Aktuelles https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/?type=787 de-de Mon, 05 Dec 2022 01:54:51 +0100

Aus den Fakultäten und Bereichen

news-5454 Fri, 02 Dec 2022 10:21:24 +0100 Bundesweiter Warntag am 8. Dezember: Was steckt dahinter? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5454/ Zukünftig soll per Handy vor Notfällen und Katastrophen gewarnt werden. Wie das funktioniert, erklärt Prof. Michael Einhaus, HTWK-Experte für Mobilfunk und HochfrequenztechnikFolgende SMS erhielt ich am 24.11. um 19:03 Uhr auf mein Mobiltelefon: „Zukünftig warnt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe per Handy vor drohenden oder sich ausbreitenden Notfällen und Katastrophen. Zu Testzwecken wird es dafür am 08.12.2022 ab 11 Uhr bundesweit einen Probealarm geben.“ Was bedeutet das?

M.E.: Das geschieht mit der so genannten Cell Broadcast Technologie: Dabei kann ein Mobilfunknetzbetreiber Nachrichten an alle Handynutzenden in einem bestimmten geografischen Bereich aussenden. Der Bereich ist dabei durch eine Gruppe von Mobilfunkzellen bestimmt.
Die grundsätzliche Technologie ist schon seit dem Jahr 2000 standardisiert, genutzt wurde diese in öffentlichen Mobilfunknetzen in Deutschland bisher jedoch noch nicht. Insbesondere die Flutkatastrophe im Ahrtal im vergangenen Jahr hat aber den Impuls gegeben, Cell Broadcast in Zukunft in Katastrophenfällen auch in Deutschland zu nutzen, so dass die Bevölkerung in solchen Fällen frühzeitig gewarnt werden kann.
Am 8. Dezember wird deshalb vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfen in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern ein bundesweiter Test dieser Funktionalität durchgeführt. Die Testphase wird noch bis Februar 2023 weiterlaufen, bevor das System dann vollständig in Betrieb genommen werden kann.

Wie funktioniert das Warnsystem technisch? Wie stelle ich sicher, dass die Nachrichten auch bei mir ankommen?
ME: Um die Cell Broadcast-Nachrichten empfangen zu können, muss Ihr Handy zum Zeitpunkt der Nachrichtenaussendung eingeschaltet sein und diesen entsprechenden Dienst unterstützen. Der jeweilige Netzbetreiber stellt dazu  in der Regel auf seiner Webseite Informationen bereit.

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?
ME: Die Nachrichten werden an alle Nutzerinnen und Nutzer versendet, ohne dass personenbezogenen Daten erhoben oder verarbeitet werden. Auch das Amt für Bevölkerungsschutz benötigt diesbezüglich keine Daten von Personen, da die Nachrichten direkt, ohne Unterscheidung, an alle Nutzenden in einer Mobilfunkzelle ausgesendet werden. Genau hier unterscheidet sich der Broadcast, bei dem alle Endgeräte eine Nachricht empfangen, vom sogenannten klassischen Unicast, bei dem Endgeräte individuell adressiert werden. Der klassische SMS-Dienst ist zum Beispiel ein typischer Unicast-Fall.
Beim Cell Broadcast ist Ihr Handy nur Empfänger der Nachrichten und es wird nichts zurückgesendet. Man kann sich das im Prinzip wie ein Lichtsignal von Leuchttürmen vorstellen. Vor Missbrauch dieser Technologie muss man sich auch keine Sorgen machen, da diese Nachrichten direkt aus dem Netz des Mobilfunknetzbetreiber heraus über die gesicherte Verbindung zu Ihrem Endgerät gesendet werden.

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DT)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5453 Thu, 01 Dec 2022 16:02:40 +0100 „Und du so?“: Studentisches Gesundheitsmanagement der HTWK Leipzig ausgezeichnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5453/ „Exzellenzstatus” für HTWK Leipzig beim Corporate Health Award 2022Die HTWK Leipzig wurde im November für ihr studentisches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet: Gemeinsam mit dem Programm „Gesunde Hochschule“ der Techniker Krankenkasse – Kooperationspartner der HTWK Leipzig seit 2017 haben das Marktforschungsinstitut EUPD Research und die Handelsblatt Media Group den Exzellenzstatus für studentisches Gesundheitsmanagement (SGM) an der Hochschule verliehen.

Begründet wird das unter anderem mit Kommunikationsangeboten wie dem HTWK-Gesundheits-Podcast ‚Und du so ?‘. Außerdem ermögliche die Zusammenarbeit mit den Fakultäten und Bereich die regelmäßige Sensibilisierung für das Thema Gesundheit – „nachhaltig, zeitgemäß und passend zum Studium“, so die Jury.

Andy Schönbeck, Projektkoordinator Hochschul-Gesundheitsmanagement: „Wir freuen uns über den wertvollen Blick von außen, die Entwicklungsimpulse aus dem AUDIT-Prozess und auch über die Auszeichnung. Für uns ist das eine gute Gelegenheit, um erneut auf unser Angebot aufmerksam zu machen: Im Gesundheitsmanagement sind das - neben Sport und Workshops - auch spannende Lehrangebote im Bereich Gesundheitsförderung, z.B. Mentalstrategien, Grenzen erfahren sowie die ‚Und du so‘-Podcastwerkstatt.“ Die Verbindung bestehender Lehrinhalte mit Gesundheitsthemen ist für Andy Schönbeck der Schlüssel des Studentischen Gesundheitsmanagement an der HTWK.
Von Angeboten zu Podcast- und Videoproduktionen, der Entwicklung einer HOZ-App (Kooperation mit der FIM) bis zur Planung und Umsetzung eines Multifunktionsraumes (Kooperation mit der FAS) - die Vernetzungsthemen sind vielseitig und immer am Bedarf orientiert.

Das bestätigt auch Julia Sabsch, Studentin im 5. Semester Buch- und Medienproduktion. Sie hat im vergangenen Sommersemester im Rahmen des Studium generale an der „Und du so“-Podcast-Werkstatt Angebot teilgenommen und sagt: „Die Symbiose aus Podcastproduktion und -Veröffentlichung sowie der inhaltlichen Auseinandersetzung mit Gesundheitsthemen wie Ernährung, Nachhaltigkeit und mentaler Gesundheit fand ich superspannend. So stelle ich mir angewandtes Lernen im Team vor."

„Das Hochschulgesundheitsmanagement ist ein Querschnittsthema, das an unserer Hochschule strategisch verankert ist und durch die aktive Beteiligung gelebt wird. Gerade während der Pandemie haben wir alle gemerkt, wie wichtig es ist, im Alltag die physische und psychische Gesundheit mitzudenken“, ergänzt Rektor Prof. Mark Mietzner.

Durch Pandemie, Krisen und die komplexer werdenden Arbeitsaufgaben in Studium, Lehre und Arbeit braucht es mehr denn je die Möglichkeit für Reflexion und Integration. Das ist das Ziel des Hochschulgesundheitsmanagements, das von den Perspektiven der Studierenden und Mitarbeitenden lebt und von dem alle Beteiligten profitieren.

Weiterführende Informationen

https://www.htwk-leipzig.de/leben/gesundheit/

www.corporate-health-award.de

]]>
HTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5449 Thu, 01 Dec 2022 11:46:28 +0100 Studienorientierung mal anders: Durch den Hochschuldschungel im HTWK-Escape-Room https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5449/ Wörter wie „Studienorientierung“ und „Berufsberatung“ lassen oft an Frontalunterricht denken, bei dem Dozierende ihre PowerPoint-Präsentationen ablesen und Schülerinnen und Schüler vor allem darauf achten, nicht einzuschlafen. Das muss nicht sein, dachte sich Claudia Bothe von der Studienorientierung der HTWK Leipzig. Sie hat sich etwas einfallen lassen, um das Thema dynamischer zu gestalten: einen Escape Room zur Studienorientierung. Wie genau kann man sich einen Escape-Room in der Hochschule vorstellen? Detektivgeschichten und Special Effects gibt es zwar leider nicht, aber die Studienorientierung wird spannend und interaktiv gestaltet: Die Jugendlichen müssen in Gruppen verschiedene Aufgaben lösen und das schnellste Team wird am Ende mit einem Schatz belohnt. Wer sich darunter immer noch nicht viel vorstellen kann, kann sich gemeinsam mit der zehnten Klasse des Leipziger Johannes-Kepler-Gymnasiums auf ihre Reise durch den HTWK-Escape-Room begeben:

Dienstag, 09.30 Uhr in einem Hörsaal des Lipsius-Baus. Die Schulklasse trudelt in der Hochschule ein und der Projekttag beginnt. Zuerst stellen sich die Architekturstudentin Beke Wolf, welche für die Studienorientierung an der HTWK den Instagram-Kanal htwk_meet ins Leben gerufen hat, und Claudia Bothe, Mitarbeiterin in der Studienorientierung mit Schwerpunkt Schule, vor und präsentieren den Ablauf des Projekttages. Anschließend sollen sich die Jugendlichen in Kleingruppen aufteilen und Gruppennamen aussuchen. An diesem Tag treten Die Dinos, KMEPD, Gruppe 2, Die Grünäugler, AEELL und Die Knautis gegeneinander an.

Verschiedene Aufgaben, verschiedene Einblicke

Zuerst schaut sich die Klasse gemeinsam eine Videobotschaft der Schülerin Maya an. Maya erzählt, dass sie Zoff mit ihren Eltern hat und diese bis Ende des Tages Vorschläge von ihr haben wollen, was sie nach der Schule machen will – sie hat jedoch keine Ahnung, wo sie überhaupt mit der Suche anfangen könnte. Hier kommt die Schulklasse ins Spiel, welche ihr vor Ort bei der Orientierung helfen soll. Dafür bekommen die Gruppen das jeweils erste von vier Aufgabenblättern ausgehändigt. Auf jedem befindet sich ein QR-Code, der zu einem weiteren Video von Maya führt. Im ersten Video erzählt sie ein bisschen mehr über sich selbst und ihre Interessen. Danach sind die Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert, HTWK-Studiengänge herauszusuchen, die möglicherweise zu ihr passen könnten, sowie das Tool der HTWK-Website kennenzulernen, mit dem man Studiengänge gezielt filtern kann.

Zur Lösung der Aufgaben können die im Hörsaal ausgelegten Flyer, die Website der HTWK und alle Infos im ganzen Haus genutzt werden. All das soll dabei helfen, dass die Jugendlichen sich selbstständig mit dem Studienangebot auseinandersetzen und in die Möglichkeiten der Hochschule einarbeiten können. Mayas Fragen geben dabei die Richtung vor. Nach dem ersten Aufgabenblatt zum allgemeinen Studienangebot geht es in der zweiten Aufgabe konkret um die Möglichkeiten zur Studienorientierung. Die dritte und längste Aufgabe legt den Fokus auf die unterschiedlichen Hochschularten sowie die Vor- und Nachteile der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, Universitäten und Berufsakademien. „Diese Differenzierung und Hervorhebung der Unterschiede ist ganz zentral für die Studienwahl“, betont Claudia Bothe mehrfach.  „Schließlich ist es wichtig zu wissen, was man selbst für ein Typ ist: brauche ich von Anfang an viel Praxisbezug wie an der HTWK, oder bin ich eher der Typ, dem es mehr um die theoretischen Grundlagen geht, wie es an einer Uni der Fall ist?“

Bei der vierten Aufgabe geht es um Bewerbung und Zulassung an der Hochschule, und die Schülerinnen und Schüler lernen mehr über die Bedeutung des Numerus Clausus. Außerdem wird auf das Bonussystem der HTWK eingegangen, das eine gute Möglichkeit bietet, die persönlichen Zulassungsmöglichkeiten außerhalb schulischer Leistungen zu verbessern.

Die Grünäugler sind die erste Gruppe, welche alle vier Aufgabenblätter gelöst und den Zahlencode herausgefunden hat. Die Mitglieder dürfen sich daher an die Schatztruhe wagen, die geduldig auf das Gewinnerteam wartet. Der Code stimmt, das Schloss wird geknackt und der Schatz gehoben. Damit die anderen Teams motiviert bleiben, warten noch einige Trostpreise in der Schatztruhe auf sie.

In kleinen Gruppen löst die Schulklasse die Aufgabenblätter.
Das Infomaterial in der Hochschule soll bei der Orientierung weiterhelfen.
Erst wenn das Aufgabenblatt gelöst wurde, erhält man das nächste und kommt dem Schatz näher.
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Tafel - am Ende gewinnen "Die Grünäugler".
Die Klasse schaut sich gemeinsam das letzte Video von "Maya" an, in dem diese ihre wahre Identität offenbart.

Viele neue Eindrücke für die Schülerinnen und Schüler

Zum Abschluss schaut die Klasse gemeinsam noch das letzte Video von Maya, in dem diese ihre Rolle auflöst: In Wahrheit heißt “Maya” nämlich Angelina und studiert Elektrotechnik (kooperativ) an der HTWK. Kurz erzählt sie über ihre Studieninhalte und was ihr daran gefällt. Im Anschluss können die Schülerinnen und Schüler noch Fragen an Beke stellen, bevor sie den Hörsaal auf dem Weg zu ihren Schnupperveranstaltungen in Architektur sowie Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit verlassen, um auch ein paar „echte“ Eindrücke aus dem Studium mitzunehmen. 

Fazit zum Projekt: Die Idee der Studienorientierung kam gut an, auch wenn sich die Jugendlichen in diesem Alter selten sicher sind, was sie später einmal werden wollen. Doch manche haben auch schon Ideen - eine Schülerin sagt zum Beispiel: “Ich fand es spannend, weil ich selber überlege, Architektur an der HTWK zu studieren.“ Eine andere vergleicht den Projekttag mit anderen Berufsinformationstagen und kommt zu dem Schluss: “Ich fand es heute interessanter als bei einer klassischen Infoveranstaltung, weil wir uns die Informationen selbst zusammensammeln mussten. Dadurch bin ich mehr dabeigeblieben.”

 

Text/Fotos: Helene Schlesier, studentische Hilfskraft der Pressestelle

Alles rund ums Studium in der Hochschule und weitere Schnupperveranstaltungen gibt es am 12. Januar 2023 von 9 bis 15 Uhr beim nächsten Tag der offenen Hochschultür  in der HTWK Leipzig.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5447 Thu, 01 Dec 2022 09:52:00 +0100 Advent, Advent: Jeden Tag ein Türchen! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5447/ Weihnachtliches und Unterhaltsames im digitalen Adventskalender – von unserem Bibliotheksteam handverlesen. Viel Spaß!Auch in diesem Jahr bietet unsere Hochschulbibliothek einen digitalen Adventskalender mit vielen spannenden Inhalten hinter jedem Türchen. Vom E-Book über eine Sammlung bekannter Weihnachtslieder bis hin zu interessanten Fakten rund um weihnachtliche Knabbereien verstecken sich hier viele unterhaltsame Medien.

Zum Adventskalender

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5446 Wed, 30 Nov 2022 16:45:37 +0100 Workshop-Winter https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5446/ Veranstaltungen des Peer Zentrums im Dezember & JanuarAuch wenn das Jahr sich rasant dem Ende nähert - im Peer Zentrum wird noch fleißig gewerkelt und konzipiert.

So findet am 07.12.2022  der Workshop Lernen lernen für Ersti-Coaches,Tutorinnen und Tutoren statt.
Das, was viele Studierende kennen, soll hier Thema sein: stundenlang am Schreibtisch gesessen und am Ende bleibt der Kopf trotzdem leer. Dies passiert gar nicht so selten, denn das Lernen hält so einige Tücken bereit. Wo genau die Fallstricke des Lernens liegen und was Studierende dagegen tun können, soll Thema des Workshops sein. So können die Ersti-Coaches, Tutorinnen und Tutoren ihre Peers noch besser unterstützen und sie auf dem Weg zu einer erfolgreichen Prüfungsphase begleiten.

Auch im Rahmen der Schulungen für das E-Coaching werden drei weitere Workshops mit externen Referentinnen und Referenten stattfinden, Sie richten sich vor allem an die E-Coaches, können aber auch von anderen interessierten Studierenden besucht werden.

Den Aufschlag macht Anja Höfner vom Konzeptwerk Neue Ökonomie am 07.12.2022 mit dem Thema Machtverhältnisse in der digitalen Welt.
Alle Bereiche menschlichen Lebens werden durch Machtverhältnisse beeinflusst, dies gilt auch für den digitalen Raum. Wie und wo genau diese Machtverhältnisse im Digitalen vorkommen, können die Teilnehmenden an diesem Nachmittag zusammen beleuchten.

Gleich eine Woche später, am 14.12.2022, folgt der Workshop "Digitale Selbstverteidigung" mit JochimSelzer vom Chaos Computer Club.
Darin wird thematisiert, welche Arten von Cyber-Angriffen es gibt, wie man sich dagegen schützen kann, aber auch, welche Risiken bei der Nutzung von digitalen Medien in Kauf genommen werden müssen.

Auch Informations- undBildungsarbeit werden immer digitaler. Welche Möglichkeiten in diesem Kontext Open Source bietet, untersucht Sebastian van Ledden vom "Eine Welt" – Promoter*innen-Programm NRW in seinem Workshop im neuen Jahr am 18.01.2022.

Interessierte Studierende können sich beim Peer-Zentrum per Mail anmelden.

Weitere Informationen über die Arbeit, Workshops und Angebote sind auf der Website des Peer Zentrums zu finden.

]]>
HTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5442 Wed, 30 Nov 2022 11:53:14 +0100 Neueste Entwicklungen im Betonbau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5442/ Nachhaltig und innovativ: Institut für Betonbau mit drei Forschungsgruppen auf der 10. Betonfachtagung 2022 in Leipzig vertreten (30.11.-01.12.)

Innovative Verbundwerkstoffe wie Carbonbeton, neue Möglichkeiten des Bauens mit 3D-Druck oder Hybridkonstruktionen mit Holz und Beton sollen die Baubranche ressourcen- und klimafreundlicher machen. Die neuesten Entwicklungen im Betonbau werden am 30. November und 1. Dezember 2022 auf der 10. Betonfachtagung in Leipzig präsentiert. Gemeinsam mit dem Informationszentrum Beton, der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden richtet die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) die zweitägige Fachtagung mit der begleitenden Fachausstellung in diesem Jahr aus.

„Wir freuen uns, zum ersten Mal mit dem Institut für Betonbau der HTWK Leipzig zentraler Partner der Betonfachtagung zu sein. Seit mehr als 15 Jahren bringen wir unsere Expertise sowohl zum Massivbau als auch zum nachhaltigen Bauen für umweltkonformes und nachhaltiges Bauen der Zukunft mit ein“, sagt Klaus Holschemacher, Professor für Stahlbetonbau und Direktor des Instituts für Betonbau (IfB).

Innovatives und nachhaltiges Bauen

Bei der zweitägigen Tagung werden in vier Themenblöcken die neuesten Entwicklungen im Betonbau vorgestellt. In der ersten Session zu Baustoffinnovationen referiert unter anderem IfB-Direktor Holschemacher zum „Bauen im Klimawandel“: „Indem Holz und Beton verbunden werden, können Ressourcen erheblich eingespart werden. Daher forscht das IfB schon seit vielen Jahren an der Holz-Beton-Verbund (HBV)-Bauweise. Zuletzt wurden hanffaserkunststoffverstärkte, hochleistungsfähige und ressourceneffiziente HBV-Decken entwickelt, welche diese Bauweise auch für weitgespannte Decken im Hochbau interessant machen soll.

Weitere klimafreundliche und ressourcenschonende Einsatzmöglichkeiten von Betonen werden im zweiten Themenkomplex zur Nachhaltigkeit beleuchtet. Unter anderem erklärt IfB-Mitarbeiter Ludwig Hertwig, wieso zur Herstellung von Beton alkalisch aktivierte Bindemittel (AAB) eine Alternative zu herkömmlichen Zementen sind. Hertwig: „In Forschungsprojekten am Institut für Betonbau konnte gezeigt werden, dass die Verwendung von AAB-Betonen für ein Transportbetonwerk möglich ist und sich das Bindemittel auch für die Herstellung von Textilbeton eignet.“

Außerdem hält IfB-Mitarbeiter Wladislaw Polienko einen Vortrag zur „Stützenverstärkung mit Carbonbeton“: „Indem die korrosionsbeständige Bewehrung aus Kohlenstofffasern in eine Feinbetonmatrix eingebettet wird, entfällt die sonst übliche Betondeckung. Dadurch resultieren im Vergleich zum traditionellen Stahlbeton geringere Schichtdicken und damit geringere Eigenlasten bei gleicher oder sogar höherer Tragfähigkeit."

Regelwerke und Praxisbeispiele

Am zweiten Tag befasst sich die Tagung mit Regelwerken, also Neuerungen für Normen im Baubereich, sowie Bauwerken im Ingenieur- und Hochbau. Beispielsweise geht es dort um auch Carbonbeton in der Baupraxis. Dazu wurde jüngst in Dresden Ende September 2022 das erste Haus aus Carbonbeton fertiggestellt: Der Cube. Daran beteiligt waren federführend die TU Dresden und unter anderem auch die HTWK Leipzig. Außerdem eröffnete die HTWK Leipzig am 29. September 2022 das Carbonbetontechnikum in Leipzig-Engelsdorf. „In der Modellfabrik erforschen wir, welche Prozesse eine effiziente Produktion von Carbonbeton ermöglichen, um damit ökologisch und ökonomisch vorteilhafte Bauteile herzustellen. Außerdem zeigen wir hier Bauunternehmen, wie sie ihre Produktionsstätten gestalten müssen, um Carbonbetonbauteile zu produzieren“, so Holschemacher.

Neben den Fachvorträgen können die Teilnehmenden aus Forschung und Wirtschaft in der begleitenden Fachausstellung weitere Informationen zu einzelnen Forschungsgruppen oder Industriepartnern erhalten sowie mit Fachexpertinnen und -experten ins Gespräch kommen.

Hintergrund zum Institut für Betonbau

Das Institut für Betonbau der HTWK Leipzig wurde 2006 gegründet. In den Forschungsgruppen Massivbau und Nachhaltiges Bauen spielen unter anderem umweltkonforme und nachhaltige neue Baustoffe eine wichtige Rolle in Forschungsprojekten, ebenso baustoffliche und bauteilspezifische Analysen. In der jüngsten Forschungsgruppe Sensorik und Mestechnik sollen ganzheitliche Lösungen zur Zustandsüberwachung von Bauwerken und Bauteilen, aber auch von klassischen Laborversuchen ermöglicht werden.

]]>
IFB > Nachhaltiges BauenFB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5443 Wed, 30 Nov 2022 11:42:47 +0100 Treffpunkt Hochschulbibliothek https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5443/ Lern- und Kulturraum noch attraktiver gestaltetSeitdem der Studienalltag nicht mehr nur digital stattfindet, sondern wieder ein reges Campusleben in realen Räumen herrscht, trägt auch die Hochschulbibliothek mit verbesserten Angeboten zum Gelingen bei.

Im Erdgeschoss entstand zusätzlich zum Foyer ein multifunktionaler Bereich für Kommunikation, gemeinsames Lernen, Beratung und Wissensvermittlung sowie kulturelle Veranstaltungen. Die neuen Kommunikationsinseln laden ebenso dazu ein, Lernpausen einzulegen oder sich einfach nur zu treffen.

Bibliotheksgäste können hier ihre Mobilgeräte aufladen und – wie im gesamten öffentlichen Bereich der Bibliothek – das WLAN nutzen. So ist auch an diesen Plätzen der Zugriff auf das gesamte Online-Angebot der Hochschulbibliothek gewährleistet.
„Mit der erweiterten Fläche für die variable Nutzung und die komfortable Ausstattung können wir unsere Aufgaben als zentraler Bereich der Hochschule noch besser wahrnehmen“, so Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen. Zusätzlich zur Infrastruktur sind die Mitarbeitenden der Hochschulbibliothek jederzeit erreichbar, um bei inhaltlichen und technischen Fragen zu beraten.

An der Servicetheke steht Präsentationstechnik zur Ausleihe bereit und wer Gedrucktes lesen möchte, kann in Tageszeitungen blättern oder in der Orientierungsliteratur stöbern. Diese wurde besonders für Studienanfänger, Neu-Leipziger und ausländische Studierende zusammengestellt.

Vom ersten Moment an wird das neu ausgestattete Erdgeschoss von Studierenden und Mitarbeitenden der HTWK gut genutzt. Veranstaltungen und Ausstellungen werden demnächst folgen.

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5438 Tue, 29 Nov 2022 08:26:44 +0100 Studienpreis Konrad Wachsmann 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5438/ Ausstellung und Anerkennung für HTWK-Architekturstudierende (14.12.2022)Zum neunten Mal wurde der Studienpreis Konrad Wachsmann entschieden, ausgelobt von den BDA-Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.
Durch die Auslobung des Preises sollen besonders begabte Absolventinnen und Absolventen motiviert werden, ihre Leistungen einem breiten Publikum öffentlich zugänglich zu machen. Der Preis soll dazu beitragen, den Dialog zwischen Ausbildung und Praxis zu intensivieren und die baukulturellen und berufspolitischen Aktivitäten des BDA an den Hochschulen zu vermitteln.

Die unabhängige Jury – bestehend aus Nataliya Sukhova (Architektin BDA Transstruktura, Berlin), Katharina Benjamin (Journalistin Chefredakteurin KONTEXTUR Architektur-Onlinemagazin, Leipzig) und Sebastian Kofink (Architekt BDA Kofink Schels, München) – vergab insgesamt drei Preise und drei Anerkennungen.
Neben Arbeiten der Bauhaus-Universität Weimar wurde auch die Arbeit „Moderne Weiterbauen, Fallstudie – Drei Hochhäuser in Leipzig-Grünau“ von B.A. Carl Wolff und B.A. Justus Voigt, beide Architekturstudierende der HTWK Leipzig, mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Betreut wurde diese Abschlussarbeit von Prof. Ronald Scherzer-Heidenberger.

Ort und Zeit: Ausstellungseröffnung am 14.12.2022 um 18:00 Uhr im Foyer der HTWK-Bibliothek, Gustav-Freytag-Straße 40

  • Begrüßung und Eröffnung mit Wolf-Heiko Kuppardt, Regionalgruppensprecher Leipzig BDA Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Sachsen 
  • B.A. Carl Wolff, Architekturabsolvent HTWK Leipzig
  • Prof. Dr. Annette Menting, Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften HTWK Leipzig

Getränke und Gespräche sowie Übergang zum "positionen"-Abend:
19:15 Uhr Positionen-Veranstaltung „Public Art – Public Space. Nächste Orte“ mit Kim Wortelkamp und Tilo Schulz im Nieper-Bau N 001, Karl-Liebknecht-Str. 134

Die Ausstellung wird vom 14.12.-27.01.2023 zu sehen sein (Mo – Fr, 9:00 – 20:00 Uhr). 

Hintergrund

Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten vereint seit 1903 freischaffende Architekten und Stadtplaner, die sich durch die Qualität ihrer Bauten ebenso auszeichnen wie durch hohe persönliche Integrität und Kollegialität. Sie verbindet die Bereitschaft zum Engagement im Interesse der Baukultur und des Berufsstandes. Der BDA fördert eine Kultur des Planens und Bauens, um so mit funktional und ästhetisch gestalteten Gebäuden, Plätzen und Städten den Lebensraum und die Lebensqualität aller zu bereichern.
Weitere Infos zum Preis auf der Website des BDA Sachsen

 

]]>
FAS - ARCHITEKTUR - PREISEFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5424 Fri, 25 Nov 2022 11:41:00 +0100 Wie sicheres Wohnen häusliche Gewalt vermindern kann https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5424/ Gewalt gegen Frauen geschieht meist in den eigenen vier Wänden. Die HTWK Leipzig erforscht den Zusammenhang von sicherem Wohnen und häuslicher GewaltIm eigenen Heim will man sich geborgen fühlen, doch nach wie vor werden viele Menschen Opfer häuslicher Gewalt in einer intimen Beziehung oder im Rahmen einer Trennung. In 80 Prozent der gemeldeten Fälle sind Männer die Aggressoren und verüben sexualisierte sowie körperliche Gewalt wie Schläge und Tritte. Zudem kommt es zu psychischer Gewalt wie Demütigungen, Drohungen, Einschüchterungen oder sozialer Isolation.

Häusliche Gewalt ist eine große Gefahr für die körperliche und seelische Unversehrtheit der Betroffenen und setzt sich häufig über Generationen fort. Zunehmend prekäre Wohnverhältnisse bergen ein zusätzliches Risiko: Knapper Wohnraum, fesselnde Mietverhältnisse, fehlende Wohnperspektiven nach dem Aufenthalt in Frauenhäusern oder eine digitale Kontrolle durch die Partnerinnen und Partner tragen eine Mitschuld. Ebenfalls problematisch ist, dass es für Menschen aus ländlichen Räumen schwieriger ist, Hilfe von Trägern oder Netzwerken zu erhalten. Aber auch in Städten werden die Bedarfe von Betroffenen in multiplen Problemlagen, die beispielsweise durch eine Behinderung oder psychische Erkrankung entstehen, nicht im Sinne der Istanbul-Konvention erfüllt.

Die Istanbul-Konventionen

Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, auch Istanbul-Konvention genannt, ist ein völkerrechtlicher Vertrag. Die Konvention schafft seit 2014 verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt.

Zum Übereinkommen

Neue Forschungsstelle

Den Zusammenhang zwischen sicherem Wohnen und häuslicher Gewalt erforschen Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre, und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Friederike Frieler und Sarah Otto seit April dieses Jahres. In den nächsten drei Jahren wollen sie, gefördert vom Freistaat Sachsen, eine interdisziplinäre Forschungsstelle etablieren und ein Netzwerk von Akteurinnen und Partnern in Sachsen aufbauen.

Die interdisziplinäre Forschungsstelle zur Prävention häuslicher Gewalt und Förderung sicheren Wohnens arbeitet mit Erkenntnissen, die aus Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Psychologie und Geisteswissenschaften zusammenfließen. Dabei kooperieren sie mit regionalen Trägereinrichtungen und der Wohnungswirtschaft.

Zunächst analysierten sie das bestehende Netzwerk und erschlossen Datenquellen zu Sozialräumen in sächsischen Städten. Im nächsten Schritt wollen sie Kooperations- und Transferstrukturen mit gesellschaftlichen Akteuren sowie mit Unternehmen aus der Wohnungswirtschaft aufbauen. Ziel ist es, gemeinsame Transferformate und Präventionsprogramme zu entwerfen und das Thema international weiter zu verfolgen. Denkbar ist zukünftig, dass die HTWK Leipzig Modellprojekte und Pilotvorhaben zum Thema wissenschaftlich begleitet und an der Einwerbung entsprechender Fördermittel mitwirkt.

Die Wohnung, ein sicherer Ort?

Sich zuhause sicher fühlen – dieses Grundbedürfnis ist für Betroffene häuslicher Gewalt nicht erfüllt. Meist handelt es sich um Frauen und Kinder. Um der Gewalt zu entkommen, ist fast immer das Aufsuchen eines sicheren Ortes beziehungsweise der Umzug in eine neue Wohnung notwendig. Der Wohnungswechsel ist mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten verbunden, die aus den individuellen Schutz- und Versorgungsbedürfnissen der Betroffenen, psychischer Verletzung und Traumatisierung sowie geringem Zugang zu Ressourcen erwachsen können. Doch auch wenn die eigene Kraft noch reichen mag, können strukturelle Probleme wie ein allgemeiner Mangel an leistbarem Wohnraum, Diskriminierung und Vorbehalte gegenüber Betroffenen ein Hindernis darstellen. Lange Aufenthalte in Schutzhäusern, verdeckte oder offene Wohnungslosigkeit sind nur einige der ungünstigen Folgen für betroffene Frauen. Hier können Erkenntnisse über die Bedingungen für Interventionsmöglichkeiten dazu beitragen, Betroffenen den Zugang zu sicherem Wohnraum zu erleichtern.

]]>
FW_Aktuelles-News-externFW_FORSCHUNGHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5425 Thu, 24 Nov 2022 17:00:00 +0100 Transformation erforschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5425/ HTWK Leipzig unterstützt Bewerbung der Stadt Leipzig um „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ mit ihrer Forschungskompetenz

Die Städte Leipzig und Plauen haben sich gemeinsam für Sachsen um das „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ beworben. Beide gelten als Ausgangspunkt der Friedlichen Revolution von 1989, die 1990 schließlich zur Deutschen Einheit führte. Mit dem Umbruch geht eine weitreichende Transformation der Regionen einher. Um nun über 30 Jahre später insbesondere die Einheit Deutschlands weiter zu festigen, will die Bundesregierung bis 2038 in Deutschland ein Zukunftszentrum errichten. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft soll dort einerseits die Erfahrung und Leistung der Menschen aus und in Ostdeutschland in den letzten 30 Jahren sichtbar gemacht und andererseits sollen dort die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft untersucht werden.

Die Bewerbung um ein Zukunftszentrum wird von vielen Einrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt. Auch Bürgerinnen und Bürger können sich mit einer Eintragung in eine Namensliste dafür engagieren.

Unterstützung durch spezifische Forschung

Die HTWK Leipzig unterstützt ebenfalls die Bewerbung der Städte Leipzig und Plauen um ein „Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit“. Sie ist eine der forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland und ist als zweitgrößte sächsische Hochschule die­ser Art führende ingenieurswissenschaftliche Forschungs- und Ausbildungsstätte.

„In der Ausschreibung der Bundesregierung wird gefordert, dass die zu schaffende Einrichtung auf ‚inter- und transdisziplinäre Weise‘ zu Transformationsprozessen in Deutschland forschen soll, und ein mit dem Zukunftszentrum verbundenes wissen­schaftliches Institut soll sich auch Themen wie Digitalisierung, Klimawandel und Energiewende widmen. Hier kann die HTWK Leipzig anknüpfen und mit ihrem Profil und ihren Forschungsschwerpunkten ein solches Zukunftszentrum wesentlich mit­gestalten“, so Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig. Forschungskompetenzen liegen beispielsweise in den Bereichen der digitalen Transformation, der angewandten Digitalisierung und des ressourcenschonenden Energieeinsatzes. Ebenso hervorzuheben sind die Fakultät Digitale Transformation, verschiedene Studiengänge (u.a. mit Bezug zum Forschungsprofil „Bau & Energie") oder der ausgelobte Förderpreis Angewandte Digitalisierung.

Im Folgenden sind einige ausgewählte Forschungsprojekte genannt:

Zentrum digitale Arbeit

Forschungs- und Erfahrungswissen zum digitalen und demografischen Wandel des Arbeitsmarktes, verknüpft mit Praxiserfahrungen aus den fünf Regionalen Zukunftszentren.

Laufzeit: bis 31. Dezember 2022

Mittelstand-Digital Zentrum Leipzig-Halle

Nachhaltigkeit durch innovative Produktgestaltung und Digitalisierung.

Laufzeit: 01.07.2022 – 30.06.2025

Data Navigator

Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der digitalen Transformation.

Laufzeit: seit 01.04.2022

Tri5G

Im Leipziger Nordraum entsteht ein 5G-Reallabor, das 5G-Anwendungen in Industrie und öffentlichen Diensten testet.

Laufzeit: 15.12.2021 – 14.12.2024

FAssMII

Feedback-Basiertes E-Assessment in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften.

Laufzeit: 01.08.2021 – 31.07.2024

GoodBrother

Technologien und Dienste im Bereich der Assistenzsysteme für selbständiges und betreutes Wohnen.

Laufzeit: 01.09.2020 – 30.09.2024

Die Villa von Sette Bassi in Rom

Bauhistorische Neubearbeitung und Rekonstruktion einer Villenanlage – Schwerpunkt: Heritage Building Information Modeling (HBIM).

Laufzeit: 01.05.2020 – 30.04.2023

SmartKMU

Smarte Simulationswerkzeuge für die Prozessdigitalisierung in klein- und mittelständischen Unternehmen der verarbeitenden Industrie.

Laufzeit: 01.01.2020 – 31.12.2022

H2-Infra

H₂-Infrastruktur: Forschende testen im Wasserstoffdorf in Bitterfeld-Wolfen den effizienten und sicheren Betrieb von Wasserstoffverteilnetzen. 

Laufzeit: 01.01.2022 – 31.12.2024

DigiTransSachs

Die Forschungsgruppe setzte sich mit digitalen Transformationsprozessen in der sächsischen Wirtschaft auseinander.

Laufzeit: bis 30. Juni 2022

Nach oben

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFAS - ARCHITEKTUR - PROJEKTEFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5427 Wed, 23 Nov 2022 16:44:05 +0100 Am 25. November dabeisein! HTWK Leipzig setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5427/ Fotoaktion am „Orange Day", dem internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen Der 25. November ist der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch bekannt als Orange Day.
Nicht zuletzt wegen der aktuellen Ereignisse im Iran und in Afghanistan möchte die HTWK Leipzig an diesem Tag ein Zeichen für eine gewalt- und diskriminierungsfreie Welt setzen:

Am Freitag, dem 25. November findet um 11.15 Uhr auf dem Parkplatz hinter Bibliothek und Medienzentrum (Zugang über Gustav-Freytag-Straße) eine Fotoaktion statt.
Wer möchte, kann gern etwas Orangefarbenes tragen oder mitbringen, um sich an der UN-Kampagne „Orange the World“ zu beteiligen und Gesicht zu zeigen.

Laden Sie sich den Termin in Ihren Kalender und machen Sie mit!

Hintergrund
"UN-Women", ein Organ der Vereinten Nationen, ruft seit 1991 zur Kampagne „Orange the World“ auf, um auf den Handlungsbedarf beim Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam zu machen.

Hinweis: Mit der Teilnahme an der Aktion stimmen Sie der Veröffentlichung der dabei entstehenden Fotos für die Kommunikationskanäle der HTWK Leipzig einschließlich der Social-Media-Kanäle zu.
Auch "floidtv", das studentische Fernsehen der HTWK-Leipzig, wird die Aktion begleiten.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5422 Tue, 22 Nov 2022 15:22:40 +0100 Abkühlung für unsere Städte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5422/ HTWK-Doktorand Fabian Görgen erklärt auf Konferenz für nachhaltige Architektur in Chile, wie Fassaden mit Granulatfüllung gegen Sommerhitze helfen

Durch den Klimawandel und die Urbanisierung steigen die Temperaturen. Vor allem Großstädte leiden in den Sommermonaten unter enormem Hitzestress. Um dem entgegenzuwirken, suchen Forschende nach Lösungen, mit denen neben dem Innenraumklima auch das urbane Außenklima verbessert werden kann. Eine Lösung könnten innovative Fassadenmodule mit Granulatfüllung sein. Die porösen Steine können Wasser speichern und es bei großer Hitze wieder abgeben – ein Effekt, der für Abkühlung sorgt. Erste Ergebnisse für die Entwicklung eines solch kühlenden Fassadensystems stellt HTWK-Doktorand Fabian Görgen am 23. November 2022 in einem Vortrag auf der PLEA-Konferenz für nachhaltige Architektur und Stadtplanung in der chilenischen Hauptstadt Santiago de Chile vor.

Görgen ist seit 2020 Doktorand am Institut für Hochbau, Baukonstruktion und Bauphysik der HTWK Leipzig. Gefördert durch ein HTWK-Promotionsstipendium arbeitet er an einem gekoppelten Simulationsmodell, das mikroklimatische Einflüsse in Gebäudeenergie- sowie bauphysikalische Berechnungen integriert. Aufbauend darauf will er ein Fassadensystem entwickeln, das zu einer verbesserten thermischen Behaglichkeit im urbanen Außenraum beiträgt.

Abkühlung durch den Verdunstungseffekt von Wasser

„Um Abkühlung für unsere Städte zu erreichen, müssen die Anpassungsstrategien für die breite Masse erschwinglich sein. So ist eine flächendeckende Anwendung möglich, die die gesamte Bevölkerung vor Hitze schützen kann“, erklärt Görgen. Weil das Fassadensystem also günstig, aber auch möglichst nachhaltig und ressourcenschonend sein soll, suchte der Bauingenieur zunächst nach geeignetem Füllmaterial. Dieses sollte außerdem leicht sein sowie eine hohe Wasseraufnahme- und Saugfähigkeit haben. Poröse Granulate aus Stein erfüllen die Anforderungen. Sie sind deutlich leichter und wasseraufnahmefähiger als andere poröse Baustoffe wie Ziegel oder Porenbeton.

Das Wasser, das von den Granulaten aufgenommen werden soll, ist Regenwasser, das beispielsweise bei Starkregenereignissen in großen Mengen vorhanden ist. Dieses wird in Städten oft ungenutzt durch die Kanalisation abgeleitet, weil es durch die versiegelten Flächen nicht im Erdboden versickern kann. Mit Görgens geplantem Fassadensystem könnte es zwischengespeichert und zur Abkühlung genutzt werden. Wasser hat eine hohe thermische Masse, weshalb es sich nicht so schnell aufheizt. Der Verdunstungskühlungseffekt sorgt zudem für kühlere Temperaturen im städtischen Außenraum.

Erster Prototyp: Granulat im Test

Görgens Untersuchungen ergaben: Am besten geeignet ist ein Granulat aus Vulkangestein. Dieses verbaute er im Sommer 2022 in einem ersten Prototyp, um so die Wirkungsweise zu testen. Die Messergebnisse dienen ihm zur Validierung des gekoppelten Simulationsmodells. Ziel ist es, dieses Simulationsmodell in einer frühen Planungsphase von Bauvorhaben einzusetzen, um so standortspezifische Konzepte für eine optimale Verbesserung der Behaglichkeit im Außenraum erstellen zu können.

Konferenzthema „Städtebau in Zeiten des Notstands“

Die Ergebnisse seiner Voruntersuchung präsentiert Görgen in seinem Vortrag zur „Hygrothermischen Charakterisierung von wasserabsorbierenden Granulaten“ auf der 36. PLEA-Konferenz. Seine Teilnahme förderte der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD in der Förderlinie „HAW-Konferenzreisen“. Neben Görgen kommen vom 23. bis 25. November 2022 in der südamerikanischen Großstadt zahlreiche weitere Fachleute,  Forschende und Studierende aus über 40 Ländern zusammen, um sich mit der zentralen Frage zu befassen: „Werden die Städte überleben? – Die Zukunft der nachhaltigen Gebäude und des Städtebaues in Zeiten des Notstands.“ Görgens Forschungsergebnisse werden nach der Konferenz frei als Open Access veröffentlicht.

]]>
GRADZ > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesHTWK > international > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5421 Tue, 22 Nov 2022 13:51:17 +0100 hAPPy Birthday! Ein Jahr HTWK-App https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5421/ Die HTWK-App feiert Geburtstag – und wird stetig weiterentwickeltVor genau einem Jahr, im November 2021, ging die HTWK-App an den Start. Seitdem bietet sie gebündelte Informationen rund ums Studium und unterstützt bei der Organisation des Studienalltags.

Die HTWK-App hat sich in ihrem ersten Jahr schon gut entwickelt und erfreut sich mit rund 3.000 Downloads großer Beliebtheit. "Tolle App im Design" oder auch "Ich finde die App super" sind nur zwei der bisher ausschließlich positiven studentischen Rückmeldungen. Das damit verknüpfte stetig eingehende konstruktive Feedback und die studentische Analyse der App im Modul Interfacedesign von Prof. Ulrich Nikolaus (Fakultät Informatik und Medien) helfen bis heute bei der zielgruppenorientierten Optimierung der HTWK-App.

Gemeinsam mit der gesamten Open ASiST-Community wurden deshalb verschiedene Anpassungen vorgenommen. Nadine Feller vom App-Team erläutert: "Wir haben Links zu wichtigen Websites auf die Startseite gebracht, den Newsbereich ausgebaut, die Menüstruktur leicht angepasst und den Stundenplan damit präsenter platziert, sowie das Mensamodul überarbeitet und an der Optimierung der Barrierefreiheit gefeilt."

Zum Geburtstag steht bereits ein neues Update in den Startlöchern und bringt eine Erweiterung der Mensa-Anzeige. Künftig sind damit auch die Menü-Kategorien vegan, vegetarisch, Klimateller etc. visualisiert. Außerdem sind unter Services dann auch wichtige Informationen zum Hochschulbetrieb zu finden.

Für das zweite „Lebensjahr“ sind neben der Optimierung bestehender Inhalte auch wichtige funktionale Erweiterungen geplant: "Aktuell arbeiten wir an Verbesserungen des Stundenplan-Layouts. Perspektivisch soll die App aber auch Push-Benachrichtigungen senden können", erklärt Rahtjen. Diese werden im ersten Schritt für den News-Bereich umgesetzt, sollen mittelfristig aber auch für weitere Inhalte zur Verfügung stehen. Ein Ziel ist es beispielsweise, Nutzenden der App das Vorliegen neuer Noten mit einer Benachrichtigung bekannt zu geben.

Um die HTWK-App-Familie aus HTWK-App und HOZ-App auch weiterhin zielgruppengerecht ausbauen zu können, freut sich das App-Team immer über Rückmeldungen. Diese können direkt über die Feedback-Funktionen der Apps oder per Mail an feedback.app (at) htwk-leipzig.de gesendet werden. "Konstruktive Kritik nehmen wir auch gern persönlich entgegen", sagt das Projektteam unisono mit einem Lächeln und fügt hinzu: "Die LED-Geburtstagskerze leuchtet, der Ap(p)felsaft ist kaltgestellt und wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr!"

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5401 Mon, 14 Nov 2022 11:56:55 +0100 Aktuelle Studie: Gewinnung neuer Mitarbeitender ist Kerngeschäft und kennzahlengetrieben https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5401/ Relevante Kennzahlen und Strukturen für erfolgreiches Recruiting in neuer Studie vorgestellt Der deutsche Arbeitsmarkt ist ein Arbeitnehmermarkt, der Arbeitskräftemangel ist allgegenwärtig. Der Druck in den Unternehmen ist damit hoch, die Personalgewinnung effizient und effektiv aufzustellen. Um dies zu erreichen, helfen relevante Daten und Kennzahlen sowie Kenntnisse zu Strukturen der Recruiting-Abteilungen.
Um eine repräsentative Basis dafür zu ermitteln, haben die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), die Wollmilchsau GmbH und die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) von Juni bis August 2022 gemeinsam eine Befragung mit 1.373 Teilnehmenden aus dem HR-Management durchgeführt. Laut Mitherausgeber Prof. Peter Wald von der HTWK Leipzig ist dies die erste Studie dieser Art.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Recruiting ist Kerngeschäft für Unternehmen: 61 Prozent arbeiten mit einer eigenständigen Recruiting-Organisation und 47 Prozent rekrutieren durch HR-Generalisten.
  • Recruiter betreuen durchschnittlich 27 Positionen gleichzeitig und bis zu 63 Stellen im Jahr. Je höher die Beschäftigtenzahl, desto mehr Stellen fallen pro Recruiter an. Arbeitet das Unternehmen mit dem sogenannten „3-Säulen-Modell“, werden am meisten Stellen gleichzeitig betreut, vor allem aber mehr pro Jahr.
  • Jobbörsen sind immer noch absolute Spitzenreiter bei den Recruiting Kanälen, gefolgt von Mitarbeiter-Empfehlungsprogrammen.
  • Zeit und Geld treiben auch das Recruiting, daher sind die relevanten KPIs (Key Performance Indicators bzw. Leistungskennzahlen) für die Befragten Time-to-Hire und Cost-per-Hire (zeit und Kosten pro gewonnener Person)

Für Kai H. Helfritz (DGFP) als Mitherausgeber ist die Studie „Recruiting-Strukturen – ein Benchmark“ ein Meilenstein, da sie auch relevante Zahlen für die unterschiedlichen Unternehmensgrößen bzw. HR-Organisationsmodelle bereithält: „Damit kann sich jedes Unternehmen gemäß seiner Größe und seinem Organisationmodell verorten, und somit seine eigenen Strukturen und Effizienz prüfen.“ Eine Erkenntnis ist unter anderem, dass „je größer ein Unternehmen ist, desto mehr Stellen betreut ein Recruiter“, so Kai Helfritz. Am höchsten liegt der Wert (Stelle/Recruiter) bei einer Beschäftigungszahl zwischen 2.500 und 4.999 Mitarbeitenden.

Prof. Peter M. Wald (HTWK Leipzig), der die Studie ebenfalls herausgibt, führt das auch auf die HR-Organisationsformen zurück: „Recruiter in Unternehmen, die das '3-Säulen-Modell' nutzen, betreuen mehr ausgeschriebene Stellen pro Jahr als Recruiter in Unternehmen mit anderen HR-Organisationsformen.“ Die Idee der 3 Säulen – Shared-Services, HR Business Partner und Center of Expertise zu kombinieren – scheint hier positive Früchte zu tragen. Peter M. Wald betont jedoch, „dass dies nicht zwingend heißt, dass das 3-Säulen-Modell das ideale Modell ist, um erfolgreich zu rekrutieren, hier muss jedes Unternehmen seinen Weg finden.“

Darüber hinaus gibt die Studie auch Einblicke in die sogenannten Hiring-Cluster. Als dritter Herausgeber der Studie stellt Jan Kirchner (Wollmilchsau GmbH) hierbei fest: „Im kaufmännisch-administrativen Bereich sehen wir das größte Volumen aller Hiring-Cluster; im Bereich der Spezialisten sind es wenig überraschend IT-Fachleute und Softwareentwickler.“

Schließlich gibt die Studie Aufschluss über die wichtigsten Kennzahlen, wie Kirchner hervorhebt: „Time-to-Hire und Cost-per-Hire sind die einschlägigsten KPIs im Recruiting. Bemerkenswert ist, dass die Zeit bis zur Einstellung die einzige Kennzahl ist, bei der Nutzung und Wunsch nahezu deckungsgleich sind. Bei den restlichen KPIs klaffen zwischen Wunsch und der wirklichen Nutzung noch Lücken.“

Die komplette Studie mit allen Auswertungen finden Sie zum kostenfreien Download hier.

]]>
FW > FakultaetFW_FORSCHUNGHR_Innovation_UMFRAGENHR_Innovation_UNTERNEHMENHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5382 Mon, 14 Nov 2022 10:20:00 +0100 Was das Pariser Klimaschutz-Abkommen (nicht) leistet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5382/ Um die Erderwärmung zu verlangsamen, müssen viele Staaten einen Beitrag leisten. Wie wirksam ist das Pariser Abkommen?Die vergangenen sieben Jahre waren die heißesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die Auswirkungen des Klimawandels spüren wir bereits durch häufigere Starkregen, Hitzesommer und Stürme. Steigt die Erderwärmung weiterhin so schnell, werden der Anstieg des Meeresspiegels und immer häufigere Extremwetterereignisse Teile der Welt unbewohnbar machen. Die Weltgemeinschaft hat sich deshalb bei der Klimakonferenz 2015 in Paris nach zähem Ringen darauf verständigt, die durchschnittliche Erderwärmung auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Das Pariser Abkommen wurde bis heute von 192 und damit fast allen Staaten der Welt in nationales Recht umgesetzt.

Auf konkrete gemeinsame Maßnahmen zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels konnten sich die Vertragsstaaten allerdings bislang nicht einigen. Stattdessen setzen sie auf Verfahrensregeln und Transparenz durch die Offenlegung freiwilliger nationaler Beiträge: Jeder Staat gibt eine Erklärung ab, in der er seine Klimaschutzbeiträge definiert und geplante sowie ergriffene Maßnahmen beschreibt. Alle fünf Jahre soll jeder Staat seine „NDCs“ (nationally determined contributions) aktualisieren und die Beiträge zum Klimaschutz erhöhen. Die erste Bestandsaufnahme aller Beiträge ist für 2023 anvisiert.

Erste Analysen zeigen jedoch: Die angekündigten Beiträge zum Klimaschutz werden voraussichtlich nicht ausreichen, um dauerhaft unter dem Zwei-Grad-Ziel zu bleiben. Die Klimaschutzanstrengungen der Staaten müssen also ambitionierter werden. Ein interdisziplinäres Team aus Rechtswissenschaftlerinnen und Ökonomen der HTWK Leipzig, der Hochschule Bochum, des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und des Instituts für ökologische Raumforschung Dresden hat vor diesem Hintergrund gemeinsam untersucht, wie wirksam die vereinbarten Regeln des Pariser Abkommens sind und durch welche Maßnahmen die Wirksamkeit verbessert werden könnte.

Klimaschutzverhandlungen als soziales Dilemma

„Das grundlegende Dilemma ist, dass Klimaschutz ein globales öffentliches Gut ist: Alle profitieren davon, wenn die Erderwärmung eingedämmt wird. Die dafür nötigen Maßnahmen verursachen allerdings erhebliche individuelle Kosten. Deshalb ist es aus Sicht der einzelnen Staaten am günstigsten, wenn andere mehr in den Klimaschutz investieren als man selbst“, erklärt Bodo Sturm, Ökonomieprofessor an der HTWK Leipzig. Sturm hat untersucht, wie sich die Vorgabe des Pariser Abkommens, die eigenen Anstrengungen kontinuierlich zu erhöhen, auf die Höhe der nationalen Beiträge auswirkt. Seine Vermutung: Dieses Fortschrittskriterium ist kontraproduktiv. Um das zu belegen, entwarf er gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Carlo Gallier vom ZEW Mannheim ein Experiment.

Dabei konnten 340 Probandinnen und Probanden über fünf Runden etwas Geld erspielen. Sie bekamen ein eigenes Budget, das sie für sich behalten oder in einen gemeinsamen Topf abgeben konnten. Je voller der gemeinsame Topf, desto mehr sprang für alle heraus. Ein Drittel der Teilnehmenden konnte fünf Runden lang frei seinen Einsatz wählen, ein Drittel durfte von Runde zu Runde seinen Einsatz nicht verringern und ein Drittel musste, wie im Pariser Abkommen, von Runde zu Runde mehr Geld in den gemeinsamen Topf werfen. „Wir beobachten einen deutlichen und statistisch signifikanten Effekt“, fasst Sturm die Erkenntnisse zusammen: „Die Spielenden reduzieren zu Beginn des Spiels ihre Beiträge für das Gemeinwohl, wenn sie in Zukunft ihre Beiträge nicht absenken dürfen oder höhere Beiträge leisten müssen.“ Zwar führen solche Spielbedingungen im Verlauf zu steigenden Beitragsniveaus. Dieser Anstieg ist aber nicht stark genug, um die Effizienzverluste zu Beginn auszugleichen.

Für die internationale Klimapolitik bedeutet das: Das Fortschrittskriterium, nach welchem alle Staaten ihre Anstrengungen alle fünf Jahre verstärken müssen, schadet möglicherweise mehr als es nutzt. „Die Staatengemeinschaft sollte stattdessen stärker auf bedingt kooperative Maßnahmen setzen, die auf Gegenseitigkeit abzielen. Das auch im Völkervertragsrecht geläufige Prinzip ‚Leistung gegen Gegenleistung‘ könnte daher stärker angewendet werden. Wenn beispielsweise Staaten in einer Art ‚Klimaklub‘ Steuern für CO₂-Emissionen erheben und gleichzeitig Importe aus Staaten ohne CO₂-Bepreisung zusätzlich besteuern, gibt es für alle einen Anreiz, CO₂-Emissionen zu verringern“, so Sturm.

Wer leistet zu wenig?

In einer Sache sind sich die Staaten, die in den Klimaschutz investieren, einig: Die Beiträge sollen fair verteilt werden. Doch was das heißt, liegt im Auge des Betrachters. Ein Beispiel: Staaten wie China oder Indien empfinden es als fair, wenn die „historische Schuld“ eine Rolle spielt. Nach dieser Argumentation haben die Industriestaaten ihren Wohlstand über hundert Jahre lang auf Kosten des Klimas erwirtschaftet. Ärmere Staaten hingegen haben lange kaum CO₂-Emissionen verursacht und möchten ihr Wirtschaftswachstum nun nicht durch hohe Klimaschutzzusagen dämpfen. Industriestaaten hingegen argumentieren, dass die klimaschädlichen Auswirkungen hoher Treibhausgasemissionen in der Vergangenheit nicht bekannt waren. Weit zurückliegende Emissionen genau zu messen und einzelnen Staaten zuzuordnen, sei zudem kaum möglich.

Es ist sehr schwierig zu beziffern, wer fairerweise wie viel zum Klimaschutz beitragen soll. Doch wenn die „Lastenverteilungsregeln“ klarer wären, könnten die Staaten die Anstrengungen der anderen besser einschätzen. „Das Pariser Abkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag und als solcher bindend für die Vertragsparteien. Allerdings ist der Wortlaut der Lastenverteilungsregeln so vage, dass die juristische Auslegung keine hinreichende Klarheit über den Umfang der nationalen Klimaschutzbeiträge schafft, sondern vielmehr den Vertragsstaaten die Aufgabe überträgt, das Klimaschutzziel in ‚gemeinsamer, aber unterschiedlicher Verantwortung‘ zu erreichen“, erklärt Cornelia Manger-Nestler, Professorin für Deutsches und Internationales Wirtschaftsrecht. Sie hat gemeinsam mit der Völkerrechtlerin Dr. Ulrike Will an der HTWK Leipzig das Vertragswerk analysiert. „Die erwartete Nichteinhaltung des Zwei-Grad-Ziels kann rechtlich nicht auf einzelne Staaten bezogen werden. Vielmehr trägt die Staatengemeinschaft als Ganzes die Verantwortung dafür, dass die Ambitionen beim Klimaschutz derzeit noch nicht hinreichend sind“, so das Urteil der beiden Rechtswissenschaftlerinnen.

Ulrike Will führt weiter aus: „Die offenen Lastenverteilungskriterien und die starke Betonung der freiwilligen nationalen Beiträge im Pariser Abkommen werfen die Frage auf, wie die einzelnen Staaten das Regelwerk für sich interpretieren. Denn wenn viele Staaten einer ähnlichen Rechtsauslegung folgen, dann beeinflusst diese sogenannte ‚nachfolgende Übung‘ die Rechtsnorm selbst.“ Die Völkerrechtlerin hat 193 nationale Beiträge untersucht. Dabei fand sie heraus: Konsens herrscht darüber, dass die Staaten, die absolut betrachtet mehr Treibhausgase ausstoßen, auch mehr in den Klimaschutz investieren müssen. Außerdem legen die Staaten Wert auf eine faire Verteilung der Klimaschutzbeiträge – und am häufigsten wird unter „fair“ verstanden, dass die Emissionen pro Kopf berücksichtigt werden. Hier enden allerdings bisher die Gemeinsamkeiten. Kein Wunder, denn die nationalen Beiträge unterscheiden sich von Staat zu Staat in Detailierungsgrad und Umfang erheblich.

„Um klarere Kriterien für die Lastenverteilungsregeln zu erlangen, müssten die nationalen Beiträge einheitlicher werden. Deshalb habe ich eine offene Tabelle für die Lastenverteilung entwickelt, die die Staaten den NDCs beilegen könnten“, so Will. Die Vertragsstaatenkonferenz hat 2021 in Glasgow Berichtstabellen für andere Themenbereiche beschlossen. Für die Lastenverteilung gibt es ein solches Format bisher noch nicht. Will: „Natürlich kann man die Staaten zu nichts zwingen. Aber wenn sie sich überhaupt zu bestimmten Punkten positionieren – also beispielsweise dazu, welche Kriterien für die Lastenverteilung ihnen am wichtigsten sind – dann schafft das mehr Transparenz über die Maßstäbe, wer wie viel zum Klimaschutz beitragen soll.“

Die Zeit zu handeln wird immer knapper. Schon in wenigen Jahrzehnten könnte die Erde so warm werden, dass ein unumkehrbarer Erwärmungskreislauf in Gang kommt. Doch nur auf völkerrechtliche Diplomatie als Wunderwaffe gegen den Klimawandel zu setzen, findet Will naiv. „Die Erwartungen sind zu hoch“, so ihre Einschätzung. „Wenn es allerdings gelingt, einige Mechanismen im Pariser Abkommen zu optimieren – durch mehr Transparenz in den freiwilligen nationalen Beiträgen der einzelnen Staaten, das Vermeiden von Fehlanreizen und zusätzliche preisbasierte Anreize – dann kann das Abkommen mittelfristig zu größeren internationalen Klimaschutzanstrengungen führen.“

Die Klimaziele der EU

Alle 27 Mitgliedsstaaten der EU haben ein gemeinsames Klimaschutzziel im Pariser Abkommen vereinbart. Sie wollen ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 reduzieren und bis 2050 klimaneutral werden. Als Instrumente nutzt die EU einen Emissionshandel, nunmehr mit stärkerer Berücksichtigung des Verkehrssektors, und eine Lastenteilungsverordnung, die den einzelnen EU-Mitgliedern konkrete Ziele für Gebäude, Verkehr, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und kleine Unternehmen vorgibt. Vereinbart wurde zudem der „European Green Deal“, ein durch Finanzmittel und ein EU-Klimaschutzgesetz unterfüttertes Konzept, das eine Brücke zwischen dem Pariser Abkommen und den nationalen Gesetzen der EU-Mitgliedsstaaten schlägt.

Die Klimaziele Deutschlands

Deutschland will bis 2030 seine Treibhausgasemissionen um 65 Prozent gegenüber 1990 reduzieren und bereits bis 2045 klimaneutral werden. Bis 2038 sollen die Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Mit dem Sofortprogramm Klimaschutz 2022 sollen acht Milliarden Euro in eine Industrie ohne Kohle, in grünen Wasserstoff und grünen Stahl, in energetische Gebäudesanierung und klimafreundlichen Verkehr fließen. Über die Hälfte der Mittel sind für Fördermaßnahmen für klimafreundliche Gebäude vorgesehen.

Vitae

Prof. Dr. Bodo Sturm (*1972) ist seit 2009 Professor für Volkswirtschaftslehre und Quantitative Methoden an der HTWK Leipzig und zugleich assoziiertes Mitglied des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim. Er nutzt experimentelle Wirtschaftsforschung, um Anreizprobleme der internationalen Umweltpolitik zu erforschen.

Prof. Dr. Cornelia Manger-Nestler (*1976) ist seit 2009 Professorin für Deutsches und Internationales Wirtschaftsrecht an der HTWK Leipzig. Sie erforscht Rechtsfragen, die sich aus dem Zusammenspiel von nationalem, europäischem und internationalem Wirtschaftsrecht ergeben. Ihr besonderes Interesse gilt einem besseren Verständnis der Reichweite von europa- und völkerrechtlichen Regeln an der Schnittstelle zwischen transnationalen Wirtschafts- und Finanzräumen.

Dr. Ulrike Will (*1987) war von 2018 bis 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HTWK Leipzig. Sie promovierte über Border Adjustments für das europäische Emissionshandelssystem und deren Vereinbarkeit mit dem Welthandelsrecht und studierte Staats-, Politik- und Rechtswissenschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte sind das internationale Klimaschutzrecht und das Welthandelsrecht.

Ausgewählte Publikationen

Gallier, C.; Sturm, B. (2021): The Ratchet Effect in Social Dilemmas, Journal of Economic Behavior and Organization 186: 251–268, doi.org/10.1016/j.jebo.2021.03.022

Will, U.; Manger-Nestler, C. (2021): Fairness, Equity and Justice in the Paris Agreement: Terms and Operationalization of Differentiation, Leiden Journal of International Law 34(2): 397–420, doi.org/10.1017/S0922156521000078

Will, U. (2022): Differentiation in the NDCs to the Paris Agreement – A Legal and Empirical Analysis, Carbon & Climate Law Review 16(1): 56–72, doi.org/10.21552/cclr/2022/1/8

]]>
FW_Aktuelles-News-externFW_FORSCHUNGHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5377 Wed, 09 Nov 2022 12:19:28 +0100 Discovery von floidTV entdeckt das Dachgeschoss des Lipsiusbaus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5377/ Was verbirgt sich eigentlich unter dem Dach des Lipsius-Baus? Das Team von floidTV bekommt einen exklusiven Einblick in die Architektur-AteliersTibor Drescher studiert Architektur im dritten Semester und kennt sich in den Ateliers bestens aus. Die für alle anderen Studierenden verschlossenen Räumlichkeiten haben dabei alles zu bieten, was ein*e Architekturstudent*in für ihre Arbeit an Projekten so brauchen könnte. 

Doch nicht nur für die Arbeit an Projekten gibt es hier reichlich Platz zur Verfügung. Was das Architekturstudium mit sich bringt und was es in den Ateliers noch alles zu finden gibt, erklärt Tibor im Beitrag, der hier zu finden ist: https://youtu.be/wbZUdRKvWwo

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jede und jeder, auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info@floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

Autor: Luca Schmuck
 

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5371 Fri, 04 Nov 2022 08:28:12 +0100 Mitmachen erwünscht! Schulungsangebot für Tutorinnen- & Tutoren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5371/ Angehende Tutorinnen und Tutoren werden gut vorbereitet – Terminabstimmung onlineMitte November findet die nächste Tutorenschulung, kurz TuSch, statt. Ziel ist es, die Tutorinnen und Tutoren bei ihrer Tätigkeit möglichst gut zu unterstützen.
Für eine Teilnahme können sich die Tutorinnen und Tutoren im entsprechenden Opal-Kurs anmelden und über einen Termin abstimmen.
Die Schulung findet – je nach Abstimmungsergebnis – entweder am 15.11.22 / 17:00 - 20:00 Uhr oder am Freitag 18.11.22 / 14:30 - 17:30 Uhr statt.

Themen der Schulung sind unter anderem die Rolle und Erwartungen an Tutorinnen und Tutoren, die Planung und Gestaltung von Tutorien sowie eine Auswahl an Methoden und Lernzielen. Auch der Umgang mit schwierigen Situationen oder die methodisch didaktischen Ausgestaltung der Tutorien-Arbeit wird besprochen.

Durch die Schulung vom Peer Zentrum sollen die angehenden Tutorinnen und Tutoren bestmöglich auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Auch Personen, die noch kein Tutorium geben, dies aber in Zukunft planen oder gern ausprobieren wollen, sind willkommen.

Bei weiteren Fragen rund um die Schulung oder das Thema Tutorium steht das Peer Zentrum zur Verfügung – Fragen gern an: peer-zentrum (at) htwk-leipzig.de 

 

]]>
HTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumFW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5350 Thu, 03 Nov 2022 09:30:00 +0100 Forschen für sichere und effiziente Stromnetze https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5350/ Dr. Kai Bartholomäus erhält den Dissertationspreis 2022 der Stiftung HTWK für seine Forschung zur Zuverlässigkeit von Mittelspannungsnetzen

Energieversorgungsnetze übertragen Strom von den Kraftwerken zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Doch die hohe Versorgungszuverlässigkeit ist gefährdet: Im Rahmen der Energiewende wird die Infrastruktur stark ausgebaut. Weil immer mehr elektronische Erzeuger wie Photovoltaikanlagen und Verbraucher wie Elektrogeräte an deutliche größere Netze angeschlossen werden, kann dies zum übermäßigen auftreten unerwünschter Frequenzanteile in Strom und Spannung führen.

Eine Methode, mit der hohe Frequenzen, sogenannte Oberschwingungen, gemessen und reduziert werden können, entwickelte Dr.-Ing. Kai Bartholomäus im Rahmen seiner Doktorarbeit. So kann die Versorgungszuverlässigkeit trotz Netzausbau beibehalten werden. Zudem entwickelte er das Messverfahren des frequenzselektiven Erdschlusses, um die Wirksamkeit seiner Methode nachzuweisen. Für seine Forschung ehrte ihn die Stiftung HTWK mit dem Dissertationspreis 2022.

Oberschwingungen beeinflussen Versorgung

Zu Störungen im Energienetz kommt es häufig, ohne dass es Verbraucherinnen und Verbraucher merken. Ein typischer Netzfehler ist ein Erdschluss. Bei diesem kommt es ungewollt zu einer Verbindung zwischen einem unter Spannung stehenden Leiter und dem Erdreich. Verursacht wird so ein Kurzschluss, wenn zum Beispiel eine große Landmaschine zu nah an Stromleitungen entlangfährt und dann der Strom über diese zum Erdreich fließt. Auswirkungen wie Stromausfälle sind selten. Oft können sich die Verteilnetze „selbst heilen“, weil bei ihnen eine Erdschlussspule eingesetzt wurde. Diese sorgt dafür, dass nur wenig Strom abgeleitet wird und die vorgegebenen Grenzwerte eingehalten werden.

Doch der Anschluss von immer mehr elektronischen Erzeugern und Verbrauchern an deutlich größere Energienetze führt immer häufiger zu mehr Oberschwingungen. Bei zu hohen Oberschwingungen wird bei einem Erdschluss trotz Erdschlussspule mehr Strom abgeleitet, als es die Grenzwerte erlauben. „Für Betreiberinnen und Betreiber von Energienetzen ist es wichtig, die Oberschwingungsanteile zu kennen, weil ein zu hoher Erdschlussstrom für Mensch und Tier gefährlich wäre und andere Anlagen beeinflussen könnte“, so Bartholomäus.

Vorteile der Erdschlussspule nutzbar gemacht

Das Problem ist: „Eine Erdschlussspule kann nur für eine bestimmte Frequenz eingestellt werden und kann damit auch nur diese Frequenz des Stroms bei einem Erdschluss kompensieren“, sagt Bartholomäus. Damit dies auch bei einem zu hohen Reststrom von Oberschwingungen funktioniert, entwickelte er bereits seit 2011 am Institut für Elektrische Energietechnik der HTWK Leipzig eine Erweiterung für die Erdschlussspule mit. Dieses Verfahren entwickelte Bartholomäus während seiner Promotion von 2013 bis 2019 weiter. Dabei legte er den Fokus auf die Frage ob, und, wenn ja, wie, das Verfahren bei weiterem Netzausbau angepasst werden muss. „Mit meiner Arbeit konnte ich zeigen, dass rein passive Schaltungen, bestehend aus Reihen- und Parallelschwingkreisen, geeignet sind, um mit geringem Aufwand die dominanten Oberschwingungsanteile im Erdschlussreststrom ausreichend zu reduzieren. Die einzelnen Schaltungen müssen bei variablen Energienetzen – und damit auch beim Netzausbau – nicht angepasst werden“, fasst Bartholomäus das zentrale Ergebnis seiner Arbeit zusammen.

Verfahren im Test: Netzversuche

Um die Wirksamkeit seiner Technologie nachzuweisen, bereitete Bartholomäus anschließend Netzversuche vor. „Der Erdschlussreststrom besteht aus mehreren Frequenzen, von denen einige zu Schäden oder Überlastungen – und damit zu Netzausfällen und Stromausfällen bei Kundinnen und Kunden – führen können. Für meine Messungen sind jedoch nur die Oberschwingungen relevant“, so der Ingenieur. „Deshalb habe ich zusätzlich das Verfahren des frequenzselektiven Erdschlusses entwickelt.“ Damit können bestimmte Frequenzen wie eben Oberschwingungen kontrolliert und gemessen werden, ohne dass es zu Netzausfällen kommt. Das Verfahren meldete er 2014 zum Patent an.

Die Netzversuche führte Bartholomäus in Mittelspannungsnetzen mit 20 Kilovolt durch. Viele Messungen fanden beim Energieversorger „N-ERGIE“ in Nürnberg und Franken statt, weil die Netze dort sehr groß und damit die Gefahr von zu großen Erdschlussreststömen höher ist. Können Netzbetreiberinnen und -betreiber aufgrund zu hoher Oberschwingungen die Grenzwerte nicht mehr einhalten, können sie die Netze umstrukturieren oder bei Fehlerauftritt schnellstmöglich abschalten. Beide Maßnahmen sind aufwendig, teuer und beeinträchtigen die Versorgungszuverlässigkeit. Die Erfindung von Bartholomäus ist eine einfache, günstige und zugleich wirksame Alternative.

Mess-Equipment verkleinern

Das Equipment für die Messungen passt in einen kleinen LKW-Container. Mittlerweile war die Technologie über 360 Mal im Einsatz. „Würde man das gleiche Verfahren in Hochspannungsnetzen einsetzen, die mit 110 Kilovolt betrieben werden, wäre die benötigte Technik fünfmal so groß und damit nicht mehr zu handhaben“, so Bartholomäus. Im 2021 gestarteten Forschungsprojekt "MENKI" will er auch dafür eine Lösung finden. „So können wir mit unserer Forschung dazu beitragen, dass die Stromnetze im Zuge der Energiewende effizient und sicher bleiben.“

Vita

Kai Bartholomäus studierte nach seiner Ausbildung zum Elektroinstallateur ab 2004 an der HTWK Leipzig Elektrotechnik und Informationstechnik. Seit 2009 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektrische Energietechnik und forscht dort im Team „Smart Diagnostik und Online Monitoring“. 2013 bis 2019 promovierte er an der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der HTWK Leipzig. Seine Dissertation mit dem Titel „Nutzung passiver Elemente zur Kompensation von Oberschwingungsanteilen im Erdschlussreststrom und Erzeugung frequenzselektiver Erdschlüsse“ erhielt das Prädikat „magna cum laude“ („mit großem Lob“). Finanziert wurde sein Forschungsvorhaben durch verschiedene Förderprojekte des Bundeswirtschaftsministeriums. Ausgleich findet Bartholomäus bei einem Hobby, das akustisch nicht weit vom Stromsurren entfernt ist: Beim Imkern mit tausenden summenden Bienen.

]]>
GRADZ > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5365 Wed, 02 Nov 2022 14:18:58 +0100 Work in Leipzig - junge Unternehmen stellen sich vor https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5365/ Studierende, Promovierende und Alumni aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen, mit jungen und neuen Unternehmen in und um Leipzig zu Jobperspektiven ins Gespräch zu kommenStudierende, Promovierende und Alumni aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen, sich über die Jobperspektiven bei jungen und neuen Unternehmen in und um Leipzig zu informieren.

Wann: am 10. November 2022, 18-20 Uhr
Wo: im Felix-Klein-Hörsaal, Paulinum, Universität Leipzig

Ziel dieser Veranstaltung ist es, dass Sie auf junge und neue Unternehmen treffen und erfahren, welche Einstiegsmöglichkeiten Sie in unserer Region haben. Daher wird dieses Format gemeinsam mit der Universität Leipzig, der HTWK Leipzig und der Invest Region Leipzig organisiert. Nach einer Kurzvorstellung der teilnehmenden Arbeitgebenden können Sie direkt brennende Themen zum Austausch in die Runde geben. Egal ob zu Arbeitszeiten, Praktika, Remote Jobs oder Quereinstieg - alle Fragen sind willkommen. Im Anschluss wird es ein Get-together geben, um bei leckeren Getränken und Schnittchen in persönlichen Gesprächen die Unternehmen vertieft kennenzulernen.

Teilnehmende Unternehmen:

  • Maurer Electronics GmbH
    Die Maurer Electronics in Leipzig erstellen Software für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Als Tochterunternehmen der Bundesdruckerei GmbH übernehmen sie die Entwicklung von ID-Systemen und Systemkomponenten. Sie entwickeln und betreiben cloudbasierte Softwarelösungen und mobile Plattformen für den öffentlichen Sektor. Neben ihrem neuen Standort in Leipzig hat Maurer Electronics außerdem Niederlassungen in München, Hamburg, Hannover und in Split (Kroatien).
  • Deutsche Bank
    Die Deutsche Bank erbringt Dienstleistungen für Unternehmen, Regierungen und Privatpersonen auf der ganzen Welt. Ein Schwerpunkt sind Investitionen in digitale Technologien. Im Herbst 2022 wurde in Schkeuditz ein neuer Standort mit dem Themenschwerpunkt Anti Financial Crime eröffnet
  • Mytheresa
    Mytheresa, gegründet 2006, ist eine E-Commerce-Plattform für Luxusmode für Damen, Herren und Kinder, 2022 wurde das Angebot um Wohnaccessoires und Lifestyle-Produkte erweitert.
  • Skeleton Technologies
    Skeleton Technologies ist ein Hersteller von Ultrakondensatoren mit hoher Leistungs- und Energiedichte, die als langlebige Energiespeicherlösungen industrieübergreifend zum Einsatz kommen.
  • Testbird
    Testbirds unterstützt Kund:innen bei der Entwicklung digitaler Produkte wie Apps, Websites oder Internet-of-Things-Anwendungen. Der Crowdtesting-Anbieter ist mit über 600.000 Testenden in 193 Ländern aktiv.
  • Rooom
    Das Tech Start-Up Rooom ermöglicht Unternehmen mittels CMS die Erstellung, die Bearbeitung und das Management von 3D-, AR- und VR-Inhalten im Metaverse.

Anmeldung zur Veranstaltung:

Studierende und Alumni (alle m/w/d) der HTWK Leipzig melden sich bitte bei Claudia Kramer unter der E-Mail: claudia.kramer (at) htwk-leipzig.de an.

Zur Veranstaltungsseite

]]>
Startbahn13 - AktuellesFW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5364 Wed, 02 Nov 2022 13:00:00 +0100 Herzlich Willkommen, Incomings! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5364/ Neue Austauschstudierende internationaler (Partner)-Hochschulen starten ins Wintersemester 2022/2023Im Wintersemester 2022/2023 begannen 17 Studierende von Hochschulen in Dänemark, Frankreich, Italien, Jordanien, der Schweiz, Spanien und der Ukraine ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Sie nahmen vom 10. bis 14. Oktober 2022 an der Orientierungswoche teil.

Zu Beginn begrüßte das Dezernat Studienangelegenheiten die Austauschstudierenden an der Hochschule. Neben Orientierungsveranstaltungen wie z. B. einer Campusführung mit einem der „HTWK-Insider" und einer fachlichen Begrüßung an der jeweiligen Fakultät konnten die Studierenden das südliche Leipzig bei einer Stadtrallye kennenlernen, an einer Führung im Zeitgeschichtlichen Forum teilnehmen und das Hochschulsportzentrum im Rahmen eines Schnuppertrainings erkunden.
Mit einer Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs und dem interkulturellen Workshop, der die Studierenden auf das Studium in Deutschland vorbereitete, endete die Orientierungswoche.
Die Incomings wurden bei den ersten organisatorischen Wegen von ihren studentischen Buddys unterstützt.

Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in das Wintersemester und einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5363 Wed, 02 Nov 2022 11:00:00 +0100 PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5363/ Förderung weltweiter Auslandsaufenthalte - Bewerbungsfrist: 15. Dezember 2022Um Auslandsaufenthalte mit einer Dauer von bis zu maximal sechs Monaten finanziell zu unterstützen, vergibt die HTWK Leipzig im Rahmen des DAAD-Programms „PROMOS“ Stipendien zur Steigerung der Mobilität von Studierenden deutscher Hochschulen.

Aktuell können Sie sich auf PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte (Studiensemester, Praktika oder Studien- und Gruppenreisen) bewerben, die im ersten Halbjahr 2023 stattfinden bzw. beginnen. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass Sie in keinem anderen strukturierten Förderprogramm, z. B. Erasmus+, GoEast oder mittels DAAD-Stipendium, gefördert werden.

Für Auslandsaufenthalte, die im ersten Halbjahr 2023 beginnen, ist der Bewerbungsschluss am 15. Dezember 2022. Weitere Informationen zur Bewerbung und die nötigen Unterlagen finden Sie hier.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5360 Wed, 02 Nov 2022 08:00:00 +0100 Webinar über Studienmöglichkeiten und Praktika in Frankreich https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5360/ Campus France Deutschland und die Französische Botschaft in Deutschland bieten Webinar anCampus France Deutschland und die Französische Botschaft in Deutschland laden Studierende zum Webinar über die Studienmöglichkeiten und Praktika in Frankreich am 8. November um 17 Uhr per Zoom ein. Es werden die Austauschmöglichkeiten wie das Erasmus+ Programm, die Doppelabschlüsse der Deutsch-Französischen Hochschule, die Bewerbungsverfahren sowie die Finanzmöglichkeiten vorgestellt. Mehr Informationen und die Webinaranmeldung finden Sie hier.

Campus France Deutschland ist eine Abteilung der Französischen Botschaft in Deutschland und ist sowohl im Berliner und Stuttgarter Institut français als auch in München (BayFrance) zu finden. Das Infobüro "Campus France Deutschland" berät Schülerinnen und Schüler, Studierende, Eltern und öffentliche Einrichtungen über das Studium in Frankreich.

]]>
HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5356 Tue, 01 Nov 2022 07:53:28 +0100 Radiointerview mit HTWK-Student Oussama Chouiba https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5356/ Im Deutschlandfunk wurde der Verein "Hilfe für ausländische Studierende in Leipzig e.V." vorgestellt.Am 13. Oktober 2022 wurde im Deutschlandfunk, der zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk Deutschland gehört, ein Hörstück über den Leipziger Verein für ausländische Studierende (HausLE e.V.), gesendet.

Der Verein ist seit der Corona-Pandemie und aufgrund der aktuellen Inflation mehr denn je auf Spenden angewiesen, um internationale Studierende weiterhin unterstützen zu können.
Zu Wort kommen unter anderem HTWK-Student Oussama Chouiba (Energie-, Gebäude-, Umwelttechnik) sowie die Vorstandsmitglieder des Vereins Prof. Adam Jones und Stojan Gugutschkow.


Hier kann der Fünfminüter nachgehört werden.

]]>
HTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5302 Sun, 30 Oct 2022 14:59:00 +0100 Jetzt bewerben! HTWK Leipzig schreibt erstmals Lehrpreis aus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5302/ Bewerbungsschluss ist der 30. November, das Preisgeld beträgt 2.000 EuroSie brennen für die akademische Lehre? Sie kennen jemanden mit besonderem Engagement in der Lehre? Ab dem 1. Oktober können Sie Vorschläge für den neuen Lehrpreis der HTWK Leipzig einreichen.

Der Lehrpreis richtet sich an alle, die im Anstellungs- oder Beamtenverhältnis an der HTWK Leipzig lehren und in die curriculare Lehre eingebunden sind. Man kann sich selbst vorschlagen oder von Studierenden oder Lehrenden der HTWK Leipzig vorgeschlagen werden. Die jeweiligen Studierenden werden anlassbezogen befragt.

Zum 1. Oktober 2022 wird der Lehrpreis zum ersten Mal ausgeschrieben. Er soll gute Lehre an der HTWK sichtbar machen und hochschuldidaktische Ideen und Anregungen in die Hochschule hineintragen. In Zukunft wird er jährlich verliehen. Ausgelobt sind 2.000 Euro; das Preisgeld ist nicht zweckgebunden.

Bewerben – wann, wie, wo?

Der Lehrpreis bezieht sich auf die Lehre im vorhergehenden Jahr, also im Wintersemester 2021/22 und Sommersemester 2022. Zu den Auswahlkriterien zählen etwa „originelles Lehrkonzept“, „innovative Methoden und Tools“ oder „kollaborative, partizipative Arbeitsweise“. Vorschlags- bzw.
Bewerbungsschluss ist der 30. November 2022.

Aus allen Einreichungen werden durch die Vorjury sechs Konzepte aus möglichst allen Fakultäten der HTWK Leipzig für den Lehrpreis nominiert. Die Jury kürt bis März den Preisträger oder die Preisträgerin. Die Preisverleihung findet Mai/Juni 2023 im Rahmen eines erweiterten „Lunch & Learn“-Events statt. Dabei werden die nominierten Beiträge vorgestellt.

Einzelheiten zur Jury, sämtliche Bewertungskriterien, Bewerbungs- und Vorschlagsformulare finden Sie hier: https://www.htwk-leipzig.de/lehrpreis.

Die Formulare senden Sie bitte an lehrpreis (at) htwk-leipzig.de.

Jetzt bewerben!

]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > QMFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5348 Tue, 25 Oct 2022 10:29:32 +0200 Open-Access-Woche https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5348/ Bibliothek bietet Infos und Beratung zum PublizierenVom 24. bis 30. Oktober findet die Internationale Open-Access-Woche statt. Sie steht dieses Jahr unter dem Motto „Open For Climate Justice“. Ziel ist sowohl Vernetzung als auch Kooperation zwischen der Klimabewegung und der Open-Access-Community. Diese findet an der HTWK Leipzig mit der zeitgleichen Nachhaltigkeitswoche ebenfalls statt.

Die Hochschulbibliothek beteiligt sich an beidem. So enthält der Nachhaltigkeits-Kalender täglich einen aktuellen Tipp und zum Thema Open Access gibt es zahlreiche Informations- und Beratungsangebote. Bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen von HTWK-Angehörigen leistet die Bibliothek praktische Unterstützung.
 

→ Überblick über Open Access

→ Beratungsangebote zum Publizieren

 

]]>
IFB > AllgemeinFME > Aktuelles (Forschung)FIMN > Aktuelles-News-externBIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5341 Thu, 20 Oct 2022 14:22:49 +0200 Ferienhochschule 2022 | Jeden Tag ein anderer Einblick in die HTWK https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5341/ Jugendliche der Klassenstufe 10 bis 12 haben Mitte Oktober 2022 ins Studium an der HTWK Leipzig reingeschnuppertWährend der sächsischen Herbstferien konnten sich vom 17. bis 21. Oktober 2022 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 10 bis 12 über ein Studium an der HTWK Leipzig informieren und erste interessante Einblicke in die unterschiedlichen Studienangebote gewinnen.

Mit knapp 80 Anmeldungen hat die Ferienhochschule 2022 in Präsenz und mit neuem Konzept gestartet und Jugendlichen aus Leipzig, dem Leipziger Umland sowie z.B. aus Erfurt oder Dresden die Chance gegeben, die Fakultäten, Studierende und Lehrende der HTWK hautnah kennen zu lernen.

Bis 2019 war die Ferienhochschule als fünftägiges Schnupperstudium konzipiert und bot mit Informationsveranstaltungen, Führungen und Workshops allen angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblick in die Studiengänge der sieben Fakultäten der HTWK Leipzig. Seit 2020 hat sich das Konzept stetig geändert und so den Anforderungen und Wünschen der Jugendlichen angepasst.

Die Ferienhochschule bietet seitdem einzelne, ausgewählte Veranstaltungen an bestimmten Tagen an. Schülerinnen und Schüler konnten sich in diesem Jahr je nach Interesse nur für einen Tag anmelden oder aber an mehreren Tagen gleich unterschiedliche Studienangebote kennenlernen.

