Hygienekonzept der HTWK Leipzig

Arbeiten in der Pandemie – mehr Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und im Studium (Stand 01.06.2021)

Präambel

Die Coronavirus SARS-CoV-2-Pandemie trifft im hochschulweiten Tagesablauf Beschäftigte und Studie-rende gleichermaßen. Diese Pandemielage ist eine Gefahr für die Gesundheit einer unbestimmten Zahl von Personen. Die nachfolgend beschriebenen, besonderen Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen verfolgen das Ziel, durch die Unterbrechung der Infektionsketten die Bevölkerung zu schützen, die Gesundheit von Beschäftigten und Studierenden zu sichern und den Hochschulbetrieb unter Ein-schränkungen und Auflagen aufrechtzuerhalten.  

Die hier aufgeführten Regelungen und Empfehlungen des Rektorats gelten bis auf Weiteres auf unbestimmte Zeit.

Das aktualisierte Hygienekonzept ersetzt den Stufenplan vom 02.02.2021, der mit Inkrafttreten dieses Konzepts außer Kraft gesetzt wird. Die nachfolgenden Regelungen gelten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz einen Schwellenwert von 100 nicht überschreitet.

Verantwortliche Ansprechpartnerin für das Hygienekonzept gem. § 5 Abs. 4 SächsCoronaSchVO ist die Dezernentin Technik, Dipl.-Ing. Birgit Uhlig, 0341 3076 6453, technik (at) htwk-leipzig.de bzw. krisenstab (at) htwk-leipzig.de

1. Generelle Hygienemaßnahmen

Die Hochschule wird in einem eingeschränkten Hochschulbetrieb weitergeführt. Der Lehr- und Forschungsbetrieb wird grundsätzlich in digitaler Form fortgesetzt. Der Vor-Ort-Betrieb wird im Übrigen auf das Maß, dass für die Aufrechterhaltung des eingeschränkten Hochschulbetriebs unumgänglich ist, reduziert.
Soweit eine Präsenz notwendig ist, gelten die jeweils aktuellen rechtlichen Vorschriften (insb. Corona-Schutz-Verordnung und die Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes). Dies umfasst insbesondere

  • das Einhalten eines Abstandes von mind. 1,5 m zu anderen Personen – auch beim Betreten und Verlassen von Räumen sowie auf gemeinsam genutzten Flächen (Flure usw.),
  • den grundsätzlichen Verzicht auf direkten körperlichen Kontakt (Händeschütteln, Umarmungen),
  • die angemessene Minimierung persönlicher Kontakte und der vorzugsweise Einsatz von Video- und Telefonkonferenzen als alternative Kommunikationsformen,
  • die regelmäßige Lüftung aller gemeinschaftlich genutzter Räumlichkeiten,
  • die Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln auch beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und
  • die Berücksichtigung von Handhygiene, Husten- und Niesetikette.

Basierend auf den aktuellen Vorgaben ist eine Mund-Nasen-Bedeckung in allen Gebäuden und auf allen Freiflächen der HTWK Leipzig zu tragen. Hiervon ausgenommen ist der unmittelbare Arbeitsplatz, soweit der Abstand eingehalten werden kann. Hierauf wird durch Piktogramme an allen Hauseingängen hingewiesen.

Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen können, sofern sie nicht dazu in der Lage sind, auf das Tragen der Mund-Nasenbedeckung verzichten. Es ist zulässig, im Kontakt mit hörgeschädigten Menschen, die auf das Lesen von Lippenbewegungen angewiesen sind, zeitweilig auf die Mund-Nasenbedeckung zu verzichten. Zur Glaubhaftmachung einer Befreiung von der Pflicht genügt die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises oder eines ärztlichen Attests, das in der Regel Ihre behandelnden Ärzte ausstellen.

