Aktuelles aus den Fakultäten und Bereichen

RSS-Feed der HTWK Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzigde-DENews der HTWK LeipzigTue, 18 Jun 2024 11:42:49 +0200Tue, 18 Jun 2024 11:42:49 +0200TYPO3 EXT:newsnews-7017Tue, 18 Jun 2024 10:30:35 +0200BetonkanuTeam besteht erneut im europäischen Wettbewerbhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/7017Der Aal schlängelte sich gekonnt durchs Brandenburger Wasser: 4. Platz für BetonkanuTeam der HTWK Leipzig bei 19. Betonkanu-Regatta 2024 Trotz durchwachsenen Wetters versammelten sich über 1.000 Studierende mit ihren Kanus am 14. und 15. Juni 2024 in Brandenburg an der Havel. Mit dabei waren, neben den Teilnehmenden der deutschen Hochschulen, auch Teams aus Österreich, Ungarn, den Niederlanden, Polen, der Schweiz und der Türkei.

Die Betonkanus mussten gemäß Ausschreibung aus bewehrtem Beton, Feinbeton bzw. Zementmörtel hergestellt werden und durften eine Länge von sechs Metern und eine Breite von einem Meter nicht überschreiten.
Preise wurden vergeben in den Kategorien Konstruktion, Nachhaltigkeit, Gestaltung, Sportliche Wettkämpfe und Social-Media-Präsenz.

Das BetonkanuTeam der HTWK Leipzig unter sportlicher Leitung von Willi Neuhaus war in diesem Jahr nur mit einem Kanu, dem schnörkellosen und dennoch eleganten „Aal“ am Start.
Die Kanubesatzung, Josef Sahlbach und Hannes Harm, hatten lediglich drei Wochen Zeit, sich auf den Wettkampf vorzubereiten: „Mit dieser kurzen Vorbereitungszeit können wir über unsere Platzierung mehr als zufrieden sein“, so Neuhaus.

Am Ende des Tages reichte es in diesem Jahr für einen bemerkenswerten Platz 4 im europäischen Starterfeld der Kategorie "Sportlicher Wettkampf der Herren", nur ganz knapp hinter der University of Enschede aus den Niederlanden. „Wir haben nun zwei Jahre Zeit, die Boote weiterzuentwickeln und weitere Studierende für eine Mitarbeit im BetonkanuTeam zu begeistern. Ich würde mir wünschen, dass wir 2026 wieder auf dem Treppchen stehen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, der das Team fachlich betreut.

An der Regattastrecke am Beetzsee siegten in diesem Jahr die TH Augsburg bei den Herren, die Bauhaus-Universität Weimar bei den Damen und die Krakow University of Technology im Mixed Wettbewerb.

Hintergrund

Das BetonkanuTeam HTWK Leipzig besteht hauptsächlich aus Studierenden des Bauingenieurwesens und hat sich zum Ziel gesetzt, technisch anspruchsvolle Kanus aus Textilbeton zu konstruieren. Seit der Gründung vor neun Jahren haben die Teammitglieder 14 Kanus gebaut und sich damit eine Spitzenposition im Betonkanu-Rennsport erfahren.
Nach der Regatta ist vor der Regatta. Wer sich also nicht scheut, anzupacken und zu organisieren, kann sich gern unter betonkanu (at) htwk-leipzig.de melden.
Denn wer kann schon von sich behaupten ein Boot selbst gebaut zu haben?

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news-7012Fri, 14 Jun 2024 13:52:04 +0200Zwei Nachwuchswissenschaftlerinnen der HTWK Leipzig ausgezeichnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/7012Bei der NWK24 in Mittweida erreichten Stefanie Penzel den 1. Platz für das beste Poster und Ulrike Käppeler den 3. Platz für die beste PräsentationAm 13. und 14. Juni 2024 trafen sich in Mittweida zahlreiche junge Forschende an der Hochschule Mittweida bei der 24. Nachwuchswissenschaftler:innenkonferenz (NWK24). Die an der HTWK Leipzig promovierenden Ingenieurinnen Ulrike Käppeler und Stefanie Penzel konnten Preise mit nach Hause bringen: Stefanie Penzel belegte den 1. Platz in der Kategorie Best Poster und Ulrike Käppeler den 3. Platz in der Kategorie beste Präsentation.

Im Jahr 2024 war die HTWK Leipzig neben Stefanie Penzel und Ulrike Käppeler auch mit Dimitrij Seibert und Bela Truschenski vertreten.

Treffpunkt der jungen Wissenschaft

Die Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz findet seit dem Jahr 2000 jährlich an wechselnden Hochschulen statt. Junge Forschende, vor allem aus den neuen Bundesländern, präsentieren dort ihre Forschungsergebnisse in Vorträgen und Postern einem breiten Publikum.

HTWK-Beteiligungen an der Nachwuchswissenschaftler:innenkonferenz 2024:

Titel

Autor / Autorin

Organisation / Einrichtung

Akzeptiert als

Einfluss Von Natürlicher Witterung Und Wasser Auf Das Degradationsverhalten Von im FDM-Verfahren Gedruckten Faser(un)verstärkten PET Und ABS

Seibert, Dimitrij

 

HTWK Leipzig

 

Poster

Footprint of the Golden Algae: An Approach for the Detection of harmful Algae using Spectroscopic Methods

Penzel, Stefanie

 

HTWK Leipzig

 

Poster

Comparison Of Different Markers For The Precise Positioning Of Two Images Of Fibrous Samples For Use In The Analysis Of The Embossing Process

Käppeler, Ulrike

 

HTWK Leipzig

 

Vortrag

Leistungselektronischer Konzeptvergleich für modulare bidirektionale Hochleistungsladesäulen im Megawatt-Bereich

 

Truschenski, Bela

 

HTWK Leipzig, FTZ

Vortrag

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news-7011Fri, 14 Jun 2024 11:47:49 +0200Sächsischer Digitalpreis: Forschungsprojekt SARDINE ausgezeichnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/7011Uni Leipzig und HTWK Leipzig verknüpfen Geo- und Sensordaten sowie Textdokumente – Grundlage für Nachnutzung von BraunkohleflächenDie Projektpartner erreichten für ihre Entwicklung den 3. Platz des Sächsischen Digitalpreises 2024 in der Kategorie „Gesellschaft“. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) verlieh den Preis am 10. Juni 2024 beim sechsten »forum sachsen digital« in Löbau, überreicht von Digitalminister Martin Dulig.

Im Fokus standen in diesem Jahr digitale Lösungen im Bereich „Rohstoffe und Energie“. Mit dem Sächsischen Digitalpreis würdigt das SMWA sächsische Akteure und Innovationen im Bereich Digitalisierung. Eine vom SMWA berufene Jury aus Expertinnen und Experten, unter ihnen der HTWK-Professor Dr. Thomas Riechert, hat aus den eingegangenen Bewerbungen die Nominierten in den Kategorien „Gesellschaft“, „Wirtschaft“ und „Open Source“ ausgewählt. Vom 15. April 2024 bis zum 30. April 2024 stimmte dann das Publikum in einem Online-Voting über die Favoriten ab. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten in der jeweiligen Kategorie ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro (1. Platz), 15.000 Euro (2. Platz) und 10.000 Euro (3. Platz).

Die Plattform SARDINE

SARDINE steht für Smart Regional Development Infrastructure und ist ein Geoinformationssystem, welches neben Geodaten auch Sensordaten und Textdokumente wie Rechtsverordnungen verknüpft, und so beispielsweise eine wichtige Grundlage für der Nachnutzung von Braunkohleflächen schafft.

Die Geoinformationssystem-Plattform entwickelten die Universität Leipzig (Projektleiterin), die HTWK Leipzig und das Institut für Angewandte Informatik Leipzig (InfAI) gemeinsam. Der Freistaat Sachsen förderte das zweijährige Forschungsprojekt ab 2020 mit 1,5 Millionen Euro. Aufgabe der HTWK Leipzig war unter der Leitung von Prof. Dr. Mario Hlawitschka eine nahtlose Integration der verfügbaren 3D-Daten, insbesondere der verfügbaren LIDAR-Scans der betroffenen Tagebaugebiete, in die Gesamtsoftware.

Die SARDINE-Plattform zeigt nun Landschaften im 3D-Modell verknüpft mit georeferenzierten Dokumenten und Texten wie Rechtsvorschriften. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bereiteten die Daten automatisiert auf, sodass Objekte erkannt und klassifiziert sowie Veränderungen festgestellt und protokolliert werden. Damit erlaubt die Plattform in einem System eine bessere Evaluierung von Möglichkeiten der Nachnutzung.

Video zum Forschungsprojekt auf YouTube

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news-7006Thu, 13 Jun 2024 14:23:40 +0200GOLDBECK Nordost GmbH fördert Austausch zwischen Studierenden und Unternehmenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/7006Praxisnahe Einblicke – das Deutschlandstipendium macht’s möglichDas Deutschlandstipendium bietet neben der finanziellen Förderung die Möglichkeit des fachlichen Austauschs und Netzwerkens zwischen Förderern und Geförderten. Die GOLDBECK Nordost GmbH hat genau das Ende April mit Leben erfüllt: Stipendiatin Thi Linh Chi Nguyen (Bauingenieurwesen) und Stipendiat Louis Fräntzki (Architektur) wurden am Leipziger Standort von Kerstin Iser, Julia Eulenberger, Wiebke Lindemann und Julien Frenzel von Goldbeck empfangen. Nach dem "Du" für alle, erfuhren die Teilnehmenden mit Fragen wie "Was kochst Du gerade gern?" oder „Welchen Architekturstil hätte dein Traumhaus?“ mehr voneinander.

Nach der Präsentation von Goldbeck als Unternehmen, seiner Geschichte, dem aktuellen Portfolio und den Lösungsansätzen für die gesellschaftlichen (Bau-)Herausforderungen wurde die Praxis auf der hauseigenen Baustelle greifbar: Dort konnten die Studierenden in einer Führung ihr Wissen zu flexibel einsetzbaren Raummodulen mit vielfältigen Ausstattungsmerkmalen erweitern.

Seit 10 Jahren mit der HTWK Leipzig verbunden

Im Nachgespräch äußerte Linh: „Ich bin von der Größe des Unternehmens überrascht und fand es dennoch sehr persönlich und nahbar“. Louis Fräntzki ergänzte: „Die sehr interessante Führung hat gut verbildlicht, was das Unternehmen alles im Portfolio hat.“
Kerstin Iser lädt herzlich zum weiteren Austausch ein: „Bei uns stehen die Türen für die Stipendiatinnen und Stipendiaten offen. Wir brennen alle so sehr für unsere Themen, dass wir gern Wege suchen, bei praktischen Fragen im Studium einen passenden Partner im Haus und damit Antworten zu finden.

Für Goldbeck ist das Wichtigste im Stipendienprogramm miteinander in Kontakt zu stehen und sich auszutauschen.“ Die Goldbeck Nordost GmbH fördert seit zehn Jahren das Deutschlandstipendium an der HTWK Leipzig und ist derzeit mit drei Stipendien Premiumförderer. (Zum Termin vor Ort war der dritte Stipendiat Moritz Bühl (Maschinenbau) gerade im Auslandspraktikum.)

Alle Impressionen der Exkursion

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HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-7005Thu, 13 Jun 2024 12:47:24 +0200Vom Megalodon an die HTWK Leipzig: Drei Fragen an Prof. Ronny Maik Lederhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/7005Der Direktor des Leipziger Naturkundemuseum ist neuer Honorarprofessor an der HTWK LeipzigWas genau machen Sie in Ihrem Lehr- und Forschungs-Gebiet bzw. was haben Sie vor?

RML: Studiert habe ich Biologie, Geologie und Paläontologie in Halle/S. und Leipzig, promoviert habe ich als Paläobiologe bzw. Paläoichthyologe (fossile Fische) mit einem Thema über rezente und fossile Haie, Titel der Arbeit: „Morphometrische Analyse der Kieferbezahnung fossiler wie rezenter carcharhinider Selachier“. Die Forschungen im Rahmen meiner Doktorarbeit führten mich 2008 für mehrere Monate unter anderem ans weltgrößte Naturkundemuseum, das Smithsonian National Museum of Natural History nach Washington DC und ans Florida Museum of Natural History, University of Florida. Nach langjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit als Paläobiologe, parallel an der Geologisch-Paläontologischen Sammlung der Universität Leipzig und dem Museum der Westlausitz, verschlug es mich 2014 als PostDoc zurück ans Florida Museum of Natural History, an welchem ich für knapp drei Jahre am US-weiten Projekt iDigBio mitverantwortlich war für die Digitalisierung vieler Hundertmillionen Datensätze der Sammlungsbestände an US Museen, Instituten und Universitäten und auch meine eigene Forschung zu fossilen Haien (u.a. Megalodon) erfolgreich weiterführen konnte. Im Dezember 2016 kam ich dann zurück nach Leipzig als frisch berufener Direktor des Naturkundemuseums Leipzig, mit dem Auftrag ein neues, modernes und wegweisendes Naturkundemuseum für Leipzig zu schaffen, inklusive Personalplanung, Sammlungsumstrukturierung u.v.m.
Das ist die Vorgeschichte, die eigentlich ableitende Antwort: Meine langjährigen Erfahrungen als Direktor des NKM Leipzig, die Arbeit in den verschiedensten Bereichen naturwissenschaftlicher Sammlungen national wie international und die damit direkt verknüpfte wissenschaftliche Forschung fließen nun auch als Lehrinhalt in die Ausbildung der Museologie an der HTWK. Grundlegende Prinzipien der naturwissenschaftlichen Sammlung und deren Dokumentation werden vermittelt – Nomenklatur, Systematik, Taxonomie, Digitalisierungsstandards u.v.m. Daher auch der Titel der Professur: Dokumentation in naturwissenschaftlichen Sammlungen. Es geht darum, ein Verständnis zu schaffen, wie Naturwissenschaftler in entsprechenden Sammlungen arbeiten und welche Besonderheiten und Herausforderungen dementsprechend auf die Museologinnen und Museologen an Naturkundemuseen zukommen.

Was begeistert Sie daran?

Schon als Kind wollte ich immer Naturforscher werden, die Dinge ergründen die unsere Welt zusammenhalten und zu dem machen was wir jeden Tag um uns vorfinden. Besonders das Leben in seiner mannigfaltigen Form und die Funktionsweise unseres Planeten faszinieren mich. Wie kam es dazu, welche Gesetze stehen dahinter, wie wird es sich weiterentwickeln?

Die HTWK Leipzig ist für mich …

… eine der bedeutendsten Technischen Hochschulen Deutschlands mit internationaler Reputation und fast 40 Jahre nachdem die berühmte Ilse Jahn als Professorin naturwissenschaftliche Inhalte in der Museologie vermittelte, endlich auch wieder eine Lehrstätte mit Professur ebensolcher Themen. Ein wichtiger Beitrag nicht nur für die breit angelegte Lehre in der Museologie, sondern auch für den Natur- und Umweltschutz.

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news-7003Wed, 12 Jun 2024 13:24:15 +0200Dr. Ronny Maik Leder neuer Honorarprofessor an der HTWK Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/7003Studiengang Museologie wird um das Thema Naturalia bereichertAb dem Sommersemester 2025 wird Prof. Dr. Ronny Maik Leder, Direktor des Naturkundemuseums Leipzig, neben seiner Tätigkeit am Naturkundemuseum Leipzig am Studiengang für Museologie der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig lehren. Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Lehre und seiner Tätigkeit, unter anderem an der Universität Leipzig und der University of Florida bzw. dem Florida Museum of Natural History, bringt er wertvolle Expertise in diese neue Rolle ein.
Die Urkunde überreichten Prof. Dr. rer. pol. Mark Mietzner, Rektor und Prof. Dr. Ing. Uwe Kulisch, Dekan der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig. Die Ernennung stärkt zugleich die Verbindungen zwischen wissenschaftlicher Lehre und praktischer Museumsarbeit in Leipzig.

Studium für den Einsatz in Naturkundemuseen

Zur feierlichen Auftaktvorlesung, die im Beisein des Rektors, des Dekanats, vor dem Kollegium und Studierenden stattfand, hielt Dr. Ronny Maik Leder einen Vortrag zur Widmung seiner Honorarporfessur: Dokumentation in naturwissenschaftlichen Sammlungen. Lange Zeit waren Naturalia im Programm des Studiengangs unterrepräsentiert. Naturkundliche Sammlungen haben eine besondere gesellschaftliche Bedeutung im Kampf für Artenschutz und Biodiversität. Zukünftig können sich die Studierenden wieder auf die Arbeit in Naturkundemuseen spezialisieren.

Für das derzeit neu entstehende Naturkundemuseum Leipzig bedeutet die Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig einen großen Gewinn. „Die Synergieeffekte, die durch diese Kooperation entstehen, werden sowohl das Naturkundemuseum als auch die Hochschule bereichern und neue Impulse für die museale und wissenschaftliche Arbeit in Leipzig setzen“, betont Prof. Dr. Ronny Maik Leder.

Das Naturkundemuseum Leipzig kooperiert bereits seit vielen Jahren mit der HTWK Leipzig. Unter anderem war es im Sommersemester 2022 an der Ringvorlesung im Studium Generale zum Thema "Building Realities" beteiligt.

(Quelle:Stadt Leipzig, Naturkundemuseum Leipzig mit freundlicher Genehmigung)

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news-6999Tue, 11 Jun 2024 10:47:21 +0200Forschungsstark: HTWK Leipzig erhielt 20,21 Mio. Euro Drittmittelhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6999HTWK Leipzig konnte zusätzliche Mittel für Forschung, Transfer und Lehre im Jahr 2023 auf hohem Niveau verstetigenDie Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) warb im Jahr 2023 insgesamt 20,21 Millionen Euro Drittmittel ein. Diese Mittel warb die Hochschule zusätzlich zu ihrem regulären Haushalt von Bund, Land, Europäischer Union und der Wirtschaft ein und profiliert sich damit weiter als eine der forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Zu den Drittmitteln gehören 4,27 Millionen Euro des Forschungs- und Transferzentrums Leipzig e.V. (FTZ) der Hochschule, das als Bindeglied zur regionalen Wirtschaft dient, sowie 2,72 Millionen Euro Stiftungsgelder der Deutschen Telekom AG für die Fakultät Digitale Transformation.

Insgesamt beschäftigt die Hochschule 311 Mitarbeitende aus Dritt- und Sondermitteln und 52 Mitarbeitende aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre, die sich in zahlreichen Forschungsvorhaben sowie in Projekten in Studium, Lehre und Administration einbringen.

Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6,4 Prozent pro Jahr über die letzten vier Jahre haben wir nun das zweite Jahr in Folge über 20 Millionen Euro Drittmittel eingeworben und unser hohes Niveau erfolgreich gefestigt. Insbesondere der kontinuierliche jährliche Anstieg der Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft um 14 Prozent seit 2019 und das erstmalige Überschreiten der 10-Millionen-Euro-Marke bei den Bundesmitteln sind beeindruckende Erfolge für eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Diese Errungenschaften sind ein Beweis für die außergewöhnliche Arbeit und das Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Mitarbeitenden in der Verwaltung. Sie bestätigen, dass die HTWK Leipzig weiterhin ihre führende Rolle in Forschung und Innovation in Sachsen halten kann. Diese Erfolge zeigen zudem, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung der HTWK Leipzig und der kontinuierlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen und Unterstützungsstrukturen seit 2019 die Weichen für die Weiterentwicklung der Hochschule richtig gestellt haben.“

Drittmittelprojekte in der Forschung

Der größte Anteil der Drittmittel fließt in anwendungsnahe Forschungsprojekte. So fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz beispielsweise das Projekt „Burn4H2“, bei dem Energietechnik-Experten der HTWK Leipzig in Zusammenarbeit mit Siemens Energy und den Leipziger Stadtwerken den Betrieb von Wasserstoffturbinen im Energiesystemverbund untersuchen. Im Projekt „KulTRes“, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, analysiert ein interdisziplinäres Team den Strukturwandel im ländlichen Raum. Es erforscht den Einfluss kultureller Angebote auf regionale Transformationsprozesse im Zusammenhang mit Themen wie einer Zuwanderung und der Digitalisierung. Bei dem vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr geförderten Projekt „RoadIT1.0“ wiederum entwickeln Bau- und Elektroingenieure gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft ein Messsystem, das die Beanspruchung einer Straße mithilfe von Sensoren und künstlicher Intelligenz erkennt. Damit können die Lebensdauer des Straßennetzes lokal prognostiziert, die Straßeninfrastruktur gezielt saniert und somit die Nutzungsdauer der Straße insgesamt nachhaltig verlängert werden.

Drittmittelprojekte in der Lehre

Auch im Bereich Bildung konnte die HTWK Leipzig mehrere Projekte initiieren und umsetzen: So stellte die Hochschule beispielsweise den Verbundantrag des Europäischen Sozialfonds „Studienerfolg@SächsHAW“. Inhalt des Projekts sind die Schaffung von Maker Labs, ein Mentoring-Programm und Empowerment-Veranstaltungen für studieninteressierte junge Frauen, insbesondere in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Ziel ist es, geschlechterspezifische Bedürfnisse aufzugreifen und mehr Frauen für das männerdominierte Feld der MINT-Berufe zu gewinnen und so dem Fachkräftemangel in diesem Bereich zu begegnen. 

Ende vergangenen Jahres ging das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Arbeitsagentur und dem Land Sachsen geförderte Programm „Quickstart Sachsen+“ zu Ende. Es hatte zum Ziel, dem Thema Studienzweifel und Studienabbruch an Sachsens Hochschulen Aufmerksamkeit zu schenken. An der HTWK Leipzig sind dabei eine Vielzahl an Arbeitshilfen und Informationsmaterialien für beratende Stellen entstanden, Unternehmen wurden über die Möglichkeiten informiert und für die Zielgruppe derer aufgeschlossen, die ihr Studium abgebrochen haben. Gleichzeitig entstand ein Beratungsangebot für Studierende. Ein neues Netzwerk soll Bildungsketten innerhalb Sachsens schließen, Möglichkeiten für ein Zweitstudium aufzeigen, die Akzeptanz des Studienabbruchs als Lebensentscheidung fördern und Anschlussperspektiven aus der akademischen Bildung in die berufliche Qualifizierung aufzeigen und damit die Fachkräftegewinnung fördern.

Hintergrund

Insgesamt verfügte die HTWK Leipzig im Jahr 2023 über ein Finanzvolumen in Höhe von 59,73 Mio. Euro. Davon erhielt sie 39,52 Mio. Euro Haushaltsmittel vom Freistaat Sachsen. Die zusätzlichen 20,21 Mio. Euro Drittmittel setzen sich wie folgt zusammen: Insgesamt erhielt die HTWK Leipzig im Jahr 2023 rund 53 Prozent (10,7 Mio. Euro) der Drittmittel vom Bund. Rund 25,4 Prozent (5,1 Mio. Euro) stammen von regionalen und überregionalen Unternehmen, rund 7,4 Prozent (1,5 Mio. Euro) aus Förderprogrammen der Europäischen Union und rund 5,9 Prozent (1,2 Mio. Euro) vom Freistaat Sachsen. Hinzu kommen 8,3 Prozent (1,7 Mio. Euro) unter anderem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und von sonstigen öffentlichen und nichtöffentlichen Drittmittel-Gebern.

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news-6997Mon, 10 Jun 2024 14:48:00 +0200Infoveranstaltung zur 24. HTWK-Radtour nach Wrocław/Breslau https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6997Termin: 25. Juni 2024, 19 Uhr im Li318Die 24. HTWK-Radtour führt uns dieses Jahr von Leipzig in die polnische Stadt Wrocław/Breslau. Eingeladen teilzunehmen sind Studierende, Alumni, Mitarbeitende sowie Freundinnen und Freunde der HTWK Leipzig. 

Es ist eine einzigartige Gelegenheit, wunderschöne Landschaften zu entdecken, sich sportlich zu betätigen und neue Menschen kennenzulernen.

Dieses Jahr findet die Tour zwischen dem 10. und 18. August statt. Dabei bereisen wir eine wunderschöne Route vorbei an Dresden, Görlitz und Swidnicy/Schweidnitz nach Wrocław/Breslau. Wir freuen uns sehr auf die Friedenskirche in Swidnicy/Schweidnitz, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auf unserer Route wird das Elbtal bei Dresden und die barocke Altstadt ein Highlight für uns.

Die HTWK-Radtour ist nicht nur eine gesunde Art zu reisen, sondern auch eine umweltfreundliche. Durch den Gebrauch von Muskelkraft statt motorisierter Fortbewegung schonen wir die Umwelt und erleben unsere Umgebung viel direkter – sei es bei einer Verschnaufpause auf einer Lichtung oder mit einem spontanen Bad im kleinen Fluss neben der Strecke. 