Claudia Bothe, Organisatorin und Mitarbeiterin der Studienorientierung an der HTWK Leipzig, hat sich während der Ferienhochschule 2022 umgehört und einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, wie ihnen die Ferienhochschule denn so gefallen hat:

Kenny, Klasse 12:„Die Angebote waren sehr gut, sie waren im richtigen Maß interaktiv und informativ. Macht das nächstes Jahr wieder!“

Simon, Klasse 12:„Der Austausch mit Profs und Studierenden war top. Kleine Änderungsidee: Die Pause von 1h etwas kürzen. Alles in allem aber 5/5 Sternen.“

Paul, Klasse 11:„Ich konnte meine Vorstellung vom Studieren wirklich ausbauen; durch die interaktiven Workshops in Kontakt mit den Studieneinrichtungen kommen und ich habe auch erfahren, wie es ist 1,5 Stunden ein einer reinen Vorlesung zu sitzen. Top!“

Tag 1 | Basics & Orientierung

1. Tag Orientierungsworkshop HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Foto: 1. Tag Orientierungsworkshop HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Ferienhochschule 2022, Tag 1 Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Foto: 1. Tag Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Ferienhochschule 2022, Tag 1 Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Foto: 1. Tag Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Ferienhochschule 2022, Tag 1 Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Foto: 1. Tag Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Tag 2 | Medien & Informatik

Workshop | Das Handy redet mit dem Druck: Near Field Communication mit gedruckten Strukturen. Die Teilnehmenden haben NFC Tags produziert. © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Fotos: Workshop | Das Handy redet mit dem Druck: Near Field Communication mit gedruckten Strukturen. Die Teilnehmenden haben NFC Tags produziert. © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Workshop | Das Handy redet mit dem Druck: Near Field Communication mit gedruckten Strukturen. Die Teilnehmenden haben NFC Tags produziert. © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Fotos: Workshop | Das Handy redet mit dem Druck: Near Field Communication mit gedruckten Strukturen. Die Teilnehmenden haben NFC Tags produziert. © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Tag 3 | Ingenieurwissenschaften

Ferienhochschule 2022 Agro-PV Fakultät ING © Anika Schreyer, HTWK Leipzig

Foto: Agro-Photovoltaik Fakultät ING © Anika Schreyer, HTWK Leipzig

Ferienhochschule 2022 Callibot Programmierung mit dem RobertaRegioZentrum Leipzig © Anika Schreyer, HTWK Leipzig

Foto: RobertaRegioZentrum Leipzig Callibot programmieren © Anika Schreyer, HTWK Leipzig

Tag 4 | Bau & Architektur

Ferienhochschule 2022, Tag 1 Campusrundgang HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Foto: Architektur Insights HTWK Leipzig © Stefan Schmeißer, HTWK Leipzig

Ferienhochschule 2022 Architektur Insights © Claudia Bothe, HTWK Leipzig

Foto: Architektur Insights HTWK Leipzig © Claudia Bothe, HTWK Leipzig

Tag 5 | Mobile Communications

Foto: Mobile Communications | Workshop „Entwickle deine eigene Smartphone-App“ HTWK Leipzig © Claudia Bothe, HTWK Leipzig

Claudia Bothe: „Uns freut die große Resonanz auf die diesjährige Ferienhochschule sehr. Die Tage zum Thema „Bau und Architektur“ sowie am Montag zum Thema „Basics & Orientierung“ waren am schnellsten ausgebucht, aber auch alle anderen Angebote sind zügig gebucht worden. Ich bin jedes Jahr aufs Neue begeistert, dass die Studieninteressierten zum Teil eine ganze freie Ferienwoche bei uns an der Hochschule verbringen und sich damit Gedanken über ihre Zukunft machen. Dieses Interesse spürt man auch deutlich bei den Veranstaltungen: es gibt viele Fragen, gute Gespräche und insgesamt eine sehr entspannte Stimmung. Auch hat sich sehr bewährt, dass die Teilnehmenden ganz individuell entscheiden können, ob sie nur einen speziellen Tag zum Thema Ingenieurwissenschaften buchen oder sich lieber einen Rundumblick verschaffen und jeden Tag mit dabei sind.“

Studieninteressierte haben neben der Ferienhochschule auch bei folgenden Informationsveranstaltungen die Möglichkeit sich zu informieren:

Tag der offenen Hochschultür | 12.01.2023

Hochschulinformationstag | 13.05.2023, 10.00 - 15.00 Uhr

Schul-Webinare mit Studierenden | 22.11.22, 12.01.23, 22.03.23 uvm.

Girls‘Day | 27.04.2023, 10.00 – 13.00 Uhr

 

 

Programmübersicht Ferienhochschule 2022

Montag 17.10.
9:30 - 15:00 Uhr | Basics & Orientierung

➤ Was kann ich, was will ich, was gibt es? Workshop Studienorientierung
➤ Campusführung: Einblick in Labor, Hörsaal & Co
➤ Infos zum Auslandsaufenthalt
➤ Gespräch mit Studis: Stell alle deine Fragen!

Dienstag 18.10.
9:30 - 15:00 Uhr | Medien & Informatik

Gruppe 1
➤ Workshop: Entwicklung einer nachhaltigen Verpackung
➤ Wie aus Ideen und Objekten Ausstellungen werden: Schnupper-Workshop Museologie

Gruppe 2
➤ Das Handy redet mit dem Druck: Near Field Communication mit gedruckten Strukturen
➤ Smart Living – Wir bauen eigene smarte Komponenten für modernes Wohnen

Mittwoch 19.10.
9:30 - 15:00 Uhr | Ingenieurwissenschaften

Gruppe 1
➤ Fahren mit dem Callibot: Wir programmieren einen Fahrzeugroboter.
➤ Vorlesung: Weltraumkommunikation an der HTWK Leipzig – We bring you to space!
➤ Studiengänge kompakt: Profs stellen die Angebote an der Fakultät Ingenieurwissenschaften vor.
➤ Einblick Praxis: Studis führen durchs Haus und beantworten deine Fragen.

Gruppe 2
➤ Wie entstehen maßgenaue Objekte oder Bauteile? Probiere dich am 3D-Druck und der CNC-Fräse.
➤ Vorlesung: Weltraumkommunikation an der HTWK Leipzig – We bring you to space!
➤ Studiengänge kompakt: Profs stellen die Angebote an der Fakultät Ingenieurwissenschaften vor.
➤ Einblick Praxis: Studis führen durchs Haus und beantworten deine Fragen.

Gruppe 3
➤ Wie können Solaranlagen Gasimporte reduzieren? Einblick in das Forschungsthema Agri-Photovoltaik
➤ GreenHydroSax: Die Rolle von Wasserstoff in der Energiewende
➤ Vorlesung: Weltraumkommunikation an der HTWK Leipzig – We bring you to space!
➤ Studiengänge kompakt: Profs stellen die Angebote an der Fakultät Ingenieurwissenschaften vor.
➤ Einblick Praxis: Studis führen durchs Haus und beantworten deine Fragen.

Donnerstag 20.10.
9:30 - 15:00 Uhr | Bau & Architektur

➤ Bauingenieurwesen: Planen, Konstruieren, Bauen & Überwachen
➤ Einblicke in das Kompetenzzentrum Digitalisierung – Building Information Modeling
➤ Kanus aus Beton
➤ Architektur Insights – Studiengangseinblick kompakt & Atelierführung

Freitag 21.10.
9:30 - 12:00 Uhr | Mobile Communications

➤ Begrüßung & Information zur Fakultät und zum Studienangebot
➤ Entwickle in wenigen Schritten Deine eigene Smartphone-App
➤ Datenübertragung mit LTE und 5G – Wie kommt das Internet aufs Handy

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5337 Thu, 20 Oct 2022 10:05:18 +0200 HTWK startet Kooperation mit renommiertem Forschungsinstitut aus Südkorea https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5337/ Wissenschaftler der Fakultät Ingenieurwissenschaften besuchten das Korea Institute of Science and Technology in Südkorea Die HTWK Leipzig hat innerhalb der DFG-Initiative „Unterstützung der Internationalisierung von Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (UDIF-HAW)“, die sich explizit an HAWs wendet, welche sich für internationale Forschungskooperationen interessieren oder ausbauen möch­ten, eine Kooperation mit dem renommierten Korea Institute of Science and Technology (KIST), Institute of Advanced Composite Materials (Jeonbuk, Südkorea) gestartet. Nachdem die DFG im August diesen Jahres die entsprechenden Mittel bewilligte, reisten die HTWK-Wissenschaftler Prof. Robert Böhm, Prof. Peter Schulze und M.Sc. M.A. Philipp Johst von der Fakultät Ingenieurwissenschaften im Oktober nach Südkorea zu Absprachen über gemein­same For­schungs­projekte.

Am 11. Oktober 2022 trafen die HTWK-Wissenschaftler im südkoreanischen Jeonbuk bei einer bilateralen Konferenz am KIST auf ihre Kooperationspartner. Zu Beginn der Konferenz präsentierten die südkoreanischen und deut­schen Wissenschaftler gegenseitig ihre aktuellen Forschungsprojekte. Anschließend erfolgten bilaterale Absprachen über zukünftige gemeinsame Aktivitäten in den Forschungs­feldern Leichtbau, Additive Fertigung sowie hybride und multifunktionale Werkstoffe. Im kommen­den Jahr ist ein Gegenbesuch der südkoreanischen Forscher in Leipzig geplant.

Abstract Book KIST 2022 (pdf-Download)

]]>
HTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5335 Wed, 19 Oct 2022 13:06:07 +0200 Tag der Bibliotheken und Nachhaltigkeitswoche https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5335/ Hochschulbibliothek mit Bücher-Verschenkebörse und Online-ÜberraschungenZum Tag der Bibliotheken am 24. Oktober veranstaltet die Hochschulbibliothek eine Bücher-Verschenkebörse. Interessantes von Belletristik bis Fachliteratur kann kostenfrei mitgenommen werden – einfach während der Öffnungszeit von 9 bis 20 Uhr vorbeikommen und durch die im Foyer bereit gestellten Bücher stöbern.

Gleichzeitig ist die Aktion der Auftakt zur Nachhaltigkeitswoche der HTWK Leipzig, denn das Teilen von Büchern ist nachhaltig und spart Papier. Die Bibliothek beteiligt sich auch mit einem digitalen Programm an den Aktivitäten:
So hat das Bibliotheksteam ganz persönliche Tipps zum bewussten Umgang mit Natur und Ressourcen gesammelt. Jeweils einer findet sich vom 24. bis 28. Oktober täglich in unserem → „Nachhaltigkeitskalender“. Nachschauen lohnt sich also immer wieder aufs Neue!

In einem kurzen → Film ist außerdem zu erfahren, warum die Hochschulbibliothek nachhaltig und für alle offen ist und was es mit der Agenda 2030, papierlosem Studieren und besonderen Räumen in der Bibliothek auf sich hat.

Programm der Nachhaltigkeitswoche vom 24.-28.10.2022

]]>
StuRa - AktuellesBIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5328 Tue, 18 Oct 2022 09:43:11 +0200 TagungsFestival „STIGA 1897 - Schaufenster zur Welt“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5328/ Am 28. Oktober rundet das TagungsFestival zur historischen Leipziger Gewerbeausstellung ein inspirierendes Projektjahr abGemeinsam mit der der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig (IHK) präsentiert die Fakultät Informatik und Medien am 28. Oktober im Kunstkraftwerk Leipzig (KKW) das TagungsFESTIVAL  „STIGA 1897 - Schaufenster zur Welt. Die Repräsentation regionaler Wirtschaft und Kultur 1897/2022“. Dabei sollen Brücken zwischen den einzelnen Projekten des Projektjahres aber auch zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlagen werden. Neben Vorträgen und Diskussionen zeigt das TagungsFESTIVAL auch künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Thema.

Ausgehend von der bis dahin größten Leipziger Wirtschaftsschau, der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung (STIGA) von 1897, wird der Bogen zur heutigen regionalen Wertschöpfung und Regionalwirtschaft geschlagen. Dazu ist neben dem Institut für Regionale Wertschöpfung der HTWK Leipzig und der IHK zu Leipzig unter anderem auch der Unternehmerverband Sachsen mit auf dem Podium.

Im Rahmen des Themenjahres „Leipzig - Freiraum für Bildung“ haben sich 2022 zahlreiche Leipziger Projekte vielfältig und kontrovers mit der STIGA im heutigen Clara-Zetkin-Park auseinandergesetzt. Die Gewerbeschau von 1897, eine Großveranstaltung mit Millionenpublikum und tausenden – überwiegend regionalen – ausstellenden Unternehmen, setzte für die Region und die Stadt ein deutliches Zeichen in einer von Wandel und Umbrüchen gekennzeichneten Zeit.

Auch die HTWK Leipzig hat einen umfangreichen Beitrag zum Themenjahr geleistet. Neben einer Wanderausstellung und einem Videoprojekt wurden von der HTWK Leipzig die Begleitpublikation und die Stiga-Website verantwortet. Das bevorstehende TagungsFESTIVAL soll das Projektjahr nun abrunden. Die Beteiligung der Hochschule hat Geschichte: Auf der Gewerbeausstellung 1897 waren die Vorgängereinrichtungen unserer Hochschule, nämlich die „Königlich Sächsische Baugewerkenschule zu Leipzig“ und die „Königliche Kunstakademie und Kunstgewerbeschule zu Leipzig“, vertreten. 

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bis zum 21. Oktober 2022 gebeten.

Zum Veranstaltungsprogramm und zur Anmeldung

Ort & Zeit

Freitag, 28. Oktober 2022, 14:45 Uhr
KUNSTKRAFTWERK
Saalfelder Str. 8B
04179 Leipzig

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5327 Mon, 17 Oct 2022 13:50:33 +0200 4. NawiCamp | RobertaRegioZentrum der HTWK beim MINT-Camp in Nordsachsen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5327/ Berufs- und Studienorientierung mal anders: Das NawiCamp will als Aktiv- und Praxiscamp mit spannenden MINT-Experimenten Schülerinnen und Schüler in Nordsachsen für MINT-Berufe begeisternAm 15. und 16. September 2022 bot das 4. NawiCamp im Rubiconpark in der Dübener Heide Schülerinnen und Schülern wieder interessante Einblicke in MINT-Themenfelder. Das NawiCamp, ein Aktiv- und Praxiscamp für Schülerinnen und Schüler aus der Region Nordsachsen, will Jugendliche für MINT-Berufe begeistern und so einen Beitrag gegen Fachkräftemangel leisten.

Zwei Tage lang konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rubiconpark spannende Experimente an unterschiedlichen MINT-Stationen ausprobieren und auch Ihr Können und Wissen unter Beweis stellen.

Das RobertaRegioZentrum der HTWK Leipzig war in diesem Jahr auch wieder mit am Start. An der Windrad-Station des RRZ wurde den Schülerinnen und Schülern ein selbstgebautes Windrad mit einer ebenfalls selbstgebauten Schaltlogik aus Relais, Tastern und Schaltern zur Verfügung gestellt. Aufgabe war es, einen Zweipol-Gleichrichter selbst zusammen zu bauen, um damit die vom Windrad erzeugte Wechselspannung – das Windrad war an einem Motor befestigt - in eine Gleichspannung umzuwandeln. An der Schaltlogik-Station konnten darüber hinaus verschiedene Logik-Operationen in der praktischen Anwendung erfahren und getestet werden.

Unterstützt wurde das RRZ-Team von Prof. Dipl.-Ing. Winfried Pinninghoff, Kuratoriums Vorsitzender der KARL-KOLLE-Stiftung. In Rahmen der Berufsberatung hat sich Prof. Pinninghoff an die Jugendlichen gewandt, ihnen Mut zugesprochen und ans Herz gelegt, das zu tun, was ihnen Freude bereitet. Er betonte, dass gerade der MINT-Bereich ein sehr weites Spektrum an interessanten und spannenden Berufen zu bieten hat.

Neben den MINT-Experimentierstationen warteten auf die Schülerinnen und Schüler des NawiCamps auch Sport- und Teamspiele sowie Präsentationen von Unternehmen und Hochschulen im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung.

Partner des NawiCamps 2022 waren und sind der Landkreis Nordsachsen, Landkreis Nordsachsen, BSZ Eilenburg Rote Jahne, Berufsakademie Sachsen, Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig und die TU Bergakademie Freiberg.

]]>
Roberta > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinFING > Projekte > paes
news-5318 Tue, 11 Oct 2022 13:33:47 +0200 Wer, wie, was, wo, wann? Orientierungs- und Vernetzungsangebote für „Erstis“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5318/ Aller Anfang ist schwer – aber nicht bei uns! Hilfreiche Links für unsere Erstsemester Bevor es mit dem Studium so richtig losgeht, stehen viele Organisations- und Informationsveranstaltungen auf dem Plan. Es gibt Vieles zu beachten und einiges Neues kennenzulernen. Vor allem aber geht es darum, gut anzukommen. Kaum ist die feierliche Immatrikulation vergangen, gilt es Kontakte zu knüpfen, sich auszutauschen, den Campus zu erkunden und erste Studienluft zu schnuppern. Damit das leichter fällt, gibt es an der HTWK Leipzig diverse Orientierungsangebote und Vernetzungsveranstaltungen:

Herzlich willkommen und einen guten Start ins Studium!

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5315 Mon, 10 Oct 2022 14:31:36 +0200 HTWK-eigenes Qualitätsmanagementsystem weiter verbessert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5315/ Erfüllung von Auflagen garantiert Systemakkreditierung bis 2029Am 22. September 2022 hat der Akkreditierungsrat entschieden, dass die HTWK Leipzig die mit der Systemakkreditierung verbundenen Auflagen erfüllt hat.
Damit ist die HTWK Leipzig bis zum 31. März 2029 systemakkreditiert.

Nach einem langen Weg der Entwicklung des Qualitätsmanagementsystems im Rahmen des Verfahrens der Systemakkreditierung hatte der Akkreditierungsrat am 22. Juni 2021 das interne Qualitätsmanagementsystem der HTWK Leipzig positiv bewertet und mit zwei  Auflagen akkreditiert. Die HTWK Leipzig hat seitdem ihr Qualitätsmanagementsystem entsprechend der Auflagen weiter verbessert und Anpassungen an den internen Prozessen und Berichtsvorlagen vorgenommen.

„Am Verfahren der Systemakkreditierung und der Auflagenerfüllung waren viele Mitglieder der Hochschule beteiligt. Gemeinsam haben sie zur erfolgreichen Evaluierung beigetragen. Für dieses Engagement bedanke ich mich herzlich und freue mich sehr, dass die HTWK Leipzig nun bis 2029 systemakkreditiert ist“, so Prorektorin Barbara Mikus.

Hintergrund

Gegenstand der Systemakkreditierung ist das interne Qualitätssicherungssystem einer Hochschule. Mit der Systemakkreditierung erhält eine Hochschule das Recht, das Siegel des Akkreditierungsrates für die von ihr geprüften Studiengänge selbst zu verleihen. Die HTWK Leipzig ist eine von fünf systemakkreditierten staatlichen Hochschulen und Universitäten in Sachsen und hat in den letzten Jahren bereits 15 Bachelorstudiengänge und 7 Masterstudiengänge selbst akkreditiert.

Mehr zum internen Akkreditierungsverfahren

]]>
HTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5311 Thu, 06 Oct 2022 14:22:49 +0200 Am 18. und 19. November: Hackathon für alle HTWK-Studierenden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5311/ Nachhaltige digitale Lösungen für morgen und übermorgenInnerhalb von 24 Stunden wollen wir mit kreativen Köpfen, Innovationstreibern, Tech-, Marketing- und Design-Talenten reale Challenges aus dem Alltag angehen.

Wir stellen uns der Frage: wie können digitale Lösungen den Alltag von Unternehmen im Retail und Konsumenten zu Gunsten eines nachhaltigeren Konsumverhaltens verändern?

Welche Use Cases können durch Smarte Services in der Supermarktfiliale, Online Shops und Apps für den Endkunden oder in Zusammenarbeit mit Lieferanten so optimiert werden, dass es uns allen gelingt nachhaltiger Einzukaufen und Plastikmüll sowie Transportkosten oder andere Ressourcenfresser zu vermeiden oder zu reduzieren?

Wir bringen echte Kunden- und Unternehmensherausforderungen, die Beschreibungen typischer Datenobjekte und IT-Strukturen - und dann kommst du und dein Team und zeigst uns, wie die Lösungen von morgen aussehen können. Unterstützt durch ein Team von T-System tauchst du in die digitale Welt der Supermarkt Customer Journeys ein und entwickelst eigene Lösungen.

Ob als Ideenpitch, konzeptioneller Prototyp, Storyboard oder technische Lösungsskizze - du entscheidest wie du dich der Challenge widmest.


Details

Wann? Start am 18.11.2022, Ende am 19.11.2022 gegen 12 Uhr

Wo? Kreativraum der Startbahn 13, Eilenburgerstr. 13, 04173 Leipzig

Wer? Die Veranstaltung richtet sich an die Studierenden der HTWK aller Studienrichtungen, die Interesse an den Aufgabengebieten Digitalisierung und Nachhaltigkeit haben.

Die Anmeldung erfolgt über das Lernportal OPAL.

]]>
FW > FakultaetFW_STUDIUMFW_MUELLERscmHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5309 Thu, 06 Oct 2022 09:20:41 +0200 PVmCharge | Für mehr Solar-Ladestationen von E-Autos & Co im öffentlichen Raum https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5309/ Forschungsprojekt der HTWK widmet sich der Bestimmung idealer Standorte für Solarstrom-Ladestationen für elektrifizierte Fahrzeuge auf öffentlichen ParkplätzenIm Juni 2022 startete mit PVmCharge an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig ein Projekt, das einen wesentlichen Beitrag für den Ausbau der Infrastruktur von Solar-Ladestationen für den elektrifizierten Verkehr darstellt. Gefördert wird das Projekt im Rahmen der Innovationsinitiative mFund durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Die geringe Anzahl an Ladestationen für E-Autos und andere elektrifizierte Fahrzeuge im öffentlichen Raum bremst umweltfreundliche Mobilitätskonzepte langfristig aus. Mit PVmCharge soll die Mobilitätswende durch die direkte Nutzung der Photovoltaik zum Laden von elektrifizierten Fahrzeugen auf öffentlichen Parkplätzen ermöglicht werden.

Im Rahmen des Projekts PVmCharge wird aktuell ein Prognosetool entwickelt, mit welchem die Einstrahlungsverhältnisse für beliebige öffentliche Parkplätze präzise vorhergesagt werden können. Im Projekt werden zwei Zeithorizonte angestrebt: Einerseits tagesaktuelle Prognosen zur Optimierung der individuellen Parkplatzwahl für Fahrzeuge mit integrierter Photovoltaik. Andererseits werden langfristige Ertragsprognosen für Parkplatzstandorte erarbeitet. Dadurch wird eine geeignete Grundlage für Investitionsentscheidungen von Unternehmen und Kommunen bezüglich urbaner Photovoltaik sowie für Ertragsabschätzungen für das Konzept mobile Photovoltaik-versorgte Ladestationen geschaffen.

Anhand bestehender Daten (z.B. Wetterdaten, Bebauung, Topografie) sollen für beliebige Parkplatz-Standorte die Einstrahlungsverhältnisse einschließlich möglicher Wanderschatten berechnet werden. Dies erfolgt auf Basis von KI-Methoden, insbesondere der Fuzzy Klassifikation, mit welcher auch unscharfe Eingangsgrößen verarbeitet werden. Weiterhin sollen auf ausgewählten Parkplätzen im Mitteldeutschen Revier Messungen von Bestrahlungsstärke, Homogenität der Strahlung und Wanderung der Verschattung durchgeführt werden, deren Ergebnisse als ergänzende Datenbasis sowie zur Validierung des gewählten Ansatzes dienen.

Über das Förderprogramm mFUND des BMDV

Im Rahmen der Innovationsinitiative mFUND fördert das BMDV seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität der Zukunft. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD.

]]>
HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5254 Wed, 05 Oct 2022 09:21:00 +0200 Feierliche Immatrikulation 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5254/ Feier im Gewandhaus zu Leipzig am 10. OktoberSeit Gründung der HTWK Leipzig vor 30 Jahren haben knapp 28.000 Absolventinnen und Absolventen ihr Stu­dium erfolgreich abgeschlossen.

Auch im Jubiläumsjahr wird die neue Matrikel gebüh­rend an der HTWK Leipzig willkommen heißen – gemeinsam mit Studieren­den, Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Angehörigen der Hochschule.

Die Veranstaltung findet am Montag, dem 10. Oktober 2022, ab 15.30 Uhr im → Gewandhaus zu Leipzig statt.

Die Festansprache hält Professor Jörg Junhold, Direktor des Leipziger Zoos und Prä­sident des Verbandes Zoologischer Gärten e.V.
Musik vom HTWK-Orchester sowie die diesjährigen Auszeichnungen und Preisverleihungen und sind weitere Höhepunkte der Festveranstaltung.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5300 Fri, 30 Sep 2022 11:00:39 +0200 Verwurzelt in Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5300/ Zum 30. Hochschulgeburtstag wurde vor dem Zuse-Bau ein Baum gepflanzt – Geburtstagsfeier im FelsenkellerHappy Birthday to us!
In diesem Jahr feiert die HTWK Leipzig das Jubiläum ihres 30jährigen Bestehens bzw. ihrer Neu-Gründung - seit 1992 ist die Hochschule fest in Leipzig verwurzelt.
Aus diesem Anlass wurde am 28. September vor dem Zuse-Bau in der Gustav-Freytag-Straße ein Baum gepflanzt: Gemeinsam mit Kanzlerin Prof. Swantje Rother griff Rektor Prof. Mark Mietzner zum Spaten und brachte die japanische Zierkirsche im Beisein von rund 30 Hochschulangehörigen symbolisch in die Erde.
„Fest verwurzelt und vielfältig vernetzt in der Region ist dieser Baum ein Symbol für die nachhaltige Entwicklung und Zukunft unserer Hochschule“, so Rektor Prof. Mark Mietzner.
Der Baum steht stellvertretend für die 30 Bäume, für die die Hochschule im Rahmen der Aktion "Baumstarke Stadt" Patenschaften übernommen hat – Exemplare von Woll-Apfel, Japanischer Zelkove und Kaiser-Linde.
Sie wurden in der Demmeringstraße zwischen dem Kleingartenverein „Westendgärten“ und Credestraße im Stadtteil Neulindenau gepflanzt und verbessern dort das städtische Klima.
Der Ba-Hu sorgte bei der Aktion am Grill für das leibliche Wohl – vom herbstlichen Regenwetter ließ sich niemand die Laune verderben.

Geburtstagsparty im Felsenkeller

Am selben Abend feierten dann rund 250 Hochschulangehörige im historischen Ballsaal des „Felsenkeller“ im Leipziger Westen gemeinsam eine große Geburtstagsparty.

Für die meisten dürfte die erste große Feier seit mehr als zwei Jahren gewesen sein. Dementsprechend war die Freude groß, einander wieder begegnen und miteinander ins Gespräch kommen zu können.
Nach einem Buffet konnten die Gäste unter anderem eine Science Slam-Performance von Helene Freihube, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fakultät Bauwesen, und einer Darbietung des HTWK-Improtheaters „Schwarzpulver“ und weiteren Aktionen erleben. Eine Diashow ließ viele Jahrzehnte Hochschulgeschichte Revue passieren, eine Fotowand rief Höhepunkte der HTWK Leipzig wach, und beim HTWK-Gebäude-Detail-Raten konnte man testen, wie gut man die Hochschule kennt.

„Unsere Hochschule kann stolz auf sich und das bisher Erreichte sein! Knapp 28.000 Absolventinnen und Absolventen haben seit Gründung ihr Studium bei uns erfolgreich abgeschlossen – und ich freue mich schon auf die Studierenden, die in diesen Tagen hier anfangen werden. Der gemeinsame Blick zurück zeigt, wie erfolgreich die HTWK Leipzig war und ist und welch große Bedeutung sie für Leipzig und die ganze Region hat. Mit über 17,5 Millionen Euro verzeichnet die HTWK Leipzig die bisher höchste eingenommene Drittmittelsumme und ist damit eine der forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Wir stehen für eine wissenschaftsbasierte und gleichsam anwendungsorientierte Ausbildung und leisten durch Lehre, Forschung und Transfer einen wichtigen Beitrag zu einer erfolgreichen und zukunftsweisenden Entwicklung der Leipziger Region“, resümiert Rektor Prof. Mark Mietzner.

Weitere Impressionen des Festtages

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5298 Thu, 29 Sep 2022 17:38:20 +0200 Erfolgreiche Ersti-Coach Schulung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5298/ Zwei Tagesseminare bereiteten die Ersti-Coaches auf ihren Einsatz zum Studienstart vorEnde September fand die Schulung der zukünftigen HTWK-Ersti-Coaches statt. In insgesamt zwei Tagesseminaren wurde an didaktischen Grundhaltungen gefeilt und der Einsatz unterschiedlicher Methoden wurden besprochen und erprobt. Ein herzlicher Dank gilt allen 72 Teilnehmenden für die rege Beteiligung!

Inhalt der Schulung waren unter anderem die Beschäftigung mit Aufgaben, Methoden, Anforderungen und der Rolle des Ersti- Coachings. Studierende aus verschiedenen Studiengängen kamen zusammen, so dass ein fakultätsübergreifender Erfahrungsaustausch ermöglicht werden konnte.
Auch Fragen zu der Gestaltung von Anfangssituationen, der Organisation und Gestaltung der Einführungswoche oder Diversität innerhalb von Gruppen wurden beantwortet.

Das Peer Zentrum wünscht allen Ersti-Coaches und Erstsemester-Studierenden eine wunderbare Einführungswoche mit bleibenden Eindrücken sowie ein angenehmes und schnelles Ankommen an der HTWK Leipzig!

Das Peer Zentrum ist immer offen für Fragen, Ideen oder Anregungen kann per mail unter peer-zentrum (at) htwk-leipizig.de erreicht werden.

]]>
HTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumUEbungsplatzHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5295 Thu, 29 Sep 2022 10:24:03 +0200 Hochschulen geben Sicherheit im Umgang mit Krisensituationen im Wintersemester https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5295/ Wissenschaftsministerium, Landesrektorenkonferenz und Berufsakademie Sachsen veröffentlichen Eckpunktepapier zu Corona-Pandemie und EnergiekriseDie Energiekrise und die Corona-Pandemie sind für alle Lebensbereiche herausfordernd und auf absehbare Zeit mit Einschränkungen verbunden. Eine detaillierte Planung des Alltags ist nur schwer möglich. Dennoch müssen Wege gefunden werden, mit den Krisensituationen auch an den Hochschulen und den Studienakademien in Sachsen umzugehen.
Zum offiziellen Start des Wintersemesters haben sich deshalb Wissenschaftsministerium, Landesrektorenkonferenz und Berufsakademie Sachsen erneut auf einen Handlungsrahmen vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie und der Energiekrise infolge des russischen Angriffskrieges in der Ukraine verständigt.

Gemeinsame Eckpunktepapier – das Wichtigste auf einen Blick

In einem Eckpunktepapier wurde eine Reihe von Maßnahmen zusammengefasst, die den Hochschulen und Studienakademien für ihre Planung und Durchführung des Wintersemesters als Leitplanken dienen. Gleichzeitig senden die Einrichtungen damit auch ein Signal der Verlässlichkeit an die Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, der Vorstandsvorsitzende der Landesrektorenkonferenz Prof. Klaus-Dieter Barbknecht und der Präsident der Berufsakademie Sachsen Prof. Andres Hänsel haben das Papier heute in Dresden unterzeichnet.

Das Eckpunktepapier enthält folgende Kernfestlegungen:

1.            Lehrveranstaltungen sollen in Präsenz stattfinden, digitale Lehrangebote können zur Unterstützung der Präsenzlehre unterbreitet werden.

2.            Die Hochschulen und die BA Sachsen achten auf die Umsetzung von Hygieneregeln und Abstandsgeboten und empfehlen den Hochschulmitgliedern das Tragen von Schutzmasken.

3.            Die Hochschulen und die BA Sachsen orientieren sich bei Energiesparmaßnahmen an den Vorgaben des Bundes. (z.B. abgesenkte Raumtemperatur)

4.            Für Sozial- und Kommunikationsräume mit günstiger Energieversorgung (z.B. Bibliotheken, Pausenräume, Räume zum Selbststudium) wird empfohlen, Normaltemperatur vorzuhalten.

"Mit dem Eckpunktepapier wollen wir den Einrichtungen und Hochschulmitgliedern eine Orientierungshilfe an die Hand geben", so Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow.
"Die vorangegangenen Semester haben pandemiebedingt von allen Hochschulmitgliedern viel abverlangt. Mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung und einem flexiblen Management der Studienabläufe ist es dennoch gelungen, eine qualitativ hochwertige Lehre zu organisieren. Dies wird auch dieses Wintersemester so sein, davon bin ich überzeugt."

Der Vorstandsvorsitzende der Landesrektorenkonferenz Prof. Klaus-Dieter Barbknecht ergänzt: "Nach den Erfahrungen der vergangenen beiden Jahre haben unsere Hochschulen und Studierende ihre Fähigkeit bewiesen, mit besonderen Situationen verantwortlich umgehen zu können. Wir wollen in einem Präsenzsemester unsere Studierenden zu erfolgreichen Abschlüssen führen. Hieran halten wir fest, auch wenn mit der Energiekrise nun zusätzliche Herausforderungen für alle Hochschulmitglieder in Sachsen entstehen. Die Hochschulen in Sachsen sind gut vorbereitet."

An den Studienakademien der Berufsakademie Sachsen sind wir auch für die kommenden Monate vorbereitet und wollen den Studierenden so viel Normalität in den Studienabläufen wie möglich bieten, sagt der Präsident der Berufsakademie Sachsen Prof. Andreas Hänsel. "Ich bin zuversichtlich, dass das gelingt, denn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen ebenso wie die Studierenden hinter den Maßnahmen an den Einrichtungen und bringen sich aktiv in die Gestaltung der Lehre ein. Dieser Spirit wird dazu beitragen, auch das Wintersemester gut zu meistern. Wir agieren flexibel und nahtlos, wie wir es auch in der vergangenen Zeit gezeigt haben."

(Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus/gemeinsame Pressemitteilung der beteiligten Institutionen)

Zum vollständigen Inhalt des Eckpunktepapiers

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5292 Wed, 28 Sep 2022 12:00:00 +0200 Die Zukunft beginnt mit Innovationen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5292/ Bei der Zukunftskonferenz 2022 stellt die HTWK-Forschungsgruppe „Sensorik und Monitoring“ ihr innovatives Messverfahren zur Zustandsüberwachung vor (Leipzig 28./29.09.)

Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) stehen für zukunftsorientierte Forschung, deren Ergebnisse Lösungen für gesellschaftliche relevante Probleme bieten. Damit die Resultate auch in die Praxis überführt werden können, vernetzen sich Hochschulen mit Partnern aus der Wirtschaft. Dazu lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 28. und 29. September auf der Zukunftskonferenz 2022 in Leipzig ein. Dort können sich HAWs präsentieren und mit Unternehmen, Verbänden und anderen Forschungseinrichtungen in Kontakt treten, um gemeinsam Innovationen und Fortschritt voranzubringen. Mit dabei ist die Forschungsgruppe Sensorik und Monitoring der HTWK Leipzig.

HTWK-Forschungsgruppe stellt faseroptische Messmethode vor

Die Forschungsgruppe Sensorik und Monitoring des Instituts für Betonbau stellt auf der Zukunftskonferenz 2022 ein innovatives Messverfahren zur Zustandsüberwachung von Bauwerken und Bauteilen vor. „Mithilfe des Verfahrens könnten künftig bereits kleinste Schädigungen schnell und gezielter identifiziert werden, bevor eine wirtschaftliche Sanierung nicht mehr möglich ist oder kritische Betriebszustände auftreten. Das spart Ressourcen, die ein Neubau mit sich bringen würde“, sagt Dr.-Ing. Martin Weisbrich, Leiter der Forschungsgruppe. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimawandel und den daraus entstehenden Wetterextremen werden mehr Schäden an Bauwerken und Infrastruktur erwartet.

Die Messmethode beruht auf mechanische und thermische Veränderungen entlang einer optischen Faser. Das Besondere bei diesem Verfahren: Jeder Millimeter der Faser dient als Temperatur- oder Dehnungssensor. Die Forschungsgruppe beschäftigt sich unter anderem mit der Eignung und Validierung solcher innovativen Messverfahren zur Zustandsbeurteilung von Bauteilen und Bauwerken aus dem Hochbau, der Infrastruktur, der Geotechnik oder dem Spezialtiefbau.

Ausstellung, Vorträge und Diskussionen

Unternehmen und andere Forschungseinrichtungen, die sich mit der HTWK-Forschungsgruppe Sensorik und Monitoring vernetzen wollen, finden deren Versuchsstand in der Kongresshalle am Zoo.

Neben der Ausstellung mit exemplarischen Versuchsständen erwartet die Besuchenden auf der zweitägigen Zukunftskonferenz 2022 ein vielfältiges Programm aus Vorträgen und Diskussionen. Unter anderem wird gefragt, wie sich Hochschulen strategisch positionieren, welche Karrierewege sie eröffnen und wie soziale und technische Innovationen erfolgreich miteinander einhergehen. Darüber hinaus wird das Thema Unternehmensgründung adressiert. Das gesamte Programm finden Interessierte auf der Webseite des BMBF.

Hintergrund zur Forschungsgruppe Sensorik und Monitoring der HTWK Leipzig

Die Forschungsgruppe Sensorik und Monitoring des Instituts für Betonbau wurde 2020 mit dem Ziel gegründet, ganzheitliche Lösungen zur Zustandsüberwachung von Bauwerken und Bauteilen, aber auch von klassischen Laborversuchen zu ermöglichen. Der Schwerpunkt ist die Dehnung- und Temperaturmessung mittels faseroptischer Sensoren. Darüber hinaus spielen die Analyse und Interpretation der gewonnenen Messdaten eine enorme Rolle bei dem Zusammenspiel unterschiedlicher Messgrößen und deren Unsicherheiten. Um in diesem Wechselspiel statistisch belastbare Ergebnisse mehrerer Faktoren zu erhalten, beschäftigt sich das Team aus vier Bauingenieuren mit verschiedenen Aspekten der statistischen Versuchsplanung.

]]>
IFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5290 Tue, 27 Sep 2022 17:55:30 +0200 Hygienekonzept und Konzept für Energiesparmaßnahmen im Wintersemester https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5290/ Neues Semester 2022/23 in Präsenz geplant Das Wintersemester wird in Kürze beginnen – endlich wieder in Präsenz!

Die Hochschulleitung hat das Hygienekonzept der HTWK – in Anlehnung an die Vorgaben von Bund und Ländern – aktualisiert.

Darüber hinaus wurde die Rahmenvorgabe zur Mobilen Arbeit aktualisiert sowie – erstmals – ein Konzept zu Energiesparmaßnahmen für die Hochschule aufgelegt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Zum Hygienekonzept

  • Studium und Lehre sind in Präsenz geplant.
  • Es wird dringend empfohlen, auf allen Verkehrsflächen, in Hörsälen, Seminarräumen, Laboren sowie allen sonstigen Innenflächen, die von mehreren Personen genutzt werden, eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Für Beschäftigte stehen weiterhin Corona-Selbsttests zur Verfügung.

Zum Energiesparkonzept

  • Wärmeversorgung: In den Hochschulgebäuden ist per Bundesverordnung seit dem 01.09.2022 eine zentrale Absenkung der Raumtemperatur auf 19 Grad Celsius vorgeschrieben.
  • Beleuchtung und Stromverbrauch: Fassadenbeleuchtungen werden abgeschaltet; die Not- und Sicherheitsbeleuchtung bleibt davon unberührt.
  • Die Hochschulleitung plant als Beitrag zur Energieeinsparung eine weitest mögliche Absenkung der Temperaturen in der vorlesungsfreien Zeit vom 19.12.2022 bis zum 01.01.2023. Alle mit der Absicherung von Lehre, Forschung und Verwaltung befassten Personen sind aufgefordert, unabweisbare Bedarfe an die Raumtemperatur oberhalb der Frostschutzsicherung unmittelbar bei der Kanzlerin zu beantragen.

Alle Hochschulangehörigen werden gebeten, regelmäßig in die Dokumente auf der HTWK-Webseite zu schauen und zusätzlich die HTWK-App zu nutzen, um informiert zu bleiben. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert.

 

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3473 Tue, 27 Sep 2022 13:56:00 +0200 Auslandsaufenthalte im Studium https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/3473/ Überblick über die Informationsangebote im Wintersemester 2022/2023Im Wintersemester 2022/2023 bieten wir Studierenden der HTWK Leipzig unterschiedliche Formate an, bei denen Sie sich zu Auslandsaufenthalten im Studium informieren können.

Info Sessions

Hier stellen wir Ihnen einmal pro Monat kurz und kompakt die Möglichkeiten für studienbezogene Auslandsaufenthalte vor und gehen speziell auf Ihre Fragen rund um die Vorbereitung, Bewerbung, Finanzierung usw. ein. Die Info Sessions finden jweils von 13:00 - 14:00 Uhr online via Zoom statt, hier sind die Termine für das Wintersemester:

  • 28. Oktober 2022 Fokus: Allgemeine Informationen zu Auslandsaufenthalten
  • 21. November 2022 Fokus: Bewerbungen für ein Austauschstudium an einer Partnerhochschule
  • 12. Dezember 2022 Fokus: Praktikum im Ausland, zu Gast ist Enrico Plathner vom Leonardo-Büro Sachsen
  • 9. Januar 2023 Fokus: Bewerbungen für ein Austauschstudium an einer Partnerhochschule
  • 6. Februar 2022 Fokus: Free Mover Aufenthalte außerhalb der Partnerschaften der HTWK Leipzig
  • 13. März 2022 Fokus: Allgemeine Informationen zu Auslandsaufenthalten

Bitte melden Sie sich für die Termine per E-Mail an: outgoing (at) htwk-leipzig.de

Wege ins Ausland

Die Wege ins Ausland- Informationsveranstaltungen finden jeweils von 13:00 - 14:30 Uhr im Raum LI 112 in Präsenz statt. Eine Anmeldung dafür ist nicht erforderlich. Bei diesen Infoveranstaltungen erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten für Auslandsstudium, Auslandspraktikum und kürzere Auslandsaufenthalte während des Studiums. Themen sind u. a. Bewerbungsabläufe und Finanzierungsmöglichkeiten. Das Leonardo-Büro Sachsen wird über das Erasmus+ Auslandspraktikum berichten. Neben all den Informationen bleibt natürlich auch Zeit für Ihre Fragen. Hier sind die Termine für das Wintersemester:

  • 9. November 2022
  • 14. Dezember 2022  
  • 1. März 2023

Website für Outgoings

Auf unserer Website für Outgoings finden Sie einen kompakten Überblick zu den Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte. Sie können hier selbstständig zum Auslandsstudium, Auslandspraktikum und beispielsweise Fördermöglichkeiten recherchieren.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5285 Mon, 26 Sep 2022 11:51:53 +0200 Dein Studium in Bewegung! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5285/ Studieren ist mehr als nur im Hörsaal sitzen oder am Schreibtisch lernen. Die Angebote des Hochschulsports und des Gesundheitsmanagements der HTWK Leipzig bieten verschiedene Möglichkeiten, um körperlich und geistig fit zu bleiben.Der Hochschulsport an der HTWK Leipzig ist mehr als ein körperlicher Ausgleich zur einseitigen Belastung im Studium. Du verbesserst Deine Fitness und erhöhst die physische und psychische Leistungsfähigkeit. Sport stärkt den Teamgeist und trägt dazu bei, die Kommunikation und die Kooperation der Mitglieder unserer Hochschule zu stärken. Die besten Events, Turniere, Wettkämpfe, Sächsische und Deutsche Hochschulmeisterschaften finden hier statt.

Die Gesundheitsförderung ist Teil des Auftrags des Hochschulsports. Gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeitenden sollen das gesunde Verhalten und die Rahmenbedingungen für ein gesundes Studium verbessert werden.

Dank der Vernetzung der HTWK Leipzig gibt es unterschiedliche Lehrangebote mit sportlichem Profil im Studium generale und in verschiedenen Fakultäten wie Architektur und Soziale Arbeit oder in der Fakultät Medien.

Mach mit beim Hochschulsport

  • Du möchtest fit und gesund bleiben?
  • Du probierst gerne neue Sportarten aus oder möchtest Deine Sportart weiter betreiben?
  • Du bist neu an der Hochschule und magst Gleichgesinnte kennenlernen?
  • Du möchtest Grenzen erfahren?
  • Du interessierst Dich für die Produktion von Podcasts im Gesundheitskontext?
  • Du bist Experte in Deiner Sportart und willst Trainerin, Trainer oder Übungsleiterin, Übungsleiter im Hochschulsportzentrum werden?
  • Du hast Interessen an einem studentischen Job im Bereich Gesundheit oder Sport?

Dann bist Du beim Hochschulsport genau richtig!

Im Hochschulsport der HTWK Leipzig kannst Du in vielen verschiedenen Sportkursen unter fachkundiger Anleitung der engagierten Übungsleiterinnen und Übungsleiter den Alltagsstress für eine Weile vergessen und dabei noch nette Bekanntschaften machen.

Im Projekt Hochschul-Gesundheitsmanagement (HGM) unterstützen die Hochschulleitung, der Hochschulsport gemeinsam mit der TK – Techniker Krankenkasse die Gesundheit aller Studierenden und Mitarbeitenden. Weitere Informationen sind auf der SGM/BGM Internetseite der HTWK Leipzig unter https://www.htwk-leipzig.de/leben/gesundheit/ zu finden.

--

Der StudierendenRat (kurz: StuRa) ist die gesetzlich verankerte Interessenvertretung aller 6.500 Studierenden der HTWK Leipzig.

]]>
StuRa - AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5284 Mon, 26 Sep 2022 09:13:44 +0200 Nachhaltig Bauen in Uganda https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5284/ Circa 80 Prozent aller Wohngebäude in Afrika im Jahr 2050 müssen erst noch gebaut werdenMit Blick auf diese riesigen Herausforderungen und großen Chancen für die angehenden Bauingenieure hat Prof. Dr.-Ing. Björn Höhlig (Fakultät Bauwesen, Professor für Nachhaltiges Bauen/Bauen im Bestand) seine Lehrveranstaltungen an der Uganda Christian University (UCU) in Mukono/Uganda durchgeführt. Der zweiwöchige Uganda-Besuch von Prof. Höhlig im August 2022 setzt eine langjährige Kooperation zwischen der HTWK Leipzig und der UCU fort, die durch den bereits emeritierten Prof. Klaus Gaber (Fakultät Bauwesen) initiiert wurde.

Gaber reiste auch in diesem Jahr mit an die UCU, um sowohl selbst Lehrveranstaltungen zu halten als auch seinen Nachfolger, Prof. Björn Höhlig, den Verantwortlichen der ugandischen Universität vorzustellen. So wurden in Gesprächen mit dem Vice Chancellor, Prof. Aaron Mushengyezi, sowie mit dem Head of Department Engineering & Environment, Rodgers Tayebwa, die Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit und einem Ausbau der Kooperation erörtert. Ziel soll es sein, den Austausch von Studierenden und MitarbeiterInnen zu fördern. Außerdem wurden Ideen über Lehr- und Forschungsthemen, besonders im Hinblick auf die Verwendung von lokalen Baustoffen, ausgetauscht.

Forschungs- und Entwicklungskooperationen standen auch auf dem Programm von weiteren Treffen von Prof. Höhlig und Prof. Gaber mit ugandischen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Dasstarke Bevölkerungswachstum, verbunden mit einer zunehmenden Urbanisierung, wird zukünftig neue, auf die lokalen Bedingungen zugeschnittene Lösungen im Bauwesen erforderlich machen. Ansätze dafür sind in Uganda schon einige vorhanden, wenn auch noch mit unterschiedlicher Qualität und Quantität. Ein erster Schritt zur Einbindung der HTWK Leipzig in diesen spannenden Prozess ist durch den Besuch der beiden Leipziger Professoren in Uganda gemacht. Weitere sollen auf unterschiedlichen Ebenen folgen, auch um das Ziel des Freistaats Sachsen zur Stärkung der Zusammenarbeit mit ugandischen Institutionen zu unterstützen.

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5277 Fri, 23 Sep 2022 11:48:00 +0200 Wir lassen niemanden im Regen stehen – 20 Jahre IWS https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5277/ Pünktlich zum Jubiläumsjahr der HTWK Leipzig feiert auch das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) sein 20jähriges BestehenAls Prof. Hubertus Milke 1994 zum Professor für Wasserwirtschaft, Hydrologie und Geohydrologie berufen wurde, stand bereits fest, dass ein Weg gefunden werden musste, um Praxis und Hochschule enger zu verzahnen. Noch im selben Jahr gab es ein erstes Messkonzept an Mulden-Rigolen-Systemen. Bis das IWS - Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft jedoch offiziell gegründet werden würde, vergingen noch einige Jahre. Im September 2002 war es dann soweit – und so konnte das IWS (das zweitälteste Institut an der HTWK Leipzig) in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiern. Damit ist das Institut nur 10 Jahre jünger als unsere Hochschule, die in diesem Jahr ihr 30jähriges Jubiläum feiert.

Partner, Auftraggeber, ehemalige und aktuelle Mitarbeiter waren am 13. September zu Gast an der HTWK. Die Verbindung aus Forschung und Praxis zeigte sich schon im Programm: Unser Rektor Prof. Mark Mietzner sprach in seinem Grußwort vom Werdegang des Instituts an der Hochschule. Von der praktischen Seite berichtete Dr. Ulrich Meyer, der Technische Geschäftsführer der Wasserwerke Leipzig, welche schon seit Beginn des Instituts Auftraggeber und Partner sind. Prof. Hubertus Milke sprach vom bisherigen Werdegang und Tilo Sahlbach von den aktuellen Themenschwerpunkten des IWS. Anschließend wurden beim Get-Together im lockeren Rahmen Erfahrungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet.

20 Jahre IWS - ein Rückblick in Bildern

Wissenschaft und Praxis eng verzahnt

Das Institut, seine zehn festen Mitarbeiter und zwei studentischen Hilfskräfte stellen sich sowohl wissenschaftlichen als auch praktischen Fragestellungen des Wasserbaus und der Siedlungswasserwirtschaft. Vom steten Austausch profitieren beide Seiten: Tiefergehende Forschungen ermöglichen den Praxispartnern neue Erkenntnisse insbesondere in Bezug auf neue Regelblätter, Techniken, Mess- oder Modelliermethoden. Die unmittelbare Rückmeldung aus der Praxis lässt sich auf die weitergehende Forschung übertragen und ermöglicht eine bodenständige Herangehensweise, die am Ende nicht nur auf dem Papier sondern auch im Kanal oder am Gewässer funktioniert.

Insbesondere im Rahmen des Klimawandels stehen Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft vor großen Herausforderungen. Einige Fragestellungen sind in der Wasserwirtschaft schon seit Jahren bekannt, gelangen jetzt aber erst in das Bewusstsein der weiten Bevölkerung. Für das IWS heißt das vor allem, dass auch nach 20 Jahren Arbeit noch kein Ende in Sicht ist.

Zur Institutsseite

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5273 Fri, 16 Sep 2022 14:17:24 +0200 „Arbeitswelten 4.0“: Jahrestagung der Hochschulkanzlerinnen und -kanzler an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5273/ Hochschule war Gastgeberin der 37. Arbeitstagung mit 86 TeilnehmendenDie aktuellen Herausforderungen der Arbeitswelt, vor denen auch Hochschulen stehen, waren Leitthema der Jahrestagung der Kanzlerinnen und -kanzler der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) bzw. Fachhochschulen (FH). Diese fand vom 14. bis 16. September an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) statt.
 

86 Kanzlerinnen und Kanzler ­ sowie Vizepräsidentinnen und Vizepräsidenten für Organisation, Personal und Haushalt der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen trafen sich zum ersten Mal seit 2019 wieder in Präsenz.
Im Mittelpunkt der Vorträge, Workshops und Netzwerkveranstaltungen standen aktuelle Entwicklungen und die Zukunft der Arbeit, die auch für Hochschulen vor allem durch die Digitalisierung immer wieder Veränderungen mit sich bringt.

Jährliche Netzwerkveranstaltung für die Leitungen der Hochschulverwaltung

Nach der Sitzung des erweiterten Bundesvorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Hochschulkanzlerinnen und -kanzler sowie der Mitgliederversammlung des Hochschulkanzlervereins am Mittwoch begrüßten die Kanzlerin der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Swantje Rother, und Heinz-Joachim Henkemeier, Kanzler der FH Südwestfalen und Bundessprecher der Hochschulkanzlerinnen und -kanzler, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach Grußworten von Prof. Dr. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig und Prof. Dr. Karim Khakzar, Präsident der Hochschule Fulda und Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie Sprecher der Mitgliedergruppe der FH und HAW in der HRK gab Futurologe Max Thinius einen Ausblick in die „größte Zukunft aller Zeiten“, verbunden mit der Aufforderung, diese positiv zu gestalten. Abgerundet wurde der erste Tag beim Abendempfang im „Auerbachs Keller“, bei dem Dr. Andreas Handschuh, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, ein Grußwort an die Teilnehmenden richtete.

Der Donnerstag wurde durch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, der auch Mitglied im Hochschulrat der HTWK Leipzig ist, mit einem Grußwort eröffnet. Nach einem ersten Vortrag der Kanzlerin der Ruhr-Universität Bochum, Dr. Christina Reinhard, die die erste Kanzlerin ohne eigenes Büro ist, sind die Kanzlerinnen und Kanzler in Austauschformate zu Themen wie Hochschulbau, Pandemiebewältigung, Gestaltung von Arbeitsorten und Arbeitszeiten oder Onboarding eingetaucht. Den Abschluss der Tagung bildete ein Vortrag zum „Zauber der Geotechnik“ durch den Prorektor für Forschung der HTWK Leipzig, Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele.

 „Die Tagung hat gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch ist, gerade, wenn es um so tiefgreifende Veränderungen geht, die uns alle betreffen. Unser Treffen gab wichtige Impulse, die dazu beitragen, die Herausforderungen gemeinsam zu gestalten. Veränderungen als Chance zu begreifen, um zukunftsfähig, flexibel und offen zu bleiben, vor allem im Sinne der Studierenden und Mitarbeitenden – das verstehe ich als Auftrag an uns“, resümiert Prof. Swantje Rother.

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-5262 Mon, 12 Sep 2022 15:36:44 +0200 XCAM bei floidTV: Inszenieren mit und ohne Licht https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5262/ Medientechnik-Studierende gestalten für das Fernsehen der HTWK floidTV eine Magazinsendung zum Thema LichtLicht und seine Schattenseiten: Wie funktioniert das Sehen? Wie beeinflusst uns Licht im Alltag? Welchen Einfluss hat es auf unsere Umwelt? Diesen Fragen sind Studierende der Medientechnik an der HTWK Leipzig nachgegangen. Im Modul „Studioproduktion“ haben sie eine Sendung speziell zum Thema „Licht“ gestaltet. Dabei haben sie die Beleuchtung in einem Supermarkt untersucht und selbst ein physikalisches Experiment gestartet.

Bei floidTV ist die Sendung zu sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=UOBvqeEaj0E

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jede und jeder – auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info@floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

 

Autor/Autorin: Dennis Schulze, Gabriele Hooffacker

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5261 Mon, 12 Sep 2022 14:00:02 +0200 „Heute bewerben sich die Unternehmen um gute Mitarbeitende“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5261/ Fachkräftemangel und Generation Z – wie funktioniert Recruiting heute? BWL-Professor Peter M. Wald erforscht, wie Unternehmen Mitarbeitende finden – und halten1992 wurde die HTWK Leipzig neu gegründet. In dieser Zeit waren Sie als Personaler in der Wirtschaft tätig. Heute lehren und forschen Sie an der HTWK Leipzig zum Personalmanagement. Welche „goldenen Regeln“ von vor 30 Jahren gelten heute noch?
Peter M. Wald: Gestern wie heute gilt, dass alle Beteiligten so behandelt werden sollten, wie man es selbst von anderen erwartet. Damit meine ich eine Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe, ohne dabei die gegenseitigen Erwartungen aus den Augen zu verlieren.

Welche Regeln gelten nicht mehr: Was verändert sich gerade bei der Personalbeschaffung?
Zu beobachten ist ein Wechsel vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmermarkt, denn Bewerberinnen und Bewerber können sich im Moment meist ihren Arbeitgeber aussuchen. Zugespitzt gesagt: Heute bewerben sich die Unternehmen um gute Mitarbeitende. Das liegt unter anderem an der demographischen Lage mit einem sich zuspitzenden Mangel an Fachkräften, aber auch an aktuellen Entwicklungen wie sich ändernden Erwartungen der jüngeren Generation und politischen Entscheidungen. Bei einem Stellenwechsel oder dem Berufseinstieg sind Recruiterinnen und Recruiter der erste Kontaktpunkt und bildet somit oft das „Gesicht“ eines Unternehmens. Mit den Erfolgen bei der Personalbeschaffung entscheiden auch sie über die künftige Leistungsfähigkeit der Unternehmen. Fehlbesetzungen oder Mitarbeitende, die das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen, können gravierende Probleme nach sich ziehen. Dies sind einige der Gründe dafür, dass die Personalauswahl interdisziplinär, wissenschaftlich fundiert und systematisch erfolgen muss. Recruiterinnen und Recruiter müssen über aktuelle Kompetenzen im Bereich Eignungsdiagnostik verfügen und Kenntnisse zur Gestaltung einer optimalen Bewerbungserfahrung und zur Bedeutung der kulturellen Prägung von Bewerbenden einbringen. Und: Bei der Auswahl von Mitarbeitenden sollte es nicht nur um die Ist-Kompetenzen gehen – es sind vielmehr die Potenziale für eine weitere Entwicklung, die hier wichtig sind.

Welche Erwartungshaltung haben frisch Ausgebildete wie die HTWK-Absolventinnen und Absolventen, die auf den Arbeitsmarkt strömen?
Die Erwartungen betreffen erst einmal eine schnelle, faire und transparente Behandlung der Bewerbung. Bei den Arbeitsbedingungen geht es um hohe Flexibilität hinsichtlich Ort und Zeit, eine ausgewogene Work-Life-Balance und konkrete Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung. Oft wird auch die Atmosphäre im Team und das konkrete Verhalten der Führungskräfte hervorgehoben. Bei ihrer Arbeit geht es vielen darum, dass sie sich weit stärker als bisher einbezogen und ernst genommen fühlen wollen und nicht nur Zeit und Ort der Arbeit, sondern auch die Zusammensetzung von Teams und Führungsfragen mitbestimmen möchten. Hier sollten auch mithilfe digitaler Medien Informationen verfügbar sein, um diese Mitsprache und -gestaltung zu befördern.

Mit welchen Methoden erforschen Sie die sich ändernden Trends auf dem Arbeitsmarkt?
Ausgangspunkte sind hier häufig Fragen aus der Praxis, die vor allem in Gesprächen mit Unternehmensvertretenden aufkommen. Bei vielen Studien gibt es deshalb Kooperationen mit Partnern, die ihre Sichtweise und Herausforderungen einbringen. Gemeinsam mit ihnen werden dann die zumeist quantitativen Studien mithilfe empirischer digital gestützter Befragungen durchgeführt und ausgewertet. So auch bei der vor kurzem abgeschlossenen Studie, die gemeinsam mit Jan Kirchner von der Wollmilchsau GmbH und Kai Helfritz von der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. durchgeführt wurde. Hier sollen neben Einblicken in das aktuelle Recruitinggeschehen auch qualitative und quantitative Vergleichsmaßstäbe – sogenannte Benchmarks – zur Orientierung und Neugestaltung in der Personalbeschaffung vorgelegt werden. Hinzu kommen weitere Themen, die im Rahmen studentischer Abschlussarbeiten eher qualitativ bearbeitet werden. Hier stehen derzeit auch Themen wie die Personalbeschaffung und -bindung im Handwerk im Mittelpunkt.

Wie können Personalverantwortliche die Ergebnisse der Studien konkret umsetzen?
In den meisten Studien sind Handlungsempfehlungen zu finden. Mit diesen erhalten die Unternehmen ganz konkrete Möglichkeiten, ihre Abläufe zu hinterfragen und gegebenenfalls gezielt zu verändern. Es gibt auch Formate wie den jährlichen HR Innovation Day an unserer Hochschule, die gute Möglichkeiten bieten, gemeinsam mit den Unternehmen über die Umsetzung neuer Erkenntnisse zu diskutieren. Ein großer Teil der Erkenntnisse hat bereits Eingang in verschiedene Social-Media-Formate wie beispielsweise Youtube-Videos gefunden. Insbesondere bei der Betreuung von Abschlussarbeiten kommt es oft zu interessanten Diskussionen, was die Umsetzung neuer Erkenntnisse durchaus befördert.

Mit welchen Maßnahmen und auf welchen Plattformen suchen Arbeitgeber erfolgreich Fachkräfte?
Im Vordergrund stehen, wie in der Vergangenheit, die klassischen Stellenanzeigen – die gegenwärtig vor allem digital in verschiedenen Jobbörsen gepostet werden. Hinzu kommt ein breites Spektrum neuer Recruiting-Aktivitäten, bei denen aktive Maßnahmen in den letzten Jahren maßgeblich an Bedeutung gewonnen haben. Neben Empfehlungen der Mitarbeitenden gewinnt hier das sogenannte Active Sourcing an Bedeutung: Hier sprechen die Unternehmen selbst potenzielle Mitarbeitende an. Des Weiteren gibt es verschiedene Recruiting-Events wie beispielsweise Messen und Aktionen wie das sogenannte Guerilla-Recruiting. Mit letzterem sind ungewöhnliche Maßnahmen gemeint, mit denen Unternehmen Kontakte zu potenziellen Mitarbeitenden aufbauen und über ihre freien Stellen informieren. Zunehmend wichtiger wird, dass bei der Ansprache, den Bewerbungsmöglichkeiten und der Auswahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt digitale Hilfsmittel benutzt werden.

Wer einmal eine gute Fachkraft gefunden hat, will sie möglichst halten – wie gelingt das?
Die gezielte Bindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist von entscheidender Bedeutung für ein erfolgreiches Personalmanagement. Gebundene Mitarbeitende sind erfahrungsgemäß engagierter, unterstützen einander und zeigen eine höhere Veränderungsbereitschaft. Sie verfügen über Netzwerke innerhalb und außerhalb der Unternehmen und können dadurch als Botschafterinnen und Botschafter des Arbeitgebers agieren. Damit beeinflussen sie letztlich auch, wie gut das Recruiting neuer Fachkräfte gelingt. Bei der Bindung greifen die Unternehmen nicht nur auf die bereits erwähnten Maßnahmen zur Flexibilisierung der Arbeit zurück, sondern bieten gezielt nicht-monetäre Benefits an – unter anderem Job-Tickets, Sportangebote oder Weiterbildungen – aber auch Maßnahmen, die den persönlichen Bedürfnissen der Mitarbeitenden Rechnung tragen, wie eine Unterstützung bei sozialen Fragen.  

Wohin geht die Entwicklung: Welche Werte, Erwartungen und Ziele werden Absolventinnen und Absolventen voraussichtlich in zehn Jahren besonders auszeichnen?
Zur Beantwortung dieser Frage ist ein Blick in meine Glaskugel nötig. Aber Spaß beiseite: Absolventinnen und Absolventen werden eine weitgehende Individualisierung und Flexibilisierung der Arbeit erwarten. Unternehmen werden hier verschiedene Möglichkeiten anbieten, die weit über das Thema Homeoffice hinausgehen. Diese Erwartungen richten sich auch auf die regelmäßige Berücksichtigung familiärer Belange hinsichtlich Nachwuchs aber auch bei der Pflege von Angehörigen. Arbeitgeber werden sich den Fragen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach dem Sinn ihrer Tätigkeit und der Nachhaltigkeit der Unternehmen und Produkte häufiger stellen müssen. Voraussetzung dafür ist, die Beziehung zwischen Mitarbeitenden und Unternehmen künftig neu zu denken. Es wird in der Zukunft auch weniger auf die genannten Maßnahmen an sich, sondern in erster Linie darauf ankommen, wie diese von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern empfunden und erlebt werden.

Möchten Sie jungen Absolventinnen und Absolventen einen Tipp mit an die Hand geben?
Ich empfehle, alle Möglichkeiten zu nutzen, um erst einmal Klarheit über die eigenen beruflichen und privaten Ziele zu erreichen. Wo will ich später arbeiten? Was will ich mit meiner Arbeit ganz konkret erreichen? Mit wem will ich zusammenarbeiten? Dabei auch immer offen für neue Entwicklungen und Trends zu sein, Dinge auszuprobieren oder zu experimentieren. Sehr wichtig ist mir auch der Hinweis darauf, den eigenen „Digital Footprint“ bei den Aktivitäten in den allgegenwärtigen Netzwerken bewusst und langfristig einzusetzen.

… und welchen Tipp geben Sie Firmen, die händeringend Fachkräfte suchen?
Bewährte Verfahrensweisen und Glaubenssätze im Personalmanagement sind ständig in Frage zu stellen und auf ihre Wirkung hin zu prüfen. Die Bindung der vorhandenen Mitarbeitenden ist und bleibt für mich das beste Recruiting. Es lohnt sich aus meiner Sicht, in ein digitales Talent-Relationship-Management – vor allem die Beziehung mit ehemaligen Mitarbeitenden, Praktikanten und abgelehnten Bewerberinnen und Bewerbern –, in die klassische Berufsausbildung und ein kluges Onboarding neuer Mitarbeitender zu investieren. Alles in allem braucht es überall mehr langen Atem und eine hohe Professionalität im Recruiting.

Die Fragen stellte Katrin Haase.

]]>
FW > FakultaetFW_FORSCHUNGHR_Innovation_DAYHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5257 Fri, 09 Sep 2022 11:30:02 +0200 Willkommenswoche für internationale Erstis https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5257/ Mit diesen Veranstaltungen heißen wir alle neuen internationalen Studierenden herzlich willkommen.Wir freuen uns, dass Sie eine Zulassung bekommen haben und Ihr Studium an der HTWK beginnen werden. Damit Sie sich gut an der Hochschule und in Leipzig zurüchtfinden, haben wir Einiges auf die Beine gestellt. Bitte lesen Sie hier das komplette Programm nach.

]]>
HTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5233 Tue, 06 Sep 2022 10:28:00 +0200 Total verhext: Bauanalyse mit „Bibi & Tina“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5233/ Wie das funktioniert, erklärt HTWK-Forscher Maximilian Rohrer am 7. September 2022 bei der Leipziger Wissenschafts-Show „Circus of Science“

Abendshow statt Vorlesung: Drei Nachwuchsforschende tauschen am kommenden Mittwoch, den 7. September 2022, ihren Arbeitsplatz im Labor mit der Bühne des Leipziger Kupfersaals. Bei der verrückten und lebendigen Entertainment-Show „Circus of Science“ werden sie in wissenschaftlicher Mission das Publikum in Form eines Science Slams kurzweilig und anschaulich über ihre Fachgebiete informieren. Mit dabei ist Maximilian Rohrer von der HTWK Leipzig.

Bauen wird zum Hexenwerk?

Maximilian Rohrer ist Bauingenieur und der diesjährige Gewinner beim HTWK Science Slam. Dort erklärte er beim Tag der Nachwuchsforschung, warum „gute oder schlechte Vibes eine Rolle beim Stresstest von Brücken“ spielen und begeisterte damit das Publikum. Dabei klingt sein Promotionsthema ziemlich kompliziert: „Interaktion von Modellen der Photogrammetrie und mechanischen Zustandsraummodellen der Systemidentifikation zur Digitalisierung von Bauwerken und Anlagen in der Maintenance-Phase“.

„In meiner Promotion forsche ich zur Strukturdynamik von Bauwerken. Äußere Einflüsse wie Wind, Wellen oder Verkehr beeinflussen Gebäude und können Schäden verursachen“, sagt Rohrer. „Mit verschiedenen Analysemethoden können Schäden frühzeitig erkannt und dadurch die Lebenszeit von Bauwerken verlängert werden.“ – Analysiert werden können Schwingungseinwirkungen auch mit der kleinen Hexe Bibi und ihrer Reiterfreundin Tina aus der gleichnamigen Hörspielserie für Kinder „Bibi & Tina“, so der Doktorand. Wie genau das geht, wird er dem Publikum beim „Circus of Science“ verraten.

Weitere Referentinnen:

Neben Rohrer werden bei der Wissenschaftsshow zwei weitere Referentinnen auftreten: Bei der Biologin Lisa Budzinski vom Deutschen Rheuma-Forschungszentrum Berlin (DRFZ) geht es um Horoskope. Allerdings sagt sie die Zukunft nicht anhand von Sternenkonstellationen vorher, sondern mithilfe von Darmbakterien.

Die Chemikerin Saskia Finkch vom Umweltforschungszentrum Leipzig beschäftigt sich mit Abwasser. Europaweit untersucht sie Abwasserproben, um herausfinden, welche Chemikalien bei der Abwasseraufbereitung im Wasser verbleiben und welche Wirkung sie auf die Umwelt haben.

Und so viel sei noch verraten: GastgeberJack Pop wird auf der Bühne mit einer selbst gebauten Plasma-Kanone experimentieren.

Hintergrund zum „Circus of Science“

Der „Circus of Science“ ist eine Infotainment-Show in Leipzig. Sie bietet „Hirnfutter für Nerds und Noobs, für Galileo-Gucker und Gar-nichts-Checker, für Akademiker und Schulabbrecher“, wie es auf der Webseite heißt. Dafür lässt Moderator Jack Pop Forschung mit Fakten, Gags und Live-Musik lebendig werden, damit das bunt gemischte Publikum am Ende mit Erkenntnisgewinnen nach Hause geht. Zusätzlich treten jeweils drei Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler auf, die in Form eines Science Slams ihr Fachgebiet vortragen. Dabei können sie alle Hilfsmittel nutzen: von Power-Point-Präsentationen bis hin zu Live-Experimenten. Das Publikum kann ebenfalls aktiv sein: Vor Showbeginn dürfen sie vor Ort an verschiedenen Stationen selbst Experimente ausprobieren und während der Show können sie an interaktiven Quizrunden teilnehmen, bei denen es manchmal ganz schön wild, aber stets auch lehrreich zugehen kann.

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5241 Mon, 05 Sep 2022 11:13:00 +0200 Fassaden als Energiequelle https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5241/ Wie wir Sonnenenergie an Häuserwänden nutzen können, erproben Forschende der HTWK Leipzig mit Partnern aus der Praxis. So entstand die Solar.Shell.Ein wenig futuristisch sieht es aus, das Firmengebäude von Aluform, einem Verarbeiter von Aluminium-Verbundwerkstoffen. An einem Feldrand bei Heilbronn sticht es aus dem am Ortsrand gelegenen Industriegebiet hervor. An der Süd- und Westfassade des Neubaus glänzen helle Drei- und Vierecke, die aus den beiden Wänden dreidimensional hervorstehen und Solarstrom erzeugen. „Die plastische Struktur entsteht automatisch, wenn wir die Photovoltaik-Module bestmöglich zur Sonne ausrichten, denn kaum eine Wand steht in einem für die Energiegewinnung optimalen Winkel“, erläutert Frank Hülsmeier, Architektur-Professor an der HTWK Leipzig. Die meisten Photovoltaikanlagen in Deutschland erzeugen dann optimal Strom, wenn sie nach Süden ausgerichtet und zwischen 30 und 35 Grad geneigt sind. Nach diesem Prinzip sind auch die über 400 Module ausgerichtet, welche in die Fassadenelemente des Firmengebäudes fest integriert sind. Sie produzieren circa 10.000 Kilowattstunden Strom im Jahr und versorgen die Büro- und Produktionsräume der Firma seit Dezember 2021 mit Energie.

Viel Potenzial, wenig Umsetzung

Photovoltaik-Anlagen erzeugten 2021 knapp ein Zehntel des in Deutschland produzierten Stroms. Ausgehend von einem weiter steigenden Strombedarf müssen wir laut Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme bis 2045 etwa siebenmal mehr Strom aus Solarenergie gewinnen, um die Ziele der Energiewende zu erreichen. Gebäudeintegrierte Photovoltaik birgt dabei großes Potenzial: 6.000 Quadratkilometer Gebäudedächer und doppelt so viel Fassadenfläche ließen sich theoretisch in Deutschland für Photovoltaik nutzen und könnten bis zu 1.000 Gigawatt Stromleistung ermöglichen. Doch Fassaden sollten nicht nur funktionell, sondern auch abwechslungsreich gestaltet sein, da sie das Bild einer Stadt prägen, findet Hülsmeier. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er dafür gestalterische Möglichkeiten, denn er ist überzeugt: „Um die Energiewende zu schaffen, müssen wir Architektinnen und Architekten mitnehmen. Allein flächig mit schwarzen Solarpanels behängte Wände wären keine Lösung für einen vielfältigen öffentlichen Raum.“

Sonne scheint auf Aluminium …

Ein Lösungsvorschlag von Hülsmeier und seinem Team ist die vorgehängte Fassade aus Aluminium-Verbundelementen mit integrierten Photovoltaikmodulen namens SolarShell. Frank Hülsmeier und seine wissenschaftlichen Mitarbeiter Stefan Huth und Adrian Heller suchten nach Partnern aus der Wirtschaft, die eine solche Fassade bauen und somit erstmals anwenden. Mit Erfolg: Gemeinsam mit Aluform, 3A Composites, Opes Solutions und der SGB Steuerungstechnik verfeinerten sie die Technik der SolarShell, passten die Fassadenelemente den Anforderungen in Heilbronn an und fanden Lösungen für Herausforderungen, die sich beim Planen, Bauen und Anwenden ergaben. Zum Beispiel, wie die Photovoltaik-Module am besten am Alu-minium-Verbundstoff befestigt werden können. „Die Suche nach einem Klebstoff-Partner war am schwierigsten. Nur wenige hatten einen für die Fassade zugelassenen Aluminium-Glas-Kleber“, erinnert sich Stefan Huth. „Der Klebstoff muss immerhin Temperaturen von minus 20 bis plus 80 Grad Celsius standhalten.“

Wie eine Fassade mit einer integrierten Photovoltaik-Anlage im Detail aussieht, berechnet ein Algorithmus, den Huth und Heller in monatelanger Arbeit programmiert haben. Darin fließen Informationen wie Gesamtfläche, erwünschter Stromertrag, Standort, Himmelsrichtung und die Eigenschaften der verwendeten Materialien ein. Ein Computerprogramm berechnet dann, wie groß die Einzelelemente sein müssen, um den Platz optimal auszunutzen. Diesen Vorschlag können Architektinnen und Architekten dann mit ihren Gestaltungsideen erweitern.

Zusätzlich zur Fassade bei Heilbronn bauten die Forscher und Partner zwei rechtwinklig zueinanderstehende Wände mit SolarShell-Fassadenelementen im Technikum des Konzerns 3A Composites in Singen am Bodensee. „Dort können wir veranschaulichen, wie sich dieses Bauteil verhält, wie viel Strom es produziert und wie die Photovoltaikmodule gewartet und ausgetauscht werden können“, erklärt Heller.

… und auf Beton

Mit Metall gestalten Architektinnen und Architekten verhältnismäßig selten Fassaden. Häufig bestehen Gebäudewände aus Mauersteinen oder Betonbauteilen, die von außen gedämmt und verputzt werden. Manchmal sollen die Materialien aber sichtbar bleiben: In der modernen Architektur wird beispielsweise gern Sichtbeton als gestalterisches Element verwendet. Auch dort könnte Photovoltaik zum Einsatz kommen. Doch wie genau? Dafür untersuchen Hülsmeier und sein Team derzeit verschiedene Lösungen – mit der gleichen Grundidee wie bei Solar-Shell: Die Photovoltaikmodule sollen sich optimal zur Sonne ausrichten, der Beton passt sich als Designelement gestalterisch dieser Maßgabe an, sodass sich auch hier eine glatte Wand in eine dreidimensionale Struktur verwandelt.

Doch individuelle Einzelanfertigungen sind keine Lösung: Betonhersteller müssen Fertigteile in Serie produzieren, um wirtschaftlich zu sein. Dafür benötigen sie Schalungsformen, die mehrmals verwendet werden können und sich vielfältig einsetzen lassen. Um dem gerecht zu werden, setzen die Forschenden auf ein sechseckiges Beton-Modul, denn diese Wabenform ermöglicht verschiedenste Designideen. Im Zentrum der Wabe ist das Solarmodul befestigt. Geht es kaputt oder erbringt es im Laufe seines Lebens weniger Leistung, kann es ausgetauscht werden. „Im Moment nutzen wir einen verdeckten Rahmen, um die Photovoltaik im Betonmodul zu befestigen und wieder zu lösen“, erläutert Huth den aktuellen Stand der Forschung. Im Herbst 2022 soll die erste Be­tonhexagon-Photovoltaik-Fassade an einem Schulungsgebäude beim Pro­jektpartner Hering Bau in Burbach er­richtet werden.

Dann sind bereits in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Gebäude zu sehen, deren Fassaden aus Aluminium oder Beton Solarenergie produzieren und mit ihrer anspruchsvollen Gestaltung ins Auge fallen. Ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiges Bauen, denn wenn technischer Fortschritt ästhetisch umgesetzt ist, greifen Architektinnen und Architekten die neuen Möglichkeiten zur Fassadengestaltung hoffentlich gern auf.

Prof. Frank Hülsmeier (*1964) ist seit 2002 Professor für Gebäudetechnik, Energiekonzepte und Bauphysik an der HTWK Leipzig und leitet seit 2009 das hausinterne Architektur-Institut Leipzig. Zuvor lehrte er an Hochschulen in Darmstadt und Hildesheim, sammelte in Architekturbüros in Berlin, Darmstadt und Hamburg praktische Erfahrungen und gründete 2004 in Leipzig sein eigenes Architekturbüro.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2022 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

]]>
AIL > StartseiteFAS - ARCHITEKTUR - PROJEKTEFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5243 Thu, 01 Sep 2022 12:45:01 +0200 Ausstellung präsentiert sächsische Unternehmen mit Tradition und Zukunft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5243/ Kooperatives Ausstellungsprojekt im Sächsisches Wirtschaftsarchiv zeigt neue Facetten der STIGA 1897 – Eröffnung am 9. SeptemberIm Rahmen des Themenjahres 2022 „Leipzig – Freiraum für Bildung“ widmen sich zahlreiche Projekte dem 125. Jahrestag der Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung (STIGA) 1897 im Clara-Zetkin-Park. Die HTWK Leipzig ist federführend an vielen Projekten beteiligt. Zu den Partnerinstitutionen gehört neben der Stadt Leipzig, dem Stadtgeschichtlichen Museum, der IHK zu Leipzig oder dem Kunstkraftwerk auch das Sächsische Wirtschaftsarchiv, in dem am 9. September um 18 Uhr die gemeinsam verantwortete Ausstellung Sächsische Unternehmen auf der STIGA. Historischer Rückblick und innovativer Ausblick eröffnet wird.

Diesmal stehen sächsische Unternehmen und Kulturbotschafter wie beispielsweise die Porzellanmanufaktur Meissen, der Musikinstrumentenhersteller Blüthner oder Uhren aus Glashütte im Fokus.  Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird auch ein erstaunliches HTWK-Filmprojekt zur Aufführung kommen. Es entstand in den letzten Monaten im Rahmen eines Studierendenprojektes.
HTWK-Projektleiter Dr. Enrico Ruge wird anlässlich der Eröffnungsveranstaltung zum Thema „Maschinen im Betrieb – Die Ausstellung 1897 als Bildungserlebnis und Instrument regionaler Wirtschaftsförderung“ sprechen. Im Anschluss wird zu einer Führung und einem gemeinsamen Imbiss eingeladen. „Wir kooperieren seit vielen Jahren erfolgreich mit der HTWK Leipzig und freuen uns auf diesen weiteren Meilenstein“, so die Geschäftsführerin des Sächsischen Wirtschaftsarchiv Veronique Töpel.

Um Anmeldung wird bis zum 05.09.2022 gebeten: sekretariat@swa-leipzig.de / Tel.: 0341 919920

Zeit: 09. September 2022, 18.00 Uhr

Ort: Sächsiches Wirtschaftsarchiv e.V.
Industriestraße 95, 04229 Leipzig

Weitere Informationen zur STIGA

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5242 Thu, 01 Sep 2022 10:22:00 +0200 Saxony⁵ beim Tag des offenen Regierungsviertels in Dresden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5242/ Am 4. September zeigt die Forschungsgruppe FLEX im Wissenschaftsministerium, wie Augumented Reality die Montage einer Holzrahmenwand vereinfachtAm 4. September 2022  findet zum 18. Mal der Tag des offenen Regierungsviertels in Dresden statt. Der Transferverbund Saxony⁵ der fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften präsentiert sich zwischen 11 und 18 Uhr im Gebäude des sächsischen Wissenschaftsministeriums (Wigardstraße 17). Die Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig lädt Besucherinnen und Besucher ein, eine Augmented-Reality-Brille aufzusetzen und zu erleben, wie diese die Montage des inneren Ständerwerks einer modernen Holzrahmenwand vereinfacht.

Genauere Informationen zum Programm erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.

 

]]>
HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4252 Tue, 30 Aug 2022 11:38:00 +0200 DAAD-Stipendien für Auslandsaufenthalte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4252/ Bewerbungsfristen für das Akademische Jahr 2023/2024Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet Studierenden und Graduierten aller wissenschaftlichen Fachrichtungen Fördermöglichkeiten für studienbezogene Aufenthalte im Ausland. Dazu gehören unter anderem: Jahresstipendien für Studierende, Stipendien für Forschungspraktika, Stipendien für Sommerschulen, Kurzstipendien und Fahrtkostenzuschüsse für Praktika.

Eine Übersicht aller Stipendienprogramme finden Sie hier.

Folgende Änderungen erfolgten in der Stipendiendatenbank im Vergleich zur letzten Ausschreibung:

Alle Hinweise zu den Stipendien, dem konkreten Bewerbungsprozess und den erforderlichen Unterlagen finden Sie auf den Seiten des DAAD. Unter www.studieren-weltweit.de finden Interessierte Informationen und Erfahrungsberichte rund um das Thema studienbezogener Auslandsaufenthalt.

Es gelten folgende Bewerbungsfristen für Jahresstipendien für Bachelor- und Masterstudierende aller wissenschaftlichen Fächer (der Förderbeginn richtet sich nach dem Semesterbeginn im Gastland):

  • Andorra, Monaco, San Marino, Schweiz, Vatikanstadt: 30. September 2022 für Förderbeginn ab September/Oktober/November 2023
  • Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro: 1. Dezember 2022 für Förderbeginn ab September/Oktober/November 2023
  • GUS inklusive Kaukasus und Zentralasien: 2. November 2022 für Förderbeginn ab September/Oktober/November 2023
  • USA, Kanada: 29. September 2022 für Förderbeginn ab September 2023
  • Lateinamerika, Afrika Subsahara, Nahost, Nordafrika, Süd-/Südostasien, Ozeanien: 30. September 2022 für Förderbeginn ab Februar/März 20232 und 31. März 2023 für Förderbeginn ab August/September 2023
  • Australien, Neuseeland, Japan, Korea: 31. März 2023 für Förderbeginn ab Juli/August/September/Oktober 2023 oder ab Februar/März/April 2024
  • Taiwan, VR China, Hongkong, Macao, Singapur: 30. September 2022 für Förderbeginn ab September 2023

HAW.International: Semesteraufenthalte, Abschlussarbeiten oder Praktika im Ausland für HAW-Studierende im Rahmen des Studiums:

  • 02.03.2022 für Stipendienbeginn zwischen Juli und Oktober 2022 (Auswahltermin Mai 2022)
  • 30.06.2022 für Stipendienbeginn zwischen November 2022 und Februar 2023 (Auswahltermin September 2022)
  • 31.10.2022 für Stipendienbeginn zwischen März und Juni 2023 (Auswahltermin Januar 2023)

Im Rahmen der Praktikumsschiene B richtet sich die Frist nach dem jeweiligen Angebot. 

Stipendien für Forschungspraktika:

  • RISE weltweit - Forschungspraktika für deutsche Bachelor-Studierende der Natur- und Ingenieurwissenschaften: von November bis Mitte Dezember 2022 (Kanada: von August bis September 2022)

Stipendien für Sommerschulen:

Innerhalb der Initiative „Go East“ möchte der DAAD mehr Studierende aus Deutschland für Studien- und Forschungsaufenthalte in die Länder Mittel-, Südost- und Osteuropas sowie Südkaukasus und Zentralasien fördern. Der Bewerbungsschluss ist abhängig von der jeweiligen Sommerschule.

Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess und den erforderlichen Unterlagen finden Sie auf den Seiten des DAAD.

Kurzstipendien und Fahrtkostenzuschüsse für Praktika:

Gefördert werden selbst organisierte Praktika im Ausland bei bestimmten Organisationen und Institutionen. Eine Übersicht der geförderten Organisationen und weitere Informationen zum Bewerbungsprozess und den erforderlichen Unterlagen finden Sie auf den Seiten des DAAD

Wenn Ihnen über AIESEC, IAESTE oder ZAD ein Fachpraktikum im Ausland vermittelt wurde, können Sie sich für einen Fahrtkostenzuschuss bewerben. Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess und den erforderlichen Unterlagen finden Sie auf den Seiten des DAAD.

Hinweise zu CORONA:

Auf der DAAD-Website finden Sie aktualisierte Informationen und Hinweise zu coronabedingten Anpassungen im DAAD-Fördergeschäft.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5238 Mon, 29 Aug 2022 14:00:00 +0200 Projekt Mittelstand-Digital Zentrum (MDZ) Leipzig-Halle gestartet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5238/ Das Transferprojekt widmet sich in den kommenden drei Jahren Fragestellungen zur Digitalen Transformation und NachhaltigkeitDie Digitale Transformation ist zweifellos ein Megatrend unserer Zeit. Durch den Einsatz neuer Technologien versprechen sich Unternehmen vor allem schlankere und damit günstigere Prozesse und suchen nach neuen Erlösquellen in digitalen Geschäftsmodellen. Jedoch zeigen uns nicht nur die aktuellen Hitzemonate, dass das Thema Nachhaltigkeit eine nicht minder wichtige Herausforderung darstellt. Sollte Digitalisierung also „nur“ den unternehmerischen Profit fördern? Oder wäre es nicht sinnvoller, den Blickwinkel weiter zu fassen und zu versuchen, damit unternehmerische UND gesellschaftliche Mehrwerte zu schaffen? Und stärkt dies am Ende gegebenenfalls sogar langfristig die Krisenfestigkeit (Resilienz) einer Wirtschaftsregion?

Mit dem Untertitel „Nachhaltigkeit durch innovative Produktgestaltung und Digitalisierung“ stellt sich das Transferprojekt MDZ Leipzig-Halle in den kommenden drei Jahren diesen Fragestellungen. Es sollen digitale Entwicklungspfade skizziert und Unternehmen in passenden Formaten vermittelt sowie deren Effekte auf ökologische, soziale und ökonomische Ziele gemessen werden. Die Zielgruppe bilden hierbei kleinere und mittlere Unternehmen, die gerade in den neuen Bundesländern die Wirtschaftslandschaft prägen. Neben unternehmensinternen Verbesserungen steht vor allem eine nachhaltige und regionale Lieferkette im Fokus.

Hinter dem MDZ Leipzig-Halle stehen neben der HTWK Leipzig vier weitere Verbundpartner: das bsw – Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft, die Handwerkskammer (HWK) Halle/Saale, das MITZ – Merseburger Innovations- und Technologiezentrum und die Stadt Halle/Saale. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreute Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit insgesamt 2,8 Mio. Euro gefördert und ist eingebettet in die deutschlandweite Initiative „Mittelstand Digital“.

Die Arbeitsschwerpunkte der HTWK Leipzig liegen im Arbeitspaket „Innovationskompass, Impulsgeber und Messansätze“ in folgenden Bereichen:

  • Eröffnung eines Kontaktbüros an der HTWK Leipzig, inklusive Aufbau eines Portfolios digitaler Hochschul-Initiativen und passender Kontakt- und Bildungsformate
  • Konzeption eines Status-Quo-Checks und einer Digitalisierungs-Roadmap
  • Entwicklung eines KMU-spezifischen Nachhaltigkeitsscores zur Messung der Effekte digitaler Projekte
  • Regionale Trend- und Resilienzforschung in Bezug auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung

Das Projekt ist dabei in den Fakultäten Digitale Transformation (Prof. Oliver Crönertz) und Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (Prof. Holger Müller (SCM), Prof. Rüdiger Wink) angesiedelt. Die Projektbüros befinden sich im Hopper-Bau der Fakultät Digitale Transformation.

]]>
FW > FakultaetFW_FORSCHUNGFW_MUELLERscmMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5232 Thu, 25 Aug 2022 08:36:05 +0200 HTWK Leipzig und Open Science auf der "Road to open Meta" https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5232/ Transfertagung "Road to Open Meta – Herausforderungen in der Metadaten-Kommunikation" (12. September)Die Teams der vom BMBF geförderten Forschungsprojekte OA-STRUKTKOMM der HTWK Leipzig und OA-META von ScienceOpen laden alle Interessierten am Montag, den 12. September 2022, herzlich zur eintägigen Transfertagung Road to Open Meta – Herausforderungen in der Metadaten-Kommunikation an der HTWK Leipzig ein.