Grundsätzlich gilt an der HTWK Leipzig

  • für Lehrende und Studierende: Lehre bzw. Studium werden weiterhin vorwiegend digital stattfinden. Präsenzveranstaltungen sind bis zum Ende des Sommersemesters 2021 auf wenige Ausnahmen zu beschränken. Unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften sind nur solche Lehrveranstaltungen in Präsenz erlaubt, die durch die Art des Kompetenzerwerbs zwingend eine Anwesenheit erfordern (z. B. in Laboren, Computerkabinetten, Werkstätten oder Ateliers). Die Genehmigung solcher Präsenzveranstaltungen mit kleiner Personenzahl erfolgt unter Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben in Eigenverantwortung der Dekanin und der Dekane. Bitte beachten Sie, dass bei Veranstaltungen in Präsenz eine IT-gestützte Kontaktnachverfolgung erforderlich ist. Zudem dürfen nur Studierende an der Veranstaltung teilnehmen, die den Nachweis eines negativen qualifizierten Corona-Tests vorlegen können, der nicht älter als 24 Stunden ist (siehe hierzu auch Punkt 3.e) Der Umgang mit doppelt Geimpften und Genesenen ergibt sich aus den aktuellen rechtlichen Vorgaben. Die Gebäude bleiben weiterhin geschlossen, d. h. im Falle einer Präsenzveranstaltung ist den Studierenden durch den Lehrenden der Zugang zu ermöglichen. Datenschutzrechtlich ist eine Nutzung des hochschulweit angebotenen BigBlueButton-Systems zu empfehlen.
    Prüfungen sollen auf Grund der immer noch bestehenden Pandemielage und der notwendigen Vorlaufzeit für die Prüfungsorganisation im Sommersemester 2021 grundsätzlich digital oder in alternativen Distanzformaten geplant und durchgeführt werden. Die vorstehende Regelung gilt als Empfehlung im Sinne von § 5 Abs. 3 der (Muster)Ergänzungsordnungen zu den Prüfungsordnungen der Studiengänge.
    Dennoch ermöglichen die Empfehlungen der Hochschulleitung auch Präsenzprüfungen, sofern diese objektiv angezeigt sind. Sollte im Ausnahmefall nur eine Präsenzprüfung möglich sein, trägt die/der Prüfende die Verantwortung für die Organisation der Prüfung und die Einhaltung der Hygienevorschriften. Für die Umsetzung des Prüfungsbetriebs hat das Prorektorat Bildung die Leitlinien für die Durchführung von Präsenzprüfungen aktualisiert und dabei insbesondere die Vorgaben zur Testpflicht und zur digitalen Kontaktnachverfolgung aufgenommen. Sie finden diese auf den Webseiten des Zentralen Prüfungsamtes (www.htwk-leipzig.de/pruefung). Nähere Informationen insbesondere zu etwaigen fachspezifischen Regelungen der Studiengänge stellen die betreffenden Fakultäten und Zentralen Einrichtungen bereit, die die Prüfungen durchführen und verantworten.
    Prüfungen sollen generell nicht in ein Folgesemester verschoben werden. Es ist sicherzustellen, dass zu allen Modulen gemäß Regelstudienablaufplan ein semesteraktuelles Prüfungsangebot besteht.
  • für Beschäftigte: In allen Fällen ist darauf zu achten, dass der normale Dienstbetrieb nicht spürbar beeinträchtigt wird. Für die Zeit bis 30.06.2021 sollen die Fachvorgesetzten den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anbieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Einzelheiten sind in denVorgaben zur Mobilen Arbeit geregelt.
  • für Beschäftigte, die einer Risikogruppe zugehörig sind: Grundsätzlich wird für Personen, die sich selbst der Risikogruppe zugehörig fühlen, dringend empfohlen, eine FFP2-Maske zu tragen. Diese dient dem Eigen- und dem Fremdschutz. Soweit Maßnahmen zum Arbeitsort erwogen werden sollen, hält die Leiterin/der Leiter ihres Bereiches Vordrucke für die abstrakte Bestätigung der Gruppenzugehörigkeit durch den Arzt des Vertrauens/den Hausarzt bereit. Die Leiterin/der Leiter ihres Bereiches gibt eine konkrete Gefährdungsbeurteilung beim Arbeitssicherheitsbeauftragten in Auftrag. Die vorliegenden Einschätzungen werden sodann der Betriebsärztin übergeben, die eine Empfehlung ausspricht. Abschließend trifft der jeweilige Dienstvorgesetzte eine Entscheidung.
  • für Professorinnen und Professoren: Auf der Grundlage der DAVOHS sind digitale Lehrveranstaltungen zu erbringen, die einen Austausch mit den Studierenden ermöglichen. Darüber hinaus sind Sprechstunden online mindestens einmal wöchentlich anzubieten. Es ist dringend angeraten, möglicherweise künftig notwendige alternative, digitale Prüfungsformate intensiv zu erarbeiten und einzusetzen.
  • für Fachvorgesetzte: Soweit Mobile Arbeit erbracht wird, stellen die Fachvorgesetzten (Dekanin/Dekane sowie Leiterin/Leiter der Zentralen Einrichtungen und Dezernate) die Übertragung der zu erbringenden Aufgaben sicher und rechnen die erbrachte Arbeitszeit mit den Mitarbeitenden ab. Hinweise insbesondere zum Einsatz von Gleitzeitsalden und Urlaub finden sich in den Vorgaben zur Mobilen Arbeit.

