschulmeisterschaften im Volleyball https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4987/ Erfolg im Volleyball Mixed – zweites HTWK-Team auf Platz 4Am 20.Mai 2022 fand die sächsische Hochschulmeisterschaft im Volleyball Mixed in der HTWK-Sporthalle statt. Die HTWK Leipzig und die Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen e.V. hatten eingeladen. Bei diesem Wettkampf treten in einem Team drei Damen und drei Herren gemeinsam an.
Nach rund sieben Stunden spannender Spiele hieß es im Finale TU Bergakademie Freiberg gegen die Mannschaft „HTWK Leipzig 1“.
Und: Diesmal ging der Titel an die HTWK Leipzig! Die zweite HTWK-Mannschaft belegte Platz 4.

Wir gratulieren allen erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern!

Gesamtergebnis

1.    Platz: HTWK Leipzig 1
2.    Platz: TU Bergakademie Freiberg
3.    Platz: TU Chemnitz
4.    Platz: HTWK Leipzig 2
5.    Platz: HTW Dresden
6.    Platz: BA Glauchau
7.    Platz: HS Mittweida

Foto: Immo Wachenschwanz

 

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news-4983 Thu, 19 May 2022 20:16:52 +0200 Info zum Semesterbeitrag https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4983/ Studierende sollten noch keinen Semesterbeitrag überweisen und noch kein 9-Euro-Ticket erwerbenAufgrund der noch ausstehenden Gesetzesvorlagen zum 9-Euro-Ticket werden Studierende gebeten, zunächst von der Zahlung des Semesterbeitrags für das Wintersemester 2022/23 sowie dem Kauf des 9-Euro-Tickets über die Verkehrsbetriebe abzusehen. Sobald der HTWK Leipzig die Gesetzesgrundlage vorliegt (voraussichtlich in der in der Woche ab 30. Mai 2022), werden Studierende zeitnah über die weiteren Schritte bzgl. der Rückmeldung informiert.

Kontakt: studierendensekretariat (at) htwk-leipzig.de

English

Dear students, for the moment, please refrain from paying the semester fee for the winter semester 2022/23 as well as from purchasing the 9 Euro Ticket via the public transport company due to the pending draft legislation on the 9 Euro Ticket. We will inform you about the further steps regarding the re-registration as soon as the HTWK Leipzig has been informed about the legal basis. We hope to have the information available in approx. two weeks. In the meantime, we ask for your understanding.

Contact: studierendensekretariat (at) htwk-leipzig.de

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news-4960 Thu, 19 May 2022 14:18:00 +0200 Forschungsmagazin Einblicke 2022 frisch gedruckt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4960/ Die neue Ausgabe der Einblicke ist da: in Ihrem Briefkasten und in den Auslagen der HTWK Leipzig

Das Forschungsmagazin Einblicke erscheint in diesem Jahr zum zehnten Mal. Seit nunmehr einer Dekade zeigen wir anschaulich, woran unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten und welche Relevanz anwendungsnahe Forschung für die Gesellschaft hat. Forschungskommunikation wie diese spielt eine immer wichtigere Rolle: Entscheidungen der Politik basierten während der Pandemie in einem Maße wie selten zuvor auf Forschungsergebnissen; die Zahl der wirr interpretierten oder verzerrt dargestellten Studien in sozialen Medien nahm zu. Umso wichtiger ist es, dass Forschungseinrichtungen selbst allgemeinverständlich kommunizieren, woran sie arbeiten und welche Erkenntnisse sie gewonnen haben.

Nachhaltig Bauen

In der neuen Einblicke-Ausgabe richten wir den Fokus auf das Thema nachhaltiges Bauen und zeigen, an welchen Lösungen für mehr Nachhaltigkeit unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten. Die Baubranche gehört weltweit zu den Sektoren, die die Umwelt am meisten belasten. Deshalb haben hier schon kleine Verbesserungen große Auswirkungen auf den ökologischen Fußabdruck des Menschen. Carbonbeton statt Stahlbeton, Solarkraft in Häuserwänden und überflutete Auen statt begradigter Flüsse – Ideen gibt es viele. Wir stellen sie vor.

Interviews, Fotoreportage und neue Rubriken

Nicht nur unser Magazin feiert einen runden Geburtstag, auch die HTWK Leipzig freut sich in diesem Jahr über ein Jubiläum. Wir gratulieren zum 30. Jahrestag der Gründung und bringen aus diesem Anlass drei ehemalige und den aktuellen Prorektor für Forschung an einen Tisch, um gemeinsam über Vergangenes und Zukünftiges zu sprechen. In der Fotoreportage wird ordentlich viel Druck gemacht und zwei neue Rubriken schließen die hinteren Seiten ab. Lassen Sie sich überraschen und blättern Sie digital rein: https://www.htwk-leipzig.de/publikationen/einblicke2022

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FW_Aktuelles-News-externFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4979 Thu, 19 May 2022 11:09:00 +0200 Hygienekonzept der HTWK Leipzig aktualisiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4979/ Aus Maskenpflicht wird Empfehlung

Die Hochschulleitung hat erneut eine Aktualisierung des Hygienekonzepts der HTWK vorgenommen.

Wichtigste Änderung:

Aus der bisherigen Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske ist eine Empfehlung geworden.

In den zugänglichen Innenräumen, d. h., auf allen Verkehrsflächen, allen gemeinschaftlich genutzten Flächen einschließlich der (Lehr-)Veranstaltungs- und Forschungsräume sowie in der Bibliothek wird empfohlen, eine Maske zu tragen.

Mobile Arbeit: Es besteht Präsenzpflicht für alle Beschäftigten, vorbehaltlich genehmigter Mobiler Arbeit. Bis zum Abschluss einer Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit hat die Dienststellenleitung entscheiden, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berechtigt sind, bezogen auf eine Vollzeitbeschäftigung, Mobile Arbeit an bis zu zwei Tagen pro Woche Arbeit zu beantragen. Der bzw. die Fachvorsetzte trifft die Entscheidung.

Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit  (gültig bis 30.06.2021).

Alle Einzelheiten finden Sie im aktualisierten Hygienekonzept.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer allgemeinen Corona-Infoseite.

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4973 Tue, 17 May 2022 08:39:00 +0200 HTWK Leipzig hisst Regenbogenflagge am Lipsius-Bau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4973/ Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- Inter- und Transfeindlichkeit am 17. MaiZum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am Dienstag, dem 17. Mai 2022 hat die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) die Regenbogenflagge vor dem Lipsius-Bau an der Karl-Liebknecht-Straße gehisst.

„Unsere Hochschule steht für Toleranz und Offenheit. Wir stellen uns gegen jede Art der Diskriminierung und Ausgrenzung, und das nicht nur an einem Tag im Jahr. Doch es ist uns wichtig, gerade heute Flagge für geschlechtliche Vielfalt und Gleichbehandlung aller Menschen zu zeigen“, betont Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig.

Der jährliche Aktionstag wurde 2005 ins Leben gerufen: Am 17.5.1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.

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news-4976 Mon, 16 May 2022 13:32:00 +0200 HTWK-Förderverein zeichnet hervorragende Absolventinnen und Absolventen aus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4976/ HTWK Leipzig verleiht alljährlich Preise für die besten AbschlussarbeitenDie Absolventinnen und Absolventen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) sind begehrte Fachkräfte in der Region und darüber hinaus. Viele von ihnen zeigen schon im Studium herausragende Leistungen. Der starke Praxisbezug im Studium – und das von Anfang an – trägt zur erfolgreichen Vernetzung mit Unternehmen bei.
Die Besten des Jahres 2021 wurden am 11. Mai 2022 erstmalig nach Beginn der Pandemie wieder in einer Präsenzveranstaltung ausgezeichnet.
Drei der PreisträgerInnen konnten nicht persönlich anwesend sein. Die Verleihung fand im Rahmen der Jahresversammlung des Fördervereins statt. Der neu gewählte 1. Vorsitzende des Fördervereins, Prof. Engisch, überreichte den Absolventinnen und Absolventen persönlich die Urkunde und damit das Preisgeld mit jeweils 750 Euro.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Sophie Schulze, Master  Bauingenieurwesen
(27 Jahre, stammt aus Freising): Ausgezeichnet wurde sie für ihre Arbeit „Simulation des gleichzeitigen Feuchte- und Chloridtransports in Beton“. Chloride in Streusalz oder Meerwasser können die Nutzungsdauer von Stahlbetonteilen massiv beeinträchtigen. Anhand einer Simulation des Chloridtransportes kann der Zeitpunkt, zu dem das Chlorid die Stahlbewehrung erreicht, abgeschätzt werden. Sophie Schulze hat in Simulationen die Kopplung von Chlorid- und Feuchtetransport berücksichtigt, was bislang noch nicht Teil der Planung von Betonbauwerken ist. Sophie Schulze gelang es, einen Beitrag zur Erweiterung der technischen Möglichkeiten zur Lebensdauerprognose von Betonbauteilen zu leisten.

Betreuende Personen: Prof. Dr.-Ing. Volker Slowik (HTWK), Dr. rer. nat. Beate Villmann (HTWK)

David Wolf, Bachelor  Elektrotechnik und Informationstechnik
(31 Jahre, stammt aus Bamberg): Das Thema seiner Bachelorarbeit lautet „Auslegung und Simulation eines Critical-Conduction-Mode PFC“. Die Arbeit befasst sich mit dem Problem, dass sich durch den gestiegenen Anteil erneuerbarer Energien die Anforderungen an die am Netzknoten betriebenen Systeme weltweit erhöhen. Dadurch wird es wichtiger, dass die Verbraucher die Qualität des Netzes durch Oberschwingungen nicht negativ beeinflussen.

David Wolf untersuchte in seiner Arbeit verschiedene leistungselektronische Verfahren zur Realisierung eines einphasigen aktiven PFC (Power Factor Corrector) mit einer Leistung bis 100 Watt bei 230 Volt. In diesem Zusammenhang erstellte er einen speziellen Algorithmus, der zukünftige Auslegungen vereinfacht.

Im Abschlusstest konnte mit dem vorgeschalteten PFC ein Leistungsfaktor von 0,99 simulativ übertroffen werden. Damit verhält sich eine beliebige induktive oder kapazitive Last zu über 99 Prozent wie eine ohmsche Last und das Netz wir weniger stark belastet.

Betreuende Personen: Prof. Dr.-Ing. Thomas Komma (HTWK), M. Sc. Marcel Hofmann (HTWK)

Cara Budelmann, Master Medienmanagement
(28 Jahre alt, stammt aus Stuttgart): Den Preis erhielt sie für die Masterarbeit „Entwicklung eines nutzerzentrierten Designkonzepts für die Einführung prozessorientierter Standardsoftware“. In der Arbeit ging es um die Gestaltung der Benutzeroberfläche von standardisierter Software, sodass diese intuitiv genutzt und Arbeitsprozesse realitätsgetreu abgebildet werden können. Cara Budelmann fand durch eine Nutzerforschung heraus, dass die Zielgruppe des Anwendungsbeispiels (Nutzende einer Software aus dem Energiemarkt) sehr prozessorientiert arbeitet, viele Aufgaben sich wiederholen und großer Wert auf Zeitersparnis gelegt wird. Diese Anforderungen wurden unter anderem durch eine stetige Benutzerführung, die Wiederverwendbarkeit von Prozessen, einen hohen Individualisierungsgrad und einer Statusanzeige umgesetzt. Die daraus entstandenen Gestaltungsempfehlungen können auch auf andere Anwendungsbeispiele übertragen werden.

Betreuende Personen: Prof. Dr. Ulrich Nikolaus (HTWK), Stephan Flehmig (Sopra Steria)

Max Eichin, Master Architektur
(29 Jahre, stammt aus Freiburg i.Br.): Er wurde ausgezeichnet für seine Masterarbeit „Quartiersentwicklung Ganter Areal - Freiburg i. Br“. Grundlage der Arbeit war die freie Fläche der im Zentrum der Stadt Freiburg liegenden Ganter Brauerei. Nach einer eingehenden Standortanalyse konnte Max Eichin ein neues Gesamtkonzept für das Gebiet entwerfen. Der zweistufige Masterplan geht sowohl auf die städtebauliche als auch auf die interne Struktur des Areals ein. So entwickelte Eichin einen neuen Grünbereich, einen Stadtplatz und einen Uferbereich mit Promenade – Garant für ein erfolgreiches Nebeneinander von Brauerei und Quartierleben.

Betreuende Personen: Prof. Dipl.-Ing. Uli Vetter (HTWK), Prof. Dipl.-Ing. Ronald Scherzer-Heidenberger (HTWK)

Wilhelmine Schlosser, Bachelor  International Management
(24 Jahre, stammt aus Leipzig): Ausgezeichnet wurde sie für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Das Compliance-System des Pariser Abkommens – Rechtliche Analyse der Compliance Mechanismen und der Umsetzung des Prinzips der gemeinsamen, aber geteilten Verantwortung “. In ihrer Arbeit hat sich Wilhelmine Schlosser mit den rechtlichen und ökonomischen Aspekten des Pariser Klimaabkommens auseinandergesetzt. Untersucht wurde das Verhältnis zwischen dem Prinzip der gemeinsamen, aber geteilten Verantwortung und den Selbstverpflichtungen der Vertragsstaaten als zwei Grundpfeiler des sog. Compliance-Systems. Ergebnis: Das Abkommen stellt kaum Instrumente für die Vereinheitlichung der Umsetzung zur Verfügung. Mit Hilfe Analysen völkerrechtlicher und ökonomischer Daten kam Wilhelmine Schlosser zu dem Ergebnis, dass das Klimaschutzziel nur unzureichend erreicht werden kann.

Betreuende Personen: Prof. Dr. Cornelia Manger-Nestler (HTWK), Prof. Dr. Bodo Sturm (HTWK)

Hintergrund

Der Förderverein verleiht jedes Jahr Preise an die besten Absolventen und Absolventinnen der HTWK Leipzig auf Vorschlag der Fakultäten. Mit dem Preis sollen hervorragende Studienleistungen anerkannt und gleichzeitig Wirtschaft und Öffentlichkeit auf die Vielfalt und das Potenzial der HTWK Leipzig aufmerksam gemacht werden. Kriterien für die Nominierung sind die herausragende Qualität der Graduierungsarbeit, die Gesamtleistung im Studium und die Mitarbeit in der akademischen Selbstverwaltung

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HTWK > StudierenHTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4904 Mon, 16 May 2022 10:02:00 +0200 Ich bin dann mal weg: Informationstag zur Auslandsmobilität https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4904/ Studierende der HTWK Leipzig sind am 1. Juni 2022 zum International Day eingeladenLohnt es sich für mich, ein Semester Auslandsstudium oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Was erwartet mich dort? Was kostet das und wie bekomme ich einen Platz?
Beim International Day 2022 berichten Studierende von ihren Erfahrungen und erfahrene Partnerinnen und Partner erklären, worauf zu achten ist.

Der Aktionstag findet am 1. Juni von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Foyer des Nieper-Baus an der Karl-Liebknecht-Straße statt. Dazu lädt der Bereich International Student Services des Dezernates Studienangelegenheiten Studierende aller Studiengänge ein. Es besteht die Möglichkeit, sich an einer Reihe von Informationsständen rund um das Thema Studium und Praktikum im Ausland zu informieren.

Zum Auftakt um 11:30 Uhr gibt es im Hörsaal N001 gebündelte Informationen bei der Infoveranstaltung zum Auslandsstudium und Auslandspraktikum. Ein Meet&Greet mit auslandserfahrenen Studierenden im Anschluss ist nur eines der zahlreichen Angebote. Studierende können sich an Informationsständen oder auch in persönlichen Gesprächen inspirieren lassen und über alle Aspekte der Organisation, Finanzierung und verschiedene Fördermöglichkeiten austauschen. Mit dabei sind u.a. das Leonardo-Büro Sachsen, IEC online, das Studentenwerk Halle, das Hochschulkolleg der HTWK Leipzig und der Verein AIESEC, die alle mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Um 15:00 Uhr endet der Tag mit einer einstündigen Veranstaltung zum Auslands-BAföG.

Die Mitarbeiterinnen des International Student Services freuen sich auf alle Studierenden, egal, ob sie bereits einen Auslandsaufenthalt geplant haben und nun mit ehemaligen Outgoings sprechen möchten oder ob sie noch gar nicht wissen, wohin es gehen soll und sich erst einmal über die vielfältigen Möglichkeiten informieren möchten – alle Fragen sind willkommen.

Mehr Informationen zum Programm

Bei Rückfragen zum International Day wenden Sie sich bitte an das Dezernat Studienangelegenheiten - International Student Service / Outgoing.

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news-4962 Fri, 13 May 2022 10:30:22 +0200 Forum Bundesbank: Unser Euro-Bargeld – unser Europa https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4962/ Wirtschaftsprofessorin Cornelia Manger-Nestler nimmt an Podiumsdiskussion teil (18. Mai)Am 1. Januar 2022 jährte sich die Einführung des Euro-Bargelds zum 20. Mal. Mehr als 300 Millionen Menschen in damals zwölf Staaten wurden zum Jahreswechsel 2001/2002 von den nationalen Notenbanken im Euroraum mit neuen Banknoten und Münzen versorgt. Die Deutsche Bundesbank hat damals einen großen Beitrag geleistet, nicht zuletzt angesichts der logistischen Herausforderungen bei der Einführung des Euro-Bargelds. 

Die Podiumsteilnehmerin und -teilnehmer sprechen über persönliche Erinnerungen an die Euro-Bargeld-einführung, ihre Einstellung zum Euro allgemein sowie zu potentiellen zukünftigen Entwicklungen. Im Fokus stehen dabei Themen wie die Bedeutung einer gemeinsamen Währung für Europa und die Zukunft der verschiedenen Zahlungsmittel.

Prof. Cornelia Manger-Nestler von der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen diskutiert mit auf dem Podium teil. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Ort: Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Sachsen und Thüringen, Straße des 18. Oktober 48, 04103 Leipzig (Altes Messegelände)

Zeit: 18 Uhr

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news-4945 Thu, 12 May 2022 17:28:00 +0200 HTWK Leipzig eröffnet feierlich ihre Gründungsberatung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4945/ Startbahn 13 berät Studierende, Forschende, Mitarbeitende, Alumni und Promovierende der HTWK Leipzig von der Idee bis zur GründungOb beim Lernen, Forschen oder Lehren – immer wieder entfalten sich an Hochschulen neue Gedanken und innovative Ideen. Um diese erfolgreich in die Praxis umzusetzen, ist unternehmerisches Wissen gefragt. Deshalb öffnete die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) im April 2020 die Gründungsberatung Startbahn 13. Sie unterstützt alle Hochschulangehörigen auf dem Weg von der Idee bis zur Gründung. ­­Der Fokus liegt auf ingenieurwissenschaftlich-technischen Neuerungen, die Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende der Hochschule gemeinsam mit Startbahn 13 in individuellen Coachings, Workshops und Seminaren weiterentwickeln.

Endlich feiern

Eine feierliche Eröffnung war bisher aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht möglich und wurde am 12. Mai 2022 nachgeholt. Mehr als 70 Gäste aus Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung waren bei der Eröffnung im neu gestalteten Kreativraum der Startbahn 13 im HTWK-Forschungszentrum in Leipzig-Reudnitz.

Wissen in Praxis überführen

HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass Sachsen dank seiner Hochschulen zu den innovativsten Bundesländern gehört. Hier werden Jahr für Jahr überdurchschnittlich viele Patente angemeldet. Diesen Trend gelte es zu bekräftigen: „Um das Innovationspotenzial unserer Hochschule zu fördern, braucht es eine koordinierte Anlaufstelle, unter der die Aktivitäten gebündelt und gestärkt werden. Diesen Hub haben wir mit Startbahn 13 erfolgreich geschaffen.“

Die Gründungsberatung leistet einen direkten Beitrag zu Wissenstransfer und Wirtschaftskraft in Sachsen, so Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung an der HTWK Leipzig und Leiter der Startbahn 13: „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an neuen Ideen und Technologien, die zur Lösung konkreter praktischer Probleme beitragen. Selbst ein Unternehmen gründen, ist einer der direktesten Wege des Transfers von Wissen in die Praxis.“

Erfolgreich gründen

­­­­­­Das Startbahn-13-Team blickte bei der feierlichen Eröffnung gemeinsam mit den Gästen auf die vergangenen zwei Jahre zurück: Startbahn 13 hat bislang 55 Teams und Einzelpersonen in Coachings und mehr als 180 Gründungsinteressierte in kostenfreien Workshops beraten. Innerhalb der ersten zwei Jahre sind 12 Gründungen daraus hervorgegangen. ­Dazu gehören der Hersteller umweltfreundlicher Kerzen NatürLicht, das Games-Studio ROTxBLAU und das Ingenieurbüro für Bauwerksprüfung IEXB, die sich mit ihren Angeboten erfolgreich am Markt etabliert haben. „Die Gründungsberatung hat uns bei der Businessplan-Erstellung, beim Marketing-Konzept und bei der Geschäftseinführung geholfen. Ich kann die Beratung bei Startbahn 13 sehr empfehlen, weil man hierdurch Fehler vermeiden kann, die im Gründungsprozess auftreten können“, resümiert IEXB-Geschäftsführer Gunter Hahn.

Mit dem Zwischenstand des Projekts Startbahn 13 ist Dr. Hans-Markus Callsen-Bracker vom betreuenden Projektträger Jülich sehr zufrieden: „Der Bedarf an individueller Gründungsberatung mit technischem und ingenieurwissenschaftlichen Profil ist groß, daher hat die Idee hinter Startbahn 13 großes Potenzial. Die Zahl der Teilnehmenden und erfolgreichen Ausgründungen bestätigt dies nun eindrucksvoll.“

Hintergrund zu Startbahn 13

Im Dezember 2019 setzte sich die HTWK Leipzig im Ideenwettbewerb EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durch. Seitdem erhält sie insgesamt 1,5 Millionen Euro, um in vier Jahren die Rahmenbedingungen für Start-ups und wissensbasierte Ausgründungen inner­halb der Hochschule zu verbessern. Seit Beginn des Projekts im April 2020 organisiert Startbahn 13 Netzwerkveranstaltungen, individuelle Coachings und Workshops zu praktischen Themen wie Finanzie­rung, Geschäfts- und Buchführung oder zum Schreiben von Businessplänen. Darüber hinaus können Gründungsinteressierte vor Ort Werkstätten nutzen, um Prototypen zu entwickeln, oder sich im Kreativraum zum Arbeiten oder Vernetzen treffen.

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Startbahn13 - AktuellesFW > FakultaetGRADZ > StartseiteHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-4940 Tue, 10 May 2022 14:17:00 +0200 Schulkinder erforschen Pflanzen und Photovoltaik https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4940/ Projektwoche des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums an der HTWK Leipzig zum Thema Nutzpflanzenanbau unter Photovoltaik Was brauchen Pflanzen, um optimal zu wachsen, und wie beeinflussen Photovoltaikanlagen in der Landwirtschaft das Pflanzenwachstum? Fragen wie diesen gingen die rund 20 Mädchen und Jungen einer fünften Klasse des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums aus Leipzig vom 2. bis 5. Mai 2022 an der HTWK Leipzig nach. „Wir zeigen den Kindern, wie Forschung funktioniert, und bringen ihnen zentrale Themen rund um Klimawandel, Energiewende und Nachhaltigkeit näher“, beschreibt Mathias Rudolph, Professor für Industrielle Messtechnik an der HTWK Leipzig die Idee hinter dem Projekt. Seit 2016 bietet er Schulklassen die Möglichkeit für gemeinsame Projekttage. Dieses Schulkooperationsprojekt wird seit 1. September 2020 über zwei Jahre von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms „Our Common Future“ gefördert.

Was ist Agri-Photovoltaik?

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ist ein Verfahren, bei dem gleichzeitig Flächen für Landwirtschaft und die Solarstromproduktion genutzt werden. Dadurch lassen sich Flächen effizienter nutzen. „Außerdem unterstützt Agri-PV die Digitalisierung der Landwirtschaft. Beispielsweise könnten für eine nachhaltige Landwirtschaft statt Pestiziden Roboter eingesetzt werden, die Unkraut zupfen. Ihre benötigte Energie könnten sie über die PV-Anlagen erhalten“, erklärt Julian Hofbauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTWK Leipzig.

HTWK Leipzig als außerschulischer Lernort

Während der Projektwoche standen vor allem drei Themen für die jungen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher im Fokus: Das Pflanzenwachstum, die Photovoltaikanlagen und die Messung mit eigens gebauter Messtechnik. Für den ersten Schwerpunkt, die Pflanzen, haben die Kinder vorab eine Hausaufgabe bekommen. Sie sollten zwei Wochen zuvor Kresse anpflanzen.

Den genauen Wochenplan erstellten fünf Lehramtsstudierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit zwei Lehrerinnen des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums. Mit der Universität und dem Gymnasium kooperiert die HTWK Leipzig seit 2020. „Das Lernen an außerschulischen Lernorten ist für die Mädchen und Jungen eine schöne Abwechslung, zumal sich die Inhalte durch das Erleben schneller und besser festigen“, freut sich Lehrerin Dörte Wolf gemeinsam mit ihrer Kollegin Friederike Trommler.

Die jungen Nachwuchsforschenden sprachen während der Projektwoche zunächst über ihre zu Hause gezüchteten Pflanzen, besichtigten anschließend die HTWK-eigenen Photovoltaikanlagen und pflanzten die Kresse und Sonnenblumen schließlich auf dem Dach des Nieper-Baus ein. Die Hälfte der Pflanzen stand unter PV-Modulen, die anderen in der direkten Sonne. Ihr Wachstum untersuchten sie die gesamte Woche. Für die Kinder war es deshalb am Projektende auch leicht zu erklären, welche Bedürfnisse eine Pflanze hat. Unter den jungen Hobbygärtnerinnen waren auch Sophia und Juliane, die beide bereits im Garten der Eltern und Großeltern Blumen und Gemüse mit angepflanzt haben. „Hier an der HTWK Leipzig habe ich meine Pflanze Sonnenschein genannt, denn sie wächst im Sonnenschein und ist mein Sonnenschein“, so Sophia.

Forschen am realen technischen Beispiel

Parallel zum Pflanzenwachstum befassten sich die Kinder mit Photovoltaikanlagen und überlegten, wie eine PV-Anlage gut ausgerichtet ist oder wie sie in der Landwirtschaft gut eingesetzt werden kann. Fünftklässler Vincent sieht im Agri-PV viel Potenzial, denn die Energie werde teurer und so können Lösungen geschaffen werden, Agrarflächen zu erhalten und zugleich grünen Strom zu produzieren. Dabei ist den Kindern auch bereits bewusst, dass es noch Forschungsbedarf gibt. Beispielsweise müsse auch untersucht werden, ob Agri-PV Auswirkungen auf Tiere habe.

Schließlich lernten sie auch etwas zur Messtechnik. „Wir haben Experimente gemacht und selbst Module gebaut“, erzählt Oskar. Mit ihren einfachen Messschaltungen maßen sie am Mittwoch bei ihren Pflanzen auf dem Dach des Nieper-Baus die Bodenfeuchtigkeit der Erde. Die Daten ihrer Messschaltungen übertrugen sie auf den Computer der Studierenden und in ihre Forschungshefter. „Ziel des Projekts war es, dass die Schülerinnen und Schüler anhand eines realen technischen Beispiels selbstständig umwelt- und ressourcenschonende Strategien entwickeln. Dabei untersuchten sie die Wechselwirkungen zwischen Nutzpflanzen und Photovoltaik-Anlagen“, sagt Hofbauer. Mit dem Lernerfolg der Kinder sind am Ende der Projektwoche auch die Lehrerinnen zufrieden. „Wir kommen gern wieder“, so Wolf.

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news-4941 Tue, 10 May 2022 13:05:08 +0200 LNC Masters: In Präsenz zurück https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4941/ Kein Aufwand war den Studierenden zu groß, um die Turniere live und online an das Publikum zu bringenLNC Masters – Die Zweite: Nach dem Erfolg der LNC Masters 2021 im Rahmen der Langen Nacht der Computerspiele an der HTWK Leipzig produzierte eine Gruppe Studierender mit großem Aufwand das Turnier-Format erneut. Diesmal mit einem neuen Spiel, neuen On-Airs und einem neuen Rahmenprogramm. Dabei drehte sich dieses Jahr alles um das Motto „(fast) zum Anfassen nah!“: Fans und Interessierte konnten das eSport Turnier nicht nur online, sondern auch vor Ort im Live-Studio im Lipsius-Bau miterleben.

Das Turnier

20 Teilnehmer traten in Fünferteams im First-Person-Multiplayer-Taktikshooter „Counter-Strike: Global Offensive“ gegeneinander an. Den Turniersieg und damit den Pokal der LNC Masters sowie Stream-Gutscheine holte sich das Team KöfteSpießOhneReden in einem mitreißenden Finale gegen Team Wildcard. Das zweiplatzierte Team räumte nach neun Rundensiegen Wildcard räumte mit neun Rundensiegen die passenden Silbermedaillen ab. OXYZ gewann das Spiel um Platz Drei. TGM-eSports machte zwar „nur“ den vierten Platz, allerdings waren die Caster von jstN wegen seiner vielen Eliminierungen beeindruckt. Zum MVP, dem wertvollsten Spieler, wurde jedoch dizziaN vom Team KöfteSpießOhneReden gekürt.

Die LNC Masters 22 starteten dieses Jahr mit dem enthusiastischen Beitrag von Professor Alexander Marbach zum Thema CS:GO. Der renommierte Gaming-Dozent der Hochschule Mittweida gab einen Einblick in die Entwicklung von Multiplayer-Taktikshootern und deren Einfluss auf die eSport-Szene.

 

Auf dem Twitch-Kanal des StreamTeams wurde das Turnier online zugänglich gemacht. Der Viewing-Raum in der HTWK wurde von Live-Zuschauern und Zuschauerinnen sowie den Fans der Spieler rege besucht. Beobachten zu können, wie sie mit den Teams mitfieberten, war für die LNC-Masters-Crew eine hilfreiche Rückmeldung.

Martin Blum und Jan Kobstädt führten als Moderatoren mit Begeisterung durch den Abend und die Kommentatoren-Duos, Jonas und Chris sowie Martin und Maximilian erläuterten die spannungsgeladenen Spiele. Der Twitch-Stream der LNC Masters 22 hatte 749 Live-Aufrufe von 291 einzelnen Zuschauenden und lief 4 Stunden und 47 Minuten.

 

Aufwendige hybride Umsetzung

Innerhalb von fünf Monaten organisierten vier Studierende aus dem 4. Semester der Medientechnik zusammen mit dem StreamTeam die LNC Masters 2022. Zahlreiche Meetings und Techniktests mussten vorab durchgeführt werden, um einen reibungslosen Ablauf des Turniers zu gewährleisten. Die Crew vor Ort bestand schließlich aus 39 Studierenden, StreamTeam-Mitgliedern und Gästen, die unter anderem aus Hamburg, Berlin und Mittweida anreisten, um an der Produktion mitzuwirken.

Mit der Streaming-Software vMix und einer geschickten technischen Umsetzung wurde das Turnier über zwei Gebäude hinweg durchgeführt. Die Spieler saßen an den leistungsstarken Computern der Fakultät Bauwesen im Geutebrück-Bau, während der Viewing-Raum mit dem aufwendigen Studioset im Lipsius-Bau eingerichtet war. Eine zweite Regie im Geutebrück-Bau übertrug das Spielgeschehen an die dortige Hauptregie. 

 

StreamTeam

Auch dieses Jahr war der Erfolg dieser studentischen Produktion der Kooperation mit dem StreamTeam der HTWK Leipzig zu verdanken. Die Projektgruppe brachte ihre technische Expertise mit viel Engagement ein, unterstützt von aktuellen Studierenden und Alumni. Die Hochschulgruppe, geführt von Tino Reiher, stellte sich der Herausforderung einer Produktion mit mehreren Sets über zwei Gebäude verteilt und gab alles bei der Planung und Durchführung der LNC Masters 22.

Und wie geht es weiter?

Die zweiten LNC Masters waren ein voller Erfolg. Das StreamTeam kündigt bereits an: „Seid euch sicher, dass die LNC Masters auch im nächsten Jahr wieder auf der Langen Nacht der Computerspiele vertreten sein wird! Also macht euch bereit für ein brandneues Spiel und ein motiviertes Team, das sich schon auf euch freut.“

 

Autorin / Autor: Greta Drews und Franz Meyer

Links und Videos

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news-4943 Mon, 09 May 2022 21:00:00 +0200 Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (9./10. Mai 2022) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4943/ Erster Veranstaltungstag an der HTWK LeipzigDerzeit findet die Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Leipzig statt.

HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt begrüßte die rund 240 Gäste im Paulinum der Leipziger Universität und dankte der Universität und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur herzlich für die Einladung nach Leipzig. Nachdem am ersten Tag Präsidium und HRK-Mitgliedergruppen beraten haben, folgt am Dienstag die Mitgliederversammlung.

In den vergangenen beiden Jahren hatte die HRK pandemiebedingt auf ihre Jahrestreffen, zu denen traditionell neben den Hochschulleitungen zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien eingeladen werden, verzichten müssen.

Präsident Alt verwies in seiner Begrüßung auf die aktuellen Herausforderungen, die sich dem Hochschulbereich stellen. Dabei richtete er sich insbesondere an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, die mit dem Auditorium diskutierte. Gerade mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und seine weitreichenden Folgen sei es von größter Bedeutung, in die Zukunftsfähigkeit der Hochschulen und des Bildungssystems zu investieren. Die Hochschulen erwarteten eine entsprechende Prioritätensetzung, seien aber auch bereit, das Bundesministerium mit aller Kraft bei der Umsetzung der Planungen zu unterstützen.

Als prioritäre Aufgaben, die der Bundesunterstützung dringend bedürften, nannte Alt die langfristige Förderung der Hochschulen durch den Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken, den Aufbau eines Digitalisierungsprogramms und eine auskömmliche Finanzierung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Zum anderen sei die im Koalitionsvertrag angekündigte Agentur für Transfer und Innovation DATI für die Hochschulen von zentraler Bedeutung, da mit ihr die Priorität der Wissenschaft als Innovationstreiber anerkannt werde. Wichtig sei, dass die Hochschulen in der Rolle des Initiativpartners gesehen würden und das Projekt grundsätzlich für alle Hochschulen zugänglich sei.

Der HRK-Präsident verwies außerdem auf die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation, die sich in der Pandemie überzeugend gezeigt habe. Die Hochschulen trügen im Sinne ihrer gesellschaftlichen Mission einen bedeutenden Teil zur Aufklärung und zur Bewältigung der Coronalage bei. Allerdings warnte er hier vor überzogenen Erwartungen. Forschung und deren Vermittlung in der Lehre müssten für die Hochschulen im Fokus stehen.

(Quelle: HRK)

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news-4924 Fri, 06 May 2022 10:21:18 +0200 Erster BIM-Zertifikatslehrgang im Kompetenzzentrum Digitalisierung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4924/ Seit nunmehr vier Jahren ist die HTWK Leipzig als Hochschule für den international zertifizierten Basiskurs „buildingSMART/VDI Zertifikat BIM-Qualifikationen - Basiskenntnisse“ gelistetNach einer pandemiebedingten Zwangspause konnten Studierende der Fakultät Bauwesen nun wieder in Präsenz an dem Intensivworkshop teilnehmen und mit einem Zertifikat abschließen: Am 08.04.2022 absolvierten Studierende der HTWK die Prüfung für das BIM-Zertifikat erstmals wieder in Präsenz in den Räumlichkeiten des neu eingerichteten „Kompetenzzentrum Digitalisierung“.

25 Studierende der Fakultäten Bauwesen und FING nutzten ihre vorlesungsfreie Zeit, um an dem Zusatzkurs teilzunehmen. Das Zertifikat ist für die meisten im Hinblick auf ihre anstehenden Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt sehr attraktiv.

Um eine maximale Flexibilität zu gewährleisten, wurde die Veranstaltung auch als Hybrid mit Live-Video-Konferenz geschalten und auch die Möglichkeit geschaffen die Online-Prüfung mit Fernüberwachung abzulegen. Die Räumlichkeit des Anwendungszentrums bietet dafür Dank der Cave und dem eingebauten Video-Konferenz-System die optimale Ausstattung.

Mit dem Thema BIM unter dem Überbegriff „Digitalisierung im Bauwesen“ wurde bereits vor sechs Jahren ein stark gefragtes Modulangebot geschaffen welches direkt auf die aktuellen Entwicklungen der Branche zielt und im Rahmen einer anwendungsorientierten Projektarbeit auf internationale Standards sowie deren Entwicklung und Rahmenbedingungen hinweist.

Die Fakultät Bauwesen bietet den Kurs „Digitalisierung im Bauwesen“ curricular ohne Zertifikat an. Die Teilnehmer des Kurses haben die Möglichkeit durch die zusätzliche Veranstaltung das Zertifikat zu erlangen.

Ehemalige Teilnehmende des Moduls „Digitalisierung im Bauwesen“ der vergangenen zwei Jahre konnten nach den Corona bedingten Absagen ebenfalls den Zertifikatskurs besuchen. Um der starken Nachfrage aus der Privatwirtschaft angepassten Weiterbildungsmaßnahmen anbieten zu können wird derzeit intensiv an einem Konzept gearbeitet.

Prof. Dr. Monica Rossi-Schwarzenbeck und Christian Irmscher sind dank einer hundertprozentigen Erfolgsquote sehr zufrieden mit dem Zertifizierungs-Durchlauf.

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news-4922 Thu, 05 May 2022 11:30:58 +0200 Preis des Fördervereins 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4922/ Auf seiner Jahresversammlung zeichnet der Förderverein HTWK Leipzig alljährlich hervorragende Absolventinnen und Absolventen ausDie Veranstaltung wird in diesem Jahr wieder in Präsenz durchgeführt: am 11. Mai 2022 ab 16:10 Uhr im Hörsaal G 327, Karl-Liebknecht-Str. 132 04277 Leipzig.
Fünf Studierende werden dieses Jahr mit dem "Preis des Fördervereins 2021" ausgezeichnet.

Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, wird als Festredner über „Kooperation und Wettbewerb: Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Mitteldeutschland“ berichten.

Das HTWK Orchester mit Streichquartett und Klarinette sorgt für die musikalische Umrahmung.

Der Förderverein lädt herzlich alle Studierende, Hochschulangehörige und Fördervereinsmitglieder zur Preisverleihung ein!  Nach der Preisverleihung gibt es ein Get Together zum Netzwerken.

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news-4921 Thu, 05 May 2022 10:52:49 +0200 Ausstellung: Alltägliches neu verpackt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4921/ Studierende des Studiengangs „Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit“ präsentieren ihre Verpackungsentwürfe bis 7. Juni in der Hochschulbibliothek der HTWKSpielfiguren, Wattepads und Zahnbürsten sind nur einige Beispiele für Produkte des (mehr oder weniger) täglichen Bedarfs, die eines gemeinsam haben: Studierende des Studiengangs „Verpackungsstechno­logie und Nachhaltigkeit“ haben diesen unscheinbaren Produkten im vergangenen Winterse­mester besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Im Rahmen des Moduls „Verpackungsentwicklung“ im fünften Semester war es die Aufgabe der Studierenden, neue Verpackungen zu entwerfen und herzustellen.
Die Produkte wurden ihnen zugelost. Der kreativen Arbeit ging eine umfangreiche Analyse der bestehenden Verpackungen und eine ausführliche Recherche nach möglichen alternativen Konzepten voraus. Mit diesen neuen Eindrücken in den Köpfen ging es dann an die individuelle Ideenfindung. Das Ergebnis sind neue Verpackungen für herkömmliche Alltagsgegenstände mit einigen Verbesserungen. 

Die im Modul entstandenen Verpackungen sind nun bis zum 7. Juni 2022 im Foyer der Hochschulbibliothek der HTWK ausgestellt und können dort zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

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news-4918 Wed, 04 May 2022 11:41:36 +0200 Studierende der HTWK werden Zweite beim InformatiCup 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4918/ Ein studentisches Team der HTWK konnte sich für die Finals des 17. InformatiCup der Gesellschaft für Informatik qualifizieren und die Jury überzeugenAm 02. Mai fand in Hamburg die Endrunde des 17. InformatiCup der Gesellschaft für Informatik statt. Das studentische Team „Off-by-one“ der HTWK Leipzig durfte seine Lösung einem Livepublikum präsentieren – es reichte für einen hervorragenden zweiten Platz.

Bei dem jährlich stattfindenden Studierendenwettbeweb gilt es, eine praxisrelevante Aufgabe zu meistern, indem sich die Studierenden in Teams in neue Technologien einarbeiten und informatisch basierte Lösungen entwickeln. Die diesjährige Aufgabe mit dem Titel „Abfahrt!“ klingt simpel, stellte die Teilnehmenden jedoch vor ein großes, aber durchaus alltägliches Logistikproblem: die Erstellung eines Fahrplans für ein Schienennetzwerk. Ziel war die Entwicklung einer Software, die in der Lage ist, optimale Fahrpläne zu berechnen, also solche, die für einen reibungslosen Ablauf in einem komplexen System aus tausenden Verbindungen und Zielen, mit Millionen Fahgästen und einer begrenzten Anzahl an Fahrzeugen sorgen und zufriedene Kunden hinterlassen.

Die Jury besteht aus Mitgliedern der Gesellschaft für Informatik, die Wirtschaft und Wissenschaft tätig sind. Für die diesjährigen Finals wählten sie drei Teams aus. Gewonnen hat das Team „Heispeed“ der Universitäten Heidelberg und Oxford. Der dritte Platz wurde an das „Team zügig zum Erfolg“ von der Leibniz Universität Hannover vergeben.
Es gab Preisgelder zwischen 4.000 und 1.500 Euro sowie Sonderpreise zu gewinnen.

Die Finals mitsamt der Präsentationen und der Preisverleihung wurdem live bei Youtube übertragen und können auch im Nachhinein noch angesehen werden: 

www.youtube.com/watch

Weitere Informationen: https://informaticup.github.io/

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news-4917 Wed, 04 May 2022 11:04:45 +0200 floidTV: Ein Song für die Medimeisterschaften https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4917/ Im Studio der HTWK nehmen Studierende der Universität Leipzig ihren neuen Song aufWas sind Medimeisterschaften? Und was treiben Studierende von Uni Leipzig und HTWK gemeinsam an einem Sonntag im Medienzentrum?

 

Am 24. April 2022 trafen sich sechs Studierende der Uni Leipzig mit Campus Record im Tonstudio der HTWK, um ihren neuen Song für die Medimeisterschaften 2022 auf zu nehmen. Die Medimeisterschaften sind ein jährliches Sportevent von und für Medizinstudentinnen und -studenten. Sie finden voraussichtlich am 1. bis 4. September 2022 statt. Das diesjährige Motto der Leipziger Crew: Hawaiipzig, Säch’sch on the Beach. FloidTV begleitete die Aufnahmen und hat nachgefragt, anzuschauen unter folgendem Youtube Link:

https://youtu.be/HO-DV4DQfqY

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jede und jeder – auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info@floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

 

Autor: Johann Krieg

 

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news-4911 Tue, 03 May 2022 15:12:27 +0200 Psychisch fit studieren – Onlineforum am 17. Mai 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4911/ Studierende der HTWK Leipzig sind eingeladen, sich über psychische Gesundheit zu informieren und auszutauschenFür viele scheint das Thema psychische Gesundheit weit weg, andere haben durchaus Berührungspunkte, etwa im Freundeskreis oder in der Familie. Und wieder andere unter den Studierenden sind selbst betroffen.
Das Onlineforum ist für alle Zielgruppen gedacht und offen für alle Interessierten.

Es beinhaltet u.a. einen Impulsvortrag und Erfahrungsberichte von Expert*innen.
Die Unterstützungs- und Beratungsangebote der Hochschule werden vorgestellt und es gibt einen Austausch zu Bewältigungs- und Hilfsstrategien.

Inhalte:

  • Lerne Warnsignale für psychische Krisen kennen
  • Stelle Vorurteile in Frage
  • Finde heraus, wer und was dir helfen kann, Dich stärkt und durch eine Krise trägt
  • Lerne Hilfen direkt am Hochschulort kennen
  • Frage, was du schon immer zum Themen fragen wolltest

Datum: 17. Mai 2022 15:30 – 17:30 Uhr | online

Zugang: Ist hier zu finden: Quickstart Sachsen Plus

Das Forum soll einen niedrigschwelliger Zugang zum Thema Krisen und psychische Gesundheit bieten und kann auch gern anonym besucht werden.

Das Onlineforum ist ein Programm von irrsinig menschlich und wird an der HTWK Leipzig organisiert von der Psychosozialen Beratung des StuRa und dem Projekt Quickstart Sachsen Plus.

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news-4905 Mon, 02 May 2022 11:39:25 +0200 Erfolgreiches Kick-Off Meeting für EU-Projekt EuReCOMP in Athen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4905/ Im Verbundprojekt „European recycling and circularity in large composite components" werden nachhaltige Lösungsansätze für das Recycling und die Wiederverwendung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen ausgearbeitetDas europäische Verbundprojekt EuReCOMP (European recycling and circularity in large composite components) beschäftigt sich mit der Problematik, nachhaltige Lösungsansätze für das Recycling und die Wiederverwendung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen auszuarbeiten, die aus Komponenten von Windkraftanlagen oder dem Flugzeugbau stammen. Gegenwärtig sind dahingehend noch keine nachhaltigen Kreislaufkonzepte definiert und erprobt.

Am 27. April 2022 wurde das Kick-Off Meeting an der Nationalen Technischen Universität in Athen (NTUA) unter Aufsicht eines Vertreters der EU-Kommission durchgeführt. An der Veranstaltung, die von den griechischen Projektkoordinatoren organisiert wurde, nahmen auch Prof. Dr. Robert Böhm und Philipp Johst von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig teil.

Beginnend mit der Kurzvorstellung der 20 Projektpartner, bestehend aus Forschungsinstituten, Hochschul- und europaweit ansässigen Industriepartnern, wurden die insgesamt neun geplanten Arbeitspakete des Projektes thematisiert und diskutiert, unter anderem hinsichtlich Zielen, spezifischen Aufgaben sowie potentiell aufkommenden Risiken bei der Aufgabenbearbeitung.

Die HTWK-Leipzig arbeitet in leitender Funktion am ersten Arbeitspaket des Großprojektes. Dazu wurden mit relevanten Partnern des Konsortiums gemeinsam detaillierte Arbeitsschritte für die kommenden 6 Monate des Projektes abgestimmt, welche eine erfolgreiche Bearbeitung des Arbeitspaketes sicherstellen sollen.

ECKDATEN Projekt EuReCOMP

Projektbeginn: April 2022
Förderung: Das Verbundprojekt wird bis Frühjahr 2026 vom zentralen Finanzierungsprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizon Europe, gefördert.
Projektkoordinator: National Technical University of Athens (Griechenland)
Hochschulpartner: Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik TU Dresden, Politecnico di Torino (Italien), University of Patras (Griechenland)
Industriepartner: Elbe Flugzeugwerke GmbH (Luftfahrt-Zulieferer), Dallara Automobil (Automobilindustrie, Italien), Anthony, Patrick and Murta Exportacao (Windenergiebranche, Portugal) und IRES (Life Cycle Assessment, Belgien)
Forschungsinstitut: Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH

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news-4903 Mon, 02 May 2022 08:11:06 +0200 Herzlich Willkommen, Incomings! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4903/ Neue Austauschstudierende unserer internationalen Partnerhochschulen starten ins Sommersemester 2022Im Sommersemester 2022 beginnen 19 Studierende von Hochschulen in Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Jordanien, Rumänien, Russland, der Schweiz, Spanien, Tunesien und der Türkei ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Einige von ihnen nahmen vom 28. März bis 1. April 2022 an der Orientierungswoche teil.

Zu Beginn begrüßten die Mitarbeiterinnen des Dezernats Studienangelegenheiten – International Student Services die Austauschstudierenden an der Hochschule. Für die Studierenden, die aufgrund von späterer Anreise nicht bei der Begrüßung dabei sein konnten, wurde die Veranstaltung online wiederholt. Neben Orientierungsveranstaltungen konnten die Studierenden das südliche Leipzig bei einer Stadtrallye kennenlernen. Mit einem interkulturellen Seminar, das die Austauschstudierenden auf das Studium in Deutschland vorbereitet, und der Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs endete die Orientierungswoche. Die Incomings wurden bei den ersten organisatorischen Wegen von ihren studentischen Buddies tatkräftig unterstützt.

Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in Sommersemester und einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

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news-4900 Thu, 28 Apr 2022 14:19:32 +0200 13. Mai: Infotag für internationale und geflüchtete Studieninteressierte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4900/ Was kann ich wo in Leipzig und Umgebung studieren? Wie kann ich mein Studium finanzieren? (Nieper-Bau, Karl-Liebknecht-Str. 134)Der Informationstag wurde 2018 vom Studentenwerk Leipzig in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie der Universität Leipzig ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Veranstaltung von weiteren Hochschulen aus Leipzig und Umgebung. Ziel ist es, internationale und geflüchtete Studieninteressierte zu den Themen Bewerbung, Studienstart und Studienfinanzierung zu informieren. Die Veranstaltung findet jährlich statt.

  • Datum: Freitag, 13. Mai 2022 im Zeitraum 12.00 bis 16.00 Uhr
  • Veranstaltungsort: HTWK Leipzig, Nieper-Bau, Karl-Liebknecht-Str. 134, Hörsaal und Foyer
  • Inhalt: internationale und geflüchtete Studieninteressierte werden zu dem Infotag über zahlreiche Themen informiert rund um die Fragen:  
    • Was muss ich vor dem Studium tun?
    • Was kann ich wo in Leipzig und Umgebung studieren?
    • Wie kann ich mein Studium finanzieren?
    • Welche Erfahrungen haben andere Studierende gemacht?

Volles Programm: Bitte hier klicken

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news-4895 Wed, 27 Apr 2022 13:32:21 +0200 "STIGA 1897: Waren - Wettstreit - Wunderwelt" wandert weiter https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4895/ Am 29. April endet die Ausstellung in unserer Hochschulbibliothek und zieht in die Volkshochschule umDie seit dem 22. März in unserer Hochschulbibliothek präsentierte Ausstellung zur Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung 1897 - kurz STIGA - wird am Freitag, den 29. April um 16 Uhr mit einer Finissage geschlossen und zieht dann weiter: Zwischen 15. Juni und 22. Juli wird sie in der Volkshochschule Leipzig präsentiert.
Die Schau ist Teil verschiedener Veranstaltungen des Jubiläum "125 Jahre STIGA".

Finissage am 29. April

Am Freitag wird es um 16 Uhr in der Hochschulbibliothek eine Sonderführung zum Thema „London – Leipzig – Disneyland“ - (Welt-) Ausstellungsarchitektur im Clara-Zetkin-Park“ geben.
Daran schließt sich um 17 Uhr ein Gespräch mit dem Leipziger Autor und Stadtführer Sebastian Ringel an, der zur Leipziger Kultur und auch zur STIGA veröffentlichte.

Die STIGA fand auf dem Geländes des heutigen Clara-Zetkin-Parks statt und zog damals 2,3 Millionen Besucher und Besucherinnen in ihren Bann.
Zahlreiche Projekte widmen sich in diesem Jahr in Leipzig dieser Ausstellung. So wurde am 24. April eine von der HTWK Leipzig mitgestaltete Stele zur STIGA von Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke im Clara-Zetkin-Park der Leipziger Öffentlichkeit übergeben.

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news-4889 Mon, 25 Apr 2022 17:33:38 +0200 HTWK-Robots Vizemeister bei den German Open https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4889/ Auf den German Open des Roboterfußballs (GORE 2022) erzielten die HTWK-Robots einen starken zweiten Platz – Vorbereitung auf den World Cup in Bangkok Am Osterwochenende Mitte April trafen sich nach langem Warten die Teams der Standard Platform League in der Handelskammer in Hamburg, um sich im Spiegel ihrer technischen Fortschritte aus den vergangenen zwei Jahren Coronapandemie miteinander zu messen.

Gleich zu Beginn zeigte sich die nach wie vor ungebrochene Stärke der HTWK-Robots: Souverän wurden die Nao Devils aus Dortmund im ersten Spiel mit 4:0 bezwungen, die den Zweikampffähigkeiten der Robots nicht viel entgegenzusetzen hatten. Die wahre Kraftprobe begann jedoch erst im Anschluss: Es galt zwischen den Spielen den Code, auf dem die Roboter laufen, zu verbessern und auf Probleme zu reagieren, die bei aller Vorbereitung nicht abzusehen waren.

„Die Abende und Nächte waren echt lang, manchmal wollte die Security schon das Licht ausmachen, als wir noch am programmieren waren“, berichtet Felix Loos, der mit dem Team in Hamburg vor Ort war. Andere Teammitglieder halfen aus der Ferne mit, so dass durch günstig gelegene Zeitzonenunterschiede rund um die Uhr weitergearbeitet wurde.

Die Gruppenphase beendeten die HTWK-Robots mit vier von fünf gewonnen Spielen und einer Torbilanz von 25:5. Lediglich gegen die weltranglistenersten B-Human aus Bremen mussten sie sich nach einer hitzigen Partie mit 3:0 geschlagen geben. Die Materialschlacht der ersten Spieltage führte jedoch zu einigen Ausfällen von Robotern, die in der veranstaltungseigenen Roboterklinik versorgt werden mussten.

Das Halbfinalmatch gegen Robo Eireann aus Irland lösten die HTWK-Robots zwar solide mit 5:2, jedoch nicht ohne einen kurzen Schreckmoment zur Halbzeit, da das verbliebene Datenbudget für die Kommunikation der Roboter untereinander gefährlich klein wurde: Seit diesem Jahr droht bei der Überschreitung dieses Limits die sofortige Niederlage. In der Pause mussten die Leipziger daher kurzerhand zwei Roboter aus dem Spiel nehmen und sich mit kleinerem Team und einem in Rekordzeit erstellten Softwareupdate für die zweite Halbzeit bereitmachen. Die Rechnung ging auf, und im Finale trafen die Leipziger erneut auf ihren Dauergegner B-Human.

Nach der ersten Halbzeit lagen diese zwar 1:0 in Führung, das Spiel verlief allerdings weitgehend ausgeglichen und der Meistertitel war alles andere als verloren. In der zweiten Halbzeit ließen sich die Bremer den Sieg jedoch nicht mehr nehmen und beendeten mit drei weiteren Toren den Traum von der Meisterschaft für die Robots: „Wir haben insgesamt gut verteidigt, aber die Bremer konnten sich dem natürlichen Licht in der Halle besser anpassen. Daran werden wir im Hinblick auf den World Cup im Sommer arbeiten müssen“, resümiert Tobias Jagla von den HTWK-Robots. Auch das gut abgestimmte Passspiel und die reibungslose Kommunikation im engen Datenbudget waren Trümpfe, die die Robots am Ende nicht kontern konnten.

Oliver Crönertz, betreuender Professor der Fakultät Digitale Transformation, zieht dennoch ein positives Fazit: „Es ist toll, dass wir nach mehr als zwei Jahren endlich wieder bei einem Turnier vor Ort antreten konnten. Gerade für unsere neuen Teammitglieder war es eine geglückte Feuertaufe, und nun sind alle voller Vorfreude auf den World Cup im Juli in Bangkok.“ Denn der Meistertitelliegt  – so die Stimmung im Team – nicht in allzu weiter Ferne, und die Niederlage von Hamburg will es natürlich nicht so einfach auf sich sitzen lassen.

Text: Max Polter/HTWK Robots
Alle Fotos: HTWK Robots

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news-4881 Thu, 21 Apr 2022 12:53:42 +0200 Schulungsangebot der Bibliothek wieder in Präsenz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4881/ Online-Angebote während Corona-Zeit in großer Zahl genutztDie virtuelle Sprechstunde und die Online-Tutorials und -Kurse der Bibliothek erfreuten sich während der Corona-Einschränkungen großer Beliebtheit. „Wir freuen uns über wirklich beeindruckende Nutzungszahlen“, so Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen. Die Online-Angebote wurden im Jahr 2020 insgesamt 7.476 Mal wiedergegeben, im Jahr 2021 sogar 9.480 Mal.

Dennoch ist die Freude groß, ab Mai im Schulungsraum wieder Präsenzkurse anbieten zu können. Los geht’s am 3. Mai mit „Schreiben als Prozess“. Alle bisher geplanten Termine finden Sie im Schulungskalender.
Zum Angebot gehören Kurse zu Recherche, Literaturverwaltung und Zitieren, zur Bewertung von Quellen und dem formalen Gestalten wissenschaftlicher Arbeiten. Anmeldungen sind jeweils bis zum Vortag 16 Uhr möglich.

Für alle, die sich unabhängig von Zeit und Ort informieren möchten, sind die Online-Angebote auch weiterhin abrufbar.


→ Übersicht Kursangebot und Termine

→ Übersicht Online-Kurse und Online-Tutorials

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news-4857 Tue, 19 Apr 2022 17:00:00 +0200 Dissertationspreis 2022 der Stiftung HTWK https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4857/ Bis zum 1. Juli 2022 können sich Nachwuchsforschende mit einer an der HTWK abgeschlossenen Promotion für den mit 3.000 Euro dotierten Preis bewerben

Bereits zum neunten Mal wird an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig der jährliche Dissertationspreis der Stiftung HTWK für eine herausragende Dissertation ausgelobt. 

Die Ausschreibung richtet sich an Forscherinnen und Forscher mit einer exzellenten Dissertation in Betreuung einer Professorin oder eines Professors an der Hoch-schule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, die im Jahr 2021 erfolgreich verteidigt wurde. Promovendinnen und Promovenden können sich auf Vorschlag der Betreuerin oder des Betreuers ihrer Arbeit bewerben.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis ist nicht teilbar.

Die eingereichte Arbeit sollte bereits in deutscher oder englischer Sprache zur Veröffentlichung angenommen worden sein. Bewerbungen sind zu richten an dissertationspreis (at) htwk-leipzig.de.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:

  •   Ein Exposé inklusive einer Darstellung der Bedeutung und Anwendbarkeit der wissenschaftlichen Arbeit für die Praxis;
  •   eine Kopie der Promotionsurkunde bzw. offizieller Nachweis über das Ergebnis der Promotionsverteidigung;
  •   ein Empfehlungsschreiben der vorschlagenden Professorin bzw. des vorschlagenden Professors der HTWK mit Würdigung der Vergabekriterien des Dissertationspreises;
  •   ein Exemplar der Dissertation in elektronischer Form;
  •   eine Liste der Publikationen, die aus der Dissertation hervorgegangen sind;
  •   ein Lebenslauf;
  •   eine Liste bisheriger Förderungen oder Preise.

Die Unterlagen sind in separaten PDF-Dokumenten in der vorgegebenen Gliederung einzureichen.

Die Auswahlkriterien sind in den „Bestimmungen über die Vergabe des Disserta-tionspreises der Stiftung HTWK“ aufgeführt. Es wird ein Abschlussprädikat von mindestens magna cum laude für die Dissertation vorausgesetzt.

Bewerbungsfrist: 1. Juli 2022.

Die Jury besteht aus einem Mitglied des Rektorats sowie einem weiteren Mitglied der Professorenschaft der HTWK Leipzig sowie zwei Gremienmitgliedern der Stiftung HTWK. Die Jury trifft die Entscheidung einstimmig. Die Einreichung der Bewerbung begründet keinen Anspruch auf den ausgeschriebenen Preis.

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news-2954 Mon, 18 Apr 2022 10:00:00 +0200 Call for Pictures – Forschungsperspektiven 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/2954/ Forschende aller Fachrichtungen können bis zum 15. Mai beim Fotowettbewerb des Graduiertenzentrums GradZ mitmachen

Im Labor, am Versuchsstand oder im Feld – ganz gleich, wo und woran Sie forschen: Es entstehen Bilder von Forschung, die zumeist nur für die Forschenden selbst sichtbar sind.

Teilen Sie diese besondere Perspektive mit anderen und machen Sie bei unserem Fotowettbewerb mit: Schicken Sie uns ein Bild aus Ihrer Forschung, aus Ihrem Wissenschafts- oder Promotionsalltag.
Die besten Aufnahmen werden von einer Jury ausgewählt und zum Tag der Nachwuchsforschung ausgezeichnet.

Senden Sie Ihr digitales Bild bis zum 15. Mai 2022 gradz@htwk-leipzig.de.

Bewerbungsvoraussetzungen:

  • Das Bild muss druckfähig sein (Auflösung von mindestens 300 dpi).
  • Bei dem Bild darf es sich nicht um eine Fotomontage handeln.
  • Es kann nur ein Bild eingereicht werden, keine Bilderserien.
  • Das Bild muss einen aussagekräftigen Titel haben.
  • Eine kurze Beschreibung soll die Forschungsperspektive verdeutlichen.
  • Es müssen eindeutige Angaben zu den Urheber*innen des Bildes gemacht werden.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Masterstudierenden, Promovierenden, Postdocs und wissenschaftlich Mitarbeitenden der HTWK Leipzig.

Einblicke aus den vergangen Jahren vermitteln die Gewinner*innenbilder des Fotowettbewerbs 2016 und 2018.

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news-4868 Wed, 13 Apr 2022 11:49:41 +0200 Ein Kollektiv, das gründet: Wie HTWK-Studierende gemeinsam die Arbeitswelt bestreiten https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4868/ „In der Produktionsleitung hatte ich die Möglichkeit zu sehen, wer welche Kompetenzen einbringt und dachte, dass es unglaublich schade wäre, diese Chance nicht zu nutzen. Solche Leute muss man in der freien Wirtschaft erstmal finden.“Fabio Weberpals und Philipp Frank sind die Gesichter zum frisch gegründeten Medienproduktionskollektiv NOA Invision. Zum Kollektiv gehören aber noch weit mehr Medienschaffende. Aus Kommilitonin und Kommilitone wurde erst Freundschaft und später ein Team für gemeinsames Arbeiten.

2017 beginnen Weberpals und Frank das Bachelorstudium Medientechnik an der HTWK Leipzig. Die Strukturen der Fakultät bieten die Möglichkeit, frühzeitig Praxiserfahrung zu sammeln. So bringt sich Frank seit dem ersten Semester beim studentischen Hochschulfernsehen der HTWK Leipzig, floidTV, ein. Die größte Freude hatte er daran, selbst kreativ zu werden und eigene kleine Projekte auf die Beine zu stellen. Mit fortlaufendem Studium und Schärfung der eigenen Fähigkeiten ergibt sich eine Anstellung als studentische Hilfskraft am Medienzentrum. Frank hatte die Möglichkeit, spannende Video-, Live- oder auch ästhetische Produktionen zu begleiten.

Mit dem Modul Studioproduktion II neigt sich das Studium dem Ende. „Das ist das größte Medienprojekt, was man im Studium macht.“, erklärt Weberpals. „Das ist eine wirklich große Fernsehproduktion oder ein Livestream, der daraus entsteht. Es geht darum, das Ganze inhaltlich, technisch und finanziell zu planen. Es müssen Grafiken erstellt werden, Leute organisiert werden, bis alles letztlich ausgestrahlt werden kann.“, ergänzt Frank.

Fabio Weberpals, mittlerweile in seinem Masterstudium Medienmanagement an der HTWK, übernimmt in diesem Mammutprojekt die Produktionsleitung. In dieser Position hatte er die Möglichkeit zu sehen, wer welche Kompetenzen einbringt und dachte, es sei unglaublich schade, diese Chance nicht zu nutzen. „Solche Leute muss man in der freien Wirtschaft erstmal finden.“, erinnert sich Weberpals. Das Team stellt schnell fest, dass es auch nach diesem Projekt gern weiter zusammenarbeiten möchte. Eine typische Firmenstruktur, in der ein Management allein über die Arbeitsverteilung entscheidet, komme für das junge Team nicht in Frage. „Für uns ist eher diese kollektive Richtung etwas.“, beschreibt Weberpals.

Die ursprüngliche Truppe von neun Personen ist nach wie vor vollzählig und den eigenen Wünschen entsprechend involviert. Das Team organisiert sich über ein sorgfältig ausgewähltes Projektmanagement-Tool, die dort hinterlegten Strukturen und Prozesse sind für alle einsehbar. Die Planung erfolgt in Phasen von drei Monaten, die den individuellen Zeitkontingenten der Teammitglieder gerecht werden. „Wenn man sich für eine Phase eingeschrieben hat, ist man dabei. Wenn man keine Zeit hat, wird man aber auch nicht durch die Arbeit der anderen gestört.“, erläutert Weberpals. Da die Datensätze für alle einsehbar seien, könne man sich bei Interesse über den Fortschritt eines Projekts informieren, das müsse aber nicht zwingend sein, so Weberpals weiter.

Aktuell beschäftigt sich das Team noch viel mit Selbstmanagement. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es bereits ein paar bezahlte Projekte, das ist aber eher die Ausnahme, denn gerade baut sich das Team noch Referenzen auf. „Dieses Jahr begleiten wir beispielsweise das Non-Profit-Projekt ASAP Global Cup. Das ist eine Alternativveranstaltung zur Fußball WM im Dezember, die wir in puncto Marketing, öffentlicher Wahrnehmung und (Live-)Videoproduktionen begleiten.“, so Frank weiter.

Startbahn 13 konnte dem jungen Team bei der Gründung zur Seite stehen, beispielsweise mit der Evaluation des eigenen Geschäftsmodells. „Dabei bekommt man schon kritische Fragen gestellt, an die wir teilweise nicht gedacht haben. Das kann dann auch mal weh tun, aber es bringt auch enorm viel.“, erinnert sich Frank.

Das Kompetenzspektrum von NOA Invision umfasst inzwischen Audio- und Videoproduktionen, 3D-Audio, Livestreaming sowie Corporate Design- und Corporate Identity-Konzepte. Als Zielgruppe fassen sie zum einen Start-ups ins Auge, die häufig verschiedenste ganzheitliche Konzepte und Medienprodukte benötigten. Zum anderen sollen auch Kunstschaffende, wie beispielsweise Musikerinnen und Musiker beim Aufbau der eigenen Marke unterstützt werden. „Das macht mir persönlich besonders Spaß, da ich es faszinierend finde, Kunstschaffende bei der Arbeit zu filmen und zu fotografieren.“, erklärt Frank.

Autor: Johannes Nagel

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news-4849 Wed, 06 Apr 2022 16:41:28 +0200 E-Coaches unterstützen Studierende https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4849/ Das studentische E-Coaching geht im Zentrum für Peer Education und Mentoring in die zweite RundeIm vergangenen Jahr entwickelten studentische E-Coaches im Rahmen des ESF-Projektes „Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen“ für Studienanfängerinnen und Studienanfänger verschiedene digitale Lernformate, die erfolgreich im Wintersemester 2021/22 umgesetzt werden konnten. So entstanden im Pilotdurchgang Online-Schulungen zu Python und Jupyter Notebook, Lerneinheiten für internationale Studierende zum digitalen Studium an der HTWK sowie diverse weitere digitale Lernangebote. Allem voran fand die semesterbegleitende E-Coach-Schulungstatt, welche als Ziel die Entwicklung von digitalen Schlüsselkompetenzen sowie Fähigkeiten im Bereich (E-Learning-) Methodik und Didaktik hatte.

Die Abschlussevaluation des Projekts zeigt, dass neben der umfassenden Betreuung die große Themenvielfalt innerhalb der Schulung von den E-Coaches besonders geschätzt wurde. Dazu zählen z.B. Inhalte aus der IT-Sicherheit, Diversität in der digitalen Lehre, Kommunikation und Kollaboration mithilfe digitaler Medien und vieles mehr.

Das Projektteam freut sich, dass das E-Coaching nach dieser erfolgreichen Pilotphase ab März 2022 als ein weiterer Aufgabenschwerpunkt an das Zentrum für Peer Education und Mentoring der Hochschule übergeben werden konnte, wo es in den nächsten Semestern weiterentwickelt und -geführt wird. Im kommenden Wintersemester sollen Studierende der HTWK erneut die Möglichkeit bekommen, ihre digitalen Kompetenzen in der E-Coaching Schulung auszuweiten sowie eigene E-Learning Formate zu konzipieren und umzusetzen.

Allen Interessierten bietet unser Projekthandbuch „Erfahrungen aus einem ESF-Pilotprojekt zu digitalen Schlüsselkompetenzen, das auf derWebsite des Instituts für digitales Lehren und Lernen zu finden ist, einen sehr umfangreichen Einblick in die Projektplanung und -durchführung.

"Wir danken allen Projektmitwirkenden und besonders unseren E-Coaches herzlich für ihre Arbeit, Ideen und Anregungen und freuen uns auf die zweite Runde!" sagt Projektmitarbeiterin Maria Uebel.

Zur Website des ESF-Projektes

Zum Zentrum für Peer Education und Mentoring

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news-4841 Tue, 05 Apr 2022 10:12:43 +0200 RoboCup German Open 2022: HTWK Robots bei erster Präsenzmeisterschaft seit Pandemiebeginn zurück auf dem Platz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4841/ Vom 12. bis 17. April trifft sich in Hamburg wieder die Spitze der robotischen Fußballteams der Standard Platform LigaMussten bei der GORE 2021 (German Open Replacement Event) die Nao-Roboter coronabedingt noch übers Internet aus den heimischen Laboren mit Code versorgt werden, so ist in diesem Jahr die Königsklasse des Roboterfußballs zurück in gewohntem Format: Gespielt wird wie in den Vorjahren 5 gegen 5 und die Roboter müssen während des Spiels komplett autonom agieren.

Nach zwei Jahren rein virtueller Wettbewerbe bzw. deren Ausfall resümiert Tobias Jagla von den HTWK Robots: „Auch während der Pandemiezeit gab es auf jeden Fall Fortschritte – die Challenges der GORE 2021 haben zum Beispiel die Automatisierung der Roboterkalibrierung vor Spielbeginn forciert; das ging zuvor nur manuell“. Die Kalibrierung – also die Einmessung zu Beginn – ist wichtig, damit sich die Roboter auf dem Spielfeld orientieren und voll einsatzbereit sind.
Eine andere Dimension habe hingegen nicht kompensiert werden können: „Der soziale Aspekt fehlte leider total. Wir waren zwar virtuell zugeschaltet, aber Smalltalk oder ein echter Austausch mit anderen Teams waren auf diese Weise natürlich kaum möglich. Wir freuen uns deshalb sehr, alte Bekannte wiederzusehen und neue Teams kennenzulernen“. Für die Leipziger sind die neuen Teammitglieder Sandra Kubenz und Max Liebing zum ersten Mal mit dabei.

Ziel: Der Titel

Das Team ist motiviert und ehrgeizig, die Stimmung gut.  Erklärtes Ziel: nichts Geringeres als der Meistertitel – insbesondere mit Blick auf die RoboCup-Weltmeisterschaft im Sommer in Bangkok. Dort soll der Erfolg von Montreal 2018, der Titelgewinn, wiederholt werden. Doch auch die anderen Teams, allen vorweg B-Human aus Bremen, die stärksten Rivalen der HTWK Robots, haben die vergangenen Monate mit Sicherheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Kurzum: Eine Ruhepause in den Pandemiejahren gab für die Robots nicht.  Auch die Regeln haben sich verschärft, um Roboter- und „Menschenfußball“ nach und nach einander weiter anzunähern – schließlich sollen sie im Jahre 2050 gegeneinander antreten. Neu ist in diesem Jahr unter anderem, dass die Datenmengen, die die Roboter untereinander verschicken dürfen, drastisch reduziert wurden. Das bedeutet: Ein festgelegtes Budget von Datenpaketen deckelt den Umfang der Kommunikation, bei Überschreitung droht Disqualifikation. Die HTWK Robots gehen kein Risiko ein und verlassen sich auf ihren eigens einprogrammierten Zähler - und kalkulieren Fehlmessungen des Schiedsrichtercomputers gleich mit ein.

Weiterführende Informationen:
Über den Verlauf der Wettbewerbe werden wir weiter berichten, nachzulesen auch im Blog der HTWK Robots: https://naoteamhtwk.blogspot.com/

Zum Event in Hamburg: https://robocup.de/de/go2022/

Livestream während der Meisterschaft: https://gore-event.github.io/

Lust mitzumachen? Die HTWK-Robots sind immer auf der Suche nach Verstärkung im Team, egal ob Informatikneuling oder höheres Semester: bei Interesse meldet euch unter robots (at) htwk-leipzig.de

(Autor: Max Polter/HTWK Robots)

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news-4836 Fri, 01 Apr 2022 12:14:25 +0200 Semesterstart in der Bibliothek https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4836/ Verlängerte Öffnungszeiten und weitere Rückkehr zur NormalitätDie Bibliothek startet am 4. April mit erweiterten Öffnungszeiten ins Sommersemester: montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.
Am Ostersamstag, den 16. April 2022, ist die Bibliothek geschlossen.

Die 3G-Kontrolle entfällt, ebenso die Registrierung zur Kontaktnachverfolgung beim Zutritt zur Bibliothek. Wir empfehlen die Nutzung der Corona Warn-App. Das Tragen einer FFP2-Maske ist weiterhin verpflichtend.

Die Bauarbeiten im Erdgeschoss sind abgeschlossen, sodass sowohl Rechercheplätze als auch Selbstverbucher wieder genutzt werden können. In dem Bereich, wo bislang mit Abschlussarbeiten und Semesterapparaten bestückte Regale waren, wird ein neuer Lounge- und Eventbereich entstehen.

Abschlussarbeiten und Semesterapparate sind nun in der ersten Etage zu finden. Dort stehen auch wieder ein Gruppenarbeitsraum (für maximal 6 Personen) sowie weitere Rechercheplätze in den Schulungsräumen zur Verfügung.

Aufgrund des Wegfalls der Zutrittsbeschränkungen wird der Bestellservice für Literatur eingestellt. Die Vorbestellmöglichkeit aktuell ausgeliehene Medien besteht weiterhin.

Wir freuen uns, Sie im neuen Semester persönlich bei uns begrüßen zu dürfen.

→ zur Buchung Gruppenarbeitsraum

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news-4834 Fri, 01 Apr 2022 09:12:11 +0200 „Nur der reale Kaffee hat gefehlt“ – beim Workshop on E-Learning https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4834/ Gamification, Lernspiele und Online-Zusammenarbeit standen im Zentrum des Workshops on E-Learning an der HTWK Leipzig„Total klasse“, „sehr schöne Umsetzung“, „viel zu verspielt“: Die virtuelle Umgebung der Online-Plattform WorkAdventure stieß auf viel Zustimmung, aber auch Kritik. Nicht alle Gäste fanden sich auf Anhieb in der zweidimensionalen Landschaft des Workshops on E-Learning (WeL) zurecht. Manche wollten keine Hintergrundmusik, andere freuten sich, einen Avatar zu gestalten und per Videokonferenz ins Gespräch zu kommen wie auf einer realen Tagung.

Mitte März führte das Team um Professor Klaus Hering den WeL zum ersten Mal komplett als virtuelle Konferenz durch. Die Umsetzung lag bei den Studierenden. Das Programm stieß auf große Nachfrage: Es gab fast 90 Anmeldungen, und fast alle Gäste nahmen letztendlich an den Vorträgen, Poster-Sessions und Diskussionsrunden teil.

Gamification und hybride Lehre

Mit der Keynote zu „Gamification versus Playfulness“ eröffnete Professor Helge Fischer von der TU Dresden den WeL. Ebenfalls um ein Lernspiel ging es bei René Barth und Sarah Stumpf von der MLU Halle-Wittenberg. Impulsvorträge (mit Rätsel!) im Breakout-Raum regten jeweils nach den Vorträgen die Diskussion an.

Sebastian Gomon von der HTWK Leipzig erhielt viel Beifall zu seinem Vortrag mit Experiment zum Thema „Hybride Lehre“. Anschließend stellten Mattis Altmann, Annalena Gertsos, Nelli Ukhova und Sonja Werner von der TU Dresden ihre Ergebnisse zu virtuellen kollaborativen Lernszenarien vor.

 

„Virtuelle Fakultät“ und Medienkompetenz

Möglichkeiten unterschiedlicher digitaler Lehrformate unter dem Dach einer virtuellen Fakultät zeigten Willem Zank, Desmond Okwor, Yulia Dolganova und Anja Solf-Hofbauer am Beispiel der Technischen Universität Bergakademie Freiberg auf. Wie man mit einer Community Medienkompetenz für Lehrkräfte aufbaut, beschrieb Lisette Hoffmann von der TU Dresden.

Um digitale Selbsttests und Prüfungen ging es bei Yvonne Seidel, Antje Schreiber und Ulrike Rada von der TU Chemnitz. Zum Abschluss stellten Silvio Hund, Maik Wolf und Professor Mathias Rudolph von der HTWK Leipzig ihr Projekt zur automatisierten Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika am Beispiel der Messtechnik vor.

Was fehlte und was gut war

Positives Feedback gab es von den Gästen zur Organisation, zur Themenauswahl und zur Umsetzung. Einer vermisste den realen Kaffee, eine das Catering; andere kamen zunächst mit der Ausstattung des eigenen Avatars nicht zurecht. Zum Glück ließ sich das online im WorkAdventure nachbessern.

Zustimmung fand insbesondere das Konzept der Organisatorinne und Organisatoren, das Thema Gamification direkt in der virtuellen Plattform erlebbar zu machen: „Ich fand die Idee sehr schön, die ganze Sache spielerisch umzusetzen“, lautete eine Rückmeldung, und einen Vorschlag gab es auch: „Ich fände es generell schön, wenn man ein interaktives Spiel, vielleicht zu Beginn der Tagung, machen könnte, um mit den anderen Teilnehmenden in Kontakt zu kommen“.

Fazit von Klaus Hering: „Wir werden das Open Source Projekt WorkAdventure an der HTWK Leipzig in unterschiedlichen Lehr- und Lernszenarien experimentell weiter untersuchen. Vielleicht gibt es dann im nächsten Jahr auch eine virtuelle WeL_extension zu einem Präsenz-WeL?“

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news-4822 Fri, 01 Apr 2022 08:00:00 +0200 April, April! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4822/ Sensationsfund: Jubiläum zum 30jährigen Hochschulbestehen wird auf 2023 verschobenDie Vorbereitungen für das Jubiläum zum 30jährigen Bestehen liefen auf Hochtouren: Das Logo wurde angepasst, Roll ups, Fahnen und Online-Medien im entsprechenden Corporate Design wurden entworfen – kurzum: Die Hochschule sah dem Sommer und damit auf den bevorstehenden Festlichkeiten erwartungsvoll entgegen.

Doch daraus wird vorerst leider nichts: Nach einem sensationellen Fund im Hochschularchiv Ende März liegen die Feierpläne zumindest für dieses Jahr erst einmal auf Eis.

„In Vorbereitung auf den Semesterstart am 4. April habe ich Teile des Archivs neu strukturiert. Das war nötig, weil wir im Winter einen Wasserschaden hatten und so manches Dokument ganz schnell gerettet werden und dabei seinen angestammten Platz verlassen musste. Dabei ist offenbar einiges durcheinandergeraten – und mir fiel dieses einzigartige und sehr überraschende Dokument in die Hände!“, so Benjamin Schäf, Leiter des Hochschularchivs, immer noch sichtlich erstaunt.

Warum dieses für die Hochschule so wichtige Papier bisher nicht bekannt war, wundert selbst den erfahrenen Archivar: „1992 gilt bisher als Jahr der (Neu-)Gründung aller Hochschulen Angewandter Wissenschaften in Sachsen, und 2017 haben wir ja das 25jährige Jubiläum auf dem Campus entsprechend auch gefeiert. Doch nach diesem Fund müssen wir unsere Historie wohl noch einmal genau unter die Lupe nehmen und unsere eigene Geschichtsschreibung entsprechend anpassen. Vermutlich sind die Nachwende-Wirren der Grund für die unterschiedlichen Gründungsjahre der sächsischen HAW – im Osten ging in den 90er Jahren schließlich Vieles drunter und drüber, wenn wir ehrlich sind“, so Schäf.

Ein herber Schlag für viele HTWK-Angehörige, hatten sie sich doch nach zwei Jahren Coronapandemie auf das Jubiläum gefreut. Doch aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Geplant: „HTWK-Walk of Fame“

Archivar Schäf jedenfalls hat bereits Kontakt mit Forschenden der Fakultät Informatik und Medien aufgenommen, um das Dokument ordnungsgemäß restaurieren zu lassen, sind doch dort ausgewiesene Fachleute und neuestes technisches Equipment direkt vor Ort verfügbar.

Anschließend soll die Urkunde würdig und gut sichtbar präsentiert werden, etwa unter besonders festem Glas, eingegossen in Beton auf dem Gehweg vor dem Geutebrück-Bau – eine Art „HTWK-Walk of Fame“. Analog zum US-amerikanischen Vorbild wäre auch denkbar, dass die Hochschulangehörigen die Möglichkeit erhalten, ihren Handabdruck als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Hochschule dort zu verewigen; erste Gespräche mit der Fakultät Bauwesen zur Entwicklung einer dafür eigens konzipierten, besonders hautfreundlichen HTWK-Betonmischung sind bereits terminiert. Die Entscheidung über die Präsentation der Gründungsurkunde will das Rektorat jedenfalls zeitnah treffen und in einer Umfrage alle Hochschulangehörigen einbeziehen.
„Ich kann es noch immer nicht fassen, dass wir auf dieses so lange verschollene Dokument gestoßen sind! Ich freue mich wirklich außerordentlich darüber und bin Herrn Schäf sehr dankbar, dass er dessen Bedeutung sofort erkannt hat. Uns als Hochschulleitung ist es wichtig, dass alle, die hier studieren, lehren, arbeiten und forschen den ‚HTWK-Spirit‘ spüren. Deshalb möchten wir diesen so außergewöhnlichen Fund natürlich so sichtbar wie möglich machen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme an der Umfrage!“ betont HTWK-Rektor Mark Mietzner.

Und wie heißt es doch so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. In diesem Sinne – auf ein Neues in 2023!

Zum Hochschularchiv

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news-4826 Wed, 30 Mar 2022 17:27:38 +0200 Beginn des Sommersemesters 2022: Rückkehr zur Präsenz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4826/ Corona-Regelungen angepasst – Großteil der Auflagen entfällt Durch den Wegfall der Corona-Schutzverordnung ergeben sich neue Regelungen für ein gelingendes Sommersemester in Präsenz und das gemeinsame Hochschulleben auf dem Campus der HTWK Leipzig.

Vorbehaltlich der Regelungen durch Gesetz- und Verordnungsgeber werden ab 3. April 2022 nachfolgende Regelungen an der HTWK Leipzig gelten.
Dementsprechend wird auch das Hygienekonzept bis zum 3. April aktualisiert.

Allgemein gilt:

  • Alle Hochschulmitglieder und -angehörigen sowie Besucherinnen und Besucher der HTWK Leipzig sind zum Tragen einer FFP2-Maske auf Verkehrsflächen sowie in Lehrveranstaltungsräumen verpflichtet (Ausnahme: Dozentin/Dozent während der Lehrveranstaltung).
  • Die 3G-Nachweispflicht beim Betreten der Hochschulgebäude und -räume entfällt.
  • Die allgemeine Testpflicht entfällt.
  • Die Gebäude der HTWK Leipzig sind zu den regulären Öffnungszeiten begehbar.
  • Die Nutzung der Corona Warn-App und der hauseigenen elektronische Kontaktnachverfolgung (z.B. bei Lehrveranstaltungen, Besprechungen oder Gremiensitzungen) als zusätzlichen Schutzmechanismus wird von der Hochschulleitung dringend empfohlen. Dies ermöglicht im Infektionsfall eine frühzeitige Warnung von Hochschulangehörigen.

Bitte schauen Sie regelmäßig in das Hygienekonzept auf der HTWK-Webseite (Aktualisierung erfolgt bis zum 3. April 2022).
Nutzen Sie gern zusätzlich unsere HTWK-App, um informiert zu bleiben.

Aktuelle Corona-FAQ

Was für Mitarbeitende zusätzlich gilt (Intranet)

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news-4825 Wed, 30 Mar 2022 14:16:00 +0200 Endlich wieder: Museologiestudium zum Ausprobieren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4825/ Der Studiengang Museologie an der HTWK Leipzig lädt am 7. und 8. Mai zum Schnupperwochenende einWas machen eigentlich Museologinnen und Museologen? Alte Bilder abstauben oder Tafelsilber auf Hochglanz polieren? Bestimmt nicht!

Von der Aktualität und Vielfalt des Museologie-Studiums können sich Schülerinnen, Schüler und alle anderen Studieninteressierte am 7. und 8. Mai 2022 selbst überzeugen. Der Studiengang Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig lädt alle Interessierten ein, die Museen lieben und sich ein Berufsfeld im Museumsbereich vorstellen können.

Das Schnupperwochenende „Museologiestudium zum Ausprobieren!“ bietet einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Lernbereiche des Bachelorstudiengangs Museologie, der für die Erweiterung, Dokumentation, Pflege und die Vermittlung von Kulturgut-Sammlungen jeglicher Art qualifiziert. Die Studieninteressierten haben die Möglichkeit, sich intensiv mit ihrem potentiellen Studienfach auseinanderzusetzen und der richtigen Studienwahl einen Schritt näher zu kommen.

Coronabedingt konnte 2021 niemand hineinschnuppern. Darum kommt eine Teilnehmerin von „vor Corona“ zu Wort – Clara Junghanns, die bis zum Schnupperwochenende unentschlossen war, was sie studieren möchte: „Umfangreicher Einblick in das Studium, vielfältige Themengebiete – besonders geholfen haben mir die Vorstellung der einzelnen Fächer sowie Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. All das hat mich überzeugt, diesen Studiengang aufzunehmen!“ Inzwischen studiert Clara Junghanns im fünften Semester Museologie an der HTWK Leipzig und absolviert ihr Praxissemester am Stadtmuseum Halle.

Übrigens: falls Corona eine Präsenzveranstaltung verhindert, wird auf jeden Fall eine digitale Variante angeboten. Und für alle diejenigen, die großes Gefallen an der Vermittlung in der Museologie finden, gibt es an der HTWK Leipzig den weiterbildenden Masterstudiengang „Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum“. Auch darüber wird beim Schnupperwochenende informiert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Interesse am Schnupperwochenende melden Sie sich bitte bis spätestens 1. Mai 2022 per E-Mail  an gisela.weiss(at)htwk-leipzig.de

Im Überblick

Veranstaltungsort: Karl-Liebknecht-Str. 145 (Lipsius-Bau), 3. Etage, Raum Li 309 und 310

Zeit: 7./8. Mai 2022, Start am Samstag 13:30 Uhr, Ende am Sonntag 14 Uhr

Mehr zum Studiengang:
www.htwk-leipzig.de/museologie
Instagram: @museum.studies.htwk

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news-4818 Mon, 28 Mar 2022 13:31:17 +0200 Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 | Schüler:innen beweisen ihr Können in MINT-Experimenten zu erneuerbaren Energien https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4818/ Vom 14. bis 22. März 2022 haben Schüler:innen der 9. Klassen beim Wettbewerb ExperiWatt geforscht und experimentiert Für den ExperiWatt Schülerwettbewerb anmelden konnten sich ausschließlich Schüler:innen der 9. Klassen einer Oberschule oder eines Gymnasiums in Leipzig und Umgebung. Da ExperiWatt als Team-Wettbewerb konzipiert ist, mussten sich immer vier Schüler:innen für ein Team zusammenfinden. Insgesamt haben sich 22 Teams angemeldet und den Herausforderungen des Wettbewerbs gestellt.