Geboten wird ein vielfältiges Programm aus Fachvorträgen und Diskussionen zu den Themen Metadaten-Kommunikation, Open Access und Open Science. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschul- und Universitätsverlagen, Bibliotheken, Verlagen wissenschaftlicher Buchpublikationen sowie der internationalen Open-Access- und Open-Science-Community definieren und diskutieren die Forscher und Forscherinnen aktuelle Herausforderungen innerhalb der Metadaten-Kommunikation und stellen Lösungsansätze vor. Dabei soll den Fragen nachgegangen werden, was die Kommunikation von und mit Metadaten erschwert, wie sich diese Hindernisse überwinden lassen und wie Open Access die Art und Weise verändert, Metadaten zur Bewertung von Forschung zu nutzen.

Open Access bildet heute eine wichtige Grundlage für einen offenen Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen. Studien belegen, dass Open-Access-Publikationen intensiver genutzt und zitiert werden. Daher ist Open Access nicht mehr aus der internationalen Forschungslandschaft wegzudenken. Metadaten spielen dabei eine zentale Rolle, weil sie unter anderem die Auffindbarkeit, den Zugang und die Verknüpfung von Publikationen steuern. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Projekte, die Open Access als neuen Standard für wissenschaftliches Publizieren nachhaltig vorantreiben.

Nähere Informationen auf der Tagungswebsite

Die Teilnahme an der Transfertagung ist kostenfrei. Bitte registrieren Sie sich im Voraus bei Eventbrite.

Ausführlicher Artikel

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5225 Tue, 23 Aug 2022 10:23:00 +0200 Daten aus der Lampe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5225/ Leuchtdioden haben Glühbirnen größtenteils verdrängt, da sie effizienter sind. Das eröffnet neue Möglichkeiten: LEDs können mehr als nur leuchtenLicht, das ist elektromagnetische Strahlung. Wir Menschen sehen davon nur einen kleinen Wellenbereich: die Farben des Regenbogens. Zur Datenübertragung nutzen wir bereits infrarotes Licht, zum Beispiel in Fernbedienungen oder Glasfasernetzen. Doch auch das sichtbare Licht hat mehr Potenzial als reine Beleuchtung. Die Technik dahinter nennt sich Visible Light Communication (VLC): Kommunikation über sichtbares Licht. Gemeint sind weiße Leuchtdioden, die dank eines kleinen technischen Zusatzmoduls Daten übertragen können – überall dorthin, wohin das Licht der Lampe strahlt.

Die Professoren Slavisa Aleksic und Christian-Alexander Bunge untersuchen an der HTWK-Fakultät Digitale Transformation, wie eine solche Kommunikation über LED-Lampen möglich ist. „Zunächst galt VLC als potenzielle Alternative zum Drahtlosnetzwerk WLAN. Dieser Zahn ist gezogen: Funk hat sich durchgesetzt“, fasst Bunge die Entwicklung der Forschung an VLC zusammen. Doch für zwei Bereiche ist die Kommunikation über sichtbares Licht durchaus interessant: für die Medizin und für die Industrie.

Datenlicht in der Medizin

Operationssäle von Krankenhäusern sind heute mit Spitzentechnologie ausgestattet. Ärztinnen und Ärzte schicken kleinste Sensoren durch Blutbahnen, trennen Gewebe mit millimetergenauen Lasern und überwachen Herzschlag, Sauerstoffsättigung oder Blutdruck der Patientinnen und Patienten mithilfe zahlreicher Geräte. Überall hängen Strom- und Datenkabel. Da Funksignale Implantate und medizinische Geräte stören können, hat sich eine kabellose Kommunikation in der Medizin noch nicht durchgesetzt. Hier sieht Aleksic Entwicklungspotenzial: „Im Operationssaal ist es sehr hell, damit die Operierenden jedes Detail gut sehen. LED-Lampen können wir nutzen, um über das Licht zu kommunizieren und damit Datenkabel obsolet zu machen.“ Denkbar sei beispielsweise eine VR-Brille, die der Ärztin oder dem Arzt wichtige Informationen einblendet und so die Operation unterstützt. Die VR-Brille erhält die Daten aus dem Licht über dem OP-Tisch. So werden die Informationen zielgerichtet, robust, sicher und schnell übertragen. Eine neue Infrastruktur wäre nicht nötig, denn VLC nutzt die bereits vorhandenen Leuchtdioden. Unter realitätsnahen Bedingungen wollen Bunge und Aleksic diese Idee im rein für Forschungszwecke eingerichteten Operationssaal der Fachhochschule Campus Wien testen. In Zusammenarbeit mit den Wiener Forschenden untersuchen sie dort den Einsatz von VLC in der Medizin.

Datenlicht in der Industrie

Auch in Fabrikhallen könnte die Technologie punkten. In modernen Industrieanlagen sind Maschinen intelligent vernetzt und kommunizieren digital miteinander – Stichwort Industrie 4.0. Wichtig dafür sind robuste und zuverlässige Signale, denn eine fehlerhafte Datenübertragung würde Produktionskosten in die Höhe treiben. VLC könnte in diesem Umfeld ein sichereres Netz bieten als die Funktechnologie. Auch vor Industriespionage oder Manipulation schützt das Datenlicht besser, denn die Informationen werden örtlich begrenzt übermittelt. Wohin das Licht strahlt, fließen Daten. Wo es dunkel bleibt, sind diese Daten nicht lesbar. Das macht sie abhörsicherer.

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IOSB-Institut für industrielle Automation in Lemgo wollen Bunge und Aleksic sondieren, welche Einflüsse im industriellen Umfeld auf VLC einwirken und ob Datenlicht dort einen Mehrwert in der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation bietet. Sie wollen untersuchen, wie gut die Technologie bei Elektrosmog, Funkenflug, Dampf und Hitze funktioniert.

Störfaktoren finden

Derzeit untersuchen die Netzwerktechniker an der HTWK Leipzig gemeinsam mit Mete Ramazan, einem Gastforscher aus Nordzypern, welche Störungen generell auf VLC einwirken und welche Modulationsformate sich für diese Anwendungen am besten eignen. Dazu erstellen sie mathematische Modelle des Übertragungskanals und führen in kontrollierter Umgebung Experimente durch. Sie messen, wie groß Interferenzen zwischen Senden und Empfangen der Signale durch Effekte wie Reflektionen oder Überlagerungen sein können. „Wir gehen davon aus, dass es weniger Störungen gibt als bei elektrischen Funktechniken. Aber genau hat das bisher niemand für VLC berechnet“, so Bunge. Darauf aufbauend können sie einen möglichen Einsatz der Leuchtdioden als Datenüberträger in Medizin und Industrie weiterentwickeln und Licht dort, wo es sinnvoll ist, mit Informationen anreichern – sei es im Operationssaal oder in der Fertigungshalle.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2022 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

]]>
FDIT > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5217 Mon, 15 Aug 2022 09:20:00 +0200 Mit UVC-Licht gegen Corona https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5217/ Neues Forschungsprojekt zur UVC-Luftentkeimung in Innenräumen gestartet. HTWK-Forschende bringen ihre Expertise zur Strömungssimulation ein

Pandemien, wie wir sie seit über zwei Jahren mit dem Coronavirus erleben, werden in Zukunft zunehmen, so die Prognose der Weltgesundheitsorganisation WHO. Der Mensch wird auch künftig mit neuen Erregern in Kontakt kommen, wobei die Übertragungswege unterschiedlich sein können. „Viren, die durch Aerosole, also feinste Schwebeteilchen in der Luft, übertragen werden, lassen sich schwerer eindämmen als solche, die maßgeblich durch Schmier- oder Tröpfcheninfektionen verbreitet werden. Deshalb ist es wichtig, sich intensiv mit Luftqualität und Lufthygiene zu beschäftigen“, sagt Stephan Schönfelder, Professor für die Simulation energetischer und technischer Systeme an der HTWK Leipzig. Gemeinsam mit seiner Arbeitsgruppe erforscht er, wie sich Aerosole – und damit auch Coronaviren – in geschlossenen Räumen ausbreiten.

UVC-Licht-Bestrahlung bietet Potenzial

In geschlossenen Räumen müsste die Luft permanent mit unbelasteter Außenluft ausgetauscht werden, um diese möglichst sauber und damit eine mögliche Viruslast geringzuhalten. Im Sommer ist das leichter umsetzbar. „Während der Wintermonate steht ein ausreichender Luftaustausch in direktem Konflikt mit einem behaglichen Innenraumklima und einem wirtschaftlich und ökologisch vertretbaren Einsatz von Heizenergie“, sagt Arbeitsgruppenleiter Dr. Florian Wallburg. „Zudem gibt es auch Räume, in denen es aus bau- oder hygienetechnischen Gründen nicht möglich ist, zu lüften“, so Wallburg weiter.

Eine mögliche Lösung ist, die Luft mit kurzwelligem ultravioletten Licht (UVC) zu bestrahlen und so zu entkeimen. Dabei durchdringt das UVC-Licht die Viren und macht sie hierdurch unschädlich. Die Potenziale der UVC-Luftentkeimung sind grundlegend bekannt, wurden aber aufgrund fehlender Nachweise der Wirksamkeit und Sicherheit unter realen Bedingungen zur Bekämpfung des SARS-CoV-2-Erregers bislang nicht beachtet.

Im neuen Forschungsprojekt BeCoLe analysiert die Arbeitsgruppe um Schönfelder deshalb gemeinsam mit weiteren Verbundpartnerinnen und -partnern seit dem 1. Juli 2022, inwieweit sich die UVC-Technologie explizit zur Bekämpfung von SARS-CoV-II eignet. Das Forschungskonsortium aus Industrie (Dinies Technologies GmbH, Virobuster International GmbH, S&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Gebäudetechnik mbH, NEL GmbH, SEIWO Technik GmbH) und Forschung (Universität Leipzig, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Leibniz-Institut für Troposphärenforschung TROPOS) wird über drei Jahre mit rund drei Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Simulationsmodell zur Viruskonzentration

In das Projekt bringen die HTWK-Forschenden ihre Expertise zur Strömungssimulation ein. Dabei werden sie ihr numerisches Berechnungsmodell zur Ausbreitung von Aerosolen, das sie jüngst im „International Journal of Environmental Research and Public Health“ publiziert haben, um die Komponente der UVC-Luftentkeimung erweitern. Mit dem Modell können sie die Viruskonzentration durch Luftströmungen im Raum berechnen und herausfinden, wie hoch das tatsächliche Infektionsrisiko für jede einzelne Person in einem Raum bei gleichzeitiger UVC-Luftentkeimung ist. In das Berechnungsmodell gehen unter anderem Raumgröße, Anzahl an Personen, Abstände zueinander, Dauer des Aufenthalts sowie Anzahl, Leistung und Standorte der UVC-Luftentkeimungsgeräte ein. „In der Anwendung bedeutet das: Wenn bekannt ist, welche Viruskonzentration kritisch ist, können maximale Kontakt- und Aufenthaltszeiten in Innenräumen verschiedener Art genau bestimmt werden“, sagt Schönfelder.

Anwendung in Einrichtungen des Gesundheitswesens

Das Modell der HTWK-Forschenden ist prinzipiell auf verschiedene Szenarien wie Theater, Klassenzimmer oder Büroräume anwendbar. So können sie mit ihren Simulationen unter anderem dazu beitragen, dass Orte, in denen viele Menschen in geschlossenen Räumen zusammenkommen wie bei Schul- und Theaterbesuchen, besser geschützt werden.

Im Forschungsprojekt BeCoLe wollen sie ihr Simulationsmodell insbesondere auf Einrichtungen des Gesundheitswesens anwenden. So soll der Besuch in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen für Beschäftigte sowie für Patientinnen und Patienten sicherer werden, die sowohl mit einem erhöhten Ansteckungsrisiko als auch mit einem schwereren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion rechnen müssen. „Innerhalb des Forschungsprojekts wollen wir gemeinsam mit den Verbundpartnerinnen und -partnern untersuchen, wie UVC-basierte Luftentkeimungssysteme sicher funktionieren und das Erkrankungsrisiko reduzieren können. Im Idealfall soll so zukünftig auch mit Hilfe UVC-basierter Luftentkeimungssysteme die Schließung wichtiger öffentlicher Infrastruktur vermieden werden“, so Schönfelder.

]]>
MNZ_StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5210 Thu, 11 Aug 2022 10:37:28 +0200 Mode und Technologie für mehr Privatsphäre https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5210/ Das Start-up Urban Privacy entwickelt und designt Kleidung, die vor ungewollter Datenaufzeichnung im öffentlichen Raum schütztÜberwachungskameras an Bahnhöfen, auf Marktplätzen, in Parkanlagen – es gibt immer weniger öffentliche Orte, an denen wir uns anonym bewegen können. Das wollen die Modedesignerin Nicole Scheller und der Informatiker Marcel Göbe ändern. Gleichzeitig möchten sie für Privatsphäre und Datenschutz sensi­bilisieren. Gemeinsam arbeitet das Grün­dungsteam Urban Privacy an der HTWK Leipzig an einer Modekollektion, die vor ungewollter Datenaufzeichnung schützt.

Blendende LEDs und verwirrende Muster

Mit biometrischer Erkennung können Kameras die Identitäten von gefilmten Menschen zuordnen. Dafür sind Ge­sichtsmerkmale wie Augen, Nase und Mund wichtig. In Kombination mit einer Bewegungsanalyse kann eine Person mit einer bis zu 98-prozentigen Genauigkeit identifiziert werden. Als Informatiker kennt Marcel Göbe die dazu eingesetz­ten Methoden der künstlichen Intelligenz und entwickelt gemeinsam mit Nicole Scheller modische und technische Gegenmaßnahmen: Gegen die Gesichts­erkennung geht Urban Privacy mit einem speziell entwickelten Schwarz-Weiß-Muster vor. Auf die Kleidung gedruckt, verwirrt es den Algorithmus, der neben dem des Trägers oder der Trägerin eine Vielzahl anderer Gesichter erkennt, so­dass eine eindeutige Zuordnung nicht mehr möglich ist. Die weiten Formen der Kollektion verbergen wichtige Hinweise auf Geschlecht, Größe und Gewicht, die für eine Bewegungsanalyse wichtig sind. Gegen Nachtsichtkameras schützen in die Kleidung gewobene LEDs, die die Ka­meras blenden.

Erste funktionierende Prototypen einer Datenschutzkleidung entwickelte Nicole Scheller 2017 in ihrer Bachelorarbeit. Seitdem vervollständigt sie die Kollek­tion ständig weiter. Dazu gehört eine spezielle Handytasche. Ein Smartphone überträgt normalerweise auch dann Daten, wenn es sich im Flugmodus befin­det oder ausgeschaltet ist. Rund um die Uhr und überall. Wenn sich das Smart­phone jedoch in der Datenschutz-Tasche befindet, gibt es keine eingehenden An­rufe, keine Internetverbindung und kei­nerlei Ortungsmöglichkeiten.

Unterstützt von Startbahn 13

Um ihre Datenschutz-Mode auf den Markt zu bringen, lassen sich Göbe und Scheller von der HTWK Leipzig unterstützen. Göbe hat hier studiert und stellte den Kontakt zu Informatik-Professor Thomas Riechert her, der das Gründungsteam betreut. Zusätzlich werden Scheller und Göbe von der HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13 unterstützt. Mit ersten Er­folgen: 2020 konnte Urban Privacy seine Idee bei der Leipziger Gründernacht vor­stellen und warb später ein einjähriges Exist-Gründungsstipendium des Bundes­wirtschaftsministeriums ein. „Wir waren nicht sicher, ob das Thema zu politisch ist. Aber es geht um die Privatsphäre des Einzelnen – und diese Botschaft kam an“, so Scheller.

Seit Januar 2022 entwickeln Scheller und Göbe in Vollzeit die bisherige Kollektion weiter. Zum Auslaufen der Förderung im Dezember 2022 ist eine Crowdfunding-Kampagne geplant, mit der die gesamte Kollektion auf den Markt kommen soll. „Uns ist bewusst, dass wir einen Kampf gegen Windmühlen führen, aber das ist zugleich unser Antrieb“, beschreibt Scheller den Einsatz gegen Überwa­chung.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2022 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

]]>
Startbahn13 - AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK_forschen_KoopFtrans_ExistenzgründHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5208 Wed, 10 Aug 2022 08:07:46 +0200 Doktorhut aus Karton, aber nicht von Pappe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5208/ Herzlichen Glückwunsch! Am 20. Juli hat Jennes Hünniger erfolgreich ihre Promotion zu Prägeprozessen bei Karton verteidigtJennes Hünniger hat mit ihrer Dissertationsschrift und dem Kolloquium über die Thematik "Charakterisierung der Einflussfaktoren und des Umformprozesses beim Reliefprägen von Karton" die Gutachter und das Auditorium überzeugt und kann so das Promotionsverfahren mit sehr gutem Ergebnisabschließen.

Im Anschluss bekam sie von ihren Kolleg:innen einen Doktorhut mit handsignierten Kartonproben und einem 3D-gedruckten Prägewerkzeug in Anlehnung an ihre Forschungsarbeit überreicht.

Die Promotion wurde als kooperatives Verfahren zwischen der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig und der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden durchgeführt und mit Promotionsstipendien der HTWK Leipzig durch Steuermittel des Landes Sachsen gefördert. Zur Promotionskommission gehörten Prof. Dr.-Ing. Alexander Brosius (TU Dresden) als Vorsitzender, die Gutachter Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Majschak (TU Dresden, INT), Prof. Dr. rer. nat. Lutz Engisch (HTWK Leipzig) und Prof. Dr.-Ing. habil. Marek Hauptmann (Steinbeis Hochschule Berlin) sowie Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau (HTWK Leipzig) als Prüfungsbeisitzer.

Die Anwendung von Prägungen hat im Druck- und Verpackungsbereich stark zugenommen. Im Kontrast dazu steht der gegenwärtig noch wenig entwickelte Stand der Technik von Prägetechnologie und Prägeprozess. Eine wissenschaftliche Basis für die Charakterisierung und gezielte Beeinflussung von Prägeprozessen existiert nur ansatzweise. Das führt dazu, dass die gestalterischen und qualitativen Möglichkeiten bei Produkten und Verpackungen nicht ausgeschöpft werden und die technische Umsetzung mit hohem Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist. Im Anschluss an diese Ausgangslage beschäftigt sich Jennes Hünnigers Dissertation mit dem Verformungsverhalten von Karton im Prägeprozess unter Berücksichtigung der Prägegeometrie, des Produktionsprozesses und des Ausgabemediums mit dem Ziel, unter den gegebenen Bedingungen das optimale Prägeergebnis zu erzielen.

iP3 Leipzig - Institute for Printing, Processing and Packaging

]]>
GRADZ > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5212 Fri, 05 Aug 2022 13:38:00 +0200 Digitaler Holzbau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5212/ Bauen mit Holz ist nachhaltig, aber heute eher die Ausnahme im Neubau. Das könnte sich dank Digitalisierung ändernWer nachhaltig bauen will, besinnt sich oftmals zurück auf einen der ältesten Baustoffe der Welt: Holz. Es bindet Kohlenstoff, entlastet so bereits beim Wachsen und bei der Nutzung das Klima, lässt sich klimaneutral entsorgen und wächst nach. Zudem ist es vielseitig einsetzbar – als Tragwerk, Fassade oder Dach.

Doch ein Massenprodukt ist Holz als Baustoff bisher nicht, denn Bauen mit Holz ist teurer als mit Stein oder Beton. Die Preise könnten sinken, wenn die Holzbranche vom Sägewerk bis zur Zimmerei die Möglichkeiten der Digitalisierung zukünftig besser nutzt. Wie das gelingen kann, erforscht Alexander Stahr gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe FLEX. Der Professor für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig unterstützt den Wissens- und Technologietrander in der Holzbranche, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist. "Die Digitalisierung steckt hier mehrheitlich noch in den Kinderschuhen. Gemeinsam mit Partnern aus der Praxis wollen wir aufzeigen, was eine Verknüpfung zwischen digitalem Planen, rechnergestütztem numerischem Abbinden des Holzes und Virtual-Reality-Brillen bei der Vorfertigung ermöglicht", so Stahr.

Not macht erfinderisch

Am Beispiel einer mehr als hundert Jahre alten Dachbauweise demonstrieren die Leipziger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie traditionsreiche Baumethoden mithilfe der Digitalisierung ins Heute überführt werden können – und dabei Ressourcen schonen.

Nach dem Ersten Weltkrieg herrschte Material- und Wohnungsnot. Deswegen erdachte der Merseburger Stadtbaurat Friedrich Zollinger eine besonders effiziente Baumethode für Dächer: eine gekrümmte, freitragende Konstruktion aus kurzen Hölzern, heute bekannt als Zollingerdach. Damit wurden bis 1928 mehr als tausend Häuser und Hallen in Deutschland überdacht. Warum also ist diese sparsame Bauweise so gut wie verschwunden? Was können wir heute, was Zollinger damals noch nicht konnte?

Die Forschenden fanden heraus, dass sowohl technische als auch wirtschaftliche Defizite die Bauweise verschwinden ließen. Der Aufbau war zeit- und personalintensiv und trieb die Baukosten in die Höhe. Außerdem gab es seinerzeit nur acht feste Dachgrößen. Das größte technische Manko: An den Knotenpunkten, wo die Lamellen miteinander verbunden sind, verschob sich die Konstruktion über die Jahrzehnte. Die Dächer verformten sich sukzessive.

So wird eine jahrhundertealte Holzbauweise zukunftsfähig

Trotzdem sehen Stahr und sein Team großes Potenzial im Zollingerdach – denn Ressourcen schonen ist auch heute aufgrund des Klimawandels essenziell. Die Forschenden beseitigten konstruktive Mängel durch ein vereinfachtes Verbindungskonzept und erweiterten den Bauprozess um die Möglichkeiten der Digitalisierung. Jeder Arbeitsschritt – von der Idee bis zur Umsetzung auf der Baustelle – profitiert davon. Es beginnt bei der Planung mithilfe parametrischer Entwurfswerkzeuge. Algorithmen definieren dabei, wie sich durch die Änderung verschiedener Parameter die Geometrie der Lamelle verändert. Diese Daten werden direkt an die Maschinen für den Zuschnitt weitergereicht: "Heutzutage gibt es computergesteuerte Abbundmaschinen, die Lamellen perfekt und zehntelmillimetergenau zuschneiden. Das verbessert die statische Berechenbarkeit und reduziert den Wartungsaufwand des Daches ungemein", so Stahr. Die Maschinen können die fertigen Bauteile bereits in der richtigen Reihenfolge stapeln – eine enorme Zeitersparnis. Statt mehrerer Wochen dauert der Aufbau eines Hallendaches nun nur noch wenige Tage.

"Kostensenkung trotz individueller Einzelteilfertigung – darin liegt für die Baubranche enormes Potenzial. Durchgängig digitale Prozessketten vom Entwurf über die Planung und die Vorfertigung in der Werkhalle bis hin zur Montage auf der Baustelle sind dafür der Schlüssel", ist Stahr überzeugt. "Dank unserer Forschungen ermitteln wir in einem System die Geometrie, Statik und Wirtschaftlichkeit. Die Informationen kommen am Ende maschinenlesbar heraus, und schon kann der Fertigungsprozess starten."

Augmented Reality in der Zimmerei

Auch bei der Vorfertigung in der Montagehalle können digitale Methoden Handwerksleute unterstützen. Gebäude werden heute dreidimensional am Computer entworfen, doch für die Baustelle werden diese digitalen Planungen zumeist auf Papier ausgedruckt. In der Werkhalle müssen die Zimmerleute bisher zahlreiche Geometrie- und Materialangaben gedanklich aus der Zeichnung in die Konstruktion übertragen. Ein an sich unnötiger Arbeitsschritt, bei dem zahlreiche Informationen verloren gehen und Fehler passieren können. Augmented-Reality-Brillen sollen künftig komplexe Informationen aus der Planung präzise komprimiert direkt in die Vorfertigung übertragen.

Wer diese Daten-Brillen trägt, sieht zusätzlich zum normalen Sichtfeld virtuell eingeblendete Informationen. Damit können Zimmerleute die dreidimensionalen Fertigungsinformationen direkt auf den Montagetisch projizieren. Auch einzelne Arbeitsschritte sollen durch die Datenbrille zu sehen sein – beispielsweise könnten virtuelle Punkte überall dort auf Holzbrettern aufleuchten, wo Löcher zu bohren oder Schrauben einzudrehen sind.

Ressourcenschonender Dachbau und Datenbrillen bei der Montage: Die zwei Anwendungsfelder zeigen beispielhaft, wie Holzbauunternehmen ihre Produktionsabläufe durch die Integration digitaler Methoden und Technologien verbessern können, um deren Wirtschaftlichkeit zu steigern und dem Baustoff Holz so zu einer Renaissance zu verhelfen. Rechnergesteuerte Fertigung, Augmented Reality und Big Data gehören dann genauso zur Holzbranche wie Hobel, Beitel und Späne.

Dieser Text erschien zuerst im ZEIT Forschungskosmos.

]]>
flex > AllgemeinHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5200 Mon, 01 Aug 2022 13:06:48 +0200 Stark genug? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5200/ Wie viel Last kann eine Decke tragen? Um das herauszufinden, belastet die HTWK-Ausgründung IEXB Decken mit Stahlrahmen und hydraulischen Pressen. So können die Bauingenieure vorherbestimmen, ab welchem Gewicht alles zusammenbrechen würde. Wir waren beim Belastungstest im sächsischen Vogtland dabei, wo eine ehemalige Eisengießerei zum Fitnessstudio werden soll.Fitnessgeräte sind schwer. Deswegen gibt eine europäische Norm vor, dass Decken von Sportstätten mehr als eine Tonne Last pro Quadratmeter tragen können müssen. Inklusive aller erforderlichen Sicherheiten prüft IEXB die Decke der alten Eisengießerei mit einer Last von 52 Tonnen. Das ist so viel wie zehn Elefantenbullen wiegen.

Dafür installieren die Tragwerksprüfer Gunter Hahn und Markus Fischer und ihre beiden Helfer innerhalb von zwei Stunden ein Gestell aus Stahl, das auf Böcken steht und mit daran befestigten Hydraulikzylindern für viel Druck sorgt. Damit wollen die Bauingenieure des Leipziger Unternehmens IEXB herausfinden, ob die Decke über dem ersten Geschoss der alten Eisengießerei in Limbach tatsächlich hält. 

Rein rechnerisch kam ein Statiker zu dem Ergebnis, dass die Decke der alten Halle für die neue Nutzung als Fitnessstudio nicht stark genug sei. Ihm fehlten Baupläne und genaue Informationen über die verwendeten Baumaterialien, daher ging er vom schlechtesten Fall aus – mit negativem Ergebnis. Doch der Bauherr wollte nicht aufgeben und beauftragte IEXB für umfangreiche Untersuchungen des Tragwerks.

Vorarbeit und mobiles Labor

Zunächst machten sie Vorberechnungen mit Finite-Elemente-Simulationen, erstellten ein individuell angepasstes Konzept, wie die Prüfung vor Ort durchgeführt werden kann, und bereiteten den Außeneinsatz vor. Nun geht es vor Ort weiter: In vier Tagen belasten sie verschiedene kritische Punkte der Decke und messen dabei, wie sich der Beton verformt. Um die Belastungsprobe exakt durchführen zu können, muss ein Kräftekreislauf zwischen dem zu prüfenden Bauteil und den Stahlträgern erzeugt werden. Dafür verschrauben die Bauingenieure ein Stahlgerüst mithilfe großer Eisenstangen mit dem Boden.

Gleich neben der roten Stahlkonstruktion richten sich Hahn und Fischer auf zwei Tischen ein mobiles Messlabor ein. Es besteht aus zwei Computern und einer Elektropumpe, die Öl in die Hydraulikzylinder befördert, wenn Hahn langsam das Ventil aufdreht. Wie viel Kraft auf die jeweiligen Zylinder einwirkt, ermitteln elektrische Kraftmessdosen.

Eine Etage tiefer hängen hochsensible Messgeräte an der Decke, deren zahlreiche Kabel durch ein Loch mit den obenstehenden Computern verbunden sind. Die Sensoren messen zweierlei: Speziell angefertigte Mikrofone zeichnen genau die Frequenz der Geräusche auf, die entstehen, wenn durch die Belastung Mikrorisse im Beton auftreten. Diese Risse sind bis zu einem gewissen Niveau unbedenklich. Diese Art der Schallemissionsanalyse hat Dr. Gerd Kapphahn an der HTWK Leipzig vor zwanzig Jahren für Beton anwendbar gemacht und damit einen entscheidenden Beitrag für die Weiterentwicklung experimenteller Belastungsuntersuchungen geleistet. Wegaufnehmer wiederum messen, wie viele tausendstel Millimeter sich die Betondecke nach unten durchbiegt und damit auf die langsam steigende Last reagiert.

Diese Informationen visualisieren die Computer. Dadurch sehen Hahn und Fischer zeitgleich alle notwendigen Parameter zur Bewertung des Tragverhaltens der Decke. Sollten die Last-Verformungs-Kurven oder Schallsignale in kritische Bereiche kommen, können die Bauingenieure das Experiment sofort abbrechen. Dann würde Hahn das Ventil öffnen und den Ölfluss umkehren. So kann er eine Schädigung der Struktur vermeiden. Denn nicht die zwei Tonnen schweren Stahlrahmen, sondern die Hydraulikzylinder sorgen für die eigentliche Last. „Zum Vergleich: Wasser schießt mit einem Druck von rund drei Bar aus dem Wasserhahn. Das Öl im Hydraulikzylinder drückt den Kolben mit einem hundertfach höheren Druck auf den Boden. Dadurch können die beiden hier eingesetzten Hydraulikzylinder je eine Last von bis zu 38 Tonnen erzeugen“, erläutert Hahn.

Ziellast erreicht

Heute muss er die Belastung nicht vorzeitig stoppen: Die Decke hält die Ziellast von 52 Tonnen ohne Probleme. Hahn überbringt dem Bauherrn schon vor Ort die frohe Botschaft, dass er das alte Gebäude für den neuen Zweck nutzen kann. Das ist fast jedes Mal so: In 15 Jahren Arbeitserfahrung und über 300 Untersuchungen gingen Hahns Belastungstests nur zweimal negativ aus. Eine Probe vor Ort kann sich also durchaus lohnen: für die Bauherren und auch für die Umwelt. Wenn Gebäude, die rein rechnerisch nicht neu genutzt werden dürften, doch noch für eine Umnutzung taugen, spart das Materialien und Energie, die für einen Neubau oder eine aufwendige Verstärkung nötig wären.

Erfolgreiche HTWK-Ausgründung

Das ist einer der Gründe, die Hahn und seine Mitgründenden im Januar 2020 dazu bewegten, IEXB ins Leben zu rufen und so eine Nische der Branche zu besetzen, die dabei hilft, Bestandsgebäude weiterhin zu nutzen. Die Idee dazu reifte in Gunter Hahn nach dem Bauingenieur-Studium an der HTWK Leipzig während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am HTWK-Institut für experimentelle Mechanik. Mit Markus Fischer, ebenfalls Bauingenieur-Absolvent der Hochschule, und Ökonomin Yvonne Hahn fand er das perfekte Gründungsteam. Beim Weg in die Selbstständigkeit holten sich die drei Unterstützung von ihrem Mentor Prof. Volker Slowik und der HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13 und warben so ein EXIST-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums ein. Die Gründung ist ein Erfolg. Die Auftragsbücher sind gefüllt und die Aufgaben klar verteilt: Gunter Hahn und Markus Fischer kümmern sich um neue Aufträge, stellen wissenschaftliche Berechnungen an und messen vor Ort die Bausubstanz. Yvonne Hahn ist für wirtschaftliche Themen wie die Buchhaltung zuständig. Mittlerweile gibt sie ihre Gründungserfahrungen zusätzlich bei Startbahn 13 als Coachin weiter.

Nach den erfolgreichen Belastungstests in der ehemaligen vogtländischen Eisengießerei verlädt das IEXB-Team alles in einen Lkw und fährt zurück ins Lager nach Leipzig. Im Büro angekommen, werten sie die gesammelten Daten aus und schreiben ein Gutachten, welches der Bauherr dem zuständigen Amt vorlegen kann. Dann steht dem neuen Fitnessstudio in der alten Eisengießerei hoffentlich nichts mehr im Wege.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2022 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

]]>
Startbahn13 - AktuellesFB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5186 Mon, 01 Aug 2022 00:00:00 +0200 Dr. Robert Geise als Professor an die Fakultät Digitale Transformation berufen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5186/ Der habilitierte Elektrotechniker besetzt zum 1. August die Professur für „Elektrotechnik, Technische Informatik und EMV“Dr. Robert Geise hat an der TU Braunschweig Elektrotechnik studiert und wurde dort anschließend mit der Dissertation zum Thema „Skalierte Messungen zu bistatischen Radarquerschnitten und Landekursverfälschungen des ILS“ mit magna cum laude promoviert. Für seine kumulative Habilitation zu „Untersuchungen zu Störgrößen bei Funkkanälen“ erhielt er 2018 die Lehrbefugnis für das Gebiet Hochfrequenztechnik an der TU Braunschweig. Dr. Geise arbeitete viele Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Elektromagnetische Verträglichkeit an der TU Braunschweig und leitete dort die Arbeitsgruppe „Skaliertes Instrumenten-Lande-System“ sowie zahlreiche Industrieprojekte. In diesem Zeitraum warb er Drittmittel in Höhe von über 2 Mio. Euro ein. Zuletzt war er als Professor für theoretische Elektrotechnik und EMV an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig tätig. Seine wissenschaftliche Leistung ist durch zahlreiche Publikationen – Journal-, Buch- und Konferenzbeiträge sowie eine Monographie – belegt. Im Themengebiet der Integrität von Kommunikations- und Navigationskanälen schrieb er zudem zahlreiche Industriegutachten zur Verträglichkeitsanalyse. Dr. Geise pflegt insbesondere internationale Beziehungen zu dem japanischen Forschungsinstitut für Navigation ENRI und dem State Key Laboratory of Rail Traffic Control and Safety der Jiaotong University in Peking.

Prof. Dr. Oliver Crönertz, Prodekan und Forschungsbeauftragter der Fakultät Digitale Transformation:
„Mit Dr. Geise gewinnt die Fakultät Digitale Transformation und die HTWK Leipzig einen exzellenten Elektrotechniker, dessen Forschungsthemen stark mit den Kernthemen der Fakultät korrespondieren. Dr. Geise verfügt zudem über langjährige Lehrerfahrung und bringt sehr viel Erfahrung für Drittmitteleinwerbung und Leitung von Industrieprojekten mit. Wir sind sehr froh, dass wir mit Dr. Geise eine weitere forschungsstarke Persönlichkeit gewinnen konnten, die mit ihrer Arbeit starke Impulse für die weitere Entwicklung der Fakultät verspricht.“

]]>
FDIT > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5196 Thu, 28 Jul 2022 12:31:11 +0200 Unterstützung für internationale Studierende benötigt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5196/ Der Verein "Hilfe für ausländische Studierende in Leipzig e.V." bittet um SpendenDurch die Folgen der Corona-Pandemie, des Ukraine-Krieges und der Inflation benötigen vermehrt internationale Studierende der Leipziger Hochschulen kurzfristig finanzielle Unterstützung, da sie immer öfter unverschuldet in Notlagen geraten. Der Verein "Hilfe für ausländische Studierende in Leipzig e.V." kann sie auf Antrag mit Einmalzahlungen unterstützen.
Das Problem: Die Antragszahlen beim Verein steigen seit Anfang 2022 wieder drastisch an, doch gleichzeitig sind die Mittel des Vereins - trotz Spendenaufrufen an die Mitglieder - erschöpft.

"Den Verein zu unterstützen ist der HTWK Leipzig ein Anliegen, denn er hat nicht selten auch unseren Studierenden geholfen und damit unter Umständen sogar Studienabbrüche verhindert. Oft ist der Verein die letzte Hoffnung der Studierenden. Von uns weitergeleitete Anträge werden immer wohlwollend geprüft und in den allermeisten Fällen positiv bewertet", sagt Juliane Keil vom Dezernat Studienangelegenheiten.

Die HTWK Leipzig unterstützt den Spendenaufruf des Vereins ausdrücklich.

Bankverbindung HILFE FÜR AUSLÄNDISCHE STUDIERENDE IN LEIPZIG E. V.
Sparkasse Leipzig
IBAN:   DE16 8605 5592 1181 1344 86

 

Hintergrund

"Hilfe für ausländische Studierende in Leipzig e.V." ist ein eingetragener Verein in der Stadt Leipzig. Seine gemeinnützige Tätigkeit konzentriert sich auf einmalige und flexible finanzielle Hilfeleistungen für Studierende aus dem Ausland, die sich kurzfristig in einer besonderen Notsituation befinden. Durch die Unterstützung des Vereins wird ihnen schnell und unbürokratisch geholfen. Ziel des Vereins ist es, mittellose internationale Studierende vorübergehend zu entlasten und somit den Übergang in einen weiteren Studienabschnitt oder den erfolgreichen Abschluss des Studiums zu sichern.
Seit seiner Gründung im Jahr 1993 konnte der Verein über eintausend internationale Studierende unterstützen. 

]]>
HTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5192 Tue, 26 Jul 2022 09:22:05 +0200 E-Coaching, was ist das eigentlich? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5192/ Angebot des Peer Zentrums für Studierende: Schulung zum E-Coach im Wintersemester 22/23 Das Peer Zentrum organisiert für Studierende eine Schulung E-Coach mit folgenden Inhalten (Auswahl):

  • IT-Sicherheit
  • Anwendung von Lizenzen und Copyright
  • Kommunikation und Kollaboration mithilfe digitaler Medien
  • Diversität und Inklusion in der digitalen Lehre
  • Methodik und Didaktik
  • Grundlagen von (E-) Lernprozessen
  • Design von Online-Kursen
  • Qualitätsmanagement (Feedbackkultur, Verlaufsevaluation, etc.)

Im Anschluss an die Schulungstermine kann das erworbene Wissen mit Unterstützung fachlicher Betreuer*innen direkt angewandt und eigenes Lehr-Lern-Format für andere Studierende entwickelt werden, das erprobt werden kann.

Nach Abschluss des gesamten E-Coaching-Programms erhalten Teilnehmende im Rahmen des Studium Generale 2 ECTS-Punkte sowie eine Teilnahmebestätigung.

Bei Fragen oder für eine Anmeldung bitte Mail an: maria.uebel (at) htwk-leipzig.de

]]>
HTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4780 Tue, 26 Jul 2022 08:24:00 +0200 Förderpreis Angewandte Digitalisierung – Frist verlängert! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4780/ Bis 15. August 2022 mit studentischer Abschlussarbeit bewerben! 1. Preis mit 2.500 Euro dotiertDie HTWK Leipzig und Actemium Deutschland vergeben 2022 zum vierten Mal einen Förderpreis für eine studentische Abschlussarbeit aus dem Bereich der Angewandten Digitalisierung.

Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2021 und 2022, unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit.

Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

- Bachelor- oder Masterarbeit im PDF-Format
- Lebenslauf
- Abstract
- Einschätzung des betreuenden Professors bzw. der betreuenden Professorin
- kurzes Video (1 min) zur Vorstellung der eigenen Person und des Themas der Abschlussarbeit 

Einsendeschluss (verlängert): 15. August 2022.

Bewerbungen an: foerderpreisdigital (at) actemium.de

Nach der Evaluierung der eingereichten Arbeiten durch eine Jury werden im September die besten Arbeiten in einem Pitch vorgestellt. 

Jury:

Prof. Dr. rer. pol. Oliver Crönertz, Prodekan Fakultät Digitale Transformation, HTWK Leipzig
Prof. Dr. (I) Arch. Monica Rossi, Fakultät Bauwesen, HTWK Leipzig
Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Schulze, Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig
Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele, Prorektor Forschung, HTWK Leipzig
Nicole Kreie, Head of Business Development and Digitalisation, Actemium Deutschland
Jörg Bastel, Leiter Digitalschmiede, VINCI Energies Deutschland
Gerald Taraba, Geschäftsführer, Actemium Deutschland

Preise:

1. Platz: 2.500 Euro für die/den Studierende/n und 2.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

2. Platz: 1.500 Euro für die/den Studierende/n und 1.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

3. Platz: 500 Euro für die/den Studierende/n und 500 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

Online-Pitch der besten Abschlussarbeiten:

Die besten zehn Abschlussarbeiten werden am Pitch Day am 28. September 2022 von 12 bis 18 Uhr präsentiert.

Rückblick:

Ein kurzes Video gibt Einblicke in den Wettbewerb und die Preisverleihung 2020.

]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5035 Mon, 25 Jul 2022 13:27:00 +0200 Zwischen Matte und Matrizen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5035/ HTWK-Medieninformatiker Richard Fiedler wird 5. im Judo bei den „European University Games“ in Łódź Richard Fiedler hat gerade seine Bachelorarbeit im Studiengang Medieninformatik verteidigt, daneben kämpft er als Judoka sehr erfolgreich in der ersten Bundesliga:  Ende Juni wurde er Dritter bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart, im Juli trat er bei den „European University Games“ in Łódź für die HTWK an und wurde 5.
Wie er zum Judo kam, wie Studium und Leistungssport gemeinsam funktionieren können und was ihn daran begeistert.


Bereits mit sechs Jahren hat er mit Judo angefangen. Er sei ein „aufgedrehtes“ Kind gewesen, und der Sport habe ihm schon immer die Möglichkeit gegeben, sich auspowern zu können, erzählt der 24-Jährige. Seine Leidenschaft für das Judo bestimmt fortan seinen Lebensweg: Aus seinem erzgebirgischen Heimatdorf Gornau will er zuerst auf die Sportschule nach Chemnitz wechseln. Weil Judo dort jedoch nicht mehr angeboten wurde, zieht er mit vierzehn Jahren nach Leipzig und lebt seitdem dort. Nach dem Abitur beginnt er, Medieninformatik an der HTWK zu studieren.

„Zuerst wollte ich etwas mit Sport oder Ernährungsberatung machen, aber da hat mir ein bisschen die Zukunftsaussicht gefehlt. Deswegen habe ich verschiedene Praktika gemacht, zum Beispiel bei Siemens. Dadurch bin ich auf die Idee gekommen, Medieninformatik zu studieren. Beim Programmieren kann ich mich gut in Probleme reindenken und merke gar nicht, wie die Zeit vergeht“, begründet Richard seine Studienwahl. Seine Bachelorarbeit hat er bereits geschrieben und im Mai verteidigt. So findet er gerade wieder mehr Zeit, sich dem Judo zu widmen. Das sei während des Studiums nicht immer so einfach gewesen: „Gerade am Anfang war es relativ schwierig“, berichtet er. „Auch, wenn ich mein Studium um ein Jahr verlängert habe, um das Training nebenbei zu schaffen, ist es ziemlich hart gewesen. In der Anfangszeit habe ich nur einmal am Tag trainieren können, ansonsten musste ich mich wirklich auf das Studium konzentrieren und richtig dranbleiben. Im Moment schaffe ich es gerade wieder, zweimal am Tag zu trainieren und nebenbei zu arbeiten. Das muss man immer je nach Semester und Modulen anpassen.“ Während der Corona-Hochphase trainierte Richard viel von Zuhause aus und über Zoom, bis es für Kadersportler auch wieder möglich war, in kleineren Gruppen vor Ort zu trainieren.

Seit vier Jahren erste Bundesliga

Bereits seit vier Jahren kämpft Richard in der ersten Judo-Bundesliga. Dabei tritt er in der 90kg-Gewichtsklasse für den Judoclub Leipzig in der Südstaffel an. Das besondere an der Judo-Bundesliga sei, dass es sich um ein Mannschaftsturnier handelt, bei dem jeweils ein Kämpfer aus jeder Gewichtsklasse zum Team gehört. Judo kann also auch ein Teamsport sein. „Das macht es auch für Zuschauende attraktiver, weil man ein bisschen Durchblick hat“, sagt Richard. Das Training, um sich für die Wettkämpfe fit zu machen, sei sehr vielseitig: „Es gibt zum Beispiel Standard-Trainingseinheiten, in denen man nur Krafttraining wie im Fitnessstudio oder Lauftraining macht. Dann gibt es Techniktraining mit anderen Judokas, dabei gehen wir verschiedene Würfe durch und probieren uns darin aus, wie wir am besten zugreifen und den Gegner auf den Rücken werfen könnten. Am Boden kann man natürlich auch Techniken zum Festhalten, Hebeln oder Würgen trainieren. Zuletzt gibt es noch intensive Kampf-Einheiten, wo man den Trainingspartner trotz Widerstand kontrolliert werfen oder im Boden mit einer Technik besiegen muss.“

Wie lange Richard mit dem Judo noch in dem Umfang weitermacht, weiß er noch nicht genau. Zwar sei der körperliche Leistungshöhepunkt mit etwa 25 Jahren erreicht, aber über Kampferfahrung könne man auch noch bis Anfang 30 erfolgreich sein. „Ich persönlich habe das jetzt im professionellen Umfang vielleicht noch zwei bis drei Jahre geplant. Also dass man zweimal die Woche trainiert, auf seine Ernährung achtet und Wettkämpfe mitmacht. Mal schauen, wie lange das noch gehen wird neben dem Studium und dem Arbeitsleben. Aber ich will schon gerne weitermachen, da es mir sehr viel Spaß macht“, sagt er.

Leistungssport und Studium? Nur mit Zeitmanagement

Und wie soll es beruflich nach dem Bachelor weitergehen? Bereits jetzt arbeitet er als Werksstudent in der Softwareentwicklung und programmiert Kameras und Videoplayer für den Sport. Der Bezug zu Sport und Praxis ist ihm im Arbeitsalltag sehr wichtig: „Eine reine Informatiktätigkeit ohne den praktischen Bezug würde ich nicht so spannend finden.“ Außerdem plant Richard, im Oktober ein Masterstudium anzufangen, möglicherweise den Master Medieninformatik an der HTWK. Doch er kann sich auch vorstellen, in eine Richtung zu gehen, in der man mehr mit Menschen zusammenarbeitet, UX-Design, wobei es um die Optimierung der Nutzer*innenerfahrung in der Softwareentwicklung geht, sei dabei eine Möglichkeit. Und er möchte auf jeden Fall in Leipzig bleiben.

Studium, Leistungssport und Arbeit miteinander zu vereinbaren erfordert auf jeden Fall ein sehr gutes Zeitmanagement. Richard stellt sich dieser Herausforderung, weil er für seinen Sport brennt. Was ihn am Judo fasziniert, sei die Tatsache, „dass es ein Kampfsport ist, der relativ elegant und intelligent ausgeführt wird. Im Vergleich zu anderen Kampfsportarten kann man beim Judo, übersetzt der sanfte Weg, eine Vielfalt an sehr kontrollierten Techniken und Strategien nutzen, um zu siegen.“ Struktur, Taktik, Analytik und Klarheit spielen nicht nur im Judo, sondern auch in der Informatik eine wichtige Rolle – und so sind die beiden unterschiedlichen Disziplinen einander letztendlich doch viel ähnlicher, als es im ersten Moment den Anschein hat.   

"Für das Hochschulsportzentrum der HTWK Leipzig ist es etwas ganz Besonderes, wenn wir solche herausragenden Athleten und Studierenden wie Richard an unserer Hochschule unterstützen können, auch wenn der Hochschulsport selbst dem Breitensport dient und Spitzenathleten wie Richard kaum in der HTWK-Sporthalle trainieren. Sie suchen den Kontakt zu uns aus eigener Initiative. Dann helfen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten organisatorisch und finanziell - und haben großen Respekt davor, wie diese Studierenden Studium und Leistungssport miteinander verbinden. Beides bekommen sie nicht geschenkt: Organisationtalent, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen sind da gefragt. Die Vereinbarkeit beider Welten erfolgt letztlich sehr individuell. Lehrkräfte, Studienamt, Sportverband und Athletin oder Athlet müssengemeinsam an einem Strang ziehen", sagt Robert Schiffler vom HOZ.

Mit Richard Fiedler hat sich Helene Schlesier unterhalten, sie ist studentische Hilfskraft der Pressestelle.

Alle Fotos wurden von Richard Fiedler freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5080 Mon, 25 Jul 2022 12:00:00 +0200 Fotowettbewerb 2022 – Motto: „ERINNERUNGEN – MOMENTE – NEUES“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5080/ Das Dezernat Studienangelegenheiten lädt Studierende der HTWK Leipzig zur Teilnahme am diesjährigen Fotowettbewerb ein – Einsendefrist: 31.08.Der Fotowettbewerb richtet sich an Studierende und Absolventinnen und Absolventen der HTWK Leipzig, die im Rahmen ihres Studiums an einer ausländischen Hochschule studiert, einen Kurzaufenthalt im Ausland (z.B. Sommerschule) absolviert oder ein studienbezogenes Praktikum im Ausland durchgeführt haben.

„ERINNERUNGEN – MOMENTE – NEUES“

Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautet „ERINNERUNGEN – MOMENTE – NEUES“. Alle Studierenden mit Erfahrungen eines Auslandsaufenthaltes sind herzlich eingeladen, zu zeigen, was sie während dessen gesehen und erlebt haben, um so fotografisch Momente und Erinnerungen zu teilen und einen neuen Blick auf das Studium zu ermöglich. Erbeten werden Fotos, die ausschließlich während des Auslandsaufenthaltes entstanden sind.

Teilnahmebedingungen:

Einsendeschluss ist der 31. August 2022.

Eine Jury, bestehend aus Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der HTWK, wird die 12 besten Fotos aus allen Einsendungen auswählen. Aus diesem Bildern wird ein Kalender für das Jahr 2023 gestaltet. Zusätzlich gibt es für die drei besten Fotos folgende Preise:

1. Preis: Go Pro Kamera im Wert von ca. 200 Euro

2. Preis: Reiserucksack oder Reisetasche im Wert von ca. 100 Euro

3. Preis: Reiseführer für ein Reiseziel Ihrer Wahl

Die Gewinner werden im Wintersemester 2022/23 gekürt und erhalten ihre Preise.

Alle Einsendungen werden für die Öffentlichkeitsarbeit der Hochschule genutzt (siehe Teilnahme- und Nutzungsbedingungen).

Bitte beachten Sie, dass nur Fotos akzeptiert werden können, bei denen Sie selbst der Urheber / die Urheberin sind. Achten Sie darauf, dass Sie das Einverständnis zur Veröffentlichung von abgebildeten Personen haben, und dass Sie keine Fotos von urheberrechtlich geschützten Gebäuden, Skulpturen, Installationen, o.ä. einreichen können.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5182 Fri, 22 Jul 2022 12:58:01 +0200 Bibliothek: Angebote und veränderte Öffnungszeiten im Sommer https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5182/ Auch nach Abschluss der Prüfungsphase kann die Bibliothek wie gewohnt als Arbeitsort genutzt werden. Vom 8. August bis 25. September ist sie montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am 25. August bleibt die Bibliothek geschlossen.

Gruppen- und Einzelarbeitsräume sind online, telefonisch oder vor Ort buchbar. Sollten diese in der Bibliothek belegt sein, stehen an der HTWK weitere Lerngruppenräume zur Verfügung. Wie sie zu finden sind, zeigt unser Online-Tutorial.

Auch im August und September bietet das Bibliotheksteam vor Ort Kurse an. So stehen beispielsweise Recherche-Kurse, „Quellen & Literatur“ und „Schreiben als Prozess“ auf dem Plan. Eine Übersicht aller Termine ist im Schulungskalender zusammengefasst.

Zusätzlich zum Arbeiten in der Bibliothek sind weiterhin alle elektronischen Angebote nutzbar. Eine Übersicht mit Zugriffsmöglichkeiten, z. B. auf E-Books und Datenbanken, ist auf der Webseite zusammengestellt. Verschiedene Tutorials bieten ausführliche Informationen und Hilfen zur Nutzung digitaler Medien.

→ zur Buchung Gruppenarbeitsraum

→ zur Buchung Einzelarbeitsraum

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5177 Wed, 20 Jul 2022 12:53:57 +0200 Karl-Kolle-Preis: Stiftung zeichnet zwei Leichtbau-Abschlussarbeiten aus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5177/ Auf der Graduierungsfeier der Fakultät Ingenieurwissenschaften wurden gleich zwei Abschlussarbeiten aus dem Bereich Leichtbau ausgezeichnetAlljährlich werden die besten Bachelor- und Masterarbeiten ausgewählter Fachgebiete der Fakultät Ingenieurwissenschaften während der Graduierungsfeier ausgezeichnet. Am 16. Juli 2022 erhielten gleich zwei Abschlussarbeiten aus dem Lehr- und Forschungsbereich Leichtbau den Karl-Kolle-Preis. Mit den Preisträgern Anton Thomé (Bachelor Maschinenbau) und Willi Zschiebsch (Master Maschinenbau) haben gleich zwei Studenten den KARL-KOLLE-Preis erhalten, die von Prof. Robert Böhm (Professur Leichtbau mit Verbundwerkstoffen) betreut wurden.

Anton Thomé wurde für seine hervorragende Bachelorarbeit zum Thema „Ermittlung und Vali­die­rung der Prozessgrößen beim elektrischen Widerstandsschweißen von faserverstärkten Hoch­leis­tungs­thermoplasten und deren Einfluss auf die Verbindungsqualität“ ausgezeichnet. Das elek­trische Widerstandsschweißen ist eine Schlüsseltechnologie zur Erhöhung des Einsatzpotenzials faserverstärkter Thermoplast-Bauteile in der Luftfahrt. Die Serienreife dieser Technologie würde die Verwendung von kohlenstofffaserbasierten Schweißleitern für das flächige Fügen von Leichtbau­komponenten erlauben, womit zahlreiche wirtschaftliche und technologische Vorteile zu erwarten sind. Anton Thomé hat daher diese Fügetechnologie erprobt und systematisch weiterentwickt. Seine Bachelorarbeit verfasste er am Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg unter der Co-Betreuung von  M. Eng. Manuel Endraß.

Den Karl-Kolle-Preis für die beste Masterarbeit erhielt Willi Zschiebsch. Darin stellte sich Zschiebsch zum Thema „Konzeption und Umsetzung einer Methodik zur Realisierung und Optimierung von auto­matisierten Entwicklungsprozessen im Faserverbund-Leichtbau“ die Frage, wie man es schaffen kann, dass Experten aus verschiedenen Fachbereichen effektiv an der Entwicklung eines Leichtbau-Produktes zusammenarbeiten können. Für ausgewählte Arbeitsabläufe bei der Ent­wicklung von Hochleistungsbauteilen wie etwa Konstruktion, Auslegung und Optimierung wurden dabei aufwändige Analysen zum Automatisierungspotenzial angestellt. Außerdem hat Willi Zschiebsch in seiner Arbeit gezeigt, wie der Entwicklungsprozess als Ganzes beschleunigt und gleichzeitig auch die Qualität des Bauteils verbessert werden kann. Durch ein selbst entwickeltes Software-Tool war er in der Lage, die in der Praxis auftretenden hohen Kosten und Entwicklungszeiten durch teils widersprüchliche Optimierungsziele deutlich zu senken. Die Masterarbeit entstand in Zusammenarbeit mit der TU Dresden, wo sie von Dr.-Ing. Angelos Filippatos co-betreut wurde.

Wir gratulieren unseren Preisträgern und wünschen Ihnen Alles Gute für zukünftige Projekte!

KARL KOLLE STIFTUNG

Der Stifter Karl Kolle sah es als sein Lebenswerk an, sich im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld zu engagieren. Das erklärte Ziel der Stiftung liegt deshalb sehr stark in der „Bildung und Erziehung“ junger Menschen, im In- und Ausland.
Die Stiftung wurde 1998 vom Dortmunder Unternehmer Karl Kolle gegründet. Die Grundlage des Stiftungsvermögens bildete die Firma KODA Stanz- und Biegetechnik GmbH – ein Zulieferer der Automobilindustrie.
Zu den wichtigsten Förderschwerpunkten gehören neben der Bildung die Bereiche „Wissenschaft und Forschung“. In dieser Kombination vergibt die Stiftung Stipendien für besonders hervorragende Studierende und lobt Preise für ausgezeichnete, wissenschaftliche Arbeiten aus.
Seit 2006 unterstützt die Karl-Kolle-Stiftung Studierende der HTWK Leipzig bei Studienaufenthalten im Ausland und zeichnet Studierende für hervorragende technisch-wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus.
Über die Vergabe von Zuschüssen entscheiden der Vorstand und das Kuratorium der KARL-KOLLE-Stiftung gemeinsam. Das Kuratorium umfasst Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und sozialen Tätigkeitsfeldern.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5166 Fri, 15 Jul 2022 10:58:25 +0200 Studierende prüfen die HTWK-App https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5166/ Von der HTWK für die HTWK: Studierende des Moduls Interfacedesign I entwickeln Verbesserungsvorschläge zur UsabilitySeit November 2021 ist die neue HTWK-App in den App-Stores. Mit derzeit ca. 1400 Nutzenden ist sie gut angelaufen. Seit Beginn ist es dem Team der digitalen Studienbegleitung, Sebastian und Rahtjen und Nadine Feller, wichtig, die primäre Zielgruppe der App – Studierende der HTWK – in die Entwicklungen einzubeziehen. Deshalb wurde bereits während der Startphase der Kontakt zu Prof. Ulrich Nikolaus von der Fakultät Informatik und Medien aufgebaut und die Möglichkeiten einer hochschulinternen Zusammenarbeit diskutiert. Alle Beteiligten zeigten sich begeistert von der Idee, die noch junge HTWK-App direkt nach dem Start einem Usability-Test durch Studierende der Medientechnik, Buch- und Medienproduktion sowie Medieninformatik und Medienmanagement zu unterziehen.

„Ich freue mich immer, wenn ich den Studierenden reale Praxisbeispiele zur Analyse anbieten kann“, so Prof. Nikolaus. „Nachdem das bisher meist mittelständische Praxispartner aus Leipzig, aber auch der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) oder das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen (dzb lesen) waren, ist es auch sehr schön, einmal ein Angebot der eigenen Hochschule zu untersuchen.“

App-Prüfung in drei Schritten

Unter Anleitung von Prof. Ulrich Nikolaus und André Göhlich haben die Studierenden im Modul Interfacedesign I im Sommersemester 2022 die HTWK-App einer intensiven Analyse unterzogen. Dabei sind sie in drei Schritten vorgegangen:
Zu Beginn wurden mittels einer Konkurrenzanalyse Grundfunktionen einer Hochschul-App identifiziert. Hierbei wurden Konkurrenz-Apps deutscher und auch ausländischer Hochschulen untersucht und in ein Ranking gebracht. Besonderer Dank gilt hier der Hochschule Mittweida, der Uni Halle und der Hochschule Karlsruhe, die den Studierenden des Moduls für die Analyse Testzugänge für die Apps zur Verfügung stellten. Es folgte die Schwachstellenanalyse der HTWK-App. Ein äußerst erhellender, aber auch „schmerzhafter“ Prozess für das App-Team, denn Aufgabe war es, unter Verwendung einer Usability-Heuristik, möglichst viele „Findings“ - von kleinen Usability-Fehlern bis hin zu Usability-Katastrophen- zu identifizieren.

Der dritte und letzte Schritt war die Erstellung konkreter Verbesserungsvorschläge. Die studentischen Gruppen legten dabei einen besonderen Fokus auf von ihnen selbst gewählte Schwerpunkte. Und so wurden Entwürfe für die Startseite, eine alternative Menüführung, die Mensadarstellung und den Newsbereich erarbeitet und zum Teil sogar interaktive Prototypen erstellt. Für das HTWK-App-Team beginnt nun die eigentliche Arbeit. Denn es gilt die kreativen Ideen und detaillierten Anregungen in die Weiterentwicklung der App einfließen zu lassen. Auch die Kolleginnen und Kollegen der TU Chemnitz, welche mit der Open-ASiST-App der BPS GmbH die gleiche App-Basis nutzen und ein wichtiger Teil dieser App-Community sind, nutzten gern die Möglichkeiten der Online-Teilnahme an den drei Präsentationsterminen und sind noch immer begeistert und inspiriert von den Ergebnissen der HTWK-Studierenden.

Zum Abschluss des Moduls erhielten alle Beteiligten als Anerkennung ihrer Arbeit ein kleines Merchandising-Paket der HTWK, angereichert mit Goodies der TU Chemnitz. Zusätzlich wurde – mit knappem Vorsprung – ein Siegerteam gekürt, das fachlich und inhaltlich am meisten überzeugen konnte. „Die qualitativ hochwertigen und wirklich bereichernden Ergebnisse der einzelnen Gruppen machten die Entscheidung wirklich schwer“, so das Projektteam.
Die Mitglieder des Siegerteams kamen in den Genuss eines neu gestalteten HTWK-Hoodies aus fair gehandelter Bio-Baumwolle. Die Preisübergabe bildete den Abschluss einer sehr gelungenen HTWK-internen Kooperation. Wir freuen auf eine Fortführung im Wintersemester 2023/2024!

Hier geht es zur App

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5165 Fri, 15 Jul 2022 10:46:28 +0200 Wir feiern Jubiläum! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5165/ Am 15. Juli 1992 wurde die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig neu gegründetPraxisorientierte Lehre, anwendungsnahe Forschung, Vielfalt und Vernetzung in der Region – dafür steht die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit nunmehr 30 Jahren. 1992 wurde die Hochschule in ihrer jetzigen Form gegründet. Seitdem haben knapp 28.000 Absolventinnen und Absolventen ihr Studium an der HTWK Leipzig erfolgreich abgeschlossen – in einem der heute mehr als 40 Studiengänge der Ingenieurwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, angewandten Medien- und Informationswissenschaften sowie Informatik. Die jüngste der insgesamt sechs Fakultäten, die Fakultät Digitale Transformation, wurde erst 2019 gegründet.

Glückwünsche des Rektors Prof. Mark Mietzner

Hinweis zur Barrierefreiheit beim Video: Durch Klick auf die Sprechblase mit den 3 „... können Sie Untertitel (de)aktivieren.

Aktuell sind an der HTWK Leipzig rund 6.500 Studierende eingeschrieben, davon mehr als 800 aus dem Ausland. Die Absolventinnen und Absolventen der HTWK Leipzig sind gefragte Fachkräfte über die Region Leipzig hinaus. Die enge und praxisbezogene Verbindung mit der Wirtschaft schlägt sich auch in den eingeworbenen Drittmitteln nieder. Erst im vergangenen Jahr konnte die Hochschule einen neuen Rekord verzeichnen: Mehr als 17,5 Millionen Euro wurden für Forschung, Transfer und Lehre eingeworben. Damit gehört die HTWK Leipzig zu den forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland.

Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Angesichts ihres Profils und ihrer Wertversprechen hat die HTWK Leipzig eine einmalige Chance, aber auch Verantwortung, durch Lehre, Forschung und Transfer zu einer erfolgreichen und zukunftsweisenden Entwicklung der Leipziger Region beizutragen. Dieser Verantwortung wird sie seit nun 30 Jahren äußerst erfolgreich gerecht. Im Namen des gesamten Rektorates gilt ein herzlicher Dank den Mitarbeitenden in Lehre, Forschung und Administration sowie unseren Studierenden, die mit größtem Engagement zur Lösung aktueller Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. Ich gratuliere allen Hochschulangehörigen zum 30-jährigen Bestehen unser Hochschule!“

Tradition und Moderne

Vor 30 Jahren, am 15. Juli 1992, wurde mit der Übergabe der Gründungsurkunde durch den damaligen Staatsminister für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, Prof. Hans Joachim Meyer die Gründung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzigvollzogen. Bereits im Oktober 1992 begann der Lehr- und Studienbetrieb für 1.000 Studierende in 15 Diplomstudiengängen sowie in verschiedenen Aufbaustudiengängen. Die direkten Traditionslinien der HTWK-Vorgängereinrichtungen in Leipzig – Technische Hochschule, Bauhochschule, Lehrstätten für Bibliothekare, Buchhändler, Museologen und Polygrafen – reichen bis ins Jahr 1838 zurück. In jenem Jahr war die Königlich-Sächsische Baugewerkenschule zu Leipzig gegründet worden.
Doch nicht nur die HTWK Leipzig feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag. Auch die HAW in Dresden, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau begehen in diesem Jahr dieses Jubiläum. Sie alle legten 1992 den Grundstein für die im Zuge der Umstrukturierung des sächsischen Hochschulwesens neugegründeten Fachhochschulen. Deshalb feierten sie am 10. Juni 2022 gemeinsam ihren Geburtstag in Zittau.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-5153 Wed, 13 Jul 2022 08:51:00 +0200 Autonomes Fahren und Drohnen zur Flugzeuginspektion https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5153/ HTWK-Professor Michael Einhaus verantwortet Planung, Betrieb und Optimierung der Netzinfrastruktur für 5G-Reallabor im Leipziger NordraumAutonom fahrende Kleinbusse, Echtzeit-Übertragung von Ultraschalldaten aus dem Rettungswagen heraus ins Krankenhaus oder automatisierte Überwachung des Flughafenzauns per Roboterhund – diese und viele andere Innovationen macht die 5G-Technologie möglich. Der Nordraum Leipzig mit seinen zahlreichen Unternehmen soll zur 5G-Modellre­gion entwickelt werden. Das vor wenigen Monaten unter Federführung der Universität Leipzig gestartete Projekt Trimodale 5G-Pionierregion Leipziger Nordraum (Tri5G) will die Anwendungsgebiete der 5G-Technologien hauptsächlich in der Automobilindustrie, der Express- und Mehrwertlogistik sowie im öffentlichen Personennahverkehr im Norden von Leipzig konzeptuell erfassen. Anfang Juli kam das Konsortium des im vergangenen Dezember gestarteten Forschungsprojekts zusammen. Die Projektbeteiligten stellten auf dem Gelände des DHL Drehkreuzes in Leipzig innovative Geräte und Fahrzeuge vor, deren Einsatz mit der 5G-Technologie in den nächsten drei Jahren untersucht werden soll.

„In der Tri5G-Modellregion Leipziger Nordraum, der von Logistikverkehr und Automobilproduktion geprägt ist, soll ein 5G-Forschungs- und Erprobungsnetz entstehen. Damit wollen wir professionelle industrielle sowie auch behördliche 5G-Kommunikationsdienste in einer öffentlichen Mobilfunkinfrastruktur und unter realen Bedingungen testen“, sagt Projektleiter Prof. Bogdan Franczyk vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig. Das Konsortium von Tri5G setzt sich aus 11 Kernpartnern aus der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und der Wissenschaft zusammen, darunter die HTWK Leipzig. Gemeinsam wollen sie bis Ende des Jahres 2024 insgesamt 14 Anwendungen testen, die 5G-Technologien erfordern. Diese wurden in die Kategorien „Vernetztes Fahren“, „Automatisierte Drohnen“ und „Tracking, Monitoring, IoT & Maintenance“ unterteilt.

HTWK Leipzig entwickelt Schnittstelle zwischen 5G-Netz und 5G-Anwendungen

Prof. Michael Einhaus von der Fakultät Digitale Transformation an der HTWK Leipzig ist für das Arbeitspaket „5G-Netz, Mobile Edge Computing & Betrieb“ verantwortlich. Dieses Arbeitspaket stellt die entscheidende Schnittstelle zwischen dem 5G-Netz und den im Projekt entwickelten 5G-Anwendungen dar. Seine Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte umfassen dabei die Planung, den Betrieb und die Optimierung der für das Projekt grundlegenden 5G-Netzinfrastruktur – von der Funkschnittstelle bis zur ins Mobilfunknetz integrierten Cloud-Infrastruktur.

Die Forschungsgruppe um Michael Einhaus ist spezialisiert auf die Entwicklung von Modellen für die anwendungsspezifische Vorhersage der Dienstgüte in 5G-Mobilfunknetzen. Dafür analysieren die Forschenden Netzdaten und kombinieren diese mithilfe von Maschinellem Lernen mit Simulationen und Messungen. Darüber hinaus erarbeitet die Forschungsgruppe Konzepte für die Automatisierung und Optimierung des Mobilfunknetzbetriebs, insbesondere im Bereich industrieller 5G-Campusnetze.

Diese 5G-Anwendungen sind geplant

Beim vernetzten Fahren liegen die Projekt-Schwerpunkte in der Automatisierung und Fernsteuerung von Fahrfunktionen sowie im Vernetzen von Fahrzeugen mit einer zentralen Infrastruktur via 5G. Getestet werden soll beispielsweise das autonome Fahren auf dem Flughafenvorfeld, etwa zur Schneeräumung auf den Landebahnen (mittels Platooning) und die Erprobung von autonomen Einparkfunktionen im Parkhaus des Flughafens.

Die Forschenden und Praxispartner wollen zudem herausfinden, ob sich der Einsatz von Drohnen zur Datenerfassung und automatisierten Auswertung eignet. Im Fokus steht die KI-gestützte Echtzeitdatenverarbeitung von Bildern aus Drohnenüberflügen, etwa zur Hangar-internen Inspektion von Flugzeugen auf Schäden an der Außenhaut.

In der Kategorie „Tracking, Monitoring, IoT & Maintenance“ wird untersucht, inwiefern der 5G-Mobilfunkstandard für die Outdoor-Echtzeitspositionserfassung geeignet ist. Einsatzgebiete sind beispielsweise das Erfassen von beladenen Transportmitteln auf dem Flughafenvorfeld, um die Be- und Entladung von Luftfrachtcontainer effizienter planen zu können oder die Datenübertragung aus dem Rettungsfahrzeug zur telemedizinischen Begutachtung.

Erste Arbeitspakete sind bereits gestartet. Zudem wird ab Juli 2022 die europaweite Ausschreibung für eine 5G-Netzinfrastruktur erwartet, welche die Grundlage für die Erprobungen der Anwendungsfälle bildet.

Diese Partner sind an der Tri5G-Modellregion beteiligt

„Trimodal“ steht sowohl für die im Projekt untersuchten Verkehrswege Straße, Schiene und Luft, als auch für die potenziellen Anwendergruppen der zu erforschenden Technologie aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Für eine Vernet­zung und die Nutzung der 5G-Tech­no­logie in unter­schied­li­chen Anwen­dungs­be­rei­chen wollen die im Konsortium vertretenen Unter­nehmen wie BMW, DHL Express sowie der Flughafen Leipzig-Halle zusammenarbeiten. An Tri5G sind kleine und mittelständische Unternehmen, Großkonzerne, wie auch Forschungseinrichtungen und die öffentliche Verwaltung beteiligt. Dazu gehören neben dem Konsortialführer, dem Institut für Wirtschaftsinformatik, auch das Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) der Universität Leipzig sowie die HTWK Leipzig. Weitere Partner sind die TU Dresden, das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, das DHL Drehkreuz Leipzig, die L-Gruppe, BMW Group Werk Leipzig, die Kopernikus Automotive GmbH, der Flughafen Leipzig-Halle sowie die AIN GmbH. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr.

Autorin: Susann Huster, Universität Leipzig; redaktionelle Ergänzung durch Dr. Rebecca Schweier/HTWK Leipzig

]]>
FDIT > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5151 Tue, 12 Jul 2022 08:55:55 +0200 Die HTWK Robots beim World Cup in Bangkok https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5151/ Vom 13. bis 17. Juli spielen die HTWK-Roboterfußballer um den Weltmeistertitel in der Standard Platform Liga Die Meisterschaft findet zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie wieder vor Ort statt. Die ersten Matches des RoboCups werden zwar erst am Mittwoch (13.7.) ausgetragen, die HTWK Robots sind jedoch schon seit Samstag mit neun Nao-Athleten und elf menschlichen Teammitgliedern in Thailand und geben der Spielstrategie den letzten Schliff.

Seit 11. Juli wird offiziell in der Halle aufgebaut – und damit steigt auch der Druck: Innerhalb von zwei Tagen müssen sich Mensch und Maschine auf die speziellen Lichtverhältnisse, den neuen Untergrund und das Klima(-anlagenklima) einstellen. So werden beispielsweise auch die Spielfelder unter die Lupe genommen: „Beim Über-die-Felder-Laufen ist uns aufgefallen, dass die Linienmaße der Spielfelder nicht gleich sind und die Penalty Spots (Elfmeterpunkte) statt wie üblich mit Kreuzen mit Kreisen markiert sind, wie man sie aus dem Menschenfußball‘ kennt“, so Teammitglied Eric Behrendt. „Die Naos auf unterschiedliche Maße der einzelnen Spielfelder einzustellen ist kein Problem. Da die visuelle Erkennung der Penalty Spots allerdings nur auf Kreuze trainiert ist, war es gut, dass das Organisationsteam sofort zur Stelle war, um das zu korrigieren.“

Wiedersehensfreude und Herausforderungen

Ein besonderes Highlight bei diesem Turnier ist es, die anderen 15 Teams wiederzutreffen, da der Kontakt über die Coronajahre doch ein wenig eingeschlafen ist. Und diese Kooperation ist wichtig: Neben dem Hauptwettbewerb gibt es technische Challenges, in denen spezielle Eigenschaften der Nao-Roboter weiterentwickelt werden sollen. Dieses Jahr handelt es sich dabei um die Verbesserung des Passspiels und die Identifikation der Handzeichen des Schiedsrichters. Die Ergebnisse werden mit allen Teams geteilt und tragen zur Verbesserung der gesamten Liga bei. Und auch auf informeller Ebene gibt es einen regen Austausch, beispielsweise über Algorithmen zur Trikoterkennung oder die besten Orte fürs Abendessen in der Nähe des Hotels. „Betriebsgeheimnisse" sind die Ausnahme, gegenseitige Unterstützung die Regel. Am Ende sind es Details, konkrete Umsetzungen oder neueste Errungenschaften, an denen sich die Spielergebnisse entscheiden.

Dank der Unterstützung ihres Sponsors Relaxdays sind die Leipziger für die Herausforderungen des World Cups so gut aufgestellt wie noch nie: „Das ist das erste Mal, dass wir so viele Roboter dabeihaben. Wenn man sich die Finalmatches der vergangenen RoboCups anschaut, dann merkt man, dass es manchmal einer Hardwareschlacht gleicht“, sagt Florian Mewes und lacht. „Wir hatten in einem Finale noch nie alle Roboter übrig, nicht alles lässt sich immer rechtzeitig reparieren. Das könnte durchaus einer der Gründe gewesen sein, warum es im Finale manchmal dann nicht mehr gereicht hat.“ So lag das Team beim letzten RoboCup 2018 in Sydney im Finale bis zur Halbzeit 1:0 in Führung, bevor in der zweiten Hälfte dann 2 von 5 Nao-Robotern ausfielen und das Team sich doch noch 1:2 gegen Dauerrivalen B-Human aus Bremen geschlagen geben musste. Solche Sorgen stehen diesmal glücklicherweise nicht auf dem Programm. Mit der Unterstützung von Relaxdays im Rücken kann es nun wirklich um die technischen Entwicklungsfortschritte gehen.
Doch hier lauert die wahre Herausforderung, denn die internationale Konkurrenz hat die vergangenen Jahre ebenfalls nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Aus Bangkok berichtet Max Polter von den HTWK Robots

Updates vom World Cup gibt es auf Instagram @htwk.robots oder auf dem Teamblog https://naoteamhtwk.blogspot.com/

Webpräsenz der HTWK Robots

Offizielle WM-Homepage: https://www.robocup.org/events/53 (13.-17.7.2022)

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5102 Mon, 11 Jul 2022 14:30:00 +0200 Die Natur machen lassen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5102/ Auf Spritztour mit dem Wasserbau-Experten Tilo Sahlbach besuchen wir vier Orte, an denen Wasser beim Bauen eine zentrale Rolle spielt.Wasser folgt seinem natürlichen Weg im Kreislauf zwischen Wolke, Regen, Fluss und Meer und kann dabei nützlich oder zerstörerisch sein. „Mit extremen Wetterlagen wie Dürre und Starkregen müssen wir in Zukunft vermehrt rechnen“, prophezeit Tilo Sahlbach. Er leitet gemeinsam mit Prof. Hubertus Milke das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) der HTWK Leipzig. Von Sahlbach wollen wir wissen, welche Rolle Wasser beim Bauen einnimmt. Für seine Antworten lädt er uns auf eine gemeinsame Spritztour ein.

Erster Halt: Hier führt Starkregen zu Hochwasser

„Zuerst zeige ich Ihnen, wie es nicht laufen sollte“, beginnt Sahlbach. Im Herzen Leipzigs stehen wir auf dem Friedrich-List-Platz östlich des Hauptbahnhofs und halten drei Straßenkarten in der Hand, auf denen viele magentafarbene Flächen zu sehen sind. Es sind Auszüge aus der Starkregengefahrenkarte, die Sahlbach und seine Forscherkolleginnen und -kollegen vom IWS im Auftrag der Leipziger Wasserwerke und der Stadt Leipzig durch Messungen und umfangreiche Simulationen erstellt haben. Die digitale Karte informiert Leipzigerinnen und Leipziger über Gegenden der Stadt, die bei Starkregen überflutungsgefährdet sind. Dabei können sie drei Szenarien anschauen: die Überflutung bei intensivem Starkregen, der statistisch gesehen alle 30 Jahre fällt, bei außergewöhnlichem Starkregen, der alle 100 Jahre auftritt oder extremem Starkregen, der einmal in 1.000 Jahren vorkommt – hier zuletzt im Jahr 2013. Der nächste wird wohl nicht tausend Jahre auf sich warten lassen – durch den Klimawandel wird das Wetter immer extremer.

Der Friedrich-List-Platz ist der überflutungsgefährdetste Ort Leipzigs. Die Farbe Magenta warnt: Hier würde vieles bei intensivem Starkregen mehr als 50 Zentimeter tief im Wasser stehen, seien es die Straßenbahnen und Autos an der Kreuzung oder die Wohnungen und Läden am Rande des Platzes. „Das Wasser würde natürlicherweise Richtung Westen abfließen, dort wird es aber durch die Mauern des Hauptbahnhofs davon abgehalten und sammelt sich hier“, erläutert Sahlbach. Gemeinsam mit den Leipziger Wasserwerken suchen die Forschenden derzeit nach baulichen Lösungen gegen die Überflutungsgefahr. Helfen würden Parks oder Becken, die das Wasser zwischenspeichern, oder eine Möglichkeit, das Wasser in naheliegende Flüsse abzuleiten. Auch Hauseigentümerinnen und -eigentümer können mithilfe der Karte einschätzen, ob sie ihre Gebäude gegen Sturzfluten schützen sollten, beispielsweise durch mobile Hochwasserschutzwände aus Edelstahl oder abgedichtete Fenster und Keller.

Die Stadt Leipzig und ihre Bürgerinnen und Bürger sind mit der Starkregengefahrenkarte informierter und vorbereiteter als die meisten anderen Orte, die nur aus den Sturzfluten der Vergangenheit lernen können – doch dann ist es erst einmal zu spät und Schaden bereits entstanden. Die Gefahr durch Starkregen ist dank der Karte seit zwei Jahren bekannt. Städte wie Markkleeberg oder Taucha können sich voraussichtlich Ende 2022 über die Überflutungsgefahr informieren, denn die Karte wird derzeit um das Leipziger Umland erweitert. Die Städte können dann mit Schutzmaßnahmen reagieren, aber meistens nicht von Grund auf neu planen.

Nächste Station: Ein neues Viertel im Leipziger Norden

Anders beim Stadtteil „Leipzig 416“: Hier entsteht ein Quartier gänzlich neu und bietet die Chance, den Lauf des Wassers von Anfang an mitzudenken. Wir fahren zu einer Großbaustelle nördlich des Leipziger Hauptbahnhofs und betreten ein 25 Hektar großes Gelände. Bagger und Planierraupen rollen zwischen Haufen aus Sand und Erde hin und her. Sie schaffen die Grundlage für den neuen Stadtteil auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs im Stadtteil Eutritzsch. Die Schienen und Lager weichen Häuserblöcken mit mehr als 2.100 Wohnungen, zwei Schulen, zwei Kindergärten sowie Laden- und Sportflächen.

Das Besondere: Das gesamte Regenwasser soll im Stadtviertel bleiben. Dachrinnen und Gullydeckel wird es nur wenige geben. Stattdessen soll eine Grünfläche im Zentrum des Viertels das Wasser wie ein Schwamm aufsaugen. „Parks und Bäume speichern versickerndes Regenwasser optimal“, erläutert Sahlbach, während wir über das noch leere Gelände spazieren. „Am besten sollten wir der Natur möglichst viel selbst überlassen – sie ist die Expertin.“ Ein Satz, den Sahlbach während der Spritztour des Öfteren wiederholt, denn: „Wenn der Mensch gegen die natürlichen Kreisläufe kämpft, kostet es immer mehr Energie, als diese Wege zu nutzen.“ Damit das Regenwasser auf natürlichem Wege dorthin fließt, wo es versickern kann, wird das neue Quartier mit einem Gefälle zur zentralen Grünanlage errichtet. Beim Speichern des Wassers helfen Rigolen. Das sind mit Kies gefüllte Auffangbecken, die unter Rasen und Bäumen angelegt werden. Dadurch kann das Wasser langsam versickern oder von den Wurzeln erneut aufgenommen werden. Das löst zwei Probleme: Es hilft gegen überschwemmte Häuser und zugleich gegen verdorrte Wiesen. „Regenwasser, das auf Dächer fällt, sollte Pflanzen bewässern oder ins Grundwasser fließen“, ist Sahlbach überzeugt, „sonst verschwenden wir dieses wertvolle Gut.“ Deshalb setzen die Planerinnen und Planer von Leipzig 416 auf Gründächer. Sie speichern Regenwasser, verbessern die Luftqualität, kühlen Gebäude im Sommer und wirken im Winter wie eine Wärmedämmung.

Die Chance, dass ein ganzes Viertel von Grund auf neu entsteht, bietet sich selten. Umso spannender ist dieses Bauprojekt, das im Auftrag der Stadt und des Eigentümers unter dem Namen „Leipziger BlauGrün“ von Forschungseinrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und vielen weiteren Partnern begleitet wird. Die Forschenden der HTWK Leipzig modellieren und visualisieren hierbei die Wege des Wasserflusses und übertragen die gewonnenen Erkenntnisse auf das Stadtgebiet von Leipzig. 2023 sollen die ersten Gebäude entstehen.

Wie können Sie sich vor Hochwasser schützen?

Wer seine eigenen vier Wände vor Hochwasser schützen will, findet im Bildungs- und Demonstrationszentrum Dezentrale Infrastruktur in Leipzig-Leutzsch praktische Tipps. Der Verein zeigt, wie Hausbesitzende Kabel wasserdicht verlegen, Fenster abdichten und Garagen vor Sturzfluten schützen können. Auch verschiedene Kläranlagen für Grundstücke können sich Interessierte hier zeigen und erklären lassen.

www.bdz-infrastruktur.de

Weiter geht’s: Der Leipziger Auwald

Die nächste Etappe führt uns ins Grüne und Blaue: in den Leipziger Auwald samt seinen Flüssen. Er zählt zu den größten in einer Stadt gelegenen Auwäldern Europas. Doch das einzigartige Biotop ist vom Austrocknen bedroht. Auwälder müssen mehrmals pro Jahr von den naheliegenden Flüssen überschwemmt werden; die hier lebenden Pflanzen und Tiere sind auf nassen Boden angewiesen. Wenn eine Aue austrocknet, setzt sie zudem CO2 frei. „Seit Jahrhunderten schaden Menschen diesem Ökosystem, indem sie Flüsse begradigen und die Stadt mit Dämmen und Flutbetten vor Hochwasser schützen“, erklärt Sahlbach, während wir an den Ufern der Nahle entlangspazieren, einem begradigten Fluss, der ursprünglich ein weitläufiges Delta war. „Jetzt schützen hier ein Hochwasserdeich und ein Wehr nicht nur die nahegelegenen Stadtteile, sondern auch die Aue vor kleinem und großem Hochwasser, obwohl gerade die Aue die kleinen, häufigen Hochwasser braucht.“ Auf eine gute Mischung aus notwendigem Hochwasserschutz für die Stadt und wichtiger natürlicher Flutung der Aue kommt es jedoch an. Vom Menschen gebaute Änderungen des natürlichen Flusses sollen – soweit möglich und sinnvoll – wieder rückgängig gemacht werden. „Zurück zur Natur – das ist ein Paradigmenwechsel nach Generationen von Wasserbau-Projekten, die meist versuchten, Kräfte der Natur umzulenken“, so Sahlbach.

Um den Auwald zu retten, finanziert das Bundesamt für Naturschutz im Modellprojekt „Lebendige Luppe“ die Wiederbelebung der Aue. Dafür beauftragte die Stadt Leipzig die HTWK Leipzig, zu modellieren, welche Auswirkungen eine Flutung auf den Auwald und auf den Grundwasserspiegel der Stadt hätte. Aktuell gehen die Planungen davon aus, künftig mehrmals pro Jahr mithilfe eines Schlauchwehrs Wald und Wiesen am Ufer der Nahle zu fluten. Dafür füllt sich das Wehr wie ein Fahrradschlauch mit Luft oder Wasser und sorgt dafür, dass der Wasserspiegel zweieinhalb Meter ansteigt.

Langfristiges Ziel ist es, nicht nur hier, sondern im gesamten Auwald das Wasser in Deltas zusammenzuführen, damit es sich wie früher in einer natürlichen Aue aufteilt – und das, ohne den Hochwasserschutz und wichtige Infrastrukturen der Stadt zu beeinträchtigen. Dafür sind die Berechnungen und Visualisierungen der HTWK Leipzig grundlegend.

Aussteigen, bitte: Die Kläranlagen in Treptitz

Unsere Spritztour endet im nordsächsischen Treptitz. In dem beschaulichen Dorf lebt Sahlbachs Familie seit fünf Generationen. Hier machte sich der Bauingenieur für nachhaltige Kläranlagen stark. Was als Konfrontation gegen die Vorschriften der Gemeinde begann, wurde zum Vorzeigeprojekt: Das Dorf erhielt im Jahr 2014 den sächsischen Umweltpreis und die Auszeichnung „Land der Ideen“. Ursprünglich hatte jedes Grundstück im Dorf eine eigene Mini-Klärgrube. Ab 2009 sollten sie biologisch umgerüstet werden, das gab eine neue Umweltrichtlinie vor. Das hätte alle Grundstücksbesitzende mehrere tausend Euro gekostet. Bei der Suche nach Alternativen setzten die Treptitzerinnen
und Treptitzer auf den Wasserwirtschaftsexperten aus den eigenen Reihen. Unter seiner Betreuung entstand an der HTWK Leipzig eine Diplomarbeit, in der die Bauingenieurin Uta Stark herausfand: In Treptitz ist der Einsatz von Gruppenkläranlagen nachhaltiger, da sie im Vergleich zu Einzelkläranlagen kostengünstiger im Bau und Betrieb sind und pro Kopf weniger Strom verbrauchen.

 

Nachdem auch die Politikerinnen und Politiker von der besseren Lösung überzeugt waren, baute die Dorfgemeinschaft zwei Gemeinschaftskläranlagen – zwei, um das gesamte Dorf anschließen zu können. Dem natürlichen Gefälle folgend, läuft das Abwasser der 145 Einwohnerinnen und Einwohner in einem Netz aus Abwasserkanälen von zwei Kilometern Länge unterirdisch den Berg hinab und wird dort von den beiden Kläranlagen gereinigt. Einmal wöchentlich schaut ein Techniker nach dem Rechten und einmal jährlich prüft ein unabhängiges Labor die Qualität des Wassers – bisher einwandfrei. Der Geruch: unauffällig. „Gut arbeitende Kläranlagen stinken nicht“, erklärt Sahlbach, „da sich im Inneren der Anlage eine Walze dreht und das Wasser permanent mit Sauerstoff anreichert, um die biologischen Reinigungsprozesse anzuregen.“

In diesen autogroßen Kläranlagen ist alles gebündelt: Die mechanische Reinigung, bei der Grobstoffe wie feuchtes Toilettenpapier abgefangen werden, und die biologische Reinigung, in der vor allem Bakterien die „Drecksarbeit“ machen und Sauerstoff das Wasser belebt. Es fließt dann gereinigt in den nahe gelegenen Fluss Dahle.