2. Maßnahmen bei Erkrankungsverdacht/Erkrankung

Personen mit ungeklärten Symptomen dürfen das Gelände und die Gebäude der HTWK Leipzig nicht betreten. Zur Eigenkontrolle werden einschlägige Hinweise und Fragestellungen in den Eingangsbereichen der HTWK ausgehängt.

Die Gebäude der HTWK dürfen nur betreten werden, wenn die nachstehenden Fragen verneint werden:

  • Sind Sie aufgrund der Regelungen der Sächsischen-Corona-Quarantäne­-Verordnung verpflichtet, sich in häusliche Quarantäne zu begeben?
  • Haben/hatten Sie in den letzten 10 Tagen Kontakt zu Personen, die mit Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind?
  • Haben Sie aktuell Beschwerden der Atemwege wie stärkeren Schnupfen, Husten ohne bekannte chronische Erkrankungen oder Atemnot?
  • Haben Sie Fieber?
  • Leiden Sie akut an Störungen des Geruchs- oder des Geschmackssinns?
  • Leiden Sie akut an Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, z. B. Durchfall?

Ferner gilt bei Erkrankungsverdacht oder bei Erkrankung mit Coronavirus SARS-CoV-2:

  • Nehmen Sie zunächst telefonischen Kontakt zum Hausarzt oder kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Tel.: 116117) auf, welche die weiteren Schritte klären.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren umgehend telefonisch das Dezernat Personal. Das Dezernat Personal informiert den Krisenstab sowie die Fachvorgesetzte bzw. den Fachvorgesetzen und erbittet eine Kontaktliste über alle persönlichen Kontakte zu Hochschulmitgliedern und -angehörigen der letzten 10 Tage.
  • Die Dekanate bzw. das Dezernat Personal informieren alle Kontaktpersonen über den Krankheits- oder Verdachtsfall und fordern alle Personen, die während der letzten 10 Tage mind. 15 Minuten mit weniger als 1,5 Meter Abstand Kontakt zu Infizierten hatten oder angehustet bzw. angeniest wurden, zu einer 10-tägigen freiwilligen Selbstisolation auf.
  • Soweit die Bediensteten nicht selbst betroffen sind, sondern andere Personen, gelten die Hinweise des Freistaates für die Bediensteten der Landesverwaltung mit Stand vom 14. Juli 2020.

3. Hochschulweite Maßnahmen

a. Reinigung von Räumen

Die Räumlichkeiten der HTWK Leipzig werden in gleicher Gründlichkeit und Regelmäßigkeit gereinigt wie bisher, eine häufigere Reinigung ist nach Bedarf abzuklären.

b. Räume mit lufttechnischen Anlagen

Die Räume mit lufttechnischen Anlagen („Klimaanlagen“) werden weiter betrieben, soweit diese eine Frischlufteinspeisung ermöglichen. Anderenfalls sind diese nach Vorgaben des SIB abzuschalten. Das Dezernat Technik berät zu Einzelfragen.

c. Desinfektionsmittel

In den Räumlichkeiten der HTWK Leipzig befinden sich Desinfektionsmittelspender, die zur Händedesinfektion genutzt werden können.

d. Zugang zu den Gebäuden

Die Gebäude der HTWK Leipzig bleiben grundsätzlich verschlossen. Für Beschäftigte ist der Zutritt über die HTWK-Card mit PIN gewährleistet. Das Betreten der HTWK für Gäste und Besucher ist gestattet, wenn eine Dienstbesprechung oder eine vergleichbare interne Veranstaltung mit festgelegtem Teilnehmerkreis die Anwesenheit zwingend erfordert. Die Genehmigung solcher Präsenzveranstaltungen mit kleiner Personenzahl erfolgt unter Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben in Eigenverantwortung der Dekanin und der Dekane. Für die Zeiten der Durchführung von zwingend notwendigen Präsenzprüfungen werden die Gebäude für den erleichterten Zugang aufgeschlossen sein.

e. Corona-Tests

Der Freistaat stellt aktuell für alle Beschäftigten zwei Selbsttests je Woche zur Verfügung, sofern die Beschäftigten ihre Arbeitsleistung nicht ausschließlich in der Häuslichkeit erbringen. Für Beschäftigte ohne direkten Kundenkontakt besteht ein Testangebot. Beschäftigte mit direktem Kundenkontakt haben sich zweimal wöchentlich zu testen oder testen zu lassen.