Die tägliche Distanz von rund 60 km ist mit Fahrrädern aller Art und Bauweise gut zu bewältigen. Ein Begleitfahrzeug wird Zelte und andere Campingausrüstung transportieren, sodass die Teilnehmenden leicht reisen und sich auf das Erlebnis konzentrieren können. Die Routen und Zeltplätze wurden im Voraus geplant, um für alle ein reibungsloses und angenehmes Erlebnis zu gewährleisten.

Info-Veranstaltung und Info-Links

Verpassen Sie also nicht die Gelegenheit, die Schönheit Europas auf zwei Rädern zu erleben! Weitere Informationen zur HTWK-Radtour erhalten Sie

Eine Link-Übersicht zur HTWK-Radtour finden Sie unter

Autor

Falk Mikulla 
Student Medientechnik (B. Eng.)
Fakultät Informatik und Medien

Kontakt

Für Rückfragen stehen wir unter der Mailadresse hochschul.radtour (at) htwk-leipzig.de zur Verfügung.

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FW_Aktuelles-News-externFW > FakultaetFW_STUDIUMFW_ALUMNIHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
news-6994Mon, 10 Jun 2024 10:30:00 +0200Selbstlernangebote zur Prüfungsvorbereitunghttps://www.htwk-leipzig.de/leben/fremdsprachen/zusatzangebote/selbstlernangebotGut vorbereitet in die Klausur gehenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > leben > FremdsprachenHTWK > Studierennews-6977Mon, 10 Jun 2024 10:29:00 +0200Frisch gedruckt: Die neue "Einblicke" ist dahttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6977Das Forschungsmagazin unserer Hochschule liegt ab sofort in den HTWK-Auslagen oder in Ihrem BriefkastenDas Forschungsmagazin 2024 erläutert allgemeinverständlich und bildstark, an welchen Forschungsprojekten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler derzeit arbeiten.

In dieser Ausgabe richten wir den Fokus auf den Strukturwandel. Denn die Welt, unser Land und unsere Region durchleben seit Jahren Wandlungsprozesse auf mehreren Ebenen – beeinflusst vom Klimawandel, dem demografischen Wandel oder vom Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HTWK Leipzig begegnen den daraus resultierenden Herausforderungen mit Lösungsvorschlägen und schaffen mit ihren Forschungen Möglichkeiten für neue Wege, Technologien, Methoden und Visionen.

Lesen Sie beispielsweise, wie die HTWK Leipzig den Mittelstand bei der digitalen und nachhaltigen Transformation stärkt, wie die Geotechnik Kippenböden in stillgelegten Braunkohleabbaugebieten fest und sicher für Neues macht, wie im Norden Leipzigs ein Reallabor der Netztechnologie 5G entsteht und wie AAL-Technologien ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter ermöglichen können.

Neben der Forschungsstatistik 2023 finden Sie wie immer auch die Gewinnerbilder des Fotowettbewerbs Forschungsperspektiven sowie viele weitere spannende Einblicke in unsere vielfältigen Forschungsthemen.

Viel Lesevergnügen wünscht Ihnen die Einblicke-Redaktion des Referats Forschung!

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news-6990Fri, 07 Jun 2024 14:36:51 +0200Smarter Strom und grüne Gasehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6990HTWK Leipzig bei Fachtagung „Energie Umwelt Zukunft“ von MITGAS und EnviaM – Prof. Huhn und Prof. Derbel vorab im Interview (Anmeldung bis 11.6.24)Trends der Energiebranche stehen am 18. Juni 2024 im Mittelpunkt der 24. Fachtagung „Energie Umwelt Zukunft“ im Congress Center Leipzig. Die Hochschule für Wirtschaft, Technik und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) trägt mit Vorträgen rund um Gas und Strom zur Tagung bei. Für Studierende ist der Eintritt bei Anmeldung kostenfrei.

Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn und Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, beides Professoren der Hochschule, leiten die Fachforen zu den Themen Gas und Strom. Prof. Derbel ist zudem als Prorektor Forschung Mitglied des Rektorats der HTWK Leipzig. Diskutiert wird über aktuelle Möglichkeiten und Herausforderungen von Energiewirtschaft und Energiepolitik.

Die Veranstaltung eröffnet enviaM-Vorstand Patrick Kather. Im Eröffnungsforum am Vormittag wird über Themen wie „Die Zukunft ist elektrisch – Die Wärmepumpe auf dem Weg zur Standardheizung“ (Dr. Martin Sabel, Bundesvorstand für Wärmepumpen) oder die „Energiezukunft im Netz“ (Dirk Sattur, Geschäftsführer MITNETZ GAS/STROM).

Im Mittelpunkt der Tagung stehen Fachforen zu Strom und Gas. Prorektor Derbel wird im Fachforum Strom über die Smartifizierung des Stromnetzes, technologisches Potenzial von Solarmodulen sowie Wärmepumpen und Hybriden in Bestandsgebäuden referieren. Ebenso werden die Ladeinfrastruktur und die sichere Funkvernetzung von Sensoren der kritischen Infrastruktur Thema sein. Prof. Robert Huhn referiert im Fachforum Gas über Wasserstoff und grüne Gase. 

Interview

Vorab hatten Studierende der HTWK Leipzig Gelegenheit, die Energieexperten zu interviewen:

Was dürfen wir von der 24. Fachtagung Energie Umwelt Zukunft erwarten?

Es erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm mit Fachvorträgen zur aktuellen und zukünftigen Gas- und Elektrizitätsversorgung sowie spannenden Diskussionen mit allen, die referieren, und Gästen. Zudem bieten die Ausstellungen Kontaktmöglichkeiten zu Firmen und Verbänden im Energiesektor.

Wo liegen Ihre Forschungsschwerpunkte in diesen Bereichen? Welche Rolle spielt hierbei die HTWK?

Prof. Huhn: Mein Fachbereich umfasst Gas- und Wärmeversorgung, die eng miteinander verknüpft sind. Mit meinen Mitarbeitenden forsche ich zur Umstellung der Erdgasinfrastruktur auf 100 Prozent Wasserstoff sowie an der Nutzung und Speicherung von Abwärme, z.B. aus Elektrolyseuren, in kommunalen Wärmenetzen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die ganzheitliche ökologische Bewertung.

Prof. Derbel: Ich habe die Professur für Smart Diagnostik und Online Monitoring inne. Mit meinem Team forsche ich zu verteilten Mess- und Sensorsystemen, speziell zu Monitoring und Diagnostik elektrischer Anlagen und Betriebsmittel. Energieeffiziente, drahtlose Sensornetzwerke und Signalverarbeitungsmethoden in Embedded Systems mit begrenzten Ressourcen spielen dabei eine große Rolle.

Mit der zunehmenden Technologisierung ergibt sich ein immer höherer Bedarf an Energie. Wie stellen wir diesen Bedarf – im Idealfall nachhaltig – sicher? Was muss sich in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieverbrauch ändern?

Wir sollten zunächst Energie sparen, wo es möglich ist. Die Nutzung heimischer erneuerbarer Ressourcen, insbesondere lokaler Potenziale, sollte im Vordergrund stehen. Auf längere Sicht werden wir jedoch Energieimporte benötigen. Diversifizierung und Technologieoffenheit sind dabei wichtig. Ganzheitliche Bewertungen der Wertschöpfungsketten der Energieversorgung, sogenannte Life Cycle Assessments, können nachhaltige Entscheidungen unterstützen. Energieverbrauchsoptimierung und intelligente Netzsteuerung sind besonders im Hinblick auf erneuerbare Energiequellen zwingend notwendig.

Welche großen Änderungen und Entwicklungen finden in den Bereichen der Energieversorgung Gas und Strom statt?

Wir transformieren von fossilem Erdgas zu grünen Gasen wie Biogas, Biomethan und grünem Wasserstoff. Jetzt müssen wir die richtigen Entscheidungen treffen und die Weichen für die Zukunft stellen.

Die Energiewende erfordert vernetzte Energiesysteme mit Speichertechnologien und durchgängige Digitalisierung basierend auf geeigneten Informations- und Kommunikationstechnologien. So kann eine intelligente Netzsteuerung zur Optimierung des Energieflusses und Integration erneuerbarer Energien basierend auf Vorhersagen von Energiebedarf und -produktion realisiert werden.

Welche Änderungen ergeben sich für Verbrauchende in den kommenden Jahren?

Endverbraucher müssen sich auf geänderte regulatorische Vorgaben und vorübergehend steigende Energiekosten einstellen. Transparente Kommunikation der energie- und klimapolitischen Ziele und Rahmenbedingungen ist notwendig, um alle Akteure der Energiewende mitzunehmen.

Der Anteil der erneuerbaren Energien steigt in Deutschland. Vor welchen Herausforderungen stehen wir dennoch in Zukunft und was sind Lösungsmöglichkeiten?

Wir fokussieren oft nur den Stromsektor, aber 100 Prozent erneuerbarer Strom ist nicht die gesamte Energiewende. Auch die Energieträger in Verkehr, Industrie und Wärmeversorgung müssen defossilisiert werden. Technologieoffenheit, intelligente Vernetzung der Energiesektoren, geeignete Energiespeicher und ein besseres Bewusstsein für Energieeinsparung sind Lösungen. Reduzierte Bedarfsmengen müssen nicht substituiert werden.

Herzlichen Dank fürs Gespräch.

Organisatorisches

Neben der HTWK Leipzig sind MITGAS und MITNETZ GAS, enviaM und MITNETZ STROM, Bosch und Buderus Partner der Fachtagung. Sie richtet sich an Energieversorgungsunternehmen, Gewerbe und Industrie, Hochschulen und Studierende. Der Tagungsbeitrag beträgt 49 Euro. Für Studierende, Sponsoren und Partner ist der Eintritt frei.

Tagungsprogramm und Anmeldeformular gibt es unter www.energiefachtagung.com. Anmeldeschluss ist der 11. Juni 2024.

Autorinnen und Autoren: Leonard Christopher Stadler, Luisa Oppenhym, Elisabeth Bott, Niklas Röthig

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news-6982Fri, 07 Jun 2024 09:58:43 +0200Fachtagung Energie + Gebäudetechnik 2024 | Energiewende – wir sind dranhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6982Am 6. Juni fand die 12. Fachtagung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften statt

Seit vielen Jahren bietet die Fachtagung Energie + Gebäudetechnik Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen sowie Interessierten eine Plattform zum lösungsorientierten Austausch über energetische Themen, Markttrends und Projekte in der Energie- und Gebäudetechnik.

Am 06. Juni 2024 begrüßte Tagungsleiter Prof. Gero Guzek an der HTWK Leipzig gemeinsam mit dem Bürgermeister Heiko Rosenthal (Stadt Leipzig und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport) und Rektor Prof. Mark Mietzner (HTWK Leipzig) die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 12. Wissenschaftlichen Fachtagung Energie + Gebäudetechnik 2024. Das Datum könnte nicht besser passen. Denn seit nunmehr 75 Jahren wird an der Hochschule wissenschaftlicher Nachwuchs in der Energietechnik ausgebildet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarteten eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema Energiewende/GEG 2024 mit dem Staatssekretär Dr. Gerd Lippold, dem Rektor der HTWK Prof. Mark Mietzner und dem Präsidenten der IHK zu Leipzig Kristian Kirpal. Lösungsorientierte und spannende Vorträge in parallelen Fachsektionen, insbesondere zum Thema Digitalisierung in der Gebäudeenergietechnik, Zirkuläres und optimiertes Bauen, Kommunale Wärmeplanung/GEG 2024 sowie die Simulation vernetzter Energiesysteme, wurden geboten. Im Foyer bestand die Möglichkeit, sich über aktuelle Markttrends zu informieren.

Als einige wesentliche Botschaften können wir mitgeben:

  • Technologieoffenheit, zirkuläres Bauen und die Kreislaufwirtschaft sind unabdingbare Bestandteile zum Erreichen der Energiewende.
  • Die kommunale Wärmeplanung kommt vielerorts recht gut voran.
  • Die Sektorenkopplung bleibt bedeutend für die Zukunft.
  • Die Energiequellen Luft, Wasser, Solar und Erdwärme können zum festen Bestandteil zukünftiger Nahwärmelösungen werden.
  • Die Digitalisierung in der Gebäudeenergietechnik ist Effizienztreiber.
  • Simulationen vernetzter Energiesysteme werden immer wichtiger, um Bedarf und Dargebot von Energie abzugleichen.
  • Bürgerakzeptanz ist wichtig - Verbote eignen sich nicht, die Energiewende voran zu treiben.
  • Energie muss für jeden bezahlbar bleiben, die Politik möchte und muss geeignete Randbedingungen liefern.

„Die Fachtagung hat gezeigt, dass es sich gerade in Zeiten unter schwierigen Randbedingungen umso mehr lohnt, ergebnisoffen und lösungsorientiert energetische Fragestellungen gemeinsam zu diskutieren und zum Ergebnis zu führen. Wir als Hochschule sind hier mehr als Impulsgeber, wir bringen die freie Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen.“, betont Tagungsleiter Prof. Gero Guzek.

Impressionen der EGT 2024

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news-6978Wed, 05 Jun 2024 12:03:30 +0200HTWK-Student bei internationalem Wettbewerb erfolgreichhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6978Masterand der Druck-und Verpackungstechnik belegt zweiten Platz Im Finale des Sinapse Worldwide Productivity Contest hat Denis Kulagin, Student im Masterstudiengang Druck- und Verpackungstechnik, den zweiten Platz belegt.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Fachmesse für Printindustrie "Drupa" 2024 in Düsseldorf statt. Denis Kulagin hat sich in einem international ausgeschriebenen Wettbewerb gegen 64 Teilnehmer aus 21 Ländern durchgesetzt und erreichte eindrucksvoll das Finale. Die Aufgabe bestand darin, möglichst schnell Prozessaufgaben an einer virtuellen Druckmaschine zu lösen.

„Wir sehen dies als wirkliche Errungenschaft und Zeugnis dafür, dass die Ausbildung in Drucktechnik im Bachelorstudiengang Digitale Print-Technologien und Masterstudiengang Druck- und Verpackungstechnik auf Weltniveau mitspielt“, so Ingo Reinhold, Professor für Beschichtungsprozesse.

Studieninteressierte können sich noch bis zum 15. Juli für ein Studium an der HTWK Leipzig bewerben.

Weiterführende Links:

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news-6974Tue, 04 Jun 2024 10:08:21 +0200Neu zum Entleihen: Professionelle Sets für den Videodrehhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6974Kamera- und Tontechnik mit DauerlichtFür alle, die gern professionelle Videos drehen möchten – ob fürs Studium oder private Zwecke: Das Bibliotheksteam stellt ab sofort Video-, Ton- und Lichttechnik zum Entleihen bereit.

Nutzen Sie die Kamera mit 20-fachem Zoom und eingebautem LED-Licht, das sich durch Filter verändern lässt. Aufgezeichnet wird auf SD-Karten und auf dem Ausklappbildschirm haben Sie immer im Blick, was Sie gerade filmen.
Zum Ausleihpaket gehören neben der Kamera die entsprechenden Speicherkarten, passende Akkus, Netzkabel, Ladegerät, Stativ, Diffusionsfilter und Gegenlichtblende sowie eine geräumige Tasche.

Ergänzend dazu gibt es ein separat entleihbares Richtrohrmikrofon mit Windschutz, Tasche und Stativhalter.

Um auch bei schwierigen Lichtverhältnissen aktionsfähig zu sein, ist ein Dauerlicht hilfreich. Die Lampe mit Reflexschirm unterstützt vor allem Interviewaufnahmen oder Studiosituationen.

Eine Übersicht über die gesamte entleihbare Technik finden Sie → hier.

Im Bibliothekskatalog wird die Verfügbarkeit angezeigt; eine Buchung ist über den → Katalog oder ein → Formular auf der Website möglich.

 

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news-6784Mon, 03 Jun 2024 06:55:00 +0200Informationen zu studienbezogenen Auslandsaufenthaltenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6784Überblick über die Informationsangebote im Sommersemester 2024Im Sommersemester 2024 bieten wir Studierenden der HTWK Leipzig unterschiedliche Formate an, bei denen Sie sich zu Auslandsaufenthalten im Studium informieren können.

Info Sessions
Hier stellen wir Ihnen kurz und kompakt die Möglichkeiten für studienbezogene Auslandsaufenthalte vor und gehen speziell auf Ihre Fragen rund um die Vorbereitung, Bewerbung, Finanzierung usw. ein. Die Info Sessions finden jeweils von 13:00 - 14:00 Uhr online via Zoom statt, hier sind die Termine für das Sommersemester:

  • 8. April 2024 Fokus: Überblick zu Auslandsaufenthalten im Studium
  • 24. Juni 2024 Fokus: Bewerbung für ein Austauschstudium an einer Partnerhochschule
  • 5. August 2024 Fokus: Free Mover Aufenthalte außerhalb der Partnerschaften der HTWK Leipzig mit Asia Exchange
  • 23. September 2024 Fokus: Überblick zu Auslandsaufenthalten im Studium

Bitte melden Sie sich für die Termine per E-Mail an: outgoing (at) htwk-leipzig.de

 

Wege ins Ausland

Die Wege ins Ausland- Informationsveranstaltungen finden jeweils von 13:30 - 15:00 Uhr im Raum LI-110 in Präsenz statt. Eine Anmeldung dafür ist nicht erforderlich. Bei diesen Infoveranstaltungen erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten für Auslandsstudium, Auslandspraktikum und kürzere Auslandsaufenthalte während des Studiums. Themen sind u. a. Bewerbungsabläufe und Finanzierungsmöglichkeiten. Neben all den Informationen bleibt natürlich auch Zeit für Ihre Fragen. Hier sind die Termine für das Sommersemester:

  • 24. April 2024
  • 5. Juni 2024
  • 3. Juli 2024

 

International Day 2024 – Come in and GO OUT!

Am 22. Mai 2024 wird der diesjährige Informationstag zu Auslandsaufenthalten im Studium im Foyer des Nieper-Baus stattfinden. Beim International Day an der HTWK Leipzig erhalten Studierende einen Überblick zum Thema, viele Informationen und Antworten auf ihre Fragen. Weitere Informationen und das genaue Programm werden in Kürze hier veröffentlicht.

 

Website für Outgoing-Studierende
Auf unserer Website für Outgoings finden Sie einen kompakten Überblick zu den Möglichkeiten für studienbezogene Auslandsaufenthalte. Sie können hier selbstständig zum Auslandsstudium, Auslandspraktikum und beispielsweise Fördermöglichkeiten recherchieren.

 

Infoveranstaltungen für Gruppen, persönliche Beratung und Kontakt bei Rückfragen
Bei Interesse an speziellen Infoveranstaltungen an Ihrer Fakultät, in Ihrem Studienbereich oder in Ihrer Lerngruppe melden Sie sich gern zur Terminabstimmung bei Frau Törpel.

 

Bei Rückfragen und weiterem Beratungsbedarf erreichen Sie Frau Törpel per E-Mail an outgoing (at) htwk-leipzig.de, telefonisch (0341-3076 6244) oder in der Sprechzeit (dienstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr) im Dezernat Studienangelegenheiten, Gebäude Eichendorffstraße 2, Raum E2-115. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich.

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news-6968Thu, 30 May 2024 13:10:39 +0200Wie ein CD-Lesegerät der Forschung hilfthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6968Dissertationspreis 2023 der Stiftung HTWK verliehen: Dr. Raphael al Diban forschte zur Qualitätssicherung beim Betrieb von WerkzeugmaschinenObwohl es in seiner Promotion nicht um Musik oder Filme, sondern um Werkzeugmaschinen geht, verbindet beide etwas: Der Kopf eines optischen CD- bzw. DVD-Lesegerätes, der sogenannte „Pick-up“. „Für meine Forschung habe ich den Lesekopf umfunktioniert und in ein neues Verfahren integriert, mit dem Aussagen über Schwingungen getroffen werden können“, sagt Dr. Raphael al Diban. Dieses könnte eine kostengünstige Alternative zu bisherigen berührungslosen Messmethoden von Oberflächenschwingungen sein. Für diese fachliche Leistung im Rahmen der Promotion an der HTWK Leipzig und an der Technischen Universität Chemnitz ehrte ihn gestern, am 29. Mai 2024, die Stiftung HTWK mit dem Dissertationspreis 2023. Zugleich würdigte sie sein soziales Engagement als ehrenamtlicher Organist und Pianist in Kirchen und Gefängnissen.

Schwingungen erkennen

Schwingungen sind in seinem Anwendungsfall – also in Fertigungsprozessen – nicht erwünscht. Denn wenn Werkstücke hergestellt werden, beispielsweise durch das Drehen, Fräsen oder Schleifen, können mechanische Schwingungen in Form von Vibrationen Ungenauigkeiten hervorrufen, die zu Formabweichungen oder anderen Qualitätsmängeln führen. „Idealerweise werden diese bereits während des Bearbeitungsprozesses erkannt, so dass zeitnah Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können, und nicht erst nachträglich“, so der 33-Jährige.

Mit der Schwingungsdiagnose von Maschinen befasste sich al Diban, der an der HTWK Leipzig Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik studierte, im Forschungsprojekt „DiagnOptik“ genauer. Im Projekt sollte ein Verfahren entwickelt werden, das zur Schwingungsdiagnose von Werkzeugmaschinen eingesetzt werden kann, um Verschleißprozesse bereits während des laufendes Maschinenbetriebs beobachten und frühzeitig entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. „Im Projekt haben wir mit einem Gerät zur optischen Vibrationsmessung gearbeitet. Dieses war sehr teuer, weshalb ich mich gefragt habe, ob es günstige Alternativen gibt, die gegebenenfalls sogar an mehreren Punkten einer Maschine messen können“, so al Diban.

Die Idee

Im Projekt kam er schließlich mit seinen Betreuern, den HTWK-Professoren Christian Weickhardt und Mathias Rudolph, auf eine Idee: Preiswerte Leseköpfe von CD- bzw. DVD-Geräten als Schwingungssensoren zu nutzen. Denn: In den kleinen Geräten steckt bereits viel Technik. Diese lässt sich nicht nur dafür nutzen, mittels eines Laserstrahls Informationen von einem Tonträger zu erhalten und so Musik abzuspielen, sondern auch um berührungslos die Schwingungen einer Oberfläche zu detektieren. Für sein Verfahren passte er das gesamte System der Leseköpfe an die neuen Bedarfe an. Um die gewünschten Sensoreigenschaften zu realisieren, änderte er beispielsweise die Fokuslinsen und modifizierte die Leseköpfe zu kalibrierbaren Vibrationssensoren mit optimierter Handhabung. Im Verlauf seiner Entwicklungsarbeiten führte er zunächst Messungen an den Pick-ups und Simulationen durch und entwickelte schließlich einen Prototyp, den er an einer Drehmaschine auf seine Praxistauglichkeit testete.

Seine Arbeit zeigte eindrucksvoll, dass sich optische Leseköpfe zu kompakten und sensiblen Schwingungssensoren modifizieren lassen, mit denen berührungslos Aussagen zum Maschinenzustand getroffen und in Echtzeit Informationen über die Bearbeitungsqualität gewonnen werden können. „Für die Industrie, in der Digitalisierung und in der Automatisierung wird es zunehmend wichtiger, automatisiert Zustände diagnostizieren und Prozesse überwachen zu können“, so al Diban.

Seine Erkenntnisse schrieb er in seiner Promotion nieder. Diese trägt den Titel „Einsatz optischer Pick-up-Einheiten zum Condition Monitoring im Anwendungsfall eines Längsdrehprozesses“, die er an der HTWK Leipzig in Kooperation mit der Fakultät Maschinenbau an der TU Chemnitz einreichte. Im November 2022 erhielt er dafür die Doktorwürde und seine Arbeit das Prädikat „magna cum laude“ (sehr gut). Nun wurde al Diban für seine fachliche Leistung von der Stiftung HTWK mit dem Disserationspreis ausgezeichnet und zudem auch sein soziales Engagement gewürdigt.

Andere Väter zur Elternzeit während der Promotionszeit ermutigen

Neben Promotion und wissenschaftlicher Tätigkeit im Forschungsprojekt „DiagnOptik“ engagierte sich al Diban familiär und sozial: Während seiner Promotion wurde sein Sohn geboren. Da er bis dahin bereits zahlreiche Ergebnisse gesammelt hatte, nahm er sich ein Jahr Elternzeit und wollte die Ergebnisse parallel verschriftlichen. „Ich würde gerne auch andere Väter ermutigen, nicht nur zwei Monate Elternzeit zu nehmen, sondern länger. Es war zwar eine anstrengende Zeit, aber so eine tolle Erfahrung kommt nicht wieder und es stärkt die Beziehung zum Kind“, so al Diban.

