Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Arbeiten in der Pandemie – mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und im Studium (Stand 26.11.2021)

Präambel

Die Coronavirus SARS-CoV-2-Pandemie trifft im hochschulweiten Tagesablauf Beschäftigte und Studierende gleichermaßen. Diese Pandemielage ist eine Gefahr für die Gesundheit einer unbestimmten Zahl von Personen. Die nachfolgend beschriebenen besonderen Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Bevölkerung zu schützen, die Gesundheit von Beschäftigten und Studierenden zu sichern und den Hochschulbetrieb aufrechtzuerhalten. 
Die Durchführung des Wintersemesters 2021/22 orientiert sich an den gemeinsamen Empfehlungen des SMWK und der LRK. Demzufolge war an den Hochschulen im Freistaat Sachsen geplant, das Wintersemester 2021/2022 als Präsenzsemester auszugestalten. Die aktuelle pandemische Entwicklung zwingt die Hochschule nunmehr zunehmend die Lehre in Distanzformate zu überführen.

Die hier aufgeführten Regelungen und Empfehlungen des Rektorats gelten bis auf Weiteres auf unbestimmte Zeit. Sie werden von den Hochschulmitgliedern bzw. –angehörigen sowie Gästen mit Betreten der Hochschulflächen und -räume zur Kenntnis genommen und anerkannt.

Das vorliegende Hygienekonzept ersetzt alle vorhergehenden Hygienekonzepte.

Verantwortliche Ansprechpartnerin für das Hygienekonzept gem. § 5 Abs. 4 SächsCoronaSchVO ist die Dezernentin Technik, Dipl.-Ing. Birgit Uhlig, 0341 3076 6453, technik (at) htwk-leipzig.de bzw. krisenstab (at) htwk-leipzig.de

Themen-Ankerpunkte auf der Seite:

1. Generelle Hygienemaßnahmen

An der Hochschule gelten uneingeschränkt die jeweils aktuellen rechtlichen Vorschriften (insb. Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes).

Diese umfassen insbesondere:

  • Bis zur Erreichung der Überlastungsstufe: die Anerkennung des ausdrücklichen Wunschs der Hochschulleitung auf hochschulweite Einhaltung der 3-G-Regel mitBetreten des Hauses,
  • Ab Erreichung der Überlastungsstufe: die zwingende Einhaltung der 3-G-Regel für Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie für notwendige Gremiensitzungen der akademischen Selbstverwaltung. Gremiensitzungen der akademischen Selbstverwaltung sind auf das zwingend notwendige Maß zu reduzieren und wann immer möglich durch Video- oder Telefonkonferenzen zu ersetzen. Für Externe gilt die zwingende Einhaltung der 2-G-Regel mitBetreten des Hauses. Die Veranstaltungsleitung stellt die Einhaltung der 2-G-Regel sicher.
  • die Durchführung der Kontaktnachverfolgung bei Veranstaltungen mit Hilfe der HTWK-eigenen Softwarelösung mittels QR-Code,
  • bei Zutritt zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen, dass alle Hochschulangehörigen, d. h. Studierende, Mitarbeitende sowie Dozentinnen und Dozentenmit der elektronischen Erfassung der Kontaktdaten bestätigen, dass sie die 3G-Regel einhalten. Da der Zutritt zu (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen gemäß Corona-Schutz-Verordnung nur bei Einhaltung der 3G-Regel zulässig ist, wird die Einhaltung dieser durch einen externen Dienstleister stichprobenhaft entsprechend überprüft.
    Auch in Lehrveranstaltungen gilt für Externe die zwingende Einhaltung der 2-G-Regel mit Betreten des Hauses. Die Veranstaltungsleitung stellt die Einhaltung der 2-G-Regel sicher.
  • das – auch beim Betreten und Verlassen von Räumen sowie auf gemeinsam genutzten Flächen (Flure usw.) – Einhalten eines Mindestabstandes von 1,5 m zu anderen Personen, ausgenommen hiervon sind nur Lehrveranstaltungen,
  • das grundsätzliche Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Mund-Nasen-Bedeckung oder FFP2 bzw. vergleichbar; empfohlen wird FFP2) auf allen gemeinschaftlich genutzten Flächen einschließlich der (Lehr-)Veranstaltungs- und Forschungsräume im Falle von Zusammenkünften mehrerer Personen,
  • die Möglichkeit, dass Lehrende die Mund-Nasen-Bedeckung zu ihrer besseren Verständlichkeit für die Dauer der gesamten (Lehr-)Veranstaltung oder Prüfung absetzen dürfen, wenn die Einhaltung des Mindestabstands gewahrt werden kann,
  • die Möglichkeit, dass Teilnehmende an (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen im Rahmen eines interaktiven Lehrformats (z.B. im Fremdsprachenunterricht) die Mund-Nasen-Bedeckung zu ihrer besseren Verständlichkeit für die Dauer eines Redebeitrags absetzen dürfen, wenn die Einhaltung des Mindestabstands gewahrt werden kann,
  • den grundsätzlichen Verzicht auf direkten körperlichen Kontakt (Händeschütteln, Umarmungen usw.),
  • die angemessene Minimierung persönlicher Kontakte verbunden mit dem weiteren Einsatz von Video- und Telefonkonferenzen als alternative Kommunikationsformen seitens der Beschäftigten,
  • die regelmäßige Lüftung aller gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten,
  • die Beachtung von Hygiene- und - soweit raumbelegungstechnisch möglich - Abstandsregeln auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und
  • die Berücksichtigung von Handhygiene, Husten- und Niesetikette.