Sofern bewilligte Präsenzveranstaltungen oder Präsenzprüfungen durchgeführt werden, so dürfen Studierende nur daran teilnehmen, wenn sie beim Veranstaltungsverantwortlichen einen negativen qualifizierten Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Dieser Test kann bei einem Leistungserbringer nach § 6 Abs. 1 der Coronavirus-Testverordnung (insb. Testzentren, Arztpraxen) vorgenommen oder überwacht und mit einer entsprechenden Bescheinigung bestätigt werden. Alternativ kann der Test vor Beginn der Präsenzveranstaltung oder Prüfung unter Kontrolle des/der Lehrenden/Prüfenden durchgeführt werden. Für diese Möglichkeit wird den betreffenden Studierenden ein Antigen-Schnelltest für die Eigenanwendung zur Verfügung gestellt. Verantwortlich für die Umsetzung der Testung sind die einzelnen Lehrenden bzw. Prüfenden. Wird kein Test durchgeführt oder vorgelegt und kann deshalb eine Teilnahme an einer Prüfung oder Veranstaltung nicht erfolgen, so gelten die allgemeinen prüfungsrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die Ergänzungsordnungen zu den Studien- und Prüfungsordnungen.

Unterschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 35 an 14 Tagen in Folge entfällt die Testpflicht.

f. Raumbelegung

Für eine regelmäßige Lüftung aller Büros ist, wo dies technisch möglich ist, zu sorgen.

Die jeweiligen Fachvorgesetzten besprechen mit den Beschäftigten (dies schließt Dritt- und Sondermittelbeschäftigte ein) die Nutzung von Büros und sich daraus ergebende arbeitsorganisatorische Maßnahmen. Das Arbeiten in Einzelbüros und die Einzelnutzung von Doppelbüros sind unproblematisch.

In allen Gebäuden und auf allen Freiflächen der HTWK Leipzig sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Nach Möglichkeit sollten Treppenhäuser nur zum Auf- oder Abgang genutzt werden. Aufzüge sollten nur einzeln und durch Personen genutzt werden, die nicht in der Lage sind, Treppen zu steigen.

g. Lehrveranstaltungen

Lehrveranstaltungen und lehrveranstaltungsbegleitende Angebote (wie Tutorien, Beratungen) sollen bis zum Ende des Semesters weiterhin vorwiegend digital - über die von der Hochschule zentral bereit gestellten Lehr- und Lernplattformen - stattfinden. Präsenzveranstaltungen sollten sich auf wenige Ausnahmen beschränken. Die Genehmigung solcher Präsenzveranstaltungen mit kleiner Personenzahl erfolgt unter Einhaltung der jeweils gültigen gesetzlichen Vorgaben in Eigenverantwortung der Dekanin und der Dekane.

h. Informationskette im Falle einer Kontaktnachverfolgung

Grundsätzlich ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und nimmt direkt zum Infektions- oder Verdachtsfall und zur Hochschule Kontakt auf. Die dazu erforderliche Datenverarbeitung erfolgt ausschließlich zum Zweck der Nachverfolgung von Infektionsketten im Zusammenhang mit der Coronavirus SARS-CoV-2-Pandemie. Sollte eine zuständige Behörde daher die Übermittlung der Kontaktdaten verlangen, wird die HTWK Leipzig die für eine Kontaktnachverfolgung erforderlichen Daten verarbeiten und weitergeben.