Je zwei Teilnehmer:innen eines Teams absolvierten im März 2022 dann an den ExperiWatt-Standorten HTWK Leipzig, INSPIRATA e.V., UFZ und VDI GaraGe spezielle MINT-Module. Nach einer theoretischen Einführung galt es vorgegebene Experimente durchzuführen, Berechnungen vorzunehmen und auszuwerten. Jedes Modul musste das Duo eines Teams dann am MINT-Standort mit einem Wissenstest, in dem die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Experimenten des Tages einflossen, abschließen.  

Beim ExperiWatt Wettbewerb 2022 widmeten sich die Schüler-Teams experimentell in diesem Jahr folgenden MINT-Themen:

Modul 1 | Brennstoffzellen im Auto? Was wird uns in Zukunft antreiben, wenn wir CO2-neutralmobil bleiben wollen?

MINT-Standort: UFZ-Schülerlabor

Modul 2 | FitForFuture – Muskelkraft, Solarenergie oder Kohlekraft? Welche Formen der elektrischen Energieerzeugung wollen wir für unsere Zukunft?!

MINT-Standort: Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig

Modul 3 | Der Wind, der Wind, das himmlische Kind - Wie viel Energie steckt drin und wie können wir sie sinnvoll nutzen? Finde es heraus!

MINT-Standort: INSPIRATA - Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V.

Modul 4 | Energie aus der Sonne – Sie ist die Grundlage allen Lebens, indem sie uns Licht und Wärme liefert. Doch wie können wir die Sonne technisch nutzen und was passiert, wenn sie mal „nicht scheint“?

MINT-Standort: VDI GaraGe gGmbH

Experimente | Fakultät Ingenieurwissenschaften

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experiment mit dem Fahrrad-Ergometer

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experiment mit dem Fahrrad-Ergometer

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experiment mit dem Fahrrad-Ergometer

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experiment Grundschaltungen

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experiment Nabendynamo

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experiment Nabendynamo

Im Labor der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig wartete Modul 2 mit insgesamt sechs verschiedene Experimenten zur Energieerzeugung auf die Wettbewerbsteilnehmer: innen (siehe Bildergalerie oben). Beim ersten Experiment mussten die Schüler:innen mit Hilfe eines Fahrrad-Ergometers radelnd Energie erzeugen, auswerten und Berechnungen beispielsweise zur Wärme-Energie vornehmen. Beim Experiment „Nabendynamo“ sollten die Leistungsunterschiede von LED und Glühlampe ermittelt werden.

Experimente | VDI GaraGe

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

MINT-Standort VDI GaraGe Leipzig

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experimente leXsolar-Stecksystem

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

Experimente leXsolar-Stecksystem

Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig
Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig
Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 © Anika Schreyer HTWK Leipzig

In der VDI GaraGe Leipzig erwartete die Teams das leXsolar-Stecksystem (siehe Bildergalerie oben). Es mussten verschiedene Schaltungen ausprobiert werden, sodass Sonnenenergie mit Hilfe von unterschiedlich großen Solarzellen kleine Motoren zum Drehen brachten oder nicht. Die Schüler:innen mussten auch die Leistungen messen, Spannung und Stromstärke von Reihen- und Parallelschaltungen vergleichen sowie den Wirkungsgrad verschiedener Energieumwandlungen ermitteln.

Die Gewinner-Teams

OBERSCHULEN

Platz 1 | Team Artur-Gamma, Artur-Becker-Oberschule Delitzsch

Platz 2 | Team Future Boys, 56. Oberschule Leipzig

Platz 3 | Team Artur-Beta, Artur-Becker-Oberschule Delitzsch

GYMNASIEN

Platz 1 | Goethe-Team, Goethe-Gymnasium Leipzig

Platz 2 | Team Vento-Sole-1, Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha

Platz 3 | Team experi-what?, Humboldtschule Leipzig

 

 

Hintergrund: 16 Jahre Schülerwettbewerb

Mit ExperiWatt bieten HTWK Leipzig/Fakultät ING, INSPIRATA, UFZ und VDI GaraGe eine Ergänzung zum Lehrplan und fördern gleichzeitig eigenständiges Arbeiten und individuelle Experimentierfreude. Im Fokus von ExperiWatt stehen Forschungsdrang und die Auseinandersetzung mit MINT-Themen zur erneuerbaren Energie und Energien der Zukunft.

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news-4813 Wed, 23 Mar 2022 10:11:54 +0100 Für mehr Barrierefreiheit | Ein Exoskelett, das Treppensteigen bis ins hohe Alter ermöglichen soll https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4813/ Max Böhme verteidigt erfolgreich Dissertation zur Biomechanik und seniorengerechten Gestaltung exoskelettaler BewegungsunterstützungssystemeAm 11. März 2022 verteidigte Max Böhme von der Fakultät Ingenieurwissenschaften erfolgreich seine Dissertation zur Biomechanik und seniorengerechten Gestaltung von exoskelettalen Bewegungsunterstützungssystemen. Böhmes wissenschaftliche Arbeit und Forschung leistet einen wesentlichen Beitrag zur altersgerechten Gestaltung von Exoskeletten für Senior:innen.

Während herkömmliche Aufzüge und Treppenlifte die Restmobilität von bewegungseingeschränkten Senior:innen substituieren und letztendlich zu einer sukzessiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes beitragen, können Bewegungsunterstützungssysteme die Restmobilität der Nutzer:innen erhalten und so auch zu einer besseren Lebensqualität beitragen. Das von Böhme mitentwickelte Exoskelette soll Senior:innen in Zukunft in ihrer häuslichen Umgebung das Überwinden von Treppen erleichtern.

Sicheres, intelligentes Bewegungsunterstützungssystem zur Treppenüberwindung

Böhme erforschte von 2016 bis 2019 als Mitglied der interdisziplinären Forschungsgruppe „DemoS -Systemlösungen zur Gestaltung des Demographie- und Strukturwandels“ minimal aktuierte Bewegungsunterstützungssysteme, sogenannte Exoskelette. Von 2019 bis 2020 wurden in die Entwicklung des neuen Exoskeletts auch die zukünftigen Nutzer:innen mit einbezogen. Dazu wurde der Prototyp (Demonstrator) im Rahmen einer interaktiven Werkstatt Senior:innen in Köln, Leipzig, Berlin und Essen vorgestellt. Interessierte durften den Prototyp live ausprobieren und bewerten. Das Feedback der Senior:innen floss anschließend in die Weiterentwicklung und Optimierung ein.

Für seine Dissertation konstruierte Böhme dann basierend auf dem Feedback der Senior:innen einen zweiten Demonstrator, den er abschließend in seiner Arbeit im Biomechaniklabor der Universität Leipzig testete. Für die Auswertung der Ergebnisse hat Böhme in Kooperation mit einem Forscher der Politecnico di Torino (Italien) und Forschern der Aalborg University (Dänemark) ein Schnittstellenmodell entwickelt. Dieses Schnittstellenmodell ermöglicht die Anbindung von modellierten Exoskeletten an ein muskuloskelettales Menschmodell, womit sich auch Schnittstellenkräfte berechnen lassen.

Das Funktionsprinzip des seniorengerechten Exoskeletts

Beim seniorengerechten Bewegungsunterstützungssystem zur Treppenüberwindung werden die Kniegelenke, da wo in der Regel der höchste Kraftmangel auftritt, in ihrer Bewegung durch eine spezielle Antriebstechnik unterstützt. Mit Hilfe von Sensorik und intelligenter Regelung liefern die Antriebe in jedem Zustand die fehlende Kraft. Der erforderliche Unterstützungsbedarf wurde in umfangreichen, vorhergehenden biomechanischen Studien mit einer eigens entwickelten Methode erfasst.

Forschung für mehr Barrierefreiheit

„Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren vermehrt diverse Exoskelette im Alltag nutzen können. Durch diese Art der Bewegungsunterstützung könnten nicht nur Senioren Treppen wieder selbstständig überwinden, auch körperlich anstrengende Arbeitsaufgaben können durch Exoskelette erleichtert werden. Es freut mich, dass ich in diesem Themenfeld einen Beitrag leisten konnte, der nun direkt von anderen Forschungs- und Entwicklungsteams genutzt werden kann.“, betont der frisch gebackene Dr.-Ing. Max Böhme.

Die Dissertation

Max Böhmes Dissertation wurde mit einem ESF-Promotionsstipendium gefördert und entstand im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens. Betreut wurde die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft von der TU Berlin (Fachgebiet Medizintechnik, Institut für Maschinenkonstruktion und Systemtechnik) und Prof. Dr.-Ing. Johannes Zentner von der HTWK Leipzig (Institut für entwicklungsorientierten Maschinenbau, Fakultät Ingenieurwissenschaften). Darüber hinaus erhielt Böhme von der Abteilung Biomechanik der Universität Leipzig sowie weiteren internationalen Forschenden begleitend Unterstützung.

 

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news-4807 Fri, 18 Mar 2022 15:15:47 +0100 Rückkehr zur Präsenz im Sommersemester https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4807/ Mit Beginn des Sommersemesters startet die HTWK Leipzig in den Präsenzbetrieb.Mit Beginn der Vorlesungen im Sommersemester am 4. April 2022 kehrt die HTWK Leipzig zur Präsenz zurück.

Ein Ende der Corona-Pandemie ist derzeit nicht in Sicht. Damit Studium, Forschung und Lehre dennoch erfolgreich möglich sind, wird das Hygienekonzept wie bisher fortlaufend angepasst.

Auf Basis der Absprachen mit dem SMWKT und der LRK wird jede sächsische Hochschule die Maßnahmen entsprechend der Gegebenheiten vor Ort festlegen. Nach der am 18.03.2022 erfolgten Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes im Bundestag und Bundesrat werden ab dem 20. März 2022 die meisten Corona-Schutzmaßnahmen auslaufen. Diese werden künftig durch Basisschutzmaßnahmen ersetzt.

Umfassendere Vorschriften werden durch den Freistaat Sachsen und nur für ausgewiesene Hotspotregionen erlassen. Neuerungen wie diese sind ein wichtiges Signal für alle weiteren Planungen. Die Hochschule informiert zu Beginn der Vorlesungszeit über die aktuellsten Regelungen für ein erfolgreiches und sicheres Präsenzstudium im Sommersemester 2022 auf den bekannten Kanälen, um auch ein gemeinsames Hochschulleben auf dem Campus der HTWK Leipzig wieder möglich zu machen.

Bleiben Sie gesund!

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4804 Thu, 17 Mar 2022 17:53:13 +0100 HTWK-Ausstellung eröffnet STIGA-Jubiläumsjahr 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4804/ Museologie-Studierende haben eine Ausstellung über die Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung gestaltet. Bis 29. April in unserer Hochschulbibliothek!Im Rahmen des Leipziger Themenjahres 2022 „Freiraum für Bildung“ wird an das 125-jährige Jubiläum der Sächsisch Thüringischen Industrie und Gewerbeausstellung (STIGA) 1897 zu Leipzig mit zahlreichen Projekten erinnert.

Dieses STIGA-Jubiläumsjahr wird nun am 22.3.2022 mit der Eröffnung der Ausstellung “STIGA 1897: Waren – Wettstreit – Wunderwelt” in der Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig offiziell eingeläutet. Studierende des Studiengangs Museologie an der HTWK Leipzig stellen in ihrer Schau die STIGA im heutigen Clara-Zetkin-Park genauer vor. Historische Zeugnisse – Fotografien und Ansichtskarten, Ausstellungsführer und Ausstellungsobjekte sowie Erinnerungsmedaillen – vermitteln einen imposanten Eindruck von Dimension und Bedeutung dieser Wirtschaftsschau, die ein deutliches Zeichen in einer von Wandel und Umbrüchen gekennzeichneten Zeit für Region und Stadt setzte.

Die Ausstellung bildet den Auftakt für weitere Projekte der HTWK und weiterer Leipziger Institutionen, Initiativen und Vereine zu diesem Thema. So wird die HTWK anlässlich der Ausstellungseröffnung eine gemeinsam mit der Stadt Leipzig verantwortete Begleitpublikation vorlegen und die von einem hochschulübergreifenden Projektteam gestaltete Webseite stiga-leipzig.de online gehen. Überblick HTWK-Projekte zum STIGA-Jubiläumsjahr

Dienstag, 22.03.2022, 17.00 Uhr

Bibliothek der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)
Gustav-Freytag-Straße 40, 04277 Leipzig

Es sprechen:

  • Dr. Skadi Jennicke Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig
  • Martin-Buhl-Wagner Geschäftsführer, Leipziger Messe GmbH
  • Volkmar Müller Geschäftsführer, Leipziger Gruppe
  • Prof. Dr. Mark Mietzner Rektor, HTWK Leipzig

Eröffnung der Ausstellung durch:

  • Prof. Dr. Gisela Weiß stellv. Studiendekanin Museologie, HTWK Leipzig
  • Dr. Enrico Ruge STIGA-Projektleiter, HTWK Leipzig
  • STIGA Projektteam: Sabrina Linke, Olga Mykhailenko, Susann Hommel, Anne Roßburger

Bei der Veranstaltung gilt die 3G-Regelung: Für die Teilnahme ist ein Impfnachweis oder ein tagesaktueller Test notwendig und am Einlass vorzulegen. Jederzeit ist eine FFP2-Maske  zu tragen.

Zur besseren Planung bitten wir um eine Zusage via E-Mail an:
tobias.kobe (at) leipzig.de / 0341-123-4203

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news-4780 Thu, 17 Mar 2022 11:24:00 +0100 Förderpreis Angewandte Digitalisierung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4780/ Bis 31. Juli 2022 mit studentischer Abschlussarbeit bewerben! 1. Preis mit 2.500 Euro dotiertDie HTWK Leipzig und Actemium Deutschland vergeben 2022 zum vierten Mal einen Förderpreis für eine studentische Abschlussarbeit aus dem Bereich der Angewandten Digitalisierung.

Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2021 und 2022, unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit.

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

- Bachelor- oder Masterarbeit im PDF-Format
- Lebenslauf
- Abstract
- Einschätzung des betreuenden Professors bzw. der betreuenden Professorin
- kurzes Video (1 min) zur Vorstellung der eigenen Person und des Themas der Abschlussarbeit 

Einsendeschluss: 31. Juli 2022.

Bewerbungen an: foerderpreisdigital (at) actemium.de

Nach der Evaluierung der eingereichten Arbeiten durch eine Jury werden im September die besten Arbeiten in einem Pitch vorgestellt. 

Jury:

Prof. Dr. rer. pol. Oliver Crönertz, Prodekan Fakultät Digitale Transformation, HTWK Leipzig
Prof. Dr. (I) Arch. Monica Rossi, Fakultät Bauwesen, HTWK Leipzig
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Schulze, Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig
Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele, Prorektor Forschung, HTWK Leipzig
Nicole Kreie, Head of Business Development and Digitalisation, Actemium Deutschland
Jörg Bastel, Leiter Digitalschmiede, VINCI Energies Deutschland
Gerald Taraba, Geschäftsführer, Actemium Deutschland

Preise:

1. Platz: 2.500 Euro für die/den Studierende/n und 2.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

2. Platz: 1.500 Euro für die/den Studierende/n und 1.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

3. Platz: 500 Euro für die/den Studierende/n und 500 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

Online-Pitch der besten Abschlussarbeiten:

Die besten zehn Abschlussarbeiten werden am Pitch Day am 28. September 2022 von 12 bis 18 Uhr präsentiert.

Rückblick:

Ein kurzes Video gibt Einblicke in den Wettbewerb und die Preisverleihung 2020.

Förderpreis Angewandte Digitalisierung 2022:

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HTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4786 Fri, 11 Mar 2022 13:59:46 +0100 HTWK zeigt erstmals Forschungsdaten im renommierten TREE Journal https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4786/ Der Fachbereich Nachrichtentechnik der HTWK Leipzig liefert Beiträge für das weltraumgestützte UmweltmonitoringDie weltraumgestützte Tierbeobachtung im Rahmen des ICARUS Projektes lieferte in den vergangen Jahren eine Vielzahl von Forschungsergebnissen zum Zugverhalten von Vögeln und Großsäugern. Ziehende Tiere werden mit leichtgewichtigen Funksendern (Tags) ausgestattet, die anschließend eine weltweite Lokalisierung der Individuen ermöglichen. Parallel zu den reinen Positionsdaten werden Umweltparameter (z.B. Temperatur) im jeweiligen Habitat aufgezeichnet. Der Fachbereich Nachrichtentechnik unter Leitung von Prof. Marco Krondorf lieferte für die Sensordatenübertragung im Projekt ICARUS wesentliche Komponenten der Funksignalübertragung zwischen den Tags am Boden und der internationalen Raumstation ISS. Wesentliche Ergebnisse auf dem Gebiet der Biodiversitäts- und Verhaltensforschung wurden nun unter dem Titel »Biological Earth observation with animal sensors« im renommierten TREE Journal (Trends in Ecology and Evolution, Elsevier) veröffentlicht.

Prof. Krondorf sucht derzeit Doktoranden für Forschungsvorhaben zum weltraumgestützten Umweltmonitoring.

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HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4784 Thu, 10 Mar 2022 11:18:06 +0100 Krieg in der Ukraine: Spenden auch Sie für in Not geratene Menschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4784/ Hilfe für Hochschulangehörige in Not Die Hochschule steht im engen Kontakt mit betroffenen Studierenden, Mitarbeitenden und Hochschulangehörigen, um ihnen Unterstützung in verschiedener Form zukommen zu lassen.
Finanzielle Unterstützung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Aus diesem Grund hat der Förderverein der HTWK Leipzig einen eigenen Hilfsfonds unter dem Titel „Ukrainehilfe“ aufgelegt.

Verein zur Förderung der HTWK Leipzig e. V.
IBAN: DE98860700240278366000
BIC: DEUTDEDBLEG
Spendenzweck: Ukrainehilfe

„Der Krieg gegen die Ukraine steht gegen alle europäischen Werte der Menschenrechte, Aufklärung und Völkerverständigung. Auch der Förderverein der HTWK Leipzig möchte seinen Beitrag leisten, um Betroffenen in dieser existenziellen Notsituation eine Unterstützung anzubieten. Wir hoffen darauf, dass wir dabei durch zahlreiche weitere Spenden unterstützt werden", betont Prof. Markus Krabbes, Vorsitzender des Vereins.

Der Förderverein wird möglichst kurzfristig im Einzelfall über Unterstützungsanträge entscheiden, die wie üblich über das elektronische Antragsportal eingegeben werden.
Als Ersatz für fehlende Unterlagen und Nachweise können auch eidesstattliche Erklärungen abgegeben werden.

Förderantrag stellen

Webseite des Fördervereins

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HTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4783 Thu, 10 Mar 2022 10:50:10 +0100 Studentischer Abwahlantrag im Senat gegen HTWK-Rektor Mark Mietzner erneut abgewiesen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4783/ Rektor in außerordentlicher Senatssitzung im Amt bestätigt – Studierende erkennen demokratische Entscheidung anAm 2. März 2022 kam der Senat der HTWK Leipzig auf Antrag der studentischen Vertretung zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Anlass war der von den drei studentischen Senatorinnen und Senatoren erneut eingebrachte Abwahlantrag gegen den Rektor, Professor Mark Mietzner.

Mit nur drei Ja-Stimmen wurde die erforderliche Stimmenzahl deutlich verfehlt und dem Rektor damit erneut das Vertrauen durch das oberste Entscheidungsgremium ausgesprochen.

Die außerordentliche Senatssitzung am 2. März war bereits der dritte Termin, an dem sich der Senat der Hochschule mit dem Wunsch zur Abwahl des Rektors befasst hat. Bereits in seiner Sitzung am 24. November 2021 sprach sich der Senat mehrheitlich gegen einen Antrag auf Einleitung eines Abwahlverfahrens von Rektor Mark Mietzner aus. Mitte Januar 2022 wurde dieser erneut durch die Studierenden eingereichte Tagesordnungspunkt nach Abstimmung im Senat von der Agenda genommen, da unter Pandemiebedingungen kein persönlicher Austausch ermöglicht werden konnte.

In der Sitzung am 2. März 2022 wurde ausführlich über die von studentischer Seite vorgebrachten Anliegen diskutiert. Im Ergebnis wurde die Antragsbegründung durch die nicht-studentischen Senatsmitglieder nicht mitgetragen und als unbegründet abgewiesen. Die Studierenden haben zum Ausdruck gebracht, nunmehr die demokratische Entscheidung anerkennen zu wollen.

Der Rektor der Hochschule erneuert im Nachgang zur Sitzung seine Einladung an alle Statusgruppen zum konstruktiven Dialog und respektvollen Miteinander an der HTWK Leipzig: „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im Interesse der Hochschule. Angesichts der aktuellen Herausforderungen gilt es jetzt, gemeinsam mit allen die HTWK Leipzig in einem zukunftsgerichteten, professionellen und lösungsorientierten Diskurs weiterzuentwickeln“, so Mietzner.

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HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4773 Tue, 08 Mar 2022 08:47:00 +0100 Servicetheke umgestaltet und Fußboden saniert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4773/ Eingangsbereich der Bibliothek wieder zugänglich – Bauarbeiten werden fortgesetztDie zentrale Anlaufstelle der Hochschulbibliothek befindet sich wieder im Erdgeschoss. Mit der Servicetheke ist auch ein Stück Bibliotheksalltag zurückgekehrt. Noch sind die Bauarbeiten aber nicht abgeschlossen, denn der Bereich für Veranstaltungen wird erweitert.

Die Wochen der provisorischen Ausleihe in der ersten Etage und des behelfsmäßigen Ein- und Ausgangs an der Gebäuderückseite sind vorbei. Während dieser Zeit wurde der gesamte Fußboden im Erdgeschoss erneuert. Es war notwendig geworden, über die Jahre entstandene Stolperfallen und schadhafte Stellen zu beseitigen.

Hierfür war das Erdgeschoss komplett geräumt und alle Aktivitäten nach oben verlagert worden. Die Sanierungsarbeiten umfassten das Abschleifen und Erneuern des Fußbodenbelags ebenso wie das Umarbeiten der Theke. „Durch die Absenkung eines Teils der Servicetheke kann die Kommunikation mit Benutzern den unterschiedlichen Anforderungen deutlich besser angepasst werden. Dies ist ein wichtiges Element für die Barrierefreiheit der Bibliothek“, so Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen.

In den kommenden Wochen sind Handwerker unter anderem damit beschäftigt, neue Deckenlampen anzubringen. In dem Bereich, wo bislang mit Abschlussarbeiten und Semesterapparaten bestückte Regale waren, wird ein neuer Lounge- und Eventbereich entstehen.

Das Erdgeschoss ist weiterhin nur eingeschränkt nutzbar. Abschlussarbeiten und Semesterapparate sind in der ersten Etage zu finden.

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BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4763 Tue, 01 Mar 2022 16:57:05 +0100 HTWK Leipzig steht solidarisch an der Seite der Ukraine https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4763/ Hochschule bemüht sich um Unterstützungsangebote für betroffene HochschulangehörigeNach dem Angriff Russlands auf die Ukraine herrscht auch an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Bestürzung.

 „Wir sind fassungslos, dass es in Europa Krieg gibt. Betroffen ist nicht nur die Ukraine, ein souveränes Land, sondern es ist ein Angriff auf den Frieden und die Demokratie überhaupt. Unsere Sorge und Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Wir stehen an ihrer Seite – und werden immer für Grundwerte wie Frieden, Freiheit und Toleranz eintreten“, sagt HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner.

Die HTWK Leipzig ist eine weltoffene Hochschule. Insgesamt sind momentan 830 Studierende mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft immatrikuliert, das sind rund 13 Prozent der über 6.500 HTWK-Studierenden. Derzeit sind rund 80 Studierende aus der Ukraine, Russland und Belarus an der HTWK Leipzig eingeschrieben. Die Hochschule unterhält seit Langem mit mehr als 20 Hochschulen in der Ukraine – darunter in Kiew, Lwiw und Poltawa – und in Russland wissenschaftliche Kooperationen.

Auch Studierende der HTWK Leipzig halten sich derzeit mit einem Austauschprogramm in Russland auf.

„Wir stehen im Kontakt mit betroffenen Studierenden. Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und anderen Organisationen wie dem Studentenwerk Leipzig bemüht sich die HTWK Leipzig im Moment darum, ihnen Unterstützung in verschiedener Form anzubieten, z.B. für eine sichere Rückkehr nach Deutschland oder die Verlängerung ihres Aufenthaltes. In dieser Situation lassen wir niemanden allein. Auf Landesebene arbeiten wir eng mit dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und den anderen sächsischen Hochschulen intensiv daran, Geflüchteten aus der Ukraine bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen und vor Ort Perspektiven zu schaffen“, betont Mietzner.

Auch Hochschul- und die Landesrektorenkonferenz drückten ihre Solidarität mit den Studierenden und den Hochschulen in der Ukraine aus. Die Lage vor Ort gefährde jahrelange Wissenschaftsbeziehungen und den Studierendenaustausch.

Informationsseite der HTWK Leipzig mit Spendenmöglichkeit

Weiterführende Links:

HTWK Leipzig – weltoffene Hochschule
Landesrektorenkonferenz Sachsen
Hochschulrektorenkonferenz
DAAD

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HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4754 Mon, 28 Feb 2022 15:56:00 +0100 Bis 4. März anmelden: E-Learning von Gamification bis Visualisierung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4754/ Workshop on E-Learning (WeL) am 10. März 2022 für Lehrende und Studierende: Neue Formen digitalen Lernens und Lehrens - über die Pandemie hinausBeim Workshop on E-Learning (WeL) am 10. März 2022 an der HTWK Leipzig geht es um neue Formen digitalen Lernens und Lehrens – über die Pandemie hinaus. Erstmalig spricht der WeL gezielt Dozierende und Studierende an. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Fünf virtuelle Welten

Die Keynote zum Thema Gamification spricht Professor Helge Fischer (TU Dresden). Studentische Impulsvorträge mit Demonstrationen und Interaktionen gibt es zu Themen wie Visualisierung von Algorithmen, Edu-Breakouts, Programmier-Dojos oder Online-Schulungen für Arbeitnehmer.

Bei Poster-Vorträgen geht es unter anderem um das WeL-Adventure zum Nachmachen. Bis 25. Februar können noch Themen für Vorträge und Poster eingereicht werden.

Die WeL22-Welt findet in fünf Räumen in der virtuellen WorkAdventure-Welt statt. Organisation und Durchführung übernimmt ein 20-köpfiges studentisches Team aus der Master-Lehrveranstaltung Digitales Lehr- und Lernmanagement bei Professor Klaus Hering von der Fakultät Informatik und Medien.

Jetzt anmelden:

Die Anmeldung ist bis zum 4. März, 12 Uhr möglich (maximal 100 Teilnehmende):

https://itsz.htwk-leipzig.de/e-learning/veranstaltungen/workshop-on-e-learning-2022/anmeldeformular/

Auf Basis der Anmeldung wird die Zugangsinformation vergeben, weitere Informationen folgen per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Aktuelle Hinweise zum Workshop on E-Learning gibt es auch beim E-Learning-Team der HTWK-Leipzig oder beim Institut für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) unter https://idll.htwk-leipzig.de/de/was-war-was-kommt/workshop-on-e-learning/.

Kontakt:

Prof. Dr. Klaus Hering, klaus.hering (at) htwk-leipzig.de sowie e-learning (at) htwk-leipzig.de

 

Autorin: Gabriele Hooffacker

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news-4752 Fri, 18 Feb 2022 14:34:31 +0100 „Am Schluss steht ein fertiges Lernszenario“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4752/ Bei den Digital Workspaces peppen Lehrende digital die Lehre auf – Neues Kursprogramm fürs Sommersemester erschienen„Die einen haben eine Idee, die sie schon lange umsetzen wollten“, sagt Katja Hornoff über ihre Gäste. „Die anderen lassen sich einfach inspirieren“. An der HTWK Leipzig gehört Katja Hornoff zum derzeit zwölfköpfigen Team der „Digital Workspaces“, einem sachsenweiten Workshop-Programm zur digitalen Hochschullehre. Das offene Werkstattkonzept erlaubt es Lehrenden, qualitativ hochwertige digitale Lehrformate kennenzulernen und nach eigenen Vorstellungen umzusetzen.

„Manche wollen vor allem praktische Tipps und Tricks, andere wollen wissen, warum ein gut durchdachtes Konzept manchmal trotzdem nicht funktioniert. Und manche möchten einfach mal Zeit zum Experimentieren haben, Neues ausprobieren.“ Dazu passen die offenen Werkstattformate: Von halbtägigen Schnellkursen bis zu mehrtägigen Workshop-Reihen ist alles dabei. Es gibt viel Input vom Team, aber auch Einzel- und Gruppenarbeit, Austausch und Feedback durch die anderen durchschnittlich 12-15 Teilnehmenden pro Kurs.

Austausch, Feedback, Expertise

Oft bringen Fachleute aus Praxis oder Theorie zu Themen wie Screencasts (André Göhlich, HTWK Leipzig) oder Gamification (Prof. Helge Fischer, TU Dresden) ihre Expertise ein. Zum Workspace-Programm gehören praktische Anwendungen wie „Audience-Response-Systeme“, also digitale Abstimmungs- und Umfragetools, ebenso wie Dauerbrenner, etwa zum „Aktivieren in Videokonferenzen“.

„Am Schluss steht bestenfalls ein fertiges Produkt oder Lern-Lehr-Szenario“, das ist Katja Hornoff wichtig. Die Screencasts oder sonstigen Lehrinhalte entstehen direkt im Workspace. Das Ergebnis ist auf jeden Fall ein individuelles, ausgearbeitetes Konzept, oft aber auch ein fertiges Video oder ein sonstiger digitaler Baustein für die eigene Lehre.

Aktuell finden die Digital Workspaces online statt. Das soll aber nicht so bleiben. „Eigentlich war das Projekt so gedacht, dass die Weiterbildungen an den Hochschulen und Universitäten über ganz Sachsen verteilt stattfinden“, berichtet Katja Hornoff. Sobald die pandemische Lage es zulässt, wird es beides geben: Workspaces in Präsenz ebenso wie solche online.

Kostenfreie Kurse

Für die Lehrenden der HTWK Leipzig ist das gesamte Workshop-Angebot kostenfrei. Getragen wird das sachsenweite Projekt, das bis Ende 2023 läuft, vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) und dem Arbeitskreis E-Learning, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK). Die Kurse können für das HDS-Zertifikat angerechnet werden.

Anregungen für weitere Workspace-Themen nimmt Katja Hornoff gern entgegen. 

Zum Ausprobieren: https://bildungsportal.sachsen.de/impulse/

Zum Programm fürs Sommersemester

Hochschuldidaktische Angebote für Lehrende – Terminübersicht


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news-4749 Fri, 18 Feb 2022 10:34:23 +0100 Ideenreich produziert, nachhaltig verpackt, kreativ präsentiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4749/ Die Studierenden im ersten Fachsemester der Studiengänge Print- und Verpackungstechnologie haben kreative Printprodukte und nachhaltige Verpackungen kreiert und eigenhändig produziert.Was haben Bügelflasche, Displayputztuch, Keramikuntersetzer, Mehrwegbecher, Monopoly-Spiel, Schneidbrett und Wandkalender gemeinsam? Sie wurden ideenreich gestaltet und eigenhändig hergestellt, nachhaltig verpackt und kreativ präsentiert – von Studenten und Studentinnen im ersten Fachsemester. Kleine Teams aus den beiden Studiengängen Digitale Print-Technologien und Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit setzten sich vom ersten Studientag an mit einem dieser Print-Produkte auseinander.

Die Projektarbeit begleitet die theoretische Wissensvermittlung im Modul Einführung in das Studium und vertieft so die in den Vorlesungen vermittelten Grundlagen zu den Themenschwerpunkten Print, Verarbeitung und Verpackung auf eine begreifbare Art und Weise. Neben dem Fachspezifischen geht es aber auch um Arbeitspakete, Zeitmanagement und Teamgeist.

Obwohl viel Kommunikation online stattfinden musste, hatten die Studierenden in diesem Modul Gelegenheit, praktisch und gemeinsam an etwas Greifbarem zu arbeiten. 

Herausgekommen sind spannende Produkte, vor allem aber erste praktische Erfahrungen und das gute Gefühl, ein selbst kreiertes und hergestelltes Ergebnis in den Händen halten zu können.

 

Eine ausführliche Projektschau mit Erläuterungen zu den Produkten ist hier zu finden.

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news-4743 Mon, 14 Feb 2022 16:58:39 +0100 Förderpreise vergeben | Karl-Kolle-Preis und Leipziger Energiepreis für hervorragende Graduierungsarbeiten verliehen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4743/ Karl-Kolle-Stiftung und Leipzig Netz GmbH zeichnen die besten Abschlussarbeiten der Fakultät Ingenieurwissenschaften ausAm 9. Februar 2022 wurden die besten Abschlussarbeiten der Absolvent:innen der Jahre 2019 und 2020 in einer kleinen Zeremonie mit dem Karl-Kolle-Preis der HTWK Leipzig und dem von der Leipzig Netz GmbH gestifteten Leipziger Energiepreis gewürdigt.
Alljährlich werden die besten Bachelor- und Masterarbeiten ausgewählter Fachgebiete der Fakultät Ingenieurwissenschaften während der Graduierungsfeier ausgezeichnet. Allerdings konnten aufgrund der Corona-Pandemie seit 2020 keine Graduierungsfeiern mehr stattfinden. Auch die Preisverleihung des Karl-Kolle-Preises der HTWK Leipzig und des Leipziger Energiepreises mussten vorerst pausieren. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Preisverleihung

Kuratoriumsvorsitzender Prof. Winfried Pinninghoff von der KARL-KOLLE-Stiftung überreichte den Preisträgern Kevin Becker (Elektrotechnik und Informationstechnik, Bachelorarbeit 2019), Lorenz Ziche (Maschinenbau, Bachelorarbeit 2020), Robert Fromm (Elektrotechnik und Informationstechnik, Bachelorarbeit 2019) und Maximilian Henkel (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik, Mastarbeit 2019) die KARL-KOLLE-Preise persönlich und würdigte ihre hervorragenden Abschlussarbeiten. Die Förderpreise sind mit je 500 Euro für Bachelorarbeiten und 1.000 Euro für Masterarbeiten dotiert.

Jan Schubert, Teamleiter Wärme, Asset Management der Netz Leipzig GmbH, überreichte Anastasia Gedicke (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik, Bachelorarbeit 2019) und Martin Hafemann (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik, Masterarbeit 2019) den Leipziger Energiepreis für ihre auf dem Fachgebiet der Energietechnik prämierten Abschlussarbeiten. Die Förderpreise sind mit je 500 Euro für Bachelorarbeiten und 1.000 Euro für Masterarbeiten dotiert.

KARL-KOLLE-Preis 2019/2020 | Die Preisträger & ihre Abschlussarbeiten

Kevin Becker studiert derzeit im Masterstudiengang General Management an der HTWK und ist bei der Siemens AG im Vertrieb in Teilzeit tätig.

Für seine Bachelorarbeit „Erstellung einer Marktanalyse zum Einsatz von Großwasserzählern in der deutschen Trinkwasserbranche" erhielt er den KARL-KOLLE-Preis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Andreas Hebestreit, Professor für Mess- und Sensortechnik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig.

Ziel der Bachelorarbeit war eine Marktanalyse zum Einsatz von Großwasserzählern durch Trinkwasserversorger in Deutschland zur Entwicklung eines Zukunftskonzeptes der Siemens AG. Diese beinhaltet neben genutzten Messprinzipien, Datenübertragungsmöglichkeiten und Softwarelösungen auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten. Diese Analyse beruht auf Auswertung der Befragungen von 20 Mitarbeitern, 17 Mitbewerbern und 11 ausgewählten Kunden der Siemens AG, um ein breites Bild der Wasserversorger in Deutschland zeigen zu können. Die Vertriebsmitarbeiter können die Informationen zum Vergleichen von Messprinzipien, Datenübertragungsmöglichkeiten und Softwarelösungen für die Kundenpräsentation nutzen. Eine wichtige Rolle nahm die Ermittlung der Anforderungen an die Messgeräte zur Netzüberwachung und Abrechnungsmessung ein. Durch die Auswertung der Befragung konnten Informationen zu Kundenbedürfnissen für die entsprechenden Produkte gewonnen werden. Aus der Analyse werden Trends für zukünftige Produkte abgeleitet. Die Arbeit liefert Empfehlungen in Bezug auf Vermarktungsstrategien, Portfolioerweiterungen und Produktweiterentwicklungen. Diese können durch Mitarbeiter der Entwicklung und des Produktmanagements aufgegriffen und für die Erstellung einer Großwasserzähler-Zukunftsstrategie in Deutschland genutzt werden.

Lorenz Ziche studiert zurzeit im dritten Semester Maschinenbau im Master (Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig) und arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe von Prof. Stephan Schönfelder im Bereich der Verknüpfung von FE-Simulation und KI. Seine Masterarbeit wird er im kommenden Semester am Faserinstitut Bremen e.V. im Bereich der Leichtbauproduktionstechnik schreiben.

Für seine Bachelorarbeit „Untersuchung und Validierung von Methoden zur ortsaufgelösten Temperaturbestimmung innerhalb einer Schweißnaht bei elektrischen Widerstandsschweißen“ erhielt er den KARL-KOLLE-Preis 2020. Betreut wurde seine Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Eckhard Scholz, Professor für Softwaretechnik und CAD im Maschinenbau der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Die Bachelorarbeit am Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg ist in der anwendungsnahen Grundlagenforschung verortet. In der Arbeit wird das elektrische Widerstandsschweißen als schnelles und sauberes Fügeverfahren zur flächigen Verbindung von kohlenstofffaserverstärkten Hochleistungsthermoplasten für den Einsatz in der Luftfahrt weiterentwickelt. Im Rahmen der Entwicklung einer stabilen Prozessregelung werden Methoden zur ortsaufgelösten Temperaturbestimmung in der Schweißnaht untersucht und validiert. Neben der Durchführung von praktischen Versuchen, der Entwicklung einer automatisierten Datenauswertung und der Unterstützung durch FE-Simulationen werden grundlegende Vorschläge zur weiteren Optimierung des Prozesses ausgearbeitet und experimentell validiert.

Die Ergebnisse finden in der weiteren Technologieentwicklung direkt Anwendung und werfen neue Fragestellungen auf, die inzwischen bereits Grundlage für weitere Forschungs- und Abschlussarbeiten sind.

Robert Fromm ist momentan Doktorand (HTWK Promotionsstipendium) im Team von Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Professor für Smart Diagnostik und Online Monitoring der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig. Sein Promotionsthema lautet „Untersuchungen zum Einsatz optimierter Wake-up Receiver zum kontinuierlichen Empfangsbetrieb von drahtlosen Sensorknoten“.

Für seine Bachelorarbeit „Entwicklung und Erprobung eines Konzeptes zur Realisierung einer miniaturisierten Multisensorplattform zur synchronen Erfassung von Mehrkanalvideo- und Sensordaten“ erhielt er den KARL-KOLLE-Preis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Matthias Sturm und Dr.-Ing. Mirco Fuchs der Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwicklung und Implementierung eines Konzeptes für eine Embedded-Systemplattform, die eine synchrone Erfassung mehrere Videokanäle und verschiedener Sensordaten ermöglicht. Die anfallenden Daten sollen auf dem mobilen System gespeichert sowie über eine ebenfalls zu realisierende Schnittstelle übertragen werden können. Die Plattform ist im Hinblick auf die Anforderungen eines mobilen Systems zu entwickeln, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Integrierbarkeit in eine tragbare Gesamtlösung, wie zum Beispiel eine Baseballcap. Ein solches System eröffnet einen völlig neuen Zugang zu personenindividuellen Verhaltensdaten, deren Erhebung und Beurteilung beispielsweise im Bereich der Prozessanalyse und Marktforschung von zentraler Bedeutung ist. Gegenwärtig werden in diesen Bereichen derartige Informationen vorwiegend auf Basis von Fragebögen, Gesprächen, etc. gewonnen und unterliegen damit unterschiedlichen Beschränkungen.

Maximilian Henkel mittlerweile Projektingenieur bei der EW Eichsfeldgas GmbH erhielt für seine Masterarbeit „Power to Gas: Potenziale und Rahmenbedingungen für eine effiziente Sektorenkopplung im Netzgebiet der EW Eichsfeldgas GmbH“ den KARL-KOLLE-Preis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Michael Kubessa von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat Maximilian Henkel die Umsetzbarkeit einer Power-to-Gas (PtG) - Anlage im Netzgebiet der EW Eichsfeldgas GmbH sowohl unter technischen als auch ökonomischen Aspekten hinreichend bewertet.

Diese Technologie bietet die Möglichkeit, volatil erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien über die Prozessschritte der Elektrolyse und Methanisierung in „grüne Gase“ umzuwandeln und zu speichern. Mit Hilfe der vorhandenen Gasinfrastruktur sowie einer intelligenten Sektorenkopplung kann diese Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität genutzt werden.

Mit der Erarbeitung einzelner Modellkonzepte und Geschäftsmodelle an ausgewählten Standorten sowie der Einbeziehung von rechtlichen und genehmigungsrelevanten Rahmenbedingungen konnte Henkel zudem aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen der Einsatz der Sektorenkopplungstechnologie sinnvoll ist und ob eine PtG-Anlage bereits heute wirtschaftlich betrieben werden könnte. Hierfür wurde ein entsprechendes Berechnungstool erarbeitet und eine Kosten-Nutzen- sowie eine Sensitivitätsanalyse bezüglich diverser Einflussparameter durchgeführt.

Henkels Masterarbeit befasst sich somit mit einer der zentralen Herausforderungen für die Neugestaltung der Unternehmen der Gaswirtschaft und stellt für das beteiligte Unternehmen eine wesentliche Entscheidungshilfe im zukünftigen Umgang mit dem PtG-Verfahren dar.

Leipziger Energiepreis 2019/2020 | Die Preisträger:innen & ihre Abschlussarbeiten

Anastasia Gedicke befindet sich aktuell in den letzten Zügen ihrer Masterarbeit, die noch im Februar abgeben wird. Das Thema der Arbeit lautet „Technisch wirtschaftliche Analyse emissionsarmer Anlagenkonzepte zur Gasvorwärmung am Beispiel der Gas-Druckregel- und Messanlagen des Berliner Ringleitungssystems der ONTRAS". Wie der Titel vermuten lässt, schreibt sie die Arbeit bei der ONTRAS Gastransport GmbH.

Für ihre Bachelorarbeit „Untersuchung der Elektroenergiekosteneinsparung auf der Obertageanlage des Untergrunderdgasspeichers Katharina“ erhielt sie den Leipziger Energiepreis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Michael Kubessa von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig und M.Sc. Philipp Ulbricht von der Erdgasspeicher Peissen GmbH.

In der Bachelorarbeit untersuchte Anastasia Gedicke verschiedene Möglichkeiten zur Reduzierung der Energiekosten der Obertageanlage (OTA) des Untergrundgasspeichers (UGS) Katharina, welcher von der Erdgasspeicher Peissen GmbH betrieben wird. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Einbindung von regenerativen Eigenenergieerzeugungsanlagen zur Abdeckung der elektrischen Grundlast der OTA. Konkret wurde die Energieerzeugung mittels Photovoltaik- und Windenergieanlagen untersucht, wobei die für die Integration auf der OTA notwendige technische Hauptausrüstung spezifiziert wurde. Neben der auf Basis der elektrischen Grundlast durchgeführten Auslegungsberechnungen wurde eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse zu den genannten Eigenenergieerzeugungsanlagen durchgeführt. Über die Eigenenergieerzeugung hinaus wurde das Kosteneinsparpotential beim Stromhandel durch die Umstellung auf den kurzfristigen Intraday-Handel betrachtet. Auf Grundlage der Berechnungsergebnisse konnten die Anlagenvarianten verglichen und somit eine abschließende Investitionsempfehlung für den Betreiber abgeleitet werden.

Martin Hafemann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Professor für Vernetzte Energiesysteme an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Für seine Masterarbeit „Energetischer Strukturwandel eines Gewerbegebiets hin zu einer intelligenten, vernetzten und nachhaltigen Energieversorgung“ erhielt er den Leipziger Energiepreis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider.

In der Masterarbeit analysierte Martin Hafemann den Einfluss verschiedener Lastmanagementmaßnahmen auf die Emissionen und das Verhalten im Energiesystem von energieintensiven Verbrauchern am Beispiel eines (fiktiven) Gewerbegebiets. Ziel war dabei die Identifikation von generischen Regelansätzen zur Emissionsreduktion und systemdienlicheren Verhaltens von energetischen Verbrauchern. Im ersten Schritt wurde die energetische Struktur des Gewerbegebiets in der Software EnergyPLAN modelliert und ausgewertet. Anschließend wurde das System um eine dezentrale Energieerzeugung aus volatilen, erneuerbaren Quellen ergänzt. Dadurch entstand eine fluktuierende Energieversorgung an die das Energiesystem mit Lastmanagementmaßnahmen (Einführung von elektrischen und thermischen Speichern, Power-to-Heat-Anwendungen zur Bereitstellung von Prozess- und Heizwärme, etc.) angepasst werden sollte. Für die einzelnen Lastmanagementmaßnahmen wurden Sensitivitätsanalysen hinsichtlich ihrer spezifischen Endenergiekosten im Energiesystem des Gewerbegebiets durchgeführt. Anhand der Daten wurden vernetzte Modelle mit verschiedenen Lastmanagementmaßnahmen gebildet, erneut ausgewertet und Aussagen über mögliche Umwandlungspfade des Energiesystems getroffen.

KARL KOLLE STIFTUNG

Der Stifter Karl Kolle sah es als sein Lebenswerk an, sich im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld zu engagieren. Das erklärte Ziel der Stiftung liegt deshalb sehr stark in der „Bildung und Erziehung“ junger Menschen, im In- und Ausland.
Die Stiftung wurde 1998 vom Dortmunder Unternehmer Karl Kolle gegründet. Die Grundlage des Stiftungsvermögens bildete die Firma KODA Stanz- und Biegetechnik GmbH – ein Zulieferer der Automobilindustrie.
Zu den wichtigsten Förderschwerpunkten gehören neben der Bildung die Bereiche „Wissenschaft und Forschung“. In dieser Kombination vergibt die Stiftung Stipendien für besonders hervorragende Studierende und lobt Preise für ausgezeichnete, wissenschaftliche Arbeiten aus.
Seit 2006 unterstützt die Karl-Kolle-Stiftung Studierende der HTWK Leipzig bei Studienaufenthalten im Ausland und zeichnet Studierende für hervorragende technisch-wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus.
Über die Vergabe von Zuschüssen entscheiden der Vorstand und das Kuratorium der KARL-KOLLE-Stiftung gemeinsam. Das Kuratorium umfasst Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und sozialen Tätigkeitsfeldern.

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HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4698 Tue, 01 Feb 2022 10:16:00 +0100 Ein Licht für Heidelberg https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4698/ Die akademische Gemeinschaft der HTWK Leipzig setzte ein Zeichen gegen Gewalt – nächtliche Projektion an Fassade des Nieper-BausNach dem Amoklauf an der Universität Heidelberg am 24. Januar sind Bestürzung und Trauer noch immer groß.
Auch die HTWK Leipzig drückte ihre Anteilnahme aus: Am Abend des 31. Januar erstrahlte mit Einbruch der Dunkelheit eine Projektion an der Fassade des Nieper-Baus, gut sichtbar an der Karl-Liebknecht-Straße im Leipziger Süden - als Zeichen für Toleranz und gegen Gewalt.

"Eine so große Projektion über diese Entfernung benötigt viel Licht. Dies können wir hier im Haus durch zwei leistungsstarke Projektoren erreichen, die perfekt deckungsgleich projizieren. Doch der technische Aufwand ist gerechtfertigt: Unsere Hochschule sollte aus meiner Sicht durchaus in den Stadteil hinein kommunizieren, wo sie ihren Sitz hat. Dazu sind solche Projektionen sehr gut geeignet", sagt Sebastian Gomon, Lehrkraft an der Fakultät Informatik und Medien.

Hintergrund

Am 24. Januar hatte ein 18 Jahre alter Student in einem Hörsaal der Universität Heidelberg mehrmals auf andere Studierende und Lehrende geschossen. Eine junge Frau starb an den Folgen einer Schussverletzung, drei weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei tötete der Schütze sich anschließend selbst.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4718 Mon, 31 Jan 2022 10:16:29 +0100 Trauer in Heidelberg – HTWK Leipzig bekundet Anteilnahme https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4718/ Die akademische Gemeinschaft setzt ein Zeichen gegen Gewalt – heute Abend (31.01.) Projektion am Nieper-BauNach dem Amoklauf an der Universität Heidelberg am vergangenen Montag sind Bestürzung und Trauer groß. Auch die HTWK Leipzig drückt ihre Anteilnahme aus.

 „Wir sind zutiefst betroffen über die Geschehnisse in Heidelberg. Hochschulen sind Orte des weltoffenen Miteinanders, der Begegnung, des Lernens, Arbeitens und Forschens. Sie stehen für Toleranz, Austausch und Solidarität. Gewalt in jeder Form verurteilen wir entschieden, sie hat im akademischen Leben keinen Platz. Den Angehörigen der Getöteten sprechen wir unser tiefstes Beileid aus. Den Verletzten wünschen wir Genesung und Unterstützung, und allen Universitätsangehörigen und Betroffenen wünschen wir Kraft, um Erlebte verarbeiten zu können“, so die Hochschulleitung.

Die HTWK Leipzig wird ein Zeichen für Toleranz und gegen Gewalt setzen:
Heute Abend (31.1.2022) mitEinbruch der Dunkelheit wird eine Projektion an der Fassade des Nieper-Baus gezeigt, gut sichtbar an der Karl-Liebknecht-Straße im Leipziger Süden.
In Heidelberg findet heute ab 12 Uhr eine Gedenkfeier statt, die im Livestream übertragen wird.

Hintergrund

Am 24. Januar hatte ein 18 Jahre alter Student in einem Hörsaal der Universität Heidelberg mehrmals auf andere Studierende und Lehrende geschossen. Eine junge Frau starb an den Folgen einer Schussverletzung, drei weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei tötete der Schütze sich anschließend selbst.
 

Weitere Informationen

Mitteilung der Universität Heidelberg:
https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/wir-sind-betroffen-und-getroffen-anteilnahme-und-solidaritaet-aus-aller-welt

Was tun im Notfall? Informationen der HTWK Leipzig

Die Projektion wird technisch umgesetzt von der Fakultät Informatik und Medien.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4693 Fri, 28 Jan 2022 12:04:08 +0100 Spannung, Spieleshow und Schießeisen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4693/ Interaktive Gameshow Krimitiv sammelt 1.500 Euro für guten ZweckTatort: ein in die Jahre gekommenes Büro mit Akten und Folianten, halbleerer Schnapsflasche und schrägen Beweismitteln. Wie ist Jochen K. ums Leben gekommen? Erkennen Sie die Tatwaffe auf dem verschwommenen Bild? Welche deutsche Stadt ist der Kriminalitäts-Hotspot Nummer 1?

Die kniffligen Aufgaben stellte Moderator und Chefermittler Martin Blum den drei Anwärtern auf den begehrten Chefposten im Offiziell Inoffiziellen Rat der Privatdetektive (OIPD). Das Rateteam bestand aus dem Leipziger Regisseur Florian Arndt, dem Studenten Till Pätzold und Professor Karsten Weicker von der HTWK Leipzig. Die Show wurde von 15 Studierenden der Fakultät Informatik und Medien entwickelt und produziert.

Alles für den guten Zweck

Volle vier Monate hatten die Studierenden am Show-Konzept getüftelt, an Kulissen, an Soft- und Hardware geschraubt. Das alles vor dem Hintergrund einer ständig wechselnden Pandemielage, täglichen Schnelltests und Hybrid-Lehre. Die Arbeit hat sich gelohnt: Mehrere hundert Aufrufe erzielte Krimitiv auf der hauseigenen Website und auf YouTube. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit einem höchst spannenden Finale.

„Uns war es von Anfang an wichtig, etwas zurückzugeben und nicht nur einen lustigen Abend zu verbringen“, erläutert Adina Stampa, studentische Produktionsleiterin von Krimitiv. Mit dem Weißen Ring, Seehaus e. V. und der Amadeu-Antonio-Stiftung waren drei gemeinnützige Organisationen passend zur Show ausgewählt worden, für die das Publikum im Vorfeld und während der Sendung spenden konnte.

Licht, Kamera und Action!

Der Abend der Show rückte näher, die Anspannung im Team stieg. Pünktlich startete die Show am Freitag um 18 Uhr. In der ersten Runde setzte sich Professor Karsten Weicker zunächst an die Spitze.

Während jeder Spielrunde konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer miträtseln oder bei zwei Spielen sogar den Sieger via Online-Voting bestimmen. Bis zum großen Finale, einer Pitch-Runde, war der Gewinner nicht abzusehen. Am Ende holte Till Pätzold mit seiner Tod-durch-Fischstäbchen-Geschichte den Sieg.

Happy End

Nachdem der Sieger des Abends feststand und ein neues Mitglied für den OIPD gefunden war, kam der Kassensturz: Insgesamt konnten 1.500 Euro an Spenden für die drei Organisationen gesammelt werden. Studierende und Dozententeam (Christian Birkner, Sebastian Gomon, Prof. Gabriele Hooffacker) freuen sich, dass Krimitiv in jeder Hinsicht ein voller Erfolg war. „Das Team bedankt sich bei allen, die die Produktion unterstützt, mitgeraten, abgestimmt und Geld gespendet haben“, sagt Medientechnik-Student Paul Fischer, der für Fundraising und Finanzen zuständig war. Und wer weiß, vielleicht sucht das OIPD im Laufe des Jahres weiteren Nachwuchs?

Website: krimitiv.de
Die gesamte Show auf Youtube (ab ca. Minute 35)

Ansprechpartner und -partnerinnen für die Presse:

Prof. Gabriele Hooffacker, gabriele.hooffacker (at) htwk-leipzig.de
Paul Fischer, paul.fischer (at) stud.htwk-leipzig.de

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4691 Fri, 28 Jan 2022 11:26:41 +0100 DFG stärkt Werkstoffforschung an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4691/ Die HTWK Leipzig erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft rund eine Million Euro für neue GroßforschungsgeräteAls eine von sechzehn Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland erhält die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ab Januar 2022 eine Großgeräte-Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über rund eine Million Euro. Davon werden unter anderem ein Rasterelektronenmikroskop und ein Computertomograph finanziert. „Die beiden Geräte ermöglichen Analysen auf unterschiedlichen Größenskalen vom Makro- bis in den Nanometer-Bereich“, sagt Robert Böhm, Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen sowie Mitinitiator des Kompetenzzentrums für Werkstoffforschung an der HTWK Leipzig.

Neue, umweltfreundliche Hochleistungswerkstoffe sind ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. An der HTWK Leipzig nimmt die Werkstoffforschung für Bauindustrie, Maschinenbau und Energietechnik deshalb seit Jahren einen wachsendenden Stellenwert ein. Im Juni 2021 wurde das Kompetenzzentrum für Werkstoffforschung gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Materialforschung und eine fakultätsübergreifende Nutzung vorhandener Gerätetechnik für analytische und werkstoffdiagnostische Fragestellungen zu erleichtern.

Neue Materialien sollen CO₂-Abdruck von Neubauten senken

An innovativen Werkstoffen forscht auch Professor Robert Böhm. Beispielsweise arbeitet er im EU-Forschungsprojekt iClimaBuilt gemeinsam mit seinem Kollegen Klaus Holschemacher, Professor für Stahlbetonbau an der HTWK Leipzig, an der Optimierung der Carbonbeton-Bauweise mit dem Ziel, deren CO₂-Emissionen auf nahezu null zu senken. Dafür wollen die Forschenden beispielsweise die nötigen Carbonfasern aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugen. Die neuen Großforschungsgeräte werden helfen, die Leistungsfähigkeit des Materials zu prüfen.

Damit die neuen Großforschungsgeräte langfristig in die Geräteausstattung der HTWK Leipzig übergehen und damit auch weitere Forschungsprojekte unterstützt werden können, stellt die Hochschule zusätzliches Personal, weitere Finanzmittel sowie die notwendigen Räume zur Verfügung.

Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung an der HTWK Leipzig: „Der Erfolg im Rahmen der DFG-Ausschreibung freut uns außerordentlich. Mit der Bewilligung der beiden Großgeräte haben wir fakultätsübergreifend die Materialforschung als einen Forschungsschwerpunkt an der HTWK weiter gefestigt. Damit kann unsere Hochschule dazu beitragen, in verschiedenen interdisziplinären Forschungsvorhaben umweltfreundliche Materialien dank der neuen Untersuchungs- und Analysetechnik zu entwickeln.“

Hintergrund zur DFG-Förderung

Mit der Förderung unterstützt die DFG Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, indem sie die vorhandene Geräteinfrastruktur ergänzt und vorhandene Forschungsschwerpunkte gezielt fördert. In der ersten von drei Ausschreibungsrunden wurden in einem Begutachtungsprozess der DFG aus 72 beantragenden Hochschulen lediglich 16 Hochschulen für die Förderung ausgewählt. Unter diesen 16 Hochschulen sind neben der HTWK Leipzig mit Rasterelektronenmikroskop und Computertomograph zwei weitere Hochschulen des Saxony⁵-Verbundes: die Hochschule Mittweida, die ihre vorhandene Laser-Infrastruktur stärken wird, und die Hochschule Zittau/Görlitz, die eine Hochspannungsgleichspannungsprüfanlage erhalten wird.

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FB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4687 Tue, 25 Jan 2022 07:53:42 +0100 Ein Abschied in Ehren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4687/ Die HTWK Leipzig trauert um Dr. Jochen StaudeEs ist fast egal, wen man an der HTWK fragt: vielen fällt auf Anhieb eine Anekdote, kleine Geschichte oder Erinnerung zu Jochen Staude ein.Es gibt nur wenige Menschen, welche über die Jahre hinweg zu Institutionen werden. Dr. Jochen Staude, dem ehemaligen Referenten mehrerer Rektoren der HTWK, ist dies gelungen. Umso trauriger ist der Verlust und umso größer die Lücke, die Jochen Staude hinterlässt, der sich eigentlich bereits 2008 in die Rente verabschiedete. Doch der „Rückzug aufs Altenteil“ war nie sein Ziel.

Sein Werdegang

Lange bevor es die Hochschule in ihrer heutigen Form gab, stieß der gelernte Leichtmetallbauer, der in Lützschena aufwuchs und in Schkeuditz die Leibnizoberschule besuchte, zur damaligen »Hochschule für Bauwesen Leipzig« (gegründet 1954). 1963 begann er nach einer Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter sein Studium in der 11. Matrikel, ging zum Ingenieurpraktikum an das Moskauer Bauingenieurinstitut und schloss 1969 mit dem Diplom ab. Danach dachte er eigentlich an eine Arbeit in der Praxis, was er in einem Interview im HTWK Magazin „Podium“ 2008 so formulierte: »Ich hatte zum Ende des Studiums schon eine Stelle in der Bauwirtschaft. Aber mein Diplomvater, bei dem ich während des Studiums schon Hilfsassistent war, schlug vor, dass ich als Assistent bleiben und promovieren solle.« Den Doktortitel erwarb er 1978 mit dem Thema »Nachhärtung wärmebehandelter Betonfertigteile«.

Ein „Urgestein“ der HTWK

Frisch promoviert arbeitete Jochen Staude von 1979 bis zur politischen Wende am Prorektorat für Forschung der Technischen Hochschule Leipzig. »Ich bin also nie richtig draußen gewesen«, resümierte er damals. »Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Zwar habe ich nach dem Studium nicht direkt in der Baupraxis gearbeitet, aber trotzdem fachlich viel getan. Durch Gutachten und Betreuung von Diplomarbeiten hatte man immer wieder Berührung mit der praktischen Arbeit, oder auch durch Exkursionen und Forschungsaufträge, zum Beispiel an der Erdgastrasse in der damaligen Sowjetunion. In der Hochschule habe ich mich immer wohl gefühlt. Es war für mich ja auch angenehm, denn ich wusste, was mich erwartet.«

Er gestaltete die HTWK Leipzig immer aktiv mit: Bei vielen Vorhaben, wie die Finanzierung der Grundsanierungen verschiedener Hochschulgebäude oder dem Neubau von Mensa und Bibliothek, hat er mit Mitarbeitenden des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in Dresden viele Dinge vorbereitet und geklärt. Für den 1994 gegründeten Förderverein der HTWK Leipzig war Dr. Staude Mitgründer und als Schriftführer sowie ideenreicher Gestalter bis 2019 im Vereinsvorstand aktiv. Dafür wurde er im Jahr 2020 mit der Albert-Geutebrück-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Fördervereins, geehrt.

Am 15.10.2020 übergibt Prof. Markus Krabbes die Ehrenurkunde zur Albert-Geutebrück-Medaille an Dr. Jochen Staude.
Ehrung für Dr. Jochen Staude: Albert-Geutebrück-Medaille des Fördervereins
Dr. Jochen Staude im Zeitzeugen-Interview
Vorstandswechsel im Förderverein 2019: Schatzmeister Prof. Randolf Dieckmann, neuer Vorsitzender Prof. Markus Krabbes, bisheriger Schriftführer Dr. Jochen Staude

Ein ausgezeichneter „Insider“

Das Rektorat und der Förderverein nehmen von Dr. Jochen Staude Abschied, der Mitte Januar im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Prof. Markus Krabbes, amtierender Vorsitzender des Fördervereins, denkt voller Dankbarkeit an den einstigen Schriftführer im Vorstand des Fördervereins zurück: „Mit Dr. Staude verlieren wir ein langjähriges, zuverlässiges und von allen geschätztes Mitglied unserer Hochschule, das die Entwicklung der HTWK in deren Anfangsjahrzehnten mitgeprägt hat. Wir trauern mit Jochen Staudes Annnnngehörigen und werden sein Andenken stets in Erinnerung halten.“

Hochschulangehörige haben die Möglichkeit, Beileidsbekundungen in einem Kondolenzbuch niederzuschreiben. Es liegt bis einschließlich 04.02.2022 im Büro des Rektors aus.

Quellen: Interview von Cornelia Sommerfeld im Hochschulmagazn „Podium“ 1/2008, S. 10/11
Förderverein der HTWK Leipzig
verschiedene Artikel (siehe Marginalspalte)

 

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news-4683 Mon, 24 Jan 2022 11:09:01 +0100 Neuer Kreativraum – ab sofort kostenfrei buchbar für alle HTWK-Angehörigen https://s13.htwk-leipzig.de/fuer-gruendende-gruendungsinteressierte/kreativraum/ Im Forschungszentrum der Hochschule in der Eilenburger Straße 13 wartet der neue Raum bei der HTWK-Gründungsberatung „Startbahn 13“ auf rege NutzungHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuellesnews-4674 Fri, 21 Jan 2022 11:58:15 +0100 HTWK Leipzig übernimmt technische Leitung des Forschungsprojekts ICARUS KI https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4674/ Marco Krondorf, HTWK-Professor für Nachrichtentechnik, ist seit Januar 2022 technischer Leiter des Forschungsprojekts ICARUS KI. Promovierende gesuchtKern des Projektes ICARUS KI ist die Weiterentwicklung der ICARUS Ortungstechnologie, die derzeit erfolgreich für Forschung an Zugvögeln und Säugetieren angewendet wird.

Die Tiere werden mit einem ICARUS-Tag besendert. Der Tag zeichnet in regelmäßigen Abständen die GPS-Koordinate des Tiers auf. Bei einem Überflug der internationalen Raumstation ISS, sendet der Tag die gesammelten GPS-Koordinaten zur ISS, wo diese gespeichert und weiterverarbeitet werden.

Ziel des neuen Projektes ICARUS KI ist es, Algorithmen und Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, das jetzige ICARUS-Tag-Gewicht von 5 Gramm weiter zu reduzieren. Neue Methoden der Signalverarbeitung und Objektortung sollen dabei explizit durch Verfahren des maschinellen Lernens ergänzt werden. Die Gewichtsreduktion des Tags würde es ermöglichen, zunehmend immer kleinere Tiere zu besendern und damit immer neue Erkenntnisse über das Zugverhalten von Tieren auf der Erde zu gewinnen.

Für das neue Forschungsprojekt ist Prof. Marco Krondorf zudem auf der Suche nach Promovierenden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Prof. Krondorf via E-Mail direkt (marco(dot)krondorf(at)htwk-leipzig.de).

Website: Tiersensoren Website | Tiersensoren – Max-Planck-Gesellschaft (mpg.de)

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HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinFING > Projekte > ebit
news-4673 Fri, 21 Jan 2022 10:35:50 +0100 Fast 3.000 Studieninteressierte und ein buntes Programm https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4673/ Der digitale Tag der offenen Hochschultür an der HTWK Leipzig verzeichnete doppelt so viele Teilnehmende wie im VorjahrAuch wenn die Hochschule ihre Türen am 13. Januar pandemiebedingt erneut nur virtuell öffnen konnte, erfreute sich der diesjährige Tag der offenen Hochschultür großer Beliebtheit. Die rund 50 Veranstaltungen wurden mehr als 2.800 Mal besucht. Damit hat sich die Anzahl der Teilnehmenden im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das vielseitige Programm reichte von allgemeinen Vorstellungen der Studiengänge über virtuelle Laborführungen bis hin zu Schnuppervorlesungen und bot Studieninteressierten viel Raum, die Hochschule näher kennenzulernen, Fragen zu stellen und in Austausch mit Dozierenden und Studierenden zu treten. 

Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die Veranstaltungen zu den Studiengängen BWL/International Management, Architektur und Soziale Arbeit. Neben den klassischen Informationsformaten, in denen Dozierende kurz und übersichtlich Studienverlauf und Inhalte beschrieben, gab es auch Videokonferenzen, in denen Fachschaft und Studierende ihre Perspektiven schilderten und Fragen beantworteten. Dabei ging es neben den jeweiligen Studieninhalten vor allem auch um die Erfahrungen rund um das Leben und Wohnen in Leipzig.

Wer sich beispielsweise für den Studiengang Medientechnik interessierte, bekam von Professor Ulrich Nikolaus einen Einblick in das hochschulinterne Eyetracking- und Usability Labor. Mit diesen Technologien lässt sich unter anderem die Benutzerfreundlichkeit von Medienangeboten untersuchen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden ging er der Frage auf die Spur, woran sich eine gute Website erkennen lässt. Dabei spielen unter anderem Übersichtlichkeit, Struktur und die visuelle Hervorhebung relevanter Inhalte eine wichtige Rolle. Auch Dozent Michael Wallenta versuchte, die Vorstellung des Labors für elektromedizinische Technik online so anschaulich wie möglich zu gestalten, nahm die Webcam mit durch die Räumlichkeiten und führte verschiedene Geräte vor. So konnten die rund 60 Interessierten für den Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik zum Beispiel einen Pulssignalmesser und einen Lungensimulator bestaunen.

Wachsendes Interesse an "kleineren" Studiengängen

Eine interessante Entwicklung in diesem Jahr ist das steigende Interesse an „kleineren“ Studiengängen. So berichtete Professor Eugen Herzau bei der Vorstellung des Studiengangs „Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit“, dass es ab diesem Jahr aufgrund von steigendem Interesse in der Industrie erstmalig 35 statt 25 Plätze für Studienanfänger:innen gibt. Zentral sei dabei aus seiner Sicht, dass Nachhaltigkeit und Klima eine immer größere Rolle in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen. Auch HTWK-Studienberaterin Anne Hermann bestätigt diesen Eindruck: „Bei uns erfreuen sich neben den Klassikern wie BWL und Soziale Arbeit auch zunehmend unsere kleinen, exklusiven Studiengänge, wie zum Beispiel Bibliotheks- und Informationswissenschaften, großen Zuspruchs.“ Sie ergänzt, dass das Studium an einer Hochschule angewandter Wissenschaften (HAW) auch allgemein immer gefragter wird: „In meinen Beratungsgesprächen nehme ich wahr, dass der Trend schon lange eher zu kleinen und überschaubaren Hochschulen mit kurzen Wegen und kleinen Seminargruppen geht, wo der persönliche Kontakt zu Studierenden und Lehrenden eine große Rolle spielt. Die Rahmenbedingungen an der HTWK Leipzig sind für die Studieninteressierten genauso wichtig wie der Studiengang.“

Auch wenn viele der Videoveranstaltungen naturgemäß aus hauptsächlich schwarzen Kacheln bestanden und sich der persönliche Kontakt nicht ersetzen ließ, hatten die Veranstaltenden interaktive und visuell attraktive Formate vorbereitet, die sehr gut angenommen wurden. So waren die verschiedenen Veranstaltungen gut besucht und über den Chat wurden zahlreiche Nachfragen gestellt, beispielsweise zu Numerus Clausus, Bewerbungsfristen oder HTWK-Ferienhochschule. Eine zufriedene Teilnehmerin resümiert am Ende: „Ich habe viel Neues erfahren, danke für die vielen Details und Erklärungen.“

Die nächsten Möglichkeiten, die Hochschule kennenzulernen, bieten sich u.a. am nächsten Hochschulinformationstag (HIT inkl. Computerspielenacht) und natürlich immer auch auf unserer dauerhaften Studienorientierungsseite "Deine Zukunft":

HIT am 7. Mai 2022

16. Lange Nacht der Computerspiele (7. Mai 2022)

Studienorientierung online: "Deine Zukunft"

Text: Helene Schlesier

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news-4671 Thu, 20 Jan 2022 11:13:54 +0100 Literatur, Lerntechniken und Motivation https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4671/ Bibliothek unterstützt wieder bei PrüfungsvorbereitungTrotz Baumaßnahmen und Corona können sich die Studierenden auch in diesem Semester auf die Unterstützung durch die Bibliothek verlassen. So ist das Gebäude als Lern- und Arbeitsort montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Da aufgrund der Corona-Situation keine Kurs- und nur eingeschränkte Beratungsmöglichkeiten vor Ort gegeben sind, hat das Bibliotheksteam die digitalen Angebote erweitert.

Konkrete Tipps zur Vorbereitung auf die Prüfungen geben die Videos „Lerntechniken“ und „Wissenschaftliche Texte lesen – aber wie?“. E-Books der Lehrbuchsammlung, nach Fachgebieten zusammengefasst, finden Sie hier.
Wer sich weiter informieren oder ausführlichere Ratschläge haben möchte, wird im Bibliothekskatalog mit Literatur zu Prüfungsvorbereitung, aber auch Entspannung, fündig: Die Sammlung „Lerntechniken, Prüfungsangst, Motivation“ fasst E-Books zu vielen lern- und prüfungsbezogenen Themen zusammen. Hier kann ganz ohne Stress und unabhängig von Bestellungen und Öffnungszeiten gestöbert und direkt gelesen werden.

Gedruckte Bücher sind weiterhin über den Katalog bestellbar – ein Online-Tutorial zeigt, wie’s geht. Nach Erhalt des Ausleihbelegs stehen die Bücher sieben Tage zur Abholung bereit – aufgrund der Baumaßnahmen derzeit im gelben Lesesaal in der ersten Etage.

Einen schnellen Einstieg in die Suche vorhandener Literatur bietet der Menüpunkt „Fachbezogen recherchieren“ auf der Bibliothekswebseite. Alle Nutzenden können Erwerbungsvorschläge machen, wenn beispielsweise ein nicht im Bibliotheksbestand enthaltenes Buch dringend gebraucht wird.

Das Bibliotheksteam ist für individuelle Fragen auch telefonisch, per Mail und in virtuellen Sprechstunden erreichbar und wünscht eine erfolgreiche Prüfungszeit.

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news-4668 Tue, 18 Jan 2022 14:21:08 +0100 Jetzt bewerben für Trainee-Programm https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4668/ Das 9-monatige, studien- und berufsbegleitende Programm „Innovations-Nachwuchs für Sachsen” fördert den Berufseinstieg. Bewerben bis 28. FebruarDas Trainee-Programm wird von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden organisiert und richtet sich an Studierende und Promovierende aller fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Leipzig, Dresden, Mittweida, Zwickau und Zittau/Görlitz. Es startet im März 2022 und läuft bis Dezember 2022. Insgesamt werden bis zu 25 Trainees ausgewählt.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Sie müssen an der HTWK Leipzig immatrikuliert oder angestellt sein
  • Sie benötigen einen Praxispartner (Unternehmen, soziale Einrichtung o.ä.), der Ihre Bewerbung unterstützt

Inhalte des Trainee-Programms

  • Modus: Training on & off the Job
  • Methoden: Digitale Teamtrainings, Fallstudien und Planspiele
  • Themen: „Gamification & Storytelling“, „Big Data“, „Innovationsmanagement“, „Cybercrime & Spionageabwehr für KMU“, „Digitales Personalmanagement“
  • Abschluss durch Projektarbeit mit Innovations- und Transferbezug

Die Teilnahme am Trainee-Programm ist für alle Beteiligten kostenfrei.

Weitere Informationen & Bewerbung

Ausführliche Informationen finden sich unter: https://saxony5.de/kompetenz/transfer-ueber-koepfe/trainee-programm-innovations-nachwuchs-fuer-sachsen/

Persönliche Beratung: Torsten Hänel (HTW Dresden), Tel.: 0351 / 462 2007, torsten.haenel (at) htw-dresden.de

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HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4657 Mon, 17 Jan 2022 17:06:39 +0100 Newsbereich der HTWK-APP erweitert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4657/ Es gibt tolle Neuigkeiten von und in der HTWK-APP: neben den News für Studierende und aus dem Themenfeld „studieren“ können nun auch die Feeds der Hochschulbibliothek und vom Hochschulsportzentrum eingesehen werden. Was muss dafür getan werden, den erweiterten Newsbereich zu sehen?

Nichts, denn das neue Newslayout bietet eine charmante Übersicht aller drei Bereiche nebeneinander, welche durch einen "Swipe" gewechselt werden kann. Zukünftig sollen noch andere Newsbereiche integriert werden. Über das Feedback-Formular besteht die Möglichkeit zur Rückmeldung, welche Infos in der App noch interessant wären.

Das Team der Digitalen Studienbegleitung arbeitet regelmäßig an der Verbesserung und Optimierung der App, welche insbesondere Studierenden helfen soll, sich schneller und besser zu orientieren und zu organisieren. Neben Links zu den wichtigsten Services überzeugt die HTWK-App mit einer Raum- und Personensuche sowie mit einer Stundenplan-Einbindung.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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news-4639 Wed, 12 Jan 2022 10:26:29 +0100 Erfolgreicher Würfelwettbewerb 2021 – erstmals online https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4639/ Am 15.12.2021 fand der traditionelle Würfelwettbewerb des Lehrgebietes Baustofflehre und Bausanierung stattAufgrund der Hygienebestimmungen wurde dieser Wettbewerb erstmals in einem Online-Format realisiert. Hierfür wurden die Moderation, die Würfelprüfung, die Vorstellung der Sponsoren sowie die Siegerehrung live über BigBlueButton gestreamt.

Die diesjährige Aufgabenstellung forderte einen Beton der Druckfestigkeitsklasse C60/75, wobei die Würfeldruckfestigkeit von 75 N/mm² so genau wie möglich erreicht werden sollte. Die Herausforderung bestand darin, diese 75 N/mm² mindestens zu erreichen und gleichzeitig so dicht wie möglich dran zu sein. Alle Betonwürfel die unterhalb dieser magischen Festigkeitsgrenze lagen, wurden aus der Bewertung ausgeschlossen. Als Bewertungskriterium für die Sieger und Platzierten, wurde die prozentuale Abweichung zwischen der ermittelten Würfeldruckfestigkeit und der vorgegebenen Zieldruckfestigkeit verwendet.

Das Teilnehmerfeld war durch die pandemiebedingten Einschränkungen der letzten zwei Jahre mit nur 27 Teilnehmergruppen etwas kleiner als die Jahre zuvor. Eine sehr erfreuliche Entwicklung stellt die hohe Anzahl an teilnehmenden Erstsemestern dar. Hier gab es zwölf Teilnehmergruppen mit insgesamt 20 Studierenden des ersten Semesters, die sich dieser Herausforderung gestellt haben.

Die Auswertung der Würfeldruckprüfungen hat die nachfolgende Platzierung (Platz 1 bis Platz 3) ergeben. Der vierte Preis „Best Newcomer“ wurde an die bestplatzierte Teilnehmergruppe aus dem ersten Semester vergeben.

Platz 1:                      Hendrik Sauder & Jonael Chanho Bosch

fc= 75,461 N/mm² (0,61 % Abweichung vom Zielwert)

Platz 2:                      EmiliaWerner        

fc= 75,500 N/mm² (0,80 % Abweichung vom Zielwert)

Platz 3:                      Ben Standfuß & Friedrich Thalmann

fc= 79,000 N/mm² (6,30 % Abweichung vom Zielwert)

Best Newcomer:    Hendrik Sauder & Jonael Chanho Bosch

fc= 75,461 N/mm² (0,61 % Abweichung vom Zielwert)

An dieser Stelle geht ein sehr großer Dank an unsere treuen Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich wäre. Die finanzielle aber auch materielle Unterstützung (in Form von Binde- und Betonzusatzmitteln) ermöglicht erst die Herstellung der Betonwürfel, die Ausschreibung der Preisgelder und die Bereitstellung von Getränken und kleinen Snacks. Unser Dank geht daher an die DB Netz AG, das Ingenieurbüro PTB Magdeburg GmbH, das Ingenieurbüro RPB Rückert GmbH, den Förderverein der HTWK Leipzig, die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG und die Master Builders Solutions Deutschland GmbH.

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news-4636 Tue, 11 Jan 2022 17:14:33 +0100 „Work in Leipzig“ – junge Unternehmen der Stadt haben sich vorgestellt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4636/ Unternehmen und Studierende im Gespräch – Nachlese jetzt per Videoaufzeichnung möglichLeipzig ist eine Stadt, in der viel passiert – auch auf dem Arbeitsmarkt. Es fällt schwer, den Überblick bei den ganzen Neuansiedlungen und den damit entstehenden Jobchancen zu behalten. Daher fand am 25.11.2021 online die Veranstaltung „Work in Leipzig“ statt – Ziel war die Begegnung zwischen Studierenden von HTWK und Uni Leipzig und jungen Unternehmen der Stadt, also mit StartUps oder großen internationalen Firmen, die gerade in Leipzig einen Standort aufbauen.

Unterschiedliche Unternehmen waren dabei: die IT-Firmen Natuvion und Xitaso, die Bundesagentur SPRIND, der Ingenieurdiensleister AKKA und die Ecommerce-Firma Huboo. Dabei sticht die neueste Bundesagentur in Deutschland, die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), als eine öffentliche Einrichtung heraus. Sie unterstützt Innovationen – d.h.,  bei SPRIND werden so genannte „High Potentials“ in Forschungseinrichtungen, Hochschulen und der Wirtschaft ausfindig gemacht und vor, während und nach einer Gründung unterstützt. Dafür sucht die Agentur viele kreative Köpfe, wie Ingenieurinnen und Ingenieure, Programmierende und Designerinnen und Designer.

Offenheit für Initiativbewerbung und Quereinstieg

Die Teilnehmenden konnten sich an der Work in Leipzig aktiv beteiligen und Fragen stellen, wodurch eine spannende Veranstaltung entstand, in der viele verschiedene Themen besprochen wurden. Bei den Fragen zum Bewerbungsprozess etwa wurde deutlich, dass bei Bewerbungen nicht mehr in jedem Fall ein Anschreiben notwendig ist.
Insgesamt zeigten sich die Firmen recht offen und neugierig auf Bewerbende, so sprachen sich alle für Initiativbewerbungen aus und konnten sich auch einen Quereinstieg vorstellen. Sie machten deutlich, dass geschaut wird, wo die Qualitäten der Person liegen, um diese dann so einzusetzen können, dass es sowohl für das Unternehmen als auch für die Bewerberinnen und Bewerber ein Gewinn ist.

Es waren Unternehmen anwesend, die besonders nach Studierenden der Ingenieurs-, Wirtschaftswissenschaften und Informatik suchten. Deshalb lohnt es sich für die HTWK-Studierende, die im November nicht dabei sein konnten, im Nachhinein die Aufzeichnungen auf YouTube anzuschauen.

Hintergrund

Die Work in Leipzig 2021 entstand in Zusammenarbeit zwischen der InvestRegion Leipzig, des Career Service der Universität Leipzig und der Projektmitarbeiterin von Quickstart Sachsen Plus der HTWK Leipzig. Die Work in Leipzig wird erneut am 10. November 2022 stattfinden.

Weiterführender Link: YouTube

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news-4634 Tue, 11 Jan 2022 12:14:50 +0100 Tübke-Werk in neuem Licht: 360-Grad-Projektion im Kunstkraftwerk Leipzig vor dem Start https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4634/ Am Projekt „TÜBKE DIGITAL“ wurde seit rund zwei Jahren gearbeitet. Auch die Fakultät Informatik und Medien war mit mehreren Teilprojekten involviertSofern es die pandemische Situation erlaubt und die Kulturinstitutionen die Möglichkeit haben, soll in Kürze das Projekt „TÜBKE DIGITAL“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Es wird mit Sicherheit im mitteldeutschen Raum, wenn nicht deutschlandweit für Furore sorgen, da es genuin ostdeutsche Kunst im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht zeigt. Im Zentrum des Projekts steht die audiovisuelle und immersive 360-grad-Projektion „Tübke - Experience“, die vom international agierenden Medienkünstler Professor Franz Fischnaller aus Südtirol geschaffen wurde. Grundlage für die 26 minütige Show unter dem Titel „The Great Circle“ waren 2600 hochauflösende Bilddatensätze des italienischen Unternehmens Centrica von Werner Tübkes Panoramabild „Die Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ in Bad Frankenhausen. Das als „Welttheater“ (Eduard Beaucamp) bezeichnete Rundgemäldemit seinen mehr als 3.000 Figuren, gilt als ein epochales Werk über die Geburt der Neuzeit, misst 14 x 123 Meter und wurde vom Künstler und einigen Assistenten zwischen 1976 und 1989 geschaffen. Centrica hat auch als Vermittlungstool einen digital interagierenden „Tübke Touch“ entwickelt, der es erlaubt Bildpassagen bis auf den Pinselstrich durch Berührung groß zu ziehen und sich kunsthistorische Annotationen dazu einblenden zu lassen.

Für diese Annotationen haben Studierende des Studiengangs Museologie unter der Leitung von Professor Johannes Tripps im Rahmen eines Studienprojekts exemplarisch die Hintergründe einzelner dargestellter Gegenstände, von Kleidung oder auch Personen erschlossen. Ebenfalls für das Begleitprogramm wurden durch die Studierenden der Studiengänge Medientechnik und Medienmanagement Felix Wege, Philipp Frank und Niklas Stackflethunter Leitung von Professor Uwe Kulisch und Tino Reiher sechs Videokurzfilme mit Zeitzeugen – darunter Christine Rink, Galeristin und Gattin des Malers Arno Rink - konzipiert und realisiert. Die redaktionelle Arbeit dafür leistete Dr. Enrico Ruge, der die Zusammenarbeit bei diesem Projekt auch initiiert hatte und koordinativ begleitete. Anlässlich der Projektabnahme meinte Enrico Ruge im Hinblick auf die pandemischen Herausforderungen während des Projekts „ich glaube wir haben an der Fakultät einmal mehr gezeigt, dass wir auch unter widrigen Bedingungen interdisziplinäre Projekte mit externen Partnern zuverlässig realisieren können. An solchen Projekten wachsen nicht nur die Studierenden sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Kunstkraftwerk Leipzig

User Interface Tübke Touch

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news-4631 Mon, 10 Jan 2022 14:12:00 +0100 Ein Semester als E-Coach an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4631/ Zwei Studierende über ihre Erfahrungen im ESF-Projekt „Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen“Im Sommersemester 2021 wurden an der HTWK Leipzig zum ersten Mal studentische E-Coaches ausgebildet, die zunächst selbst in digitalen Schlüsselkompetenzen und didaktischen Grundlagen geschult wurden, um dann in selbst entwickelten Formaten jüngeren Studierenden digitale Kompetenzen zu vermitteln. Vor allem der Einstieg ins Lernen im Studium mithilfe digitaler Medien und Inhalte soll so erleichtert und gefördert werden.
Selina Mertgen und Tim Franke ließen sich im Rahmen des Projekts als E-Coaches ausbilden. Sie beantworteten Fragen rund um ihre Schulungszeit und die Umsetzung ihrer Formate.

Stellt Euch gern zuerst vor und beschreibt bitte die Coaching-Formate, die Ihr im Rahmen des Projektes angeboten habt!

S: Ich bin Selina Mertgen und studiere im vierten Mastersemester Medieninformatik an der HTWK. Ich habe im Rahmen des Projektes eine Selbstlerneinheit für die Ersti-Coach-Schulung entwickelt, die ihnen eine bestimmte didaktische Methode nahebringen soll. Das Ganze habe ich mithilfe von Onyx auf der Lernplattform OPAL umgesetzt.

T: Ich bin Tim Franke und studiere im dritten Semester Betriebswirtschaft an der HTWK. Ich habe zwei Online-Semester hinter mir, in denen gerade das digitale Lernen immer wichtiger wurde. Ich habe im Rahmen der E-Coach-Schulung an dem Thema Übergang von der Schule in die Hochschule, also vom Abi ins Studium, gearbeitet. Darüber habe ich mein Projekt abgegeben, was jetzt bei der Ersti-Coach-Schulung verwendet wird. Und dann war ich auch noch Mathe-Vorkurs-Tutor dieses Wintersemester für die Erstis.

Selina, kannst du diese bestimmte didaktische Methode näher erläutern?

S: Es handelt sich um das Prinzip der „minimalen Hilfe“. Hier geht darum, wie sehr man in einem Lehrprozess dem Lernenden Hilfestellung leistet. Zum Beispiel gibt man während eines Tutoriums nicht sofort die Lösung vor, wenn die Teilnehmenden nicht selbst die Antwort auf eine Fragestellung finden. Man motiviert erst einmal oder gibt Rückmeldung darüber, wie es mit dem bisherigen Lösungsweg aussieht. Man gibt so wenig Hilfe wie möglich, um damit die eigenständige Leistung des Lernenden zu fördern.

Mit welchen Vorstellungen und Erwartungen seid Ihr an das E-Coaching-Projekt herangegangen?