Den anfallenden Klärschlamm entsorgt die Dorfgemeinschaft in einer eigenen Vererdungsanlage. Dort wird das Abfallprodukt dreißig Jahre lang sich selbst überlassen, bis Humus daraus entsteht. „Auch hier gilt wieder: einfach die Natur machen lassen. Das braucht Zeit, aber die haben wir“, sagt Sahlbach, während er uns zu dem abgesperrten kleinen Feld am Dorfrand führt, in dem Schilf, wilde Tomaten und Gräser wachsen. Es riecht nach Landluft, von Fäkalien keine Spur.

Unsere Spritztour ist für heute zu Ende. Voller Inspiration verlassen wir den kleinen Ort, der hoffentlich viele andere zu bestmöglichen Lösungen für Mensch und Umwelt anregt, um mit der natürlichen Ressource Wasser sorgsam umzugehen. Auf dem Heimweg tröpfelt leichter Regen auf die Windschutzscheibe. Nach diesem Tag stimmt uns das froh.

Tilo Sahlbach (*1973) ist seit 2003 geschäftsführender Direktor des HTWK-Instituts für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft. Der Wasserwirtschaftsexperte studierte an der HTWK Leipzig sowohl im Diplom- als auch im Masterstudiengang Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Tiefbau. Nach praktischen Erfahrungen in einem Dresdner Ingenieurbüro kehrte er im Jahr 2001 an das Wasserbau-Institut seiner Hochschule zurück.

Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2022 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5124 Fri, 08 Jul 2022 14:15:00 +0200 Christopher Street Day: HTWK Leipzig hisst Regenbogenflagge am Lipsius-Bau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5124/ CSD-Woche in Leipzig vom 8.-16. Juli 2022Zum Start der diesjährigen CSD-Woche in Leipzig zeigt die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erneut Flagge und setzt mit der Regenbogenflagge vor dem Lipsius-Bau an der Karl-Liebknecht-Straße ein Zeichen für Vielfalt und gegen Homo- und Transfeindlichkeit.

„Gerade heute ist es wichtig, dass wir ein deutlich sichtbares Signal der Freiheit, Vielfalt und Demokratie senden und uns gegen jede Form der Diskriminierung wehren. An der HTWK verstehen wir strukturelle Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit als zentrale Ziele. Hochschulen sind lebendige, vielfältige Orte, und um das sichtbar zu machen, zeigen wir Flagge“, betont Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig.

Das Bekenntnis zu Vielfalt, Chancengerechtigkeit und einer Kultur der Wertschätzung ist fest im erst kürzlich fortgeschriebenen Hochschulentwicklungsplan verankert und wird als Querschnittsthema auf allen Ebenen der Hochschule verstanden.
Ziel der HTWK Leipzig ist es, dass alle Mitglieder der Hochschule - unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Beeinträchtigungen, Alter, sexueller Orientierung und Identität - Wertschätzung erfahren, fair und gleichberechtigt behandelt werden.

In diesem Jahr feiert der Leipziger CSD sein 30. Jubiläum: Im Sommer 1992 machte eine kleine Gruppe queerer Menschen in Leipzig erstmals auf ihre Interessen aufmerksam, warb um Anerkennung und Respekt - daher das diesjährige Motto „30 Jahre CSD Leipzig – Respekt für Alle“. Nach eigenen Angaben ist der Leipziger CSD der älteste in den Neuen Bundesländern.

Hintergrund

CSD steht für Christopher Street Day. Der Name erinnert an die Aufstände in der Christopher Street in New York City im Jahr 1969, wo Menschen sich erstmals gegen Diskriminierung, Angriffe und Polizeiwillkür gegen gleichgeschlechtliche Lebensweise zur Wehr setzten und für Gleichberechtigung eintraten. Damit gaben sie den Anstoß für die moderne queere Bewegung, der Beginn einer Bewegung für Emanzipation und Gleichberechtigung.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5137 Wed, 06 Jul 2022 14:12:00 +0200 Neuer Name: Die Campusspezialisten heißen jetzt HTWK-Insider https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5137/ Seit mehr als zehn Jahren unterstützen Studierende der HTWK Studieninteressierte – jetzt unter neuem Namen„Mich haben immer wieder Freunde und auch Schülerinnen und Schüler gefragt: Was machst du denn eigentlich so als Campusspezialist? Irgendwie haben wir mit der Zeit festgestellt, dass der Name zu wenig darüber verrät, was wir machen und anbieten“, erzählt Joris, einer der aktuellen HTWK-Insider. Er studiert Elektrotechnik im 4. Fachsemester und ist schon seit August letzten Jahres im Team dabei.

Die HTWK-Insider unterstützen das Dezernat Studienangelegenheiten bei Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler. Beim Schul-Webinar zur Studienorientierung und auch beim Besuch von Schulklassen an der Hochschule geben sie wertvolle Informationen und Einblicke in ihr Studi-Leben. Sie berichten bei Projekttagen direkt an den Schulen zum Studienangebot der HTWK oder betreuen den HTWK-Stand auf Messen. Ganz frisch gibt es zudem einen neuen, von den HTWK-Insidern betreuten Instagram-Kanal zur Studienorientierung (htwk_meet).

Neben Joris gehören noch Beke (Architektur, 4. FS Bachelor) und Leo (Medieninformatik, 2. FS Master) zum Team der HTWK-Insider.

Die studieninteressierten Schülerinnen und Schüler genießen den direkten Austausch mit den Studierenden und trauen sich so, auch ganz simple Fragen zum Studium zu stellen. „Wann stehst du morgens eigentlich immer auf?“ oder „Wie verdienst du dir Geld nebenbei?“. Joris freut sich, wenn die Jugendlichen auftauen und ihre Fragen oder Bedenken äußern: „Mir ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern weiterzuhelfen, ihnen Infos zu den verschiedenen Hochschularten zu geben und sie vor allem für ihre Studienwahl zu sensibilisieren.“

 

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5194 Wed, 06 Jul 2022 12:00:00 +0200 Einblicke in den Forschungsalltag https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5194/ Am „Tag der Nachwuchsforschung“ wurden die besten Einsendungen des Fotowettbewerbs „Forschungsperspektiven“ prämiertWissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HTWK Leipzig forschen in zahlreichen spannenden Projekten. Dabei stellen sie Prototypen in Werkstätten her, sie konzipieren Experimente im Labor, sie untersuchen Gewässer im Umland oder führen Messungen im freien Feld durch. Bei all diesen Tätigkeiten entstehen Bilder von Forschung, die zumeist nur für einen kleinen Kreis sichtbar sind.

Mit dem vom Graduiertenzentrum bereits zum vierten Mal ausgelobten Fotowettbewerb „Forschungsperspektiven“ sollen Einblicke in die wissenschaftliche Welt der HTWK Leipzig gegeben werden. Zugleich erhalten auch die Forschenden die Möglichkeit, anderen zu zeigen, woran sie tagtäglich arbeiten und können die Öffentlichkeit an ihrer Forschung teilhaben lassen.

Masterstudierende, Promovierende, Postdocs aller Fachrichtungen sowie wissenschaftlich Mitarbeitende der HTWK Leipzig waren eingeladen, ihre besondere Perspektive auf die Forschung zu teilen und sich mit einem Bild aus ihrem Wissenschafts- oder Promotionsalltag am Fotowettbewerb zu beteiligen.

Gewinnerbild von Robin Pischko

Der erste Platz ging an Robin Pischko, der an der HTWK Leipzig seit November 2021 zu Wertschöpfungsketten für Wasserstoff promoviert. Sein Foto zeigt ihn bei seiner Forschungstätigkeit mit einer Permeationsmesszelle, die an eine mit Wasserstoff betriebene Rohrleitung installiert ist. Mit dieser können Forschende die Durchlässigkeit des Gases, durch die Kunststoffrohrleitungen überprüfen und den Wasserstoff auffangen, der durch die Rohrleitungswand fließt.

Das Gewinnerfoto vereint inhaltlich als auch kreativ all das, was ein gutes Wissenschaftsbild ausmacht: Ein aktiver Mensch steht im Mittelpunkt und gibt Einblicke in seine Forschung.

2. Platz für Felix Schmidt-Kleespies

Mit dem zweiten Platz wurde das Bild „Holz Nr. 104 - Montageplan als Hologramm“ von Felix Schmidt-Kleespies prämiert. Im Bild ist eine Holzkonstruktion in einem Labor zu sehen. Das Besondere an dem Bild ist ein aufgesetztes Hologramm. Dafür wurde mit einer Augmentet Realty-Brille gearbeitet: Die reale Welt wird dabei erweitert – also augmented – durch die Verknüpfung mit digitalen Elementen. Er ist Doktorand an der HTWK Leipzig und arbeitet in der Forschungsgruppe FLEX.

3. Platz für Lars Hoffmann

Das Foto „Stresstest – Zimmerdecken aus Holz, Beton und Hanf im Belastungsversuch“ von Lars Hoffmann wurde mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Betonbau erforscht er ressourcenschonende Alternativen für stabile Zimmerdecken, für die derzeit vor allem Stahlbeton eingesetzt wird. So könnten in Zukunft Decken z.B. aus Holz und Ökobeton sein, die mit Hanffasern und Kunststoff verstärkt werden.

Weitere Hintergründe zu den prämierten Bildern können auf der Website des Graduiertenzentrums eingesehen werden.

]]>
IFB > AllgemeinGRADZ > Startseiteflex > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5135 Wed, 06 Jul 2022 11:54:47 +0200 Literatur, Lernort und Motivation https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5135/ Bibliothek unterstützt wieder bei PrüfungsvorbereitungAuch im Sommersemester bietet die Bibliothek die gewohnte Unterstützung bei der Vorbereitung auf Prüfungen. Das Gebäude ist als Lern- und Arbeitsort montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Im Schulungsraum werden zudem wieder Präsenzkurse durchgeführt.

Die thematische Bandbreite der Kurse reicht von Recherche, Literaturverwaltung und Zitieren über Bewertung von Quellen bis zum formalen Gestalten wissenschaftlicher Arbeiten. Anmeldungen sind jeweils bis zum Vortag 16 Uhr möglich.

Für alle, die sich unabhängig von Zeit und Ort informieren möchten, gibt es verschiedene Online-Angebote. So geben die Videos „Lerntechniken“ und „Wissenschaftliche Texte lesen – aber wie?“ konkrete Tipps zur Vorbereitung auf die Prüfungen. E-Books der Lehrbuchsammlung, nach Fachgebieten zusammengefasst, finden Sie hier.

Im Bibliothekskatalog fasst die Sammlung „Lerntechniken, Prüfungsangst, Motivation“ E-Books zu vielen lern- und prüfungsbezogenen Themen zusammen – stressfrei stöbern und lesen, unabhängig von Bestellungen und Öffnungszeiten.

Einen schnellen Einstieg in die Suche vorhandener Literatur bietet der Menüpunkt „Fachbezogen informieren“ auf der Bibliothekswebseite. Alle Nutzenden können Erwerbungsvorschläge machen, wenn beispielsweise ein nicht im Bibliotheksbestand enthaltenes Buch dringend gebraucht wird.

Für individuelle Fragen ist das Bibliothekteam telefonisch und per E-Mail erreichbar.

Wir wünschen eine erfolgreiche Prüfungszeit!


→ Kurse: Schulungskalender

→ Übersicht Online-Kurse und Online-Tutorials

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5131 Wed, 06 Jul 2022 09:58:00 +0200 Hip, hip, hooray! Fakultät DIT feiert erstmalig Graduierung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5131/ HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner überbringt Grußwort – Elf Absolvent:innen mit Auszeichnungen geehrtAm 17. Juni war es endlich soweit: Nach mehr als dreieinhalb Jahren Studienbetrieb konnten die ersten Absolvent:innen graduiert und feierlich verabschiedet werden.

Mehr als 50 Studierende aus dem Jahrgang 2018 der Bachelorstudiengänge Telekommunikationsinformatik (TIB) und Informations- und Kommunikationstechnik (IKB) und des Jahrgangs 2020 des gleichnamigen Masters waren der Einladung gefolgt. Auch viele Eltern, Geschwister, Partner:innen und Freund:innen waren bei dem offiziellen Akt in den Räumlichkeiten der Fakultät am Campus Plagwitz in der Zschocherschen Straße 69 dabei.

HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner unterstrich in seinem Grußwort die enorme Bedeutung der Digitalisierung am Beispiel der Finanzindustrie und den Einfluss der Digitalisierung auf die Entwicklung von Unternehmen. Die Fakultät DIT lobte er für ihre exzellente Ausbildung und hielt die Alumni dazu an, mit ihrer Alma Mater in Kontakt zu bleiben.

Im Anschluss überbrachte Matthias Schustereder, Regionalleiter Süd von Telekom Ausbildung, ein Grußwort von Stifterin und Praxispartnerin Deutsche Telekom.
Dekan Prof. Ulf Schemmert gab den Absolventinnen und Absolventen viele gute Ratschläge mit auf den Weg: „Gehen Sie Dingen auf den Grund! Lassen Sie sich nicht beirren! Seien Sie unbequem! Übernehmen Sie Verantwortung! Bewirken Sie Gutes! Bilden Sie sich weiter! Werden Sie Botschafterin und Botschafter! Bleiben Sie verbunden! Versuchen Sie immer und immer wieder, die Dinge neu zu denken.“ Er bezog sich dabei auf den Leitsatz des Abends von Computerpionierin und Namensgeberin des FDIT-Hauptgebäudes, Grace Hopper: „The most damaging phrase in the language is ‚We’ve always done it this way‘.“

Im Anschluss an die offizielle Graduierung wurden Absolvent:innen mit besonderen Auszeichnungen geehrt. Insgesamt sechs Abschlussarbeiten erhielten die Note 1,0 – die Studierenden Robin Andreas Sinner, Lukas Reuter, Daniel Rosenberger, Achim Lenz, Johanna Pethke und Yoshua Maurizio Hitzel erhielten damit die Auszeichnung für die beste Abschlussarbeit.

Als Jahrgangsbeste im Bachelorstudiengang IKB wurde Caroline Elisabeth Zoll geehrt. Sie erhielt darüber hinaus den dotierten IfKom-Preis für ihre Bachelorarbeit mit dem Titel „Entwicklung und Bewertung von verschiedenen Konzepten für den Einsatz von Coordinated Multipoint“. Florian Winkler und Lukas Reuter teilten sich die Ehre des Jahrgangsbesten im Bachelorstudiengang TIB.

Sven Liebert, Laura Katja Frins und Dustin Kröger wurden als Studierende des Jahres für ihr über das Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement in der akademischen Selbstverwaltung geehrt.

Grußworte der Absolventenschaft, des Fachschaftsrates und der Alumni-Beauftragten der Fakultät, Prof.in Dr.in Ina Fichtner rundeten die Feierstunde ab. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt durch das Duo Sebastian Ude, Musiker des Gewandhauses Leipzig, und Prof. Heiko Reintzsch, Chorleiter und Honorarprofessor an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“, die an Violine/Saxophon und Klavier mit Stücken von Anton Rubinstein, Gerhard Winkler, Antonín Dvořák und Georg Friedrich Händel / James Rae den Gästen einen wahren Hörgenuss zauberten.

Anschließend waren alle Gäste zu einem geselligen Beisammensein in den Campus-Innenhof geladen, um bei einem Glas Sekt und syrischem Essen von Maza Pita den Abend ausklingen zu lassen. Die Getränkeversorgung übernahmen Studierende der Matrikel 19 mit freundlicher Unterstützung des Studi-Clubs Eichamt 14. Charlie Büsser sorgte für stimmungsvolle Musik und alle Interessierten waren eingeladen, die Lehrräume in Augenschein zu nehmen und die Posterausstellung im Hof zu besuchen. Die Poster wurden im Rahmen des Praxisprojekts im 7. Semester der Bachelor-Studiengänge gestaltet. Auch öffneten einige Professoren und Mitarbeiter:innen ihre Labore, um den Gästen Einblicke in die ganz praktische Laborarbeit zu geben.

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Kooperieren > Alumni-Portraits
news-5113 Thu, 30 Jun 2022 16:00:00 +0200 „Die Messewirtschaft - Zurück in die Zukunft!“ HTWK-Studierende diskutieren mit dem Geschäftsführer der Leipziger Messe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5113/ Prof. Holger Müller (Marketing) lädt Markus Geisenberger (Geschäftsführer Leipziger Messe) zu Gastvortrag an die HTWK Prof. Holger Müller (Marketing) lädt Markus Geisenberger (Geschäftsführer Leipziger Messe) zu Gastvortrag an die HTWK

Am 08.06.2022 fand eine Traditionsveranstaltung an der HTWK endlich ihre Fortsetzung: Namhafte Vertreter der Leipziger Messe nehmen an  einer jährlichen Gastvortragsreihe an der HTWK teil und berichten  interessierten Studierenden in Präsenzvorträgen über aktuelle Trends und Entwicklungen rund um das Generalthema Messe, Events und Kongresse. In diesem Jahr konnte Geschäftsführer Markus Geisenberger als Gastredner gewonnen werden. Vor knapp 100 Studierenden der Module „Marketing&Messewesen“ (Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft) sowie „Marketingmanagement“ (Master-Studiengang General Management) referierte er zum Thema „Die Messewirtschaft - Zurück in die Zukunft“. Gegenstand des 90-minütigen Vortrags waren zum einen die Stellung der deutschen Messebranche im internationalen Vergleich sowie die  an Kaufkraft-, Arbeitsplatz- und Steuereffekten gemessene gesamtwirtschaftliche Bedeutung der die Messewirtschaft umgebenden Veranstaltungsbranche. Die Veranstaltungsbranche ist mit 1,5 Mio. Beschäftigten und mehr als 100 Mrd. € Gesamtumsatz die sechsgrößte Branche in Deutschland.

Geschäftsführer Markus Geisenberger: „Wir haben in der Pandemie 75% des für uns „Normalen“ verloren, aber das Geschäft kehrt zurück!“

Mit Spannung erwartet wurde vom Auditorium die durch Geschäftsführer Geisenberger vorgenommene Einschätzung der Konsequenzen aus der COVID19-Pandemie für die Messe und die zur Unternehmensgruppe gehörenden Tochtergesellschaften (z.B. Congress Center Leipzig, Leipziger Messe International). Er präsentierte die starken Erfolgszahlen des letzten regulären Präsenzjahres 2019, in welchem mehr als 400 Mitarbeiter auf insgesamt 280 Veranstaltungen  15.000 Aussteller und 1.200.000 Besucher zusammenbrachten und somit einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro erwirtschafteten. Allerdings seien hiervon naturgemäß große Teile in den letzten Jahren schlichtweg weggebrochen. „Uns ist durch die Pandemie etwa ¾ des normalen Ergebnisses entgangen“, so die bittere Bilanz des Geschäftsführers. Um aus dieser „Talsohle“ gut gerüstet zurück in die Zukunft zu gelangen, positioniert sich die Leipziger Messe – wie schon in Vor-Corona-Zeiten – weitaus generischer als viele andere Messegesellschaften anhand der drei Säulen Standorte, Formate und Begleitdienstleistungen. Dem Leitbild einer „integrierten Veranstaltungskompetenz“ folgend, ist der Unternehmenszweck von daher nicht nur die Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Messen, Ausstellungen, Kongressen, Events und anderen Veranstaltungsformaten sondern eben auch die simultane Erbringung vielfältiger veranstaltungsrelevanter Serviceleistungen (z.B. Ticketing, Standbau, Hotelvermarktung, Gastronomie) – und das sowohl regional vor Ort in Leipzig als auch an anderen nationalen und internationalen Standorten.

Diskussionsrunde zu M&A (Mergers & Aquisitions) Aktivitäten der Leipziger Messe: „Warten Sie bitte einfach noch ein bisschen ab!“

Nach einer Vorstellung von aktuellen/künftig geplanten Serviceleistungen sowie Eigenveranstaltungen am Standort Leipzig (z.B. die Anfang April 2022 ausgerichtete Partner Pferd mit 4 Worldcup-Finals) und anderen Standorten (z.B. die Fachmesse für die Kosmetikzulieferindustrie Cosmetic Business in München) läutete Prof. Müller die Diskussionsrunde mit dem Auditorium ein. Interessante Einblicke ergaben sich bei Nachfragen zum Thema Mergers & Aquisitions (M&A) im Sinne von Erweiterungen des Veranstaltungsportfolios durch Übernahme von Messeformaten anderer Messegesellschaften bzw. Fusionsaktivitäten. Geschäftsführer Geisenberger gab in diesem Zusammenhang Einblicke in den Prozess der Anbahnung und Umsetzung von Übernahmen anhand von konkreten Beispielen der Leipziger Messe. Auf die Frage, welche kurzfristigen Portfolio-Erweiterungen durch die aktuellen M&A-Aktivitäten der Leipziger Messe zu erwarten seien, sagte Geisenberger indes nur vielsagend lächelnd: „Warten Sie bitte einfach noch ein bisschen ab!“

Digitalservice Ticketing des achtmaligen Service-Champions: „Mit unserer selbstentwickelten Software  wäre das Geschehen in Barcelonas Nou Camp nur schwerlich eingetreten!“

Interessantes gab es auch durch Anfragen zu den im Vortrag präsentierten digitalen Services der Leipziger Messe zu erfahren. In diesem Zusammenhang unterstrich Geschäftsführer Geisenberger, dass die Leipziger Messe Unternehmensgruppe zum nunmehr achten Mal in Folge den von der Tageszeitung Die WELT vergebenen Titel "Service-Champion" innerhalb der deutschen Messebranche erhielt. Als Beispiel stellte er sodann das entwickelte digitale Ticketingsystem vor. Hierbei handelt es sich um eine zur Gewährung weitgehender Datenhoheit eigens im Hause der Leipziger Messe entwickelte Software, welche z.B. auch umfangreichste Hotelbuchungen für Veranstaltungsgäste in Sekundenschnelle verlässlich disponieren kann. Hier liegt laut Geisenberger speziell auch im Messe-externen Drittmarkt einiges an Potential, wie die aktuelle Ticketing-Bedienung des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt durch die Leipziger Messe zeigt. Auf die umgehende Frage aus dem Auditorium, ob denn dieses Ticketsystem für die Massenpräsenz Frankfurter Eintracht-Fans im Euro-League-Spiel in Barcelona verantwortlich war, entgegnete Geisenberger, dass es ja ein Auswärtsspiel war und die Ticketvergabe somit durch den FC Barcelona erfolgte. Überzeugt merkte er zudem schmunzelnd an: „Mit unserer Software wäre das Geschehen in Barcelonas Nou Camp gewiss nur schwerlich eingetreten!“

Thema Nachhaltigkeit: Geschäftsführer Geisenberger antwortet auch auf kritische Rückfragen der Studierenden

Kompetent und offen antwortete Geisenberger aber auch auf kritische Anfragen aus den Studierendenreihen, wie etwa zum Thema Lohnniveau der Belegschaft und die Nachhaltigkeit. Hier verwies er z.B. bei der Frage zur weitgehenden Absenz von Photovoltaikanlagen auf dem Messegelände (z.B. auf den Hallendächern) auf die inadäquate Statik der Gebäude, welche eine flächendeckende Dachinstallation solcher Anlagen eben nicht zulässt. Von daher sieht er eine mögliche Entwicklung in dieser Richtung eher an anderer Stelle bzw. in der Auslotung von Potentialen von Windkraftanlagen.

Nach einem kurzen Abschlussfazit von Professor Müller verabschiedete das Auditorium den Gastreferenten nach nicht weniger als zweieinhalb Stunden unter großem Beifall. Im kommenden Jahr ist ein solcher Vortrag erneut geplant – wir sind gespannt auf die dann präsentierten neuerlichen Entwicklungslinien der Leipziger Messe!

 

 

 

]]>
FW_MUELLERmaFW_Aktuelles-News-externFW > FakultaetFW_STUDIUMFW_ALUMNIHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5114 Thu, 30 Jun 2022 16:00:00 +0200 „HTWK-Messetag 6.0": Es geht weiter... https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5114/ Studierende der HTWK beraten das Projektteam der führenden Branchenplattform „Intec/Z“ der Leipziger Messe HTWK-Studierende des Kurses „Marketing & Messewesen“ um Prof. Holger Müller (Marketing) untersuchen Webpräsenz sowie geplanten „Nachwuchstag“ der Leipziger Industriedoppelmesse Intec/Z

Zum nunmehr sechsten Mal seit Amtsantritt an der HTWK im Herbst 2015 organisierte Prof. Holger Müller (Marketing) von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (FWW) einen neuerlichen HTWK-Messetag – und das nach zwei pandemiebedingten Jahren des Ausnahmezustandes wieder im „normalen Präsenzmodus“ direkt im Hause der Leipziger Messe. Der HTWK-Messetag ist das alljährliche Finale eines in die Vertiefungsprofillinie „Marketing & Messewesen“ (Bachelorstudiengang  Betriebswirtschaft) eingebetteten Kursprojekts. Traditionell auf den ersten Juni-Mittwoch angesetzt, lud also das kooperierende Messe-Projektteam des im Zweijahresrhythmus stattfindenden internationalen Industriemessedoppels Intec/Z um Projektdirektorin Ulrike Lange die HTWK-Teams am 01.06.2022 zu ihren Kurzpräsentationen (Reports) in den Presseclub der Leipziger Messe ein. Auch die Projektmanagerinnen Annegret Jerke (verantwortlich für die „Intec“ mit den ausstellerseitigen Kernbereichen Werkzeugmaschinen, automatisierte Produktionssysteme, Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung) und Dr. Sigrid Richter (Messe „Z“ als Zuliefermesse mit Ausrichtung auf Abnehmer aus dem Maschinen-, Anlagen- und Werkzeugbau sowie der Fahrzeugindustrie) waren zugegen und warteten gespannt auf die studentischen Reports.

Im Blickpunkt: Relaunch der Webpräsenz aus Austeller- und Fachbesuchersicht sowie Planung eines „Nachwuchstages“ auf der Intec/Z 2023

Das Doppel Intec/Z wird im Jahr 2023 im Gegensatz zu 2021 nicht über eine Digitalplattform realisiert sondern wieder als reguläre Präsenzveranstaltung unter unterstützender Flankierung digitaler Erweiterungen stattfinden. Gegenstand des HTWK-Kursprojektes war nun zum einen die Einschätzung der unlängst einer grundlegenden Überarbeitung (Relaunch) unterzogenen Webpräsenz sowie des Corporate Designs (z.B. Logo) der Intec/Z. Eine zweite Aufgabe thematisierte die Konzeption, Zielgruppenanalyse und Planung kommunikativer Kampagnen eines mit dem Arbeitstitel „Nachwuchstag“ bezeichneten Sonder-Events auf der Intec/Z 2023 mit dem Ziel der Sensibilisierung, Informierung und Gewinnung studentischer Nachwuchskräfte für die involvierten Branchen. 

Projektdirektorin Lange: „Es ist strategisch von elementarer Wichtigkeit, diese internationale Industriemesse im Jahr 2023 wieder im Präsenzformat anzubieten!“

Nach einem einführenden Impulsvortrag von Prof. Müller zum Thema Messewirtschaft, Leipziger Messe sowie der langjährigen Kooperation zwischen Leipziger Messe und HTWK Leipzig eröffnete Projektdirektorin Lange den Vortragsreigen des HTWK-Messetages mit einem Einblick in den aktuellen Planungsstand (Zeitschienenverlauf, Buchungsstand, Programmpunkte, Sonderschauen) der kommenden Intec/Z 2023. Im Vortrag verwies sie dabei auch auf die von Seiten der Aussteller und Fachbesucher bekundete Forderung nach einer schnellstmöglichen Rückkehr in das klassische Präsenzmesseformat. Von daher, so Lange, gilt: „Es ist strategisch von elementarer Wichtigkeit, diese für den Messestandort Leipzig und die involvierten Branchenteilnehmer so immens wichtige internationale Industriemesse im Jahr 2023 wieder konsequent im Präsenzformat anzubieten!“. Im Anschluss an eine kurze Diskussionsrunde zum Vortrag von Projektdirektorin Lange stellten die HTWK-Studierendenteams ihre Reports vor. Informationsgrundlage waren von den Teams unter Anleitung von Prof. Müller geplante und durchgeführte Marktforschungsaktivitäten, wie etwa Beobachtungen/Benchmark-Analysen/Experteninterviews (zum Thema Web-Relaunch) sowie Kreativgruppen/Online-Umfragen/Brainstorming-Sitzungen (Thema Nachwuchstag).

Studentische Reports reflektieren den ersten Themenbereich „Relaunch des Webauftritts“

Wesentliche Bewertungsaspekte der Webpräsenz waren neben formalen Aspekten (Struktur, Aufbau, Performance, Orientierung, Handling, Design, mediale Integration) insbesondere die für Fachbesucher und Aussteller verfügbaren Informationen sowie Interaktionsmöglichkeiten. Grundsätzlich attestierten die Studierenden dem neuen Web-Design eine im Vergleich zur Vorgängerversion doch deutliche Verbesserung und somit insgesamt eine durchaus solide Gesamtqualität (im Mittel 75% vom Maximum). Indes regten alle Teams in den durchaus kritischen Diskussionsrunden mit dem Messeteam im Hinblick auf die von ihnen als Best-in-Practice herangezogenen Benchmarks (z.B. Webpräsenz OMR Festival 2022) dringlich nützliche und umsetzbare Verbesserungen an (z.B. Rekonfiguration im Text-Bild-Verhältnis/Header-Design, Integration Countdown-Zähler, Interaktionsmedien wie Newsletter/FAQ-Sektionen, Videos/virtuelle Rundgänge in Mediathek, tagesaktualisierte Ausstellerverzeichnisse sowie Lage-/Standpläne, Fact-Sheets zu Aussteller-/Besucherinfos von Vormessen als Popup etc.).

Planungsaspekte des Nachwuchstages: „YoungStars - Deine Karriere im Maschinen- und Metallbau“

Nach einer kurzen Stärkung in der Mittagspause drehte sich dann alles um den Nachwuchstag (Event-Titel: „YoungStars - Deine Karriere im Maschinen- und Metallbau“). Auf Basis der gewonnenen Informationen zählten die Teams die von den befragten Studierenden erwarteten Top-Programmpunkte und Inhalte eines solchen Karrieretages auf, welche inhaltlich die drei Bereiche Bewerbung (z.B. Gespräch mit Bewerber-Trainern mit vorab buchbaren Terminen, Bewerbungsfotos, Eignungstests, CV-Check), Unternehmenskontakte (Präsenz interessanter Unternehmen, Stellenportal Aussteller, Fachvorträge zu Karrierechancen in den Branchen) sowie Specials (z.B. Versorgung über Food-Truck, abschließende Get-together-Party in der Glaskuppel) abdeckten. Besonders intensiv wurde ein kreativer Konzeptentwurf diskutiert, welcher den Karrieretag als ein mehrstündiges Programmevent konfigurierte. Hierin eingebettet war neben Podiumsvorträgen (z.B. Erfolgsgeschichten von Alumni der HTWK in Maschinenbaubranchen) auch eine „Autarke Entdeckertour“:  Auf dieser kann ohne Führung nach eigenem Tempo eine Route entlang bestimmter Anlaufpunkte in Form prominenter Austellerstände durch Scannen von am jeweiligen Stand etablierten QR-Codes sukzessiv durchlaufen werden. Im Anschluss zu dieser Tour soll mittels eines Quiz das auf der Tour erworbene Wissen zu fachspezifischen Themen und Ausstellern nachgewiesen werden. Den Gewinnern winken attraktive Preise (z.B. Deutschlandstipendien, Gutscheine). Zusätzlich zur Programmgestaltung diskutierten die Studierenden auch potentielle Wege zur Erreichung studentischer Zielgruppen für den Nachwuchstag. Hier empfehlen sich u.a. die unumgängliche, konsequente Nutzung sozialer Medien durch die Messe selbst sowie der zusätzliche Einsatz von Multiplikatoren als Event-Botschafter. Dies kann in Form bekannter Influencer, welche Kanäle in soziale Medien (z.B. Youtube) bespielen und ihre Follower informieren, geschehen. Alternativ könnten aber auch Dozierende an Hochschulen und Universitäten dieses Event in Kursen per Mundpropaganda empfehlen.

Regionaler Wissenstransfer:  HTWK-Messetag endet nach mehr als vier Stunden mit Schlussrunde, positivem Gesamtfazit und Abschlussfoto

Nach einem mehr als vierstündigen Austausch in Form wechselseitiger Vorträge und anschließender Diskussionsrunden kamen Projektdirektorin Lange und Prof. Müller zu Ihren Abschlussfazits. Projektdirektorin Lange dankte den studentischen Teams recht herzlich für die aufschlussreichen Reports sowie die hierin gegebenen  Anregungen und Handlungsempfehlungen im Hinblick auf die Webpräsenz sowie den Nachwuchstag. Einmal mehr wurde somit  durch die im Kurs „Marketing und Messewesen“ integrierte Kooperation der im HTWK-Leitbild verankerte Wissenstransfer zwischen HTWK und regionaler Wirtschaft nutzbringend für beide Seiten realisiert.

]]>
FW_MUELLERmaFW_Aktuelles-News-externFW > FakultaetFW_STUDIUMFW_ALUMNIHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5112 Thu, 30 Jun 2022 11:17:46 +0200 EURO MED SEC 4 Konferenz an HTWK Leipzig erfolgreich beendet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5112/ Die 4th European and Mediterranean Structural Engineering and Construction Conference (EURO MED SEC 4) ist am 25. Juni erfolgreich zu Ende gegangenMit insgesamt 128 wissenschaftlichen Beiträgen von Autoren aus 37 Ländern lag die Beteiligung deutlich über den Erwartungen. An der HTWK Leipzig fanden die Vorträge in drei Parallel-Sessions in Hybridform statt, wobei der größere Teil der Vortragenden an der HTWK Leipzig in Präsenz anwesend war. Die Konferenz wurde von Prof. Klaus Holschemacher (Institut für Betonbau, IfB) unter Beteiligung zahlreicher Hochschulangehöriger organisiert.

Viele Konferenzteilnehmer haben, ebenso wie die Repräsentanten der International Structural Engineering and Construction Society (ISEC), ausdrücklich die hervorragende Qualität und Durchführung der Veranstaltung gelobt. Der ISEC-Präsident, Prof. Singh (Manoa University, Honolulu, USA) äußerte sich beeindruckt: „ISEC Society deeply appreciates the organization and delivery of the EURO MED SEC 4 conference. This conference was most successfully and efficiently executed. ISEC Society sincerely thanks HTWK, the organizers, and all the support staff for working on this prestigious conference.“

Auch in wissenschaftlicher Hinsicht schnitt das IfB-Team sehr erfolgreich ab. M.Sc. Ludwig Hertwig und Dipl.-Ing. (FH) Florian Junker, beide als Wissenschaftler am IfB tätig, konnten jeweils einen der ausgelobten Best Presentation Awards gewinnen. Holschemacher freut sich: „Damit haben wir uns gleich zweifach gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt. Für mich ein eindrucksvolles Signal, dass unsere Forschungsergebnisse auch im internationalen Maßstab ein hohes Maß an Anerkennung finden.“

 

 

]]>
IFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5100 Wed, 29 Jun 2022 14:41:00 +0200 „Juchhu, wir sind systemakkreditiert!" - Und jetzt?? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5100/ Seit Juni 2021 darf die HTWK Leipzig ihre Studiengänge selbst akkreditieren. Was bedeutet das in der Praxis? Ein Portrait über die Rektoratskommission Akkreditierung.Seit einem Jahr darf die Hochschule die Qualität ihrer Studiengänge mit einem internen Akkreditierungsverfahren eigenverantwortlich sichern und bewerten. Den Weg dorthin beschreibt Prof.in Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung, als einen „intensiven Weiterentwicklungsprozess“ – und hebt vor allem das eigens dafür geschaffene, fakultätsübergreifende Gremium hervor: die Rektoratskommission Akkreditierung (RKA).

Die RKA wurde bereits 2019 eingerichtet und setzt sich aus elf Hochschulangehörigen zusammen: Acht Professorinnen und Professoren, die die einzelnen Fakultäten sowie das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Zentrum vertreten[1], zwei Studierende der HTWK Leipzig und eine Verfahrensmanagerin, die alle Akkreditierungen koordiniert und begleitet. Zudem ist als ständiger Gast die Prorektorin für Bildung als Bindeglied zwischen Kommission und Rektorat vertreten. Aufgabe der RKA ist es, alle Studiengänge intern auf bestimmte Qualitätsmerkmale hin zu prüfen.


[1] Wer mitgezählt hat, mag sich wundern, wie es bei sechs Fakultäten zu sieben Vertretungen kommt. Des Rätsels Lösung: Die Fakultät Informatik und Medien darf aufgrund ihrer Größe und breiten Ausrichtung zwei Mitglieder entsenden.

Prof. Lutz Engisch war 2019 Prorektor für Bildung und als solcher maßgeblich am Aufbau der RKA beteiligt. Gegenwärtig vertritt er die Fakultät Informatik und Medien in der Kommission. Er sieht in der internen Überprüfung der Studiengänge Vorteile: „Man kann sehr viel genauer draufschauen, weil für uns Interne natürlich klar ist, was die Hintergründe der HTWK sind, die ganz anders sein können als an einer anderen Hochschule.“ Dieser interne Prüfprozess und damit die eigenständige Ausgestaltung der Qualitätsentwicklung ist die sichtbarste Folge der Systemakkreditierung.

„Verschiedene Perspektiven auf einen Studiengang diskutieren“

Es heißt immer: Juchhu, wir sind systemakkreditiert! Aber damit geht die Arbeit erst richtig los“, erklärt Steffi Pietschmann. Sie ist die Verfahrensmanagerin für die internen Akkreditierungen der Studiengänge und bei jeder der monatlichen Sitzungen dabei. „Meine Aufgabe ist es, die Kommission zu begleiten und die internen Verfahren vorzubereiten. Das heißt zum Beispiel, dass ich mit den Studiendekaninnen und -dekanen spreche, damit sie wissen, welche Unterlagen sie für den jeweiligen Studiengang einreichen sollen. Zudem bereite ich die Bewertungen formal vor.“ Außerdem schreibt sie den Ergebnisbericht der RKA, eine Zusammenfassung der Diskussion und der getroffenen Entscheidungen. Darin wird festgehalten, ob der geprüfte Studiengang nach Beurteilung der Kommission bestimmte Kriterien erfüllt. Das wichtigste Werkzeug der RKA ist dementsprechend der Kriterienkatalog, der Ergebnis einer gemeinsamen fakultätsübergreifenden Abstimmung war und insgesamt 78 Kriterien umfasst. „Ungefähr die Hälfte der Kriterien sind sehr formal und eher Ja-Nein-Entscheidungen. Das kann aus den Unterlagen, die der Studiengang einreicht, herausgelesen werden“, erläutert Lutz Engisch. Hier geht es beispielsweise darum, ob ein Studiengang in zeitlich und inhaltlich abgegrenzte Module gegliedert ist, ob diese mit einer Prüfung abgeschlossen werden und ob die Anzahl der ECTS-Punkte, die für ein Modul vergeben werden, dem Zeitaufwand dafür entspricht. Dieser formale Teil kann in der Regel zügig und eindeutig beantwortet werden.

Oftmals lange Diskussionen gibt es jedoch um die zweite Hälfte der Kriterien, die als „weich“ bezeichnet werden, wie Engisch aus eigener Erfahrung weiß: „Wenn es beispielsweise darum geht, wie die Arbeitslast von den Studierenden zu beurteilen ist – das ist häufig Thema: Ist das überhaupt studierbar? Wie sind die Zeitfenster für einen möglichen Auslandsaufenthalt? Das Feedback von externen Fachleuten aus der Praxis muss ebenfalls ausgewertet werden. Dann geht es darum, was die Experten aus der Wissenschaft, was die studentischen Vertreter sagen. Und das ist der Gegenstand der eigentlichen Kommissionsarbeit, weil wir all diese Perspektiven diskutieren und versuchen, möglichst auf einen Konsens zu kommen.“ Manchmal kommt es vor, dass Kriterien nur teilweise oder gar nicht erfüllt sind. Wenn das der Fall ist, werden Auflagen und Empfehlungen formuliert, die der Studiengang nachzuarbeiten hat. Wichtig zu wissen: Die RKA fällt selbst keine Akkreditierungsentscheidung, sondern hat lediglich beratende Funktion. Die endgültige Entscheidung über die Akkreditierung eines Studiengangs und eventuelle Auflagen dazu trifft das Rektorat.

„Alle sind mit Herzblut dabei“

Was nach strengen Regeln und zähen Diskussionen klingt, war und ist jedoch vor allem ein fruchtbarer Prozess, und die RKA ist damit ein ganz besonderes Gremium, wenn es um lebendige Qualitätsentwicklung von Studiengängen und somit letztlich der Hochschule geht. An vielleicht keinem anderen Ort wurden bisher so dynamisch alle Studiengänge „auf Herz und Nieren“ geprüft und intensiv diskutiert. Steffi Pietschmann nimmt die RKA als geschützten Raum wahr und zeigt sich vom Engagement der insgesamt zehn ständigen Mitglieder und teilweise wechselnden Gäste aus verschiedenen Bereichen beeindruckt: „Die sind da wirklich mit Herzblut dabei und wollen dann echt was verändern.“ Das sei zwar eher eingeschränkt möglich, weil der Kriterienkatalog auf rechtlichen Vorgaben basiere und damit einen festen Rahmen darstellt. Gewisse individuelle Entscheidungen seien aber dennoch möglich. Bei den Sitzungen komme jedoch auch der Spaß nicht zu kurz: „Wir diskutieren viel, aber wir lachen auch viel, das ist eine schöne Mischung – und eine sehr herzliche Angelegenheit. Das macht wirklich sehr viel Spaß, mit den Menschen in der RKA zu arbeiten.“ Das sieht auch Lutz Engisch so: „Alle Kolleginnen und Kollegen, die hier involviert sind, machen das aus tiefer Überzeugung und sind sehr engagiert. Und da bin ich auch sehr froh drüber, denn das macht auch was mit meiner Motivation, da hinzugehen.“

„Es wäre schön, wenn wir noch mehr engagierte Studierende hätten“

Auch die studentischen Mitglieder bringen sich sehr motiviert in die Prüfung der Studiengänge ein – aktuell sind sogar drei Studierende regelmäßig anwesend. Zwei von ihnen sind gleichrangig stimmberechtigt und werden von den professoralen Mitgliedern genauso wahrgenommen und in die Diskussionen einbezogen – die Akkreditierung ist Angelegenheit aller.

Wenn man in so einem Gremium sitzt, hat man als studentische Vertretung viele Möglichkeiten, denn man erlebt, was hinter den Kulissen der Hochschule abläuft, lernt die anderen Studiengänge kennen und hat mal Kontakt zu den Lehrenden der anderen Fakultäten", fasst die studentische Vertreterin Alina Grummt zusammen. Tom Sobotta, ebenfalls studentische Vertretung, betont hierbei die Bedeutung von Lehrveranstaltungsevaluationen als Instrument der Begutachtungen: „Denn für die studentischen Vertretungen ist eine aussagekräftige Evaluation von essentieller Wichtigkeit für unsere Arbeit und um den Willen der Studierenden repräsentativ zu erfahren.“ Wer als Studierende oder Studierender also aktiv an der Selbstverwaltung der Hochschule mitwirken möchte, kann sich vom Studierendenrat für die RKA vorschlagen lassen. Während die Professorinnen und Professoren für fünf Jahre gewählt sind, werden die studentischen Mitglieder zunächst auf ein Jahr bestellt, können aber wiedergewählt werden. Steffi Pietschmann ist also regelmäßig auf der Suche nach Interessierten: „Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn wir noch mehr Studierende hätten, die da Lust haben mitzumachen und sich für die Weiterentwicklung der Studiengänge an der HTWK Leipzig zu engagieren, auch wenn es hierfür keine finanzielle Aufwandsentschädigung gibt. Es gibt aber etwas Reputation – ein Referenzschreiben vom Rektorat, dass man in der Kommission mitgearbeitet hat.“

Daneben bekommen alle Beteiligten, was ohnehin unbezahlbar ist: Das herzliche Miteinander in einem Gremium, in dem in über zwei Jahren gemeinsamer Arbeit ein lebendiger, demokratischer Austausch gewachsen ist und in dem auch in Zukunft die Qualität der Hochschule aktiv mitgestaltet wird.

Recherche, Interviews und Text: Marie-Kristin Boden
Redaktion und Fotos: Antje Bredemann

]]>
HTWK > QMHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5201 Wed, 29 Jun 2022 12:00:00 +0200 Forschung erleben – Forschende fördern https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5201/ Der erste „Tag der Nachwuchsforschung“ an der HTWK Leipzig lockte mit einem vielfältigen Programm zahlreiche Interessierte in den Nieperbau

Am 8. Juni 2022  – auf den Tag genau sechs Jahre nach seiner Eröffnung  – feierte das Graduiertenzentrum den ersten „Tag der Nachwuchsforschung“ an der HTWK Leipzig.

Zahlreiche Interessierte fanden den Weg in den Nieperbau der Hochschule, wo Forschende Experimente und Exponate aufgebaut hatten: Besuchende konnten direkt erleben und ausprobieren, woran aktuell an der HTWK Leipzig geforscht wird. Informationstände der Hochschulbibliothek, der Startbahn 13, dem Dezernat Studienangelegenheiten, der Promovierendenvertretung und des GradZ luden dazu ein, sich über Unterstützungsangebote für Nachwuchsforschende zu Informieren.

Glückwünsche des Wissenschaftsministers

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow gratulierte der HTWK Leipzig zum „Tag der Nachwuchsforschung“ und preist die exzellente Forschungsumgebung, die die Hochschule den 100 aktuell Promovierenden bietet: Mit den Beratung- und Unterstützungsangeboten des Graduiertenzentrums sowie den Einsatz von Mitteln des Freistaats Sachsen für die Promotions- und Postdocförderungen gelingt es, hervoragende Forschungsbedingungen für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu schaffen.

Sebastian Gemkow resümiert mit voller Überzeugung: „Wenn Sie als Nachwuchsforscherin oder Nachwuchsforscher in Leipzig in einer technischen Disziplin promovieren wollen, kommen Sie an der HTWK Leipzig nicht vorbei.“

Einblicke aus dem Forschungsalltag

Ein durch das Graduiertenzentrum geförderter Wissenschaftler sprach über seine Forschungserfahrungen an der Hochschule: Forschungsgruppenleiter Dr. Friedemann Sandig sprach in seinem Keynote-Vortrag „Irren ist wissenschaftlich – Ein Plädoyer für die Forschung“ über früheste Experimente, anhaltenden Forschungsdrang und die essentielle Fähigkeit, eigene Annahmen und Überzeugungen beständig zu reflektieren und durchaus auch einmal in Frage zu stellen. Jeder Schritt – auch wenn er zunächst einmal in die falsche Richtung führt – trägt zur Erkenntnis und weiterem Voranschreiten im wissenschaftlichen Feld bei.

Forschungsperspektiven

Zum Abschluss der feierlichen Eröffnung wurden die besten Bilder im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsperspektiven“ ausgezeichnet. Mit dem vom Graduiertenzentrum bereits zum vierten Mal ausgelobten Wettbewerb werden Einblicke in die wissenschaftliche Welt der HTWK Leipzig gegeben werden. Zugleich erhalten Forschende der Hochschule die Möglichkeit, anderen zu zeigen, woran sie tagtäglich arbeiten und können die Öffentlichkeit an ihrer Forschung teilhaben lassen.

Am Nachmittag erhielten Nachwuchsforschende ein Forum, sich über aktuelle Forschungsprojekte auszutauschen. Mit den beiden zukunftsträchtigen Forschungsschwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung an der HTWK Leipzig präsentierten sie neue Ansätze für ressourcenschonende Bauweisen und innovative Energieerzeugung sowie digitale Methoden im Bereich Gesundheit und Sicherheit.

Science Speed Dating mit Promovierenden

Um Austausch und Vernetzung mit anderen Forschenden ging es beim Science Speed Dating. Promotionsinteressierte hatten die tolle Gelegenheit, mit Doktorandinnen und Doktoranden an der HTWK Leipzig zu sprechen und Tipps für den Einstieg in die Promotion zu halten. Fünf Minuten Zeit gab es pro Gespräch und die Devise lautete: „Ask me anything“. Masterstudierende und wissenschaftlich Mitarbeitende, die in Zukunft eine Doktorarbeit schreiben wollen, konnten mit den Promovierenden über ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen sprechen.

Spannende Forschung in nur 8 Minuten

Kröneneder Abschluss der Veranstaltung war der HTWK Science Slam: Sechs Promovierende haben den Sprung auf die Bühne gewagt und präsentierten ihre Doktorarbeiten vor einem begeisterten Publikum auf unterhaltsame und spannende Weise. Der Science Slam bot originelle Einblicke in aktuelle Forschung an der Hochschule.

Weitere Eindrücke vom „Tag der Nachwuchsforschung“

Der „Tag der Nachwuchsforschung“ fand 2022 das erste Mal an der HTWK Leipzig statt. Die Veranstaltung wird vom Graduiertenzentrum organisiert und informiert über Unterstützungsangebote für Nachwuchsforschende. Darüber hinaus ist es das Anliegen, den interdisziplinären Austausch und die hochschulweite Vernetzung zu fördern sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Karriere in der Forschung zu begeistern.

]]>
FW_Aktuelles-News-externFW > FakultaetGRADZ > StartseiteMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5108 Wed, 29 Jun 2022 11:27:15 +0200 HTWK-Absolvent gewinnt Preis der Ostdeutschen Bauindustrie 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5108/ Preis in der Kategorie Bauingenieurwesen für Marco Rübensaal Marco Rübensaal hat an der HTWK Leipzig im Masterstudiengang Bauingenieurwesen studiert und unter der wissenschaftlichen Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Holschemacher und M.Sc. Björn Heiden seine Masterarbeit erfolgreich abgeschlossen. Darin entwickelte er ein auf die konkreten Bedürfnisse der Baupraxis zugeschnittenes Holz-Beton-Verbund-Deckensystem, mit dem Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz gegenüber üblichen Stahlbetondecken erheblich verbessert werden können. In Anerkennung seines damit zur Verbesserung der Nachhaltigkeit im Bauwesen geleisteten Beitrages wurde Marco Rübensaal auf dem Bautag 2022 in Dresden mit dem Preis der Ostdeutschen Bauindustrie, Kategorie Bauingenieurwesen, ausgezeichnet. In der Kategorie Architektur setzte sich Florian Schildberg (BTU Cottbus) durch.

Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig, meint dazu: „Ich freue mich sehr über den Erfolg von Herrn Rübensaal. Da der Ostdeutsche Baupreis in diesem Jahr erstmalig im gesamten Verbandsgebiet und damit neben den Bundesländern Sachsen und Sachsen/Anhalt auch in Berlin und Brandenburg ausgelobt wurde, ist der Erfolg umso bedeutender zu bewerten. Nun hoffen wir auf eine schnelle Umsetzung der Ergebnisse von Herrn Rübensaal in der Baupraxis.“

Der Bauindustrieverband Ost e. V. ist der Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der bauindustriellen Unternehmen in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Er vertritt die Interessen von 260 Unternehmen mit ca. 20.000 Beschäftigten.

Pressemitteilung der Bauindustrie Ost

]]>
IFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5019 Wed, 29 Jun 2022 11:25:00 +0200 Bücherflohmarkt beim Hochschulsommerfest https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5019/ Stöbern, blättern, lesen: Am 29. Juni ab 15 UhrDie Bibliothek beteiligt sich mit einem Bücherflohmarkt am Hochschulsommerfest - Stöbern erwünscht. Das Bibliotheksteam hat eine Auswahl zusammengestellt, bei der für alle etwas Interessantes dabei sein könnte, und hofft auf reges Interesse. Im Angebot ist ausgesonderte Fachliteratur zu Flohmarktpreisen, aber auch Sachbücher und Belletristik.

Der eingenommene Betrag wird dem HTWK-Förderverein übergeben und soll vom Krieg in der Ukraine betroffenen Studierenden zugute kommen.

]]>
StuRa - AktuellesBIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4796 Wed, 29 Jun 2022 11:00:00 +0200 PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4796/ Förderung weltweiter Auslandsaufenthalte - Zusätzliche Bewerbungsfrist: 20. Juli 2022Um Auslandsaufenthalte mit einer Dauer von bis zu maximal sechs Monaten finanziell zu unterstützen, vergibt die HTWK Leipzig im Rahmen des DAAD-Programms „PROMOS“ Stipendien zur Steigerung der Mobilität von Studierenden deutscher Hochschulen.

Aktuell können Sie sich auf PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte (Studiensemester, Praktika oder Studien- und Gruppenreisen) bewerben, die im zweiten Halbjahr 2022 stattfinden bzw. beginnen. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass Sie in keinem anderen strukturierten Förderprogramm, z. B. Erasmus+, GoEast oder mittels DAAD-Stipendium, gefördert werden.

Für Auslandsaufenthalte, die im zweiten Halbjahr 2022 beginnen, ist der zusätzliche Bewerbungsschluss am 20. Juli 2022. Weitere Informationen zur Bewerbung und die nötigen Unterlagen finden Sie hier.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5106 Tue, 28 Jun 2022 14:10:08 +0200 Fan- und Jugendkulturen: Neue Ausstellungen der Museologie-Reihe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5106/ Bis 07. Juli: Zwei neue Ausstellungen von Museologie-Studierenden im Lipsius-Bau und in der Hochschulbibliothek Vom 29. Juni bis zum 07. Juli zeigen die Studierenden der Museologie zwei weitere Ausstellungen aus ihrem Programm „emotional. kollektiv. persönlich. – die Ausstellungsreihe der Museologie 2022“. Unter dem Titel „Jede*r muss durch“ widmet sich die Ausstellung von Karolina Frommert-Paumier, Julia Goewe, Laura Jakubib und Justin Robin Winter im Lipsiusbau dem Wandel von Jugendkulturen und zeigt von der Wandervogel-Bewegung über die FDJ bis hin zur Punk-Szene, welche Aktivitäten, Träume und Erwartungen Jugend zu unterschiedlichen Zeiten ausgemacht hat. In der Hochschulbibliothek sind im Rahmen der Ausstellung „Das Fan-Phänomen“ von Juliane Hanauer, Anne-Sophie Schmidt, Clara Schmiedel und Juliane Prautzsch, Objekte versammelt, die von der Begeisterung erzählen, sei es für Bands, für Bücher, Sportvereine oder Serien. Und natürlich erzählen sie auch von der Leidenschaft für das Sammeln von Belegen für die eigene Begeisterung, die dem Fan-Phänomen innewohnt.

Die Ausstellungsreihe wurde vollständig von Studierenden im 4. Semester Museologie unter der Leitung von Professorin Gisela Weiß erdacht und kuratiert. Sie erfahren auf diese Weise, wie man eine Ausstellungsidee entwickelt und sie gegen alle kleinen und großen organisatorischen Hürden umsetzt.

Bisher wurden die Ausstellungen „Herz im Erz – Von Schnitzerei bis Neunerlei“ zu Traditionen und Identität der Erzgebirgsregion und „Eine Bohne macht die Runde“ zur Kulturgeschichte des Kaffees gezeigt.

Ab dem 12. Juli folgen „Bretter, die die Welt bedeuten - Die Geschichte des Skateboarding“ im Lipsiusbau sowie „Das ist mein Ding” - Von privaten Sammlern und ihren Leidenschaften“ in der HTWK-Bibliothek. Den Abschluss der Reihe bildet ab dem 25. Juli die Ausstellung „Faszination Spielewelten“ im Lipsiusbau

Alle Ausstellungen im Überblick

14. Juni - 23. Juni

„Eine Bohne macht die Runde“
Foyer der HTWK-Bibliothek

14. Juni - 23. Juni

„Herz im Erz - Von Schnitzerei bis Neunerlei“
Lipsius-Bau der HTWK Raum 312

29. Juni - 7. Juli

„Jugend – jede*r muss durch“
Lipsius-Bau der HTWK Raum 312 (Karl-Liebknecht-Straße 145, 04277 Leipzig)

Eröffnungsführung 12.45 Uhr

29. Juni - 7. Juli

„Das FAN Phänomen“
Foyer der HTWK-Bibliothek (Gustav-Freytag-Straße 40, 04277 Leipzig), Besichtigung während der Öffnungszeiten Montag bis Freitag 9- 20 Uhr, Samstag 9 - 16 Uhr

Eröffnungsführung 14.00 Uhr

11. Juli - 21. Juli

„Bretter, die die Welt bedeuten – Die Geschichte des Skateboarding“
Lipsius-Bau der HTWK Raum 312

11. Juli - 21. Juli

„'Das ist mein Ding' – Von privaten Sammlern und ihrer Leidenschaft“
Foyer der HTWK-Bibliothek

25. Juli - 07. August

„Faszination Spielewelten“
Lipsius-Bau der HTWK Raum 312
]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5099 Mon, 27 Jun 2022 14:00:00 +0200 Absolventin Caroline Zoll erhält IfKom-Preis 2022 https://www.ifkom.de/index.php?id=1228&tx_ttnews%5BbackPid%5D=43&tx_ttnews%5Btt_news%5D=7549&cHash=8a3083a80881f0dca7bf1364bfbfbf1f Der Preis des IfKom e. V. wurde erstmalig an der Fakultät DIT verliehenMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-5092 Thu, 23 Jun 2022 08:16:39 +0200 „Ein großer Schatz, der Entwicklung verspricht“ https://www.hszg.de/news/ein-grosser-schatz-der-entwicklung-verspricht Sächsische Hochschulen für Angewandte Wissenschaften feiern 30-Jähriges Bestehen mit Festakt in ZittauMit einem eindrucksvollen Plädoyer für die bedeutende Rolle der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) im deutschen Bildungssystem richtete sich Bettina Stark-Watzinger,  Bundesministerin für Bildung und Forschung, in ihrer Videobotschaft an die rund 200 Gäste im Zittauer Gerhart-Hauptmann-Theater. Menschen aus ganz Sachsen, aber auch aus den Nachbarländern Polen und Tschechien, waren dort am 10. Juni 2022 zusammengekommen, um das 30-Jährige Bestehen der Sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu feiern.

(Fotos und Film: HSZG/Marcel Schröder)

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5089 Wed, 22 Jun 2022 15:03:14 +0200 Daten (be)fördern, verstehen, anwenden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5089/ Neue Netzwerk- und Austauschplattform Data Week im Leipziger Neuen Rathaus schafft Forum für IT- und Datenbegeisterte – HTWK richtet Veranstaltung mit ausVom 4. bis zum 8. Juli findet im Neuen Rathaus in Leipzig erstmals die Data Week statt.
Als Netzwerk- und Austauschplattform zu Künstlicher Intelligenz und Daten für die Region Leipzig widmet sich die Data Week 2022 dem Themenschwerpunkt Digitalisierung in heterogenen Lebensbereichen und denkt über transparente, nachvollziehbare und nachhaltige Anwendungen nach. Die Data Week vereint dabei unterschiedliche Veranstaltungsformate, etwa den 10. Leipziger Semantic Web Day, den 5. Big Data and AI Business Workshop oder das DBpedia PhD Symposium und greift in Keynote-Präsentationen, Workshops oder Podiumsdiskussionen politische, wissenschaftliche oder gesamtgesellschaftliche Perspektiven auf die Themen auf. Dank des Streaming-Teams der HTWK Leipzig können die ersten drei Veranstaltungstage öffentlich im Livestream verfolgt werden.

Die Auftaktveranstaltung am 4. Juli legt den Fokus auf einen Austausch zwischen Industrie, Wissenschaft und kommunalen Institutionen. Dabei werden KI-Projekte und Daten-Anwendungsbeispiele vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der Nutzen und die Nutzung von Daten im urbanen Kontext.
Die Fakultät Informatik und Medien ist am 5. Juli an der eingebundenen Ausrichtung des 10. Leipziger Semantic Web Tages beteiligt. Dabei präsentieren Studierende der Bachelorstudiengänge Informatik und Medieninformatik unserer Hochschule sowie Studierende der Technischen Hochschule Brandenburg Projektarbeiten in Form von Postern. Am Folgetag werden im Rahmen des DBpedia PhD Symposiums Forschungsarbeiten von Promovierenden diskutiert. Schließlich lädt am 8. Juli die Regionalgruppe Mitteldeutschland der Gesellschaft für Informatik e.V. zu einem Regionalgruppentreffen mit dem Titel „Quo Vadis Informatik in der Metropolregion Leipzig/Halle“ ein.

Eröffnet wird die Veranstaltung am 4. Juli durch den Sächsischen Staatsminister für Wissenschaft, Sebastian Gemkow und die Leiterin Digitale Stadt Leipzig, Dr. Beate Ginzel. Teilnehmen können alle Interessierten: Wissenschaftler:innen, Industrievertreter:innen, Studierende, Auszubildende sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Getragen werden die Veranstaltungen von Wissenschafts- und Transferorganisationen, zu denen neben der HTWK Leipzig das Institut für Angewandte Informatik an der Universität Leipzig, das Center for Scalable Data Analytics and Artificial Intelligence Dresden/Leipzig, die ecceneca GmbH, die DBpedia Association, die Gesellschaft für Informatik e.V. oder das Agile Knowledge Engineering and Semantic Web (AKSW) Netzwerk gehören.

Die Data Week im Überblick          

04. Juli

5. Juli

6. Juli

 

7. Juli

8. Juli

Eröffnung

10. Semantic Web Tag

International Workshop on Data-driven Resilience Research 2022

DBpedia PhD Symposium

5. Big Data and AI in Business Workshop

Quo Vadis Informatik in der Metropolregion Leipzig / Halle 

Workshop Künstlich und Menschlich Intelligent

Webseite der Data Week

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5088 Wed, 22 Jun 2022 14:39:23 +0200 Neue Professorinnen und Professoren begrüßt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5088/ Rektor übergibt Berufungsurkunden Im Juni 2022 hat der Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Mark Mietzner, gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der jeweiligen Fakultäten und des MNZ mehrere neue Professorinnen und Professoren an der Hochschule begrüßt und ihnen die Berufungsurkunden überreicht.

Herzlich willkommen!

v.l.n.r.: Rektor Prof. Mark Mietzner, Andreas Both (FIM), Professor für Softwarearchitektur sicherer Systeme, Prof. Ulf Schemmert, Dekan FDIT, Heinz-Günter Kuper (FIM), Professor für Data Lifecycle Management in Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, Ina Fichtner (FDIT), Professorin für Mathematische Systemtheorie, Lutz Maicher (FWW), Professor für Allgemeine BWL, Digitalisierte Geschäftsprozesse und -modelle, Nataša Živić (FDIT), Professorin für Informations- und Codierungstheorie sowie Echtzeitbildverarbeitung, Prof. Jochen Merker, Leiter MNZ, Patrick Kürschner (MNZ), Professur für Numerische Mathematik und Lineare Algebra, Prof. Andreas Piel, Dekan FWW.

v.l.n.r.: Prof. Uwe Kulisch, Dekan FIM, Manuel Bärwald (FIM), Professor für allgemeine und spezielle Medienerschließung und -vermittlung, Prof. Mark Mietzner

v.l.n.r.: Prof. Ulf Schemmert, Dekan FDIT, Mathias Goldau (FDIT), Professor für Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Programmierung, Prof. Mark Mietzner

(Alle Fotos: HTWK Leipzig)

]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5076 Mon, 20 Jun 2022 15:37:42 +0200 Stadtradeln 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5076/ Vom 09. bis 29. September mit dem HTWK-Team Radkilometer sammeln und gewinnen Leipzig beteiligt sich im September 2022erneut – wie schon in den vergangenen Jahren – am bundesweiten Wettbewerb des Klima-Bündnisses für Klimaschutz und Radverkehrsförderung.

Alle Leipzigerinnen und Leipziger können drei Wochen lang, auf ihren täglichen Wegen durch die Stadt, Radkilometer für ihr eigenes Team und unsere Stadt sammeln.
Den Auftakt bildet die „Leipziger Radnacht“ am 09. September 2022. Hier setzten wir mit einer bunten Radtour gemeinsam ein Zeichen für ein fahrradfreundliches Leipzig.

Mit dem HTWK-Team Radkilometer sammeln und gewinnen

Die Anmeldung unter dem Teamnamen „HTWK Leipzig“ ist ab sofort - und die ganze Zeit über, also bis zum 29. September - auf der Stadtradeln-Webseite möglich („Mein Stadtradeln“).
In den vergangenen Jahren beteiligten sich jeweils knapp 100 HTWK-Angehörige am Stadtradeln und sammelten – oftmals mit der ganzen Familie, auch das ist möglich – Kilometer für das Hochschulteam.
Im internen HTWK-Kilometervergleich verlost der Hochschulsport 20 T-Shirts innerhalb des HTWK-Teams!

Weitere Informationen zum Stadtradeln

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5073 Mon, 20 Jun 2022 12:00:53 +0200 Einmal auf der großen Leinwand… https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5073/ Studierende der HTWK Leipzig produzieren live beim Bachfest Eine Live-Übertragung auf einer 30 Quadratmeter großen LED-Wand mitten auf dem Leipziger Markt: Das haben Mitte Juni Medientechnik-Studierende der HTWK Leipzig im Rahmen des Leipziger Bachfestes realisiert. Auf dem Platz direkt im Zentrum konnte das Publikum jede Menge Musik und andere Performances auf der großen Bühne der "BachStage" genießen.

Die Studierenden sorgten dabei für schöne Bilder und ihre Live-Übertragung auf die Leinwand - sichtbar für hunderte Zuschauende. „Für die MTB-Studierenden aus unterschiedlichen Semestern ist das eine außergewöhnliche Chance, denn sie konnten so praktisch und als selbstständiges Team arbeiten wie in keinem anderen Praxisprojekt“, sagt Sebastian Gomon, Lehrkraft an der HTWK, der das Projekt mit betreut hat.

Sieben Kameras, 28 Studierende

Ein Team aus 28 Studierenden übernahm gemeinsam die Verantwortung: Mit insgesamt sieben Kameras und einer eigenständigen Regie wurde das Projekt im Zwei-Schicht-System umgesetzt. Die Arbeit der Einzelnen unterschied sich dabei je nach Position deutlich. 

Die Kameras waren rund um die Bühne verteilt, um die Konzerte von allen Seiten einfangen zu können. Zusätzlich sorgte ein mobiles Team mit Schulterkamera für abwechslungsreiche Motive. Die Arbeit an der Kamera ist nicht nur körperlich anstrengend. Während der Übertragung ist auch volle Konzentration  gefordert, kann Jacob Fuhrmann, Medientechnik-Student im 6. Semester, berichten: „Natürlich muss ich mich hier immer richtig konzentrieren. Dass ich hier als Kameramann agieren kann hätte ich mir vor ein paar Wochen noch nicht vorstellen können. Das ist für mich super spannend! Am Abend war ich aber platt!“

Backstage beim BachStage: die Regie

Während die Kameras die Szenerie auf der Bühne filmten, arbeitete die Regie im Container hinter der Bühne, wo der Überblick über jede Menge Monitore, Computer und blinkende Tasten bewahrt werden musste. Der Regisseur oder die Regisseurin steuert den gesamten Ablauf und koordiniert die Arbeit der unterschiedlichen Teams, die während der Übertragung auf die Leinwand in Aktion sind. Auf dem großen Monitor wird das passendste Kamerabild ausgewählt und vom Bildmischenden übertragen.

Die Regie klärt mit den Kameraleuten, was für Motive folgen sollen und mit den Grafik-Operatoren, welche MAZ im Anschluss benötigt werden - ein Multitasking-Job. „Wir sind auf jeden Fall auf die Regie angewiesen“, bestätigt Lena Mittenentzwei, Studentin im vierten Semester Medientechnik. Ihre Aufgabe war das Einblenden von  Grafikelementen wie  Untertiteln oder Werbeblocks. „Ich blende auch nur etwas ein, wenn ich das Okay von der Person bekomme. Daher ist das mit Greta, einer unserer Regisseur:innen, ein richtiges Teamwork.“ 

Großes Team, große Verantwortung

Teamwork trifft es gut. Im Regie-Container werden nicht nur planerische Jobs wie die Regie ausgeführt, sondern auch  zahlreiche technische Aufgaben. Bildtechniker und Ton-Leute kümmern sich darum, dass die Live-Übertragung am Ende keinen Farbstich hat und man das Geschehen auf der Bühne im Regieraum auch hört.

Dafür, dass alle Mitarbeitenden pünktlich an ihrem Platz sind und die Produktion schon vorab gut durchdacht und geplant ist, sorgte unter anderen Denise Fester aus dem 4. Fachsemester. Sie findet, dass das Arbeiten auf der BachStage einen besonderen Mehrwert hat: „Das Tolle an dem Mitwirken hier ist, dass man direkt beim Lernen schon Verantwortung übernimmt. Natürlich fordert einen das auch heraus, aber wir lernen täglich so viel Neues, jeder für seinen Bereich – und dabei liefern wir echt vorzeigbare Bilder.“

Vorfreude auf nächstes Jahr

Nach einer längeren Corona-bedingten Pause konnte die BachStage erstmals wieder in der bewährten Weise umgesetzt werden. In den vorangegangenen Jahren hatte die HTWK Leipzig bereits für die Übertragung mit dem Bach-Archiv, den Veranstaltern der BachStage, kooperiert.

Auch dieses Mal ist das Team der Studierenden überzeugt davon, dass das Arbeiten auf dem Bachfest etwas ganz Besonderes im Medientechnik-Studium ist. „Außerdem schwingt auch ein bisschen Stolz mit, zu sehen, was in der Praxis rumkommt, wenn man die Theorie aus dem Studium anwendet“, weiß Greta Drews, Medientechnik-Studentin im 6. Semester und die Regisseurin bei der BachStage 2022. Sie möchte im nächsten Jahr unbedingt wieder dabei sein.

Autorin: Paula Bültemann

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5071 Mon, 20 Jun 2022 11:36:34 +0200 Rückschau mit floidTV: Lange Nacht der Computerspiele https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5071/ Turniere, Indie- & Retro-Games und mehr: Die Redaktion von floidTV berichtet in ihrem Flog von der 16. Langen Nacht der Computerspiele Zum 16. Mal öffnete die HTWK Leipzig im Mai ihre Pforten wieder für Videospiel-  und Gaming-Fans. Nach zwei Jahren im Online-Format war die Lange Nacht der Computerspiele (LNC) dieses Jahr endlich wieder in Präsenz möglich. Aber was ist die LNC eigentlich?

Die LNC ist ein Event, das jährlich an der HTWK-Leipzig im Lipsius-Bau stattfindet und Videospiel-Begeisterte aus ganz Deutschland anlockt. Dabei dreht sich alles rund um die Welt der Videospiele. Indie-Entwickler, Retrospiele und E-Sport-Turniere finden hier ihren Platz.

Um einen kleinen Einblick in die 16. LNC zu geben, waren drei Redakteure von floidTV mit der Videokamera auf der LNC unterwegs. Ihre Eindrücke haben sie in einem floidTV-Videoblog, kurz „Flog“, zusammengefasst. Er ist unter folgendem Link zu finden:

https://youtu.be/XJ935g9KUy4

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jede und jeder – auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info@floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

Autoren: Luca Schmuck, Dennis Schulze

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5070 Mon, 20 Jun 2022 08:14:20 +0200 Buddys für internationale Studierende gesucht! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5070/ Damit der Studienstart an der HTWK Leipzig gelingtDas Sommersemester ist auf dem Höhepunkt und wir blicken aktuell schon zum Wintersemester 2022/2023 und den neuankommenden Studierenden aus dem Ausland, die dann an unserer Hochschule studieren möchten.
Das Dezernat Studienangelegenheiten sucht engagierte HTWK-Studierende, die diese Studierenden als Buddys beim Studienstart an der HTWK Leipzig unterstützen möchten.

Am Anfang stehen Dinge wie das Abholen vom Bahnhof bei der Ankunft, das Zurechtfinden in Leipzig, die Orientierung am Campus der HTWK Leipzig und Hilfe bei Behördengängen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Während des Semesters kann man sich auch bei kleinen Ausflügen, gemeinsamen Kinobesuchen oder Kochabenden austauschen und Sprachen, Kulturen und (Auslands-)Erfahrungen teilen.

Für das Engagement können zudem im Rahmen des Studium Generale („Reflektiertes Ehrenamt“) je nach Studiengang 1 oder 2 ECTS gesammelt werden.

Anmeldung und weitere Informationen zum Programm hier.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5061 Wed, 15 Jun 2022 14:55:39 +0200 „FH Personal“: HTWK Leipzig erhält Förderung zur Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5061/ Für das Projekt „Karrieren fördern. Talente gewinnen“ wurden rund 5,3 Millionen Euro beantragtDie Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gehört zu den Gewinnerinnen des Bund-Länder-Förderprogramms „FH Personal“.
Mit dem Antrag „Karrieren fördern. Talente gewinnen“ soll ein disziplinübergreifendes hochschulweites Vernetzungs- und Qualifikationsprogramm für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen entwickelt werden. Das ermöglicht auch ein Recruiting aus den eigenen Reihen.

Bereits  bestehende Instrumente und Strukturen der Hochschule sollen systematisch erweitert, noch zielgerichteter auf aktuelle Bedarfe aus­gerichtet sowie strategisch weiter untersetzt werden, um die HTWK Leipzig als Spitzenhochschule und exzellente Arbeitgeberin im Wettbewerb zu positionieren.  Genau dabei unterstützt „FH Personal“.

„Wir freuen uns sehr über diese Förderzusage, zeigt sie doch, wie prägend die HTWK Leipzig als forschende Hochschule angewandter Wissenschaften in der Region und darüber hinaus ist. Dafür steht die Hochschule seit nunmehr 30 Jahren. Die gezielte Förderung und Gewinnung von Professorinnen und Professoren sowie die Entwicklung des eigenen wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit diesem Programm entscheidend verbessert werden – eine wichtige Ressource für wissenschaftliches Personal und damit ein Faktor in der Bekämpfung des Fachkräftemangels. Gerade HAW-Professorinnen und Professoren verbinden Studium, angewandte Forschung und Praxis in einzigartiger Weise“, sagt Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig.

Prof. Ralf Thiele, Prorektor für  Forschung, freut sich als Leiter des Projekts "Karrieren fördern. Talente entwickeln“ besonders über die Förderung: "Gemeinsam mit zahlreichen Beteiligten der Hochschule haben wir ein kluges strategisches Konzept für die Gewinnung, Entwicklung und Förderung exzellenten wissenschaftlichen Personals für die HTWK Leipzig aufgelegt. Es wird uns damit in Zukunft noch besser gelingen, Forschenden  aller Karrierestufen von der Promotion bis zur Professur hervorragende Arbeits- und Forschungsbedingungen zu bieten. In drei Handlungsfeldern wird es in den kommenden sechs Jahren unser Ziel sein, den Nachwuchs intensiv zu fördern und strukturierte Karrierewege zu ermöglichen. Wir entwickeln Instrumente, um unsere Sichtbarkeit als Arbeitgeberin zu stärken und aktive Personalrekrutierung zu betreiben. Ein besonderer Stellenwert wird dem Thema Chancengerechtigkeit und Diversität eingeräumt. Mit diesen Bausteinen werden wir herausragende Talente für eine innovative Hochschule gewinnen und die Forschungsstärke der HTWK Leipzig kontinuierlich ausbauen.“

So möchte die HTWK Leipzig auch in Zukunft planbare wissenschaftliche Laufbahnen ermöglichen.
Da die Personalbindung eine zentrale Komponente ist, hat die HTWK Leipzig beispielsweise explizit für die Zielgruppe der Neuberufenen Vernetzungsformate und ein Buddy-Programm entwickelt – basierend auf Vorschlägen und Wünschen der Neuberufenen. So soll das übergeordnete Programms „Welcome@HTWK“ neben der Förderung der Willkommenskultur die Arbeitgebermarke HTWK Leipzig stärken und innovative Rekrutierungswege fördern.   

Der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow gratuliert der HTWK Leipzig und der Hochschule Zittau Görlitz, die ebenfalls eine Förderung erhält: „Die HAW sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hochqualifiziertes Personal zu gewinnen, das beide Komponenten in sich vereint und dies auch an nachfolgende Generationen weitergeben möchte, ist eine große Herausforderung. Das Bund-Länder-Programm »FH-Personal« unterstützt erfolgversprechende Projekte, um diese Herausforderung zu meistern. Es ist der HTWK und der HSZG gelungen, hervorragende Konzepte dafür zu entwickeln. Dazu gratuliere ich und wünsche bei der Umsetzung viel Erfolg!“

Bund und Länder unterstützen „FH Personal“ mit insgesamt bis zu 431,5 Millionen Euro. Insgesamt profitieren 98 FH bzw. HAW in allen 16 Bundesländern von dieser Förderung.

Weiterführende Informationen

]]>
GRADZ > StartseiteHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-5055 Tue, 14 Jun 2022 16:42:51 +0200 STIGA 1897: "Waren – Wettstreit – Wunderwelt" wandert weiter https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5055/ Die HTWK-Ausstellung ist bis 22. Juli in der Volkshochschule Leipzig zu sehenDie Ausstellung „STIGA 1897: Waren – Wettstreit – Wunderwelt“, die seit März 2022 in der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig zu sehen war, wandert in die Volkshochschule Leipzig weiter (VHS).
Die Schau über die Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung 1897 (STIGA) ist bis 22. Juli 2022 dort zu sehen. Sie wurde vom Studiengang Museologie an der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig konzipiert und erinnert im Rahmen des Themenjahres 2022 „Freiraum für Bildung“ an das Großereignis, das vor 125 Jahren rund 2,3 Millionen Besucherinnen und Besucher in den heutigen Clara-Zetkin-Park lockte. Die heute in Leipzig kaum noch bekannte STIGA war sowohl ambivalente Leistungsschau als auch Volksfest und massentouristische Attraktion und fand von April bis Oktober 1897 mit 3027 Ausstellungsunternehmen statt.

Am Mittwoch, den 15. Juni, wird um 17 Uhr in die Volkshochschule Leipzig (Löhrstraße 3-7, 04105 Leipzig) zum Eröffnungsrundgang mit Co-Kurator Dr. Enrico Ruge geladen.

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5053 Tue, 14 Jun 2022 09:59:35 +0200 Nachhaltigkeit in Deutschland: Studierende der University of South Carolina informieren sich an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5053/ Klimafreundliche Radtour durch Leipzig und Vortrag „Klimawandel - Was kann ich tun?“ standen auf dem ProgrammJedes Jahr haben Studierende der University of South Carolina (UofSC) die Möglichkeit am Maymester Study Abroad Program teilzunehmen. Organisiert wird der mehrwöchige Auslandsaufenthalt von Lara Ducate, Professorin für Deutsch und Angewandte Sprachwissenschaften an der UofSC.

Lara Ducate lehrt deutsche Sprache und Kultur an der UofSC und bietet seit einigen Jahren auch einen Kurs zum Thema Nachhaltigkeit an. Im Rahmen dieses Kurses reist Ducate mit einer kleinen Gruppe Studierender jeden Mai (Maymester Program) für mehrere Wochen nach Deutschland, um sich aktuelle Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland anzuschauen. Die Studierenden können auf diesen Reisen live sehen, wie Windkraft-Anlagen, Solarmodule oder Bio-Weinbau für mehr Nachhaltigkeit und eine klimafreundlichere Wirtschaft beitragen können. Mit auf dem Programm steht immer auch die HTWK Leipzig.

Am 18. Mai 2022 führte die Reise Lara Ducate und Ihre Studierenden wieder für einen Kurztrip nach Leipzig. Professor Stephan Schönfelder und wissenschaftlicher Mitarbeiter Felix Kaule begrüßten die Gäste aus South Carolina am Leipziger Hauptbahnhof. Mit gesponserten Leihfahrrädern von Nextbike startete die Gruppe ihre klimafreundliche und nachhaltige Radtour durch Leipzig. Am Wienerbau der Fakultät Ingenieurwissenschaften in der Wächterstraße angekommen, lernten die Student:innen die Leipziger Gastgeber kennen. Prof. Frank Illing (Professur Grundlagen der Elektrotechnik und regenerative Energien) stellte die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Wienerbaus vor. Mit bester Aussicht über die Leipziger City gab er Einblick in Photovoltaikanlagen als eine der wichtigen erneuerbaren Energiequellen.

Next Stop: Die Warming Stripes auf der Sachsenbrücke. Die vom Klimatologen Ed Hawkins im Jahre 2018 entwickelten Warming Stripes machen in vehementer Eindringlichkeit sichtbar, wie sich die mittleren Jahrestemperaturen auf der Erde in den letzten Jahren erhöht haben – ein Maß für den Klimawandel.

Von den Warming Stripes im Clara-Zetkin-Park quer durch den Auwald erreichte die Gruppe gegen Mittag den Nieperbau der Fakultät an der Karl-Liebknecht-Straße 134. Nach dem Lunch ging es zusammen mit deutschen Student:innen in die Studium-Generale-Lehrveranstaltung „Klimawandel - Was kann ich tun?“ von Prof. Jens Schneider (Professur Vernetzte Energiesysteme) an der HTWK Leipzig.

Vor der Reise nach Deutschland hat Schneider mit den Studierenden der UofSC die Ansprache des UN Generalsekretärs Antonio Guterres zum aktuellen Bericht des Weltklimarates via Youtube geteilt. In seiner Ansprache redet Guterres den politischen und wirtschaftlichen Entscheidern mit klaren Worten ins Gewissen, die Klimakatastrophe dringend mit entschlosseneren Maßnahmen zu verhindern. Auch haben die Student:innen der UofSC im Vorfeld an der online-Veranstaltung Ecochallenge teilgenommen, ein Wettbewerb bei dem Punkte für nachhaltiges Verhalten gesammelt werden.

Im Vergleich der deutschen und US-amerikanischen Sichtweisen mit den Studierenden der UofSC und der HTWK Leipzig offenbarten sich dann am 18. Mai 2022 in der Diskussionsrunde einige Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Während Deutschland seinen kleinen Beitrag zum Klimawandel als Ausrede für Untätigkeit bemüht, verweisen die USA gerne auf China – ohne deren Mitwirkung die USA nichts erreichen würden. Prof. Jens Schneider ergänzte, dass in China gerne auf die historische Verantwortung Europas und der USA für die bisher emittierten Klimagase verwiesen und die Verantwortung zurückgeschoben wird. „Mit dieser Ausredenmentalität wird die Klimakatastrophe jedoch nicht verhindert werden“, betont Schneider im Laufe der Diskussionsrunde.

Im Anschluss warteten noch weitere Vorträge im Rahmen der 3. Public Climate School auf die Gäste. Von der HTWK aus begleitete Prof. Jens Schneider die Studierender mit den Fahrrädern von Nextbike zur Universität Leipzig in die Leipziger City. Die Public Climate School bildete den Abschluss der Nachhaltigkeits-Tour durch Leipzig.

„Der fachliche Austausch zu Nachhaltigkeit und Klimawandel mit Lara Ducate und ihren Studierenden musste durch die Pandemie leider pausieren. Ich freue mich umso mehr, dass wir dieses Jahr den regelmäßigen Besuch aus South Carolina wieder aufnehmen konnten. Die kulturellen und fachübergreifenden Sichtweisen sind eine Bereicherung für alle Beteiligten und letztlich auch ein Baustein zur Internationalisierung an der HTWK Leipzig,” sagt Prof. Stephan Schönfelder. Wenn es die Pandemie zulässt, soll es auch nächstes Jahr wieder einen Besuch geben.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5052 Tue, 14 Jun 2022 09:50:52 +0200 22. HTWK-Radtour: Endlich wieder auf großer Fahrt! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5052/ Vom 6.-14. August durchs Erzgebirge bis nach nach PragNach zwei Jahren mit kleineren, eintägigen Touren führt die diesjährige Route vom 6.-14. August durch das Erzgebirge, vorbei an den tschechischen Städten Karlsbad und Pilsen, in die Hauptstadt Prag. Wir bewegen uns dabei zwischen Sport und Geselligkeit, Natur und Unternehmensbesuchen, Kunst und Kultur, lernen Land und Leute kennen.
Die 50 bis 80 Kilometer, die täglich geradelt werden, sind dank Begleitfahrzeug, welches das Gepäck transportiert, auch für untrainierte Beine gut zu schaffen.

Details

Wann? Vom 6. bis 14. August 2022 fahren wir nach Prag und wieder zurück.

Preis? Die Teilnahmegebühr beträgt für Studierende 120 Euro (Alumni 190 Euro) und enthält die Übernachtungen auf Zeltplätzen, Verpflegung, das Begleitfahrzeug sowie die Rückreise nach Leipzig am 14. August.

Anmeldungen nehmen wir über https://linktr.ee/htwk4radtour ↗ entgegen.


Weitere Informationen gibt es …

]]>
FW > FakultaetFW_STUDIUMFW_ALUMNIHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5046 Mon, 13 Jun 2022 10:16:00 +0200 Info zu 9-Euro-Ticket und Rückmeldung zum Wintersemester 2022/23 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5046/ Update: Personenbezogene Erstattung erfolgt direkt über die HTWK LeipzigDie pauschale Semesterticketbeitragsreduktion für die Studierenden des Wintersemesters ist aus rechtlichen Gründen nicht umsetzbar. Darüber informierte das Studentenwerk Leipzig am 10. Juni 2022.

Daher wird nun die aufwändigere Variante einer personenbezogenen Erstattung an die beitragspflichtigen Studierenden des SS 2022 umgesetzt – direkt über die HTWK Leipzig.

Studierende, die im Sommersemester 2022 den vollen Semesterticketbeitrag (im Semesterbeitrag enthalten) gezahlt haben, erhalten eine anteilige Gutschrift bzw. Erstattung des gezahlten Semesterticketbeitrags in Höhe von 50,50 Euro.

  • Für Studierende, die im Sommersemester 2022 den vollen Semesterticketbeitrag bezahlt haben, wird diese Gutschrift bei der Rückmeldung zum WS 2022/23 mit dem regulär laut Beitragsordnung für das Wintersemester zuzahlenden Semesterticketbeitrag verrechnet. Der zu zahlende Beitrag wird Ihnen demnächst im QIS angezeigt.
  • Studierende, die im Sommersemester 2022 den vollen Semesterticketbeitrag gezahlt haben und sich nicht wieder für das Wintersemester 2022/23 zurückmelden, können nach Ablauf der Rückmeldefristen für das Wintersemester eine entsprechende anteilige Erstattung des Semesterticketbeitrags in Höhe von 50,50 Eurobeantragen. Das Antragsverfahren wird zurzeit noch ausgestaltet.
  • Studierende, die im Sommersemester 2022nicht den vollen Semesterticketbeitrag gezahlt haben (z. B. weil Sie eine Erstattung des Semesterticketbeitrags wegen Schwerbehinderung oder Auslandsaufenthalts erhalten haben), haben entsprechend auch keinen Anspruch auf Gutschrift bzw. Erstattung und überweisen bei der Rückmeldung für das Wintersemester 2022/23 den vollen regulären Semesterbeitrag.

Das Dezernat Studienangelegenheiten bittet weiterhin um etwas Geduld. Eine Rundmail an alle Studierenden erfolgt, sobald die Rückmeldung möglich ist.