Auf die Mund-Nasen-Schutzpflicht wird durch Piktogramme an allen Hauseingängen hingewiesen. Von der Tragepflicht ausgenommen ist der unmittelbare Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand eingehalten werden kann. Von der Tragepflicht temporär entbunden ist, wer Speisen bzw. Getränke zu sich nimmt oder auf entsprechend kenntlich gemachten Flächen raucht.

Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen können, sofern sie nicht dazu in der Lage sind, auf das Tragen der Mund-Nasenbedeckung verzichten. Es ist zulässig, im Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind, zeitweilig auf die Mund-Nasenbedeckung zu verzichten. Zur Glaubhaftmachung einer Befreiung von der Tragepflicht genügt die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder eines ärztlichen Attests, das in der Regel die behandelnden Ärzte ausstellen.

2. Maßnahmen in Abhängigkeit von Hospitalisierungsquoten und Schwellenwerten

Als neuer Maßstab für zu ergreifende Maßnahmen sind sachsenweit zusätzlich folgende Schwellenwerte festgelegt worden:

  • Vorwarnstufe: die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen überschreitet den Wert von 7,00 und Belegung von mindestens 650 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 180 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an COVID-19-Erkrankten im Freistaat Sachsen
  • Überlastungsstufe: die 7-Tage-Inzidenz Hospitalisierungen überschreitet den Wert von 12,00 und Belegung von mindestens 1.300 Krankenhausbetten der Normalstationen oder 420 Krankenhausbetten der Intensivstationen mit an COVID-19-Erkrankten

Verbindlich gilt an der HTWK Leipzig:

  • für Lehrende und Studierende: Lehre bzw. Studium werden grundsätzlich bis zum Erreichen der Überlastungsstufe in Präsenz stattfinden. Sofern technisch und didaktisch möglich, wird Lehrenden empfohlen, den Studierenden neben der Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung auch eine virtuelle Teilnahme (z. B. per Livestream) zu ermöglichen. Dabei handelt es sich um eine Zusatzoption insbesondere für diejenigen Studierenden, denen eine Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung nicht möglich ist. Bei Veranstaltungen in Präsenz ist eine IT-gestützte Kontaktnachverfolgung mittels QR-Code erforderlich. Diesen finden sie in allen Veranstaltungsräumen in Eingangsnähe.
  • Bei Erreichung der Überlastungsstufe entscheiden die Fakultäten (in enger Abstimmung zwischen Dekan, Studiengangs- und Modulverantwortlichen) für ihre Studiengänge, welche Veranstaltungen mit allen Teilnehmern in Präsenz fortgesetzt werden müssen, um das Erreichen der Studienziele nicht zu gefährden. Alle übrigen Veranstaltungen sind zeitnah in die Online- oder hybride Lehre zu überführen. Über Ausnahmen von diesen Regelungen entscheiden die Dekaneim pflichtgemäßen Ermessen. Bei Aufheben der Überlastungsstufe entscheiden die Dekane im pflichtgemäßen Ermessen, welche Lehrveranstaltungen wieder in Präsenz durchgeführt werden können. Der persönliche Austausch mit den Studierenden soll grundsätzlich ermöglicht werden.
  • Lehrangebote sollen nicht in künftige Semester verlagert werden.
  • Für stattfindende digitale Veranstaltungen wird datenschutzrechtlich eine Nutzung des hochschulweit angebotenen BigBlueButton-Systems empfohlen. Studierende und Lehrende sind bei Zutritt zu (Lehr-)Veranstaltungen und Prüfungen zur Einhaltung der 3-G-Regel verpflichtet. Die entsprechenden Nachweise sind eigenverantwortlich täglich mitzuführen und Testnachweise 4 Wochen persönlich aufzubewahren.
    Die Einhaltung der 3G-Regel kann mit Hilfe des COVID-19-Impfzertifikats auf Papier oder digital, einem sogenannten Genesenennachweis oder einem Testnachweis nicht älter als 24 Stunden dokumentiert werden. Bei Impfzertifikaten ist darauf zu achten, dass ein vollständiger Impfschutz mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff besteht. Testnachweise können Sie beispielsweise über Ihren hausärztlichen Dienst oder von Apotheken ausstellen lassen.

Studierende müssen auf Verlangen einer beauftragten Person oder Lehrenden den entsprechenden 3G-Nachweis vorzeigen. Zur raschen Abwicklung der Kontrollen wird empfohlen, die Nachweise in digitaler Form, z. B. per Corona-Warn-App mitzuführen. Durch die Hochschule werden die hochschulweiten Testmöglichkeiten weiter vorgesehen und bedarfsorientiert gegebenenfalls ausgebaut. Individuelle Test­strategien der Fakultäten sind möglich.

Externe Dienstleister sowie Lehrende vertreten in den lehrbezogenen Veranstaltungen das Hausrecht der Hochschule. Kann die Einhaltung der 3G-Regel nicht nachgewiesen werden, ist der oder die Betroffene von der Teilnahme an einer Prüfung oder Veranstaltung ausgeschlossen. Ein fehlender Nachweis ist gemäß Corona-Schutz-Verordnung eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeld geahndet werden kann.

Die Einhaltung der 3G-Regel wird mittels Stichprobenprüfung zu Beginn einer Veranstaltung durch einen externen Dienstleister spätestens ab einer lokalen Inzidenz von 35 überprüft werden. Lehrenden und Prüfenden steht es frei, eigenständig stichprobenweise Prüfungen durchzuführen.

Prüfungen sollen auf Grund der immer noch bestehenden Pandemielage im Wintersemester 2021/2022 vorzugsweise digital oder in alternativen Distanzformaten geplant und durchgeführt werden. Die vorstehende Regelung gilt als Empfehlung im Sinne von § 5 Abs. 3 der (Muster)Ergänzungsordnung zu den Prüfungsordnungen der Studiengänge. Für die Umsetzung notwendiger Präsenzprüfungen werden die entsprechenden Leitlinien gemäß der in der Prüfungsphase geltenden rechtlichen Vorschriften noch aktualisiert. Sie finden diese rechtzeitig vor Beginn der Prüfungsperiode auf den Webseiten des Zentralen Prüfungsamtes. Nähere Informationen insbesondere zu etwaigen fachspezifischen Regelungen der Studiengänge stellen die betreffenden Fakultäten und Zentralen Einrichtungen bereit, die die Prüfungen durchführen und verantworten.