S: Da die Ausschreibung des Projekts recht offengehalten war, bin ich da selber mit einer ziemlichen Offenheit rangegangen. Der Eindruck von Offenheit hat sich dann auch bestätigt, denn die thematischen Inhalte waren nicht nur auf Didaktik zugeschnitten. Es wurden weitere Themen behandelt, die nicht in offensichtlichem Zusammenhang zur Lehre stehen, wie zum Beispiel IT-Sicherheit, digitale Psychohygiene, Barrierefreiheit oder barrierearme Webinhalte. Das sind wichtige Inhalte, gerade wenn man selbst digitale Formate aufbereitet. Gleichzeitig hat man die Offenheit auch an der Heterogenität unserer Gruppe gesehen. Wir hatten nämlich Teilnehmende aus unterschiedlichen Studiengängen in diesem Projekt, die wiederum aus unterschiedlichen Beweggründen da waren.

T: Digitale Schlüsselkompetenzen - da bin ich über den Mathe-Vorkurs reingekommen. Klar hatte ich schon ein Online-Semester hinter mir, aber wie führt man Lehre online durch? Wie animiert man die Vorkurs-Teilnehmenden, online aktiv mitzumachen? Mittlerweile erwarte ich von mir, dass ich das alles umsetzen kann und vor allem aber auch, dass ich den zukünftigen Betriebswirtschaftsstudierenden, die jetzt ein Jahr nach mir angefangen haben, einfach ein wenig weiterhelfen kann. Nicht nur was Mathe angeht, sondern auch bezüglich deren Einstieg ins Studium.

I: Könntet Ihr jeweils eine oder mehrere Situationen beschreiben, in denen Ihr Eure Kompetenzen als E-Coach erfolgreich einsetzen konntet?

S: Ja, also ich habe Materialien für die Ersti-Coach-Schulung erstellt und auch einen Teil zur E-Coach-Schulung vorbereitet und durchgeführt. Die Idee dazu kam aus einem der Konsultationstermine mit den Projektmitarbeitenden, in dem es darum ging, wie mein eigenes Format aussehen soll. Es kam die Frage auf: „Welche technischen Optionen bieten OPAL und ONYX, um Feedback zu einem Online-Test zu geben?”. Da sind wir dann darauf gekommen, dass ich diese Möglichkeiten den anderen E-Coaches vorstellen könnte, weil ich mich sehr lange damit auseinandergesetzt hatte. So habe ich selber aus meiner eigenen Formatplanung und -recherche etwas herausgreifen und aufbereiten können, um es den anderen E-Coaches präsentieren zu dürfen.

T: Es war für mich das erste Mal, alleine auf BigBlueButton einen Vorkurs durchzuführen. Das war spannend. Da war es natürlich hilfreich, den Kurs über digitale Schlüsselkompetenzen vorher belegt zu haben. Dadurch wusste ich: was darf man, was darf man nicht, wie kann man was angehen, Umfragen, Räume erstellen und Personen eintreten lassen.. Das konnte ich dann auch alles mit den Teilnehmenden erproben: Sie zu motivieren, sich auch digital mehr zu beteiligen und davor wirklich keine Angst zu haben. Sie kannten sich natürlich auch alle nicht. Ich kann verstehen, dass es eine schwierige Situation war, aber es wurde Stück für Stück besser.

Du meinst, sie kannten sich alle nicht und waren aus diesem Grund wahrscheinlich etwas schüchtern vor der Kamera? Hast du versucht, den Erstis diese Angst zu nehmen?

T: Wir haben unsere Kameras angemacht und haben am Anfang versucht, zu vermitteln, dass das hier wirklich nur eine Vorbereitung auf das Studium ist. Die Kamera anzuschalten, kann auch hilfreich sein, weil man sich selbst nicht so viel ablenkt. Einfach mehr dieses Gefühl von einem harmonischen Miteinander als zu sagen: „Das ist alles total formal und wir möchten gesiezt werden”. Sondern: „Wir sind alle ungefähr im gleichen Alter und ich war vor einem Jahr auch in der Situation”. Da habe ich draufgesetzt.

Wo seht ihr den Mehrwert für die Teilnehmenden eurer Formate?

S: Aus meinem Format kann man in zweierlei Hinsicht einen Mehrwert ziehen: Zum einen inhaltlich für die Ersti-Coaches und Tutor:innen, um eben diese Methode der Minimalen Hilfe nachvollziehen zu können. Sie kann grundsätzlich in allen Bereichen, in denen irgendeine Art von Wissen vermittelt werden soll, angewendet werden kann.
Zum anderen gibt es einen bestimmten technischen Mehrwert, weil ich in meinem Format den anderen E-Coaches zeigen konnte, wie ein Teil einer Schulung mit OPAL umgesetzt werden kann. Die Testsoftware ONYX ist direkt in die Lernsoftware integriert. Man denkt bei solchen Tests immer, das seien nur wissensreproduzierende Testformen, wie zum Beispiel Matheaufgaben. Man konnte in meinem Format aber sehen, welche Konfigurationsmöglichkeiten es gibt und wie die E-Coaches diese Techniken konkret für ihre speziellen Einsatzzwecke und für ihre Art der didaktischen Vermittlung nutzen können. Man konnte das System für sich selbst reflektieren, das zum eigenen persönlichen Methodenpool hinzufügen und darauf bei Bedarf zurückgreifen.

T: Ich würde sagen, dass durch meine Formate auf alle Fälle die Angst vor dem digitalen Studium und eben vor den mathematischen Herausforderungen genommen wurde. Es wird für beides ein leichterer Einstieg geschaffen. Es entsteht erst keine Angst, indem man weiß: das erwartet mich, ich bin gut vorbereitet, das wird alles schon irgendwie.

Könnt Ihr auch von einer herausfordernden Situation in dem Projekt berichten?
S: Eine wirklich herausfordernde Situation gab es in dem Sinne nicht, weil wir durch das Projekt hinweg immer sehr gut begleitet und betreut wurden. Was am Anfang vielleicht etwas schwierig war, war das Zusammenfinden in den Kleingruppen, in die wir innerhalb des Projekts aufgeteilt wurden. Außerdem hatten wir mal einen Workshop, in dem sehr viele Tools zur digitalen Zusammenarbeit vorgestellt wurden. Wir sollten brainstormen, welche Themen wir in unserem Format behandeln und welche Tools dafür hilfreich sein könnten. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, in welche Richtung das geht und konnten natürlich nur spekulieren, was da wichtig sein könnte.

T: Herausfordernd war natürlich, die Erstis dazu zu bringen, ihr Mikro anzumachen. Die Kameras hatten drei, vier von ihnen zwischendurch angeschaltet, aber beim Sprechen ist die Angst wahrscheinlich noch zu groß. Man will natürlich auch nichts Falsches im Kurs sagen.

Was war für euch ein Highlight des Projekts?

T: Bezogen auf den Mathe-Vorkurs hat mich gefreut, dass sich dann tatsächlich so viele Erstis eingeloggt haben. Auch zu sehen, dass man den Teilnehmenden ein bisschen weiterhelfen kann und ihnen die Angst und Ungewissheit vor dem digitalen Studium etwas nimmt.

S: Für mich war es die komplette Themenvielfalt über die Schulungen hinweg. Insbesondere den Vortrag von dem Referenten vom Chaos Computer Club, weil er sehr viel über digitale Sicherheit, über Datensicherheit, Passwortsicherheit, usw. gesprochen hat und ich währenddessen konstant ein schlechtes Gewissen hatte. (lacht)

Weil du nicht so sicher unterwegs bist im Netz?

S: Das denke ich eigentlich schon, aber man kann sich natürlich immer verbessern. Und das fand ich einfach irre interessant. Aber das ist jetzt eine sehr spezifische Sache. Ich will deswegen die anderen Themen nicht herabsetzen. Einfach diese Schulung insgesamt, wie sie aufgebaut und abgerundet waren inhaltlich. Das würde ich schon als sehenswert, als Highlight beschreiben.

Wie stand es um Eure eigenen digitalen Schlüsselkompetenzen, als Ihr mit dem Studium angefangen habt?

S: Die Grundkenntnisse zur Verwendung eines Computers waren mir doch sehr schnell klar oder auch zu den einzelnen Anwendungssoftwares dahinter. Was nicht so ausgeprägt war, wie es heute ist, waren die komplexeren Anforderungen, zum Beispiel in der Programmierung. Das kam dann erst mit dem Studium, aber ganz im Allgemeinen waren meine Kenntnisse doch schon sehr gut, wenn nicht sogar fast fortgeschritten. (lacht)

T: Ich würde auf das Online-Lernen bezogen sagen: gar nicht. Das war bei mir in der Schule noch kein Thema. Wir hatten zwar in der Schule auch schon ein Online-Portal, was so ähnlich wie OPAL war, aber ansonsten kaum etwas zu diesem Thema. Das war relativ neu für mich, mit den Videochatprogramme zu arbeiten und dass dann wirklich alles online war.

Was könnt Ihr abschließend aus Eurer Schulungszeit und euren Erfahrungen als Coaches für die Zukunft mitnehmen?

S: Natürlich die gesamten gewonnenen Eindrücke aus den einzelnen Inhalten, aber auch diese Denkweise, die für die E-Coaches angeregt wurde: Hier habt ihr einen Haufen von Material, ganz viele Methoden zu Evaluation von Projekten, Feedback auf Aufgaben, Vermittlung von Wissen und so weiter und so könnt ihr da herangehen. Stellt euch einen eigenen Fahrplan zusammen und bleibt trotzdem kreativ und selbstständig und macht euer eigenes Ding daraus!
Ich glaube, dass ich das auf jeden Fall mit in die Zukunft nehmen kann und mit so einer Denkweise an eigene Projekte herangehen werde.

T: Dass man manchmal schon mit Kleinigkeiten anderen Studierenden weiterhelfen kann. Dass vielleicht diese eine kleine Erklärung in dem Mathevorkurs - ich will nicht sagen der Schlüssel zur Erleuchtung ist - aber, dass sie einfach ein gutes Gefühl gibt. Wie: ich habe es verstanden und einen kleinen Aufschwung. Ansonsten das anzuwenden, was ich in den digitalen Schlüsselkompetenzen gelernt habe: Einfach mitzumachen. Während ich die Online-Vorlesungen habe, alles auszuprobieren, anzuwenden, zu wissen was ich darf.

Und eines weiß ich jetzt: wenn ich ein Online-Seminar gebe, ist das kein Problem!

Autorinnen: Ebru Davarci & Maria Uebel

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news-4621 Thu, 06 Jan 2022 13:44:32 +0100 Von Bibliothekssystem bis Publikationsberatung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4621/ Neue stellvertretende Bibliotheksleiterin Verena Morys gut vorbereitet auf vielfältige AufgabenDie ersten hundert Tage im Amt sind eine markante Zeit: Die Einarbeitung ist beendet, erste Projekte sind in Angriff genommen. Seit rund drei Monaten ist Verena Morys stellvertretende Leiterin der Hochschulbibliothek.

Ihre Stelle vereint ganz unterschiedliche Aufgabengebiete. Dazu gehört das Betreuen des Bibliothekssystems. „Ich sorge dafür, dass im Hintergrund alles reibungslos funktioniert: die Verwaltung von gedruckten und elektronischen Büchern und Zeitschriften. Dabei optimiere ich den Importprozess neuer Daten ins System und konfiguriere es für das bestmögliche Arbeiten. Ich setze aber auch im Team entstandene Ideen für eine bessere Darstellung von Büchern im Bibliothekskatalog um“, erzählt die Wahlleipzigerin.

In ihrer vorherigen Position in der Bibliothek eines Forschungsinstituts war sie verantwortlich für IT und Publikationsberatung, ihre Masterarbeit hat sie über Open Access geschrieben. Damit ist sie für die Stelle an der HTWK-Bibliothek bestens gerüstet, denn auch hier betreut sie diese Bereiche. „Die Vielfalt der Arbeitsaufgaben fand ich reizvoll, die Stellenausschreibung passte perfekt“, erinnert sich Verena Morys an ihre Bewerbung. „Was inhaltlich gefordert wurde, hatte ich schon gemacht und wollte es auch weiterhin tun.“

Daran, dass sowohl Bibliotheksgebäude als auch -team größer sind als zuvor, hat sie sich schnell gewöhnt: „Ich lerne Neues, habe die Perspektive gewechselt und entwickle Bekanntes weiter.“ So zum Beispiel die Themen Publikationsberatung und Open Access. „Je nach Pandemielage bringe ich Interessierten die Breite dieses Themas persönlich, telefonisch oder per E-Mail nahe: Was ist Open Access? Wie finanziere ich das? Und wie geht das mit den Lizenzen?“

Auch im Bereich der forschungsunterstützenden Dienstleistungen ist die Hochschulbibliothek zunehmend gefragt. „Neben der Literaturbereitstellung für Forschungsprojekte bieten wir Hilfe bei der Suche nach der passenden Fachzeitschrift oder dem Repositorium zum Publizieren. In den Aufbau eines Schulungs- und Beratungsangebotes zum Forschungsdatenmanagement wird sich die Bibliothek aktiv einbringen“, erzählt Verena Morys. Eine gute Vernetzung mit verschiedenen Akteuren ist dafür eine wichtige Voraussetzung.

→ Alle Infos zum Publizieren

→ Hinweise für Forschende

 

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BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4607 Tue, 04 Jan 2022 09:42:47 +0100 HTWK unterstützt Verbesserung der Hochschulausbildung außerhalb der Europäischen Union https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4607/ Seit November 2020 engagieren sich Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Fachhochschulen im Erasmus+ geförderten Projekt TACEESM (Transforming Architectural and Civil Engineering Education towards a Sustainable Model)Das im Verbund unter der Leitung der Gabriele d’Annunzio Universität Chieti-Pescara in Person Prof. Dr. Lorenzo Pignattis eingeworbene Projekt wurde für eine Laufzeit von 36 Monaten (11/2020 – 11/2023) gewährt und sieht eine Zusammenarbeit mehrerer Hochschuleinrichtungen der Europäischen Union mit Partnern in Armenien, Bosnien-Herzegowina und Weißrussland vor; darüber hinaus sind Interessenvertreter der Wirtschaft in Gestaltung und Umsetzung der Projektziele eingebunden. 
Im Fokus stehen Ausbau und Verbesserung der Studienangebote sowie eine Angleichung der Studienabschlüsse in Architektur und Bauwesen (BSc, MSc) an die EU-Standards. En detail möchten die Partner-Universitäten 20 vorhandene bereits bestehende Kursangebote modernisieren sowie 23 neue in ihr Curriculum aufnehmen. Um dies zu erreichen, erhalten sie im Laufe der Zeit im Wesentlichen zwei Impulse. Einerseits stellt die EU für die Verbesserung der technischen Ausrüstung der Partner-Universitäten beachtliche Mittel zur Verfügung, andererseits unterbreiten die EU-Universitäten Angebote, um die Ortslehrkräfte der geplanten Lehrveranstaltungen didaktisch und fachlich zu schulen. Darüber hinaus entsteht im Projekt eine online-Plattform mit Unterstützung der Vertreter der Nationalen Polytechnischen Universität Armeniens. Sie soll als technisches Hilfsmittel dem unmittelbaren internen Austausch wie auch Präsentationszwecken dienen und zudem nach Ablauf des Projektes als Werkzeug für zukünftige Kooperationen und Kommunikationen erhalten bleiben. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projektes verbinden die Partner-Universitäten vor allem die Hoffnung und Ambition, ihren Absolvent*innen verbesserte Chancen beim Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. 
Die HTWK ist dabei zugleich in mehreren Arbeitsschritten im Projektgeschehen engagiert. Zum einen waren alle Akteure zu einer Bestandschau nach Leipzig (Mai/Juni 2021, pandemiebedingt nur im online-Format möglich) eingeladen, um sich über Ausstattung und Curriculum der beteiligten Fakultäten informieren zu können; zum anderen begleiten wir das Gesamtprojekt in Form der unabdingbaren Qualitätssicherung, die einem Scharnier gleich zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen und den jeweiligen Planzielen (mit-)gestaltende Form annimmt. Darüber hinaus ist die Autorin dieses Artikels (FB Architektur) in der Gesamtleitung TA-CEESMs aktiv, während Prof. Monica Rossi-Schwarzenbeck (FB Bauwesen) vor allem ihre fachliche Perspektive und Expertise in die Entwicklung einbringt. 
 

TACEESM:AKTEURE
EU-Universitäten
Gabriele d’Annunzio Universität Chieti-Pescara • HTWK Leipzig • Universität Maribor • Universität Málaga
Partner-Universitäten
Universität Bihać • Staatliche Technische Universität Brest • Belarussische Nationale Technische Universi-tät (Minsk) • Džemal Bijedić Universität Mostar • Burch Universität (Sarajevo) • Nationale Universität für Architektur und Bauwesen Armeniens (Yerevan)
Technische Umsetzung
Nationale Polytechnische Universität Armeniens (Yerevan)
https://taceesm.ba/
 

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FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4585 Thu, 16 Dec 2021 15:30:00 +0100 HTWK-Hygienekonzept erneut angepasst https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4585/ Regelungen gelten bis auf Weiteres auf unbestimmte ZeitDie Hochschulleitung hat aufgrund der Pandemielage die entsprechenden Regelungen für die Hochschule erneut aktualisiert.
Da die Sächsische Staatsregierung  Änderungen der Corona-Notfallverordnung beschlossen hat, die am 13. Dezember 2021 in Kraft gesetzt wurden, waren Anpassungen erforderlich.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Gemäß der Corona-Notfall-Verordnung wird auf einen inzidenzwertabhängigen Stufenplanverzichtet.
  • Es gilt die zwingende Einhaltung der3-G-Regel ab Betreten des Geländes bzw. der Gebäude der HTWK Leipzig.
  • Gremiensitzungen in Präsenzsind untersagt mit Ausnahme von zwingend vorgeschriebenen Sitzungen, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht online mittels Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden können.
  • Mobile Arbeit: Für Beschäftigte mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorsetzten den Beschäftigten weiterhin anbieten, diese Tätigkeiten in der mobilen Arbeit auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Soweit lehr- und forschungsbezogene Belange nicht entgegenstehen, soll auch den Lehr- und Forschungstätigen Mobile Arbeit ermöglicht werden. Die Bedingungen, unter denen die mobile Arbeit erfolgen soll, entnehmen Sie bitte den Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit in der vierten Pandemiewelle [Link].
  • Lehre: Die Fakultäten entscheiden entsprechend der unterschiedlichen Präsenzbedarfe für ihre Studiengänge mit Wirkung bis zum Ende der Vorlesungszeit im WS 2021/22, welche Veranstaltungen mit allen Teilnehmenden in Präsenz fortgesetzt werden müssen, um das Erreichen der Studienziele nicht zu gefährden. In diesen Fällen ist möglichst die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten zu gewährleisten.
    Alle übrigen Veranstaltungen sind als Online- oder hybride Lehre durchzuführen. Entsprechende Informationen über das Lehrformat sollen fakultätsseitig über OPAL an die Studierenden kommuniziert werden
  • Prüfungen sollen im Wintersemester 2021/2022 vorzugsweise digital oder in alternativen Distanzformaten durchgeführt werden. Die für die Umsetzung zwingend notwendiger Präsenzprüfungen entsprechenden Leitlinien finden Sie in Kürze auf den Webseiten des Zentralen Prüfungsamtes.
  • Die Hochschulbibliothek istfür den Vor-Ort- Betrieb unter Beachtung der 3G-RegelundderKontaktnachverfolgung geöffnet[Ausnahme: 23.12.2021 – 2.1.2022].
  • Corona-Tests: Die hochschulweiten Testmöglichkeiten sind weiter vorgesehen [Ausnahme: 18.12.2021-2.1.2022] Individuelle, ergänzende Teststrategien der Fakultäten und Bereiche sind möglich. 

    Einzelheiten finden Sie in folgenden Dokumenten:
  • Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit bei eingeschränkten Hochschulbetrieb (Intranet)
  • Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Bitte schauen Sie regelmäßig in die Dokumente und nutzen Sie gern zusätzlich unsere neue HTWK-App, um informiert zu bleiben.

Gern stehen auch die jeweiligen Fachvorgesetzten, das Rektorat oder der Krisenstab für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

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news-4570 Mon, 13 Dec 2021 12:27:19 +0100 Für alle: Impfangebot der Universitätsmedizin Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4570/ Impfungen gegen Covid-19 im Paulinum am Augustusplatz buchbarAb Dienstag, den 14.12. bietet die Universitätsmedizin Leipzig verbindlich buchbare Termine für Erst-, Zweit- und Dritt-/„Booster“-Impfungen gegen COVID-19 für alle an.
Zum Einsatz kommen mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech (Comirnaty®) oder Moderna (Spikevax®; nur ab 30 Jahren) zum Einsatz, wobei Sie selbst entscheiden können, welchen Impfstoff Sie erhalten wollen. Das gilt auch für Boosterimpfungen.
Auch Impfungen für Jugendliche ab 16 Jahre werden angeboten, sofern eine unterzeichnete Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten (bei zwei Erziehungsberechtigten Unterschrift beider) vorliegt.

Termine

Termine sind ab 14.12. jeweils Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:20 Uhr und ab 13:30 bis 17:20 Uhr verfügbar. Zunächst sind Impftermine bis einschließlich 22.12. buchbar.
Bei hoher Nachfrage werden auch zwischen den Feiertagen zusätzliche Impftage angelegt. Offene Termine sind im Buchungsportal selbst wählbar.

Weiterführende Informationen: www.impfzentrum-uml.de

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news-4566 Fri, 10 Dec 2021 16:28:16 +0100 Games Innovation Award Saxony geht an die HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4566/ Das Team der Langen Nacht der Computerspiele erhält den Preis für sein Engagement für die RegionAuf dem Twitch-Channel des Branchenverbands Games & XR Mitteldeutschland war Anfang Dezember 2021 die erste Verleihung des Games Innovation Award Saxony (GIAS) live zu sehen. Der Preis wird auf Initiative des Branchenverbands gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen in sechs Kategorien vergeben: bestes Spiel, beste Innovation, bestes Serious Game, beste Gamification, best Newcomer, Persönlichkeit des Jahres.

Das Team der Langen Nacht der Computerspiele wurde als „Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet. Die Computerspielenacht sei „eine Institution, die seit über zehn Jahren die Spielelandschaft mit ihrer Veranstaltung für Games, Entwickler, Kultur und analoge Spiele prägt“, begründet der Vorstand des Games & XR Mitteldeutschland seine Entscheidung.

Stellvertretend für das Team nahm Alexandra Wagner, Studentin der HTWK Leipzig, den Preis entgegen. Sie schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit im Studiengang „Soziale Arbeit“ an der HTWK Leipzig und unterstützt die Lange Nacht der Computerspiele seit mehreren Jahren mit großem Engagement.

Mit insgesamt 77 Einreichungen wurden die Erwartungen der beteiligten Organisationen bei weitem übertroffen. „In den eingereichten Projekten und Persönlichkeiten zeigt sich die ganze Vielfalt der sächsischen Gameslandschaft“, stellt Marcus Klöppel vom Games & XR Mitteldeutschland e. V. fest.

Oliver Schenk, Staatsminister für Medien und Chef der Sächsischen Staatskanzlei, ist Jury-Mitglied zusammen mit weiteren prominenten Games-Akteuren der Region. Er sieht den Preis als Signal: „Sachsen kann, will und wird den digitalen Wandel maßgeblich mitgestalten.“

Mehr zu den Games Innovation Awards Saxony: https://www.games-innovation-award-saxony.de/presse/

Zur Langen Nacht der Computerspiele – die nächste, 16. Ausgabe findet am 7. Mai 2022 statt: https://www.computerspielenacht.de

Eindrücke der Computerspielenacht 2019

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news-4565 Fri, 10 Dec 2021 14:32:17 +0100 HTWK.story: Auf der Spur ihres Ahnen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4565/ Ur-Ur-Enkelin von Ludwig Nieper besuchte den gleichnamigen Bau der HTWK Leipzig Alles fing mit dieser Nachricht an:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin eine Ururenkelin von Ludwig Nieper und nächste Woche in Leipzig. Ist denn der Nieperbau frei zugänglich und finde ich dort Spuren von Ludwig Nieper?“

Das schrieb Helga Nieper-Lemke Anfang September 2021 in einer E-Mail an die Hochschule.
„Ich war mit meinem Mann in Sachsen unterwegs auf den Spuren meiner Familie, in Dresden und in Leipzig. Natürlich wollte ich auch das Gebäude sehen, das den Namen meines Ur-Ur-Großvaters trägt!“, so Helga Nieper-Lemke. Die 64jährige und ihr Mann, Dr. Andreas Lemke, haben beide Informatik studiert und leben in Stuttgart.

Am 6. September war es schließlich soweit: Dr. Uwe Menzel, Laboringenieur in der Fakultät Ingenieurwissenschaften, führte das Ehepaar durch den Sitz der Fakultät im Nieper-Bau.

„Für uns als Informatiker bzw. Informatikerin war die Führung in einer technischen Hochschule sehr interessant und wir sind dankbar, dass das so kurzfristig geklappt hat! Aber ich würde mir wünschen, dass es im Gebäude eine Tafel oder ähnliches gibt, die auf den Namensgeber hinweist. Doch was nicht ist, kann ja noch werden – ich wäre auch bereit, selbst eine Info-Tafel über Ludwig zu stiften“, sagt Helga Nieper-Lemke.

Sie interessiert sich seit Langem für Ahnenforschung.
Der Stammbaum ihrer Familie, den ihr Großvater, Alexander Nieper, angelegt hat, ist weit verzweigt; die Familie ist vor allem im Schwäbischen, in Bayern und in Sachsen, besonders in Dresden, verwurzelt.
Ludwig Nieper hatte insgesamt sechs Kinder: Die Söhne  Carlo, Otto – der Urgroßvater von Helga Nieper-Lemke – Franz und die Töchter  Maria, Charlotte und Susanna. Bis zum Tode Ludwigs waren insgesamt 16 Enkel zur Familie hinzugekommen.

Wer war Ludwig Nieper?

In den 1990er Jahren wurde begonnen, die Gebäude der Hochschule nach Persönlichkeiten – zumeist Wissenschaftler – zu benennen, die in Leipzig wirkten.
Unter Leitung von Johann Carl Ludwig Nieper wurde 1875 die Leipziger Gewerbeschule gegründet, deren erster Direktor er war. Die Gewerbeschule ist eine der Vorläufereinrichtungen der HTWK Leipzig. Im Jahr 2015 wurde der Neubau des Nieper-Baus in der Karl-Liebknecht-Straße 134  übergeben. Mit der Namensgebung würdigt die HTWK Leipzig den ehemaligen Direktor der Städtischen Gewerbeschule Leipzig auch gewissermaßen als „Ahnen“ der HTWK Leipzig.

Zumindest beim HTWK-Gebäude in der Wächterstraße 13, dem „Wiener-Bau“ in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hochschule für Grafik und Buchkunst – damalige Wirkungsstätte Niepers – besteht ein räumlicher Zusammenhang.
Ludwig Nieper starb 1906 in Dresden, wo er einst an der Kunstakademie studiert und wohin er sich im Alter wieder zurückgezogen hatte.  Dort wurde er auch bestattet - auf dem Tritinatisfriedhof im Stadtteil Johannstadt.

An der HTWK jedenfalls fällt der Name Nieper sehr oft, ist doch das Gebäude eines der modernsten und – auch durch seine Lage an der Karl-Liebknecht-Straße – markantesten. Im großen Foyer finden nahezu alle repräsentativen Veranstaltungen der Hochschule statt wie Tage der offenen Tür oder Messen, auf dem Dach wird geforscht und – das Wichtigste – in den Räumen sind die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften zuhause.

Wie bedanken uns bei Helga Nieper-Lemke für die freundliche Fotonutzungs-Erlaubnis.

Weiterführende Informationen

Über Ludwig Nieper
Über den Nieper-Bau
Zur Geschichte der HTWK Leipzig

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news-4561 Fri, 10 Dec 2021 09:27:08 +0100 „Gesunder Perfektionismus brachte uns weiter“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4561/ Mentoringprogramm „Wissenschaft findet Stadt – Tipps für Studentinnen vom „Career Talk: Von Frauen für Frauen“ Wie geht es nach dem Studium weiter? Vor dieser Frage standen die Gäste des Podiums, Prof.in Dr.in Monica Rossi-Schwarzenbeck, Carina Röllig und Dr.in Julia Dobroschke, vor einer Weile selbst – und sie nahmen sich die Zeit, ihre Erfahrungen und Tipps im September mit 17 Studentinnen zu teilen.

Für viele geht es nach dem Studium zunächst in die Arbeitswelt – so war es auch bei Dr.in Dobroschke, heute Teamleiterin von BIKOSAX des Zentrums für barrierefreies Lesen. Ihr Berufseinstieg begann in einem IT-Projekt zur automatisierten, barrierefreien Aufbereitung von Fachliteratur. Dort stellte sie fest, dass Lehrbücher für Menschen mit Sehbeeinträchtigung didaktisch neu aufbereitet werden müssen und entwickelte daraus ihr Promotionsthema, in dem es um die Planung und Produktion barrierefreier Lehrwerke ging. „Mir war es wichtig, dass meine Forschung einen praktischen Nutzen hat“, erklärt sie.

Hatten viele Tipps parat: Prof.in Monica Rossi-Schwarzenbeck (2.v.l), Carina Röllig (3.v.l.) und Dr.in Julia Dobroschke ©Uni Leipzig/HTWK Leipzig.

Was alle drei Frauen eint, ist der Wunsch, mit der eigenen Forschung Neues zu schaffen und dieses Wissen weiterzugeben. „Die Lehre bereitet mir viel Freude. Ich habe recht schnell gemerkt, dass ich besonders dann, wenn ich anderen etwas erkläre, neue Erkenntnisse gewinnen kann – zugleich können die Studierenden von meinem Wissen profitieren“, erzählt Professorin Rossi-Schwarzenbeck, die seit 2014 den Lehrstuhl für Konstruktives Entwerfen und Bauen an der HTWK Leipzig innehat.

Für Carina Röllig, CEO und Gründerin der Webdata Solutions GmbH, liegt die Weitergabe dieses Wissens in der Unternehmensgründung. „Als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Rahmen eines Forschungsprojektes fanden meine Kolleginnen, Dr.in Hanna Köpcke, Sabine Maßmann und ich, Innovatives heraus. Uns war schnell klar: dieses Wissen muss weiter genutzt und vermarktet werden“, so Röllig. 2012 gründeten sie das IT-Unternehmen Webdata Solutions GmbH, das mit drei Gründerinnen an der Spitze immer noch eine Seltenheit ist.

„Ruhig mal auf den Putz hauen“

Im Raum stand die Frage, was die Gäste den Studentinnen für ihren weiteren Karriereweg mitgeben möchten. „Gehen Sie mit einem gesunden Perfektionismus an die Dinge heran und verschwenden Sie Ihre Zeit nicht für die Korrektur von Kleinigkeiten, die andere wahrscheinlich gar nicht bemerken“, empfiehlt Prof.in Rossi-Schwarzenbeck. „Investieren Sie Ihre Energie daher lieber in etwas, das Sie wirklich voranbringt“, so Rossi-Schwarzenbeck weiter.

Carina Röllig schließt sich ihr an und ergänzt: „Gerade am Anfang unserer Selbstständigkeit haben wir Präsentationen für Stakeholder und Kunden bis ins kleinste Detail überprüft. Dieser Perfektionismus hat den Druck nur unnötig erhöht. Zugleich habe ich immer wieder Präsentationen von Männern erlebt, die mehr improvisiert und auf sich selbst vertraut haben. Mir hat das gezeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und selbstbewusst zu präsentieren“. Sie ermutigt die Zuhörerinnen: „Wir Frauen können so viel. Traut euch, seid selbstbewusst und haut ruhig mal auf den Putz.“

Doch wie kann das eigene Selbstvertrauen gestärkt werden? „Coachings wirken Wunder, um sich selbst zu reflektieren und die eigenen Baustellen anzugehen“ so Röllig. „Als Unternehmen hat es uns geholfen, ein positives Netzwerk aus Fans um uns zu haben, die die Begeisterung für unser Unternehmen teilen, nach außen tragen und unterstützen“, beschreibt sie den Effekt des Corporate Grassroots Managements.

Mit Blick zurück auf ihre eigene Promotion rät Dr.in Dobroschke den Studentinnen: „Suchen Sie sich ein überschaubares Promotionsprojekt, bei dem Sie Ziel und Forschungsfrage im Auge behalten. Wenn sich Ihre wissenschaftliche Arbeit um eine bestimmte Zielgruppe dreht, so beziehen Sie diese bei der Ausarbeitung von Lösungen regelmäßig mit ein.“

Alle drei machen den Teilnehmerinnen Mut, Stereotype zu durchbrechen. Prof.in Rossi-Schwarzenbeck: „Als meine Tochter noch kleiner war, habe ich sie zu einem Treffen unter Professor:innen mitgenommen. Sie blickte in die Runde und wie Kinder so sind, meinte sie ganz unverblümt: ‚Mama, warum sind hier denn nur Männer?‘.“ In dieser Situation wurde ihr einmal mehr klar, dass es an der Zeit ist, dass auch Frauen relevante Positionen in der akademischen Forschung und Lehre einnehmen.

Beim anschließenden Gettogether bot sich die Möglichkeit, noch einmal tiefer mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. © Universität Leipzig/HTWK Leipzig.

Bei Yvonne Hahn (m.r.) und Stephanie Börner (r.) von Startbahn 13 konnten sich die Studentinnen über das Thema Gründung direkt informieren. © Universität Leipzig/HTWK Leipzig.

Get together mit der HTWK-Gründungsberatung

Nach dem Talk bot sich die Möglichkeit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Von der Gründungsberatung der HTWK Leipzig, Startbahn 13 waren Stephanie Börner und Yvonne Hahn mit einem Infostand dabei. Stephanie Börner resümiert über den Talk: „Die Einblicke in die verschiedenen Lebensläufe waren sehr inspirierend – insbesondere der Karriereweg der Unternehmensgründung von Carina Röllig. Denn gerade Frauen wagen diesen Schritt seltener. Die Studentinnen zu diesem Karriereweg zu ermutigen, ist uns daher ein wichtiges Anliegen.“

Hintergrund
„Wissenschaft findet Stadt“ ist ein Mentoringprogramm für Studentinnen, das jährlich im September gemeinsam mit der Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie der Universität Leipzig und dem Referat für Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Leipzig stattfindet.Neben einem 1-zu-1-Mentorat mit erfahrenen Führungspersonen der Stadt Leipzig, Ämterparcours und Bewerbungsworkshops wird den Teilnehmerinnen ein breites Rahmenprogramm zur Berufsorientierung geboten – darunter der Career Talk an der HTWK Leipzig. Vom 13. bis 30. September 2021 nahmen 17 Studentinnen der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig am Programm teil.

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news-4550 Mon, 06 Dec 2021 12:32:00 +0100 Sportlich per App https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4550/ Nikolaus-Geschenk für alle Hochschulsport-Begeisterten – Sport frei!Die HTWK-App-Familie hat Zuwachs bekommen: Nachdem Mitte November die HTWK-App online ging, können ab heute (06.12.21) Interessierte via HOZ-App auch sportlich unterwegs sein. Ob beim Erstellen eines eigenen Trainingsplans, beim Hören interessanter Gesundheits-Podcasts, beim Fitnesstraining auf dem HOZ-YouTube Channel oder um einfach Neues vom Hochschulsportzentrum zu erfahren – diese App gehört in jede Hosentasche!

„Entstanden ist die App aus einem studentischen Projekt der Fakultät Informatik und Medien. Sie ist sozusagen ‚handgemacht‘ von Studierenden für alle Sportbegeisterten und Hochschulsport-Interessierten. Deshalb darf sich diese Applikation auch weiterentwickeln. Im Hintergrund wird nach dem Release fleißig weitergetüftelt“, sagt HOZ-Sportlehrer Robert Schiffler.

Die App wird zunächst als.apk-Download für Android zur Verfügung gestellt – Download hier: https://www.htwk-leipzig.de/index.php?id=37301
Schon bald wird die HOZ-App in die Stores einziehen und damit auch für alle iOS-User:innen erhältlich sein.

„Feedback ist erwünscht! Dafür kann man einfach die Feedback-Funktion in der App nutzen. Unser Dank geht an die Entwicklerinnen und Entwickler, die gern im Hintergrund weiterarbeiten möchten. Außerdem danken wir unserem langjährigen Partner 'ProjektMOTOR'. Interessierte Programmierer:innen sind eingeladen, das Team zu verstärken!“, so Robert Schiffler abschließend.

Weitere Informationen zur HOZ-App

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news-4557 Thu, 02 Dec 2021 12:36:00 +0100 Sachsens Hochschulen fördern Reduzierung der Kontakte auf dem Campus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4557/ HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner unterzeichnet mit Staatsminister Gemkow und Vertretern sächsischer Wissenschaftseinrichtungen erweitertes Eckpunktepapier zum Hochschulbetrieb in diesem WintersemesterDie dramatische Zunahme der Zahl der Corona-Neuinfektion in Sachsen stellt auch die sächsischen Hochschulen vor neue Herausforderungen in der Organisation ihrer Abläufe. Auf den Campus überall im Land waren zuletzt wieder deutlich mehr Studierende und Beschäftigte zusammengekommen. Mit individuell angepassten Hygiene- und Zugangsregeln zu Präsenzveranstaltungen und einer Impfquote zwischen 80 und 90 Prozent unter den Studierenden konnte der Studienbetrieb an vielen Stellen auch in Präsenz durchgeführt werden.
Die Hochschulen waren und sind sichere Orte, was die Zahl der hier registrierten Neuinfektionen klar belegt. Mit Stand vom 01.12.2021 wurden durch die Hochschulen in ganz Sachsen 218 Neuinfektionen (Studierende und Beschäftigte) innerhalb der vorangegangenen sieben Tage gemeldet. Verglichen mit der Zahl der Ansteckungen in der Gesamtbevölkerung bewegt sich das Geschehen hier auf sehr niedrigem Niveau.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Das große Engagement und professionelle Management der verantwortlichen Rektorate, Hochschulgremien und Verwaltungsmitarbeiter verdient Hochachtung. Sie haben oft im Schulterschluss mit der Studierendenschaft Kontrollmöglichkeiten, zum Teil auch Test- und Impfmöglichkeiten auf dem Campus organisiert und die Abläufe unter schwierigen Rahmenbedingungen angepasst. Gleichzeitig haben die Studierenden nicht zuletzt mit der hohen Impfbereitschaft sehr dazu beigetragen, dass ein Studium in Präsenz wieder größtenteils möglich war. Dennoch ist durch das dynamische Infektionsgeschehen im Freistaat nun eine Situation entstanden, die erneutes Handeln erforderlich macht. Es geht jetzt darum Begegnungen von Menschen zu reduzieren. Das bedeutet zum Teil eine weitere Umorganisation der Abläufe im Studienbetrieb der Hochschulen, die sich der Verantwortung stellen und einmal mehr solidarisch handeln."

Die Landesrektorenkonferenz, Berufsakademie Sachsen und das Sächsische Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus haben sich auf weitere Eckpunkte verständigt, die die Leitplanken für den Hochschulbetrieb für die nächsten Wochen bis ins neue Jahr beschreiben.

Diese beinhalten im Wesentlichen:

– Ausweitung der Online-Lehrangebote
– Ausweitung der Statuskontrollen am Rande von Präsenzveranstaltungen
– Ausweitung der Testpflicht
– Nachschärfung von Abstands- und Hygieneregeln, wo notwendig und geboten

Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Prof. Klaus-Dieter Barbknecht ergänzt: „Nicht erst seit Beginn des Wintersemesters haben alle Hochschulen und die Berufsakademie große Anstrengungen unternommen, trotz der Corona-Einschränkungen einen Studienbetrieb zu organisieren, der es den Studierenden ermöglicht ihr Studium voranzutreiben und letztlich zu einem guten Studienabschluss zu kommen. Dieses Ziel verfolgen alle Einrichtungen gleichermaßen auch weiterhin. Was sie dafür benötigen ist Flexibilität, um die einzelnen Maßnahmen an den Hochschulen, vom Testkonzept vor Ort bis zum Angebot der digitalen Lehre individuell anpassen zu können. Starre Vorgaben würden der Vielfalt der Studienangebote und örtlichen und räumlichen Rahmenbedingungen nicht gerecht. Der Instrumentenkasten, der jetzt zur Verfügung steht, ermöglicht den Hochschulen flexibel zu reagieren und gleichzeitig mitzuhelfen, die aktuelle Infektionswelle zu brechen."

Der Vorstand der Landesrektorenkonferenz mit Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Prof. Mark Mietzner – stellvertretender Vorsitzender der LRK und Sprecher der sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – sowie Prof. Axel Köhler, BA-Präsident Prof. Andreas Hänsel und Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow haben am Nachmittag des 2.12.2021 das Eckpunktepapier gemeinsam unterzeichnet.

Bereits vor Beginn des Wintersemesters hatten sich Wissenschaftsministerium, LRK und BA Sachsen auf ein Eckpunktepapier zum Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen verständigt. Aufgrund der aktuellen Infektionslage in Sachsen wurden diese Eckpunkte nun ergänzt.

Weiterführende Informationen

Erweitertes Eckpunktepapier
Hygienekonzept der HTWK Leipzig
Coronavirus ins Sachsen – Hochschulen, Berufsakademie und Forschung

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news-4548 Wed, 01 Dec 2021 09:52:29 +0100 Advent, Advent: Jeden Tag ein Türchen! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4548/ Weihnachtliches und Unterhaltsames im digitalen Adventskalender – von unserem Bibliotheksteam handverlesen. Viel Spaß!Auch in diesem Jahr bietet unsere Hochschulbibliothek einen digitalen Adventskalender mit vielen spannenden Inhalten hinter jedem Türchen. Vom E-Book über eine Sammlung bekannter Weihnachtslieder bis hin zu interessanten Fakten rund um weihnachtliche Knabbereien verstecken sich hier viele unterhaltsame Medien.

Zum Adventskalender

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news-4537 Fri, 26 Nov 2021 15:30:00 +0100 Corona-Pandemie: Rektorat passt Regelungen an https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4537/ Hygienekonzept gilt bis auf Weiteres auf unbestimmte Zeit, Möglichkeit mobiler Arbeit bis 15.01.2022 verlängertDie Hochschulleitung hat aufgrund der Pandemielage die entsprechenden Regelungen für die Hochschule erneut aktualisiert.
Auch die Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit wurden angepasst und bis zum 15. Januar 2022 wieder in Kraft gesetzt. Damit reagiert die Hochschulleitung auf die sich zuspitzende Infektionslage und die neue Sächsische Corona-Schutzverordnung.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Mobile Arbeit: Für Beschäftigte mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorsetzten den Beschäftigten anbieten, diese Tätigkeiten in dermobilen Arbeitauszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Lehr- und Forschungstätigkeiten fallen gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung nicht unter diese Regelung. Die Bedingungen, unter denen die mobile Arbeit erfolgen soll, entnehmen Sie bitte der Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit in der vierten Pandemiewelle (Intranet).
  • 3-G/2-G-Regel: Um die Personenanzahl in den Räumlichkeiten zu reduzieren, soll die Online- und Hybridlehre ausgebaut werden. Für Lehrveranstaltungen, Prüfungen sowie für notwendige Gremiensitzungen der akademischen Selbstverwaltung gilt die zwingende Einhaltung der 3-G-Regel. Gremiensitzungen der akademischen Selbstverwaltung sind auf das zwingend notwendige Maß zu reduzieren und wann immer möglich durch Video- oder Telefonkonferenzen zu ersetzen.
    Für Externe gilt die zwingende Einhaltung der 2-G-Regel mit Betreten des Hauses. Die Veranstaltungsleitung stellt die Einhaltung der 2-G-Regel sicher.
     
  • Lehre: Das Rektorat möchte die Anpassungen dezentral vornehmen, entsprechend der unterschiedlichen Präsenzbedarfe der jeweiligen Studiengänge und Module. Der Übergang zu einer Mischform aus Präsenz-, Online- und Hybrid-Veranstaltungen wird daher auf Studiengangsebene umgesetzt. Daher entscheiden die Fakultäten (in enger Abstimmung zwischen Dekan, Studiengangs- und Modulverantwortlichen) für ihre Studiengänge welche Veranstaltungen mit allen Teilnehmern in Präsenz fortgesetzt werden müssen, um das Erreichen der Studienziele nicht zu gefährden. Alle übrigen Veranstaltungen sind zeitnah in die Online- oder hybride Lehre zu überführen. Über Ausnahmen von diesen Regelungen entscheiden die Dekane im pflichtgemäßen Ermessen. Bei Aufheben der Überlastungsstufe entscheiden die Dekane im pflichtgemäßen Ermessen, welche Lehrveranstaltungen wieder in Präsenz durchgeführt werden können. Der persönliche Austausch mit den Studierenden soll grundsätzlich ermöglicht werden.

Einzelheiten finden Sie in folgenden Dokumenten:

Bitte schauen Sie regelmäßig in die Dokumente und nutzen Sie gern zusätzlich unsere neue HTWK-App, um informiert zu bleiben.

Gern stehen auch die jeweiligen Fachvorgesetzten, das Rektorat oder der Krisenstab für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

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news-4530 Wed, 24 Nov 2021 14:57:54 +0100 Senat der HTWK Leipzig lehnt Abwahlverfahren des Rektors mit deutlicher Mehrheit ab https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4530/ Rektorat begrüßt Klärung des SachverhaltsHeute hat der Senat der HTWK Leipzig in einer ordentlichen Sitzung mit deutlicher Mehrheit gegen die Initiierung eines Abwahlverfahrens von Rektor Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner entschieden. Das Rektorat selbst hatte das Thema auf die Agenda des Senats gesetzt, nachdem der Studierendenrat (StuRA) der Hochschule am 14. November 2021 in einem Antrag die Abwahl des Rektors forderte.

Margit Banusch, Dezernentin Studienangelegenheiten und Mitglied des Senats der HTWK Leipzig: „Transparenz, Dialog und kritisches Denken sind zentrale Pfeiler unseres Wertverständnisses der HTWK Leipzig. Deshalb ist es wichtig, dass sich der Senat heute mit dem Thema befasst hat und zu einem klaren Ergebnis gekommen ist: Der Senat hat keinen Zweifel an der fachlichen und persönlichen Eignung von Rektor Prof. Mietzner. Das hohe Engagement und die Ergebnisse für unsere Hochschule und die Studierenden in seiner Amtszeit sprechen für sich. Wir freuen uns, die bereits heute exzellenten Lehr- und Forschungsleistungen unserer Hochschule gemeinsam weiter auszubauen.“

Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Ich begrüße die Entscheidung des Senats. Sie ist das Ergebnis eines Prozesses, der die Mitbestimmung der Gremien und der Studierenden der HTWK respektiert. Heute haben wir Klarheit geschaffen und kehren hoffentlich bald zurück zu einem konstruktiven, ehrlichen und vertrauensvollen Diskurs in der HTWK Leipzig, um unsere Hochschule auch langfristig weiter erfolgreich zu gestalten.“

Die Hochschulleitung hat Mitte dieses Jahres die Zielvereinbarung für 2021 bis 2024 unterzeichnet. Sie gibt den Rahmen für die weitere Entwicklung der Hochschule in den kommenden Jahren vor. Vereinbart wurde für die HTWK Leipzig unter anderem ein Aufwuchs der Studierendenzahl. Weiter hat sich die Hochschulleitung das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren verstärkt den Ausbau der Digitalisierung in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung weiter voranzutreiben und die hohe Forschungsleistung der Hochschule noch stärker zu unterstützen – dazu zählt insbesondere der Einsatz für das Promotionsrecht für HAW, durch finanzielle Mittel oder auch mit personellen Ressourcen. Auch wird die Hochschule verstärkt in ihre Ausstattung investieren, um anwendungsorientierte Lehre und ein zeitgemäßes Studium von höchster Qualität sicherzustellen und auszubauen.

Erklärung des Rektors Prof. Mark Mietzner anlässlich der 143. Senatssitzung am 24.11.2021

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news-4531 Wed, 24 Nov 2021 14:55:00 +0100 Erklärung des Rektors Prof. Mark Mietzner https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4531/ Erklärung anlässlich der 143. Senatssitzung am 24.11.2021Liebe Senatorinnen und Senatoren,
liebe Angehörige der HWTK Leipzig,

vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich mein Amt als Rektor der HTWK Leipzig angetreten. In meiner damaligen Antrittsrede sprach ich über die Herausforderungen, denen die HTWK Leipzig durch stetigen Wandel in Wissenschaft und Gesellschaft ausgesetzt ist.

Nicht ohne Grund. Denn ich bin angetreten, diese Herausforderungen anzugehen und die HTWK – die sich durch exzellente Lehr- und Forschungsleistungen auszeichnet – in diesen dynamischen Zeiten gemeinsam mit allen Hochschulangehörigen und erfolgreich weiterzuentwickeln.

Für mich sind Verantwortung und Vertrauen entscheidende Komponenten für eine erfolgreiche Hochschulpolitik. Verantwortung zu übernehmen, sich in den Dienst einer Sache zu stellen, geht auch immer einher mit einem Vertrauensvorschuss. Dessen bin ich mir bewusst. Dieses Vertrauen habe ich von Ihnen erhalten. Und dafür bin ich auch dankbar. Es freut es mich sehr zu sehen, dass wir in den letzten zwei Jahren für die Hochschule und ihre Studierenden viel erreicht haben. Hierauf möchte ich aber erst gleich näher eingehen.

Jeden Tag gestalten wir als Hochschulführung, die Hochschulgremien, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Lehre, Forschung und Verwaltung sowie die vielen studentischen Interessensgruppen gemeinsam verantwortungsvoll die Zukunft unserer Hochschule – im vertrauensvollen und partnerschaftlichen Miteinander.

Am 14. November 2021 haben einige Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden meine Abwahl gefordert. Diese Forderung hat der StuRa offensiv in den lokalen Medien transportiert.

Die Forderung meiner Abwahl als Rektor stellt sicherlich einen Tiefpunkt im Verhalten des Studierendenrats (StuRa) gegenüber dem Rektorat dar. Dieses war von Anfang meiner Amtszeit an von offenen Anfeindungen geprägt. Seit ich in diesem Amt bin hat der StuRa selten echtes Interesse an einer kooperativen und lösungsorientierten Zusammenarbeit zum Wohle der Studierenden gezeigt. Ich möchte an dieser Stelle nicht über all die Anfeindungen sprechen, denen das Rektorat und ich persönlich bei unserem Engagement für die Hochschule insbesondere seit Monaten ausgesetzt sind. Auch bin ich weit davon entfernt, die digital verbreiteten und medial befeuerten Angriffe auf das Renommee unserer Hochschule weiter auszuführen.

Lassen Sie mich stattdessen heute deutlich sagen – zum Schutz der HWTK, aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Studierenden: Die Vorwürfe des StuRa gegen mich und das Rektorat sind schlicht unwahr. Sie entziehen einer guten Zusammenarbeit die Basis.

Darüber kann sich jeder ein Bild machen, der sich die Fakten ansieht und nicht ungeprüft Falschaussagen weiterträgt.

  • Wahr ist, ich stehe für konstruktiven und vertrauensvollen Dialog.
  • Wahr ist, seit ich Rektor der HTWK bin, gibt es deutlich mehr Mitsprache als vorher.
  • Wahr ist: Der StuRA steht in offener Opposition zum Rektorat.

Aber lassen Sie mich hier und jetzt den Blick zunächst auf eine Grundsatzfrage lenken. Bevor ich mich der Frage nach der Rechtmäßigkeit des Antrags widme:

Haben die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden die Legitimation, meine Abwahl zu fordern?

Hier geht es um etwas ganz Grundsätzliches – das Verständnis von Demokratie an unserer Hochschule. Die HTWK ist eine starke und pluralistische Institution. Respekt füreinander, faktenbasierte Debatten und mit Sicherheit auch kritische Diskussionen, wenn es um unsere Hochschule geht, haben einen hohen Stellenwert.

In demokratischen Strukturen ist es natürlich Kritik zu äußern. Und mit dieser Kritik befassen wir uns auch. Ich finde es richtig, den Abwahlantrag des StuRa, wenn er auch fehlerhaft war, jetzt auf die Agenda zu bringen. Die Hochschule, die Studierenden, die Dozentinnen und Dozenten und auch ich, wir alle haben Klarheit und Respekt verdient.

Indem sich der Senat – als formal zuständiges Gremium – hier und heute mit dem inzwischen medial auch sehr präsenten Sachverhalt befasst, kehren wir hoffentlich zurück zu einem konstruktiven, ehrlichen und vertrauensvollen Diskurs in unserer Hochschule.

Denn: Wir können die Situation so nicht länger schwelen lassen – im Interesse unserer Hochschule, der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir alle müssen künftig wieder darauf vertrauen dürfen, dass unsere interne Struktur sowie unsere Leitwerte ein tragfähiges Grundgerüst für die gute Zusammenarbeit an der HTWK bilden.

Lassen Sie mich nun zu der zweiten Frage und damit zur Rechtmäßigkeit des Antrags kommen. Normalerweise ist das hier nicht der Zeitpunkt für eine Bilanz meiner zweijährigen Amtszeit. Aber erlauben Sie mir angesichts der Vorhaltungen, kurz zu erläutern, was wir gemeinsam mit den verschiedenen Hochschulgremien, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vielen studentischen Interessensgruppen für die Entwicklung unserer Hochschule in harter Arbeit erreicht haben.

Wir blicken zurück auf 22 Monate erfolgreiches Corona-Krisenmanagement: Der Schutz und die Sicherheit der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben oberste Priorität. Das Rektorat hat schnell reagiert und Maßnahmen ergriffen, die den Hochschul- und Lehrbetrieb auch unter Pandemiebedingungen sicher gestalten. Durch den Einsatz der Hochschulleitung konnte durch eine Überbrückungsfinanzierung verhindert werden, dass in der Krise – und damit in Zeiten höchster Unsicherheit – befristete Arbeitsverträge auslaufen. Wir haben den Lehr- und Forschungsbetrieb durchgehend aufrechterhalten. Trotz des Wegfalls der Landesmittel für Studifit haben wir die Tutorienmittel im ursprünglichen Umfang erhalten, und so Einbußen in der Studienqualität abgewendet.

Wir haben die Systemakkreditierung mit nur zwei kleinen Auflagen erreicht. Durch die Etablierung eines geschlossenen Qualitätskreises konnten wir eine nachhaltige Sicherung der Qualität von Studium und Lehre erreichen.

Wir haben in diesem Jahr die Zielvereinbarung 2021–2024 abgeschlossen. In langen Verhandlungen mit dem Ministerium haben wir erreicht, dass die HTWK im ZVSL gegenüber dem HSP einen Stellenaufbau erfährt. Wir haben aus dem ZVSL 37 der insgesamt 120 HAW-Stellen erhalten. Soviel wie keine andere HAW. Die historisch gewachsene strukturelle Benachteiligung der HTWK in der sächsischen Hochschullandschaft wurde so bereits deutlich abgemindert. 

Dies um nur wenige Beispiele zu nennen. Auch in Zukunft werden wir an unsere Erfolge anknüpfen:

  • Wir werden den Ausbau der Digitalisierung in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung weiter vorantreiben.
  • Wir werden die trotz Corona ungebrochen hohe Forschungsleistung der Hochschule zukünftig noch stärker unterstützen – sei es durch unseren Einsatz für das Promotionsrecht, durch finanzielle Mittel oder auch mit personellen Ressourcen.  
  • Wir werden auch zukünftig massiv in unsere Ausstattung investieren, um anwendungsorientierte Lehre und ein zeitgemäßes Studium von höchster Qualität sicherzustellen und auszubauen.

Zur Umsetzung dieser Ziele bedarf es des kontinuierlichen, konstruktiven Dialogs mit allen Hochschuhlangehörigen und den Studierenden. Dabei ist mir persönlich ein respektvolles Miteinander sehr wichtig. Denn nur gemeinsam können wir den Anliegen aller gerecht werden. In diesem Sinne werden wir auch weiterhin direkt mit unseren Studierenden, den Fachschaftsräten und allen Hochschulgruppen in den Austausch treten.

Zum Schluss eine persönliche Bemerkung: Ich empfinde das Verhalten des StuRa – insbesondere in den letzten Monaten – als ausgesprochen destruktiv. Das schadet dem guten Ruf der HTWK und vergiftet das Klima in dieser Hochschule. Die Personalisierung der Kritik und die Vehemenz, mit der sie vorgetragen wird, mag ich persönlich noch hinnehmen. Es entspricht aber keinesfalls meinem Werteverständnis, das auf einem gegenseitig respektvollen Umgang miteinander basiert. Ein vertrauensvolles Miteinander mit allen Akteuren der Hochschule ist mir jedoch sehr wichtig. Daher bitte ich Sie nun darum, dass wir zu dieser Form der konstruktiven Zusammenarbeit zurückkehren können damit wir gemeinsam die Herausforderungen, denen sich unsere Hochschule aktuell gegenübersieht, überwinden.

Herzlichen Dank!

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HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4472 Wed, 24 Nov 2021 14:49:00 +0100 Heroes of Publishing – Tag der Verlage 2021 (online) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4472/ Diesjähriger Branchenfokus auf Fantasy-Literatur - die grenzenlose Welt zwischen den SeitenWelche Trends beeinflussen den Markt der Fantasy-Literatur? Wie können einzelne Titel im großen „Fantasy-Meer“ herausstechen? Welche Strategien verfolgen Verlage, um den nächsten Bestseller zu finden?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen möchte der diesjährige „Heroes of Publishing – Tag der Verlage“ am 25.11.2021 klären. In Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels lädt der Studiengang "Buch- und Medienwirtschaft" zu dieser traditionsreichen Veranstaltung an der HTWK Leipzig ein. Unter dem Motto „Heroes of Fantasy – Eine grenzenlose Welt zwischen den Seiten“ begibt sich das Publikum gemeinsam mit den Referierenden auf eine Reise in eine Welt, in der das Unmögliche möglich erscheint. In einer spannenden Podiumsdiskussion, eingeleitet von dem Fantasy-Autor Christian Handel als Key-Note Speaker, debattieren folgende Fantasy-Verlegerinnen und Verleger:

  • Astrid Behrendt (Drachenmond Verlag)
  • Dr. Joachim Kaps (altraverse Verlag)
  • Björn Bedey (Lindwurm Verlag)
  • Tara Tobias Moritzen (Zauberfeder Verlag)

Hinweis:
Aufgrund der derzeitigen Pandemielage findet die Veranstaltung ausschließlich online statt: 25.11.2021 von 10.00 bis ca. 15:30 Uhr

Zugang: https://youtu.be/kkF5E0Rdxns

 

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4528 Tue, 23 Nov 2021 15:06:20 +0100 Informationen zu Schutzimpfungen (Corona & Grippe) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4528/ Aktuell keine Impfaktionen an der HTWK Leipzig möglich – bitte öffentliche Angebote nutzenIm Moment können keine Anti-Corona-Impfaktionen an der HTWK Leipzig durchgeführt werden, da die Anbieter für die Erst-, Zweit- und Drittimpfungen aktuell alle Kapazitäten auf die zentralen Impfangebote richten müssen.

Unter den folgenden Links finden Sie öffentliche Impfangebote in Ihrer Nähe:

https://kee-leipzig.de/mobile-impfteams/

https://drksachsen.de/impfaktionen.html

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/corona-impfstellen-impfung-booster-100.html

Grippeschutzimpfung

Am 03. und 10.11.2021 wurden 150 Studierende und Mitarbeitende an der HTWK geimpft.
Leider können aufgrund fehlender Kapazitäten der mit der Hochschule kooperierenden Ärztin im Moment auch dazu keine weiteren Termine angeboten werden.
Bitte wenden sie sich bei Bedarf an Ihren Hausarzt.

Bleiben Sie gesund!

Weitere Informationen zur Gesundheitsvorsorge an der HTWK Leipzig

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HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4526 Tue, 23 Nov 2021 14:33:06 +0100 Visionale: Medienpädagogische Preise für Heranwachsende verliehen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4526/ HTWK-Team streamt live aus dem Schauspielhaus LeipzigAm Sonntagabend (21.11.2021) wurden die Preise der Visionale, des großen medienpädagogischen Events Leipzigs, in der Discothek im Schauspielhaus verliehen. Da pandemiebedingt kein Saalpublikum zugelassen war, wurde die Show ab 18 Uhr live gestreamt. Für Ton- und Kameratechnik sowie Stream waren Sebastian Gomon von der HTWK Leipzig und sein Team rund um das Hochschulfernsehen floidTV sowie weitere engagierte Studierende verantwortlich.

„Zum einen unterstützen wir das tolle Projekt“, meint Sebastian Gomon. „Zum anderen ist es eine gute Praxisübung für die Studierenden der Medientechnik“.
Das Medienfestival findet jährlich im November im Schauspiel Leipzig statt. Zum Abschluss des Wettbewerbs werden die Preise in den Kategorien „Schule macht Medien”, „Medienstarter” und „Medienmacher” vergeben. Dabei kann man die ausgewählten Beiträge anschauen und anhören.

Im Rahmen der Show waren eine Live-Performance der Band Kamala und die besten Produktionen des Wettbewerbs zu sehen.
Moderator war der Leipziger Schauspieler August Geyler, in der Showband spielten Claudius Bruns und Frank Berger. Die gesamte Produktion fand unter 2G-plus-Bedingungen statt.

Die Visionale Leipzig kann 2021 ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Veranstaltet wird Sachsens ältester Medienwettbewerb für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vom Arbeitskreis Medienpädagogik der Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Leipzig, der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig.

Mehr zur Visionale: https://visionale-leipzig.de

Zum YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCStpUaq-VYtqGZRPserIlHw

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4523 Mon, 22 Nov 2021 11:14:17 +0100 HTWK im Hosentaschenformat https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4523/ Von nun an steht die neue HTWK-App in den Stores zum Download bereit!Was gibt es heute in der Mensa? Google, google, scroll, scroll – ah! Wie war nochmal die Telefonnummer von Frau Meier? Welche Lehrveranstaltung steht als nächstes auf dem Plan?

Damit Informationen besser gefunden werden und die digitale Orientierung an der HTWK Leipzig in Zukunft insgesamt noch besser gelingt, stellt die Hochschule ab sofort eine eigene App zur Verfügung. Das Projektteam um Sebastian Rahtjen und Nadine Feller hat in den vergangenen Monaten intensiv an der Realisierung dieser Anwendung gearbeitet, um insbesondere Studierenden ein zielgruppengerechtes und immer und überall leicht nutzbares Informationsmedium anzubieten.

So wenig wie möglich und so viel wie nötig: Die App sollte kein Allround-Medium werden, sondern den Fokus auf einige klare und für Studierende wichtige Punkte legen“, fasst Rahtjen Ziel und Gestaltung der App zusammen. Als digitale Studienbegleitung bündelt die HTWK-App Informationen und Dienstleistungen rund um das Studium an der HTWK Leipzig knapp und übersichtlich.

Auf der Startseite finden sich die wichtigsten drei Informationen auf einen Blick: Die Top-News der HTWK, das tagesaktuelle Mensaangebot sowie Titel, Zeit und Ort der nächsten Lehrveranstaltung, zugeschnitten auf den User bzw. die Userin“, so Feller. „Als Zusatzangebot zur Webseite greifen wir unter anderem ausgewählte Informationen von dieser ab und führen sie – passend zu den Wünschen unserer Studierenden – in einem klaren Design mit einfacher Menüführung zusammen.

 

So gelangt man über weitere Klicks zum Telefonverzeichnis, zu Raumübersichten oder auch zur Hochschulbibliothek. Das Hochschulsportzentrum (HOZ) arbeitete mit einem studentischen Entwicklungsteam übrigens beinahe zeitgleich an seiner „HOZ-App“. Diese wird das Angebot perspektivisch erweitern und weitere Themenfelder erschließen: Während die HTWK-App vor allem Infos rund ums Studium liefert, bietet die HOZ-App neben den Informationen zum Sportangebot auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. So ergänzen die Apps einander – im Sinne einer „HTWK-App-Familie“.

Prof.in Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung der HTWK Leipzig: „Mit der neuen HTWK-App steht eine jederzeit zugängliche und praktische Möglichkeit bereit, auch von unterwegs schnell und auf einen Blick auf viele aktuelle Informationen der Hochschule zuzugreifen. Sie bietet eine digitale Studienbegleitung, unterstützt die Selbstorganisation und stärkt die Bindung zur Hochschule.Weitere Features in der App sind u.a. Schnelleinstiege zu OPAL, zum Studienguide, zum Stellenportal und zur demnächst kommenden Hochschulsport-App.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Infos zum HTWK-App-Download

Weitere Informationen

Die HTWK-App basiert auf der Open-ASiST-App der BPS GmbH (BPS Bildungsportal Sachsen GmbH ). Die Entwicklung der HTWK-Variante erfolgte durch das Projektteam des Prorektorats Bildung der HTWK Leipzig in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Agentur „codeculture“ sowie mit dem langjährigen Partner ProjektMOTOR und mit Unterstützung des Universitätsrechenzentrums der TU Chemnitz.

Die Icons der App gestaltete der Leipziger Grafiker Michael Kewitsch, der unter anderem schon das Maskottchen des HOZ entwickelt hat und die Hochschule gut kennt.

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news-4513 Thu, 18 Nov 2021 12:05:00 +0100 Neue Technologie ermöglicht Implantate mit Zusatzstoffen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4513/ Dr. Tobias Flath erhält den Dissertationspreis 2021 der Stiftung HTWK für seine Forschung zu medizinischem 3D-Druck

Patientinnen und Patienten, die komplizierte Knochenverletzungen erlitten haben und auf Implantate angewiesen sind, könnten in Zukunft besser behandelt werden. Dr. Tobias Flath entwickelte im Rahmen seiner Doktorarbeit eine Technologie für den 3D-Drucker, mit der individuelle Materialmischungen hergestellt werden können. Das schafft in der Medizin die Möglichkeit, Implantaten künftig Medikamente beizumischen. Für diese Forschungsleistung ehrte ihn die Stiftung HTWK mit dem Dissertationspreis 2021. Den Preis stiftete in diesem Jahr der Energieversorger enviaM (Mitteldeutsche Energie AG).

Flath promovierte an der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Seine Dissertation mit dem Titel „Entwicklung eines Doppelschneckenextruder-Dosierkopfes für den 3D-Druck und dessen Potenzial am Beispiel von Knochenersatzwerkstoffen“ erhielt das Prädikat „magna cum laude“ („mit großem Lob“).

Vorteile seiner 3D-Druck-Entwicklung

„Bereits die Entwicklung eines Doppelschneckenextruders für den 3D-Drucker war eine Herausforderung“, erzählt Flath. Extruder sind eigentlich riesige Förder- und Mischgeräte, welche eine Art Schrauben beinhalten, womit feste oder dickflüssige Materialien in kurzer Zeit zu einer homogenen Masse gemischt werden. Danach wird die Masse unter hohem Druck und mit festgelegtem Temperaturverlauf gleichmäßig aus einer Öffnung in eine vorgegebene Form gepresst. Eingesetzt werden solche Mischgeräte beispielsweise in der Kunststoffverarbeitung, um Stoßfänger für Autos herzustellen. Dabei stehen sie fest an einem Ort, denn die Geräte sind sehr groß und schwer. Beim 3D-Druck für medizinische Implantate werden aber eher geringe Mengen benötigt. Folglich muss auch ein Dosierkopf um ein Vielfaches kleiner sein. Flath entwickelte deshalb zunächst ein Funktionsmodell, das er wie einen Baukasten modifizieren konnte. Die Erkenntnisse daraus übertrug er auf die Entwicklung des miniaturisierten Doppelschneckenextruder-Dosierkopfes für den 3D-Druck.

Geringere Temperaturbelastungen ermöglichen neue Materialmischungen

Angewendet hat er seine neue Technologie im FDM-Verfahren, einer 3D-Druck-Technologie, bei der Objekte aus schmelzfähigem Kunststoff oder Pasten aufgebaut werden. Durch Flaths Forschung können zwei Materialen zu einer homogenen Masse gemischt werden – und das während des 3D-Druckvorgangs. „Das ist ein Novum“, sagt Flath. Bislang musste die Materialmischung vor dem Druck erfolgen. Dieser aufwendige Arbeitsschritt entfällt nun, zugleich sind die Materialien weniger Temperaturbelastungen ausgesetzt. Für medizinische Implantate aus dem 3D-Drucker ist das ein wesentlicher Vorteil: Wollen Pharmazeutinnen und Pharmazeuten der Materialmischung mit dem schmelzfähigen Kunststoff spezielle Wirkstoffe beifügen, die die Knochenregeneration anregen, darf die Temperatur 75 Grad Celsius nicht übersteigen. Die Inhaltsstoffe werden sonst funktionsunfähig. Flaths Entwicklung kann die Temperaturbelastung auf 65 bis 70 Grad Celsius reduzieren.

Außerdem lassen sich gleitende Mengenanteile der gemischten Materialien realisieren. Bisher übliche Technologien nutzen mehrere separate Dosierköpfe, zwischen denen im Druckprozess gewechselt wird. Dadurch entstehen scharfe Grenzen zwischen den Materialkomponenten. Gleitende Übergänge vermeiden Solbruchstellen, an denen Implantate schneller zerbrechen können.

Ingenieur mit medizinischer Ausbildung

Bei seiner Forschung kam Flath seine Ausbildung als Krankenpfleger zugute, die er nach der Schule absolvierte. „In der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Pharmazeutinnen und Pharmazeuten konnte ich als Maschinenbauer so sehr gut Zusammenhänge nachvollziehen und in den medizinischen Kontext einordnen“, sagt Flath, der unter anderem auf der Kardiologischen Intensivstation im Leipziger Herzzentrum gearbeitet hat.

„Da ich jedoch neue Wege einschlagen wollte, bei denen ich meinen Leidenschaften zum Tüfteln und Optimieren sowie für Mathe und Physik mehr nachgehen konnte, entschloss ich mich, ab 2006 an der HTWK Leipzig Maschinenbau zu studieren“, so Flath. Als er seine Masterarbeit schreiben wollte, fragte er Prof. Fritz Peter Schulze von der Fakultät Ingenieurwissenschaften nach einem medizintechnischen Thema. Eine glückliche Fügung begann. Denn ab 2011 war Flath in verschiedene Forschungsprojekte eingebunden, in denen er sich mit dem 3D-Druck von Biomaterialien beschäftigte.

So geht es weiter

Flath forscht aktuell weiter an der HTWK Leipzig und arbeitet in Schulzes Forschungsteam daran, seine Dosierkopftechnologie für die Verpackungsherstellung weiterzuentwickeln. Für medizinische Anwendungen soll sie ebenfalls weiter erforscht und optimiert werden. Damit käme er seiner Vision näher: „Medizinerinnen und Mediziner sollen einmal vor Ort, möglichst im OP-Saal, individuelle Implantate mit den passenden Inhaltsstoffen drucken, um diese direkt einsetzen zu können“, sagt Flath. „Damit könnten sie den Betroffenen gezielter und noch individueller helfen.“

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news-4507 Fri, 12 Nov 2021 10:04:00 +0100 Hygienekonzept aktualisiert: Hybridlehre im Wintersemester wird ausgeweitet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4507/ Hochschulleitung passt Regelungen für die HTWK Leipzig anMit dem zunehmenden Infektionsgeschehen ist auch die HTWK Leipzig gezwungen, den Präsenzlehrbetrieb einzuschränken.
Um die Personenanzahl in den Räumlichkeiten zu reduzieren, wird sukzessive die Hybridlehre ausgebaut.

Am 11. November 2021 wurde das HTWK-Hygienekonzept entsprechend der Situation angepasst.

Das Rektorat möchte die Anpassungen dezentral vornehmen, entsprechend der unterschiedlichen Präsenzbedarfe der jeweiligen Studiengänge und Module. Der Übergang zu einer Mischform aus Präsenz-, Online- und Hybrid-Veranstaltungen wird daher auf Studiengangsebene umgesetzt. Studierende werden zeitnah darüber informiert, wie sich das auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen auswirkt. (Hinweis:Studierende sollten unbedingt ihre OPAL-Nachrichten abonnieren.)

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Stundenpläne werden in zeitlicher Hinsicht unverändert bleiben.
  • Die gemäß Stundenplan vorgesehenen Räume können genutzt werden: Im Falle eines Hybrid- oder Onlineangebots haben Studierende entweder die Möglichkeit von Zuhause aus oder vor Ort an der Veranstaltung teilzunehmen.
  • Der Testraum für die Durchführung von Antigen-Schnelltests (G115) steht weiterhin zur Verfügung.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (empfohlen FFP2) ist weiterhin in allen Gebäuden und auf allen Freiflächen der HTWK Leipzig vorgeschrieben.
  • Das Einhalten der 3-G-Regel bei Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist zwingend notwendig.
  • Mitarbeitenden mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorsetzten anbieten, diese Tätigkeiten in der Mobilen Arbeit auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung sind Lehr- und Forschungstätigkeiten keine Bürotätigkeiten in diesem Sinne.

Bitte schauen Sie regelmäßig in das Hygienekonzept auf der HTWK-Webseite.
Nutzen Sie gern zusätzlich die neue HTWK-App, um informiert zu bleiben.

„Wir bedauern sehr, dass wir zu diesen Anpassungen gezwungen sind. Mit Blick auf die Gesundheit aller Hochschulangehörigen, der Personen in deren Umfeld sowie unsere gesellschaftliche Verantwortung halten wir dies jedoch für unabdingbar. Wir hoffen sehr, dass unsere Studierenden ihr Studium im Wintersemester trotz aller Widrigkeiten erfolgreich weiterführen können und möchten Sie unterstützen, wo immer dies möglich ist", betont Prof.in Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung.

Hygienekonzept der HTWK Leipzig

 

Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4492 Tue, 09 Nov 2021 11:55:23 +0100 Sanierung im Erdgeschoss https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4492/ Bauarbeiten in der Bibliothek – Zugang über RückseiteNotwendige Reparaturarbeiten im Bereich der Böden im Erdgeschoss der Hochschulbibliothek werden ab Mitte November ausgeführt. Während der Zeit der Baumaßnahmen sind das Foyer, der Thekenbereich sowie die Rechercheplätze nicht zugänglich. Die Validierungsstation und das Aufladegerät zum Aufladen von Druck- und Kopierguthaben im Treppenhaus stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Die Bibliotheksnutzung wird in den Etagen 1 bis 4 grundsätzlich gewährleistet. Mit Störungen durch Lärm muss jedoch gerechnet werden. Der Zugang in die Bibliothek erfolgt über den Eingang an der Rückseite des Gebäudes neben dem Rückgabeautomaten. Anmeldung und 3G-Nachweis-Kontrolle sowie Buchausleihe und -rückgabe finden in der ersten Etage statt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweisschilder.

Die Verschiebung der Sanierungsmaßnahme in eine Semesterpause ist nicht möglich. Alle Beeinträchtigungen bei der Bibliotheksnutzung werden so gering wie möglich gehalten. Die aktuellen Informationen zur Bibliotheksnutzung finden Sie auf der Webseite der Hochschulbibliothek.

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BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DT)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4480 Tue, 09 Nov 2021 09:52:00 +0100 „Dann tritt der Wow-Effekt ein“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4480/ Das HTWK-Gründungsteam Recovics testete seine Handorthese für die Fingertherapie – zwei Testpersonen teilen ihre ErfahrungenSeine Finger kann der ehemalige Paralympics-Teilnehmer Rico Glagla in der rechten Hand kaum noch beugen. „Ich gehe deshalb jeweils zweimal pro Woche zur Physio- und Ergotherapie“, so der 46-Jährige, „um zumindest das noch an Beweglichkeit zu erhalten, was da ist.“ Glagla ist querschnittsgelähmt, brustabwärts, und das seit 1993. Ein Autounfall. Seit etwa zehn Jahren hat er nun auch zunehmend Probleme mit der Hand. Er würde gerne mehr zur Therapie gehen, aber die Krankenkasse zahle nur zwei Termine pro Woche. „Mit der Handorthese von Recovics könnte ich jeden Tag üben.“

Orts- und zeitunabhängige Bewegungen

Das Gründungsteams Recovics von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) tüftelt schon länger an seiner Handorthese, reGlove genannt. Mit ihr wollen sie die klassische, manuelle Hand- und Fingertherapie automatisieren und digitalisieren. Dadurch könnten Patientinnen und Patienten in Zukunft einen Teil ihrer Behandlung selbstständig zu Hause durchführen und ihre Behandlungsfortschritte sogar per App an die Fachkräfte aus der Physio- und Ergotherapie übermitteln. Das würde die Behandlung orts- und zeitunabhängig machen und könnte das Gesundheitssystem entlasten.

Für jemanden wie Glagla wäre das ein großer Vorteil: Er fährt für die Therapiestunden am Neuroorthopädischen Zentrum für Physiotherapie (NOZ) jedes Mal 37 Kilometer aus Bad Düben nach Leipzig. Zeit, die er anders nutzen könnte. „In Bad Düben gibt es auch Physio- und Ergotherapiepraxen, aber das NOZ ist auf Querschnittslähmungen spezialisiert und besser ausgestattet“, sagt Glagla. Dort erfuhr er auch von der Testreihe, die Recovics plante.

Recovics' Handorthese „reGlove“ im Test

Insgesamt neun Personen mit Handproblemen nahmen vom 4. Oktober bis 4. November 2021 an den Gebrauchstauglichkeitstests von Recovics teil. „Mit den Produkttests wollten wir herausfinden, wie der Prototyp wirkt und sich in der Anwendung verhält“, sagt Teamleiter Frank Schmidt. Gemeinsam mit Michael Sanne entwickelte er im Jahr 2015 die Idee zur Handorthese. Seit März 2020 erhält Recovics für zwei Jahre eine Forschungsförderung vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Dadurch kann das Team weiter an seiner reGlove-Handorthese arbeiten, um dem Ziel, es zu einem marktreifen Produkt auszubauen, näherzukommen. Unterstützung erhalten die beiden Maschinenbau-Ingenieure dabei von ihren beiden Teammitgliedern Arianne Barth und Jesus Cabal sowie der HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13.

„Manchmal habe ich so schlimme Gelenkschmerzen, dass ich weinen könnte“

„Als ich bei meiner Frisörin in einem Flyer von der Testreihe las, wollte ich mitmachen, weil so ein Produkt einmal anderen Betroffenen – und auch mir – helfen könnte“, sagt Edda Friedrich. Die 82-jährige Leipzigerin ist die älteste Probandin. Sie leidet seit über 30 Jahren an aktivierter Polyarthrose. „Manchmal habe ich so schlimme Gelenkschmerzen, dass ich weinen könnte“, so die Rentnerin. Zur Behandlung hilft nur regelmäßiges Bewegen.

Um ihre Schmerzen zu lindern, probierte Friedrich schon Einiges aus: Massagetherapien, Ultraschallbäder, oder heißen Therapiewachs, denn die Wärme tue ihr gut, doch die Wirkung halte nicht lange und die Methode sei umständlich. „So ein Handschuh ist da eine große Erleichterung“, sagt die frühere Kinderkrankenschwester.

Fortschritte der Heimbehandlung aufgezeichnet

Der Gebrauch der Handorthese ist schnell erklärt: Zuerst schalten die Probanden die Mechanik an, damit die Orthese mit Energie versorgt wird, dann ziehen sie die Orthese wie einen Handschuh an und starten die dazugehörige App über das Tablet – und schon kann die Trainingseinheit beginnen. Nun bewegt die Orthese, die sich auf dem Handrücken wie eine Schiene anfühlt, jeden einzelnen Finger selektiv in Beugung und Streckung. Damit wird eine kontinuierliche, passive Bewegung der Finger erzeugt. Das würden auch die Fachkräfte machen, wenn sie die Finger der Patientinnen und Patienten bewegen würden. Die Betroffenen müssen nichts machen und können so trotzdem beispielsweise das Öffnen und Schließen der Hand üben. „Das Schöne ist, dass man damit mobil ist und auch mal zur Tür gehen kann“, sagt Glagla. Denn der Handschuh und die Mechanik sind transportabel.

Wie weit das Gerät die Finger beugt oder streckt, stellen zuvor die Fachkräfte ein. Sie legen auch Ablauf und Zeit der Sitzungen fest. In der Testreihe hat Recovics deshalb mit einer Physiotherapeutin zusammengearbeitet. Etwa 30 Minuten werden die Finger der rechten Hand pro Sitzung bewegt. Um die Anwendung zu überwachen, misst das Team von Recovics bei allen Teilnehmenden vor und nach einer Sitzung manuell mit einem Goniometer die Beugung der einzelnen Finger. Die App misst ebenfalls die Behandlungsfortschritte und zeichnet auf, wie oft und wie lange Betroffene das Gerät benutzen. „Die Fachkräfte können mit der App nachverfolgen, ob die individuelle Therapie anschlägt, wie der Behandlungsverlauf ist und idealerweise in Zukunft so auch einmal Ferndiagnosen stellen“, sagt Schmidt.

Probanden freuen sich über Wirksamkeit

In ersten Produkttests zeigte sich, dass die Betroffenen das Gerät gut bedienen können. „Bei der Wirksamkeit ist es von Person zu Person unterschiedlich“, so der Ingenieur Schmidt, „aber subjektiv merken die Teilnehmenden eine positive Veränderung, auch wenn der Effekt bei manchen durch die Schonhaltung der Hand oder die zeitlichen Abstände zwischen den Sitzungen nicht so ausgeprägt ist.“ Edda Friedrich freut sich, nun wieder besser einen Faustschluss machen zu können. Ihre Hände seien manchmal so steif, da müsse sie beide nutzen, damit sonst nicht die Tasse runterfalle. Auch bei Glagla sind Veränderungen messbar, am deutlichsten beim Grundgelenk am Daumen: von anfänglichen 25 Grad Beugung auf bis zu 55 Grad. Glagla beschreibt es wie folgt: „Nach dem Ausziehen des Handschuhs, dann tritt der Wow-Effekt ein. In dem Moment kann ich meine Hand ganz entspannt und gerade hinlegen."

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Startbahn13 - AktuellesHTWK_forschen_KoopFtrans_ExistenzgründHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4475 Mon, 08 Nov 2021 16:32:00 +0100 Brücken melden Probleme https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4475/ Intelligente Spannglieder für BetonbrückenEin im November 2021 begonnenes Forschungsvorhaben mit der Bezeichnung smart_tendon widmet sich der Integration von Dehnungssensoren in neu zu errichtende Spannbetonbrücken. Es wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFund mit rund 1,15 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Beteiligt sind zwei Hochschulen sowie vier Partner aus der Wirtschaft.

Mit Dehnungsmessungen an Spanngliedern sollen Daten zum Zustand von Betonbrücken über deren gesamte Nutzungsdauer hinweg erfasst werden. Die so erhaltenen Daten erlauben eine effiziente Planung von Erhaltungsmaßnahmen und damit eine Verlängerung der Nutzungsdauer der Brücken. Eventuell auftretende Bauwerksschäden sind frühzeitig zu erkennen und lokalisierbar.

Im Vergleich zu herkömmlichen Brückenüberwachungskonzepten wird mit Hilfe der intelligenten Spannglieder, der sogenannten smart tendons, eine wesentlich umfangreichere Datenbasis erstellt. Deren Auswertung im Sinne einer Zustandsanalyse für das betreffende Brückenbauwerk ist ebenfalls Gegenstand des Forschungsvorhabens.

Projektpartner

HTWK Leipzig (Koordination); TU Dresden; DYWIDAG Systems International, Leipzig; Solifos Deutschland GmbH; IexB Ingenieurgesellschaft für experimentelle Bauwerksuntersuchung mbH; MKP GmbH

Über das Förderprogramm mFUND des BMVI

Im Rahmen des Förderprogramms mFUND unterstützt das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Innovationen für die Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und die Bereitstellung von offenen Daten auf dem Portal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de.

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news-4485 Mon, 08 Nov 2021 12:30:59 +0100 Campus-Buchhandlung im Lipsius-Bau öffnet wieder https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4485/ Mit der Rückkehr zum normalen Hochschulbetrieb darf auch die Campus-Buchhandlung BuMerang wieder ihre Türen öffnen.Ab sofort sind Studierende des Studienschwerpunktfachs Buchhandelsmanagement täglich von Montag bis Freitag, jeweils in der Mittagspause von 12:45 - 13:30 Uhr für Besucherinnen und Besucher vor Ort. Das Buchsortiment umfasst die unterschiedlichsten Genres. Bestimmte Bücher, die nicht vorrätig sind, können problemlos bestellt werden. Darüber hinaus sind bereits buchnahe Veranstaltungen in Planung, die zu gegebenem Zeitpunkt über die Website und die Social Media-Kanäle beworben werden.

Die Campus-Buchhandlung BuMerang dient der fachpraktischen Vermittlung von Lehrinhalten im Studienschwerpunktfach „Buchhandelsmanagement“ des Bachelorstudiengangs Buch- und Medienwirtschaft an der Fakultät Informatik und Medien.

Aufgrund des aktuellen Hygienekonzepts dürfen sich nur maximal vier Kundinnen bzw. Kunden im Laden aufhalten. Es besteht, wie in sämtlichen Räumen der HTWK, ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Das BuMerang Team freut sich auf Ihren Besuch!

Weiterführende Links:

Facebook-Auftritt 

Instagram-Auftritt 

Twitter-Auftritt 

Website der Campus-Buchhandlung

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news-4477 Fri, 05 Nov 2021 10:35:35 +0100 Ein gutes Jahr für die HTWK-Bienen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4477/ Es summt immer lauter auf dem Dach des Föppl-Baus. Für das studentische Imker*innen Team der HTWK Leipzig und seine fleißigen Schützlinge läuft es richtig gut. Ein Ausflug zu den hauseigenen Bienenstöcken mit Annik, Tim und Simon

Während nur wenige HTWK-Studierende die Hochschule im letzten Jahr zu Gesicht bekamen, hielten die Bienenvölker auf dem Dach des Föppl-Baus munter die Stellung. Seit mehr als zwei Jahren imkert dort ein Team aus Studierenden, dem neben Initiator Simon Hauser auch HTWK-Absolventin Annik Hetzel und Tim Grimmert, Kunstpädagogik-Student an der Universität Leipzig angehören. Für Tim war es die erste Saison als Teil des Teams, das zurzeit aus ungefähr zehn Leuten besteht. Schon jetzt habe er sehr viel gelernt, erzählt er begeistert. Je nachdem, wo genau man sich im „Bienenjahr“ befindet, gibt es unterschiedliche Aufgaben zu erledigen, erklärt Annik. So bekommt man bei dem Projekt schnell einen ganzheitlichen Eindruck vom Imkern. Auch den Lockdown im vergangenen Winter hat die Gruppe gut gemeistert. Weil Bienen Haustiere sind, um die man sich natürlich auch während einer Pandemie kümmern muss, wurden jeweils Dreiergruppen gebildet, die sich regelmäßig getroffen haben. Weil sich Bienenstöcke im Freien befinden und es im Winter ohnehin weniger zu tun gibt, war es in Ordnung, erklärt Annik. Simon ergänzt: „Für den einen oder die andere war es wahrscheinlich auch eine schöne Abwechslung, um in Lockdown-Zeiten mal rauszukommen.“

Viel Honig für die Hochschule

Sowohl Bienen als auch Imker*innen haben im vergangenen Jahr ganze Arbeit geleistet. Das Team hat seine Völker gut durch den letzten Winter gebracht, sodass die Bienen zwischen Mai und Juli stark genug waren, um fleißig die große Blütenvielfalt, inklusive der vielen Leipziger Linden, abzufliegen. Eines der Bienenvölker konnte sogar geteilt werden, so dass inzwischen bereits drei Bienenvölker die Hochschule umschwirren.