Weitere Informationen auf den Seiten des Studentenwerks Leipzig

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5045 Fri, 10 Jun 2022 10:30:07 +0200 22. Fachtagung „Energie Umwelt Zukunft“ am 16. Juni 2022 in Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5045/ Fachtagung zu Zukunftsthemen der Energiewirtschaft: Die HTWK-Professoren Robert Huhn und Faouzi Derbel leiten die Fachforen Gas und StromDie Energiedienstleister MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH und envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) laden zur Fachtagung „Energie Umwelt Zukunft“ am 16. Juni 2022 ins Congress Center Leipzig (CCL) ein. Inhalt der Fachtagung sind aktuelle Zukunftsthemen der Energiewirtschaft. Im Eröffnungsforum ab 9 Uhr sprechen Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Freistaat Sachsen, zur „Zukunftsorientierten Energiepolitik im Kontext von Klimawandel und geopolitischen Veränderungen“ sowie Dr. Jörg Wallner vom „2b AHEAD ThinkTank“ zur Lebenswelt 2030. 

HTWK-Professoren leiten Fachforen Gas und Strom

Im zweiten Teil bietet die Fachtagung wieder fachspezifische Erdgas- und Stromthemen an. Alle Tagungsteilnehmenden können je nach Interesse Vorträge in beiden Fachforen anhören. Das Fachforum Gas unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Michael Kubessa und Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn (HTWK Leipzig) beschäftigt sich in diesem Jahr insbesondere mit dem Einsatz von regenerativen Gasen wie Biomethan und Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Das Fachforum Strom unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel (HTWK Leipzig) behandelt beispielsweise Themen wie flexible und intelligente Netze, Innovationen in der Wärmepumpentechnik und Prozesse rund um Ladeinfrastruktur sowie Energiemanagement im Haus.   

Tagungsprogramm und Anmeldung

Das komplette Tagungsprogramm und das Anmeldeformular gibt es unter www.energiefachtagung.com. Fachbeiträge können nach der Tagung kostenlos heruntergeladen werden. Die Fachausstellung zu modernen Energieanwendungen flankiert das Vortragsprogramm. Für Mitglieder der Gasgemeinschaft Mitteldeutschland e.V. (ggm) und der Energiegemeinschaft Mitteldeutschland e.V. (egm) sowie alle HTWK-Angehörigen ist die Teilnahme kostenfrei, ebenso für Studierende, Sponsoren und Partner. Für weitere Gäste beträgt die Teilnahmegebühr 49 Euro. 

Neben MITGAS und MITNETZ GAS, enviaM und MITNETZ STROM sind die HTWK Leipzig, Bosch und Buderus Veranstalter der Fachtagung. Die Zielgruppe sind Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Planerinnen und Planer, Mitarbeitende von Wohnungswirtschaften, kommunale Energieexpertinnen und -experten, Installateurinnen und Installateure sowie Energiedienstleister, die verschiedene Energieformen und -techniken praktisch anwenden. 

Pressekontakt
Cornelia Sommerfeld
Pressesprecherin MITGAS/enviaM
0345 216 2075
cornelia.sommerfeld (at) mitgas.de

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-5005 Thu, 02 Jun 2022 14:27:00 +0200 Karrierewege nach der Promotion https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5005/ Vier PortraitsViele Wege führen zu einer Promotion an der HTWK Leipzig. Auch danach geht es vielfältig weiter, wie die Portraits dieser vier Promovierten zeigen.

 

Dr. Nele Drünert – Die Psychologin

„Die Digitalisierung soll Menschen helfen. Sie stehen im Mittelpunkt, nicht die Technik selbst“, davon ist Dr. Nele Drünert überzeugt. Die Psychologin unter­suchte in ihrer Promotion in Kooperation mit BMW Leipzig, ob und wie technische Gadgets wie Smart­watches Arbeitende bei der Montage von Autos unter­stützen können. Ihre Faszination für die Interaktion zwischen Mensch und Technik entdeckte die ge­bürtige Chemnitzerin während des Studiums in Jena. Das Thema führte die Psychologin schließlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin an die HTWK Leipzig.

„Promovieren war nicht mein ursprüngliches Ziel. Doch die Arbeit in der Forschungsgruppe ‚Soziales und Gesundheit‘ war so spannend – dann wollte ich auch den Doktortitel“, erinnert sie sich. Während und nach der Promotion sammelte Drünert in kleineren Leipziger IT-Firmen erste Erfahrungen als Beraterin und wechselte kürzlich zu Schwarz Produktion, die Lebensmittel für Lidl und Kaufland herstellen. So kann sie nun in einem Großunternehmen die Digita­lisierung mitgestalten. Immer mit der Haltung: Was bringt es den Menschen? Nach Feierabend paddeln die frisch Verheiratete und ihr Mann auf dem Karl-Heine-Kanal, spielen mit den beiden Katzen oder retten die Welt in Pen-and-Paper-Rollenspielen.

Dr. Mirco Fuchs – Der Elektrotechnik-Ingenieur

Dr. Mirco Fuchs entwickelt mithilfe künstlicher Intelligenz Algorithmen, die Vitalparameter wie Herzschlag oder Blutdruck aus Kamerabildern ableiten können. Der 40-Jährige hat an der HTWK Leipzig Elektrotechnik studiert und als Doktorand und Postdoc geforscht, bevor er im April 2021 Vertretungsprofessor für Computer Vision und Maschinelles Lernen an der Hochschule wurde.

„Früher habe ich mir nie vorstellen können zu unterrichten. Ich bin eher ein stiller Beobachter“, so Fuchs. Mittlerweile gefällt es ihm sehr. Die Forschung, und damit das Laboratory for Biosignal Processing, darf bei Fuchs jedoch nicht zu kurz kommen. In der Forschungsgruppe, die er 2010 mitbegründete und bis heute leitet, erforschen zwölf Mitarbeitende und Promovierende, wie Informationen aus Bild- und Videodaten extrahiert werden können. Dafür gibt es viele Einsatzbereiche, sei es in der Medizin zum kabellosen Erfassen des Herzschlags oder im Sport beim digitalen Auswerten von Trainingstechniken. Forschung und Lehre nehmen Fuchs momentan zeitlich voll ein; freie Momente genießt der gebürtige Leipziger zu Hause mit seiner Familie.

Dr. Marina Block – Die Architektin

„Ich mag Plattenbauten“, gesteht Dr. Marina Block, als sie den Blick über ein fünfgeschössiges Wohnhaus in Leipzig-Lößnig schweifen lässt. Dieses Gebäude ist der Grund, warum Block 2018 aus dem süditalieni­schen Neapel nach Leipzig zog. Für ihre Doktorarbeit erforschte die Architektin dieses Haus der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft und zeigte auf, wie die digitale Bauplanungsmethode BIM nicht nur im Neu­bau, sondern auch im Plattenbau sinnvoll angewendet werden kann.

„Leipzig ist wie Urlaub für meine Seele im Vergleich zum lauten und chaotischen Neapel“, so die 33-Jährige über ihre neue Heimat. Derzeit schreibt sie hier gemeinsam mit ihrer Betreuerin an der HTWK Leipzig, Prof. Monica Rossi-Schwarzenbeck, ein Buch über BIM im Bestand. Einen Ausgleich findet Block in der klassischen Musik – sie spielt Klavier, Klarinette und singt – und im Sport: Oft praktiziert sie in den Morgen­stunden Tai-Chi und Qigong im Park. „Die östliche Philosophie stellt neben dem Denken auch das Handeln in den Vordergrund.“ Das ist es auch, was Block an der HTWK Leipzig schätzt: „Hier forschen wir für die prakti­sche Umsetzung.“

Prof. Dr. Björn Höhlig – Der Nachhaltigkeitsprof

Bereits als Grundschüler hatte Björn Höhlig ein Vorbild aus seiner Wernesgrüner Heimat: Johann Andreas Schubert, den Erbauer der Göltzschtalbrücke. „Insge­heim wollte ich wie Schubert Bauingenieur-Professor werden“, erinnert sich Höhlig. Der 35-Jährige hat sein Ziel Anfang 2021 als Professor an der HTWK Leipzig erreicht. Nach dem Abitur entschied sich Höhlig für ein Bauingenieurstudium an der HTWK Leipzig und arbeitete nebenbei weiter für eine Baufirma im Vogtland, die ihn nach dem Abschluss übernahm. Doch schnell merkte Höhlig, dass das Kleinstadtleben ihn nicht mehr reizte, und kehrte vier Monate später wieder zurück, um an der HTWK Leipzig in Koopera­tion mit der TU Dresden zu promovieren.

In seiner Doktorarbeit beschrieb er, wie Radiowellen Beton schneller erhärten lassen. Nach der Promotion zog es ihn an die Universität Kapstadt. Ein Jahr lang forschte und lehrte er dort, bis ihm die kulturellen Unterschie­de zu groß wurden. So kam er zurück nach Leipzig, um Erfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln: Bei der Deutschen Bahn war er vier Jahre lang als Bauwerks­prüfer in der ganzen Republik unterwegs, um tragende Pfeiler persönlich zu bewerten. Als an der Hochschule eine Professur für Nachhaltiges Bauen und Bauen im Bestand ausgeschrieben wurde, bewarb er sich – mit Erfolg. Nachhaltig sei beim Bauen neben dem Ziel, immer weniger Energie zu verbrauchen, vor allem das Recyceln von Baumaterialien. „Erneuerbare Energie haben wir theoretisch unendlich, doch natürliche Res­sourcen für Baustoffe sind irgendwann verbraucht.“

Tag der Nachwuchsforschung

Selber Lust aufs Promovieren? Dann informieren Sie sich beim Tag der Nachwuchsforschung am 8. Juni in der HTWK Leipzig!

Diese Texte erschienen zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2022 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

 

Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

]]>
IFB > AllgemeinBIM > AllgemeinFEIT > StartseiteGRADZ > StartseiteFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > international > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinHTWK > Kooperieren > Alumni-Portraits
news-4998 Thu, 02 Jun 2022 11:06:00 +0200 Es wird wieder geflimmert! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4998/ Nach über zwei Jahren Pause ist es soweit: Die „Flimmersession“ – das Hörsaalkino von Studierenden für Studierende – geht in die nächste Runde!Unsere Referentin für Kultur, Juliane Prautzsch, hat sich dafür eingesetzt, dass das Kino im Hörsaal wieder stattfinden kann. Insgesamt werden in diesem Sommersemester vier Blockbuster aus ganz unterschiedlichen Genres gezeigt.

Los geht’s am 21.06.2022 mit dem spannenden Krimi-Drama „House of Gucci“. Basierend auf wahren Ereignissen erzählt der fesselnde Thriller die Geschichte des glamourösen Modeimperiums Gucci. Dunkle Geheimnisse, perfide Intrigen und ein kaltblütiger Mord – die Familie Gucci schreckt vor nichts zurück.

Am 05.07.2022 geht’s ab in die Zukunft: Mit dem Film „Dune“ kommt Science-Fiction vom Feinsten in das Hörsaalkino. Der junge Paul Atreides kämpft auf dem gefährlichsten Planeten des Universums um die Zukunft seines Volkes und gegen den Herrscher des galaktischen Imperiums.

Einen Tag später, am 06.07.2022, wird die Flimmerstunde musikalisch. Die Realverfilmung des Disney-Klassikers „Aladdin“ erzählt die Geschichte des charmanten Straßenjungen Aladdin und der selbstbewussten Prinzessin Jasmin. Will Smith als Geist aus der Wunderlampe macht das Fantasy-Musical zu einem besonderen Spaß. Diese Flimmersession wird zusammen mit dem Referat Soziales organisiert. Hierzu sind besonders Studierende mit Kind(ern) eingeladen! Für Kinder ist der Eintritt heute frei!

Am 19.07.2022 steht die Tragikomödie „Jojo Rabbit“ auf dem Programm. Als der begeisterte Hitlerjunge Jojo entdeckt, dass seine Mutter in ihrem Haus ein jüdisches Mädchen versteckt, muss er sich erst mal mit seinem imaginären Freund beraten. Und der ist doch etwas außergewöhnlich, denn Jojos eingebildeter bester Freund erscheint in der Gestalt von Hitler persönlich.

Der Eintritt kostet 2 €.

Die aktuellen Infos zur Flimmersession findet Ihr auch immer auf Instagram.

 

]]>
StuRa - AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5025 Thu, 02 Jun 2022 10:39:13 +0200 Sächsischer Landtag beschließt Änderungen des Hochschulfreiheitsgesetzes https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5025/ Wissenschaftsminister Gemkow: Gesetzgeber reagiert damit auf veränderte Rahmenbedingungen durch die PandemieDer Sächsische Landtag hat wesentliche Änderungen im Sächsischen Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) beschlossen. Damit gibt es nun etwa für künftige Ausnahmesituationen, vergleichbar mit der Corona-Pandemie, klare gesetzliche Vorgaben für verschiedene Bereiche im Handlungsfeld der Hochschulen im Freistaat Sachsen.

Das Gesetz wurde in drei Punkten angepasst:

  • Die Möglichkeit Prüfungen auch digital durchzuführen, etwa per Video-Chat, wurde gesetzlich verankert. Dabei wurden insbesondere auch Maßgaben zum Datenschutz eingearbeitet um die Rechtssicherheit zu gewährleisten.
     
  • Eine Notfallklausel zur Verlängerung der Regelstudienzeit durch Verordnung des Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus wurde eingefügt, was es bei längerer Einstellung der Präsenzlehre ermöglicht, schnell zu handeln und drohende Studienabbrüche zu vermeiden.
     
  • Die zulässige Befristungsdauer für Juniorprofessuren und verbeamtete Akademische Assistentinnen und Assistenten wurde erhöht. Damit kann verhindert werden, dass die Arbeitsverhältnisse von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern zu früh enden, wenn sich Projekte pandemiebedingt verzögern.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow begrüßt die beschlossenen Änderungen: „Während der vergangenen Jahre haben die Hochschulen in enger Abstimmung mit dem Wissenschaftsministerium Lösungen gefunden, trotz der zeitweisen, pandemiebedingten Einstellung der Präsenzlehre, den Studienbetrieb im Sinne der Lehrenden und Studierenden fortzusetzen. Auch wenn das insgesamt gut funktioniert hat, muss das Hochschulfreiheitsgesetz aber den Rahmen und Orientierung für die Ausgestaltung von Maßnahmen an den Hochschulen auch in Krisensituationen bieten. Mit den jetzt beschlossenen Änderungen wird genau das gewährleistet. Ich danke den Koalitionsfraktionen, die diese Änderungen erarbeitet und auf den Weg gebracht haben.“

(Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, 01.06.2022)

Diese Meldung im Medienservice der Sächsischen Landesregierung ansehen

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5020 Wed, 01 Jun 2022 12:24:00 +0200 Dr.in Nataša Živić als Professorin an die Fakultät Digitale Transformation berufen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5020/ Die habilitierte Elektrotechnikerin tritt zum 1. Juni die Professur für „Informations- und Codierungstheorie sowie Echtzeitbildverarbeitung“ anDr.in Živić studierte Elektrotechnik an der Universität Belgrad. Ihre Promotion zu „Joint Channel Coding and Cryptography“ reichte sie 2007 im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik an der Universität Siegen ein. Fünf Jahre später folgte ihre Habilitation zum Thema „Soft Input Verification“, woraufhin sie eine Lehrbefugnis für das Gebiet Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik erhielt. Dr.in Živić arbeitete viele Jahre u.a. als Akademische (Ober-)Rätin an der Universität Siegen. Von 2007 bis 2020 war sie zudem als Geschäftsführerin und Entwicklungsleiterin bei der Secunta GmbH tätig und zuletzt seit 2018 als Projekt-Ingenieurin bei der Carmeq GmbH bzw. Cariad, einem Unternehmen der Volkswagen-Gruppe.

Dr.in Živić hat acht Lehrbücher auf dem Gebiet der Codierung und Verschlüsselung veröffentlicht, zudem zahlreiche Publikationen in angesehenen Zeitschriften sowie Konferenzbeiträge und Tutorials.

Prof. Dr. Ulf Schemmert, Dekan der Fakultät Digitale Transformation:

„Mit Dr.in Živić gewinnt die Fakultät Digitale Transformation und die HTWK Leipzig eine renommierte Ingenieurin auf dem Gebiet der Informations- und Codierungstheorie. Mit ihrem wissenschaftlichen Hintergrund, der Lehrerfahrung und ihrer Erfahrung in Industrieprojekten ist sie hervorragend geeignet die Stelle auszufüllen. Zudem bringt sie zahlreiche internationale Kontakte zu Hochschulen in den USA, Südkorea, China, Argentinien und Serbien mit. Ich freue mich sehr, dass wir mit Dr.in Živić eine engagierte Persönlichkeit gewinnen konnten, die ein großes Potential für die weitere Entwicklung der Fakultät verspricht.“

]]>
FDIT > StartseiteHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5017 Tue, 31 May 2022 16:52:47 +0200 HTWK-Förderverein mit neuem 1. Vorsitzenden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5017/ Prof. Lutz Engisch ins Amt gewähltNeuer erster Vorsitzender des Vereins ist Lutz Engisch, Professor für das Berufungsgebiet Werkstoffe an der Fakultät Informatik und Medien.
Er löst Prof. Markus Krabbes ab, der seit dem 1. April 2022 Rektor der Hochschule Merseburg ist. Er hatte mehr als drei Jahre lang das Amt als Vorsitzender des Fördervereins inne.

„Ich freue mich auf diese neue Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen. Der Verein leistet sehr wichtige Arbeit für unsere Hochschule – er unterstützt besonders begabte Studierende, trägt zur Vernetzung mit unseren Alumni und Alumnae bei und vieles mehr. Ich freue mich, diese Arbeit durch mein neues Amt noch mehr als bisher zu unterstützten“, betont Prof. Lutz Engisch.

Zur Homepage des Fördervereins der HTWK Leipzig

]]>
MNZ_StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5013 Tue, 31 May 2022 14:16:00 +0200 Info zum 9-Euro-Ticket und zur Rückmeldung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5013/ Die HTWK-Card bzw. das Semesterticket ist dem 9-Euro-Ticket von Juni bis August gleichgestellt. Studierende müssen also kein separates 9-Euro-Ticket kaufen!Semesterticket gilt als 9-Euro-Ticket

Die HTWK-Card bzw. das Semesterticket ist dem 9-Euro-Ticket von Juni bis August gleichgestellt. Studierende müssen also kein separates 9-Euro-Ticket kaufen!

Die HTWK-Card gilt bundesweit im gesamten Zeitraum als Fahrschein in den Verkehrsmitteln des ÖPNV (RB, RE, U-Bahn, S-Bahn, Bus, Tram etc.). Die Fahrscheinkontrolle erfolgt über Sichtprüfung in Kombination mit einem amtlichen Lichtbildausweis. Bitte prüfen Sie daher, ob Ihre HTWK-Card für das Sommersemester 2022 validiert ist und ob alle Angaben gut erkennbar sind.

Die Fahrradmitnahme-Regelung für Studierende gilt weiterhin nur in den vertraglich vereinbarten Tarifzonen (MDV-Gebiet).

Rückmeldung

Aufgrund der weiterhin ausstehenden Gesetzesvorlagen zur Verrechnung des 9-Euro-Tickets mit dem Semesterbeitrag werden Studierende gebeten, zunächst von der Zahlung des Semesterbeitrags für das Wintersemester 2022/23 abzusehen.

Sobald der HTWK Leipzig die Gesetzesgrundlage vorliegt, werden Studierende zeitnah über die weiteren Schritte bzgl. der Rückmeldung informiert.

Kontakt: studierendensekretariat (at) htwk-leipzig.de

English

Semester ticket applies as 9-Euro-ticket

The HTWK-Card or semester ticket is equated with the 9-Euro-ticket from June to August.  Therefore, students do not need to buy a separate 9-Euro-ticket!

The HTWK-Card is valid nationwide for the 3-month period as a ticket on all means of public transport (RB, RE, U-Bahn, S-Bahn, bus, tram, etc.). Tickets are checked visually in combination with an official photo ID. Students are asked to check whether their HTWK-Card is valid for the summer semester 2022 and whether all details are clearly visible.

The bicycle transport for students applies only in the contractually agreed tariff zones (MDV area).

Re-registration

Students should continue to refrain from paying the semester fee for the winter semester 2022/23 due to the pending draft legislation on the 9-Euro-ticket.

HTWK Leipzig will inform all students about the further steps regarding the re-registration as soon as the legal basis is provided.

Contact: studierendensekretariat (at) htwk-leipzig.de

 

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-5009 Tue, 31 May 2022 10:45:00 +0200 Verdichtung von Böden mittels unrunder Walzen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5009/ Doktorandin Rosa Elena Ocaña Atencio im Portrait von „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“Böden sind vielseitig. Damit diese als Baugrund große Lasten wie Gebäude, Brücken oder Straßen sicher tragen können, müssen sie fest und stabil sein. Locker gelagerte Böden müssen deshalb verdichtet werden. Mit dem Prozess der Bodenverdichtung befasst sich Rosa Elena Ocaña Atencio (31), die seit 2016 in der G² Gruppe Geotechnik der HTWK Leipzig arbeitet. In ihrer Promotion untersucht sie Mechanismen der Bodenverdichtung mittels unrunder Walzen. Das sogenannte Rolling Dynamic Compaction-System funktioniert wie eine rollende Walze.

Während ihrer Promotion arbeitet sie eng zusammen mit Elektrotechnikern und Maschinenbauern.

Das Video ansehen bei YouTube.

In der Videoreihe „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen sich Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor.

]]>
GRADZ > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4999 Wed, 25 May 2022 13:13:18 +0200 Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4999/ Nachhaltigkeit und Recycling in der Druck- und Verpackungsindustrie waren die großen Themen auf der InnoPrint Leipzig 2022 am 21. Mai an der HTWKNach zweieinhalb Jahren coronabedingter Pause fand die diesjährige innoPrint-Veranstaltung im Mai statt im Herbst sowie in Präsenz statt. Das Thema könnte wichtiger und aktueller nicht sein: Vorträge und Podiumsdiskussion kreisten um die ökologisch nachhaltige Gestaltung von Verpackungen - insbesondere von bedruckten Verpackungen - und um deren effizientes Recycling.

Julia Rohmann, Referentin für Umweltschutz und Arbeitssicherheit beim Bundesverband Druck und Medien, betrachteet in ihrem Vortrag die Druckindustrie unter dem Aspekt der Kreislaufwirtschaft. Die lineare Abfallwirtschaft hat aus Rohmanns Sicht ausgedient: Starke Vermüllung, Ressourcenabhängigkeit und der Anteil der Rohstoff- und Ressourcengewinnung an den CO2-Emissionen von 45% zwingen zum Umdenken.

Immo Sander, Absolvent des Studiengangs Verpackungstechnik und heute Leiter der Verpackungsentwicklung bei Werner & Mertz richtete den Blick auf Kunststoffverpackungen, wie sie beispielsweise unter der Marke Frosch bekannt sind. Grundgedanke bei Werner & Mertz ist das sog. Cradle-to-Cradle-Prinzip – also konsequente Kreislaufwirtschaft. Ziel des Unternehmens ist, bis zum Jahr 2025 sämtliche Verpackungen aus 100 % Recyclaten zu produzieren.

Lisa Jansen, Studentin im Masterstudiengang Druck- und Verpackungstechnik, stellte die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit vor, die sich mit dem Einfluss des Drucks auf die Recyclingfähigkeit von Papier befasste und Professor Lutz Engisch berichtete schließlich aus der Forschungsarbeit zur Recyclingfähigkeit von Biokunststoffen des Doktoranden Kilian Menzel.

In der Podiumsdiskussion stellten sich Julia Rohmann, Immo Sander sowie Professor Eugen Herzau, Lehrgebiet Verpackungstechnologie an der HTWK Leipzig, und Helmut Schmitz, DSD Duales System Deutschland, den Fragen des Publikums zu Verpackung, Nachhaltigkeit und Ressourcen.

Die Veranstaltung innoPrint Leipzig ist ein Treffpunkt für Praktiker aus der Industrie, Forscherinnen und Studierende, die jährlich zu einem bestimmten Schwerpunkt aktuelle Trends in der Branche sowie das Neuste aus Forschung und Technik zu diskutieren. Gemeinsame Veranstalter sind neben der HTWK Leipzig, das Institute for Printing, Processing and packaging Leipzig (iP3 Leipzig), der Verband Druck und Medien Mitteldeutschland e. V. (vdm Mitteldeutschland) sowie das Sächsisches Institut für die Druckindustrie GmbH (SID).

 

Mehr Informationen

Ausführlicher Bericht zur innoPrint 2022

Webseite des iP3

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4857 Tue, 24 May 2022 17:00:00 +0200 Dissertationspreis 2022 der Stiftung HTWK https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4857/ Bis zum 1. Juli 2022 können sich Nachwuchsforschende mit einer an der HTWK abgeschlossenen Promotion für den mit 3.000 Euro dotierten Preis bewerben

Bereits zum neunten Mal wird an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig der jährliche Dissertationspreis der Stiftung HTWK für eine herausragende Dissertation ausgelobt. 

Die Ausschreibung richtet sich an Forscherinnen und Forscher mit einer exzellenten Dissertation in Betreuung einer Professorin oder eines Professors an der Hoch-schule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, die im Jahr 2021 erfolgreich verteidigt wurde. Promovendinnen und Promovenden können sich auf Vorschlag der Betreuerin oder des Betreuers ihrer Arbeit bewerben.

Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Der Preis ist nicht teilbar.

Die eingereichte Arbeit sollte bereits in deutscher oder englischer Sprache zur Veröffentlichung angenommen worden sein. Bewerbungen sind zu richten an dissertationspreis (at) htwk-leipzig.de.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:

  •   Ein Exposé inklusive einer Darstellung der Bedeutung und Anwendbarkeit der wissenschaftlichen Arbeit für die Praxis;
  •   eine Kopie der Promotionsurkunde bzw. offizieller Nachweis über das Ergebnis der Promotionsverteidigung;
  •   ein Empfehlungsschreiben der vorschlagenden Professorin bzw. des vorschlagenden Professors der HTWK mit Würdigung der Vergabekriterien des Dissertationspreises;
  •   ein Exemplar der Dissertation in elektronischer Form;
  •   eine Liste der Publikationen, die aus der Dissertation hervorgegangen sind;
  •   ein Lebenslauf;
  •   eine Liste bisheriger Förderungen oder Preise.

Die Unterlagen sind in separaten PDF-Dokumenten in der vorgegebenen Gliederung einzureichen.

Die Auswahlkriterien sind in den „Bestimmungen über die Vergabe des Disserta-tionspreises der Stiftung HTWK“ aufgeführt. Es wird ein Abschlussprädikat von mindestens magna cum laude für die Dissertation vorausgesetzt.

Bewerbungsfrist: 1. Juli 2022.

Die Jury besteht aus einem Mitglied des Rektorats sowie einem weiteren Mitglied der Professorenschaft der HTWK Leipzig sowie zwei Gremienmitgliedern der Stiftung HTWK. Die Jury trifft die Entscheidung einstimmig. Die Einreichung der Bewerbung begründet keinen Anspruch auf den ausgeschriebenen Preis.

]]>
FW > FakultaetGRADZ > StartseiteMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4993 Mon, 23 May 2022 12:45:10 +0200 Nach dem HIT ist vor der Bewerbung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4993/ Das war der digitale Hochschulinformationstag 2022Am 7. Mai öffnete die HTWK Leipzig wieder ihre virtuellen Türen zum Hochschulinformationstag. Rund 600 Studieninteressierte nahmen daran teil und schnupperten in die verschiedenen Veranstaltungen des vielfältigen Online-Programms. Neben zuvor aufgezeichneten Angeboten wie z. B. Erklärvideos und einem virtuellen Bibliotheksrundgang gab es auch zahlreiche Live-Veranstaltungen: In den Videomeetings konnten sich Interessierte und ihre Angehörigen mit Dozierenden, Hochschulmitarbeitenden und Studierenden austauschen, die ihre jeweiligen Fachgebiete präsentierten und Fragen beantworteten.

So stellte Matthias Grunwald, Professor für Städtebau und städtebaulichen Entwurf, den Bachelorstudiengang Architektur vor und ging detailliert auf Studienablauf, Praktika und die einzureichende Bewerbungsmappe ein.
Michael Sanne, Ingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter präsentierte die sogenannte „Exohand“ seiner HTWK-Ausgründung Recovics. Dabei handelt es sich um eine Prothese, die ein unterstützendes Hand- und Fingertraining von Zuhause aus ermöglicht. Vor den sechzehn interessierten Teilnehmenden demonstrierte er das Therapieprogramm mit dem Gerät. Alle Teilnehmenden im Zoom-Meeting konnten sich außerdem an einer Umfrage zur Wahrnehmung des Studiengangs Maschinenbau beteiligen, die anschließend gemeinsam ausgewertet wurde. Das Fazit: „Es ist gut, dass man von Maschinenbau nicht nur die Vorstellung hat, es ginge lediglich um große Maschinen. Es ist eben ein viel breiter aufgestelltes Tätigkeitsfeld und beschäftigt sich so zum Beispiel auch mit Medizintechnik.“ Sanne, der selbst erst eine Ausbildung absolvierte und dann ein Hochschulstudium anschloss wies die Teilnehmenden außerdem darauf hin, dass es auch neben dem Abitur alternative Wege gibt, ein Studium zu beginnen.

Den Studiengang Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit stellte Eugen Herzau, Professor für Verpackungstechnik und Studiendekan, in einer Diskussionsrunde mit seinen Studierenden vor. Sie beantworteten interessierte Fragen und schilderten ihre eigenen Erfahrungen. Zwar seien die naturwissenschaftlichen Module in den ersten zwei Semestern nicht ganz einfach, jedoch trotzdem machbar. Alle Studierenden in der Runde waren sehr zufrieden mit ihrer Wahl. „Gerade das Praxissemester ist sehr abwechslungsreich. Ich berechne eben nicht nur die ganze Zeit Verpackungen, sondern habe auch viel mit Projektmanagement zu tun“, erzählte eine Studentin.

Neben Studierenden und Dozierenden berichteten auch Hochschulmitarbeitende anderer Bereiche aus ihrer Praxis. So stellten die Bibliothekarinnen der Hochschulbibliothek, Anika Geyer und Anne-Kathrin Thiele ihren Arbeitsalltag vor. Dabei betonten beide, dass es eigentlich keinen „typischen Alltag“ gibt. Vielmehr komme es immer auf das jeweilige Aufgabengebiet an und darauf, was gerade ansteht. Da es in der Hochschulbibliothek auch eine Auszubildende gibt, sind die beiden außerdem auch als Ausbilderinnen tätig.

Daneben gab es noch zahlreiche weitere Informationsveranstaltungen und Schnuppervorlesungen zu allen Studiengängen der Hochschule. Außerdem beantwortete Claudia Bothe, Mitarbeiterin Studienorientierung mit Schwerpunkt Schule, in einer Veranstaltung viele Fragen interessierter Eltern und Studienberaterin Anne Herrmann half in der Online-Empfangshalle bei der Orientierung. Ihr Gesamteindruck zum Hochschulinformationstag: „Wir danken allen Beteiligten der Hochschule für die Mitwirkung am digitalen Hochschulinformationstag unserer Hochschule am vergangenen Samstag! Im Gesamtpaket aller Informationsveranstaltungen für das kommende Semester war das das letzte große Informationsformat für die Bewerbungsphase zum Wintersemester. Das Portal ist seit 1. Mai geöffnet und die ersten Bewerbungen erreichen uns bereits. Für das nächste Jahr hoffen wir, den Studieninteressierten wieder einen bunten und lebendigen Campus vor Ort präsentieren zu können!“

Im Anschluss an den Hochschulinformationstag konnte man außerdem noch an der Langen Nacht der Computerspiele teilnehmen und den Tag entspannt ausklingen lassen. 

Informationen zur Bewerbung

Text: Helene Schlesier (studentische Hilfskraft in der Pressestelle)

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4987 Mon, 23 May 2022 10:19:42 +0200 Spiel, Satz und Sieg... HTWK Leipzig gewinnt sächsische Hochschulmeisterschaften im Volleyball https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4987/ Erfolg im Volleyball Mixed – zweites HTWK-Team auf Platz 4Am 20.Mai 2022 fand die sächsische Hochschulmeisterschaft im Volleyball Mixed in der HTWK-Sporthalle statt. Die HTWK Leipzig und die Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen e.V. hatten eingeladen. Bei diesem Wettkampf treten in einem Team drei Damen und drei Herren gemeinsam an.
Nach rund sieben Stunden spannender Spiele hieß es im Finale TU Bergakademie Freiberg gegen die Mannschaft „HTWK Leipzig 1“.
Und: Diesmal ging der Titel an die HTWK Leipzig! Die zweite HTWK-Mannschaft belegte Platz 4.

Wir gratulieren allen erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern!

Gesamtergebnis

1.    Platz: HTWK Leipzig 1
2.    Platz: TU Bergakademie Freiberg
3.    Platz: TU Chemnitz
4.    Platz: HTWK Leipzig 2
5.    Platz: HTW Dresden
6.    Platz: BA Glauchau
7.    Platz: HS Mittweida

Foto: Immo Wachenschwanz

 

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4983 Thu, 19 May 2022 20:16:52 +0200 Info zum Semesterbeitrag https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4983/ Studierende sollten noch keinen Semesterbeitrag überweisen und noch kein 9-Euro-Ticket erwerbenAufgrund der noch ausstehenden Gesetzesvorlagen zum 9-Euro-Ticket werden Studierende gebeten, zunächst von der Zahlung des Semesterbeitrags für das Wintersemester 2022/23 sowie dem Kauf des 9-Euro-Tickets über die Verkehrsbetriebe abzusehen. Sobald der HTWK Leipzig die Gesetzesgrundlage vorliegt (voraussichtlich in der in der Woche ab 30. Mai 2022), werden Studierende zeitnah über die weiteren Schritte bzgl. der Rückmeldung informiert.

Kontakt: studierendensekretariat (at) htwk-leipzig.de

English

Dear students, for the moment, please refrain from paying the semester fee for the winter semester 2022/23 as well as from purchasing the 9 Euro Ticket via the public transport company due to the pending draft legislation on the 9 Euro Ticket. We will inform you about the further steps regarding the re-registration as soon as the HTWK Leipzig has been informed about the legal basis. We hope to have the information available in approx. two weeks. In the meantime, we ask for your understanding.

Contact: studierendensekretariat (at) htwk-leipzig.de

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4960 Thu, 19 May 2022 14:18:00 +0200 Forschungsmagazin Einblicke 2022 frisch gedruckt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4960/ Die neue Ausgabe der Einblicke ist da: in Ihrem Briefkasten und in den Auslagen der HTWK Leipzig

Das Forschungsmagazin Einblicke erscheint in diesem Jahr zum zehnten Mal. Seit nunmehr einer Dekade zeigen wir anschaulich, woran unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten und welche Relevanz anwendungsnahe Forschung für die Gesellschaft hat. Forschungskommunikation wie diese spielt eine immer wichtigere Rolle: Entscheidungen der Politik basierten während der Pandemie in einem Maße wie selten zuvor auf Forschungsergebnissen; die Zahl der wirr interpretierten oder verzerrt dargestellten Studien in sozialen Medien nahm zu. Umso wichtiger ist es, dass Forschungseinrichtungen selbst allgemeinverständlich kommunizieren, woran sie arbeiten und welche Erkenntnisse sie gewonnen haben.

Nachhaltig Bauen

In der neuen Einblicke-Ausgabe richten wir den Fokus auf das Thema nachhaltiges Bauen und zeigen, an welchen Lösungen für mehr Nachhaltigkeit unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten. Die Baubranche gehört weltweit zu den Sektoren, die die Umwelt am meisten belasten. Deshalb haben hier schon kleine Verbesserungen große Auswirkungen auf den ökologischen Fußabdruck des Menschen. Carbonbeton statt Stahlbeton, Solarkraft in Häuserwänden und überflutete Auen statt begradigter Flüsse – Ideen gibt es viele. Wir stellen sie vor.

Interviews, Fotoreportage und neue Rubriken

Nicht nur unser Magazin feiert einen runden Geburtstag, auch die HTWK Leipzig freut sich in diesem Jahr über ein Jubiläum. Wir gratulieren zum 30. Jahrestag der Gründung und bringen aus diesem Anlass drei ehemalige und den aktuellen Prorektor für Forschung an einen Tisch, um gemeinsam über Vergangenes und Zukünftiges zu sprechen. In der Fotoreportage wird ordentlich viel Druck gemacht und zwei neue Rubriken schließen die hinteren Seiten ab. Lassen Sie sich überraschen und blättern Sie digital rein: https://www.htwk-leipzig.de/publikationen/einblicke2022

Kostenlos abonnieren

Lesen Sie lieber gedrucktes Wort und möchten die Einblicke kostenlos abonnieren? Eine kurze Nachricht genügt.

Viel Lesevergnügen wünscht Ihnen die Einblicke-Redaktion!

]]>
FW_Aktuelles-News-externFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4979 Thu, 19 May 2022 11:09:00 +0200 Hygienekonzept der HTWK Leipzig aktualisiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4979/ Aus Maskenpflicht wird Empfehlung

Die Hochschulleitung hat erneut eine Aktualisierung des Hygienekonzepts der HTWK vorgenommen.

Wichtigste Änderung:

Aus der bisherigen Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske ist eine Empfehlung geworden.

In den zugänglichen Innenräumen, d. h., auf allen Verkehrsflächen, allen gemeinschaftlich genutzten Flächen einschließlich der (Lehr-)Veranstaltungs- und Forschungsräume sowie in der Bibliothek wird empfohlen, eine Maske zu tragen.

Mobile Arbeit: Es besteht Präsenzpflicht für alle Beschäftigten, vorbehaltlich genehmigter Mobiler Arbeit. Bis zum Abschluss einer Dienstvereinbarung zur Mobilen Arbeit hat die Dienststellenleitung entscheiden, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berechtigt sind, bezogen auf eine Vollzeitbeschäftigung, Mobile Arbeit an bis zu zwei Tagen pro Woche Arbeit zu beantragen. Der bzw. die Fachvorsetzte trifft die Entscheidung.

Alle Einzelheiten finden Sie im aktualisierten Hygienekonzept.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer allgemeinen Corona-Infoseite.

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4973 Tue, 17 May 2022 08:39:00 +0200 HTWK Leipzig hisst Regenbogenflagge am Lipsius-Bau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4973/ Internationaler Tag gegen Homo-, Bi- Inter- und Transfeindlichkeit am 17. MaiZum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit am Dienstag, dem 17. Mai 2022 hat die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) die Regenbogenflagge vor dem Lipsius-Bau an der Karl-Liebknecht-Straße gehisst.

„Unsere Hochschule steht für Toleranz und Offenheit. Wir stellen uns gegen jede Art der Diskriminierung und Ausgrenzung, und das nicht nur an einem Tag im Jahr. Doch es ist uns wichtig, gerade heute Flagge für geschlechtliche Vielfalt und Gleichbehandlung aller Menschen zu zeigen“, betont Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig.

Der jährliche Aktionstag wurde 2005 ins Leben gerufen: Am 17.5.1990 beschloss die Generalversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Homosexualität aus der Liste psychischer Krankheiten zu streichen.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4962 Fri, 13 May 2022 10:30:22 +0200 Forum Bundesbank: Unser Euro-Bargeld – unser Europa https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4962/ Wirtschaftsprofessorin Cornelia Manger-Nestler nimmt an Podiumsdiskussion teil (18. Mai)Am 1. Januar 2022 jährte sich die Einführung des Euro-Bargelds zum 20. Mal. Mehr als 300 Millionen Menschen in damals zwölf Staaten wurden zum Jahreswechsel 2001/2002 von den nationalen Notenbanken im Euroraum mit neuen Banknoten und Münzen versorgt. Die Deutsche Bundesbank hat damals einen großen Beitrag geleistet, nicht zuletzt angesichts der logistischen Herausforderungen bei der Einführung des Euro-Bargelds. 

Die Podiumsteilnehmerin und -teilnehmer sprechen über persönliche Erinnerungen an die Euro-Bargeld-einführung, ihre Einstellung zum Euro allgemein sowie zu potentiellen zukünftigen Entwicklungen. Im Fokus stehen dabei Themen wie die Bedeutung einer gemeinsamen Währung für Europa und die Zukunft der verschiedenen Zahlungsmittel.

Prof. Cornelia Manger-Nestler von der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen diskutiert mit auf dem Podium teil. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Ort: Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung Sachsen und Thüringen, Straße des 18. Oktober 48, 04103 Leipzig (Altes Messegelände)

Zeit: 18 Uhr

]]>
FW > FakultaetHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4945 Thu, 12 May 2022 17:28:00 +0200 HTWK Leipzig eröffnet feierlich ihre Gründungsberatung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4945/ Startbahn 13 berät Studierende, Forschende, Mitarbeitende, Alumni und Promovierende der HTWK Leipzig von der Idee bis zur GründungOb beim Lernen, Forschen oder Lehren – immer wieder entfalten sich an Hochschulen neue Gedanken und innovative Ideen. Um diese erfolgreich in die Praxis umzusetzen, ist unternehmerisches Wissen gefragt. Deshalb öffnete die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) im April 2020 die Gründungsberatung Startbahn 13. Sie unterstützt alle Hochschulangehörigen auf dem Weg von der Idee bis zur Gründung. ­­Der Fokus liegt auf ingenieurwissenschaftlich-technischen Neuerungen, die Studierende, Absolventinnen und Absolventen, Lehrende, Forschende und Mitarbeitende der Hochschule gemeinsam mit Startbahn 13 in individuellen Coachings, Workshops und Seminaren weiterentwickeln.

Endlich feiern

Eine feierliche Eröffnung war bisher aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht möglich und wurde am 12. Mai 2022 nachgeholt. Mehr als 70 Gäste aus Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung waren bei der Eröffnung im neu gestalteten Kreativraum der Startbahn 13 im HTWK-Forschungszentrum in Leipzig-Reudnitz.

Wissen in Praxis überführen

HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner hob in seiner Begrüßungsrede hervor, dass Sachsen dank seiner Hochschulen zu den innovativsten Bundesländern gehört. Hier werden Jahr für Jahr überdurchschnittlich viele Patente angemeldet. Diesen Trend gelte es zu bekräftigen: „Um das Innovationspotenzial unserer Hochschule zu fördern, braucht es eine koordinierte Anlaufstelle, unter der die Aktivitäten gebündelt und gestärkt werden. Diesen Hub haben wir mit Startbahn 13 erfolgreich geschaffen.“

Die Gründungsberatung leistet einen direkten Beitrag zu Wissenstransfer und Wirtschaftskraft in Sachsen, so Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung an der HTWK Leipzig und Leiter der Startbahn 13: „Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an neuen Ideen und Technologien, die zur Lösung konkreter praktischer Probleme beitragen. Selbst ein Unternehmen gründen, ist einer der direktesten Wege des Transfers von Wissen in die Praxis.“

Erfolgreich gründen

­­­­­­Das Startbahn-13-Team blickte bei der feierlichen Eröffnung gemeinsam mit den Gästen auf die vergangenen zwei Jahre zurück: Startbahn 13 hat bislang 55 Teams und Einzelpersonen in Coachings und mehr als 180 Gründungsinteressierte in kostenfreien Workshops beraten. Innerhalb der ersten zwei Jahre sind 12 Gründungen daraus hervorgegangen. ­Dazu gehören der Hersteller umweltfreundlicher Kerzen NatürLicht, das Games-Studio ROTxBLAU und das Ingenieurbüro für Bauwerksprüfung IEXB, die sich mit ihren Angeboten erfolgreich am Markt etabliert haben. „Die Gründungsberatung hat uns bei der Businessplan-Erstellung, beim Marketing-Konzept und bei der Geschäftseinführung geholfen. Ich kann die Beratung bei Startbahn 13 sehr empfehlen, weil man hierdurch Fehler vermeiden kann, die im Gründungsprozess auftreten können“, resümiert IEXB-Geschäftsführer Gunter Hahn.

Mit dem Zwischenstand des Projekts Startbahn 13 ist Dr. Hans-Markus Callsen-Bracker vom betreuenden Projektträger Jülich sehr zufrieden: „Der Bedarf an individueller Gründungsberatung mit technischem und ingenieurwissenschaftlichen Profil ist groß, daher hat die Idee hinter Startbahn 13 großes Potenzial. Die Zahl der Teilnehmenden und erfolgreichen Ausgründungen bestätigt dies nun eindrucksvoll.“

Hintergrund zu Startbahn 13

Im Dezember 2019 setzte sich die HTWK Leipzig im Ideenwettbewerb EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durch. Seitdem erhält sie insgesamt 1,5 Millionen Euro, um in vier Jahren die Rahmenbedingungen für Start-ups und wissensbasierte Ausgründungen inner­halb der Hochschule zu verbessern. Seit Beginn des Projekts im April 2020 organisiert Startbahn 13 Netzwerkveranstaltungen, individuelle Coachings und Workshops zu praktischen Themen wie Finanzie­rung, Geschäfts- und Buchführung oder zum Schreiben von Businessplänen. Darüber hinaus können Gründungsinteressierte vor Ort Werkstätten nutzen, um Prototypen zu entwickeln, oder sich im Kreativraum zum Arbeiten oder Vernetzen treffen.

]]>
Startbahn13 - AktuellesFW > FakultaetGRADZ > StartseiteHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > StudierenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-4940 Tue, 10 May 2022 14:17:00 +0200 Schulkinder erforschen Pflanzen und Photovoltaik https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4940/ Projektwoche des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums an der HTWK Leipzig zum Thema Nutzpflanzenanbau unter Photovoltaik Was brauchen Pflanzen, um optimal zu wachsen, und wie beeinflussen Photovoltaikanlagen in der Landwirtschaft das Pflanzenwachstum? Fragen wie diesen gingen die rund 20 Mädchen und Jungen einer fünften Klasse des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums aus Leipzig vom 2. bis 5. Mai 2022 an der HTWK Leipzig nach. „Wir zeigen den Kindern, wie Forschung funktioniert, und bringen ihnen zentrale Themen rund um Klimawandel, Energiewende und Nachhaltigkeit näher“, beschreibt Mathias Rudolph, Professor für Industrielle Messtechnik an der HTWK Leipzig die Idee hinter dem Projekt. Seit 2016 bietet er Schulklassen die Möglichkeit für gemeinsame Projekttage. Dieses Schulkooperationsprojekt wird seit 1. September 2020 über zwei Jahre von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms „Our Common Future“ gefördert.

Was ist Agri-Photovoltaik?

Agri-Photovoltaik (Agri-PV) ist ein Verfahren, bei dem gleichzeitig Flächen für Landwirtschaft und die Solarstromproduktion genutzt werden. Dadurch lassen sich Flächen effizienter nutzen. „Außerdem unterstützt Agri-PV die Digitalisierung der Landwirtschaft. Beispielsweise könnten für eine nachhaltige Landwirtschaft statt Pestiziden Roboter eingesetzt werden, die Unkraut zupfen. Ihre benötigte Energie könnten sie über die PV-Anlagen erhalten“, erklärt Julian Hofbauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTWK Leipzig.

HTWK Leipzig als außerschulischer Lernort

Während der Projektwoche standen vor allem drei Themen für die jungen Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher im Fokus: Das Pflanzenwachstum, die Photovoltaikanlagen und die Messung mit eigens gebauter Messtechnik. Für den ersten Schwerpunkt, die Pflanzen, haben die Kinder vorab eine Hausaufgabe bekommen. Sie sollten zwei Wochen zuvor Kresse anpflanzen.

Den genauen Wochenplan erstellten fünf Lehramtsstudierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Zusammenarbeit mit zwei Lehrerinnen des Wilhelm-Ostwald-Gymnasiums. Mit der Universität und dem Gymnasium kooperiert die HTWK Leipzig seit 2020. „Das Lernen an außerschulischen Lernorten ist für die Mädchen und Jungen eine schöne Abwechslung, zumal sich die Inhalte durch das Erleben schneller und besser festigen“, freut sich Lehrerin Dörte Wolf gemeinsam mit ihrer Kollegin Friederike Trommler.

Die jungen Nachwuchsforschenden sprachen während der Projektwoche zunächst über ihre zu Hause gezüchteten Pflanzen, besichtigten anschließend die HTWK-eigenen Photovoltaikanlagen und pflanzten die Kresse und Sonnenblumen schließlich auf dem Dach des Nieper-Baus ein. Die Hälfte der Pflanzen stand unter PV-Modulen, die anderen in der direkten Sonne. Ihr Wachstum untersuchten sie die gesamte Woche. Für die Kinder war es deshalb am Projektende auch leicht zu erklären, welche Bedürfnisse eine Pflanze hat. Unter den jungen Hobbygärtnerinnen waren auch Sophia und Juliane, die beide bereits im Garten der Eltern und Großeltern Blumen und Gemüse mit angepflanzt haben. „Hier an der HTWK Leipzig habe ich meine Pflanze Sonnenschein genannt, denn sie wächst im Sonnenschein und ist mein Sonnenschein“, so Sophia.

Forschen am realen technischen Beispiel

Parallel zum Pflanzenwachstum befassten sich die Kinder mit Photovoltaikanlagen und überlegten, wie eine PV-Anlage gut ausgerichtet ist oder wie sie in der Landwirtschaft gut eingesetzt werden kann. Fünftklässler Vincent sieht im Agri-PV viel Potenzial, denn die Energie werde teurer und so können Lösungen geschaffen werden, Agrarflächen zu erhalten und zugleich grünen Strom zu produzieren. Dabei ist den Kindern auch bereits bewusst, dass es noch Forschungsbedarf gibt. Beispielsweise müsse auch untersucht werden, ob Agri-PV Auswirkungen auf Tiere habe.

Schließlich lernten sie auch etwas zur Messtechnik. „Wir haben Experimente gemacht und selbst Module gebaut“, erzählt Oskar. Mit ihren einfachen Messschaltungen maßen sie am Mittwoch bei ihren Pflanzen auf dem Dach des Nieper-Baus die Bodenfeuchtigkeit der Erde. Die Daten ihrer Messschaltungen übertrugen sie auf den Computer der Studierenden und in ihre Forschungshefter. „Ziel des Projekts war es, dass die Schülerinnen und Schüler anhand eines realen technischen Beispiels selbstständig umwelt- und ressourcenschonende Strategien entwickeln. Dabei untersuchten sie die Wechselwirkungen zwischen Nutzpflanzen und Photovoltaik-Anlagen“, sagt Hofbauer. Mit dem Lernerfolg der Kinder sind am Ende der Projektwoche auch die Lehrerinnen zufrieden. „Wir kommen gern wieder“, so Wolf.

]]>
HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4943 Mon, 09 May 2022 21:00:00 +0200 Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (9./10. Mai 2022) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4943/ Erster Veranstaltungstag an der HTWK LeipzigDerzeit findet die Jahresversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in Leipzig statt.

HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt begrüßte die rund 240 Gäste im Paulinum der Leipziger Universität und dankte der Universität und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur herzlich für die Einladung nach Leipzig. Nachdem am ersten Tag Präsidium und HRK-Mitgliedergruppen beraten haben, folgt am Dienstag die Mitgliederversammlung.

In den vergangenen beiden Jahren hatte die HRK pandemiebedingt auf ihre Jahrestreffen, zu denen traditionell neben den Hochschulleitungen zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien eingeladen werden, verzichten müssen.

Präsident Alt verwies in seiner Begrüßung auf die aktuellen Herausforderungen, die sich dem Hochschulbereich stellen. Dabei richtete er sich insbesondere an die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger, die mit dem Auditorium diskutierte. Gerade mit Blick auf den Krieg in der Ukraine und seine weitreichenden Folgen sei es von größter Bedeutung, in die Zukunftsfähigkeit der Hochschulen und des Bildungssystems zu investieren. Die Hochschulen erwarteten eine entsprechende Prioritätensetzung, seien aber auch bereit, das Bundesministerium mit aller Kraft bei der Umsetzung der Planungen zu unterstützen.

Als prioritäre Aufgaben, die der Bundesunterstützung dringend bedürften, nannte Alt die langfristige Förderung der Hochschulen durch den Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken, den Aufbau eines Digitalisierungsprogramms und eine auskömmliche Finanzierung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre.

Zum anderen sei die im Koalitionsvertrag angekündigte Agentur für Transfer und Innovation DATI für die Hochschulen von zentraler Bedeutung, da mit ihr die Priorität der Wissenschaft als Innovationstreiber anerkannt werde. Wichtig sei, dass die Hochschulen in der Rolle des Initiativpartners gesehen würden und das Projekt grundsätzlich für alle Hochschulen zugänglich sei.

Der HRK-Präsident verwies außerdem auf die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation, die sich in der Pandemie überzeugend gezeigt habe. Die Hochschulen trügen im Sinne ihrer gesellschaftlichen Mission einen bedeutenden Teil zur Aufklärung und zur Bewältigung der Coronalage bei. Allerdings warnte er hier vor überzogenen Erwartungen. Forschung und deren Vermittlung in der Lehre müssten für die Hochschulen im Fokus stehen.

(Quelle: HRK)

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4924 Fri, 06 May 2022 10:21:18 +0200 Erster BIM-Zertifikatslehrgang im Kompetenzzentrum Digitalisierung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4924/ Seit nunmehr vier Jahren ist die HTWK Leipzig als Hochschule für den international zertifizierten Basiskurs „buildingSMART/VDI Zertifikat BIM-Qualifikationen - Basiskenntnisse“ gelistetNach einer pandemiebedingten Zwangspause konnten Studierende der Fakultät Bauwesen nun wieder in Präsenz an dem Intensivworkshop teilnehmen und mit einem Zertifikat abschließen: Am 08.04.2022 absolvierten Studierende der HTWK die Prüfung für das BIM-Zertifikat erstmals wieder in Präsenz in den Räumlichkeiten des neu eingerichteten „Kompetenzzentrum Digitalisierung“.

25 Studierende der Fakultäten Bauwesen und FING nutzten ihre vorlesungsfreie Zeit, um an dem Zusatzkurs teilzunehmen. Das Zertifikat ist für die meisten im Hinblick auf ihre anstehenden Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt sehr attraktiv.

Um eine maximale Flexibilität zu gewährleisten, wurde die Veranstaltung auch als Hybrid mit Live-Video-Konferenz geschalten und auch die Möglichkeit geschaffen die Online-Prüfung mit Fernüberwachung abzulegen. Die Räumlichkeit des Anwendungszentrums bietet dafür Dank der Cave und dem eingebauten Video-Konferenz-System die optimale Ausstattung.

Mit dem Thema BIM unter dem Überbegriff „Digitalisierung im Bauwesen“ wurde bereits vor sechs Jahren ein stark gefragtes Modulangebot geschaffen welches direkt auf die aktuellen Entwicklungen der Branche zielt und im Rahmen einer anwendungsorientierten Projektarbeit auf internationale Standards sowie deren Entwicklung und Rahmenbedingungen hinweist.

Die Fakultät Bauwesen bietet den Kurs „Digitalisierung im Bauwesen“ curricular ohne Zertifikat an. Die Teilnehmer des Kurses haben die Möglichkeit durch die zusätzliche Veranstaltung das Zertifikat zu erlangen.

Ehemalige Teilnehmende des Moduls „Digitalisierung im Bauwesen“ der vergangenen zwei Jahre konnten nach den Corona bedingten Absagen ebenfalls den Zertifikatskurs besuchen. Um der starken Nachfrage aus der Privatwirtschaft angepassten Weiterbildungsmaßnahmen anbieten zu können wird derzeit intensiv an einem Konzept gearbeitet.

Prof. Dr. Monica Rossi-Schwarzenbeck und Christian Irmscher sind dank einer hundertprozentigen Erfolgsquote sehr zufrieden mit dem Zertifizierungs-Durchlauf.

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4922 Thu, 05 May 2022 11:30:58 +0200 Preis des Fördervereins 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4922/ Auf seiner Jahresversammlung zeichnet der Förderverein HTWK Leipzig alljährlich hervorragende Absolventinnen und Absolventen ausDie Veranstaltung wird in diesem Jahr wieder in Präsenz durchgeführt: am 11. Mai 2022 ab 16:10 Uhr im Hörsaal G 327, Karl-Liebknecht-Str. 132 04277 Leipzig.
Fünf Studierende werden dieses Jahr mit dem "Preis des Fördervereins 2021" ausgezeichnet.

Jörn-Heinrich Tobaben, Geschäftsführer der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, wird als Festredner über „Kooperation und Wettbewerb: Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit in Mitteldeutschland“ berichten.

Das HTWK Orchester mit Streichquartett und Klarinette sorgt für die musikalische Umrahmung.

Der Förderverein lädt herzlich alle Studierende, Hochschulangehörige und Fördervereinsmitglieder zur Preisverleihung ein!  Nach der Preisverleihung gibt es ein Get Together zum Netzwerken.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4921 Thu, 05 May 2022 10:52:49 +0200 Ausstellung: Alltägliches neu verpackt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4921/ Studierende des Studiengangs „Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit“ präsentieren ihre Verpackungsentwürfe bis 7. Juni in der Hochschulbibliothek der HTWKSpielfiguren, Wattepads und Zahnbürsten sind nur einige Beispiele für Produkte des (mehr oder weniger) täglichen Bedarfs, die eines gemeinsam haben: Studierende des Studiengangs „Verpackungsstechno­logie und Nachhaltigkeit“ haben diesen unscheinbaren Produkten im vergangenen Winterse­mester besondere Aufmerksamkeit gewidmet.

Im Rahmen des Moduls „Verpackungsentwicklung“ im fünften Semester war es die Aufgabe der Studierenden, neue Verpackungen zu entwerfen und herzustellen.
Die Produkte wurden ihnen zugelost. Der kreativen Arbeit ging eine umfangreiche Analyse der bestehenden Verpackungen und eine ausführliche Recherche nach möglichen alternativen Konzepten voraus. Mit diesen neuen Eindrücken in den Köpfen ging es dann an die individuelle Ideenfindung. Das Ergebnis sind neue Verpackungen für herkömmliche Alltagsgegenstände mit einigen Verbesserungen. 

Die im Modul entstandenen Verpackungen sind nun bis zum 7. Juni 2022 im Foyer der Hochschulbibliothek der HTWK ausgestellt und können dort zu den regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4918 Wed, 04 May 2022 11:41:36 +0200 Studierende der HTWK werden Zweite beim InformatiCup 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4918/ Ein studentisches Team der HTWK konnte sich für die Finals des 17. InformatiCup der Gesellschaft für Informatik qualifizieren und die Jury überzeugenAm 02. Mai fand in Hamburg die Endrunde des 17. InformatiCup der Gesellschaft für Informatik statt. Das studentische Team „Off-by-one“ der HTWK Leipzig durfte seine Lösung einem Livepublikum präsentieren – es reichte für einen hervorragenden zweiten Platz.

Bei dem jährlich stattfindenden Studierendenwettbeweb gilt es, eine praxisrelevante Aufgabe zu meistern, indem sich die Studierenden in Teams in neue Technologien einarbeiten und informatisch basierte Lösungen entwickeln. Die diesjährige Aufgabe mit dem Titel „Abfahrt!“ klingt simpel, stellte die Teilnehmenden jedoch vor ein großes, aber durchaus alltägliches Logistikproblem: die Erstellung eines Fahrplans für ein Schienennetzwerk. Ziel war die Entwicklung einer Software, die in der Lage ist, optimale Fahrpläne zu berechnen, also solche, die für einen reibungslosen Ablauf in einem komplexen System aus tausenden Verbindungen und Zielen, mit Millionen Fahgästen und einer begrenzten Anzahl an Fahrzeugen sorgen und zufriedene Kunden hinterlassen.

Die Jury besteht aus Mitgliedern der Gesellschaft für Informatik, die Wirtschaft und Wissenschaft tätig sind. Für die diesjährigen Finals wählten sie drei Teams aus. Gewonnen hat das Team „Heispeed“ der Universitäten Heidelberg und Oxford. Der dritte Platz wurde an das „Team zügig zum Erfolg“ von der Leibniz Universität Hannover vergeben.
Es gab Preisgelder zwischen 4.000 und 1.500 Euro sowie Sonderpreise zu gewinnen.

Die Finals mitsamt der Präsentationen und der Preisverleihung wurdem live bei Youtube übertragen und können auch im Nachhinein noch angesehen werden: 

www.youtube.com/watch

Weitere Informationen: https://informaticup.github.io/

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4917 Wed, 04 May 2022 11:04:45 +0200 floidTV: Ein Song für die Medimeisterschaften https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4917/ Im Studio der HTWK nehmen Studierende der Universität Leipzig ihren neuen Song aufWas sind Medimeisterschaften? Und was treiben Studierende von Uni Leipzig und HTWK gemeinsam an einem Sonntag im Medienzentrum?

 

Am 24. April 2022 trafen sich sechs Studierende der Uni Leipzig mit Campus Record im Tonstudio der HTWK, um ihren neuen Song für die Medimeisterschaften 2022 auf zu nehmen. Die Medimeisterschaften sind ein jährliches Sportevent von und für Medizinstudentinnen und -studenten. Sie finden voraussichtlich am 1. bis 4. September 2022 statt. Das diesjährige Motto der Leipziger Crew: Hawaiipzig, Säch’sch on the Beach. FloidTV begleitete die Aufnahmen und hat nachgefragt, anzuschauen unter folgendem Youtube Link:

https://youtu.be/HO-DV4DQfqY

floidTV, das Fernsehen der HTWK Leipzig seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Wissen wird von Jahrgang zu Jahrgang weitergegeben. Mitmachen kann jede und jeder – auch ohne Vorkenntnisse. Das Team ist über die Mailadresse info@floidtv.de oder über die Internetseite floidtv.de zu erreichen.

 

Autor: Johann Krieg

 

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4911 Tue, 03 May 2022 15:12:27 +0200 Psychisch fit studieren – Onlineforum am 17. Mai 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4911/ Studierende der HTWK Leipzig sind eingeladen, sich über psychische Gesundheit zu informieren und auszutauschenFür viele scheint das Thema psychische Gesundheit weit weg, andere haben durchaus Berührungspunkte, etwa im Freundeskreis oder in der Familie. Und wieder andere unter den Studierenden sind selbst betroffen.
Das Onlineforum ist für alle Zielgruppen gedacht und offen für alle Interessierten.

Es beinhaltet u.a. einen Impulsvortrag und Erfahrungsberichte von Expert*innen.
Die Unterstützungs- und Beratungsangebote der Hochschule werden vorgestellt und es gibt einen Austausch zu Bewältigungs- und Hilfsstrategien.

Inhalte:

  • Lerne Warnsignale für psychische Krisen kennen
  • Stelle Vorurteile in Frage
  • Finde heraus, wer und was dir helfen kann, Dich stärkt und durch eine Krise trägt
  • Lerne Hilfen direkt am Hochschulort kennen
  • Frage, was du schon immer zum Themen fragen wolltest

Datum: 17. Mai 2022 15:30 – 17:30 Uhr | online

Zugang: Ist hier zu finden: Quickstart Sachsen Plus

Das Forum soll einen niedrigschwelliger Zugang zum Thema Krisen und psychische Gesundheit bieten und kann auch gern anonym besucht werden.

Das Onlineforum ist ein Programm von irrsinig menschlich und wird an der HTWK Leipzig organisiert von der Psychosozialen Beratung des StuRa und dem Projekt Quickstart Sachsen Plus.

]]>
HTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4905 Mon, 02 May 2022 11:39:25 +0200 Erfolgreiches Kick-Off Meeting für EU-Projekt EuReCOMP in Athen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4905/ Im Verbundprojekt „European recycling and circularity in large composite components" werden nachhaltige Lösungsansätze für das Recycling und die Wiederverwendung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen ausgearbeitetDas europäische Verbundprojekt EuReCOMP (European recycling and circularity in large composite components) beschäftigt sich mit der Problematik, nachhaltige Lösungsansätze für das Recycling und die Wiederverwendung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen auszuarbeiten, die aus Komponenten von Windkraftanlagen oder dem Flugzeugbau stammen. Gegenwärtig sind dahingehend noch keine nachhaltigen Kreislaufkonzepte definiert und erprobt.

Am 27. April 2022 wurde das Kick-Off Meeting an der Nationalen Technischen Universität in Athen (NTUA) unter Aufsicht eines Vertreters der EU-Kommission durchgeführt. An der Veranstaltung, die von den griechischen Projektkoordinatoren organisiert wurde, nahmen auch Prof. Dr. Robert Böhm und Philipp Johst von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig teil.

Beginnend mit der Kurzvorstellung der 20 Projektpartner, bestehend aus Forschungsinstituten, Hochschul- und europaweit ansässigen Industriepartnern, wurden die insgesamt neun geplanten Arbeitspakete des Projektes thematisiert und diskutiert, unter anderem hinsichtlich Zielen, spezifischen Aufgaben sowie potentiell aufkommenden Risiken bei der Aufgabenbearbeitung.

Die HTWK-Leipzig arbeitet in leitender Funktion am ersten Arbeitspaket des Großprojektes. Dazu wurden mit relevanten Partnern des Konsortiums gemeinsam detaillierte Arbeitsschritte für die kommenden 6 Monate des Projektes abgestimmt, welche eine erfolgreiche Bearbeitung des Arbeitspaketes sicherstellen sollen.

ECKDATEN Projekt EuReCOMP

Projektbeginn: April 2022
Förderung: Das Verbundprojekt wird bis Frühjahr 2026 vom zentralen Finanzierungsprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizon Europe, gefördert.
Projektkoordinator: National Technical University of Athens (Griechenland)
Hochschulpartner: Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik TU Dresden, Politecnico di Torino (Italien), University of Patras (Griechenland)
Industriepartner: Elbe Flugzeugwerke GmbH (Luftfahrt-Zulieferer), Dallara Automobil (Automobilindustrie, Italien), Anthony, Patrick and Murta Exportacao (Windenergiebranche, Portugal) und IRES (Life Cycle Assessment, Belgien)
Forschungsinstitut: Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH

]]>
HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4903 Mon, 02 May 2022 08:11:06 +0200 Herzlich Willkommen, Incomings! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4903/ Neue Austauschstudierende unserer internationalen Partnerhochschulen starten ins Sommersemester 2022Im Sommersemester 2022 beginnen 19 Studierende von Hochschulen in Brasilien, Bulgarien, Frankreich, Italien, Jordanien, Rumänien, Russland, der Schweiz, Spanien, Tunesien und der Türkei ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Einige von ihnen nahmen vom 28. März bis 1. April 2022 an der Orientierungswoche teil.

Zu Beginn begrüßten die Mitarbeiterinnen des Dezernats Studienangelegenheiten – International Student Services die Austauschstudierenden an der Hochschule. Für die Studierenden, die aufgrund von späterer Anreise nicht bei der Begrüßung dabei sein konnten, wurde die Veranstaltung online wiederholt. Neben Orientierungsveranstaltungen konnten die Studierenden das südliche Leipzig bei einer Stadtrallye kennenlernen. Mit einem interkulturellen Seminar, das die Austauschstudierenden auf das Studium in Deutschland vorbereitet, und der Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs endete die Orientierungswoche. Die Incomings wurden bei den ersten organisatorischen Wegen von ihren studentischen Buddies tatkräftig unterstützt.

Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in Sommersemester und einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4895 Wed, 27 Apr 2022 13:32:21 +0200 "STIGA 1897: Waren - Wettstreit - Wunderwelt" wandert weiter https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4895/ Am 29. April endet die Ausstellung in unserer Hochschulbibliothek und zieht in die Volkshochschule umDie seit dem 22. März in unserer Hochschulbibliothek präsentierte Ausstellung zur Sächsisch-Thüringischen Industrie- und Gewerbeausstellung 1897 - kurz STIGA - wird am Freitag, den 29. April um 16 Uhr mit einer Finissage geschlossen und zieht dann weiter: Zwischen 15. Juni und 22. Juli wird sie in der Volkshochschule Leipzig präsentiert.
Die Schau ist Teil verschiedener Veranstaltungen des Jubiläum "125 Jahre STIGA".

Finissage am 29. April

Am Freitag wird es um 16 Uhr in der Hochschulbibliothek eine Sonderführung zum Thema „London – Leipzig – Disneyland“ - (Welt-) Ausstellungsarchitektur im Clara-Zetkin-Park“ geben.
Daran schließt sich um 17 Uhr ein Gespräch mit dem Leipziger Autor und Stadtführer Sebastian Ringel an, der zur Leipziger Kultur und auch zur STIGA veröffentlichte.

Die STIGA fand auf dem Geländes des heutigen Clara-Zetkin-Parks statt und zog damals 2,3 Millionen Besucher und Besucherinnen in ihren Bann.
Zahlreiche Projekte widmen sich in diesem Jahr in Leipzig dieser Ausstellung. So wurde am 24. April eine von der HTWK Leipzig mitgestaltete Stele zur STIGA von Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke im Clara-Zetkin-Park der Leipziger Öffentlichkeit übergeben.

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4889 Mon, 25 Apr 2022 17:33:38 +0200 HTWK-Robots Vizemeister bei den German Open https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4889/ Auf den German Open des Roboterfußballs (GORE 2022) erzielten die HTWK-Robots einen starken zweiten Platz – Vorbereitung auf den World Cup in Bangkok Am Osterwochenende Mitte April trafen sich nach langem Warten die Teams der Standard Platform League in der Handelskammer in Hamburg, um sich im Spiegel ihrer technischen Fortschritte aus den vergangenen zwei Jahren Coronapandemie miteinander zu messen.

Gleich zu Beginn zeigte sich die nach wie vor ungebrochene Stärke der HTWK-Robots: Souverän wurden die Nao Devils aus Dortmund im ersten Spiel mit 4:0 bezwungen, die den Zweikampffähigkeiten der Robots nicht viel entgegenzusetzen hatten. Die wahre Kraftprobe begann jedoch erst im Anschluss: Es galt zwischen den Spielen den Code, auf dem die Roboter laufen, zu verbessern und auf Probleme zu reagieren, die bei aller Vorbereitung nicht abzusehen waren.

„Die Abende und Nächte waren echt lang, manchmal wollte die Security schon das Licht ausmachen, als wir noch am programmieren waren“, berichtet Felix Loos, der mit dem Team in Hamburg vor Ort war. Andere Teammitglieder halfen aus der Ferne mit, so dass durch günstig gelegene Zeitzonenunterschiede rund um die Uhr weitergearbeitet wurde.

Die Gruppenphase beendeten die HTWK-Robots mit vier von fünf gewonnen Spielen und einer Torbilanz von 25:5. Lediglich gegen die weltranglistenersten B-Human aus Bremen mussten sie sich nach einer hitzigen Partie mit 3:0 geschlagen geben. Die Materialschlacht der ersten Spieltage führte jedoch zu einigen Ausfällen von Robotern, die in der veranstaltungseigenen Roboterklinik versorgt werden mussten.

Das Halbfinalmatch gegen Robo Eireann aus Irland lösten die HTWK-Robots zwar solide mit 5:2, jedoch nicht ohne einen kurzen Schreckmoment zur Halbzeit, da das verbliebene Datenbudget für die Kommunikation der Roboter untereinander gefährlich klein wurde: Seit diesem Jahr droht bei der Überschreitung dieses Limits die sofortige Niederlage. In der Pause mussten die Leipziger daher kurzerhand zwei Roboter aus dem Spiel nehmen und sich mit kleinerem Team und einem in Rekordzeit erstellten Softwareupdate für die zweite Halbzeit bereitmachen. Die Rechnung ging auf, und im Finale trafen die Leipziger erneut auf ihren Dauergegner B-Human.

Nach der ersten Halbzeit lagen diese zwar 1:0 in Führung, das Spiel verlief allerdings weitgehend ausgeglichen und der Meistertitel war alles andere als verloren. In der zweiten Halbzeit ließen sich die Bremer den Sieg jedoch nicht mehr nehmen und beendeten mit drei weiteren Toren den Traum von der Meisterschaft für die Robots: „Wir haben insgesamt gut verteidigt, aber die Bremer konnten sich dem natürlichen Licht in der Halle besser anpassen. Daran werden wir im Hinblick auf den World Cup im Sommer arbeiten müssen“, resümiert Tobias Jagla von den HTWK-Robots. Auch das gut abgestimmte Passspiel und die reibungslose Kommunikation im engen Datenbudget waren Trümpfe, die die Robots am Ende nicht kontern konnten.

Oliver Crönertz, betreuender Professor der Fakultät Digitale Transformation, zieht dennoch ein positives Fazit: „Es ist toll, dass wir nach mehr als zwei Jahren endlich wieder bei einem Turnier vor Ort antreten konnten. Gerade für unsere neuen Teammitglieder war es eine geglückte Feuertaufe, und nun sind alle voller Vorfreude auf den World Cup im Juli in Bangkok.“ Denn der Meistertitelliegt  – so die Stimmung im Team – nicht in allzu weiter Ferne, und die Niederlage von Hamburg will es natürlich nicht so einfach auf sich sitzen lassen.

Text: Max Polter/HTWK Robots
Alle Fotos: HTWK Robots

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4881 Thu, 21 Apr 2022 12:53:42 +0200 Schulungsangebot der Bibliothek wieder in Präsenz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4881/ Online-Angebote während Corona-Zeit in großer Zahl genutztDie virtuelle Sprechstunde und die Online-Tutorials und -Kurse der Bibliothek erfreuten sich während der Corona-Einschränkungen großer Beliebtheit. „Wir freuen uns über wirklich beeindruckende Nutzungszahlen“, so Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen. Die Online-Angebote wurden im Jahr 2020 insgesamt 7.476 Mal wiedergegeben, im Jahr 2021 sogar 9.480 Mal.

Dennoch ist die Freude groß, ab Mai im Schulungsraum wieder Präsenzkurse anbieten zu können. Los geht’s am 3. Mai mit „Schreiben als Prozess“. Alle bisher geplanten Termine finden Sie im Schulungskalender.
Zum Angebot gehören Kurse zu Recherche, Literaturverwaltung und Zitieren, zur Bewertung von Quellen und dem formalen Gestalten wissenschaftlicher Arbeiten. Anmeldungen sind jeweils bis zum Vortag 16 Uhr möglich.

Für alle, die sich unabhängig von Zeit und Ort informieren möchten, sind die Online-Angebote auch weiterhin abrufbar.


→ Übersicht Kursangebot und Termine

→ Übersicht Online-Kurse und Online-Tutorials

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-2954 Mon, 18 Apr 2022 10:00:00 +0200 Call for Pictures – Forschungsperspektiven 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/2954/ Forschende aller Fachrichtungen können bis zum 15. Mai beim Fotowettbewerb des Graduiertenzentrums GradZ mitmachen

Im Labor, am Versuchsstand oder im Feld – ganz gleich, wo und woran Sie forschen: Es entstehen Bilder von Forschung, die zumeist nur für die Forschenden selbst sichtbar sind.

Teilen Sie diese besondere Perspektive mit anderen und machen Sie bei unserem Fotowettbewerb mit: Schicken Sie uns ein Bild aus Ihrer Forschung, aus Ihrem Wissenschafts- oder Promotionsalltag.
Die besten Aufnahmen werden von einer Jury ausgewählt und zum Tag der Nachwuchsforschung ausgezeichnet.

Senden Sie Ihr digitales Bild bis zum 15. Mai 2022 gradz@htwk-leipzig.de.

Bewerbungsvoraussetzungen:

  • Das Bild muss druckfähig sein (Auflösung von mindestens 300 dpi).
  • Bei dem Bild darf es sich nicht um eine Fotomontage handeln.
  • Es kann nur ein Bild eingereicht werden, keine Bilderserien.
  • Das Bild muss einen aussagekräftigen Titel haben.
  • Eine kurze Beschreibung soll die Forschungsperspektive verdeutlichen.
  • Es müssen eindeutige Angaben zu den Urheber*innen des Bildes gemacht werden.

Zur Teilnahme berechtigt sind alle Masterstudierenden, Promovierenden, Postdocs und wissenschaftlich Mitarbeitenden der HTWK Leipzig.

Einblicke aus den vergangen Jahren vermitteln die Gewinner*innenbilder des Fotowettbewerbs 2016 und 2018.

]]>
FW > FakultaetGRADZ > StartseiteMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4868 Wed, 13 Apr 2022 11:49:41 +0200 Ein Kollektiv, das gründet: Wie HTWK-Studierende gemeinsam die Arbeitswelt bestreiten https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4868/ „In der Produktionsleitung hatte ich die Möglichkeit zu sehen, wer welche Kompetenzen einbringt und dachte, dass es unglaublich schade wäre, diese Chance nicht zu nutzen. Solche Leute muss man in der freien Wirtschaft erstmal finden.“Fabio Weberpals und Philipp Frank sind die Gesichter zum frisch gegründeten Medienproduktionskollektiv NOA Invision. Zum Kollektiv gehören aber noch weit mehr Medienschaffende. Aus Kommilitonin und Kommilitone wurde erst Freundschaft und später ein Team für gemeinsames Arbeiten.

2017 beginnen Weberpals und Frank das Bachelorstudium Medientechnik an der HTWK Leipzig. Die Strukturen der Fakultät bieten die Möglichkeit, frühzeitig Praxiserfahrung zu sammeln. So bringt sich Frank seit dem ersten Semester beim studentischen Hochschulfernsehen der HTWK Leipzig, floidTV, ein. Die größte Freude hatte er daran, selbst kreativ zu werden und eigene kleine Projekte auf die Beine zu stellen. Mit fortlaufendem Studium und Schärfung der eigenen Fähigkeiten ergibt sich eine Anstellung als studentische Hilfskraft am Medienzentrum. Frank hatte die Möglichkeit, spannende Video-, Live- oder auch ästhetische Produktionen zu begleiten.

Mit dem Modul Studioproduktion II neigt sich das Studium dem Ende. „Das ist das größte Medienprojekt, was man im Studium macht.“, erklärt Weberpals. „Das ist eine wirklich große Fernsehproduktion oder ein Livestream, der daraus entsteht. Es geht darum, das Ganze inhaltlich, technisch und finanziell zu planen. Es müssen Grafiken erstellt werden, Leute organisiert werden, bis alles letztlich ausgestrahlt werden kann.“, ergänzt Frank.

Fabio Weberpals, mittlerweile in seinem Masterstudium Medienmanagement an der HTWK, übernimmt in diesem Mammutprojekt die Produktionsleitung. In dieser Position hatte er die Möglichkeit zu sehen, wer welche Kompetenzen einbringt und dachte, es sei unglaublich schade, diese Chance nicht zu nutzen. „Solche Leute muss man in der freien Wirtschaft erstmal finden.“, erinnert sich Weberpals. Das Team stellt schnell fest, dass es auch nach diesem Projekt gern weiter zusammenarbeiten möchte. Eine typische Firmenstruktur, in der ein Management allein über die Arbeitsverteilung entscheidet, komme für das junge Team nicht in Frage. „Für uns ist eher diese kollektive Richtung etwas.“, beschreibt Weberpals.

Die ursprüngliche Truppe von neun Personen ist nach wie vor vollzählig und den eigenen Wünschen entsprechend involviert. Das Team organisiert sich über ein sorgfältig ausgewähltes Projektmanagement-Tool, die dort hinterlegten Strukturen und Prozesse sind für alle einsehbar. Die Planung erfolgt in Phasen von drei Monaten, die den individuellen Zeitkontingenten der Teammitglieder gerecht werden. „Wenn man sich für eine Phase eingeschrieben hat, ist man dabei. Wenn man keine Zeit hat, wird man aber auch nicht durch die Arbeit der anderen gestört.“, erläutert Weberpals. Da die Datensätze für alle einsehbar seien, könne man sich bei Interesse über den Fortschritt eines Projekts informieren, das müsse aber nicht zwingend sein, so Weberpals weiter.

Aktuell beschäftigt sich das Team noch viel mit Selbstmanagement. Bis zum jetzigen Zeitpunkt gab es bereits ein paar bezahlte Projekte, das ist aber eher die Ausnahme, denn gerade baut sich das Team noch Referenzen auf. „Dieses Jahr begleiten wir beispielsweise das Non-Profit-Projekt ASAP Global Cup. Das ist eine Alternativveranstaltung zur Fußball WM im Dezember, die wir in puncto Marketing, öffentlicher Wahrnehmung und (Live-)Videoproduktionen begleiten.“, so Frank weiter.

Startbahn 13 konnte dem jungen Team bei der Gründung zur Seite stehen, beispielsweise mit der Evaluation des eigenen Geschäftsmodells. „Dabei bekommt man schon kritische Fragen gestellt, an die wir teilweise nicht gedacht haben. Das kann dann auch mal weh tun, aber es bringt auch enorm viel.“, erinnert sich Frank.

Das Kompetenzspektrum von NOA Invision umfasst inzwischen Audio- und Videoproduktionen, 3D-Audio, Livestreaming sowie Corporate Design- und Corporate Identity-Konzepte. Als Zielgruppe fassen sie zum einen Start-ups ins Auge, die häufig verschiedenste ganzheitliche Konzepte und Medienprodukte benötigten. Zum anderen sollen auch Kunstschaffende, wie beispielsweise Musikerinnen und Musiker beim Aufbau der eigenen Marke unterstützt werden. „Das macht mir persönlich besonders Spaß, da ich es faszinierend finde, Kunstschaffende bei der Arbeit zu filmen und zu fotografieren.“, erklärt Frank.

Autor: Johannes Nagel

]]>
Startbahn13 - AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4849 Wed, 06 Apr 2022 16:41:28 +0200 E-Coaches unterstützen Studierende https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4849/ Das studentische E-Coaching geht im Zentrum für Peer Education und Mentoring in die zweite RundeIm vergangenen Jahr entwickelten studentische E-Coaches im Rahmen des ESF-Projektes „Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen“ für Studienanfängerinnen und Studienanfänger verschiedene digitale Lernformate, die erfolgreich im Wintersemester 2021/22 umgesetzt werden konnten. So entstanden im Pilotdurchgang Online-Schulungen zu Python und Jupyter Notebook, Lerneinheiten für internationale Studierende zum digitalen Studium an der HTWK sowie diverse weitere digitale Lernangebote. Allem voran fand die semesterbegleitende E-Coach-Schulungstatt, welche als Ziel die Entwicklung von digitalen Schlüsselkompetenzen sowie Fähigkeiten im Bereich (E-Learning-) Methodik und Didaktik hatte.

Die Abschlussevaluation des Projekts zeigt, dass neben der umfassenden Betreuung die große Themenvielfalt innerhalb der Schulung von den E-Coaches besonders geschätzt wurde. Dazu zählen z.B. Inhalte aus der IT-Sicherheit, Diversität in der digitalen Lehre, Kommunikation und Kollaboration mithilfe digitaler Medien und vieles mehr.

Das Projektteam freut sich, dass das E-Coaching nach dieser erfolgreichen Pilotphase ab März 2022 als ein weiterer Aufgabenschwerpunkt an das Zentrum für Peer Education und Mentoring der Hochschule übergeben werden konnte, wo es in den nächsten Semestern weiterentwickelt und -geführt wird. Im kommenden Wintersemester sollen Studierende der HTWK erneut die Möglichkeit bekommen, ihre digitalen Kompetenzen in der E-Coaching Schulung auszuweiten sowie eigene E-Learning Formate zu konzipieren und umzusetzen.

Allen Interessierten bietet unser Projekthandbuch „Erfahrungen aus einem ESF-Pilotprojekt zu digitalen Schlüsselkompetenzen, das auf derWebsite des Instituts für digitales Lehren und Lernen zu finden ist, einen sehr umfangreichen Einblick in die Projektplanung und -durchführung.

"Wir danken allen Projektmitwirkenden und besonders unseren E-Coaches herzlich für ihre Arbeit, Ideen und Anregungen und freuen uns auf die zweite Runde!" sagt Projektmitarbeiterin Maria Uebel.

Zur Website des ESF-Projektes

Zum Zentrum für Peer Education und Mentoring

]]>
HTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4841 Tue, 05 Apr 2022 10:12:43 +0200 RoboCup German Open 2022: HTWK Robots bei erster Präsenzmeisterschaft seit Pandemiebeginn zurück auf dem Platz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4841/ Vom 12. bis 17. April trifft sich in Hamburg wieder die Spitze der robotischen Fußballteams der Standard Platform LigaMussten bei der GORE 2021 (German Open Replacement Event) die Nao-Roboter coronabedingt noch übers Internet aus den heimischen Laboren mit Code versorgt werden, so ist in diesem Jahr die Königsklasse des Roboterfußballs zurück in gewohntem Format: Gespielt wird wie in den Vorjahren 5 gegen 5 und die Roboter müssen während des Spiels komplett autonom agieren.

Nach zwei Jahren rein virtueller Wettbewerbe bzw. deren Ausfall resümiert Tobias Jagla von den HTWK Robots: „Auch während der Pandemiezeit gab es auf jeden Fall Fortschritte – die Challenges der GORE 2021 haben zum Beispiel die Automatisierung der Roboterkalibrierung vor Spielbeginn forciert; das ging zuvor nur manuell“. Die Kalibrierung – also die Einmessung zu Beginn – ist wichtig, damit sich die Roboter auf dem Spielfeld orientieren und voll einsatzbereit sind.
Eine andere Dimension habe hingegen nicht kompensiert werden können: „Der soziale Aspekt fehlte leider total. Wir waren zwar virtuell zugeschaltet, aber Smalltalk oder ein echter Austausch mit anderen Teams waren auf diese Weise natürlich kaum möglich. Wir freuen uns deshalb sehr, alte Bekannte wiederzusehen und neue Teams kennenzulernen“. Für die Leipziger sind die neuen Teammitglieder Sandra Kubenz und Max Liebing zum ersten Mal mit dabei.

Ziel: Der Titel

Das Team ist motiviert und ehrgeizig, die Stimmung gut.  Erklärtes Ziel: nichts Geringeres als der Meistertitel – insbesondere mit Blick auf die RoboCup-Weltmeisterschaft im Sommer in Bangkok. Dort soll der Erfolg von Montreal 2018, der Titelgewinn, wiederholt werden. Doch auch die anderen Teams, allen vorweg B-Human aus Bremen, die stärksten Rivalen der HTWK Robots, haben die vergangenen Monate mit Sicherheit nicht ungenutzt verstreichen lassen.

Kurzum: Eine Ruhepause in den Pandemiejahren gab für die Robots nicht.  Auch die Regeln haben sich verschärft, um Roboter- und „Menschenfußball“ nach und nach einander weiter anzunähern – schließlich sollen sie im Jahre 2050 gegeneinander antreten. Neu ist in diesem Jahr unter anderem, dass die Datenmengen, die die Roboter untereinander verschicken dürfen, drastisch reduziert wurden. Das bedeutet: Ein festgelegtes Budget von Datenpaketen deckelt den Umfang der Kommunikation, bei Überschreitung droht Disqualifikation. Die HTWK Robots gehen kein Risiko ein und verlassen sich auf ihren eigens einprogrammierten Zähler - und kalkulieren Fehlmessungen des Schiedsrichtercomputers gleich mit ein.

Weiterführende Informationen:
Über den Verlauf der Wettbewerbe werden wir weiter berichten, nachzulesen auch im Blog der HTWK Robots: https://naoteamhtwk.blogspot.com/

Zum Event in Hamburg: https://robocup.de/de/go2022/

Livestream während der Meisterschaft: https://gore-event.github.io/

Lust mitzumachen? Die HTWK-Robots sind immer auf der Suche nach Verstärkung im Team, egal ob Informatikneuling oder höheres Semester: bei Interesse meldet euch unter robots (at) htwk-leipzig.de

(Autor: Max Polter/HTWK Robots)

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4836 Fri, 01 Apr 2022 12:14:25 +0200 Semesterstart in der Bibliothek https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4836/ Verlängerte Öffnungszeiten und weitere Rückkehr zur NormalitätDie Bibliothek startet am 4. April mit erweiterten Öffnungszeiten ins Sommersemester: montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.
Am Ostersamstag, den 16. April 2022, ist die Bibliothek geschlossen.