Prüfungen sollen generell nicht in ein Folgesemester verschoben werden. Es ist sicherzustellen, dass zu allen Modulen gemäß Regelstudienablaufplan ein semesteraktuelles Prüfungsangebot besteht.

  • für Beschäftigte: Der Zutritt zur Arbeitsstätte ist ab dem 24.11.2021 nur noch unter Vorlage eines 3G-Nachweises zulässig. Alle Beschäftigten, Beamtinnen und Beamte und Auszubildenden müssen nachweisen, dass sie entweder über einen vollständigen Impfschutz verfügen, genesen oder negativ getestet sind. Die Pflicht zur Vorlage des 3G-Nachweises gilt an Arbeitstagen, an denen die Arbeitsleistung in Präsenz erbracht werden soll, nicht jedoch im Fall einer Erbringung der Arbeitsleistung im Rahmen der Mobilen Arbeit. Die Überprüfung der Einhaltung ist auf die Fachvorgesetzten übertragen, diese können eine weitere Delegation veranlassen. Der 3G-Status ist unaufgefordert nachzuweisen. Im Fall eines Impf- oder Genesenennachweises genügt für die Dauer der Gültigkeit des Nachweises eine einmalige Vorlage zu Beginn des ersten Arbeitstages, an dem nach Inkrafttreten dieser Regelung in Präsenz gearbeitet wird. Erfolgt der 3G-Nachweis mittels eines Tests, hängt die Häufigkeit der Vorlage von der Gültigkeitsdauer des Testergebnisses ab. Für Schnelltest beträgt diese 24 Stunden, für PCR-Tests 48 Stunden. Wenn der Nachweis verweigert wird, erfolgt eine unverzügliche Meldung an das Dezernat Personal durch die mit der Nachweiskontrolle beauftragte Person. Sich der Regelung verweigernde Personen, die die Arbeitsstätte betreten und ihre Arbeit aufnehmen, begehen eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit. Die Weigerung stellt eine Pflichtverletzung dar, die zu arbeitsrechtlichen oder dienstrechtlichen Sanktionen führen kann.

    Aufgrund der pandemischen Lage werden Rahmenvorgaben zur mobilen Arbeit erneut in Kraft gesetzt. In allen Fällen ist darauf zu achten, dass der normale Dienstbetrieb nicht spürbar beeinträchtigt wird. Für Beschäftigte mit Bürotätigkeit oder vergleichbaren Tätigkeiten sollen die Fachvorgesetzten den Beschäftigten anbieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen (Mobile Arbeit), wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind verpflichtet, dieses Angebot anzunehmen. Gemäß sächsischer Corona-Schutzverordnung sind Lehr- und Forschungstätigkeiten keine Bürotätigkeiten in diesem Sinne. Einzelheiten sind in den Vorgaben zur Mobilen Arbeit geregelt.
    Für weitere Einzelheiten zur Umsetzung der 3G-Pflicht am Arbeitsplatz, sowie der Homeofficepflicht sowie zur 3G-Pflicht bei Veranstaltungen wird auf das Schreiben des SMWK vom 23.11.2021 verwiesen (s. Intranet).
  • für Beschäftigte, die einer Risikogruppe zugehörig sind: Grundsätzlich wird für Personen, die sich selbst der Risikogruppe zugehörig fühlen, dringend empfohlen, eine FFP2-Maske zu tragen. Diese dient dem Eigen- und dem Fremdschutz. Soweit Maßnahmen zum Arbeitsort erwogen werden sollen, hält die Leiterin/der Leiter ihres Bereiches Vordrucke für die abstrakte Bestätigung der Gruppenzugehörigkeit durch den Arzt des Vertrauens/den Hausarzt bereit. Die Leiterin/der Leiter ihres Bereiches gibt eine konkrete Gefährdungsbeurteilung beim Arbeitssicherheitsbeauftragten in Auftrag. Die vorliegenden Einschätzungen werden sodann der Betriebsärztin übergeben, die eine Empfehlung ausspricht. Abschließend trifft der jeweilige Dienstvorgesetzte eine Entscheidung.
  • für Professorinnen und Professoren: Soweit digitale Lehrveranstaltungen angeboten werden, sind diese gemäß DAVOHS so zu erbringen, dass sie einen Austausch mit den Studierenden ermöglichen. Darüber hinaus sind Sprechstunden mindestens einmal wöchentlich in Präsenz oder online anzubieten. Es wird dringend empfohlen, weiterhin an Konzepten zur Weiterentwicklung der digitalen Prüfungsformate zu arbeiten. Bei Vorliegen einer besonderen Härte sind Lehrende/Prüfende aufgefordert, mit einzelnen Studierenden zur Sicherung des Studienerfolgs individuelle Lösungen zu erarbeiten.