Auch mit der diesjährigen Honigernte sind alle sehr zufrieden: während im letzten Jahr neun Kilogramm Honig geerntet wurden, waren es nun fast 40 Kilogramm. „Das ist eine Steigerung von fast 400 Prozent!“, freut sich Simon. Den Erfolg erklärt er mit dem regenreichen Wetter, dem eine lange Blühphase zu verdanken war. Der feuchte Sommer, welcher dennoch genug Sonnenstunden hatte, sorgte für ein äußerst vielfältiges Nahrungsprogramm. Dabei sind zwei verschiedene Sorten Honig entstanden: Zuerst die Frühjahrsblüte, ein etwas dunklerer Honig, der zum Beispiel von Kastanienblüten kommt, und die hellere Sommerblüte. Die beiden Ernten unterscheiden sich nicht nur deutlich in ihrer Farbe, sie schmecken auch verschieden. Trotz der üppigen Ernten wurde noch genug Honig in den Bienenkästen gelassen, um die Tiere auch sicher durch den bevorstehenden Winter zu bringen.

Futter zum Überwintern: Tim füllt Glukosesirup in die Futterzarge
Das Geschehen lockt bereits einen neuen Interessenten und Honigfan an.
Auch die Brutzarge wird sorgsam kontrolliert.
In den Waben befindet sich noch viel Honig für den Winter.
Doch auch ein paar Milben wurden entdeckt
Das Endprodukt kann sich sehen lassen und ist vor allen Dingen sehr lecker geworden!

Wie kommen die Bienen durch den Winter?

Die Imker*innen sind mit Herzblut bei der Sache. Das zeigt sich bei der gemeinsamen Kontrolle der Bienenkästen, welche im Fachjargon auch Beute genannt werden. Bevor es an die Arbeit geht, wird sich Schutzkleidung übergezogen und das benötigte Equipment aus einer Kammer im Föppl-Bau geholt. Doch nicht alles geschieht in der Hochschule. Wenn die Zeit zum Schleudern des Honigs gekommen ist, können sich die Imker*innen zum Beispiel auf Jochen Holdt, Dozent an der Fakultät für Bauwesen, verlassen. Als  Hobbyimker und Mitinitiator des Projektes unterstützt er die Studierenden tatkräftig, indem er zum Beispiel seine private Honigschleuder und Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Mit dem Schleudern ist es in diesem Jahr aber schon vorbei, vielmehr geht es aktuell darum, dass die Bienen gut überwintern können. Dafür füllt Tim Glukosesirup in die Futterzargen der Bienenkästen. Der Sirup ist neben dem übriggelassenen Honig ein zusätzlicher Futtervorrat, damit die Bienen im Winter nicht verhungern. Für ausreichend Futter ist also gesorgt. Und wie überleben die kleinen Tierchen die frostigen Temperaturen? “In der kalten Jahreszeit bilden die Bienen eine Art Traube in ihrem Stock, mit der Königin in ihrer Mitte. So halten die Tiere einander warm. Außerdem wechselt die Aufgabenverteilung immer wieder, das heißt, die äußeren Arbeiterinnen lösen die inneren ab“, erzählt Annik.

Veränderungen im neuen Semester

Nicht nur bei den Bienen hat sich viel getan, auch das Team wandelt sich: Sowohl Annik als auch Simon haben ihr Studium abgeschlossen und widmen sich künftig ihrem Start ins Berufsleben. Für Tim hingegen geht das Imkern weiter, er wird zukünftig sogar noch mehr Verantwortung übernehmen als zuvor. Da das Team aus Studierenden besteht, ist es nicht ungewöhnlich, dass es sich mit jeder Saison ein wenig verändert. So freut sich die Gruppe auch immer über Interessierte aller Leipziger Hochschulen, die Lust haben, sich anzuschließen und auszuprobieren. Vorkenntnisse braucht es dafür nicht. Vielleicht, so der Gedanke, inspiriert das Projekt sogar die eine oder andere Person, auch nach dem Studium mit dem Imkern weiterzumachen.

Neugierig geworden? Das Team der studentischen Imker*innen freut sich über motivierte Neu-Imker*innen!

 

 

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news-4448 Thu, 04 Nov 2021 15:36:00 +0100 Akkordeons digitalisiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4448/ Die HTWK Leipzig digitalisiert Akkordeons und schließt damit eine Lücke in den Bauanleitungen des InstrumentenbauersWeltmeister ist nicht nur ein ersehnter Titel im Sport, sondern auch der Name der ältesten Akkordeon-Manufaktur der Welt. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, digitalisiert der Akkordeon-Hersteller seine Fertigungsunterlagen und Montageanleitungen.

Dabei hilft ihnen Johannes Zentner, Professor für Konstruktion an der HTWK Leipzig. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Max Böhme und Moritz Leo Neubert leitet Zentner im Forschungsprojekt „Reverse Engineering“ dreidimensionale Modelle aus fertigen Instrumenten ab. Daraus erstellt er Fertigungsunterlagen und digitale Animationen, die Akkordeon-Monteuren dabei helfen sollen, die Instrumente zu bauen.

„Dafür zerlegen wir die fertigen Instrumente bis zum kleinsten Teil und vermessen sie mithilfe analoger Messtechnik und digitaler Verfahren wie Fotogrammetrie und 3D-Scannen bis ins letzte Detail“, erklärt Zentner. Daraus erstellen sie originalgetreue 3D-Modelle und Animationen, die Monteurinnen und Monteure Schritt für Schritt beim Akkordeon-Bau anleiten.

Weltmeister-Akkordeons bestehen aus bis zu 3.000 Einzelteilen; der Aufbau der Instrumente ist dementsprechend kompliziert. Erschwerend hinzu kommen bewegte Zeiten, in denen Fertigungsunterlagen und andere Dokumente teilweise verloren gingen: Im Laufe der über hundertfünfzigjährigen Geschichte des Akkordeon-Baus im sächsischen Klingenthal sorgten zwei Weltkriege, schwierige Jahre nach der Wende und mehrere Besitzerwechsel für Brüche in der Dokumentation von Bauanleitungen. Die Lücke schließen nun die 3D-Modelle der Akkordeons. Zentner hat dafür ein gutes Händchen, denn der Maschinenbau-Ingenieur ist selbst leidenschaftlicher Akkordeon-Spieler und hilft somit gern, Tradition und Moderne zu verbinden.

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news-4469 Wed, 03 Nov 2021 14:33:51 +0100 Studentische E-Coaches starten durch https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4469/ Digital Natives im Studienalltag - ein aktueller Einblick ins ESF-Projekt „Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen“Seit einigen Jahren ist der Begriff „Digital Natives“ in aller Munde. Dieser bezeichnet junge Menschen, denen Smartphones und Tablets quasi in die Wiege gelegt wurden. Auch die Erstsemester-Studierenden, die in diesem Wintersemester an unserer Hochschule immatrikuliert wurden, dürfen wohl zu diesen sogenannten Digital Natives gezählt werden.
Instant Messaging, Computerspiele, Emails, Internet sind für die meisten von ihnen feste Bestandteile ihres Alltagslebens.
Sind die zukünftigen Studierenden also bestens gewappnet, um die digitalen Aspekte von Studieren und Lernen zu meistern?

Die Anforderungen an die Kompetenzen unserer Studierenden sind hoch und auch im späteren Berufsleben werden oft zahlreiche digitale Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen erwartet, so etwa die Kommunikation über Videochatprogramme, grundlegende Programmierkenntnisse, die Nutzung von Kollaborationsplattformen, Wissen um Urheber- und Lizenzrechte und den Schutz digitaler Geräte… die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Um die „Neuen“ also bestmöglich auf ihr Studium und den späteren Berufsweg vorzubereiten, wurde das Projekt Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lernen und Lehren des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) ins Leben gerufen. Passenderweise startete das Projekt im Oktober 2020 – zu Beginn des Lockdown-Winters. Schließlich hat die Pandemie den Trend hin zu digitalen Lernangeboten immens beschleunigt und auch das Lernen und Studieren im Home Studying für die Studierenden stark geprägt.

zur Projektseite

Gloria Grundmann und Maria Uebel schulen und betreuen die E-Coaches.

Das Stichwort heißt „Peer-to-Peer“

Es bestand und besteht also Unterstützungsbedarf zur Ausbildung digitaler Kompetenzen bei Studierenden, um sie in dieser herausfordernden Zeit und darüber hinaus zu unterstützen.

Nach sechs Monaten Konzeptions- und Vorbereitungszeit durch die Projektmitarbeitenden wurden im Sommersemester 2021 zum ersten Mal 14 studentische E-Coaches an der HTWK ausgebildet und in der sogenannten Peer-Arbeit eingesetzt, das bedeutet, dass sich die Studierenden untereinander unterstützen – niedrigschwellig und auf Augenhöhe.

Die E-Coaches kommen aus acht unterschiedlichen Studiengängen und bringen somit ganz diverse Erfahrungen und Expertise im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens mit. Mit ihrem Wissen und ihren unterschiedlichen Perspektiven bereichern sie das Projekt. Eingesetzt und betreut werden sie in sehr unterschiedlichen Kontexten: Einige unterstützen beispielsweise das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Zentrum bei der Online-Schulung der neuen Mathe-Vorkurs-Tutoren und Tutorinnen, andere führen Python/Jupyter-Notebook-Schulungen an mehreren Fakultäten (FING, FIM, FDIT) durch.


E-Coach Felix Steffen Stolze:

„Das Projekt ist eine Gelegenheit, sich zusammen mit anderen Studierenden mit digitalem Lehren und Lernen zu beschäftigen und dabei tolle Erfahrungen zu machen und Spaß zu haben.

Sich mit den anderen im Projekt auszutauschen, das eigene Format nicht nur zu entwickeln, sondern auch tatsächlich durchzuführen ist eine Erfahrung, die ich jedem, der sich für digitale Lehre interessiert, nur ans Herz legen kann.“


Natürlich wird die Teilnahme am E-Coaching-Programm auch gewürdigt: Für ihren Einsatz erhalten sie ECTS-Punkte, die sie sich im Rahmen der Überfachlichen Kompetenzen anrechnen lassen können.

Bevor die E-Coaches eigene Formate mit jüngeren Studierenden umsetzen, werden sie durch die Mitarbeitenden des Projekts Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen geschult. Die Schulung umfasst synchrone sowie asynchrone Teile. Dem ursprünglich als Blended Learning (eine Mischung aus Präsenzunterricht und Online-Lernen) gedachten Schulungskonzept machte das pandemische Geschehen einen Strich durch die Rechnung, sodass auch die Präsenz- Schulungstermine allesamt online stattfinden mussten. So wurden Austausch, Gruppenprozesse, Lehren und Lernen im digitalen Raum für die E-Coaches direkt erfahrbar.

Für den asynchronen Teil steht ihnen ein OPAL-Kurs bereit, in dem sie obligatorische Inhalte bearbeiten sowie eigene Themenschwerpunkte setzen. Begleitet wird dieser zu großen Teilen selbstgesteuerte Lernprozess im Rahmen mehrerer Konsultationstermine durch die Projektmitarbeitenden Gloria Grundmann und Maria Uebel.

Ausblick

Im September und Oktober stand die Umsetzung der Coaching-Formate mit Kommiliton:innen an, die E-Coaches stecken mittlerweile in den letzten Zügen der Auswertung und Reflektion ihrer Erfahrungen. Danach neigt sich der erste Projektlauf bereits dem Ende zu und die Coaches werden aus ihrem „Amt“ entlassen, in der Regel nicht, ohne für Nachfolge-Coaches zu werben.

Für das nächste Jahr gibt es bereits interessierte Studierende, die ihre Ideen im E-Coaching-Projekt einbringen möchten. Ob eine Weiterführung des Projektes möglich sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss, da es zum Ende des Jahres auslaufen wird. Doch für die Projektmitarbeitenden ist klar: „Der Bedarf ist definitiv da! Die positiven Rückmeldungen der E-Coaches, deren Betreuer:innen sowie der Format-Teilnehmenden zeigen, dass das E-Coaching-Projekt mit seiner Ausrichtung einen Nerv getroffen hat, der zukunftsweisend ist. Das Beispiel der Python/Jupyter-Notebook-Schulungen hat gezeigt, dass damit auch eine nachhaltige Verankerung neuer Lehrtechnologien im Lehrkörper vorangebracht werden kann“, sagt Projektleiter Prof. Klaus Hering.

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news-4466 Wed, 03 Nov 2021 10:34:03 +0100 Ferienhochschule 2021 | live, digital, modular https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4466/ Mädchen und Jungen der Klassenstufen 10 bis 12 haben vom 26. bis 29. Oktober 2021 Einblicke ins Studium an der HTWK Leipzig gewonnenWährend der sächsischen Herbstferien konnten sich vom 26. bis 29. Oktober 2021 Mädchen und Jungen der Klassenstufen 10 bis 12 über ein Studium an der HTWK Leipzig informieren und erste interessante Einblicke gewinnen.

Mit mehr als 90 Anmeldungen und 30 Einzelveranstaltungen ist die Ferienhochschule 2021 mit neuem Konzept und interessanten Angeboten gestartet – live, digital und modular.

Bis 2019 war die Ferienhochschule als fünftägige Schnupperstudium konzipiert und bot mit Informationsveranstaltungen, Führungen und Workshops allen Teilnehmer:innen Einblick in zahlreiche Studiengänge der sieben Fakultäten. Seit 2020 können Interessierte nun einzelne Veranstaltungen auswählen.

Wer an der Ferienhochschule 2021 teilnehmen wollte, musste sich frühzeitig für die Wunschveranstaltung online anmelden, denn gerade für Workshops wie Studienorientierung, 3D-Druck oder Nachhaltiges Bauen war die Teilnehmerzahl begrenzt. Pro Modul konnte eine Veranstaltung ausgewählt werden.

Sehr schnell ausgebucht waren die Informationsworkshops zur Studienorientierung, die am ersten Tag der Ferienhochschule stattgefunden haben. Interessierte erhielten einen informativen Einblick in das Studium an der HTWK inkl. Campusführung mit Student:innen.

Der zweite Tag war für die Online-Module vorgesehen. Lehrende und Student:innen stellten via Zoom ihren Studiengang vor, informierten über das Auslandsstudium oder standen für Fragen zur Verfügung. Das digitale Angebot wurde auch von Schüler:innen aus entfernten Regionen wahrgenommen.

Am dritten und vierten Tag der Ferienhochschule 2021 konnten Schüler:innen in Workshops selber kreativ werden, programmieren, entwerfen oder Solarzellen vermessen. Beim Workshop „Entwerfe dein 3D-Objekt und nimm es in die Hand“ durften die Teilnehmer:innen unter Anleitung von Jan Dossin (Laboringenieur, Fakultät ING) mit dem Online-Programm Tinkercad eigene Namensanhänger erstellen und anschließend vom 3D-Drucker ausdrucken lassen. Laboringenieur Lukas Kube von der Fakultät Ingenieurwissenschaften stellte im Workshop „Wie programmiere ich eine Werkzeugmaschine?“ die DMU 50 vor. Programmieren war ebenfalls möglich und wer wollte, konnte sein Programm dann auch auf der Werkzeugmaschine ausprobieren.

3D-Druck Workshop Fakultät ING © HTWK Leipzig

3D-Druck Workshop Fakultät ING © HTWK Leipzig

Workshop Werkzeugmaschine Fakultät ING © HTWK Leipzig

Workshop Werkzeugmaschine Fakultät ING © HTWK Leipzig

Dank des neuen, modularen Konzepts konnten mehr Schüler:innen die Angebote der Ferienhochschule der HTWK Leipzig wahrnehmen. Auf besonders großes Interesse sind alle Angebote rund um Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt gestoßen sowie die Studienorientierung mit Campusführung.

Neben der Ferienhochschule besteht für Studieninteressierte auch an folgenden Informationsveranstaltungen die Möglichkeit sich zu informieren:

Tag der offenen Hochschultür | 13.01.2022

Hochschulinformationstag | 07.05.2022, 10.00 - 15.00 Uhr

Schul-Webinar mit Studierenden | 25.11.21, 13.01.22, 01.03.22 uvm.

Girl’s Day | 28.04.2022, 10.00 – 13.00 Uhr

PDF-download: Programm Ferienhochschule 2021 HTWK Leipzig ↗

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news-4418 Wed, 27 Oct 2021 14:10:00 +0200 Auf dem Weg zur klimaneutralen Grundschule https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4418/ Die Grundschule in Wermsdorf will sich selbst mit genügend Energie versorgen. Die HTWK Leipzig zeigt auf, wie das Gebäude klimaneutral werden kannNachhaltigkeit spielt im Bau eine immer wichtigere Rolle. Damit ein Gebäude klimaneutral ist, braucht es eine positive Klimabilanz. Das Gebäude soll sich dabei selbst mit genügend Energie versorgen, indem es Strom durch erneuerbare Energien erzeugt. Das ist auch das Ziel der 2019 neugebauten Grundschule „Zur alten Poststation“ im sächsischen Wermsdorf. Um die eigene Energiebilanz zu messen, beauftragte die Gemeinde Wermsdorf die HTWK Leipzig mit dem Monitoring.

Der Energieverbrauch der Grundschule in Wermsdorf wurde von Oktober 2019 bis August 2021 vom Institut für Hochbau, Baukonstruktion und Bauphysik (IHBB) der HTWK Leipzig überwacht. Nun steht fest: Insgesamt erzeugten die Solarmodule der Schule 47.537 Kilowattstunden Strom. Die Schule selbst verbrauchte im selben Zeitraum allerdings 53.242 Kilowattstunden Strom – 5.705 Kilowattstunden zu viel, um klimaneutral zu sein.

Messen und optimieren

Für das Monitoring konnten Ulrich Möller, Professor für Bauphysik und Baukonstruktion, und seine Mitarbeiterinnen Stephanie Weiß und Antonella Polzin mittels Fernüberwachung die Gebäudetechnik steuern, messen und auswerten. „Mit unseren Optimierungsvorschlägen, die wir der Gemeinde Wermsdorf mit auf den Weg geben, kann die Schule voraussichtlich ein Effizienzhaus-Plus werden. Wir freuen uns, dass unsere Hochschule hier die langjährige Erfahrung in der Bilanzierung von energieeffizienten Gebäuden einbringen konnte“, sagt Prof. Ulrich Möller während der Übergabe des Abschlussberichts. Die nutzerspezifische Steuerung der Anlagentechnik, allem voran der Lüftungsanlage, sei dabei der Schlüssel zum Ziel einer klimaneutralen Schule.

Der Energieverbrauch von Effizienzhäusern wird in der Regel über einen Zeitraum von zwei Jahren überwacht. Mit den Erkenntnissen aus den Messungen werden zukünftige Projekte noch effizienter gestaltet. Die Ergebnisse des Abschlussberichts sind deshalb wichtig für alle Planerinnen und Planer klimaneutraler Gebäude. Den aktuellen Stand der Forschung mit einzubeziehen, ist dabei unerlässlich: „Es wird immer dringlicher, klimaneutrale Gebäude zu errichten. Das gelingt uns, indem wir diese Gebäude engmaschig betreuen, auf Fehler im laufenden Betrieb hinweisen und Möglichkeiten finden, Energie einzusparen“, so Stephanie Weiß.

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news-4452 Wed, 27 Oct 2021 13:16:47 +0200 Erster August-Horch-Ehrenpreis für Prof. Siegfried Bülow https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4452/ Ehemaliger Porsche-Leipzig-Chef und Honorarprofessor für Projekt- und Prozessmanagement an der HTWK Leipzig ausgezeichnetSiegfried Bülow ist die erste Person, die mit dem August-Horch-Ehrenpreis ausgezeichnet wurde. Den Preis haben die IHK Chemnitz, das Automobilzuliefernetzwerk AMZ, das August Horch Museum Zwickau und die DRH Vermögensverwaltung ins Leben gerufen, um besondere Verdienste um den sächsischen Automobilbau und die Zulieferindustrie des Freistaates zu würdigen. Die Ehrung wurde anlässlich des 25. Internationalen Jahreskongresses der Automobilindustrie am 12. Oktober 2021 in Zwickau im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer vorgenommen.

Siegfried Bülow ist seit 2019 Honorarprofessor für Projekt- und Prozessmanagement an der HTWK Leipzig. In der Begründung für die Einreichung heißt es unter anderem, er habe "Verantwortung in einer dramatischen Phase deutscher Geschichte" übernommen: „Als Bülow die Leitung des VEB Barkas-Werke im Januar 1989 übernahm, war bereits klar, dass die DDR-Wirtschaft am Boden liegt. Ihm ist also eine sehr undankbare Aufgabe übertragen worden. Als anderthalb Jahre später die DDR nicht mehr existierte und die Wirtschafts- und Wiäh­rungsunion in Kraft trat, war auch Barkas am Ende. Trotz aller Teilprivatisierun­gen, Neugrün­dungen, Verkäufe und Versuche, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten, kam Bülow die Aufgabe zu, rund 2.300 der ursprünglich mehr als 4.500 Mitarbeiter entlassen zu müssen – darunter auch Mitglieder seiner eigenen Familie.“

Barkas, Volkswagen, Porsche

Die Chemnitzer Fabrik ging dann an Volkswagen, Bülow später nach Wolfsburg, wurde Chef der Lackiererei mit 4.000 Mitarbeitern. Der Ein­stieg in den neuen Job sei nicht einfach gewesen, sagt er. Der Bereich Lackiererei sei für ihn Neuland gewesen und er habe sich in das neue Arbeitsfeld erst einmal intensiv einarbeiten müssen.
Siegfried Bülow sollte noch eine weitere Chance erhalten, etwas für seine sächsische Heimat zu tun: Im Jahr 2000 meldete sich ein Headhunter im Auftrag von Porsche. „In Ihrer Heimat will eine Automobilmarke ein neues Werk bauen, hätten Sie Interesse?“ Der Rest ist Geschichte.
Siegfried Bülow: „Mit der einmaligen Chance, auf der grünen Wiese ein Automobilwerk aufbauen zu dürfen, war es für mich persönlich wie fachlich eine Herzensangelegenheit, Porsche in Sachsen eine zweite Heimat zu geben und mich für den wirtschaftlichen Wohlstand meiner Landsleute ein­zusetzen. Mein Credo lautet: Wir im Management sind die Dienstleister für die Mitarbei­ter am Band, denn sie schaffen die Werte.“

Zur Person

Prof. h.c. Siegfried Bülow wurde 1952 in Chemnitz geboren. 1968 begann er eine Werk­zeugmacherlehre in den Chemnit­zer Barkas-Werken, einem sächsischen Transporter- und Motorenproduzenten. Nach der Berufsaus­bildung studierte Bülow berufsbegleitend Maschinen­bau an der damaligen TH Karl-Marx-Stadt. 20 Jahre nach Ausbildungsstart bei Barkas wurde Siegfried Bülow Direktor Produktion und noch in der DDR-Phase Betriebsleiter. 1990 wurde er die Geschäftsführer des Motorenwerkes Chemnitz, welches von Volkswagen auf Initiative von Prof. Carl Hahn, dessen damaligen Vorstandsvorsitzenden 1990 über­nommen wurde. Später wechselte Bülow zum Volkswagen-Standort Wolfsburg, wo er zahlreiche Führungspositionen innehatte. 1999 nahm er das Angebot der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG an, ein neues Werk am Standort Leipzig aufzubauen. 2002 wurde eine der modernsten Automobilfabriken weltweit offiziell eingeweiht. Unter Siegfried Bülow wurde das Werk mit Investitionen von über 1,3 Milliarden Euro kontinuierlich auf- und ausgebaut. Heute werden von mehr als 4.100 Mitarbeitern 60 Prozent aller Porsche Fahr­zeuge mit interna­tional ausgezeichneten Qualitätsstandards in Leipzig gefertigt.
Nach 17 Jahren an der Spitze von Porsche Leipzig ging Prof. Siegfried Bülow 2017 in Ruhestand. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

Der Vorschlag für die Ehrung Siegfried Bülows wurde gemeinsam eingereicht von:

  • Prof. Dr. Jens Jäkel (Dekan Fak. Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig)
  • Prof. Dr. Gunter Krautheim (Rektor a.D., Westsächsische Hochschule Zwickau)
  • Dr. Joachim Lamla, (kaufmännischer Geschäftsführer, Porsche Leipzig GmbH)
  • Bernd Merbitz (Polizeipräsident a.D.)
  • Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Präsident Fraunhofer Gesellschaft, München),
  • Jürgen Rehm (Vorstandsvorsitzender Gemeinnütziger Förderverein Fahrzeugmuseum Frankenberg/Sa. e.V.) und
  • Prof. Andreas Schulz (Direktor Gewandhaus Leipzig)

    (alphabetische Reihenfolge)
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news-4449 Wed, 27 Oct 2021 11:39:53 +0200 Eine Woche für die Nachhaltigkeit https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4449/ Vom 25. bis 29.10.2021 laden die „Students for Future HTWK“ zu einem abwechslungsreichen Programm ein Zwei Jahre nach der “Public Climate School” veranstaltet die Hochschulgruppe Students for Future HTWK des StudierendenRates der HTWK Leipzig eine Nachhaltigkeitswoche an der Hochschule.
Zwölf Studierende aus unterschiedlichen Fakultäten erarbeiteten in den vergangenen sechs Monaten das Konzept.

"Angesichts der Klimakrise, die inzwischen auch bei uns extreme Wirkungen entfaltet, müssen die Bildungsinstitutionen ihre Lehrinhalte anpassen und auf neue Ideen und ökologische Umsicht setzen. Denn wir, die jetzt studieren, werden die nächsten Häuser bauen, Wirtschaftsweisen erforschen und die Gesellschaft mitgestalten", meint Karla Beile, eine der Organisatorinnen. "Unsere Hochschule bietet durch ihr breites Spektrum an Studiengängen ein enormes Potential, die Lehrinhalte noch mehr als bisher auf ökologische und transformative Schwerpunkte auszurichten.“

Daher hat Students for Future HTWK Lehrpersonal der Hochschule und externe Vortragende zur Ausgestaltung eingeladen, Workshops und eine Filmvorführung organisiert. Neben dem Programm am Nachmittagstellen einige Professor*innen den Lehrplan um und passen ihn thematisch an. In der Gustav-Freytag-Straße gibt es außerdem ein “Couch-Café” mit Mitmachaktionen und Infomaterial. Die Students for Future HTWK danken allen Unterstützer*innen im Lehrkörper der Hochschule und dem Rektorat für die Möglichkeit, diese Woche durchzuführen.

„Nachhaltigkeit und Klimaneutralität sind die zentralen Themen und Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere Hochschulen als Bildungs- und Forschungseinrichtungen müssen den Diskurs fördern und zur Lösung der Probleme beitragen. Ich freue mich sehr darüber, dass die Students for Future HTWK im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche Eigeninitiative zeigen und unterstütze dieses Engagement mit Nachdruck. Das Thema Klimagerechtigkeit ist bereits sehr präsent in allen Bereichen unserer Hochschule. Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitswoche werden den Austausch in der Senatskommission 'Klimaneutralität und Nachhaltigkeit' bereichern, die auf Vorschlag der Hochschulleitung eingerichtet wurde und ihre Arbeit im Wintersemester aufnimmt“, sagt Professor Mark Mietzner, Rektor der Hochschule.  

(Text: Therese Tietze/S4F & Franka Platz)

Weitere Infos und Programm

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news-4441 Thu, 21 Oct 2021 23:04:43 +0200 Sturmschäden am Geutebrück-Bau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4441/ Sturmtief „Ignatz“ beschädigte das Dach – Informationen für GeschädigteDie Abdichtung des Flachdaches über dem Lehrgebäude hatte sich gelöst und drohte abzustürzen. Mehrere Dämmplatten und Holzbretter mit Befestigungsmaterial fielen durch die Windstöße auf Straße und Fußweg, wodurch parkende Fahrzeuge getroffen wurden.

Eingeleitete Sofortmaßnahmen

Aus Sicherheitsgründen musste der Haupteingang in den Geutebrück-Bau sowie der Fußweg gesperrt werden. Der Eingang in das Südtreppenhaus (Poststelle) kann weiterhin genutzt werden. Bitte passieren Sie den Kreuzungsbereich Karl-Liebknecht-Straße/Eichendorffstraße zügig und halten Sie sich vorsichtshalber nicht länger in diesem Bereich auf, bis alle Reparaturen abgeschlossen sind. Die Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts ist auf Höhe des Geutebrück-Baus bis zur Ecke Eichendorffstraße gesperrt.

Ein vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) beauftragte Dachdecker wird am Freitagmorgen (22.10.2021) ab 8 Uhr den Schaden am Dach beseitigen.

Informationen für Geschädigte

Ihr Fahrzeug stand in der Mittagszeit vor dem Gebäude und Sie haben einen Schaden daran festgestellt? Dann wenden sich bitte per E-Mail mit einer ausführlichen Dokumentation des festgestellten Schadens und Standortes an das Dezernat Technik. Sollten Sie Fotos gemacht haben, bitten wir Sie darum, diese der Schadensdokumentation beizufügen. Bitte melden Sie den Schaden dennoch ihrer eigenen Kaskoversicherung. Wir leiten die E-Mails gesammelt an das SIB als Vertretung des Eigentümers weiter: technik (at) htwk-leipzig.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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news-4434 Wed, 20 Oct 2021 16:04:35 +0200 3. Saxony⁵ Science Slam 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4434/ Am 11. November 2021 heißt es wieder: Geballte Wissenschaft – kompakt verpackt, denn die Uhr tickt. Fünf Forschende präsentieren ihre Themen

Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der fünf sächsischen Hochschulen treten beim 3. Saxony Science Slam am Donnerstag, den 11. Oktober 2021, an. Sie wollen ihr Forschungsprojekt möglichst interessant, kurzweilig und anschaulich präsentieren und am Ende den Pokal als Siegerin oder Sieger mit nach Hause nehmen. Ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente zur Veranschaulichung des Themas – alle Hilfsmittel sind erlaubt, um in kurzweiligen Vorträgen sowohl fachkundiges als auch fachfremdes Publikum mit der Begeisterung für das eigene Thema anzustecken.

Auch Helene Böhme von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig verlässt ihr Labor und betritt an jenem Abend die Bühne im Filmstudio: „Ich werde den Zuschauerinnen und Zuschauern erklären, warum ich mich mit dem Zuhause der Ninja Turtles beschäftige und wieso es so wichtig ist, auch mal einen Blick nach unten zu werfen“, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft.

Neben ihr treten vier weitere Slammer auf. Nach den fünf Vorträgen wird abgestimmt: Welche Slammerin oder welcher Slammer konnte überzeugen? Wer konnte sein Forschungsthema am interessantesten und anschaulichsten vermitteln? Wer hat die Köpfe und Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer gewonnen? Das Publikum entscheidet, wer den Pokal als Vertreterin oder Vertreter der eigenen Hochschule mit nach Hause nehmen darf.

Teilnahme: Anmeldung und Link zum Live-Stream

Die Veranstaltung wird am 11. November 2021 ab 19:00 Uhr live auf dem Saxony⁵ YouTube-Kanal gestreamt.

Wer vor Ort in Mittweida an der Veranstaltung teilnehmen möchte, wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail bei Connie Kanter von der Hochschule Mittweida unter kanter (at) hs-mittweida.de gebeten. Bitte beachten Sie, dass ein Nachweis zur Erfüllung der 3G-Regel benötigt wird und der Zutritt mit Covid-19-Symptomen nicht gestattet ist.

Alle Slammerinnen und Slammer mit ihren Themen im Überblick:

Dieses Jahr treten an:

Prof. Dr. Röbbe Wünschiers (Hochschule Mittweida)
Tagebuch einer Biene
Führen Sie ein Tagebuch? Bienen tun dies – etwas technischer könnten wir es auch als Flug-Logbuch bezeichnen. Sie tun dies natürlich nicht bewusst, sondern über den eingesammelten Pollen im Pollenhöschen. Eine Analyse des Pollens gibt Auskunft über die besuchten Blüten. Können wir diese Information entschlüsseln und nutzen? Klaro. Können wir daraus etwas über die Biodiversität rund um den Bienenstock lernen? Vielleicht.

Prof. Dr. Georg Freitag (HTW Dresden)
Übersinnliche Wahrnehmung - die Welt taktil Sehen
Trotz unserer fünf (Haupt-)Sinne nehmen wir nur einen winzigen Bruchteil unserer Umwelt wahr. Für viele der Wunder jenseits des Erlebbaren sind wir sozusagen blind und taub. Der Ansatz des taktilen Sehens ermöglicht es erstmals die Welt um uns herum mit Hilfe des augmentierten Tastsinns zu erkunden. Die hierbei spürbaren Sinneseindrücke eröffnen neue Chancen und ungeahnte Welten – eine übersinnliche Erfahrung.

Dipl.-Ing. Jens Maiwald (Hochschule Zittau/Görlitz)
Keiner weiß, was der Andere macht, trotzdem wird an alle gedacht
Strom kommt aus der Steckdose – steile These, aber stimmt so weit. Im Hintergrund jedoch rücken die Erzeuger immer näher an den Verbraucher heran. Die Märkte hingegen bleiben starr. Jens Maiwald stellt sich die Frage: was, wenn nicht?! Was passiert, wenn Strom nicht nur vor der Haustür erzeugt, sondern auch verkauft wird?

Prof. Dr. Mike Espig (Westsächsische Hochschule Zwickau)
Die Leiden des jungen StronKI
Sogenannte Schwache Künstliche Intelligenzen sind bereits fester Bestandteil unseres Alltags: Spracherkennung, Navigationssysteme, Übersetzungstools. Die wahre Herausforderung sind Starke KI, die selbstständig Aufgaben erkennen, analysieren und lösen können. Bisher kennen wir solche Intelligenzen nur aus Science-Fiction-Filmen – Prof. Dr. Mike Espig arbeitet daran, ihnen auch in der Realität aus den Kinderschuhen zu helfen.

M. Sc. Helene Böhme (HTWK Leipzig)
Die Stadt unter der Stadt – warum Kanäle stinken (oder auch nicht)
Abwasserentsorgung ist ein Thema, das alle berührt, aber über das niemand gerne redet. Die „Stadt unter der Stadt“ kennt man eher als das Versteck von mutierten Kampfschildkröten oder mystischen Monstern als Arbeitsort. Wie unser Kanalnetz funktioniert und warum gutes Abwasser nicht stinkt, darum geht es bei Helene Böhme.

Hintergrund: Hochschulzusammenarbeit in Sachsen mit Saxony⁵

Mit Saxony⁵ bündeln die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Leipzig, Dresden, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau mit weiteren Partnerinnen und Partnern ihre Ressourcen und Kompetenzen in einem Transferverbund. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und intelligente Vernetzung stärkt der Hochschulverbund den forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer in Sachsen und befördert eine neue Qualität von Innovationen sowie neuen Forschungsprojekten.

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HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4430 Wed, 20 Oct 2021 09:39:12 +0200 Deutschkurs für Geflüchtete ab Januar 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4430/ Die HTWK Leipzig führt die studienvorbereitenden Deutschkurse weiter – Anmeldung ab sofort möglichGefördert durch den DAAD bietet die HTWK Leipzig seit 2019 studienvorbereitende Sprachkurse an. Die Kurse haben zum Ziel, Geflüchtete und andere Studieninteressierte auf das Sprachniveau zu bringen, das für ein Studium in Deutschland notwendig ist. Außerdem sind Workshops und Exkursionen Teil der Sprachausbildung.

Von Januar bis Juni 2022 findet der nächste studienvorbereitende Sprachkurs statt. Der Kurs führt über sechs Monate vom Niveau B1 zum Niveau C1 und schließt mit der TestDaF-Prüfung ab.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine direkte Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur oder Studienabschluss aus dem Heimatland) sowie Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1. Die Bewerbung erfolgt ab sofort über das Anmeldeformular auf der Website.
Zusätzlich werden einige kostenpflichtige Plätze an Personen ohne Fluchthintergrund vergeben. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

 

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news-4428 Mon, 18 Oct 2021 15:44:56 +0200 HTWK Leipzig mit Studiengang „Buch- und Medienwirtschaft“ auf der Frankfurter Buchmesse https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4428/ Auf der vom 20. bis 24. Oktober 2021 stattfindenden Frankfurter Buchmesse wird auch die HTWK Leipzig auf dem Gemeinschaftsstand „Studium rund ums Buch“ vertreten sein.Der Stand wird traditionell gemeinsam von mehreren Hochschulen und Universitäten initiiert. Die Studierenden des Leipziger Studiengangs „Buch- und Medienwirtschaft“ haben rund um ihren Aufritt vielfältige Angebote organisiert und werden über das Studium an der HTWK sowie die Aufstellung ihres Studiengangs informieren. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Einschränkungen handelt es sich dabei primär um Online-Formate. So wird am 20. Oktober auf dem YouTube-Kanal „Studium rund ums Buch“ um 16 Uhr der Studiengang im Rahmen einer informativen Quizshow vorgestellt. Am 22. Oktober folgt dann um 15 Uhr ein Interview mit der Schreib-WG und ihren Mitgliedern Nina MacKay, Andreas Suchanek, Nica Stevens und Christian Handel. Schließlich wird es am 24. Oktober um 14 Uhr eine Live-Veranstaltung mit der Buchbloggerin fernwehwelten geben. Die gesamten Messetage über lockt ein Gewinnspiel auf dem Instagram-Kanal @buch_und_medienwirtschaft, bei dem Goodie Bags mit attraktiven Inhalten gewonnen werden können.

Aber auch wer gern persönlich mit den Studierenden ins Gespräch kommen möchte hat dazu die Gelegenheit. So stehen am 21. Oktober zwischen 11.00 bis 13.00 Uhr die Studierenden am Stand E2 in Halle 3.1 der Frankfurter Buchmesse Rede und Antwort bei allen Fragen rund um den Studiengang „Buch- und Medienwirtschaft“, die HTWK Leipzig oder das Studienleben in Leipzig.

Ansprechpartnerin: Alexandra Mayer (alexandra.mayer (at) stud.htwk-leipzig.de)

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news-4417 Thu, 14 Oct 2021 15:06:23 +0200 „POST COVID: Nach- und Nebenwirkungen einer Pandemie“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4417/ Öffentliche Ringvorlesung im Studium generale der HTWK Leipzig im Wintersemester 2021/22Das SARS-CoV-2-Virus hat unser Leben und unser Zusammenleben in kürzester Zeit dramatisch verändert. Distanz und Masken prägten plötzlich den Alltag, die Einschränkung von Grundrechten wurde beklagt. Und zu viele kamen nicht aus den Intensivstationen zurück.
Dass wir um Toilettenpapier stritten, klingt schon jetzt nur noch nach Anekdote. Die Wirtschaft stand still, um das Virus auszubremsen, oder weil schlicht die LKW nicht mehr fuhren. Heute fehlen Chips oder andere Vorprodukte. Die globalen Lieferketten laufen nicht mehr so geschmeidig wie einst.

Welche Wirkung wird all das langfristig auf unser Wirtschaften haben? Wie wird sich unser soziales Leben verändert haben, wenn die Pandemie einst vorüber sein wird? Geben wir einander dann wieder die Hände? Wieviel bleibt vom digitalen Lernen und von der mobilen Arbeit? Kurzum: Wie kann sie aussehen, die viel beschworene „neue Normalität“?

Was bleibt anders? Das ist die Leitfrage der öffentlichen Ringvorlesung im Studium generale der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) im aktuellen Wintersemester.

„Über der Diskussion um Impfquoten und Inzidenzen darf man den Blick für die tiefgreifenden Änderungen nicht verlieren, die mit der Pandemie einhergehen. Da ist auf der einen Seite die Innovationsbeschleunigung im Bereich der Digitalisierung. Und daneben die Spaltung und Verunsicherung der Menschen durch Filterblasen und Fehlinformationen. Darüber wollen wir reden“, sagt Dr. Martin Schubert vom Hochschulkolleg, der die Veranstaltungsreihe seit Jahren organisiert.

13 Veranstaltungen laden ein

Den Auftakt macht  am 20. Oktober Dr. Inga Laß vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden. Sie spricht über die Pandemie und ihre Folgen aus Sicht von Familien, die sich vor besonders große Herausforderungen gestellt sahen, war doch der familiäre Alltag stark von den Schließungen von Kitas und Schulen betroffen.

Das Thema „psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie“ wird am 2. Februar 2022 im letzten Vortrag der Reihe noch einmal aufgegriffen, wenn Prof. Ulrike Ravens-Sieberer vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf aus aktuellen Forschungsergebnissen berichtet.

Am 27. Oktober steht Leipzig im Mittelpunkt: „Die Leipziger Clubszene vor, in und nach der Pandemie“. Sie wird live vom Gleisdreieck übertragen – der Location im Leipziger Süden, die gerade – auch mit Expertise der HTWK Leipzig – umgebaut wird, um perspektivisch Teile der Leipziger Clubkultur zu beherbergen.

Weitere Vorträge widmen sich dem digitalisierten Lehren und Lernen, der Digitalisierung von Museen, Veränderungen der globalen Lieferketten und der Wirtschaft generell unter dem Einfluss von Corona, sowie der neuen Arbeitswelt und dem mobilen Arbeiten.

Ort und Zeit: Die Vorlesungen finden vo m 20.10.2021 bis zum 02.02.2022 mittwochs von 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr im Hörsaal N001 (Nieper-Bau), Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig statt.
Der Besuch ist kostenfrei, Anmeldung ist nicht nötig.
Sie werden live ins Internet übertragen. Die Aufzeichnungen finden Sie auf dem Mediaserver der HTWK Leipzig, meist ab dem folgenden Tag.

Alle Themen und Termine der Ringvorlesung finden Sie hier

Weitere öffentliche Vortragsreihen der HTWK Leipzig unter „HTWK für alle“

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news-4410 Thu, 14 Oct 2021 14:48:00 +0200 DAAD-Preisträger 2021: Wadah Mohammed https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4410/ Dieses Jahr ging der mit 1.000 Euro dotierte Preis an einen Absolventen des BauingenieurwesensDer DAAD-Preis für den besten Studienabschluss eines/einer internationale/-n Studierende/-n wurde im Oktober 2022 zum 25. Mal in Folge vergeben.

Wadah Mohammed kam im August 2015 als Flüchtling nach Deutschland und fand seine zweite Heimat in der Studienstadt Leipzig. Er wuchs in der Stadt Aleppo (Syrien) auf, die seine Familie aufgrund der unsicheren Kriegsverhältnisse verlassen musste. Seine Familie ging in die Türkei und Wadah kam alleine nach Deutschland. Hier eignete er sich schnell die deutsche Sprache an und begann 2018 den Studiengang “Bauingenieurwesen” an der HTWK Leipzig zu studieren.

Bereits in Syrien absolvierte Wadah Praktika im Bereich des Bauingeneurwesens und sah seine berufliche Zukunft in dieser Branche. “Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass in meinem Heimatland so viele Gebäude zerstört wurden. Ich möchte Häuser aufbauen und deshalb wollte ich das studieren”, sagt Wadah über seine Studienwahl. Obwohl die sprachliche Barriere zunächst ein Problem zu sein schien, hielt ihn das nicht von einem erfolgreichen Abschluss in Regelstudienzeit ab: “In der allerersten Vorlesung habe ich nicht viel verstanden. Aber dann wurde alles leichter”. Seine hohe Motivation führte dazu, dass er nicht nur einen sehr guten Abschluss erlangt hat, sondern aus seiner gesamten Matrikel der Erste ist, der sein Studium abschließt - selbst die deutschen Studierenden hat er überholt.

Bestnoten und Engagement

Mitarbeitende und Professor/-innen der Hochschule loben Wadah Mohammed für sein unermüdliches Interesse am Fach, sein Engagement und seine überdurchschnittlichen Noten. Laut Prof. Dr. Gerlind Schubert aus dem Lehrgebiet der Baustatik hat Wadah den Preis ausdrücklich verdient: “Herr Mohammed ist durch seine herausragenden akademischen Leistungen und seine außerordentlich guten Deutschkenntnisse für den DAAD-Preis qualifiziert. Er engagiert sich gesellschaftlich und interkulturell in bemerkenswerter Weise.” Mit zweiterem ist unter anderem Wadahs Engagement für neu immatrikulierte Studierende aus Syrien gemeint, die er als Mentor unterstützt. Außerdem hat er als Übersetzer für Geflüchtete gearbeitet und Nachhilfe in Mathematik für geflüchtete Kinder gegeben.

Nach dem erfolgreichen Bachelorabschluss in Bauingenieurwesen beginnt Wadah nun im Wintersemester 2021/22 seinen Master im selben Fach, und ebenfalls an der HTWK Leipzig. “Leipzig ist meine zweite Heimat geworden und die Hochschule gefällt mir sehr gut.” Wadah sagt außerdem, dass er in der Hochschule auf stets hilfsbereite Menschen gestoßen ist: “Ich möchte allen danken, die mir auf meinem Studienweg begegnet sind. Meine Professoren haben seit Beginn an mich geglaubt und das hat mich sehr beeinflusst.” Zudem spricht Wadah ein großes Dankeschön an seine Brüder und seinen Vater Abdulmajid Mohammed aus: “Vor allem möchte ich meinem Vater danken, ohne ihn wäre ich nicht hierhergekommen.”

Wir sagen auch Danke - für die Bereicherung, dass Wadah Mohammed ein Teil unserer Hochschule geworden ist. Wir gratulieren herzlich zum Erhalt des DAAD-Preises und wünschen viel Erfolg für den Master an der HTWK Leipzig.

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news-4416 Thu, 14 Oct 2021 12:01:53 +0200 Humboldt-Slam: Bibliotheksteam bekam zweitstärksten Applaus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4416/ Beitrag nachbearbeitet als Video onlineViel Applaus beim gestrigen Humboldt-Slam: Anika Geyer, Alexandra Strieder und Anne-Kathrin Thiele bewiesen Entertainer-Qualitäten und stellten mit einem Mini-Schauspiel samt Hintergrund-Comicfilm das Kursangebot der Bibliothek vor.

Das Publikum begleitete die Studentin, die im Internet für ihre Hausarbeit recherchiert, eine gute Note erwartet hat und umso enttäuschter ist, dass es gerade mal eine Drei geworden ist. Es verstand aber auch die Professorin, die sich über falsche Paginierung, fehlende Angaben bei der Zitation und eine unpassende Auswahl der Informationsquellen ärgerte und Logik und Struktur in der Argumentation vermisste.
Was tun? Die Bibliothekarin wusste Abhilfe: Verschiedene Kurse vermitteln das Handwerkszeug zum wissenschaftlichen Arbeiten, zeigen, wie man fachlich seriöse Quellen findet und korrekt zitiert und nicht zuletzt, wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut sein soll. Natürlich kommt in der Bibliothek auch das Thema Literaturrecherche nicht zu kurz.

Die Kurse sind unter den Schlagworten „Informationsfähigkeit – Recherchieren und Schreiben“ in diesem Semester erstmals Bestandteil des Studium Generale.

Beim Humboldt-Slam treten Dozierende aus dem Studium Generale gegeneinander an und werben mit kurzen und kurzweiligen Beiträgen um die Gunst der Studierenden. Per Applausometer wird der Gewinner bestimmt – der Beitrag der Bibliotheksmitarbeiterinnen erntete den zweitstärksten Applaus.

→ Hier gibt’s den vertonten Comicfilm zum Anschauen

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news-4406 Thu, 14 Oct 2021 11:06:00 +0200 Wo Digitalisierung mehr als ein Schlagwort ist https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4406/ Actemium Deutschland verleiht zum dritten Mal Förderpreis Angewandte Digitalisierung an drei Studierende der HTWK LeipzigIn diesem Jahr hat Actemium Deutschland zum dritten Mal den Actemium Förderpreis „Angewandte Digitalisierung“ an Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) für ihre herausragenden Abschlussarbeiten verliehen. Die Verleihung erfolgte am 11. Oktober 2021 im Rahmen der feierlichen Immatrikulationsfeier der HTWK Leipzig im Gewandhaus in Leipzig.

Die Digitalisierung transferfähig zu machen und nicht allein in der Theorie zu realisieren, ist dabei wohl eines der wichtigsten Kriterien, an denen sich die Bewerberinnen und Bewerben messen lassen mussten. Nach einem erfolgreichen Online-Pitch Day, der Ende September 2021 stattfand, hatte die Jury viel Diskussionsgrundlage und musste sich zwischen den zehn besten Arbeiten entscheiden. „Eine Wahl, die nicht immer leicht fällt, da natürlich die Arbeit ausschlaggebend ist, aber auch die Präsentation und Vermittlung“, so Gerald Taraba, CEO Actemium Deutschland.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Förderpreises Angewandte Digitalisierung sind Nikola Milosevic (1. Platz) mit seiner Arbeit „Segmentation of Ultra-High Field Magnetic Resonance Brain Images for Multi-Parameter Mapping using Deep Learning”, unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Gerold Bausch, Simon Kerner (2. Platz), dessen Masterarbeit das Thema „Numerische Untersuchungen eines Wärmepumpentrockners mit Fokus auf Reduzierung des Energieverbrauchs“ betrachtete, betreut von Prof. Dr.-Ing. Detlef Riemer, und Vanessa Simon (3. Platz) mit dem Thema „Der Einfluss manueller Bedienelemente auf den Sprachlernerfolg bei der Nutzung von Smartphone-Applikationen“, mit Betreuung von Prof. Dipl.-Kfm. Dipl.-Oec. Friedrich Figge.

Der Erstplatzierte, Nikola Milosevic, untersuchte in seiner Arbeit Verfahren zur automatischen Gewebesegmentierung von Gehirn-MRTs mit Hilfe künstlicher neuronaler Netze und deren Leistungsfähigkeit.
Für die bildbasierte Objekterkennung und Segmentierung übertreffen KI-basierte Verfahren meist menschliche Expertinnen und Experten und können so die behandelnden Spezialistinnen und Spezialisten sehr gut bei einer Diagnose unterstützen. Diese Segmentierung von MRT-Bildern wurde vollständig automatisiert. Die besondere Herausforderung bestand bei der Arbeit darin, dass die medizinischen Daten für das Training der neuronalen Netze nur aus sehr geringen Datenmengen bestehen. Deshalb wählte Milosevic eine Kombination aus einem klassischen nichtüberwachten und einem überwachten neuronalen Netz. In seiner Masterarbeit hat er sich damit einer komplexen und hochaktuellen wissenschaftlichen Fragestellung gewidmet, deren Lösungsansatz er sehr zielstrebig, in besonders hoher Qualität und Sorgfalt wissenschaftlich untersucht und dokumentiert hat. Aufgefallen ist der Jury auch, dass sowohl die theoretischen Betrachtungen als auch die praktischen Analysen sehr gut aufeinander aufbauen und es so dem Lesenden ermöglicht wird, in dieses Thema einzutauchen.

Actemium-CEO Gerald Taraba: „Die Einzigartigkeit dieses Preises liegt in der Integriertheit des Themas Digitalisierung in alle Fachgebiete unseres Lebens und somit Fakultäten. Die breite Themenvielfalt bei den Einreichungen spiegelt dies auch in diesem Jahr wider. Wir danken allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre individuellen Beiträge.“

Der Beitrag erschien zuerst auf der Webseite unseres Partners Actemium Deutschland.

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news-4408 Wed, 13 Oct 2021 12:47:34 +0200 Herzlich Willkommen, Incomings! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4408/ Neue Austauschstudierende unserer internationalen Partnerhochschulen starten ins Wintersemester 2021/2022Im Wintersemester 2021/2022 beginnen 25 Studierende von Hochschulen in Frankreich, Italien, Jordanien, Nordzypern, Rumänien, Spanien, Tunesien, der Ukraine und den USA ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Ein Großteil von ihnen nahm vom 4. bis 8. Oktober 2021 an der Orientierungswoche teil.

Zu Beginn begrüßten die Mitarbeiterinnen des Akademischen Auslandsamtes die Austauschstudierenden an der Hochschule. Für die Studierenden, die aufgrund von späterer Anreise nicht bei der Begrüßung dabei sein konnten, wurde die Veranstaltung online wiederholt. Neben Orientierungsveranstaltungen konnten die Studierenden den Hochschulsport bei einem Sportabend und das südliche Leipzig bei einer Stadtrallye kennenlernen. Mit einem interkulturellen Webinar, das die Austauschstudierenden auf das Studium in Deutschland vorbereitet, und der Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs endete die Orientierungswoche. Die Incomings wurden bei den ersten organisatorischen Wegen von ihren studentischen Buddies tatkräftig unterstützt.

Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in das Wintersemester und einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

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news-4407 Wed, 13 Oct 2021 11:04:00 +0200 Testmöglichkeiten für Studierende an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4407/ Testraum für nicht oder nicht vollständig geimpfte Studierende eröffnet – Update der FAQSeit 11. Oktober herrscht an der HTWK wieder echter Hochschulbetrieb – endlich! Ein großer Schritt in Richtung Normalität. Dennoch gehören auch einige besondere Regelungen zur „neuen Normalität".

Mit Wiederaufnahme des Lehrbetriebs konnte eine Vielzahl der Studierenden bei den notwendigen Einlasskontrollen einen vollständigen Impfschutz nachweisen und Testbedarfe für nicht oder nicht vollständig geimpfte Studierend beliefen sich – auf die gesamte Hochschule bezogen – auf eine niedrige Zahl. Das eröffnet die Möglichkeit, die Testung dieser kleinen Anzahl an Studierenden zentral mit einem Antigen-Schnell-Test zu organisieren. Die Hochschulleitung hat am 12.10.2021 einen Testraum am Campus im Geutebrück-Bau - G 115 -eröffnet. Die Durchführung der Tests wird dort von einem Mitarbeitenden des Wachschutzes im montags bis freitags 7-15 Uhr überwacht und bescheinigt . Dies soll insbesondere der Sicherstellung des reibungslosen Lehrbetriebs dienen.

Aktuelle FAQs

Nicht geimpfte und nicht genesene Studierende

Für einen möglichst umfassenden Selbst- und Fremdschutz an der Hochschule ist für den Zugang zu allen Veranstaltungen 3-G nachzuweisen. Sofern Studierende nicht unter die unten beschriebenen Personengruppen fallen, stellt die Hochschulleitung den Studierenden zweimal pro Woche ein kostenloses Schnell-Testset (Antigen-Test) für einen beaufsichtigten Selbsttest zur Verfügung. Die Studierenden können den beaufsichtigten Selbsttest gegen Ausgabequittung für das Testset im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse.
Die Testergebnisse haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Sollten Studierende einen Bedarf von mehr als zwei Tests pro Woche haben, sollen bitte grundsätzlich die Testzentren oder weitere zur Ausstellung berechtigte Testgegebenheiten genutzt werden. Alternativ können selbsterworbene Testsets mitgebracht und vor Ort unter Aufsicht (vorzugsweise in G 115) der Test durchgeführt und damit der 3-G Nachweispflicht nachgekommen werden.
Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Testung für bislang einmal Geimpfte

Die Hochschulleitung hat sich entschieden, den bislang nachweislich nur einmal Geimpften für die Überbrückungszeit bis zum vollständigen Impfschutz weiterhin kostenlose Schnell-Tests (Antigen-Test) zur Verfügung zu stellen. Einmal geimpfte Studierende haben für die Ausgabe eines kostenlosen Testsets ihren teilweisen Impfschutz nachzuweisen. Die Studierenden können den beaufsichtigten Selbsttest gegen Ausgabequittung für das Testset im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Durchführung der Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse. Die Testergebnisse der Antigen-Tests haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Testung für Studierende, die mit vorgelegter ärztlicher Bescheinigung nachweisen, dass sie nicht geimpft werden können

Die Hochschulleitung hat sich ebenfalls entschieden, den nachweislich nicht Impffähigen kostenlose Schnell-Tests (Antigen-Test) zur Verfügung zu stellen. Diese Studierenden können den beaufsichtigten Selbsttest nach Vorlage der ärztlichen Bescheinigung im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Durchführung der Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse. Die Testergebnisse der Antigen-Tests haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Testung für ausländische Studierende

Sofern ausländische Studierende vollständig geimpft sind, dies jedoch mit einem nicht in der EU-zugelassenen Impfstoff erfolgt ist, können diese sich weiterhin, zur Zeit bis 31.12.2021 befristet, kostenlos in offiziellen Testzentren testen lassen. Alternativ können diese Studierenden nach Vorlage ihres Geimpftennachweises ein kostenloses Schnell-Testset (Antigen-Test) von der Hochschule erhalten und den beaufsichtigten Selbsttest im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Durchführung der Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse. Die Testergebnisse der Antigen-Tests haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Wichtig: Gemäß gesetzlicher Vorgaben haben Antigen-Tests eine Gültigkeit von 24 Stunden, PCR-Tests von 48 Stunden.

Impfangebot

Für alle Studierenden und auch alle weiteren Hochschulangehörigen sind die mobilen Impfteams des DRKs nutzbar. Diese impfen an festen Plätzen und zu bestimmten Zeiten. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Weiterführende Informationen unter: https://kee-leipzig.de/mobile-impfteams/

Der Hochschulleitung ist bewusst, dass die jetzt in der Praxis auftretenden Aufgaben eine erneute Herausforderung für alle Beteiligten bedeuten und ist zuversichtlich, dass auch diese Situation gemeinsam gemeistert werden wird.

Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

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news-4400 Mon, 11 Oct 2021 13:28:04 +0200 Willkommen und Abschied https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4400/ Neue Amtszeit: Wechsel der Gleichstellungs- und FrauenbeauftragtenAm 1. Oktober 2021 begann die neue Amtszeit der Gleichstellungsbeauftragten an der HTWK Leipzig.
In einem Get-together am 6. Oktober wurden die neu gewählten Personen in den Ämtern begrüßt – und gleichzeitig jene verabschiedet, die in den vergangenen drei Jahren die Verantwortung dafür trugen. Neben den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten trat in diesem Jahr auch die neue Frauenbeauftragte, Dr.in Julia Herrmann ihr Amt an. Ihre Vorgängerinnen, Christiane Rasch (2016-2020) und Maria Schyjka (2020-2021), wurden verabschiedet.

Gleichstellung an der HTWK Leipzig

Die letzte Amtszeit war von zwei besonderen Ereignissen geprägt: dem Wechsel des Rektorates und der Corona-Pandemie, wie Prof.in Cornelia Manger-Nestler, scheidende zentrale Gleichstellungsbeauftragte, betonte:
„Durch Corona änderte sich auch die Sicht auf Gleichstellungsthemen. Viele standen vor bis dahin unbekannten Herausforderungen, insbesondere bei der Vereinbarkeit von digitalen Formaten in Studium und Beruf, die mit Familien- und Care-Aufgaben in Einklang gebracht werden mussten. Was unsere Arbeit im Gleichstellungsteam der HTWK betraf, gelang es, die Aufgaben inhaltlich überzeugend zu erfüllen und fruchtbare Diskussionen zu ermöglichen – und das fast ausschließlich im digitalen Raum. Sogar die erst im Wintersemester 2020/21 gemeinsam mit dem Graduiertenzentrum (GradZ) ins Leben gerufenen Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen – „Move On“, das Orientierungsformat für Masterstudentinnen, und „Next Step“ für Nachwuchswissenschaftlerinnen – konnten angeboten werden“, so Manger-Nestler.
Das Mentoringprogramm „Wissenschaft findet Stadt“, das nun bereits zum dritten Mal gemeinsam mit der Stadtverwaltung Leipzig und der Universität Leipzig organisiert wurde, konnte im September 2021 erfreulicherweise in Präsenz stattfinden. An dem Programm nahmen bisher 14 Bachelor- und Masterstudentinnen der HTWK Leipzig erfolgreich teil.

Cornelia Manger-Nestler bedankte sich bei ihrem Team, den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und der Hochschulleitung für den „leidenschaftlichen Einsatz in der Sache“. Gleichstellung bleibe eine für die Hochschule wichtige Querschnittsaufgabe, die nur mit gemeinsamem Engagement vorangebracht werden könne. Viele der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten engagieren sich seit Jahren in ihren Fakultäten und Bereichen für Gleichstellung und wurden auch für diese Amtsperiode wieder gewählt.
HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner betonte, dass die Gleichstellungs- bzw. Frauenbeauftragten die Rolle von Botschafterinnen innehaben: „Sie müssen den Finger in die Wunde legen und sich hartnäckig und engagiert für Diversität einsetzen, um Impulse in die Hochschule zu geben.“
Über die Nachfolge von Prof.in Manger-Nestler im Amt der zentralen Gleichstellungsbeauftragten wird derzeit noch entschieden.

Hintergrund

Regulär gibt es an der HTWK Leipzig sowohl eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte als auch dezentrale Gleichstellungsbeauftragte in den Fakultäten und zentralen Einrichtungen sowie eine Frauenbeauftragte. Diese verschiedenen Ämter sind auf das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) sowie Sächsische Frauenfördergesetz (SächsFFG) zurückzuführen. Grundsätzlich setzen sich alle Beauftragten aktiv für strukturelle Chancengleichheit und die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit an der Hochschule ein, unterbreiten Vorschläge und nehmen Stellung in verschiedenen Gremien sowie auf Fakultäts- und Arbeitsebene. In  Berufungs- und Einstellungsverfahren achten die Gleichstellungsbeauftragten auf Chancengerechtigkeit.
Die Frauenbeauftragte ist in alle Maßnahmen involviert, die sich mit Gleichstellung und Vereinbarkeitsthemen von bei der Dienststelle beschäftigten Frauen befassen. Dazu zählen u.a. ebenfalls Personalangelegenheiten (z.B. Einstellung).
Gleichstellungsbeauftragte und Frauenbeauftragte nehmen zudem wichtige Beratungsaufgaben wahr, u.a. zu Fragen von Benachteiligung, sexueller Diskriminierung und Gewalt sowie zu schwierigen persönlichen Lebenslagen. Im Rahmen ihrer beratenden Funktion ist die zentrale Gleichstellungsbeauftragte nicht-stimmberechtigtes Mitglied im Senat und im Erweiterten Senat, die Frauenbeauftragte ist beratendes Mitglied in den Sitzungen des Personalrates.
An der HTWK Leipzig werden in jeder Fakultät und den zentralen Einrichtungen alle drei Jahre Gleichstellungsbeauftragte gewählt. Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten sind stimmberechtigte Mitglieder im Fakultätsrat. Sie haben das Recht auf Teilnahme an allen Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren.
Die Amtszeit der Frauenbeauftragten ist auf vier Jahre festgelegt.

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news-4392 Wed, 06 Oct 2021 11:32:18 +0200 „Promovieren mit HAW-Abschluss. Kooperative Promotionen erwünscht?“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4392/ HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner Online-Livepodium bei GEW-Workshop (online am 15./16.10.)Promotionen mit einem Abschluss von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sind bundesweit noch immer keine Selbstverständlichkeit und haben noch immer einen schweren Stand im Hochschulsystem – obwohl sie seit Jahrzehnten möglich sind. Der Online-Workshop der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) möchte daher aufzeigen, welche Empfehlungen, Beschlüsse und Forderungen der Kultusministerkonferenz (KMK), des Wissenschaftsrates (WR) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Promotionen mit FH/HAW-Abschluss unterstützen und fragen, was aktuell gefordert wird.
Wie und wo sind beispielweise kooperative Verfahren möglich? In welchen Bundesländern haben HAW ein eigenes Promotionsrecht und wie ist es dazu gekommen?
Ziel ist es, über bisherige Entscheidungen und aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie Absolvent*innen und Hochschulen aus dem FH/HAW-Bereich darin zu bestärken, den Weg zur Promotion gleichberechtigt zu beschreiten.
Dafür werden bundesweit geltende Beschlüsse, Forderungen und Empfehlungen von KMK, WR und HRK sowie die dadurch beeinflussten Entwicklungen der Landeshochschulgesetze unter die Lupe genommen.

Einer der Gesprächsgäste auf dem Online-Live-Podium am15. Oktober um 13.15 Uhr ist HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner, der gleichzeitig auch Sprecher der HAW in Sachsen ist.
Anlässlich des fünfjährigen Gründungsjubiläums des Graduiertenzentrums (GradZ) an der HTWK Leipzig im Sommer 2021 zeigte sich Mietzner stolz auf das Erreichte und richtet den Blick zugleich in die Zukunft sowie auf die Fortentwicklung der Promotion an HAW: „Sachsen folgt mit der Einrichtung eines Promotionskollegs dem bereits von vielen forschungsstarken Bundesländern eingeschlagenen Weg der Ausweitung des Promotionsrechts über die Universitäten hinaus. Die durch die sächsischen Koalitionspartner formulierte Absicht zur Einrichtung eines Promotionskollegs bietet die Möglichkeit, unter Einbindung der sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften der Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte aus dem Freistaat gezielt entgegenzuwirken und den Wirtschaftsstandort Sachsen zu stärken. Der Zugang zu einem eigenständigen Promotionsrecht für HAW über ein Promotionskolleg ist nicht nur ein klares politisches Bekenntnis zur anwendungsbezogenen und transferorientierten Forschung. Mit seinen forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften kann sich Sachsen durch Verleihung des Promotionsrechts an das im Koalitionsvertrag vorgesehene Promotionskolleg wieder als führende Forschungsregion profilieren“.

Hintergrund: Die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) haben kein eigenes Promotionsrecht, weshalb es der Kooperation mit einer Universität im In- oder Ausland bedarf. Da Forschungsfragen mit hohem Praxisbezug originär an HAW bearbeitet werden, ist es für die hier promovierenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oft schwieriger, eine fachlich passende Betreuung an einer Universität zu finden. Um dieser Problematik zu begegnen, sieht der sächsische Koalitionsvertrag die Einrichtung eines landesweiten Promotionskollegs vor, das den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften einen gleichberechtigten Weg zur Promotion ermöglichen soll.

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Der digitale GEW-Workshop richtet sich vor allem an Promotionsinteressierte und Promovierende mit HAW-Abschluss, an Multiplikator*innen sowie an Personen aus dem Bereich anwendungsorientierter Forschung.
Ebenso sind Absolvent*innen aller Hochschulabschlüsse und alle am Thema Interessierten eingeladen.
Organisiert wird die Veranstaltung von der GEW-Doktorand:innengruppe.

 

Die Teilnahme am digitalen Workshop ist kostenfrei. Um Anmeldung bis 11. Oktober 2021 über das Online-Formular auf der GEW-Website wird gebeten.

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news-4389 Tue, 05 Oct 2021 13:46:08 +0200 Bibliothek begrüßt Erstsemester https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4389/ Ersti-Seite ist onlineIn dieser Woche lernen rund 750 Erstis die Bibliothek kennen. Die ersten Gruppen wurden bereits am Montag durch das Haus geführt. Sie erfuhren etwas über Räume, Ausstattung und Angebot der Bibliothek und wurden mit Ausleihmodalitäten und der Aufstellung der Bücher vertraut gemacht.

Das Bibliotheksteam hat das Konzept der Erstsemester-Einführungen coronagerecht angepasst. Im Anschluss an die Führungen werden auf einem Großbildschirm in der vierten Etage die Bibliothekswebseite, der Katalog und das Nutzerkonto präsentiert. Auch die spezielle Ersti-Seite mit verschiedenen Tutorials zu diesen Themen, Bibliothekstour und -quiz wird vorgestellt – perfekt, um später noch mal ganz in Ruhe drauf zu schauen.

Somit dürften die Neuen gut für erste Schritte in der Bibliothek und Buchausleihen gerüstet sein.

Willkommen im Studium und viel Erfolg!

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news-4379 Mon, 04 Oct 2021 11:04:00 +0200 Herzlich Willkommen zum Wintersemester! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4379/ 3G & mehr: Aktuelle Informationen und FAQ zum Semesterstart in PräsenzNach und nach zieht wieder mehr Normalität ins Alltagsleben ein. Dazu gehört auch, dass das Wintersemester mit gemeinsamer Arbeit, Lehre und Forschung sowie vielen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Hochschule beginnt: Wir begrüßen alle Studierenden, insbesondere die Erstsemester!
Wir freuen uns, dass unsere Hochschule wieder zu einem Ort des persönlichen Austauschs und des direkten Kontakts wird und der Hochschulbetrieb in diesem Wintersemester grundsätzlich vor Ort in den Räumlichkeiten der HTWK Leipzig durchgeführt werden kann.

Insbesondere folgende Eckpunkte des angepassten und aktualisierten Hygienekonzepts (Stand: 01.10.2021) bitten wir Sie für einen sicheren Ablauf zu beachten:

  • das zwingende Einhalten der 3G-Regel bei Zugang zu (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen durch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
  • den ausdrücklichen Wunsch der Hochschulleitung zur Einhaltung der 3G-Regel bei Betreten der Hochschulgebäude,
  • das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung,
  • die Durchführung der Kontaktnachverfolgung mittels QR-Code gemäß Corona-Schutz-Verordnung.

Da der Zutritt zu (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen gemäß Corona-Schutz-Verordnung nur bei Einhaltung der 3G-Regel zulässig ist, wird die Einhaltung dieser durch einen externen Dienstleister in Stichproben entsprechend überprüft.Bitte beachten Sie, dass Sie mit Betreten der Hochschulflächen und -räume automatisch bestätigen, dass Sie die Regelungen unseres Hygienekonzepts anerkennen.

Die Entwicklung der pandemischen Situation bleibt nach wie vor unvorhersehbar. Wir müssen die Hygieneregelungen der Hochschule daher situationsbedingt regelmäßig anpassen.
Bitte informieren Sie sich weiterhin auf unserer Homepage und unseren Social Media-Kanälen, dort stellen wir laufend alle aktuellen Informationen für Sie bereit.

FAQ

1. Was passiert, wenn die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden kann?

Kann die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden, ist dies gemäß Corona-Schutz-Verordnung eine Ordnungswidrigkeit. Der oder die Betroffene wird von der Teilnahme an einer Veranstaltung oder Prüfung ausgeschlossen und muss die Hochschulflächen und -räume verlassen, bis der Nachweis erbracht werden kann.

2. Wie kann die Einhaltung der 3G-Regel nachgewiesen werden?

Alle Teilnehmenden an (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen können die Einhaltung der 3G-Regel mit Hilfe des COVID-19-Impfzertifikats auf Papier oder digital, einem sogenannten Genesenennachweis oder einem Testnachweis (nicht älter als 24 Stunden) dokumentieren. Bei Impfzertifikaten ist darauf zu achten, dass ein vollständiger Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff besteht. Testnachweise können beispielsweise über den hausärztlichen Dienst oder von Apotheken ausgestellt werden.

3. Wird es eine Testmöglichkeit an der HTWK Leipzig geben?

Nachweise sind eigenverantwortlich täglich mitzuführen. Der Freistaat stellt aktuell für alle Beschäftigten zwei Selbsttests je Woche zur Verfügung, sofern die Beschäftigten ihre Arbeitsleistung nicht ausschließlich in der Häuslichkeit erbringen. Durch die Hochschule sind keine hochschulweiten Testmöglichkeiten vorgesehen. Individuelle Test­strategien der Fakultäten sind möglich. Das Procedere des Schnelltestnachweises, wenn die Kostenpflicht für Schnelltests eingeführt wird, ist derzeit noch nicht geregelt. Der Freistaat Sachsen bereitet dazu eine Vorlage vor.

4. Ist ein virtuelle Teilnahme an Lehrveranstaltungen möglich?

Die HTWK Leipzig strebt im Wintersemester 2021/2022 die Rückkehr zur Präsenzlehre an. Sofern technisch und didaktisch möglich, sind Lehrende jedoch angehalten auch eine virtuelle Teilnahme (z. B. per Livestream) zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine Zusatzoption insbesondere für diejenigen Studierenden, denen eine Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung nicht möglich ist.

5. Wird es an der HTWK Leipzig ein Impfangebot geben?

Ja, die HTWK Leipzig wird allen Hochschulangehörigen zum Semesterauftakt noch einmal ein Impfangebot unterbreiten. Sobald das DRK die konkreten Termine übermittelt hat, finden Sie die Informationen auf unserer Homepage. Nutzen Sie gern aber auch alle anderen zur Verfügung stehenden Impfangebote, damit im Wintersemester wieder ein weitgehend normales Hochschulleben möglich ist!

6. Ist mobiles Arbeiten möglich?

Grundsätzlich ist die Hochschule der Arbeitsplatz. Da die Hochschule beginnend mit dem Wintersemester 2021/2022 in den Präsenzbetrieb zurückgeführt wird, ist davon auszugehen, dass die dienstlichen Belange ganz überwiegend die Anwesenheit an der Hochschule erforderlich machen. Mobile Arbeit wird im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bis zum 24.11. 2021 weiter angeboten, sofern dienstliche Belange dem nicht entgegenstehen. 

Hygienekonzept der HTWK Leipzig
Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

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news-4203 Mon, 04 Oct 2021 09:21:00 +0200 Feierliche Immatrikulation 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4203/ Feier in Präsenz mit 3G-Regel (11. Oktober) – es gibt noch Karten für Erstis!Mit der feierlichen Immatrikulation begrüßt die HTWK Leipzig alljährlich die neuimmatrikulierten Studierenden in ihrer akademischen Gemeinschaft.

Die Platzkapazitäten sind aufgrund der Pandemie begrenzt; geladene Gäste erhalten ihre Platzkarte vor Veranstaltungsbeginn per Post.
Am Veranstaltungstag selbst wird es zwischen 14.30-15.00 Uhr einen Stand vor dem Gewandhaus geben, wo sich Studienstarter:innen spontan noch Karten selbst abholen können (kostenfrei).

Im Gewandhaus gelten folgende Coronavorschriften:

  • Der Zutritt in das Gewandhaus ist nur unter Anwendung der „3G-Regel“ möglich. Im Falle eines Antigen-Schnelltests muss es sich um ein tagesaktuelles qualifiziertes Testergebnis handeln. Das Gewandhaus bietet vor Ort keine Testmöglichkeit an.
  • Auf den Verkehrsflächen des Gewandhauses ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung erfor­derlich. Mit Beginn der Veranstaltung kann die Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Sitzplatz abge­nommen werden.
  • Eine Kontakterfassung wird durch das Gewandhaus durchgeführt.
  • Zwischen Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören, wird ein Sitzplatz freigehalten.

    Bitte finden Sie sich deutlich vor Veranstaltungsbeginn im Gewandhaus ein, um die vorgenannten Maßnahmen ohne Zeitdruck durchführen zu können.
    Bitte beachten Sie außerdem, dass das Gewand­haus am Veranstaltungstag keine Garderobe anbietet.
    Aus Gründen des Gesundheitsschutzes muss der Empfang im Anschluss an die Immatrikulationsfeier entfallen, um Verständnis wird gebeten.

 

 

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news-4371 Wed, 29 Sep 2021 15:02:00 +0200 Unternehmen zu Gast goes virtual 2.0 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4371/ Die Veranstaltungsreihe präsentiert auch im WS 21/22 wieder Events an den Fakultäten Bauwesen, Ingenieurwissenschaften sowie Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen

Am Mittwoch, den 10. November 2021, stellen sich Firmen der Region den Studierenden der HTWK Leipzig, insbesondere den Interessierten der Fakultät Bauwesen vor. Am 24. November 2021 folgt die Veranstaltung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften mit dem Fokus Energietechnik und Maschinenbau. Die letzte Veranstaltung dieses Jahres findet an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen am 8. Dezember 2021 statt.

Los geht es jeweils 15.30 Uhr über Zoom!

Bauwesen

10. November 2021

Für die Veranstaltung Bauwesen (für die Fakultät Bauwesen) werden am 10. November 2021 die folgenden Unternehmen vertreten sein:

  • Eiffage Infra-Bau SE
  • GP Papenburg Hochbau GmbH
  • Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG
  • KEMNA BAU Ost GmbH & Co. KG
  • Köster GmbH
  • LTB Leitungsbau GmbH
  • Dr. Ing. h.c. F.  Porsche Aktiengesellschaft
  • Reif Baugesellschaft mbH & Co. KG
  • Stadt Leipzig

Ingenieurwissenschaften

24. November 2021

Für die Veranstaltung mit dem Fokus Energietechnik und Maschinenbau für die Fakultät Ingenieurwissenschaften präsentieren sich am 24. November 2021 die folgenden Unternehmen:

  • BBG Bodenbearbeitungsgeräte Leipzig GmbH & Co. KG
  • GOLDBECK Nordost GmbH
  • Leipziger Energiegesellschaft mbH & Co. KG
  • seecon Ingenieure GmbH
  • SENEC GmbH
  • Tilia GmbH
  • VNG AG
  • WAVELABS Solar Metrology Systems GmbH

Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen

8. Dezember 2021

Für die Veranstaltung an der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen stellen sich am 8. Dezember 2021 die folgenden Unternehmen vor:

  • Dell GmbH
  • GISA GmbH
  • Heraeus Quarzglas Bitterfeld GmbH & Co.KG
  • Reif Baugesellschaft mbH & Co. KG
  • Relaxdays GmbH
  • Stadtwerke Leipzig GmbH
  • Tilia GmbH
  • VNG AG

Zum Ablauf

  1. Interessierte Studierende sollten sich vorab die Unternehmenspitches als Video in Opal anschauen und ihre Fragen notieren.
  2. Die Online-Veranstaltung startet mit einer moderierten Diskussionsrunde, in der den anwesenden Unternehmensvertreter*innen Fragen zum Berufseinstieg, Bewerbungsverfahren, Erwartungen an Studierende und Absolvent*innen gestellt werden. Alle Studierenden sind herzlich dazu eingeladen, selbstständig ihre Fragen zu stellen und die Diskussion dadurch lebendig mitzugestalten!
  3. Im Anschluss an die Diskussionsrunde besteht für die Studierenden die Möglichkeit, in Break-Out-Rooms persönlich mit den Unternehmensvertreter*innen ins Gespräch zu kommen.

Facts zur Veranstaltungsreihe

Ziel von „Unternehmen zu Gast“ ist der Kontakt zwischen Studierenden der HTWK Leipzig und den Unternehmen der Region. Die Veranstaltung ist jeweils auf speziell eine Branche ausgerichtet, sodass die Studierenden die Möglichkeit haben, das Fachpersonal ihres künftigen Berufsfeldes kennenzulernen

Weitere Infos zur Reihe „Unternehmen zu Gast” finden Sie auf der Veranstaltungsseite der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen.

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news-4358 Wed, 29 Sep 2021 11:53:00 +0200 Warum China in den Klimaschutz investiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4358/ Deutsch-chinesische Forschungsgruppe zeigt: Die Verbesserung der Luftqualität in Chinas Städten stellt eine zusätzliche Motivation für Klimaschutz darChina verursacht weltweit am meisten Kohlendioxid (CO2) und trägt so maßgeblich zur Klimaerwärmung bei. Doch mittlerweile investiert die Volksrepublik stark in die Reduktion ihres CO2-Ausstoßes. Dahinter steckt vermutlich mehr als der reine Wunsch nach Klimaschutz. Denn mit einem Rückgang der CO2-Emissionen geht auch eine Verbesserung der Luftqualität auf lokaler Ebene einher. Prof. Bodo Sturm von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zeigt erstmals in einer gemeinsamen Studie mit Prof. Andreas Löschel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Prof. Wolfgang Buchholz (Universität Regensburg) sowie Prof. Jiansuo Pei, Dr. Ran Wang und Prof. Zhongxiu Zhao (Universität für Außenwirtschaft und Handel Peking), dass der lokale Zusatznutzen von Klimaschutz die individuellen Entscheidungen von Einwohnerinnen und Einwohnern Pekings beeinflusst. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Fachzeitschrift „Land Economics“.

Die Luftverschmutzung durch Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Feinstaub stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko in chinesischen Metropolen dar. Nach einer Schätzung des Health Effects Institute verursachte die Luftverschmutzung 2013 in China rund 366.000 vorzeitige Todesfälle. Im selben Jahr führte das Land in sieben Provinzen einen regionalen Zertifikathandel für CO2-Emissionen ein. 2021 wurde der Handel auf die gesamte Volksrepublik ausgeweitet. Das Prinzip: Es gibt eine vorgegebene Menge an CO2-Zertifikaten. Für jede verursachte Tonne CO2 müssen Energie- und Industrieunternehmen ein Zertifikat einlösen. Die Menge der verfügbaren Zertifikate wird stetig knapper. Damit steigt ihr Preis und somit der Anreiz, weniger CO2 zu verursachen.

„Aus ökonomischer Perspektive sind Investitionen in Klimaschutz wenig attraktiv, denn sie bringen sogenannte Freifahreranreize mit sich: Wenn jemand investiert, profitieren auch alle anderen, ohne Kosten tragen zu müssen. Deshalb möchte niemand den ersten Schritt machen“, erklärt Bodo Sturm.

Dass China trotzdem mit seinem Zertifikathandel und anderen Maßnahmen wie Investitionen in E-Mobilität Beiträge zum Klimaschutz leistet, liegt nach Ergebnissen des Umweltökonomen auch an den positiven Auswirkungen des Klimaschutzes auf lokaler Ebene. Ökonomen bezeichnen solche Effekte als „Co-Benefits“, also Zusatznutzen des Klimaschutzes.

Für ihre Untersuchung führten Bodo Sturm und vier Kollegen sowie eine Kollegin aus Deutschland und China ein Experiment mit 317 zufällig ausgewählten Einwohnerinnen und Einwohnern Pekings durch. Diese konnten zum Klimaschutz beitragen, indem sie von ihrem eigenen Geld entweder CO2-Zertifikate für Peking oder für Shenzhen kauften, eine Metropole rund 2.000 Kilometer südlich der Hauptstadt. Für die Studienteilnahme gab es eine Aufwandsentschädigung. Insgesamt wurden für rund 150 Euro Zertifikate für 60 Tonnen CO2 gekauft. Da diese anschließend vernichtet wurden, können sie seitdem nicht mehr für Emissionen verwendet werden.

Klimaschutz positiv für die Region

„Für den Klimaschutz spielt es keine Rolle, wo CO2 vermieden wird – es handelt sich um ein globales Problem. Doch die positiven Nebeneffekte sind lokal. Wird etwa weniger Kohle verbrannt, dann sinken nicht nur die CO2-Emissionen, sondern auch die Emissionen lokaler Schadstoffe wie Schwefeldioxid und Feinstaub“, erläutert Bodo Sturm.

Im Experiment war die Nachfrage nach Emissionsrechten für Peking deutlich größer als für Shenzhen. Daraus folgern die Forschenden: Für die Menschen in Peking hat nicht der globale Klimaschutz Priorität, sondern vor allem der damit verbundene, lokale Zusatznutzen wie saubere Luft. „Für die internationale Klimapolitik bedeutet dies, dass die Zusatznutzen des Klimaschutzes wie saubere Luft, aber auch Beschäftigungswirkungen oder Energiesicherheit stärker im Zentrum der Überlegungen stehen müssen“, erläutert Andreas Löschel von der Universität Münster. Dies gilt insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen fossile Energieträger mit relativ „schmutzigen“ Technologien genutzt werden: Hier steigen die Anreize für Investitionen in Klimaschutz durch die Berücksichtigung von Co-Benefits deutlich.

Die Studie „The Demand for Global and Local Environmental Protection – Experimental Evidence from Climate Change Mitigation in Beijing“ erscheint im Fachjournal „Land Economics“ (DOI-Nummer: 10.3368/wple.97.1.061219-0076R1). Eine frühere Version ist als ZEW Discussion Paper No. 18-017 online frei verfügbar.

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FW > FakultaetHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-4362 Wed, 29 Sep 2021 11:27:42 +0200 Mensa Academica auf dem HTWK-Campus öffnet wieder https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4362/ Studentenwerk Leipzig öffnet ab 4. Oktober wieder alle Mensen und Cafeterien – ohne 3G, aber mit eingeschränktem Regelbetrieb Alle zehn Mensen und Cafeterien des Studentenwerkes Leipzig, darunter auch die Mensa Academica im Lipsius-Bau, öffnen ab 4. Oktober wieder für den Verzehr von Speisen und Getränken vor Ort. Einschränkungen gegenüber dem regulären Betrieb bestehen unter anderem durch Infektionsschutzvorkehrungen. Da die Leipziger Hochschulen bislang keinen Präsenzbetrieb angeboten hatten, waren einige Versorgungseinrichtungen des Studentenwerkes Leipzig temporär geschlossen. Die übrigen Mensen und Cafeterien waren mit deutlich reduzierter Sitzplatzzahl geöffnet und boten auch mitnahmefähige Speisen und Getränke an.

Öffnung unter Hygieneauflagen und mit Einschränkungen

Entsprechend der aktuellen Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung gelten Mensen und Cafeterien als nicht-öffentliche Einrichtungen, wodurch keine 3-G Regeln nötig sind. Dennoch gelten weiterhin Einschränkungen und Hygieneauflagen:

Grundsätzlich gelten die AHA+L+A-Regeln:

  • Einhaltung von Mindestabstände von 1,5 m zu unbekannten Dritten
  • Beachtung der gründlichen Händehygiene und Husten-Nies-Etikette
  • Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bzw. einer FFP2 Atemschutzmaske oder vergleichbare Atemschutzmasken, jeweils ohne Ausatemventil
  • Lüftungskonzept zur Erhöhung der Frischluftanteile
  • Kontaktdatenerfassung digital mittels der Corona-Warn-App oder alternativ in analoger Form

Die Sitzplatzkapazität von bisher 20 Prozent (jeder Stuhl steht mit einem Abstand von 1,50 Meter zum nächsten Stuhl) kann im Rahmen der aktuellen Allgemeinverfügung von Hygieneauflagen auf durchschnittlich 60 Prozent erhöht werden. Neu ist, dass Gruppen von Nutzer:innen der Speisesäle, die einander kennen, beim Essen wieder enger zusammensetzen dürfen. Der Abstand von 1,50 Meter muss künftig nur noch gegenüber unbekannten Dritten eingehalten werden.

Um Wartezeiten zu minimieren und möglichst viele Gäste zu versorgen, stehen die Sitzplätze aktuell ausschließlich für den Verzehr der Speisen und Getränke zur Verfügung, nicht aber für den längeren Aufenthalt. Engpässe sind aufgrund der geringeren Sitzplatzkapazität nicht ausgeschlossen. Alternativ zum Verzehr vor Ort wird daher parallel weiterhin das Mitnahmeangebot aufrechterhalten.