Die 3G-Kontrolle entfällt, ebenso die Registrierung zur Kontaktnachverfolgung beim Zutritt zur Bibliothek. Wir empfehlen die Nutzung der Corona Warn-App. Das Tragen einer FFP2-Maske ist weiterhin verpflichtend.

Die Bauarbeiten im Erdgeschoss sind abgeschlossen, sodass sowohl Rechercheplätze als auch Selbstverbucher wieder genutzt werden können. In dem Bereich, wo bislang mit Abschlussarbeiten und Semesterapparaten bestückte Regale waren, wird ein neuer Lounge- und Eventbereich entstehen.

Abschlussarbeiten und Semesterapparate sind nun in der ersten Etage zu finden. Dort stehen auch wieder ein Gruppenarbeitsraum (für maximal 6 Personen) sowie weitere Rechercheplätze in den Schulungsräumen zur Verfügung.

Aufgrund des Wegfalls der Zutrittsbeschränkungen wird der Bestellservice für Literatur eingestellt. Die Vorbestellmöglichkeit aktuell ausgeliehene Medien besteht weiterhin.

Wir freuen uns, Sie im neuen Semester persönlich bei uns begrüßen zu dürfen.

→ zur Buchung Gruppenarbeitsraum

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4834 Fri, 01 Apr 2022 09:12:11 +0200 „Nur der reale Kaffee hat gefehlt“ – beim Workshop on E-Learning https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4834/ Gamification, Lernspiele und Online-Zusammenarbeit standen im Zentrum des Workshops on E-Learning an der HTWK Leipzig„Total klasse“, „sehr schöne Umsetzung“, „viel zu verspielt“: Die virtuelle Umgebung der Online-Plattform WorkAdventure stieß auf viel Zustimmung, aber auch Kritik. Nicht alle Gäste fanden sich auf Anhieb in der zweidimensionalen Landschaft des Workshops on E-Learning (WeL) zurecht. Manche wollten keine Hintergrundmusik, andere freuten sich, einen Avatar zu gestalten und per Videokonferenz ins Gespräch zu kommen wie auf einer realen Tagung.

Mitte März führte das Team um Professor Klaus Hering den WeL zum ersten Mal komplett als virtuelle Konferenz durch. Die Umsetzung lag bei den Studierenden. Das Programm stieß auf große Nachfrage: Es gab fast 90 Anmeldungen, und fast alle Gäste nahmen letztendlich an den Vorträgen, Poster-Sessions und Diskussionsrunden teil.

Gamification und hybride Lehre

Mit der Keynote zu „Gamification versus Playfulness“ eröffnete Professor Helge Fischer von der TU Dresden den WeL. Ebenfalls um ein Lernspiel ging es bei René Barth und Sarah Stumpf von der MLU Halle-Wittenberg. Impulsvorträge (mit Rätsel!) im Breakout-Raum regten jeweils nach den Vorträgen die Diskussion an.

Sebastian Gomon von der HTWK Leipzig erhielt viel Beifall zu seinem Vortrag mit Experiment zum Thema „Hybride Lehre“. Anschließend stellten Mattis Altmann, Annalena Gertsos, Nelli Ukhova und Sonja Werner von der TU Dresden ihre Ergebnisse zu virtuellen kollaborativen Lernszenarien vor.

 

„Virtuelle Fakultät“ und Medienkompetenz

Möglichkeiten unterschiedlicher digitaler Lehrformate unter dem Dach einer virtuellen Fakultät zeigten Willem Zank, Desmond Okwor, Yulia Dolganova und Anja Solf-Hofbauer am Beispiel der Technischen Universität Bergakademie Freiberg auf. Wie man mit einer Community Medienkompetenz für Lehrkräfte aufbaut, beschrieb Lisette Hoffmann von der TU Dresden.

Um digitale Selbsttests und Prüfungen ging es bei Yvonne Seidel, Antje Schreiber und Ulrike Rada von der TU Chemnitz. Zum Abschluss stellten Silvio Hund, Maik Wolf und Professor Mathias Rudolph von der HTWK Leipzig ihr Projekt zur automatisierten Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika am Beispiel der Messtechnik vor.

Was fehlte und was gut war

Positives Feedback gab es von den Gästen zur Organisation, zur Themenauswahl und zur Umsetzung. Einer vermisste den realen Kaffee, eine das Catering; andere kamen zunächst mit der Ausstattung des eigenen Avatars nicht zurecht. Zum Glück ließ sich das online im WorkAdventure nachbessern.

Zustimmung fand insbesondere das Konzept der Organisatorinne und Organisatoren, das Thema Gamification direkt in der virtuellen Plattform erlebbar zu machen: „Ich fand die Idee sehr schön, die ganze Sache spielerisch umzusetzen“, lautete eine Rückmeldung, und einen Vorschlag gab es auch: „Ich fände es generell schön, wenn man ein interaktives Spiel, vielleicht zu Beginn der Tagung, machen könnte, um mit den anderen Teilnehmenden in Kontakt zu kommen“.

Fazit von Klaus Hering: „Wir werden das Open Source Projekt WorkAdventure an der HTWK Leipzig in unterschiedlichen Lehr- und Lernszenarien experimentell weiter untersuchen. Vielleicht gibt es dann im nächsten Jahr auch eine virtuelle WeL_extension zu einem Präsenz-WeL?“

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4822 Fri, 01 Apr 2022 08:00:00 +0200 April, April! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4822/ Sensationsfund: Jubiläum zum 30jährigen Hochschulbestehen wird auf 2023 verschobenDie Vorbereitungen für das Jubiläum zum 30jährigen Bestehen liefen auf Hochtouren: Das Logo wurde angepasst, Roll ups, Fahnen und Online-Medien im entsprechenden Corporate Design wurden entworfen – kurzum: Die Hochschule sah dem Sommer und damit auf den bevorstehenden Festlichkeiten erwartungsvoll entgegen.

Doch daraus wird vorerst leider nichts: Nach einem sensationellen Fund im Hochschularchiv Ende März liegen die Feierpläne zumindest für dieses Jahr erst einmal auf Eis.

„In Vorbereitung auf den Semesterstart am 4. April habe ich Teile des Archivs neu strukturiert. Das war nötig, weil wir im Winter einen Wasserschaden hatten und so manches Dokument ganz schnell gerettet werden und dabei seinen angestammten Platz verlassen musste. Dabei ist offenbar einiges durcheinandergeraten – und mir fiel dieses einzigartige und sehr überraschende Dokument in die Hände!“, so Benjamin Schäf, Leiter des Hochschularchivs, immer noch sichtlich erstaunt.

Warum dieses für die Hochschule so wichtige Papier bisher nicht bekannt war, wundert selbst den erfahrenen Archivar: „1992 gilt bisher als Jahr der (Neu-)Gründung aller Hochschulen Angewandter Wissenschaften in Sachsen, und 2017 haben wir ja das 25jährige Jubiläum auf dem Campus entsprechend auch gefeiert. Doch nach diesem Fund müssen wir unsere Historie wohl noch einmal genau unter die Lupe nehmen und unsere eigene Geschichtsschreibung entsprechend anpassen. Vermutlich sind die Nachwende-Wirren der Grund für die unterschiedlichen Gründungsjahre der sächsischen HAW – im Osten ging in den 90er Jahren schließlich Vieles drunter und drüber, wenn wir ehrlich sind“, so Schäf.

Ein herber Schlag für viele HTWK-Angehörige, hatten sie sich doch nach zwei Jahren Coronapandemie auf das Jubiläum gefreut. Doch aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.

Geplant: „HTWK-Walk of Fame“

Archivar Schäf jedenfalls hat bereits Kontakt mit Forschenden der Fakultät Informatik und Medien aufgenommen, um das Dokument ordnungsgemäß restaurieren zu lassen, sind doch dort ausgewiesene Fachleute und neuestes technisches Equipment direkt vor Ort verfügbar.

Anschließend soll die Urkunde würdig und gut sichtbar präsentiert werden, etwa unter besonders festem Glas, eingegossen in Beton auf dem Gehweg vor dem Geutebrück-Bau – eine Art „HTWK-Walk of Fame“. Analog zum US-amerikanischen Vorbild wäre auch denkbar, dass die Hochschulangehörigen die Möglichkeit erhalten, ihren Handabdruck als Zeichen ihrer Verbundenheit mit der Hochschule dort zu verewigen; erste Gespräche mit der Fakultät Bauwesen zur Entwicklung einer dafür eigens konzipierten, besonders hautfreundlichen HTWK-Betonmischung sind bereits terminiert. Die Entscheidung über die Präsentation der Gründungsurkunde will das Rektorat jedenfalls zeitnah treffen und in einer Umfrage alle Hochschulangehörigen einbeziehen.
„Ich kann es noch immer nicht fassen, dass wir auf dieses so lange verschollene Dokument gestoßen sind! Ich freue mich wirklich außerordentlich darüber und bin Herrn Schäf sehr dankbar, dass er dessen Bedeutung sofort erkannt hat. Uns als Hochschulleitung ist es wichtig, dass alle, die hier studieren, lehren, arbeiten und forschen den ‚HTWK-Spirit‘ spüren. Deshalb möchten wir diesen so außergewöhnlichen Fund natürlich so sichtbar wie möglich machen. Wir freuen uns auf rege Teilnahme an der Umfrage!“ betont HTWK-Rektor Mark Mietzner.

Und wie heißt es doch so schön: Vorfreude ist die schönste Freude. In diesem Sinne – auf ein Neues in 2023!

Zum Hochschularchiv

]]>
HTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4826 Wed, 30 Mar 2022 17:27:38 +0200 Beginn des Sommersemesters 2022: Rückkehr zur Präsenz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4826/ Corona-Regelungen angepasst – Großteil der Auflagen entfällt Durch den Wegfall der Corona-Schutzverordnung ergeben sich neue Regelungen für ein gelingendes Sommersemester in Präsenz und das gemeinsame Hochschulleben auf dem Campus der HTWK Leipzig.

Vorbehaltlich der Regelungen durch Gesetz- und Verordnungsgeber werden ab 3. April 2022 nachfolgende Regelungen an der HTWK Leipzig gelten.
Dementsprechend wird auch das Hygienekonzept bis zum 3. April aktualisiert.

Allgemein gilt:

  • Alle Hochschulmitglieder und -angehörigen sowie Besucherinnen und Besucher der HTWK Leipzig sind zum Tragen einer FFP2-Maske auf Verkehrsflächen sowie in Lehrveranstaltungsräumen verpflichtet (Ausnahme: Dozentin/Dozent während der Lehrveranstaltung).
  • Die 3G-Nachweispflicht beim Betreten der Hochschulgebäude und -räume entfällt.
  • Die allgemeine Testpflicht entfällt.
  • Die Gebäude der HTWK Leipzig sind zu den regulären Öffnungszeiten begehbar.
  • Die Nutzung der Corona Warn-App und der hauseigenen elektronische Kontaktnachverfolgung (z.B. bei Lehrveranstaltungen, Besprechungen oder Gremiensitzungen) als zusätzlichen Schutzmechanismus wird von der Hochschulleitung dringend empfohlen. Dies ermöglicht im Infektionsfall eine frühzeitige Warnung von Hochschulangehörigen.

Bitte schauen Sie regelmäßig in das Hygienekonzept auf der HTWK-Webseite (Aktualisierung erfolgt bis zum 3. April 2022).
Nutzen Sie gern zusätzlich unsere HTWK-App, um informiert zu bleiben.

Aktuelle Corona-FAQ

Was für Mitarbeitende zusätzlich gilt (Intranet)

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4825 Wed, 30 Mar 2022 14:16:00 +0200 Endlich wieder: Museologiestudium zum Ausprobieren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4825/ Der Studiengang Museologie an der HTWK Leipzig lädt am 7. und 8. Mai zum Schnupperwochenende einWas machen eigentlich Museologinnen und Museologen? Alte Bilder abstauben oder Tafelsilber auf Hochglanz polieren? Bestimmt nicht!

Von der Aktualität und Vielfalt des Museologie-Studiums können sich Schülerinnen, Schüler und alle anderen Studieninteressierte am 7. und 8. Mai 2022 selbst überzeugen. Der Studiengang Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig lädt alle Interessierten ein, die Museen lieben und sich ein Berufsfeld im Museumsbereich vorstellen können.

Das Schnupperwochenende „Museologiestudium zum Ausprobieren!“ bietet einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Lernbereiche des Bachelorstudiengangs Museologie, der für die Erweiterung, Dokumentation, Pflege und die Vermittlung von Kulturgut-Sammlungen jeglicher Art qualifiziert. Die Studieninteressierten haben die Möglichkeit, sich intensiv mit ihrem potentiellen Studienfach auseinanderzusetzen und der richtigen Studienwahl einen Schritt näher zu kommen.

Coronabedingt konnte 2021 niemand hineinschnuppern. Darum kommt eine Teilnehmerin von „vor Corona“ zu Wort – Clara Junghanns, die bis zum Schnupperwochenende unentschlossen war, was sie studieren möchte: „Umfangreicher Einblick in das Studium, vielfältige Themengebiete – besonders geholfen haben mir die Vorstellung der einzelnen Fächer sowie Gespräche mit Lehrenden und Studierenden. All das hat mich überzeugt, diesen Studiengang aufzunehmen!“ Inzwischen studiert Clara Junghanns im fünften Semester Museologie an der HTWK Leipzig und absolviert ihr Praxissemester am Stadtmuseum Halle.

Übrigens: falls Corona eine Präsenzveranstaltung verhindert, wird auf jeden Fall eine digitale Variante angeboten. Und für alle diejenigen, die großes Gefallen an der Vermittlung in der Museologie finden, gibt es an der HTWK Leipzig den weiterbildenden Masterstudiengang „Museumspädagogik | Bildung und Vermittlung im Museum“. Auch darüber wird beim Schnupperwochenende informiert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Bei Interesse am Schnupperwochenende melden Sie sich bitte bis spätestens 1. Mai 2022 per E-Mail  an gisela.weiss(at)htwk-leipzig.de

Im Überblick

Veranstaltungsort: Karl-Liebknecht-Str. 145 (Lipsius-Bau), 3. Etage, Raum Li 309 und 310

Zeit: 7./8. Mai 2022, Start am Samstag 13:30 Uhr, Ende am Sonntag 14 Uhr

Mehr zum Studiengang:
www.htwk-leipzig.de/museologie
Instagram: @museum.studies.htwk

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4818 Mon, 28 Mar 2022 13:31:17 +0200 Schülerwettbewerb ExperiWatt 2022 | Schüler:innen beweisen ihr Können in MINT-Experimenten zu erneuerbaren Energien https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4818/ Vom 14. bis 22. März 2022 haben Schüler:innen der 9. Klassen beim Wettbewerb ExperiWatt geforscht und experimentiert Für den ExperiWatt Schülerwettbewerb anmelden konnten sich ausschließlich Schüler:innen der 9. Klassen einer Oberschule oder eines Gymnasiums in Leipzig und Umgebung. Da ExperiWatt als Team-Wettbewerb konzipiert ist, mussten sich immer vier Schüler:innen für ein Team zusammenfinden. Insgesamt haben sich 22 Teams angemeldet und den Herausforderungen des Wettbewerbs gestellt.

Je zwei Teilnehmer:innen eines Teams absolvierten im März 2022 dann an den ExperiWatt-Standorten HTWK Leipzig, INSPIRATA e.V., UFZ und VDI GaraGe spezielle MINT-Module. Nach einer theoretischen Einführung galt es vorgegebene Experimente durchzuführen, Berechnungen vorzunehmen und auszuwerten. Jedes Modul musste das Duo eines Teams dann am MINT-Standort mit einem Wissenstest, in dem die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Experimenten des Tages einflossen, abschließen.  

Beim ExperiWatt Wettbewerb 2022 widmeten sich die Schüler-Teams experimentell in diesem Jahr folgenden MINT-Themen:

Modul 1 | Brennstoffzellen im Auto? Was wird uns in Zukunft antreiben, wenn wir CO2-neutralmobil bleiben wollen?

MINT-Standort: UFZ-Schülerlabor

Modul 2 | FitForFuture – Muskelkraft, Solarenergie oder Kohlekraft? Welche Formen der elektrischen Energieerzeugung wollen wir für unsere Zukunft?!

MINT-Standort: Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig

Modul 3 | Der Wind, der Wind, das himmlische Kind - Wie viel Energie steckt drin und wie können wir sie sinnvoll nutzen? Finde es heraus!

MINT-Standort: INSPIRATA - Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V.

Modul 4 | Energie aus der Sonne – Sie ist die Grundlage allen Lebens, indem sie uns Licht und Wärme liefert. Doch wie können wir die Sonne technisch nutzen und was passiert, wenn sie mal „nicht scheint“?

MINT-Standort: VDI GaraGe gGmbH

Experimente | Fakultät Ingenieurwissenschaften

Experiment mit dem Fahrrad-Ergometer

Experiment mit dem Fahrrad-Ergometer

Experiment mit dem Fahrrad-Ergometer

Experiment Grundschaltungen

Experiment Nabendynamo

Experiment Nabendynamo

Im Labor der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig wartete Modul 2 mit insgesamt sechs verschiedene Experimenten zur Energieerzeugung auf die Wettbewerbsteilnehmer: innen (siehe Bildergalerie oben). Beim ersten Experiment mussten die Schüler:innen mit Hilfe eines Fahrrad-Ergometers radelnd Energie erzeugen, auswerten und Berechnungen beispielsweise zur Wärme-Energie vornehmen. Beim Experiment „Nabendynamo“ sollten die Leistungsunterschiede von LED und Glühlampe ermittelt werden.

Experimente | VDI GaraGe

MINT-Standort VDI GaraGe Leipzig

Experimente leXsolar-Stecksystem

Experimente leXsolar-Stecksystem

In der VDI GaraGe Leipzig erwartete die Teams das leXsolar-Stecksystem (siehe Bildergalerie oben). Es mussten verschiedene Schaltungen ausprobiert werden, sodass Sonnenenergie mit Hilfe von unterschiedlich großen Solarzellen kleine Motoren zum Drehen brachten oder nicht. Die Schüler:innen mussten auch die Leistungen messen, Spannung und Stromstärke von Reihen- und Parallelschaltungen vergleichen sowie den Wirkungsgrad verschiedener Energieumwandlungen ermitteln.

Die Gewinner-Teams

OBERSCHULEN

Platz 1 | Team Artur-Gamma, Artur-Becker-Oberschule Delitzsch

Platz 2 | Team Future Boys, 56. Oberschule Leipzig

Platz 3 | Team Artur-Beta, Artur-Becker-Oberschule Delitzsch

GYMNASIEN

Platz 1 | Goethe-Team, Goethe-Gymnasium Leipzig

Platz 2 | Team Vento-Sole-1, Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha

Platz 3 | Team experi-what?, Humboldtschule Leipzig

 

 

Hintergrund: 16 Jahre Schülerwettbewerb

Mit ExperiWatt bieten HTWK Leipzig/Fakultät ING, INSPIRATA, UFZ und VDI GaraGe eine Ergänzung zum Lehrplan und fördern gleichzeitig eigenständiges Arbeiten und individuelle Experimentierfreude. Im Fokus von ExperiWatt stehen Forschungsdrang und die Auseinandersetzung mit MINT-Themen zur erneuerbaren Energie und Energien der Zukunft.

]]>
MNZ_StartseiteHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4813 Wed, 23 Mar 2022 10:11:54 +0100 Für mehr Barrierefreiheit | Ein Exoskelett, das Treppensteigen bis ins hohe Alter ermöglichen soll https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4813/ Max Böhme verteidigt erfolgreich Dissertation zur Biomechanik und seniorengerechten Gestaltung exoskelettaler BewegungsunterstützungssystemeAm 11. März 2022 verteidigte Max Böhme von der Fakultät Ingenieurwissenschaften erfolgreich seine Dissertation zur Biomechanik und seniorengerechten Gestaltung von exoskelettalen Bewegungsunterstützungssystemen. Böhmes wissenschaftliche Arbeit und Forschung leistet einen wesentlichen Beitrag zur altersgerechten Gestaltung von Exoskeletten für Senior:innen.

Während herkömmliche Aufzüge und Treppenlifte die Restmobilität von bewegungseingeschränkten Senior:innen substituieren und letztendlich zu einer sukzessiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes beitragen, können Bewegungsunterstützungssysteme die Restmobilität der Nutzer:innen erhalten und so auch zu einer besseren Lebensqualität beitragen. Das von Böhme mitentwickelte Exoskelette soll Senior:innen in Zukunft in ihrer häuslichen Umgebung das Überwinden von Treppen erleichtern.

Sicheres, intelligentes Bewegungsunterstützungssystem zur Treppenüberwindung

Böhme erforschte von 2016 bis 2019 als Mitglied der interdisziplinären Forschungsgruppe „DemoS -Systemlösungen zur Gestaltung des Demographie- und Strukturwandels“ minimal aktuierte Bewegungsunterstützungssysteme, sogenannte Exoskelette. Von 2019 bis 2020 wurden in die Entwicklung des neuen Exoskeletts auch die zukünftigen Nutzer:innen mit einbezogen. Dazu wurde der Prototyp (Demonstrator) im Rahmen einer interaktiven Werkstatt Senior:innen in Köln, Leipzig, Berlin und Essen vorgestellt. Interessierte durften den Prototyp live ausprobieren und bewerten. Das Feedback der Senior:innen floss anschließend in die Weiterentwicklung und Optimierung ein.

Für seine Dissertation konstruierte Böhme dann basierend auf dem Feedback der Senior:innen einen zweiten Demonstrator, den er abschließend in seiner Arbeit im Biomechaniklabor der Universität Leipzig testete. Für die Auswertung der Ergebnisse hat Böhme in Kooperation mit einem Forscher der Politecnico di Torino (Italien) und Forschern der Aalborg University (Dänemark) ein Schnittstellenmodell entwickelt. Dieses Schnittstellenmodell ermöglicht die Anbindung von modellierten Exoskeletten an ein muskuloskelettales Menschmodell, womit sich auch Schnittstellenkräfte berechnen lassen.

Das Funktionsprinzip des seniorengerechten Exoskeletts

Beim seniorengerechten Bewegungsunterstützungssystem zur Treppenüberwindung werden die Kniegelenke, da wo in der Regel der höchste Kraftmangel auftritt, in ihrer Bewegung durch eine spezielle Antriebstechnik unterstützt. Mit Hilfe von Sensorik und intelligenter Regelung liefern die Antriebe in jedem Zustand die fehlende Kraft. Der erforderliche Unterstützungsbedarf wurde in umfangreichen, vorhergehenden biomechanischen Studien mit einer eigens entwickelten Methode erfasst.

Forschung für mehr Barrierefreiheit

„Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Jahren vermehrt diverse Exoskelette im Alltag nutzen können. Durch diese Art der Bewegungsunterstützung könnten nicht nur Senioren Treppen wieder selbstständig überwinden, auch körperlich anstrengende Arbeitsaufgaben können durch Exoskelette erleichtert werden. Es freut mich, dass ich in diesem Themenfeld einen Beitrag leisten konnte, der nun direkt von anderen Forschungs- und Entwicklungsteams genutzt werden kann.“, betont der frisch gebackene Dr.-Ing. Max Böhme.

Die Dissertation

Max Böhmes Dissertation wurde mit einem ESF-Promotionsstipendium gefördert und entstand im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens. Betreut wurde die wissenschaftliche Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Marc Kraft von der TU Berlin (Fachgebiet Medizintechnik, Institut für Maschinenkonstruktion und Systemtechnik) und Prof. Dr.-Ing. Johannes Zentner von der HTWK Leipzig (Institut für entwicklungsorientierten Maschinenbau, Fakultät Ingenieurwissenschaften). Darüber hinaus erhielt Böhme von der Abteilung Biomechanik der Universität Leipzig sowie weiteren internationalen Forschenden begleitend Unterstützung.

 

]]>
GRADZ > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4807 Fri, 18 Mar 2022 15:15:47 +0100 Rückkehr zur Präsenz im Sommersemester https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4807/ Mit Beginn des Sommersemesters startet die HTWK Leipzig in den Präsenzbetrieb.Mit Beginn der Vorlesungen im Sommersemester am 4. April 2022 kehrt die HTWK Leipzig zur Präsenz zurück.

Ein Ende der Corona-Pandemie ist derzeit nicht in Sicht. Damit Studium, Forschung und Lehre dennoch erfolgreich möglich sind, wird das Hygienekonzept wie bisher fortlaufend angepasst.

Auf Basis der Absprachen mit dem SMWKT und der LRK wird jede sächsische Hochschule die Maßnahmen entsprechend der Gegebenheiten vor Ort festlegen. Nach der am 18.03.2022 erfolgten Verabschiedung des neuen Infektionsschutzgesetzes im Bundestag und Bundesrat werden ab dem 20. März 2022 die meisten Corona-Schutzmaßnahmen auslaufen. Diese werden künftig durch Basisschutzmaßnahmen ersetzt.

Umfassendere Vorschriften werden durch den Freistaat Sachsen und nur für ausgewiesene Hotspotregionen erlassen. Neuerungen wie diese sind ein wichtiges Signal für alle weiteren Planungen. Die Hochschule informiert zu Beginn der Vorlesungszeit über die aktuellsten Regelungen für ein erfolgreiches und sicheres Präsenzstudium im Sommersemester 2022 auf den bekannten Kanälen, um auch ein gemeinsames Hochschulleben auf dem Campus der HTWK Leipzig wieder möglich zu machen.

Bleiben Sie gesund!

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4804 Thu, 17 Mar 2022 17:53:13 +0100 HTWK-Ausstellung eröffnet STIGA-Jubiläumsjahr 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4804/ Museologie-Studierende haben eine Ausstellung über die Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung gestaltet. Bis 29. April in unserer Hochschulbibliothek!Im Rahmen des Leipziger Themenjahres 2022 „Freiraum für Bildung“ wird an das 125-jährige Jubiläum der Sächsisch Thüringischen Industrie und Gewerbeausstellung (STIGA) 1897 zu Leipzig mit zahlreichen Projekten erinnert.

Dieses STIGA-Jubiläumsjahr wird nun am 22.3.2022 mit der Eröffnung der Ausstellung “STIGA 1897: Waren – Wettstreit – Wunderwelt” in der Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig offiziell eingeläutet. Studierende des Studiengangs Museologie an der HTWK Leipzig stellen in ihrer Schau die STIGA im heutigen Clara-Zetkin-Park genauer vor. Historische Zeugnisse – Fotografien und Ansichtskarten, Ausstellungsführer und Ausstellungsobjekte sowie Erinnerungsmedaillen – vermitteln einen imposanten Eindruck von Dimension und Bedeutung dieser Wirtschaftsschau, die ein deutliches Zeichen in einer von Wandel und Umbrüchen gekennzeichneten Zeit für Region und Stadt setzte.

Die Ausstellung bildet den Auftakt für weitere Projekte der HTWK und weiterer Leipziger Institutionen, Initiativen und Vereine zu diesem Thema. So wird die HTWK anlässlich der Ausstellungseröffnung eine gemeinsam mit der Stadt Leipzig verantwortete Begleitpublikation vorlegen und die von einem hochschulübergreifenden Projektteam gestaltete Webseite stiga-leipzig.de online gehen. Überblick HTWK-Projekte zum STIGA-Jubiläumsjahr

Dienstag, 22.03.2022, 17.00 Uhr

Bibliothek der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)
Gustav-Freytag-Straße 40, 04277 Leipzig

Es sprechen:

  • Dr. Skadi Jennicke Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig
  • Martin-Buhl-Wagner Geschäftsführer, Leipziger Messe GmbH
  • Volkmar Müller Geschäftsführer, Leipziger Gruppe
  • Prof. Dr. Mark Mietzner Rektor, HTWK Leipzig

Eröffnung der Ausstellung durch:

  • Prof. Dr. Gisela Weiß stellv. Studiendekanin Museologie, HTWK Leipzig
  • Dr. Enrico Ruge STIGA-Projektleiter, HTWK Leipzig
  • STIGA Projektteam: Sabrina Linke, Olga Mykhailenko, Susann Hommel, Anne Roßburger

Bei der Veranstaltung gilt die 3G-Regelung: Für die Teilnahme ist ein Impfnachweis oder ein tagesaktueller Test notwendig und am Einlass vorzulegen. Jederzeit ist eine FFP2-Maske  zu tragen.

Zur besseren Planung bitten wir um eine Zusage via E-Mail an:
tobias.kobe (at) leipzig.de / 0341-123-4203

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4786 Fri, 11 Mar 2022 13:59:46 +0100 HTWK zeigt erstmals Forschungsdaten im renommierten TREE Journal https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4786/ Der Fachbereich Nachrichtentechnik der HTWK Leipzig liefert Beiträge für das weltraumgestützte UmweltmonitoringDie weltraumgestützte Tierbeobachtung im Rahmen des ICARUS Projektes lieferte in den vergangen Jahren eine Vielzahl von Forschungsergebnissen zum Zugverhalten von Vögeln und Großsäugern. Ziehende Tiere werden mit leichtgewichtigen Funksendern (Tags) ausgestattet, die anschließend eine weltweite Lokalisierung der Individuen ermöglichen. Parallel zu den reinen Positionsdaten werden Umweltparameter (z.B. Temperatur) im jeweiligen Habitat aufgezeichnet. Der Fachbereich Nachrichtentechnik unter Leitung von Prof. Marco Krondorf lieferte für die Sensordatenübertragung im Projekt ICARUS wesentliche Komponenten der Funksignalübertragung zwischen den Tags am Boden und der internationalen Raumstation ISS. Wesentliche Ergebnisse auf dem Gebiet der Biodiversitäts- und Verhaltensforschung wurden nun unter dem Titel »Biological Earth observation with animal sensors« im renommierten TREE Journal (Trends in Ecology and Evolution, Elsevier) veröffentlicht.

Prof. Krondorf sucht derzeit Doktoranden für Forschungsvorhaben zum weltraumgestützten Umweltmonitoring.

]]>
HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4784 Thu, 10 Mar 2022 11:18:06 +0100 Krieg in der Ukraine: Spenden auch Sie für in Not geratene Menschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4784/ Hilfe für Hochschulangehörige in Not Die Hochschule steht im engen Kontakt mit betroffenen Studierenden, Mitarbeitenden und Hochschulangehörigen, um ihnen Unterstützung in verschiedener Form zukommen zu lassen.
Finanzielle Unterstützung spielt dabei eine zentrale Rolle.
Aus diesem Grund hat der Förderverein der HTWK Leipzig einen eigenen Hilfsfonds unter dem Titel „Ukrainehilfe“ aufgelegt.

Verein zur Förderung der HTWK Leipzig e. V.
IBAN: DE98860700240278366000
BIC: DEUTDEDBLEG
Spendenzweck: Ukrainehilfe

„Der Krieg gegen die Ukraine steht gegen alle europäischen Werte der Menschenrechte, Aufklärung und Völkerverständigung. Auch der Förderverein der HTWK Leipzig möchte seinen Beitrag leisten, um Betroffenen in dieser existenziellen Notsituation eine Unterstützung anzubieten. Wir hoffen darauf, dass wir dabei durch zahlreiche weitere Spenden unterstützt werden", betont Prof. Markus Krabbes, Vorsitzender des Vereins.

Der Förderverein wird möglichst kurzfristig im Einzelfall über Unterstützungsanträge entscheiden, die wie üblich über das elektronische Antragsportal eingegeben werden.
Als Ersatz für fehlende Unterlagen und Nachweise können auch eidesstattliche Erklärungen abgegeben werden.

Förderantrag stellen

Webseite des Fördervereins

]]>
HTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4783 Thu, 10 Mar 2022 10:50:10 +0100 Studentischer Abwahlantrag im Senat gegen HTWK-Rektor Mark Mietzner erneut abgewiesen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4783/ Rektor in außerordentlicher Senatssitzung im Amt bestätigt – Studierende erkennen demokratische Entscheidung anAm 2. März 2022 kam der Senat der HTWK Leipzig auf Antrag der studentischen Vertretung zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Anlass war der von den drei studentischen Senatorinnen und Senatoren erneut eingebrachte Abwahlantrag gegen den Rektor, Professor Mark Mietzner.

Mit nur drei Ja-Stimmen wurde die erforderliche Stimmenzahl deutlich verfehlt und dem Rektor damit erneut das Vertrauen durch das oberste Entscheidungsgremium ausgesprochen.

Die außerordentliche Senatssitzung am 2. März war bereits der dritte Termin, an dem sich der Senat der Hochschule mit dem Wunsch zur Abwahl des Rektors befasst hat. Bereits in seiner Sitzung am 24. November 2021 sprach sich der Senat mehrheitlich gegen einen Antrag auf Einleitung eines Abwahlverfahrens von Rektor Mark Mietzner aus. Mitte Januar 2022 wurde dieser erneut durch die Studierenden eingereichte Tagesordnungspunkt nach Abstimmung im Senat von der Agenda genommen, da unter Pandemiebedingungen kein persönlicher Austausch ermöglicht werden konnte.

In der Sitzung am 2. März 2022 wurde ausführlich über die von studentischer Seite vorgebrachten Anliegen diskutiert. Im Ergebnis wurde die Antragsbegründung durch die nicht-studentischen Senatsmitglieder nicht mitgetragen und als unbegründet abgewiesen. Die Studierenden haben zum Ausdruck gebracht, nunmehr die demokratische Entscheidung anerkennen zu wollen.

Der Rektor der Hochschule erneuert im Nachgang zur Sitzung seine Einladung an alle Statusgruppen zum konstruktiven Dialog und respektvollen Miteinander an der HTWK Leipzig: „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im Interesse der Hochschule. Angesichts der aktuellen Herausforderungen gilt es jetzt, gemeinsam mit allen die HTWK Leipzig in einem zukunftsgerichteten, professionellen und lösungsorientierten Diskurs weiterzuentwickeln“, so Mietzner.

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4773 Tue, 08 Mar 2022 08:47:00 +0100 Servicetheke umgestaltet und Fußboden saniert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4773/ Eingangsbereich der Bibliothek wieder zugänglich – Bauarbeiten werden fortgesetztDie zentrale Anlaufstelle der Hochschulbibliothek befindet sich wieder im Erdgeschoss. Mit der Servicetheke ist auch ein Stück Bibliotheksalltag zurückgekehrt. Noch sind die Bauarbeiten aber nicht abgeschlossen, denn der Bereich für Veranstaltungen wird erweitert.

Die Wochen der provisorischen Ausleihe in der ersten Etage und des behelfsmäßigen Ein- und Ausgangs an der Gebäuderückseite sind vorbei. Während dieser Zeit wurde der gesamte Fußboden im Erdgeschoss erneuert. Es war notwendig geworden, über die Jahre entstandene Stolperfallen und schadhafte Stellen zu beseitigen.

Hierfür war das Erdgeschoss komplett geräumt und alle Aktivitäten nach oben verlagert worden. Die Sanierungsarbeiten umfassten das Abschleifen und Erneuern des Fußbodenbelags ebenso wie das Umarbeiten der Theke. „Durch die Absenkung eines Teils der Servicetheke kann die Kommunikation mit Benutzern den unterschiedlichen Anforderungen deutlich besser angepasst werden. Dies ist ein wichtiges Element für die Barrierefreiheit der Bibliothek“, so Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen.

In den kommenden Wochen sind Handwerker unter anderem damit beschäftigt, neue Deckenlampen anzubringen. In dem Bereich, wo bislang mit Abschlussarbeiten und Semesterapparaten bestückte Regale waren, wird ein neuer Lounge- und Eventbereich entstehen.

Das Erdgeschoss ist weiterhin nur eingeschränkt nutzbar. Abschlussarbeiten und Semesterapparate sind in der ersten Etage zu finden.

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4763 Tue, 01 Mar 2022 16:57:05 +0100 HTWK Leipzig steht solidarisch an der Seite der Ukraine https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4763/ Hochschule bemüht sich um Unterstützungsangebote für betroffene HochschulangehörigeNach dem Angriff Russlands auf die Ukraine herrscht auch an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Bestürzung.

 „Wir sind fassungslos, dass es in Europa Krieg gibt. Betroffen ist nicht nur die Ukraine, ein souveränes Land, sondern es ist ein Angriff auf den Frieden und die Demokratie überhaupt. Unsere Sorge und Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Wir stehen an ihrer Seite – und werden immer für Grundwerte wie Frieden, Freiheit und Toleranz eintreten“, sagt HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner.

Die HTWK Leipzig ist eine weltoffene Hochschule. Insgesamt sind momentan 830 Studierende mit nicht-deutscher Staatsbürgerschaft immatrikuliert, das sind rund 13 Prozent der über 6.500 HTWK-Studierenden. Derzeit sind rund 80 Studierende aus der Ukraine, Russland und Belarus an der HTWK Leipzig eingeschrieben. Die Hochschule unterhält seit Langem mit mehr als 20 Hochschulen in der Ukraine – darunter in Kiew, Lwiw und Poltawa – und in Russland wissenschaftliche Kooperationen.

Auch Studierende der HTWK Leipzig halten sich derzeit mit einem Austauschprogramm in Russland auf.

„Wir stehen im Kontakt mit betroffenen Studierenden. Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und anderen Organisationen wie dem Studentenwerk Leipzig bemüht sich die HTWK Leipzig im Moment darum, ihnen Unterstützung in verschiedener Form anzubieten, z.B. für eine sichere Rückkehr nach Deutschland oder die Verlängerung ihres Aufenthaltes. In dieser Situation lassen wir niemanden allein. Auf Landesebene arbeiten wir eng mit dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus und den anderen sächsischen Hochschulen intensiv daran, Geflüchteten aus der Ukraine bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen und vor Ort Perspektiven zu schaffen“, betont Mietzner.

Auch Hochschul- und die Landesrektorenkonferenz drückten ihre Solidarität mit den Studierenden und den Hochschulen in der Ukraine aus. Die Lage vor Ort gefährde jahrelange Wissenschaftsbeziehungen und den Studierendenaustausch.

Informationsseite der HTWK Leipzig mit Spendenmöglichkeit

Weiterführende Links:

HTWK Leipzig – weltoffene Hochschule
Landesrektorenkonferenz Sachsen
Hochschulrektorenkonferenz
DAAD

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4754 Mon, 28 Feb 2022 15:56:00 +0100 Bis 4. März anmelden: E-Learning von Gamification bis Visualisierung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4754/ Workshop on E-Learning (WeL) am 10. März 2022 für Lehrende und Studierende: Neue Formen digitalen Lernens und Lehrens - über die Pandemie hinausBeim Workshop on E-Learning (WeL) am 10. März 2022 an der HTWK Leipzig geht es um neue Formen digitalen Lernens und Lehrens – über die Pandemie hinaus. Erstmalig spricht der WeL gezielt Dozierende und Studierende an. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich.

Fünf virtuelle Welten

Die Keynote zum Thema Gamification spricht Professor Helge Fischer (TU Dresden). Studentische Impulsvorträge mit Demonstrationen und Interaktionen gibt es zu Themen wie Visualisierung von Algorithmen, Edu-Breakouts, Programmier-Dojos oder Online-Schulungen für Arbeitnehmer.

Bei Poster-Vorträgen geht es unter anderem um das WeL-Adventure zum Nachmachen. Bis 25. Februar können noch Themen für Vorträge und Poster eingereicht werden.

Die WeL22-Welt findet in fünf Räumen in der virtuellen WorkAdventure-Welt statt. Organisation und Durchführung übernimmt ein 20-köpfiges studentisches Team aus der Master-Lehrveranstaltung Digitales Lehr- und Lernmanagement bei Professor Klaus Hering von der Fakultät Informatik und Medien.

Jetzt anmelden:

Die Anmeldung ist bis zum 4. März, 12 Uhr möglich (maximal 100 Teilnehmende):

https://itsz.htwk-leipzig.de/e-learning/veranstaltungen/workshop-on-e-learning-2022/anmeldeformular/

Auf Basis der Anmeldung wird die Zugangsinformation vergeben, weitere Informationen folgen per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Aktuelle Hinweise zum Workshop on E-Learning gibt es auch beim E-Learning-Team der HTWK-Leipzig oder beim Institut für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) unter https://idll.htwk-leipzig.de/de/was-war-was-kommt/workshop-on-e-learning/.

Kontakt:

Prof. Dr. Klaus Hering, klaus.hering (at) htwk-leipzig.de sowie e-learning (at) htwk-leipzig.de

 

Autorin: Gabriele Hooffacker

]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4752 Fri, 18 Feb 2022 14:34:31 +0100 „Am Schluss steht ein fertiges Lernszenario“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4752/ Bei den Digital Workspaces peppen Lehrende digital die Lehre auf – Neues Kursprogramm fürs Sommersemester erschienen„Die einen haben eine Idee, die sie schon lange umsetzen wollten“, sagt Katja Hornoff über ihre Gäste. „Die anderen lassen sich einfach inspirieren“. An der HTWK Leipzig gehört Katja Hornoff zum derzeit zwölfköpfigen Team der „Digital Workspaces“, einem sachsenweiten Workshop-Programm zur digitalen Hochschullehre. Das offene Werkstattkonzept erlaubt es Lehrenden, qualitativ hochwertige digitale Lehrformate kennenzulernen und nach eigenen Vorstellungen umzusetzen.

„Manche wollen vor allem praktische Tipps und Tricks, andere wollen wissen, warum ein gut durchdachtes Konzept manchmal trotzdem nicht funktioniert. Und manche möchten einfach mal Zeit zum Experimentieren haben, Neues ausprobieren.“ Dazu passen die offenen Werkstattformate: Von halbtägigen Schnellkursen bis zu mehrtägigen Workshop-Reihen ist alles dabei. Es gibt viel Input vom Team, aber auch Einzel- und Gruppenarbeit, Austausch und Feedback durch die anderen durchschnittlich 12-15 Teilnehmenden pro Kurs.

Austausch, Feedback, Expertise

Oft bringen Fachleute aus Praxis oder Theorie zu Themen wie Screencasts (André Göhlich, HTWK Leipzig) oder Gamification (Prof. Helge Fischer, TU Dresden) ihre Expertise ein. Zum Workspace-Programm gehören praktische Anwendungen wie „Audience-Response-Systeme“, also digitale Abstimmungs- und Umfragetools, ebenso wie Dauerbrenner, etwa zum „Aktivieren in Videokonferenzen“.

„Am Schluss steht bestenfalls ein fertiges Produkt oder Lern-Lehr-Szenario“, das ist Katja Hornoff wichtig. Die Screencasts oder sonstigen Lehrinhalte entstehen direkt im Workspace. Das Ergebnis ist auf jeden Fall ein individuelles, ausgearbeitetes Konzept, oft aber auch ein fertiges Video oder ein sonstiger digitaler Baustein für die eigene Lehre.

Aktuell finden die Digital Workspaces online statt. Das soll aber nicht so bleiben. „Eigentlich war das Projekt so gedacht, dass die Weiterbildungen an den Hochschulen und Universitäten über ganz Sachsen verteilt stattfinden“, berichtet Katja Hornoff. Sobald die pandemische Lage es zulässt, wird es beides geben: Workspaces in Präsenz ebenso wie solche online.

Kostenfreie Kurse

Für die Lehrenden der HTWK Leipzig ist das gesamte Workshop-Angebot kostenfrei. Getragen wird das sachsenweite Projekt, das bis Ende 2023 läuft, vom Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) und dem Arbeitskreis E-Learning, gefördert durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK). Die Kurse können für das HDS-Zertifikat angerechnet werden.

Anregungen für weitere Workspace-Themen nimmt Katja Hornoff gern entgegen. 

Zum Ausprobieren: https://bildungsportal.sachsen.de/impulse/

Zum Programm fürs Sommersemester

Hochschuldidaktische Angebote für Lehrende – Terminübersicht


]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4749 Fri, 18 Feb 2022 10:34:23 +0100 Ideenreich produziert, nachhaltig verpackt, kreativ präsentiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4749/ Die Studierenden im ersten Fachsemester der Studiengänge Print- und Verpackungstechnologie haben kreative Printprodukte und nachhaltige Verpackungen kreiert und eigenhändig produziert.Was haben Bügelflasche, Displayputztuch, Keramikuntersetzer, Mehrwegbecher, Monopoly-Spiel, Schneidbrett und Wandkalender gemeinsam? Sie wurden ideenreich gestaltet und eigenhändig hergestellt, nachhaltig verpackt und kreativ präsentiert – von Studenten und Studentinnen im ersten Fachsemester. Kleine Teams aus den beiden Studiengängen Digitale Print-Technologien und Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit setzten sich vom ersten Studientag an mit einem dieser Print-Produkte auseinander.

Die Projektarbeit begleitet die theoretische Wissensvermittlung im Modul Einführung in das Studium und vertieft so die in den Vorlesungen vermittelten Grundlagen zu den Themenschwerpunkten Print, Verarbeitung und Verpackung auf eine begreifbare Art und Weise. Neben dem Fachspezifischen geht es aber auch um Arbeitspakete, Zeitmanagement und Teamgeist.

Obwohl viel Kommunikation online stattfinden musste, hatten die Studierenden in diesem Modul Gelegenheit, praktisch und gemeinsam an etwas Greifbarem zu arbeiten. 

Herausgekommen sind spannende Produkte, vor allem aber erste praktische Erfahrungen und das gute Gefühl, ein selbst kreiertes und hergestelltes Ergebnis in den Händen halten zu können.

 

Eine ausführliche Projektschau mit Erläuterungen zu den Produkten ist hier zu finden.

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4743 Mon, 14 Feb 2022 16:58:39 +0100 Förderpreise vergeben | Karl-Kolle-Preis und Leipziger Energiepreis für hervorragende Graduierungsarbeiten verliehen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4743/ Karl-Kolle-Stiftung und Leipzig Netz GmbH zeichnen die besten Abschlussarbeiten der Fakultät Ingenieurwissenschaften ausAm 9. Februar 2022 wurden die besten Abschlussarbeiten der Absolvent:innen der Jahre 2019 und 2020 in einer kleinen Zeremonie mit dem Karl-Kolle-Preis der HTWK Leipzig und dem von der Leipzig Netz GmbH gestifteten Leipziger Energiepreis gewürdigt.
Alljährlich werden die besten Bachelor- und Masterarbeiten ausgewählter Fachgebiete der Fakultät Ingenieurwissenschaften während der Graduierungsfeier ausgezeichnet. Allerdings konnten aufgrund der Corona-Pandemie seit 2020 keine Graduierungsfeiern mehr stattfinden. Auch die Preisverleihung des Karl-Kolle-Preises der HTWK Leipzig und des Leipziger Energiepreises mussten vorerst pausieren. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Die Preisverleihung

Kuratoriumsvorsitzender Prof. Winfried Pinninghoff von der KARL-KOLLE-Stiftung überreichte den Preisträgern Kevin Becker (Elektrotechnik und Informationstechnik, Bachelorarbeit 2019), Lorenz Ziche (Maschinenbau, Bachelorarbeit 2020), Robert Fromm (Elektrotechnik und Informationstechnik, Bachelorarbeit 2019) und Maximilian Henkel (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik, Mastarbeit 2019) die KARL-KOLLE-Preise persönlich und würdigte ihre hervorragenden Abschlussarbeiten. Die Förderpreise sind mit je 500 Euro für Bachelorarbeiten und 1.000 Euro für Masterarbeiten dotiert.

Jan Schubert, Teamleiter Wärme, Asset Management der Netz Leipzig GmbH, überreichte Anastasia Gedicke (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik, Bachelorarbeit 2019) und Martin Hafemann (Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik, Masterarbeit 2019) den Leipziger Energiepreis für ihre auf dem Fachgebiet der Energietechnik prämierten Abschlussarbeiten. Die Förderpreise sind mit je 500 Euro für Bachelorarbeiten und 1.000 Euro für Masterarbeiten dotiert.

KARL-KOLLE-Preis 2019/2020 | Die Preisträger & ihre Abschlussarbeiten

Kevin Becker studiert derzeit im Masterstudiengang General Management an der HTWK und ist bei der Siemens AG im Vertrieb in Teilzeit tätig.

Für seine Bachelorarbeit „Erstellung einer Marktanalyse zum Einsatz von Großwasserzählern in der deutschen Trinkwasserbranche" erhielt er den KARL-KOLLE-Preis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Andreas Hebestreit, Professor für Mess- und Sensortechnik an der Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig.

Ziel der Bachelorarbeit war eine Marktanalyse zum Einsatz von Großwasserzählern durch Trinkwasserversorger in Deutschland zur Entwicklung eines Zukunftskonzeptes der Siemens AG. Diese beinhaltet neben genutzten Messprinzipien, Datenübertragungsmöglichkeiten und Softwarelösungen auch die Vor- und Nachteile der jeweiligen Varianten. Diese Analyse beruht auf Auswertung der Befragungen von 20 Mitarbeitern, 17 Mitbewerbern und 11 ausgewählten Kunden der Siemens AG, um ein breites Bild der Wasserversorger in Deutschland zeigen zu können. Die Vertriebsmitarbeiter können die Informationen zum Vergleichen von Messprinzipien, Datenübertragungsmöglichkeiten und Softwarelösungen für die Kundenpräsentation nutzen. Eine wichtige Rolle nahm die Ermittlung der Anforderungen an die Messgeräte zur Netzüberwachung und Abrechnungsmessung ein. Durch die Auswertung der Befragung konnten Informationen zu Kundenbedürfnissen für die entsprechenden Produkte gewonnen werden. Aus der Analyse werden Trends für zukünftige Produkte abgeleitet. Die Arbeit liefert Empfehlungen in Bezug auf Vermarktungsstrategien, Portfolioerweiterungen und Produktweiterentwicklungen. Diese können durch Mitarbeiter der Entwicklung und des Produktmanagements aufgegriffen und für die Erstellung einer Großwasserzähler-Zukunftsstrategie in Deutschland genutzt werden.

Lorenz Ziche studiert zurzeit im dritten Semester Maschinenbau im Master (Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig) und arbeitet als wissenschaftliche Hilfskraft in der Arbeitsgruppe von Prof. Stephan Schönfelder im Bereich der Verknüpfung von FE-Simulation und KI. Seine Masterarbeit wird er im kommenden Semester am Faserinstitut Bremen e.V. im Bereich der Leichtbauproduktionstechnik schreiben.

Für seine Bachelorarbeit „Untersuchung und Validierung von Methoden zur ortsaufgelösten Temperaturbestimmung innerhalb einer Schweißnaht bei elektrischen Widerstandsschweißen“ erhielt er den KARL-KOLLE-Preis 2020. Betreut wurde seine Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Eckhard Scholz, Professor für Softwaretechnik und CAD im Maschinenbau der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Die Bachelorarbeit am Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Augsburg ist in der anwendungsnahen Grundlagenforschung verortet. In der Arbeit wird das elektrische Widerstandsschweißen als schnelles und sauberes Fügeverfahren zur flächigen Verbindung von kohlenstofffaserverstärkten Hochleistungsthermoplasten für den Einsatz in der Luftfahrt weiterentwickelt. Im Rahmen der Entwicklung einer stabilen Prozessregelung werden Methoden zur ortsaufgelösten Temperaturbestimmung in der Schweißnaht untersucht und validiert. Neben der Durchführung von praktischen Versuchen, der Entwicklung einer automatisierten Datenauswertung und der Unterstützung durch FE-Simulationen werden grundlegende Vorschläge zur weiteren Optimierung des Prozesses ausgearbeitet und experimentell validiert.

Die Ergebnisse finden in der weiteren Technologieentwicklung direkt Anwendung und werfen neue Fragestellungen auf, die inzwischen bereits Grundlage für weitere Forschungs- und Abschlussarbeiten sind.

Robert Fromm ist momentan Doktorand (HTWK Promotionsstipendium) im Team von Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Professor für Smart Diagnostik und Online Monitoring der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig. Sein Promotionsthema lautet „Untersuchungen zum Einsatz optimierter Wake-up Receiver zum kontinuierlichen Empfangsbetrieb von drahtlosen Sensorknoten“.

Für seine Bachelorarbeit „Entwicklung und Erprobung eines Konzeptes zur Realisierung einer miniaturisierten Multisensorplattform zur synchronen Erfassung von Mehrkanalvideo- und Sensordaten“ erhielt er den KARL-KOLLE-Preis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Matthias Sturm und Dr.-Ing. Mirco Fuchs der Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig.

Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Entwicklung und Implementierung eines Konzeptes für eine Embedded-Systemplattform, die eine synchrone Erfassung mehrere Videokanäle und verschiedener Sensordaten ermöglicht. Die anfallenden Daten sollen auf dem mobilen System gespeichert sowie über eine ebenfalls zu realisierende Schnittstelle übertragen werden können. Die Plattform ist im Hinblick auf die Anforderungen eines mobilen Systems zu entwickeln, insbesondere auch unter Berücksichtigung der Integrierbarkeit in eine tragbare Gesamtlösung, wie zum Beispiel eine Baseballcap. Ein solches System eröffnet einen völlig neuen Zugang zu personenindividuellen Verhaltensdaten, deren Erhebung und Beurteilung beispielsweise im Bereich der Prozessanalyse und Marktforschung von zentraler Bedeutung ist. Gegenwärtig werden in diesen Bereichen derartige Informationen vorwiegend auf Basis von Fragebögen, Gesprächen, etc. gewonnen und unterliegen damit unterschiedlichen Beschränkungen.

Maximilian Henkel mittlerweile Projektingenieur bei der EW Eichsfeldgas GmbH erhielt für seine Masterarbeit „Power to Gas: Potenziale und Rahmenbedingungen für eine effiziente Sektorenkopplung im Netzgebiet der EW Eichsfeldgas GmbH“ den KARL-KOLLE-Preis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Michael Kubessa von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Im Rahmen seiner Masterarbeit hat Maximilian Henkel die Umsetzbarkeit einer Power-to-Gas (PtG) - Anlage im Netzgebiet der EW Eichsfeldgas GmbH sowohl unter technischen als auch ökonomischen Aspekten hinreichend bewertet.

Diese Technologie bietet die Möglichkeit, volatil erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien über die Prozessschritte der Elektrolyse und Methanisierung in „grüne Gase“ umzuwandeln und zu speichern. Mit Hilfe der vorhandenen Gasinfrastruktur sowie einer intelligenten Sektorenkopplung kann diese Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Mobilität genutzt werden.

Mit der Erarbeitung einzelner Modellkonzepte und Geschäftsmodelle an ausgewählten Standorten sowie der Einbeziehung von rechtlichen und genehmigungsrelevanten Rahmenbedingungen konnte Henkel zudem aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen der Einsatz der Sektorenkopplungstechnologie sinnvoll ist und ob eine PtG-Anlage bereits heute wirtschaftlich betrieben werden könnte. Hierfür wurde ein entsprechendes Berechnungstool erarbeitet und eine Kosten-Nutzen- sowie eine Sensitivitätsanalyse bezüglich diverser Einflussparameter durchgeführt.

Henkels Masterarbeit befasst sich somit mit einer der zentralen Herausforderungen für die Neugestaltung der Unternehmen der Gaswirtschaft und stellt für das beteiligte Unternehmen eine wesentliche Entscheidungshilfe im zukünftigen Umgang mit dem PtG-Verfahren dar.

Leipziger Energiepreis 2019/2020 | Die Preisträger:innen & ihre Abschlussarbeiten

Anastasia Gedicke befindet sich aktuell in den letzten Zügen ihrer Masterarbeit, die noch im Februar abgeben wird. Das Thema der Arbeit lautet „Technisch wirtschaftliche Analyse emissionsarmer Anlagenkonzepte zur Gasvorwärmung am Beispiel der Gas-Druckregel- und Messanlagen des Berliner Ringleitungssystems der ONTRAS". Wie der Titel vermuten lässt, schreibt sie die Arbeit bei der ONTRAS Gastransport GmbH.

Für ihre Bachelorarbeit „Untersuchung der Elektroenergiekosteneinsparung auf der Obertageanlage des Untergrunderdgasspeichers Katharina“ erhielt sie den Leipziger Energiepreis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Michael Kubessa von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig und M.Sc. Philipp Ulbricht von der Erdgasspeicher Peissen GmbH.

In der Bachelorarbeit untersuchte Anastasia Gedicke verschiedene Möglichkeiten zur Reduzierung der Energiekosten der Obertageanlage (OTA) des Untergrundgasspeichers (UGS) Katharina, welcher von der Erdgasspeicher Peissen GmbH betrieben wird. Der Schwerpunkt lag hierbei auf der Einbindung von regenerativen Eigenenergieerzeugungsanlagen zur Abdeckung der elektrischen Grundlast der OTA. Konkret wurde die Energieerzeugung mittels Photovoltaik- und Windenergieanlagen untersucht, wobei die für die Integration auf der OTA notwendige technische Hauptausrüstung spezifiziert wurde. Neben der auf Basis der elektrischen Grundlast durchgeführten Auslegungsberechnungen wurde eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsanalyse zu den genannten Eigenenergieerzeugungsanlagen durchgeführt. Über die Eigenenergieerzeugung hinaus wurde das Kosteneinsparpotential beim Stromhandel durch die Umstellung auf den kurzfristigen Intraday-Handel betrachtet. Auf Grundlage der Berechnungsergebnisse konnten die Anlagenvarianten verglichen und somit eine abschließende Investitionsempfehlung für den Betreiber abgeleitet werden.

Martin Hafemann ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider, Professor für Vernetzte Energiesysteme an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Für seine Masterarbeit „Energetischer Strukturwandel eines Gewerbegebiets hin zu einer intelligenten, vernetzten und nachhaltigen Energieversorgung“ erhielt er den Leipziger Energiepreis 2019. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider.

In der Masterarbeit analysierte Martin Hafemann den Einfluss verschiedener Lastmanagementmaßnahmen auf die Emissionen und das Verhalten im Energiesystem von energieintensiven Verbrauchern am Beispiel eines (fiktiven) Gewerbegebiets. Ziel war dabei die Identifikation von generischen Regelansätzen zur Emissionsreduktion und systemdienlicheren Verhaltens von energetischen Verbrauchern. Im ersten Schritt wurde die energetische Struktur des Gewerbegebiets in der Software EnergyPLAN modelliert und ausgewertet. Anschließend wurde das System um eine dezentrale Energieerzeugung aus volatilen, erneuerbaren Quellen ergänzt. Dadurch entstand eine fluktuierende Energieversorgung an die das Energiesystem mit Lastmanagementmaßnahmen (Einführung von elektrischen und thermischen Speichern, Power-to-Heat-Anwendungen zur Bereitstellung von Prozess- und Heizwärme, etc.) angepasst werden sollte. Für die einzelnen Lastmanagementmaßnahmen wurden Sensitivitätsanalysen hinsichtlich ihrer spezifischen Endenergiekosten im Energiesystem des Gewerbegebiets durchgeführt. Anhand der Daten wurden vernetzte Modelle mit verschiedenen Lastmanagementmaßnahmen gebildet, erneut ausgewertet und Aussagen über mögliche Umwandlungspfade des Energiesystems getroffen.

KARL KOLLE STIFTUNG

Der Stifter Karl Kolle sah es als sein Lebenswerk an, sich im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld zu engagieren. Das erklärte Ziel der Stiftung liegt deshalb sehr stark in der „Bildung und Erziehung“ junger Menschen, im In- und Ausland.
Die Stiftung wurde 1998 vom Dortmunder Unternehmer Karl Kolle gegründet. Die Grundlage des Stiftungsvermögens bildete die Firma KODA Stanz- und Biegetechnik GmbH – ein Zulieferer der Automobilindustrie.
Zu den wichtigsten Förderschwerpunkten gehören neben der Bildung die Bereiche „Wissenschaft und Forschung“. In dieser Kombination vergibt die Stiftung Stipendien für besonders hervorragende Studierende und lobt Preise für ausgezeichnete, wissenschaftliche Arbeiten aus.
Seit 2006 unterstützt die Karl-Kolle-Stiftung Studierende der HTWK Leipzig bei Studienaufenthalten im Ausland und zeichnet Studierende für hervorragende technisch-wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus.
Über die Vergabe von Zuschüssen entscheiden der Vorstand und das Kuratorium der KARL-KOLLE-Stiftung gemeinsam. Das Kuratorium umfasst Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und sozialen Tätigkeitsfeldern.

]]>
HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4698 Tue, 01 Feb 2022 10:16:00 +0100 Ein Licht für Heidelberg https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4698/ Die akademische Gemeinschaft der HTWK Leipzig setzte ein Zeichen gegen Gewalt – nächtliche Projektion an Fassade des Nieper-BausNach dem Amoklauf an der Universität Heidelberg am 24. Januar sind Bestürzung und Trauer noch immer groß.
Auch die HTWK Leipzig drückte ihre Anteilnahme aus: Am Abend des 31. Januar erstrahlte mit Einbruch der Dunkelheit eine Projektion an der Fassade des Nieper-Baus, gut sichtbar an der Karl-Liebknecht-Straße im Leipziger Süden - als Zeichen für Toleranz und gegen Gewalt.

"Eine so große Projektion über diese Entfernung benötigt viel Licht. Dies können wir hier im Haus durch zwei leistungsstarke Projektoren erreichen, die perfekt deckungsgleich projizieren. Doch der technische Aufwand ist gerechtfertigt: Unsere Hochschule sollte aus meiner Sicht durchaus in den Stadteil hinein kommunizieren, wo sie ihren Sitz hat. Dazu sind solche Projektionen sehr gut geeignet", sagt Sebastian Gomon, Lehrkraft an der Fakultät Informatik und Medien.

Hintergrund

Am 24. Januar hatte ein 18 Jahre alter Student in einem Hörsaal der Universität Heidelberg mehrmals auf andere Studierende und Lehrende geschossen. Eine junge Frau starb an den Folgen einer Schussverletzung, drei weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei tötete der Schütze sich anschließend selbst.

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4718 Mon, 31 Jan 2022 10:16:29 +0100 Trauer in Heidelberg – HTWK Leipzig bekundet Anteilnahme https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4718/ Die akademische Gemeinschaft setzt ein Zeichen gegen Gewalt – heute Abend (31.01.) Projektion am Nieper-BauNach dem Amoklauf an der Universität Heidelberg am vergangenen Montag sind Bestürzung und Trauer groß. Auch die HTWK Leipzig drückt ihre Anteilnahme aus.

 „Wir sind zutiefst betroffen über die Geschehnisse in Heidelberg. Hochschulen sind Orte des weltoffenen Miteinanders, der Begegnung, des Lernens, Arbeitens und Forschens. Sie stehen für Toleranz, Austausch und Solidarität. Gewalt in jeder Form verurteilen wir entschieden, sie hat im akademischen Leben keinen Platz. Den Angehörigen der Getöteten sprechen wir unser tiefstes Beileid aus. Den Verletzten wünschen wir Genesung und Unterstützung, und allen Universitätsangehörigen und Betroffenen wünschen wir Kraft, um Erlebte verarbeiten zu können“, so die Hochschulleitung.

Die HTWK Leipzig wird ein Zeichen für Toleranz und gegen Gewalt setzen:
Heute Abend (31.1.2022) mitEinbruch der Dunkelheit wird eine Projektion an der Fassade des Nieper-Baus gezeigt, gut sichtbar an der Karl-Liebknecht-Straße im Leipziger Süden.
In Heidelberg findet heute ab 12 Uhr eine Gedenkfeier statt, die im Livestream übertragen wird.

Hintergrund

Am 24. Januar hatte ein 18 Jahre alter Student in einem Hörsaal der Universität Heidelberg mehrmals auf andere Studierende und Lehrende geschossen. Eine junge Frau starb an den Folgen einer Schussverletzung, drei weitere Menschen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei tötete der Schütze sich anschließend selbst.
 

Weitere Informationen

Mitteilung der Universität Heidelberg:
https://www.uni-heidelberg.de/de/newsroom/wir-sind-betroffen-und-getroffen-anteilnahme-und-solidaritaet-aus-aller-welt

Was tun im Notfall? Informationen der HTWK Leipzig

Die Projektion wird technisch umgesetzt von der Fakultät Informatik und Medien.

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4693 Fri, 28 Jan 2022 12:04:08 +0100 Spannung, Spieleshow und Schießeisen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4693/ Interaktive Gameshow Krimitiv sammelt 1.500 Euro für guten ZweckTatort: ein in die Jahre gekommenes Büro mit Akten und Folianten, halbleerer Schnapsflasche und schrägen Beweismitteln. Wie ist Jochen K. ums Leben gekommen? Erkennen Sie die Tatwaffe auf dem verschwommenen Bild? Welche deutsche Stadt ist der Kriminalitäts-Hotspot Nummer 1?

Die kniffligen Aufgaben stellte Moderator und Chefermittler Martin Blum den drei Anwärtern auf den begehrten Chefposten im Offiziell Inoffiziellen Rat der Privatdetektive (OIPD). Das Rateteam bestand aus dem Leipziger Regisseur Florian Arndt, dem Studenten Till Pätzold und Professor Karsten Weicker von der HTWK Leipzig. Die Show wurde von 15 Studierenden der Fakultät Informatik und Medien entwickelt und produziert.

Alles für den guten Zweck

Volle vier Monate hatten die Studierenden am Show-Konzept getüftelt, an Kulissen, an Soft- und Hardware geschraubt. Das alles vor dem Hintergrund einer ständig wechselnden Pandemielage, täglichen Schnelltests und Hybrid-Lehre. Die Arbeit hat sich gelohnt: Mehrere hundert Aufrufe erzielte Krimitiv auf der hauseigenen Website und auf YouTube. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten einen abwechslungsreichen Abend mit einem höchst spannenden Finale.

„Uns war es von Anfang an wichtig, etwas zurückzugeben und nicht nur einen lustigen Abend zu verbringen“, erläutert Adina Stampa, studentische Produktionsleiterin von Krimitiv. Mit dem Weißen Ring, Seehaus e. V. und der Amadeu-Antonio-Stiftung waren drei gemeinnützige Organisationen passend zur Show ausgewählt worden, für die das Publikum im Vorfeld und während der Sendung spenden konnte.

Licht, Kamera und Action!

Der Abend der Show rückte näher, die Anspannung im Team stieg. Pünktlich startete die Show am Freitag um 18 Uhr. In der ersten Runde setzte sich Professor Karsten Weicker zunächst an die Spitze.

Während jeder Spielrunde konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer miträtseln oder bei zwei Spielen sogar den Sieger via Online-Voting bestimmen. Bis zum großen Finale, einer Pitch-Runde, war der Gewinner nicht abzusehen. Am Ende holte Till Pätzold mit seiner Tod-durch-Fischstäbchen-Geschichte den Sieg.

Happy End

Nachdem der Sieger des Abends feststand und ein neues Mitglied für den OIPD gefunden war, kam der Kassensturz: Insgesamt konnten 1.500 Euro an Spenden für die drei Organisationen gesammelt werden. Studierende und Dozententeam (Christian Birkner, Sebastian Gomon, Prof. Gabriele Hooffacker) freuen sich, dass Krimitiv in jeder Hinsicht ein voller Erfolg war. „Das Team bedankt sich bei allen, die die Produktion unterstützt, mitgeraten, abgestimmt und Geld gespendet haben“, sagt Medientechnik-Student Paul Fischer, der für Fundraising und Finanzen zuständig war. Und wer weiß, vielleicht sucht das OIPD im Laufe des Jahres weiteren Nachwuchs?

Website: krimitiv.de
Die gesamte Show auf Youtube (ab ca. Minute 35)

Ansprechpartner und -partnerinnen für die Presse:

Prof. Gabriele Hooffacker, gabriele.hooffacker (at) htwk-leipzig.de
Paul Fischer, paul.fischer (at) stud.htwk-leipzig.de

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4691 Fri, 28 Jan 2022 11:26:41 +0100 DFG stärkt Werkstoffforschung an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4691/ Die HTWK Leipzig erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft rund eine Million Euro für neue GroßforschungsgeräteAls eine von sechzehn Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland erhält die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ab Januar 2022 eine Großgeräte-Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über rund eine Million Euro. Davon werden unter anderem ein Rasterelektronenmikroskop und ein Computertomograph finanziert. „Die beiden Geräte ermöglichen Analysen auf unterschiedlichen Größenskalen vom Makro- bis in den Nanometer-Bereich“, sagt Robert Böhm, Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen sowie Mitinitiator des Kompetenzzentrums für Werkstoffforschung an der HTWK Leipzig.

Neue, umweltfreundliche Hochleistungswerkstoffe sind ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. An der HTWK Leipzig nimmt die Werkstoffforschung für Bauindustrie, Maschinenbau und Energietechnik deshalb seit Jahren einen wachsendenden Stellenwert ein. Im Juni 2021 wurde das Kompetenzzentrum für Werkstoffforschung gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Materialforschung und eine fakultätsübergreifende Nutzung vorhandener Gerätetechnik für analytische und werkstoffdiagnostische Fragestellungen zu erleichtern.

Neue Materialien sollen CO₂-Abdruck von Neubauten senken

An innovativen Werkstoffen forscht auch Professor Robert Böhm. Beispielsweise arbeitet er im EU-Forschungsprojekt iClimaBuilt gemeinsam mit seinem Kollegen Klaus Holschemacher, Professor für Stahlbetonbau an der HTWK Leipzig, an der Optimierung der Carbonbeton-Bauweise mit dem Ziel, deren CO₂-Emissionen auf nahezu null zu senken. Dafür wollen die Forschenden beispielsweise die nötigen Carbonfasern aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugen. Die neuen Großforschungsgeräte werden helfen, die Leistungsfähigkeit des Materials zu prüfen.

Damit die neuen Großforschungsgeräte langfristig in die Geräteausstattung der HTWK Leipzig übergehen und damit auch weitere Forschungsprojekte unterstützt werden können, stellt die Hochschule zusätzliches Personal, weitere Finanzmittel sowie die notwendigen Räume zur Verfügung.

Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung an der HTWK Leipzig: „Der Erfolg im Rahmen der DFG-Ausschreibung freut uns außerordentlich. Mit der Bewilligung der beiden Großgeräte haben wir fakultätsübergreifend die Materialforschung als einen Forschungsschwerpunkt an der HTWK weiter gefestigt. Damit kann unsere Hochschule dazu beitragen, in verschiedenen interdisziplinären Forschungsvorhaben umweltfreundliche Materialien dank der neuen Untersuchungs- und Analysetechnik zu entwickeln.“

Hintergrund zur DFG-Förderung

Mit der Förderung unterstützt die DFG Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, indem sie die vorhandene Geräteinfrastruktur ergänzt und vorhandene Forschungsschwerpunkte gezielt fördert. In der ersten von drei Ausschreibungsrunden wurden in einem Begutachtungsprozess der DFG aus 72 beantragenden Hochschulen lediglich 16 Hochschulen für die Förderung ausgewählt. Unter diesen 16 Hochschulen sind neben der HTWK Leipzig mit Rasterelektronenmikroskop und Computertomograph zwei weitere Hochschulen des Saxony⁵-Verbundes: die Hochschule Mittweida, die ihre vorhandene Laser-Infrastruktur stärken wird, und die Hochschule Zittau/Görlitz, die eine Hochspannungsgleichspannungsprüfanlage erhalten wird.

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4687 Tue, 25 Jan 2022 07:53:42 +0100 Ein Abschied in Ehren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4687/ Die HTWK Leipzig trauert um Dr. Jochen StaudeEs ist fast egal, wen man an der HTWK fragt: vielen fällt auf Anhieb eine Anekdote, kleine Geschichte oder Erinnerung zu Jochen Staude ein.Es gibt nur wenige Menschen, welche über die Jahre hinweg zu Institutionen werden. Dr. Jochen Staude, dem ehemaligen Referenten mehrerer Rektoren der HTWK, ist dies gelungen. Umso trauriger ist der Verlust und umso größer die Lücke, die Jochen Staude hinterlässt, der sich eigentlich bereits 2008 in die Rente verabschiedete. Doch der „Rückzug aufs Altenteil“ war nie sein Ziel.

Sein Werdegang

Lange bevor es die Hochschule in ihrer heutigen Form gab, stieß der gelernte Leichtmetallbauer, der in Lützschena aufwuchs und in Schkeuditz die Leibnizoberschule besuchte, zur damaligen »Hochschule für Bauwesen Leipzig« (gegründet 1954). 1963 begann er nach einer Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter sein Studium in der 11. Matrikel, ging zum Ingenieurpraktikum an das Moskauer Bauingenieurinstitut und schloss 1969 mit dem Diplom ab. Danach dachte er eigentlich an eine Arbeit in der Praxis, was er in einem Interview im HTWK Magazin „Podium“ 2008 so formulierte: »Ich hatte zum Ende des Studiums schon eine Stelle in der Bauwirtschaft. Aber mein Diplomvater, bei dem ich während des Studiums schon Hilfsassistent war, schlug vor, dass ich als Assistent bleiben und promovieren solle.« Den Doktortitel erwarb er 1978 mit dem Thema »Nachhärtung wärmebehandelter Betonfertigteile«.

Ein „Urgestein“ der HTWK

Frisch promoviert arbeitete Jochen Staude von 1979 bis zur politischen Wende am Prorektorat für Forschung der Technischen Hochschule Leipzig. »Ich bin also nie richtig draußen gewesen«, resümierte er damals. »Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Zwar habe ich nach dem Studium nicht direkt in der Baupraxis gearbeitet, aber trotzdem fachlich viel getan. Durch Gutachten und Betreuung von Diplomarbeiten hatte man immer wieder Berührung mit der praktischen Arbeit, oder auch durch Exkursionen und Forschungsaufträge, zum Beispiel an der Erdgastrasse in der damaligen Sowjetunion. In der Hochschule habe ich mich immer wohl gefühlt. Es war für mich ja auch angenehm, denn ich wusste, was mich erwartet.«

Er gestaltete die HTWK Leipzig immer aktiv mit: Bei vielen Vorhaben, wie die Finanzierung der Grundsanierungen verschiedener Hochschulgebäude oder dem Neubau von Mensa und Bibliothek, hat er mit Mitarbeitenden des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst in Dresden viele Dinge vorbereitet und geklärt. Für den 1994 gegründeten Förderverein der HTWK Leipzig war Dr. Staude Mitgründer und als Schriftführer sowie ideenreicher Gestalter bis 2019 im Vereinsvorstand aktiv. Dafür wurde er im Jahr 2020 mit der Albert-Geutebrück-Medaille, der höchsten Auszeichnung des Fördervereins, geehrt.

Am 15.10.2020 übergibt Prof. Markus Krabbes die Ehrenurkunde zur Albert-Geutebrück-Medaille an Dr. Jochen Staude.
Ehrung für Dr. Jochen Staude: Albert-Geutebrück-Medaille des Fördervereins
Dr. Jochen Staude im Zeitzeugen-Interview
Vorstandswechsel im Förderverein 2019: Schatzmeister Prof. Randolf Dieckmann, neuer Vorsitzender Prof. Markus Krabbes, bisheriger Schriftführer Dr. Jochen Staude

Ein ausgezeichneter „Insider“

Das Rektorat und der Förderverein nehmen von Dr. Jochen Staude Abschied, der Mitte Januar im Alter von 79 Jahren verstorben ist.
Prof. Markus Krabbes, amtierender Vorsitzender des Fördervereins, denkt voller Dankbarkeit an den einstigen Schriftführer im Vorstand des Fördervereins zurück: „Mit Dr. Staude verlieren wir ein langjähriges, zuverlässiges und von allen geschätztes Mitglied unserer Hochschule, das die Entwicklung der HTWK in deren Anfangsjahrzehnten mitgeprägt hat. Wir trauern mit Jochen Staudes Annnnngehörigen und werden sein Andenken stets in Erinnerung halten.“

Hochschulangehörige haben die Möglichkeit, Beileidsbekundungen in einem Kondolenzbuch niederzuschreiben. Es liegt bis einschließlich 04.02.2022 im Büro des Rektors aus.

Quellen: Interview von Cornelia Sommerfeld im Hochschulmagazn „Podium“ 1/2008, S. 10/11
Förderverein der HTWK Leipzig
verschiedene Artikel (siehe Marginalspalte)

 

]]>
HTWK > Kooperieren > FördervereinHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4683 Mon, 24 Jan 2022 11:09:01 +0100 Neuer Kreativraum – ab sofort kostenfrei buchbar für alle HTWK-Angehörigen https://s13.htwk-leipzig.de/fuer-gruendende-gruendungsinteressierte/kreativraum/ Im Forschungszentrum der Hochschule in der Eilenburger Straße 13 wartet der neue Raum bei der HTWK-Gründungsberatung „Startbahn 13“ auf rege NutzungHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuellesnews-4674 Fri, 21 Jan 2022 11:58:15 +0100 HTWK Leipzig übernimmt technische Leitung des Forschungsprojekts ICARUS KI https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4674/ Marco Krondorf, HTWK-Professor für Nachrichtentechnik, ist seit Januar 2022 technischer Leiter des Forschungsprojekts ICARUS KI. Promovierende gesuchtKern des Projektes ICARUS KI ist die Weiterentwicklung der ICARUS Ortungstechnologie, die derzeit erfolgreich für Forschung an Zugvögeln und Säugetieren angewendet wird.

Die Tiere werden mit einem ICARUS-Tag besendert. Der Tag zeichnet in regelmäßigen Abständen die GPS-Koordinate des Tiers auf. Bei einem Überflug der internationalen Raumstation ISS, sendet der Tag die gesammelten GPS-Koordinaten zur ISS, wo diese gespeichert und weiterverarbeitet werden.

Ziel des neuen Projektes ICARUS KI ist es, Algorithmen und Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, das jetzige ICARUS-Tag-Gewicht von 5 Gramm weiter zu reduzieren. Neue Methoden der Signalverarbeitung und Objektortung sollen dabei explizit durch Verfahren des maschinellen Lernens ergänzt werden. Die Gewichtsreduktion des Tags würde es ermöglichen, zunehmend immer kleinere Tiere zu besendern und damit immer neue Erkenntnisse über das Zugverhalten von Tieren auf der Erde zu gewinnen.

Für das neue Forschungsprojekt ist Prof. Marco Krondorf zudem auf der Suche nach Promovierenden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Prof. Krondorf via E-Mail direkt (marco(dot)krondorf(at)htwk-leipzig.de).

Website: Tiersensoren Website | Tiersensoren – Max-Planck-Gesellschaft (mpg.de)

]]>
HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinFING > Projekte > ebit
news-4673 Fri, 21 Jan 2022 10:35:50 +0100 Fast 3.000 Studieninteressierte und ein buntes Programm https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4673/ Der digitale Tag der offenen Hochschultür an der HTWK Leipzig verzeichnete doppelt so viele Teilnehmende wie im VorjahrAuch wenn die Hochschule ihre Türen am 13. Januar pandemiebedingt erneut nur virtuell öffnen konnte, erfreute sich der diesjährige Tag der offenen Hochschultür großer Beliebtheit. Die rund 50 Veranstaltungen wurden mehr als 2.800 Mal besucht. Damit hat sich die Anzahl der Teilnehmenden im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das vielseitige Programm reichte von allgemeinen Vorstellungen der Studiengänge über virtuelle Laborführungen bis hin zu Schnuppervorlesungen und bot Studieninteressierten viel Raum, die Hochschule näher kennenzulernen, Fragen zu stellen und in Austausch mit Dozierenden und Studierenden zu treten. 

Besonders beliebt waren auch in diesem Jahr die Veranstaltungen zu den Studiengängen BWL/International Management, Architektur und Soziale Arbeit. Neben den klassischen Informationsformaten, in denen Dozierende kurz und übersichtlich Studienverlauf und Inhalte beschrieben, gab es auch Videokonferenzen, in denen Fachschaft und Studierende ihre Perspektiven schilderten und Fragen beantworteten. Dabei ging es neben den jeweiligen Studieninhalten vor allem auch um die Erfahrungen rund um das Leben und Wohnen in Leipzig.

Wer sich beispielsweise für den Studiengang Medientechnik interessierte, bekam von Professor Ulrich Nikolaus einen Einblick in das hochschulinterne Eyetracking- und Usability Labor. Mit diesen Technologien lässt sich unter anderem die Benutzerfreundlichkeit von Medienangeboten untersuchen. Gemeinsam mit den Teilnehmenden ging er der Frage auf die Spur, woran sich eine gute Website erkennen lässt. Dabei spielen unter anderem Übersichtlichkeit, Struktur und die visuelle Hervorhebung relevanter Inhalte eine wichtige Rolle. Auch Dozent Michael Wallenta versuchte, die Vorstellung des Labors für elektromedizinische Technik online so anschaulich wie möglich zu gestalten, nahm die Webcam mit durch die Räumlichkeiten und führte verschiedene Geräte vor. So konnten die rund 60 Interessierten für den Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik zum Beispiel einen Pulssignalmesser und einen Lungensimulator bestaunen.

Wachsendes Interesse an "kleineren" Studiengängen

Eine interessante Entwicklung in diesem Jahr ist das steigende Interesse an „kleineren“ Studiengängen. So berichtete Professor Eugen Herzau bei der Vorstellung des Studiengangs „Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit“, dass es ab diesem Jahr aufgrund von steigendem Interesse in der Industrie erstmalig 35 statt 25 Plätze für Studienanfänger:innen gibt. Zentral sei dabei aus seiner Sicht, dass Nachhaltigkeit und Klima eine immer größere Rolle in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen. Auch HTWK-Studienberaterin Anne Hermann bestätigt diesen Eindruck: „Bei uns erfreuen sich neben den Klassikern wie BWL und Soziale Arbeit auch zunehmend unsere kleinen, exklusiven Studiengänge, wie zum Beispiel Bibliotheks- und Informationswissenschaften, großen Zuspruchs.“ Sie ergänzt, dass das Studium an einer Hochschule angewandter Wissenschaften (HAW) auch allgemein immer gefragter wird: „In meinen Beratungsgesprächen nehme ich wahr, dass der Trend schon lange eher zu kleinen und überschaubaren Hochschulen mit kurzen Wegen und kleinen Seminargruppen geht, wo der persönliche Kontakt zu Studierenden und Lehrenden eine große Rolle spielt. Die Rahmenbedingungen an der HTWK Leipzig sind für die Studieninteressierten genauso wichtig wie der Studiengang.“

Auch wenn viele der Videoveranstaltungen naturgemäß aus hauptsächlich schwarzen Kacheln bestanden und sich der persönliche Kontakt nicht ersetzen ließ, hatten die Veranstaltenden interaktive und visuell attraktive Formate vorbereitet, die sehr gut angenommen wurden. So waren die verschiedenen Veranstaltungen gut besucht und über den Chat wurden zahlreiche Nachfragen gestellt, beispielsweise zu Numerus Clausus, Bewerbungsfristen oder HTWK-Ferienhochschule. Eine zufriedene Teilnehmerin resümiert am Ende: „Ich habe viel Neues erfahren, danke für die vielen Details und Erklärungen.“

Die nächsten Möglichkeiten, die Hochschule kennenzulernen, bieten sich u.a. am nächsten Hochschulinformationstag (HIT inkl. Computerspielenacht) und natürlich immer auch auf unserer dauerhaften Studienorientierungsseite "Deine Zukunft":

HIT am 7. Mai 2022

16. Lange Nacht der Computerspiele (7. Mai 2022)

Studienorientierung online: "Deine Zukunft"

Text: Helene Schlesier

]]>
HTWK > StudierenHTWK > E-LearningHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4671 Thu, 20 Jan 2022 11:13:54 +0100 Literatur, Lerntechniken und Motivation https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4671/ Bibliothek unterstützt wieder bei PrüfungsvorbereitungTrotz Baumaßnahmen und Corona können sich die Studierenden auch in diesem Semester auf die Unterstützung durch die Bibliothek verlassen. So ist das Gebäude als Lern- und Arbeitsort montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Da aufgrund der Corona-Situation keine Kurs- und nur eingeschränkte Beratungsmöglichkeiten vor Ort gegeben sind, hat das Bibliotheksteam die digitalen Angebote erweitert.

Konkrete Tipps zur Vorbereitung auf die Prüfungen geben die Videos „Lerntechniken“ und „Wissenschaftliche Texte lesen – aber wie?“. E-Books der Lehrbuchsammlung, nach Fachgebieten zusammengefasst, finden Sie hier.
Wer sich weiter informieren oder ausführlichere Ratschläge haben möchte, wird im Bibliothekskatalog mit Literatur zu Prüfungsvorbereitung, aber auch Entspannung, fündig: Die Sammlung „Lerntechniken, Prüfungsangst, Motivation“ fasst E-Books zu vielen lern- und prüfungsbezogenen Themen zusammen. Hier kann ganz ohne Stress und unabhängig von Bestellungen und Öffnungszeiten gestöbert und direkt gelesen werden.

Gedruckte Bücher sind weiterhin über den Katalog bestellbar – ein Online-Tutorial zeigt, wie’s geht. Nach Erhalt des Ausleihbelegs stehen die Bücher sieben Tage zur Abholung bereit – aufgrund der Baumaßnahmen derzeit im gelben Lesesaal in der ersten Etage.

Einen schnellen Einstieg in die Suche vorhandener Literatur bietet der Menüpunkt „Fachbezogen recherchieren“ auf der Bibliothekswebseite. Alle Nutzenden können Erwerbungsvorschläge machen, wenn beispielsweise ein nicht im Bibliotheksbestand enthaltenes Buch dringend gebraucht wird.

Das Bibliotheksteam ist für individuelle Fragen auch telefonisch, per Mail und in virtuellen Sprechstunden erreichbar und wünscht eine erfolgreiche Prüfungszeit.

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4668 Tue, 18 Jan 2022 14:21:08 +0100 Jetzt bewerben für Trainee-Programm https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4668/ Das 9-monatige, studien- und berufsbegleitende Programm „Innovations-Nachwuchs für Sachsen” fördert den Berufseinstieg. Bewerben bis 28. FebruarDas Trainee-Programm wird von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden organisiert und richtet sich an Studierende und Promovierende aller fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Leipzig, Dresden, Mittweida, Zwickau und Zittau/Görlitz. Es startet im März 2022 und läuft bis Dezember 2022. Insgesamt werden bis zu 25 Trainees ausgewählt.

Bewerbungsvoraussetzungen

  • Sie müssen an der HTWK Leipzig immatrikuliert oder angestellt sein
  • Sie benötigen einen Praxispartner (Unternehmen, soziale Einrichtung o.ä.), der Ihre Bewerbung unterstützt

Inhalte des Trainee-Programms

  • Modus: Training on & off the Job
  • Methoden: Digitale Teamtrainings, Fallstudien und Planspiele
  • Themen: „Gamification & Storytelling“, „Big Data“, „Innovationsmanagement“, „Cybercrime & Spionageabwehr für KMU“, „Digitales Personalmanagement“
  • Abschluss durch Projektarbeit mit Innovations- und Transferbezug

Die Teilnahme am Trainee-Programm ist für alle Beteiligten kostenfrei.

Weitere Informationen & Bewerbung

Ausführliche Informationen finden sich unter: https://saxony5.de/kompetenz/transfer-ueber-koepfe/trainee-programm-innovations-nachwuchs-fuer-sachsen/

Persönliche Beratung: Torsten Hänel (HTW Dresden), Tel.: 0351 / 462 2007, torsten.haenel (at) htw-dresden.de

]]>
HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4657 Mon, 17 Jan 2022 17:06:39 +0100 Newsbereich der HTWK-APP erweitert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4657/ Es gibt tolle Neuigkeiten von und in der HTWK-APP: neben den News für Studierende und aus dem Themenfeld „studieren“ können nun auch die Feeds der Hochschulbibliothek und vom Hochschulsportzentrum eingesehen werden. Was muss dafür getan werden, den erweiterten Newsbereich zu sehen?