Darüber hinaus war er sozial und kulturell tätig: Als ausgebildeter Organist gestaltete er Veranstaltungen der katholischen Studentengemeinde in Kirchen und Gefängnissen mit. Heute lebt der zweifache Familienvater in Kassel, arbeitet bei einer Solartechnologie-Firma als „Test Development Engineer“ und ist weiterhin musikalisch aktiv.

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news-6967Thu, 30 May 2024 11:32:38 +0200Hochschulversammlung 2024: Auszeichnungen verliehenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6967Leupold-Medaillen und Dissertationspreis vergebenAuf der Hochschulversammlung am 29. Mai 2024 wurden Sabine Giese, Prof. Dr.-Ing. Steffen Winkler und Prof. Klaus Heringmit der Jakob-Leupold-Medaille der HTWK Leipzigfür besondere Verdienste um die Hochschule  geehrt.
Außerdem wurde der Dissertationspreis an Dr. Raphael al Diban verliehen.

 

Sabine Giese – Engagement für Studierende

Sabine Giese (24, studierte seit WS 2017/18 Soziale Arbeit an der HTWK Leipzig) engagiertsich seit vielen Jahren in verschiedenen Gremien der akademischen Selbstverwaltung der HTWK Leipzig und landesweit für die Interessen der Studierenden. Sie war Sprecherin des FSR und Vertreterin ihrer Fakultät im StudierendenRates (StuRa) der HTWK Leipzig und später Sprecherin. In diesem Amt strukturierte sie den StuRa um und verbesserte laut StuRa dessen interne Arbeitsabläufe. Durch die Einführung einer Geschäftsführung aus den wichtigsten Referaten und die Einstellung einer Bürokraft auf ihr Betreiben hin konnte der StuRa effizienter arbeiten.
Sabine Giese war auch an der Systemakkreditierung der Hochschule beteiligt und als Wahlleiterin bei den Wahlen der Verfassten Studierendenschaft 2021 tätig.
Auch und besonders während der Pandemie setzte sie sich für die Interessen der Studierenden ein, z.B. für die Umsetzung von Maßnahmen wie Freiversuchsregelung und Verlängerung der Regelstudienzeit.
Seit Januar 2022 ist sie Mitglied im Verwaltungsrat des Studierendenwerks. Als Sprecherin der Konferenz Sächsischer Studierendenschaften (KSS) hat sie „während der Novellierung des sächsischen Hochschulfreiheitsgesetzes eine maßgebliche Rolle gespielt“, damit die Interessen der Studierenden angemessen berücksichtigt werden, so die studentischen Mitglieder des Senats sowie Sprecher bzw. Sprecherinnen des StuRa der HTWK Leipzig, die Sabine Giese für die Leupold-Medaille vorgeschlagen haben.

Prof. Dr.-Ing. Steffen Winkler – Leidenschaft für praxisnahes Studium

Steffen Winkler (Jahrgang 1956), der an der TU Dresden Technische Gebäudeausrüstung studierte, hatte schon einige Jahre Erfahrungen im Beruf gesammelt, bevor er 1996 als Professor für „Sanitär-, Hygiene und Installationstechnik“ an die damalige Fakultät Maschinenbau und Energietechnik der HTWK Leipzig berufen wurde.
Die Verbindung zur Praxis blieb ihm immer wichtig – damit lebte er den Kerngedanken der HTWK Leipzig auch ganz persönlich. Zu seinem eigentlichen Berufungsgebiet kam später die Expertise für Heizungstechnik, Klima- und Kältetechnik hinzu – alles Fächer, in denen er Lehrveranstaltungen gab. Das zeigt, wie breit er aufgestellt ist. Davon – und von seinen exzellenten, gewachsenen Beziehungen zu Unternehmen - profitierten seine Studierenden – in regelmäßigen Exkursionen mit ihnen sorgte er einmal mehr dafür, dass der Stoff anschaulich und praxistauglich vermittelt wird. Um die Jahrtausendwende erkannte er rasch die Notwendigkeit thermischer Solartechnik. Beim Neubau des Nieper-Baus, der 2015 eingeweiht wurde, sorgte er dafür, dass mehrgeschossige Versuchsstände nach seinen Plänen eingebaut wurden, die an deutschen HAWs ihresgleichen suchen. So wurde der „Sanitärturm“ von ihm selbst entworfen, zudem warb er persönlich Spenden für den Bau bei Praxispartnern ein.
Nicht nur in der Lehre engagierte sich Winkler, sondern auch in der akademischen Selbstverwaltung. Er hatte diverse Ämter inne, war u.a. Dekan und länger auch Studiendekan der Fakultät. Auch in überregionalen Gremien und Verbänden war er aktiv und beförderte die Netzwerkarbeit, z.B. wirkte er viele Jahre an der Organisation der Fachtagung „Energie + Gebäudetechnik“ mit.

„Aufgrund seines fachlichen Wissens, seiner aufgeschlossenen und kollegialen Art und seines Engagements in Lehre und akademischer Selbstverwaltung wurde er vom Kollegium und von den Studierenden außerordentlich geschätzt“, sagt Prof. Mathias Rudolph von der Fakultät Ingenieurwissenschaften in seiner Laudatio.
Seit September 2022 ist Prof. Steffen Winkler im Ruhestand.

Prof. Klaus Hering – E-Learning-Pionier über die HTWK Leipzig hinaus

2002 wurde Prof. Klaus Hering zum Professor für „Multimediale Systeme“ an die damalige Fakultät IMN (Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften) der HTWK Leipzig berufen, nach einem Mathematikstudium und anschließender Promotion an der Universität Leipzig.

Die Übernahme der Professur an der HTWK Leipzig fiel in eine Zeit, zu der an der damaligen Fakultät IMN der neue Studiengang Medieninformatik mit Bachelor- und Masterabschluss aufgebaut wurde. Damals bedurfte es solcher Pioniere wie Hering, die sich im Zuge der inhaltlichen Profilierung des neuen Studiengangs in viele neue Themengebiete einarbeiteten, um ein attraktives und anspruchsvolles Curriculum zu entwickeln.  Hering selbst übernahm eine Vielzahl von Lehr­­­veranstaltungen. Seine engagierte und didaktisch gut aufbereitete Lehre wurde von den Studierenden stets sehr geschätzt.
Als Hering 2004 die Funktion des E-Learning-Koordinators der Hochschule übernahm und mit einem kleinen Team begann, ein zentrales E-Learning-System aufzubauen, waren öffentlich zur Verfügung gestellte Lehrmaterialien in vielen Lehrveranstaltungen noch nicht selbst­verständlich. Er erkannte schnell, dass für E-Learning hochschulübergreifende Kooperationen notwendig sind und übernahm 2005 die Organisation des Workshops on e-Learning (WeL), der seitdem jährlich an der HTWK Leipzig (später auch an der Hochschule Zittau-Görlitz) abgehalten wurde. Seit 2007 vertrat Hering die HTWK Leipzig zudem im Arbeitskreis E-Learning der Sächsischen Landesrektorenkonferenz (LRK). Er engagierte sich außerdem in der akademischen Selbstverwaltung der Hochschule und der Fakultät, bekleidete verschiedene Ämter und war von 2012 bis 2019 Dekan.
Ganz im Sinne unseres Leitbilds „Vernetzte Hochschule“ trieb er nebenbei die Schaffung des Instituts für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) an der HTWK voran und wurde im Jahr 2019 dessen Gründungsdirektor. Die Institutsgründung kam genau zum richtigen Zeitpunkt, wie der Beginn der Corona-Pandemie wenige Monate später zeigte. Darüber hinaus engagierte sich Klaus Hering in seiner gesamten Zeit an der HTWK Leipzig in zahlreichen Forschungsprojekten mit Bezug zum E-Learning, oft in Verbundvorhaben mit anderen sächsischen Hochschulen. In den mehr als 20 Jahren seines Wirkens hat Professor Klaus Hering dafür gesorgt, dass die Hochschule mit ihrer E-Learning-Kompetenz weit über die Region hinaus sichtbar geworden ist.
Die Jakob-Leupold-Medaille wurde ihm - trotz seines schlechten Gesundheitszustandes - bereits im Januar 2024 persönlich verliehen, was ihn sehr freute.
Klaus Hering verstarb am 08. Februar 2024 nach längerer Krankheit (Nachruf).


Alle Fotos: Anne Schwerin/HTWK Leipzig

Hintergrund

Die Jakob-Leupold-Medaille wird vom Senat der HTWK Leipzig seit mehr als 30 Jahren jährlich an Personen verliehen, die sich durch herausragende Leistungen in besonderer Weise für die Hochschule verdient gemacht haben. Sie ist nach dem Wissenschaftler Jakob Leupold benannt, der Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhundert lebte und die Ingenieurwissenschaften vorangebracht hat.

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news-6963Wed, 29 May 2024 09:14:55 +0200Abtauchen in die Welt des Druckenshttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6963Der traditionelle Gautschakt an der HTWK Leipzig geht in die nächste Runde – Interessierte sind herzlich eingeladen (13. Juni ab 17 Uhr)Die Jüngerinnen und Jünger Gutenbergs bekommen in Leipzig Zuwachs: Am Donnerstag, den 13. Juni 2024, wird ab 17 Uhr die jährliche Tradition des Gautschens an der HTWK Leipzig fortgesetzt. Studierende, die den Ehrentitel der Cornuten erwerben wollen, müssen sich den historischen Aufnahmebedingungen stellen. Publikum willkommen!

Bleisatz und Buchdruck als Voraussetzung

Um gegautscht zu werden, müssen die Studierenden, die nun Cornuten, also Lehrlinge, sind, das Bleisatzpraktikum absolvieren und sich mit der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg auseinandersetzen. Dabei dürfen sie Visitenkarten mit Lettern setzen und anschließend auf klassische Weise drucken.

Das Praktikum trifft auf positives Feedback: „Kann ich das Praktikum wiederholen? Ich brauche mehr Visitenkarten, um sie bei meinen Freunden zu verteilen“, so ein Gautschling des letzten Jahres.

Spektakel mit Gautschfass und Trank

Nun steht dem Gautschen nichts mehr im Wege. Nachdem der Gautschmeister das Signal gegeben hat, flüchtet die Cornutin oder der Cornute vor den Packerinnen und Packern – ehemalige Gegautschte –, die sie bzw. ihn in den Wassertrog, das sogenannte Gautschfass, werfen und untertauchen wollen. Dieser Akt symbolisiert die äußere Reinigung. Anschließend säubert ein Trank nach geheimer Rezeptur den Körper von innen. Als Nachweis bekommen die Geläuterten den Gautschbrief und können sich nun Gesellinnen und Gesellen nennen.

Gegautscht werden nicht nur Studierende der Studiengänge „Digitale Print-Technologien" und „Buch- und Medienproduktion“, sondern auch weitere aus „Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit“ oder „Medientechnik“. Selbst neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HTWK Leipzig bekommen die Chance, Mitglied der Zunft zu werden und können sich zum Gautschen anmelden.

Hintergrund

Der Gautschakt als Aufnahmeritual in die schwarze Zunft der Druckerinnen und Drucker wurde bereits im 16. Jahrhundert eingeführt. Das Wort „Gautschen“ bezieht sich auf das erste Entwässern des Papieres im Zuge der traditionellen Papierherstellung.

Teilnahme

Alle können diese Tradition am 13. Juni ab 17 Uhr auf dem Parkplatz* der HTWK Leipzig miterleben, ob im Publikum oder als Mitwirkende. Der Eintritt ist frei. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

*hinter dem Gutenberg-Bau (Gustav-Freytag-Straße 42, 04277 Leipzig)

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news-6962Wed, 29 May 2024 08:31:39 +0200Ergonomisch arbeiten mit mobilen Stehpultenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6962Resultat der Abstimmung | Pulte jetzt entleihbarDie Umfrage brachte ein eindeutiges Ergebnis: Das schwarze Stehpult hat mit 78 Stimmen das Rennen klar für sich entschieden. Das Weiße überzeugte 38 Teilnehmende, drei fanden beide gut. „Design ist beim Weißen besser. Das Schwarze ist praktikabler“, „Mein Laptop passt beim Weißen nicht komplett drauf“ oder „Schwarz hat mehr Fläche“ sind nur einige der abgegebenen Kommentare.

Außerdem wurde mehrfach explizit gewünscht, die Stehpulte für den heimischen Gebrauch ausleihbar zu machen. In der Umfrage wollten 71 Teilnehmende so ein Stehpult nutzen (nur zwölf konnten sich das nicht vorstellen) – in der Bibliothek, aber auch zu Hause.
Dem kommt das Bibliotheksteam jetzt nach: jeweils ein weißes und schwarzes Stehpult sind ausleihbar und über den Bibliothekskatalog zu finden und vorzumerken. Einige weitere werden demnächst angeschafft: vier schwarze und zwei weiße werden dann zusätzlich in der Bibliothek nutzbar sein und entliehen werden können.

Die Idee, mobile Pulte anzuschaffen, entstand im Arbeitskreis studentisches Gesundheitsmanagement im Rahmen des Themas ergonomisches Arbeiten. Das Bibliotheksteam ist daran beteiligt und möchte zu verbesserten Arbeitsbedingungen beitragen. Deshalb gibt es in der zweiten Etage bereits ein motorloses Laufband für bewegtes Arbeiten.

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news-6960Tue, 28 May 2024 09:18:40 +0200Promovierendenkolloquium startet ins Sommersemesterhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6960Veranstaltung für interdisziplinären Austausch an der Hochschule startet in die zweite RundeSpannender Start ins Sommersemester: Etwa 20 Interessierte fanden sich am 15. Mai im Nieper-Bau zum Promovierendenkolloquium zusammen, um sich über ein spannendes Forschungsthema eines angehenden Promovenden der HTWK Leipzig auszutauschen.
Die Veranstaltungsreihe wurde im Wintersemester 2023 von der Promovierendenvertretung der HTWK Leipzig ins Leben gerufen, um den interdisziplinären wissenschaftlichen Dialog an der Hochschule zu fördern und Vernetzungsmöglichkeiten für Nachwuchsforschende und Interessierte zu schaffen.

Materialwissenschaft für die Zukunft der Luftfahrt

Der Nachwuchsforscher Davood Peyrow Hedayati von der Fakultät Ingenieurwissenschaften stellte beim Promovierendenkolloquium sein Promotionsthema vor. Er forscht bereits seit 2022 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur „Leichtbau mit Verbundwerkstoffen“ der Fakultät Ingenieurwissenschaften und plant nun, seine Forschung mit einem Promotionsvorhaben weiter zu vertiefen.

In seinem Vortrag erläuterte er, wie sogenannte Struktur-Superkondensatoren als Leichtbau-Alternative zu herkömmlichen Batterien den Bereich der Luftfahrt neugestalten können. In seiner Forschung befasst er sich dabei mit materialwissenschaftlichen Fragestellungen zum Verhalten von Superkondensatoren unter mechanischer Belastung. Sein Vortrag fand bei den Anwesenden großen Anklang und führte zu einer regen, vielseitigen Diskussion von physikalischen Grundlagen über Methoden bis hin zu Anwendungsmöglichkeiten, die er sich für seine Forschungsergebnisse vorstellen kann.

Austausch und Vernetzung

Im Anschluss an die wissenschaftliche Diskussion kamen die Teilnehmenden bei einer Vernetzungsrunde mit Kaffee und Tee sowohl mit dem Vortragenden als auch untereinander ins Gespräch. Das Promovierendenkolloquium wird weiterhin monatlich stattfinden - alle Hochschulangehörigen sind herzlich eingeladen, die Kolloquien zu besuchen. Das nächste Kolloquium findet am 12. Juni 2024 mit zwei spannenden Vorträgen von Forschenden der Fakultät Bauwesen statt.

Forschende an der HTWK Leipzig, die Interesse haben, ihr Forschungsthema bei einem zukünftigen Kolloquium vorzustellen, können sich gerne per E-Mail an die Promovierendenvertretung werden. Weitere Informationen sind auf der Website der Promovierendenvertretung der HTWK Leipzig zu finden.

Auf einen Blick

Nächster Termin:  12. Juni 2024, 13.30 – 15.00 Uhr

Ort: Nieper-Bau, Karl-Liebknecht-Straße 134, Raum NI 003

Vortragende:

  • Toni Nabrotzky (Fakultät Bauwesen)
    Optimierung des Prozesses zur Erzeugung von Analysemodellen in der Tragwerksplanung mittels graphenbasierter KI-Systeme
  • Philipp Conzen (Fakultät Bauwesen)
    Der gedämpfte Stoßprozess in der Bodenverdichtung

Folgetermin: 10. Juli 2024

Weitere Informationen zu den Vorträgen

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news-6947Mon, 27 May 2024 11:32:32 +0200Solar.con: Betonfassade mit Photovoltaik-Modulen erhält ZENIT-Innovationspreishttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6947Hering Bau und das Architektur-Institut der HTWK Leipzig entwickelten die Fassade gemeinsam mit weiteren Partnern und wurden dafür nun ausgezeichnetEine Fassade aus hunderten symmetrisch angeordneten Schwarz-Weiß-Waben steht auf dem Gelände von Hering Bau in Burbach, Nordrhein-Westfalen. Das mittelständische Unternehmen bietet Speziallösungen für den Bausektor und zeigt hier stolz sein neustes Produkt: Solar.con, eine Betonfassade mit integrierten Photovoltaik-Modulen. Diese entwickelte der Hersteller seit 2019 gemeinsam mit der HTWK Leipzig und weiteren Partnern. Am 13. Mai 2024 erhielten die Projektpartner nun den ZENIT-Innovationspreis. Der Preis würdigt innovative mittelständische Unternehmen in Nordrhein-Westfalen.

Photovoltaik an Fassaden

Die Idee hinter Solar.con: Sonnenenergie kann nicht nur auf Dächern, sondern auch an Gebäudefassaden in Strom umgewandelt werden und so die Energiewende voranbringen. Ein Algorithmus, entwickelt an der HTWK Leipzig, berechnet die optimale Ausrichtung der Module am jeweiligen Standort und schlägt ein Design der Fassade vor. Es soll eine maximale Energieerzeugung ermöglichen.

Auch den CO2-Fußabdruck bei der Herstellung will Hering Bau optimieren und mischt dem Beton Anteile von recyceltem Beton bei. Das Ziel: In Zukunft will der Hersteller 80 Prozent der CO2-Emissionen von konventionellen Stahlbetonfassaden einsparen. Derzeit experimentiert das Unternehmen mit der Zusammensetzung der Materialien, um den optimalen Halt, möglichst dünne Wände und die für Sichtbeton nötige Ästhetik zu erreichen.

 

Video zur Solar.con-Betonfassade

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news-6945Mon, 27 May 2024 09:24:57 +0200Baupreis an HTWK-Absolventin Annika Schmoll verliehenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6945Bauingenieurin erhielt Sonderpreis für Masterarbeit zum Beton-Recycling für die Anwendung im Carbonbeton. Wir gratulieren!Im Rahmen der Veranstaltung „Tag der Ostdeutschen Bauindustrie“ wurde am 24. Mai 2024 der Preis der Ostdeutschen Bauindustrie in Dresden vergeben.

Als Gewinner des Baupreises wurde Dipl.-Ing. Sebastian Thiele von der Technische Universität Dresden ausgezeichnet.
Einer der drei Sonderpreise ging an Annika Schmoll, M.Sc., für ihre an der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig erstellte Masterarbeit zum Thema „Recyclingbeton – Erhöhung des Rezyklatanteils im Beton zur Anwendung im Carbonbetonbau“. Die Masterarbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau, und Emanuel Lägel, M.Sc., betreut.

Der vom Bauindustrieverband Ost e. V. ausgelobte Preis ist eine renommierte Auszeichnung, die jährlich für hervorragende Graduierungsarbeiten von Architektur- und Bauingenieurabsolventen vergeben wird, die ihre Arbeit an einer Universität oder Hochschule im Verbandsgebiet, also den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt abgeschlossen haben.

Wir gratulieren ganz herzlich den Preisträgern!

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news-6935Thu, 23 May 2024 14:00:00 +0200GO OUT! - Ich bin dann mal weg: Informationstag zur Auslandsmobilität 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6935Studierende der HTWK Leipzig waren zum International Day 2024 eingeladenLohnt es sich für mich, ein Semester Auslandsstudium oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren? Was erwartet mich dort? Was kostet das und wie bekomme ich einen Platz?

Beim International Day 2024 berichteten Studierende von ihren Erfahrungen und erfahrene Partnerinnen und Partner erklärten, worauf zu achten ist.

Der Aktionstag fand am 22. Mai 2024 von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr im Foyer des Nieper-Baus statt. Dazu hatte der Bereich International Student Services des Dezernates Studienangelegenheiten Studierende aller Studiengänge eingeladen. Neben dem direkten Erfahrungsaustausch mit Studierenden, bestand ebenso die Möglichkeit, sich an einer Reihe von Informationsständen rund um das Thema Studium und Praktikum im Ausland zu informieren.

Vorträge, Informationsstände, Meet & Greet, internationales Café und Snack & weg

Zum Auftakt gab es gebündelte Informationen bei der Infoveranstaltung zum Erasmus+ Auslandspraktikum. Anschließend folgten Informationen zu Free Mover Aufenthalten und Erfahrungsberichte von DAAD-Stipendiatinnen. Ein „Meet & Greet“ im Rahmen des internationalen Cafés mit auslandserfahrenen Studierenden war nur eines der zahlreichen Angebote im Anschluss. Bei leckeren Spezialitäten des Café Sòley, Kaffee, Tee und kühlen Getränken konnte man sich ungezwungen über die Erfahrungen austauschen. Die Studierenden konnten sich an Informationsständen oder auch in persönlichen Gesprächen inspirieren und über alle Aspekte der Organisation, Finanzierung und verschiedene Fördermöglichkeiten beraten lassen. Mit dabei waren das LEONARDO-BÜRO SACHSEN, IEC, GOstralia!-GOmerica!, DAAD-Botschafterinnen, der Verein AIESEC sowie die Techniker Krankenkasse, die alle mit Rat und Tat zur Seite standen.

Die Mitarbeiterinnen des International Student Services freuten sich über alle Studierenden, egal, ob sie bereits einen Auslandsaufenthalt geplant haben und nun mit ehemaligen Outgoings sprechen wollten oder ob sie noch gar nicht wussten, wohin es gehen soll und sich erst einmal über die vielfältigen Möglichkeiten informieren wollten. „Uns sind alle Ihre Fragen willkommen.“

Sollten noch Fragen zu einem studienbezogenen Auslandsaufenthalt offen sein, dann nutzen Sie gern unsere Beratungsangebote oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

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news-6933Thu, 23 May 2024 08:40:00 +0200Girls-Day 2024 an der HTWK Leipzig – Ich war dabei!https://www.htwk-leipzig.de/studieren/vor-dem-studium/girls-day/erfahrungsbericht-2024

Nachhaltigkeit in der Verpackungstechnik

Auch in der Verpackungstechnik wächst das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Darüber sprach Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau, Studiendekan des Studiengangs „Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit“. Neben den Perspektiven, welche die Verpackungstechnik bietet, erzählte er auch, wie er selbst in seinem Alltag versucht, Verpackungen zu vermeiden, beispielweise, indem er viele Lebensmittel direkt beim Erzeuger kauft. Zuletzt appellierte er an seine Zuhörerinnen: „Leere Verpackungen bitte immer in die richtige Tonne entsorgen, damit möglichst viel recyceln werden kann.“ Im Anschluss an die Präsentation wurde die Gruppe aufgeteilt und die Mädchen duften sich selbst noch in den Laboren und Werkstätten zu Druck- und Verpackungsthemen ausprobieren. Für eine Gruppe ging es mit Prof. Dr.-Ing. Inés Heinze in die hauseigene Sortimentsbuchbinderei, wo sich jede Teilnehmerin selbst eine Karte an der Prägemaschine herstellen und als Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Programmieren mit Calliope

In einem Computerkabinett im Zuse-Bau lernte eine Gruppe die ersten Schritte des Programmierens. Um gleich einsteigen zu können, wurden ein paar mathematische und physikalische Grundlagen wie der Ultraschall besprochen. Diese Einführung diente zum besseren Verständnis der Programmbefehle, die später gebraucht wurden. Nach dem Grundlagencheck durften die Mädchen dann selbst Hand anlegen, Studierende der Elektrotechnik und Wirtschaftsinformatik unterstützten sie dabei. Mit der Programmierumgebung MakeCode von Microsoft testeten sie ihr Können und probierten sich aus. Der Raum war schon bald erfüllt von der metallischen Musik der Roboter und den Fahrgeräuschen der kleinen Motoren, welche die Mädchen durch ihre Programmierbefehle umherfahren, klingen und leuchten ließen. Bei den Robotern handelte es sich um Modelle des Herstellers Calliope. Der Calliope Mini ist ein Platinenroboter, der die maximale Sensorenanzahl auf minimalem Platz miteinander vereint und durch das Fahrgestell zum Calli:Bot umgewandelt, kann er sich auch bewegen. Die Serie ist eigens dafür konzipiert, spielerisch die Grundlagen des Programmierens zu vermitteln. „Um die Hürde vor dem Programmieren zu nehmen, müssen wir es ein wenig ‚entzaubern‘ - können dann aber oft die Begeisterung erleben, wenn die ersten Erfolgserlebnisse nach wenigen Minuten erzielt sind“, erklärt Maike Vorwald, Projektmitarbeiterin des RobertaRegioZentrums Leipzig an der HTWK Leipzig. Mit dem Lehrmaterial, das sich für Menschen ab der dritten Klasse eignet, gehen die Mitarbeitenden des RobertaRegioZentrums auf Anfrage in Schulen und bieten ebenfalls Weiterbildungen für Lehrkräfte an, um die Grundlagen von Robotik und Programmieren weiterzuvermitteln. Bei verschiedenen Aktionen im Raum Leipzig präsentiert sich das Team zudem fortlaufend, um die Bildung im Bereich der MINT-Fächer zu unterstützen.