3. Maßnahmen bei Erkrankungsverdacht/Erkrankung

Personen mit ungeklärten Symptomen dürfen das Gelände und die Gebäude der HTWK Leipzig nicht betreten. Zur Eigenkontrolle werden einschlägige Hinweise und Fragestellungen in den Eingangsbereichen der HTWK ausgehängt.

Die Gebäude der HTWK dürfen nur betreten werden, wenn alle nachstehenden Fragen verneint werden:

  • Sind Sie aufgrund der Regelungen der Sächsischen-Corona-Quarantäne­-Verordnung verpflichtet, sich in häusliche Quarantäne zu begeben?
  • Haben Sie aktuell Beschwerden der Atemwege wie stärkeren Schnupfen, Husten ohne bekannte chronische Erkrankungen oder Atemnot?
  • Haben Sie Fieber?
  • Leiden Sie akut an Störungen des Geruchs- oder des Geschmackssinns?
  • Leiden Sie akut an Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, z. B. Durchfall?

Ferner gilt bei Erkrankungsverdacht oder bei Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2:

  • Nehmen Sie zunächst telefonischen Kontakt zum Hausarzt oder kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116117) auf, welche die weiteren Schritte klären.
  • Veranstaltungs- und Prüfungsteilnehmerinnen und -teilnehmer melden über das Kontaktnachverfolgungsportal der HTWK Leipzig die Erkrankung oder den Verdacht.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren (zusätzlich) das Dezernat Personal. Das Dezernat Personal informiert den Krisenstab sowie die Fachvorgesetzte bzw. den Fachvorgesetzen und erbittet eine Kontaktliste über alle persönlichen Kontakte zu Hochschulmitgliedern und -angehörigen der letzten 10 Tage.

Soweit die Beschäftigten nicht selbst, sondern andere Personen, von einer Erkrankung betroffen sind, gelten die Hinweise des Freistaates für die Bediensteten der Landesverwaltung mit Stand vom 22. Januar 2021 fort.

4. Hochschulweite Maßnahmen

a. Reinigung von Räumen

Die Räumlichkeiten der HTWK Leipzig werden in gleicher Gründlichkeit und Regelmäßigkeit gereinigt wie bisher, eine häufigere Reinigung ist nach Bedarf abzuklären.

b. Räume mit lufttechnischen Anlagen

Die Räume mit lufttechnischen Anlagen („Klimaanlagen“) werden weiter betrieben, soweit diese eine Frischlufteinspeisung ermöglichen. Anderenfalls sind diese nach Vorgaben des SIB abzuschalten. Das Dezernat Technik berät zu Einzelfragen. Es besteht die Möglichkeit zur Ausleihe von mobilen Luftfilteranlagen beim Dezernat Technik.

c. Desinfektionsmittel

In den Räumlichkeiten der HTWK Leipzig befinden sich Desinfektionsmittelspender, die zur Händedesinfektion genutzt werden können.

d. Zugang zu den Gebäuden

Die Gebäude der HTWK Leipzig sind bis auf Weiteres im Rahmen der Öffnungszeiten zugänglich. Das Betreten der HTWK für Gäste und Besucher ist gestattet, wenn eine Dienstbesprechung oder eine vergleichbare Veranstaltung mit festgelegtem Teilnehmerkreis die Anwesenheit erfordert. Dies ist eigenverantwortlich durch den Veranstaltungsleiter zu entscheiden.