Nichts, denn das neue Newslayout bietet eine charmante Übersicht aller drei Bereiche nebeneinander, welche durch einen "Swipe" gewechselt werden kann. Zukünftig sollen noch andere Newsbereiche integriert werden. Über das Feedback-Formular besteht die Möglichkeit zur Rückmeldung, welche Infos in der App noch interessant wären.

Das Team der Digitalen Studienbegleitung arbeitet regelmäßig an der Verbesserung und Optimierung der App, welche insbesondere Studierenden helfen soll, sich schneller und besser zu orientieren und zu organisieren. Neben Links zu den wichtigsten Services überzeugt die HTWK-App mit einer Raum- und Personensuche sowie mit einer Stundenplan-Einbindung.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

]]>
HTWK > StudierenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4639 Wed, 12 Jan 2022 10:26:29 +0100 Erfolgreicher Würfelwettbewerb 2021 – erstmals online https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4639/ Am 15.12.2021 fand der traditionelle Würfelwettbewerb des Lehrgebietes Baustofflehre und Bausanierung stattAufgrund der Hygienebestimmungen wurde dieser Wettbewerb erstmals in einem Online-Format realisiert. Hierfür wurden die Moderation, die Würfelprüfung, die Vorstellung der Sponsoren sowie die Siegerehrung live über BigBlueButton gestreamt.

Die diesjährige Aufgabenstellung forderte einen Beton der Druckfestigkeitsklasse C60/75, wobei die Würfeldruckfestigkeit von 75 N/mm² so genau wie möglich erreicht werden sollte. Die Herausforderung bestand darin, diese 75 N/mm² mindestens zu erreichen und gleichzeitig so dicht wie möglich dran zu sein. Alle Betonwürfel die unterhalb dieser magischen Festigkeitsgrenze lagen, wurden aus der Bewertung ausgeschlossen. Als Bewertungskriterium für die Sieger und Platzierten, wurde die prozentuale Abweichung zwischen der ermittelten Würfeldruckfestigkeit und der vorgegebenen Zieldruckfestigkeit verwendet.

Das Teilnehmerfeld war durch die pandemiebedingten Einschränkungen der letzten zwei Jahre mit nur 27 Teilnehmergruppen etwas kleiner als die Jahre zuvor. Eine sehr erfreuliche Entwicklung stellt die hohe Anzahl an teilnehmenden Erstsemestern dar. Hier gab es zwölf Teilnehmergruppen mit insgesamt 20 Studierenden des ersten Semesters, die sich dieser Herausforderung gestellt haben.

Die Auswertung der Würfeldruckprüfungen hat die nachfolgende Platzierung (Platz 1 bis Platz 3) ergeben. Der vierte Preis „Best Newcomer“ wurde an die bestplatzierte Teilnehmergruppe aus dem ersten Semester vergeben.

Platz 1:                      Hendrik Sauder & Jonael Chanho Bosch

fc= 75,461 N/mm² (0,61 % Abweichung vom Zielwert)

Platz 2:                      EmiliaWerner        

fc= 75,500 N/mm² (0,80 % Abweichung vom Zielwert)

Platz 3:                      Ben Standfuß & Friedrich Thalmann

fc= 79,000 N/mm² (6,30 % Abweichung vom Zielwert)

Best Newcomer:    Hendrik Sauder & Jonael Chanho Bosch

fc= 75,461 N/mm² (0,61 % Abweichung vom Zielwert)

An dieser Stelle geht ein sehr großer Dank an unsere treuen Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich wäre. Die finanzielle aber auch materielle Unterstützung (in Form von Binde- und Betonzusatzmitteln) ermöglicht erst die Herstellung der Betonwürfel, die Ausschreibung der Preisgelder und die Bereitstellung von Getränken und kleinen Snacks. Unser Dank geht daher an die DB Netz AG, das Ingenieurbüro PTB Magdeburg GmbH, das Ingenieurbüro RPB Rückert GmbH, den Förderverein der HTWK Leipzig, die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG und die Master Builders Solutions Deutschland GmbH.

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4636 Tue, 11 Jan 2022 17:14:33 +0100 „Work in Leipzig“ – junge Unternehmen der Stadt haben sich vorgestellt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4636/ Unternehmen und Studierende im Gespräch – Nachlese jetzt per Videoaufzeichnung möglichLeipzig ist eine Stadt, in der viel passiert – auch auf dem Arbeitsmarkt. Es fällt schwer, den Überblick bei den ganzen Neuansiedlungen und den damit entstehenden Jobchancen zu behalten. Daher fand am 25.11.2021 online die Veranstaltung „Work in Leipzig“ statt – Ziel war die Begegnung zwischen Studierenden von HTWK und Uni Leipzig und jungen Unternehmen der Stadt, also mit StartUps oder großen internationalen Firmen, die gerade in Leipzig einen Standort aufbauen.

Unterschiedliche Unternehmen waren dabei: die IT-Firmen Natuvion und Xitaso, die Bundesagentur SPRIND, der Ingenieurdiensleister AKKA und die Ecommerce-Firma Huboo. Dabei sticht die neueste Bundesagentur in Deutschland, die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND), als eine öffentliche Einrichtung heraus. Sie unterstützt Innovationen – d.h.,  bei SPRIND werden so genannte „High Potentials“ in Forschungseinrichtungen, Hochschulen und der Wirtschaft ausfindig gemacht und vor, während und nach einer Gründung unterstützt. Dafür sucht die Agentur viele kreative Köpfe, wie Ingenieurinnen und Ingenieure, Programmierende und Designerinnen und Designer.

Offenheit für Initiativbewerbung und Quereinstieg

Die Teilnehmenden konnten sich an der Work in Leipzig aktiv beteiligen und Fragen stellen, wodurch eine spannende Veranstaltung entstand, in der viele verschiedene Themen besprochen wurden. Bei den Fragen zum Bewerbungsprozess etwa wurde deutlich, dass bei Bewerbungen nicht mehr in jedem Fall ein Anschreiben notwendig ist.
Insgesamt zeigten sich die Firmen recht offen und neugierig auf Bewerbende, so sprachen sich alle für Initiativbewerbungen aus und konnten sich auch einen Quereinstieg vorstellen. Sie machten deutlich, dass geschaut wird, wo die Qualitäten der Person liegen, um diese dann so einzusetzen können, dass es sowohl für das Unternehmen als auch für die Bewerberinnen und Bewerber ein Gewinn ist.

Es waren Unternehmen anwesend, die besonders nach Studierenden der Ingenieurs-, Wirtschaftswissenschaften und Informatik suchten. Deshalb lohnt es sich für die HTWK-Studierende, die im November nicht dabei sein konnten, im Nachhinein die Aufzeichnungen auf YouTube anzuschauen.

Hintergrund

Die Work in Leipzig 2021 entstand in Zusammenarbeit zwischen der InvestRegion Leipzig, des Career Service der Universität Leipzig und der Projektmitarbeiterin von Quickstart Sachsen Plus der HTWK Leipzig. Die Work in Leipzig wird erneut am 10. November 2022 stattfinden.

Weiterführender Link: YouTube

]]>
HTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4634 Tue, 11 Jan 2022 12:14:50 +0100 Tübke-Werk in neuem Licht: 360-Grad-Projektion im Kunstkraftwerk Leipzig vor dem Start https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4634/ Am Projekt „TÜBKE DIGITAL“ wurde seit rund zwei Jahren gearbeitet. Auch die Fakultät Informatik und Medien war mit mehreren Teilprojekten involviertSofern es die pandemische Situation erlaubt und die Kulturinstitutionen die Möglichkeit haben, soll in Kürze das Projekt „TÜBKE DIGITAL“ der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Es wird mit Sicherheit im mitteldeutschen Raum, wenn nicht deutschlandweit für Furore sorgen, da es genuin ostdeutsche Kunst im wahrsten Sinne des Wortes in einem neuen Licht zeigt. Im Zentrum des Projekts steht die audiovisuelle und immersive 360-grad-Projektion „Tübke - Experience“, die vom international agierenden Medienkünstler Professor Franz Fischnaller aus Südtirol geschaffen wurde. Grundlage für die 26 minütige Show unter dem Titel „The Great Circle“ waren 2600 hochauflösende Bilddatensätze des italienischen Unternehmens Centrica von Werner Tübkes Panoramabild „Die Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ in Bad Frankenhausen. Das als „Welttheater“ (Eduard Beaucamp) bezeichnete Rundgemäldemit seinen mehr als 3.000 Figuren, gilt als ein epochales Werk über die Geburt der Neuzeit, misst 14 x 123 Meter und wurde vom Künstler und einigen Assistenten zwischen 1976 und 1989 geschaffen. Centrica hat auch als Vermittlungstool einen digital interagierenden „Tübke Touch“ entwickelt, der es erlaubt Bildpassagen bis auf den Pinselstrich durch Berührung groß zu ziehen und sich kunsthistorische Annotationen dazu einblenden zu lassen.

Für diese Annotationen haben Studierende des Studiengangs Museologie unter der Leitung von Professor Johannes Tripps im Rahmen eines Studienprojekts exemplarisch die Hintergründe einzelner dargestellter Gegenstände, von Kleidung oder auch Personen erschlossen. Ebenfalls für das Begleitprogramm wurden durch die Studierenden der Studiengänge Medientechnik und Medienmanagement Felix Wege, Philipp Frank und Niklas Stackflethunter Leitung von Professor Uwe Kulisch und Tino Reiher sechs Videokurzfilme mit Zeitzeugen – darunter Christine Rink, Galeristin und Gattin des Malers Arno Rink - konzipiert und realisiert. Die redaktionelle Arbeit dafür leistete Dr. Enrico Ruge, der die Zusammenarbeit bei diesem Projekt auch initiiert hatte und koordinativ begleitete. Anlässlich der Projektabnahme meinte Enrico Ruge im Hinblick auf die pandemischen Herausforderungen während des Projekts „ich glaube wir haben an der Fakultät einmal mehr gezeigt, dass wir auch unter widrigen Bedingungen interdisziplinäre Projekte mit externen Partnern zuverlässig realisieren können. An solchen Projekten wachsen nicht nur die Studierenden sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.

Kunstkraftwerk Leipzig

User Interface Tübke Touch

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4631 Mon, 10 Jan 2022 14:12:00 +0100 Ein Semester als E-Coach an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4631/ Zwei Studierende über ihre Erfahrungen im ESF-Projekt „Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen“Im Sommersemester 2021 wurden an der HTWK Leipzig zum ersten Mal studentische E-Coaches ausgebildet, die zunächst selbst in digitalen Schlüsselkompetenzen und didaktischen Grundlagen geschult wurden, um dann in selbst entwickelten Formaten jüngeren Studierenden digitale Kompetenzen zu vermitteln. Vor allem der Einstieg ins Lernen im Studium mithilfe digitaler Medien und Inhalte soll so erleichtert und gefördert werden.
Selina Mertgen und Tim Franke ließen sich im Rahmen des Projekts als E-Coaches ausbilden. Sie beantworteten Fragen rund um ihre Schulungszeit und die Umsetzung ihrer Formate.

Stellt Euch gern zuerst vor und beschreibt bitte die Coaching-Formate, die Ihr im Rahmen des Projektes angeboten habt!

S: Ich bin Selina Mertgen und studiere im vierten Mastersemester Medieninformatik an der HTWK. Ich habe im Rahmen des Projektes eine Selbstlerneinheit für die Ersti-Coach-Schulung entwickelt, die ihnen eine bestimmte didaktische Methode nahebringen soll. Das Ganze habe ich mithilfe von Onyx auf der Lernplattform OPAL umgesetzt.

T: Ich bin Tim Franke und studiere im dritten Semester Betriebswirtschaft an der HTWK. Ich habe zwei Online-Semester hinter mir, in denen gerade das digitale Lernen immer wichtiger wurde. Ich habe im Rahmen der E-Coach-Schulung an dem Thema Übergang von der Schule in die Hochschule, also vom Abi ins Studium, gearbeitet. Darüber habe ich mein Projekt abgegeben, was jetzt bei der Ersti-Coach-Schulung verwendet wird. Und dann war ich auch noch Mathe-Vorkurs-Tutor dieses Wintersemester für die Erstis.

Selina, kannst du diese bestimmte didaktische Methode näher erläutern?

S: Es handelt sich um das Prinzip der „minimalen Hilfe“. Hier geht darum, wie sehr man in einem Lehrprozess dem Lernenden Hilfestellung leistet. Zum Beispiel gibt man während eines Tutoriums nicht sofort die Lösung vor, wenn die Teilnehmenden nicht selbst die Antwort auf eine Fragestellung finden. Man motiviert erst einmal oder gibt Rückmeldung darüber, wie es mit dem bisherigen Lösungsweg aussieht. Man gibt so wenig Hilfe wie möglich, um damit die eigenständige Leistung des Lernenden zu fördern.

Mit welchen Vorstellungen und Erwartungen seid Ihr an das E-Coaching-Projekt herangegangen?

S: Da die Ausschreibung des Projekts recht offengehalten war, bin ich da selber mit einer ziemlichen Offenheit rangegangen. Der Eindruck von Offenheit hat sich dann auch bestätigt, denn die thematischen Inhalte waren nicht nur auf Didaktik zugeschnitten. Es wurden weitere Themen behandelt, die nicht in offensichtlichem Zusammenhang zur Lehre stehen, wie zum Beispiel IT-Sicherheit, digitale Psychohygiene, Barrierefreiheit oder barrierearme Webinhalte. Das sind wichtige Inhalte, gerade wenn man selbst digitale Formate aufbereitet. Gleichzeitig hat man die Offenheit auch an der Heterogenität unserer Gruppe gesehen. Wir hatten nämlich Teilnehmende aus unterschiedlichen Studiengängen in diesem Projekt, die wiederum aus unterschiedlichen Beweggründen da waren.

T: Digitale Schlüsselkompetenzen - da bin ich über den Mathe-Vorkurs reingekommen. Klar hatte ich schon ein Online-Semester hinter mir, aber wie führt man Lehre online durch? Wie animiert man die Vorkurs-Teilnehmenden, online aktiv mitzumachen? Mittlerweile erwarte ich von mir, dass ich das alles umsetzen kann und vor allem aber auch, dass ich den zukünftigen Betriebswirtschaftsstudierenden, die jetzt ein Jahr nach mir angefangen haben, einfach ein wenig weiterhelfen kann. Nicht nur was Mathe angeht, sondern auch bezüglich deren Einstieg ins Studium.

I: Könntet Ihr jeweils eine oder mehrere Situationen beschreiben, in denen Ihr Eure Kompetenzen als E-Coach erfolgreich einsetzen konntet?

S: Ja, also ich habe Materialien für die Ersti-Coach-Schulung erstellt und auch einen Teil zur E-Coach-Schulung vorbereitet und durchgeführt. Die Idee dazu kam aus einem der Konsultationstermine mit den Projektmitarbeitenden, in dem es darum ging, wie mein eigenes Format aussehen soll. Es kam die Frage auf: „Welche technischen Optionen bieten OPAL und ONYX, um Feedback zu einem Online-Test zu geben?”. Da sind wir dann darauf gekommen, dass ich diese Möglichkeiten den anderen E-Coaches vorstellen könnte, weil ich mich sehr lange damit auseinandergesetzt hatte. So habe ich selber aus meiner eigenen Formatplanung und -recherche etwas herausgreifen und aufbereiten können, um es den anderen E-Coaches präsentieren zu dürfen.

T: Es war für mich das erste Mal, alleine auf BigBlueButton einen Vorkurs durchzuführen. Das war spannend. Da war es natürlich hilfreich, den Kurs über digitale Schlüsselkompetenzen vorher belegt zu haben. Dadurch wusste ich: was darf man, was darf man nicht, wie kann man was angehen, Umfragen, Räume erstellen und Personen eintreten lassen.. Das konnte ich dann auch alles mit den Teilnehmenden erproben: Sie zu motivieren, sich auch digital mehr zu beteiligen und davor wirklich keine Angst zu haben. Sie kannten sich natürlich auch alle nicht. Ich kann verstehen, dass es eine schwierige Situation war, aber es wurde Stück für Stück besser.

Du meinst, sie kannten sich alle nicht und waren aus diesem Grund wahrscheinlich etwas schüchtern vor der Kamera? Hast du versucht, den Erstis diese Angst zu nehmen?

T: Wir haben unsere Kameras angemacht und haben am Anfang versucht, zu vermitteln, dass das hier wirklich nur eine Vorbereitung auf das Studium ist. Die Kamera anzuschalten, kann auch hilfreich sein, weil man sich selbst nicht so viel ablenkt. Einfach mehr dieses Gefühl von einem harmonischen Miteinander als zu sagen: „Das ist alles total formal und wir möchten gesiezt werden”. Sondern: „Wir sind alle ungefähr im gleichen Alter und ich war vor einem Jahr auch in der Situation”. Da habe ich draufgesetzt.

Wo seht ihr den Mehrwert für die Teilnehmenden eurer Formate?

S: Aus meinem Format kann man in zweierlei Hinsicht einen Mehrwert ziehen: Zum einen inhaltlich für die Ersti-Coaches und Tutor:innen, um eben diese Methode der Minimalen Hilfe nachvollziehen zu können. Sie kann grundsätzlich in allen Bereichen, in denen irgendeine Art von Wissen vermittelt werden soll, angewendet werden kann.
Zum anderen gibt es einen bestimmten technischen Mehrwert, weil ich in meinem Format den anderen E-Coaches zeigen konnte, wie ein Teil einer Schulung mit OPAL umgesetzt werden kann. Die Testsoftware ONYX ist direkt in die Lernsoftware integriert. Man denkt bei solchen Tests immer, das seien nur wissensreproduzierende Testformen, wie zum Beispiel Matheaufgaben. Man konnte in meinem Format aber sehen, welche Konfigurationsmöglichkeiten es gibt und wie die E-Coaches diese Techniken konkret für ihre speziellen Einsatzzwecke und für ihre Art der didaktischen Vermittlung nutzen können. Man konnte das System für sich selbst reflektieren, das zum eigenen persönlichen Methodenpool hinzufügen und darauf bei Bedarf zurückgreifen.

T: Ich würde sagen, dass durch meine Formate auf alle Fälle die Angst vor dem digitalen Studium und eben vor den mathematischen Herausforderungen genommen wurde. Es wird für beides ein leichterer Einstieg geschaffen. Es entsteht erst keine Angst, indem man weiß: das erwartet mich, ich bin gut vorbereitet, das wird alles schon irgendwie.

Könnt Ihr auch von einer herausfordernden Situation in dem Projekt berichten?
S: Eine wirklich herausfordernde Situation gab es in dem Sinne nicht, weil wir durch das Projekt hinweg immer sehr gut begleitet und betreut wurden. Was am Anfang vielleicht etwas schwierig war, war das Zusammenfinden in den Kleingruppen, in die wir innerhalb des Projekts aufgeteilt wurden. Außerdem hatten wir mal einen Workshop, in dem sehr viele Tools zur digitalen Zusammenarbeit vorgestellt wurden. Wir sollten brainstormen, welche Themen wir in unserem Format behandeln und welche Tools dafür hilfreich sein könnten. Wir wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, in welche Richtung das geht und konnten natürlich nur spekulieren, was da wichtig sein könnte.

T: Herausfordernd war natürlich, die Erstis dazu zu bringen, ihr Mikro anzumachen. Die Kameras hatten drei, vier von ihnen zwischendurch angeschaltet, aber beim Sprechen ist die Angst wahrscheinlich noch zu groß. Man will natürlich auch nichts Falsches im Kurs sagen.

Was war für euch ein Highlight des Projekts?

T: Bezogen auf den Mathe-Vorkurs hat mich gefreut, dass sich dann tatsächlich so viele Erstis eingeloggt haben. Auch zu sehen, dass man den Teilnehmenden ein bisschen weiterhelfen kann und ihnen die Angst und Ungewissheit vor dem digitalen Studium etwas nimmt.

S: Für mich war es die komplette Themenvielfalt über die Schulungen hinweg. Insbesondere den Vortrag von dem Referenten vom Chaos Computer Club, weil er sehr viel über digitale Sicherheit, über Datensicherheit, Passwortsicherheit, usw. gesprochen hat und ich währenddessen konstant ein schlechtes Gewissen hatte. (lacht)

Weil du nicht so sicher unterwegs bist im Netz?

S: Das denke ich eigentlich schon, aber man kann sich natürlich immer verbessern. Und das fand ich einfach irre interessant. Aber das ist jetzt eine sehr spezifische Sache. Ich will deswegen die anderen Themen nicht herabsetzen. Einfach diese Schulung insgesamt, wie sie aufgebaut und abgerundet waren inhaltlich. Das würde ich schon als sehenswert, als Highlight beschreiben.

Wie stand es um Eure eigenen digitalen Schlüsselkompetenzen, als Ihr mit dem Studium angefangen habt?

S: Die Grundkenntnisse zur Verwendung eines Computers waren mir doch sehr schnell klar oder auch zu den einzelnen Anwendungssoftwares dahinter. Was nicht so ausgeprägt war, wie es heute ist, waren die komplexeren Anforderungen, zum Beispiel in der Programmierung. Das kam dann erst mit dem Studium, aber ganz im Allgemeinen waren meine Kenntnisse doch schon sehr gut, wenn nicht sogar fast fortgeschritten. (lacht)

T: Ich würde auf das Online-Lernen bezogen sagen: gar nicht. Das war bei mir in der Schule noch kein Thema. Wir hatten zwar in der Schule auch schon ein Online-Portal, was so ähnlich wie OPAL war, aber ansonsten kaum etwas zu diesem Thema. Das war relativ neu für mich, mit den Videochatprogramme zu arbeiten und dass dann wirklich alles online war.

Was könnt Ihr abschließend aus Eurer Schulungszeit und euren Erfahrungen als Coaches für die Zukunft mitnehmen?

S: Natürlich die gesamten gewonnenen Eindrücke aus den einzelnen Inhalten, aber auch diese Denkweise, die für die E-Coaches angeregt wurde: Hier habt ihr einen Haufen von Material, ganz viele Methoden zu Evaluation von Projekten, Feedback auf Aufgaben, Vermittlung von Wissen und so weiter und so könnt ihr da herangehen. Stellt euch einen eigenen Fahrplan zusammen und bleibt trotzdem kreativ und selbstständig und macht euer eigenes Ding daraus!
Ich glaube, dass ich das auf jeden Fall mit in die Zukunft nehmen kann und mit so einer Denkweise an eigene Projekte herangehen werde.

T: Dass man manchmal schon mit Kleinigkeiten anderen Studierenden weiterhelfen kann. Dass vielleicht diese eine kleine Erklärung in dem Mathevorkurs - ich will nicht sagen der Schlüssel zur Erleuchtung ist - aber, dass sie einfach ein gutes Gefühl gibt. Wie: ich habe es verstanden und einen kleinen Aufschwung. Ansonsten das anzuwenden, was ich in den digitalen Schlüsselkompetenzen gelernt habe: Einfach mitzumachen. Während ich die Online-Vorlesungen habe, alles auszuprobieren, anzuwenden, zu wissen was ich darf.

Und eines weiß ich jetzt: wenn ich ein Online-Seminar gebe, ist das kein Problem!

Autorinnen: Ebru Davarci & Maria Uebel

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4621 Thu, 06 Jan 2022 13:44:32 +0100 Von Bibliothekssystem bis Publikationsberatung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4621/ Neue stellvertretende Bibliotheksleiterin Verena Morys gut vorbereitet auf vielfältige AufgabenDie ersten hundert Tage im Amt sind eine markante Zeit: Die Einarbeitung ist beendet, erste Projekte sind in Angriff genommen. Seit rund drei Monaten ist Verena Morys stellvertretende Leiterin der Hochschulbibliothek.

Ihre Stelle vereint ganz unterschiedliche Aufgabengebiete. Dazu gehört das Betreuen des Bibliothekssystems. „Ich sorge dafür, dass im Hintergrund alles reibungslos funktioniert: die Verwaltung von gedruckten und elektronischen Büchern und Zeitschriften. Dabei optimiere ich den Importprozess neuer Daten ins System und konfiguriere es für das bestmögliche Arbeiten. Ich setze aber auch im Team entstandene Ideen für eine bessere Darstellung von Büchern im Bibliothekskatalog um“, erzählt die Wahlleipzigerin.

In ihrer vorherigen Position in der Bibliothek eines Forschungsinstituts war sie verantwortlich für IT und Publikationsberatung, ihre Masterarbeit hat sie über Open Access geschrieben. Damit ist sie für die Stelle an der HTWK-Bibliothek bestens gerüstet, denn auch hier betreut sie diese Bereiche. „Die Vielfalt der Arbeitsaufgaben fand ich reizvoll, die Stellenausschreibung passte perfekt“, erinnert sich Verena Morys an ihre Bewerbung. „Was inhaltlich gefordert wurde, hatte ich schon gemacht und wollte es auch weiterhin tun.“

Daran, dass sowohl Bibliotheksgebäude als auch -team größer sind als zuvor, hat sie sich schnell gewöhnt: „Ich lerne Neues, habe die Perspektive gewechselt und entwickle Bekanntes weiter.“ So zum Beispiel die Themen Publikationsberatung und Open Access. „Je nach Pandemielage bringe ich Interessierten die Breite dieses Themas persönlich, telefonisch oder per E-Mail nahe: Was ist Open Access? Wie finanziere ich das? Und wie geht das mit den Lizenzen?“

Auch im Bereich der forschungsunterstützenden Dienstleistungen ist die Hochschulbibliothek zunehmend gefragt. „Neben der Literaturbereitstellung für Forschungsprojekte bieten wir Hilfe bei der Suche nach der passenden Fachzeitschrift oder dem Repositorium zum Publizieren. In den Aufbau eines Schulungs- und Beratungsangebotes zum Forschungsdatenmanagement wird sich die Bibliothek aktiv einbringen“, erzählt Verena Morys. Eine gute Vernetzung mit verschiedenen Akteuren ist dafür eine wichtige Voraussetzung.

→ Alle Infos zum Publizieren

→ Hinweise für Forschende

 

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4607 Tue, 04 Jan 2022 09:42:47 +0100 HTWK unterstützt Verbesserung der Hochschulausbildung außerhalb der Europäischen Union https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4607/ Seit November 2020 engagieren sich Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Fachhochschulen im Erasmus+ geförderten Projekt TACEESM (Transforming Architectural and Civil Engineering Education towards a Sustainable Model)Das im Verbund unter der Leitung der Gabriele d’Annunzio Universität Chieti-Pescara in Person Prof. Dr. Lorenzo Pignattis eingeworbene Projekt wurde für eine Laufzeit von 36 Monaten (11/2020 – 11/2023) gewährt und sieht eine Zusammenarbeit mehrerer Hochschuleinrichtungen der Europäischen Union mit Partnern in Armenien, Bosnien-Herzegowina und Weißrussland vor; darüber hinaus sind Interessenvertreter der Wirtschaft in Gestaltung und Umsetzung der Projektziele eingebunden. 
Im Fokus stehen Ausbau und Verbesserung der Studienangebote sowie eine Angleichung der Studienabschlüsse in Architektur und Bauwesen (BSc, MSc) an die EU-Standards. En detail möchten die Partner-Universitäten 20 vorhandene bereits bestehende Kursangebote modernisieren sowie 23 neue in ihr Curriculum aufnehmen. Um dies zu erreichen, erhalten sie im Laufe der Zeit im Wesentlichen zwei Impulse. Einerseits stellt die EU für die Verbesserung der technischen Ausrüstung der Partner-Universitäten beachtliche Mittel zur Verfügung, andererseits unterbreiten die EU-Universitäten Angebote, um die Ortslehrkräfte der geplanten Lehrveranstaltungen didaktisch und fachlich zu schulen. Darüber hinaus entsteht im Projekt eine online-Plattform mit Unterstützung der Vertreter der Nationalen Polytechnischen Universität Armeniens. Sie soll als technisches Hilfsmittel dem unmittelbaren internen Austausch wie auch Präsentationszwecken dienen und zudem nach Ablauf des Projektes als Werkzeug für zukünftige Kooperationen und Kommunikationen erhalten bleiben. Mit dem erfolgreichen Abschluss des Projektes verbinden die Partner-Universitäten vor allem die Hoffnung und Ambition, ihren Absolvent*innen verbesserte Chancen beim Einstieg in den Beruf zu ermöglichen. 
Die HTWK ist dabei zugleich in mehreren Arbeitsschritten im Projektgeschehen engagiert. Zum einen waren alle Akteure zu einer Bestandschau nach Leipzig (Mai/Juni 2021, pandemiebedingt nur im online-Format möglich) eingeladen, um sich über Ausstattung und Curriculum der beteiligten Fakultäten informieren zu können; zum anderen begleiten wir das Gesamtprojekt in Form der unabdingbaren Qualitätssicherung, die einem Scharnier gleich zwischen den einzelnen Arbeitsgruppen und den jeweiligen Planzielen (mit-)gestaltende Form annimmt. Darüber hinaus ist die Autorin dieses Artikels (FB Architektur) in der Gesamtleitung TA-CEESMs aktiv, während Prof. Monica Rossi-Schwarzenbeck (FB Bauwesen) vor allem ihre fachliche Perspektive und Expertise in die Entwicklung einbringt. 
 

TACEESM:AKTEURE
EU-Universitäten
Gabriele d’Annunzio Universität Chieti-Pescara • HTWK Leipzig • Universität Maribor • Universität Málaga
Partner-Universitäten
Universität Bihać • Staatliche Technische Universität Brest • Belarussische Nationale Technische Universi-tät (Minsk) • Džemal Bijedić Universität Mostar • Burch Universität (Sarajevo) • Nationale Universität für Architektur und Bauwesen Armeniens (Yerevan)
Technische Umsetzung
Nationale Polytechnische Universität Armeniens (Yerevan)
https://taceesm.ba/
 

]]>
FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4585 Thu, 16 Dec 2021 15:30:00 +0100 HTWK-Hygienekonzept erneut angepasst https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4585/ Regelungen gelten bis auf Weiteres auf unbestimmte ZeitDie Hochschulleitung hat aufgrund der Pandemielage die entsprechenden Regelungen für die Hochschule erneut aktualisiert.
Da die Sächsische Staatsregierung  Änderungen der Corona-Notfallverordnung beschlossen hat, die am 13. Dezember 2021 in Kraft gesetzt wurden, waren Anpassungen erforderlich.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Gemäß der Corona-Notfall-Verordnung wird auf einen inzidenzwertabhängigen Stufenplanverzichtet.
  • Es gilt die zwingende Einhaltung der3-G-Regel ab Betreten des Geländes bzw. der Gebäude der HTWK Leipzig.
  • Gremiensitzungen in Präsenzsind untersagt mit Ausnahme von zwingend vorgeschriebenen Sitzungen, die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht online mittels Video- oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden können.
  • Mobile Arbeit: Für Beschäftigte mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorsetzten den Beschäftigten weiterhin anbieten, diese Tätigkeiten in der mobilen Arbeit auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Soweit lehr- und forschungsbezogene Belange nicht entgegenstehen, soll auch den Lehr- und Forschungstätigen Mobile Arbeit ermöglicht werden. Die Bedingungen, unter denen die mobile Arbeit erfolgen soll, entnehmen Sie bitte den Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit in der vierten Pandemiewelle [Link].
  • Lehre: Die Fakultäten entscheiden entsprechend der unterschiedlichen Präsenzbedarfe für ihre Studiengänge mit Wirkung bis zum Ende der Vorlesungszeit im WS 2021/22, welche Veranstaltungen mit allen Teilnehmenden in Präsenz fortgesetzt werden müssen, um das Erreichen der Studienziele nicht zu gefährden. In diesen Fällen ist möglichst die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten zu gewährleisten.
    Alle übrigen Veranstaltungen sind als Online- oder hybride Lehre durchzuführen. Entsprechende Informationen über das Lehrformat sollen fakultätsseitig über OPAL an die Studierenden kommuniziert werden
  • Prüfungen sollen im Wintersemester 2021/2022 vorzugsweise digital oder in alternativen Distanzformaten durchgeführt werden. Die für die Umsetzung zwingend notwendiger Präsenzprüfungen entsprechenden Leitlinien finden Sie in Kürze auf den Webseiten des Zentralen Prüfungsamtes.
  • Die Hochschulbibliothek istfür den Vor-Ort- Betrieb unter Beachtung der 3G-RegelundderKontaktnachverfolgung geöffnet[Ausnahme: 23.12.2021 – 2.1.2022].
  • Corona-Tests: Die hochschulweiten Testmöglichkeiten sind weiter vorgesehen [Ausnahme: 18.12.2021-2.1.2022] Individuelle, ergänzende Teststrategien der Fakultäten und Bereiche sind möglich. 

    Einzelheiten finden Sie in folgenden Dokumenten:
  • Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit bei eingeschränkten Hochschulbetrieb (Intranet)
  • Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Bitte schauen Sie regelmäßig in die Dokumente und nutzen Sie gern zusätzlich unsere neue HTWK-App, um informiert zu bleiben.

Gern stehen auch die jeweiligen Fachvorgesetzten, das Rektorat oder der Krisenstab für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4570 Mon, 13 Dec 2021 12:27:19 +0100 Für alle: Impfangebot der Universitätsmedizin Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4570/ Impfungen gegen Covid-19 im Paulinum am Augustusplatz buchbarAb Dienstag, den 14.12. bietet die Universitätsmedizin Leipzig verbindlich buchbare Termine für Erst-, Zweit- und Dritt-/„Booster“-Impfungen gegen COVID-19 für alle an.
Zum Einsatz kommen mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech (Comirnaty®) oder Moderna (Spikevax®; nur ab 30 Jahren) zum Einsatz, wobei Sie selbst entscheiden können, welchen Impfstoff Sie erhalten wollen. Das gilt auch für Boosterimpfungen.
Auch Impfungen für Jugendliche ab 16 Jahre werden angeboten, sofern eine unterzeichnete Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten (bei zwei Erziehungsberechtigten Unterschrift beider) vorliegt.

Termine

Termine sind ab 14.12. jeweils Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:20 Uhr und ab 13:30 bis 17:20 Uhr verfügbar. Zunächst sind Impftermine bis einschließlich 22.12. buchbar.
Bei hoher Nachfrage werden auch zwischen den Feiertagen zusätzliche Impftage angelegt. Offene Termine sind im Buchungsportal selbst wählbar.

Weiterführende Informationen: www.impfzentrum-uml.de

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4566 Fri, 10 Dec 2021 16:28:16 +0100 Games Innovation Award Saxony geht an die HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4566/ Das Team der Langen Nacht der Computerspiele erhält den Preis für sein Engagement für die RegionAuf dem Twitch-Channel des Branchenverbands Games & XR Mitteldeutschland war Anfang Dezember 2021 die erste Verleihung des Games Innovation Award Saxony (GIAS) live zu sehen. Der Preis wird auf Initiative des Branchenverbands gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen in sechs Kategorien vergeben: bestes Spiel, beste Innovation, bestes Serious Game, beste Gamification, best Newcomer, Persönlichkeit des Jahres.

Das Team der Langen Nacht der Computerspiele wurde als „Persönlichkeit des Jahres“ ausgezeichnet. Die Computerspielenacht sei „eine Institution, die seit über zehn Jahren die Spielelandschaft mit ihrer Veranstaltung für Games, Entwickler, Kultur und analoge Spiele prägt“, begründet der Vorstand des Games & XR Mitteldeutschland seine Entscheidung.

Stellvertretend für das Team nahm Alexandra Wagner, Studentin der HTWK Leipzig, den Preis entgegen. Sie schreibt derzeit ihre Bachelorarbeit im Studiengang „Soziale Arbeit“ an der HTWK Leipzig und unterstützt die Lange Nacht der Computerspiele seit mehreren Jahren mit großem Engagement.

Mit insgesamt 77 Einreichungen wurden die Erwartungen der beteiligten Organisationen bei weitem übertroffen. „In den eingereichten Projekten und Persönlichkeiten zeigt sich die ganze Vielfalt der sächsischen Gameslandschaft“, stellt Marcus Klöppel vom Games & XR Mitteldeutschland e. V. fest.

Oliver Schenk, Staatsminister für Medien und Chef der Sächsischen Staatskanzlei, ist Jury-Mitglied zusammen mit weiteren prominenten Games-Akteuren der Region. Er sieht den Preis als Signal: „Sachsen kann, will und wird den digitalen Wandel maßgeblich mitgestalten.“

Mehr zu den Games Innovation Awards Saxony: https://www.games-innovation-award-saxony.de/presse/

Zur Langen Nacht der Computerspiele – die nächste, 16. Ausgabe findet am 7. Mai 2022 statt: https://www.computerspielenacht.de

Eindrücke der Computerspielenacht 2019

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4565 Fri, 10 Dec 2021 14:32:17 +0100 HTWK.story: Auf der Spur ihres Ahnen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4565/ Ur-Ur-Enkelin von Ludwig Nieper besuchte den gleichnamigen Bau der HTWK Leipzig Alles fing mit dieser Nachricht an:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin eine Ururenkelin von Ludwig Nieper und nächste Woche in Leipzig. Ist denn der Nieperbau frei zugänglich und finde ich dort Spuren von Ludwig Nieper?“

Das schrieb Helga Nieper-Lemke Anfang September 2021 in einer E-Mail an die Hochschule.
„Ich war mit meinem Mann in Sachsen unterwegs auf den Spuren meiner Familie, in Dresden und in Leipzig. Natürlich wollte ich auch das Gebäude sehen, das den Namen meines Ur-Ur-Großvaters trägt!“, so Helga Nieper-Lemke. Die 64jährige und ihr Mann, Dr. Andreas Lemke, haben beide Informatik studiert und leben in Stuttgart.

Am 6. September war es schließlich soweit: Dr. Uwe Menzel, Laboringenieur in der Fakultät Ingenieurwissenschaften, führte das Ehepaar durch den Sitz der Fakultät im Nieper-Bau.

„Für uns als Informatiker bzw. Informatikerin war die Führung in einer technischen Hochschule sehr interessant und wir sind dankbar, dass das so kurzfristig geklappt hat! Aber ich würde mir wünschen, dass es im Gebäude eine Tafel oder ähnliches gibt, die auf den Namensgeber hinweist. Doch was nicht ist, kann ja noch werden – ich wäre auch bereit, selbst eine Info-Tafel über Ludwig zu stiften“, sagt Helga Nieper-Lemke.

Sie interessiert sich seit Langem für Ahnenforschung.
Der Stammbaum ihrer Familie, den ihr Großvater, Alexander Nieper, angelegt hat, ist weit verzweigt; die Familie ist vor allem im Schwäbischen, in Bayern und in Sachsen, besonders in Dresden, verwurzelt.
Ludwig Nieper hatte insgesamt sechs Kinder: Die Söhne  Carlo, Otto – der Urgroßvater von Helga Nieper-Lemke – Franz und die Töchter  Maria, Charlotte und Susanna. Bis zum Tode Ludwigs waren insgesamt 16 Enkel zur Familie hinzugekommen.

Wer war Ludwig Nieper?

In den 1990er Jahren wurde begonnen, die Gebäude der Hochschule nach Persönlichkeiten – zumeist Wissenschaftler – zu benennen, die in Leipzig wirkten.
Unter Leitung von Johann Carl Ludwig Nieper wurde 1875 die Leipziger Gewerbeschule gegründet, deren erster Direktor er war. Die Gewerbeschule ist eine der Vorläufereinrichtungen der HTWK Leipzig. Im Jahr 2015 wurde der Neubau des Nieper-Baus in der Karl-Liebknecht-Straße 134  übergeben. Mit der Namensgebung würdigt die HTWK Leipzig den ehemaligen Direktor der Städtischen Gewerbeschule Leipzig auch gewissermaßen als „Ahnen“ der HTWK Leipzig.

Zumindest beim HTWK-Gebäude in der Wächterstraße 13, dem „Wiener-Bau“ in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hochschule für Grafik und Buchkunst – damalige Wirkungsstätte Niepers – besteht ein räumlicher Zusammenhang.
Ludwig Nieper starb 1906 in Dresden, wo er einst an der Kunstakademie studiert und wohin er sich im Alter wieder zurückgezogen hatte.  Dort wurde er auch bestattet - auf dem Tritinatisfriedhof im Stadtteil Johannstadt.

An der HTWK jedenfalls fällt der Name Nieper sehr oft, ist doch das Gebäude eines der modernsten und – auch durch seine Lage an der Karl-Liebknecht-Straße – markantesten. Im großen Foyer finden nahezu alle repräsentativen Veranstaltungen der Hochschule statt wie Tage der offenen Tür oder Messen, auf dem Dach wird geforscht und – das Wichtigste – in den Räumen sind die Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften zuhause.

Wie bedanken uns bei Helga Nieper-Lemke für die freundliche Fotonutzungs-Erlaubnis.

Weiterführende Informationen

Über Ludwig Nieper
Über den Nieper-Bau
Zur Geschichte der HTWK Leipzig

]]>
HTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4561 Fri, 10 Dec 2021 09:27:08 +0100 „Gesunder Perfektionismus brachte uns weiter“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4561/ Mentoringprogramm „Wissenschaft findet Stadt – Tipps für Studentinnen vom „Career Talk: Von Frauen für Frauen“ Wie geht es nach dem Studium weiter? Vor dieser Frage standen die Gäste des Podiums, Prof.in Dr.in Monica Rossi-Schwarzenbeck, Carina Röllig und Dr.in Julia Dobroschke, vor einer Weile selbst – und sie nahmen sich die Zeit, ihre Erfahrungen und Tipps im September mit 17 Studentinnen zu teilen.

Für viele geht es nach dem Studium zunächst in die Arbeitswelt – so war es auch bei Dr.in Dobroschke, heute Teamleiterin von BIKOSAX des Zentrums für barrierefreies Lesen. Ihr Berufseinstieg begann in einem IT-Projekt zur automatisierten, barrierefreien Aufbereitung von Fachliteratur. Dort stellte sie fest, dass Lehrbücher für Menschen mit Sehbeeinträchtigung didaktisch neu aufbereitet werden müssen und entwickelte daraus ihr Promotionsthema, in dem es um die Planung und Produktion barrierefreier Lehrwerke ging. „Mir war es wichtig, dass meine Forschung einen praktischen Nutzen hat“, erklärt sie.

Hatten viele Tipps parat: Prof.in Monica Rossi-Schwarzenbeck (2.v.l), Carina Röllig (3.v.l.) und Dr.in Julia Dobroschke ©Uni Leipzig/HTWK Leipzig.

Was alle drei Frauen eint, ist der Wunsch, mit der eigenen Forschung Neues zu schaffen und dieses Wissen weiterzugeben. „Die Lehre bereitet mir viel Freude. Ich habe recht schnell gemerkt, dass ich besonders dann, wenn ich anderen etwas erkläre, neue Erkenntnisse gewinnen kann – zugleich können die Studierenden von meinem Wissen profitieren“, erzählt Professorin Rossi-Schwarzenbeck, die seit 2014 den Lehrstuhl für Konstruktives Entwerfen und Bauen an der HTWK Leipzig innehat.

Für Carina Röllig, CEO und Gründerin der Webdata Solutions GmbH, liegt die Weitergabe dieses Wissens in der Unternehmensgründung. „Als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Rahmen eines Forschungsprojektes fanden meine Kolleginnen, Dr.in Hanna Köpcke, Sabine Maßmann und ich, Innovatives heraus. Uns war schnell klar: dieses Wissen muss weiter genutzt und vermarktet werden“, so Röllig. 2012 gründeten sie das IT-Unternehmen Webdata Solutions GmbH, das mit drei Gründerinnen an der Spitze immer noch eine Seltenheit ist.

„Ruhig mal auf den Putz hauen“

Im Raum stand die Frage, was die Gäste den Studentinnen für ihren weiteren Karriereweg mitgeben möchten. „Gehen Sie mit einem gesunden Perfektionismus an die Dinge heran und verschwenden Sie Ihre Zeit nicht für die Korrektur von Kleinigkeiten, die andere wahrscheinlich gar nicht bemerken“, empfiehlt Prof.in Rossi-Schwarzenbeck. „Investieren Sie Ihre Energie daher lieber in etwas, das Sie wirklich voranbringt“, so Rossi-Schwarzenbeck weiter.

Carina Röllig schließt sich ihr an und ergänzt: „Gerade am Anfang unserer Selbstständigkeit haben wir Präsentationen für Stakeholder und Kunden bis ins kleinste Detail überprüft. Dieser Perfektionismus hat den Druck nur unnötig erhöht. Zugleich habe ich immer wieder Präsentationen von Männern erlebt, die mehr improvisiert und auf sich selbst vertraut haben. Mir hat das gezeigt, wie wichtig es ist, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und selbstbewusst zu präsentieren“. Sie ermutigt die Zuhörerinnen: „Wir Frauen können so viel. Traut euch, seid selbstbewusst und haut ruhig mal auf den Putz.“

Doch wie kann das eigene Selbstvertrauen gestärkt werden? „Coachings wirken Wunder, um sich selbst zu reflektieren und die eigenen Baustellen anzugehen“ so Röllig. „Als Unternehmen hat es uns geholfen, ein positives Netzwerk aus Fans um uns zu haben, die die Begeisterung für unser Unternehmen teilen, nach außen tragen und unterstützen“, beschreibt sie den Effekt des Corporate Grassroots Managements.

Mit Blick zurück auf ihre eigene Promotion rät Dr.in Dobroschke den Studentinnen: „Suchen Sie sich ein überschaubares Promotionsprojekt, bei dem Sie Ziel und Forschungsfrage im Auge behalten. Wenn sich Ihre wissenschaftliche Arbeit um eine bestimmte Zielgruppe dreht, so beziehen Sie diese bei der Ausarbeitung von Lösungen regelmäßig mit ein.“

Alle drei machen den Teilnehmerinnen Mut, Stereotype zu durchbrechen. Prof.in Rossi-Schwarzenbeck: „Als meine Tochter noch kleiner war, habe ich sie zu einem Treffen unter Professor:innen mitgenommen. Sie blickte in die Runde und wie Kinder so sind, meinte sie ganz unverblümt: ‚Mama, warum sind hier denn nur Männer?‘.“ In dieser Situation wurde ihr einmal mehr klar, dass es an der Zeit ist, dass auch Frauen relevante Positionen in der akademischen Forschung und Lehre einnehmen.

Beim anschließenden Gettogether bot sich die Möglichkeit, noch einmal tiefer mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. © Universität Leipzig/HTWK Leipzig.

Bei Yvonne Hahn (m.r.) und Stephanie Börner (r.) von Startbahn 13 konnten sich die Studentinnen über das Thema Gründung direkt informieren. © Universität Leipzig/HTWK Leipzig.

Get together mit der HTWK-Gründungsberatung

Nach dem Talk bot sich die Möglichkeit, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Von der Gründungsberatung der HTWK Leipzig, Startbahn 13 waren Stephanie Börner und Yvonne Hahn mit einem Infostand dabei. Stephanie Börner resümiert über den Talk: „Die Einblicke in die verschiedenen Lebensläufe waren sehr inspirierend – insbesondere der Karriereweg der Unternehmensgründung von Carina Röllig. Denn gerade Frauen wagen diesen Schritt seltener. Die Studentinnen zu diesem Karriereweg zu ermutigen, ist uns daher ein wichtiges Anliegen.“

Hintergrund
„Wissenschaft findet Stadt“ ist ein Mentoringprogramm für Studentinnen, das jährlich im September gemeinsam mit der Stabsstelle Chancengleichheit, Diversität und Familie der Universität Leipzig und dem Referat für Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Leipzig stattfindet.Neben einem 1-zu-1-Mentorat mit erfahrenen Führungspersonen der Stadt Leipzig, Ämterparcours und Bewerbungsworkshops wird den Teilnehmerinnen ein breites Rahmenprogramm zur Berufsorientierung geboten – darunter der Career Talk an der HTWK Leipzig. Vom 13. bis 30. September 2021 nahmen 17 Studentinnen der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig am Programm teil.

]]>
Startbahn13 - AktuellesFW > FakultaetFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK_forschen_KoopFtrans_ExistenzgründHTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4550 Mon, 06 Dec 2021 12:32:00 +0100 Sportlich per App https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4550/ Nikolaus-Geschenk für alle Hochschulsport-Begeisterten – Sport frei!Die HTWK-App-Familie hat Zuwachs bekommen: Nachdem Mitte November die HTWK-App online ging, können ab heute (06.12.21) Interessierte via HOZ-App auch sportlich unterwegs sein. Ob beim Erstellen eines eigenen Trainingsplans, beim Hören interessanter Gesundheits-Podcasts, beim Fitnesstraining auf dem HOZ-YouTube Channel oder um einfach Neues vom Hochschulsportzentrum zu erfahren – diese App gehört in jede Hosentasche!

„Entstanden ist die App aus einem studentischen Projekt der Fakultät Informatik und Medien. Sie ist sozusagen ‚handgemacht‘ von Studierenden für alle Sportbegeisterten und Hochschulsport-Interessierten. Deshalb darf sich diese Applikation auch weiterentwickeln. Im Hintergrund wird nach dem Release fleißig weitergetüftelt“, sagt HOZ-Sportlehrer Robert Schiffler.

Die App wird zunächst als.apk-Download für Android zur Verfügung gestellt – Download hier: https://www.htwk-leipzig.de/index.php?id=37301
Schon bald wird die HOZ-App in die Stores einziehen und damit auch für alle iOS-User:innen erhältlich sein.

„Feedback ist erwünscht! Dafür kann man einfach die Feedback-Funktion in der App nutzen. Unser Dank geht an die Entwicklerinnen und Entwickler, die gern im Hintergrund weiterarbeiten möchten. Außerdem danken wir unserem langjährigen Partner 'ProjektMOTOR'. Interessierte Programmierer:innen sind eingeladen, das Team zu verstärken!“, so Robert Schiffler abschließend.

Weitere Informationen zur HOZ-App

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4557 Thu, 02 Dec 2021 12:36:00 +0100 Sachsens Hochschulen fördern Reduzierung der Kontakte auf dem Campus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4557/ HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner unterzeichnet mit Staatsminister Gemkow und Vertretern sächsischer Wissenschaftseinrichtungen erweitertes Eckpunktepapier zum Hochschulbetrieb in diesem WintersemesterDie dramatische Zunahme der Zahl der Corona-Neuinfektion in Sachsen stellt auch die sächsischen Hochschulen vor neue Herausforderungen in der Organisation ihrer Abläufe. Auf den Campus überall im Land waren zuletzt wieder deutlich mehr Studierende und Beschäftigte zusammengekommen. Mit individuell angepassten Hygiene- und Zugangsregeln zu Präsenzveranstaltungen und einer Impfquote zwischen 80 und 90 Prozent unter den Studierenden konnte der Studienbetrieb an vielen Stellen auch in Präsenz durchgeführt werden.
Die Hochschulen waren und sind sichere Orte, was die Zahl der hier registrierten Neuinfektionen klar belegt. Mit Stand vom 01.12.2021 wurden durch die Hochschulen in ganz Sachsen 218 Neuinfektionen (Studierende und Beschäftigte) innerhalb der vorangegangenen sieben Tage gemeldet. Verglichen mit der Zahl der Ansteckungen in der Gesamtbevölkerung bewegt sich das Geschehen hier auf sehr niedrigem Niveau.

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Das große Engagement und professionelle Management der verantwortlichen Rektorate, Hochschulgremien und Verwaltungsmitarbeiter verdient Hochachtung. Sie haben oft im Schulterschluss mit der Studierendenschaft Kontrollmöglichkeiten, zum Teil auch Test- und Impfmöglichkeiten auf dem Campus organisiert und die Abläufe unter schwierigen Rahmenbedingungen angepasst. Gleichzeitig haben die Studierenden nicht zuletzt mit der hohen Impfbereitschaft sehr dazu beigetragen, dass ein Studium in Präsenz wieder größtenteils möglich war. Dennoch ist durch das dynamische Infektionsgeschehen im Freistaat nun eine Situation entstanden, die erneutes Handeln erforderlich macht. Es geht jetzt darum Begegnungen von Menschen zu reduzieren. Das bedeutet zum Teil eine weitere Umorganisation der Abläufe im Studienbetrieb der Hochschulen, die sich der Verantwortung stellen und einmal mehr solidarisch handeln."

Die Landesrektorenkonferenz, Berufsakademie Sachsen und das Sächsische Ministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus haben sich auf weitere Eckpunkte verständigt, die die Leitplanken für den Hochschulbetrieb für die nächsten Wochen bis ins neue Jahr beschreiben.

Diese beinhalten im Wesentlichen:

– Ausweitung der Online-Lehrangebote
– Ausweitung der Statuskontrollen am Rande von Präsenzveranstaltungen
– Ausweitung der Testpflicht
– Nachschärfung von Abstands- und Hygieneregeln, wo notwendig und geboten

Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Prof. Klaus-Dieter Barbknecht ergänzt: „Nicht erst seit Beginn des Wintersemesters haben alle Hochschulen und die Berufsakademie große Anstrengungen unternommen, trotz der Corona-Einschränkungen einen Studienbetrieb zu organisieren, der es den Studierenden ermöglicht ihr Studium voranzutreiben und letztlich zu einem guten Studienabschluss zu kommen. Dieses Ziel verfolgen alle Einrichtungen gleichermaßen auch weiterhin. Was sie dafür benötigen ist Flexibilität, um die einzelnen Maßnahmen an den Hochschulen, vom Testkonzept vor Ort bis zum Angebot der digitalen Lehre individuell anpassen zu können. Starre Vorgaben würden der Vielfalt der Studienangebote und örtlichen und räumlichen Rahmenbedingungen nicht gerecht. Der Instrumentenkasten, der jetzt zur Verfügung steht, ermöglicht den Hochschulen flexibel zu reagieren und gleichzeitig mitzuhelfen, die aktuelle Infektionswelle zu brechen."

Der Vorstand der Landesrektorenkonferenz mit Prof. Klaus-Dieter Barbknecht, Prof. Mark Mietzner – stellvertretender Vorsitzender der LRK und Sprecher der sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften – sowie Prof. Axel Köhler, BA-Präsident Prof. Andreas Hänsel und Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow haben am Nachmittag des 2.12.2021 das Eckpunktepapier gemeinsam unterzeichnet.

Bereits vor Beginn des Wintersemesters hatten sich Wissenschaftsministerium, LRK und BA Sachsen auf ein Eckpunktepapier zum Hochschulbetrieb unter Pandemiebedingungen verständigt. Aufgrund der aktuellen Infektionslage in Sachsen wurden diese Eckpunkte nun ergänzt.

Weiterführende Informationen

Erweitertes Eckpunktepapier
Hygienekonzept der HTWK Leipzig
Coronavirus ins Sachsen – Hochschulen, Berufsakademie und Forschung

]]>
HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4548 Wed, 01 Dec 2021 09:52:29 +0100 Advent, Advent: Jeden Tag ein Türchen! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4548/ Weihnachtliches und Unterhaltsames im digitalen Adventskalender – von unserem Bibliotheksteam handverlesen. Viel Spaß!Auch in diesem Jahr bietet unsere Hochschulbibliothek einen digitalen Adventskalender mit vielen spannenden Inhalten hinter jedem Türchen. Vom E-Book über eine Sammlung bekannter Weihnachtslieder bis hin zu interessanten Fakten rund um weihnachtliche Knabbereien verstecken sich hier viele unterhaltsame Medien.

Zum Adventskalender

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4537 Fri, 26 Nov 2021 15:30:00 +0100 Corona-Pandemie: Rektorat passt Regelungen an https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4537/ Hygienekonzept gilt bis auf Weiteres auf unbestimmte Zeit, Möglichkeit mobiler Arbeit bis 15.01.2022 verlängertDie Hochschulleitung hat aufgrund der Pandemielage die entsprechenden Regelungen für die Hochschule erneut aktualisiert.
Auch die Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit wurden angepasst und bis zum 15. Januar 2022 wieder in Kraft gesetzt. Damit reagiert die Hochschulleitung auf die sich zuspitzende Infektionslage und die neue Sächsische Corona-Schutzverordnung.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Mobile Arbeit: Für Beschäftigte mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorsetzten den Beschäftigten anbieten, diese Tätigkeiten in dermobilen Arbeitauszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Lehr- und Forschungstätigkeiten fallen gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung nicht unter diese Regelung. Die Bedingungen, unter denen die mobile Arbeit erfolgen soll, entnehmen Sie bitte der Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit in der vierten Pandemiewelle (Intranet).
  • 3-G/2-G-Regel: Um die Personenanzahl in den Räumlichkeiten zu reduzieren, soll die Online- und Hybridlehre ausgebaut werden. Für Lehrveranstaltungen, Prüfungen sowie für notwendige Gremiensitzungen der akademischen Selbstverwaltung gilt die zwingende Einhaltung der 3-G-Regel. Gremiensitzungen der akademischen Selbstverwaltung sind auf das zwingend notwendige Maß zu reduzieren und wann immer möglich durch Video- oder Telefonkonferenzen zu ersetzen.
    Für Externe gilt die zwingende Einhaltung der 2-G-Regel mit Betreten des Hauses. Die Veranstaltungsleitung stellt die Einhaltung der 2-G-Regel sicher.
     
  • Lehre: Das Rektorat möchte die Anpassungen dezentral vornehmen, entsprechend der unterschiedlichen Präsenzbedarfe der jeweiligen Studiengänge und Module. Der Übergang zu einer Mischform aus Präsenz-, Online- und Hybrid-Veranstaltungen wird daher auf Studiengangsebene umgesetzt. Daher entscheiden die Fakultäten (in enger Abstimmung zwischen Dekan, Studiengangs- und Modulverantwortlichen) für ihre Studiengänge welche Veranstaltungen mit allen Teilnehmern in Präsenz fortgesetzt werden müssen, um das Erreichen der Studienziele nicht zu gefährden. Alle übrigen Veranstaltungen sind zeitnah in die Online- oder hybride Lehre zu überführen. Über Ausnahmen von diesen Regelungen entscheiden die Dekane im pflichtgemäßen Ermessen. Bei Aufheben der Überlastungsstufe entscheiden die Dekane im pflichtgemäßen Ermessen, welche Lehrveranstaltungen wieder in Präsenz durchgeführt werden können. Der persönliche Austausch mit den Studierenden soll grundsätzlich ermöglicht werden.

Einzelheiten finden Sie in folgenden Dokumenten:

Bitte schauen Sie regelmäßig in die Dokumente und nutzen Sie gern zusätzlich unsere neue HTWK-App, um informiert zu bleiben.

Gern stehen auch die jeweiligen Fachvorgesetzten, das Rektorat oder der Krisenstab für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier (weiterführende, interne Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus).

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4530 Wed, 24 Nov 2021 14:57:54 +0100 Senat der HTWK Leipzig lehnt Abwahlverfahren des Rektors mit deutlicher Mehrheit ab https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4530/ Rektorat begrüßt Klärung des SachverhaltsHeute hat der Senat der HTWK Leipzig in einer ordentlichen Sitzung mit deutlicher Mehrheit gegen die Initiierung eines Abwahlverfahrens von Rektor Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner entschieden. Das Rektorat selbst hatte das Thema auf die Agenda des Senats gesetzt, nachdem der Studierendenrat (StuRA) der Hochschule am 14. November 2021 in einem Antrag die Abwahl des Rektors forderte.

Margit Banusch, Dezernentin Studienangelegenheiten und Mitglied des Senats der HTWK Leipzig: „Transparenz, Dialog und kritisches Denken sind zentrale Pfeiler unseres Wertverständnisses der HTWK Leipzig. Deshalb ist es wichtig, dass sich der Senat heute mit dem Thema befasst hat und zu einem klaren Ergebnis gekommen ist: Der Senat hat keinen Zweifel an der fachlichen und persönlichen Eignung von Rektor Prof. Mietzner. Das hohe Engagement und die Ergebnisse für unsere Hochschule und die Studierenden in seiner Amtszeit sprechen für sich. Wir freuen uns, die bereits heute exzellenten Lehr- und Forschungsleistungen unserer Hochschule gemeinsam weiter auszubauen.“

Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Ich begrüße die Entscheidung des Senats. Sie ist das Ergebnis eines Prozesses, der die Mitbestimmung der Gremien und der Studierenden der HTWK respektiert. Heute haben wir Klarheit geschaffen und kehren hoffentlich bald zurück zu einem konstruktiven, ehrlichen und vertrauensvollen Diskurs in der HTWK Leipzig, um unsere Hochschule auch langfristig weiter erfolgreich zu gestalten.“

Die Hochschulleitung hat Mitte dieses Jahres die Zielvereinbarung für 2021 bis 2024 unterzeichnet. Sie gibt den Rahmen für die weitere Entwicklung der Hochschule in den kommenden Jahren vor. Vereinbart wurde für die HTWK Leipzig unter anderem ein Aufwuchs der Studierendenzahl. Weiter hat sich die Hochschulleitung das Ziel gesetzt, in den kommenden Jahren verstärkt den Ausbau der Digitalisierung in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung weiter voranzutreiben und die hohe Forschungsleistung der Hochschule noch stärker zu unterstützen – dazu zählt insbesondere der Einsatz für das Promotionsrecht für HAW, durch finanzielle Mittel oder auch mit personellen Ressourcen. Auch wird die Hochschule verstärkt in ihre Ausstattung investieren, um anwendungsorientierte Lehre und ein zeitgemäßes Studium von höchster Qualität sicherzustellen und auszubauen.

Erklärung des Rektors Prof. Mark Mietzner anlässlich der 143. Senatssitzung am 24.11.2021

]]>
HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4531 Wed, 24 Nov 2021 14:55:00 +0100 Erklärung des Rektors Prof. Mark Mietzner https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4531/ Erklärung anlässlich der 143. Senatssitzung am 24.11.2021Liebe Senatorinnen und Senatoren,
liebe Angehörige der HWTK Leipzig,

vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich mein Amt als Rektor der HTWK Leipzig angetreten. In meiner damaligen Antrittsrede sprach ich über die Herausforderungen, denen die HTWK Leipzig durch stetigen Wandel in Wissenschaft und Gesellschaft ausgesetzt ist.

Nicht ohne Grund. Denn ich bin angetreten, diese Herausforderungen anzugehen und die HTWK – die sich durch exzellente Lehr- und Forschungsleistungen auszeichnet – in diesen dynamischen Zeiten gemeinsam mit allen Hochschulangehörigen und erfolgreich weiterzuentwickeln.

Für mich sind Verantwortung und Vertrauen entscheidende Komponenten für eine erfolgreiche Hochschulpolitik. Verantwortung zu übernehmen, sich in den Dienst einer Sache zu stellen, geht auch immer einher mit einem Vertrauensvorschuss. Dessen bin ich mir bewusst. Dieses Vertrauen habe ich von Ihnen erhalten. Und dafür bin ich auch dankbar. Es freut es mich sehr zu sehen, dass wir in den letzten zwei Jahren für die Hochschule und ihre Studierenden viel erreicht haben. Hierauf möchte ich aber erst gleich näher eingehen.

Jeden Tag gestalten wir als Hochschulführung, die Hochschulgremien, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Lehre, Forschung und Verwaltung sowie die vielen studentischen Interessensgruppen gemeinsam verantwortungsvoll die Zukunft unserer Hochschule – im vertrauensvollen und partnerschaftlichen Miteinander.

Am 14. November 2021 haben einige Vertreterinnen und Vertretern der Studierenden meine Abwahl gefordert. Diese Forderung hat der StuRa offensiv in den lokalen Medien transportiert.

Die Forderung meiner Abwahl als Rektor stellt sicherlich einen Tiefpunkt im Verhalten des Studierendenrats (StuRa) gegenüber dem Rektorat dar. Dieses war von Anfang meiner Amtszeit an von offenen Anfeindungen geprägt. Seit ich in diesem Amt bin hat der StuRa selten echtes Interesse an einer kooperativen und lösungsorientierten Zusammenarbeit zum Wohle der Studierenden gezeigt. Ich möchte an dieser Stelle nicht über all die Anfeindungen sprechen, denen das Rektorat und ich persönlich bei unserem Engagement für die Hochschule insbesondere seit Monaten ausgesetzt sind. Auch bin ich weit davon entfernt, die digital verbreiteten und medial befeuerten Angriffe auf das Renommee unserer Hochschule weiter auszuführen.

Lassen Sie mich stattdessen heute deutlich sagen – zum Schutz der HWTK, aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unserer Studierenden: Die Vorwürfe des StuRa gegen mich und das Rektorat sind schlicht unwahr. Sie entziehen einer guten Zusammenarbeit die Basis.

Darüber kann sich jeder ein Bild machen, der sich die Fakten ansieht und nicht ungeprüft Falschaussagen weiterträgt.

  • Wahr ist, ich stehe für konstruktiven und vertrauensvollen Dialog.
  • Wahr ist, seit ich Rektor der HTWK bin, gibt es deutlich mehr Mitsprache als vorher.
  • Wahr ist: Der StuRA steht in offener Opposition zum Rektorat.

Aber lassen Sie mich hier und jetzt den Blick zunächst auf eine Grundsatzfrage lenken. Bevor ich mich der Frage nach der Rechtmäßigkeit des Antrags widme:

Haben die Vertreterinnen und Vertreter der Studierenden die Legitimation, meine Abwahl zu fordern?

Hier geht es um etwas ganz Grundsätzliches – das Verständnis von Demokratie an unserer Hochschule. Die HTWK ist eine starke und pluralistische Institution. Respekt füreinander, faktenbasierte Debatten und mit Sicherheit auch kritische Diskussionen, wenn es um unsere Hochschule geht, haben einen hohen Stellenwert.

In demokratischen Strukturen ist es natürlich Kritik zu äußern. Und mit dieser Kritik befassen wir uns auch. Ich finde es richtig, den Abwahlantrag des StuRa, wenn er auch fehlerhaft war, jetzt auf die Agenda zu bringen. Die Hochschule, die Studierenden, die Dozentinnen und Dozenten und auch ich, wir alle haben Klarheit und Respekt verdient.

Indem sich der Senat – als formal zuständiges Gremium – hier und heute mit dem inzwischen medial auch sehr präsenten Sachverhalt befasst, kehren wir hoffentlich zurück zu einem konstruktiven, ehrlichen und vertrauensvollen Diskurs in unserer Hochschule.

Denn: Wir können die Situation so nicht länger schwelen lassen – im Interesse unserer Hochschule, der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir alle müssen künftig wieder darauf vertrauen dürfen, dass unsere interne Struktur sowie unsere Leitwerte ein tragfähiges Grundgerüst für die gute Zusammenarbeit an der HTWK bilden.

Lassen Sie mich nun zu der zweiten Frage und damit zur Rechtmäßigkeit des Antrags kommen. Normalerweise ist das hier nicht der Zeitpunkt für eine Bilanz meiner zweijährigen Amtszeit. Aber erlauben Sie mir angesichts der Vorhaltungen, kurz zu erläutern, was wir gemeinsam mit den verschiedenen Hochschulgremien, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vielen studentischen Interessensgruppen für die Entwicklung unserer Hochschule in harter Arbeit erreicht haben.

Wir blicken zurück auf 22 Monate erfolgreiches Corona-Krisenmanagement: Der Schutz und die Sicherheit der Studierenden und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben oberste Priorität. Das Rektorat hat schnell reagiert und Maßnahmen ergriffen, die den Hochschul- und Lehrbetrieb auch unter Pandemiebedingungen sicher gestalten. Durch den Einsatz der Hochschulleitung konnte durch eine Überbrückungsfinanzierung verhindert werden, dass in der Krise – und damit in Zeiten höchster Unsicherheit – befristete Arbeitsverträge auslaufen. Wir haben den Lehr- und Forschungsbetrieb durchgehend aufrechterhalten. Trotz des Wegfalls der Landesmittel für Studifit haben wir die Tutorienmittel im ursprünglichen Umfang erhalten, und so Einbußen in der Studienqualität abgewendet.

Wir haben die Systemakkreditierung mit nur zwei kleinen Auflagen erreicht. Durch die Etablierung eines geschlossenen Qualitätskreises konnten wir eine nachhaltige Sicherung der Qualität von Studium und Lehre erreichen.

Wir haben in diesem Jahr die Zielvereinbarung 2021–2024 abgeschlossen. In langen Verhandlungen mit dem Ministerium haben wir erreicht, dass die HTWK im ZVSL gegenüber dem HSP einen Stellenaufbau erfährt. Wir haben aus dem ZVSL 37 der insgesamt 120 HAW-Stellen erhalten. Soviel wie keine andere HAW. Die historisch gewachsene strukturelle Benachteiligung der HTWK in der sächsischen Hochschullandschaft wurde so bereits deutlich abgemindert. 

Dies um nur wenige Beispiele zu nennen. Auch in Zukunft werden wir an unsere Erfolge anknüpfen:

  • Wir werden den Ausbau der Digitalisierung in Studium, Lehre, Forschung und Verwaltung weiter vorantreiben.
  • Wir werden die trotz Corona ungebrochen hohe Forschungsleistung der Hochschule zukünftig noch stärker unterstützen – sei es durch unseren Einsatz für das Promotionsrecht, durch finanzielle Mittel oder auch mit personellen Ressourcen.  
  • Wir werden auch zukünftig massiv in unsere Ausstattung investieren, um anwendungsorientierte Lehre und ein zeitgemäßes Studium von höchster Qualität sicherzustellen und auszubauen.

Zur Umsetzung dieser Ziele bedarf es des kontinuierlichen, konstruktiven Dialogs mit allen Hochschuhlangehörigen und den Studierenden. Dabei ist mir persönlich ein respektvolles Miteinander sehr wichtig. Denn nur gemeinsam können wir den Anliegen aller gerecht werden. In diesem Sinne werden wir auch weiterhin direkt mit unseren Studierenden, den Fachschaftsräten und allen Hochschulgruppen in den Austausch treten.

Zum Schluss eine persönliche Bemerkung: Ich empfinde das Verhalten des StuRa – insbesondere in den letzten Monaten – als ausgesprochen destruktiv. Das schadet dem guten Ruf der HTWK und vergiftet das Klima in dieser Hochschule. Die Personalisierung der Kritik und die Vehemenz, mit der sie vorgetragen wird, mag ich persönlich noch hinnehmen. Es entspricht aber keinesfalls meinem Werteverständnis, das auf einem gegenseitig respektvollen Umgang miteinander basiert. Ein vertrauensvolles Miteinander mit allen Akteuren der Hochschule ist mir jedoch sehr wichtig. Daher bitte ich Sie nun darum, dass wir zu dieser Form der konstruktiven Zusammenarbeit zurückkehren können damit wir gemeinsam die Herausforderungen, denen sich unsere Hochschule aktuell gegenübersieht, überwinden.

Herzlichen Dank!

]]>
HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4472 Wed, 24 Nov 2021 14:49:00 +0100 Heroes of Publishing – Tag der Verlage 2021 (online) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4472/ Diesjähriger Branchenfokus auf Fantasy-Literatur - die grenzenlose Welt zwischen den SeitenWelche Trends beeinflussen den Markt der Fantasy-Literatur? Wie können einzelne Titel im großen „Fantasy-Meer“ herausstechen? Welche Strategien verfolgen Verlage, um den nächsten Bestseller zu finden?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen möchte der diesjährige „Heroes of Publishing – Tag der Verlage“ am 25.11.2021 klären. In Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels lädt der Studiengang "Buch- und Medienwirtschaft" zu dieser traditionsreichen Veranstaltung an der HTWK Leipzig ein. Unter dem Motto „Heroes of Fantasy – Eine grenzenlose Welt zwischen den Seiten“ begibt sich das Publikum gemeinsam mit den Referierenden auf eine Reise in eine Welt, in der das Unmögliche möglich erscheint. In einer spannenden Podiumsdiskussion, eingeleitet von dem Fantasy-Autor Christian Handel als Key-Note Speaker, debattieren folgende Fantasy-Verlegerinnen und Verleger:

  • Astrid Behrendt (Drachenmond Verlag)
  • Dr. Joachim Kaps (altraverse Verlag)
  • Björn Bedey (Lindwurm Verlag)
  • Tara Tobias Moritzen (Zauberfeder Verlag)

Hinweis:
Aufgrund der derzeitigen Pandemielage findet die Veranstaltung ausschließlich online statt: 25.11.2021 von 10.00 bis ca. 15:30 Uhr

Zugang: https://youtu.be/kkF5E0Rdxns

 

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4528 Tue, 23 Nov 2021 15:06:20 +0100 Informationen zu Schutzimpfungen (Corona & Grippe) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4528/ Aktuell keine Impfaktionen an der HTWK Leipzig möglich – bitte öffentliche Angebote nutzenIm Moment können keine Anti-Corona-Impfaktionen an der HTWK Leipzig durchgeführt werden, da die Anbieter für die Erst-, Zweit- und Drittimpfungen aktuell alle Kapazitäten auf die zentralen Impfangebote richten müssen.

Unter den folgenden Links finden Sie öffentliche Impfangebote in Ihrer Nähe:

https://kee-leipzig.de/mobile-impfteams/

https://drksachsen.de/impfaktionen.html

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/corona-impfstellen-impfung-booster-100.html

Grippeschutzimpfung

Am 03. und 10.11.2021 wurden 150 Studierende und Mitarbeitende an der HTWK geimpft.
Leider können aufgrund fehlender Kapazitäten der mit der Hochschule kooperierenden Ärztin im Moment auch dazu keine weiteren Termine angeboten werden.
Bitte wenden sie sich bei Bedarf an Ihren Hausarzt.

Bleiben Sie gesund!

Weitere Informationen zur Gesundheitsvorsorge an der HTWK Leipzig

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4526 Tue, 23 Nov 2021 14:33:06 +0100 Visionale: Medienpädagogische Preise für Heranwachsende verliehen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4526/ HTWK-Team streamt live aus dem Schauspielhaus LeipzigAm Sonntagabend (21.11.2021) wurden die Preise der Visionale, des großen medienpädagogischen Events Leipzigs, in der Discothek im Schauspielhaus verliehen. Da pandemiebedingt kein Saalpublikum zugelassen war, wurde die Show ab 18 Uhr live gestreamt. Für Ton- und Kameratechnik sowie Stream waren Sebastian Gomon von der HTWK Leipzig und sein Team rund um das Hochschulfernsehen floidTV sowie weitere engagierte Studierende verantwortlich.

„Zum einen unterstützen wir das tolle Projekt“, meint Sebastian Gomon. „Zum anderen ist es eine gute Praxisübung für die Studierenden der Medientechnik“.
Das Medienfestival findet jährlich im November im Schauspiel Leipzig statt. Zum Abschluss des Wettbewerbs werden die Preise in den Kategorien „Schule macht Medien”, „Medienstarter” und „Medienmacher” vergeben. Dabei kann man die ausgewählten Beiträge anschauen und anhören.

Im Rahmen der Show waren eine Live-Performance der Band Kamala und die besten Produktionen des Wettbewerbs zu sehen.
Moderator war der Leipziger Schauspieler August Geyler, in der Showband spielten Claudius Bruns und Frank Berger. Die gesamte Produktion fand unter 2G-plus-Bedingungen statt.

Die Visionale Leipzig kann 2021 ihr 30-jähriges Jubiläum feiern. Veranstaltet wird Sachsens ältester Medienwettbewerb für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vom Arbeitskreis Medienpädagogik der Stadt Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Leipzig, der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig.

Mehr zur Visionale: https://visionale-leipzig.de

Zum YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCStpUaq-VYtqGZRPserIlHw

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4523 Mon, 22 Nov 2021 11:14:17 +0100 HTWK im Hosentaschenformat https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4523/ Von nun an steht die neue HTWK-App in den Stores zum Download bereit!Was gibt es heute in der Mensa? Google, google, scroll, scroll – ah! Wie war nochmal die Telefonnummer von Frau Meier? Welche Lehrveranstaltung steht als nächstes auf dem Plan?

Damit Informationen besser gefunden werden und die digitale Orientierung an der HTWK Leipzig in Zukunft insgesamt noch besser gelingt, stellt die Hochschule ab sofort eine eigene App zur Verfügung. Das Projektteam um Sebastian Rahtjen und Nadine Feller hat in den vergangenen Monaten intensiv an der Realisierung dieser Anwendung gearbeitet, um insbesondere Studierenden ein zielgruppengerechtes und immer und überall leicht nutzbares Informationsmedium anzubieten.

So wenig wie möglich und so viel wie nötig: Die App sollte kein Allround-Medium werden, sondern den Fokus auf einige klare und für Studierende wichtige Punkte legen“, fasst Rahtjen Ziel und Gestaltung der App zusammen. Als digitale Studienbegleitung bündelt die HTWK-App Informationen und Dienstleistungen rund um das Studium an der HTWK Leipzig knapp und übersichtlich.

Auf der Startseite finden sich die wichtigsten drei Informationen auf einen Blick: Die Top-News der HTWK, das tagesaktuelle Mensaangebot sowie Titel, Zeit und Ort der nächsten Lehrveranstaltung, zugeschnitten auf den User bzw. die Userin“, so Feller. „Als Zusatzangebot zur Webseite greifen wir unter anderem ausgewählte Informationen von dieser ab und führen sie – passend zu den Wünschen unserer Studierenden – in einem klaren Design mit einfacher Menüführung zusammen.

 

So gelangt man über weitere Klicks zum Telefonverzeichnis, zu Raumübersichten oder auch zur Hochschulbibliothek. Das Hochschulsportzentrum (HOZ) arbeitete mit einem studentischen Entwicklungsteam übrigens beinahe zeitgleich an seiner „HOZ-App“. Diese wird das Angebot perspektivisch erweitern und weitere Themenfelder erschließen: Während die HTWK-App vor allem Infos rund ums Studium liefert, bietet die HOZ-App neben den Informationen zum Sportangebot auch die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. So ergänzen die Apps einander – im Sinne einer „HTWK-App-Familie“.

Prof.in Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung der HTWK Leipzig: „Mit der neuen HTWK-App steht eine jederzeit zugängliche und praktische Möglichkeit bereit, auch von unterwegs schnell und auf einen Blick auf viele aktuelle Informationen der Hochschule zuzugreifen. Sie bietet eine digitale Studienbegleitung, unterstützt die Selbstorganisation und stärkt die Bindung zur Hochschule.Weitere Features in der App sind u.a. Schnelleinstiege zu OPAL, zum Studienguide, zum Stellenportal und zur demnächst kommenden Hochschulsport-App.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Infos zum HTWK-App-Download

Weitere Informationen

Die HTWK-App basiert auf der Open-ASiST-App der BPS GmbH (BPS Bildungsportal Sachsen GmbH ). Die Entwicklung der HTWK-Variante erfolgte durch das Projektteam des Prorektorats Bildung der HTWK Leipzig in Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Agentur „codeculture“ sowie mit dem langjährigen Partner ProjektMOTOR und mit Unterstützung des Universitätsrechenzentrums der TU Chemnitz.

Die Icons der App gestaltete der Leipziger Grafiker Michael Kewitsch, der unter anderem schon das Maskottchen des HOZ entwickelt hat und die Hochschule gut kennt.

]]>
HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4513 Thu, 18 Nov 2021 12:05:00 +0100 Neue Technologie ermöglicht Implantate mit Zusatzstoffen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4513/ Dr. Tobias Flath erhält den Dissertationspreis 2021 der Stiftung HTWK für seine Forschung zu medizinischem 3D-Druck

Patientinnen und Patienten, die komplizierte Knochenverletzungen erlitten haben und auf Implantate angewiesen sind, könnten in Zukunft besser behandelt werden. Dr. Tobias Flath entwickelte im Rahmen seiner Doktorarbeit eine Technologie für den 3D-Drucker, mit der individuelle Materialmischungen hergestellt werden können. Das schafft in der Medizin die Möglichkeit, Implantaten künftig Medikamente beizumischen. Für diese Forschungsleistung ehrte ihn die Stiftung HTWK mit dem Dissertationspreis 2021. Den Preis stiftete in diesem Jahr der Energieversorger enviaM (Mitteldeutsche Energie AG).

Flath promovierte an der Technischen Universität Dresden in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Seine Dissertation mit dem Titel „Entwicklung eines Doppelschneckenextruder-Dosierkopfes für den 3D-Druck und dessen Potenzial am Beispiel von Knochenersatzwerkstoffen“ erhielt das Prädikat „magna cum laude“ („mit großem Lob“).

Vorteile seiner 3D-Druck-Entwicklung

„Bereits die Entwicklung eines Doppelschneckenextruders für den 3D-Drucker war eine Herausforderung“, erzählt Flath. Extruder sind eigentlich riesige Förder- und Mischgeräte, welche eine Art Schrauben beinhalten, womit feste oder dickflüssige Materialien in kurzer Zeit zu einer homogenen Masse gemischt werden. Danach wird die Masse unter hohem Druck und mit festgelegtem Temperaturverlauf gleichmäßig aus einer Öffnung in eine vorgegebene Form gepresst. Eingesetzt werden solche Mischgeräte beispielsweise in der Kunststoffverarbeitung, um Stoßfänger für Autos herzustellen. Dabei stehen sie fest an einem Ort, denn die Geräte sind sehr groß und schwer. Beim 3D-Druck für medizinische Implantate werden aber eher geringe Mengen benötigt. Folglich muss auch ein Dosierkopf um ein Vielfaches kleiner sein. Flath entwickelte deshalb zunächst ein Funktionsmodell, das er wie einen Baukasten modifizieren konnte. Die Erkenntnisse daraus übertrug er auf die Entwicklung des miniaturisierten Doppelschneckenextruder-Dosierkopfes für den 3D-Druck.

Geringere Temperaturbelastungen ermöglichen neue Materialmischungen

Angewendet hat er seine neue Technologie im FDM-Verfahren, einer 3D-Druck-Technologie, bei der Objekte aus schmelzfähigem Kunststoff oder Pasten aufgebaut werden. Durch Flaths Forschung können zwei Materialen zu einer homogenen Masse gemischt werden – und das während des 3D-Druckvorgangs. „Das ist ein Novum“, sagt Flath. Bislang musste die Materialmischung vor dem Druck erfolgen. Dieser aufwendige Arbeitsschritt entfällt nun, zugleich sind die Materialien weniger Temperaturbelastungen ausgesetzt. Für medizinische Implantate aus dem 3D-Drucker ist das ein wesentlicher Vorteil: Wollen Pharmazeutinnen und Pharmazeuten der Materialmischung mit dem schmelzfähigen Kunststoff spezielle Wirkstoffe beifügen, die die Knochenregeneration anregen, darf die Temperatur 75 Grad Celsius nicht übersteigen. Die Inhaltsstoffe werden sonst funktionsunfähig. Flaths Entwicklung kann die Temperaturbelastung auf 65 bis 70 Grad Celsius reduzieren.

Außerdem lassen sich gleitende Mengenanteile der gemischten Materialien realisieren. Bisher übliche Technologien nutzen mehrere separate Dosierköpfe, zwischen denen im Druckprozess gewechselt wird. Dadurch entstehen scharfe Grenzen zwischen den Materialkomponenten. Gleitende Übergänge vermeiden Solbruchstellen, an denen Implantate schneller zerbrechen können.

Ingenieur mit medizinischer Ausbildung

Bei seiner Forschung kam Flath seine Ausbildung als Krankenpfleger zugute, die er nach der Schule absolvierte. „In der interdisziplinären Zusammenarbeit mit den Pharmazeutinnen und Pharmazeuten konnte ich als Maschinenbauer so sehr gut Zusammenhänge nachvollziehen und in den medizinischen Kontext einordnen“, sagt Flath, der unter anderem auf der Kardiologischen Intensivstation im Leipziger Herzzentrum gearbeitet hat.

„Da ich jedoch neue Wege einschlagen wollte, bei denen ich meinen Leidenschaften zum Tüfteln und Optimieren sowie für Mathe und Physik mehr nachgehen konnte, entschloss ich mich, ab 2006 an der HTWK Leipzig Maschinenbau zu studieren“, so Flath. Als er seine Masterarbeit schreiben wollte, fragte er Prof. Fritz Peter Schulze von der Fakultät Ingenieurwissenschaften nach einem medizintechnischen Thema. Eine glückliche Fügung begann. Denn ab 2011 war Flath in verschiedene Forschungsprojekte eingebunden, in denen er sich mit dem 3D-Druck von Biomaterialien beschäftigte.

So geht es weiter

Flath forscht aktuell weiter an der HTWK Leipzig und arbeitet in Schulzes Forschungsteam daran, seine Dosierkopftechnologie für die Verpackungsherstellung weiterzuentwickeln. Für medizinische Anwendungen soll sie ebenfalls weiter erforscht und optimiert werden. Damit käme er seiner Vision näher: „Medizinerinnen und Mediziner sollen einmal vor Ort, möglichst im OP-Saal, individuelle Implantate mit den passenden Inhaltsstoffen drucken, um diese direkt einsetzen zu können“, sagt Flath. „Damit könnten sie den Betroffenen gezielter und noch individueller helfen.“

]]>
GRADZ > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4507 Fri, 12 Nov 2021 10:04:00 +0100 Hygienekonzept aktualisiert: Hybridlehre im Wintersemester wird ausgeweitet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4507/ Hochschulleitung passt Regelungen für die HTWK Leipzig anMit dem zunehmenden Infektionsgeschehen ist auch die HTWK Leipzig gezwungen, den Präsenzlehrbetrieb einzuschränken.
Um die Personenanzahl in den Räumlichkeiten zu reduzieren, wird sukzessive die Hybridlehre ausgebaut.

Am 11. November 2021 wurde das HTWK-Hygienekonzept entsprechend der Situation angepasst.

Das Rektorat möchte die Anpassungen dezentral vornehmen, entsprechend der unterschiedlichen Präsenzbedarfe der jeweiligen Studiengänge und Module. Der Übergang zu einer Mischform aus Präsenz-, Online- und Hybrid-Veranstaltungen wird daher auf Studiengangsebene umgesetzt. Studierende werden zeitnah darüber informiert, wie sich das auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen auswirkt. (Hinweis:Studierende sollten unbedingt ihre OPAL-Nachrichten abonnieren.)

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Stundenpläne werden in zeitlicher Hinsicht unverändert bleiben.
  • Die gemäß Stundenplan vorgesehenen Räume können genutzt werden: Im Falle eines Hybrid- oder Onlineangebots haben Studierende entweder die Möglichkeit von Zuhause aus oder vor Ort an der Veranstaltung teilzunehmen.
  • Der Testraum für die Durchführung von Antigen-Schnelltests (G115) steht weiterhin zur Verfügung.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (empfohlen FFP2) ist weiterhin in allen Gebäuden und auf allen Freiflächen der HTWK Leipzig vorgeschrieben.
  • Das Einhalten der 3-G-Regel bei Zugang zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist zwingend notwendig.
  • Mitarbeitenden mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorsetzten anbieten, diese Tätigkeiten in der Mobilen Arbeit auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung sind Lehr- und Forschungstätigkeiten keine Bürotätigkeiten in diesem Sinne.

Bitte schauen Sie regelmäßig in das Hygienekonzept auf der HTWK-Webseite.
Nutzen Sie gern zusätzlich die neue HTWK-App, um informiert zu bleiben.

„Wir bedauern sehr, dass wir zu diesen Anpassungen gezwungen sind. Mit Blick auf die Gesundheit aller Hochschulangehörigen, der Personen in deren Umfeld sowie unsere gesellschaftliche Verantwortung halten wir dies jedoch für unabdingbar. Wir hoffen sehr, dass unsere Studierenden ihr Studium im Wintersemester trotz aller Widrigkeiten erfolgreich weiterführen können und möchten Sie unterstützen, wo immer dies möglich ist", betont Prof.in Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung.

Hygienekonzept der HTWK Leipzig

 

Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4492 Tue, 09 Nov 2021 11:55:23 +0100 Sanierung im Erdgeschoss https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4492/ Bauarbeiten in der Bibliothek – Zugang über RückseiteNotwendige Reparaturarbeiten im Bereich der Böden im Erdgeschoss der Hochschulbibliothek werden ab Mitte November ausgeführt. Während der Zeit der Baumaßnahmen sind das Foyer, der Thekenbereich sowie die Rechercheplätze nicht zugänglich. Die Validierungsstation und das Aufladegerät zum Aufladen von Druck- und Kopierguthaben im Treppenhaus stehen ebenfalls nicht zur Verfügung.