Mitarbeitende informieren bei Vorliegen eines eigenen Verdachtsfalls oder einer eigenen Infektion mit dem Corona-Virus den Krisenstab der Hochschule unter krisenstab (at) htwk-leipzig.de. So kann die Hochschulleitung eine mögliche Kontaktnachverfolgung im Falle erfolgter Anwesenheit an der Hochschule sicherstellen und ihren Informationspflichten gegenüber dem SMWKT nachkommen. Eine Liste mit den persönlichen Kontakten zu Hochschulmitgliedern und -angehörigen der letzten 10 Tage, die den Bereich, Name und Vorname der Kontaktpersonen beinhaltet, kann formlos mitgeschickt werden.
Studierende können bis zum erneuten Betreten der Hochschule von der Anzeige eines in ihrem Umfeld auftretenden Verdachtsfalles oder einer Infektion an den Krisenstab absehen.

Für Präsenzveranstaltungen hat die HTWK Leipzig eine digitale Kontaktnachverfolgung gemäß Sächsischer Corona-Schutzverordnung eingerichtet. Informationen hierzu finden Sie hier (z.T. nur intern abrufbar).

i. Nutzung von Laboren, PC-Pools, Ateliers und Werkstätten

Räume wie Labore, PC-Pools, Ateliers oder Werkstätten sind grundsä tzlich geschlossen zu halten. Labore und Werkstätten, die regelmäßig nur durch eine Person oder einen abgegrenzten kleinen Personenkreis genutzt werden, können unter Einhaltung ergänzender raum und nutzungsspezifischer Hygienevorschriften durch eine Person pro Raum bzw. durch mehrere Personen, soweit jeder Person mindestens 20 m² Fläche zur V erfügung steht , genutzt werden. Die jeweiligen Leiterinnen und Leiter entscheiden über Öffnung/Schließung.
Es sind die Vorgaben zur digitalen Kontaktnachverfolgung zu beachten.
Die Bereichsleitungen installieren und aktivieren gemeinsam mit den Raumverantwortlichen für die PC Pools Remote Verbindungen wo es machbar und sinnvoll ist, um den Studierenden Zugang zu (Spezial-)Software von Extern zu ermöglichen.

j. Bibliothek

Die Hochschulbibliothek ist für den Ort-Vor-Betrieb geschlossen. Die digitalen Hochschulbibliotheksangebote können weiter genutzt werden.  Medien können vorbestellt und zu eingeschränkten Öffnungszeiten abgeholt werden. Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf der Homepage der Bibliothek.

Die Hochschulbibliothek kann bei einer stabilen Inzidenz unter 50 unter Beachtung des Hygienekonzepts der Bibliothek genutzt werden.

k. Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren

Berufungs- und Stellenbesetzungsverfahren sind sofern möglich zu verschieben oder digital durchzuführen. Als digitale Plattform ist zwingend BBB zu nutzen. Der Ablauf der Verfahren ist vorab mit dem Dezernat Personal abzustimmen. Eine Einbeziehung der Hochschulöffentlichkeit kann nur digital erfolgen.

l. Dienstreisen

Dienstreisen sollen grundsätzlich nicht durchgeführt werden, wenn keine besonderen dienstlichen Gründe vorliegen. Die Entscheidung über Inlandsdienstreisen ist auf die Fachvorgesetzten übertragen. Insbesondere soll die Dringlichkeit der Reise abgewogen werden und die Nachverfolgbarkeit, wie von der Sächsischen Corona-Schutzverordnung vorgeschrieben, abgestimmt und sichergestellt werden. Die Anordnungsbefugten stellen sicher, dass keine Dienstreisen in Risikogebiete beantragt werden.

m. Veranstaltungen mit Externen

Langfristige Planungen zu Veranstaltungen mit Externen können angestellt werden, sind jedoch derzeit aufgrund der Unvorhersehbarkeit der Entwicklung der Pandemiesituation nicht genehmigungsfähig. Auch eine spätere Genehmigung wird stets unter dem Vorbehalt der – auch sehr kurzfristigen – Absage auf Grund neuer Allgemeinverfügungen des Freistaates oder des Bundes bzw. der regionalen Entwicklung von Hotspots in Leipzig oder den Herkunftsorten von Veranstaltungsteilnehmern bis zur Überwindung der Pandemie stehen müssen.

n. Hochschulsport

Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 kann in Innensportanlagen kontaktfreier- und Kontaktsport mit bis zu 30 Personen mit tagesaktuellem Test und digitaler Kontakterfassung durchgeführt werden. Auch die Trainerinnen und Trainer haben einen tagesaktuellen Test nachzuweisen.

Ausführliche Informationen hierzu finden sich im Hygienekonzept des Hochschulsportzentrums.

Webpräsenz des Hochschulsportzentrums