In weiteren Veranstaltungen konnten die Mädchen beispielsweise lernen, wie mit Hilfe von 3D-Druck und CNC-Fräse passgenaue Einzelteile für den Maschinenbau produziert werden können oder welche Facetten das Studium Bauingenieurwesen bietet.

Alles in allem war der Girls‘Day 2023 ein gelungener Projekttag und auch Claudia Bothe von der Studienorientierung Schwerpunkt Schule zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns total, dass einige Schülerinnen eigeninitiativ gesagt haben: ‚Ich nutze die Chance und mach beim Girls’Day mit.‘ Viele Schulen werben nicht groß für den Tag und insofern ist es umso schöner zu sehen, dass sich einige Mädels selbst aktiv kümmern und interessiert sind an Themen wie Nachhaltigkeit, Programmierung & Co. Das hat mich dieses Jahr total beeindruckt!“ 

 

Text & Fotos: Helene Schlesier (SHK Pressestelle)

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news-6931Wed, 22 May 2024 12:00:34 +0200Sächsische Hochschulmeisterschaft im Volleyball Mixed: HTWK wird Vizemeister!https://sport.htwk-leipzig.de/news/show/id/1931Je Team drei Damen und drei Herren – HTWK unterliegt Team der Uni LeipzigHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Studierennews-6936Tue, 21 May 2024 15:06:00 +0200Buddys für internationale Studierende gesuchthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6936MItmachen bei der Integration internationaler Studierender in die Leipziger StudierendengemeinschaftDas Sommersemester ist auf dem Höhepunkt und wir blicken aktuell schon zum Wintersemester 2024/2025 und zu den neuankommenden Studierenden aus dem Ausland, die dann an unserer Hochschule studieren möchten.

Das Dezernat Studienangelegenheiten sucht engagierte HTWK-Studierende, die diese Studierenden als Buddys beim Start an der HTWK Leipzig unterstützen möchten.

Als Buddy fördern Sie die Integration von internationalen Studierenden in die Leipziger Studierendengemeinschaft und unterstützen internationale Studierende beim Einstieg in das Studien- und Stadtleben. 

Für das Engagement können in beiden Fällen im Rahmen des Studium Generale („Reflektiertes Ehrenamt“) je nach Studiengang 1 oder 2 ECTS gesammelt werden.

Interessierte HTWK-Studierende können sich online als Buddy anmelden.

Austauschstudierende:

Am Anfang stehen Dinge wie das Abholen vom Bahnhof bei der Ankunft, das Zurechtfinden in Leipzig, die Orientierung am Campus der HTWK Leipzig und Hilfe bei Behördengängen im Mittelpunkt der Tätigkeit. Während des Semesters kann man sich auch bei kleinen Ausflügen, gemeinsamen Kinobesuchen oder Kochabenden austauschen und Sprachen, Kulturen und (Auslands-)Erfahrungen teilen.

Direktstudierende:

Hier soll das Matching vorzugsweise innerhalb des Studiengangs stattfinden, da es mehr um Hilfe beim Einstieg in das Studium geht (1. Semester) und um die Beantwortung fachlicher Fragen. Weniger Gewicht fällt auf allgemeine organisatorische Dinge, da die Direktstudierenden die ersten Prozesse wie Anmeldung im Bürgeramt usw. schon hinter sich haben. Trotzdem können gerne auch gemeinsame Freizeitaktivitäten unternommen werden, es muss nicht immer ein Studienbezug vorliegen.

Wir freuen uns darauf, Sie in unser Team aufzunehmen!

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news-6916Fri, 17 May 2024 14:48:16 +0200area.L 2024 | Neues Transfer- und Netzwerkevent der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6916Mit area.L haben Stiftung HTWK und Fakultät Ingenieurwissenschaften ein neues Veranstaltungsformat erprobt, um Kooperationen im MINT-Bereich zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Region Leipzig zu fördern.

Die Region Leipzig ist Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Hochschulen, Universitäten, Forschungsinstitute sowie Unternehmen und Start-Ups sind äußerst engagierte Akteure im Bereich Forschung und Entwicklung. Sie tragen sowohl regional als auch überregional zur Innovationsförderung im MINT-Bereich bei. Jedoch sind die Gelegenheiten zum persönlichen Austausch vor allem zwischen Forschenden und Mitarbeitenden von Unternehmen und Start-Ups über den Alltag hinaus oft begrenzt. Hier liegt ein beträchtliches Potenzial für Kooperationen im MINT-Bereich, die die Innovationskraft der Region weiter stärken können.

Prof. Stephan Schönfelder, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, ist gemeinsam mit der Stiftung HTWK Initiator von area.L: „Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes ist derzeit ein viel diskutiertes und relevantes Thema. Die HTWK Leipzig bildet Fachkräfte für regionale Unternehmen aus und fungiert als Forschungspartner, um Innovationen zu ermöglichen und voranzutreiben. Die Kooperation zwischen Hochschule und Unternehmen sowie der Wissenstransfer durch Projekte und Absolventinnen und Absolventen bilden das Potential für eine starke regionale Wirtschaft. Durch das innovative Veranstaltungsformat schaffen wir mit area.L eine Plattform für Unternehmen und Hochschule, sowie Forschende und Studierende, zur Netzwerkarbeit und Austausch.“

Mit dem neuen Transfer- und Netzwerkevent area.L hat die Fakultät Ingenieurwissenschaften gemeinsam mit der Stiftung HTWK am 23. April 2024 einen ganzen Nachmittag lang Interessierten eine Plattform ermöglicht, die dem Kennenlernen, Vernetzen und Austauschen gewidmet war. Interessierte aus der Wissenschaftscommunity, der Studentenschaft, der Gründerszene sowie mittelständischen Unternehmen als auch national agierenden Unternehmen der Region Leipzig haben diese Gelegenheit genutzt.

Torsten Brammer, Gründer von WAVELABS Solar Metrology Systems GmbH, gab mit seiner Keynote „Gründen, Forschen und Arbeiten in der Region“ Einblick in die Herausforderungen und Chancen von Start-Ups, die Kooperationen mit Hochschulen eingegangen sind.

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der HTWK Leipzig, der Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, der SAB Sächsische Aufbaubank, enviaM, SIEMENS und ESA Grimma GmbH wurden vielfältige Erfahrungen der Beteiligten ausgetauscht und diskutiert.

Wie eine einfache und schnelle Form von Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen aussehen kann, erläuterte Prof. Marco Krondorf in seinem Expertise-Pitch. Der Prodekan für Forschung Prof. Mirco Fuchs präsentierte zudem die vielfältigen und sehr umfangreichen Forschungs- und Lehraktivitäten der Fakultät Ingenieurwissenschaften, die sich von Automation und Robotik, „Smart Energy“ und „Smart Design“ bis hin zu „Advanced Materials“ und Künstlicher Intelligenz erstrecken.

Das Feedback

 „area.L war super. Die Veranstaltung war eine klasse Gelegenheit sich mit Forschenden der HTWK und Unternehmern der Region zu vernetzen.“

Torsten Brammer, der Gründer von WAVELABS Solar Metrology Systems GmbH

„Die Diskussionen beim area.L Treffen - auf und neben der Bühne - haben viele gute Impulse dazu geliefert, wie wir die Potentiale zur regionale Kooperation noch besser heben können.“

Sebastian Wegner, CEO Sciospec Scientific Instruments GmbH, Bennewitz www.sciospec.com

„Unternehmen wie Actemium, enviaM, Siemens, SpinLab - The HHL Accelerator und die Stadt Leipzig leisten bereits einen wertvollen Beitrag, dennoch benötigt es Veranstaltungen wie area.L, um die Sichtbarkeit zu steigern und Interessierte zusammenzubringen.“, betont Swantje Jung, Head of Marketing von SpinLab und Moderatorin von area.L.

Eine Fortführung der Veranstaltung an der HTWK Leipzig ist für Frühjahr 2025 geplant.

LINKS

Website | https://fing.htwk-leipzig.de/area-l

Programm | area.L 23. April 2024

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news-6915Fri, 17 May 2024 12:30:00 +0200Antrag auf Nachteilsausgleichhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6915Studieren mit Beeinträchtigungen: Antrag zeitnah, spätestens bis Ende Mai beim zuständigen Prüfungsausschuss stellen Um die Umsetzung von Nachteilsausgleichen gewähren und etwaige Widersprüche noch fristgerecht vor der Prüfungsperiode bearbeiten zu können, sollte ein Antrag auf Nachteilsausgleich schnellstmöglich (spätestens bis Ende Mai 2024) beim zuständigen Prüfungsausschuss eingereicht werden.

Informationen zur Antragstellung und Beratung: Chancengleichheit - studieren mit Beeinträchtigung

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news-6912Thu, 16 May 2024 09:50:08 +0200"Ich sehe mich eher als Lerncoach"https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6912Keine Angst vor Mathematik! Dr. Volker Gruhne erhält den HTWK-Lehrpreis beim "Lunch & Learn" 2024 "Es ist mir wichtig, Mathematik verständlich und anschaulich zu vermitteln. Ich weiß natürlich auch nicht alles – dann entwickle ich mit den Studierenden gemeinsam eine Lösung!" sagt Dr. Volker Gruhne, frischgebackener Träger des 2. Lehrpreises der HTWK Leipzig.

Gruhne, Jahrgang 1983, ist seit mehr als zehn Jahren Lehrkraft für besondere Aufgaben an der HTWK Leipzig, erst am MNZ, dann an der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Er unterrichtet Wirtschaftsmathematik im ersten Semester des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft, Höhere Mathematik I und II und Statistik für Wirtschaftsingenieure sowie lineare Optimierung im Studiengang Betriebswirtschaft (Master 1. Fachsemester).

Die Hochschule kennt der gebürtige Leipziger aber schon viel länger und auch aus anderer Perspektive: Er ist selbst Alumnus, hat an der HTWK Leipzig Wirtschaftsmathematik auf Diplom studiert und anschließend Angewandte Mathematik im Masterstudium. Volker Gruhne war später am Max Planck Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig sowie an der Universität Magdeburg tätig; promoviert hat er an der Universität Leipzig.

Für viele ist Mathematik ein Angstfach - wie schafft er es, die Studierenden mitzunehmen und zu motivieren?
"Erst einmal versuche ich, mir ihre Namen zu merken, damit ich sie persönlich ansprechen kann – jedes Semester wieder meine ganz eigene Herausforderung. Und ich versuche herauszufinden, welche Lerntypen vor mir sitzen – wer traut sich vielleicht nicht, eine Frage zu stellen oder einen Fehler zu machen, wer lernt besser in der Gruppe als allein und Ähnliches", so Gruhne.

    Lebendige Lehre

    Bei ihm sind Fehler erlaubt, er sieht sie als essenziellen Bestandteil des Lernprozesses. Außerdem fördert er kollaboratives Lernen in der Peergroup, verzahnt Präsenz- und Selbstlernphasen und sorgt stets für gegenseitiges Feedback – Studierende loben zum Beispiel seine schnellen Reaktionen per Mail. Diese "lebendige Lehre" ist Teil seines Erfolgskonzeptes. Auch bildet er sich kontinuierlich weiter, unter anderem am Hochschuldidaktischen Zentrum Sachsen (HDS) und durch Austausch mit ausländischen Kollegen und Kolleginnen.

    "Lehre ist das Kerngeschäft einer Hochschule – wird aber leider auch oft als selbstverständlich betrachtet. Wir wollen gute Lehre würdigen, denn die Studienerfolge unserer Studierenden sind in erheblichem Maße von der Qualität der Lehre, den Lehrkonzepten und -elementen sowie der Lehr-/Lernatmosphäre abhängig. Auch die Sichtbarkeit herausragender Lehrkonzepte über Fakultäts- und Fächergrenzen hinweg soll gestärkt werden", so Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung, die den Lehrpreis im vergangenen Jahr mit begründet hat.

    "Unser Lehrpreis ermöglicht es, einen Blick in die Vorlesungen, Seminare und Praktika zu werfen und einen ganz lebendigen Eindruck von der Vielfalt, den alltäglichen Herausforderungen sowie den großen und kleinen Erfolgserlebnissen zu bekommen. Die Vorschläge wurden fast ausschließlich von Studierenden eingereicht. Es freut mich besonders, dass gerade sie auf diese Weise ihre Anerkennung zum Ausdruck bringen können und die Preisvergabe ganz wesentlich mitbestimmen“, ergänzt Franziska Amlung von der Hochschuldidaktik der HTWK, in deren Händen die Organisation liegt.

    Volker Gruhne: "Ich freue mich sehr über die Würdigung meiner Arbeit und vor allem darüber, dass Studierende mich und mein Lehrkonzept eingereicht haben. Dafür bin ich sehr dankbar, ebenso für das Vertrauen und die Freiräume, die mir meine Fakultät ermöglicht."

    Hintergrund

    Für die diesjährige Preis-Runde wurden 64 Konzepte eingereicht, darunter waren auch Mehrfachnennungen.
    Neben dem  Preisträger waren nominiert: Dr. Gregor Peltri (MNZ, Mathematik I und II); Dr. Steffen Hundt (FWW, Bank- und Finanzmanagement II), Prof. Dr. Paul Rosemann (FING; Werkstofftechnik) und Andreas Frieser (FIM): SQM Elektro Labor

    Lehrende können sich selbst bewerben oder von Studierenden bzw. HTWK-Angehörigen vorgeschlagen werden.

    Die Jury setzt sich aus rund zehn Mitgliedern der Hochschule zusammen, darunter Lehrende und Studierende aller Fakultäten bzw. der zentralen Einrichtungen, Vertreterinnen bzw. Vertreter des IDLL und der Hochschuldidaktik. Diese Personen bewerten gemeinsam nach vorgeschriebenen Kriterien die eingereichten Lehrkonzepte. In einer ersten Entscheidungsrunde werden die besten Einreichungen nominiert, in der zweiten Runde wird die Lehrpreisträgerin bzw. der -preisträger gekürt.

    Der Preis ist mit  2.000 Euro dotiert.

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    news-6910Wed, 15 May 2024 13:08:49 +0200Freistaat und staatliche Hochschulen unterzeichnen Zuschussvereinbarung für die Jahre 2025 bis 2032https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6910Rund sieben Milliarden Euro und Planungssicherheit für acht Jahre für sächsische HochschulenMit den Unterschriften von Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow, Finanzminister Hartmut Vorjohann und der Rektorinnen und Rektoren der 14 staatlichen Hochschulen in Sachsen wurde heute (15. Mai 2024) in Dresden die nächste langjährige Zuschussvereinbarung abgeschlossen.
    Sie regelt im Wesentlichen die finanzielle Grundausstattung aller Hochschulen für die Jahre 2025 bis 2032. In diesen acht Jahren fließen unter Berücksichtigung der Steigerung der feststehenden und zu erwartenden Tarif- und Besoldungserhöhungen insgesamt rund sieben Milliarden Euro.
    Mit der neuen Zuschussvereinbarung wird die dauerhafte Finanzierung der sächsischen Hochschulen auf einem hohen Niveau gehalten. Neben den Tarif- und Besoldungserhöhungen werden den Hochschulen weitere Mittel für besondere Aufgaben zur Verfügung gestellt, die über die Laufzeit der Zuschussvereinbarung noch aufwachsen:

    2025: 5 Millionen Euro

    2026: 15 Millionen Euro

    2027: 25 Millionen Euro

    2028 bis 2032: jährlich 30 Millionen Euro.

    Die zusätzlichen Mittel sollen die Hochschulen noch besser in die Lage versetzen, hochschulpolitische Herausforderungen wie den Kampf gegen den Fachkräftemangel, Digitalisierung in Lehre und Verwaltung, nachhaltige Campusentwicklung und Technologietransfer zu meistern.

    Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: "Die sächsische Wissenschaft mit ihrer Forschung und Lehre sind das Fundament für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit sowie die wirtschaftliche Stärke und die Attraktivität des Freistaats. Die Fortschreibung der Zuschussvereinbarung über acht Jahre ist ein klares Bekenntnis der Sächsischen Staatsregierung zu starken Hochschulen und gleichzeitig Ausdruck des großen Vertrauens in diese Institutionen. Mit der Zuschussvereinbarung schaffen wir die Grundlage, dass unsere Universitäten und Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb weiter erfolgreich sein können."

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow ergänzte: "Ich bin froh, dass es erneut gelungen ist, eine Zuschussvereinbarung über einen so langen Zeitraum festzuschreiben. Bei kleiner werdenden finanziellen Spielräumen für Sachsen ist es keine Selbstverständlichkeit, rund sieben Milliarden Euro als Grundstock für die Hochschulen bereit zu stellen und sogar Gelder für zusätzliche Aufgaben verfügbar zu machen. Ich bin aber überzeugt, dass es notwendig ist, diese Planungssicherheit für die Hochschulen zu schaffen. Nur so sind sie in der Lage sich auch strategisch zukunftsfest aufzustellen."

    Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz Prof. Dr. Klaus-Dieter Barbknecht sagte: "Wichtige Ressourcen für Sachsen sind Bildung, Innovationskraft und überzeugende gesellschaftliche Strukturen in den Regionen. Hierzu tragen die sächsischen Hochschulen mit Forschung und Lehre auf internationalen Spitzenpositionen wesentlich bei. Wir engagieren uns nicht nur für Forschung und Lehre - wir sind auch Botschafter in internationalen Kooperationen und unterstützen die Attraktivität eines wirtschaftsstarken weltoffenen Sachsens. Für die Erfüllung dieser Aufgaben brauchen die Hochschulen Planungssicherheit. Diese ist dank der heute unterzeichneten Zuschussvereinbarung erneut gegeben. Hierfür danken wir der sächsischen Staatsregierung."

    Hintergrund

    Die erste Zuschussvereinbarung zwischen den Hochschulen und dem Freistaat Sachsen war für die Jahre 2014 bis 2016 getroffen worden. Erstmalig für einen Zeitraum von acht Jahren galt die zweite Zuschussvereinbarung zwischen 2017 und 2024. Mit der Vereinbarung für die Jahre 2025 bis 2032 wird dieser Mechanismus fortgeschrieben. Damit gewährleistet der Freistaat Sachsen als einziges Bundesland die finanzielle Sicherheit über einen so langjährigen Planungshorizont für seine staatlichen Hochschulen, unabhängig von den zu beschließenden Doppelhaushalten.

    Die Zuschussvereinbarung wurde auf der Hochschulseite unterschrieben von:

    Technische Universität Dresden, Universität Leipzig, Technische Universität Chemnitz, Technische Universität Bergakademie Freiberg, Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Palucca Hochschule für Tanz Dresden, Hochschule Mittweida, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Westsächsische Hochschule Zwickau, Hochschule Zittau/Görlitz

    (Quelle: Sächsische Staatskanzlei)

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    news-6900Wed, 15 May 2024 12:22:00 +0200Bewerbungsstart für den Förderpreis Angewandte Digitalisierunghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6900Bis 15. September 2024 mit studentischer Abschlussarbeit bewerben! 1. Preis mit 2.500 Euro dotiertDie HTWK Leipzig und Actemium Deutschland vergeben 2024 zum sechsten Mal einen Förderpreis für eine studentische Abschlussarbeit aus dem Bereich der Angewandten Digitalisierung.

    Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2023 und 2024, unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit.

    Erforderliche Bewerbungsunterlagen:

    - Bachelor- oder Masterarbeit im PDF-Format
    - Lebenslauf
    - Abstract
    - Einschätzung des betreuenden Professors bzw. der betreuenden Professorin
    - kurzes Video (1 min) zur Vorstellung der eigenen Person und des Themas der Abschlussarbeit 

    Einsendeschluss: 15. September 2024.

    Bewerbungen an: foerderpreisdigital (at) actemium.de

    Nach der Evaluierung der eingereichten Arbeiten durch eine Jury werden im September die besten Arbeiten in einem Pitch vorgestellt. 

    Jury:

    Prof. Dr. rer. pol. Oliver Crönertz, Prodekan Fakultät Digitale Transformation, HTWK Leipzig
    Prof. Dr. (I) Arch. Monica Rossi, Fakultät Bauwesen, HTWK Leipzig
    Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Schulze, Fakultät Ingenieurwissenschaften, HTWK Leipzig
    Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele, Prorektor Forschung, HTWK Leipzig
    Nicole Kreie, Head of Business Development and Digitalisation, Actemium Deutschland
    Jörg Bastel, Leiter Digitalschmiede, VINCI Energies Deutschland
    Gerald Taraba, Geschäftsführer, Actemium Deutschland

    Preise:

    1. Platz: 2.500 Euro für die/den Studierende/n und 2.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

    2. Platz: 1.500 Euro für die/den Studierende/n und 1.000 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

    3. Platz: 500 Euro für die/den Studierende/n und 500 Euro für den/die betreuende/n Professor/Professorin

    Pitch der besten Abschlussarbeiten:

    Die besten zehn Abschlussarbeiten werden beim Pitch Day am 24. Oktober 2024 präsentiert.

    Zur Vorbereitung auf den Pitch Day gibt es professionelle Unterstützung: Am 9. Oktober 2024 findet von 10 bis 15 Uhr wieder ein Online-Workshop mit theoretischem Input, Arbeitseinheiten sowie Präsentationen mit anschließendem Feedback statt; durchgeführt durch die HTWK-Gründungsberatung StartBahn 13 sowie Vinci Energies Digitalschmiede. Weitere Information und die Einladung zum Workshop erhalten die Teilnehmenden nach Einreichung Ihrer Abschlussarbeit.

    Rückblick auf die Gewinnerinnen und Gewinner 2023

    Am 24. Oktober war es endlich so weit. Der diesjährige Förderpreis für Angewandte Digitalisierung wurde von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) und Actemium verliehen. Unter Anwesenheit des neuen Prorektors für Forschung und Nachhaltigkeit, Prof. Faouzi Derbel, wurden die von der Jury auserwählten besten Abschlussarbeiten prämiert.  ► Zum ausführlichen Nachbericht.

    DIE GEWINNER 2023

    • Platz 1 „Optimierung des Schrotteinsatzes in einem Elektrostahlwerk mithilfe datenbasierter Analysen“ von Caroline Schmidt
    • Platz 1 „Entwicklung einer Schnittstelle zur Visualisierung von Brandsimulationen im virtuellen Raum“ von Toni Nabrotzky.
    • Platz 2 „Methodik zur CO2-Bilanzierung im Infrastrukturbau auf Grundlage von BIM-Modellen und der visuellen Aufbereitung von Ergebnissen in einer digitalen Umgebung“ von Felix Hermann
    • Platz 3 „Planung und Implementation eines interaktiven, quelloffenen Digitalen Zwillings der Stadt Leipzig in einer VR-Umgebung mit Fokus auf Stadtbeleuchtung“ von Aaron Schaub

    Stimme von Bewerberin Caroline Schmidt:

    „Ich finde der Pitch Day war eine super Möglichkeit, die eigene Forschung zu präsentieren und Eindrücke von Arbeiten in ganz anderen Themenfeldern zu gewinnen. Ich denke, dass dieser interdisziplinäre Austausch mir und auch anderen Finalist:innen bei der weiteren Arbeit an ihrem Projekt wirklich helfen wird. Außerdem möchte ich gerne noch Gratulation an die anderen Preisträger richten und mich bei Actemium für die Stiftung des Preises bedanken.“

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    news-6907Wed, 15 May 2024 10:18:00 +0200Bierdeckel-Berechnungen, CO₂-Experimente und Klima-Simulatorhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6907Am 22. Mai 2024 widmet sich die Leipziger Wissenschafts-Show „Circus of Science“ dem Klimawandel – mit dabei ist HTWK-Professor Jens Schneider„So warm war es seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht“ – ein Satz, den man vielerorts immer häufiger liest. Der Klimawandel ist auch in Leipzig deutlich spürbar: Die Temperaturen steigen, die Böden trocknen zunehmend aus und hinzu kommen extreme Wetterereignisse wie Starkregen. Der menschengemachte Klimawandel zeigt längst Konsequenzen. Anlass genug für Jack Pop, den Moderator der Leipziger Wissenschafts-Show „Circus of Science“, dem Klimawandel eine komplette Show zu widmen.