Statt der im Normalbetrieb üblichen Selbstbedienung werden aus Infektionsschutzgründen Speisen, Tabletts und Besteck durch Mensapersonal ausgegeben. Barzahlung als Alternative zur üblichen Zahlung per Mensakarte ist aktuell nicht möglich. Kontaktdaten werden über die Corona-Warn-App oder alternativ in analoger Form erfasst.
Die aktuellen Hygieneauflagen in den Mensen- und Cafeterien gelten zunächst bis zum 20. Oktober 2021.

Weitere Einschränkungen durch reduziertes Personal

Die Beschäftigten im Geschäftsbereich Mensen und Cafeterien waren seit April 2020 in Kurzarbeit; auslaufende Arbeitsverträge wurden in dieser Zeit nicht nachbesetzt. Zum Semesterstart werden zwar alle Beschäftigten der Mensen und Cafeterien wieder aus der Kurzarbeit genommen und gehen in den regulären Einsatz. Dennoch können die für einen vollumfänglichen Normalbetrieb erforderlichen Personalkapazitäten erst wieder aufgebaut werden, wenn sich die Infektionslage nachhaltig stabilisiert hat. Daher wird zum Semesterstart zunächst nur mit reduziertem Angebot und geänderten Öffnungszeiten gestartet. So schließt die Mensa am Park bereits um 14 Uhr anstatt, wie vor Corona in der Vorlesungszeit erst am Abend.

Die genauen Öffnungszeiten der einzelnen Mensen und Cafeterien sind hier zu finden.

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news-4354 Wed, 29 Sep 2021 11:04:00 +0200 Willkommen zum Wintersemester! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4354/ 3G & mehr: Aktuelle Informationen und FAQ zum Semesterstart in PräsenzNach und nach zieht wieder mehr Normalität ins Alltagsleben ein. Dazu gehört auch, dass das Wintersemester mit gemeinsamer Arbeit, Lehre und Forschung sowie vielen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Hochschule beginnen wird.

Für diese gemeinsame Chance und einen erfolgreichen Semesterstart ist es notwendig, die zahlreichen Vorgaben auf Bunde-, Landes- und kommunaler Ebene auf unseren Hochschulbetrieb zu übertragen. Geleitet von der Gesundheitsvorsorge sowie dem festen Willen, potentielle Einschränkungen so gering wie möglich zu halten, hat die Hochschulleitung auf Basis der gemeinsamen Empfehlungen des SMWK und der LRK sowie der Corona-Schutzverordnung vom 21.09.2021 das Hygienekonzept der Hochschule grundlegend überarbeitet.

Wesentliche Eckpunkte für den Hochschulbetrieb zu Beginn des Wintersemesters bilden dabei, dass

  • für die Teilnahme an sämtlichen Präsenz-Lehrveranstaltungen oder Prüfungen ein 3G-Nachweis verpflichtend ist (es besteht eine Nachweispflicht),
  • auf allen Verkehrsflächen und in gemeinsam genutzten Räumlichkeiten (insbesondere Seminarräume und Hörsäle) in den Hochschulgebäuden verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist,
  • bei allen Zusammenkünften laut Corona-Schutzverordnung eine elektronische Kontaktnachverfolgung zu erfolgen hat (Link zur IT-gestützten Kontaktnachverfolgung e-KNV der HTWK),
  • die bisherigen Kapazitätsbeschränkungen für Lehrveranstaltungen in Präsenz entfallen.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit Betreten der Hochschulflächen und -räume automatisch bestätigen, dass Sie die Regelungen unseres Hygienekonzepts anerkennen sowie die 3G-Regel erfüllen!
Darüber hinaus bestätigen Sie im Rahmen der elektronischen Erfassung der Kontaktdaten erneut, dass Sie entsprechend der 3G-Regel entweder geimpft oder genesen sind oder ein negatives Antigen-Testergebnis vorlegen können, das maximal 24 Stunden alt ist.

Die Anerkennung des Hygiene- und Schutzkonzepts sowie die verpflichtende Teilnahme an der elektronische Kontaktnachverfolgung entbindet Lehrende und Prüfende jedoch nicht von der Pflicht, jeweils vor bzw. zu Beginn einer Veranstaltung die Einhaltung der 3G-Vorgabe zu überprüfen. Vielmehr ist die Überprüfung vor bzw. zu Beginn einer Veranstaltung eine zusätzliche Maßnahme, um die Präsenz an der Hochschule mit einem hohen Infektionsschutz zu verknüpfen.

Bitte informieren Sie sich weiterhin regelmäßig auf unserer Homepage und unseren Social Media-Kanälen, dort stellen wir laufend alle aktuellen Informationen für Sie bereit.

FAQ

Wer überprüft die Einhaltung der 3G-Regel?
Lehrende und Prüfende sind angehalten, jeweils vor bzw. zu Beginn einer Veranstaltung flächendeckend (bei Veranstaltungen bis 20 Teilnehmenden) oder stichprobenartig (bei Veranstaltungen über 20 Teilnehmenden) die Einhaltung der 3G-Vorgabe zu überprüfen.

Was passiert, wenn die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden kann?
Kann die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden, ist der oder die Betroffene auf Basis des Hausrechts von der Teilnahme an einer Prüfung oder Veranstaltung ausgeschlossen und muss die Hochschulflächen und -räume verlassen, bis der Nachweis erbracht werden kann.

Wie kann die Einhaltung der 3G-Regel nachgewiesen werden?
Teilnehmende können die Einhaltung der 3G-Regel mit Hilfe des COVID-19-Impfzertifikats auf Papier oder digital oder einem sogenannten Genesenennachweis dokumentieren. Die entsprechenden Nachweise können Sie beispielsweise über Ihren hausärztlichen Dienst oder von Apotheken ausstellen lassen.

Wird es eine Testmöglichkeit an der HTWK Leipzig geben?
Der Freistaat stellt aktuell für alle Beschäftigten zwei Selbsttests je Woche zur Verfügung, sofern die Beschäftigten ihre Arbeitsleistung nicht ausschließlich in der Häuslichkeit erbringen. Für Beschäftigte ohne direkten Kundenkontakt besteht ein Testangebot. Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt haben sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen. Zu den eingeschränkten Testmöglichkeiten für Studierende werden wir zum Beginn der regulären Vorlesungszeit separat informieren.

Ist ein virtuelle Teilnahme an Lehrveranstaltungen möglich?
Die HTWK Leipzig strebt im Wintersemester 2021/2022 die Rückkehr zur Präsenzlehre an. Sofern technisch und didaktisch möglich, sind Lehrende jedoch angehalten auch eine virtuelle Teilnahme (z. B. per Livestream) zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine Zusatzoption insbesondere für diejenigen Studierenden, denen eine Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung nicht möglich ist.

Wird es an der HTWK Leipzig ein Impfangebot geben?
Ja, die HTWK Leipzig wird allen Hochschulangehörigen zum Semesterauftakt noch einmal ein Impfangebot unterbreiten. Sobald das DRK die konkreten Termine übermittelt hat, finden Sie die Informationen auf unserer Homepage. Nutzen Sie gern aber auch alle anderen zur Verfügung stehenden Impfangebote, damit im Wintersemester wieder ein weitgehend normales Hochschulleben möglich ist!

Ist mobiles Arbeiten möglich?
Mobile Arbeit wird im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten weiter angeboten. Hierzu werden Mitarbeitende in Kürze separat informiert.

Hygienekonzept der HTWK Leipzig
Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

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news-4356 Mon, 27 Sep 2021 13:39:07 +0200 HTWK präsentiert Agro-Photovoltaik Projekt beim „SILBERSALZ Festival 2021“ in Halle (Saale) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4356/ Seit September 2020 forschen Mitarbeitende und Studierende der HTWK Leipzig zusammen mit Schüler:innen des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums (WOG) zum Thema Nutzpflanzenanbau unter Solaranlagen. Jetzt konnten sie das Projekt im Rahmen des Wissenschaftsfestivals einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.Ein Bericht von Alina Gohde (Master-Studentin, Fakultät ING HTWK Leipzig)

Schon kurz nach 8 Uhr begannen am Samstag in Halle die Vorbereitungen für die „Youth Maker & Game Convention“ im Maker Space der Passage 13. Wo sonst ganzjährlich Veranstaltungen, Ausstellungen und Workshops stattfinden, wurden beim SILBERSALZ21 spannende Forschungsprojekte zu den Themen Technik, Naturwissenschaften und Nachhaltigkeit vorgestellt.

Mit dabei auch ein Stand der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig. Vorgestellt wurde hier das „Our Common Future Projekt - Agro-Photovoltaik“ (Agro-PV) der Professur Industrielle Messtechnik. Zwar erzeugte das Photovoltaik-Modul aufgrund des durchwachsenen Wetters und Ausstellungsorts im Inneren der Passage kaum Strom, aber angebotene Mikrocontroller und Sensoren luden Jung und Alt zum Basteln am Stand ein.

Was die Kleinsten im Maker Space begeisterte ist Teil des Schulprojekts Agro-PV: Schüler:innen des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums Leipzig arbeiten im Projekt zusammen mit einem Team der Professur Industrielle Messtechnik an der Sensorik für die Pflanzkübel. Der gerade fertig gestellte Versuchsstand befindet sich auf der Dachterrasse des Nieper-Baus der HTWK Leipzig.

Hier soll das Pflanzenwachstum überwacht werden. Die Schüler:innen und das Team der HTWK wollen herausfinden, wie sich verschiedene Nutzpflanzen unter PV-Modulen entwickeln und ob auch die Pflanzen selbst die Leistung der PV-Module beeinflussen.

Neben den Forschungsergebnissen des Agro-PV Projekts steht die Bildungsarbeit im Vordergrund und wird durch den Arbeitsbereich Sachunterricht der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unterstützt. Zusammen mit den Schüler:innen des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums konnten bereits tolle Fortschritte erzielt und erste Erfolge gefeiert werden. Zum Beispiel der 2. Platz bei der Video-Challenge des „Our Common Future“ Jugendkongresses der Robert-Bosch-Stiftung. Als Belohnung gab es Tickets für das SILBERSALZ Festival 2021 und eine Einladung das Projekt in diesem Kontext vorzustellen.

Nach einem spannenden Wochenende freuen wir uns nun auf die weitere Zusammenarbeit, kreative Ideen und viel Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten.

SILBERSALZ Science & Media Festival

MENSCH Wie geht Gerechtigkeit?“ stand im Fokus des 4. internationalen Wissenschafts- und Medienfestivals SILBERSALZ in Halle (Saale). Vom 15. bis 19. September 2021 hatten Besucher:innen die Möglichkeit bei freiem Eintritt Filme, Performances, Lesungen, Vorträge, Diskussionen und Kunst-Installationen zu erleben und so an aktuellen Diskursen über Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft teilzunehmen. Beim SILBERSALZ 2021 wurde mit vielfältigen interaktiven Formaten gezeigt, in welchen Themenbereichen Ungleichheit weltweit verankert ist.

Das Festival findet seit 2018 in Halle an der Saale statt, mit dem Ziel, auf unterhaltsame und informative Weise einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu wissenschaftlichen Themen zu ermöglichen. Auf Initiative der Robert-Bosch-Stiftung und des Vereins Documentary Campus wurde es vor vier Jahren ins Leben gerufen und wird u.a. vom Land Sachsen-Anhalt finanziert. Die Stadt Halle (Saale) unterstützt das Festival organisatorisch und finanziell.

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HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4337 Thu, 16 Sep 2021 11:01:00 +0200 Zweiter Hackathon von HTWK Förderverein und Relaxdays https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4337/ Mitmachen und Studienförderung gewinnen! (07.-10.10.2021)Der Hackathon von Relaxdays geht in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der HTWK in die zweite Runde!
Wer für Codes und smarte agile Lösungen brennt und gern mit Programmierung Herausforderungen und Probleme löst, hat jetzt nochmals die Chance, sein Wissen und seine Erfahrungen einzusetzen und neue Kompetenzen zu gewinnen:
Studierende können sich kostenlos anmelden und mitmachen, als Einzelperson oder in Gruppen von bis zu drei Personen – vom 07. bis 10. Oktober wird der zweite Hackathon stattfinden.

Zu gewinnen gibt es eine Studienförderung des Unternehmens:

1. Platz für die beste Einzelperson: 6 Monate jeweils 250 € Förderung 
1. Platz für die beste Gruppe: 6 Monate jeweils 400 € Förderung

Weitere Informationen und die Anmeldung hier

Prof. Markus Krabbes, 1. Vorsitzender des Fördervereins: „Im Frühjahr dieses Jahres gab es die erfolgreiche Premiere für das Kooperationsformat eines Hackathons, ausgerichtet über eine Zusammenarbeit zwischen dem HTWK-Förderverein und Relaxdays. Nun freut sich der Förderverein der HTWK auf die Fortsetzung der Partnerschaft mit diesem Wachstumsunternehmen durch die bevorstehende zweite Auflage des gemeinsamen Hackathons. Interessierte Studierende finden erneut in einer spielerischen und zugleich herausfordernden Situation spannende Möglichkeiten, sich zu beweisen, zu repräsentieren und einander kennenzulernen – und diesmal nicht nur digital, sondern endlich auch persönlich vor Ort.“

Wie läuft ein Hackathon ab?
Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen und so die beste Lösung für ein Problem zu finden.

Förderverein der HTWK Leipzig

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HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4335 Tue, 14 Sep 2021 11:36:53 +0200 Begegnung am Campus soll trotz andauernder Corona-Pandemie wieder möglich sein https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4335/ HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner unterzeichnet mit Staatsminister Gemkow und Vertretern sächsischer Wissenschaftseinrichtungen gemeinsames EckpunktepapierDie sächsischen Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen kehren größtenteils wieder zur Präsenzlehre zurück.
Darauf haben sich das Sächsische Wissenschaftsministerium, die Landesrektorenkonferenz Sachsen (LRK) und die Berufsakademie Sachsen (BA) verständigt. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, der Vorstand der LRK – HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender der LRK und Sprecher der sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) – und der Präsident der BA Sachsen, Prof. Andreas Hänsel, haben dazu ein gemeinsames Eckpunktepapier unterzeichnet.

Digitale Lehrformate sollen möglichst nur noch dort eingesetzt werden, wo die Präsenzlehre nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden kann. Eine Option sind auch weiterhin hybride Lehrformate, also Präsenzlehre und begleitende Online-Angebote. Ziel bleibt weiterhin ein größtmöglicher Gesundheitsschutz für Studierende, Lehrende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an den Hochschulen und der Berufsakademie Sachsen – bei grundsätzlich geöffneter Hochschule auch bei steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Für die Studierenden und Lehrenden war die fast ausschließlich digitale Lehre eine enorme Herausforderung. Wieder gemeinsam am Campus zu lehren, zu forschen und zu studieren ist für alle wichtig. Fest steht: Eine möglichst hohe Impfquote unter allen an den Hochschulen und der BA Sachsen anwesenden Personen macht die Rückkehr zur Präsenzlehre leichter. Wir werben deshalb gemeinsam mit den Einrichtungen weiter dafür, sich impfen zu lassen. An den Hochschulstandorten wurden bereits in den vergangenen Wochen auch Impfangebote für Studierende organisiert. Dies soll zum Start des Wintersemesters fortgeführt werden.“

LRK-Vorsitzender Prof. Klaus-Dieter Barbknecht ergänzt: „Mit diesem Eckpunktepapier wird vor allem der gemeinsame Wille dokumentiert, die für viele belastenden Einschränkungen der vergangenen Semester im Hochschulbetrieb soweit wie möglich aufzuheben. Die Vereinbarung wahrt zugleich einen gewissen Handlungsspielraum, der die Hochschulen in die Lage versetzt, nach den örtlichen Gegebenheiten flexibel zu agieren und auch bei steigenden Infektionszahlen in der Bevölkerung ihren Campus weiter offen zu halten.“

BA-Präsident Prof. Andreas Hänsel sagte nach der Unterzeichnung: „Auch in den Studienakademien sind die Lehre in Präsenz und der unmittelbare Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden vor Ort wichtig für den Studienerfolg. Auch wenn in den Lockdown-Phasen vieles gut, pragmatisch und einvernehmlich gelöst wurde, damit die Studierenden ihre Ausbildung vorantreiben konnten, müssen wir jetzt von der Ausnahmesituation wieder ein Stück zurück zur Normalität finden.“

Die Eckpunkte benennen Handlungsoptionen für die Hochschulen und Studienakademien der BA Sachsen, mit denen sie einerseits den Präsenzbetrieb aufrecht erhalten, andererseits den Gesundheitsschutz unter Pandemiebedingungen gewährleisten können. Bestandteile sind etwa das sogenannte 3G-Prinzip (geimpft, genesen, getestet) sowie eine Kontaktdatenerfassung bzw. -nachverfolgung bei Präsenzveranstaltungen und -prüfungen. Ebenso sind Hygienekonzepte vorgesehen, die jeweils auf Basis der aktuellen Lage und geltender Regelungen angepasst werden.

Weitere Informationen: https://www.coronavirus.sachsen.de/wissenschaftseinrichtungen-4142.html

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4334 Tue, 14 Sep 2021 08:36:13 +0200 VDI Bezirksverein zeichnet HTWK-Absolventen aus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4334/ Für seine Masterarbeit zur Entwicklung einer Funksensorapplikation wurde Hannes Hartwig mit dem 1. Preis prämiert

Der Bezirksverein Leipzig des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) verleiht jährlich einen Förderpreis an Nachwuchsforschende, um herausragende Leistungen in Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften zu prämieren. Am 10. September 2021 wurde Masterstudent Hannes Hartwig von der Fakultät Ingenieurwissenschaften für seine Abschlussarbeit zur Entwicklung einer Funksensorapplikation für den Einsatz in elektrisch leitenden, stark dämpfenden Medien mit dem 1. Preis des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V. prämiert.

Hannes Hartwig absolvierte seinen Master in Elektrotechnik- und Informationstechnik mit Schwerpunkt Elektronische Schaltungstechnik und Signalverarbeitung. Für seine Masterarbeit wurde er mit der Aufgabe betraut, eine Funksensorapplikation für den Einsatz in elektrisch leitenden, stark dämpfenden Medien zu entwickeln. Neben theoretischen Vorüberlegungen zur Auswahl geeigneter Übertragungsfrequenzen und des Antennendesigns gehörte auch die Auswahl eines stromsparenden Mikrocontrollers, der Entwurf und die Implementierung eines Zeit- und Übertragungsprotokolls zur Gewährleistung der Übertragungssicherheit sowie der Entwurf einer Platine inklusive der Durchführung entsprechender Funktionstests.

Betreut wurde Hartwigs Forschungsarbeit von Prof. Gerold Bausch (Professur Eingebettete Systeme und Signalverarbeitung, Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig). Prof. Bausch betont bei seiner Bewertung der Arbeit, dass es Hannes Hartwig außerordentlich gut gelungen sei, aus einer komplexen und umfangreichen Thematik, welche die verschiedenen Bereiche aus Funktechnologie, Hard- und Softwareentwicklung beinhalte, wesentliche Problemstellungen zu identifizieren und eine Lösung zu entwickeln, die weit über das geforderte Maß hinausgeht.

„Besonders erwähnenswert ist zudem, dass Untersuchungen von Herrn Hartwig für den Anwendungsbereich Geotechnik zu neuen Erkenntnissen geführt haben, die nun in weiteren Forschungsarbeiten fortgeführt werden“, lobt Prof. Gerold Bausch.

Weitere Preisträger

Den 2. Preis erhielt M. Sc. Christian Hofmann für seine Masterarbeit „Entwicklung eines magnetinduktiven Messsystems zur Prüfung von Stahlseilen“. Er hat an der HTWK Elektrotechnik und Informationstechnik studiert und wurde von Prof. Dr.-Ing. Andreas Hebestreit und Prof. Dr.-Ing. Frank Illing betreut.

Der 3. Preis (aufgrund von Abwesenheit nicht im Bild) wurde an Lukas Papenfuß für seine an der HAWK Göttingen und bei Porsche Leipzig GmbH entstandene Bachelorarbeit zum Thema „Integration einer Kameraprüfung in die Serienproduktion zur Qualitätsabsicherung konformitätsrelevanter Fahrzeuglabel“ vergeben.

Der Sonderpreis für Schülerarbeiten ging an Gymnasiast Oliver Richter für seine Facharbeit mit dem Titel „Innovativ, effizient und umweltschonend: Der Flettner Rotor – Technologie der Zukunft?“. Er ist bereits Preisträger des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V. bei Jugend forscht 2019 gewesen (Max-Klinger-Schule, Gymnasium der Stadt Leipzig).

Der Förderpreis des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V.

Nachwuchsforscher:innen der ingenieurwissenschaftlichen Gebiete können sich für den Förderpreis des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V. mit ihrer Studienarbeit, Diplomarbeit oder Abschlussarbeit bewerben. Die Forschungsarbeiten sollten neben innovativen Erkenntnissen ebenso Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit berücksichtigen, d.h. anwendbare Lösungen entwickeln. Eingereicht werden können sowohl Einzelarbeiten als auch Arbeiten von Projektgruppen.

Die Bewertung der Forschungsarbeiten erfolgt durch ein Kuratorium unter Beteiligung einer Jury. Das Kuratorium besteht aus ausgewählten Vertreter:innen der Wirtschaft, Industrie und Bildung, die im Auftrag des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V. über den Förderpreis Aufsicht führen.

Die Förderpreise des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V. sind mit der Ausreichung einer Urkunde und einer finanziellen Anerkennung verbunden. Das Preisgeld wird von Sponsoren aus der Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

 

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news-4331 Mon, 13 Sep 2021 12:15:05 +0200 Präsenz geplant https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4331/ Aktuelle Informationen der Hochschulleitung zum Start des WintersemestersDie HTWK Leipzig plant das Studium – in Abstimmung mit den anderen sächsischen Hochschulen – im kommenden Semester wieder in Präsenz.
Aufgrund der weiterhin dynamischen Pandemielage ist es jedoch notwendig, diese Präsenz gut vorzubereiten, um potentielle Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.
Allerdings müssen u.a. infolge rechtlicher Vorgaben nachfolgende Maßnahmen umgesetzt werden.

Das bedeutet:

  • auf allen Verkehrsflächen in den Hochschulgebäuden ist ab Montag (13.09.2021) wieder verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen,
  • an der HTWK Leipzig gilt die so genannte 3-G-Regel: Personen, die die HTWK betreten wollen, müssen geimpft, genesen oder getestet sein (es besteht eine Nachweispflicht),
  • bei allen Zusammenkünften ist laut Corona-Schutzverordnung eine elektronische Kontaktnachverfolgung notwendig (Link zur IT-gestützten Kontaktnachverfolgung (eKNV) der HTWK) und
  • unsere Gebäude werden im Wintersemester regulär geöffnet sein.

Das kommende Wintersemester soll wieder überwiegend in Präsenz durchgeführt werden, was insbesondere durch eine möglichst hohe Impfquote unter den Hochschulangehörigen erreicht werden kann.
Zum Semesterauftakt wird die HTWK Leipzig daher auch wieder ein Impfangebot machen. Aber auch alle anderen zur Verfügung stehenden Impfangebote sollten genutzt werden, um die gemeinsame Präsenz im Wintersemester auch tatsächlich mit Leben erfüllen zu können.

Diese Hinweise sind noch nicht abschließend; in Kürze wird das Rektorat über weitere Aktualisierungen am Hygienekonzept derHochschule sowie die hochschulweiten Impfangebote informieren.
Alle Hochschulangehörigen werden gebeten, sich auch weiterhin regelmäßig auf der HTWK-Homepage und den Social Media-Kanälen zu informieren, dort werden laufend alle aktuellen Informationen bereitgestellt.

Weiterführende Informationen

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4323 Fri, 10 Sep 2021 11:25:36 +0200 USA lernen von HTWK-Forschenden industriellen Kommunikationsstandard https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4323/ Bei der weltweit größten Verpackungs- und Verarbeitungsmesse stellen HTWK-Wissenschaftler ihr neues Buch zur ASi-5-Version vor

In manchen Kabelschränken herrscht Chaos. Doch das müsste nicht sein. „Eine Aktor-Sensor-Schnittstelle, auch AS-Interface genannt (ASi), kann die bisherige Parallelverkabelung, die oft für Kabelwirrwarr sorgt, ersetzen“, sagt Tobias Rudloff, wissenschaftlicher Mitarbeiter im ASi-Labor der HTWK Leipzig. Durch das ASi kommunizieren zahlreiche Sensoren und Aktoren über ein und dasselbe Kabel miteinander. Das weiterentwickelte ASi-5 bietet sogar eine noch effizientere, flexiblere und zuverlässigere Lösung in der Datenwelt der Industrie 4.0. Weil das System auf dem amerikanischen Markt bislang kaum bekannt ist, stellen es Rudloff und HTWK-Professor Tilo Heimbold vom 27. bis 29. September 2021 auf der weltweit größten Verpackungs- und Verarbeitungsmesse, der Pack Expo in Las Vegas, vor. Mit dabei haben sie auch das neue ASi-5-Fachbuch, das in enger Zusammenarbeit mit dem AS-International Association e.V. entstanden ist.

Kontakte zu Firmen knüpfen

Wie wichtig eine gut funktionierende Automatisierungstechnik ist, zeigte sich auch während der Corona-Pandemie: So erlebte der Verpackungs- und Logistik-Markt einen Boom, weil deutlich mehr Menschen online Ware bestellten. Dank Automatisierung gelangen beispielsweise im Logistikbereich Pakete über Fließbänder automatisch von Station zu Station bis zur Verladung für den Weiterversand. ASi begegnet uns auch in anderen Bereichen im Alltag: So kommen am Flughaften die Gepäckstücke automatisch zum richtigen Flieger oder in Parkhäusern werden automatisch freie Plätze angezeigt.

„Für uns ist der Messe-Auftritt in den USA eine tolle Gelegenheit, unser ASi-5-System dort vorzustellen und Kontakte zu knüpfen“, so Rudloff. Die Pack Expo wird vom Handelsverband PMMI organisiert. Dieser vertritt mehr als 900 Herstellungs- und Lieferunternehmen. Anwesend sind auch Firmen aus aller Welt. Wollen diese mit dem Kommunikationsstandard AS-Interface arbeiten und damit eigene Produkte entwickeln, melden sie sich irgendwann bei Rudloff und Heimbold. Im weltweit einzigen unabhängigen Prüflabor für AS-Interface-Komponenten an der HTWK Leipzig müssen all jene ihre Produkte prüfen und zertifizieren lassen. Erst wenn alle Produkte mit dem gleichen Standard zertifiziert sind, kann garantiert werden, dass das System für alle Teilnehmenden in der Industrie 4.0 kompatibel ist und funktioniert.  

Neues Buch erstmals vorgestellt

Auf der Messe stellen die HTWK-Forscher außerdem erstmals das neue ASi-5-Fachbuch mit dem Titel „AS-Interface. Das Kompendium. Technik und Funktion ASi-5“ vor. Das rund 160-seitige Buch ist in enger Zusammenarbeit mit der AS-International Association e.V. entstanden. An der Entstehung waren neben Rudloff und Heimbold auch die HTWK-Mitarbeiter Jens Voigt und Dietmar Telschow beteiligt. Telschow befasste sich seit 1991 bis zu seinem Ruhestand an der HTWK Leipzig mit AS-Interface und war Ideengeber für viele Weiterentwicklungen.

Das Fachbuch richtet sich an Technikerinnen und Techniker sowie Entwicklerinnen und Entwickler im Bereich der Automatisierungstechnik und gibt einen Überblick über das neue ASi-5-System, die Systemkomponenten und das Systemverhalten. Aktuell kann das im August 2021 in deutscher und englischer Sprache veröffentlichte Buch lediglich über die Webseite der AS-International vorbestellt oder dann erstmals auf der Messe erworben werden. „Insbesondere für jene, die einmal eine ASi-Mitgliedschaft eingehen wollen, um Zugang zum ASi-5-System zu erwerben, ist das Buch interessant“, so Rudloff, „denn so erfahren sie bereits die wichtigsten Grundlagen.“ Passend dazu geben die HTWK-Forscher auf der Messe auch kleine Schulungen zum ASi-5-System.

Hintergrund: AS-Interface ASi-5

Das AS-Interface wird seit 1991 an der HTWK Leipzig entwickelt und stets optimiert. Die Grundlagen des aktuellen ASi-5-Systems wurde gemeinsam mit den Universitäten Rostock und Stuttgart realisiert. Bereits die Vorgängerversion ASi-3 ist zu einem weltweiten Standard geworden – über 40 Millionen ASi-3 Komponenten sind rund um den Globus installiert. Das neue, mit dem ASi-3 System kompatible ASi-5 verbindet die am Markt gängigen Aktoren und Sensoren sogar noch effizienter, flexibler und zuverlässiger mit der digitalen Datenwelt. Zudem kann das System jederzeit umgebaut werden, indem unter anderem weitere Sensoren hinzu- oder abgeklemmt werden. Anwenderinnen und Anwender steigern so noch mehr die Performance einer Anlage und können weitere Kosten reduzieren. Auch erleichtert es die Wartung und Instandhaltung durch viele neue Diagnose- und Monitoring Konzepte.

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news-4106 Mon, 23 Aug 2021 10:14:00 +0200 Wie Architektur Theater beeinflusst https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4106/ Architektinnen und Theaterwissenschaftlerinnen erforschen, wie sich das Verhältnis von Architektur, Stadt und Theater seit den 1960er Jahren ändert.Die Theaterlandschaft in Deutschland ist einzigartig. Laut dem Deutschen Bühnenverein gibt es hierzulande mehr als 840 Theater – so viele wie in keinem anderen Land. Hinzu kommen weitere Einrichtungen der sogenannten freien Szene sowie kleine und große Festivals. Die unterschiedlich genutzten Räume spielen bei der Ausgestaltung und Form der Theateraufführungen eine ganz besondere Rolle. „Wir wollten deshalb herausfinden, wie die Theaterbauweise seit den 1960er Jahren die Spielformen und szenischen Praktiken, aber auch die urbane Verortung beeinflusst hat“, erklärt Annette Menting, Professorin für Entwurfsorientierte Baugeschichte und Baukultur an der HTWK Leipzig.

Seit 2016 leitet sie in Kooperation mit Barbara Büscher, Professorin für Theater- und Medienwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, das Forschungsprojekt „Architektur und Raum für die Aufführungskünste. Entwicklungen seit den 1960er Jahren“. Gefördert wird das transdisziplinäre Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Es verbindet Architekturgeschichte und -theorie mit Theater- und Medienwissenschaft. Mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beider Einrichtungen bearbeiten es.

Wie das Theater als Raum in den Blick von Architekturforschenden gelangte, ist leicht erklärt: Heute – mehr als 50 Jahre nach der letzten großen Theaterneubauphase – müssen die meisten Theaterhäuser modernisiert werden. Der Umgang mit Bestandsgebäuden sowie der Denkmalschutz und die Sanierung von Bühnen-, Klima- und Gebäudetechnik bestimmen die Diskussionen. „Heute geht es nicht allein darum, ein möglichst technisch innovatives Theater zu gestalten, sondern durch die Um- oder Neubauten die Identität einer Stadt zu erhalten oder diese dadurch zu verändern“, so Menting.

Vom starren Theaterraum zur flexiblen Halle

Zu Beginn des Projekts erarbeitete das Team erstmals einen Überblick über alle Spielstätten in Deutschland. Dafür werteten die Forscherinnen die Theaterstatistik, das Bühnenjahrbuch und mehrere Dekaden von Fachzeitschriften aus. Dabei registrierten sie die große Anzahl an Spielstätten mit ihren verschiedenen Formen wie Schauspiel, Oper und Ballett und analysierten, wie sich die Theaterbauten im Laufe der Zeit verändert haben. So wurde der Großteil der Aufführungsorte nach dem Zweiten Weltkrieg saniert oder neu gebaut. Seit Ende der 1960er Jahre wurden jedoch kaum noch Theater errichtet. Einerseits waren die meisten Städte inzwischen mit Theatern ausgestattet, andererseits wurden Räume nun anders genutzt. Gerade kleinere und mittlere Städte errichteten Mehrzweckhallen, um dort auch Bildungs- und Sportveranstaltungen oder andere Feierlichkeiten durchführen zu können. „Die Kultur hatte sich in dieser Zeit gewandelt. Massenmedien wie Fernsehen und Kino gewannen an Bedeutung. Auch das zunehmende Interesse am Museumsbau seit den 1970er Jahren drängte Theater zurück“, erklärt Menting.

Schließlich entwickelte sich seit den 1960er Jahren auch die sogenannte freie Szene. Im Gegensatz zu den etablierten Theatern verfolgte sie unkonventionelle Konzepte, bezog das Publikum in die Aufführungen mit ein und eignete sich neue Räume wie leerstehende Fabrikhallen an. Diese sollten vor allem möglichst flexibel sein. Beispielsweise sollte der Bühnen- und Zuschauerbereich variabel aufgebaut werden können, damit sich die Atmosphäre im Aufführungssaal ändern und die Schauspielerinnen und Schauspieler mit den verschiedenen Anordnungen experimentieren können.

Von Umbau bis Abriss

Wo und wie Kulturorte platziert werden, ist vor allem für die Stadtplanung eine zentrale Frage, argumentiert Menting, und verweist auf die identitätsstiftende Wirkung für Bürgerinnen und Bürger und die besondere Relevanz für den Tourismus. Die Forscherinnen untersuchten deshalb die Theaterlandschaft einiger Städte genauer. Dadurch konnten sie zeigen, wie viele Spielstätten es dort gibt, welche Theaterformen sich gebildet haben und was an den jeweiligen Orten außergewöhnlich ist.

Eine lange und traditionsreiche Theatergeschichte hat beispielsweise Frankfurt am Main vorzuweisen. Bereits 1782 wurde dort die erste Spielstätte errichtet. Mittlerweile gibt es über 20 Einrichtungen. Die Städtischen Bühnen Frankfurt bilden heute einen der größten Theaterbetriebe in ganz Deutschland. Seit einigen Jahren wird in der hessischen Metropole aber genau um dessen Erhalt gestritten. Anfang 2020 beschloss das Stadtparlament nun, das gemeinsame Gebäude von Theater und Oper im Stadtzentrum abzureißen, weil die Sanierung teurer wäre als ein Neubau. An dessen Stelle soll ein Hochhaus errichtet und so der Neubau – am Stadtrand von Frankfurt – finanziert werden. Dabei gilt das Doppelgebäude von 1963 als einer der wichtigsten Nachkriegsbauten der Stadt. „Es gibt viel Widerspruch, weil möglicherweise die Identität im Stadtzentrum verloren geht“, so Menting.Anhand ausgewählter Aufführungsorte aus ganz Deutschland erstellte das Forscherteam zudem Fallstudien. An diesen zeigten sie, wie sich die Theater und mit ihnen die Aufführungsräume und Spielformate veränderten, aber auch wie die Theater die urbane Identität prägen. Für die Fallstudien recherchierten die Forscherinnen in Archiven, besichtigten die Gebäude vom Keller bis zum Dach und führten Gespräche mit den Bauherrinnen und Bauherren, den Theaterleuten und den Architektinnen und Architekten. „Beim denkmalgeschützten Schauspielhaus in Düsseldorf, das zum 50. Jubiläum sorgfältig instand gesetzt wurde, konnten wir erleben, wie sich der Ort dem Publikum stärker öffnet: Ergänzend zu den regulären Spielzeiten am Abend hat es sich auch tagsüber zu einem Ort der Begegnung gewandelt“, so Menting. Äußerlich verändert hat sich hingegen das Staatstheater in Darmstadt. In den 1960er Jahren wurde es mit Parkplätzen bis vor das Foyer autogerecht gebaut, wie ein Drive-in-Theater. Mit der Umgestaltung ist anstelle des Parkplatzes ein urbaner Platz entstanden, der Passantinnen und Passanten zum Verweilen einlädt. Sowohl der Umbau als auch die nun bessere Anbindung des Theaters an den öffentlichen Nahverkehr wirken damit auch auf das Stadtbild.

Neue Fragestellungen für Folgeprojekt

Einige ihrer Ergebnisse publizierten die Forscherinnen bereits in Fachzeitschrift en wie der „Bühnentechnischen Rundschau“, auf ihrer Projektwebsite oder in der zehnten Ausgabe des Online-Journals „MAP“, welche von Büscher und Menting herausgegeben wurde. Aktuell bereitet das Team weitere Publikationen zur Theaterlandschaft in Deutschland sowie zu den Fallstudien vor. Aus den bisherigen Recherchen haben sich für die Forscherinnen weitere Fragestellungen ergeben, die sie in einer Projektfortsetzung bearbeiten werden. Welche Bedeutung haben beispielsweise Denkmalpfl ege und Industriebaukultur beim Gestalten neuer Theater? Auch wollen sie kulturelle Einrichtungen im ländlichen Raum in den Fokus rücken, nachdem sie bisher vorwiegend Städte im Blick hatten.

Prof. Dr. Annette Menting (*1965) ist seit 2000 Professorin für Entwurfsorientierte Baugeschichte und Baukultur an der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig. Die Architekturhistorikerin forscht und publiziert zur Architekturgeschichte der Moderne, Denkmalpflege und zeitgenössischen Baukultur.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2020/21 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

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news-4271 Mon, 16 Aug 2021 16:13:00 +0200 In der vorlesungsfreien Zeit wählen gehen! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4271/ Kampagne zur Beteiligung an Bundestagswahl am 26. September 2021 Am letzten Sonntag im September wird der Deutsche Bundestag neu gewählt.
Er ist die Volksvertretung der Bundesrepublik Deutschland und als maßgebliches Gesetzgebungsgremium ihr wichtigstes Organ und besteht aus Abgeordneten des deutschen Volkes, die in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf vier Jahre gewählt werden.

Ein Bündnis der Landesrektorenkonferenz Sachsen und der sächsischen Studentenwerke möchte alle Studierenden mit der Kampagne #GehWählen auf den Wahltermin in der vorlesungsfreien Zeit aufmerksam machen und dazu aufrufen, ihr Wahlrecht zu nutzen.

„Die HTWK Leipzig schließt sich der Kampagne an. Wählen zu gehen ist ein wichtiges Grundrecht der Demokratie. Ich möchte diese Kampagne daher nicht nur im Sinne der Studierenden unterstützen, sondern alle Hochschulangehörigen ansprechen. Egal, ob am 26.9. im Wahllokal oder vorab per Briefwahl: Jede Stimme zählt und bestimmt die Politik in unserem Land für die nächsten vier Jahre mit“, betont Prof. Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung der HTWK Leipzig.

Briefwahl macht’s möglich – auch in der vorlesungsfreien Zeit

Wahlberechtigte, die in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind, können ihr Wahlrecht auch ohne Vorliegen eines besonderen Grundes durch Briefwahl ausüben.
Dies ist auch möglich, wenn sie sich vorübergehend im Ausland befinden. Dazu müssen sie bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung des jeweiligen Hauptwohnsitzes einen sogenannten Wahlscheinbeantragen – das ist online bereits ab 17. August 2021 möglich. Dem Wahlschein werden automatisch Briefwahlunterlagen beigefügt. Zwischen 23. August und 24. September (18 Uhr) können die Leipzigerinnen und Leipziger im Neuen Rathaus, Eingang Martin-Luther-Ring 4 (Untere Wandelhalle) die Briefwahlunterlagen beantragen und auch direkt vor Ort wählen.

Briefwahl-Informationen Leipzig

Informationen des Bundeswahlleiters

 

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news-4269 Mon, 16 Aug 2021 14:08:45 +0200 Ab Herbst wieder im Hörsaal https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4269/ HTWK Leipzig plant Wintersemester 2021/22 in PräsenzNachdem das Studium in den vergangenen Semestern vorwiegend digital stattfand, stehen die Planungen für das kommende Wintersemester unter einem anderen Vorzeichen. Wie viele andere Hochschulen in Sachsen plant auch die HTWK Leipzig die Lehre in Präsenz. Wenn die Pandemielage und Regelungen des Freistaates bzw. Bundes es zulassen, soll wieder „echtes“ Hochschulleben möglich sein – dies ist der Wunsch von Hochschulangehörigen und besonders der Studierenden. Die Hochschulleitung informiert zu den aktuellen Planungen.

Die HTWK konnte ihren Campus dank niedriger Inzidenzen bereits Mitte Juni teilweise wieder öffnen. Ebenfalls im Juni hat das Rektorat mit dem bis heute gültigen Hygienekonzept die Perspektive für ein Wintersemester im weitestgehenden „Normalbetrieb“ aufgezeigt. Dies geschah unter anderem vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl an Geimpften und der Ausweitung der Impfangebote.
Wir sind ungeachtet der aktuell wieder steigenden Inzidenzzahlen verhalten optimistisch, dass wir endlich wieder Studierende bei uns begrüßen können. Zugleich herrscht nach rund anderthalb Jahren im ‚Corona-Modus‘ Vorfreude auf wieder mehr Gemeinsamkeit vor Ort und ein Hochschulleben mit hoffentlich nur geringen Einschränkungen. Persönliche, direkte Kontakte sind eben nicht vollständig ersetzbar; Lehren, Lernen, Diskutieren und Forschen in Präsenz machen ein Studium aus.

Um ein Präsenzstudium zu ermöglichen, ist geplant, Seminarräume und Hörsäle wieder mit normaler Kapazität zu nutzen. Sofern technisch und didaktisch möglich, sollen Studierende außer in Präsenz aber auch virtuell an Lehrveranstaltungen teilnehmen können, z. B. per Livestream oder Videoaufzeichnung. Das Institut für digitales Lehren und Lehren der HTWK Leipzig (IDLL) unterstützt die Lehrenden bei der Umsetzung, bietet zum Beispiel Workshops und individuelle Beratung an.

Für die Veranstaltungen in Präsenz wird die von Mitarbeitenden der Hochschule entwickelteIT-gestützte Kontaktnachverfolgung genutzt werden. Dafür wurden Räumlichkeiten mit einem speziellen QR-Code ausgestattet; durch die Verknüpfung vonRaum, Zeit und Person" können Teilnehmende im Falle einer notwendigen Kontaktnachverfolgung im Nachhinein eindeutig identifiziert werden.

Geimpft – getestet – genesen

Nur mit dem jeweiligen Nachweis soll der Zutritt zur Hochschule wieder möglich sein. Eine hohe Impfquote der Hochschulgemeinschaft wird uns die Rückkehr zur Präsenz erleichtern. Deshalb rufen wir die Studierenden, die noch nicht geimpft sind, dazu auf, sich bis zum Semesterstart impfen zu lassen. Hierfür gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten. Auch die HTWK Leipzig hat bereits einige Impftermine für HTWK-Studierende und -angehörige organisiert; es ist geplant, zu Semesterbeginn weitere Impfangebote zu unterbreiten.
Weitere Maßnahmen wie das regelmäßige Lüften der Räume und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werden weiterhin empfohlen, um den Schutz, ggf. orientiert am Infektionsgeschehen, zu verstärken.

Für einen guten Studienstart

Die Vorbereitungen für die Erstsemester  laufen. In der ersten Woche ihres Studiums lernen die Studierenden die Hochschule und ihre Fakultät kennen. Für diese Einführungswoche (4.-9. Oktober) planen die Fakultäten, das Dezernat Studienangelegenheiten und der Studierendenrat ebenfalls ein Kennenlernen in Präsenz, ggf. gekoppelt mit hybriden Formaten.

Auch die Immatrikulationsfeier am 11. Oktober 2021 ist in Präsenz vorgesehen. Traditionell findet diese alljährlich für die rund 1.800 Erstsemester im Gewandhaus zu Leipzig statt. Nachdem diese im letzten Jahr coronabedingt leider ausfallen musste, sollen nunmehr die neu Immatrikulierten wieder in diesem feierlichen Rahmen begrüßt werden, wenngleich vermutlich nicht mit voller Besetzung des großen Saals. In Anbetracht der nach wie vor unsicheren Pandemielage wird das Programm der feierlichen Immatrikulation in diesem Jahr erst kurz vor der eigentlichen Veranstaltung elektronisch bereitgestellt. Informationen zur Veranstaltung sowie zum Erhalt der Eintrittskarten für das Gewandhaus werden über die Homepage der HTWK Leipzig bekanntgegeben. Erstsemester erhalten zusätzlich eine Mail. Aber schon jetzt empfehlen wir: Save the date!

Bei allen Punkten zur Organisation des Wintersemesters müssen wir die aktuellen Entwicklungen im Blick behalten und ggf. flexibel mit notwendigen Planänderungen reagieren, falls es die Pandemielage und rechtliche Rahmenbedingungen erfordern. Dafür bitten wir um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung – bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Homepage.

Allgemeine Informationen zu Corona

Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Alles zum Studium an der HTWK Leipzig

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news-4261 Fri, 13 Aug 2021 12:13:30 +0200 Architektur-Student gewinnt Wettbewerb für Seebrücke auf Magdeborner Halbinsel https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4261/ Felix Dechow mit Entwurf für „schwimmenden Aussichtsturm“ erfolgreichDas sogenannte „Neuseenland“ südöstlich von Leipzig verändert fortwährend sein Gesicht: Die Tagebaufolgelandschaft wird revitalisiert, das touristische Angebot wächst mit.
Die Gemeinde Großpösna hat bereits mehrere studentische Ideenwettbewerbe ausgelobt – einer davon ging Anfang August zu Ende. Zielvorgaben waren die Erschließung der Magdeborner Halbinsel durch eine Brücke für den Fußgänger- und Radverkehr sowie der Bau einer Seebrücke, um die touristische Attraktivität weiter zu steigern. Felix Dechow, Architekturstudent an der HTWK Leipzig, konnte den Seebrücken-Wettbewerb für sich entscheiden – sein Entwurf für einen schwimmenden Aussichtsturm und ein in die Küstenlinie integriertes Funktionsgebäude überzeugte die zwölfköpfige Jury.

Der Entwurf

Der Weg führt über die alte F95 auf eine Plattform mit Blick über den Störmthaler See. Das in den Hang platzierte Auftaktgebäude bietet Raum für unterschiedliche kulturelle und gewerbliche Nutzungen über zwei Etagen. Das 7,5 Meter unterhalb der Plattform liegende Seeufer ist auf zwei verschiedenen Wegen zu erreichen: entweder über die seitlich des Gebäudes liegende, auf direktem Wege zum Ufer führende Treppe oder über die 90 Meter ins Wasser ragende Seebrücke. Aus dem Boden der acht Meter breiten Brücke heben sich auf dem Weg zur Stirnseite zahlreiche keilförmige Holzelemente hervor, in die Hinweistafeln mit Informationen zur Geschichte und Folgenutzung ehemaligen Tagebaue integriert sind.

„Die Grundidee besteht in einem Rundweg, auf dem sich unterschiedliche Perspektiven auf die umliegende Naturlandschaft auftun. Hierdurch wird die Seebrücke zu einem Erlebnis für alle, die hierherkommen. Die baulichen Elemente in die Topografie zu integrieren, die klare und einfache Sprache der Architektur und ausgewählten Baumaterialien stellt die Natur in den Vordergrund.“ Felix Dechow

Die Stirnseite der linear angeordneten Brücke bildet eine weitere Plattform, die zum Rasten einlädt und als Anleger für Ausflugsboote dient. Die Konstruktion der Plattform ist für einen Aussichtsturm ausgelegt. Dieser ragt 24 Meter in die Höhe und ist als Landmark von Weitem sichtbar. Die Plattform auf der Spitze des Turms bietet eine 360 Grad-Aussicht auf den Störmthaler See. Der Rundgang der Brücke endet auf dem Höhenniveau der Uferkante.

„Durch die Anwendung und Kopplung herkömmlicher Methoden und parametrischer Entwurfswerkzeuge entstand ein vielschichtiger Konzept, das die umfangreichen  Aufgaben des Wettbewerbs von einer Landmarke, einer Seebrücke und gastronomisch-kulturellen Anforderungen vereint, dabei aber auch die Vergangenheit des Ortes berücksichtigt und diese durch entsprechend darstellt“, so Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig. Dechows Entwurf entstand im Wahlpflichtmodul „Digital Structural Design“ unter Stahrs Leitung. Betreut wurde der Student von Martin Debski, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften.

Insgesamt 18 Beiträge wurden von Studierenden bei dem Wettbewerb eingereicht. Der Siegerentwurf für die Verkehrsbrücke kommt von einem studentischen Team der TU Dresden.

Ob bzw. was auf der Magdeborner Halbinsel letztlich gebaut wird, ist laut Bürgermeisterin Gabriela Lantzsch jedoch noch nicht entschieden. Auch die mögliche Ansiedlung des neuen Großforschungszentrums CLAIRE („Centre for Climate Action and Innovation – Research and Engineering, zu Deutsch: Zentrum für Klimamaßnahmen und Innovationen - Forschung & Technologien“)des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) auf der Halbinsel steht im Raum.

Einen Teil des Preisgeldes in Höhe von 1.000 Euro möchte Felix Dechow in einen neuen Bildschirm investieren, den restlichen Teil wird er an eine gemeinnützige Organisation spenden.
Übrigens: Die HTWK Leipzig ist nicht zum ersten Mal bei einem derartigen Wettbewerb erfolgreich: 2019  gewannen zwei Architekturstudenten mit „Westkurve“ den Wettbewerb zur Kanalquerung zwischen Markkleeberger und Störmthaler See.

Hintergrund

Der Wettbewerb widmete sich einem überaus geschichtsträchtigen Ort im Süden Leipzigs: Magdeborn ist eine von zahlreichen Ortschaften, die der Braunkohleförderung zum Opfer fielen. Die Einwohnerschaft wurde bereits seit Ende der 1960er Jahre umgesiedelt. Ein Großteil der Fläche des ehemaligen Dorfes ist nun vom Störmthaler See bedeckt. Als Erinnerung für all die verlorenen Siedlungen schwimmt „Vineta“ im Wasser, ein kirchenähnlicher Bau – Mahnmal und Touristenattraktion zugleich.

Weiterführende Informationen

Projekt Bürgerbeteiligung Magdeborner Halbinsel der Gemeinde Großpösna

MDR-Projekt zur Geschichte des Tagebaus Magdeborn

 

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FAS - ARCHITEKTUR - PREISEFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4112 Wed, 04 Aug 2021 15:01:00 +0200 Bedroht in den eigenen vier Wänden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4112/ Für Frauen ist das eigene Zuhause einer der gefährlichsten Orte. Rund ein Viertel aller Gewalttaten gegen sie geht vom Partner aus. Ein Forschungsteam der HTWK Leipzig fand heraus: Der Ort des Geschehens spielt dabei eine besondere Rolle.Als Anne (Name v. d. Redaktion geändert) klein war, wurde sie oft von zu Hause weggeschickt. Wenn sie wiederkam, hatte ihre Mutter blaue Flecken oder einzelne Möbelstücke waren zerstört. Annes Vater war gewalttätig. Jahrelang ging das so. Als sie 18 Jahre alt war, stellte sich Anne das erste Mal gegen ihren Vater und wurde selbst Opfer: „Irgendwann bin ich dazwischengegangen und wurde auch verprügelt.“

Körperliche und sexuelle Übergriffe sind wie keine andere Form der Gewalt räumlich fixiert. Sie finden zu etwa 70 Prozent zu Hause in den eigenen vier Wänden statt. Besonders betroffen sind nach wie vor Mädchen und Frauen. Rund 81 Prozent der über 140.000 zur Anzeige gebrachten Gewalttaten in Partnerschaften in Deutschland wurden 2018 gegen sie verübt. Die Dunkelziffer ist weitaus größer. Häusliche Gewalt erleben aber auch Jungen und Männer sowie ältere Menschen – und sie durchzieht alle sozialen Schichten. Doch welche Bedeutung hat der Wohnraum für das Gewaltgeschehen? Im Forschungsprojekt „Biografische und räumliche Erfahrungswelten häuslicher Gewalt“ an der HTWK Leipzig führte der Soziologe Dr. Sebastian Schönemann lebensgeschichtliche Interviews mit Betroffenen und erforschte so das Wechselverhältnis von Raum und Gewalt in sozialen Nahbeziehungen. Untersucht wurde dieser Aspekt bislang nicht, wie die Sichtung nationaler und internationaler Forschungsliteratur zeigte.

Dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalt und Raum geben muss, vermutete Anja Pannewitz, Professorin für Sozialarbeitswissenschaften an der HTWK Leipzig, schon aufgrund ihrer vorherigen Studie zur Gewalttätigkeit von Mädchen und jungen Frauen. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Prof. Heike Förster leitete sie das Forschungsprojekt zur häuslichen Gewalt.

Räume können Gewaltmuster festigen

Um Interviewpartnerinnen und Interviewpartner zu finden, rief das Projektteam ab Juli 2019 über E-Mails, Aushänge und Forenbeiträge zur Studienteilnahme auf. Die Resonanz war unerwartet groß. „Es haben sich durchweg Menschen gemeldet, die vorher noch nie oder nur im engsten Kreis über ihre Gewalterfahrungen gesprochen haben“, berichtet Schönemann. Auch für Anne war es das erste Gespräch. Neben ihr wurden zehn weitere Frauen und ein Mann befragt, alle zwischen 20 und 65 Jahren alt. Offen und anonym erzählten sie ihre Lebensgeschichten.

Bei der Fallanalyse von Anne zeigte sich beim Raum-Verhalten eine klare Strategie: das Wegschicken des Kindes. So brachte ihre Mutter sie zu Verwandten, Freunden oder Bekannten, wenn die Ausschreitungen des Vaters drohten, zu rabiat zu werden. Anne, die heute fast 65 Jahre alt ist, interpretiert das als Schutzmaßnahme ihrer Mutter. Sie sollte schließlich nichts mitbekommen. Doch nur so sei die Gewaltlogik aufrechterhalten worden und nur so sei die familiäre Gewalt über diesen langen Zeitraum intakt geblieben, so das Forschungsteam. Manchmal musste Annes Mutter auch Schläge ertragen, wenn Anne zu Hause war. Das war dann meist im Schlafzimmer, eine räumliche Tabuzone für das Mädchen.

Wer als Kind Gewalt erlebt, ist später gefährdeter

„Menschen, die bereits als Kind Zeuge beziehungsweise Zeugin oder Opfer geworden sind, haben als Erwachsene ein höheres Risiko, wieder mit solchen Grausamkeiten konfrontiert zu werden oder selbst zur Täterin oder zum Täter zu werden“, erklärt Schönemann. Gewalt müsse dabei als extremste Form der Konfliktbearbeitung verstanden werden. Durch das frühe Erleben könne man sich an gewaltvolle Formen der Problembewältigung gewöhnen und diese stärker akzeptieren. Anne hingegen konnte den Zirkel der Gewalt durchbrechen und musste glücklicherweise keine Vergehen mehr erleben.

Durch die Interviews erkannte das Forschungsteam dringenden Handlungsbedarf, denn sie zeigen den ungedeckten Bedarf an Hilfe und die hohe Dunkelziffer der tatsächlichen Betroffenheit. Pannewitz fordert deshalb: „Die Sensibilisierung für häusliche Gewalt muss weiter vorangetrieben werden.“

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2020/21 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

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FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3853 Mon, 02 Aug 2021 09:40:00 +0200 Förderpreis Angewandte Digitalisierung – Frist verlängert! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3853/ Bis 15. August 2021 mit studentischer Abschlussarbeit bewerben! 1. Preis mit 2.500 Euro dotiertDie HTWK Leipzig und Actemium Deutschland vergeben 2021 zum dritten Mal einen Förderpreis für eine studentische Abschlussarbeit aus dem Bereich der Angewandten Digitalisierung. Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2020 und 2021, unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit.

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

- Bachelor- oder Masterarbeit im PDF-Format
- Lebenslauf
- Abstract
- Einschätzung des betreuenden Professors bzw. der betreuenden Professorin
- kurzes Video (1 min) zur Vorstellung der eigenen Person und des Themas der Abschlussarbeit 

Einsendeschluss (verlängert): 15. August 2021.

Bewerbungen an: foerderpreisdigital (at) actemium.de

Nach der Evaluierung der eingereichten Arbeiten durch eine Jury werden im September die besten Arbeiten in einem Pitch vorgestellt. 

Jury:

Prof. Dr. rer. pol. Oliver Crönertz, Prodekan Fakultät Digitale Transformation, HTWK Leipzig
Prof. Dr. (I) Arch. Monica Rossi, Fakultät Bauwesen, HTWK Leipzig
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Schulze, Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig
Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele, Prorektor Forschung, HTWK Leipzig
Nadine Fischer, Projektingenieurin, Actemium Controlmatic GmbH
Dr. Bernhard Kirchmair, Chief Digital Officer, VINCI Energies Deutschland
Gerald Taraba, Geschäftsführer, Actemium Deutschland

Preise:

1. Platz: 2.500 Euro für die/den Studierende/n und 2.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

2. Platz: 1.500 Euro für die/den Studierende/n und 1.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

3. Platz: 500 Euro für die/den Studierende/n und 500 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

Online-Pitch am 29. September 2021:

Die besten zehn Abschlussarbeiten werden am 29. September 2021 auf einem Online-Pitch präsentiert. Beginn ist 12:00 Uhr. Die Übertragung erfolgt über die Plattform Teams.

Rückblick:

Ein kurzes Video gibt Einblicke in den Wettbewerb und die Preisverleihung 2020.

Förderpreis Angewandte Digitalisierung 2021:

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HTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4225 Thu, 29 Jul 2021 15:13:55 +0200 Die Nacht, die Wissen schaffte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4225/ Spielerisch, informativ und interaktiv war die Lange Nacht der Wissenschaften 2021 an der HTWK Leipzig

Mit einem Klick vom Sofa in die Hochschule – bei der ersten virtuellen Langen Nacht der Wissenschaften war das möglich. Ab 18 Uhr konnten sich Besucherinnen und Besucher am Freitag, den 16. Juli 2021, online durch den Nieper-Bau bewegen, der zum virtuellen Ausstellungsraum wurde. HTWK-Rektor Mark Mietzner, der darin ähnlich wie in den „Star Wars“-Filmen als Hologramm aufleuchtete, begrüßte sie mit der Frage: „Sie wollten schon immer einmal wissen, wieso unsere Hochschule Kanus aus Beton baut oder wie ein Fußball-Roboter zum Weltmeister wird?“ Antworten darauf und viele weitere interessante Themen gab es bis Mitternacht zu entdecken.

Durch die Corona-Pandemie wurde die Großveranstaltung digital durchgeführt. Trotzdem beteiligten sich fast alle Leipziger Forschungseinrichtungen und stellten gemeinsam mit der Stadt Leipzig ein vielfältiges Programm mit fast 400 Beiträgen zusammen. Die Stadt Leipzig schätzt, dass trotz des warmen und ersten masken- und testfreien Sommerabends bis zu 7.000 Kinder und Erwachsene teilnahmen.

Auch an der HTWK Leipzig brachten sich Professorinnen und Professoren, Mitarbeitende und Studierende aus 20 Lehr- und Forschungsbereichen ein. Statt Ausstellungsständen bauten sie sich dieses Mal ihre Übertragungsstudios im Labor, im Büro oder zu Hause auf. Über 1.600 Mal wurden die Live-Veranstaltungen, interaktiven Formate und vorproduzierten Videos der HTWK Leipzig angeklickt.

Sehr viel Spaß gehabt und wieder was gelernt

Besonders beliebt waren die Angebote für Kinder. Schnell vergriffen waren die Bastelpakete, mit denen Kinder Kühlschrankmagneten aus Beton herstellen konnten. Sowohl Kinder als auch Eltern bedankten sich bei Ludwig Hertwig vom Betonkanuteam „für die tolle Idee“, denn sie hatten „sehr viel Spaß“. Hertwig erzählt: „Mit der Bastelaktion konnten die Kinder den Baustoff Beton kennenlernen. Mit Beton lassen sich heute viele Sachen machen, zum Beispiel Kanus herstellen oder Lichtwellenleiter integrieren.“

Auch die Mitarbeiterinnen der Hochschulbibliothek freuten sich über die mehr als 200 Kinder, die auf eine digitale Schnitzeljagd gingen. Dabei konnten die 9- bis 13-Jährigen mit Spielen ihr Wissen rund ums Internet, Social Media und Computerspiele testen. Rund 50 Kinder holten sich am Ende ihren Gewinn ab, ein Hörspiel zum Download.

Erwachsene konnten online verschiedene Vorträge, Workshops und Live-Demonstrationen besuchen. In kleineren und größeren Gruppen sprachen die Besucherinnen und Besucher mit Expertinnen und Experten beispielsweise über Solarenergie, Elektromobilität, nachhaltige Verpackungen, Social Media in Museen, Künstliche Intelligenz oder 3D-Modellierung im Bauwesen. Dabei lernte so mancher Gast wieder etwas Neues, wie es hier und da im Chat hieß. HTWK-Laboringenieur Lukas Kube präsentierte zum ersten Mal sein Spezialgebiet bei der Langen Nacht der Wissenschaften – 3D-Druck im Maschinenbau: „Durch die überschaubare Besucherzahl konnte ich gut ins Detail eingehen. Besonders gefreut habe ich mich, dass sich auch Schüler der höheren Klassenstufe für das Thema interessierten.“

Online weiterhin verfügbare Streams, Videos und Plattformen

Einige Angebote sind weiterhin online. Neben der digitalen Schnitzeljagd ist zum Beispiel der gesamte Live-Stream der HTWK Robots bei Youtube hinterlegt. Ebenfalls können alle Videos – darunter ein Konzert des HTWK-Orchesters oder die Ergebnissen des Promovierenden-Wettbewerbs „Außergewöhnlich angewandt“ – weiterhin abgerufen werden.

Langfristig verfügbar sind zudem die virtuellen Labore der Geotechnik und der digitale Showroom zu Carbonbeton. Im virtuellen Ausstellungsraum befinden sich außerdem 3D-Modelle, beispielsweise zu Bauteilen aus Carbonbeton oder von einem HTWK-Gebäude. Um die virtuellen Räume optimal erlebbar zu machen, gab die HTWK Leipzig zuvor an Interessierte Virtual-Reality-Brillen aus Pappe aus.

Etwas in Präsenz gab es aber doch …

Alles war aber nicht online. An der HTWK Leipzig fanden drei Rundgänge in Präsenz durch das Sanitärtechniklabor statt. Die Kinder und Erwachsenen staunten über das dreigeschossige Abwassersystem und waren überrascht, wie so ein System funktioniert und was es beim Spülen zu beachten gibt. „Man ist ja als Laie immer überrascht wie komplex manch scheinbar einfache Systeme, wie eben ein Rohrleitungssystem, eigentlich sind und was für äußere Einflüsse beim Funktionieren eine Rolle spielen“, so Olivia de Almeida, Museologie-Studentin an der HTWK Leipzig.

Bei der nächsten Langen Nacht der Wissenschaften werden hoffentlich wieder weitere und Forschungsbereiche in Präsenz öffnen können. Den nächsten Termin geben wir Anfang 2022 an gewohnter Stelle bekannt.

Einige Impressionen der Wissenschaftsnacht an der HTWK Leipzig

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HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4217 Mon, 26 Jul 2021 10:32:06 +0200 Kultur und Gesundheit in Zeiten der Pandemie https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4217/ floidTV veröffentlicht zwei weitere Folgen der Sendung XCAMKultur in Zeiten der Pandemie

Volle Fussballstadien, leere Clubs und Theater?

Das Überleben der Kulturbranche während und nach der Pandemie. Die zweite Sendung der XCam-Reihe zum Thema Leben in der Pandemie beleuchtet die Kulturbranche Leipzigs. Wie fair wird mit Kulturschaffenden umgegangen? Vor welchen Problemen sie stehen und wie sie versuchen mit der aktuellen Situation umzugehen, zeigt die Sendung.

Kann die Kulturbranche noch gerettet werden oder ist es bereits zu spät?

Unter die Lupe genommen werden auch Hilfsaktionen, Initiativen und Ideen, um Leipzigs Kultur am Leben zu halten. Gemeinsam mit den Studiogästen wagt der Moderator Felix Schenderlein einen Blick in die Zukunft. Mit dabei sind Georg Reißig vom „noch besser leben“ im Studio und Poetry-Slammer Sebastian 23 per Videoschalte.

 

Kultur in der Pandemie

Welche Folgen haben Corona-Maßnahmen und Virus für die Gesundheit?

Gesundheit und die Auswirkungen der Pandemie auf Körper und Geist. Jeden Tag veröffentlicht das Robert-Koch-Institut die neuen Fallzahlen zu Covid 19.

Wie geht es uns mit den Folgen der Pandemie?

Dieser Sendungsbeitrag widmet sich weniger dem Virus an sich, sondern beleuchtet die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesundheit, physisch wie psychisch. Wie kann die Pandemie gemeistert werden? Eine an Corona und Long-Covid erkrankte Person erzählt von ihren persönlichen Erfahrungen. Wie es ihren Patienten erging, berichtet eine Ärztin. Ein Vertreter einer Krankenkasse gibt Tipps für die Arbeit am Bildschirm.

Hier die Sendung anschauen

Über floidTV

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de, über den Instagram-Account  @floid_tv oder im Web unter www.floidtv.de zu erreichen.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4207 Tue, 20 Jul 2021 11:22:17 +0200 Zweiter MuseumsIMPULS mit 90 Teilnehmenden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4207/ Zur Langen Nacht der Wissenschaften diskutierten Museumsakteurinnen und -akteure aus ganz Deutschland zur Rolle von Social Media in MuseenNach dem erfolgreichen Auftakt der neuen digitalen Veranstaltungsreihe MuseumsIMPULS im Januar diesen Jahres, nahmen sich der Bachelor-Studiengang Museologie und der Master-Studiengang Museumspädagogik die Lange Nacht der Wissenschaften zum Anlass zu einer zweiten Ausgabe einzuladen.

In knapp zwei Stunden wurde in drei Break Out Sessions die Rolle von Social Media in der Museumsarbeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Session 1 mit dem Thema "Content Creation - Inhalte mit Mehrwert schaffen" wurde von der Freien Kulturberaterin und Influencerin Anke von Heyl und von Lisa Baluschek vom Fränkischen Freilandmuseum Bad Winsheim angeleitet. Dabei war schnell allen klar: wer hochwertige und erfolgreiche Beiträge für Social Media Kanäle konzipieren will, muss diese auch selbst intensiv nutzen und authentisch bleiben.

Session Zwei beschäftigte sich mit der Herausforderung, wie Live-Formate in Social Media nicht nur konsumiert, sondern im interaktiven Gespräch mit den Zuschauerinnen und Zuschauern verhandelt werden. Dabei lautet die Devise: "Put the social back into Social Media". Diese Session wurde von Damian Mallepree, Initiator des Goethe-Morgenmagazins, und Tanja Praske, Kulturvermittlerin, u.a. tätig für die Monacensia in München.

In der dritten Break Out Session diskutierten Studierende und Lehrende inwiefern die Sozialen Medien als Profession im Curriculum verankert sind. Mia Berg und Andrea Lorenz vom Projekt "Social Media History" leiteten diese Diskussion mit ihren Ausführungen ein und betonten, dass gerade in der Wissenschaftskommunikation die große Herausforderung darin bestünde alle Instanzen und Abteilungen anzuhalten Social Media Marketing konsequent mitzudenken und dafür zu begeistern. Studierende der Museologie ergänzten den Beitrag mit ihrer Reflexion ihrer ersten Instagram Ausstellung "ABC der Schönheit" und konstatierten, dass es sich wie ein "Sprung ins kalte Wasser" angefühlt hätte und einige Arbeitsschritte in ihrem Umfang unterschätzt wurden. Ihre Herangehensweise erarbeiteten sie sich komplett selbstständig. Daraus konnte die Schlussfolgerung gezogen werden, dass Social Media noch mehr im Curriculum integriert werden und als professionelles PR- und Marketinginstrument verstanden werden müsse, statt davon auszugehen, dass das mal eben "die Jüngeren" mit erledigen könnten.

Moderiert wurde der Abend von Christopher Vila, Kulturunternehmer, und Prof. Gisela Weiß, Studiendekanin für den Master-Studiengang "Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum". Das Feedback der Teilnehmenden war durchweg positiv und so scheint auch die zweite Ausgabe des MuseumsIMPULS dazu beigetragen zu haben, dass sich diese Veranstaltungsreihe im Kalender der HTWK Leipzig etablieren wird.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4201 Mon, 19 Jul 2021 11:38:18 +0200 Erfolgreicher Themenabend beim Hörspielsommer 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4201/ Studierende der Medientechnik haben ihre Hörspielproduktionen zu jüdischem Leben in Leipzig präsentiertNach fast zehn Monaten Arbeit war es am 8. Juli endlich soweit - Studierende der Medientechnik konnten bei einem jüdischen Themenabend beim Hörspielsommer 2021 ihre Hörspielreihe "Heimweh" vor Publikum zur Uraufführung bringen. Die Hörspiele sind in Kooperation mit der Leipziger Notenspur und unter Rücksprachen mit der jüdischen Gemeinde in Leipzig entstanden. Unterstützung bekamen die Studierenden auch von Hörspielproduzentin Pauline Kingsbury. Knapp 100 Besucherinnen und Besucher lauschten an diesem sonnigen Abend den vier Hörspielen. Auch intensive Diskussionen wurden in einer moderierten Fragerunde im Anschluss geführt. Abgerundet wurde der Abend mit Gesprächsrunden mit Thomas Schinkel, Musikwissenschaftler, und Svitlana Kapitanova und Musik vom Trio Rozhinkes. Projektleiterin seitens der HTWK war Susann Hommel, die sehr stolz auf die Leistung der Studierenden ist: "In sehr kurzer Zeit haben sie über das Medium Hörspiel einen tollen Zugang zu einem sehr anspruchsvollen Thema gefunden und dazu beigetragen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens auf kreative Art und Weise sichtbar zu machen. Da kann ich nur den Hut ziehen."

Perspektivisch werden die Hörspiele weiterhin auf der Website der Leipziger Notenspur zu hören sein! Wir informieren Sie an geeigneter Stelle über die Veröffentlichung.

Notenspur - Projektwebsite

Hörspielsommer - Website

Impressionen vom Veranstaltungsabend

Über die Hörspiele

„Heimweh“ – Eine Hörspielreihe über jüdisches Leben in Leipzig

So ein Schlamassel

Familie Blumenfeld steckt bis zum Hals in den Vorbereitungen für den Sabbat, als plötzlich Fremde an der Tür klopfen. Es sind jüdische Einwanderer:innen aus Russland, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Begleiten Sie uns in die liberale jüdische Gemeinde Leipzigs zu Beginn des 20. Jahrhunderts und hören Sie selbst, mit welchen Herausforderungen die Gemeinde in dieser Zeit konfrontiert war.

Länge: 17 min

Regie: Issam Jawad
Erzähler: Lukas Auer
Isreal Blumfeld: Thorsten Doß
Esther Blumfeld: Milena Gürtler
Rachel Zaresik: Christin Pfeiffer
Shlomi Zaresik: Lukas Auer
Sitzungsleiter: Wilfried Reach
Jakov: Kay Liemann

Musiktitel mit freundlicher Unterstützung vom London Klezmer Quartet und Alexander Timofeev

Drei Dienstage

Die Ez-Chaim-Synagoge war ein Gotteshaus mit kurzer Geschichte, hatte aber dennoch eine große Bedeutung für das Leben der orthodoxen jüdischen Gemeinde in Leipzig. In diesem Kosmos lebten Jakov und Ada, ein jüdisches Paar aus dem Umfeld der Synagoge. Hier erfuhren die beiden eine prägende Zeit des Wandels mit bewegenden Erlebnissen und schockierenden Ereignissen.

Länge: 19 min

Regie: Jonas Klimm
Erzähler: Lukas Auer
Leyla: Michaela Henze
Ada: Victoria Findlay
Manuel: Lukas Auer
Jakov: Kay Liemann
Akkordeonist: Wilfried Reach
Rabbiner: Timotheus Arndt
Helfer: Patrick Becker

Musiktitel mit freundlicher Unterstützung von duo-phon-records, Preiser Records, gpARTS // GermanPops Orchestra und Supraphon &nbs

Licht

Für Friedrich ist der Arbeiterchor, in den ihn der jüdische Chorleiter Barnet Licht eingeladen hat, ein neuer wichtiger Anlaufpunkt. Er lernt nicht nur, dass er als Fabrikarbeiter ein Recht auf Kultur hat, sondern er lernt auch neue jüdische und nichtjüdische Freunde kennen. Wie werden sich die Verhältnisse in den 1930er und 40er Jahren ändern? Kann Friedrich den Kontakt zu den jüdischen Freunden aufrechterhalten? Werden Barnet Lichts Bemühungen für ein deutsch-jüdisches Miteinander weiterwirken?

Länge: 16 min

Regie: Clemens Moeller
Erzähler: Lukas Auer
Barnet Licht: Wilfried Reach
Friedrich: Patrick Becker
Ilai: Tony Kruschinski
Ältere Hausbewohnerin: Luisa Gruber
Passantin: Christin Pfeiffer

Musiktitel mit freundlicher Unterstützung der Verlagsgruppe Kamprad

Das letzte Konzert

Mirjam Zunser ist im Leipzig der 1930er Jahre eine angesehene und talentierte junge Musikerin. Als Jüdin in Nazi-Deutschland sind ihr Leben und die Ausübung ihrer Kunst jedoch stark bedroht. Sie beschließt, wie viele weitere verfolgte Menschen, zu fliehen. In ihrem letzten Leipziger Konzert treffen Erinnerungen, Hoffnungen und Sorgen aufeinander. Ihre Flucht endet auch im Exil nicht.

Länge: 11 min

Regie: Matthias Winkel
Erzähler: Lukas Auer
Barnet Licht: Wilfried Reach
Mirjam Zunser: Lilian Prent
Tanja Zunser: Laura Götz
Friedrich: Patrick Becker
Zeitungsverkäuferin: Luisa Gruber
Zuschauerin 1: Milena Gürtler
Zuschauerin 2: Christin Pfeiffer

Musiktitel mit freundlicher Unterstützung von audite recordings und Bella Musica

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4194 Fri, 16 Jul 2021 00:11:00 +0200 floidTV: Studierende vergessen? Pandemie hinterlässt Spuren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4194/ In der ersten XCam-Sendung dieses Jahres geht es um die Herausforderungen innerhalb des Studiums während der Pandemie.Aus medialer Perspektive beschäftigt die Corona-Pandemie Schulen, Unternehmen, Familien und Menschen jeden Alters seit über einem Jahr - weitgehend dabei vergessen: Studierende.

 

#OneMoreYear: Sollten Studierende ihr Studium um ein Jahr verlängern?

Auch sie hat die Pandemie die letzten eineinhalb Jahre beeinflusst. Aufgrund der fehlenden Medienpräsenz haben Studierende der Medientechnik genau dieses Thema für das Wissensmagazin XCam gewählt und unter die Leitfrage: „Wie geht es Studierenden?“ gestellt.

Dazu hat die Redaktion verschiedene Studierende befragt, was sich bei ihnen verändert habe; Tipps von einer Fernstudentin (Helena Simon) eingeholt; die Verlängerung der Regelstudienzeit thematisiert und den Aufruf von Frau Prof. Dr. Monika Sieverding „#OneMoreYear: Gönnen Sie sich ein Jahr mehr!“ hinterfragt. Fragen etwa zum Thema „Hilfsangebote“ stellte Moderator Felix Schenderlein an Studiogast Paul Senf, Sprecher der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS).

XCAM: Studieren in der Pandemie

Über floidTV

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info(at)floidtv.de, über den Instagram-Account @floid_tv oder im Web unter www.floidtv.de zu erreichen.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4186 Thu, 15 Jul 2021 09:15:34 +0200 Je größer die KI, desto besser das Ergebnis https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4186/ HTWK-Professor Jochen Merker für Vortrag zur Funktionsweise von Künstlichen Intelligenzen auf internationaler Mathematik-Konferenz ausgezeichnetKünstliche Intelligenzen sind Computerprogramme, die mit ausgewählten Daten trainiert werden, um auf dieser Grundlage selbstständig Problemlösungen zu ermitteln. Nach der Theorie des maschinellen Lernens wurde früher angenommen, dass Künstliche Intelligenzen mit größerem neuronalen Netz sich zu stark an die Trainingsdaten anpassen und dadurch zu neuen Daten schlechte Ergebnisse liefern. In der Fachwelt wird dieses Phänomen als „Overfitting“ bezeichnet. Doch tatsächlich liefern größere Künstliche Intelligenzen dank Deep Learning bessere Ergebnisse. Eine mathematische Begründung stellten die beiden Mathematiker Prof. Dr. Jochen Merker und Gregor Schuldt von der HTWK Leipzig auf der internationalen Mathematik- und Statistik-Konferenz ICoMS vom 24. bis 26. Juni 2021 vor. Dafür wurden sie mit einem Best Presentation Award ausgezeichnet.

Im Beitrag „Why LASSO Seems to Simultaneously Decrease Bias and Variance in Machine Learning“ legen Merker und Schuldt dar, warum vereinfacht ausgedrückt bei größeren künstlichen Intelligenzen neben dem Fehler auf Trainingsdaten auch die Komplexität des Vorhersagemodells geringgehalten und damit Overfitting vermieden werden kann. Damit tragen die beiden Mathematiker zu einem besseren Verständnis von künstlicher Intelligenz bei. Eine schriftliche Version ihres Konferenzbeitrags ist für die ACM Proceedings (ISBN: 978-1-4503-8990-7, doi.org/10.1145/3475827.3475839) vorgesehen.

Die ICoMS-Konferenz fand wegen der Corona-Pandemie virtuell statt. Es nahmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unter anderem Australien, China, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada und den USA teil. Neben dem Vortrag zu Künstlichen Intelligenzen leitete Jochen Merker die Konferenz und hielt die Eröffnungsrede.

Jochen Merker

… ist Professor für Analysis und Optimierung und Leiter des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zentrums an der HTWK Leipzig. Er forscht zur Analysis von nichtlinearen partiellen Differentialgleichungen. Daneben beschäftigt er sich auch mit anderen Aspekten der Analysis und Optimierung, wie beispielsweise mathematischen Aspekte der Künstlichen Intelligenz, chaotischer Dynamik, Differentialgeometrie, Funktionalanalysis und Symmetrien.

Gregor Schuldt

… studierte Angewandte Mathematik an der HTWK Leipzig und erforscht nun als Teil der Nachwuchsforschungsgruppe SmartKMU, wie mithilfe von Simulationswerkzeugen die Digitalisierung entlang des Produktentstehungsprozesses genutzt werden kann. Ein vielversprechender Ansatz basiert dabei auf der Nutzung von Methoden der künstlichen Intelligenz. So können beispielsweise künstliche Intelligenzen dazu genutzt werden, um die spezifische Form eines Prägewerkzeuges bei Vorgabe des gewünschten Prägeergebnisses zu ermitteln.

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news-4179 Tue, 13 Jul 2021 10:09:55 +0200 Stadtradeln 2021: Radfahren und Klima schützen! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4179/ Vom 10. bis 30. September mit dem HTWK-Team Radkilometer sammeln und gewinnenLeipzig beteiligt sich im September  2021  erneut am bundesweiten Wettbewerb des Klima-Bündnisses für Klimaschutz und Radverkehrsförderung.

Alle Leipzigerinnen und Leipziger können drei Wochen lang, auf ihren täglichen Wegen durch die Stadt, Radkilometer für ihr eigenes Team und unsere Stadt sammeln.
Den Auftakt bildet die „Leipziger Radnacht“ am 10. September 2021. Hier setzten wir mit einer bunten Radtour gemeinsam ein Zeichen für ein fahrradfreundliches Leipzig.

Mit dem HTWK-Team Radkilometer sammeln und gewinnen

Die Anmeldung unter dem Teamnamen „HTWK Leipzig“ ist ab sofort - und die ganze Zeit über, also bis zum 30. September - auf der Stadtradeln-Webseite möglich („Mein Stadtradeln“).
In den vergangenen Jahren beteiligten sich jeweils knapp 100 HTWK-Angehörige am Stadtradeln und sammelten - oftmals mit der ganzen Familie, auch das ist möglich - Kilometer für das Hochschulteam.
Im internen HTWK-Kilometervergleich verlost der Hochschulsport 20 T-Shirts innerhalb des Teams der HTWK!

Weitere Informationen zum Stadtradeln

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HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4172 Fri, 09 Jul 2021 12:35:54 +0200 Podcastseminar im Studium generale https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4172/ Das Hochschulsportzentrum bietet seit zwei Semestern ein Podcastseminar unter der Rubrik Selbstentwicklung anFrei nach dem Motto „Und Du So? Podcast! Medienwerkstatt für eure Gesundheit“ erlernen Studierende die Grundlagen der Gesundheitsförderung und Tontechnik, außerdem bekommen sie eine Einführung in Recherche- und Textarbeit. Dieses Seminar wird von Andy Schönbeck, Koordinator Gesundheitsmanagement, und Felix Wege, BA Medientechnik, Fakultät Informatik und Medien, geleitet.

Im Sommersemester 2021 haben sich vier Podcastgruppen u.a. mit den Themen Ernährung und Genuss, Wildpflanzen, Musik als Entspannungsmethode und kulturelle Prägungen auseinandergesetzt und dazu Podcasts produziert.

Die Podcastfolgen der teilnehmenden Studierenden werden ab nächster Woche wöchentlich unter den folgenden Links veröffentlicht.
https://www.htwk-leipzig.de/index.php?id=25302
https://open.spotify.com/show/30Hkdmx9wlzjLsre9ARX0J

Noch mehr Informationen sind hier zu finden: https://www.htwk-leipzig.de/de/studieren/im-studium/studium-generale-ueberfachliche-kompetenzen/angebotskatalog/selbstentwicklung/#c308

 

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > studieren >> Studium generaleHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4171 Fri, 09 Jul 2021 11:52:04 +0200 Fakultät Bauwesen begrüßt neue Professoren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4171/ Die Fakultät Bauwesen verstärkt sich mit drei neuen Professoren in den Themengebieten „Nachhaltiges Bauen/Bauen im Bestand“, „Digitales Planen und Bauen“ sowie „Bau- und Immobilienmanagement“.Am 01. Juli übergab der Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Mark Mietzner, die Berufungsurkunden an drei neue Professoren der Fakultät Bauwesen: Prof. Dr.-Ing. Björn Höhlig, Prof. Dr.-Ing. André Ihde und Prof. Dr.-Ing. Marco Wach.

Prof. Björn Höhlig studierte Bauingenieurwesen an der HTWK Leipzig und promovierte zum Thema „Anwendung der Radiowellen-Technologie in der Beton-Technik“ in einem kooperativen Promotionsverfahren mit der Technischen Universität Dresden. Es folgte ein Auslandsaufenthalt als Post Doc an der Universität Kapstadt. Seine berufspraktischen Erfahrungen sammelte er am UFZ Leipzig und bei der DB AG. Prof. Höhlig ist Sachverständiger für Schäden an Gebäuden und zertifizierter Auditor der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen. Auf der neu ausgestalteten Professur „Nachhaltiges Bauen/Bauen im Bestand“ folgt er Prof. Dr.-Ing. Klaus Gaber nach, der im Jahr 2020 in den Ruhestand ging. Mit dem Thema Nachhaltigkeit wurde ein aktuell und perspektivisch in Gesellschaft, Wirtschaft und Bauwesen bedeutsamer Schwerpunkt für Forschung und Lehre im Bauingenieurwesen implementiert.

Prof. André Ihde ist Absolvent des Bauingenieurstudiums an der TU München. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an eben dieser Universität sowie über Lehraufträge sammelte er umfangreiche Lehr- und Forschungserfahrung. Ebenfalls an der TU München verteidigte Prof. Ihde erfolgreich seine Promotion zum Thema „Kontrolle der Planungskomplexität bei Entwurf, Analyse und Konstruktion von Tragwerken“. Seine beruflichen Erfahrungen sammelte er als Tragwerksplaner, Prüfingenieur beim TÜV, als Leiter einer BIM Task-Force in einem Bauunternehmen sowie als Director of Computational Design bei der IF-Group GmbH. Die neue, auf Beschluss des Sächsischen Landtages der HTWK Leipzig zusätzlich zu Verfügung gestellte Professur „Digitales Planen und Bauen“, soll einen signifikanten Beitrag zur Stärkung der Digitalisierung in Forschung und Lehre im Bauingenieurwesen leisten und wichtiger Bestandteil des im Aufbau befindlichen Kompetenzzentrums Digitalisierung an der HTWK Leipzig werden.

Prof. Marco Wach schloss ein universitäres Studium der Fachrichtung Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Dresden ab und promovierte zum Thema „Nachhaltigkeitsmanagement in Bauunternehmen“. Im Anschluss war er in verschiedenen Funktionen in einem Ingenieur- und Beratungsbüro für Projektmanagementleistungen im Bau- und Immobilienbereich in Dresden tätig (hpm Henkel Projektmanagement GmbH). Prof. Wach verfügt durch seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Institut für Baubetriebswesen der TU Dresden über eine sehr große Lehr- und Forschungserfahrung. Mit ihm wurde der demografisch bedingte Umbau des Lehr- und Forschungsbereichs Baubetrieb/Bauwirtschaft an der Fakultät Bauwesen eingeleitet. Durch sein persönliches Profil ergeben sich Anknüpfungspunkte sowohl zum Thema Nachhaltigkeit als auch zum Thema Digitalisierung.

Prof. Dr.-Ing Falk Nerger, Dekan der Fakultät Bauwesen:
„Die neuen Professoren werden unsere Lehr- und Forschungskompetenz weiter stärken und an aktuelle Entwicklungen anschließen. Als ausgewiesene Experten auf ihren Berufungsgebieten erhoffe ich mir von Ihnen innovative Impulse sowohl für die studentische Ausbildung als auch für die Forschungsaktivitäten der Fakultät Bauwesen“.

Die Fakultät Bauwesen heißt die neuen Professoren auf das Herzlichste willkommen!

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FB > Fakultät > AktuellesHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4173 Fri, 09 Jul 2021 06:00:00 +0200 Quo vadis, Intec/Z: Präsenz, digital, hybrid? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4173/ HTWK-Studierende beraten die Leipziger Messe zur Digitalplattform "Intec/Z connect 2021" auf dem HTWK-Messetag Prof. Holger Müller (Marketing) berät mit HTWK-Studierenden das Projektteam der Leipziger Industriemesse „Intec/Z“

Wie schon seit langem feste Tradition, fand der HTWK-Messetag auch im Jahr 2021 am Mittwoch der ersten Juniwoche statt – indes  pandemiebedingt nicht wie üblich als Präsenzworkshop im Pressekonferenzraum auf dem Gelände der Leipziger Messe, sondern als digital organisiertes Videokonferenzmeeting. Das Projektteam um die zum 1. Mai frisch ins Amt der Projektdirektorin berufene Ulrike Lange, die langjährigen Projektmanagerinnen der zur Doppelmesse Intec/Z connect zusammengefassten „Intec“ (Annegret Jerke) sowie der „Z“ (Dr. Sigrid Richter) erwarteten gespannt die Reports der studentischen Teams der HTWK unter Leitung von Prof. Müller. Die Präsentationen basierten auf persönlichen Messebeobachtungen, welche die Teams auf der vom 02.-03. März 2021 erstmalig via Digitalplattform als "Intec/Z connect 2021" realisierten wichtigsten Leipziger Industriemesse gewannen.