Mit Betreten der Hochschulflächen und -räume nehmen Hochschulmitglieder, -angehörige und Gäste diese Regelungen und Empfehlungen zur Kenntnis und erkennen diese an.

e. Corona-Tests

Der Freistaat stellt aktuell für alle Beschäftigten zwei Selbsttests je Woche zur Verfügung, sofern die Beschäftigten ihre Arbeitsleistung nicht ausschließlich in der Häuslichkeit erbringen. Die Selbsttests können in Eigenverantwortung durchgeführt werden. Für Beschäftigte ohne direkten Kontakt zu (Geschäfts-)Partnern, Gästen etc. besteht gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung ein Testangebot, Beschäftigte mit direktem „Kundenkontakt“ haben sich bei einer lokalen Sieben-Tage-Inzidenz ab mind. 35 zweimal wöchentlich zu testenoder testen zu lassen. Nach derzeitiger Auslegung der Corona-Schutzverordnung, gelten Studierende nicht im als Kunden im engeren Sinne. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die über einen vollständigen Impfschutz gegen SARS-CoV-2 verfügen oder die von einer SARS-CoV-2-Infektion genesen sind.

Für sämtliche von der HTWK Leipzig angebotenen Präsenzveranstaltungen oder Präsenzprüfungen haben alle Teilnehmenden (d.h. Gäste, Studierende sowie Dozentinnen und Dozenten) die 3-G-Regel einzuhalten. Das Vorliegen der Voraussetzungen wird vor Beginn bei Zutritt zu den (Lehr-)Veranstaltungs- oder Prüfungsräumen durch einen externen Dienstleister zumindest stichprobenhaft kontrolliert und ist ihm gegenüber nachzuweisen. Darüber hinaus können Veranstaltungs- bzw. Prüfungsverantwortliche jederzeit eigenverantwortlich Überprüfungen der Einhaltung der 3-G-Regel vornehmen.

Auch in Lehrveranstaltungen gilt für Externe die zwingende Einhaltung der 2-G-Regel mit Betreten des Hauses. Die Veranstaltungsleitung stellt die Einhaltung der 2-G-Regel sicher.

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 10 an fünf Tagen in Folge entfällt die Testpflicht am übernächsten Tag.

Internationale Studierende haben auch weiterhin die Möglichkeit, sich kostenlos in Testzentren testen zu lassen. Dies geschieht auf Bundeskosten und ist derzeit befristet bis zum 31.12.2021. Dies ergibt sich aus der Coronavirus-Testverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit.

f. Raumbelegung

Für eine regelmäßige Lüftung aller Büros und aller weiteren Räume ist, wo dies technisch möglich ist, zu sorgen.

Die jeweiligen Fachvorgesetzten besprechen mit den Beschäftigten (dies schließt Dritt- und Sondermittelbeschäftigte ein) die Nutzung von Büros und sich daraus ergebenden arbeitsorganisatorischen Maßnahmen.

In allen Gebäuden und auf allen Freiflächen der HTWK Leipzig sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Nach Möglichkeit sollen Treppenhäuser nur zum Auf- oder Abgang genutzt werden. Aufzüge sollen nur einzeln und durch solche Personen genutzt werden, die nicht in der Lage sind, Treppen zu steigen.