    Für Mittwoch, den 22. Mai 2024, hat sich der Entertainer vier Forschende in den Leipziger Kupfersaal eingeladen, die bei der lebendigen Wissenschafts-Show in Form von Science Slams kurzweilig und anschaulich über ihre Fachgebiete informieren. Auf der Bühne zu erleben ist auch HTWK-Professor Jens Schneider.

    Können uns erneuerbare Energien retten?

    Jens Schneider ist Professor für Vernetzte Energiesysteme an der HTWK Leipzig. Am Institut für Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik forscht er zu erneuerbaren Energien und der Optimierung von Energieerzeugung. Für eine klimaschonende Energieversorgung will er neue Lösungen für eine erfolgreiche Vernetzung der Energiesysteme entwickeln. „Der Ausbau erneuerbarer Energien geht aktuell gut voran. Jetzt müssen wir Flexibilität belohnen, um in Zeiten von Überschüssen viel Energie zu verbrauchen, die wir in knappen Zeiten einsparen. Mit den richtigen Marktregeln liegen hier große Potentiale für Innovationen. Diese zu entwickeln macht viel Spaß und bietet Chance, selbst etwas für unsere Zukunft zu bewegen“, so Schneider.

    In seinem Vortrag geht er der Frage nach, wie der Energiehaushalt von morgen aussehen könnte und ob uns erneuerbare Energien wirklich retten können. Zugleich gibt er Tipps, wie jede einzelne Person einen Beitrag leisten kann.

    Weitere Science Slams

    Neben Schneider tritt Dr. Roland Schrödner vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung auf. In der Abteilung „Modellierung atmosphärischer Prozesse“ beschreibt er mit Modellsystemen komplexe atmosphärische Vorgänge. Zur Veranschaulichung wird er gemeinsam mit Moderator Jack Pop ein Bühnenexperiment durchführen und eine Mini-Erde modellieren. An dieser zeigt er, wie Kohlenstoffdioxid (CO₂) dafür sorgt, den Planeten zu erwärmen.

    Mit einem sehr speziellen Thema befasst sich Dr. Marcus Schwarz vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Leipzig. Er ist einer von nur vier forensischen Entomologen, die es in Deutschland gibt, und er hat vor wenigen Jahren das Buch „Wenn Insekten über Leichen gehen – Als Entomologe auf der Spur des Verbrechens“ veröffentlicht. Darin beschreibt er seine Arbeitsweise und rekonstruiert einige Ermittlungsfälle. Im Vortrag gibt er Einblicke in seine Arbeit.

    Schließlich hält Silke Oppermann von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde einen Vortrag. Sie ist Expertin für nachhaltige Ernährung und Klimaneutralität und hat bereits Erfahrungen in Science Slams. So gehört sie beispielsweise zu den Finalisten der Deutschen Science Slam Meisterschaften 2023. Sie befasst sich im Vortrag mit Lebensmittelkennzeichnungen und wird erklären, warum solche Labels nicht zur Einhaltung der Klimaziele von Paris beitragen – Stichwort: Greenwashing.

    Hintergrund zum „Circus of Science“

    Der „Circus of Science“ ist eine Infotainment-Show in Leipzig. Sie bietet „Hirnfutter für Nerds und Noobs, für Galileo-Gucker und Gar-nichts-Checker, für Akademiker und Schulabbrecher“, wie es auf der Webseite heißt. Dafür lässt Moderator Jack Pop Forschung mit Fakten, Gags und Live-Musik lebendig werden, damit das bunt gemischte Publikum am Ende mit Erkenntnisgewinnen nach Hause geht. Zusätzlich treten jeweils mehrere Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler auf, die in Form eines Science Slams ihr Fachgebiet vortragen. Dabei können sie alle Hilfsmittel nutzen: von Power-Point-Präsentationen bis hin zu Live-Experimenten. Das Publikum kann ebenfalls aktiv sein: Vor Showbeginn dürfen sie vor Ort an verschiedenen Stationen selbst Experimente ausprobieren und während der Show können sie an interaktiven Quizrunden teilnehmen, bei denen es manchmal ganz schön wild, aber stets lehrreich zugeht.

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    news-6785Wed, 15 May 2024 08:00:00 +020022. Mai 2024 - International Day - Come in and GO OUT!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6785Zum Studium oder Praktikum ins Ausland? Beim International Day an der HTWK Leipzig erhalten Studierende einen Überblick zum Thema, viele Informationen und Antworten auf ihre Fragen.Der International Day am 22. Mai 2024 steht ganz im Zeichen von Auslandsstudium, Auslandspraktikum und Erfahrungsaustausch. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Hochschule und externen Partnern informiert das Dezernat Studienangelegenheiten von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr im NIEPER-Bau über die vielfältigen Wege ins Ausland. Neben all den Informationen ist eine kleine Stärkung am internationalen „Snack & weg“-Buffet und im Rahmen des HTWK.international-Cafés möglich!

    Programm

    13:00 – 16:00 Uhr NIEPER-Bau, Foyer - Informationsstände (Dezernat Studienangelegenheiten- Outgoing-Studierendenmobilität, Leonardo-Büro Sachsen, IEC, GOstralia!-GOmerica!, AIESEC, DAAD-Botschafterinnen, Techniker Krankenkasse, „Meet & Greet“ mit ehemaligen Outgoing-Studierenden an Ländertischen) und Infomaterial zu diversen Partnerhochschulen

    14:00 – 16:00 Uhr NIEPER-Bau, Foyer - HTWK.international meets HTWK International Day - Internationales Café zum Austausch mit erfahrenen Outgoing-Studierenden und internationalen HTWK-Studierenden bei Kaffee, Tee und Leckereien

    Vortragsprogramm NIEPER-Bau, Seminarraum NI-002

    13:30 – 14:00 Uhr
    Infoveranstaltung zum Erasmus+ Auslandspraktikum dem LEONARDO-BÜRO SACHSEN

    14:00 – 14:30 Uhr
    Infoveranstaltung zu Free Mover Studienaufenthalten mit IEC

    14:30 – 15:00 Uhr
    Studierende berichten von ihren Auslandserfahrungen mit den DAAD-Botschafterinnen

    15:00 – 15:30 Uhr
    Infoveranstaltung zu Free Mover Studienaufenthalten mit GOstralia!-GOmerica!

    Wir freuen uns schon jetzt auf rege Teilnahme!

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    news-6071Wed, 15 May 2024 06:55:00 +0200Das Deutschlandstipendium geht in die nächste Runde: Jetzt bewerben!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6071Bis zum 15. Juni 2024 läuft die Bewerbungsphase für den Zeitraum ab WS 2024/25 Ein Stipendium - viele Chancen: Neben hervorragenden Leistungen im Studium fördert das Deutschlandstipendium die Verwirklichung individueller Bildungs- und Lebenschancen von Studierenden. Honoriert werden deshalb ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement, Tätigkeiten in der studentischen Selbstverwaltung sowie besondere persönliche und familiäre Umstände der Studierenden.

    Das Deutschlandstipendium bietet die Chance auf 300 Euro monatlich. Die Mittel stellen jeweils zur Hälfte private Förderer (z.B. Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

    Die Förderung ist einkommensunabhängig und kann zusätzlich zu BAföG-Leistungen bezogen werden. Studierenden aller Fachrichtungen, die zum Wintersemester 2024/25 immatrikuliert sein werden, können sich über das Onlineportal bewerben.

    Jetzt bewerben

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    news-6901Tue, 14 May 2024 10:54:43 +0200Schreibtag in der Bibliothekhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6901Starthilfe zum Schreiben, Textbausteine und mehrSchreibblockade, Prokrastination, Angst vorm leeren Blatt? Und der Abgabetermin für die Hausarbeit drängt? Die Bibliothek weiß Rat.

    Kommen Sie zum Schreibtag in die Bibliothek, denn gemeinsam schreibt sich’s leichter. Am 22. Mai gibt es Workshops zu Themen wie Zeitmanagement oder Überwindung von Aufschiebeverhalten. Ein Schreibcoach hilft beim Erarbeiten von Textbausteinen für verschiedene Fachgebiete. Alle ReferentInnen stehen im Gruppenarbeitsraum gern für Beratungen zur Verfügung.

    22. Mai 2024 | 13 bis 18 Uhr

    Programm

    13 UhrZeitmanagement im Studium
    Franziska Reichert, Studienbegleitung im HTWK-Netzwerk
    14 UhrTextbausteine für Architektur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
    Danny Walther, Schreibcoach
    15:30 UhrVon der Idee zur (tatsächlichen) Umsetzung - Techniken zur Überwindung von Aufschiebeverhalten und Schreibblockaden
    (Vortrag und anschließende Fragerunde)
    Elena Lüken, Studentenwerk Leipzig
    16:30 Uhr    Textbausteine für Ingenieur- und Naturwissenschaften
    Danny Walther, Schreibcoach

    Hochschulbibliothek, Schulungsraum, 1. OG
    Eintritt frei | keine Anmeldung nötig

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    BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFAS - PRÜFUNGSAMT ARCHITEKTURFAS - PRÜFUNGSAMT SOZIALWISSENSCHAFTENFAS - STUDIENAMT ARCHITEKTURFAS - STUDIENAMT SOZIALWISSENSCHAFTENFB > Fakultät > AktuellesFDIT > StartseiteFEIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesFING > allgemeinFW_Aktuelles-News-externHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Studieren
    news-6846Mon, 13 May 2024 09:37:00 +0200Herzlichen Glückwunsch! 75 Jahre Grundgesetz https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6846Am 23. Mai 2024 hat unsere Verfassung Geburtstag - warum das ein Grund zum Feiern ist, weiß Prof. Marc LieschingMarc Liesching ist Jurist und besetzt an der Fakultät Informatik und Medien das Berufungsgebiet Medienrecht und Medientheorie.

    FP: Unser Grundgesetz wird 75 Jahre alt – Ist es noch aktuell bzw. wurde es in all den Jahren mal verändert?

    ML: Änderungen des Grundgesetzes gab es immer wieder. Dabei bezogen sich Reformen häufig auf Staatsorganisationsrecht oder die Gesetzgebung, so etwa im Rahmen der Föderalismusreform 2006. Die Grundrechte sind demgegenüber unverändert geblieben. Sie dürfen in ihrem Wesensgehalt nicht angetastet werden (Art. 19 Abs. 2 GG). Dies schützt zum Teil unsere freiheitlich-demokratische Staats- und Gesellschaftsform. Eine echte Garantie für Grundrechtsverwirklichung in der Praxis gibt es aber nicht, wie es auch einige autokratische Staaten veranschaulichen. Sie haben formal Grundrechte in der Verfassung geschrieben stehen, die aber in der Realität - z.B. aufgrund der Unterminierung der Gewaltenteilung und Verbotsgesetzen - nicht oder nun noch sehr eingeschränkt ausgeübt werden können. 

    Das Bundesverfassungsgericht findet auch zu aktuellen Themen immer wieder eine sachbezogene Auslegung des Grundgesetzes, sei es zu staatlichen Restriktionen aufgrund der Corona-Pandemie, zur Sterbehilfe, zum Schwangerschaftsabbruch etc. Als veraltet kann man das Grundgesetz daher jedenfalls in Bezug auf seine Grundrechte nur schwer ansehen. Die mit den Grundrechten manifestierten Freiheitswerte sind aus meiner Sicht zeitlos. Sie sind und bleiben fundamental für eine auf individuelle Freiheit gerichtete Staatsform, wie sie Staatsphilosophen vor allem in der Aufklärung vorgedacht und konzipiert haben. Werden die verfassungsrechtlichen Grundfreiheiten zur Disposition gestellt, endet faktisch das freiheitlich-demokratische Staatsmodell.

    FP: Warum heißt es in Deutschland Grundgesetz und nicht Verfassung?

    ML: Der Hintergrund für die Terminologie  ist der ursprünglich vorläufige Charakter des Grundgesetzes, das nur für den westlichen Teil des von Beginn an als Einheit verstandenen gesamtdeutschen Staatsgebiets gelten konnte. Entsprechend hieß es in der Präambel der Erstfassung des Grundgesetzes: „Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden.“ In rechtlicher Hinsicht ist die Begriffsfassung heute ohne Bedeutung. Das Grundgesetz ist unsere Verfassung.

    FP: Besprechen Sie das Thema auch mit Ihren Studierenden? Was hat uns allen das Grundgesetz heute noch zu sagen?

    ML: Die Grundrechte haben einen enormen Stellenwert in der gesamten Medienkommunikation. Da Meinungsäußerungen immer stärker im öffentlichen Raum - z.B. über Soziale Medien - verbreitet werden, leuchtet die praktische Bedeutung für die gesamte Medienrecht sofort ein. Egal ob Medienstrafrecht, Jugendschutz, Wettbewerbs- oder Marketingrecht, egal ob Rundfunk- oder Presserecht. Im Kern geht es häufig um Abwägungen individueller Freiheiten, die im Spannungsfeld miteinander stehen. Erdogan gegen Böhmermann, hoheitliche Sperrungsanordnungen gegen Access-Provider, Content Löschung und Account-Sperrungen in Sozialen Medien, aber auch Fan-Fiction und Sampling im Kontext des Urheberrechts, Bildnisaufnahmen und die Verarbeitung personenbezogener Daten. Immer sind Grundrechtspositionen berührt wie die Meinungsfreiheit, die Informationsfreiheit, die Kunstfreiheit oder das Persönlichkeitsrecht.

    FP: Welcher ist für Sie persönlich der wichtigste Artikel aus dem Grundgesetz?

    ML: Für mich persönlich kommt mit Art. 5 Abs. 1 GG der Meinungs- und Informationsfreiheit eine zentrale Bedeutung zu. Im digitalen Zeitalter sind diese Freiheiten die entscheidende Demarkationslinie, die eine liberal-demokratische Gesellschaft von autokratischen und tendenziell totalitären Staatsformen unterscheidet. Können sich Menschen nicht mehr im freien Diskurs austauschen und ihre Meinung sagen und bilden, ist Demokratie und Freiheit im Grunde nicht mehr existent.

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    news-6887Fri, 03 May 2024 16:01:34 +0200Familienfrühstück für Studierende mit Kind https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6887Am 01. Juni von 9 bis 11 Uhr in der Mensa am Park Neben einem gesunden Frühstücksbuffet für Groß und Klein gibt es für die Kinder ein kleines Überraschungsprogramm – und für die Eltern viele Informationen, nette Kontakte zu anderen studentischen Eltern sowie die Möglichkeit, sich beraten zu lassen.Gemeinsam mit der Universität Leipzig und dem Studentenwerk Leipzig wird auch in diesem Jahr das Familienfrühstück veranstaltet. Eingeladen sind studentische Eltern aller Leipziger Hochschulen mit ihren Kindern sowie Schwangere.

    Das Familienfrühstück bietet studentischen Eltern eine gute Gelegenheit, sich näher kennenzulernen und auszutauschen. Außerdem sind verschiede Organisationen und Einrichtungen vor Ort, die für Fragen zur Verfügung stehen.

    Neben einem gesunden Frühstücksbuffet für Groß und Klein gibt es für die Kinder ein kleines Überraschungsprogramm – und für die Eltern viele Informationen, nette Kontakte zu anderen studentischen Eltern sowie die Möglichkeit, sich beraten zu lassen.

    Der Familienservice der HTWK Leipzig ist auch vor Ort und freut sich auf Fragen und den gemeinsamen Austausch.

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    news-6884Fri, 03 May 2024 10:56:21 +0200Anfassen, Ausprobieren, Begeistert seinhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6884Mehr als 2.000 Menschen besuchten die 18. Lange Nacht der Computerspiele am 27. April 2024 zum Spielen, Diskutieren, EntdeckenVon Beginn an bis spät in die Nacht strömten Computerspiel-Begeisterte in die HTWK Leipzig zur Langen Nacht der Computerspiele (LNC). Gleich im Foyer erprobten Gamer jeden Alters das kooperative Spiel „MarbleMaze“: Dabei gilt es, mittels Game Controllern Murmeln sicher durch ein digitales Labyrinth zu führen. Gleich dahinter bot die Cafeteria nicht nur Snacks und Getränke an, auch Brettspiel-Teams stellten hier eine Vielzahl klassischer Spiele zur Verfügung. Die Gäste konnten selbst ihre Skills in diversen Karten-, Würfel- und Brettspielen unter Beweis stellen.

    Die 18. LNC brachte auch in diesem Jahr Gaming-Interessierte, Entwicklungsstudios und Vertreterinnen und Vertreter der Game Studies, der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Computerspielen, in der HTWK Leipzig zusammen. Auch dieses Mal wurden wieder Rekorde gebrochen: Mehr als 200 Beteiligte inklusive Ausstellerinnen und Aussteller, Teilnehmende des „LNC Masters Valorant-Turnieres“ sowie Studierende mit eigenen Projekten waren vertreten.  

    Games-Branche vor Ort

    Über 30 Game-Developer haben ihre neuesten Entwicklungen vorgestellt. Das Team „Inclusive Gaming“ war beispielsweise mit einem Akustik-Game dabei, das von blinden und sehbehinderten Menschen gespielt werden kann. Auch in immersiven Multiplayer-Abenteuern konnten die Gäste einen Einblick in die Zukunft des Gaming gewinnen und direkt mit den kreativen Köpfen hinter den Spielen in Kontakt treten. Mit dabei: Branchenverband „Games & XR Mitteldeutschland e. V.“

    Besonderes Highlight für alle, die historische Computerspiele und die dazugehörige Hardware lieben, waren auch 2024 wieder die Retro-Games. Von klassischen Arcade-Spielen bis hin zu Konsolen-Hits vergangener Jahrzehnte gab es für jede und jeden etwas zu entdecken.

    Wem zwei Dimensionen nicht genug waren, konnte sich in der virtuellen Realität bewegen. Mit VR-Brille ausgestattet haben sich Wagemutige durch die wildesten Level manövriert.

    Für diejenigen, die auch mal dem Trubel entkommen wollten, bot der AFK-Room die perfekte Umgebung zum Entspannen und Spaß haben. Hier konnte man sich bei einer Runde Mario Kart erholen, kühle Getränke genießen und die Seele baumeln lassen.

    Games in Bildung und Wissenschaft

    „Games und schulische Bildung“ war Thema beim Symposium „Science MashUp“, das im Rahmen der LNC bereits zum fünften Mal stattfand. Professor Jean-Alexander Müller, Prodekan Lehre der Fakultät Informatik und Medien und designierter Rektor der HTWK Leipzig, eröffnete die Tagung mit der Vision, dass Games auch an der Hochschule neue Formen des Lernens ermöglichen. Beiträge aus Wissenschaft, Schule und Praxis beleuchteten weitere Aspekte der Gamification beim Lernen und Lehren.

    Unter dem Motto „Anfassen, Ausprobieren, Begeistert sein” konnten Groß und Klein bei der LNC am 27. April 2024 im Anschluss an den Hochschulinformationstag allerlei entdecken und zusammen zocken. Einem Gast gefiel „die Vielfalt dessen, was gezeigt wird und was man auch selbst ausprobieren kann“ besonders gut. Gaming-Experte „Medienspürnase“ wünscht sich in seinem Blog: „Ich hoffe, wir sehen uns im kommenden Jahr wieder!“

     

    Text: Jan Urban, Anika Bartzke

    Zum Beitrag von floidTV auf YouTube zur 18. LNC

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    COMPUTERSPIELENACHT-PodcastFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles > VeranstaltungenHTWK > Studieren
    news-6882Thu, 02 May 2024 13:32:00 +0200Preis des Fördervereins verliehen https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6882Alljährlich werden die besten Abschlussarbeiten ausgezeichnetAm 17.04.2024 fand die Jahresversammlung des Fördervereins der HTWK Leipzig statt. Neben der Rechenschaftslegung zum Berichtsjahr 2023 und der Wahl des neuen Vorstandes war im öffentlichen Teil der Jahresveranstaltung die Verleihung des „Preises des Fördervereins 2023“ an die besten Absolventinnen und Absolventen der HTWK Leipzig auf Vorschlag der Fakultäten der Höhepunkt.

    Mit dem Preis werden alljährlich hervorragende Studienleistungen gewürdigt und gleichzeitig Wirtschaft und Öffentlichkeit auf die Vielfalt und das Potenzial der HTWK Leipzig aufmerksam gemacht. Umrahmt wurde die Veranstaltung feierlich von vier Mitgliedern des HTWK Orchesters.

    Die Ausgezeichneten 2023 und die Themen ihrer Arbeiten:

    Michelle Berger (FAS, Architektur Master)

    Ausgezeichnet wurde Michelle Berger für ihre Masterarbeit „Aachener Bühnen – Aufbau einer räumlich- kulturellen Infrastruktur für performative Kunst“. Hierbei geht es um Raum für Tanz in der Stadt Aachen und der Frage, wie man diese Kunstform durch ihre architektonische Behausung in den öffentlichen Raum tragen kann. Nach zahlreichen Interviews mit Kunstschaffenden des Tanzes aus ganz Deutschland konnte sie wichtige Parameter definieren: So sollte das Gebäude Intimität, Offenheit und Transparenz zugleich bieten.

    Betreuer: Prof. Reg. Baum. Dipl.-Ing. Anthusa Löffler, Dipl.-Ing. (FH) Juri Kuther (beide HTWK Leipzig)

    Felix Hermann (Fakultät Bauwesen)

    Mit der Arbeit „Methodik zur CO2-Bilanzierung im Infrastrukturbau auf Grundlage von BIM-Modellen und der visuellen Aufbereitung von Ergebnissen in einer digitalen Umgebung“ widmete sich Felix Hermann dem Problem, dass ein großer Teil der CO2-Emissionen durch die Baubranche verursacht wird. Im Rahmen seiner Masterarbeit entwickelte er eine Methode, die es ermöglicht, Ökobilanzierungen automatisiert für Projekte jeglicher Größe und über alle Projektphasen hinweg durchzuführen und Ergebnisse intuitiv und dreidimensional zu visualisieren.

     

    Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Ulrich Möller (HTWK Leipzig), Dipl.-Ing. Paul-Christian Max (AFRY Deutschland)

    Peter Prumbach (Fakultät Digitale Transformation)

    Gewonnen hat Peter Prumbach mit der Arbeit „Analyse und Vergleich des Quellcode‐basierten Ressourcenmanagements und des automatischen Deployments von Webapplikationen auf Cloud‐Plattformen – am Beispiel von Microsoft Azure und der Open Telekom Cloud“. Er verglich unterschiedliche populäre Softwarelösungs-Tools, die die Automatisierung der Infrastrukturbereitstellung und -verwaltung ermöglichen.  Erkannt hat er dabei, dass bei deren Verwendung eine Zeitersparnis von 81 Prozent möglich ist.

    Betreuer: Prof. Dr. rer. nat. Andreas Thor (HTWK Leipzig), Dipl.‐Inf. Andreas Kortüm (T-Systems MMS)

    Mareike Henrike Janßen (Fakultät Informatik und Medien)

    Mit ihrer Masterarbeit „Customization und Personalization von User Interfaces am Beispiel der Relaxdays FotoApp“ untersuchte Mareike Janßen, wie individuelle Anpassung gezielt eingesetzt werden kann, um die die Nutzung zu verbessern und dadurch die Zufriedenheit zu steigern. Sie analysierte, wie dabei der Workflow eines Teams von Fotografen, Bildbearbeitern und Videografen zu optimieren.