 

Projektdirektorin Lange: „Es war strategisch wichtig, diese Messe auch und gerade 2021 in diesem Format anzubieten!“

Nach einem Impulsvortrag von Prof. Müller zum Thema Messe, Messewirtschaft sowie der langjährigen Kooperation zwischen Leipziger Messe und HTWK Leipzig eröffnete Projektdirektorin Lange den Vortragsreigen des HTWK-Messetages mit einem kritischen Rückblick zur Intec/Z connect2021. So ermöglichte die genutzte digitale Event-Plattform eines britischen Anbieters zwar die Abdeckung prinzipiell aller traditionellen Themenbereiche wie etwa Maschinenbau,  Automatisierungs-, System- und Messtechnik (Intec) sowie Zulieferindustrie (Z) – indes fiel der Teilnehmerumfang im Vergleich zur letzten regulären Präsenzveranstaltung im Jahr 2019 mit etwa 5% der üblichen Aussteller (>1.300) und nur 10% der sonst beiwohnenden Besucheranzahl (>24.000) naturgemäß und erwartbar deutlich geringer aus.

Wichtiger Gegenstand des Vortrags der Projektdirektorin war auch ein Blick auf die von den teilnehmenden Ausstellern und Besuchern mittels Befragungen gewonnenen Eindrücke und Bewertungen der Messeveranstaltung sowie der Digitalplattform. Hier wurde insbesondere der sichere Zugang, Anmeldeprozess, technische Support sowie der zeitliche Ablauf des Programms lobend erwähnt. Kritischer wurden hingegen die Plattform-Nutzerfreundlichkeit, die Gestaltung des Expo-Bereiches und die vorhandenen Netzwerk-Potentiale eingestuft.  

Und auch zur strategischen Notwendigkeit der nach Absage der Präsenzmesse getroffenen Entscheidung zur Durchführung einer Digitalmesse nahm Projektdirektorin Lange in ihrem Vortrag abschließend offen Stellung: „Die durch die Ende November 2020 erfolgte Absage des Messeverbundes Intec/Z 2021 entstandene Lücke musste für den Markenerhalt und die langfristige Sicherung der Marktposition besetzt werden, um gegenüber Konkurrenzmessen  wettbewerbsfähig zu bleiben!“

 

Studentische Reports reflektieren vier Themenbereiche: Webauftritt, Digitalplattform, Eröffnungsveranstaltung & Foren, Expobereich

Im Anschluss an eine rege Diskussion zum Vortrag von Projektdirektorin Lange stellten sodann die HTWK-Studierendenteams ihrerseits Reports vor, welche insgesamt vier Themenbereiche abdeckten. Insbesondere im Anschluss des Vortrags zum EXPO-Bereich gab es dabei recht umfangreiche Diskussionen z.B. hinsichtlich der damit erzielbaren Aufmerksamkeit bzgl. des ausgestellten Angebotes, wahrgenommener Attraktivität, auslösbarer Informations- und Transaktionsströme (Leads). Im Übrigen adressierten die studentischen Eindrücke und die daraus entwickelten Handlungsempfehlungen wesentliche Kritikpunkte, die von den Ausstellern und Besuchern geäußerte wurden: So wären virtuelle Ausstellerstände (bei gegebener technischer Realisierbarkeit) auf solchen Digitalmessen eine sehr nutzbringende Alternative für Aussteller und Besucher, um ihre Ziele zu erreichen. Auch zum Webauftritt, den Foren sowie der Digitalplattform als solche entwickelten die Studierendeteams sinnvolle Verbesserungsstrategien. Die von den Fachbesuchern als vergleichsweise unzureichend eingeschätzte Vernetzungsmöglichkeit unter den Teilnehmern der genutzten Digitalplattform sei etwa durch Implementierung der von Suchmaschinen bekannten Filteroptionen (z.B. Branchen- oder Positionsorientierte Netzpartnersuche anstelle rein zufallsbasierter Netzwerkpartnerzuordnung wie bei einem "Blind-Date") oder aber die Integration selbstöffnender Meldungsfenster ("Popups") bei Eingang einer Netzpartner- oder Chat-Anfrage programmiertechnisch einfach und dennoch effektiv zu beheben.    

 

Nach der Messe ist vor der Messe… Abschlussdiskussion skizziert potentielles Zukunftsszenario von Hybridveranstaltungen als Kombination von Präsenzmessen mit digitalen Komponenten

Nach einem nicht weniger als vier Stunden währenden Austausch in Form wechselseitiger Vorträge und anschließender Diskussionsrunden kamen Projektdirektorin Lange und Prof. Müller in ihren Abschlussfazits dann unisono zum identischen Schluss: Erfolg und Zukunft auch und gerade von klassischen großen Präsenzmessen wie der Intec/Z werden ganz maßgeblich von der Fähigkeit der ausrichtenden Messegesellschaften abhängen, sich zunehmend auch mehrwertstiftende digitale Elemente (wie z.B. auch nach der Messe verfügbare [i.e. „streambare“] Fachbeiträge in Mediatheken, digitale Branchennetzwerke auf Basis sozialer Medien, virtuelle Messestände) zusätzlich zu den momentan genutzten Präsenzkomponenten (z.B. Echtzeit-Foren bzw. Branchentreffs auf stationären Bühnen, stationäre Stände auf der Messe) nutzbar zu machen. Von daher dankte Projektdirektorin Lange den studentischen Teams vielmals für die aufschlussreichen Reports sowie die hieraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen im Hinblick auf die genutzte Digitalplattform. Die Intec/Z connect2021 – insgesamt also ein Projekt, welches noch nicht an seinem Ende angekommen ist, denn nach der (aktuellen) Messe ist bekanntlich vor der (kommenden) Messe Intec/Z 2023. Einmal mehr wurden so aber bereits jetzt – wie fest im Leitbild der HTWK verankert – substanzielle Wissenstransfers zwischen HTWK und regionalen Wirtschaftsunternehmen realisiert.

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news-4154 Wed, 07 Jul 2021 09:20:00 +0200 Testpersonen gesucht! HTWK-Gründungsteam Recovics testet Exohand https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4154/ Bevor die Handorthese auf den Markt kommen kann, soll sie in diesem Herbst getestet werden. Dafür sucht das Team Probandinnen und Probanden

Mit seiner Exohand will das HTWK-Gründungsteam Recovics die klassische, manuelle Hand- und Fingertherapie automatisieren und digitalisieren. Dadurch können Patientinnen und Patienten in Zukunft einen Teil ihrer Behandlung selbstständig zu Hause durchführen und ihre Behandlungsfortschritte sogar per App an die Fachkräfte aus der Physio- und Ergotherapie übermitteln. Das macht die Behandlung orts- und zeitunabhängig und entlastet außerdem das Gesundheitssystem. Bereits im nächsten Jahr könnte die Handorthese in den Handel kommen. Zunächst will Recovics aber die Exohand auf ihre Gebrauchstauglichkeit testen. Dafür sucht das Team Patientinnen und Patienten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie medizinisches Personal, um gemeinsam mit ihnen verschiedene Tests durchzuführen.  Die Tests sollen planmäßig zwischen 4. Oktober und 19. November 2021 stattfinden.

„In der Testreihe wollen wir prüfen, ob unsere Exohand allen notwendigen Anforderungen hinsichtlich der Benutzeroberflächen, Benutzung und Wirksamkeit gerecht wird, und wir wollen Messfehler und Risiken ausschließen“, sagt Frank Schmidt von Recovics. Ohne eine sogenannte Gebrauchstauglichkeitsuntersuchung ist eine Zulassung als Medizinprodukt und damit eine Markteinführung nicht möglich. Das vierköpfige Recovics-Team hofft deshalb auf Unterstützung von möglichst vielen Interessierten.

Wer kann an den Tests teilnehmen?

In der Testreihe wenden die Probrandinnen und Probanden das Gerät und die dazugehörige App aus ihrer Sicht, das heißt, aus der Sicht von Betroffenen und Fachpersonal an. Neben den Produkttests beantworten sie Fragen und Leitfadeninterviews. Außerdem führen Therapeutinnen und Therapeuten manuell mit einem in der Handrehabilitation üblicherweise verwendeten Goniometer, einem Winkelmesser, Messungen durch, um die Beweglichkeit festzustellen. „So können wir prüfen, wie die Exohand funktioniert und ob die Daten exakt ausgelesen werden“, so Schmidt.

Die an einer Erkrankung in den Fingern betroffenen Patientinnen und Patienten sollen im Testzeitraum an 15 Terminen für jeweils etwa zwei bis drei Stunden an der Produktentwicklung mitwirken. „Auf sie kommt es besonders an, denn unser Produkt soll ihnen schließlich helfen“, so Schmidt. Für vier Termine, jeweils für zwei bis drei Stunden, sucht das Team außerdem Therapeutinnen und Therapeuten. Diese müssen praktische Erfahrungen sowie qualifizierte Nachweise zur Durchführung einer therapeutischen manuellen, passiven Mobilisation der Hand bzw. Finger vorweisen. Nicht zuletzt sucht das Team auch medizinisches Personal mit entsprechender Ausbildung, um an 13 Terminen den Versuch als Ersthelferinnen und Ersthelfer zu betreuen.

Alle Teilnehmenden müssen mindestens 18 Jahre alt sein und am 30. September 2021 an einer vorbereitenden Veranstaltung teilnehmen. Für ihre Unterstützung erhalten sie eine Aufwandsentschädigung. Interessierte wenden sich direkt an das HTWK-Gründungsteam von Recovics, entweder per E-Mail an recovics (at) htwk-leipzig.de oder per Telefon an Frank Schmidt von Recovics (+49 341 3076-4136).

Alle Informationen finden Interessierte auch im Flyer.

Hintergründe zum Produkt und zur Entwicklung

Die Exohand können die Betroffenen wie eine Art Handschuh selbst anziehen und damit zu Hause Bewegungen trainieren – ähnlich wie in der Physiotherapie. Dafür ist die Exohand mit einer Mechanik verbunden, die eine kontinuierliche, passive Bewegung der Finger und des Daumens durchführt, wobei die Finger einzeln bewegt werden können. Patientinnen und Patienten können so beispielsweise das Öffnen und Schließen der Hand üben. Die dazugehörige App zeichnet die Behandlungsfortschritte auf, die wiederum vom medizinischen Fachpersonal ausgewertet werden können.

Die Idee zur Exohand entstand vor sechs Jahren, als Frank Schmidt und Michael Sanne ihre Bachelorarbeiten im Fachbereich Maschinenbau an der HTWK Leipzig schrieben. Seitdem tüftelten sie an einem Prototyp. Seit März 2020 erhalten die beiden Ingenieure für zwei Jahre eine Forschungsförderung vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Höhe von 1,2 Millionen Euro und können damit ihre Exohand zu einem marktreifen Produkt ausbauen. Seitdem hat sich viel getan: Im März 2021 beendeten sie ihre Arbeiten an der Mechanik. Der neu hinzugekommene Kollege und IT-Spezialist Jesus Cabal entwickelte eine App für den Handschuh und die ebenfalls neue Kollegin und Diplom-Kauffrau Ariane Barth kümmert sich um den betriebswirtschaftlichen Bereich, insbesondere um die anstehende Ausgründung.

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news-4157 Wed, 07 Jul 2021 08:24:42 +0200 Validierungsstation für HTWK-Card https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4157/ Jetzt auch in der BibliothekStudierendenausweise müssen jedes Semester nach erfolgter Rückmeldung mit der neuen Gültigkeit versehen werden. Ab sofort ist das auch in der Bibliothek möglich.

Die Validierungsstation befindet sich im Treppenhaus im Erdgeschoss, direkt neben dem Aufladegerät. Sie ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek zugänglich.

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news-4153 Mon, 05 Jul 2021 11:57:00 +0200 Neue Öffnungszeiten der Bibliothek https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4153/ Bis 18 Uhr geöffnetDie aktuelle Pandemiesituation erlaubt eine Anpassung Servicezeiten. Seit 5. Juli 2021 ist die Bibliothek montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Zudem ist die Reservierung von Carrels wieder in gewohntem Umfang möglich: für maximal fünf Tage und zwei Wochen im Voraus. Bücher können weiterhin bestellt werden – die Abholung erfolgt jedoch an neuer Stelle im Erdgeschoss. Bitte beachten Sie die Beschilderung.

Für das Betreten der Bibliothek über die Abholung bestellter Bücher hinaus ist eine Registrierung notwendig, um eine Kontaktnachverfolgung gewährleisten zu können. Coronabedingt gelten weiterhin die gängigen Hygieneregeln und es darf sich nur eine begrenzte Anzahl Nutzerinnen und Nutzer in der Bibliothek aufhalten.

Bis auf zwei Ausnahmen stehen keine Rechnerarbeitsplätze zur Verfügung, deshalb sollte bei Bedarf ans Mitbringen des eigenen Laptops gedacht werden.

Sämtliche Informationen sind auf der Bibliothekswebseite übersichtlich zusammengestellt und werden bei Änderungen aktualisiert.

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news-4156 Sat, 03 Jul 2021 14:06:00 +0200 Reisende Software: Die RoboCup-WM 2021 war über die ganze Welt verteilt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4156/ Reportage: RoboCup-WM 2021 zum ersten Mal dezentral – HTWK Robots auf dem Bronzeplatz

Die Stimmung in der Sporthalle in der Arno-Nitzsche-Straße im Leipziger Süden wirkt nicht so, wie man sie bei einer Weltmeisterschaft erwarten würde – und doch lief hier Ende Juni die Robocup-WM erfolgreich ab, digital vernetzt quer über die Welt und damit gleichzeitig in Leipzig, Italien und Australien.

Dieses (Corona-)Jahr zeigt: Roboterfußball funktioniert auch remote! Dafür reisten vom 22.06 bis 28.06 die verschiedenen Roboter-Softwares um die Welt: es wurden tausende Megabytes hin- und hergeschickt, die Quellcodes des australischen Teams schossen hinüber nach Texas, unsere HTWK Robots-Programmierungen wanderten nach Zürich, die Mitglieder des HTWK Teams schauten zu, wie sich ihre eigenen Roboter mit Bremer B-Human-Software gegen die mit niederländischer Nao Team-Software behauptete. „Endlich wieder gegen die Teams der Welt antreten!“, findet Teammitglied Carolin Gümpel. „Ich finde es großartig, dass Leipzig einer der Austragungsorte des RoboCup sein kann.“

Während der WM-Woche hat sich das HTWK Robots-Team wie auf Tribüne um das Spielfeld verteilt, auf den Tischen sind viele Snacks, Mateflaschen und noch mehr Laptops, Computer und Kabel zu sehen. „Wir sind im Moment eigentlich immer hier“, sagt Teammitglied Tobias Jagla und wirkt schon ganz heimelig an seinem Platz. Aus manchen Laptops tönen Stimmen, die brainstormen, Tipps geben, oder über einer Programmierung tüfteln. Denn auch das 14-köpfige HTWK Team, das aus Studierenden und Alumni besteht, ist mittlerweile über die Welt verteilt und findet sich für Wettbewerbe digital – remote eben - zusammen. Die Stimmung wirkt entspannt, aber „die Spiele schauen wir zusammen und fiebern dann natürlich auch mit!“

Vergangene Spiele werden online gespeichert: Perfekt für Taktikanalysen! Und die klingen ganz genauso wie beim menschlichen Fußball aus Fleisch und Blut: „Der hat aber einen gewaltigen Schuss drauf“, staunt Teammitglied Felix Loos. Diese Schüsse und die kompletten Spiele der HTWK Robots können auch nach der WM noch hier angeschaut werden. „Interessanterweise sind die meisten in unserem Team keine Fans des Menschenfußballs“, erzählt Tobias. Perspektivisch könnten die beiden Varianten sich aber bald treffen: „Man hat die große Vision, bis Mitte des 21. Jahrhunderts gegen den menschlichen Fußballweltmeister gewinnen zu können – dann aber mit anderen Robotern."

In diesem Jahr finden verschiedene Herausforderungen statt des klassischen „5 vs. 5“-Spiel statt. „Weil die Wettkämpfe an so vielen Orten stattfinden, soll vermieden werden, dass zu viele Roboter kaputt gehen“, so Tobias. „Sonst gibt es immer eine ‚Robo-Klinik‘ vor Ort, falls zum Beispiel kurz vor dem Finale eine neue Hüfte gebraucht wird.“ Auf die neuen Aufgaben haben sich die HTWK Robots drei Wochen vor Wettbewerbsbeginn noch einmal ganz intensiv vorbereitet. „Wir haben zum Beispiel geschaut, ob wir alten Code recyclen können, oder ob schon etwas dabei war, was uns in den neuen Challenges hilft.“ Denn dieses Mal müssen die Roboter sich zum Beispiel mit einem Ball den Weg an vier anderen Robotern vorbei zum Tor bahnen, sie müssen einander so viele Pässe wie möglich zuspielen und das Spielfeld kalibrieren, also abmessen, um möglichst genau festzustellen, an welchen Koordinaten Bälle liegen. Die Königsdisziplin ist dann ein „1 vs. 1“-Spiel, in dem es vier Bälle gibt und um so viele Tore wie möglich geht. Und im Finale dieser Kategorie konnten die HTWK Robots am Sonntagabend gegen die Bremer B-Humans gewinnen! In der Gesamtwertung aus allen Herausforderungen steht unser Team damit auf dem Bronze-Treppchen hinter B-Human und den Nao-Devils aus Dortmund.

„Schöner ist es natürlich schon mit Publikum“, gibt Tobias zu. „Manchmal haben Schulklassen, die in der Halle Sportunterricht haben, zugeschaut und Fragen gestellt. Dann die leuchtenden Augen und das Interesse zu sehen war super.“ Zu den nächsten Wettbewerben soll das Publikum voraussichtlich wieder in voller Präsenz dabei sein. Zuerst bei den German Open in Madgeburg und zum RoboCup 2022 in Bangkok.

Mitmachen erwünscht – Robots-Team offen für Studierende jeder Fachrichtung

Übrigens: Das HTWK-Robots Team immer auf der Suche nach neuen, interessierten Köpfen! „Auch wenn wir an der Weltspitze mitkämpfen, ist der Einstieg leichter als es von außen aussehen mag“, erzählt Tobias. Das Team sucht nicht nur Informatikstudierende, die sich direkt auf den Quellcode stürzen wollen, sondern auch Unterstützung aus ganz anderen Bereichen, zum Beispiel für die Öffentlichkeitsarbeit – die HTWK Robots sind eine fantastische Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu testen!

Weitere Informationen:

Blog der HTWK-Robots: https://naoteamhtwk.blogspot.com/

Robocup-WM 2021: https://2021.robocup.org/

Mitmachen im Team HTWK Robots: https://robots.htwk-leipzig.de/team/mitmachen/

Autorin: Marie Nowicki (studentische Hilfskraft der Pressestelle)

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news-4138 Thu, 24 Jun 2021 10:55:42 +0200 „Der eigene Kopf ist der größte Gegner“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4138/ Lydia Schott (32) nahm an Next Step, dem neuen Coaching-Format der HTWK Leipzig, teil. Warum sie anderen Nachwuchswissenschaftlerinnen empfiehlt, sich bis zum 15. August 2021 ebenfalls dafür zu bewerben, erzählt sie hier.

Unter den 37 Promovierenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig ist Lydia Schott eine von insgesamt sechs Frauen. Das sind circa 16 Prozent (Stand: 2020). Um gerade ausgezeichnet qualifizierte Doktorandinnen und Postdoktorandinnen stärker zu fördern und damit strukturelle Ungleichheiten auszugleichen, rief die HTWK Leipzig im Sommer 2020 ein professionelles und prozessorientiertes Coaching-Format ins Leben, das den Nachwuchswissenschaftlerinnen Raum zur strategischen Karriereplanung bietet und ihre Talente fördert.

Als Lydia Schott von Next Step hörte, zögerte sie nicht lange, sich zu bewerben. „Ich hatte Zweifel, wie es für mich nach der Promotion weitergehen soll. Den Satz ‚Du bist Ingenieurin, finde es heraus‘ höre ich des Öfteren. Doch gerade beim Thema berufliche Zukunft finde ich es gar nicht so einfach, alleine eine Lösung zu entwickeln“, so Schott. Deshalb erhoffte sie sich Unterstützung von Next Step. Lydia Schott ist ursprünglich ausgebildete Grafikerin, sammelte danach Erfahrungen als Beraterin in einer Photovoltaik-Firma. Es folgte ein Bachelor-Studium der Solartechnik, und schließlich kam sie zum Master-Studium an die HTWK Leipzig. Hier studierte sie Energietechnik, und seit Oktober 2018 promoviert sie bei Professor Faouzi Derbel zum Thema „Echtzeitnahe drahtlose Kommunikation in kooperativen und verteilten IoT-Systemen“. IoT steht für „Internet of Things“ und meint die drahtlose Vernetzung verschiedener Geräte über das Internet.

Neue Blickwinkel einnehmen

Zum Wintersemester 2020/21 startete Next Step als neues Coaching-Angebot. Dazu gehörten ein erster gemeinsamer Gruppenworkshop mit den anderen Teilnehmerinnen sowie drei individuelle Einzelcoachings. Beim Gruppenworkshop lernten sich die vier Nachwuchswissenschaftlerinnen kennen und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus. „Hier merkte ich, dass ich mit meinen Gedanken, ob ich in der Forschung oder auf dem Arbeitsmarkt überhaupt bestehen kann, nicht allein war“, so Schott. „Besonders die Möglichkeit, mich mit anderen Wissenschaftlerinnen der Hochschule ganz ohne Druck und auf Augenhöhe auszutauschen und zu vernetzen, sagte mir zu“, so Schott weiter.

Dabei half der professionelle Blick von außen, der wichtige Impulse für den eigenen Erkenntnisgewinn anbot. Oder wie Lydia Schott treffend formuliert: „Der eigene Kopf ist der größte Gegner. Gerade Frauen kämpfen dabei gegen ihre eigenen Ansprüche. Ich hatte oft das Gefühl, nicht dem klassischen Bild einer Ingenieurin zu entsprechen: diszipliniert, sehr strukturiert und rational sowie normorientiert. Mithilfe des Coachings habe ich festgestellt, dass dieses Bild stark veraltet ist und ich bereits viele andere Stärken in mir trage: Innovationskompetenz, Kreativität, Eigeninitiative und ein ganzheitliches Denken.“

Nach dem Coaching resümierte Lydia Schott: „Next Step war für mich ein großer Gewinn, da ich Vertrauen in mein Können gewinnen und Klarheit für meine berufliche Zukunft schaffen konnte. Diese Chance sollte jeder Promovendin zur Verfügung stehen. Ich danke den Organisatorinnen für diese großartige Gelegenheit!“

Zweite Bewerbungsrunde startet

Zum nächsten Wintersemester 2021/22 stehen wieder sechs Coachingplätze zur Verfügung. Promovendinnen und Postdoktorandinnen der HTWK Leipzig können sich bis zum 15. August 2021 bewerben.

Professorin Cornelia Manger-Nestler, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der HTWK Leipzig, ermutigt Nachwuchswissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung: „Coaching ist Talentförderung, und das wollen wir unterstützen. Unser Format Next Step ist etwas Besonderes, denn individuell zugeschnittene Coachings sind keine Selbstverständlichkeit und können für jede Teilnehmerin einen großen, persönlichen Mehrwert haben.“

Hintergrund

Next Step ist eine Kooperation der Gleichstellung mit dem Graduiertenzentrum GradZ und startet am 23. September 2021 in die zweite Runde. Bei dem professionellen Coaching-Angebot der HTWK Leipzig unterstützen zwei erfahrene Coachinnen Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Hochschule unter anderem dabei, sich beruflich weiterzuentwickeln, ihre Potenziale auszubauen und ihre Karrierechancen optimal zu nutzen sowie die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Laufbahn umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.htwk-leipzig.de/nextstep.
Wer derzeit außer Lydia Schott mit ESF-Stipendium promoviert lesen Sie hier: https://gradz.htwk-leipzig.de/forschende/promovierende/esf-promotionsstipendium/

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news-4136 Thu, 24 Jun 2021 09:10:15 +0200 Programm zur Langen Nacht der Wissenschaften am 16. Juli 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4136/ Experimente, Mitmachaktionen, Vorträge, Rätsel, Konzerte, virtuelle Welten und vieles mehr – kleine und große Gäste können bei der virtuellen Wissenschaftennacht viele Aktionen an der HTWK Leipzig entdecken

Auf zur Nacht, die Wissenschaft schafft. – Unter diesem Motto laden die Leipziger Wissenschaftseinrichtungen gemeinsam mit der Stadt Leipzig am Freitag, den 16. Juli 2021, interessierte Gäste zur ersten virtuellen Langen Nacht der Wissenschaften 2021 ein. Virtuell, online und digital öffnen die Einrichtungen ihre Labore, Hörsäle, Magazine und Archive. Die HTWK Leipzig beteiligt sich mit rund 20 Präsentationen, Mitmachaktionen, Führungen, Vorträgen und Vielem mehr für Groß und Klein, die entweder durchgehend oder zu bestimmten Uhrzeiten teils mehrfach stattfinden.

Programm online

Das HTWK-Programm ist ab sofort online auf der HTWK-Website sowie beim HTWK-Facebook-Account abrufbar. Parallel dazu wurde heute das gesamte Programm aller Leipziger Einrichtungen auf der Website www.wissen-in-leipzig.de veröffentlicht. Dort können Interessierte unter dem Punkt „Meine Nacht“ sich ihre bevorzugten Veranstaltungen zusammenstellen.

Worauf können Gäste an der HTWK Leipzig gespannt sein?

Besucherinnen und Besucher können an der HTWK Leipzig virtuelle Welten erleben: Das Foyer des Lehr- und Laborgebäudes Nieper-Bau wird am Abend der Wissenschaftsnacht als virtueller Ausstellungsraum begehbar sein. Gäste entdecken dort im 360-Grad-Blickwinkel alle Aktionen und werden dort auch HTWK-Rektor Mark Mietzner antreffen. Von dort aus können Interessierte weitere Aktionen in Virtual Reality (VR) erleben und einen Blick ins Bauen der Zukunft mit Carbonbeton werfen oder interaktiv ein bodenmechanisches Labor besichtigen. Zur optimalen Darstellung können die Aktionen mit einer VR-Brille erlebt werden. Alle Aktionen sind auch ohne VR-Brille und beispielsweise per Tablet oder Computer ansehbar.

Besucherinnen und Besucher können sich eine VR-Brille aus Pappe bei der HTWK Leipzig abholen oder per Post zusenden lassen (nutzbar für Smartphones mit bis zu 8,5 cm Breite). Das Angebot an VR-Brillen ist begrenzt, so dass keine Gewähr besteht. Anfragen richten Interessierte an: lndw2021@htwk-leipzig.de.

Empfehlungen für Kinder

Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren können bei der digitalen Schnitzeljagd der HTWK-Bibliothek sowohl Wissen als auch Spielespaß miteinander verknüpfen. Wer sich auskennt mit Computerspielen, Social Media und Fakten rund ums Internet, kann am Ende eine Überraschung erhalten. Weiter wird es eine Bastelaktion mit Beton geben. Kinder können hier zu Hause Kühlschrankmagneten selbst herstellen. Eine Anmeldung zur Bastelaktion ist notwendig.

Experimente, Demonstrationen, Vorträge

Ab 18 Uhr werden verschiedene Experimente und Demonstrationen vorgeführt: Interessierte können an einem interaktiven Versuchsstand selbst die Leistung einer Photovoltaik-Anlage vermessen und testen. Sie können sich mit aktuellen Herausforderungen der Elektromobilität befassen oder sich bei der Frage „Sind Roboter unter uns?“ auf unterhaltsame Weise mit exemplarischen Anwendungsbeispielen der Robotertechnik auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz beschäftigen. Weitere Demonstrationen gibt es im Bereich „3D-Druck im Maschinenbau“, bei der „3D-Modellierung im archäologischen Kontext“ sowie bei den Workshops „Kunststoffe – verachtete Alltagshelden?“ und „Nachhaltige Lebensweise: Wie innovativ können Verpackungen aktuell sein?“. Auch das Sanitärtechniklabor, das auch liebevoll „Klo-Labor“ genannt wird, ist mit Anmeldung geöffnet.

Daneben gibt es verschiedene Vorträge, darunter zu den „Ursachen der Überschuldung von Privatpersonen“ und zur Frage „Was ein Klumpen Knete und Kartoffelsuppe mit Statistik zu tun haben?“. Lediglich für den zweiten „MuseumsIMPULS“ müssen sich Interessierte vorher anmelden.

Was gibt es noch?

Unsere Gäste können außerdem entdecken, wie Kuka-Roboter arbeiten, wie Grundstücke vor Überflutung durch Starkregen geschützt werden können oder wie Beton-Kanus gebaut werden. Außerdem zeigen die Nao-Fußballroboter der HTWK Leipzig am Abend ihr fußballerisches Können, das Graduiertenzentrum präsentiert die besten Einsendungen des Promovierenden-Wettbewerbs als Video und es wird ein Workshop zur Studienorientierung angeboten. Und all jene Besucherinnen und Besucher, die zwischendrin etwas Musik lauschen wollen, können sich ein kurzes Konzert des HTWK Orchesters gönnen.

Zum gesamten Programm

Am 16. Juli 2021 finden Sie auf der Programmseite auch unseren virtuellen Ausstellungsraum (3D) und unser Social Media-Gewinnspiel.

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HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4130 Mon, 21 Jun 2021 11:58:20 +0200 Fußball-EM? Nein, Fußball-WM! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4130/ 22. bis 28. Juni: RoboCup-WM – HTWK Robots richten das Event in Leipzig mit ausWährend derzeit die Fussball-Europameisterschaft läuft, kämpfen zeitgleich die Roboterfussballer der Hochschule, die „HTWK Robots“ um den Weltmeistertitel:
Vom 22.06. bis 28.06. findet die diesjährige RoboCup World Championship 2021 statt – unter anderem auch in Leipzig in der Sporthalle der HTWK in der Arno-Nitzsche-Straße.

„Wir sind stolz darauf, in diesem Jahr einer der Ausrichter zu sein – es kommt noch einmal eine ganz andere Verantwortung hinzu! Außerdem ist das Format völlig neu: In dieser Form findet die RoboCup WM zum ersten Mal statt. Das ist eine Herausforderung, die wir  – neben den Spielen selbst – natürlich meistern wollen", sagt Oliver Crönertz, einer der beiden betreuenden Professoren des Teams.

Der Wettbewerb ist streng reguliert, aufgrund der für ein weltweites Turnier weiterhin geltenden Corona-Einschränkungen findet die WM vollständig remote, das heißt, dezentral und von Ferne statt. So sind außer dem HTWK-Robots-Team keine weiteren Personen, also auch keine Gäste, in der HTWK-Sporthalle erlaubt.
Austragungsorte sind neben Leipzig auch Dortmund, Sydney, Amsterdam, Hamburg und Bremen.

„Die besondere Situation erfordert auch eine Änderung des Turniermodus: So wird es dieses Jahr keine klassischen Spiele 5 gegen 5 geben, sondern die Roboter müssen verschiedene Challenges bestreiten. Hierbei geht es unter anderem um das Ausweichen vor Hindernissen, präzises Passspiel und Orientierung sowie ein vereinfachtes „1 vs.1“-Spiel“, erklärt Jens Wagner, Professor für Mobile Robotik und ebenfalls betreuender Professor der HTWK Robots.

Wie funktioniert eine dezentrale WM?

Das Procedere: Die einzelnen Ausrichter stellen die Roboter, und die Teams aus aller Welt können ihren Quellcode aufspielen. Die gegnerischen Teams sind per Video-Stream zugeschaltet und geben Anweisung, wie mit ihren Robotern zu verfahren ist. Das bedeutet: Nicht die physischen Teams reisen diesmal um den Globus, sondern ihre Software. Diese  wird für jedes Spiel bzw. jede Challenge neu auf die Roboter kopiert, welche dann
im Wettbewerb real gegeneinander antreten - das funktioniert nur bei einer solchen standardisierten Roboter-Plattform.

Der Wettbewerb findet in dieser Weise an mehreren Standorten in der Welt statt. Die Konkurrenz ist wie immer stark: Insgesamt nehmen 30 große Unis aus aller Welt teil. Die größten Konkurrenten der HTWK Robots sitzen aber im eigenen Land: „B Human“ aus Bremen und die „Nao-Devils“ aus Dortmund.

Teammitglied Carolin Gümpel freut sich auf die Herausforderung: "Ich finde es großartig, dass Leipzig einer der Austragungsorte des RoboCup sein kann. Wir freuen uns, endlich wieder gegen die Teams der Welt antreten zu können!"

Weitere Informationen

RoboCup WM: https://2021.robocup.org/
Zeitplan und Orte der einzelnen WM-Challenges: https://spl.robocup.org/schedule-2021/

Zum Livestream (YouTube)

Webpräsenz der HTWK Robots: https://robots.htwk-leipzig.de/no_cache/startseite/
Mitmachen? Die HTWK Robots freuen sich über neue Mitglieder (Studierende und Alumni) – alle Studienrichtungen sind möglich: https://robots.htwk-leipzig.de/team/mitmachen/

Die HTWK-Fußballroboter sind auch bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 16.07.2021 dabei und freuen sich auf neugierige Blicke und interessante Gespräche.

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news-4109 Wed, 16 Jun 2021 15:11:35 +0200 Mentoring-Programm „WISSENSCHAFT findet STADT“: Die Stadt Leipzig mal ganz anders kennenlernen https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/ueber-uns/chancengleichheit/gleichstellung/angebote-und-foerdermoeglichkeiten/wissenschaft-findet-stadt/ Bis 27. Juni können sich Studentinnen bewerben und vom 13.09. bis 01.10.2021 in viele Berufe bei der Stadtverwaltung Leipzig hineinschnuppernWISSENSCHAFT findet STADT, das Mentoringprogramm der HTWK Leipzig in Kooperation mit der Stadt Leipzig und der Universität Leipzig, startet in die nächste Runde!

Vom 13. September bis 1. Oktober 2021 können Studentinnen einen Einblick in die vielfältigen beruflichen Perspektiven der Stadtverwaltung Leipzig bekommen. Dabei nehmen Sie an einem Parcours durch verschiedene Ämter der Stadt teil, erfahren mehr über das Zusammenspiel von Stadtverwaltung und Kommunalpolitik und erhalten in Workshops hilfreiche Tipps zu Personalauswahlverfahren und Bewerbungssituationen. Beim Career Talk werden Ihnen außerdem verschiedene Karrierewege nach dem Studium aufgezeigt.

Zusätzlich lernen Sie im Mentoringprozess erfahrene Führungskräfte auf Amtsleitungsebene kennen, die Ihnen persönliche Impulse für Ihre berufliche Laufbahn geben werden.

Teilnahmebedingungen

Bewerben können sich Studentinnen der HTWK Leipzig im fortgeschrittenen Bachelor- und Masterstudium.

Formalia

  • Programmzeitraum: 13. September bis 1. Oktober 2021
  • Bewerbungsfrist: 27. Juni 2021
  • Bitte bewerben Sie sich über unser Anmeldeformular.
    Dort können Sie ein Motivationsschreiben (ca. 300 Wörter) und einen Kurzlebenslauf hochladen.
  • Die Auswahlgespräche finden am 5. Juli 2021 statt (Alternativtermin nach Absprache).

Bis zum 27. Juni 2021 bewerben. Weitere Informationen finden SIe unter:

http://htwk-leipzig.de/wfs

 

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news-3963 Tue, 08 Jun 2021 11:17:00 +0200 Wie Phönix aus der Asche https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3963/ Die deutsche Solarindustrie hat wechselhafte Zeiten hinter sich. Viele Hersteller der ersten Stunde sind heute insolvent. Doch mittlerweile gibt es eine neue Generation an Start-ups, die in enger Kooperation mit Forschungseinrichtungen wie der HTWK Leipzig neue Geschäftsmodelle vorantreibt.

Vor 21 Jahren begann in Deutschland der Siegeszug der Solarenergie. Damals, zum 1. April 2000, trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Dank dieser staatlichen Förderung stieg der Beitrag regenerativer Energien zum Gesamtstromverbrauch von damals sechs auf stolze 45 Prozent im Jahr 2020. Etwa ein Fünftel davon entfällt auf Solarstrom. In den Anfangsjahren bescherte die steigende Nachfrage nach Solartechnik deutschen Unternehmen ein rasantes Wachstum. Doch aufgrund zunehmender internationaler Konkurrenz und sinkender Förderung brach die deutsche Solarindustrie 2012 zusammen. Innerhalb von zwei Jahren ging mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze verloren. Heute wird nur noch ein verschwindend geringer Anteil an Solarmodulen in Deutschland produziert.

„Trotzdem ist die Solartechnologie ein voller Erfolg. Innerhalb weniger Jahre sind Solarmodule für Privatpersonen erschwinglich geworden. Und erst vor kurzem wurden in Spanien und in Deutschland die ersten Solarparks eröffnet, die ganz ohne staatliche Förderung errichtet wurden“, so Jens Schneider, Professor für Vernetzte Energiesysteme an der HTWK Leipzig. Außerdem hat die Krise neue Unternehmen hervorgebracht, die am weltweit anhaltenden Boom teilhaben. Sie haben sich spezialisiert auf forschungs- und entwicklungsintensive Bereiche, unter anderem Messsysteme zur Qualitätskontrolle.

Sonnensimulatoren aus Leipzig

Zu dieser neuen Generation an Solarunternehmen gehört Wavelabs. Das Leipziger Unternehmen hat sich auf die Fertigung von Sonnensimulatoren spezialisiert. Dabei handelt es sich um spezielle Lampen, die das Lichtspektrum der Sonne nachbilden. In jeder Solarzellenfabrik steht mindestens ein Sonnensimulator für die Qualitätskontrolle. Vor dem Verkauf wird jede produzierte Solarzelle daraufhin geprüft, wie viel elektrische Energie sie aus Licht gewinnen kann. „Dazu wird die Zelle oder das Modul mit einer Art künstlicher Sonne beleuchtet, die resultierende Strom-Spannungs-Kennlinie gemessen und der Wirkungsgrad ermittelt. Die Beleuchtungssituation muss für jede Zelle identisch sein, um diese vergleichen zu können. Sie entspricht etwa der Helligkeit eines klaren, sonnigen Sommertags in Deutschland“, erklärt Dr. Torsten Brammer, Geschäftsführer von Wavelabs. Der so ermittelte Wirkungsgrad entscheidet maßgeblich über den erzielbaren Verkaufspreis der Solarzelle.

Herkömmliche Sonnensimulatoren nutzen als Leuchtmittel eine Xenonlampe. Weil die Farbtemperatur dem Tageslicht recht nahe kommt, wird dieser Lampentyp beispielsweise auch in Fotoblitzanlagen verwendet. Doch was für die Fotografie ausreicht, ist für die Vermessung von Solarzellen ziemlich ungenau. Das Lichtspektrum weicht in seiner Verteilung bis zu 25 Prozent von der definierten Norm eines klaren, sonnigen Tages ab. Diese Abweichung reduziert die Genauigkeit der Wirkungsgradbestimmung einer Solarzelle. Die Simulatoren von Wavelabs hingegen nutzen 21 verschiedenfarbige LEDs, um das Sonnenlicht möglichst genau über das gesamte Spektrum nachzubilden. „Wir erreichen damit eine Normabweichung von nur fünf Prozent“, so Brammer. Für Solarzellenhersteller bedeutet das: Sie können Käuferinnen und Käufern von Solaranlagen genauer vorhersagen, wie viel Solarstrom sie produzieren werden.

Ziel: Sonnenlicht mit LEDs imitieren

Doch ein Problem tritt sowohl bei Xenonlampen als auch bei LEDs auf: Das Lichtspektrum verändert sich in Abhängigkeit der Temperatur. Grob gesagt: Je wärmer die Lampe, desto rötlicher das Licht. In einer modernen Solarfabrik wird der Sonnensimulator mehrmals pro Sekunde ein- und ausgeschaltet; Temperatur und Lichtspektrum verändern sich permanent. Wie eine temperaturabhängige, unmittelbare Nachregelung des Lichtspektrums möglich ist, hat ein Wissenschaftlerteam der HTWK Leipzig zusammen mit Wavelabs und dem Fraunhofer-Institut für Silizium-Photovoltaik (Fraunhofer CSP) in Halle drei Jahre lang erforscht.

Das Zustandekommen des Projekts ist maßgeblich Jens Schneider zu verdanken. Als Doktorand lernte er auf der Weltsolarkonferenz 2003 Torsten
Brammer kennen, der auf einem ähnlichen Gebiet forschte. Kurze Zeit später zogen beide nach Bitterfeld. Schneider wurde Forschungsingenieur beim Solarmodulhersteller CSG Solar, Torsten Brammer fing bei Q Cells an. Als die Solarindustrie in die Krise geriet, gründete Brammer Wavelabs, Schneider wechselte zurück in die Wissenschaft: Erst als Gruppenleiter zum Fraunhofer CSP und dann 2014 als Stiftungsprofessor an die HTWK Leipzig. „Über die Jahre haben Torsten Brammer und ich stets Kontakt gehalten. Da lag es nahe, ein gemeinsames Forschungsprojekt zu starten“, so Schneider. Für das Projekt holte er außerdem seinen HTWKKollegen und Messtechnikspezialisten Prof. Mathias Rudolph ins Boot.

Gemeinsam untersuchten die Wissenschaftler den sogenannten Drift, also die Farbveränderung der verschiedenen LEDs in Abhängigkeit ihrer Temperatur, und erstellten darauf aufbauend ein mathematisches Modell. Doktorand Julian Hofbauer erzählt: „Dieses Modell habe ich anschließend in eine Simulationsumgebung integriert. Damit konnte ich einen Regelungsalgorithmus entwickeln, der die verschiedenen LEDs automatisch zuschaltet oder dimmt, um trotz Temperaturschwankungen stets möglichst nahe an das Lichtspektrum der Sonne heranzukommen.“ Die entstandene Reglung steuert alle zwei Millisekunden die Helligkeit der 21 LEDs individuell nach. „Durch sogenannte Fuzzy-Algorithmen werden Unsicherheiten in der Bewertung der gemessenen Daten erkannt. Die Nachregelung wird damit besser und realitätsnaher“, ergänzt Rudolph.

Wavelabs arbeitet nun daran, die Ergebnisse des Forschungsprojekts in die Software seiner Sonnensimulatoren zu integrieren. „Außerdem planen wir gemeinsam mit der HTWK Leipzig bereits ein neues Forschungsprojekt. Darin wollen wir untersuchen, inwieweit aus auffälligen Messwerten in der Qualitätskontrolle auf Fehlerursachen in der Produktion rückgeschlossen werden kann“, so Brammer.

Fehler analysieren

Zwischen dem in der Fabrik unter Laborbedingungen gemessenen Wirkungsgrad und der tatsächlich erzielten Strommenge auf einem Hausdach oder im Solarpark können sich erhebliche Abweichungen ergeben. Die Gründe hierfür sind vielfältig, erklärt Stephan Schönfelder, Professor für Simulation energetischer und technischer Systeme an der HTWK Leipzig: „Zuallererst scheint die Sonne eben nicht immer so kräftig wie an einem klaren Sommertag. Außerdem können Staub und grobe Verschmutzungen die Leistung der Solarmodule beeinträchtigen. Aber es passiert eben auch, dass in der Verarbeitung von Solarzellen zu Solarmodulen oder durch Belastungen wie Wind und Schnee im späteren Lebenszyklus Lötstellen brechen oder andere technische Defekte entstehen.“ Laut einer Studie des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung von 2017 betrifft das rund sechs Prozent der in Deutschland installierten Anlagen. Um solche technischen Defekte zu erkennen, haben drei Wissenschaftler des Fraunhofer CSP sich 2018 mit dem Start-up Denkweit selbstständig gemacht. Sie entwickeln Messgeräte, die elektrische Ströme in Solarzellen und Batterien anhand ihres Magnetfelds erkennen und visualisieren. Die Idee dahinter: Jedes stromdurchflossene Bauteil, also auch ein Solarmodul, erzeugt ein eigenes Magnetfeld. Verändert sich der Stromfluss, ändert sich zugleich das Magnetfeld.

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt entwickelt die HTWK Leipzig zusammen mit Denkweit und vier weiteren Partnern seit Juli 2019 das Messverfahren weiter. „Damit der Sensor des Messgeräts erkennt, um was für einen Fehler es sich handelt, simulieren wir an der HTWK Leipzig verschiedene Fehlerszenarien am Computer. Aus dem Vergleich mit den selektiven Signalen des Sensors können wir Rückschlüsse auf die direkte Fehlerquelle ziehen“, sagt Schönfelder. Mit den von der HTWK Leipzig bereitgestellten Daten konnte Denkweit den Sensor bereits auf seine Genauigkeit testen.

Im Sommer 2020 folgte der erste Feldtest in Solarparks. „Die vielen neuen Messdaten helfen, die Simulationsmodelle weiterzuentwickeln und die Fehlermechanismen besser zu verstehen“, sagt Dr. Kai Kaufmann, operativer Geschäftsführer von Denkweit. „Damit unterstützen wir die Verbesserung des Messverfahrens“, ergänzt Schönfelder. Im Forschungsprojekt soll der Sensor mit einem Reinigungsroboter für Solarmodule verknüpft werden. Während der Roboter die Module reinigt, soll der Sensor parallel erkennen, ob das Modul noch ordnungsgemäß funktioniert. Der Sensor kann aber auch in einem Handgerät oder Prüfroboter verbaut werden, sodass das Messgerät an möglichst vielen verschiedenen Solaranlagen eingesetzt werden kann. Im Gegensatz zu bisherigen Prüfmöglichkeiten kann mit dem neuen System direkt an der Anlage die Funktionalität getestet werden – ohne Module abzubauen und ohne den Anlagenbetrieb zu unterbrechen. Bis Februar 2022 soll das Forschungsprojekt abgeschlossen werden. Der Reinigungsroboter mit integriertem Messsensor soll dann auf den Markt kommen.

Aufschwung dank Forschung

Die Forschungsexpertise der HTWK Leipzig im Bereich Photovoltaik ist mittlerweile auch über die Grenzen Mitteldeutschlands hinaus bekannt. So kooperiert Stephan Schönfelder in einem weiteren Projekt mit dem Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme und süddeutschen Sondermaschinenherstellern, die Produktionsequipment für Solarzellenfabriken auf der ganzen Welt anbieten. Und auch Mathias Rudolph forscht gemeinsam mit einem bayerischen Sondermaschinenhersteller, der auf den Bau von Solarparks in Wüstenregionen spezialisiert ist.

Fazit: In Deutschland werden zwar fast keine Solarzellen mehr hergestellt. Doch das Fachwissen, die jahrelange Erfahrung und die gute Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis hierzulande sorgen nun für einen neuen Aufschwung von Unternehmen. Ihre wissensintensiven Technologien exportieren sie in die ganze Welt und lassen so die Solarindustrie wie Phönix aus der Asche neu auferstehen. Damit leisten sie einen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels und zur Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Prof. Dr. Mathias Rudolph (*1968) ist seit 2013 Professor für Industrielle Messtechnik an der HTWK Leipzig. Bereits zuvor befasste sich der promovierte Elektrotechnik-Ingenieur von 2006 bis 2013 bei Siemens in Erlangen mit der Simulation und Energieeffizienz von Werkzeugmaschinen.

Prof. Dr. Jens Schneider (*1975) war von 2014 bis 2019 Stiftungsprofessor für die Mechanik von Werkstoffen der Photovoltaik, anschließend Honorarprofessor für Energiesystemtechnik und ist seit 2021 Professor für Vernetzte Energiesysteme an der HTWK Leipzig. Zuvor forschte er am Fraunhofer Center for Economics of Materials und war von 2011 bis 2018 Gruppenleiter für Solarmodultechnologie am Fraunhofer CSP. Vor seinem Wechsel in die Wissenschaft war Schneider sechs Jahre lang in der Solarindustrie tätig.

Prof. Dr. Stephan Schönfelder (*1980) ist seit 2014 Professor für Simulation energetischer und technischer Systeme an der HTWK Leipzig. Zuvor forschte der promovierte Maschinenbau-Ingenieur zehn Jahre lang am Fraunhofer CSP und Fraunhofer IMWS in Halle zur mechanischen Zuverlässigkeit von Produkten der Silizium-Photovoltaik und Halbleiterindustrie.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2020/21 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

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news-4065 Mon, 07 Jun 2021 11:11:00 +0200 Bibliothek wieder als Lern- und Arbeitsort geöffnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4065/ Ab 7. Juni 2021 kann in der Hochschulbibliothek wieder gelernt und gearbeitet werdenGeöffnet ist montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr und mittwochs von 9 bis 18 Uhr.

Es gelten neben den gängigen Hygieneregeln folgende coronabedingte Einschränkungen: Nur eine begrenzte Anzahl Nutzerinnen bzw. Nutzer darf sich in der Bibliothek aufhalten, der Zutritt erfolgt nur nach vorheriger Anmeldung. Es ist derzeit nicht möglich, den Arbeitsplatz frei zu wählen: Bei der Anmeldung wird ein Kärtchen ausgehändigt, das den zu nutzenden Arbeitsplatz benennt.

Registrieren muss sich auch, wer im Regal nach Büchern zum Entleihen suchen möchte. Eine Bücher-Vorbestellung ist weiterhin möglich, die Abholung erfolgt – ohne Registrierung – wie gewohnt im Foyer.

Bis auf zwei Ausnahmen stehen keine Rechnerarbeitsplätze zur Verfügung, deshalb sollte bei Bedarf ans Mitbringen des eigenen Laptops gedacht werden. Die Buchung von Carrels ist HTWK-Angehörigen vorbehalten, Gruppenarbeitsräume stehen nicht zur Verfügung.

Für die Desinfektion von Arbeitsplätzen und gemeinsam genutzten Geräten wie Scanner und Kopierer sind Mitarbeiterinnen, Nutzerinnen und Nutzer verantwortlich. Desinfektionstücher für die Arbeitsplätze stehen an der Ausleihe bereit.

Sämtliche Informationen sind auf der Bibliothekswebseite übersichtlich zusammengestellt.

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news-4075 Mon, 07 Jun 2021 11:00:00 +0200 „Wir konnten alle berechtigten Anträge auf Soforthilfe genehmigen“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4075/ Förderverein der HTWK zieht Bilanz seiner Corona-Spendenaktion für Studierende: 121 Anträge bewilligt, fast 10.000 Euro ausgezahlt Der HTWK-Förderverein hatte im April 2020 eine Unterstützungsaktion für Studierende der HTWK Leipzig ins Leben gerufen, die durch die Coronakrise in Not geraten waren. Unbürokratisch und schnell zu helfen war das Ziel – und das wurde erreicht.
Wie geht es weiter? Prof. Markus Krabbes, Vorsitzender des HTWK-Fördervereins, im Gespräch.

Wie fällt Ihre Bilanz zur Aktion aus?
Markus Krabbes: Wir sind aus heutiger Sicht sehr zufrieden darüber, diese Hilfsaktion ins Leben gerufen zu haben. Das liegt daran, das wir tatsächlich in zahlreichen Fällen ganz unterschiedlicher Notlagen schnell und unbürokratisch Unterstützung anbieten konnten. Und auf der anderen Seite hatte unser Spendenaufruf breite Resonanz insbesondere durch viele persönliche Zuwendungen an den Förderverein für dieses Programm. Dies gibt uns bis heute die Möglichkeit, alle berechtigten Anträge auf Soforthilfe genehmigen zu können. In vielen Fällen haben wir sogar bereits mehrfache Wiederholungsanträge bewilligt – lange bevor überhaupt Förderinstrumente von staatlicher Seite zur Verfügung standen. Damit können wir weiterhin unser Ziel der Hilfsaktion verfolgen, dass so wenig wie möglich Studierende der HTWK Leipzig wegen der Umstände der Corona-Pandemie ihr Studium abbrechen müssen.

Was sind die häufigsten Gründe der Studierenden, diese Förderung zu beantragen?
MK: Häufigste Ursache zu Beginn waren wegbrechende Nebenjobs zur Studienfinanzierung – das erstreckt sich vom Einzelhandel über Gastronomietätigkeiten bis hin zur Veranstaltungsbranche: Letztlich sind alle Arbeitgeber betroffen, die selbst Kurzarbeit oder andere staatliche Hilfen in Anspruch nehmen müssen. Andere Studierende konnten nicht mehr von ihren Eltern finanziert werden, weil diese selbst in wirtschaftliche Notlage geraten sind. Es gab aber auch Fälle von unmittelbarer Betroffenheit durch COVID19-Erkrankung im eigenen Umfeld mit damit verbundener Quarantäne oder Pflegebedürftigkeit.

Welche Studierenden sind besonders betroffen?
MK: Auf ganz besondere Weise sind ausländische Studierende betroffen, die normalerweise aus ihrem Heimatland finanziert werden, aber infolge der Pandemiesituation dort aus unterschiedlichsten Gründen keine Geldüberweisungen mehr empfangen. Hier bestehen die allergrößten Schwierigkeiten, irgendeinen Job zur Finanzierung des Studiums in Deutschland anzunehmen.

„Bis heute haben wir die Möglichkeit, alle berechtigten Anträge auf Soforthilfe genehmigen zu können. In vielen Fällen haben wir sogar bereits mehrfache Wiederholungsanträge bewilligt – lange bevor überhaupt Förderinstrumente von staatlicher Seite zur Verfügung standen.“

Kann ein Förderverein überhaupt solche Folgen auffangen?
MK: Die Soforthilfe des Fördervereins in Höhe von 80 Euro kann allein sicherlich keine Notlage beheben. Aber zum einen haben wir gespürt, dass sie in der konkreten Situation eine unmittelbare Unterstützung war, damit die Betroffenen sich um die Bewältigung ihrer Herausforderungen kümmern konnten. Anderseits ist dieses Instrument als ein Zeichen der Solidarität angelegt, das mit allen weiteren Formen der Unterstützung unserer Studierenden kombiniert werden kann und soll. Für die Hilfsprogramme von staatlicher Seite gilt das ja leider nicht.

Wie geht es weiter – wird die Hilfsaktion fortgesetzt?
MK: Die vielen eingegangenen Spenden, für die ich im Namen des Vereins an dieser Stelle herzlich ‚Danke!‘ sagen möchte, ermöglichen uns absehbar die Fortführung des Programms. Die Anzahl der monatlichen Anträge war im vergangenen Jahr während der Sommermonate vorübergehend zurückgegangen – eine Prognose für dieses Jahr wage ich nicht.  Möglich sind Soforthilfen weiterhin auch bei Wiederholungsanträgen von Betroffenen, deren unverschuldete Notlage nachweislich anhält. Die hohe Spendenbereitschaft wird für den Verein insgesamt Anlass sein, auch nach Überwindung der Corona-Krise einen besonderen Hilfsfonds für in Not geratene Studierende einzurichten. Darüber haben wir im Vorstand und in der Mitgliederversammlung bereits beraten.

Zur Webpräsenz des HTWK-Fördervereins

Weitere Informationen zur Spendenaktion

Auf einen Blick

  • Gesamtzahl der Anträge (ausschließlich Corona-Soforthilfeanträge): 121, davon 48 Wiederholungsanträge
  • Anzahl der geförderten Studierenden: 65
  • Auszahlungsbetrag insgesamt: 9.680 Euro
  • Höhe der eingeworbenen Spenden: 15.575 Euro

    (Stichtag der Angaben: 2. Juni 2021)
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HTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4074 Mon, 07 Jun 2021 10:27:00 +0200 Neue Sitze für die Red Bull Arena – nachhaltig dank Studierender https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4074/ Studierende der HTWK Leipzig suchen in einem Ideenwettbewerb die nachhaltigste LösungDer Ausbau der Red Bull Arena in Leipzig läuft auf Hochtouren – das Stadion der Roten Bullen wird bis 2022 modernisiert. Um die Kunststoffelemente der bisherigen blauen Stadionsitze nachhaltig wiederzuverwenden, hat der Fußball-Bundesligist ein gemeinsames Projekt mit der der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gestartet: „Seatainability“.

15 Studierende der Fakultäten Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen, Ingenieurwissenschaften und Bauwesen haben unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Müller (Professur Supply Chain Management) Ideen für eine nachhaltige Wieder- oder Weiterverwendung des Materials erarbeitet. In drei Projektgruppen beschäftigten sie sich mit Machbarkeitsanalysen und Konzepten.

Drei gute Ideen

Das Teams „Green Footprint/Ocean Seat“ analysiert, ob das Material der alten Sitze für die neuen wiederverwendet werden kann und ob anderes recyceltes Material, beispielsweise aus dem Meer gefischter Plastikabfall, für die neuen Sitze in Frage kommt. Die Studierenden von „Recovery Seat“ ermitteln, ob und wie alte Stühle an Fans, lokale Sportklubs und Einrichtungen verkauft werden können, und entwerfen nachhaltige Projekte, die mit den Einnahmen finanziert werden könnten. Das Team „No Limits Seat“ erarbeitet weitere Alternativen, um die alten Sitze wiederzuverwerten, sei es als Möbel oder Sportgerät. Die Studierenden der drei Projektgruppen überprüfen, ob ihre kreativen Ideen tatsächlich umsetzbar sind. Dafür untersuchen sie Materialien, klären technische und betriebswirtschaftliche Fragen mit Recyclern und Herstellern, lesen sich in Gesetze ein, berechnen den ökologischen Fußabdruck oder analysieren Wertschöpfungsketten.

„Die studentischen Teams haben wir hinsichtlich der Fachrichtungen gemischt, um interdisziplinäres Denken und Arbeiten zu vermitteln. Forschungsprojekte mit Partnern aus der Praxis sind für Studierende eine anschauliche Simulation des späteren Arbeitslebens. Die Thematik ist ebenfalls spannend: Hier ist Nachhaltigkeit kein abstrakter Lerninhalt, sondern wird mit Leben erfüllt“, sagt Prof. Dr. Holger Müller, HTWK-Professur für Supply Chain Management.

Ende Juni werden die Studierenden ihre Ideen vor einer RB-Jury präsentieren. Das beste Konzept erhält einen – bisher geheimen – Preis. 

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news-4030 Tue, 01 Jun 2021 16:00:00 +0200 Ausschreibung für zwei HTWK-Promotionsstipendien https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4030/ Bis zum 1. September 2021 können sich Absolventinnen und Absolventen mit einem Masterabschluss für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.Sie haben Ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen und wollen nun ein spannendes wissenschaftliches Projekt, das Sie im Rahmen einer Promotion umsetzen? Motivierte und exzellente Nachwuchsforschende können sich ab sofort für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.

Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.

Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.

Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat

Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr

Bewerbungsvoraussetzungen
•   Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig

•   Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
    Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.

•   Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits   
    eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an der
    Dissertation erhalten hat.

Folgende Unterlagen sind einzureichen

  1. Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
  2. Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
  3. Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  4. Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  5. Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
  6. Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
  7. Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.

Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.

Bewerbungsfrist ist der 1. September 2021.

Masterabsolventinnen der HTWK Leipzig sind ausdrücklich aufgefordert, sich bewerben.

Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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news-3998 Tue, 01 Jun 2021 09:36:00 +0200 Kita-Arbeit ist kein Kinderspiel https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3998/ „Unter den derzeitigen Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten ist es schwierig, den Beruf als Pädagogin oder Pädagoge gesund bis zur Rente auszuüben“, sagt Daniela Großmann. Doch was müsste sich ändern, um den Arbeitsalltag zu verbessern? Auf der Suche nach einer Antwort begann die Sozialpädagogin an der HTWK Leipzig zu forschen.Mehrere hundert Kita-Erzieherinnen und -Erzieher zogen am Weltkindertag 2018 durch die Leipziger Innenstadt. Ihr Anliegen: auf die schlechten Arbeitsbedingungen hinweisen. Sie forderten mehr Personal, einen besseren Betreuungsschlüssel und vor allem mehr Zeit für die Kinder. Im Folgejahr wurden zwar mehrere Kitas neu eröffnet und damit weitere Kita-Plätze geschaffen, doch es mangelt weiterhin an Fachkräften.

Die Sorgen und Nöte von pädagogischen Fachkräften, Kita-Leitungen und Eltern kennt auch Daniela Großmann gut. Die 40-Jährige ist selbst zweifache Mutter. Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und ihrem Sozialpädagogik-Studium arbeitete sie ab 2011 in Kitas. In Gesprächen beklagten Kolleginnen und Kollegen immer wieder die gleichen Probleme: stetiger Personalausfall oder -wechsel, zu große Kindergruppen, immer mehr Aufgaben, höhere fachliche Anforderungen und zusätzlicher Stress durch An- und Umbauten der Einrichtungen.

Erste Regionalstudie

Großmann wollte deshalb herausfinden, wie zufrieden Fachkräfte und Kita-Leitungen in Leipzig tatsächlich mit ihrer Arbeit sind. Im Juli 2016 begann sie für ihre kooperative Promotion an der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig zu forschen. In einer empirischen Vergleichsstudie untersuchte sie am Beispiel von zehn Leipziger Kitas die Arbeitszufriedenheit und das Belastungsempfinden von Fachkräften. Diese arbeiteten entweder nach dem pädagogischen Handlungskonzept des Situationsansatzes oder der offenen Arbeit. Weder eine solche Regionalstudie noch einen konzeptionellen Vergleich gab es bislang.

Beim etablierten Situationsansatz greifen die Fachkräfte alltägliche Lebenssituationen der Jungen und Mädchen in ihrer feststehenden Kindergruppe auf, um sie auf eine selbstbestimmte Lebensführung vorzubereiten. Hingegen stehen in der offenen Arbeit die Selbstbildungsprozesse der Kinder stärker im Fokus, die Fachkräfte geben lediglich Impulse. Die Kinder können dabei selbst wählen, mit wem und in welchem der zugehörigen Funktionsräume, zum Beispiel in der Kinderküche, im Bau- oder Musikzimmer, sie ihre Zeit verbringen.

Einige „völlig überfordert“

Für ihre Doktorarbeit beantworteten die Fachkräfte einen Fragebogen mit mehr als 600 Einzelitems. Insgesamt 74 Pädagoginnen und Pädagogen antworteten; die zehn Kita-Leiterinnen gaben zusätzlich Interviews. „Bei der Auswertung bestätigte sich weitestgehend, was die Medien suggerieren“, so die Doktorandin: Über die Hälfte der pädagogischen Fachkräfte gab an, mit den Arbeitsanforderungen mindestens „zunehmend“ bis „völlig überfordert“ zu sein. Auch die Leiterinnen berichten von einer grundlegend hohen Arbeitsbelastung. Das Stimmungsbild zeigte außerdem, dass die Leiterinnen und Fachkräfte des Situationsansatzes insgesamt ein wenig zufriedener in ihrem Tätigkeitsfeld sind als jene der Offenen Arbeit. Diese sprachen sich hingegen positiver in Bezug auf Gebäude, Ausstattung, verfügbare Finanzen sowie den Zugang zu Weiterbildungen aus.

Kleinere Gruppen gewünscht

Um die hohe Arbeitsbelastung zu mindern, wünschen sich die Befragten vor allem einen besseren Personal- und Betreuungsschlüssel. „Wären die Gruppen kleiner, würden viele Probleme wegfallen oder zumindest besser zu handhaben sein“, meint eine Kita-Leiterin.

Gerade in Krankheitszeiten sei die Belastung sehr hoch, weil dann durchschnittlich 20 Kinder gleichzeitig betreut werden müssen. „In dieser Zeit tun mir die Kinder sehr leid“, so eine Erzieherin. Mehr Zeit wünschen sich die Befragten auch, um die Entwicklung der Kinder beobachten oder neue Projekte planen zu können, um neue Kompetenzen zu erwerben, ihre pädagogische Arbeit weiterzuentwickeln und die Zusammenarbeit mit den Eltern voranzubringen. Auch eine Entlastung bei den Verwaltungsaufgaben sei dringend erforderlich.

Überraschend war für Großmann, dass Teams in der Offenen Arbeit eher Berührungsängste gegenüber Kindern aus anderen Kulturen oder mit Behinderungen haben als Teams im Situationsansatz. Dabei seien Integration und Inklusion in allen Einrichtungen zentrale Anliegen, doch bei den derzeitigen Arbeits- und Rahmenbedingungen nur begrenzt umsetzbar.

Politik aufgefordert

Im Februar 2021 beendete Großmann ihre Dissertation: „Eines ist klar: Nur mit verbesserten Arbeitsbedingungen sowie Zeit und Raum für Kompetenzentwicklung können Kitas ihren Arbeitsauftrag in der gewünschten Qualität leisten.“ Pädagoginnen und Pädagogen haben eine hohe Verantwortung für die Kinder. Eine adäquate Erziehung, Betreuung und Bildung ist aber nur mit einer Entlastung der aktuellen Arbeitssituation zu ermöglichen. Oder mit den Worten einer Erzieherin aus Großmanns Studie: „Die Politik darf nicht die Augen vor der schlimmen Situation in Kitas schließen, denn es geht um die Menschen, die in 20 Jahren unsere Gesellschaft mitgestalten werden.“

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2020/21 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

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news-4036 Fri, 28 May 2021 11:40:39 +0200 ExperiWatt 2021 – Die Gewinner des Schülerwettbewerbs der digitalen „EffektWerkstatt" stehen fest https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4036/ Siegervideos jetzt online: kreative Kurzfilme, Realfilm oder Mischung aus Stop-Motion-Lego-MovieBeim Schülerwettbewerb ExperiWatt experimentieren und forschen Schüler:innen eigentlich zu ausgewählten MINT-Themen bei einem der vier Kooperationspartner des Wettbewerbs. Damit der Wettbewerb aber nicht aufgrund der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen 2021 ausfallen musste, haben sich die Organisator:innen für eine digitale Alternative entschieden: Die Video-Challenge „EffektWerkstatt 2021".

„ExperiWatt als Videowettbewerb durchzuführen, war für uns alle eine neue Erfahrung. Wir freuen uns, dass der Wettbewerb auch in diesem Jahr stattfinden konnte und hatten eine Menge Spaß daran, die damit verbundenen neuen Herausforderungen zu meistern“, so Jan Dossin von der Fakultät Ingenieurwissenschaften, der den Wettbewerb seitens der HTWK schon seit 2012 betreut.

Bis Ende März 2021 konnten Schüler:innen der 9. Klassen ihre eigenen Kettenreaktionsvideos einsenden. Die Herausforderung der Video-Challenge bestand darin, MINT-Kettenreaktionsvideos zu erstellen, deren Ausgangspunkt eine Mignon/AA-Batterie sein sollte. Dabei war es allerdings egal, ob die Energie der Batterie in elektrischer (z.B. Stromkreis), potentieller (z.B. Fall auf eine Wippe) oder kinetischer (z.B. Batterie rollt auf etwas) Form genutzt würde.

Entstanden sind kreative Kurzfilme, die zwischen zwei und drei Minuten Länge Kettenreaktionen in verschiedensten Varianten mal als Realfilm oder als Mischung aus Stop-Motion-Lego-Movie präsentieren. Vier Gewinnervideos kürte das ExperiWatt-Team als besonders gelungen und überreicht den Preisträger:innen demnächst Ihre Gewinne.

Die vier Gewinnervideos der „EffektWerkstatt 2021" können Interessierte auf der ExperiWatt-Website anschauen (Links gehen zu Youtube):
https://experiwatt.de/

Ausblick: ExperiWatt 2022?

Doch der Schülerwettbewerb lebt vor allem davon, dass Schüler:innen bei den Modulpartnern live vor Ort experimentieren und forschen können. Dadurch lernen sie verschiedene Leipziger Wissenseinrichtungen hautnah kennen. „Deshalb werden wir in den nächsten Monaten darüber beraten, wie ExperiWatt 2022 aussehen kann", sagt Jan Dossin.

Hintergrundinformationen zum Wettbewerb

ExperiWatt-Website | www.experiwatt.de
HTWK-News | Digital: Schülerwettbewerb ExperiWatt 2021 als „EffektWerkstatt" gestartet

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news-4027 Wed, 26 May 2021 11:26:55 +0200 Jetzt in der Leipziger Lerche publizieren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4027/ Die Redaktion sucht kreative Köpfe für einen GastbeitragDas Team der Leipziger Lerche aus dem Studiengang Buch- und Medienwirtschaft an der HTWK Leipzig schreibt wieder einen Platz für Veröffentlichungen aus. Die Textbeiträge sollen zur Frankfurter Buchmesse in der 55. Ausgabe der Studierendenzeitschrift erscheinen. Gesucht sind kreative Köpfe, die für ihr Leben gern schreiben und sich eine Plattform für die nächste Geschichte wünschen.

Open Call

Die aktuelle Ausgabe der Leipziger Lerche zum Thema Heimat ist soeben erschienen. Doch das Team des Schwerpunktmoduls Pressemanagement arbeitet bereits mit Hochdruck an der neuen Ausgabe zur Frankfurter Buchmesse und lädt nun zum Open Call.

Ob Essay, Kurzgeschichte oder Gedicht– stilistisch und thematisch sind den Interessierten keine Grenzen gesetzt. Die Beiträge machen die Studierendenzeitschrift vielfältig und abwechslungsreich und beziehen das Lesepublikum in die journalistische Arbeit des Teams ein. Wer also Spaß am Schreiben hat, schickt dem Redaktionsteam einfach einen maximal 3.400 Zeichen langen Text plus Selbstportrait per Mail an lerche-online (at) htwk-leipzig.de.  Einsendeschluss ist der 06. Juni 2021.

Jury prüft Einsendungen

Die Jury des Redaktionsteams wird alle eingesandten Texte sorgfältig prüfen und einen Beitrag auswählen, dem eine Seite in der 55. Ausgabe zur Verfügung gestellt wird. Wenn die Entscheidung zu schwer fällt, werden die drei besten Werke auf dem Blog unter leipzigerlerche.com veröffentlicht.

Bei Fragen kann man sich per Mail oder per Direktnachricht auf Instagram @Leipziger.Lerche bei der Redaktion melden.

 

Über das Magazin

Jeweils zur Leipziger und zur Frankfurter Buchmesse erscheint eine neue Ausgabe der Leipziger Lerche. Die Zeitschrift, die sich thematisch um die Buch- und Verlagsbranche dreht, wird seit 1994 von den Studierenden des Schwerpunkts Pressemanagement im Studiengang Buch- und Medienwirtschaft an der HTWK Leipzig konzipiert, produziert und vertrieben.
Blog: https://leipzigerlerche.com/

Ansprechpartnerinnen: Sarina Libramm und Senta Keller
Kontakt zur Redaktion: lerche-online (at) htwk-leipzig.de

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news-4011 Tue, 25 May 2021 08:37:00 +0200 Kleines Molekül mit großem Potenzial https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4011/ Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, weil er regenerativ erzeugte Energie zwischenspeichern kann. Wie er gefahrlos zu Endkundinnen und Endkunden transportiert werden kann, demonstriert die HTWK Leipzig mit Partnerinnen und Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft im Wasserstoffdorf in Bitterfeld-Wolfen.Auf den ersten Blick ist nur schwer vorstellbar, dass sich hier eine Modellregion der Zukunft befindet: Mitten im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, etwa 15 Autominuten von der A9 entfernt, befindet sich fast unscheinbar das sogenannte Wasserstoffdorf. Das etwa zwei Fußballfelder große Gelände ist mit einem meterhohen Sicherheitszaun abgesperrt. Nur ein großes Tor führt hinein. Von hier leitet ein Schotterweg zu einem Häuschen, von dem mehrere Rohre abgehen. Rechterhand steht ein verglaster Flachbau, linkerhand erstreckt sich eine Wiese mit grauen Abdeckungen.

Großes Interesse an Wasserstoff

Die zukunftsweisende Technologie befindet sich größtenteils unter der Erde und bleibt damit für Besucherinnen und Besucher verborgen. Trotzdem kommen seit der Inbetriebnahme des Wasserstoffdorfs im Mai 2019 regelmäßig an den Tagen der offenen Tür Interessierte aus Deutschland und der ganzen Welt, um sich über das Gelände führen zu lassen. So auch am 10. Juni 2020, als zehn Personen an einem Rundgang teilnehmen. Just an jenem Mittwoch verabschiedete die Bundesregierung auch ihre nationale Wasserstoffstrategie. Damit betont sie den Anspruch, sich in der Wasserstoffforschung eine globale Führungsrolle sichern zu wollen. Bis 2050 will sie die Energieversorgung umstellen; weg von Atomenergie und Kohleverstromung. Deshalb investiert die Regierung mehrere Milliarden Euro in innovative Energietechnologien und eine starke Energieforschung.

„Grüner Wasserstoff könnte dazu beitragen, die Strom- und Wärmeversorgung künftig bei weiterhin hoher Versorgungssicherheit klimaneutraler, umweltfreundlicher und langfristig kostengünstiger zu gestalten“, erklärt Robert Huhn, Professor für Gas- und Wärmenetze an der HTWK Leipzig.

 

Denn: Wasserstoff kann überall aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt, anschließend transportiert, gespeichert und jederzeit wieder in andere Energieformen umgewandelt werden. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Stromerzeugung über die Wärmeversorgung bis hin zu wasserstoffbetriebenen Autos. Wasserstoff, der mit der chemischen Formel H2 abgekürzt wird, hat aber auch besondere Eigenschaften: Er ist das kleinste und damit auch flüchtigste chemische Element mit einer 14 Mal geringeren Dichte als Luft, ist farb- und geruchlos sowie leicht entzündlich. Der sehr leicht flüchtige Wasserstoff bildet ab bestimmten Mischverhältnissen mit Luft oder reinem Sauerstoff explosive Gemische. Die geringe Dichte lässt das Gas außerdem verschiedene Materialien durchdringen. Mehr als 130 Partnerinnen und Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft – darunter die HTWK Leipzig – haben sich deshalb im Forschungsverbund „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (Hypos) das Ziel gesetzt, die Wasserstoffnutzung technisch sicher und zugleich wirtschaftlich zu machen.

Erprobung der Wasserstoff-Infrastruktur

In insgesamt 34 Projekten wird die Herstellung, Speicherung, Verteilung und breite Anwendung von Wasserstoff in den Bereichen Energieversorgung, Chemie, Raffinerie und Mobilität erforscht. In Mittel- und Ostdeutschland entstand so in den letzten Jahren eine Modellregion für eine grüne Wasserstoffwirtschaft, die im Rahmen der Initiative „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ vom Bundesforschungsministerium mit insgesamt über 45 Millionen Euro gefördert wird. Im „H2-Netz“-Projekt testet die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Gas (Mitnetz Gas) gemeinsam mit den Partnern, der HTWK Leipzig, dem Forschungsunternehmen DBI Gas-und Umwelttechnik, dem Kunststoffhersteller Rehau und dem Tüv Süd, wie Wasserstoff unter realen Bedingungen verteilt werden kann und ob dazu bereits bestehende Systeme genutzt werden können. „Dafür untersuchen wir, wie die Verteilung ökonomisch und ökologisch nachhaltig gelingt und welche Materialien für die Infrastruktur geeignet sind“, erklärt Robert Huhn, der an der HTWK Leipzig das Projekt H2-Netz leitet. Das Versuchsgelände ist deshalb als eigenes, kleines Verteilnetz von der Gaspipeline bis zu Endverbraucherinnen und Endverbrauchern aufgebaut.

Grüner Wasserstoff

Um Wasserstoff zu gewinnen, wird per Elektrolyse Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff getrennt. Dafür ist Energie nötig. Von „grün“ ist die Rede, wenn Energie aus erneuerbaren Ressourcen wie beispielsweise Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft gespalten wird. Ein Teil der Energie geht dabei verloren, jedoch werden die Anlagen stets weiterentwickelt und somit immer effizienter. Wasserstoff ist einfach speicher- und transportierbar. Durch „kalte Verbrennung“ lässt er sich ganz ohne Abgase jederzeit wieder in Strom und Wärme umwandeln. Anders als Strom aus Sonne und Wind unterliegt er keinen zeitlichen und räumlichen Schwankungen. Von industriellen oder kleineren Endverbraucherinnen und Endverbrauchern könnte Wasserstoff beispielsweise in der Hausenergie- und Stromversorgung, als Kraftstoff in der Mobilität oder als Rohstoff in Chemie, Raffinerie oder Ammoniakherstellung verwendet werden.

Geruch für mehr Sicherheit

Mit der Geländeführung beginnt an jenem Junitag Jürg Ziegenbalg von der Mitnetz Gas. Er ist für den Betrieb und die Instandhaltung des Wasserstoffdorfs verantwortlich. Dazu versammeln sich die Anwesenden an dem kleinen Häuschen. Es riecht ein wenig nach verfaulten Eiern. Angst haben muss niemand, denn das soll so sein. „Hier befindet sich die Odorieranlage, in der der eigentlich geruchlose Wasserstoff riechbar gemacht wird“, erklärt er. Dieser Prozess ist wichtig, denn würde das Gas unbemerkt ausströmen, könnte es zu einer Explosion kommen. Die Beigabe von Odoriermittel dient daher zum Schutz. „Bereits geringste Mengen Wasserstoff können so von der menschlichen Nase wahrgenommen werden“, erklärt Ziegenbalg. Etwa 50 Milliliter Odoriermittel werden pro Jahr in der kleinen Anlage verbraucht. „Pro Kubikmeter Wasserstoff geben wir einen Nieselregentropfen Odoriermittel hinzu“, so Ziegenbalg.

In dem kleinen Häuschen selbst befinden sich hinter der linken Tür die Gasdruckregel- und Messanlage. Hier kommt der Wasserstoff mit maximal 25 Bar an. In der Anlage wird der Gasdruck in mehreren Stufen reduziert.

Sind Kunststoffrohre geeignet?

Zwischen Gasdruckregelanlage und Info-Pavillon fließt der Wasserstoff durch ein 1,4 Kilometer langes System aus Rohren. Diese bestehen aus verschiedenen Materialien, vorwiegend aus Kunststoff, aber auch aus Stahl. In der Industrie wird Wasserstoff bislang ausschließlich in Stahlrohren transportiert; Erdgas wird hingegen schon über Kunststoffleitungen verteilt. Doch Stahl wird spröde, weil sich bei der sogenannten Wasserstoffversprödung kleine H2-Atome im Metallgitter der Stahllegierung einlagern, wodurch diese aufbrechen, undicht werden und reißen können. Bei Kunststoffrohren passiert das nicht. Mit den bekannten Kunststoffartikeln aus dem Haushalt sind sie nicht vergleichbar, denn die bestehen aus anderen Kunststoffen und werden beispielsweise durch UV-Strahlung spröde.

„Die im Forschungsprojekt verwendeten Kunststoffrohre sind zudem in ihrer Herstellung CO2-ärmer als Stahl. Auch können sie mit modernen, grabenlosen Verfahren deutlich schneller und umweltfreundlicher verlegt werden“, erklärt Robin Pischko, Projektmitarbeiter an der HTWK Leipzig.

Sollte sich zeigen, dass Wasserstoff mit denselben Materialien wie für Erdgasleitungen transportiert werden kann, könnten Energieunternehmen auf die bestehende Gasinfrastruktur aufbauen. Das würde die Umstellung auf Wasserstoff deutlich attraktiver machen.

Doch aufgrund der besonderen Eigenschaften des Wasserstoffs müssen die Forschenden prüfen, ob die Bauteile auch für den Einsatz von reinem Wasserstoff geeignet sind. Zur Erklärung führt Christopher Knorr vom DBI die Besuchsgruppe zur Rohrbrücke. Der Ingenieur arbeitete bis 2019 an der HTWK Leipzig und hat das prototypische Verteilnetz für Wasserstoff von Anfang an mitentwickelt. Seit Januar 2020 ist er Projektkoordinator des H2-Netz-Projekts beim DBI. Er erklärt: „Kunststoffrohre sind auf einer Rohrbrücke so noch gar nicht erlaubt, weil es bislang keine Zulassungen gibt.“ Kunststoff dehnt sich ähnlich wie Metall bei Wärme aus. Deshalb liegen die Leitungen auf Schienen, auf denen sie sich verschieben können. Da mit steigender Oberflächentemperatur der Rohre auch die Festigkeit des Materials nachlässt, muss wiederum der Druck angepasst werden. Im Sommer strömt der Wasserstoff deshalb mit 11 Bar und im Winter mit 13 Bar durch die Leitungen. Eine PE-Schaumstoff-Schicht schützt die Rohre vor der Sonneneinstrahlung.

Warnung vor ausströmendem Gas

Neben Umwelteinflüssen testen die Forschenden auch die Permeation, also inwieweit Wasserstoff Materialien durchdringt und dadurch austritt. Dazu sind die Rohre mit verschiedenen Barriereschichten aus zusätzlichen Kunststoffen oder Metallen verkleidet. „Wasserstoff ist das kleinste Molekül der Welt. Trotzdem dauert es dank der verwendeten Materialien mehr als ein Jahr, bis das Molekül durchkommt und nachweisbar ist“, so Knorr. Das weiß er so genau, weil das DBI eine Permeationszelle entwickelt hat, die als Manschette von beiden Seiten das Rohr umschließt. Die damit entnommenen Gasproben untersuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Labor.

Undicht war bislang kein Rohr. Würde irgendwo Wasserstoff ausströmen, würde das die zusätzlich eingebaute Gaswarntechnik mit zwei Sensoren registrieren. Dann würde sich die Anlage automatisch abschalten. Zur Sicherheit tragen auch ausführliche Betriebsanweisungen, strenge Instandhaltungsmaßnahmen und Verhaltensregeln wie das strikte Rauchverbot bei.

Auch die Art und Weise, wie die Gasleitungen verlegt werden, kann Auswirkungen auf die Sicherheit haben. Deshalb werden unter der Erde verschiedene Verlegeverfahren getestet. Die Besucherinnen und Besucher können dies nur erahnen, aber nicht sehen, denn das Verteilnetz verläuft etwa anderthalb Meter unter der großen Brachfläche. Die verschiedenen Rohre wurden per Bohrspülungsverfahren, Grabenverlegung und Erdrakete verlegt. „Mit der Zeit können die Rohre durch den Druck der Erde Kerben, Dellen, Furchen oder Ähnliches erleiden, wodurch das Material schneller Risse bekommen und so der Wasserstoff leichter nach außen dringen könnte“, erklärt Pischko. Die Mitarbeiter des Wasserstoffdorfs kontrollieren deshalb regelmäßig den Zustand der Rohre. Die HTWK Leipzig erstellt zur ökonomisch-ökologischen Bewertung von Verteilnetzinfrastrukturen für das H2-Netz-Projekt außerdem Tools, um beispielsweise die CO2-Einsparung berechnen zu können.

Nur verbrannt in die Atmosphäre

Im Verteilnetz des Wasserstoffdorfs kommt das Gas nach einer Strecke von 1,4 Kilometern schließlich am Informationspavillon an, dem verglasten Flachbau linkerhand im Wasserstoffdorf. Die Besucherinnen und Besucher müssen dafür nur wenige Meter gehen. Ab hier übernimmt Patrick Becker von Mitnetz Gas die Gästeführung. Am Pavillon wird ein regulärer Hausanschluss simuliert und die dezentrale Energieversorgung mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle erforscht. Hinter dem Pavillon befindet sich ein Container mit einer knapp sechs Meter langen Versuchsstrecke. „Hier untersuchen wir, ob die handelsüblichen Gasströmungswächter, also die Sicherheitseinrichtungen, bei hundertprozentigem Wasserstoff genauso funktionstüchtig sind wie bisher bei Erdgas“, erklärt Becker. Getestet werden auch Gaszähler. Denn wie viel Gas tatsächlich die Leitung durchströmt, ist für die Abrechnung gegenüber Kundinnen und Kunden entscheidend.

Manchmal lassen die Mitarbeiter im Wasserstoffdorf zu Forschungszwecken deutlich mehr Gas in die Leitungen als eine Brennstoffzelle verbrauchen kann. Das überschüssige Gas leiten sie dann vorher aus den Rohren in die speziell für das Projekt entwickelte Fackelanlage, wo es verbrannt wird. In der Gasbranche ist das bisher nicht üblich. Erdgas wird bei kleinen Entleerungsmengen direkt in die Atmosphäre abgelassen. Mit Wasserstoff wäre das aber gefährlich. Um eine Explosion auszulösen, bedarf es gerade einmal der elektrostatischen Aufladung von Kleidung oder mechanischer Funken durch die Reibung eines Rost- oder Metallteilchens in einem der Rohre. „Es ist deshalb verboten, Wasserstoff unverbrannt in die Atmosphäre strömen zu lassen“, betont Jürg Ziegenbalg.

Forschung für den Praxiseinsatz

Die Besucherinnen und Besucher sind damit an jenem Tag am Ende ihres Rundgangs angekommen. Obwohl oberflächlich kaum etwas zu sehen war, dauerte die Besichtigung des Wasserstoffdorfs fast zwei Stunden, denn unter der Erde schlummert enormes Potenzial. Laut aktuellen Zwischenergebnissen kann Wasserstoff effizient und sicher verteilt und die bestehende Gasnetzinfrastruktur zum großen Teil genutzt werden. Grüne Gase wie Wasserstoff werden deshalb beim Ausstieg aus der Kernenergie und der Kohle zu einem bedeutenden Energieträger im Energiesystem der Zukunft. „Deshalb ist es wichtig, durch angewandte Forschung und Reallabore die Technologien zur Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Anwendung von Wasserstoff weiterzuentwickeln und damit marktreif zu machen. Das hilft bei der flächendeckenden Einführung der Wasserstofftechnologien und damit auch beim schrittweisen Ausstieg aus den fossilen Energiequellen“, erklärt HTWK-Professor Robert Huhn abschließend. Durch die aktuelle Wasserstoffstrategie der Bundesregierung komme hierbei endlich mehr Schwung in den Transformationsprozess.

Robin Pischko (*1995) ist seit 2020 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig. Zuvor studierte er von 2014 bis 2019 Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik an der HTWK Leipzig. Für das Projekt H2-Netz wertet er Messdaten aus, dokumentiert Versuche und erforscht ökologische und ökonomische Aspekte der Wasserstoffinfrastruktur.Prof. Dr. Robert Huhn (*1974) ist seit 2019 Professor für Gas- und Wärmenetze an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig. Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur befasst sich mit Gasversorgungstechnik und Gasanwendung in Industrie, Gewerbe und Haushalten sowie
mit der Verteilung von thermischer Energie in Wärmenetzen. Wasserstoffanwendungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Seit 2020 leitet er an der HTWK Leipzig das Forschungsprojekt H2-Netz.