Hörsäle und Seminarräume können mit normaler Kapazität belegt werden.

g. Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen werden mindestens bis zum Erreichen der Überlastungsstufe in Präsenz stattfinden. Bei der Durchführung der Lehrveranstaltungen in Präsenz sind die unter Punkt 2 beschriebenen Maßnahmen einzuhalten. Bei Erreichung der Überlastungsstufe entscheiden die Fakultäten (in enger Abstimmung zwischen Dekan, Studiengangs- und Modulverantwortlichen) für ihre Studiengänge welche Veranstaltungen in Präsenz fortgesetzt werden sollen. Alle übrigen Veranstaltungen sind zeitnah in die Online- oder hybride Lehre zu überführen. Bei Aufheben der Überlastungsstufe entscheiden die Dekane im pflichtgemäßen Ermessen, welche Lehrveranstaltungen wieder in Präsenz durchgeführt werden können. Der persönliche Austausch mit den Studierenden soll grundsätzlich ermöglicht werden.

Die vorgesehenen Zeiten im Stundenplan sollen bestehen bleiben. Es sollten die von der Hochschule zentral bereit gestellten Lehr- und Lernplattformen Anwendung finden, insbesondere wird datenschutzrechtlich eine Nutzung des hochschulweit angebotenen BigBlueButton-Systems empfohlen. Lehrangebote sollen nicht in künftige Semester verlagert werden.

h. Informationskette im Falle einer Kontaktnachverfolgung

Für den Fall, dass ein Hochschulangehöriger mittels Schnelltest positiv getestet wurde, informieren Mitarbeitende die/den Fachvorgesetzte/n und das Dezernat Personal. Studierende informieren ihre Fakultät sowie den Krisenstab über die Funktionsmailadresse (krisenstab (at) htwk-leipzig.de). Der bzw. die mittels Antigen-Schnelltest positiv auf das Coronavirus getestete Hochschulangehörige verlassen unmittelbar nach Kenntnis des Testergebnisses die Hochschule, um sich einem PCR-Test zu unterziehen. Die Hochschule kann erst wieder betreten werden, wenn der PCR-Test negativ ist oder eine behördlich angeordnete Quarantäne bzw. Absonderung ausgelaufen ist.                          

Grundsätzlich entscheidet nur das Gesundheitsamt über alle zu ergreifende Maßnahmen nach einem positiven PCR-Test. Sofern das Gesundheitsamt es für erforderlich hält, erhalten mittels PCR-Test positiv getestete Personen die Aufforderung zur häuslichen Absonderung (Quarantäne). Den Anweisungen des Gesundheitsamtes ist zwingend Folge zu leisten. Informationen werden an krisenstab (at) htwk-leipzig.de gesendet mit der Funktionsmailadresse des Bereichs (Dekanat, Zentrale Einrichtung oder Dezernat) in Kopie.

i. Verhalten als Kontaktperson / Kontakt zu einer positiv auf das Coronavirus getestete Person

Kontaktperson 1. Grades sind grundsätzlich alle Personen, die Kontakt zu einer Person hatten, die per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Sofern ein Hochschulangehöriger per PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet wurde, werden alle Personen der HTWK Leipzig, die in den vergangenen Tagen – als noch kein positives Testergebnis für diese Person vorlag – Kontakt zu ihr hatten und damit als Kontaktpersonen 1. Grades gelten, vorsorglich und als zusätzliche Schutzmaßnahme über die eKNV entsprechend informiert sowie gebeten, sich mindestens bei erstmaliger Rückkehr an die Hochschule per Antigen-Schnelltest auf eine Coronavirusinfektion zu testen. Danach wird für die Dauer von 10 Tagen nach der eKNV-Information ein Testrhythmus von 24h empfohlen. Die Antigen-Schnelltests werden Mitarbeitenden von den Fakultäten kostenlos zur Verfügung gestellt. Studierende erhalten gegen Vorlage der eKNV-Benachrichtigung die kostenlosen Testkits im Testraum (G115).

Grundsätzlich ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und nimmt direkt zum Infektions- oder Verdachtsfall und zur Hochschule Kontakt auf. Die dazu erforderliche Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten im Zusammenhang mit der Coronavirus SARS-CoV-2-Pandemie. Sollte eine zuständige Behörde daher die Übermittlung der Kontaktdaten verlangen, wird die HTWK Leipzig die für eine Kontaktnachverfolgung erforderlichen Daten verarbeiten und weitergeben. Das Gesundheitsamt entscheidet in alleiniger Zuständigkeit, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang Quarantänemaßnahmen anzuordnen sind.