     

     

    Erstgutachter: Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hering, später:  Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank (beide HTWK Leipzig)

    Zweitgutachter: Jeremias Deck (Relaxdays GmbH)

    David Atteln (FING, Maschinenbau Bachelor)

    Das Thema seiner Bachelorarbeit lautete: „Untersuchungen zur Implementierung einer automatisierten Teilezuführung und deren Effekt für die Einzelteilfertigung von Frästeilen“. Hierbei ist er vor allem dem Problem der bisherigen oft ineffizienten Herstellung von unterschiedlichen Einzelteilen in geringen Stückzahlen bei der Fräsbearbeitung auf den Grund gegangen. Um das langfristige strategische Ziel der vollständigen Automatisierung der Produktion von Einzel- und Kleinserienteilen zu erreichen, ist eine theoretische Einführung einer automatisierten Teilezuführung in Form eines sogenannten Palettenhandling-Systems nötig. Ergebnis: Durch Automatisierung ist große Flexibilität möglich. Außerdem kann laut Hersteller bis zu 90 Prozent Rüstzeit eingespart werden.

    Betreuer: Prof. Dr. rer. nat. Martin Gürtler (HTWK Leipzig), M. Eng. Lars Fester

    Jan Hoferichter (Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen)

    Mit seiner Arbeit „Innovationstrategien deutscher OEMs im Wandel der Automobilindustrie“ verfolgte Jan Hoferichter das Ziel, Handlungsempfehlungen zur Gestaltung von Innovationskooperationen in der deutschen Automobilindustrie herauszuarbeiten. (OEM steht für „Original Equipment Manufacturer“, zu Deutsch „Erstausrüster“ bzw. „Originalgerätehersteller“.) Mit den Ergebnissen der Untersuchungen zeigt Jan Hoferichter, dass die deutschen Automobilhersteller bedeutende Kompetenzdefizite gegenüber Technologieunternehmen in den Zukunftsfeldern wie beispielsweise der Fahrzeugarchitektur, der Interfaces, sowie der autonomen Fahrsysteme aufweisen. Kooperationen mit großen Tech- und Big Data Unternehmen aus der gesamten Welt sind also ein entscheidender Erfolgsfaktor der Branche.

    Betreuer: Prof. Dr. Lutz Maicher, Prof. Dr. Rüdiger Wink (beide HTWK Leipzig)

    Gemeinsam verbrachten die Preistragenden mit ihren Gästen, die Mitglieder, Freunde und Förderer des Fördervereins der HTWK Leipzig im Anschluss an die Veranstaltung eine unterhaltsame und gesprächsintensive Zeit.

    Fotogalerie

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    news-6871Mon, 29 Apr 2024 11:27:01 +0200„In den USA ist Klimagerechtigkeit ein großes Thema“https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6871Prof. Dr. Lara Ducate aus den USA ist derzeit Gastwissenschaftlerin an der HTWK Leipzig. Die Linguistin forscht zum Thema Klimagerechtigkeit in Deutschland und tauscht sich mit Fachleuten verschiedener Disziplinen ausLara Ducate stammt aus Aiken, South Carolina, und promovierte an der University of Texas in Austin zum Thema Fremdsprachendidaktik und interkulturelle Kommunikation. Seit 2003 gibt sie an der University of South Carolina Kurse zur deutschen Sprache und Kultur, zu Methoden des Fremdsprachenunterrichts sowie zu Nachhaltigkeit in Deutschland. Bereits seit 2017 leitet sie regelmäßig einen Austausch Studierender nach Droyßig und organisiert ein Auslandsstudienprogramm, das sich auf Nachhaltigkeit in Sachsen-Anhalt konzentriert. Derzeit vernetzt sie sich seit März und noch bis Ende Juni als Gastwissenschaftlerin an der HTWK Leipzig mit Forschenden zum Thema Klimagerechtigkeit und unterrichtet im Kurs „Nachhaltigkeit, Energie und Klimawandel: internationale Sicht“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften.

    Was verstehen Sie unter dem Begriff Klimagerechtigkeit?

    Für mich bedeutet Klimagerechtigkeit, dass diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, am stärksten unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden oder am stärksten betroffen sein werden. Weltweit sind dies oft Gemeinschaften mit niedrigem Einkommen, in denen mehr People of Color wohnen. Klimagerechtigkeit befasst sich damit, was getan werden kann, um die Wirkungen vom Klimawandel in diesen Gemeinschaften zu verringern. In den USA ist Klimagerechtigkeit ein großes Thema.

    Ein Beispiel sind die Auswirkungen des Hurrikan Katrina im Jahr 2005. Die am meisten betroffenen Personen lebten in überschwemmungsgefährdeten Gebieten, und das waren und sind meist Menschen mit niedrigem Einkommen.

    Wie unterscheidet sich die Debatte über Klimagerechtigkeit im Vergleich zwischen den USA und Deutschland?

    In Deutschland spricht man über Klimagerechtigkeit in Bezug auf andere Länder, die nicht so reich sind wie Deutschland, und wo es viele Folgen der Umweltkrise gibt, und auch in Bezug auf spätere Generationen, die den Klimawandel nicht verursacht haben, aber mit den Folgen kämpfen müssen. Das sind auch in den USA Themen, aber für uns beschäftigt sich Klimagerechtigkeit zudem mit aktuellen Themen in unserem Land. Da sprechen wir über Gegenden, in denen Menschen mit niedrigem Einkommen wohnen und wo die Luft und das Wasser nicht so sauber sind wie in anderen Gegenden oder wo sie in größerer Gefahr sind, den Folgen des Klimawandels ausgesetzt zu sein, beispielsweise durch Feuer, Überschwemmungen und Hurrikane. Das könnte an unserer Geschichte, unserer Politik, unserer Kultur, und unserem Sozialsystem liegen.

    Wie kamen Sie als Linguistin auf das Thema Klimagerechtigkeit?

    Mein Ziel als Deutschprofessorin ist es immer, meinen Studierenden beizubringen, andere Kulturen und Perspektiven zu schätzen, damit sie offener werden und andere Ideen und Menschen leichter in ihren persönlichen und beruflichen Sphären akzeptieren können. Ich habe mich schon immer für Nachhaltigkeit interessiert und habe während meines Bachelorstudiums auch wissenschaftliche Forschung in Bereich Biologie gemacht. Als wir im Kollegium vor ein paar Jahren überlegten, wie wir mehr Studierende für das Fach Deutsch begeistern könnten, entwickelte ich den Schwerpunkt Klimagerechtigkeit und fand damit eine Möglichkeit, zwei meiner Leidenschaften zu verbinden.

    Dann habe ich begonnen, meinen Kurs über Nachhaltigkeit in Deutschland zu unterrichten, um das Interesse an Deutsch auch bei Studierenden zu erwecken, die sich für Nachhaltigkeit interessieren. Einige Jahre später habe ich mein Auslandsstudienprogramm eingeführt, in dem ich beides kombiniert habe: das Kennenlernen anderer Kulturen und das Erfahren von nachhaltigen Gewohnheiten und Programmen.

    Wie kam es zum Aufenthalt an der HTWK Leipzig und was erhoffen Sie sich davon?

    Seit 2018 habe ich Verbindungen zur HTWK, da ich in diesem Jahr zum ersten Mal mit meinen Studierenden aus den USA, die an einem Auslandsstudienprogramm teilnehmen, die HTWK besucht habe. Nachdem ich über einen Bekannten mit Prof. Dr. Stephan Schönfelder in Kontakt gekommen bin, haben wir jedes Jahr mit Ausnahme der Pandemie einen Tag an der HTWK verbracht und einen Workshop mit FING-Studierenden durchgeführt oder eine Vorlesung besucht, mit Unterstützung von Prof. Dr. Stephan Schönfelder und Prof. Dr. Jens Schneider. Dieses Jahr werden die neun USC-Studierenden am 15. Mai einen Kurs von Prof. Schneider und meinen Kurs besuchen. Die interdisziplinäre Gruppe kommt aus verschiedenen Fachbereichen wie Germanistik, Umweltwissenschaften, Chemie und Betriebswirtschaftslehre.

    Während des zweiwöchigen Programms übernachten die Studierenden bei Schülerinnen und Schülern der CJD Christopherusschulen Droyßig und besuchen einige Tage Berlin. Jeden Tag machen wir verschiedene Exkursionen, die mit Nachhaltigkeit zu tun haben. Dieses Jahr besuchen wir PreZero Energy Zorbau, ein Kohlekraftwerk und Tagebau, den Mondsee, den Cospudener See, eine Windkraftanlage, eine Biogasanlage, CropEnergies in Zeitz, einen biodynamischen Weinberg, und einen kollektiven Garten. Die Studierenden verbringen auch jeden Abend bei den Familien und nehmen am Alltag teil, was sie immer als sehr wichtiges Element des Programms empfinden, weil sie eine deutsche Familie näher kennenlernen.

    Während meiner Zeit als Gastwissenschaftlerin an der HTWK möchte ich gerne mehr über die Projekte und Interessen der Fakultätsmitglieder erfahren, besonders in Bereich Nachhaltigkeit. Ich freue mich auch darauf, meinen Kurs zu unterrichten, um die Interessen und Perspektiven der Ingenieurstudierenden kennenzulernen, sowie meine Perspektiven und mein Wissen über Nachhaltigkeit in den USA und im Allgemeinen mit den Studierenden zu teilen. Vielleicht kann dieser Aufenthalt sogar zu anderen Projekten und Kooperationen zwischen Professorinnen und Professoren der HTWK Leipzig oder Studierenden führen.

    Und wie war Ihr persönlicher Weg zur deutschen Sprache?

    Ich habe schon immer andere Kulturen und Sprachen interessant gefunden. Als ich an der High-School war, habe ich im Sommer 1989 mit meinem Deutschlehrer und meinen Klassenkameraden an einem einmonatigen Austauschprogramm in Bamberg teilgenommen. Wir sind auch nach Ost- und West-Berlin gereist und hatten eine Führung an der Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Ich fand diese Reise so spannend und wollte immer mehr über die deutsche Kultur und Sprache lernen, sowie mehr reisen und andere Länder besuchen. Als ich später an der Universität war, hatte ich die Möglichkeit, ein Jahr lang in Bamberg zu studieren. Nach dem Studienabschluss unterrichtete ich zwei Jahre lang Deutsch an einer High-School, bevor ich mich entschied, meinen Doktor zu machen. Mein Ziel war es, zukünftige Lehrer auszubilden, Studierende für die deutsche Kultur und Sprache zu begeistern, und mein eigenes Auslandsstudienprogramm zu starten, da dies so ein bedeutender Teil meines Lebens war.

    Herzlichen Dank für das Gespräch.

    Das Interview führte Katrin Haase.

    weitere Infos

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    news-6869Mon, 29 Apr 2024 10:49:13 +0200Mein Studium in Leipzig: Infotag für internationale und geflüchtete Studieninteressiertehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6869Infotag an der HTWK Leipzig – Kooperation mit Hochschulen und Partnern aus Leipzig und der Region (3. Mai 2024)Besonders internationale und geflüchtete Studieninteressierte stehen vor vielen Fragen und Herausforderungen: Was muss ich vor dem Studium berücksichtigen? Muss ich noch das Studienkolleg besuchen? Was kann ich wo studieren? Wie kann ich mein Studium finanzieren? Welche Erfahrungen haben andere Studierende gemacht? 
    Am Freitag, den 03.05.2024 gibt es an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Gelegenheit, sich zentral über alle relevanten Studienthemen zu informieren: Unter dem Motto „Mein Studium in Leipzig“ veranstalten das Studentenwerk Leipzig, die Stabsstelle Internationales der Universität Leipzig und das Dezernat Studienangelegenheiten der HTWK Leipzig wieder einen Infotag für internationale und geflüchtete Menschen, die an einem Studium interessiert sind. Die Veranstaltung findet bereits zum siebten Mal statt und wird von weiteren Hochschulen aus Leipzig und Umgebung unterstützt. Sie bietet einen Überblick über das regionale Studienangebot, die Voraussetzungen für ein Studium, gibt Informationen zur Studienbewerbung und bietet die Möglichkeit, mit Initiativen sowie Studierenden ins Gespräch zu kommen.

    Michael Mohr, Sachgebietsleiter Kommunikation/Marketing/Kultur beim Studentenwerk Leipzig: „Der Infotag findet mittlerweile seit sieben Jahren statt und ist jedes Mal sehr gut besucht. Offensichtlich ist nicht nur der Informationsbedarf sehr groß, sondern auch das Interesse am Austausch. So eine Veranstaltung ist aber nur möglich, weil hier zahlreiche Akteure und Akteurinnen an einem Strang ziehen. Das Netzwerk funktioniert und ist natürlich auch Zeichen der Willkommenskultur!“

    Zu individuelle Fragen können sich Studieninteressierte von Vertreterinnen und Vertretern von Universität Leipzig, HTWK Leipzig, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig (HMT), Internationaler Berufsakademie (iba) | Campus Leipzig, sowie von der Hochschule Merseburg beraten lassen. Die Sozialberatung des Studentenwerkes berät außerdem zu Fragen rund um Studienfinanzierung, Studium mit Kind, mit einer Beeinträchtigung oder chronischen Erkrankung sowie Studium internationaler Studierender. Darüber hinaus beantwortet das Amt für Ausbildungsförderung Fragen rund um das BAföG, das Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig / Willkommenszentrum berät zu aufenthaltsrechtlichen Fragen und Garantiefonds Hochschule zur Bildungsberatung sowie zur Förderung von studienvorbereitenden Maßnahmen wie Sprachkursen.  Zudem sind während des gesamten Infotages auch Studierende verschiedener Studiengänge und studentische Initiativen der teilnehmenden Hochschulen für den direkten Austausch vor Ort.

    Service

    Sprachen & Übersetzung
    Beim Infotag werden Sprachmittler und -mittlerinnen für die Sprachen Arabisch, Farsi, Ukrainisch, Russisch, Französisch und Spanisch anwesend sein. Bei Bedarf können die Studieninteressierten eigene sprachliche Unterstützung mitbringen. An den Informationsständen und in den Vorträgenwird meistDeutsch und Englisch gesprochen.

    Ort: HTWK Leipzig, Nieper-Bau, Karl-Liebknecht-Str. 134, Foyer und Hörsaal

    Zeit: 3. Mai 2024, 13 – 17 Uhr

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    news-6866Fri, 26 Apr 2024 14:55:36 +0200KARL-KOLLE-Preis | Herausragende Abschlussarbeiten an der Fakultät Ingenieurwissenschaften ausgezeichnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6866Die besten Bachelor- und Masterabschlussarbeiten erhielten während der Graduierungsfeier den KARL-KOLLE-Preis im Werk 2.

    Immer im Frühjahr werden die besten Bachelor- und Masterarbeiten sowie hochschulisches und soziales Engagement im Studium während der Graduierungsfeier an der Fakultät Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielten am 13. April 2024 bei der feierlichen Zeremonie im Werk 2 sechs Absolventinnen und Absolventen den KARL-KOLLE-Preis.

    KARL-KOLLE-Preis | Bachelorarbeit

    Tom Sobotta | Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik (kooperativ)
    Jonas Waselau | Maschinenbau
    Julian Thomas Ziegler | Elektrotechnik und Informationstechnik (kooperativ)

    KARL-KOLLE-Preis | Masterarbeit

    Gabriel Kahlmeyer | Maschinenbau
    Dominic Elias Taraba | Elektrotechnik und Informationstechnik
    Sebastian Walther | Elektrotechnik und Informationstechnik

    Die Förderpreise in Höhe von je 500 Euro für Bachelorarbeiten und je 1.000 Euro für Masterarbeiten überreichte in Abwesenheit von Kuratoriumsvorsitzender Prof. Winfried Pinninghoff der Dekan von der KARL-KOLLE-Stiftung.

    Die prämierten Abschlussarbeiten

    Tom Sobotta | Bachelorarbeit Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik

    „Inbetriebnahme eines Versuchsstands zu Untersuchung eines Latentwärmespeicher-Einzelrohrs“

    Die Bachelorarbeit fasst die Grundlagen der thermischen Energiespeicherung, den Stand der Wissenschaft zu den Einzelrohr- Latentwärmespeichern und der Inbetriebnahme eines gleichartigen Versuchsstands zusammen.

    Ziel der Anlage ist die Bereitstellung von Prozessdampf für industrielle Anwendungen. Latentwärmespeicher haben das Potential überschüssige Wärme zu speichern und die Wärme auf Bedarf wieder freizugeben. Sie können demnach volatile erneuerbare Energien oder unterschiedliche Energieangebote in Industrieprozessen an die Wärmenachfrage anpassen.

    Die Abschlussarbeit betrachtet in diesem Kontext den Aufbau eines einzigartigen Versuchsstands, um erstmals Teillastbetrieb bzw. Teilentladung der Wärmespeicher experimentell zu untersuchen und numerische Tools zu validieren. Die Tätigkeiten von Tom Sobotta waren letzte theoretische Planungsschritte, sowie praktische Montageschritte, die Inbetriebnahme, sowie Generierung erster Messergebnisse am Versuchsstand.

    In Kooperation mit dem deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart entstand diese Arbeit im Rahmen eines Promotionsvorhabens.

    Jonas Waselau | Bachelorarbeit Maschinenbau

    „Entwicklung eines werkzeuglosen Schnellverstellungsmechanismus für Arbeitswerkzeuge der mechanischen Unkrautregulierung“

    Die Bachelorarbeit von Jonas Waselau liegt im Themenbereich der Agrartechnik. Politische Entscheidungen, wie beispielsweise Verbote von selektiven Herbiziden sowie Veränderungen durch den Klimawandel und damit einhergehende Trockenperioden, haben in der Landwirtschaft zu weitreichendem Umdenken geführt. Insbesondere der Bereich der Hackmaschinen hat dabei in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Ziel der Hacktechnik ist die Beseitigung von Unkräutern in reihenweisen angebauten Kulturen, wodurch ein ungestörtes Wachstum der Nutzpflanze ermöglicht wird. Ziel der Arbeit war es, einen Mechanismus zu entwickeln, welcher die Breiteneinstellung der Hackmesser an der Hackmaschine ermöglicht. Damit wird gewährleistet, dass die Position und somit die Arbeitsbreite der Arbeitswerkzeuge immer optimal an das aktuelle Pflanzenwachstum angepasst ist und dadurch eine maximale Effizienz erreicht wird. Durch die Anwendung der Prinzipien des methodischen Konstruierens wurde ein Mechanismus entwickelt, welcher eine werkzeuglose Schnellverstellung der Arbeitswerkzeuge ermöglicht.

    Julian Thomas Ziegler | Bachelorarbeit Elektrotechnik und Informationstechnik

    „Towards detecting planar projections of a priori known 3d object candidates by means of reinforcement learning“

    Die Bachelorarbeit von Absolvent Julian Thomas Ziegler entstand am Laboratory for Biosignal Processing (LaBP) in Leipzig. Betreuender Professor war Prof. Dr.-Ing. Mirco Fuchs, wissenschaftlicher Leiter des LaBP und Prodekan für Forschung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften.

    Hauptziel der Abschlussarbeit ist die Erprobung eines neuartigen Ansatzes zur Objekterkennung, in der die Methode des Reinforcement Learnings genutzt wird. Aus visuellen Informationen (Projektionsbildern) sollen bekannte Objekte identifiziert und deren genaue Position bestimmt werden. Dieses Ziel modellierte Absolvent Ziegler in einem Markov-Entscheidungsproblem (MDP), ein mathematisches Modell der Interaktion zwischen einem Agenten und seiner Umgebung. Neben der Konzeption und Implementierung des MDP, forschte Ziegler an der Implementierung und Feinjustierung des Agenten. Ziegler untersuchte eine Reihe von CNN (Faltendes Neuronales Netz)-Architekturen sowie verschiedene Trainingsmethoden, unter anderem einen neuartigen Ansatz, den er selbst DualLR nennt. Beim DualLR-Verfahren werden verschiedene Teile des Netzes unterschiedlich stark von Lernschritt zu Lernschritt optimiert.

    Bei der Auswertung der Ergebnisse zeigte sich ein hoher Performancezuwachs dank der Nutzung des DualLR-Verfahrens. Zusätzlich konnten Aussagen zu der Anwendbarkeit der CNN-Architekturen getroffen werden.

    Die in Julian Thomas Zieglers Arbeit gewonnen Kenntnisse werden in anderen Projekten des LaBP eingesetzt und in naher Zukunft im Rahmen eines Papers publiziert.

    Gabriel Kahlmeyer | Masterarbeit Maschinenbau

    Konzeption und Entwicklung eines strukturellen elektrischen Energiespeichers für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt“

    Die Masterarbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. habil. Robert Böhm und M.Sc. Davood Peyrow Hedayati betreut. Die Themenstellung stammt aus der Forschung zu multifunktionalen Verbundmaterialien mit Energiespeicherungsfunktion.

    Als grundlegendes Ziel liegt die Massenreduktion von Luftfahrzeugen zugrunde. Mittels einer zu erarbeitenden Energieeffizienz können hierfür zukünftig auch alternative Energiequellen eingesetzt werden. Die Masterarbeit von Gabriel Kahlmeyer beabsichtigt gezielt den Einsatz eines strukturellen elektrischen Energiespeichers in einer Drohne. Hierfür wird aktuell an verschiedenen multifunktionalen Energiespeicherungssystemen geforscht. Diese Energiespeicher verknüpfen strukturelle Eigenschaften mit elektrochemischen.

    In der Abschlussarbeit hat Kahlmeyer zunächst einen geeigneten strukturellen Energiespeicher ermittelt und weiterhin anhand eines ausgewählten Anwendungsfalles nachgewiesen, inwiefern sich die Flugzeit einer Drohne nach aktuellem Stand der Forschung verringern würde, wenn der Energiebedarf vollständig über einen strukturellen Superkondensator bereitgestellt wird. Um ein aussagekräftiges, vergleichbares und reproduzierbares Ergebnis zu generieren, nutzte Gabriel Kahlmeyer numerische Simulationen und technische Berechnungen, mittels derer wiederum Aussagen über die zu erwartende Flugzeit getroffen werden können. Des Weiteren erarbeitete Kahlmeyer ein neuartiges Vorgehen zur Voraussage der Beeinflussung elektrochemischer Eigenschaften durch strukturelle Einwirkungen. Die hierfür erarbeitete Simulation basiert auf der multiphysikalisch angewendeten Finite-Elemente-Methode und ist mit Image Processing verknüpft. Im Rahmen des Image Processings entwickelte Kahlmeyer unter anderem einen Python-Algorithmus.

    Die Ergebnisse sind unter anderem in der wissenschaftlichen Veröffentlichung: „Numerical Simulation of the One-Way Mechanical-Electrochemical Coupling in Structural Supercapacitors“ publiziert, an welcher Gabriel Kahlmeyer als Co-Autor mitgewirkt hat.

    Die Masterarbeit ist auf dem Publikationsserver der HTWK veröffentlicht: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:l189-qucosa2-874754

    Aktuell arbeitet Gabriel Kahlmeyer als CAE-Berechnungsingenieur in der Industrie.

    Dominic Elias Taraba | Masterarbeit Elektrotechnik und Informationstechnik

    „Umsetzung und Validierung von Modellen für die taktische Planung im Kontext des automatisierten Fahrens“

    Während der letzten Jahre hat das automatisierte Fahren (AD) zunehmend an Bedeutung in Wissenschaft und Industrie gewonnen. Das Verständnis der jeweiligen Situation im Straßenverkehr ist Grundvoraussetzung, um kollisionsfreie, komfortable und regelkonforme Manöver auszuführen. Ein explizites, mit Wissen angereichertes Modell ist für den Entscheidungsprozess in AD-Systemen notwendig, um robuste, sichere und nachvollziehbare Manöver planen und ausführen zu können. Das Ziel der Manöverplanung ist eine Sequenz von jenen sicheren und regelkonformen Basismanövern, die ein Fahrzeug in einer sich ständig verändernden Umgebung ausführen muss, um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen. Das automatisierte Planen von Manöversequenzen, auf der Grundlage einer Zustandsraumdarstellung und unter Berücksichtigung von Randbedingungen und Dynamiken ist eine anspruchsvolle Aufgabe, für die im Rahmen der Masterarbeit eine Lösung vorgeschlagen wird. Für die deterministische Manöverplanung im Kontext des automatisierten Fahrens wird in der Arbeit ein Framework, bestehend aus einer neuen Planungssprache sowie entsprechender Algorithmen, entwickelt und anhand von ausgewählten Szenarien des Straßenverkehrs validiert. Die entwickelte Planungssprache ist dabei domänenunabhängig und modular einsetz- und erweiterbar, sodass auch Anwendungen außerhalb des AD-Kontextes vorstellbar sind. Zudem ermöglicht das Framework neben der deterministischen Lösung von offline Planungsproblemen auch die Anwendung auf Probleme der online Planung und leistet damit einen relevanten Beitrag für die Planung von nachvollziehbaren und sicheren Manövern von automatisierten Fahrzeugen im Straßenverkehr.