Die Bibliotheksnutzung wird in den Etagen 1 bis 4 grundsätzlich gewährleistet. Mit Störungen durch Lärm muss jedoch gerechnet werden. Der Zugang in die Bibliothek erfolgt über den Eingang an der Rückseite des Gebäudes neben dem Rückgabeautomaten. Anmeldung und 3G-Nachweis-Kontrolle sowie Buchausleihe und -rückgabe finden in der ersten Etage statt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweisschilder.

Die Verschiebung der Sanierungsmaßnahme in eine Semesterpause ist nicht möglich. Alle Beeinträchtigungen bei der Bibliotheksnutzung werden so gering wie möglich gehalten. Die aktuellen Informationen zur Bibliotheksnutzung finden Sie auf der Webseite der Hochschulbibliothek.

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DT)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4480 Tue, 09 Nov 2021 09:52:00 +0100 „Dann tritt der Wow-Effekt ein“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4480/ Das HTWK-Gründungsteam Recovics testete seine Handorthese für die Fingertherapie – zwei Testpersonen teilen ihre ErfahrungenSeine Finger kann der ehemalige Paralympics-Teilnehmer Rico Glagla in der rechten Hand kaum noch beugen. „Ich gehe deshalb jeweils zweimal pro Woche zur Physio- und Ergotherapie“, so der 46-Jährige, „um zumindest das noch an Beweglichkeit zu erhalten, was da ist.“ Glagla ist querschnittsgelähmt, brustabwärts, und das seit 1993. Ein Autounfall. Seit etwa zehn Jahren hat er nun auch zunehmend Probleme mit der Hand. Er würde gerne mehr zur Therapie gehen, aber die Krankenkasse zahle nur zwei Termine pro Woche. „Mit der Handorthese von Recovics könnte ich jeden Tag üben.“

Orts- und zeitunabhängige Bewegungen

Das Gründungsteams Recovics von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) tüftelt schon länger an seiner Handorthese, reGlove genannt. Mit ihr wollen sie die klassische, manuelle Hand- und Fingertherapie automatisieren und digitalisieren. Dadurch könnten Patientinnen und Patienten in Zukunft einen Teil ihrer Behandlung selbstständig zu Hause durchführen und ihre Behandlungsfortschritte sogar per App an die Fachkräfte aus der Physio- und Ergotherapie übermitteln. Das würde die Behandlung orts- und zeitunabhängig machen und könnte das Gesundheitssystem entlasten.

Für jemanden wie Glagla wäre das ein großer Vorteil: Er fährt für die Therapiestunden am Neuroorthopädischen Zentrum für Physiotherapie (NOZ) jedes Mal 37 Kilometer aus Bad Düben nach Leipzig. Zeit, die er anders nutzen könnte. „In Bad Düben gibt es auch Physio- und Ergotherapiepraxen, aber das NOZ ist auf Querschnittslähmungen spezialisiert und besser ausgestattet“, sagt Glagla. Dort erfuhr er auch von der Testreihe, die Recovics plante.

Recovics' Handorthese „reGlove“ im Test

Insgesamt neun Personen mit Handproblemen nahmen vom 4. Oktober bis 4. November 2021 an den Gebrauchstauglichkeitstests von Recovics teil. „Mit den Produkttests wollten wir herausfinden, wie der Prototyp wirkt und sich in der Anwendung verhält“, sagt Teamleiter Frank Schmidt. Gemeinsam mit Michael Sanne entwickelte er im Jahr 2015 die Idee zur Handorthese. Seit März 2020 erhält Recovics für zwei Jahre eine Forschungsförderung vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus in Höhe von 1,2 Millionen Euro. Dadurch kann das Team weiter an seiner reGlove-Handorthese arbeiten, um dem Ziel, es zu einem marktreifen Produkt auszubauen, näherzukommen. Unterstützung erhalten die beiden Maschinenbau-Ingenieure dabei von ihren beiden Teammitgliedern Arianne Barth und Jesus Cabal sowie der HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13.

„Manchmal habe ich so schlimme Gelenkschmerzen, dass ich weinen könnte“

„Als ich bei meiner Frisörin in einem Flyer von der Testreihe las, wollte ich mitmachen, weil so ein Produkt einmal anderen Betroffenen – und auch mir – helfen könnte“, sagt Edda Friedrich. Die 82-jährige Leipzigerin ist die älteste Probandin. Sie leidet seit über 30 Jahren an aktivierter Polyarthrose. „Manchmal habe ich so schlimme Gelenkschmerzen, dass ich weinen könnte“, so die Rentnerin. Zur Behandlung hilft nur regelmäßiges Bewegen.

Um ihre Schmerzen zu lindern, probierte Friedrich schon Einiges aus: Massagetherapien, Ultraschallbäder, oder heißen Therapiewachs, denn die Wärme tue ihr gut, doch die Wirkung halte nicht lange und die Methode sei umständlich. „So ein Handschuh ist da eine große Erleichterung“, sagt die frühere Kinderkrankenschwester.

Fortschritte der Heimbehandlung aufgezeichnet

Der Gebrauch der Handorthese ist schnell erklärt: Zuerst schalten die Probanden die Mechanik an, damit die Orthese mit Energie versorgt wird, dann ziehen sie die Orthese wie einen Handschuh an und starten die dazugehörige App über das Tablet – und schon kann die Trainingseinheit beginnen. Nun bewegt die Orthese, die sich auf dem Handrücken wie eine Schiene anfühlt, jeden einzelnen Finger selektiv in Beugung und Streckung. Damit wird eine kontinuierliche, passive Bewegung der Finger erzeugt. Das würden auch die Fachkräfte machen, wenn sie die Finger der Patientinnen und Patienten bewegen würden. Die Betroffenen müssen nichts machen und können so trotzdem beispielsweise das Öffnen und Schließen der Hand üben. „Das Schöne ist, dass man damit mobil ist und auch mal zur Tür gehen kann“, sagt Glagla. Denn der Handschuh und die Mechanik sind transportabel.

Wie weit das Gerät die Finger beugt oder streckt, stellen zuvor die Fachkräfte ein. Sie legen auch Ablauf und Zeit der Sitzungen fest. In der Testreihe hat Recovics deshalb mit einer Physiotherapeutin zusammengearbeitet. Etwa 30 Minuten werden die Finger der rechten Hand pro Sitzung bewegt. Um die Anwendung zu überwachen, misst das Team von Recovics bei allen Teilnehmenden vor und nach einer Sitzung manuell mit einem Goniometer die Beugung der einzelnen Finger. Die App misst ebenfalls die Behandlungsfortschritte und zeichnet auf, wie oft und wie lange Betroffene das Gerät benutzen. „Die Fachkräfte können mit der App nachverfolgen, ob die individuelle Therapie anschlägt, wie der Behandlungsverlauf ist und idealerweise in Zukunft so auch einmal Ferndiagnosen stellen“, sagt Schmidt.

Probanden freuen sich über Wirksamkeit

In ersten Produkttests zeigte sich, dass die Betroffenen das Gerät gut bedienen können. „Bei der Wirksamkeit ist es von Person zu Person unterschiedlich“, so der Ingenieur Schmidt, „aber subjektiv merken die Teilnehmenden eine positive Veränderung, auch wenn der Effekt bei manchen durch die Schonhaltung der Hand oder die zeitlichen Abstände zwischen den Sitzungen nicht so ausgeprägt ist.“ Edda Friedrich freut sich, nun wieder besser einen Faustschluss machen zu können. Ihre Hände seien manchmal so steif, da müsse sie beide nutzen, damit sonst nicht die Tasse runterfalle. Auch bei Glagla sind Veränderungen messbar, am deutlichsten beim Grundgelenk am Daumen: von anfänglichen 25 Grad Beugung auf bis zu 55 Grad. Glagla beschreibt es wie folgt: „Nach dem Ausziehen des Handschuhs, dann tritt der Wow-Effekt ein. In dem Moment kann ich meine Hand ganz entspannt und gerade hinlegen."

]]>
Startbahn13 - AktuellesHTWK_forschen_KoopFtrans_ExistenzgründHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4475 Mon, 08 Nov 2021 16:32:00 +0100 Brücken melden Probleme https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4475/ Intelligente Spannglieder für BetonbrückenEin im November 2021 begonnenes Forschungsvorhaben mit der Bezeichnung smart_tendon widmet sich der Integration von Dehnungssensoren in neu zu errichtende Spannbetonbrücken. Es wird im Rahmen der Innovationsinitiative mFund mit rund 1,15 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Beteiligt sind zwei Hochschulen sowie vier Partner aus der Wirtschaft.

Mit Dehnungsmessungen an Spanngliedern sollen Daten zum Zustand von Betonbrücken über deren gesamte Nutzungsdauer hinweg erfasst werden. Die so erhaltenen Daten erlauben eine effiziente Planung von Erhaltungsmaßnahmen und damit eine Verlängerung der Nutzungsdauer der Brücken. Eventuell auftretende Bauwerksschäden sind frühzeitig zu erkennen und lokalisierbar.

Im Vergleich zu herkömmlichen Brückenüberwachungskonzepten wird mit Hilfe der intelligenten Spannglieder, der sogenannten smart tendons, eine wesentlich umfangreichere Datenbasis erstellt. Deren Auswertung im Sinne einer Zustandsanalyse für das betreffende Brückenbauwerk ist ebenfalls Gegenstand des Forschungsvorhabens.

Projektpartner

HTWK Leipzig (Koordination); TU Dresden; DYWIDAG Systems International, Leipzig; Solifos Deutschland GmbH; IexB Ingenieurgesellschaft für experimentelle Bauwerksuntersuchung mbH; MKP GmbH

Über das Förderprogramm mFUND des BMVI

Im Rahmen des Förderprogramms mFUND unterstützt das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Innovationen für die Mobilität 4.0. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und die Bereitstellung von offenen Daten auf dem Portal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de.

]]>
FB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4485 Mon, 08 Nov 2021 12:30:59 +0100 Campus-Buchhandlung im Lipsius-Bau öffnet wieder https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4485/ Mit der Rückkehr zum normalen Hochschulbetrieb darf auch die Campus-Buchhandlung BuMerang wieder ihre Türen öffnen.Ab sofort sind Studierende des Studienschwerpunktfachs Buchhandelsmanagement täglich von Montag bis Freitag, jeweils in der Mittagspause von 12:45 - 13:30 Uhr für Besucherinnen und Besucher vor Ort. Das Buchsortiment umfasst die unterschiedlichsten Genres. Bestimmte Bücher, die nicht vorrätig sind, können problemlos bestellt werden. Darüber hinaus sind bereits buchnahe Veranstaltungen in Planung, die zu gegebenem Zeitpunkt über die Website und die Social Media-Kanäle beworben werden.

Die Campus-Buchhandlung BuMerang dient der fachpraktischen Vermittlung von Lehrinhalten im Studienschwerpunktfach „Buchhandelsmanagement“ des Bachelorstudiengangs Buch- und Medienwirtschaft an der Fakultät Informatik und Medien.

Aufgrund des aktuellen Hygienekonzepts dürfen sich nur maximal vier Kundinnen bzw. Kunden im Laden aufhalten. Es besteht, wie in sämtlichen Räumen der HTWK, ebenfalls die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske.

Das BuMerang Team freut sich auf Ihren Besuch!

Weiterführende Links:

Facebook-Auftritt 

Instagram-Auftritt 

Twitter-Auftritt 

Website der Campus-Buchhandlung

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4477 Fri, 05 Nov 2021 10:35:35 +0100 Ein gutes Jahr für die HTWK-Bienen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4477/ Es summt immer lauter auf dem Dach des Föppl-Baus. Für das studentische Imker*innen Team der HTWK Leipzig und seine fleißigen Schützlinge läuft es richtig gut. Ein Ausflug zu den hauseigenen Bienenstöcken mit Annik, Tim und Simon

Während nur wenige HTWK-Studierende die Hochschule im letzten Jahr zu Gesicht bekamen, hielten die Bienenvölker auf dem Dach des Föppl-Baus munter die Stellung. Seit mehr als zwei Jahren imkert dort ein Team aus Studierenden, dem neben Initiator Simon Hauser auch HTWK-Absolventin Annik Hetzel und Tim Grimmert, Kunstpädagogik-Student an der Universität Leipzig angehören. Für Tim war es die erste Saison als Teil des Teams, das zurzeit aus ungefähr zehn Leuten besteht. Schon jetzt habe er sehr viel gelernt, erzählt er begeistert. Je nachdem, wo genau man sich im „Bienenjahr“ befindet, gibt es unterschiedliche Aufgaben zu erledigen, erklärt Annik. So bekommt man bei dem Projekt schnell einen ganzheitlichen Eindruck vom Imkern. Auch den Lockdown im vergangenen Winter hat die Gruppe gut gemeistert. Weil Bienen Haustiere sind, um die man sich natürlich auch während einer Pandemie kümmern muss, wurden jeweils Dreiergruppen gebildet, die sich regelmäßig getroffen haben. Weil sich Bienenstöcke im Freien befinden und es im Winter ohnehin weniger zu tun gibt, war es in Ordnung, erklärt Annik. Simon ergänzt: „Für den einen oder die andere war es wahrscheinlich auch eine schöne Abwechslung, um in Lockdown-Zeiten mal rauszukommen.“

Viel Honig für die Hochschule

Sowohl Bienen als auch Imker*innen haben im vergangenen Jahr ganze Arbeit geleistet. Das Team hat seine Völker gut durch den letzten Winter gebracht, sodass die Bienen zwischen Mai und Juli stark genug waren, um fleißig die große Blütenvielfalt, inklusive der vielen Leipziger Linden, abzufliegen. Eines der Bienenvölker konnte sogar geteilt werden, so dass inzwischen bereits drei Bienenvölker die Hochschule umschwirren.

Auch mit der diesjährigen Honigernte sind alle sehr zufrieden: während im letzten Jahr neun Kilogramm Honig geerntet wurden, waren es nun fast 40 Kilogramm. „Das ist eine Steigerung von fast 400 Prozent!“, freut sich Simon. Den Erfolg erklärt er mit dem regenreichen Wetter, dem eine lange Blühphase zu verdanken war. Der feuchte Sommer, welcher dennoch genug Sonnenstunden hatte, sorgte für ein äußerst vielfältiges Nahrungsprogramm. Dabei sind zwei verschiedene Sorten Honig entstanden: Zuerst die Frühjahrsblüte, ein etwas dunklerer Honig, der zum Beispiel von Kastanienblüten kommt, und die hellere Sommerblüte. Die beiden Ernten unterscheiden sich nicht nur deutlich in ihrer Farbe, sie schmecken auch verschieden. Trotz der üppigen Ernten wurde noch genug Honig in den Bienenkästen gelassen, um die Tiere auch sicher durch den bevorstehenden Winter zu bringen.

Futter zum Überwintern: Tim füllt Glukosesirup in die Futterzarge
Das Geschehen lockt bereits einen neuen Interessenten und Honigfan an.
Auch die Brutzarge wird sorgsam kontrolliert.
In den Waben befindet sich noch viel Honig für den Winter.
Doch auch ein paar Milben wurden entdeckt
Das Endprodukt kann sich sehen lassen und ist vor allen Dingen sehr lecker geworden!

Wie kommen die Bienen durch den Winter?

Die Imker*innen sind mit Herzblut bei der Sache. Das zeigt sich bei der gemeinsamen Kontrolle der Bienenkästen, welche im Fachjargon auch Beute genannt werden. Bevor es an die Arbeit geht, wird sich Schutzkleidung übergezogen und das benötigte Equipment aus einer Kammer im Föppl-Bau geholt. Doch nicht alles geschieht in der Hochschule. Wenn die Zeit zum Schleudern des Honigs gekommen ist, können sich die Imker*innen zum Beispiel auf Jochen Holdt, Dozent an der Fakultät für Bauwesen, verlassen. Als  Hobbyimker und Mitinitiator des Projektes unterstützt er die Studierenden tatkräftig, indem er zum Beispiel seine private Honigschleuder und Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Mit dem Schleudern ist es in diesem Jahr aber schon vorbei, vielmehr geht es aktuell darum, dass die Bienen gut überwintern können. Dafür füllt Tim Glukosesirup in die Futterzargen der Bienenkästen. Der Sirup ist neben dem übriggelassenen Honig ein zusätzlicher Futtervorrat, damit die Bienen im Winter nicht verhungern. Für ausreichend Futter ist also gesorgt. Und wie überleben die kleinen Tierchen die frostigen Temperaturen? “In der kalten Jahreszeit bilden die Bienen eine Art Traube in ihrem Stock, mit der Königin in ihrer Mitte. So halten die Tiere einander warm. Außerdem wechselt die Aufgabenverteilung immer wieder, das heißt, die äußeren Arbeiterinnen lösen die inneren ab“, erzählt Annik.

Veränderungen im neuen Semester

Nicht nur bei den Bienen hat sich viel getan, auch das Team wandelt sich: Sowohl Annik als auch Simon haben ihr Studium abgeschlossen und widmen sich künftig ihrem Start ins Berufsleben. Für Tim hingegen geht das Imkern weiter, er wird zukünftig sogar noch mehr Verantwortung übernehmen als zuvor. Da das Team aus Studierenden besteht, ist es nicht ungewöhnlich, dass es sich mit jeder Saison ein wenig verändert. So freut sich die Gruppe auch immer über Interessierte aller Leipziger Hochschulen, die Lust haben, sich anzuschließen und auszuprobieren. Vorkenntnisse braucht es dafür nicht. Vielleicht, so der Gedanke, inspiriert das Projekt sogar die eine oder andere Person, auch nach dem Studium mit dem Imkern weiterzumachen.

Neugierig geworden? Das Team der studentischen Imker*innen freut sich über motivierte Neu-Imker*innen!

 

 

]]>
HTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4448 Thu, 04 Nov 2021 15:36:00 +0100 Akkordeons digitalisiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4448/ Die HTWK Leipzig digitalisiert Akkordeons und schließt damit eine Lücke in den Bauanleitungen des InstrumentenbauersWeltmeister ist nicht nur ein ersehnter Titel im Sport, sondern auch der Name der ältesten Akkordeon-Manufaktur der Welt. Um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein, digitalisiert der Akkordeon-Hersteller seine Fertigungsunterlagen und Montageanleitungen.

Dabei hilft ihnen Johannes Zentner, Professor für Konstruktion an der HTWK Leipzig. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Max Böhme und Moritz Leo Neubert leitet Zentner im Entwicklungssprojekt „Reverse Engineering“ dreidimensionale Modelle aus fertigen Instrumenten ab. Daraus erstellt er Fertigungsunterlagen und digitale Animationen, die Akkordeon-Monteuren dabei helfen sollen, die Instrumente zu bauen.

„Dafür zerlegen wir die fertigen Instrumente bis zum kleinsten Teil und vermessen sie mithilfe analoger Messtechnik und digitaler Verfahren wie Fotogrammetrie und 3D-Scannen bis ins letzte Detail“, erklärt Zentner. Daraus erstellen sie originalgetreue 3D-Modelle und Animationen, die Monteurinnen und Monteure Schritt für Schritt beim Akkordeon-Bau anleiten.

Weltmeister-Akkordeons bestehen aus bis zu 3.000 Einzelteilen; der Aufbau der Instrumente ist dementsprechend kompliziert. Erschwerend hinzu kommen bewegte Zeiten, in denen Fertigungsunterlagen und andere Dokumente teilweise verloren gingen: Im Laufe der über hundertfünfzigjährigen Geschichte des Akkordeon-Baus im sächsischen Klingenthal sorgten zwei Weltkriege, schwierige Jahre nach der Wende und mehrere Besitzerwechsel für Brüche in der Dokumentation von Bauanleitungen. Die Lücke schließen nun die 3D-Modelle der Akkordeons. Zentner hat dafür ein gutes Händchen, denn der Maschinenbau-Ingenieur ist selbst leidenschaftlicher Akkordeon-Spieler und hilft somit gern, Tradition und Moderne zu verbinden.

]]>
HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4469 Wed, 03 Nov 2021 14:33:51 +0100 Studentische E-Coaches starten durch https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4469/ Digital Natives im Studienalltag - ein aktueller Einblick ins ESF-Projekt „Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen“Seit einigen Jahren ist der Begriff „Digital Natives“ in aller Munde. Dieser bezeichnet junge Menschen, denen Smartphones und Tablets quasi in die Wiege gelegt wurden. Auch die Erstsemester-Studierenden, die in diesem Wintersemester an unserer Hochschule immatrikuliert wurden, dürfen wohl zu diesen sogenannten Digital Natives gezählt werden.
Instant Messaging, Computerspiele, Emails, Internet sind für die meisten von ihnen feste Bestandteile ihres Alltagslebens.
Sind die zukünftigen Studierenden also bestens gewappnet, um die digitalen Aspekte von Studieren und Lernen zu meistern?

Die Anforderungen an die Kompetenzen unserer Studierenden sind hoch und auch im späteren Berufsleben werden oft zahlreiche digitale Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen erwartet, so etwa die Kommunikation über Videochatprogramme, grundlegende Programmierkenntnisse, die Nutzung von Kollaborationsplattformen, Wissen um Urheber- und Lizenzrechte und den Schutz digitaler Geräte… die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Um die „Neuen“ also bestmöglich auf ihr Studium und den späteren Berufsweg vorzubereiten, wurde das Projekt Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lernen und Lehren des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) ins Leben gerufen. Passenderweise startete das Projekt im Oktober 2020 – zu Beginn des Lockdown-Winters. Schließlich hat die Pandemie den Trend hin zu digitalen Lernangeboten immens beschleunigt und auch das Lernen und Studieren im Home Studying für die Studierenden stark geprägt.

zur Projektseite

Gloria Grundmann und Maria Uebel schulen und betreuen die E-Coaches.

Das Stichwort heißt „Peer-to-Peer“

Es bestand und besteht also Unterstützungsbedarf zur Ausbildung digitaler Kompetenzen bei Studierenden, um sie in dieser herausfordernden Zeit und darüber hinaus zu unterstützen.

Nach sechs Monaten Konzeptions- und Vorbereitungszeit durch die Projektmitarbeitenden wurden im Sommersemester 2021 zum ersten Mal 14 studentische E-Coaches an der HTWK ausgebildet und in der sogenannten Peer-Arbeit eingesetzt, das bedeutet, dass sich die Studierenden untereinander unterstützen – niedrigschwellig und auf Augenhöhe.

Die E-Coaches kommen aus acht unterschiedlichen Studiengängen und bringen somit ganz diverse Erfahrungen und Expertise im Bereich des digitalen Lehrens und Lernens mit. Mit ihrem Wissen und ihren unterschiedlichen Perspektiven bereichern sie das Projekt. Eingesetzt und betreut werden sie in sehr unterschiedlichen Kontexten: Einige unterstützen beispielsweise das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Zentrum bei der Online-Schulung der neuen Mathe-Vorkurs-Tutoren und Tutorinnen, andere führen Python/Jupyter-Notebook-Schulungen an mehreren Fakultäten (FING, FIM, FDIT) durch.


E-Coach Felix Steffen Stolze:

„Das Projekt ist eine Gelegenheit, sich zusammen mit anderen Studierenden mit digitalem Lehren und Lernen zu beschäftigen und dabei tolle Erfahrungen zu machen und Spaß zu haben.

Sich mit den anderen im Projekt auszutauschen, das eigene Format nicht nur zu entwickeln, sondern auch tatsächlich durchzuführen ist eine Erfahrung, die ich jedem, der sich für digitale Lehre interessiert, nur ans Herz legen kann.“


Natürlich wird die Teilnahme am E-Coaching-Programm auch gewürdigt: Für ihren Einsatz erhalten sie ECTS-Punkte, die sie sich im Rahmen der Überfachlichen Kompetenzen anrechnen lassen können.

Bevor die E-Coaches eigene Formate mit jüngeren Studierenden umsetzen, werden sie durch die Mitarbeitenden des Projekts Schlüsselkompetenzen für digital gestütztes Lehren und Lernen geschult. Die Schulung umfasst synchrone sowie asynchrone Teile. Dem ursprünglich als Blended Learning (eine Mischung aus Präsenzunterricht und Online-Lernen) gedachten Schulungskonzept machte das pandemische Geschehen einen Strich durch die Rechnung, sodass auch die Präsenz- Schulungstermine allesamt online stattfinden mussten. So wurden Austausch, Gruppenprozesse, Lehren und Lernen im digitalen Raum für die E-Coaches direkt erfahrbar.

Für den asynchronen Teil steht ihnen ein OPAL-Kurs bereit, in dem sie obligatorische Inhalte bearbeiten sowie eigene Themenschwerpunkte setzen. Begleitet wird dieser zu großen Teilen selbstgesteuerte Lernprozess im Rahmen mehrerer Konsultationstermine durch die Projektmitarbeitenden Gloria Grundmann und Maria Uebel.

Ausblick

Im September und Oktober stand die Umsetzung der Coaching-Formate mit Kommiliton:innen an, die E-Coaches stecken mittlerweile in den letzten Zügen der Auswertung und Reflektion ihrer Erfahrungen. Danach neigt sich der erste Projektlauf bereits dem Ende zu und die Coaches werden aus ihrem „Amt“ entlassen, in der Regel nicht, ohne für Nachfolge-Coaches zu werben.

Für das nächste Jahr gibt es bereits interessierte Studierende, die ihre Ideen im E-Coaching-Projekt einbringen möchten. Ob eine Weiterführung des Projektes möglich sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungewiss, da es zum Ende des Jahres auslaufen wird. Doch für die Projektmitarbeitenden ist klar: „Der Bedarf ist definitiv da! Die positiven Rückmeldungen der E-Coaches, deren Betreuer:innen sowie der Format-Teilnehmenden zeigen, dass das E-Coaching-Projekt mit seiner Ausrichtung einen Nerv getroffen hat, der zukunftsweisend ist. Das Beispiel der Python/Jupyter-Notebook-Schulungen hat gezeigt, dass damit auch eine nachhaltige Verankerung neuer Lehrtechnologien im Lehrkörper vorangebracht werden kann“, sagt Projektleiter Prof. Klaus Hering.

]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4418 Wed, 27 Oct 2021 14:10:00 +0200 Auf dem Weg zur klimaneutralen Grundschule https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4418/ Die Grundschule in Wermsdorf will sich selbst mit genügend Energie versorgen. Die HTWK Leipzig zeigt auf, wie das Gebäude klimaneutral werden kannNachhaltigkeit spielt im Bau eine immer wichtigere Rolle. Damit ein Gebäude klimaneutral ist, braucht es eine positive Klimabilanz. Das Gebäude soll sich dabei selbst mit genügend Energie versorgen, indem es Strom durch erneuerbare Energien erzeugt. Das ist auch das Ziel der 2019 neugebauten Grundschule „Zur alten Poststation“ im sächsischen Wermsdorf. Um die eigene Energiebilanz zu messen, beauftragte die Gemeinde Wermsdorf die HTWK Leipzig mit dem Monitoring.

Der Energieverbrauch der Grundschule in Wermsdorf wurde von Oktober 2019 bis August 2021 vom Institut für Hochbau, Baukonstruktion und Bauphysik (IHBB) der HTWK Leipzig überwacht. Nun steht fest: Insgesamt erzeugten die Solarmodule der Schule 47.537 Kilowattstunden Strom. Die Schule selbst verbrauchte im selben Zeitraum allerdings 53.242 Kilowattstunden Strom – 5.705 Kilowattstunden zu viel, um klimaneutral zu sein.

Messen und optimieren

Für das Monitoring konnten Ulrich Möller, Professor für Bauphysik und Baukonstruktion, und seine Mitarbeiterinnen Stephanie Weiß und Antonella Polzin mittels Fernüberwachung die Gebäudetechnik steuern, messen und auswerten. „Mit unseren Optimierungsvorschlägen, die wir der Gemeinde Wermsdorf mit auf den Weg geben, kann die Schule voraussichtlich ein Effizienzhaus-Plus werden. Wir freuen uns, dass unsere Hochschule hier die langjährige Erfahrung in der Bilanzierung von energieeffizienten Gebäuden einbringen konnte“, sagt Prof. Ulrich Möller während der Übergabe des Abschlussberichts. Die nutzerspezifische Steuerung der Anlagentechnik, allem voran der Lüftungsanlage, sei dabei der Schlüssel zum Ziel einer klimaneutralen Schule.

Der Energieverbrauch von Effizienzhäusern wird in der Regel über einen Zeitraum von zwei Jahren überwacht. Mit den Erkenntnissen aus den Messungen werden zukünftige Projekte noch effizienter gestaltet. Die Ergebnisse des Abschlussberichts sind deshalb wichtig für alle Planerinnen und Planer klimaneutraler Gebäude. Den aktuellen Stand der Forschung mit einzubeziehen, ist dabei unerlässlich: „Es wird immer dringlicher, klimaneutrale Gebäude zu errichten. Das gelingt uns, indem wir diese Gebäude engmaschig betreuen, auf Fehler im laufenden Betrieb hinweisen und Möglichkeiten finden, Energie einzusparen“, so Stephanie Weiß.

]]>
HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4452 Wed, 27 Oct 2021 13:16:47 +0200 Erster August-Horch-Ehrenpreis für Prof. Siegfried Bülow https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4452/ Ehemaliger Porsche-Leipzig-Chef und Honorarprofessor für Projekt- und Prozessmanagement an der HTWK Leipzig ausgezeichnetSiegfried Bülow ist die erste Person, die mit dem August-Horch-Ehrenpreis ausgezeichnet wurde. Den Preis haben die IHK Chemnitz, das Automobilzuliefernetzwerk AMZ, das August Horch Museum Zwickau und die DRH Vermögensverwaltung ins Leben gerufen, um besondere Verdienste um den sächsischen Automobilbau und die Zulieferindustrie des Freistaates zu würdigen. Die Ehrung wurde anlässlich des 25. Internationalen Jahreskongresses der Automobilindustrie am 12. Oktober 2021 in Zwickau im Beisein des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer vorgenommen.

Siegfried Bülow ist seit 2019 Honorarprofessor für Projekt- und Prozessmanagement an der HTWK Leipzig. In der Begründung für die Einreichung heißt es unter anderem, er habe "Verantwortung in einer dramatischen Phase deutscher Geschichte" übernommen: „Als Bülow die Leitung des VEB Barkas-Werke im Januar 1989 übernahm, war bereits klar, dass die DDR-Wirtschaft am Boden liegt. Ihm ist also eine sehr undankbare Aufgabe übertragen worden. Als anderthalb Jahre später die DDR nicht mehr existierte und die Wirtschafts- und Wiäh­rungsunion in Kraft trat, war auch Barkas am Ende. Trotz aller Teilprivatisierun­gen, Neugrün­dungen, Verkäufe und Versuche, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten, kam Bülow die Aufgabe zu, rund 2.300 der ursprünglich mehr als 4.500 Mitarbeiter entlassen zu müssen – darunter auch Mitglieder seiner eigenen Familie.“

Barkas, Volkswagen, Porsche

Die Chemnitzer Fabrik ging dann an Volkswagen, Bülow später nach Wolfsburg, wurde Chef der Lackiererei mit 4.000 Mitarbeitern. Der Ein­stieg in den neuen Job sei nicht einfach gewesen, sagt er. Der Bereich Lackiererei sei für ihn Neuland gewesen und er habe sich in das neue Arbeitsfeld erst einmal intensiv einarbeiten müssen.
Siegfried Bülow sollte noch eine weitere Chance erhalten, etwas für seine sächsische Heimat zu tun: Im Jahr 2000 meldete sich ein Headhunter im Auftrag von Porsche. „In Ihrer Heimat will eine Automobilmarke ein neues Werk bauen, hätten Sie Interesse?“ Der Rest ist Geschichte.
Siegfried Bülow: „Mit der einmaligen Chance, auf der grünen Wiese ein Automobilwerk aufbauen zu dürfen, war es für mich persönlich wie fachlich eine Herzensangelegenheit, Porsche in Sachsen eine zweite Heimat zu geben und mich für den wirtschaftlichen Wohlstand meiner Landsleute ein­zusetzen. Mein Credo lautet: Wir im Management sind die Dienstleister für die Mitarbei­ter am Band, denn sie schaffen die Werte.“

Zur Person

Prof. h.c. Siegfried Bülow wurde 1952 in Chemnitz geboren. 1968 begann er eine Werk­zeugmacherlehre in den Chemnit­zer Barkas-Werken, einem sächsischen Transporter- und Motorenproduzenten. Nach der Berufsaus­bildung studierte Bülow berufsbegleitend Maschinen­bau an der damaligen TH Karl-Marx-Stadt. 20 Jahre nach Ausbildungsstart bei Barkas wurde Siegfried Bülow Direktor Produktion und noch in der DDR-Phase Betriebsleiter. 1990 wurde er die Geschäftsführer des Motorenwerkes Chemnitz, welches von Volkswagen auf Initiative von Prof. Carl Hahn, dessen damaligen Vorstandsvorsitzenden 1990 über­nommen wurde. Später wechselte Bülow zum Volkswagen-Standort Wolfsburg, wo er zahlreiche Führungspositionen innehatte. 1999 nahm er das Angebot der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG an, ein neues Werk am Standort Leipzig aufzubauen. 2002 wurde eine der modernsten Automobilfabriken weltweit offiziell eingeweiht. Unter Siegfried Bülow wurde das Werk mit Investitionen von über 1,3 Milliarden Euro kontinuierlich auf- und ausgebaut. Heute werden von mehr als 4.100 Mitarbeitern 60 Prozent aller Porsche Fahr­zeuge mit interna­tional ausgezeichneten Qualitätsstandards in Leipzig gefertigt.
Nach 17 Jahren an der Spitze von Porsche Leipzig ging Prof. Siegfried Bülow 2017 in Ruhestand. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Söhne.

Der Vorschlag für die Ehrung Siegfried Bülows wurde gemeinsam eingereicht von:

  • Prof. Dr. Jens Jäkel (Dekan Fak. Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig)
  • Prof. Dr. Gunter Krautheim (Rektor a.D., Westsächsische Hochschule Zwickau)
  • Dr. Joachim Lamla, (kaufmännischer Geschäftsführer, Porsche Leipzig GmbH)
  • Bernd Merbitz (Polizeipräsident a.D.)
  • Prof. Dr. Reimund Neugebauer (Präsident Fraunhofer Gesellschaft, München),
  • Jürgen Rehm (Vorstandsvorsitzender Gemeinnütziger Förderverein Fahrzeugmuseum Frankenberg/Sa. e.V.) und
  • Prof. Andreas Schulz (Direktor Gewandhaus Leipzig)

    (alphabetische Reihenfolge)
]]>
HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4449 Wed, 27 Oct 2021 11:39:53 +0200 Eine Woche für die Nachhaltigkeit https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4449/ Vom 25. bis 29.10.2021 laden die „Students for Future HTWK“ zu einem abwechslungsreichen Programm ein Zwei Jahre nach der “Public Climate School” veranstaltet die Hochschulgruppe Students for Future HTWK des StudierendenRates der HTWK Leipzig eine Nachhaltigkeitswoche an der Hochschule.
Zwölf Studierende aus unterschiedlichen Fakultäten erarbeiteten in den vergangenen sechs Monaten das Konzept.

"Angesichts der Klimakrise, die inzwischen auch bei uns extreme Wirkungen entfaltet, müssen die Bildungsinstitutionen ihre Lehrinhalte anpassen und auf neue Ideen und ökologische Umsicht setzen. Denn wir, die jetzt studieren, werden die nächsten Häuser bauen, Wirtschaftsweisen erforschen und die Gesellschaft mitgestalten", meint Karla Beile, eine der Organisatorinnen. "Unsere Hochschule bietet durch ihr breites Spektrum an Studiengängen ein enormes Potential, die Lehrinhalte noch mehr als bisher auf ökologische und transformative Schwerpunkte auszurichten.“

Daher hat Students for Future HTWK Lehrpersonal der Hochschule und externe Vortragende zur Ausgestaltung eingeladen, Workshops und eine Filmvorführung organisiert. Neben dem Programm am Nachmittagstellen einige Professor*innen den Lehrplan um und passen ihn thematisch an. In der Gustav-Freytag-Straße gibt es außerdem ein “Couch-Café” mit Mitmachaktionen und Infomaterial. Die Students for Future HTWK danken allen Unterstützer*innen im Lehrkörper der Hochschule und dem Rektorat für die Möglichkeit, diese Woche durchzuführen.

„Nachhaltigkeit und Klimaneutralität sind die zentralen Themen und Herausforderungen unserer Zeit. Insbesondere Hochschulen als Bildungs- und Forschungseinrichtungen müssen den Diskurs fördern und zur Lösung der Probleme beitragen. Ich freue mich sehr darüber, dass die Students for Future HTWK im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche Eigeninitiative zeigen und unterstütze dieses Engagement mit Nachdruck. Das Thema Klimagerechtigkeit ist bereits sehr präsent in allen Bereichen unserer Hochschule. Die Ergebnisse der Nachhaltigkeitswoche werden den Austausch in der Senatskommission 'Klimaneutralität und Nachhaltigkeit' bereichern, die auf Vorschlag der Hochschulleitung eingerichtet wurde und ihre Arbeit im Wintersemester aufnimmt“, sagt Professor Mark Mietzner, Rektor der Hochschule.  

(Text: Therese Tietze/S4F & Franka Platz)

Weitere Infos und Programm

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4441 Thu, 21 Oct 2021 23:04:43 +0200 Sturmschäden am Geutebrück-Bau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4441/ Sturmtief „Ignatz“ beschädigte das Dach – Informationen für GeschädigteDie Abdichtung des Flachdaches über dem Lehrgebäude hatte sich gelöst und drohte abzustürzen. Mehrere Dämmplatten und Holzbretter mit Befestigungsmaterial fielen durch die Windstöße auf Straße und Fußweg, wodurch parkende Fahrzeuge getroffen wurden.

Eingeleitete Sofortmaßnahmen

Aus Sicherheitsgründen musste der Haupteingang in den Geutebrück-Bau sowie der Fußweg gesperrt werden. Der Eingang in das Südtreppenhaus (Poststelle) kann weiterhin genutzt werden. Bitte passieren Sie den Kreuzungsbereich Karl-Liebknecht-Straße/Eichendorffstraße zügig und halten Sie sich vorsichtshalber nicht länger in diesem Bereich auf, bis alle Reparaturen abgeschlossen sind. Die Karl-Liebknecht-Straße stadtauswärts ist auf Höhe des Geutebrück-Baus bis zur Ecke Eichendorffstraße gesperrt.

Ein vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) beauftragte Dachdecker wird am Freitagmorgen (22.10.2021) ab 8 Uhr den Schaden am Dach beseitigen.

Informationen für Geschädigte

Ihr Fahrzeug stand in der Mittagszeit vor dem Gebäude und Sie haben einen Schaden daran festgestellt? Dann wenden sich bitte per E-Mail mit einer ausführlichen Dokumentation des festgestellten Schadens und Standortes an das Dezernat Technik. Sollten Sie Fotos gemacht haben, bitten wir Sie darum, diese der Schadensdokumentation beizufügen. Bitte melden Sie den Schaden dennoch ihrer eigenen Kaskoversicherung. Wir leiten die E-Mails gesammelt an das SIB als Vertretung des Eigentümers weiter: technik (at) htwk-leipzig.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DT)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4434 Wed, 20 Oct 2021 16:04:35 +0200 3. Saxony⁵ Science Slam 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4434/ Am 11. November 2021 heißt es wieder: Geballte Wissenschaft – kompakt verpackt, denn die Uhr tickt. Fünf Forschende präsentieren ihre Themen

Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der fünf sächsischen Hochschulen treten beim 3. Saxony Science Slam am Donnerstag, den 11. Oktober 2021, an. Sie wollen ihr Forschungsprojekt möglichst interessant, kurzweilig und anschaulich präsentieren und am Ende den Pokal als Siegerin oder Sieger mit nach Hause nehmen. Ob PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente zur Veranschaulichung des Themas – alle Hilfsmittel sind erlaubt, um in kurzweiligen Vorträgen sowohl fachkundiges als auch fachfremdes Publikum mit der Begeisterung für das eigene Thema anzustecken.

Auch Helene Böhme von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig verlässt ihr Labor und betritt an jenem Abend die Bühne im Filmstudio: „Ich werde den Zuschauerinnen und Zuschauern erklären, warum ich mich mit dem Zuhause der Ninja Turtles beschäftige und wieso es so wichtig ist, auch mal einen Blick nach unten zu werfen“, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft.

Neben ihr treten vier weitere Slammer auf. Nach den fünf Vorträgen wird abgestimmt: Welche Slammerin oder welcher Slammer konnte überzeugen? Wer konnte sein Forschungsthema am interessantesten und anschaulichsten vermitteln? Wer hat die Köpfe und Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer gewonnen? Das Publikum entscheidet, wer den Pokal als Vertreterin oder Vertreter der eigenen Hochschule mit nach Hause nehmen darf.

Teilnahme: Anmeldung und Link zum Live-Stream

Die Veranstaltung wird am 11. November 2021 ab 19:00 Uhr live auf dem Saxony⁵ YouTube-Kanal gestreamt.

Wer vor Ort in Mittweida an der Veranstaltung teilnehmen möchte, wird um eine kurze Anmeldung per E-Mail bei Connie Kanter von der Hochschule Mittweida unter kanter (at) hs-mittweida.de gebeten. Bitte beachten Sie, dass ein Nachweis zur Erfüllung der 3G-Regel benötigt wird und der Zutritt mit Covid-19-Symptomen nicht gestattet ist.

Alle Slammerinnen und Slammer mit ihren Themen im Überblick:

Dieses Jahr treten an:

Prof. Dr. Röbbe Wünschiers (Hochschule Mittweida)
Tagebuch einer Biene
Führen Sie ein Tagebuch? Bienen tun dies – etwas technischer könnten wir es auch als Flug-Logbuch bezeichnen. Sie tun dies natürlich nicht bewusst, sondern über den eingesammelten Pollen im Pollenhöschen. Eine Analyse des Pollens gibt Auskunft über die besuchten Blüten. Können wir diese Information entschlüsseln und nutzen? Klaro. Können wir daraus etwas über die Biodiversität rund um den Bienenstock lernen? Vielleicht.

Prof. Dr. Georg Freitag (HTW Dresden)
Übersinnliche Wahrnehmung - die Welt taktil Sehen
Trotz unserer fünf (Haupt-)Sinne nehmen wir nur einen winzigen Bruchteil unserer Umwelt wahr. Für viele der Wunder jenseits des Erlebbaren sind wir sozusagen blind und taub. Der Ansatz des taktilen Sehens ermöglicht es erstmals die Welt um uns herum mit Hilfe des augmentierten Tastsinns zu erkunden. Die hierbei spürbaren Sinneseindrücke eröffnen neue Chancen und ungeahnte Welten – eine übersinnliche Erfahrung.

Dipl.-Ing. Jens Maiwald (Hochschule Zittau/Görlitz)
Keiner weiß, was der Andere macht, trotzdem wird an alle gedacht
Strom kommt aus der Steckdose – steile These, aber stimmt so weit. Im Hintergrund jedoch rücken die Erzeuger immer näher an den Verbraucher heran. Die Märkte hingegen bleiben starr. Jens Maiwald stellt sich die Frage: was, wenn nicht?! Was passiert, wenn Strom nicht nur vor der Haustür erzeugt, sondern auch verkauft wird?

Prof. Dr. Mike Espig (Westsächsische Hochschule Zwickau)
Die Leiden des jungen StronKI
Sogenannte Schwache Künstliche Intelligenzen sind bereits fester Bestandteil unseres Alltags: Spracherkennung, Navigationssysteme, Übersetzungstools. Die wahre Herausforderung sind Starke KI, die selbstständig Aufgaben erkennen, analysieren und lösen können. Bisher kennen wir solche Intelligenzen nur aus Science-Fiction-Filmen – Prof. Dr. Mike Espig arbeitet daran, ihnen auch in der Realität aus den Kinderschuhen zu helfen.

M. Sc. Helene Böhme (HTWK Leipzig)
Die Stadt unter der Stadt – warum Kanäle stinken (oder auch nicht)
Abwasserentsorgung ist ein Thema, das alle berührt, aber über das niemand gerne redet. Die „Stadt unter der Stadt“ kennt man eher als das Versteck von mutierten Kampfschildkröten oder mystischen Monstern als Arbeitsort. Wie unser Kanalnetz funktioniert und warum gutes Abwasser nicht stinkt, darum geht es bei Helene Böhme.

Hintergrund: Hochschulzusammenarbeit in Sachsen mit Saxony⁵

Mit Saxony⁵ bündeln die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Leipzig, Dresden, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau mit weiteren Partnerinnen und Partnern ihre Ressourcen und Kompetenzen in einem Transferverbund. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und intelligente Vernetzung stärkt der Hochschulverbund den forschungsbasierten Wissens- und Technologietransfer in Sachsen und befördert eine neue Qualität von Innovationen sowie neuen Forschungsprojekten.

]]>
HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4430 Wed, 20 Oct 2021 09:39:12 +0200 Deutschkurs für Geflüchtete ab Januar 2022 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4430/ Die HTWK Leipzig führt die studienvorbereitenden Deutschkurse weiter – Anmeldung ab sofort möglichGefördert durch den DAAD bietet die HTWK Leipzig seit 2019 studienvorbereitende Sprachkurse an. Die Kurse haben zum Ziel, Geflüchtete und andere Studieninteressierte auf das Sprachniveau zu bringen, das für ein Studium in Deutschland notwendig ist. Außerdem sind Workshops und Exkursionen Teil der Sprachausbildung.

Von Januar bis Juni 2022 findet der nächste studienvorbereitende Sprachkurs statt. Der Kurs führt über sechs Monate vom Niveau B1 zum Niveau C1 und schließt mit der TestDaF-Prüfung ab.
Voraussetzung für die Teilnahme ist eine direkte Hochschulzugangsberechtigung (z.B. Abitur oder Studienabschluss aus dem Heimatland) sowie Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1. Die Bewerbung erfolgt ab sofort über das Anmeldeformular auf der Website.
Zusätzlich werden einige kostenpflichtige Plätze an Personen ohne Fluchthintergrund vergeben. Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren.

 

]]>
HTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4428 Mon, 18 Oct 2021 15:44:56 +0200 HTWK Leipzig mit Studiengang „Buch- und Medienwirtschaft“ auf der Frankfurter Buchmesse https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4428/ Auf der vom 20. bis 24. Oktober 2021 stattfindenden Frankfurter Buchmesse wird auch die HTWK Leipzig auf dem Gemeinschaftsstand „Studium rund ums Buch“ vertreten sein.Der Stand wird traditionell gemeinsam von mehreren Hochschulen und Universitäten initiiert. Die Studierenden des Leipziger Studiengangs „Buch- und Medienwirtschaft“ haben rund um ihren Aufritt vielfältige Angebote organisiert und werden über das Studium an der HTWK sowie die Aufstellung ihres Studiengangs informieren. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Einschränkungen handelt es sich dabei primär um Online-Formate. So wird am 20. Oktober auf dem YouTube-Kanal „Studium rund ums Buch“ um 16 Uhr der Studiengang im Rahmen einer informativen Quizshow vorgestellt. Am 22. Oktober folgt dann um 15 Uhr ein Interview mit der Schreib-WG und ihren Mitgliedern Nina MacKay, Andreas Suchanek, Nica Stevens und Christian Handel. Schließlich wird es am 24. Oktober um 14 Uhr eine Live-Veranstaltung mit der Buchbloggerin fernwehwelten geben. Die gesamten Messetage über lockt ein Gewinnspiel auf dem Instagram-Kanal @buch_und_medienwirtschaft, bei dem Goodie Bags mit attraktiven Inhalten gewonnen werden können.

Aber auch wer gern persönlich mit den Studierenden ins Gespräch kommen möchte hat dazu die Gelegenheit. So stehen am 21. Oktober zwischen 11.00 bis 13.00 Uhr die Studierenden am Stand E2 in Halle 3.1 der Frankfurter Buchmesse Rede und Antwort bei allen Fragen rund um den Studiengang „Buch- und Medienwirtschaft“, die HTWK Leipzig oder das Studienleben in Leipzig.

Ansprechpartnerin: Alexandra Mayer (alexandra.mayer (at) stud.htwk-leipzig.de)

]]>
FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4417 Thu, 14 Oct 2021 15:06:23 +0200 „POST COVID: Nach- und Nebenwirkungen einer Pandemie“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4417/ Öffentliche Ringvorlesung im Studium generale der HTWK Leipzig im Wintersemester 2021/22Das SARS-CoV-2-Virus hat unser Leben und unser Zusammenleben in kürzester Zeit dramatisch verändert. Distanz und Masken prägten plötzlich den Alltag, die Einschränkung von Grundrechten wurde beklagt. Und zu viele kamen nicht aus den Intensivstationen zurück.
Dass wir um Toilettenpapier stritten, klingt schon jetzt nur noch nach Anekdote. Die Wirtschaft stand still, um das Virus auszubremsen, oder weil schlicht die LKW nicht mehr fuhren. Heute fehlen Chips oder andere Vorprodukte. Die globalen Lieferketten laufen nicht mehr so geschmeidig wie einst.

Welche Wirkung wird all das langfristig auf unser Wirtschaften haben? Wie wird sich unser soziales Leben verändert haben, wenn die Pandemie einst vorüber sein wird? Geben wir einander dann wieder die Hände? Wieviel bleibt vom digitalen Lernen und von der mobilen Arbeit? Kurzum: Wie kann sie aussehen, die viel beschworene „neue Normalität“?

Was bleibt anders? Das ist die Leitfrage der öffentlichen Ringvorlesung im Studium generale der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) im aktuellen Wintersemester.

„Über der Diskussion um Impfquoten und Inzidenzen darf man den Blick für die tiefgreifenden Änderungen nicht verlieren, die mit der Pandemie einhergehen. Da ist auf der einen Seite die Innovationsbeschleunigung im Bereich der Digitalisierung. Und daneben die Spaltung und Verunsicherung der Menschen durch Filterblasen und Fehlinformationen. Darüber wollen wir reden“, sagt Dr. Martin Schubert vom Hochschulkolleg, der die Veranstaltungsreihe seit Jahren organisiert.

13 Veranstaltungen laden ein

Den Auftakt macht  am 20. Oktober Dr. Inga Laß vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden. Sie spricht über die Pandemie und ihre Folgen aus Sicht von Familien, die sich vor besonders große Herausforderungen gestellt sahen, war doch der familiäre Alltag stark von den Schließungen von Kitas und Schulen betroffen.

Das Thema „psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie“ wird am 2. Februar 2022 im letzten Vortrag der Reihe noch einmal aufgegriffen, wenn Prof. Ulrike Ravens-Sieberer vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf aus aktuellen Forschungsergebnissen berichtet.

Am 27. Oktober steht Leipzig im Mittelpunkt: „Die Leipziger Clubszene vor, in und nach der Pandemie“. Sie wird live vom Gleisdreieck übertragen – der Location im Leipziger Süden, die gerade – auch mit Expertise der HTWK Leipzig – umgebaut wird, um perspektivisch Teile der Leipziger Clubkultur zu beherbergen.

Weitere Vorträge widmen sich dem digitalisierten Lehren und Lernen, der Digitalisierung von Museen, Veränderungen der globalen Lieferketten und der Wirtschaft generell unter dem Einfluss von Corona, sowie der neuen Arbeitswelt und dem mobilen Arbeiten.

Ort und Zeit: Die Vorlesungen finden vo m 20.10.2021 bis zum 02.02.2022 mittwochs von 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr im Hörsaal N001 (Nieper-Bau), Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig statt.
Der Besuch ist kostenfrei, Anmeldung ist nicht nötig.
Sie werden live ins Internet übertragen. Die Aufzeichnungen finden Sie auf dem Mediaserver der HTWK Leipzig, meist ab dem folgenden Tag.

Alle Themen und Termine der Ringvorlesung finden Sie hier

Weitere öffentliche Vortragsreihen der HTWK Leipzig unter „HTWK für alle“

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaHTWK > StudierenHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > studieren >> Studium generaleHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-4410 Thu, 14 Oct 2021 14:48:00 +0200 DAAD-Preisträger 2021: Wadah Mohammed https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4410/ Dieses Jahr ging der mit 1.000 Euro dotierte Preis an einen Absolventen des BauingenieurwesensDer DAAD-Preis für den besten Studienabschluss eines/einer internationale/-n Studierende/-n wurde im Oktober 2022 zum 25. Mal in Folge vergeben.

Wadah Mohammed kam im August 2015 als Flüchtling nach Deutschland und fand seine zweite Heimat in der Studienstadt Leipzig. Er wuchs in der Stadt Aleppo (Syrien) auf, die seine Familie aufgrund der unsicheren Kriegsverhältnisse verlassen musste. Seine Familie ging in die Türkei und Wadah kam alleine nach Deutschland. Hier eignete er sich schnell die deutsche Sprache an und begann 2018 den Studiengang “Bauingenieurwesen” an der HTWK Leipzig zu studieren.

Bereits in Syrien absolvierte Wadah Praktika im Bereich des Bauingeneurwesens und sah seine berufliche Zukunft in dieser Branche. “Vielleicht hat es auch etwas damit zu tun, dass in meinem Heimatland so viele Gebäude zerstört wurden. Ich möchte Häuser aufbauen und deshalb wollte ich das studieren”, sagt Wadah über seine Studienwahl. Obwohl die sprachliche Barriere zunächst ein Problem zu sein schien, hielt ihn das nicht von einem erfolgreichen Abschluss in Regelstudienzeit ab: “In der allerersten Vorlesung habe ich nicht viel verstanden. Aber dann wurde alles leichter”. Seine hohe Motivation führte dazu, dass er nicht nur einen sehr guten Abschluss erlangt hat, sondern aus seiner gesamten Matrikel der Erste ist, der sein Studium abschließt - selbst die deutschen Studierenden hat er überholt.

Bestnoten und Engagement

Mitarbeitende und Professor/-innen der Hochschule loben Wadah Mohammed für sein unermüdliches Interesse am Fach, sein Engagement und seine überdurchschnittlichen Noten. Laut Prof. Dr. Gerlind Schubert aus dem Lehrgebiet der Baustatik hat Wadah den Preis ausdrücklich verdient: “Herr Mohammed ist durch seine herausragenden akademischen Leistungen und seine außerordentlich guten Deutschkenntnisse für den DAAD-Preis qualifiziert. Er engagiert sich gesellschaftlich und interkulturell in bemerkenswerter Weise.” Mit zweiterem ist unter anderem Wadahs Engagement für neu immatrikulierte Studierende aus Syrien gemeint, die er als Mentor unterstützt. Außerdem hat er als Übersetzer für Geflüchtete gearbeitet und Nachhilfe in Mathematik für geflüchtete Kinder gegeben.

Nach dem erfolgreichen Bachelorabschluss in Bauingenieurwesen beginnt Wadah nun im Wintersemester 2021/22 seinen Master im selben Fach, und ebenfalls an der HTWK Leipzig. “Leipzig ist meine zweite Heimat geworden und die Hochschule gefällt mir sehr gut.” Wadah sagt außerdem, dass er in der Hochschule auf stets hilfsbereite Menschen gestoßen ist: “Ich möchte allen danken, die mir auf meinem Studienweg begegnet sind. Meine Professoren haben seit Beginn an mich geglaubt und das hat mich sehr beeinflusst.” Zudem spricht Wadah ein großes Dankeschön an seine Brüder und seinen Vater Abdulmajid Mohammed aus: “Vor allem möchte ich meinem Vater danken, ohne ihn wäre ich nicht hierhergekommen.”

Wir sagen auch Danke - für die Bereicherung, dass Wadah Mohammed ein Teil unserer Hochschule geworden ist. Wir gratulieren herzlich zum Erhalt des DAAD-Preises und wünschen viel Erfolg für den Master an der HTWK Leipzig.

]]>
HTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4416 Thu, 14 Oct 2021 12:01:53 +0200 Humboldt-Slam: Bibliotheksteam bekam zweitstärksten Applaus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4416/ Beitrag nachbearbeitet als Video onlineViel Applaus beim gestrigen Humboldt-Slam: Anika Geyer, Alexandra Strieder und Anne-Kathrin Thiele bewiesen Entertainer-Qualitäten und stellten mit einem Mini-Schauspiel samt Hintergrund-Comicfilm das Kursangebot der Bibliothek vor.

Das Publikum begleitete die Studentin, die im Internet für ihre Hausarbeit recherchiert, eine gute Note erwartet hat und umso enttäuschter ist, dass es gerade mal eine Drei geworden ist. Es verstand aber auch die Professorin, die sich über falsche Paginierung, fehlende Angaben bei der Zitation und eine unpassende Auswahl der Informationsquellen ärgerte und Logik und Struktur in der Argumentation vermisste.
Was tun? Die Bibliothekarin wusste Abhilfe: Verschiedene Kurse vermitteln das Handwerkszeug zum wissenschaftlichen Arbeiten, zeigen, wie man fachlich seriöse Quellen findet und korrekt zitiert und nicht zuletzt, wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut sein soll. Natürlich kommt in der Bibliothek auch das Thema Literaturrecherche nicht zu kurz.

Die Kurse sind unter den Schlagworten „Informationsfähigkeit – Recherchieren und Schreiben“ in diesem Semester erstmals Bestandteil des Studium Generale.

Beim Humboldt-Slam treten Dozierende aus dem Studium Generale gegeneinander an und werben mit kurzen und kurzweiligen Beiträgen um die Gunst der Studierenden. Per Applausometer wird der Gewinner bestimmt – der Beitrag der Bibliotheksmitarbeiterinnen erntete den zweitstärksten Applaus.

→ Hier gibt’s den vertonten Comicfilm zum Anschauen

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > studieren >> Studium generaleHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4406 Thu, 14 Oct 2021 11:06:00 +0200 Wo Digitalisierung mehr als ein Schlagwort ist https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4406/ Actemium Deutschland verleiht zum dritten Mal Förderpreis Angewandte Digitalisierung an drei Studierende der HTWK LeipzigIn diesem Jahr hat Actemium Deutschland zum dritten Mal den Actemium Förderpreis „Angewandte Digitalisierung“ an Studierende der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) für ihre herausragenden Abschlussarbeiten verliehen. Die Verleihung erfolgte am 11. Oktober 2021 im Rahmen der feierlichen Immatrikulationsfeier der HTWK Leipzig im Gewandhaus in Leipzig.

Die Digitalisierung transferfähig zu machen und nicht allein in der Theorie zu realisieren, ist dabei wohl eines der wichtigsten Kriterien, an denen sich die Bewerberinnen und Bewerben messen lassen mussten. Nach einem erfolgreichen Online-Pitch Day, der Ende September 2021 stattfand, hatte die Jury viel Diskussionsgrundlage und musste sich zwischen den zehn besten Arbeiten entscheiden. „Eine Wahl, die nicht immer leicht fällt, da natürlich die Arbeit ausschlaggebend ist, aber auch die Präsentation und Vermittlung“, so Gerald Taraba, CEO Actemium Deutschland.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

Die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Förderpreises Angewandte Digitalisierung sind Nikola Milosevic (1. Platz) mit seiner Arbeit „Segmentation of Ultra-High Field Magnetic Resonance Brain Images for Multi-Parameter Mapping using Deep Learning”, unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Gerold Bausch, Simon Kerner (2. Platz), dessen Masterarbeit das Thema „Numerische Untersuchungen eines Wärmepumpentrockners mit Fokus auf Reduzierung des Energieverbrauchs“ betrachtete, betreut von Prof. Dr.-Ing. Detlef Riemer, und Vanessa Simon (3. Platz) mit dem Thema „Der Einfluss manueller Bedienelemente auf den Sprachlernerfolg bei der Nutzung von Smartphone-Applikationen“, mit Betreuung von Prof. Dipl.-Kfm. Dipl.-Oec. Friedrich Figge.

Der Erstplatzierte, Nikola Milosevic, untersuchte in seiner Arbeit Verfahren zur automatischen Gewebesegmentierung von Gehirn-MRTs mit Hilfe künstlicher neuronaler Netze und deren Leistungsfähigkeit.
Für die bildbasierte Objekterkennung und Segmentierung übertreffen KI-basierte Verfahren meist menschliche Expertinnen und Experten und können so die behandelnden Spezialistinnen und Spezialisten sehr gut bei einer Diagnose unterstützen. Diese Segmentierung von MRT-Bildern wurde vollständig automatisiert. Die besondere Herausforderung bestand bei der Arbeit darin, dass die medizinischen Daten für das Training der neuronalen Netze nur aus sehr geringen Datenmengen bestehen. Deshalb wählte Milosevic eine Kombination aus einem klassischen nichtüberwachten und einem überwachten neuronalen Netz. In seiner Masterarbeit hat er sich damit einer komplexen und hochaktuellen wissenschaftlichen Fragestellung gewidmet, deren Lösungsansatz er sehr zielstrebig, in besonders hoher Qualität und Sorgfalt wissenschaftlich untersucht und dokumentiert hat. Aufgefallen ist der Jury auch, dass sowohl die theoretischen Betrachtungen als auch die praktischen Analysen sehr gut aufeinander aufbauen und es so dem Lesenden ermöglicht wird, in dieses Thema einzutauchen.

Actemium-CEO Gerald Taraba: „Die Einzigartigkeit dieses Preises liegt in der Integriertheit des Themas Digitalisierung in alle Fachgebiete unseres Lebens und somit Fakultäten. Die breite Themenvielfalt bei den Einreichungen spiegelt dies auch in diesem Jahr wider. Wir danken allen Bewerberinnen und Bewerbern für ihre individuellen Beiträge.“

Der Beitrag erschien zuerst auf der Webseite unseres Partners Actemium Deutschland.

]]>
FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4408 Wed, 13 Oct 2021 12:47:34 +0200 Herzlich Willkommen, Incomings! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4408/ Neue Austauschstudierende unserer internationalen Partnerhochschulen starten ins Wintersemester 2021/2022Im Wintersemester 2021/2022 beginnen 25 Studierende von Hochschulen in Frankreich, Italien, Jordanien, Nordzypern, Rumänien, Spanien, Tunesien, der Ukraine und den USA ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Ein Großteil von ihnen nahm vom 4. bis 8. Oktober 2021 an der Orientierungswoche teil.

Zu Beginn begrüßten die Mitarbeiterinnen des Akademischen Auslandsamtes die Austauschstudierenden an der Hochschule. Für die Studierenden, die aufgrund von späterer Anreise nicht bei der Begrüßung dabei sein konnten, wurde die Veranstaltung online wiederholt. Neben Orientierungsveranstaltungen konnten die Studierenden den Hochschulsport bei einem Sportabend und das südliche Leipzig bei einer Stadtrallye kennenlernen. Mit einem interkulturellen Webinar, das die Austauschstudierenden auf das Studium in Deutschland vorbereitet, und der Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs endete die Orientierungswoche. Die Incomings wurden bei den ersten organisatorischen Wegen von ihren studentischen Buddies tatkräftig unterstützt.

Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in das Wintersemester und einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig!

]]>
HTWK > StudierenHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4407 Wed, 13 Oct 2021 11:04:00 +0200 Testmöglichkeiten für Studierende an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4407/ Testraum für nicht oder nicht vollständig geimpfte Studierende eröffnet – Update der FAQSeit 11. Oktober herrscht an der HTWK wieder echter Hochschulbetrieb – endlich! Ein großer Schritt in Richtung Normalität. Dennoch gehören auch einige besondere Regelungen zur „neuen Normalität".

Mit Wiederaufnahme des Lehrbetriebs konnte eine Vielzahl der Studierenden bei den notwendigen Einlasskontrollen einen vollständigen Impfschutz nachweisen und Testbedarfe für nicht oder nicht vollständig geimpfte Studierend beliefen sich – auf die gesamte Hochschule bezogen – auf eine niedrige Zahl. Das eröffnet die Möglichkeit, die Testung dieser kleinen Anzahl an Studierenden zentral mit einem Antigen-Schnell-Test zu organisieren. Die Hochschulleitung hat am 12.10.2021 einen Testraum am Campus im Geutebrück-Bau - G 115 -eröffnet. Die Durchführung der Tests wird dort von einem Mitarbeitenden des Wachschutzes im montags bis freitags 7-15 Uhr überwacht und bescheinigt . Dies soll insbesondere der Sicherstellung des reibungslosen Lehrbetriebs dienen.

Aktuelle FAQs

Nicht geimpfte und nicht genesene Studierende

Für einen möglichst umfassenden Selbst- und Fremdschutz an der Hochschule ist für den Zugang zu allen Veranstaltungen 3-G nachzuweisen. Sofern Studierende nicht unter die unten beschriebenen Personengruppen fallen, stellt die Hochschulleitung den Studierenden zweimal pro Woche ein kostenloses Schnell-Testset (Antigen-Test) für einen beaufsichtigten Selbsttest zur Verfügung. Die Studierenden können den beaufsichtigten Selbsttest gegen Ausgabequittung für das Testset im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse.
Die Testergebnisse haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Sollten Studierende einen Bedarf von mehr als zwei Tests pro Woche haben, sollen bitte grundsätzlich die Testzentren oder weitere zur Ausstellung berechtigte Testgegebenheiten genutzt werden. Alternativ können selbsterworbene Testsets mitgebracht und vor Ort unter Aufsicht (vorzugsweise in G 115) der Test durchgeführt und damit der 3-G Nachweispflicht nachgekommen werden.
Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Testung für bislang einmal Geimpfte

Die Hochschulleitung hat sich entschieden, den bislang nachweislich nur einmal Geimpften für die Überbrückungszeit bis zum vollständigen Impfschutz weiterhin kostenlose Schnell-Tests (Antigen-Test) zur Verfügung zu stellen. Einmal geimpfte Studierende haben für die Ausgabe eines kostenlosen Testsets ihren teilweisen Impfschutz nachzuweisen. Die Studierenden können den beaufsichtigten Selbsttest gegen Ausgabequittung für das Testset im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Durchführung der Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse. Die Testergebnisse der Antigen-Tests haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Testung für Studierende, die mit vorgelegter ärztlicher Bescheinigung nachweisen, dass sie nicht geimpft werden können

Die Hochschulleitung hat sich ebenfalls entschieden, den nachweislich nicht Impffähigen kostenlose Schnell-Tests (Antigen-Test) zur Verfügung zu stellen. Diese Studierenden können den beaufsichtigten Selbsttest nach Vorlage der ärztlichen Bescheinigung im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Durchführung der Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse. Die Testergebnisse der Antigen-Tests haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Testung für ausländische Studierende

Sofern ausländische Studierende vollständig geimpft sind, dies jedoch mit einem nicht in der EU-zugelassenen Impfstoff erfolgt ist, können diese sich weiterhin, zur Zeit bis 31.12.2021 befristet, kostenlos in offiziellen Testzentren testen lassen. Alternativ können diese Studierenden nach Vorlage ihres Geimpftennachweises ein kostenloses Schnell-Testset (Antigen-Test) von der Hochschule erhalten und den beaufsichtigten Selbsttest im zentralen Testraum G 115 in der Zeit von 7-15 Uhr durchführen. Der Wachschutz beaufsichtigt die Durchführung der Selbsttests und bescheinigt die Ergebnisse. Die Testergebnisse der Antigen-Tests haben eine Gültigkeitsdauer von 24 Stunden. Der Zutritt zum Testraum ist nur nach erfolgter Anmeldung zur elektronischen Kontaktnachverfolgung zulässig.

Wichtig: Gemäß gesetzlicher Vorgaben haben Antigen-Tests eine Gültigkeit von 24 Stunden, PCR-Tests von 48 Stunden.

Impfangebot

Für alle Studierenden und auch alle weiteren Hochschulangehörigen sind die mobilen Impfteams des DRKs nutzbar. Diese impfen an festen Plätzen und zu bestimmten Zeiten. Eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Weiterführende Informationen unter: https://kee-leipzig.de/mobile-impfteams/

Der Hochschulleitung ist bewusst, dass die jetzt in der Praxis auftretenden Aufgaben eine erneute Herausforderung für alle Beteiligten bedeuten und ist zuversichtlich, dass auch diese Situation gemeinsam gemeistert werden wird.

Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4400 Mon, 11 Oct 2021 13:28:04 +0200 Willkommen und Abschied https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4400/ Neue Amtszeit: Wechsel der Gleichstellungs- und FrauenbeauftragtenAm 1. Oktober 2021 begann die neue Amtszeit der Gleichstellungsbeauftragten an der HTWK Leipzig.
In einem Get-together am 6. Oktober wurden die neu gewählten Personen in den Ämtern begrüßt – und gleichzeitig jene verabschiedet, die in den vergangenen drei Jahren die Verantwortung dafür trugen. Neben den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten trat in diesem Jahr auch die neue Frauenbeauftragte, Dr.in Julia Herrmann ihr Amt an. Ihre Vorgängerinnen, Christiane Rasch (2016-2020) und Maria Schyjka (2020-2021), wurden verabschiedet.

Gleichstellung an der HTWK Leipzig

Die letzte Amtszeit war von zwei besonderen Ereignissen geprägt: dem Wechsel des Rektorates und der Corona-Pandemie, wie Prof.in Cornelia Manger-Nestler, scheidende zentrale Gleichstellungsbeauftragte, betonte:
„Durch Corona änderte sich auch die Sicht auf Gleichstellungsthemen. Viele standen vor bis dahin unbekannten Herausforderungen, insbesondere bei der Vereinbarkeit von digitalen Formaten in Studium und Beruf, die mit Familien- und Care-Aufgaben in Einklang gebracht werden mussten. Was unsere Arbeit im Gleichstellungsteam der HTWK betraf, gelang es, die Aufgaben inhaltlich überzeugend zu erfüllen und fruchtbare Diskussionen zu ermöglichen – und das fast ausschließlich im digitalen Raum. Sogar die erst im Wintersemester 2020/21 gemeinsam mit dem Graduiertenzentrum (GradZ) ins Leben gerufenen Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen – „Move On“, das Orientierungsformat für Masterstudentinnen, und „Next Step“ für Nachwuchswissenschaftlerinnen – konnten angeboten werden“, so Manger-Nestler.
Das Mentoringprogramm „Wissenschaft findet Stadt“, das nun bereits zum dritten Mal gemeinsam mit der Stadtverwaltung Leipzig und der Universität Leipzig organisiert wurde, konnte im September 2021 erfreulicherweise in Präsenz stattfinden. An dem Programm nahmen bisher 14 Bachelor- und Masterstudentinnen der HTWK Leipzig erfolgreich teil.

Cornelia Manger-Nestler bedankte sich bei ihrem Team, den dezentralen Gleichstellungsbeauftragten und der Hochschulleitung für den „leidenschaftlichen Einsatz in der Sache“. Gleichstellung bleibe eine für die Hochschule wichtige Querschnittsaufgabe, die nur mit gemeinsamem Engagement vorangebracht werden könne. Viele der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten engagieren sich seit Jahren in ihren Fakultäten und Bereichen für Gleichstellung und wurden auch für diese Amtsperiode wieder gewählt.
HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner betonte, dass die Gleichstellungs- bzw. Frauenbeauftragten die Rolle von Botschafterinnen innehaben: „Sie müssen den Finger in die Wunde legen und sich hartnäckig und engagiert für Diversität einsetzen, um Impulse in die Hochschule zu geben.“
Über die Nachfolge von Prof.in Manger-Nestler im Amt der zentralen Gleichstellungsbeauftragten wird derzeit noch entschieden.

Hintergrund

Regulär gibt es an der HTWK Leipzig sowohl eine zentrale Gleichstellungsbeauftragte als auch dezentrale Gleichstellungsbeauftragte in den Fakultäten und zentralen Einrichtungen sowie eine Frauenbeauftragte. Diese verschiedenen Ämter sind auf das Sächsische Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG) sowie Sächsische Frauenfördergesetz (SächsFFG) zurückzuführen. Grundsätzlich setzen sich alle Beauftragten aktiv für strukturelle Chancengleichheit und die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit an der Hochschule ein, unterbreiten Vorschläge und nehmen Stellung in verschiedenen Gremien sowie auf Fakultäts- und Arbeitsebene. In  Berufungs- und Einstellungsverfahren achten die Gleichstellungsbeauftragten auf Chancengerechtigkeit.
Die Frauenbeauftragte ist in alle Maßnahmen involviert, die sich mit Gleichstellung und Vereinbarkeitsthemen von bei der Dienststelle beschäftigten Frauen befassen. Dazu zählen u.a. ebenfalls Personalangelegenheiten (z.B. Einstellung).
Gleichstellungsbeauftragte und Frauenbeauftragte nehmen zudem wichtige Beratungsaufgaben wahr, u.a. zu Fragen von Benachteiligung, sexueller Diskriminierung und Gewalt sowie zu schwierigen persönlichen Lebenslagen. Im Rahmen ihrer beratenden Funktion ist die zentrale Gleichstellungsbeauftragte nicht-stimmberechtigtes Mitglied im Senat und im Erweiterten Senat, die Frauenbeauftragte ist beratendes Mitglied in den Sitzungen des Personalrates.
An der HTWK Leipzig werden in jeder Fakultät und den zentralen Einrichtungen alle drei Jahre Gleichstellungsbeauftragte gewählt. Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten sind stimmberechtigte Mitglieder im Fakultätsrat. Sie haben das Recht auf Teilnahme an allen Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren.
Die Amtszeit der Frauenbeauftragten ist auf vier Jahre festgelegt.

]]>
MNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesBIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > UeberUns > Familiengerechte HochschuleHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)HTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-4392 Wed, 06 Oct 2021 11:32:18 +0200 „Promovieren mit HAW-Abschluss. Kooperative Promotionen erwünscht?“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4392/ HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner Online-Livepodium bei GEW-Workshop (online am 15./16.10.)Promotionen mit einem Abschluss von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sind bundesweit noch immer keine Selbstverständlichkeit und haben noch immer einen schweren Stand im Hochschulsystem – obwohl sie seit Jahrzehnten möglich sind. Der Online-Workshop der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) möchte daher aufzeigen, welche Empfehlungen, Beschlüsse und Forderungen der Kultusministerkonferenz (KMK), des Wissenschaftsrates (WR) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Promotionen mit FH/HAW-Abschluss unterstützen und fragen, was aktuell gefordert wird.
Wie und wo sind beispielweise kooperative Verfahren möglich? In welchen Bundesländern haben HAW ein eigenes Promotionsrecht und wie ist es dazu gekommen?
Ziel ist es, über bisherige Entscheidungen und aktuelle Entwicklungen zu informieren sowie Absolvent*innen und Hochschulen aus dem FH/HAW-Bereich darin zu bestärken, den Weg zur Promotion gleichberechtigt zu beschreiten.
Dafür werden bundesweit geltende Beschlüsse, Forderungen und Empfehlungen von KMK, WR und HRK sowie die dadurch beeinflussten Entwicklungen der Landeshochschulgesetze unter die Lupe genommen.

Einer der Gesprächsgäste auf dem Online-Live-Podium am15. Oktober um 13.15 Uhr ist HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner, der gleichzeitig auch Sprecher der HAW in Sachsen ist.
Anlässlich des fünfjährigen Gründungsjubiläums des Graduiertenzentrums (GradZ) an der HTWK Leipzig im Sommer 2021 zeigte sich Mietzner stolz auf das Erreichte und richtet den Blick zugleich in die Zukunft sowie auf die Fortentwicklung der Promotion an HAW: „Sachsen folgt mit der Einrichtung eines Promotionskollegs dem bereits von vielen forschungsstarken Bundesländern eingeschlagenen Weg der Ausweitung des Promotionsrechts über die Universitäten hinaus. Die durch die sächsischen Koalitionspartner formulierte Absicht zur Einrichtung eines Promotionskollegs bietet die Möglichkeit, unter Einbindung der sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften der Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte aus dem Freistaat gezielt entgegenzuwirken und den Wirtschaftsstandort Sachsen zu stärken. Der Zugang zu einem eigenständigen Promotionsrecht für HAW über ein Promotionskolleg ist nicht nur ein klares politisches Bekenntnis zur anwendungsbezogenen und transferorientierten Forschung. Mit seinen forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften kann sich Sachsen durch Verleihung des Promotionsrechts an das im Koalitionsvertrag vorgesehene Promotionskolleg wieder als führende Forschungsregion profilieren“.

Hintergrund: Die sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) haben kein eigenes Promotionsrecht, weshalb es der Kooperation mit einer Universität im In- oder Ausland bedarf. Da Forschungsfragen mit hohem Praxisbezug originär an HAW bearbeitet werden, ist es für die hier promovierenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oft schwieriger, eine fachlich passende Betreuung an einer Universität zu finden. Um dieser Problematik zu begegnen, sieht der sächsische Koalitionsvertrag die Einrichtung eines landesweiten Promotionskollegs vor, das den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften einen gleichberechtigten Weg zur Promotion ermöglichen soll.

An wen richtet sich die Veranstaltung?

Der digitale GEW-Workshop richtet sich vor allem an Promotionsinteressierte und Promovierende mit HAW-Abschluss, an Multiplikator*innen sowie an Personen aus dem Bereich anwendungsorientierter Forschung.
Ebenso sind Absolvent*innen aller Hochschulabschlüsse und alle am Thema Interessierten eingeladen.
Organisiert wird die Veranstaltung von der GEW-Doktorand:innengruppe.

 

Die Teilnahme am digitalen Workshop ist kostenfrei. Um Anmeldung bis 11. Oktober 2021 über das Online-Formular auf der GEW-Website wird gebeten.

]]>
HTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4389 Tue, 05 Oct 2021 13:46:08 +0200 Bibliothek begrüßt Erstsemester https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4389/ Ersti-Seite ist onlineIn dieser Woche lernen rund 750 Erstis die Bibliothek kennen. Die ersten Gruppen wurden bereits am Montag durch das Haus geführt. Sie erfuhren etwas über Räume, Ausstattung und Angebot der Bibliothek und wurden mit Ausleihmodalitäten und der Aufstellung der Bücher vertraut gemacht.

Das Bibliotheksteam hat das Konzept der Erstsemester-Einführungen coronagerecht angepasst. Im Anschluss an die Führungen werden auf einem Großbildschirm in der vierten Etage die Bibliothekswebseite, der Katalog und das Nutzerkonto präsentiert. Auch die spezielle Ersti-Seite mit verschiedenen Tutorials zu diesen Themen, Bibliothekstour und -quiz wird vorgestellt – perfekt, um später noch mal ganz in Ruhe drauf zu schauen.

Somit dürften die Neuen gut für erste Schritte in der Bibliothek und Buchausleihen gerüstet sein.

Willkommen im Studium und viel Erfolg!

]]>
BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4379 Mon, 04 Oct 2021 11:04:00 +0200 Herzlich Willkommen zum Wintersemester! https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4379/ 3G & mehr: Aktuelle Informationen und FAQ zum Semesterstart in PräsenzNach und nach zieht wieder mehr Normalität ins Alltagsleben ein. Dazu gehört auch, dass das Wintersemester mit gemeinsamer Arbeit, Lehre und Forschung sowie vielen Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Hochschule beginnt: Wir begrüßen alle Studierenden, insbesondere die Erstsemester!
Wir freuen uns, dass unsere Hochschule wieder zu einem Ort des persönlichen Austauschs und des direkten Kontakts wird und der Hochschulbetrieb in diesem Wintersemester grundsätzlich vor Ort in den Räumlichkeiten der HTWK Leipzig durchgeführt werden kann.

Insbesondere folgende Eckpunkte des angepassten und aktualisierten Hygienekonzepts (Stand: 01.10.2021) bitten wir Sie für einen sicheren Ablauf zu beachten:

  • das zwingende Einhalten der 3G-Regel bei Zugang zu (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen durch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
  • den ausdrücklichen Wunsch der Hochschulleitung zur Einhaltung der 3G-Regel bei Betreten der Hochschulgebäude,
  • das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung,
  • die Durchführung der Kontaktnachverfolgung mittels QR-Code gemäß Corona-Schutz-Verordnung.

Da der Zutritt zu (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen gemäß Corona-Schutz-Verordnung nur bei Einhaltung der 3G-Regel zulässig ist, wird die Einhaltung dieser durch einen externen Dienstleister in Stichproben entsprechend überprüft.Bitte beachten Sie, dass Sie mit Betreten der Hochschulflächen und -räume automatisch bestätigen, dass Sie die Regelungen unseres Hygienekonzepts anerkennen.

Die Entwicklung der pandemischen Situation bleibt nach wie vor unvorhersehbar. Wir müssen die Hygieneregelungen der Hochschule daher situationsbedingt regelmäßig anpassen.
Bitte informieren Sie sich weiterhin auf unserer Homepage und unseren Social Media-Kanälen, dort stellen wir laufend alle aktuellen Informationen für Sie bereit.

FAQ

1. Was passiert, wenn die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden kann?

Kann die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden, ist dies gemäß Corona-Schutz-Verordnung eine Ordnungswidrigkeit. Der oder die Betroffene wird von der Teilnahme an einer Veranstaltung oder Prüfung ausgeschlossen und muss die Hochschulflächen und -räume verlassen, bis der Nachweis erbracht werden kann.

2. Wie kann die Einhaltung der 3G-Regel nachgewiesen werden?

Alle Teilnehmenden an (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen können die Einhaltung der 3G-Regel mit Hilfe des COVID-19-Impfzertifikats auf Papier oder digital, einem sogenannten Genesenennachweis oder einem Testnachweis (nicht älter als 24 Stunden) dokumentieren. Bei Impfzertifikaten ist darauf zu achten, dass ein vollständiger Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff besteht. Testnachweise können beispielsweise über den hausärztlichen Dienst oder von Apotheken ausgestellt werden.

3. Wird es eine Testmöglichkeit an der HTWK Leipzig geben?

Nachweise sind eigenverantwortlich täglich mitzuführen. Der Freistaat stellt aktuell für alle Beschäftigten zwei Selbsttests je Woche zur Verfügung, sofern die Beschäftigten ihre Arbeitsleistung nicht ausschließlich in der Häuslichkeit erbringen. Durch die Hochschule sind keine hochschulweiten Testmöglichkeiten vorgesehen. Individuelle Test­strategien der Fakultäten sind möglich. Das Procedere des Schnelltestnachweises, wenn die Kostenpflicht für Schnelltests eingeführt wird, ist derzeit noch nicht geregelt. Der Freistaat Sachsen bereitet dazu eine Vorlage vor.

4. Ist ein virtuelle Teilnahme an Lehrveranstaltungen möglich?

Die HTWK Leipzig strebt im Wintersemester 2021/2022 die Rückkehr zur Präsenzlehre an. Sofern technisch und didaktisch möglich, sind Lehrende jedoch angehalten auch eine virtuelle Teilnahme (z. B. per Livestream) zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine Zusatzoption insbesondere für diejenigen Studierenden, denen eine Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung nicht möglich ist.

5. Wird es an der HTWK Leipzig ein Impfangebot geben?

Ja, die HTWK Leipzig wird allen Hochschulangehörigen zum Semesterauftakt noch einmal ein Impfangebot unterbreiten. Sobald das DRK die konkreten Termine übermittelt hat, finden Sie die Informationen auf unserer Homepage. Nutzen Sie gern aber auch alle anderen zur Verfügung stehenden Impfangebote, damit im Wintersemester wieder ein weitgehend normales Hochschulleben möglich ist!

6. Ist mobiles Arbeiten möglich?

Grundsätzlich ist die Hochschule der Arbeitsplatz. Da die Hochschule beginnend mit dem Wintersemester 2021/2022 in den Präsenzbetrieb zurückgeführt wird, ist davon auszugehen, dass die dienstlichen Belange ganz überwiegend die Anwesenheit an der Hochschule erforderlich machen. Mobile Arbeit wird im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten bis zum 24.11. 2021 weiter angeboten, sofern dienstliche Belange dem nicht entgegenstehen. 

Hygienekonzept der HTWK Leipzig
Allgemeine Corona-Infoseite der HTWK Leipzig
IT-gestützte Kontaktnachverfolgung

]]>
HTWK > Aktuelles > CoronaHTWK > intern > CoronaFAS - CORONA-PANDEMIEHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4203 Mon, 04 Oct 2021 09:21:00 +0200 Feierliche Immatrikulation 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4203/ Feier in Präsenz mit 3G-Regel (11. Oktober) – es gibt noch Karten für Erstis!Mit der feierlichen Immatrikulation begrüßt die HTWK Leipzig alljährlich die neuimmatrikulierten Studierenden in ihrer akademischen Gemeinschaft.

Die Platzkapazitäten sind aufgrund der Pandemie begrenzt; geladene Gäste erhalten ihre Platzkarte vor Veranstaltungsbeginn per Post.
Am Veranstaltungstag selbst wird es zwischen 14.30-15.00 Uhr einen Stand vor dem Gewandhaus geben, wo sich Studienstarter:innen spontan noch Karten selbst abholen können (kostenfrei).

Im Gewandhaus gelten folgende Coronavorschriften:

  • Der Zutritt in das Gewandhaus ist nur unter Anwendung der „3G-Regel“ möglich. Im Falle eines Antigen-Schnelltests muss es sich um ein tagesaktuelles qualifiziertes Testergebnis handeln. Das Gewandhaus bietet vor Ort keine Testmöglichkeit an.
  • Auf den Verkehrsflächen des Gewandhauses ist das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung erfor­derlich. Mit Beginn der Veranstaltung kann die Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Sitzplatz abge­nommen werden.
  • Eine Kontakterfassung wird durch das Gewandhaus durchgeführt.
  • Zwischen Personen, die nicht zu einem Haushalt gehören, wird ein Sitzplatz freigehalten.

    Bitte finden Sie sich deutlich vor Veranstaltungsbeginn im Gewandhaus ein, um die vorgenannten Maßnahmen ohne Zeitdruck durchführen zu können.
    Bitte beachten Sie außerdem, dass das Gewand­haus am Veranstaltungstag keine Garderobe anbietet.
    Aus Gründen des Gesundheitsschutzes muss der Empfang im Anschluss an die Immatrikulationsfeier entfallen, um Verständnis wird gebeten.

 

 

]]>
HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-4358 Wed, 29 Sep 2021 11:53:00 +0200 Warum China in den Klimaschutz investiert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/4358/ Deutsch-chinesische Forschungsgruppe zeigt: Die Verbesserung der Luftqualität in Chinas Städten stellt eine zusätzliche Motivation für Klimaschutz darChina verursacht weltweit am meisten Kohlendioxid (CO2) und trägt so maßgeblich zur Klimaerwärmung bei. Doch mittlerweile investiert die Volksrepublik stark in die Reduktion ihres CO2-Ausstoßes. Dahinter steckt vermutlich mehr als der reine Wunsch nach Klimaschutz. Denn mit einem Rückgang der CO2-Emissionen geht auch eine Verbesserung der Luftqualität auf lokaler Ebene einher. Prof. Bodo Sturm von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zeigt erstmals in einer gemeinsamen Studie mit Prof. Andreas Löschel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster), Prof. Wolfgang Buchholz (Universität Regensburg) sowie Prof. Jiansuo Pei, Dr. Ran Wang und Prof. Zhongxiu Zhao (Universität für Außenwirtschaft und Handel Peking), dass der lokale Zusatznutzen von Klimaschutz die individuellen Entscheidungen von Einwohnerinnen und Einwohnern Pekings beeinflusst. Die Ergebnisse erscheinen nun in der Fachzeitschrift „Land Economics“.

Die Luftverschmutzung durch Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Feinstaub stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko in chinesischen Metropolen dar. Nach einer Schätzung des Health Effects Institute verursachte die Luftverschmutzung 2013 in China rund 366.000 vorzeitige Todesfälle. Im selben Jahr führte das Land in sieben Provinzen einen regionalen Zertifikath