Für Präsenzveranstaltungen hat die HTWK Leipzig eine digitale Kontaktnachverfolgung gemäß Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung eingerichtet. Informationen hierzu finden Sie auf unserer Homepage.

j. Nutzung von Laboren, PC-Pools, Ateliers und Werkstätten

Räume wie Labore, PC-Pools, Ateliers oder Werkstätten sind grundsätzlich geöffnet. Bei Bedarf sind raum- und nutzungsspezifische Hygienevorschriften durch die Raumverantwortlichen zu erstellen und mit den Leiterinnen und Leiter abzustimmen. Die digitale Kontaktnachverfolgung ist durchzuführen.

Die Bereichsleitungen halten weiterhin gemeinsam mit den Raumverantwortlichen für die PC-Pools Remote-Verbindungen vor, wo es machbar und sinnvoll ist, um den Studierenden Zugang zu (Spezial)Software von extern zu ermöglichen.

k. Bibliothek

Die Hochschulbibliothek ist für den Vor-Ort- Betrieb für Hochschulangehörige unter Beachtung der 3-G-Regel und der Kontaktnachverfolgung geöffnet. In den Räumlichkeiten ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Es ist dringend empfohlen, eine FFP2-Maske oder vergleichbar zu nutzen. Für alle übrigen Nutzer gilt die 2-G-Regel und die Kontaktnachverfolgung. Die digitalen Hochschulbibliotheksangebote können und sollen weiter genutzt werden. Darüber hinaus können Medien vorbestellt und abgeholt werden. Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf der Homepage der Bibliothek.

l. Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren

Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren können planmäßig durchgeführt werden. Sofern Sitzungen im digitalen Raum stattfinden sollen, ist zwingend BBB zu nutzen. Der Ablauf der Verfahren ist in diesem Fall vorab mit dem Dezernat Personal abzustimmen.

m. Dienstreisen

Entsprechend den Hinweisen des Freistaates für die Bediensteten der Landesverwaltung mit Stand vom 22. Januar 2021 sollen Dienstreisen grundsätzlich nur nach Abwägung von Nutzen und Risiko durchgeführt werden. Die Entscheidung über Inlandsdienstreisen ist auf die Fachvorgesetzten übertragen. Sofern Auslandsdienstreisen geplant sind, sind die Hinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes zwingend zu beachten. Insbesondere soll die Dringlichkeit der Reise abgewogen werden und die Nachverfolgbarkeit, wie von der Corona-Schutz-Verordnung vorgeschrieben, abgestimmt und gewährleistet werden. Es ist sicherzustellen, dass keine Dienstreisen in Risikogebiete durchgeführt werden.

n. Veranstaltungen mit Externen

Langfristige Planungen zu Veranstaltungen mit Externen können angestellt werden, sind jedoch derzeit aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Entwicklung der Pandemiesituation nicht abschließend genehmigungsfähig. Auch eine spätere Genehmigung wird stets unter dem Vorbehalt der – auch sehr kurzfristigen – Absage auf Grund neuer Allgemeinverfügungen des Freistaates oder des Bundes bzw. der regionalen Entwicklung von Hotspots in Leipzig oder den Herkunftsorten von Veranstaltungsteilnehmern bis zur Überwindung der Pandemie stehen müssen. Die jeweilige Veranstaltungsleitung ist zur vollständigen Überprüfung der Einhaltung der 3-G-Regel, ab Geltung der Überlastungsstufe der Einhaltung der 2-G-Regel, verpflichtet.

o. Hochschulsport

Das Angebot des Hochschulsports kann bis auf Weiteres ausschließlich digital erfolgen. Ausführliche Informationen hierzu finden sich im Hygienekonzept des Hochschulsportzentrums.