    Sebastian Walther | Masterarbeit Elektrotechnik und Informationstechnik

    „Entwicklung eines Kommunikationsprotokolls zwischen einer PLC und einem MQTT-Broker auf Basis von VDA5050 Befehlen"

    Die Masterarbeit von Sebastian Walther widmet sich intensiv der Entwicklung eines Kommunikationsprotokolls für eine Standardisierung in Produktionsanlagen. In der Industrie gibt es zahlreiche Unternehmen, welche eigene Protokolle zur Ansteuerung nutzen. Die Masterarbeit setzt an einer Bestrebung an, diese Protokolle zu standardisieren, sodass zukünftigen Produktionsanlagen flexibler, schneller und einfacher aufgebaut werden können.

    Ein besonderes Augenmerk lege ich darauf, innovative Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen in meinem Forschungsbereich zu entwickeln. Die Erkenntnisse meiner Arbeit tragen zur Erweiterung des theoretischen Wissens bei. Dieser praxisnahe Ansatz ist ein zentraler Aspekt meiner Forschungsphilosophie und spiegelt sich in meiner Masterarbeit wider. Darüber hinaus hebt sich meine Arbeit durch ihre interdisziplinäre Herangehensweise hervor. Die Integration von Erkenntnissen aus verschiedenen Disziplinen ermöglicht eine umfassende Analyse des Forschungsgegenstands und eröffnet neue Perspektiven."

    Gratulation

    Die Fakultät Ingenieurwissenschaften gratuliert allen Preisträgern und wünscht Ihnen viel Erfolg für ihre weitere berufliche Zukunft.

    KARL-KOLLE-Stiftung

    Der Stifter Karl Kolle sah es als sein Lebenswerk an, sich im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld zu engagieren. Das erklärte Ziel der Stiftung liegt deshalb sehr stark in der „Bildung und Erziehung“ junger Menschen, im In- und Ausland. Die Stiftung wurde 1998 vom Dortmunder Unternehmer Karl Kolle gegründet. Die Grundlage des Stiftungsvermögens bildete die Firma KODA Stanz- und Biegetechnik GmbH – ein Zulieferer der Automobilindustrie. Zu den wichtigsten Förderschwerpunkten gehören neben der Bildung die Bereiche „Wissenschaft und Forschung“. In dieser Kombination vergibt die Stiftung Stipendien für besonders hervorragende Studierende und lobt Preise für ausgezeichnete, wissenschaftliche Arbeiten aus.

    Seit 2006 unterstützt die KARL-KOLLE-Stiftung Studierende der HTWK Leipzig bei Studienaufenthalten im Ausland und zeichnet Studierende für hervorragende technisch-wissenschaftliche Abschlussarbeiten aus. Über die Vergabe von Zuschüssen entscheiden der Vorstand und das Kuratorium der KARL-KOLLE-Stiftung gemeinsam. Das Kuratorium umfasst Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und sozialen Tätigkeitsfeldern.

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    news-6865Fri, 26 Apr 2024 14:06:00 +0200Radar und Kirschblütehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6865Die Fakultät Digitale Transformation auf Forschungsreise in JapanIm Rahmen eines vom Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) geförderten Projekts waren die Nachwuchsforschenden Ola Bidhan und Nikolai Mareev in Begleitung von Prof. Robert Geise auf einem zweiwöchigen Forschungsaufenthalt beim renommierten Electronic Navigation Research Institute (ENRI) in Tokio. ENRI ist das nationale Metrologie-Institut Japans für alle Belange der Navigation im Flugverkehr. Im Rahmen des zweijährigen Forschungsprojektes sind wechselseitige Forschungsaufenthalte der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Messkampagnen in den Laboren der HTWK Leipzig und ENRI ebenso geplant wie strukturelle Maßnahmen zur Verstetigung der internationalen Zusammenarbeit hinsichtlich Forschung und Lehre.

    Wissenschaftlicher Hintergrund des Projekts

    Ziel des Projektes „New Multi-Static Airport Surveillance Radar Systems with Software-Defined-Radio” ist die Entwicklung neuartiger Radarsysteme zur Flugraumüberwachung an Flughäfen. Bisher verwendete klassische, sich mechanisch drehende Radare an Flughäfen, bei denen die Sende- und Empfangseinheiten am gleichen Ort sind, haben einige Nachteile: die Wahrscheinlichkeit Objekte aufzuspüren (Detektionswahrscheinlichkeit) und diese möglichst genau zu verorten ist eingeschränkt. Diese Nachteile sollen mit einem neuen Radar-Konzept umgangen werden. Ein solches Konzept sieht die Verwendung mehrerer, räumlich verteilter Sende- und Empfangseinheiten bei größeren Betriebsfrequenzen vor. Kleinere Objekte wie Flugdrohnen können mit klassischen Radaren nur dann detektiert werden, wenn das Objekt in Richtung des Radars auch gut reflektiert. Ein räumlich verteiltes Radarsystem bietet daher eine höhere Detektionswahrscheinlichkeit und aufgrund höherer Betriebsfrequenzen auch ein höheres Auflösungsvermögen. Sende- und Empfangseinheiten eines solchen Radarsystems werden mithilfe von Software-Defined-Radios (SDR) realisiert, die bezüglich Signalform und Messparameter flexibel gestaltet werden können. In der 30 Meter langen Absorberkammer von ENRI führten die Forschenden erste Testmessungen und Programmierarbeiten der SDR zur Evaluation solcher Systeme durch. Eine Absorberkammer ist ein reflexionsarmer Raum, der frei von Störsignalen ist und somit eine isolierte, fehlerarme Vermessung solcher Systeme in der Entwicklungsphase ermöglicht.

     

    Neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen bieten Forschungsaufenthalte des DAADs Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, Einblicke in andere Kulturen und Arbeitsweisen zu bekommen und eigene Netzwerke für Kooperationen zu bilden, wie folgende Berichte der Reisenden zeigen:

    Ola Bidhan, Lehrkraft für besondere Aufgaben und Mitarbeiterin im Projekt Tri5G:

    Als leidenschaftliche Forscherin begab ich mich auf eine bemerkenswerte Reise nach Tokio, wo meine Kollegen und ich von der FDIT an einer bi-nationalen Forschungskooperation teilgenommen haben. Über einen Zeitraum von ungefähr drei Wochen tauchte ich in die lebendige Kultur ein, arbeitete mit japanischen Kollegen zusammen und widmete mich den faszinierenden Forschungsthemen. Lassen Sie mich die Höhepunkte meiner unvergesslichen Erfahrung mit Ihnen in einigen Zeilen teilen:
    Mein Hauptziel in Tokio war internationale Forschungserfahrungen zu sammeln, mich international weiter zu qualifizieren und die Zusammenarbeit mit japanischen Forschern an einem wegweisenden Projekt. Gemeinsam erkundeten wir die aktuellen Radar-Technologien, tauschten Ideen aus und überbrückten kulturelle Unterschiede. Die Sprachbarriere stellte eine Herausforderung dar, aber unsere gemeinsame Leidenschaft für Entdeckungen und das große Interesse an der Zusammenarbeit war eine starke Brücke. Die Arbeit im Labor, die lebhaften Diskussionen und die gemeinsamen Brainstorming-Sitzungen trieben unseren Fortschritt voran.
    Jenseits des Labors erkundete ich Tokios versteckte Schätze. Der historische Bezirk Asakusa enthüllte alte Tempel, deren vermilionrote Tore sich gegen die moderne Skyline abhoben. In Akihabara lockten Neonlichter Anime-Enthusiasten, während Tokio Tower und Tokio Skytree die Individualität der Stadt feierten. An jeder Ecke verbarg sich eine Geschichte – eine Mischung aus Tradition, Popkultur und Widerstandsfähigkeit. Die positive Interaktion und die respektvollen Begrüßungen mit Fremden trugen alle zu einem reichen Erinnerungsteppich bei.
    Tokio war mehr als nur ein Forschungsziel; es war eine Muse, die Kreativität inspirierte und Grenzen verschob.

    Nikolai Mareev, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt Tri5G:

    The opportunity to visit such a vibrant and culturally rich country during a work trip was truly exciting. It was a fantastic opportunity to immerse myself in a new environment and gain valuable information that I could apply to my work. The trip proved to be useful for my professional development. I had the opportunity to network with industry experts from Japan and exchange ideas and best practices. The knowledge and experience I gained is very valuable and has already had a positive impact on my work. Not only did I enjoy working together towards a common goal, but it also gave me a new perspective on problem solving and collaboration. The project allowed me to apply my skills in a different context and learn from the unique approaches of my Japanese colleagues. The cultural exchange that took place during our interactions opened my eyes and helped me appreciate other ways of thinking and working. Building relationships with my Japanese colleagues has opened up new opportunities for collaboration and knowledge sharing in the future. Overall, my time working in Tokyo was a transformative experience that has had a lasting impact on my career. The contacts I have made, the knowledge I have gained and the experiences I have had will continue to shape my professional growth and development for years to come. I am incredibly grateful for this opportunity and look forward to continuing to network with colleagues at ENRI.

    Lehre an der Fakultät Digitale Transformation

    Die Inhalte des Forschungsprojekts stimmen mit dem Lehrplan der Studiengänge Informations- und Kommunikationstechnik (Bachelor und Master) an der Fakultät Digitale Transformation (FDIT) überein. Studierende erwerben unter anderem in den Modulen „Signale und Systeme“, „Programmieren“, „Hochfrequenztechnik“ und „Wellenausbreitung“ sowie in zugehörigen Laboren für Software-Defined-Radio hinreichende Kenntnisse und Qualifikationen, um in solchen aktuellen und anwendungsbezogenen Forschungsprojekten, effektiv mitzuwirken. Der inhaltliche Fokus des FDIT-Bachelorstudiengangs Informations- und Kommunikationstechnik auf Aspekte der Telekommunikation, worin auch die Thematik der Navigation enthalten ist, erlaubt Studierenden, schon während des Studiums an solch spezialisierten Fragestellungen in Form von Projekt- oder Abschlussarbeiten mitzuarbeiten.

    Als strukturelle Maßnahme für die Lehre wird in der Projektgruppe auch an trilingualen (Englisch, Japanisch, Deutsch) Lehrmaterialien an der Thematik „Software-Defined-Radio und Radar“ gearbeitet.

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    news-6864Fri, 26 Apr 2024 13:23:45 +0200Allzeit gute Fahrt, Gerlinde!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6864 10 Jahre Regattasegeln im Hochschulsport – Bootstaufe für "Gerlinde"Am 16. April war es soweit: "Gerlinde" wurde getauft! Das neue Boot ist eine sogenannte "Soling", ein sportliches Kielboot für eine Besatzung von maximal drei Personen, mehr als acht Meter lang. Bis zum Jahr 2000 war Soling-Segeln sogar olympisch.
    "Gerlinde" steht für weiteres Wachstum des Regattasegelns an der HTWK Leipzig, ist sie doch bereits das 2. HTWK-Soling-Boot. Ihre Taufe wurde zum Startschuss für das wöchentliche Regattatraining am Cospudener See. Seit Jahren nehmen immer neue Interessierte an den Freitagsregatten teil, die Begeisterung wächst stetig.

    Segelsport an der HTWK Leipzig

    Seit 2003 bietet die HTWK Leipzig über den Hochschulsport Segelausbildungen an, doch erst in den vergangenen Jahren hat sich das Regattasegeln als fester Bestandteil des Hochschulsports etabliert. Eine Initiative von Prof. Wilfried N. Lewitzki, passionierter Segler und ehemaliger Professor an der HTWK Leipzig, legte 2013 den Grundstein für das Regattateam mit dem Kauf des ersten regattafähigen Bootes. Dessen Taufe wurde schon damals von Kanzlerin Prof.in Swantje Rother durchgeführt, wie diesmal die Namensgebung von "Gerlinde".
    Im Jahr 2022 wurden neue Segel angeschafft, und die HTWK Leipzig knüpfte Kontakt zu Roman Koch, einem erfahrenen Soling-Segler und Weltmeister. Unter seiner Anleitung begann das erste Regattatraining, das den Weg für das Team ebnete, auch überregional an Regatten teilzunehmen.
    Ein Meilenstein wurde 2023 erreicht, als das HTWK-Team erstmals beim Edertal-Cup auf dem Edersee an den Start ging und den zweiten Platz von 23 Booten erzielte. Bei der Westdeutschen Meisterschaft Soling belegte das Team den neunten Platz von 13 Booten, ein vielversprechender Einstieg in die Regatta-Community.

    "Das Regattasegeln an der HTWK ist ein besonderes Highlight im Hochschulsport und zeigt, dass durch Teamarbeit und Engagement in verschiedenen Bereichen der Hochschule außergewöhnliche Erfolge möglich sind", so Projekinitiator Prof. Stephan Schönfelder. Die nächsten Regatten mit “Gerlinde” sind bereits geplant, darunter die Westdeutsche Meisterschaft Soling auf dem Edersee, bei der das Team erneut sein Können unter Beweis stellen wird.

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    news-6862Fri, 26 Apr 2024 11:40:09 +0200Diebstähle im Lipsius-Bauhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6862Hochschulleitung rät zu erhöhter WachsamkeitIn den vergangenen Wochen wurden bedauerlicherweise vermehrt Diebstähle im Lipsius-Bau registriert und zur Anzeige gebracht.
    Es wurden Rucksäcke und Jacken sowie Wertsachen entwendet.
    Die Hochschulleitung möchte alle Hochschulangehörigen sensibilisieren, besonders aufmerksam zu sein und entsprechende Aktivitäten oder Personen umgehend zu melden.
    Wertsachen, persönliche Gegenstände und ggf. Eigentum der Hochschule sollten immer gut verwahrt und auf dem gesamten HTWK Campus sicher aufbewahrt werden.

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    news-6858Fri, 26 Apr 2024 09:19:45 +0200Zum geplanten Hochschulsommerfest des StuRa 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6858Informationen des RektoratsDer StudierendenRat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) veranstaltet seit vielen Jahren mit Unterstützung der Hochschulleitung und vieler HTWK-Angehöriger ein Sommerfest. In diesem Jahr machte es sich der StuRa zum Ziel, die Veranstaltung zu vergrößern: Rund 10.000 Gäste sollen es nach Wunsch des StuRa werden.

    Die Hochschulleitung hat Sicherheitsbedenken und daher vorgeschlagen, das Fest in seiner traditionellen Form, die sich vor allem an Angehörige der Hochschule richtet, fortzuführen. Dies lehnt der StuRa jedoch ab.
    HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner: „Da es sich nun um eine für jeden Menschen öffentliche Veranstaltung handeln soll, kann eine aussagekräftige Schätzung der Personenzahl nicht abgegeben werden. Damit kann kein tragfähiges Sicherheitskonzept entwickelt werden.“
    Da der Eintritt kostenlos sein und laut der Studierenden ein „Special Act“ mit hoher Anziehungskraft auftreten soll („Kraftklub“ soll angefragt worden sein), ist nach Auffassung der Hochschulleitung nicht abzusehen, wieviel Publikum tatsächlich kommen wird. Selbst der StuRa kann im Sicherheitskonzept keine genauen Angaben über die Personenzahl machen. Damit besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko für alle Teilnehmenden.

    Mit einer angenommenen Anzahl von 10.000 Menschen auf dem Parkplatz der Hochschule würde eine äußerst hohe Personendichte herrschen. "Bei 8.000 Besuchenden befinden sich bereits mehr als zwei Personen auf einem Quadratmeter. Das kann die Hochschulleitung nicht verantworten. Zudem steht die Anzahl der eingeplanten Ordnungskräfte (12) und Sicherheitskräfte (13) nach Auffassung der Hochschulleitung nicht in Relation zur Größe der Veranstaltung“, so der Rektor weiter zur Begründung.

    All diese Umstände gefährden die Verpflichtung der Hochschule zur angemessenen Sicherung. Das Veranstaltungs- und Sicherheitskonzept weist Mängel im Umgang mit externem Publikum auf. Bei Auftritten bekannter Bands besteht das Risiko einer raschen Zuschauermengenbildung, wodurch die Verkehrssicherungspflicht auch auf externe Zuschauenden ausgedehnt wird, potenziell bis zur zivil- und strafrechtlichen Verantwortlichkeit der betroffenen Akteure.
    Das scheint sogar der StuRa selbst so zu sehen - im Sicherheitskonzept der Veranstaltung ist das verbleibende Risiko für eine mögliche Blockierung von Rettungswegen als „hoch“, das Risiko für körperliche Auseinandersetzungen zwischen den Besuchern als „mittel“ angegeben.
    Die erste Besprechung des Sicherheitskonzeptes mit der Hochschulleitung fand acht Wochen vor dem geplanten Termin der Veranstaltung im Juni, also sehr kurzfristig, statt.
    Darüber hinaus ist die finanzielle Planung für die Veranstaltung derzeit unausgeglichen, was die Frage aufwirft, ob eine derartige Finanzierung aus den Mitteln des StuRa, also durch studentische Semesterbeiträge, angemessen erscheint.

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    news-6848Fri, 19 Apr 2024 10:12:00 +0200ExperiWatt 2024 | MINT-Schülerwettbewerb zur spannenden Welt der Energie https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6848Im März haben wieder knapp 200 Schülerinnen und Schüler geforscht und experimentiert

    Energie lässt sich klimaneutral durch Wind, Sonne oder Muskelkraft erzeugen, fließt nicht nur durch Stromleitungen, sondern auch durch unser Gehirn und selbst Kuhpüpse können in Energie umgewandelt werden.

    Im jährlich stattfindenden MINT-Wettbewerb ExperiWatt widmen sich Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen zwei Wochen lang wissenschaftlichen Fragen und Experimenten aus dem spannenden Themenfeld der Energie.

    Vom 4. bis 15. März 2024 sind die diesjährigen MINT-Teams wieder gegeneinander angetreten, haben die Energieerzeugung mit Muskelkraft oder aus Solarzellen berechnet, radelnd Wasser zum Kochen gebracht oder die Energieströme im Gehirn unter die Lupe genommen.

    Krönender Abschluss des Wissenschaftswettbewerbs war für alle Teilnehmenden die lustige, spannende und naturwissenschaftliche Preisverleihung mit Jack Pop, dem CIRCUS of SCIENCE Entertainer, die am 27. März 2024 im Nieper-Bau der HTWK Leipzig stattgefunden hat.

    MINT-WETTBEWERB

    Für den ExperiWatt-Wettbewerb können sich jedes Jahr Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen einer Oberschule oder eines Gymnasiums in Leipzig und Umgebung anmelden. In den letzten Jahren wurden die Teilnehmenden in 4er-Teams zu vier verschiedenen Modulen an die verschiedenen Wissens-Standorte in Leipzig geschickt. In diesem Jahr konnte der MINT-Wettbewerb viel mehr Bewerberinnen und Bewerber zulassen, denn es konnten gleich zwei weitere Module und Standorte dazu gewonnen werden.

    MODULE & STANDORTE

    HTWK Leipzig | FitForFuture

    Muskelkraft, Solarenergie oder Kohlekraft? Welche Formen der elektrischen Energieerzeugung wollen wir für unsere Zukunft?!

    Im Labor der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig wartete auf die Teams insgesamt sechs verschiedene Experimente zur Energieerzeugung. Die Teams lernten an den Stationen verschiedene Formen der Energie praktisch kennen und mussten Antworten zu Fragen finden wie:
    Wie kann man Pumpspeicherkraftwerke als Energiespeicher weiterdenken?
    Warum verbrauchen LED weniger Energie als Glühlampen?
    Weshalb befüllt man den Wasserkocher nicht bis zur „max“ Markierung?
    Wieviel Schweiß steckt in einer Tasse Tee? Oder: Wie fit bist Du?

    Beim ersten Experiment durften die Schülerinnen und Schüler auf dem Fahrrad-Ergometer radelnd Energie erzeugen, die Daten auswerten und anschließend Berechnungen beispielsweise zur Wärme-Energie vornehmen. Beim Experiment „Nabendynamo“ sollten unter anderem die Leistungsunterschiede von LED und Glühlampe ermittelt werden.

    VDI GarGe Leipzig | Sonnenenergie

    Energie aus der Sonne – Sie ist die Grundlage allen Lebens, indem sie uns Licht und Wärme liefert. Doch wie können wir die Sonne technisch nutzen und was passiert, wenn sie mal „nicht scheint“?

    In der VDI GaraGe lernten die Schülerinnen und Schüler den Aufbau und die Funktionsweise von Siliziumsolarzellen kennen. Anschließend untersuchten sie, wie Verschattung die Leistung von Solarzellen beeinflusst, was passiert, wenn man Solarzellen auf unterschiedliche Weisen zusammenschaltet und welche Wirkungsgrade verschiedene Energieumwandlungsschritte haben. Darüber hinaus simulierten sie ein Inselsystem mit Solaranlage und untersuchten Kondensatoren als Speichermöglichkeit von elektrischem Strom aus Solarzellen.

    INSPIRATA Leipzig | Windenergie

    Der Wind, der Wind, das himmlische Kind… – Wie viel Energie steckt drin und wie können wir sie sinnvoll nutzen? Finde es heraus!

    Wie kann man die Energie des Windes effizient nutzen? Und was passiert, wenn es mal eine Flaute gibt? Solche Fragen galt es beim Modul der INSPIRATA Leipzig zu beantworten. Die Wissens-Challenge zum Thema Windenergie war nur ein Teil der Herausforderungen, die sich die Teams stellen mussten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten ebenfalls verschiedene Arten von Rotoren und deren unterschiedliche Formen kennen, sie mussten sich mit dem Fachjargon und themenrelevanten Statistiken auseinandersetzen und konnten durch eigene Experimente das Thema Windenergie selbst erfahren.

    UFZ Schülerlabor | Die Brennstoffzelle

    Brennstoffzellen im Auto? Was wird uns in Zukunft antreiben, wenn wir CO2-neutral mobil bleiben wollen?

    Im UFZ Schülerlabor erhielten die Teams zu Beginn des Moduls eine Einführung in die Arbeitsweise von Brennstoffzellen, den Umgang damit und einen Einblick in den inneren Aufbau. Sie haben erfahren, was es mit dem Phänomen der „Zitronenbatterie“ auf sich hat und was die Wasserspaltung mit einer galvanischen Zelle eigentlich ist.

    Theoretisch beantwortet und praktisch erarbeitet wurden im Modul folgende Fragen: Wird die Brennstoffzellentechnologie die Lösung dieser Frage sein? Was „brennt" in einer Brennstoffzelle? Mit welchen Brennstoffen kann ich diese Energiewandler betreiben? Wie sieht eine Brennstoffzelle von innen aus?

    Die Teams haben im Modul darüber hinaus verschiedene Brennstoffzellen auf ihre Leistung vermessen und eine Brennstoffzelle komplett auseinandergenommen und wieder zusammengebaut.

    Universität Leipzig | Brennbares Eis

    Wie können wir das Treibhausgas Methan aus Kuhpupsen speichern und als Energiequelle nutzen?

    Brennbares Eis und Kuhpups? Was hat das wohl mit dem Thema Energie zu tun? In diesem Modul wurden die Geheimnisse des brennenden Eises beleuchtet und aufgezeigt, welcher Zusammenhang zum Kuh-Pups besteht. Dabei haben die Teilnehmenden erfahren, welche Rolle Methan beim Umweltschutz und bei der Entwicklung von Energiespeichern der Zukunft spielt. Mit spannenden Experimenten entdeckten die Teilnehmenden die Wirkung des Kuhpups auf unsere Umwelt, wie man brennbares Eis als Energiespeicher nutzen kann und designten einen innovativen Kuhstall der Zukunft.

    Max-Planck-Institut für Kognitions- &Neurowissenschaften | Auf der Spur von Effizienz und Leistung des menschlichen Gehirns

    Das Modul gab einen Einblick in die Hirnforschung und den Energieverbrauch des menschlichen Gehirns. Die Teams haben erfahren, was eine Elektroenzephalografie (EEG) ist und wie man damit den Energieverbrauch des Gehirns in verschiedenen Situationen (entspanntes Träumen oder eine schwierige Matheaufgabe lösen) messen kann. Im praktischen Teil konnten die Teilnehmenden eigene EEG-Experimente durchführen und lernten, wie sie mit Hilfe eines Computerprogramms ihre Gehirnaktivität erforschen können.

    WAS DABEI GELERNT?