 

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2020/21 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

Am 14. Juli 2021 öffnet das Wasserstoffdorf wieder seine Pforten für Besucherinnen und Besucher. Bitte melden Sie sich bei Interesse auf dieser Website an. Informationen dazu finden Sie ebenfalls bei Hypos.

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news-4023 Fri, 21 May 2021 17:37:02 +0200 Bundesverwaltungsgericht hält BAföG für verfassungswidrig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4023/ Laut Bundesverwaltungsgericht verstößt das BAföG gegen das verfassungsrechtliche Teilhaberecht auf chancengleichen Zugang, da es das ausbildungsbezogene Existenzminimum nicht abdeckt.Am gestrigen Donnerstag, den 20.05.2021 wurde im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eine BAföG-Revisionsverhandlung geführt. Rechtsanwalt Joachim Schaller vertrat eine Studentin aus Osnabrück. Die Klage berief sich auf den Vorwurf, dass der Bedarfssatz des BAföG verfassungswidrig niedrig war. Die Verhandlung wurde von einer gemeinsamen Kundgebung der bundes- und sachsenweiten Studierendenvertretungen freier zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) und Konferenz Sächsischer Studierndenschaften (KSS) sowie zweier ortsansässigen Studierendenschaften aus der Universität und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig begleitet (siehe auch unsere Pressemitteilung vom 19.05.2021). Das Bundesverwaltungsgericht ist überzeugt, dass die Feststellung des Bedarfssatzes nicht den verfassungsmäßigen Anforderungen entspricht und legt diese nun dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vor. Der Gesetzgeber habe demnach kein taugliches Berechnungsverfahren gewählt, weshalb die vorgesehene Bedarfssatzermittlung nicht mit dem verfassungsrechtlichen Teilhaberecht auf gleichberechtigten Zugang zu staatlichen Ausbildungsangeboten vereinbar sei (hier zur offiziellen Pressemitteilung des BVerwG).

Die Studentischen Vertreter*innen waren als Beobachter*innen und Unterstützer*innen im Gerichtssaal anwesend. „Der Rechtsanwalt der Klägerin legte anschaulich dar, dass einige Bedarfssätze des BAföG sogar unter den Berechnungsgrundlagen von Sozialleistungen nach dem SGB II – wie dem Hartz IV  liegen. Es ist eine Zumutung, dass wir Studierenden weniger Leistungen erhalten als nach dem Grundgesetz geltenden Existenzminimum üblich. Folge ist, dass sich viele Studierende in einer finanziell prekären Lage befinden. Die Richter*innen bekundeten selbst, dass dies auch nicht mit dem Bezug von Kindergeld oder möglichen Nebenjobs bei parallelem Vollzeitstudium zumutbar wäre.“, erläutert Sabine Giese, Sprecherin der KSS und des StuRa der HTWK Leipzig und ergänzt: „In der Argumentation des Urteils kommt hinzu, dass im Gegensatz zu den Sozialleistungen das BAföG nicht dynamisiert ist und damit im Vergleich zum Hartz IV nicht gemäß der steigenden Inflation automatisch angepasst wird. Ein angemessenes Berechnungsverfahren wurde vom Gericht grundsätzlich angezweifelt – beispielsweise entstammt die Grundlage, anhand derer die Lebens- und Ausbildungskosten von Studierenden ermittelt wurden, die bis 2016 galten, einer Erhebung aus dem Jahr 2006. Damit wird klar: Die Bundesregierung hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Sie stolpert über eine einfach umzusetzende und seit Jahren geforderte Maßnahme.“

„Der Beschluss des BVerwGs bestätigt unsere Einschätzung, dass diese sogenannte Ausbildungsförderung – verfassungswidrig – nicht einmal das absolute Existenzminimum deckt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat nicht nur jahrelang regelmäßige Berichte und Anpassungen versäumt, es ignoriert auch den grundlegenden Reformbedarf des BAföG. Wir benötigen eine Studienfinanzierung, die mehr als nur das Existenzminimum abdeckt – und das so schnell wie möglich. Für Vorschläge und Gespräche stehen wir Studierendenvertretungen der Bundesbildungsministerin gern zur Verfügung.“, schließt Jonathan Dreusch, Vorstandsmitglied des fzs.

Über die endgültige Verfassungswidrigkeit des Gesetzes wird nun das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entscheiden. Das Verfahren in Leipzig ist bis zu dieser Entscheidung ausgesetzt. Die Studierendenvertretungen sammeln mit einer bundesweiten Kampagne und Petition zur Reformierung des BAföG  weiterhin Unterstützer*innen ihrer Vorschläge für ein bedarfsgerechtes Ausbildungsförderungsgesetz.

Unser Redebeitrag bei der Kundgebung

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StuRa - AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3994 Mon, 17 May 2021 12:16:00 +0200 Stromnetz für die Zukunft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3994/ Der Umstieg auf erneuerbare Energien und der gleichzeitig wachsende Energiebedarf stellen unser Stromnetz vor viele Herausforderungen. Vor allem muss es leistungsfähiger, flexibler und intelligenter werden, ohne dabei an Ausfallsicherheit einzubüßen. Auf dem Weg zu einem solchen „Smart Grid“ sind viele Hürden zu bewältigen. HTWK-Professor Faouzi Derbel arbeitet daran.Als im Februar 2020 das Sturmtief „Sabine“ über Deutschland fegte, sorgte das für einen neuen Rekord: Zwei Drittel des in Deutschland benötigten Stroms wurden aus Windkraft gespeist. Damit war für ein paar Tage das Ziel erreicht, das eigentlich erst bis 2030 vorgesehen ist: mindestens 65 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien zu decken. Doch der Orkan machte auch deutlich: Unser Stromnetz ist noch nicht für solche Extremereignisse gewappnet. Nicht nur, dass vielerorts umgestürzte Bäume für Stromausfälle sorgten. Es mussten auch etliche Windräder abgestellt werden, weil das Überangebot an Strom sonst das Netz womöglich überlastet hätte. Damit blieben nach Recherchen der ZEIT im Nordosten Deutschlands 210 Gigawattstunden an grüner Energie ungenutzt – diese Menge hätte eine Stadt mit 60.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für ein ganzes Jahr versorgen können.

Übertragungskapazitäten besser nutzen

Um die Energiewende zu bewältigen, muss das deutsche Stromnetz auf vielen Ebenen leistungsfähiger werden. Beispielsweise sollte es mehr Strom transportieren können. Doch der Netzausbau wird allerorts durch Anwohnerkritik verzögert oder gar verhindert. Also müssen Versorgungsunternehmen das vorhandene Netz besser nutzen. „Tatsächlich gibt es hier noch einigen Spielraum“, sagt Faouzi Derbel, Professor für Monitoring und Diagnostik in der elektrischen Energietechnik an der HTWK Leipzig. Doch damit, einfach nur mehr Strom durch das Leitungsnetz zu schicken, ist es nicht getan. „Durch einen höheren Stromfluss erwärmen sich die Leiterseile in Freileitungsanlagen, die dadurch länger werden und stärker durchhängen. In direkter Nähe der Leitungen besteht ein elektrisches Feld mit hoher Spannung, das für Menschen und Tiere gefährlich werden kann. Außerdem können Kurzschlüsse entstehen“, so Derbel. Je nach Art der Freileitungsanlage ist deshalb ein Mindestabstand vorgeschrieben, bei neugebauten Freileitungen mit einer Nennspannung von 380 Kilovolt beispielsweise mindestens zwölf Meter bis zum Erdboden.

Um dennoch die Übertragungskapazität der Stromleitungen zu erhöhen, müssten Energieversorgungsunternehmen wissen, wann der maximale Durchhang der Stromleitungen erreicht ist. Zu diesem Zweck entwickelt Derbel gemeinsam mit seinem Team im Projekt „Zapdos“ eine Messeinrichtung. „Die Herausforderung ist es, ein autarkes System zu konstruieren, das nicht an den Leitungen befestigt ist. Schließlich darf man diese nicht anfassen“, sagt Derbel. Die Ingenieure stellen deshalb einen Messsensor mit Kamera her, der später am Mast angebracht werden kann. Mittels intelligenter Bildverarbeitung sollen aus den längs aufgenommenen Bildern die Neigungen der Leitungen erkannt und daraus der Durchhang ermittelt werden. Diese Daten sollen per Funk an die Energieversorgungseinrichtungen übertragen werden, die dann automatisch die durchgeleitete Strommenge anpassen können. Damit die Messeinrichtung autark funktioniert, soll sie ihre benötigte Energie für den Betrieb eigenständig aus den Ableitströmen an den Strommasten gewinnen. Bis Mitte 2022 soll der Sensor fertig sein.

Herausforderungen im Mittelspannungsnetz

Das Zapdos-Messsystem ist vor allem für das Höchst- und Hochspannungsnetz gedacht. Diese Leitungen transportieren Strom über große Distanzen bei mehreren hunderttausend Volt. Nur in diesem „Transportnetz“ stehen den Netzbetreibern derzeit Informationen zur Verfügung, wie viel Energie an welcher Stelle eingespeist wird – und nur hier kann die Stromübertragungsmenge direkt gesteuert werden. Für die regionale und lokale Weiterverteilung wird die Energie in Netze mit mittlerer und niedriger Spannung übertragen. Auch dieses „Verteilnetz“ muss dringend um- und ausgebaut werden. Vielerorts passiert das schon: Mittelspannungsfreileitungen werden zunehmend durch Erdkabel ersetzt. Bei der Bevölkerung finden die unterirdischen und damit unsichtbaren Kabel mehr Akzeptanz, zugleich sind sie besser vor umfallenden Bäumen und anderen Beschädigungen geschützt.

Außerdem wird immer mehr Energie von dezentral verteilten Windrädern, Biomassekraftwerken und Solaranlagen direkt ins Mittelspannungsnetz eingespeist. Damit fließt Strom nicht mehr nur von wenigen großen Kraftwerken über Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetze zu vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern auch in entgegengesetzter Richtung übers Mittelspannungs- ins Hochspannungsnetz. Die Netzbelastung nimmt zu.

 

Blackouts verhindern

„Was Stromausfälle angeht, gehört unser Netz zu den sichersten in ganz Europa. Das liegt auch an einer besonders ausgeprägten Fehlertoleranz in unseren Mittelspannungsnetzen. Grob gesagt, könnten die Netze auch dann weiterbetrieben werden, wenn ein Erdschluss, also ein Kurzschluss der Stromleitung mit der Erde, vorläge – solange der Fehlerstrom eine bestimmte Stärke nicht überschreitet“, erklärt Kai Bartholomäus, wissenschaftlicher Mitarbeiter in Derbels Forschungsgruppe. Je größer ein Netz und je größer der Anteil an Erdkabeln, desto höher der mögliche Fehlerstrom. Für seine Berechnung werden mathematische Modelle verwendet. Doch je mehr dezentrale Energieerzeugerinnen und -erzeuger Strom ins Mittelspannungsnetz einspeisen, desto ungenauer sind diese Modelle. Ursache sind Oberschwingungen, die erneuerbare Energien im Stromnetz verursachen und die bei der üblichen Berechnungsmethode nicht berücksichtigt werden.

Um trotz ungenauer Berechnungen keine Stromausfälle zu riskieren, bleibt den Netzbetreibern nichts anderes übrig, als entsprechende Sicherheitsreserven vorzuhalten. Das reduziert die Übertragungskapazität des Stromnetzes unnötig – effizient ist das nicht. Als Lösung haben Faouzi Derbel und sein Team deshalb ein Messsystem entwickelt, das die Fehlerstromhöhe anhand eines kontrolliert herbeigeführten Erdschlusses messtechnisch ermittelt. Das Besondere an ihrem Verfahren ist, dass es – anders als herkömmliche Erdschlussversuche – keinerlei Risiko eines Stromausfalls birgt. Die nötige Technik passt in einen LKW. Das patentierte Verfahren befindet sich derzeit in der Markteinführungsphase und wird bereits bei verschiedenen Netzbetreibern eingesetzt. Dadurch können diese die Einhaltung der Grenzwerte mit sicheren Messungen nachweisen und ihre Netze effizienter nutzen, ohne Stromausfälle zu riskieren.

Ein effizientes ist ein intelligentes Stromnetz

Künftig soll es auch viel mehr Messungen in dem Teil des Stromnetzes geben, der die Privathaushalte versorgt: im Niederspannungsnetz. „Bislang ist das eine Art Blackbox. Stromnetzbetreiber erfahren einmal im Jahr bei der Zählerablesung, wie viel Strom jeder Haushalt verbraucht hat. Dadurch ist es extrem schwierig, das Netz bedarfsgerecht auszubauen und klug zu steuern“, so Derbel. Besonders wenn künftig immer mehr Haushalte große Mengen Strom zum Laden ihrer Elektroautos entnehmen oder auf dem eigenen Hausdach erzeugte Solarenergie ins Netz einspeisen. „Um unser Netz nicht unter großem Geld- und Ressourceneinsatz immer weiter auszubauen, müssen wir es dezentralisieren“, ist Derbel überzeugt. Energie könnte in Zukunft also stärker regional verbraucht, statt wie derzeit üblich einmal quer durch die Republik transportiert werden. Das würde den Neubaubedarf großer Stromtrassen reduzieren. „Voraussetzung dafür ist aber ein insgesamt intelligenteres Energie-Management-System. Und dazu muss man wissen, wann mit welchem Verbrauch zu rechnen und von welcher Quelle welche Energiemenge zu erhalten ist“, erklärt Derbel.

Im eigenen Zuhause können intelligente Stromzähler, sogenannte Smart Meter, diese Daten messen. Sobald sie flächendeckend eingesetzt werden, wissen Energiefirmen, wie die Erzeugung und der Verbrauch in jedem Teilabschnitt eines Stromnetzes aussehen. Daraufhin können sie den Strom passender zum tatsächlichen Verbrauch erzeugen oder Maßnahmen zur Netzstabilisierung planen, um gefährliche Frequenzschwankungen zu vermeiden. Die Umrüstung auf Smart Meter hat 2020 begonnen, zunächst für Kundinnen und Kunden mit einem Energieverbrauch ab 6.000 Kilowattstunden pro Jahr und für jene, die eigene Solaranlagen betreiben. „Die Kommunikationsinfrastruktur und die Menge der anfallenden Daten bereiten derzeit die größten Probleme. Aktuell erhalten wir alle 15 Minuten Daten zum Verbrauch von den Endkundinnen und Endkunden, wodurch bereits jetzt riesige Datenmengen entstehen. Daten sollen aber künftig in Echtzeit geliefert werden“, sagt Derbel. Zusammen mit seinem Team erforscht er deshalb, wie die Daten aufs Wesentliche reduziert werden können, um dann per Funk an die Netzbetreiber weitergeleitet zu werden.

Bis auch der kleinste Haushalt mit elektrischen Messeinrichtungen ausgestattet ist, dauert es laut Bundeswirtschaftsministerium noch elf Jahre. Bis dahin arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit den Energieunternehmen daran, möglichst viele Informationen aus den bereits verfügbaren Daten herauszuholen und das Netz Schritt für Schritt und auf allen Netzebenen zu einem „Smart Grid“, einem intelligenten Netz, umzubauen. Denn noch Jahrzehnte auf die Energiewende warten, dazu lässt uns das Tempo des Klimawandels keine Zeit.

Prof. Dr. Faouzi Derbel (*1970) ist seit 2013 Professor für Monitoring und Diagnostik in der elektrischen Energietechnik an der HTWK Leipzig. Nach dem Elektrotechnik-Studium und anschließender Promotion in München arbeitete der gebürtige Tunesier viele Jahre in der Industrie. So war er unter anderem Entwicklungsleiter von Sub- und Smart-Meter-Lösungen bei Siemens. Seit Juli 2020 vertritt Derbel Deutschland in der Arbeitsgruppe „Smart Cities“ innerhalb der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Länder erarbeitet er hier ein Referenzarchitekturmodell für Smart Cities.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2020/21 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

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news-4005 Mon, 17 May 2021 10:14:29 +0200 Nicht nur ein dumpfer Knall! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4005/ Gymnasiast Florian Wedhorn hat für sein Akustik-Projekt an der HTWK Leipzig sein Schlagzeug ganz neu kennengelernt. Bei „Jugend forscht“ gewann er 2021 für seine „Besondere Lernleistung“ (BeLL) im Regionalwettbewerb den dritten Preis im Fachbereich Physik und den Sonderpreis „Hören, Akustik & Lärm“.Text: Marie Nowicki

Wenn Florian Wedhorn heute an die Themensuche für seine Besondere Lernleistung (BeLL) zurückdenkt - eine wissenschaftliche Arbeit in der 11. Klasse, die sogar eine mündliche Abiturprüfung ersetzt - sagt er: „Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, Untersuchungen am Schlagzeug durchzuführen. Ich wusste nicht genau, was sich eignet und habe deshalb nach einem Außenbetreuer für ein physikalisches Thema gesucht.“ So kam er an die HTWK Leipzig zu Professor Christian Weickhardt – zum Glück! Denn der Physiker am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zentrum der Hochschule ist wie Florian leidenschaftlicher Musiker und immer offen für neue Ideen: „Mir ist immer ganz wichtig, dass wir gemeinsam ein Thema finden, das nicht nur aufgesetzt ist, sondern auch eine Verbindung zu persönlichen Interessen oder einem wichtigen Lebensbereich hat.“ Und das hat hier besonders gut funktioniert: Florian Wedhorn spielt seit fast zwölf Jahren Schlagzeug und konnte nun in seinem Projekt einerseits zum physikalischen Forscher werden und andererseits die Töne, die er prüfte, auch selbst erzeugen.

Physik auf dem Dachboden

An der Snare Drum, einer kleinen Trommel und Kernbestandteil eines jeden Schlagzeugs, wollte Florian untersuchen, wie sich Anschlagstelle, Anschlaghärte und Fellspannung auf den erzeugten Schall auswirken und wie dieser von seinen Probanden wahrgenommen wird: „Eigentlich ist das nur ein dumpfer Knall – aber akustisch betrachtet ist der hochkomplex!“ Hier geht es um Frequenzspektren und Amplitudenverläufe, die gemessen und mit einem Computerprogramm analysiert werden können. „Aufgrund der Corona-Bedingungen fanden die Aufnahmen an meinem Schlagzeug auf dem Dachboden statt. Mit einer Vorrichtung aus Decken um das Schlagzeug habe ich dabei für Akustikschutz gesorgt.“

Neben den physikalischen Schallparametern spielten die menschlichen Höreindrücke eine wichtige Rolle in der Untersuchung: Hier begann die Detektivarbeit! In ausgedehnten Messreihen klärte Florian Wedhorn den Zusammenhang zwischen den Messdaten und der Wahrnehmung seiner Probanden: „Wie laut, wie lang, wie hoch oder dumpf ist der Klang? Ich habe festgestellt: Eine Beeinflussung der Zuhörer findet zweifelsfrei statt, wenn man akustische Parameter ändert, und ich konnte anhand der Frequenzspektren nachweisen, wodurch genau das passiert.“

Eine Akustikuntersuchung bei einem Professor für Physik- Laser- und Lichttechnik?

„Ja, ich komme aus der Optik und auch da ist der Zusammenhang zwischen dem Strahlungsfeld in all seinen knallharten physikalischen Größen und dem Seheindruck des Menschen interessant“, erklärt Professor Christian Weickhardt. Diese Verbindung zwischen physikalischen Größen und unserer Wahrnehmung sei ein Forschungsfeld mit Tradition – gerade in Leipzig, wo Weber und Fechner schon im 19. Jahrhundert dazu forschten – und lasse sich genauso spannend auf den akustischen Bereich beziehen: „Es ist bereits auf Musikinstrumente übertragen worden, zum Beispiel durch Untersuchungen an Blas- und Streichinstrumenten.“ Also haben sich die beiden auf die Suche nach Studien zur Schlagzeugakustik gemacht – und festgestellt: „Da sieht es ganz schön mau aus.“ Zusätzlich seien die Töne eines Schlagzeugs durch ihre kurze Dauer stark zeitabhängig, „das ergibt eine viel komplexere Datenlage als bei anderen Musikinstrumenten, die deshalb schwieriger auszuwerten ist“, so Professor Christian Weickhardt.

„Aber Florian hat das ganz gradlinig und sehr selbstständig gemacht und es war, denke ich, auch kein Zufall, dass er bei ‚Jugend forscht‘ so gut abgeschnitten hat“, lobt er. Für den Gymnasiast kam die Teilnahmemöglichkeit an dem Wettbewerb überraschend: „Aber ich habe direkt ‚Ja‘ gesagt, einfach, um dabei zu sein. Dann den dritten Preis im Regionalausscheid Nordwestsachsen und den Sonderpreis für ‚Hören, Akustik & Lärm‘ zu bekommen war quasi die Kirsche auf der Torte.“

Die nächsten Pläne

„Ich habe während der Präsentation von der Jury gewisse Impulse bekommen, wie ich weiter an dem Thema arbeiten könnte“, sagt Florian Wedhorn. Auch eigene Ideen für die Weiterentwicklung des Projekts gehen ihm schon durch den Kopf: „Ich möchte den Stand jetzt auf keinen Fall einfach verwerfen“. Auch Professor Christian Weickhardt treibt die Frage rum: „Wir haben gesehen, das ist ein gangbarer Weg und können jetzt eigentlich so richtig loslegen. Da bin ich auch schon am Überlegen, was man daraus machen könnte.“
Zuerst steht für den 18-Jährigen jedoch das Abitur am BIP Kreativgymnasium Leipzig an. Danach möchte er im Ausland sein Englisch verbessern und durch ein paar Praktika auch in wirtschaftliche Bereiche hineinschnuppern. Denn für sein Studium liebäugelt er mit Wirtschaftsingenieurwesen, „das verbindet sich sehr gut mit den physikalischen und mathematischen Aspekten, die ich interessant finde“.

All die physikalische Hintergrundforschung über sein Instrument hat Florians musikalische Seite übrigens nicht beeinflusst. Nach zwölf Jahren Übung bleibt hier alles beim Alten: „Mein Stil beim Spielen beugt sich der Musik. Dabei schalte ich meinen Kopf aus und gehe ganz nach Gefühl.“

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news-3996 Fri, 14 May 2021 14:13:35 +0200 Trotz Entspannung der Pandemie-Lage: Lehre und Studium weiter vorwiegend digital https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3996/ Informationen des Rektorats zum Lehr- und Prüfungsbetrieb im Sommersemester Trotz der aktuellen leichten Verbesserung des Infektionsgeschehens ist noch nicht abzusehen, dass sich die Pandemielage so entwickeln wird, dass in Kürze eine Rückkehr in den „normalen“ Hochschulbetrieb erfolgen kann. Vor diesem Hintergrund hat das Rektorat die Dekanin und die Dekane, die Leiter und Leiterinnen aller zentralen Einrichtungen und Dezernate der Hochschule sowie Vertreter des Personalrats und der Studierendenschaft für den 12.5. zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladen. Die Hochschulleitung konnte mit den Anwesenden einvernehmlich Regelungen zum weiteren Verlauf von Studium und Lehre in diesem Semester festlegen.

Lehre bzw. Studium weiterhin vorwiegend digital

Präsenzveranstaltungen sind bis zum Ende des Semesters auf wenige Ausnahmen zu beschränken. Unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften sind nur solche Lehrveranstaltungen in Präsenz erlaubt, die durch die Art des Kompetenzerwerbs zwingend eine Anwesenheit erfordern. Die Genehmigung solcher Präsenzveranstaltungen mit kleiner Personenzahl erfolgt unter Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben in Eigenverantwortung der Dekanin und der Dekane.
Bei Veranstaltungen in Präsenz ist eine IT-gestützte Kontaktnachverfolgung erforderlich. Zudem dürfen nur Studierende an der Veranstaltung teilnehmen, die den Nachweis eines negativen qualifizierten Corona-Tests vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist. Dieser Test kann bei einem Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung (insb. Testzentren, Arztpraxen) vorgenommen werden. Alternativ kann der Test vor der Veranstaltung unter Kontrolle der/des Lehrenden durchgeführt werden. Für diese Möglichkeit wird den betreffenden Studierenden ein Antigen-Schnelltest für die Eigenanwendung zur Verfügung gestellt.

Die Gebäude bleiben weiterhin geschlossen, das heißt, im Falle einer Präsenzveranstaltung ist den Studierenden durch den Lehrenden der Zugang zu ermöglichen.
Bezüglich der Öffnungszeiten der Bibliothek wird es vorerst keine Änderungen geben.

Prüfungen vorzugsweise digital oder in alternativen Distanzformaten

Prüfungen sollen vorzugsweise digital oder in alternativen Distanzformaten durchgeführt werden (wie in den Ergänzungssatzungen zu den Prüfungsordnungen geregelt). Sollte im Ausnahmefall eine Präsenzprüfung unabdingbar sein, trägt die/der Prüfende die Verantwortung für die Organisation der Prüfung und die Einhaltung der Hygienevorschriften. Für die Umsetzung des Prüfungsbetriebs hat das Prorektorat Bildung die Leitlinien für die Durchführung von Präsenzprüfungen aktualisiert und dabei insbesondere die Vorgaben zur Testpflicht und zur digitalen Kontaktnachverfolgung aufgenommen. Sie finden diese ab kommender Woche auf den Webseiten des Zentralen Prüfungsamtes.
Grundsätzlich ist den Studierenden auch in diesem Semester eine Möglichkeit zur Ablegung von Prüfungen einzuräumen, Prüfungen dürfen demgemäß nicht in das nächste Semester verschoben werden.

Mit diesen Vorgaben möchten die Verantwortlichen wie bisher einerseits zum Schutz aller Hochschulangehörigen beitragen und andererseits für die Studierenden Lösungen anbieten, mittels derer der Studienablauf unter den gegebenen Pandemiebedingungen möglichst wenig verzögert wird.
Die vorgenannten Festlegungen zum Lehr- und Prüfungsbetrieb gelten vorbehaltlich etwaiger rechtlich bedingter Änderungen, insbesondere durch die Sächsische Corona-Schutzverordnung.
Auf der Homepage werden alle Informationen zu den geltenden Hygienevorschriften bereitgestellt und ständig aktualisiert.

Prorektorin Prof. Barbara Mikus: „Ich bedanke mich im Namen des gesamten Rektorats für das Verständnis und die Unterstützung in dieser weiterhin schwierigen Zeit!“

Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Zur allgemeinen Corona-Infoseite der HTWK Leipzig

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3992 Wed, 12 May 2021 18:03:53 +0200 „Heimat“ ist aktuelles Thema der Zeitschrift Leipziger Lerche https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3992/ Die neue Ausgabe kommt auf Wunsch zu den Studierenden nach HauseWas macht unser Zuhause, wo wir im Moment am meisten Zeit verbringen, eigentlich aus? Mit der Frage, was Heimat bedeutet, befasst sich die neue Ausgabe der Studierendenzeitschrift Leipziger Lerche. Beiträge wie: "Was treibt Autorinnen und Autoren damals wie heute ins Exil?" (S. 10) oder "Wie steht es mit der Beziehung zwischen Ost- und Westdeutschland?" (S. 24 f.) finden in der neuen Lerche Platz. Die Studierenden aus Buch- und Medienwirtschaft haben sich im Rahmen des Schwerpunkts Pressemanagement inhaltlich damit auseinandergesetzt und zum Thema passende Buchempfehlungen zusammengestellt.

Wie kann man die Lerche lesen?

Nahezu alle Studierenden sitzen Tag für Tag in Zoom-Meetings, Facetime-Verabredungen und vor den verschiedensten Streamingportalen – nur nicht in der Hochschule. Auch die Leipziger Buchmesse fällt aus. Um dem digitalen Wahnsinn für einige Zeit zu entfliehen und allen, die es möchten, ein gedrucktes (!) Exemplar zur Verfügung zu stellen, hat sich das Team der Leipziger Lerche etwas überlegt: Da die Leserinnen und Leser nicht zum frisch erschienenen Magazin kommen können, kommt dieses per Direktversand nach Hause. Dafür reicht einfach eine Nachricht mit Namen und Adresse an: lerche-online (at) htwk-leipzig.de oder man kontaktiert das Team via Instagram Leipziger.Lerche.

Unter diesem Link kann sich auch online durch das Magazin geklickt werden!

News im Blog und auf Instagram

Neben dem Magazin veröffentlicht das Team wöchentlich spannende Beiträge mit Bezug auf Literatur, die Verlagsbranche oder das Studierendenleben auf dem eigenen Blog unter: www.leipzigerlerche.com oder auf Instagram @Leipziger.Lerche. Die Redaktion freut sich über Feedback, Anmerkungen und weitere Ideen über das Instagram-Postfach oder per Mail: redaktion (at) leipzigerlerche.com

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3985 Tue, 11 May 2021 12:00:00 +0200 HTWK Robots zurück im Wettkampf: 2. Platz beim ersten Event https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3985/ Ab sofort geht der Blick in Richtung remote RoboCup WM im JuniDie kniehohen Nao-Roboter lassen den Ball wieder übers Feld rollen: Nach der pandemiebedingten Pause von einem Jahr sind die HTWK Robots am 6. Mai endlich wieder in den Wettkampf gestartet. Anstelle der ausgefallenen German Open nahm das Team der HTWK Leipzig am Ersatzevent GORE (German Open Replacement Event) teil.

Motivationsschub

„Am meisten freut uns, dass wir endlich mal wieder richtige Spiele haben“, sagt Teammitglied Tobias Jagla. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen konnten die menschlichen Teammitglieder die Wettkämpfe nicht vor Ort verfolgen. Deshalb wurde die nötige Software für die Roboter per Internet gesendet und mit Hilfe eines USB-Sticks auf diese geladen.

Das GORE bestand aus einem Wettkampf in Dortmund und einem in Bremen. Dabei traten die Teams mit jeweils fünf Robotern an. Am Ende kürte jeder Austragungsort einen eigenen Sieger.
Ingmar Schwarz, Teamleiter der Nao Devils von der TU Dortmund, fasst zusammen: „Fußball ist dementsprechend eine super Plattform, um die Leute zusammenzubringen und Begeisterung zu schaffen und gleichzeitig die Forschung zu fördern.“

Gute Nachrichten für die HTWK gab es gleich nach dem ersten Spiel: die HTWK Robots gewannen nach Rückstand 4:2 gegen die Nao Devils. Am 9. Mai ging das Turnier schließlich erfolgreich zu Ende: Mit zwei Siegen und einer Niederlage konnten die HTWK Robots den zweiten Platz erringen!

Einen ausführlichen Bericht und alle Ergebnisse finden Sie im Blogartikel der HTWK Robots.

Ausblick
Die GORe lieferte einen Vorgeschmack auf die remote RoboCup WM Ende Juni (22.06. - 28.06.): Die HTWK Leipzig wird (natürlich coronakonform) voraussichtlich einer der insgesamt elf Ausrichter der weltweiten Weltmeisterschaft sein.

offizielle Wettkampfwebseite GORe: https://gore2021.netlify.app/.

Zum Video: https://youtu.be/3N0un6rtM9A

Webpräsenz der HTWK-Robots

floidTV
... ist das studentische Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009 – ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien.
Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de, über den Instagram-Account floid_tv oder im Web unter www.floidtv.de zu erreichen.

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MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3974 Thu, 06 May 2021 09:46:35 +0200 Radel-Leidenschaft im Bibliotheksteam https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3974/ Schon mehr als 3.000 Kilometer in diesem Jahr – Beitrag zu Fitness und NachhaltigkeitAllmählich hält der Frühling Einzug und es sind zunehmend Radfahrer unterwegs. Einige Fahrradbegeisterte im Bibliotheksteam lassen sich auch von Schnee und Regen nicht abschrecken und legen zu jeder Jahreszeit Strecken mit dem Zweirad zurück.

Alltagswege und Urlaube mit dem Fahrrad

Bei Anika Geyer und Alexandra Strieder kommen pro Woche schon mal 60 bis 80 Kilometer zusammen, in normalen Zeiten ohne Homeoffice sogar noch mehr. Die beiden fahren aus Überzeugung mit dem Fahrrad. „Radfahren ist meine Leidenschaft, ein Auto ist mir zu teuer und nervig und der ÖPNV ist auch nicht mein Ding“, erzählt Anika Geyer. „Ich bin gern unabhängig und selbstbestimmt unterwegs.“ Alexandra Strieder ergänzt: „Außerdem ist Radeln umweltfreundlich und gesund und macht morgens wach.“

Kein Wunder also, dass die beiden viele Alltagswege per Fahrrad erledigen. Sogar große Pakete werden so abgeholt – mit Gepäckträger und Spanngurten geht alles. Auch bei Freizeitaktivitäten steht das Zweirad hoch im Kurs, sei es bei Ausflügen ins Umland oder Mountainbike-Touren in verschiedenen Gebirgsregionen. Familie und Freunde ziehen mit, sogar im Urlaub.

Nachdem bei Alexandra Strieder die Räder immer mit in den Sommerurlaub kommen, wurde im vergangenen Jahr ein reiner Radurlaub gemacht. „Unsere acht- bis dreizehnjährigen Kinder haben 450 Kilometer mit Gepäck geschafft und waren ziemlich stolz darauf. Vor allem auf die letzte Strecke: 80 Kilometer am Stück mit Gepäck samt Schlafsäcken, Isomatten und Zelten.“
Anika Geyer hingegen hat sich im letzten Sommer den langjährigen Traum einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike erfüllt. Mit drei Freunden und neun Kilo Gepäck war sie acht Tage lang unterwegs.

Teamkilometer und gelebte Nachhaltigkeit

So viel Enthusiasmus steckt an – auch andere Mitglieder des Bibliotheksteams radeln gern und oft. Seit Januar sind schon 3.186 Team-Kilometer zusammengekommen – Stand 6. Mai, und es wird weiter gezählt.

Neben Spaß und Fitness ist vielen auch ein Beitrag zur Nachhaltigkeit wichtig – ohnehin ein ureigenes Element an Bibliotheken: Sie sind nachhaltige Einrichtungen, die Informationen und digitale Infrastruktur niederschwellig und konsumfrei zur Verfügung stellen. An der Hochschulbibliothek ist sie nicht nur institutionell verankert, sondern wird von vielen Teammitgliedern gelebt. Seien Sie auf weitere Einblicke gespannt, dies ist der Start unserer Nachhaltigkeits-Serie.

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news-3965 Tue, 04 May 2021 13:01:17 +0200 Deutschlandstipendium: Ab 15. Mai online bewerben! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3965/ Sich einfach aufs Studium konzentrieren, berufspraktische Erfahrungen sammeln und vom fachlichen Austausch profitieren: Bis 15. Juni bewerben!Deutschlandstipendium: Was bietet es?
Die Studierenden erhalten mit dem Deutschlandstipendium für mindestens zwei Semester bis maximal zum Ende der Regelstudienzeit 300 Euro pro Monat, die je zur Hälfte von privaten Fördernden (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen u.a.) und durch Bundesmittel finanziert werden. Die Förderung ist einkommensunabhängig und kann zusätzlich zu BAföG-Leistungen bezogen werden. Über die finanzielle Unterstützung hinaus eröffnet das von der Bundesregierung initiierte Programm den Stipendiatinnen und Stipendiaten weitreichende Praxiskontakte und einen intensiven Austausch mit Fördernden und Studierenden anderer Fachrichtungen.

Wer wird gefördert?
Chancen auf ein Deutschlandstipendium an der HTWK Leipzig haben besonders begabte und leistungsstarke Studierende aller Nationalitäten. Neben hervorragenden akademischen Leistungen zählen bei der Vergabe des Stipendiums auch gesellschaftliches Engagement und besondere studienbezogene Erfolge. Berücksichtigt werden zudem persönliche und familiäre Umstände der Studierenden, wie Kinderbetreuung, Bildungsherkunft oder ein Migrationshintergrund.

Formalia
Bewerben können sich Studierende sowie Studieninteressierte aller Fachrichtungen, die zum 1. Oktober 2021 an der HTWK Leipzig immatrikuliert sind oder sich zum Wintersemester 2021/22 immatrikulieren. Zudem müssen sie sich ab Förderbeginn (1. Oktober 2021) noch mindestens zwei Semester in der Regelstudienzeit ihres Studiengangs befinden.

Die Bewerbung für den Förderzeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 erfolgt ausschließlich online.

Hier finden Sie nähere Informationen zur Bewerbung.

Das Deutschlandstipendium steht für eine von Bund, Hochschulen und privaten Fördernden getragene Stipendienkultur.Gemeinsam mit einer kontinuierlich wachsenden Zahl an Fördernden leistet die HTWK Leipzig seit 2011 mit dem Deutschlandstipendium einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung.

 

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StuRa - AktuellesFW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-3957 Mon, 03 May 2021 07:54:18 +0200 Geotechnikseminar wird fortgesetzt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3957/ Das 10. Geotechnikseminar verspricht wieder fünf interessante Impulse aus der Bauwirtschaft und findet erstmalig digital stattWie in den vorangegangenen Seminaren sollen Fachvorträge aus der Bauwirtschaft die Vernetzung zwischen der Wissenschaft und Praxis fördern und einen Wissensaustausch zwischen Unternehmen und Studierenden anregen. Fünf interessante Impulse á 45 – 60 Minuten sind geplant - danach bleibt Zeit für Fragen, Diskussionen und Vernetzung. Ausgewählte Arbeiten aus geotechnischen Forschungsgruppen der HTWK, Einblicke in aufwendige Straßenbaumaßnahmen in Leipzig, hydrologische Themenkomplexe bei der Deutschen Bahn, minimal-invasive Baugrundverstärkungen und Bauwerksanhebungen, Besonderheiten in der Deponiesicherung – diesen vielfältigen Themen möchten wir uns in lockerer Atmosphäre im virtuellen Raum widmen.

Wir laden Sie und Ihre Mitarbeitenden aus Industrie, Ingenieurbüros, Behörden und Wissenschaft sowie Sie, als Mitarbeitende und Studierende der Hochschule, sehr herzlich zu den Online-Vorträgen ein.

Jeweils Start um 17:15 Uhr via Zoom
Hier geht es zur Anmeldung:  https://rebrand.ly/geotechnikseminar-anmeldung

05.05.2021
Effiziente Verdichtung von Tagebaufolge- landschaften & Aktuelles aus der Sensorik- Entwicklung in der Geotechnik

G2 Gruppe Geotechnik und GEONETIC, HTWK Leipzig und FTZ e.V.

19.05.2021
Herausforderung bei komplexen inner- städtischen Straßenbaumaßnahmen – am Beispiel Goerdeler- und Tröndlinring

Dipl.-Ing. Felix Nyvlt, Reif Baugesellschaft mbH & Co. KG

02.06.2021
Geotechnik, Hydrogeologie und Wasserrecht in der Praxis der
DB Engineering & Consulting GmbH

Dipl.-Ing. Christian Oltmanns, Dipl.-Geol. Andreas Drumm, M.Sc. Marina Weiss,
DB Engineering & Consulting GmbH

16.06.2021
Minimal-invasive Baugrundverstärkung und Bauwerksanhebung durch Expansions- harze

Dipl.-Ing. (FH) Ingo Korthals, URETEK Deutschland GmbH

30.06.2021
Experimentelle Sicherung einer toxischen Schlammdeponie

Dipl.-Ing. Wolfgang Oltmanns, Ingenieurbüro Prof. Rodatz und Partner

Hinweis: Das Geotechnikseminar wird bei der Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildungsveranstaltung angemeldet, ein Fortbildungsnachweis kann erstellt werden.

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FB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3951 Thu, 29 Apr 2021 09:25:19 +0200 Herzlich willkommen, Incomings! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3951/ Neue Austauschstudierende unserer internationalen Partnerhochschulen starten ins Sommersemester 2021Im Sommersemester 2021 beginnen 20 Studierende von Hochschulen in Jordanien, Rumänien, Russland, Tunesien und der Türkei ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Einige von ihnen nahmen vom 22. März bis 1. April 2021 an der Online-Orientierungswoche teil.

Die Studierenden starteten mit einem interkulturellen Training in die Orientierungswoche, das auf das Studium in Deutschland vorbereiten sollte. Außerdem wurden sie von den Mitarbeiterinnen des Akademischen Auslandsamtes über Zoom begrüßt und lernten in Informationsveranstaltungen ihre studentischen Kontakte (StuRa, Sozialberatung) und die Kontaktpersonen an den Fakultäten kennen. Da die Veranstaltungen online stattfanden, konnten alle Austauschstudierenden teilnehmen, auch wenn sie nach ihrer Anreise in Quarantäne im Leipziger Wohnheim waren oder noch in ihren Heimatländern auf die Abreise warten mussten. Die Incomings wurden bei der Erledigung der ersten organisatorischen Wege von ihren studentischen Mentor*innen tatkräftig unterstützt.

Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in das Sommersemester und trotz der ungewöhnlichen und herausfordernden Umstände einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

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HTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3947 Tue, 27 Apr 2021 21:20:13 +0200 Gaming, Geeks und Gather.town https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3947/ Gaming-Enthusiasten und interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer feierten am Samstag virtuell die 15. Lange Nacht der Computerspiele.Den Eingang in ein verschlossenes Haus finden und das Rätsel lösen? Tapfer in das Zelt einer Wahrsagerin hineinstolpern und eine Prophezeiung erhalten? Über Games diskutieren, einem League-of-Legends-Turnier beiwohnen oder einfach spielen? All das konnte man am letzten Samstag im April bei der virtuellen Langen Nacht der Computerspiele.

Traditionell schließt die beliebte Veranstaltungsreihe an den Hochschulinformationstag der HTWK an. Am 24. April 2021 von 14-22 Uhr gab es etwas Neues: eine komplette virtuelle Stadt auf der Plattform Gather.town. Man bastelte sich seinen eigenen Avatar, ähnlich wie in einem Computerspiel, und ging dann auf Entdeckungsreise. Per Videokamera konnte man mit anderen Gästen in der näheren Umgebung sprechen – wie bei einer echten Veranstaltung.

In dieser virtuellen Stadt befanden sich in jedem Gebäude unterschiedliche Themenschwerpunkte. Spielerisch ließ sich bereits von außen entschlüsseln, ob es um Retro-Gaming, um ein Symposium oder einfach ums Chillen ging – wobei man sich in den weiten Landschaften zu Beginn durchaus verirren konnte. „Wir haben uns auch schon verlaufen.“, seufzte Nico von der floidTV Redaktion. FloidTV war übrigens virtuell dabei und ging für den eigenen Vlog, kurz FLOG, auf Entdeckungsreise.

Die Eindrücke können jetzt auf YouTube angeschaut werden:



Eingang zum Science MashUp im Tool Gather.town

Abtauchen in virtuelle Realitäten

Das Thema „XR – Gesellschaft - Utopie“ wurde dem Publikum beim Symposium „Science MashUp“ in kurzen, unterhaltsamen Vorträgen nahegebracht. Themen wie Games als Digitalkultur, popkulturelle Bezüge von Games und Utopien für Pädagogik und Psychologie regten die Zuschauerinnen und Zuschauer zu spannenden Fragen an.

Nach jedem Themenblock bestand die Möglichkeit zur Diskussion. So kam man als Avatar mit den Referierenden und dem Publikum ins Gespräch. Zusätzlich gab es einen Livestream auf YouTube.

Beim Spiele-Entwickeln zuschauen

Die Lange Nacht der Computerspiele fand in Kooperation mit dem Branchenverband Games & XR Mitteldeutschland statt. Daher konnten neben aktuellen Virtual-Reality-Projekten der HTWK-Studierenden in diesem Jahr auch VR-Games lokaler Größen der Spieleentwicklerszene bestaunt werden.

Informative Beiträge dazu gab es auf der Website sowie an den digitalen Ausstellungsständen bei Gather.town. In kleinen Video-Trailern konnten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Spiele erhalten und über die Video- und Chatfunktionen in direkten Austausch mit den Ausstellenden kommen.

Indiespiele und Turniere auf Twitch

Auf der Streaming Plattform Twitch hingegen standen Indie-Spieleentwicklerinnen und -entwickler mit ihren Kreationen im Fokus. Moderiert von den Studierenden Alexandra und Leo wurden bis in den späten Abend Spiele vorgestellt, die, wie ihre Schöpferinnen und Schöpfer, nicht hätten unterschiedlicher sein können. Durch das Pixel-Grafik-Adventure „Solare“ oder das realitätsnahe Schleich-Game „Delightfyl“ wurde die Vielfalt der Szene durch individuelle Grafiken und verschiedene Genres deutlich.

Das Adventure-Spiel „Solare“ der Studentengruppe „Lost & Found Games“

Ebenfalls auf Twitch ging es in diesem Jahr bei den LNC-Masters, dem E-Sports-Event der Langen Nacht der Computerspiele, um das MOBA-Game League of Legends. In einem professionell kommentierten Single-Elimination-Turnier traten vier Studierendenteams gegeneinander an, während sie durch die Fans im Twitch-Chat zahlreich unterstützt wurden. Siegreich ging am Ende das „DreamMemeTeam“ hervor – herzlichen Glückwunsch!

Altes neu entdecken

Fans des Retro-Gamings kamen auch dieses Jahr wieder voll auf ihre Kosten. Während auf der Website der LNC eine Vielzahl an Links zum Thema bereitgestellt wurde, konnte man in der Retro-Ecke bei Gather.town beliebte Spieler-Klassiker wie Donkey Kong oder Super Mario Bros selbst ausprobieren. Am Abend lud Radio PARALAX wieder zum RetroVision-Livestream ein.

Wie in ein Textadventure aus den 1980er-Jahren fühlte man sich versetzt, wenn man versuchte, das verschlossene Haus zu betreten. Was man dort fand: „An die Entdecker und Entdeckerinnen dieses Briefes. Wie ihr schon festgestellt habt, ist dieses Gebäude nur da um da zu sein. Es gibt kein großes Geheimnis und auch keine Belohnung …“, aber einen Eintrag in der Hall of Fame. Etwas mehr als 20 Gästen war das bis zum Samstagabend gelungen.

AFK und Glaskugel

Brauchte man nach all dem facettenreichen Programm eine kurze Verschnaufpause, so konnte man in der virtuellen Kunstgalerie aufstrebende Künstlerinnen und Künstler kennenlernen und deren Werke bestaunen. Graffitiwände luden ein, selbst kreativ zu werden und in der AFK-Lounge konnte man Tutorials zum Mixen von Cocktails finden.

Und was hatte es mit der Prophezeiung auf sich? Die Wahrsagerin begrüßte einen zunächst mit „Wie mutig von dir, einfach so in mein Zelt zu kommen! Du willst also, dass ich deine Zukunft lese? Na gut, dein Mut soll belohnt werden!“ Sie schaute konzentriert in die Glaskugel hinein. „Aha! Ich sehe es klar und deutlich! Ich sehe... ..ich sehe.....dass du bei der Langen Nacht der Computerspiele sehr viel Spaß haben und haufenweise interessante Sachen lernen wirst! Und nun geh und erfülle die Prophezeiung!“

Den ganzen Tag über waren bis zu hundert Personen in Gather.town unterwegs, auf den weiteren Kanälen oft mehr als hundertfünfzig. Die Technik hielt in den allermeisten Fällen mit. Die rege Beteiligung zeigt, dass eine solch beliebte Veranstaltung auch in der virtuellen Welt gelingen kann. „War sehr schön! Herzlichen Dank an das gesamte Team der Computerspielenacht, und bis zum nächsten Mal!“ schrieb Friedrich Lüder vom Verein Games & XR Mitteldeutschland zum Abschied in den Chat.

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news-2787 Wed, 21 Apr 2021 11:17:00 +0200 Wie kann das Pariser Klimaabkommen erfolgreich umgesetzt werden? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/2787/ Ökonomen des ZEW Mannheim und der HTWK Leipzig zeigen: Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten dynamischen Anreize wirken kontraproduktiv

Schmelzende Gletscher, steigende Meeresspiegel, neue Hitzerekorde – unser Klima verändert sich spürbar. Deshalb einigte sich die internationale Staatengemeinschaft bei der UN-Klimakonferenz 2015 in Paris auf gemeinsame Ziele, um den durch Menschen verursachten Temperaturanstieg einzudämmen. Die globale Erwärmung soll auf deutlich unter zwei Grad Celsius gegenüber vorindustriellen Werten sinken.

Um das zu erreichen, vereinbarten sie ein dynamisches Anreizsystem, das sogenannte „Ratcheting“. Die Vertragsstaaten sollen dabei ihre Beiträge zum Klimaschutz in regelmäßigen Abständen transparent darlegen und im Laufe der Zeit erhöhen.

Dass dieses dynamische Prinzip funktioniert, bezweifeln Wirtschaftswissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Ein Laborexperiment zeigt, dass dieses Anreizsystem sogar kontraproduktiv sein kann.

Das Discussion Paper „The Ratchet Effect in Social Dilemmas“ von Prof. Dr. Bodo Sturm (HTWK Leipzig) und Dr. Carlo Gallier (ZEW) fasst den Stand der Forschung zusammen und wird im April 2021 im Journal of Economic Behavior and Organization veröffentlicht.

In diesem Paper untersuchen die Wirtschaftswissenschaftler, welche Effekte ein dynamisches Anreizsystem wie das Ratcheting im Pariser Klimaabkommen auf das Beitragsniveau in einem Öffentliches-Gut-Spiel hat. Klimaschutz ist ein globales öffentliches Gut, bei dem es individuell rational ist, weniger als den global optimalen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gallier und Sturm testeten, ob Probanden zu Beginn eines Öffentliches-Gut-Spiels ihre Beitragsniveaus einschränken, um künftig hohe Verpflichtungen zu vermeiden. Die Anreizsysteme schreiben vor, dass die einzelnen Beiträge mindestens so hoch oder höher sein müssen als vorherige Beiträge.

„Wir beobachten einen deutlichen und statistisch signifikanten Ratcheting-Effekt,“ fasst Prof. Sturm die Erkenntnisse zusammen. „Die Teilnehmer reduzieren zu Beginn des Spiels ihre Beiträge für das Gemeinwohl und gehen davon aus, dass höhere Beiträge in Zukunft höhere Mindestbeiträge bedeuten. Dadurch steigt das Risiko, von Trittbrettfahrern ausgenutzt zu werden.“

Klimapolitik sollte Freifahreranreize offensiver angehen

Die dynamischen Anreizsysteme führen zwar im Laufe des Spiels zu steigenden Beitragsniveaus, jedoch ist dieser Anstieg nicht stark genug, um die Effizienzverluste zu Beginn auszugleichen. „Der Grund für dieses Verhalten ist anscheinend, dass kooperative Akteure der Ausnutzung ihrer eigenen hohen Bereitschaft, etwas für das Klima zu tun, durch ‚Trittbrettfahrer‘ vorbeugen wollen“, erklärt Prof. Dr. Bodo Sturm von der HTWK Leipzig und Forschungsprofessor am ZEW. Ratcheting wirkt somit also sogar kontraproduktiv.

Für die internationale Klimapolitik resultiert aus diesen Ergebnissen: Es ist große Skepsis angebracht, dass Ratcheting eine positive Wirkung auf die tatsächlichen Beiträge zur Emissionsreduktion hat. Es gibt weder theoretische noch empirische Hinweise darauf, dass Ratcheting das Kooperationsproblem abschwächt oder gar löst. Statt wie im Pariser Abkommen darauf zu vertrauen, dass die Klimaschutzbeiträge mit Ratcheting quasi „automatisch“ steigen, sollte die Klimapolitik nach Ansicht der Wissenschaftler daher stärker als bisher die Freifahreranreize offensiv angehen. Erfolgversprechend sind insbesondere bedingt kooperative Maßnahmen, die auf Gegenseitigkeit abzielen. Hierzu zählt zum Beispiel eine höhere Bepreisung von CO₂ unter der Bedingung, dass auch andere Staaten eine solche Maßnahme durchsetzen. Staaten, die CO₂ nicht bepreisen, also sich nicht kooperativ verhalten, müssten dann von kooperativen Staaten sanktioniert werden, zum Beispiel durch CO₂-Zölle auf die Importe oder durch eine pauschale Besteuerung von Importen. Dies ist auch der Vorschlag von William Nordhaus, Ökonomie-Nobelpreisträger von 2018.

Ökonomische Laborexperimente sind eine sehr sinnvolle Methode, um die tatsächlichen Effekte bestimmter politischer Maßnahmen beurteilen zu können. Um zum Beispiel die Wirkung von Ratcheting in der Klimapolitik abschätzen zu können, müsste man eigentlich zwei Welten vergleichen: eine, in der die Staaten ihre Beiträge zum Klimaschutz mit Ratcheting leisten sowie eine andere Welt, in der sie diese Beiträge ohne Ratcheting erbringen. In der Realität gibt es aber nur die eine Welt mit Ratcheting. Erst mit einem ökonomischen Laborexperiment lassen sich beide Welten vereinfacht konstruieren und vergleichen.

Die Studie ist Teil des Drittmittelprojekts „Incentives, Fairness and Compliance in International Environmental Agreements (InFairCom)“. Darin untersuchen Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, wie das Pariser Klimaabkommen erfolgreich umgesetzt werden kann. Das Abkommen enthält nur wenig konkrete Verpflichtungen und ist von der näheren Ausgestaltung durch weitere multilaterale Beschlüsse und der Umsetzung in den Mitgliedsstaaten abhängig. Das InFairCom-Projekt untersucht diese Verpflichtungen sowie Institutionen und Instrumente zur Umsetzung des Pariser Abkommens auf ihre Wirksamkeit für den Klimaschutz. Ziel des Projekts ist eine Analyse dessen, was Staaten und Private zu Beiträgen und Kooperation motiviert und wie entstehende Kosten fair aufgeteilt werden können.

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FW_STURMFW > FakultaetFW_FORSCHUNGHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3925 Wed, 21 Apr 2021 09:40:21 +0200 Radiowellenforschung führt zu Unternehmensgründung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3925/ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von UFZ und HTWK Leipzig gründen ein Unternehmen zur Entwicklung und Anwendung von Radiowellen Elektromagnetische Wellen im Hochfrequenzbereich, so genannte Radiowellen, sind wahre Alleskönner. Sie haben nicht nur das Zeug dazu, die Sanierung schadstoffbelasteter Böden und Gebäude zu optimieren, sondern können zum Beispiel auch zur Trocknung feuchten Mauerwerks, zur chemikalienfreien Bekämpfung von Holzschädlingen oder zur Sanierung von Straßenschäden eingesetzt werden. Die Weiterentwicklung, die Anwendung und der Vertrieb dieser Technologie im Bauwesen sowie in der Energie- und Umwelttechnik stehen im Fokus des neuen Unternehmens RWInnoTec GmbH. Gegründet wurde es von einem sechsköpfigen interdisziplinären Team aus Physikern, Chemikern, Ingenieuren und einer Betriebswirtschaftlerin des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig).

Verfahren in der Bauwirtschaft etablieren

Der Schwerpunkt des neuen Unternehmens wird zunächst darin liegen, radiowellenbasierte Verfahren in der Bauwirtschaft zu etablieren. Dies betrifft zum Beispiel die Sanierung von Straßenschäden mit vor Ort aufgeheiztem Asphalt – eine Methode, die gegenüber derzeit üblichen Verfahren unabhängig von der Jahreszeit eingesetzt werden kann. „Unsere Methode ist in der Lage, schnell, das heißt innerhalb weniger Minuten, und bedarfsgerecht vorgefertigte Asphaltplatten auf die gewünschte Verarbeitungstemperatur von etwa 160 Grad Celsius zu erwärmen, ohne dass die Qualität des Asphalts beeinträchtigt wird und Lösungsmittel freigesetzt werden“, sagt Dr. Markus Kraus, Physiker am UFZ und jetzt auch Geschäftsführer der RWInnoTec GmbH. Ein entsprechender Prototyp wird noch in diesem Jahr einsatzbereit sein. Weitere Anwendungsfelder sehen die Firmengründerin und -gründer in der Mauerwerkstrocknung und dem chemikalienfreien Holzschutz. Beides wurde in den letzten Jahren im Rahmen von Forschungsprojekten des UFZ und der HTWK Leipzig detailliert untersucht und erfolgreich erprobt. „Weil mithilfe von Radiowellen Wärme sehr effektiv im Inneren von Objekten erzeugt werden kann und die Erwärmung nicht über die Oberfläche erfolgt, ist ihre Nutzung in der Regel deutlich energiesparender und kostengünstiger als herkömmliche Methoden. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe interessieren sich für die neue Technologie, zu der wir sowohl die notwendigen Geräte liefern als auch Schulungen und Unterstützung vor Ort anbieten wollen“, sagt Kraus.

Einrichtungen arbeiten seit vielen Jahren zusammen

Die Entwicklung der Radiowellen-Technologie am UFZ reicht zurück bis in die 1990er Jahre. Damals untersuchten die UFZ-Forscherinnen und -Forscher den Einsatz von Radiowellen zur thermischen Unterstützung der Bodensanierung, indem bei höheren Temperaturen Schadstoffe aus dem Boden abgesaugt oder biologische Abbauprozesse unterstützt wurden. Nachdem dieses Verfahren erfolgreich in die Praxis überführt wurde, suchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach anderen Einsatzmöglichkeiten dieser Methode – etwa um verschiedene technologische Prozesse in der Industrie kostengünstiger und effektiver zu gestalten. „Wir haben mit der thermischen Regenerierung von Adsorbenzien und Katalysatoren experimentiert, die damit kontinuierlich in industriellen Prozessen eingesetzt werden können, und testeten den Nutzen von Radiowellen für die Trocknung von Rohbiogas oder Wasserstoff“, blickt Dr. Ulf Roland zurück. Der Wissenschaftler leitet seit vielen Jahren die einrichtungsübergreifende Arbeitsgruppe im Netzwerk RWTec.

RWInnoTec baut auf dieses Fundament auf. Das ist für Ulf Roland einer der Gründe, die ihn trotz des Unternehmensstarts mitten in der Corona-Pandemie optimistisch in die Zukunft schauen lassen: „Die über Jahre kontinuierlich entwickelte Zusammenarbeit zwischen UFZ und HTWK Leipzig, die solide technologische Grundlage und die Einbindung in das Innovationsnetzwerk RWTec lassen eine erfolgreiche Entwicklung von RWInnoTec erwarten.“

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie förderte die Gründung von RWInnoTec über zwei Jahre im Rahmen des Programms EXIST-Forschungstransfer. Die Abteilung Wissens- und Technologietransfer am UFZ sowie das Forschungs- und Transferzentrum an der HTWK Leipzig unterstützten diese Entwicklung. Die Unternehmensgründung reiht sich ein in die bereits seit vielen Jahren laufende Kooperation zwischen UFZ und HTWK Leipzig, in der die Grundlagen für zahlreiche gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte geschaffen wurden. Zuletzt vertieften beide Forschungseinrichtungen ihre Zusammenarbeit im Januar dieses Jahres mit einem Kooperationsvertrag.

Autorin: Susanne Hufe, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, UFZ Leipzig

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news-3913 Tue, 20 Apr 2021 11:53:00 +0200 Forschungsmagazin „Einblicke“ 2020/21 frisch gedruckt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3913/ Die neue Ausgabe der Einblicke finden Sie ab sofort in Ihrem Briefkasten und in den Auslagen der HTWK LeipzigIn der neunten Ausgabe der „Einblicke“ richten wir den Fokus auf das Thema Energiewende und zeigen Ihnen anschaulich, woran die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Hochschule derzeit arbeiten, sei es an grünem Wasserstoff, intelligenten Stromnetzen und verbesserter Solartechnik. „Ein Scheitern ist an dieser Stelle nicht erlaubt“, bringt Ralf Hiltenkamp von der Envia Mitteldeutsche Energie AG die Notwendigkeit einer Energiewende auf den Punkt. Ihn befragten wir im großen Interview gemeinsam mit HTWK-Professorin Anke Bucher und Ralf Wehrspohn von der Fraunhofer-Gesellschaft. Der Konsens: Es gibt noch viel zu tun. Packen wir es an.

Auch Forschungen zu anderen gesellschaftlich relevanten Themen stellen wir im Heft vor. Sei es ein Prototyp für ein Notfall-Beatmungsgerät, Strategien für eine gesundheitsfördernde Gestaltung von Städten, Handlungsanweisungen für bessere Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten und vieles mehr. In der Fotoreportage begleiteten wir unsere Geotechnikerinnen und Geotechniker zur Bodenversuchsanlage, einem großen „Sandkasten“ zum Forschen. Dass eine Ausgründung auch ein alternativer Karriereweg für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein kann, dafür sensibilisiert und qualifiziert die HTWK-eigene Gründungsberatung „Startbahn 13“. Aus ihr hervorgegangene Unternehmen stellen wir ab sofort regelmäßig im Heft vor – denn das Gründen ist einer der direktesten Wege, theoretisches Wissen in die praktische Umsetzung zu überführen.

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Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

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news-3920 Fri, 16 Apr 2021 19:47:29 +0200 floidTV: Der Hochschulsport wird digital https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3920/ In der neuen Ausgabe von „Discovery“ geht es um Hochschulsport in der PandemieDie digitale Lehre begleitet die Studierenden auch im Sommersemester 2021. Sportliche Aktivitäten wie Fußball, Schwimmen oder der Besuch im Fitnessstudio wären wichtiger denn je, sind jedoch seit einem Jahr nur bedingt möglich.

Mit einem digitalen Sportangebot hat sich der Hochschulsport auf die Pandemie-Lage eingestellt. Das Hochschulfernsehen der HTWK – floidTV – hat es getestet.

„Halle plötzlich leer“

Für den Hochschulsport bedeutete der Pandemie-Einbruch eine plötzliche Umstellung, berichtet Diplom-Sportlehrer Robert Schiffler: „Halle plötzlich leer, keine Sportler, wir haben am Anfang gekämpft.“ Die notwendige Technik für das Online-Studio musste erst einmal angeschafft und erlernt werden.

Seit März 2020 bietet das Hochschulsportzentrum der HTWK Leipzig digitale Lösungen an. Es sieht darin aber auch Chancen für die Zeit nach der Pandemie. Über den YouTube-Kanal „Hochschulsportzentrum HTWK“ kann jeder verschiedenste Kurse testen - von Kung Fu über Power Mix bis hin zu Yoga.

Redaktion testet Zoom-Trainings

Außerdem ist floidTV bei einer Trainingsstunde des Volleyballteams live über Zoom dabei. Trainerin Gesa Schumann fasst passend zusammen: „Es ist wichtig, dass ihr Bock habt und dass ihr motiviert seid. Das ist eigentlich das Einzige, was zählt.“

Link zur aktuellen Discovery Ausgabe

Link zum YouTube-Kanal „Hochschulsportzentrum HTWK“


floidTV, das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de, über den Instagram-Account floid_tv oder im Web unter www.floidtv.de zu erreichen.

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news-3919 Fri, 16 Apr 2021 18:48:44 +0200 Experimentierfeld Digitale Ausstellung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3919/ Studierende der Museologie eröffnen „Von Aphrodite bis Zukunft – Ein ABC der Schönheit“Im Zuge des Museologie-Studiums ist es üblich ein Ausstellungsprojekt zu konzipieren, zu planen und schließlich auch zu realisieren. Eigentlich war die Umsetzung der Ausstellung schon für Juni 2020 im Foyer der Hochschulbibliothek der HTWK geplant. Doch nach mehrmaliger Verschiebung durch die Corona-Pandemie wurde klar: eine digitale Alternative muss her. Aufgrund des Themas und der knappen Zeit entschieden sich Studierende der Museologie Instagram als Ausstellungsplattform auszuprobieren. Verschiedene Features der App sollen genutzt werden, um eine Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern anzuregen und um die Userinnen und User untereinander in einen Austausch treten zu lassen.

Die Übertragung der Ausstellung ins Digitale gestaltete sich jedoch alles andere als leicht: Änderungen des Designs, Umformulierung der Texte, Reproduktionserlaubnisse, Objektfotografie im eigenen Home-Studio und Ausstellungsbesprechungen per Video-Chat zählten zu den täglichen Aufgaben und Herausforderungen. Trotz des Mehraufwands zeigten sich in der Umgestaltung auch neue, interessante Lernfelder und das Ergebnis und positive Feedback auf dem eigens eingerichteten Instagram-Kanal bestätigen die Strategie.

Auch wenn wichtige Aspekte, die für die Präsenz-Ausstellung vorgesehen waren, in dieser kurzen Zeit leider nicht umgestaltet werden konnten, so zum Beispiel die Barrierefreiheit der Inhalte, möchten die Studierenden das Experiment wagen, einige Bestandteile ins Digitale zu transferieren. Eine virtuelle Ausstellung bietet schließlich die Chance den Kreis der Rezipientinnen und Rezipienten erheblich zu erweitern.

Die Ausstellung „ABC der Schönheit“ eröffnet 26 Sichtweisen, eingebettet in passende Objekte, Informationstafeln und Umfragen, um auf die körperliche und die natürliche Dimension von Schönheit zu blicken, ihre Propagierungsstrategien und Forschungsansätze zu beleuchten. Sie will den Facettenreichtum und die Gegensätze spiegeln und die Besucherinnen und Besucher dazu anregen, sich folgender Frage zu stellen: Was ist eigentlich schön?


Eckdaten:

Ausstellungszeitraum: 12.4.-13.6.2021

Link: https://www.instagram.com/abcderschoenheit/

Team: Bernhard Baumecker, Tom Blücher, Kathrin Herzog und Carla Klein

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news-3907 Thu, 15 Apr 2021 14:39:00 +0200 Schmerzen im Gesicht mit einer Kamera erkennen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3907/ Doktorandin Bianca Reichard im Portrait von „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“Manche Menschen können nicht sagen, ob und wo sie Schmerzen haben, beispielsweise Kleinkinder oder Personen, die im Koma liegen. Bianca Reichard (30), die an der HTWK Leipzig Elektrotechnik und Informationstechnik studiert hat, entwickelt in ihrer Promotion eine Software, mit der mit Hilfe einer Kamera Schmerzen im Gesicht von Patientinnen und Patienten erkannt und klassifiziert werden sollen.

Für ihre Forschung arbeitet sie eng mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zusammen.

Das Video ansehen bei YouTube.

In der Videoreihe „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen sich Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor.

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news-3909 Mon, 12 Apr 2021 15:07:47 +0200 Hochschulinfotag und Computerspielenacht – online https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3909/ Sonnabend, 24. April 2021: Die HTWK Leipzig stellt sich und ihr Studienangebot vor Am letzten Samstag im April stellt sich die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wieder allen Studieninteressierten vor: Schülerinnen und Schüler sowie ihre Familien können einen Tag lang ins Studierendenleben hineinschnuppern – aus gegebenem Anlass virtuell.

 

Beim Hochschulinformationstag (HIT) werden die mehr als 40 Studiengänge der Hochschule vorgestellt – Einblick ins Hochschulleben inklusive.  Die Mitarbeitenden der HTWK-Studienberatung, Lehrkräfte und die Studiengangsverantwortlichen in den Fakultäten haben ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. So werden über den Tag verteilt die Studiengänge mittels verschiedener Videoformate präsentiert. Die erste Runde beginnt um 10 Uhr und beinhaltet die Vorstellung der Studiengänge Architektur, Betriebswirtschaft, Fernsehproduktion, Wirtschaftsingenieurwesen und viele andere mehr. Zu jeder vollen Stunde (bis 14 Uhr) starten weitere Formate, die jeweils 45 Minuten dauern, darunter Schnuppervorlesungen, Workshops und Speeddatings mit Studierenden, die Einblicke ins Hochschulleben geben.

„Die Umstände sind für uns alle an der HTWK weiterhin sehr herausfordernd, dies betrifft an diesem Tag nun auch die Studieninteressierten. Die Pandemie lässt Präsenzveranstaltungen an der Hochschule noch immer nicht zu, trotzdem möchten wir so gut wie möglich über unser Studienangebot informieren und gemeinsam das Beste aus der Situation machen. Das Beratungsangebot wurde für diesen Informationstag daher entsprechend angepasst und läuft nun komplett digital ab, so dass sich alle Interessierten von zu Hause aus ein Bild von unseren Studiengängen machen können. Wir freuen uns auf reges Interesse“, sagt Prof. Dr. Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung.

Von 13 bis 15 Uhr gibt es eine internationale Fragerunde auf Arabisch, Kurdisch, Englisch, Ukrainisch und Russisch und natürlich auf Deutsch mit Studierenden aus den Studiengängen Bauingenieurwesen, Architektur, Buch- und Medienwirtschaft sowie General Management. Auch an die Eltern der potenziellen Studierenden ist gedacht, haben diese doch oft genauso viele Fragen zum Studium wie ihre Kinder: Während einer virtuellen Veranstaltung eigens für Eltern(11 Uhr) werden die Grundzüge des Bachelor- und Mastersystems erklärt und Beratungsmöglichkeiten aufgezeigt. Auch individuelle Fragen werden beantwortet. Darüber hinaus sind Informationen zum studentischen Leben und zur Studienfinanzierung allgemein an diesem Tag im Angebot. Die Live-Onlineveranstaltungen werden durch ein dauerhaftes Angebot von Info-Videos und Online-Informationen ergänzt.

Das ganze Programm (10-15 Uhr): www.htwk-leipzig.de/hit

(Die Links zu den Veranstaltungen werden kurz vor Beginn dort veröffentlicht.)

Weiterführende Informationen

Studienorientierung für Zuhause (zeitunabhängiges Dauerangebot): www.htwk-leipzig.de/deinezukunft
(inkl. verschiedener Termine mit Webinaren zur Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler)

Persönliche Eindrücke aus dem Studium und Erfahrungen unserer Alumni sind auf unserem youtube-Kanal zu entdecken.

Lange Nacht der Computerspiele ab 14 Uhr

Direkt im Anschluss an den HIT heißt es dann wieder: spielen, daddeln, zocken – auch das natürlich online. Virtuelle Räume, Turniere und ein Vortragsprogramm erwarten spielebegeisterte Gäste bei der nunmehr 15. Langen Nacht der Computerspiele.

Programm (14-1 Uhr) (inkl. Chronik und Galerie der vergangenen Jahre): https://computerspielenacht.htwk-leipzig.de/

 

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news-3906 Mon, 12 Apr 2021 12:49:18 +0200 „Können Sie mich alle gut hören?“ - Chancen und Herausforderungen digitaler Veranstaltungen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3906/ Das Veranstaltungsbüro der Fakultät Informatik und Medien reflektiert digitale Lösungen für VeranstaltungenMit dem MuseumsIMPULS im Januar 2021 wurde eine sehr erfolgreiche digitale Veranstaltung mit 200 Teilnehmenden über Zoom organisiert. Kurz darauf fand in Kooperation mit dem StadtPalais Stuttgart eine – ebenfalls über Zoom organisierte - digitale Tagung zum Thema „Escape Rooms in Museen“ statt. An die Fakultät Bauwesen haben wir unsere Expertise für die digitale Deponiefachtagung mit über 200 Teilnehmenden "ausgeliehen": Mit jeweils sieben Stunden Streaming pro Tag und dem Aufbau einer virtuellen Fachausstellung war das ein umfangreiches digitales Projekt mit hohen Anforderungen an den Datenschutz. All diese Erfahrungen zeigten diverse Chancen für zukünftige Veranstaltungen auf, die unbedingt auch bei einer Rückkehr zum Präsenzbetrieb genutzt werden sollten: ressourcenschonendes Teilnahmemanagement, nachhaltige Veranstaltungsplanung, günstigere Ticketpreise, nahezu unbegrenzter Zugang zur Veranstaltung und interaktive Möglichkeiten die Teilnehmenden in die Veranstaltung einzubinden. Da die Teilnehmerzahlen im Schnitt bei 100-200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern – also weit über den Zahlen der Präsenzformate – lagen, fing auch das Diskutieren und Netzwerken an, Spaß zu machen. Innovative hybride Konzepte können in einer Zeit nach Corona digitales und analoges Publikum miteinander verbinden und somit eine noch höhere und überregionale Reichweite für Veranstaltungen erzielen.

Mit dem Know-How muss auch die Infrastruktur mitwachsen

Die Transformation hin zu hybriden oder komplett digitalen Veranstaltungen kann nur gelingen, wenn der schrittweisen Professionalisierung im Know-how auch eine Professionalisierung der Infrastruktur folgt. Das reicht von technisch gut ausgerüsteten Arbeitsplätzen, um digitale Veranstaltungen zu betreuen und durchzuführen, bis hin zu praktikabler Software, die folgende Anforderungen erfüllen muss: hohe Teilnehmerzahlen möglich, datenschutzkonforme Datenverarbeitung, umfangreiches Teilnehmermanagement vor, während und nach der Veranstaltung, einfache Bedienbarkeit für Nutzerinnen und Nutzer, eine hohe Individualisierbarkeit der Nutzeroberfläche und Tools zum Vernetzen und Interagieren. Diverse Webinar-Software wurde dahingehend schon getestet – vollends zufriedenstellend war bisher keine davon. Hinsichtlich Bedienbarkeit und Serverleistung stellte Zoom sich als verlässlich heraus. In puncto Datenschutz und deutschsprachiger Nutzeroberfläche hat sich edudip bewährt. Jedoch gab es hier massive Ton- und Bildprobleme. Für die vollumfängliche Nutzung müssen meist zusätzliche finanzielle Mittel bereitgestellt werden, die oftmals (noch) nicht vorhanden waren. Ausgaben für die digitale Infrastruktur müssen also zukünftig in der Planung von Veranstaltungen konsequent mitgedacht werden.

Bewerbung trotz Niedrigschwelligkeit äußerst wichtig

Hinsichtlich der Planung von digitalen Veranstaltungen gibt es einige Stellschrauben aus der analogen Praxis, die in gleicher Weise gedreht werden müssen. Die Bewerbung der Veranstaltung ist immens wichtig – auf der Niedrigschwelligkeit des digitalen Angebots kann man sich nicht ausruhen. Social-Media-Kanäle und branchenspezifische Blogs und Newsletter haben sich dabei als besonders effizient herausgestellt.  Auch kommt es hier auf ein stringentes Corporate Design an – zeitgemäße Darstellungen ziehen mehr Teilnehmende an. Designlösungen wie Canva bieten hier Möglichkeiten mit wenig Vorkenntnissen hochwertige Beiträge für alle gängigen Online-Kanäle zu kreieren.

Der Regieplan – das wichtigste Tool für eine gelungene digitale Veranstaltung

Zusätzlich muss für digitale Veranstaltungen ein umfangreicher Regieplan angelegt werden. Im Unterschied zu analogen Ereignissen, bei denen noch öfter spontan improvisiert werden kann, wird ein stockender Ablauf bei digitalen Angeboten wesentlich weniger von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern toleriert. Idealerweise übernimmt der Host die Rolle der Regieführung. Zu Beginn können Teilnehmende im Warteraum platziert werden, um so mit allen Protagonistinnen und Protagonisten im eigentlichen Konferenzraum die Technik zu testen. Wird der Raum geöffnet, ist die Einstellung „Alle Teilnehmer bei Beitritt stummschalten“ ein Lebensretter! Idealerweise sehen die Teilnehmenden nur den Begrüßungsbildschirm. Startet die Veranstaltung, müssen permanent Moderatorenrollen verteilt und entzogen werden. Letzteres ist sehr wichtig, da Moderatorinnen und Moderatoren erweiterte Zugriffsrechte haben, die sie mitunter brauchen, während sie präsentieren, die sie aber auch befähigen grundsätzliche Einstellungen der Veranstaltung zu ändern. Das kann mitunter für viel Ärger sorgen.

Während einer Präsentation sollte der Sprechende für alle sichtbar „angepinnt“ werden, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Präsentation und Referent gleichermaßen sehen. Bei einer Diskussion sollten alle Sprechenden „angepinnt“, die Präsentation idealerweise ausgeschaltet werden. Hier eignet sich besonders Webinar-Software, die es dem Host erlaubt, Präsentationen zentral bereitzustellen und zu steuern (geht mit edudip oder BBB). Dadurch minimiert sich die Quote technischer Probleme immens und der Host hat die volle Kontrolle über einen flüssigen Ablauf. Ebenfalls sollte der Host im Regieplan vermerken, wann Willkommens-, Pausen- und Verabschiedungsfolien eingeblendet werden müssen. Die Moderatorin oder der Moderator der Veranstaltung sollte diese Rolle NICHT mitübernehmen, sondern sich voll und ganz auf die Leitung der Diskussion konzentrieren können.

Ein Beispiel für so einen Regieplan stellen wir Ihnen gern auf Nachfrage zur Verfügung – schreiben Sie uns einfach eine Mail.

Teilnehmermanagement und Tech-Support– hier zeigt sich die Professionalität

Ein umfangreiches und vorausschauendes Teilnehmermanagement schont Nerven von Teilnehmenden und Veranstaltenden gleichermaßen. Es ist daher ratsam, die zentrale Anmeldeoption, die nahezu jede Webinar-Software anbietet, auch zu nutzen. Der dadurch entstehende E-Mail-Verteiler lässt sich sehr gut für die Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung nutzen. In der Vorbereitung sollten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern technische Hinweise und eine Art Netiquette zugestellt werden. In diesem kleinen Manual können auch schon typische technische Probleme inklusive Lösungen angesprochen werden. Gern stellen wir Ihnen auch eine Vorlage für so eine Netiquette zur Verfügung, die Sie dann auf ihre jeweilige Webinar-Software anpassen können und auch müssen. Die technischen Hinweise können auch gern noch mit einem Programmablauf, einer Auflistung der Referierenden und einer vertiefenden Linksammlung ergänzt werden. Dazu gab es immer besonders positives Feedback von den Teilnehmenden.

Dieses Manual wird dem Tech-Support am Veranstaltungstag selbst schon einiges an Arbeit ersparen. In jedem Fall hat es sich bewährt bei höheren Teilnehmerzahlen eine Kontaktadresse (vorzugsweise per E-Mail, keine Telefonnummer!) für technische Rückfragen zu nennen. Auch lohnt es sich dafür einen eigenen Chat einzurichten, um den Veranstaltungschat, der üblicherweise für fachliche Diskussionen genutzt werden soll, „sauber“ zu halten. Erfahrungsgemäß trudeln schon vor Beginn der Veranstaltung die ersten nervösen Anfragen ein. Die ersten 30 Minuten der Veranstaltung können dann richtig stressig werden – es lohnt sich aber jemanden nur dafür einzuteilen, sich dieser Probleme anzunehmen. Die anfänglichen technische Hürden sind so bei den Teilnehmenden schneller vergessen und die Veranstaltung bleibt dennoch positiv und professionell in Erinnerung. Eine Befragung, die wir am Ende des ersten Tages der Deponiefachtagung durchgeführt haben, zeigt dies ganz deutlich (siehe Abbildungen unten):

Abbildung 1: Bei der technischen Umsetzung herrschte durchaus Unzufriedenheit.

Abbildung 2: Die Betreuung war aber top! Das bleibt im Gedächtnis.

Wir empfehlen unbedingt, die Umfragetools für eine kurze Feedbackrunde am Ende der Veranstaltung zu nutzen! Die Teilnehmenden fühlen sich trotz digitaler Distanz integriert und als Veranstaltende können wir wertvolle Meinungen für Verbesserungen sammeln. Bei der zwei-tägigen Deponiefachtagung konnten wir dank der Meinungsabfrage am Ende des ersten Tages noch einige Details am darauffolgenden Tag verbessern. Ein solch nützliches Tool steht uns bei Präsenzveranstaltungen zumeist nicht zur Verfügung.

Gemeinsam geht's einfacher

Das Veranstaltungsbüro bildet sich in diesem Bereich ständig weiter und gibt gern Hilfestellung, insbesondere auch in der Beratung von Studierenden, die momentan größtenteils mit der Umsetzung von digitalen Angeboten betraut werden. An dieser Stelle möchten wir betonen, dass digitale Veranstaltungen einen ebenso hohen Grad an Organisation und professionellem Auftreten verlangen, wie analoge Veranstaltungen. Jede Veranstaltung ist ein Schaufenster für unsere Arbeit an der Fakultät und sollte so qualitätsvoll wie möglich angegangen werden. Wir möchten Sie dazu ermutigen, eigentlich in Präsenz geplante Veranstaltungen, die auch der sogenannten "Third-Mission" dienen, nicht einfach ersatzlos ausfallen zu lassen.


 

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news-3900 Tue, 06 Apr 2021 20:28:00 +0200 StuRa im Wandel? Der Beginn einer neuen Amtszeit! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3900/ Nach dem Organisationswunder Briefwahl im Januar und mehreren Online-Sitzungen von Fachschaftsräten und StuRa zur Wahl der neuen Entsandten und Amtsträger*innen startete die Studentische Vertretung an der HTWK Leipzig am 01. April in die neue Legislaturperiode.Seit langer Zeit nicht mehr so stark besetzt: Im Corona-Semester war es für den StudierendenRat und die Fachschaftsräte besonders schwer, engagierte Studis für die Arbeit in der Studentischen Selbstverwaltung und Interessenvertretung begeistern zu können. Umso mehr freuen sich die Mitglieder, endlich zwei neue Sprecher des StudierendenRates begrüßen zu dürfen – Lyubomyr Tartakovskyy (Architektur Bachelor) und Jonas Lück (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik Bachelor) nehmen die Herausforderung an, für die Studierenden der HTWK Leipzig zu sprechen. Auch die bisherige Sprecherin Sabine Giese (Soziale Arbeit Bachelor) wird die beiden für ein weiteres Semester unterstützen.

Vor dem Start in eine neue Amtszeit reflektiert der StudierendenRat nochmals die Arbeitsweisen, Herausforderungen und Erfolge der letzten Legislaturperiode: 

„Die vergangenen beiden Semester waren sehr herausfordernd für uns. Es galt, für angemessene Studienbedingungen in der Pandemie einzutreten, Studierende zu beraten und zu unterstützen sowie für einen solidarischen und wertschätzenden Umgang an der Hochschule – gerade in der K-Frage – zu sensibilisieren. Dabei struggelten auch wir öfter mit den deutlich komplizierteren Distanzformaten, eingeschränkten Arbeitsbedingungen und dem geringen Support seitens der Hochschule.“, erklärt Sabine Giese, Sprecherin des StudierendenRates.

Dabei hat sich die Studentische Interessenvertretung dem Onlinebetrieb schnell angepasst. Für rechtlich sichere Abstimmungen und Wahlen stellte der Fachschaftsrat Digitale Transformation eine eigene Software auf die Beine, das Referat Technik des StudierendenRates betreibt angepasst für Studierende ein eigenes Videokonferenzsystem auf der Basis von Jitsi-Meet, welches ohne Datenschutzprobleme über hochschuleigene Server läuft und auch die Beratungsformate wurden in digitale Chaträume verlegt. „All diese Möglichkeiten gab es natürlich schon länger – nur mussten sie nun recht zügig implementiert werden. Wir legten einen großen Wert auf rechtlich- und datensichere Formate. Für die bessere Kommunikation untereinander testen wir im StuRa und den Fachschaftsräten bereits eine eigene Chatplattform.“, erläutert Brian Hampel, Co-Referent für Technik.

Und auch die Studentische Interessenvertretung lernt: Ab der kommenden Amtszeit sollen arbeitsintensive Referate wie ‘Öffentlichkeitsarbeit’ und ‘Koordination und Kommunikation’ vergütet werden, technische Tools weiter ausgebaut und die Vernetzung innerhalb der Hochschule und auch nach außen – wie zu anderen StudierendenRäten – stärker angegangen werden. In wöchentlichen Dienstberatungen trifft sich nun die “Geschäftsführung” des StuRa regelmäßiger. Dazu zählen die Sprecher*innen, das Referat Finanzen, die Öffentlichkeitsarbeit und das Referat Koordination und Kommunikation.

„Nach einer Reflexion unserer Arbeitsweisen und internen Strukturen als Studierendenvertretung möchten wir diese künftig inklusiver gestalten. Zusätzlich stehen in nächster Zeit auch viele hochschulübergreifende Projekte an, für die wir uns natürlich nicht nur allein als Studierendenvertretung unserer Hochschule stark machen wollen, sondern auch gemeinsam mit den Studierenden: Beispielsweise setzt sich die Konferenz Sächsischer Studierendenschaften – die KSS – derzeit als landesweite Studi-Vertretung mit einer Kampagne für die Novellierung des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes ein. In dieser Kampagne möchten wir auch mit anderen Studierenden aus Sachsen in den Diskurs treten und für bessere Studien- aber auch allgemeine Lebensbedingungen kämpfen. In dem Kontext freuen wir uns, mit unserer StuRa-Sprecherin Bine als neue Sprecherin der KSS einen direkten Draht zur Landespolitik gewinnen zu können und die Interessen der HTWK-Studis auf jeden Fall zur Geltung kommen zu sehen“, bemerkt Jonas Lück, neu gewählter Sprecher des StudierendenRates.

„Unsere höchste Priorität wird jedoch weiterhin der Einsatz für  Studierenden unserer Hochschule bleiben. Wir möchten vermitteln: Egal mit welchem Anliegen – der StuRa ist für Euch da. Schließlich ist es unsere Aufgabe, Lösungen für studentische Probleme zu erarbeiten und besonders auch studentisches Engagement zu fördern – hierfür wurden wir auch gewählt. Wir wünschen uns daher auch ausdrücklich Feedback der Studierendenschaft, was sich eventuell demnächst mehr – oder weniger – vom StuRa gewünscht wird.“, schlussfolgert Lyubomyr Tartakovskyy, ebenso neu gewählter Sprecher des StudierendenRates. 

Support erhalten die drei Sprecher*innen von einem engagierten Referent*innenteam. Besonders freut sich der StuRa, mit Christoph Schnell (Informatik Bachelor) in den Finanzen, Mara Boege (Soziale Arbeit Bachelor) und Tjark Delfs (Bauingenieurwesen Master) in der Koordination und Kommunikation und Delina Nguyen (Medientechnik Bachelor) in der Öffentlichkeitsarbeit, stetigen Support im Alltagsgeschäft gewonnen haben zu können. Einige weitere Referate sind ebenso bereits besetzt – für andere Referate werden jedoch noch dringend Helfer*innen gesucht. Wenn auch Ihr Interesse an der Arbeit im Team der Studentischen Interessenvertretung an der HTWK Leipzig habt, meldet Euch unter refkoko (at) stura.htwk-leipzig.de.

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StuRa - AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3896 Wed, 31 Mar 2021 09:14:58 +0200 Neue Funktionen im Bibliothekskatalog https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3896/ Datenbankvorschläge & Broken-Link-ReportsDer Bibliothekskatalog befindet sich in stetiger Entwicklung, um die Nutzung zu verbessern. Aktuell sorgen zwei neue Funktionen für mehr Benutzungsfreundlichkeit.

Zum einen wurde die Stichwort-Suche mit zusätzlichen Informationen angereichert. So folgt nach dem Absenden der Sucheingabe allgemein gehaltener Begriffe ein Hinweis auf fachlich passende Datenbanken. Diese ermöglichen über den Bibliothekskatalog hinaus die gezielte Suche nach Aufsätzen, Konferenzberichten, Dissertationen oder Normen.

Lizenzierte E-Books sind über den Bibliothekskatalog unkompliziert abrufbar. Trotz aller Sorgfalt kommt es vereinzelt vor, dass ein Link nicht funktioniert. Das kann dem Bibliotheksteam nun einfach per Mausklick mitgeteilt werden. Mit einem Klick auf „Zugriffsproblem? Hier melden“ in der Katalogansicht des betreffenden E-Books wird ein Formular an die Bibliothekarinnen geschickt. Sie prüfen die Ursache und nehmen die Korrekturen vor.

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BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3890 Fri, 26 Mar 2021 19:16:02 +0100 floidTV: Lächeln, Labore und endlich wieder andere treffen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3890/ Was wünschen sich die Menschen an der Hochschule vom Sommersemester 2021?Zwei Semester lang fand Studium fast ausschließlich digital statt. Das gilt nicht nur für Vorlesungen, sondern auch für andere Bereiche der Hochschule.
Mittlerweile ist klar, dass auch das kommende Sommersemester zu den „Coronasemestern“ gehören wird. Aus den vergangenen Semestern sind nicht nur Erfahrungen im Umgang mit digitalen Tools, sondern auch Wünsche für die Zukunft hervorgegangen.

floidTV hat sich bei Angehörigen der HTWK Leipzig nach ihren Wünschen erkundigt – von Sport in Präsenz über lächelnde Gesichter auf den Fluren bis hin zu einer Kombination aus Digital- und Präsenzlehre war vieles dabei. Wer seine eigenen Wünsche äußern möchte, ist herzlich dazu eingeladen, dies unter dem YouTube-Video von floidTV zu tun.

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jede und jeder – auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

Youtube

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news-3863 Thu, 18 Mar 2021 11:51:54 +0100 Neu: Erklärvideo zur Studienplatzvergabe https://www.htwk-leipzig.de/?id=33292 Studienorientierung für Zuhause: Besucht unsere Infoseite htwk-leipzig.de/deinezukunft – mit Videos zu allen Themen rund ums Studium!HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3856 Thu, 18 Mar 2021 10:00:00 +0100 Gründung? Ein alternativer Karriereweg! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3856/ Die HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13 unterstützt seit rund einem Jahr alle Hochschulangehörigen bei der Verwirklichung ihrer GeschäftsideenMit Leidenschaft arbeiten, selbstbestimmt, frei und unabhängig handeln – all das verspricht eine Ausgründung. An der Hochschule steckt viel Potenzial in den vielfältigen Forschungsergebnissen, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervorbringen. Auf dem Weg, theoretische Ergebnisse in greifbare Produkte oder Dienstleistungen zu verwandeln, begleitet das Team der HTWK-Gründungsberatung von Startbahn 13 seit April 2020 gründungsinteressierte und Start-up-begeisterte Studierende, Alumni, wissenschaftliche Mitarbeitende, Lehrende und Forschende der HTWK Leipzig. Der Fokus liegt auf dem technisch-ingenieurwissenschaftlichen Bereich – was nicht verwundert, sind doch rund drei Viertel der Studiengänge MINT-Fächer. Finanziert wird das Projekt durch Fördermittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro aus dem BMWi-Programm „EXIST-Potentiale“ über einen Zeitraum von vier Jahren.

Das Team von Startbahn 13 besteht aus vier Mitarbeitenden. Die beiden HTWK-Absolventinnen Alexandra Huber und Carolin Lorenz sind Betriebswirtinnen und schrieben gemeinsam den Antrag für die EXIST-Förderung. Das Potenzial hierfür erkannte Huber bereits 2018, als sie im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der HTWK Leipzig und der Gründerinitiative SMILE der Universität Leipzig erste Workshops und Coachings für Gründungsinteressierte anbot. Stephanie Börner, ebenfalls studierte Betriebswirtin mit Spezialisierung auf die Bereiche Marketing und Personalwesen, ist für das Marketing und Eventmanagement zuständig. Yvonne Hahn ist studierte Gesundheitsmanagerin, Betriebswirtin und selbst Gründerin. Genau wie Huber und Lorenz gibt sie ihr Fachwissen in Coachings und Workshops an Gründende weiter und übernimmt zudem Aufgaben im Marketing. 

Gemeinsam unterstützen sie potenzielle Gründerinnen und Gründer in der ersten der drei Phasen einer Gründung. „In dieser ersten Phase, der Vorgründung, bauen Interessierte Prototypen, definieren ein Geschäftsmodell, finden gegebenenfalls Partnerinnen und Partner und bereiten die formale Gründung vor“, so Huber. Deshalb bietet das Team für diesen Entwicklungsprozess kostenlose Angebote wie Workshops, vor allem zu betriebswirtschaftlichen Themen, an, darunter zum Geschäftsmodell, zum Businessplan oder zur Buchführung. Aber auch alles rund um die persönliche Qualifikation kommt nicht zu kurz: Selbst- und Zeitmanagement oder auch die Zusammenarbeit im Team sind genauso wichtige Bausteine auf dem Weg zum unternehmerischen Erfolg. Außerdem unterstützt Startbahn 13 bei Fördermittelanträgen und organisiert Veranstaltungen, bei denen sich die Teilnehmenden untereinander oder mit anderen Akteurinnen und Akteuren der regionalen Gründungsszene vernetzen können.

Einzelcoachings statt einheitlicher Beratung

„Um Gründungsinteressierte optimal zu begleiten, setzen wir auf individuelle und langfristige Coachings statt auf einheitliche Beratung. So können wir auch besser auf die jeweiligen Bedarfe sowie die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Voraussetzungen der zu begleitenden Personen eingehen“, so Lorenz. Bislang hat das Team 33 Einzelpersonen und Teams in Coachings beraten; mehr als einhundert Personen haben an Workshops teilgenommen. Sechs erfolgreiche Ausgründungen und freiberufliche Tätigkeiten sind daraus hervorgegangen, darunter die IexB GmbH, die experimentelle Untersuchungen von Baukonstruktionen durchführt, oder das Unternehmen Bewusst.Werk UG (haftungsbeschränkt) von Kathrin Burkhardt, die sich als Bewusstseinstrainerin selbstständig gemacht hat.

Gründung in der Lehre

Die Gründungsthematik soll auch in der Lehre weiter integriert werden. Bisher wird seit drei Semestern im Rahmen des Studium generale das Modul „Think.Make.Start.“ angeboten. Hier lernen die Studierenden Grundlagen des unternehmerischen Denkens und Handelns sowie die Entwicklung und Vermarktung eines Produktes kennen. Diese können sie anhand eines selbstgewählten Beispiels praktisch vertiefen.

Standort inspirierte zum Namen

In den nächsten Monaten soll am Standort von Startbahn 13, am HTWK-Forschungszentrum Life Science & Engineering, kurz FZE, in der Eilenburger Straße 13 im Leipziger Osten, auch ein hochschuleigenes Prototypen-Zentrum entstehen. In den Kreativräumen, Werkstätten und Laboren können Gründungsinteressierte dann noch besser ihre Ideen weiterentwickeln und Entwürfe anfertigen. Der Standort mit der Hausnummer 13 bot auch Inspiration zur Namensfindung. Dazu rief das Team einen Namenswettbewerb aus, an dem alle Netzwerkangehörigen teilnehmen konnten. Der Begriff Startbahn steht dabei für die Aufbruchsstimmung, das „Durchstarten“, das mit einer Gründung einhergeht.

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news-3845 Mon, 15 Mar 2021 16:46:00 +0100 COVID-19-Pandemie: Aktualisierte Regelungen der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3845/ Neues Hygienekonzept gilt bis auf Weiteres auf unbestimmte Zeit, Möglichkeit mobiler Arbeit bis 30.04. verlängertDie Hochschulleitung hat aufgrund der Pandemielage die entsprechenden Regelungen erneut aktualisiert, da in der anhaltenden Corona-Pandemie das Infektionsgeschehen in der Stadt Leipzig auch weiterhin von dynamischer Entwicklung geprägt ist.

Das Rektorat hat daher beschlossen, die Gültigkeit der Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit im eingeschränkten Hochschulbetrieb bis zum 30.04.2021 zu verlängern und das Hygienekonzept der HTWK Leipzig anzupassen, welches in neuer Fassung zum 15.03.2021 in Kraft tritt.
Sie finden die Dokumente hier:

Gerne stehen Ihre Fachvorgesetzten, das Rektorat oder auch der Krisenstab für Rückfragen zur Verfügung.

Rektor Prof. Mark Mietzner: „Die kommenden Tage und Wochen werden uns allen weiterhin viel Vorsicht und auch Durchhaltevermögen abverlangen. Für Ihre Mitwirkung sprechen wir Ihnen deshalb unseren herzlichen Dank aus. Lassen Sie uns trotz der anhaltend herausfordernden Situation zuversichtlich auf das kommende Sommersemester blicken.“

Weitere Informationen finden Sie außerdem hier (Corona A-Z) und hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3843 Sat, 13 Mar 2021 16:41:02 +0100 13. Computerspielepodcast: Pixel-Art https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3843/ Um Pixel-Art geht es im 13. Computerspielepodcast mit Leo Strahl. Mehr bei der Langen Nacht der Computerspiele am 24. AprilMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3840 Fri, 12 Mar 2021 11:29:44 +0100 BAföG: Ausnahmsweise rückwirkende Antragstellung bis 30.04.2021 möglich https://www.studentenwerk-leipzig.de/bafoeg-finances/aenderung-im-hochschulfreiheitsgesetz-wegen-corona-laengerer-bafoeg-anspruch Für Studierende, deren Regelstudienzeit regulär mit dem Sommersemester 2020 endeteHTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3818 Mon, 01 Mar 2021 14:45:00 +0100 Semesterticket unter Umständen auch ohne aktuellen Validierungsaufdruck gültig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3818/ Imma-Bescheinigung des Sommersemesters 2021 in Verbindung mit amtlichem Personaldokument inkl. Lichtbild nötigDa coronabedingt viele Validierungsterminals nicht zugänglich und Kontakte möglichst stark zu reduzieren sind, erschwert sich für Studierende die Validierung ihrer Studierendenausweise.
Der MDV hat daher für das bevorstehende Sommersemester 2021 einer Sonderregelung für das MDV-Semesterticket analog der Kulanzregelung für das Sommersemester 2020 zugestimmt.

Verfügt der Studierendenausweis nur über einen Aufdruck des alten Semesters (Wintersemester 2020/21), so ist parallel die  vorzuzeigen.

Das Vorzeigen der Immatrikulationsbescheinigung über Mobiltelefon ist ebenfalls zulässig.

Ist das aktuelle Semester aufgedruckt, erfolgt die Kontrolle wie gewohnt.

Diese Sonderregelung gilt bis zur vollständigen Öffnung der Validierungsterminals und mit einer anschließenden Frist von 14 Tagen!

Weitere Informationen: https://www.studentenwerk-leipzig.de/mobilitaet/semesterticket

Alle Informationen zu den aktuellen pandemiebedingten Regelungen der HTWK Leipzig

 

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HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3812 Thu, 25 Feb 2021 15:27:46 +0100 floidTV: Neue Website, neue Einblicke ins Studi-Leben https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3812/ Mal nachdenklich, mal witzig: Studierende zeigen, wie sie den digitalen Hochschul-Alltag gestaltenStudierende der HTWK Leipzig zeichnen mit digitalen Tools, backen zuhause Brot, versuchen, sich gesund zu ernähren, basteln, treiben Sport oder bereiten Glühwein zu. Mit einem Augenzwinkern zeigen sie, wie sie etwa das Physikpraktikum oder die Online-Vorlesung erleben.
„60 Sekunden“ heißt das Videoformat, mit dem die studentische Redaktion von floidTV nicht nur ernst gemeinte Einblicke in den studentischen Alltag gibt. Auf YouTube sind die Kurzvideos zu sehen – das Versprechen „60 Sekunden“ wird fast immer eingelöst.

Relaunch der Website läuft

Gemeinsam mit dem Betreuer des Projekts Sebastian Gomon wird derzeit ein Relaunch der Website floidtv.de auf die Beine gestellt. Der Umbau war aus technischen Gründen nötig geworden. Dort gibt es aktuell einen Rückblick auf den Tag der offenen Hochschultür im Wintersemester zu sehen.
Weiterhin kann die Website mobil genutzt werden. Begleitet wird sie von eigenständigen Social-Media-Auftritten auf Instagram und insbesondere auf YouTube, wo man floidTV auch abonnieren kann.

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jeder – auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info@floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3803 Thu, 25 Feb 2021 08:25:36 +0100 Digitales Lehren und Lernen mit SoTL gestalten https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3803/ „Scholarship of Teaching and Learning (SoTL)“ - Veranstaltung mit Dr.-Ing. Daan Peer Schneider: „Wie kann selbstgesteuertes Lernen in digitalisierten Lehr- und Lernprozessen erfolgen?“ (12.03.)Scholarship of Teaching and Learning (SoTL) verfolgt das Ziel, die eigene Lehre wissenschaftlich unter die Lupe zu nehmen. Damit eröffnet das SoTL uns Lehrenden eine spannende Möglichkeit, die eigenen didaktischen Vermittlungsmethoden und das damit verbundene Lernen unserer Studierenden systematisch und kritisch zu beforschen. SoTL verfolgt dabei auch den Zweck, die erforschten Erkenntnisse und Ergebnisse über Publikationen einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf diese Weise entsteht ein Erfahrungsaustausch und eine offene, diverse Diskussion über das Lehren und Lernen an Hochschulen (vgl. Huber 2014, S. 21). ↗

Um das SoTL an Hochschulen im deutschsprachigen Raum weiter bekannt zu machen, findet seit dem 20.11.2020 eine Rundreise in Deutschland und Österreich statt, die es Lehrenden ermöglicht, sich mit Kolleg:innen anderer Hochschulen über SoTL-Projekte auszutauschen. Am 12. März 2021 macht diese Rundreise an der HTWK Leipzig Halt: Dr. Daan Peer Schneider ↗ gibt als SoTL-Guide Einblicke in seine aktuellen Lehrforschungsprojekte. Interessierte sind herzlich eingeladen!

Die Anmeldung erfolgt hier über die Universität Paderborn. ↗

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FW > FakultaetFW_STUDIUMHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3795 Thu, 18 Feb 2021 14:57:24 +0100 Französisch, Spanisch oder Russisch als Pflichtfremdsprache ab Sommersemester wieder möglich https://bildungsportal.sachsen.de/opal/auth/RepositoryEntry/444465162/CourseNode/102602284957609;jsessionid=A1C81489FDC915B9B4D54C35AFE40C5C.opalN9?0 Für Studierende, die statt Englisch eine andere Fremdsprache belegen möchtenHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3787 Wed, 17 Feb 2021 11:01:00 +0100 Für Studierende: Erster Hackathon von HTWK Förderverein und Relaxdays https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3787/ Jetzt beim Hackathon mitmachen und Studienförderung gewinnen (12.-14.3.2021)Wer für Codes und smarte agile Lösungen brennt und gern mit Programmierung Herausforderungen und Probleme löst, hat jetzt die Chance, sein Wissen und seine Erfahrungen einzusetzen und neue Kompetenzen zu gewinnen:
Studierende können sich gratis anmelden und mitmachen - vom 12. bis 14. März wird der erste Hackathon von HTWK Förderverein und Relaxdays stattfinden.

Zu gewinnen gibt es eine Studienförderung des Unternehmens:

1. Preis: 12 Monate jeweils 250 € Förderung
2. Preis: 6 Monate jeweils 250 € Förderung
3. Preis: 3 Monate jeweils 250 € Förderung

Weitere Informationen und die Anmeldung hier: Hackathon (relaxdays-unternehmen.de)

Prof. Markus Krabbes, 1. Vorsitzender des Fördervereins: „Der Förderverein der HTWK freut sich darauf, mit dem jungen Unternehmen Relaxdays erstmals das Kooperationsformat eines Hackathons zu erproben. Studierende und Unternehmen finden dabei in einer spielerischen und zugleich herausfordernden Situation spannende Möglichkeiten, sich zu beweisen, zu repräsentieren und einander kennenzulernen.“

Wie läuft ein Hackathon?
Ziel eines Hackathons ist es, innerhalb der Dauer dieser Veranstaltung gemeinsam nützliche, kreative oder unterhaltsame Softwareprodukte herzustellen und so die beste Lösung für ein Problem zu finden.

Förderverein der HTWK Leipzig

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FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-3786 Thu, 11 Feb 2021 10:32:22 +0100 Zwei HTWK-Professoren an der Weltspitze https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3786/ Stanford University listet weltbeste Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf

Zwei HTWK-Professoren sind in einer aktuellen Studie der Stanford University unter den zwei Prozent der weltweit besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgeführt: Auf der Liste der knapp 160.000 Forschenden stehen auch Prof. Hendrik Richter (Fakultät Ingenieurwissenschaften) und Prof. Slavisa Aleksic (Fakultät Digitale Transformation).

Prof. Dr. Hendrik Richter ist unter den Top 255 der deutschen Forschenden im hochkompetitiven Forschungsgebiet Künstliche Intelligenz. Seit 2003 ist er Professor für Regelungstechnik an der HTWK Leipzig. Neben Studium, Lehre und Forschung in England, China und Südafrika veröffentlichte er zahlreiche international verbreitete Beiträge, die sich mit naturinspiriertem Rechnen befassen und mit dessen Hilfe ingenieurwissenschaftliche Probleme gelöst werden. 2019 waren er und sein Team Gastgeber der internationalen Informatik-Konferenz „EvoStar“ in Leipzig.

„Für eine forschungsstarke Hochschule für angewandte Wissenschaften wie die HTWK Leipzig bestätigt so eine Listung die internationale Sichtbarkeit von Forschungsaktivitäten“, so Richter.

Prof. Dr. Slavisa Aleksic gehört auf dem Gebiet der Netzwerk- und Telekommunikationstechnologien zu den besten 50 Forschenden in Deutschland und im Teilbereich der grundlegenden und strategischen Technologien für Netzwerke und Telekommunikation zu den weltweit besten 120 Forschenden. Seit Februar 2021 ist Aleksic als Professor für Netzwerktechnologien und Netzwerkmanagement an der Fakultät Digitale Transformation der HTWK Leipzig tätig. Zuvor lehrte und forschte er mehr als 15 Jahre an der Technischen Universität Wien und war seit 2015 an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig tätig.

„Die Aufnahme in die Ranking-Liste sehe ich als Bestätigung und Motivation zugleich. Sie zeigt, dass in Forschungsprojekten an der Hochschule hochaktuelle und relevante Themen behandelt werden“, sagt Aleksic.

Angeführt wird das Ranking von Vertreterinnen und Vertretern weltweiter Elite-Universitäten wie der Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA oder den Universitäten von Oxford und Cambridge in England. Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler deutscher Spitzenuniversitäten sind aufgelistet, darunter von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen oder der Ludwig-Maximilian-Universität in München.

Hintergrund
Die US-amerikanische Stanford University ist eine der forschungsstärksten und renommiertesten Universitäten der Welt. Das Ranking wurde auf der Grundlage von Zitationszahlen, H-Index-Werten, Ko-Autorenschaft und karrierebegleitenden Impact-Faktoren der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstellt.
Für die Studie analysierte Prof. John P.A. Ioannidis von der Stanford University mit zwei Kollegen Daten von weltweit rund sieben Millionen Forschenden und ihren Publikationen zwischen 1996 und 2019. Dabei haben sie alle wissenschaftlichen Disziplinen einbezogen, darunter Medizin, Mathematik, Biologie, Ingenieurswissenschaften und Wirtschaft, und diese miteinander verglichen.

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news-3783 Wed, 10 Feb 2021 12:36:56 +0100 Symposium zur Gameskultur: Jetzt mitmachen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3783/ Bis 7. März kann man sich mit einem Thema für das Science MashUp am 24. April bewerbenAm diesjährigen Symposium „Science MashUp: XR – Gesellschaft – Utopien“ kann man einfach als Gast teilnehmen oder selbst mit Themen aus Game Studies, Spielkultur und –technik beitragen. Im Rahmen der 15. Langen Nacht der Computerspiele an der HTWK Leipzig rufen die Veranstalter zum Einreichen von Abstracts für Symposium und Tagungsband auf.

Das Science MashUp 2021 findet am Samstag, 24. April 2021, von 16 bis 19 Uhr an der HTWK Leipzig als virtuelle Konferenz mit Screencasts und Online-Interaktionen statt. Das Tagungsformat ist ein Mashup aus klassischen Vorträgen von maximal 10 Minuten Länge oder einem visualisierten Beitrag nach Art eines Pecha Kucha (20 Bilder á 20 Sekunden).

Utopien, Dystopien

Die Beiträge können sowohl aktuelle als auch mögliche zukünftige utopische und dystopische Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Kultur und Umwelt mit aktuellen (oder zukünftigen) digital erweiterten Realitäten beleuchten. Die Palette reicht von gesellschaftlicher Kritik oder utopischen Gesellschaftsentwürfen von und mit Computerspielen bis zur technischen und künstlerischen Umsetzung digital erweiterter Realitäten (VR/XR). 

Der Tagungsband soll noch im laufenden Jahr in der 2020 aufgelegten Reihe „Leipziger Beiträge zur Computerspielekultur“ (Springer VS) erscheinen. Die Herausgeber Prof. Gabriele Hooffacker und Dr. Benjamin Bigl bitten um Einreichen eines Abstracts bis 7. März 2021 an computerspielenacht (at) htwk-leipzig.de .

Tagungsband

Unter dem Titel „Science MashUp. Zukunft der Games“ ist der Tagungsband zum Symposium des vergangenen Jahres bei Springer VS erschienen.

Mehr zum Science MashUp 2021

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news-3780 Tue, 09 Feb 2021 12:20:24 +0100 Schnee und Eis und andere fachbezogene Angebote https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3780/ Die Hochschulbibliothek stellt E-Books zum Thema Winter vorLeipzig versinkt im Schnee, vieles steht still. Die Bibliothek ist nach einem Tag wetterbedingter Schließung wieder montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr für die Abholung vorbestellter Literatur geöffnet.

Die elektronischen Angebote stehen wie gewohnt zur Verfügung. Darunter sind auch E-Books, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema „Winter, Schnee und Eis“ beschäftigen:

Bartels, Frank: Eskimos kennen mehr als 100 Wörter für Schnee: Kommunikations- und Verhaltensstrategien für Verkäufer

Braghin, Francesco: The Engineering Approach to Winter Sports

Büttner, Urs: Phänomene der Atmosphäre: Ein Kompendium literarischer Meteorologie

Fellin, Wolfgang: Einführung in Eis-, Schnee- und Lawinenmechanik

Frost, Sabine: Whiteout : Schneefälle und Weißeinbrüche in der Literatur ab 1800

Hall, Dave: Winter in the Wilderness: A Field Guide to Primitive Survival Skills

Pasquier, Roger: Birds in Winter: Surviving the Most Challenging Season

Youens, Susan: Retracing a Winter's Journey: Franz Schubert's "Winterreise"

Viele weitere Themenkomplexe finden Sie auf der Bibliothekswebseite unter dem Menüpunkt „Fachbezogen recherchieren“ sowie unter „Sammlungen“ im Katalog.

Das Bibliotheksteam bleibt für individuelle Fragen per E-Mail und in virtuellen Sprechstunden erreichbar.

Kommen Sie gut durch den Schnee!

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news-3779 Mon, 08 Feb 2021 12:46:00 +0100 Arbeiten und Studieren in der Pandemie: Aktuelle Regelungen der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3779/ Weiterhin keine Präsenzveranstaltungen - Regelungen gelten zunächst bis 4. AprilDie Hochschulleitung hat die Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie an der HTWK Leipzig aktualisiert und fortgeschrieben.
Die einzelnen Dokumente haben eine grundsätzliche Geltungsdauer bis zum 4. April 2021.

Insbesondere gilt, dass bis zum 15. März 2021 die Mobile Arbeit grundsätzlich für alle Büro- oder vergleichbare Tätigkeiten ermöglicht werden soll, soweit dem dienstliche Belange nicht entgegenstehen. Danach sollen die zuletzt gelebten Regelungen (mindestens durchschnittlich ein Tag Präsenz je Woche) wieder aufleben.
Präsenzveranstaltungen finden weiterhin nicht statt. Es ist komplett auf die Nutzung digitaler Lehrformate umzustellen.
Die Prüfungen sollen grundsätzlich in digitalen oder sonstigen ortsungebundenen Formaten durchgeführt werden, die Prüfungen des Wintersemesters 2020/2021 sollen nicht verschoben werden.
Labore und Werkstätten können für Einzelpersonen unter Beachtung besonderer Schutzkonzepte geöffnet werden.

Alle Informationen finden Sie im Hygienekonzept der HTWK Leipzig bzw. hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

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HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3774 Thu, 04 Feb 2021 08:52:29 +0100 Beeinflusst die Wohngegend das Körpergewicht von Kindern? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3774/ Dr. Ulrike Igel erhält Dissertationspreis 2020 der Stiftung HTWK und gibt mit ihrer Forschung entscheidende Impulse zur gesundheitsfördernden Gestaltung von Städten

„Gerade jene Kinder haben ein höheres Risiko übergewichtig zu werden, die in Stadtteilen aufwachsen, in denen besonders viele Erwerbslose oder weniger gebildete Menschen wohnen – und das unabhängig vom Sozialstatus ihrer Eltern“, sagt Dr. Ulrike Igel. In ihrer Doktorarbeit erforschte sie, welchen Einfluss soziale Ungleichheit und Umweltfaktoren auf das Körpergewicht von Mädchen und Jungen haben und wie Wohngegenden gestaltet werden können, um Übergewicht vorzubeugen. Für ihre innovative Arbeit in der Adipositasforschung zeichnete die Stiftung HTWK sie im Dezember 2020 mit dem mit 3.000 Euro dotierten Dissertationspreis aus.

Für die Auswirkungen der Wohnumgebung interessierte sich Igel schon früh. „Ich lebte eine Weile in einem Stadtteil, in dem ich jeden Morgen an der Bushaltestelle streitende, rauchende, trinkende und perspektivlos wirkende Menschen sah. Ich hatte das Gefühl, diese ‚Depression‘ färbt ab“, so die 39-Jährige, die ab 2001 an der HTWK Leipzig Sozialwesen studierte. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule arbeitete sie ab 2007 an verschiedenen stadtteilbezogenen Projekten zur Gesundheitsförderung mit.

Etwa 15 Prozent aller Kinder sind übergewichtig

Zuletzt führte sie mit Kolleginnen und Kollegen das Forschungsprojekt „Grünau bewegt sich“ durch. Viele ihrer darin erarbeiteten Erkenntnisse flossen in ihre Doktorarbeit mit ein. „In Kooperation mit der Universitätskinderklinik und der Stadt Leipzig entwickelten wir Ansätze, um Stadtteile gesundheitsförderlicher zu machen. So haben wir etwa mit zwei Grundschulen Gestaltungsideen für einen bewegten Schulweg erarbeitet“, sagt Igel.

Etwa 15 Prozent aller Kinder in Deutschland sind übergewichtig. Diese Kinder haben häufiger mit Folgekrankheiten wie Diabetes oder Depressionen zu kämpfen. Neben der Bildung und dem Einkommen der Eltern spielen auch die sozialen und baulichen Verhältnisse in der Umwelt eine Rolle für die kindliche Entwicklung, wie Igel in ihrer Doktorarbeit herausfand. „Förderlich ist es zum Beispiel, wenn Wohngebiete sicher sind, ein guter Zusammenhalt unter den Bewohnerinnen und Bewohnern herrscht und es attraktive Grün- und Erholungsflächen gibt“, sagt Igel.

Für ihre Forschung wertete Ulrike Igel Daten zur Lebensmittelumwelt in den Leipziger Stadtteilen Neustadt-Neuschönfeld, Grünau-Nord und Schleußig sowie der Schuleingangsuntersuchung aller Leipziger Schulanfängerinnen und Schulanfänger aus. „Eine meiner Fallstudien zeigte, dass im Vergleich zum ‚privilegierten‘ Stadtteil Schleußig in sozial benachteiligteren Gebieten der Anteil von Läden, die ungesundes Essen anbieten, wie Fastfoodläden oder Kioske, doppelt so hoch war.“

Forschung von hoher gesundheitswissenschaftlicher Relevanz

Fast acht Jahre forschte Igel zum Zusammenhang von Wohnumgebungen und Gesundheit an der HTWK Leipzig und der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Ihr kooperatives Promotionsvorhaben wurde für drei Jahre mit einem Stipendium des Europäischen Sozialfonds gefördert. 2019 verteidigte sie ihre Doktorarbeit „Zur Bedeutung von sozialer Ungleichheit und Umweltfaktoren in der Entstehung und Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindesalter“ mit der Bestnote „summa cum laude“. Die Auszeichnung mit dem Dissertationspreis, der 2020 von der Leipziger Stadtbau AG gestiftet wurde, zeigt aber nicht allein, von welch hoher gesundheitswissenschaftlicher, sozialer und politischer Relevanz ihre Forschung ist. So wurde das Projekt „Grünau bewegt sich“, an dem Igel maßgeblich mitgewirkt hat, 2019 mit dem Präventionspreis der Deutschen Adipositas-Gesellschaft gewürdigt.

Ulrike Igels fast 20-jährige wissenschaftliche Karriere an der HTWK Leipzig nimmt aber nun ein Ende, denn im April 2021 wird sie eine Vertretungsprofessur für „Soziale Arbeit im Sozialraum“ an der Fachhochschule Erfurt antreten. „Damit kann ich gut an meine bisherige Arbeit anknüpfen. Ich freue mich sehr darauf. Ich bleibe aber weiter in Leipzig wohnen und vielleicht konzipiere ich später auch mit den Kolleginnen und Kollegen der HTWK Leipzig gemeinsame Projekte“, so Igel. 

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GRADZ > StartseiteFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3768 Mon, 01 Feb 2021 07:59:00 +0100 Prof. Dr. Andreas Hartmann folgt Ruf an die HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3768/ Der promovierte Informatiker tritt zum 1. Februar neue Stelle als Professor für „Angewandte Informatik mit Schwerpunkt verteilte Anwendungen und deren Sicherheit“ an.Professor Hartmann studierte Informatik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. An der dortigen Fakultät für Mathematik und Informatik promovierte er 2006 zum Thema „Eine Methode der effizienten und verifizierbaren Programmannotation für den Transport von Escape-Informationen“.

Seit 2015 hatte Prof. Hartmann die Professur für „Praktische Informatik mit dem Schwerpunkt Software-Engineering“ an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) inne. Wichtige berufliche Stationen waren zuvor das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur, wo er als Verantwortlicher für Grundsatzfragen der IT-Strategie und IT-Controlling tätig war, und die Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er u.a. als Leiter der Stabsstelle für Information und Kommunikationsdienste arbeitete.

Schwerpunktmäßig forscht Prof. Hartmann zu den Themen Digitalisierung (Enterprise Architektur, Daten- und Modell getriebene Architekturansätze, Optimierung von IT-Landschaften), Clouds (skalierbare Cloud-Infrastrukturen, IT-Operation-Model) und Cybersicherheit.

Prof. Hartmann wird an der Fakultät Digitale Transformation das Lehr- und Forschungsgebiet „Angewandte Informatik“ vertreten, mit folgenden Schwerpunkten:

  • verteilte Anwendungen (mit Fokus auf der Konzeption und Implementierung verteilter Anwendungssysteme, u. a. im Kontext der Entwicklung cloudbasierter Software-Systeme, Anwendungen für mobile Systeme sowie der Transformation bestehender Lösungen zu Diensten auf Grundlage von Microservices) sowie
  • Sicherheit und Zuverlässigkeit im gesamten Lebenszyklus verteilter Anwendungen.

Prof. Hartmann wird u.a. Lehrveranstaltungen zu „Verteilte Anwendungen“, „Komplexe Systeme“, „Webtechnologien“ und „Digitalisierung“ halten.

Prof. Dr. Ulf Schemmert, Dekan der Fakultät Digitale Transformation:
„Prof. Hartmann erweitert die Fachkompetenz unserer Fakultät mit seiner Expertise auf den Gebieten der Verteilten Anwendungen und Systemsicherheit. Seine große fachliche Breite wird durch seine einschlägige Praxiserfahrung ergänzt. Aufgrund seiner anwendungsorientierten Forschung mit Partnern aus der Wissenschaft und der Industrie ist er im Berufungsgebiet bestens vernetzt. Seine langjährige Lehrerfahrung als Hochschullehrer rundet sein Profil ab.“

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news-3767 Mon, 01 Feb 2021 07:50:00 +0100 Prof. Dr. Slavisa Aleksic zum Professor an die Fakultät Digitale Transformation berufen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3767/ Der Experte für Netzwerktechnologien, Netzwerkmanagement und Nachhaltigkeit der Informations- und Kommunikationssysteme nimmt zum 1. Februar seine Tätigkeit als Professor für „Netzwerktechnologien und Netzwerkmanagement“ auf.Professor Aleksic absolvierte sein Diplomstudium im Bereich Automatisierungs- und Regelungstechnik an der Technischen Universität Wien. Seine Dissertation im Bereich der optischen Übertragungstechnik und photonischen Netze zum Thema „Design of Packet-Switched Access Nodes for Time-Multiplexed Photonic Networks“ wurde mit Bestnote bewertet. 2017 habilitierte er sich an der TU Wien für das Fach Kommunikationsnetze. Nachdem Aleksic viele Jahre an der TU Wien als (Senior) Researcher and Lecturer sowie Assistant Professor tätig war, wurde er 2015 an die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) zum Professor für Telekommunikationstechnik mit Schwerpunkt Netzwerkplanung und -management berufen.

Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Arbeit ist das Netzwerk- und Systemmanagement, welches er ganzheitlich von der physikalischen Grundlage über OAM-Konzepte bis hin zu gesellschaftlichen und umweltbezogenen Auswirkungen betrachtet. Er verknüpft seine Forschung intra- und interdisziplinär und bringt beispielsweise seine Fachkompetenz zu photonischen Effekten in das Wissensgebiet der Quantenkryptographie ein.

Prof. Aleksic wird an der Fakultät Digitale Transformation das Lehr- und Forschungsgebiet „Netzwerktechnologien und Netzwerkmanagement“ vertreten. Schwerpunkte sind Planung, Analyse und Management von Telekommunikationsnetzen bis hin zu Data Center Networks, Architektur von Netzinfrastrukturen insbesondere auf Grundlage optischer Übertragungssysteme sowie systemtheoretische Ansätze zur Leistungsanalyse von Netzinfrastrukturen. Lehrveranstaltungen zu Netzinfrastrukturen sowie Netzwerkmanagement und -planung einschließlich der besonderen Aspekte der Telekommunikationsnetze werden durch die Professur abgedeckt.

Prof. Dr. Ulf Schemmert, Dekan der Fakultät Digitale Transformation:
„Mit Prof. Aleksic gewinnen die Studierenden nicht nur einen Lehrenden mit langjähriger Lehrerfahrung im Berufungsgebiet, sondern wir als Fakultät an der HTWK Leipzig einen exzellenten Forscher mit internationalem Renommee. Prof. Aleksic kann zahlreiche Publikationen als Erst- bzw. Co-Autor in renommierten internationalen Zeitschriften vorweisen, die zum Teil Best Paper Awards erhielten. Im forschungsstarken Umfeld der TU Wien hat er erfolgreich an der Akquise und Durchführung von mehr als 20 nationalen und internationalen Projekten mit Industrieunternehmen und Forschungsinstitutionen mitgewirkt.“

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news-3757 Tue, 26 Jan 2021 20:24:12 +0100 Prüfungsvorbereitung in den Fremdsprachen https://www.htwk-leipzig.de/leben/fremdsprachen/zusatzangebote/ Bereich Fremdsprachen & Interkulturalität bietet verschiedene Online-Angebote für Studierende an 

 

 

 

 

 

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news-3754 Mon, 25 Jan 2021 15:41:00 +0100 Verlängerter BAföG-Anspruch durch Verlängerung der Regelstudienzeit https://www.studentenwerk-leipzig.de/bafoeg-finances/aenderung-im-hochschulfreiheitsgesetz-wegen-corona-laengerer-bafoeg-anspruch?fbclid=IwAR2d7CJZMFPsep7rfFcpneuu24qb8P3kBFheaDctM2bzvkjgLxQODhXjA1w Das Studentenwerk Leipzig informiert: Verlängerung um maximal zwei Semester 

 

 

 

 

 

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news-3745 Wed, 20 Jan 2021 10:47:06 +0100 Verlängerung der Regelstudienzeit gesetzlich geregelt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3745/ Individuelle Regelstudienzeit für Sommersemester 2020 und aktuelles Wintersemester automatisch um jeweils ein Semester verlängertLernen unter den Bedingungen der Covid-SARS2-Pandemie stellt für Studierende eine große Herausforderung dar. In allen Studiengängen (bis auf einige Studiengänge im kooperativen Modell und die weiterbildenden Studiengänge) hatten die Prüfungsausschüsse eine Nichtanrechnung des Sommersemesters 2020 gemäß § 20 Abs. 5 SächsHSFG beschlossen. Damit sollten die besonderen Bedingungen, unter denen das Studium stattfand, gewürdigt, prüfungsrechtliche Fristverlängerungen in Kraft gesetzt und auch eine Indizwirkung im Hinblick auf den BAföG-Bezug gesetzt werden.

Inzwischen wurde eine gesetzliche Lösungfür alle sächsischen Studierenden verabschiedet: Der Sächsische Landtag hat eine entsprechende Corona-bedingte Änderung des Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes beschlossen. Auf Antrag der Koalitionsfraktionen CDU, GRÜNE und SPD wird nach Empfehlungen der Landesrektorenkonferenz, der Konferenz sächsischer Studierendenschaften und der sächsischen Studentenwerke die individuelle Regelstudienzeit aller Studierenden, die immatrikuliert und nicht beurlaubt sind, für das Sommersemester 2020 und das Wintersemester 2020/21 gesetzlich um jeweils ein Semester verlängert. Die Regelung tritt automatisch in Kraft.

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme von verlängerter individueller Regelstudienzeit und Nichtanrechnung des Semesters (Doppelbegünstigung) ist durch das Gesetz ausgeschlossen. Gleichzeitig wirkt das Gesetz im Hinblick auf die Fristen für Langzeitstudiengebühren und Zweitstudiengebühren.

Mit der Umsetzung des Gesetzes sind einige weitere Fragen verbunden. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kunst und Tourismus erarbeitet derzeit eine Verordnung und Auslegungshinweise für alle sächsischen Hochschulen, damit eine Gleichbehandlung der sächsischen Studierenden gewährleistet ist. Sobald die entsprechende Verordnung vorliegt, werden die HTWK-Studierenden über die weiteren Einzelheiten informiert. Bis dahin wird um Verständnis dafür gebeten, dass Anfragen zu diesem Sachverhalt derzeit in der Regel noch nicht abschließend beantwortet werden können.

Hintergrund:
In der 19. Sitzung des 7. Sächsischen Landtages am 16.12.2020 wurde das Bildungsstärkungsgesetz (Drs. 7/4792) unter TOP 4 abschließend beraten. Die Änderung zur Regelstudienzeit findet sich unter §114a auf Seite 53 in der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Schule und Bildung.

>> Beschlussempfehlung des Ausschusses für Schule und Bildung (Drs 7/4792) zum Gesetzentwurf der Staatsregierung "Gesetz zur Stärkung der frühkindlichen und schulischen Bildung (Bildungsstärkungsgesetz)" (Drs 7/3650)

Weitere Informationen zu aktuellen Prüfungsregelungen

Wichtig: Durch die Verlängerung der Regelstudienzeit verlängert sich auch der BAföG-Anspruch um maximal zwei weitere Semester.
Alle Informationen dazu auf den Seiten des Studentenwerks Leipzig

 

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news-3744 Wed, 20 Jan 2021 10:12:21 +0100 Martin Weisbrich verteidigt Promotion erfolgreich https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3744/ Thema „Verbesserte Dehnungsmessung im Betonbau durch verteilte faseroptische Sensorik“Am 16.12.2020 hat Martin Weisbrich seine Dissertation zum Thema „Verbesserte Dehnungsmessung im Betonbau durch verteilte faseroptische Sensorik“ erfolgreich an der TU Bergakademie Freiberg verteidigt.
Martin Weisbrich ist seit 2015 als Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Betonbau (IfB) der HTWK Leipzig tätig. Sein kooperatives Promotionsverfahren wurde durch Prof. T. A.  Bier (TU Bergakademie Freiberg) und Prof. Klaus Holschemacher (IfB) betreut.
Das Promotionsthema hat enormes Potential, sowohl in wissenschaftlicher Hinsicht als auch für Monitoring-Aufgaben bei der Bauwerksüberwachung.
Weisbrich: „Ich freue mich, auch nach Abschluss meiner Promotion weiter am IfB wissenschaftlich tätig sein zu können. Mein Ziel ist es nun, die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu validieren und in der Baupraxis anzuwenden.“
Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes, der HTWK Leipzig und des SMWK und ist damit ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Wissenschaftsförderung an der Hochschule der angewandten Wissenschaften in Sachsen.

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news-3737 Mon, 18 Jan 2021 14:47:08 +0100 1.500 Teilnehmende: Tag der offenen Hochschultür auch digital ein Erfolg https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3737/ HTWK Leipzig verlegte Tag der offenen Hochschultür pandemiebedingt erstmals in die virtuelle WeltAm 14. Januar fand der Tag der offenen Hochschultür an der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) statt. Zwischen 9 und 14 Uhr konnten Schülerinnen und Schüler, aber auch andere Studieninteressierte an insgesamt mehr als 50 Einzelveranstaltungen teilnehmen. Insgesamt konnten mehr als 1.500 Besuche verzeichnet werden - zum Tag der offenen Tür 2020, der ja in Präsenz stattfand, kamen rund 1.600 Interessierte an die Hochschule. Das zeigt, dass das virtuelle Format dem Interesse keinen Abbruch tat und eine erfolgreiche Form in Pandemiezeiten sein konnte.

„Mit großer Spannung haben wir diesem Tag der offenen Tür im neuen Format entgegengefiebert. Wie würden die verschiedenen Angebote angenommen, werden die Studieninteressierten die telefonische Studienberatung überhaupt nutzen? Umso mehr freuen wir uns, dass der Tag auf so großes Interesse gestoßen ist!“, berichtet HTWK-Studienberaterin Anne Herrmann. „Spürbar war an vielen Stellen, dass die Studieninteressierten dankbar sind für den direkten Austausch, die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und Einblicke in die Hochschulwelt zu bekommen.“ Bei den beiden Webinaren zur Studienorientierung wurden so viele individuelle Fragen gestellt wie noch nie zuvor. Vor allem das persönliche Gespräch mit den Studis und deren Erfahrungsberichte wurden beim Feedback als sehr wertvoll bewertet. Eine Teilnehmerin schrieb am Ende in den Chat: „Ich hab einige Sachen gelernt, von denen ich vorher noch gar nichts wusste! Ihr habt alles total gut erklärt und alle Fragen beantwortet – danke!“.

Digitale Angebote sollen in Zukunft die Präsenzveranstaltung ergänzen

Auch bei der Vorstellung des kooperativen Studiengangs Fernsehproduktion füllte sich der digitale Raum mit mehr als 20 Personen. Professorin Gabriele Hooffacker brachte den Interessierten die Studieninhalte anhand von Kurzfilmen der eigenen Studierenden näher. Anschließend stand sie den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort in allen Fragen rund um das duale Studium und teilt ermutigend Erfahrungen und Tipps für die Bewerbung.

Zu den „Spitzenreitern“ bei den Veranstaltungen gehörten BWL/International Management mit gut 100 Teilnehmenden, bei den drei Veranstaltungen von Architektur waren es insgesamt rund 240 Interessierte. Matthias Grunwald, Professor für Städtebau, zeigte sich begeistert: „Das digitale Format hat hervorragend funktioniert und viele Vorteile mit sich gebracht. Zum einen gab es die Möglichkeit, auch im Chat Fragen zu stellen. Zum anderen fand durch die Kameras dennoch ein persönlicher Austausch statt. Fazit: Es ist natürlich besser, die Leute live und in Farbe kennenzulernen. Aber vielleicht könnte man die guten Erfahrungen mit dem Digitalen als Ergänzung für die Zukunft mitnehmen.“
Anne Herrmann ergänzt, dass sich dennoch alle darauf freuten, wenn solche Angebote und das Studium selbst endlich wieder „normal“ stattfinden können.

Vermutlich wird es in Zukunft auf einen Mix aus beiden Formaten hinauslaufen, sobald Präsenz-Veranstaltungen wieder möglich sind.

Text: Sophie Goldau

Mehr auf den Seiten unserer Studienberatung (inkl. filmischer Rückblick unseres Hochschulfernsehens floidtv)

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news-3733 Mon, 18 Jan 2021 10:15:31 +0100 Dr. Jochen Staude mit Albert-Geutebrück-Medaille ausgezeichnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3733/ Ehemaliger Schriftführer des Fördervereins erhält die höchste Auszeichnung des VereinsFür seine über 20-jährigen Arbeit für den Förderverein der HTWK Leipzig wurde Dr. Jochen Staude am 15.10.2020 mit der Albert-Geutebrück-Medaille ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung vom 1. Vorsitzenden des Fördervereins, Prof.Markus  Krabbes, und dem Rektor der HTWK Leipzig, Leipzig Prof. Mark Mietzner.

Nicht nur durch seine vielen Arbeitsaufgaben während seiner aktiven Dienstzeit ist er mit der Hochschule so vertraut wie kaum ein anderer. Er selbst ist ein „Kind der HTWK Leipzig“.
Lange bevor es die Hochschule in ihrer heutigen Form gab, stieß der gelernte Leichtmetallbauer zur damaligen „Hochschule für Bauwesen Leipzig“, die 1954 gegründet worden war. 1963 begann er hier sein Studium in der 11. Matrikel, ging zum Ingenieurprakti­kum an das Moskauer Bauingenieurinstitut und schloss 1969 mit dem Diplom ab. Den Doktortitel erwarb er sich 1978 mit dem Thema „Nachhärtung wärmebehandelter Betonfertigteile“. Als er nach der Promotion in die Praxis einsteigen wollte, bot man ihm an, doch an der Hochschule wei­terzumachen. Frisch promoviert arbeitete Jochen Stau­de dann seit 1979 beim Prorektor für Naturwissen­schaften und Technik der Technischen Hochschule Leip­zig. 1990 wurde Jochen Staude dann Referent des Rektors an der in Gründung befindlichen HTWK Leipzig.

2008 ging Dr. Staude in den Ruhestand, und arbeitete doch noch weiter. Für den 1994 gegründeten Förderverein der HTWK Leipzig war Dr. Staude Mitgründer und als Schriftführer bis 2019 im Vereinsvorstand aktiv. Für sein großes Engagement über viele Jahre hinweg, in denen sich Dr. Staude stets motivierend und inspirierend in alle Aufgaben des Vereins eingebracht hat, wurde ihm die höchste Auszeichnung des Vereins zuerkannt.

Die Mitglieder des Fördervereins danken Dr. Staude herzlich für sein Engagement und wünschen ihm alles Gute.

Text: Sarah Skalischus

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news-3724 Thu, 14 Jan 2021 14:30:05 +0100 Wie kann man Tiere aus dem Weltall beobachten? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3724/ HTWK-Professor Marco Krondorf hält Live-Online-Vorlesung bei „Kinderuni Vogtland“ (23.1., kostenfrei)Auch die Kinderuni Vogtland ist coronabedingt auf Online-Vorlesungen umgestiegen. Die nächste hält Prof. Dr. Marco Krondorf, Nachrichtentechniker der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig).

Am 23. Januar (Start ist 10:30 Uhr) erklärt er, wie mithilfe der Internationalen Raumstation ISS Tierbewegungen – also Tiere, die wandern oder ziehen, wie zum Beispiel Zugvögel - auf der Erde beobachtet werden können. Das gelingt durch das Zusammenspiel von Funksendern und Satelliten. Wie das genau funktioniert, ist in der Vorlesung zu erfahren.
„Das ist eines meiner Hauptarbeitsgebiete im Fachbereich Nachrichtentechnik der HTWK Leipzig. Die Zusammenarbeit mit den Biologen ist für mich etwas ganz Besonderes, da die Entwicklung eines ultra-leichten Funktierbeobachtungssystems eine enorme fachliche Herausforderung darstellt“, so der Professor.

Bildungsangebot für Kinder im ländlichen Raum

Marco Krondorf unterstützt die Kinderuniversität Vogtland in Zusammenarbeit mit Prof. Andreas Knopp. Er ist ein echter Vogtländer: Aus Bad Elster stammend, lehrt er heute Satellitenkommunikation an der Universität der Bundeswehr München. Er und Marco Krondorf arbeiten eng auf dem Gebiet der Satellitenkommunikation zusammen.

„In den großen Metropolen gehören inzwischen unzählige Hochschulangebote für Kinder ab dem frühen Grundschulalter zur Normalität. Umso mehr freue ich mich, dass Prof. Gunter Krautheim – wie ich ein Vogtländer und Alt-Rektor der Westsächsischen Hochschule Zwickau – ein vergleichbares ein Angebot auch hier im Vogtland auf die Beine gestellt hat. Wir wollen dazu beitragen, dass der ländliche Raum gerade im Bereich der Bildung schritthalten kann, und wir sind sehr froh und dankbar, dass wir auch hier im Vogtland renommierte Experten wie Marco Krondorf gewinnen können“, so Knopp.

Gunter Krautheim ergänzt: „Unsere Kinderuni soll Lust auf Naturwissenschaft machen und zeigen, wie vielfältig und interessant die sächsische Forschungslandschaft ist. Viele Dozentinnen bzw. Dozenten stammen aus sächsischen Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Im Durchschnitt nehmen 100 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren an einer Vorlesung teil. Durch den Digitalisierungsschub aufgrund der Pandemie erreichen wir sogar noch mehr Kinder – auch solche, die nicht Vogtland leben. Das freut uns natürlich.“

Weitere Informationen:

Zur nächsten Kinderuni-Vorlesung am 23.01. (Anmeldung bitte bis 20.01.):
https://www.das-vogtland-sind-wir.de/schueler-studierende/aktuelles/online-vorlesung-kinder-uni

Allgemeine Infos zur Kinderuni, Kontakt und Anmeldung: www.kinderuni-vogtland.de

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HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-3709 Tue, 05 Jan 2021 20:13:14 +0100 Nicht nur in der Pandemie systemrelevant https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3709/ HTWK-Selbsthilfegruppe „geist:reicht“ für psychisch erkrankte Studierende feiert zehnjähriges BestehenZwischen 2005 und 2016 ist die Zahl der psychischen Erkrankungen bei 18- bis 25-Jährigen um 38 Prozent gestiegen, so der Arztreport der Barmer-Krankenkasse 2018. Jedoch bedeutet das nicht, dass auch zwangsläufig mehr Menschen erkranken. Laut Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, suchen sich mehr Menschen Hilfe, Ärzte erkennen Depressionen besser – und es bestehen mehr Hilfsangebote.

Das sah 2010 auch in Leipzig noch ganz anders aus. Martin Trippmacher erinnert sich: „Ich war damals Student in der Abschlussphase und aufgrund mehrerer persönlicher Schicksalsschläge psychisch sehr belastet. Im Hochschulumfeld gab es damals leider kaum hilfreiche Unterstützung.“ Der damalige HTWK-Medientechnik-Student wollte mit anderen Betroffenen Erfahrungen austauschen und gründete die Selbsthilfegruppe „geist:reicht“. Nach dem Prinzip „von Studierenden für Studierende“ trifft sich die Gruppe seit 2012 jede Woche auf dem Campus der HTWK Leipzig, seit 2011 kann sie sich als anerkannte Hochschulgruppe bezeichnen. „Es kommen Studierende aller erdenklichen Studienrichtungen und Hochschulen zu uns. Gerade diese Vielfalt ist sehr wertvoll und bereichernd, wenn es darum geht, voneinander zu lernen und über den Tellerrand des eigenen Studiengangs hinauszuschauen“, berichtet Trippmacher. Die meisten Mitglieder seien Studierende der Universität Leipzig, etwa ein Viertel bis ein Drittel seien auch Studierende der HTWK oder anderer Hochschulen. „Hin und wieder kommt auch mal jemand extra aus Dresden oder Chemnitz zu unseren Treffen mit dem Semesterticket angereist“, so Trippmacher.

Studium heißt Herausforderung

Ein Studium ist für junge Menschen „eine anspruchsvolle Herausforderung an die eigene Leistungsfähigkeit im Rahmen der akademischen Erwartungen“, heißt es auf der Website der Gruppe. Diese Konstellation biete Nährboden für psychische Erkrankungen, welche nicht selten mit Arbeitsstörungen einhergehen und damit den Verlauf und den erfolgreichen Abschluss eines Studiums gefährden.
Hier möchte „geist:reicht“ ansetzen: Mit dem Schwerpunktthema Arbeitsstörung vermitteln die Beteiligten einander wichtige Informationen, unterstützen sich gegenseitig und suchen nach konstruktiven Lösungen für ihre Probleme. Die Vielfalt ist dabei recht groß: „Angefangen von spezifischen Studienproblemen bis hin zu ganz persönlichen Themen ist alles möglich“, sagt Trippmacher, der die Gruppe nach wie vor ehrenamtlich mitbetreut. Derzeit seien es etwa fünf bis acht Studierende, die wöchentlich zusammenkommen.

 

Gemeinsam durch die Krise

Trotz der Pandemie konnte die Gruppe ihre Präsenztreffen bisher weitgehend aufrechterhalten. Das ist für die Mitglieder besonders wichtig: „Bei Online-Treffen würde effektiv sehr viel untergehen, gerade im Hinblick auf non-verbale Kommunikation von Emotionen“, erklärt Trippmacher. Im Rahmen der aktuell geltenden Corona-Schutz-Verordnung des Freistaates Sachsen gilt die Arbeit von Selbsthilfegruppen im Sinne der Krankheits- und Problembewältigung als systemrelevant und kann in kleinen Gruppen mit entsprechenden Schutzvorkehrungen stattfinden. „Allerdings werden wir im Zuge der nun deutlich ausgedehnteren ‚Weihnachtsferien‘ vorübergehend Online-Treffen anbieten.“
Laut der Deutschen Depressionshilfe haben Menschen mit Depressionen stärker unter dem Lockdown im Frühling gelitten als die Allgemeinbevölkerung. Und auch für Studierende sehen Experten Gefahren darin, dass im Lockdown die psychischen Widerstandskräfte bei einer großen Zahl von ihnen überfordert sein könnten.
Das kann auch Trippmacher bestätigen: „Neben allgemeiner Verunsicherung und mangelnder Planungsperspektive sind die eigenständige Studienmotivation und die isolatorische Distanz zu Mitstudierenden (aber auch Lehrenden) das größte Problem, was sich unter anderem auch auf die Tagesstruktur negativ auswirkt und etwa im Hinblick auf ein schwindendes Selbstwertgefühl zusätzliches Leid erzeugt.“ Aber auch sonst typische Themen wie beispielsweise Einsamkeit oder Finanzierungsprobleme seien in den Gesprächsrunden der Gruppe derzeit deutlich präsenter. Umso wichtiger, dass „geist:reicht“ seit zehn Jahren – und auch während einer Pandemie – eine Anlaufstelle für Hilfesuchende bietet: Laut Trippmacher ist der Zulauf in den letzten Monaten erkennbar gestiegen: „Die Zunahme der Anfragen im Laufe dieses Jahres liegt inzwischen bei etwa 50 Prozent mehr als noch 2019. Die tatsächliche Teilnehmerzahl bei den Gruppentreffen hingegen ist um rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.“


Weitere Informationen:
http://www.geistreicht.de/
https://stura.htwk-leipzig.de/ueber-uns/hochschulgruppen/geistreicht/

Text: Sophie Goldau

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3697 Tue, 22 Dec 2020 07:21:37 +0100 Erfolgreiche Promotionsverteidigung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3697/ Alexander Kahnt vom Institut für Betonbau der HTWK Leipzig hat am 15.12.2020 erfolgreich seine Dissertation verteidigtSeine wissenschaftliche Arbeit, die dem Thema „Die Gebäudehülle der Zukunft“ gewidmet ist, befindet sich inhaltlich an der Schnittstelle von Materialforschung, Bauphysik und Nachhaltigkeit.
Die Dissertation entstand im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens, das von Prof. John Grunewald (TU Dresden, Institut für Bauklimatik) und Prof. Klaus Holschemacher (HTWK Leipzig, Institut für Betonbau) betreut wurde.

Alexander Kahnt ist sich sicher, dass die von ihm erbrachten wissenschaftlichen Ergebnisse schon bald in der Praxis umgesetzt werden können: „Dem Textilbeton gehört die Zukunft. Ich freue mich, dass ich mit meinen Forschungsergebnissen wichtige Voraussetzungen für die Anwendung dieses innovativen Baustoffes in Fassadenkonstruktionen schaffen konnte“.

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news-3691 Fri, 18 Dec 2020 10:16:12 +0100 Wie DocEmmett Weihnachten rettet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3691/ Frohes Fest! Der IT-Berater des Weihnachtsmannes macht's möglich - Tierische WeihnachtsvorlesungDass Weihnachten in diesem Jahr etwas anders ausfällt als sonst, ist wohl allen klar. Manche befürchten gar, es fällt ganz aus!

Doch 2020 schlug - vor allem wegen der Corona-Pandemie - die Stunde der Informatik. Ohne IT geht gar nichts mehr, digitale Weihnachtsfeiern sind da nur das Tüpfelchen auf dem i.
Unsere praxisorientierte Hochschule hat natürlich die Ärmel hochgekrempelt und es angepackt - unsere Profs. haben ihre digitale Lehre ganz neu aufgestellt.

Einer von ihnen hat es sogar geschafft, gemeinsam mit DocEmmet - dem IT-Berater des Weihnachtsmannes - dafür zu sorgen, dass Weihnachten auch digital bestens funktioniert. Da wurden die Ressourcen optimiert, Prozesse gänzlich neu erstellt, Chance und Risiken abgewogen sowie Engel, Wichtel und Rentiere verplant.

Ergebnis: Weihnachten ist gerettet!

Wie das funktioniert? Einfach reinschauen - viel Spaß!

Weihnachtsvorlesung anschauen (youtube, Dauer ca. 22 Minuten)

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news-3689 Thu, 17 Dec 2020 15:43:25 +0100 Digitaler MuseumsIMPULS zu Nachhaltigkeit in der Museumsarbeit https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3689/ Master »Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum« lädt zur digitalen Veranstaltung ein und nimmt wieder Studienbewerbungen entgegenAm 14. Januar 2021 findet von 15 bis 17 Uhr der erste MuseumsIMPULS mit dem Thema „Allen Widersprüchen zum Trotz?! Nachhaltigkeit in der Museumarbeit“ digital statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Registrierung ist jedoch erforderlich.

Die aktuell geführte Debatte um Nachhaltigkeit und nachhaltiges Handeln hat schon lange die Museen erreicht, doch wird das Thema dort unterschiedlich und kontrovers behandelt. Der erste MuseumsIMPULS – ursprünglich für die Internationale Fachmesse MUTEC 2020 geplant – nimmt die verschiedenen Annahmen und Definitionen des Begrifs Nachhaltigkeit in den Blick. Der Fokus der Vortragsimpulse liegt dabei vor allem auf unterschiedlichen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung in der Museumsvermittlung. Standortbestimmungen und Konzepte über Nachhaltigkeit als (Bildungs-)Ziel musealer Lernorte schildern der Landesverband Museumspädagogik Bayern und das Deutsche Hygiene-Museum Dresden. Auch die Berliner Festspiele und das Architekturbüro Hollenbeck aus Köln sind vertreten – mit Ansätzen und Erfahrungen, wie Ausstellungen nachhaltig umgesetzt werden können.

Veranstaltet wird der „MuseumsIMPULS“ vom Studiengang „Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum“, der sein Bewerbungsportal bis 15. Februar 2021 wieder geöffnet hat. Der Studiengang richtet sich an alle, die bereits im Museumsbereich tätig sind oder dort ihr künfiges Wirkungsfeld sehen und sich mit aktuellen Theorien und angewandter Praxis rund um qualitätsvolle Bildungs- und Vermittlungsarbeit auseinandersetzen möchten.

Wichtige Links

MuseumsIMPULS #01 | Allen Widersprüchen zum Trotz?! Nachhaltigkeit in der Museumarbeit | 15-17 Uhr via Zoom:
Programm: rebrand.ly/museumsimpuls
Registrierung: rebrand.ly/registrierungmuseumsimpuls

Informationen und Bewerbung für den Studiengang „Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum“:
www.htwk-leipzig.de/mpm

Social Media-Kanäle Museum Studies der HTWK:
facebook.com/museumstudieshtwk
instagram.com/museum.studies.htwk

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3685 Thu, 17 Dec 2020 15:23:50 +0100 Sprachkenntnisse testen und gewinnen! https://www.htwk-leipzig.de/leben/fremdsprachen/gewinnspiel Offen für alle: Hochschulkolleg verlost In-Ear-Wireless Kopfhörer für Testteilnahme in Deutsch oder EnglischHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3680 Thu, 17 Dec 2020 07:39:40 +0100 Vorlesungszeit ab Wintersemester 2021/22 wieder 15 Wochen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3680/ Senatsbeschluss wird nächstes Jahr umgesetztAuf der Senatssitzung vom 02. Dezember 2020 wurde beschlossen, dass die HTWK Leipzig zu einer 15-wöchigen Vorlesungszeit übergeht. 
Die 15. Woche ist explizit zur Prüfungsvorbereitung, z. B. für Konsultationen, Tutorien etc. gedacht.

Die Änderung wird erst zum Wintersemester 2021/22 wirksam -  die derzeitgültigen Zeiträume finden Sie aktualisiert im akademischen Kalender.

 

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news-3678 Wed, 16 Dec 2020 16:23:20 +0100 DAAD-Preis für Hanna Kravtsova https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3678/ HTWK verleiht zum 24. Mal in Folge den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ausländische Studierende Hanna Kravtsova kam nach Abschluss eines Bachelorstudiums „Deutsche Sprache und Literatur“ aus der Ukraine nach Deutschland. Es gelang ihr, einen Studienplatz im Bachelorstudiengang Buchhandel /Verlagswirtschaft an der HTWK Leipzig zu erhalten und sie hat dieses Studium mit großem Erfolg - mit der Note 1,9 - absolviert. Nach zwei Bachelorabschlüssen ist sie der HTWK Leipzig treu geblieben und ist aktuell Studentin im Masterstudiengang Verlags- und Handelsmanagement. Und auch hier überzeugte sie bisher mit hervorragenden Leistungen. Am 15. Dezember 2020 hat sie ihre Masterarbeit abgegeben - genau einen Tag vor der Verleihung des Preises, die so für Hanna einen perfekten Abschluss der letzten sieben Jahre darstellt. Und da kommt auch das Preisgeld von 1.000 Euro gerade richtig: Sobald die Pandemieregelungen es wieder zulassen, möchte Hanna es für einen Tauchurlaub nutzen. „Außerdem ist es ein sehr guter Puffer, bis ich den ersten Job nach dem Studium beginne.“

Engagement auch neben dem Studium

Während ihres Studiums engagierte sich Hanna Kravtsova auf vielfältige Weise. So war sie Mitglied der Studienkommission ihres Studiengangs, aktiv im FSR Medien und als Mentorin für ausländische Studierende. Insgesamt bewältigt sie ein enormes Spektrum an Aufgaben, das ihre Leistungsfähigkeit und das große Interesse sowohl am Studienfach als auch an sozialen Tätigkeiten zeigt. Dabei hat sich Hanna Kravtsova überdurchschnittliche fachliche Kompetenzen angeeignet und auch soziale Kompetenzen erworben. Was nach viel Arbeit klingt, ist für Hanna „eigentlich viel Spaß und gar nicht so viel Arbeit. Man profitiert ja selbst davon, wenn man über den eigenen Tellerrand hinaus schaut.“ Deshalb war auch der Preis für sie eine große Überraschung: „Ich wusste gar nicht, dass ich nominiert wurde und war deshalb ganz überrascht als der Anruf kam und habe mich riesig gefreut.“

Prof. Dr. Heiko Hartmann würdigte sie in seinem Gutachten: „Ich nehme Frau Kravtsova insgesamt als mit großer Ernsthaftigkeit und Zielstrebigkeit und mit besonderem Engagement arbeitende, kluge und kulturell wie sozial aktive Studentin mit großem Interesse an Fragen des Medienmanagements und Medienmarketings wahr, die sich für ihr Alter und ihre Semesterzahl bereits eine erstaunliche Branchen- und Marketingkompetenz angeeignet und sich von Anfang an intensiv am universitären und kulturellen Leben in Deutschland beteiligt hat.“

„Wir sind froh, dass er sie für den Preis vorgeschlagen hat, und wir freuen uns sehr, dass Frau Kravtsova im Jahr 2020 den DAAD-Preis für ausländische Studierende erhält. Die Urkunde konnte leider in diesem Jahr pandemiebedingt nicht persönlich übergeben werden und wurde per Post zugestellt. Der Blumenstrauß wurde pünktlich fünf Minuten vor der Online-Preisverleihung angeliefert", ergänzt Prof. Dr. Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung.

Die Preisverleihung - auch online sehr persönlich

„Mittlerweile steht der Strauß ganz oben auf dem Schrank“, lacht Hanna und erzählt, dass sie einen sicheren Ort vor ihrer neugierigen Katze finden musste. „Aber auch da ist er wunderschön!“ Sie ist froh, dass die Preisverleihung auch online einen sehr persönlichen Charakter hatte. „Es war für mich sehr angenehm, dass ich mich persönlich bedanken konnte.“
Auf ihre Zeit an der HTWK Leipzig schaut Hanna positiv zurück. "Ich habe immer vielfältige Unterstützung durch Professoren, MitarbeiterInnen der HTWK und KommilitonInnen erfahren, welche mir stets mit Rat und Tat zur Seite standen. Ein besonderer Dank gilt Frau Kraft und Frau Dr. Päßler, die mir mit viel Herz und Engagement bei allen administrativen Fragen halfen, und Prof. Dr. Hartmann für die vielen Stunden in anregenden, inspirierenden Gesprächen und für seinen unermüdlichen Einsatz für uns Studierende."
Und wo geht es als nächstes hin? Dank ihrer vielfältigen Erfahrungen sieht sich Hanna für ihre Zukunft im Berufsleben breit aufgestellt und möchte nun ganz offen schauen, in welchen Job sie startet. Bei der Suche gilt für sie aber vor allem: „Das Bauchgefühl muss stimmen!“

Herzlichen Glückwunsch!

Text: B.Mikus/M. Nowicki

Weitere Informationen zum DAAD-Preis

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news-3672 Mon, 14 Dec 2020 09:35:38 +0100 Wie die AfD ihr Framing in die Medien bringt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3672/ Eine Masterarbeit an der HTWK Leipzig hat die Strategie der AfD bei den Landtagswahlen 2019 untersucht Zur Medienstrategie der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) zählt es, sich als „bürgerliche Volkspartei“ darzustellen, die sich des „abgehängten Ostens“ annimmt. Diese Einordnung, „Framing“ genannt, haben die Redaktionen der Talkshows im Vorfeld der Landtagswahlen 2019 häufig unkritisch übernommen – und in der Folge auch weitere Medien. Zu diesem Ergebnis kommt die Masterarbeit von Sonja Heyen, die an der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig entstanden und soeben im Carl-Grossmann-Verlag erschienen ist.

Mit insgesamt 49 Prozent direkter und 22 Prozent indirekter Übernahmen des AfD-Framings hat sich an diesem Beispiel die Annahme bestätigt, dass hier das strategische Framing der AfD in das journalistische Framing der Talkshows-Moderatoren und der Redaktionen anderer ausgewählter Leitmedien aufgenommen wurde.

Framing wird von weiteren Medien übernommen

Angelehnt an den Framing-Ansatz hat Sonja Heyen 45 Sendungen öffentlich-rechtlicher Talkshows über die Landtagswahlen im Herbst 2019 mit AfD-Beteiligung hinsichtlich ihres Umgangs mit strategischen Frames analysiert. Sie hat strategische Kommunikationsziele der AfD herausgearbeitet, wie „AfD als bürgerliche Volkspartei“ „abgehängter Osten“, „Klimahysterie“, „Flüchtlingskrise“ usw. Das strategische Framing wurde je nach Thema unterschiedlich übernommen.

In der Folge hat sie die Ergebnisse mit der Anschlusskommunikation ausgewählter Online-Leitmedien verglichen und dazu 411 Beiträge untersucht. „Dabei wurde eine ausgeprägte Übernahme des strategischen Framings der AfD in der medialen Berichterstattung festgestellt“, fasst die Betreuerin der Arbeit, Medienprofessorin Gabriele Hooffacker, zusammen.

Rückbesinnung auf journalistische Standards empfohlen

Dennoch kommt Sonja Heyen zu dem Schluss: „Ist dies auch äußerst kritisch einzuordnen, so zeigt der intramediale Vergleich doch, dass sich eine umfassende, differenzierte Auseinandersetzung mit der AfD mit klaren Gegenpositionen unter Umständen als zielführend erweisen kann.“ Sie empfiehlt den Redaktionen eine Rückbesinnung auf das journalistische Handwerkszeug und dessen Standards.

Der Band „Die AfD in den Medien: Eine Framing-Analyse der Partei am Beispiel politischer Talkshows — aktuelle Studie“ ist als Buch und digital als Open Access in der Schriftenreihe Medienrecht & Medientheorie, herausgegeben von Marc Liesching und Gabriele Hooffacker, erschienen. Hier kann der Band kostenfrei heruntergeladen werden.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3660 Thu, 10 Dec 2020 14:34:03 +0100 Bibliotheksangebote während des Lockdowns und zum Jahreswechsel https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3660/ Eingeschränkte Ausleihe und Rückgabe bis 18.12., vom 19.12.-03.01. geschlossenVom 14. bis 18. Dezember 2020 und ab 4. Januar 2021 ist die Bibliothek montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr für die Abholung und Rückgabe von Büchern geöffnet.

Über Weihnachten und den Jahreswechsel bleibt die Bibliothek geschlossen. Das betrifft die Zeit vom 19. Dezember 2020 bis 3. Januar 2021.

Die digitalen Angebote sind während der gesamten Zeit nutzbar. Alle Informationen dazu sind hier zu finden.

Die virtuelle Sprechstunde findet wieder ab 13. Januar 2021 statt.

Hier gibt es aktuelle Informationen zu den Bibliotheks-Services.

Das Bibliotheksteam wünscht ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns, auch 2021 für Sie da zu sein – virtuell und persönlich.

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news-3664 Thu, 10 Dec 2020 12:46:00 +0100 HTWK schränkt Hochschulbetrieb aufgrund der Pandemie weiter ein https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3664/ Präsenzveranstaltungen ausgesetzt - Regelungen gelten zunächst bis 10. JanuarDas Pandemiegeschehen in Deutschland – insbesondere im Freistaat Sachsen – entwickelt sich noch immer dynamisch. Daher wird das Sachsen ab kommenden Montag (14.12.) erneut die Maßnahmen anpassen, um Kontakte zu minimieren und das Leben insgesamt zur Ruhe zu bringen. Gleichzeitig sollen alle Einschränkungen mit Augenmaß vorgenommen werden.

Auch die Hochschule passt dementsprechend ihre Regelungen zum Lehr- und Forschungsbetrieb an und verlagert diesen vollständig in die virtuelle Welt.

Das bedeutet:

  • Studierende dürfen die Gebäude der Hochschule nicht mehr betreten,
  • vorbestellte Medien dürfen nur zu eingeschränkten Öffnungszeiten der Hochschulbibliothek abgeholt werden, 
  • Konzepte zur Durchführung digitaler Prüfungen (sofern noch nicht geschehen) werden erarbeitet und umgesetzt sowie
  • die Möglichkeiten der Mobilen Arbeit im Sinne der Aufrechterhaltung des Hochschulbetriebs sollen klug genutzt werden.

Alle Bereiche gehen zum 14.12.2020 in einen eingeschränkten Hochschulbetrieb.

Alle Informationen finden Sie im Hygienekonzept der HTWK Leipzig bzw. hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

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news-3652 Wed, 09 Dec 2020 09:03:05 +0100 2. Platz für Leon Sandten https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3652/ Campus Masters-Wettbewerb 09/10 2020 „Chemie steigt auf, Chemie steigt ab“ - unter diesem Titel hat Leon Sandten die Entwicklung seines Konzepts für das Areal des Alfred-Kunze-Sportparks gestellt.Ziel meiner Masterthesis war es für das Gebiet des Alfred-Kunze-Sportparks in Leipzig ein gesamtheitliches Konzept zu entwickeln. Dieses sollte sowohl bauliche als auch soziale und vorallem auch infrastrukturelle Verbesserungen aufzeigen. Wichtig war mir dabei die lokalen Potenziale, Probleme aber auch mögliche Synergien der stadträumlichen Lage auszuwerten, um diese geschickt in den Entwurf mit einzubeziehen. Neben der Betrachtung des gesamten Geländes, war es das Ziel ein Fussball- Nachwuchsleistungszentrum auf dem Gelände zu positionieren. Wenn ein Verein wie die BSG Chemie Leipzig sich dauerhaft in der Regionalliga oder auch im Profibereich etablieren will ist dies nur über eine fundierte Jungendausbildung innerhalb des Vereins möglich. Dieses multifunktionale Gebäude sollte alle wichtigen Funktionen, die an ein modernes Leistungszentrum gestellt werden erfüllen. Dennoch sollte es sich markant, aber wie selbstverständlich an dem geschichtsträchtigen Ort ins Gesamtgefüge einordnen. Die besondere Stärke meines Entwurfs ist, dass der bereits bestehende Wall hinter dem Norddamm weitergedacht wurde und in die heutige Zeit transformiert wurde. Das bedeutet, dass dieser weitergeführt, modelliert wird und anschließend sämtliche Funktionen in dem Wall untergebracht werden. Dieser Schachzug bringt den Vorteil einer optimalen Vernetzung der Funktionen im Wall untereinander, als auch ein kurze Wege Prinzip bei dem man schnellstmöglich auf alle Sportplätze zugreifen kann. Des Weiteren bringt diese Entscheidung eine klare Trennung zwischen den Sportlern und der Öffentlichkeit/Zuschauern mit sich. Letztere können sich vollkommen barrierefrei auf dem Wall bewegen und die Spiele/Trainingseinheiten verfolgen. Der schwebende Riegel, der das Nachwuchsleistungszentrum beinhaltet dient als „Connector“ zwischen Stadion und Trainingsstadion. Selbstbewusst wird ein gedeckter Freiraum erzeugt, der am Aufgang der Alfred-Kunze Promenade beginnt und die Zuschauer in Empfang nimmt.

Im hinteren Teil der Anlage befindet sich zudem die „Alexander Bury Sporthalle“. Es handelt sich dabei um eine 3-Felder Sporthalle wobei eines der Felder im Kaltbereich liegt und so auch der öffentlichen Nutzung zur Verfügung steht. Das dabei alles überkragende Dach verankert sich dabei wiederum mit dem Wall und schafft somit auch im hinteren Teil der Anlage einen gedeckten Freibereich. Die augenscheinlich störende Kleingartenanlage welche sich wie ein „Haifischzahn“ ins Gebiet hereinzieht wird nicht als Manko betrachtet, sondern durch den sich abfallenden Wall mit in den Gesamtentwurf miteinbezogen.
Das Bestandsstadion bleibt weitestgehend bis auf kleinere funktionale Verbesserungen was Abläufe angeht und den Schallschutz vom Gästeblock hin zur Wohnbebauung erhalten und gliedert sich dennoch als Gesamtskulptur in den neuen Alfred-Kunze-Sportpark ein.

Leon Sandten

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news-3651 Wed, 09 Dec 2020 08:43:23 +0100 Zum Nachlesen: Science MashUp. Zukunft der Games https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3651/ Tagungsband des „Science MashUp“ 2020 zur Langen Nacht der Computerspiele erschienenWas ist ein „Mashup“ und was hat es mit Game Studies zu tun? Der Begriff steht für eine Vielzahl auditiver, visueller und audiovisueller vermischter Neuarrangements von digitalen Medien. Das „Science MashUp“ im Mai 2020 an der HTWK Leipzig hat Kurzvorträge in einem Stilmix aus Screencasts, Videos und Pecha-Kucha-Stil rund um die Game Studies versammelt. Nun liegt der Tagungsband „Science MashUp. Zukunft der Games“ vor.

Vom Lernort Games bis zur Games-Branche in Sachsen

Sonja Ganguin, Medienpädagogik-Professorin an der Universität Leipzig, und Björn Redecker analysieren an einem Spiel beispielhaft „Gamemusik und Geräusche – Eine populäre Allianz für Game Audio-Design der Zukunft“. Dr. Winfried Bergmeyer, Lehrbeauftragter an der HTWK, schreibt in seinem Beitrag über „Games als Lernort – Offene digitale Quellen als Chance“.

Benjamin Bigl stellt die Ergebnisse einer Studie zur Games-Branche in Sachsen vor und benennt die Herausforderungen, die sich für die Zukunft daraus ergeben („Gaming in Sachsen – Quo vadis?“).

Das Konzept des Tagungsbands ist breit angelegt. Es verbindet sozial- und kulturwissenschaftliche Beiträge mit Praxisbeiträgen aus Wirtschaft und Wissenschaft und bringt damit Akteure aus Kunst, Hochschulen und Unternehmen mit Gamern und Game-Interessierten zusammen. Er bietet auch ein Podium für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Band versteht sich bewusst nicht als ein „state of the art“ der Forschung, sondern als „starting point“ für künftige Entwicklungen in den Games-Studies, der Games-Branche und verwandten Bereichen.

Transfer in die virtuelle Welt

Der Corona-Pandemie geschuldet fand das Science MashUp im Mai 2020 gemeinsam mit der 14. Langen Nacht der Computerspiele komplett digital mit Diskussionen im Chat statt. Die Herausforderungen beschreiben Vanessa Funke und Lisa Herrmann in „Transfer der 14. Langen Nacht der Computerspiele in die virtuelle Welt“. René Meyer wirft einen Blick zurück auf die Geschichte der Games- und Spiele-Events, angefangen bei Spiele-Veranstaltungen in der DDR. Alle drei studieren derzeit an der HTWK.

Die Herausgeber Benjamin Bigl und Gabriele Hooffacker legen mit diesem Tagungsband zum „Science MashUp“ 2020 den Beginn der Reihe „Leipziger Beiträge zur Computerspieleforschung“. Der Band ist bei Springer VS erschienen und kann über die Hochschulbibliothek für Studierende und Lehrende kostenfrei herunterladen werden.

2021 soll am 24. April - parallel zur Computerspielenacht - die zweite Tagung folgen und damit auch der zweite Band, diesmal zum Themenkomplex „XR, Gesellschaft, Utopien“.

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news-3650 Tue, 08 Dec 2020 13:58:00 +0100 Engagement wird belohnt: Deutschlandstipendien zum zehnten Mal vergeben https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3650/ 75 Studierende der HTWK Leipzig erhalten ab Wintersemester 2020/21 ein DeutschlandstipendiumZum zehnten Mal in Folge zeichnet die HTWK Leipzig Studierende mit einem Deutschlandstipendium aus. Die monatliche Förderung in Höhe von insgesamt 300 Euro unterstützt 75 besonders leistungsstarke und engagierte Studierende über einen Zeitraum von zwei Semestern. Damit bleibt die Anzahl der vergebenen Stipendien auch in der 10. Förderperiode an der HTWK Leipzig konstant hoch. Finanziert werden die Stipendien je zur Hälfte von privaten Stiftenden und durch Bundesmittel. Die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten liegt bei der Hochschule. Neben hervorragenden Studienleistungen zählen auch gesellschaftliches Engagement sowie besondere persönliche und familiäre Umstände der Bewerberinnen und Bewerber.

„Wir freuen uns, die Anzahl der Stipendien auch in diesem Jahr auf so hohem Niveau zu halten. Das verdanken wir dem Engagement der Partnerinnen und Partner des Deutschlandstipendiums an der HTWK Leipzig, die auch in der aktuellen Krisensituation gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und zugleich ihre Verbundenheit mit der Hochschule zeigen“, resümiert der Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Mark Mietzner.

268 Studierende haben sich 2020 um ein Stipendium beworben – annähernd so viele wie im vergangenen Jahr. Von den 75 Stipendiatinnen und Stipendiaten studieren 41 im Bachelor- und 34 in einem Masterstudiengang. Der Frauenanteil unter den diesjährigen Geförderten beträgt 35 Prozent.

Unter den 39 Fördernden sind zumeist regionale Unternehmen, aber auch Vereine, Stiftungen, Kammern und Einzelpersonen. Vielen Unternehmen bietet die Beteiligung am Deutschlandstipendium neben dem gesellschaftlichen Engagement vor allem die Möglichkeit, frühzeitig den Kontakt zu potentiellen Fachkräften aufzubauen. Viele Stipendien werden deshalb fachgebunden vergeben. Davon profitieren insbesondere die Studierenden der Fakultät Informatik und Medien (31), gefolgt von der Fakultät Bauwesen (15) sowie der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (13). Unter den Stipendiengebenden sind insbesondere Unternehmen aus der IT- sowie der Bau- und Ingenieurbranche. Mit 20 Stipendien ist die Relaxdays GmbH die größte Stifterin von Deutschlandstipendien an der HTWK Leipzig. Fünf Fördernde beteiligen sich 2020 erstmals mit einem Deutschlandstipendium.

Neben der finanziellen Unterstützung der Studierenden geht es zudem um den persönlichen Austausch zwischen Geförderten und Fördernden. Unternehmen engagieren sich für Bildung und den Fachkräftenachwuchs; die Studierenden knüpfen Kontakte in die Berufswelt und lernen die Unternehmenskultur kennen. Vom so entstehenden Netzwerk profitieren Wirtschaft und Wissenschaft gleichermaßen.

Herzlichen Glückwunsch allen Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten der Förderperiode 2020/21!

Die HTWK Leipzig bedankt sich bei allen Fördernden, die mit ihrer Unterstützung gesellschaftliche Verantwortung übernehmen:

Premium-Stiftende (in alphabetischer Reihenfolge):
Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft  |  ESA Elektroschaltanlagen Grimma GmbH  | Goldbeck Nordost GmbH  |  Konsum Leipzig eG  |  Relaxdays GmbH  |  Stadt- und Kreissparkasse Leipzig

Stiftende:
Arlt Bauunternehmen GmbH  |  Berufsbildungswerk Leipzig für Hör- und Sprachgeschädigte gGmbH  |  FUCHS Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH  |  Gisa GmbH  |  Ingenieurbüro KRAUSS GmbH  | Ingenieurkammer Sachsen - Körperschaft des öffentlichen Rechts  |  ipoque GmbH - A Rohde & Schwarz Company  |  IPROconsult GmbH  |  KEMNA BAU Ost GmbH & Co. KG  |  Kirow Ardelt GmbH  |  Lausitz Energie Kraftwerke AG  |  Leipziger Messe GmbH  |  mgm technology partners GmbH  |  MODIS GmbH  |  powercloud GmbH  |  Reinwald GmbH  |  RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH  | SERAG-WIESSNER GmbH & Co. KG  |  SpinLab Accelerator GmbH  |  SSF Ingenieure AG  Beratende Ingenieure im Bauwesen  |  Stadtwerke Halle GmbH  |  Statikbüro Lochas - Forner GmbH  |  STRABAG AG  |  SUDOP Deutschland GmbH  |  Temann+ Schöpe Beratende Ingenieure GbR  |  THIMM Holding GmbH + Co. KG  |  TÜV SÜD Industrie Service GmbH  |  Verkehrs-Consult Leipzig (VCL) GmbH  |  VNG-Stiftung  |  Web+Phone GmbH  |  WEV - Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH  |  ZBP Zimmermann und Becker GmbH

In diesem Jahr kann zudem ein Renate-Lieckfeldt-Deutschlandstipendium, in dem Beträge verschiedener Fördernder gebündelt werden, vergeben werden.

Die jährliche Vergabefeier der Deutschlandstipendien, die eine erste Gelegenheit zum Kennenlernen bietet, muss in diesem Jahr an der HTWK Leipzig pandemiebedingt ausfallen.

Das von der Bundesregierung bundesweit eingeführte Deutschlandstipendium wird seit 2011 an der HTWK Leipzig vergeben. Grundlage des Programms ist das im Juli 2010 von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Stipendienprogramm-Gesetz (StipG). Gemeinsam mit einer stetig wachsenden Zahl an engagierten Stiftenden leistet die HTWK Leipzig damit einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung in der Region.

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news-3643 Mon, 07 Dec 2020 12:43:54 +0100 Nachhaltig und schön https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3643/ Tipps für Geschenkverpackungen aus dem Studiengang Verpackungstechnologie und NachhaltigkeitDeutsche Haushalte produzieren laut dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung zwischen Weihnachten und Neujahr zehn Prozent mehr Müll als in der gesamten restlichen Zeit des Jahres. Geschenke, die in ausgefallenes Papier eingepackt, mit bunten Schleifen und Bändern umwickelt und mit Aufklebern verziert an Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum liegen, sind dabei eines der größten Probleme.

„Es wird viel zu viel Material für Geschenkverpackungen verwendet“, erklärt Charlotte Meier, die im fünften Semester Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit an der HTWK Leipzig studiert. Produkte seien oft schon beim Kauf unnötig verpackt. Charlotte verweist beispielsweise auf Pralinenschachteln, deren Verpackung meist nicht der Menge des Inhalts entspricht. Was viele als Mogelpackung bezeichnen würden ist aber rechtlich gesehen keine. Denn diese wird darüber definiert, ob sich die Kundschaft betrogen fühlt. Die Hersteller argumentieren jedoch, dass Pralinenschachteln meist nicht für sich selbst, sondern für jemand anderen als Geschenk gekauft würden. „Dadurch, so zumindest argumentieren die Hersteller, fühlen sich dann weder die Person, die kauft, betrogen - diese hat ja ein gutaussehendes Geschenk - noch der oder die Beschenkte, der bzw. die sich über das Geschenk freut“, so Charlotte.

Weniger ist oft mehr

In solchen Fällen rät die Studentin, auf das zusätzliche Einpacken zu verzichten. Generell sei es am besten, so wenig Material wie möglich zu verbrauchen und darauf zu achten, verschiedene Materialien wie Kunststoff und Papier getrennt zu entsorgen: Schon das Klebeband, das nicht vom Geschenkpapier entfernt wird, macht das Recycling schwierig.

Nachhaltig und schön schließen einander aber nicht aus. Denn Geschenkpapier lässt sich – vielleicht noch einmal gebügelt - einfach wiederverwenden, und auch Geschenktüten kann man im nächsten Jahr weiterverschenken – „nur vielleicht nicht an die Person, von der man sie bekommen hat“, scherzt Charlotte. Legt man sehr viel Wert auf Ästhetik, könne man selbst mit Schuhkartons, Gläsern, Stoff