    Frau Schulisch, Lehrerin des Schiller-Gymnasiums, antwortete auf die Frage, welche Vorteile ExperiWatt im Vergleich zur Schule bietet und ob es allen gefallen habe, mit den Worten:
    „Es gibt besondere Gerätschaften, über die Schulen nicht verfügen. Außerdem stehen die betreuenden Personen viel tiefer im Stoff und können so viel mehr zu den bestimmten Fachgebieten erklären. […] Alle Schüler waren durchweg sehr begeistert von ExperiWatt. Sie haben viel Neues erlebt und gelernt.“

    Für Shania, Schülerin des BIP Gymnasiums und ExperiWatt-Teilnehmerin 2024, zeichnet sich der MINT-Wettbewerb im Vergleich zu anderen Wettbewerben vor allem durch folgende Aspekte aus:
    „Ich habe oft an Olympiaden teilgenommen, aber ExperiWatt ist einfach anders. […] Bei Olympiaden ruft man das gelernte Wissen einfach ab, es gibt keine Anwendung und es ist ziemlich anstrengend, weil die Wettbewerbe manchmal 6 Stunden dauern. […] Bei ExperiWatt wird die Theorie echt interessant erklärt und man kann das Wissen direkt in coolen Experimenten anwenden. Das ist nicht so langweilig wie bei einer Olympiade. […] ExperiWatt hat Naturwissenschaften für mich viel interessanter gemacht. […] Physikolympiaden wecken kein tieferes Interesse und helfen Schülern nicht dabei, Orientierung zu finden. Die Experimente bei ExperiWatt machen den Themenbereich viel spannender und man bekommt eine gute Vorstellung davon, was möglich ist.“

    DIE GEWINNER-TEAMS

    Gymnasien

    Platz 1 | Geschwister Scholl Gymnasium Taucha
    Platz 2 | Gymnasium Brandis
    Platz 3 | Neue Nikolaischule

    Oberschulen

    Platz 1 | OS am Weißeplatz
    Platz 2 | Lene-Voigt-Schule
    Platz 3 | 56. Oberschule

    BACKSTORY | ExperiWatt

    Mit ExperiWatt bieten seit 2020 die Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig, die INSPIRATA – Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V., das UFZ - Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH und die VDI GaraGe gemeinnützige GmbH den MINT-Wettbewerb an. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen aus Oberschulen und Gymnasien in Leipzig und Umgebung. Im Fokus von ExperiWatt stehen Forschungsdrang und die Auseinandersetzung mit MINT-Themen zu Energie. Inhaltlich und organisatorisch wird ExperiWatt von den vier Kooperationspartnern durchgeführt.

    Im Jahre 2024 konnten als weitere Standorte das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig sowie das Institut für Didaktik der Physik der Universität Leipzig dazu gewonnen werden.

    Finanziell unterstützt wird der Wettbewerb von der Stadt Leipzig und der L-Gruppe sowie Sponsoring & Unterstützung von der Techniker Krankenkasse und der Firma ANT.

    Ursprünglich wurde der MINT-Wettbewerb mit dem Titel experiNat von 2006 bis 2019 von den Leipziger Stadtwerken (der heutigen L-Gruppe) finanziert und organisiert. Nach der 13. Auflage im Jahre 2019 verabschiedete sich die L-Gruppe von dem Format, um sich künftig „auf andere Maßnahmen fokussieren" zu können. Die vier Modulpartner des einstigen experiNat-Wettbewerbs entschieden sich, den mittlerweile etablierten und beliebten MINT-Wettbewerb mit leicht veränderten Rahmenbedingungen unter dem neuen Titel ExperiWatt fortzusetzen.

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    news-6844Fri, 19 Apr 2024 08:45:27 +0200Alice in 3Dhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6844Studierende der HTWK Leipzig produzieren eines der ersten deutschsprachigen Hörspiele im Immersive Audio Format Dolby Atmos„Sie fällt – und das schon lange. Doch wohin? Das könnte man schon mal fragen.“ Wunderliche Geräusche umkreisen Alice, bis eine sanfte Melodie erklingt – lockend und verheißungsvoll. Doch sogleich verklingt sie und Alices Fall endet abrupt im Wundernland. Auf der Suche nach der Melodie begegnet sie schrägen Wesen wie der Grinsekatze, dem Faselhasen, dem verrückten Hutmacher und der Herzkönigin.

    Die Neuinterpretation des klassischen Alice-Stoffes bedient sich ausgewählter Motive und fügt sie zu einer neuen Erzählung zusammen. Alice repräsentiert das Frau-Sein im 21. Jahrhundert und sie durchlebt im Wundernland den Prozess des eigenen Reifens – inklusive sozialer und gesellschaftlicher Verwirrungen.

    „Alice und was sie im Wundern fand“ ist eine Produktion des Buchfunk-Verlags in Kooperation mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig.
    Studierende der Studiengänge Medientechnik sowie Buch- und Medienproduktion unterstützten hier bei Aufnahmen, in der Postproduktion und im Marketing.

    Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie fruchtbar die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen der freien Wirtschaft, aber auch zwischen unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb der Hochschule sein kann.

    Das Hörspiel „Alice und was sie im Wundern fand“ ist beim Verlag selbst, aber auch bei verschiedenen Online-Shops, wie Thalia oder Weltbild, für 14,90 Euro erhältlich. An der HTWK Leipzig kann man es sich nach Voranmeldung bei Christian Birkner im Kinosaal in 3D-Audio anhören.

    Das Hörspiel (Spieldauer 67 Minuten) beim Verlag Buchfunk

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    news-6842Thu, 18 Apr 2024 14:38:40 +0200Courage zeigenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6842Die HTWK Leipzig und die Fakultät Informatik und Medien zeigen auch in diesem Jahr beim „Leipzig zeigt Courage!“- Festival FlaggeMittlerweile eine Tradition, lädt am 30. April 2024 das Festival „Leipzig zeigt Courage!" zu einer bunten Veranstaltung auf und um die Moritzbastei ein. In der 27. Auflage wird am Vorabend des 1. Mai mit einem politisch-musikalischen Programm wieder ein Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft von Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung.

    Auch in diesem Jahr engagieren sich Studierende der Fakultät Informatik und Medien ehrenamtlich bei der Gestaltung und Betreuung der Web- und Social-Media-Auftritte des Festivals. Das Team um Professor Gunter Janssen und Enrico Ruge besteht aus Katja Stumpf vom Veranstaltungsbüro der Fakultät sowie den Studentinnen Kathrin Töpfer, Helene Fechner, Nele Müller, Josefine Renkert und Lilly Trützschler.  Alle Beteiligten freuen sich auf das bunte musikalische Statement, dass 17:30 Uhr durch Julius Fischer und Tim Thoelke anmoderiert wird. „So ist es gelungen, mit der Hamburger Punkrock-Band Swiss und die Andern, der Rapperin Antifuchs, der aus Chile stammenden Rockband Frank’s White Canvas und der Leipziger Batiar Gang ein beeindruckendes Programm zusammenzustellen“, meint Kathrin Töpfer. Katja Stumpf ergänzt: „Auch die Gewinnerband des Jugendfestivals 'Junge Musikerinnen und Musiker gegen Gewalt und Rassismus' wird der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Markt der Demokratie lädt ab 16:00 Uhr auf den Platz vor der Moritzbastei ein. Dabei stellen sich vielfältige Leipziger Vereine und Initiativen wie die Stiftung Friedliche Revolution, das Programm 'Paten für Geflüchtete' der Johanniter, Omas gegen Rechts und Einige mehr vor.“

    Seit mehreren Jahren unterstützt die Hochschule das Open-Air-Festival und das Orga-Team um den Musiker Sebastian Krumbiegel. Laut Professor Gunter Janssen wollen Studierende des Studiengangs Buch- und Medienwirtschaft damit ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen: „Denn demokratische Werte sind die Grundlagen für ein friedliches gesellschaftliches Zusammenleben und damit auch für unsere Hochschule elementar.“ Wie Enrico Ruge anfügt, sind auch „Wissens- und Kulturtransfer, Austausch und Kooperation über Ländergrenzen hinweg ein unverzichtbares Gut für unsere weltoffene Hochschule“.

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    news-6836Wed, 17 Apr 2024 09:31:52 +0200Gute Lehre würdigen: Der 2. Lehrpreis der HTWK Leipzig wird verliehenhttps://idll.htwk-leipzig.de/was-war-was-kommt/lunch-learn/lunch-learn-2024... beim Lunch & Learn 2024 am 15. MaiFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFING > allgemeinFW > FakultaetHTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumMNZ_Startseitenews-6833Tue, 16 Apr 2024 10:23:43 +0200Teamarbeit vor Ort und hybridhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6833Gruppenarbeitsräume für flexible Nutzung ausgestattet: Mobile Tische | Videokonferenzsystem | Whiteboard Zum Start des Sommersemesters ermöglichen die Gruppenarbeitsräume ein noch flexibleres Arbeiten. Sie wurden mit mobilen Tischen ausgestattet, die sich hochklappen und rollen lassen. So ist beispielsweise eine Anordnung in U-Form oder ein Beiseiteschieben möglich, um Platz für verschiedene Arbeitsszenarien zu schaffen.

    Wenn mal nur ein Teil des Teams vor Ort sein kann, muss das Arbeitstreffen trotzdem nicht ausfallen. Ein an den großen Bildschirm angeschlossenes Videokonferenzsystem macht’s möglich: Hierüber können abwesende Teammitglieder zugeschaltet werden. Sie sind zum einen auf dem Monitor zu sehen und sehen dank der tollen/leistungsstarken Kamera, wer im Gruppenarbeitsraum zugegen ist. Die Fernbedienungen sind an der Ausleihtheke zu bekommen.

    Ein Whiteboard mit ebenfalls an der Servicetheke erhältlichen Stiften rundet die Ausstattung ab.

    Die beiden Gruppenarbeitsräume sind über unser → Raumbuchungssystem reservierbar. Sie sind ab jetzt verschlossen; der Zugang erfolgt mit Transponder.

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    news-6832Tue, 16 Apr 2024 10:01:05 +0200Freiheit verstehen. Herausforderungen und Perspektiven in einer liberalen Gesellschafthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6832Öffentliche Ringvorlesung im Studium generale der HTWK Leipzig im Sommersemester 2024Freiheit gehört zu den konstituierenden Werten der liberalen Gesellschaft. Das Versprechen, diese Freiheit für jede Bürgerin und jeden Bürger zu garantieren und zu wahren, gehört zum demokratischen Selbstverständnis. Immer wieder und immer häufiger hört man aber, „der Staat“ würde die Freiheiten des Bürgers beschneiden: Die zum Schutz der Bürger und Bürgerinnen erlassenen Gesetze und Verordnungen mutieren in den Reden der Populisten zu Zwangsmaßnahmen, die den grundrechtlich garantierten Freiheiten zuwiderliefen. Was ist das also für eine Freiheit, die hierzulande oft mit dem Begriff Wohlstand daherkommt?

    „Offenbar handelt es sich dabei meist um ein sehr individuelles Verständnis von Freiheit, das lediglich ein Freisein von Beschränkungen und Hindernissen meint. Es stellt sich die Frage, ob dabei der Begriff von Freiheit nicht stark verkürzt ist und lediglich auf den ersten Halbsatz von Artikel 2 des Grundgesetzes zielt - das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. In einer Gesellschaft ist eine solche Freiheit jedoch nur zwingend mit einer Einschränkung denkbar: Sie endet, wo die Rechte anderer verletzt werden. Der Begriff Freiheit bedeutet also sehr viel mehr als individuelle Handlungsfreiheit. Er geht einher mit Verantwortung, mit Rechten und Pflichten, und letztlich ist Freiheit abhängig von einem Gemeinwesen, in das ein Individuum eingefügt ist“, sag Janika Wersig, Mitarbeiterin Studium generale.

    Im Wissenschaftsjahr 2024, das der Freiheit gewidmet ist, will sich die öffentliche Ringvorlesung über politische, soziale und ökonomische Themen dem Begriff der Freiheit nähern, wobei zunächst wirkmächtige Konzepte von Freiheit grundlegend vorgestellt werden sollen. Im Anschluss daran soll Freiheit jeweils erörtert werden im Hinblick auf ihr Spannungsverhältnis u. a. zu Recht, Eigentum, Repräsentation und Teilhabe in der Gesellschaft, zu Identitätspolitik, Arbeit und Armut bzw. Reichtum.

    Von Herrschaft über Lohnarbeit bis Befreiung

    Den Auftakt macht Prof. Thomas Kater von der Universität Leipzig am 17. April mit dem Vortrag „Herrschaft versus Freiheit? Herrschaft durch Freiheit! Über die Anfänge des politischen Liberalismus“.
    Prof. Klaus Dörre von der Universität Jena spricht am 29. Mai über Lohnarbeit: „Macht Lohnarbeit frei? Zur Trennung von Produktion und Gewissen in alltäglichen Arbeitsprozessen“. Abgeschlossen wird die Ringvorlesung in diesem Semester von Dietmar Dath, Schriftsteller und Journalist, mit dem Thema „Muss das sein? Über Sachzwänge und Zwänge überhaupt“.

    Ort und Zeit: Die insgesamt 13 Vorlesungen finden mittwochs von 17.15 Uhr bis 18.45 Uhr statt.
    Veranstaltungsort ist der Trefftz-Bau, Raum 1 140, Gustav-Freytag-Straße 43-45, 04277 Leipzig.
    Ausnahmen: Die erste Veranstaltung findet im Hörsaal N001 (Nieper-Bau), Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig statt, der Vortrag am 19.06. im Audimax der Uni Leipzig (Augustusplatz/Stadtzentrum).
    Die Vorträge werden live ins Internet übertragen. Die Aufzeichnungen finden Sie auf dem Mediaserver der HTWK Leipzig, meist ab dem folgenden Tag.  

    Besuch kostenfrei, Anmeldung nicht nötig.

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    news-6828Mon, 15 Apr 2024 13:30:00 +0200Eröffnung Studio L am 25.04.https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6828Neuer flexibler Sprachenlernraum an der HTWKDank des Förderprogramms HTWK Invest+ konnte das ehemalige Multimedia-Sprachlernzentrum in das Studio L, ein flexibler Sprachlernraum, umgewandelt werden. Im Studio L kannst du dich in Zukunft mit anderen Studierenden zum Lernen, Üben und Relaxen treffen.

    Wir werden dort auch individuelle Unterstützungsangebote anbieten, zum Beispiel Sprachlernberatung, Tutorien und sprachbezogene Events wie Sprachcafés, Spieleabende und Filmtreffs.

    Programm:

    • 14:00-18:00 Uhr: Mitmachaktionen (verschiedene Medien und Spiele Ausprobieren), Verlosung von Goodies mit der Teilnahme an einem kleinen Sprachquiz;
    • 18:00-20:00 Uhr: Filmvorführung von "L'Auberge Espagnol - Barcelona für ein Jahr" (siehe Trailer auf  IMDb).

    Wir freuen uns auf euch!

    Die Veranstaltung wird vom Förderverein der HTWK Leipzig unterstützt.

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    news-6826Mon, 15 Apr 2024 11:09:57 +0200Hochschulinfotag, Computerspielenacht und Popcorn https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6826Entdecke die HTWK Leipzig am 27. April bei gleich zwei Veranstaltungen – Eintritt frei!Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) lädt am Sonnabend, den 27.04.2024 gleich zu zwei großen und spannenden Veranstaltungen ein:
    Alle Studieninteressierten und ihre Eltern sind herzlich zum Hochschulinformationstag (HIT) willkommen! Von 10 bis 15 Uhr können sie einen umfassenden Einblick in die mehr als 40 Bachelor- und Masterstudiengänge gewinnen und den Campus kennenlernen. Ab 14 Uhr schließt sich nahtlos die Lange Nacht der Computerspiele an.

    Hochschulinfotag

    Der Hochschulinformationstag bietet zahlreiche Möglichkeiten, um die HTWK Leipzig und ihre Studiengänge kennenzulernen. Im Foyer des Nieper-Baus erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Infopoint mit den verschiedensten Infoständen und Gesprächsmöglichkeiten zu Studiengängen, Finanzierungsmöglichkeiten, Auslandsaufenthalten und Studienalltag. Besonderes Highlight: "Frag die Studis" statt, bei der Studierende über ihre Erfahrungen berichten. In Kombination mit Vorträgen von Lehrenden zu den einzelnen Studiengängen kann man sich einen umfassenden Eindruck zum Wunschstudiengang verschaffen – für ausreichend Popcorn zur Stärkung ist auch gesorgt.

    Eine Infoveranstaltung richtet sich speziell an Studieninteressierte und ihre Eltern. Hier werden Fragen zu Numerus Clausus (NC), Bewerbung und Studienangebot der HTWK Leipzig beantwortet. Zudem findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der die Frage diskutiert wird, welche Ingenieursdisziplin „die beste“ ist.
    Während des Hochschulinformationstags haben die Gäste außerdem die Möglichkeit, Labore zu besichtigen und an Führungen teilzunehmen, denn Studieren an der HTWK Leipzig heißt: Praxisnähe und Anwendungsorientierung. Außerdem wird an diesem Tag der neue Studiengang "Medienproduktion" mit seinen Inhalten und Perspektiven vorgestellt.
    Wie wichtig ein Besuch der potentiellen zukünftigen Hochschule im Rahmen des Studienwahlprozesses ist, betont HTWK-Studienberaterin Anne Herrmann: „Auch wenn alle Modulbeschreibungen gelesen und das Netz nach Meinungen zum Studiengang durchforstet wurde: Eine Hochschule zu besuchen und unmittelbar zu erleben ist ein unverzichtbarer Schritt auf dem Entscheidungsweg zum Studium. Kann die HTWK Leipzig meine Hochschule werden? Passt die Atmosphäre am Campus für mich, fühle ich mich wohl? Das geht nur analog im echten Leben, so meine Erfahrung aus vielen Gesprächen mit Studieninteressierten“.

    Lange Nacht der Computerspiele (ab 14 Uhr)

    Im Anschluss an den HIT geht es für alle Spielebegeisterten weiter: Im Lipsius-Bau der HTWK Leipzig, gibt es ein abwechslungsreiches Programm für alle Spielefans und Gaming-Begeisterte. Die Computerspielenacht bietet ein breites Programm mit Highlights wie Retro-Computer, Künstler, Indie-Game-Entwickler, Virtual Reality, einen AFK-Raum zum Entspannen sowie die Cafeteria der HTWK mit Brettspielen und Snacks. E-Sport und die LNC-Masters mit ihren Turnieren können vor Ort oder im Livestream verfolgt werden. Radio Paralax sorgt zudem für die passende Stimmung in den Räumen.
    „Games und schulische Bildung“ stehen im Mittelpunkt des diesjährigen „Science MashUp“, einer unterhaltsamen Fachtagung im Rahmen der Langen Nacht der Computerspiele. Am 27. April werden die Möglichkeiten von Spielen zur Unterstützung des Lernens und der Bildung in Schulen diskutiert. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Perspektiven von Lehrkräften, Eltern und Schülern. „Beim Science MashUp steht diesmal ein brandaktuelles gesellschaftliches Thema im Fokus“, ergänzt Gabriele Hooffacker. „Es geht um die Frage, wie Spiele das schulische Lernen unterstützen können und wie pädagogische Modelle in die Spieleentwicklung integriert werden können“.
    Der Eintritt zum HIT, zum Science MashUp sowie zur gesamten Computerspielenacht ist wie immer frei.

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    news-6825Fri, 12 Apr 2024 10:14:57 +0200Für die Fachkräfte von morgen: Auftakt zu neuer Vorlesungsreihe "Engineering in der Praxis"https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6825Kooperation mit dem VDI-Bezirksverein Leipzig wird weiter ausgebaut – neue Hochschulgruppe startet Die neue Veranstaltungsreihe „Engineering in der Praxis“ soll Studierende der Ingenieurwissenschaften mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Leipzig und der Region zusammenzubringen.
    Bei der Vermittlung von Theorie stellt sich den Studierenden oft die Frage, wie und ob überhaupt das neu erlangte Wissen in der Praxis angewendet wird. Und in Zeiten des Fachkräftemangels fragen sich immer mehr Unternehmen: Woher bekommen wir unsere Mitarbeitenden? Auf dieseFragen wird die Veranstaltungsreihe Antworten geben und beide Seiten miteinander verknüpfen.

    Am 10. April fand das Kick-Off mit rund 70 Interessierten im Nieper-Bau statt, dem Sitz der Fakultät Ingenieurwissenschaften.
    Am 17. April startet die Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Cool Comfort in Zügen: Die Ingenieurkunst hinter modernen Bahn-Klimaanlagen" mit Florian Panzer von Faiveley Transport Leipzig als Referent. (Raum LI 204)
    Sechs Unternehmen und Einrichtungen der Region stellen sich in je einer Vorlesung den Studierenden vor - mit echten Praxis-Projekten regionaler Betriebe. Mit dabei sind in diesem Semester die Eppendorf Zentrifugen Leipzig GmbH, die Faiveley Transport Leipzig GmbH, die Kugel- und Rollenlagerwerk Leipzig GmbH (KRW) und der Gebäudeausrüster INNOTECH Leipzig GmbH. Ebenfalls präsentieren sich die DENA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

    Neue Hochschulgruppe des VDI Leipzig

    Initiiert und organisiert wurde die Veranstaltungsreihe von der neu gegründeten Hochschulgruppe des VDI in Leipzig. Leiter ist Tom Sobotta, Masterstudent der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik. Gemeinsam mit Dipl.-Ing. (FH) Mark Rose, Vorstandsvorsitzender des VDI Bezirksvereins Leipzig e.V., hat er die Idee entwickelt. Um den Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig, Prof. Stephan Schönfelder, für die Veranstaltungsreihe zu gewinnen, brauchte es keine Überredungskunst. Ebenso schnell waren Unternehmen der Region bereit, Projektleiter mit spannenden Themen für die Vorlesungen zu entsenden. „Wir sind auf offene Türen gestoßen“ berichtet Mark Rose. „Das Interesse der Unternehmen ist so groß, dass wir voraussichtlich jedes Semester sechs Unternehmen vorstellen können.“

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    FING > allgemeinHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6837Fri, 12 Apr 2024 09:00:22 +0200Erfolgreicher Auftakt des Female Scientists Networkshttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6837Inspirierende Keynote, motivierende Podiumsdiskussion und viel Zeit zum NetzwerkenUnter dem Motto "Miteinander, voneinander, füreinander - Empowerment3" startete das Female Scientists Network ihre Auftaktveranstaltung am 10.04.2024 an der HTWK Leipzig. Als ein zentraler Meilenstein für die hochschulweite Vernetzung und Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen aller Karrierestufen trug die Veranstaltung dazu bei, die Chancengerechtigkeit und Diversität an der Hochschule weiter zu stärken.

    Mit dem Aufruf "Frauen, seid mutig, vernetzt Euch und sucht Verbündete" sprach sich auch Professorin Heike Graßmann (MDC, Berlin) in ihrer Keynote für gegenseitiges Empowerment aus. Unter dem Thema „Empowering Excellence: Frauen im Wissenschaftsnetzwerk“ lud sie die Teilnehmerinnen dazu ein, proaktiv die nächsten Karriereziele anzugehen und sich engagiert den Herausforderungen einer wissenschaftlichen Laufbahn zu stellen. Wie sich der Alltag im Wissenschaftskontext an der HTWK Leipzig real gestaltet und welche unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen es zum Thema wissenschaftliche Karrierepläne gibt, konnten die Gäste im Anschluss bei der Podiumsdiskussion von (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen der HTWK Leipzig erfahren.

    Den Ausklang fand die Auftaktveranstaltung in ungezwungener Atmosphäre beim get-together, bei dem sich die Gäste vernetzen und den Tag Revue passieren lassen konnten.

    Das Science Careers-Team möchte sich nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Wir freuen uns über die rege Teilnahme sowie die kommende Zusammenarbeit im Female Scientists Network.

    Melden Sie sich bei Interesse gerne zur Mailing-Liste an und verpassen Sie keine Veranstaltungen wie Workshops oder Gesprächsrunden des Netzwerks!

    Eindrücke der Auftaktveranstaltung

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    news-6817Thu, 11 Apr 2024 11:23:28 +0200Lunch & Learn: Wie und womit wird an der HTWK schon digital getestet? https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6817Einladung zum Austausch am 17. April im Foyer-NieperbauWie und womit wird an der HTWK schon digital getestet? Wie aufwändig ist die Erstellung von Tests und welche Erfahrungen wurden damit schon gesammelt? Und wie funktionieren die E-Assessements bei FAssMII eigentlich?
    Die Mitarbeitenden der Projekte Digitale Lehr-/Lern- und Prüfungsunterstützung und FAssMII laden Lehrende und neugierige Studierende herzlich ein, am 17. April zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr beim „Lunch & Learn E-Assessment“ im Foyer des Nieper-Baus vorbeizukommen und sich mit anderen Interessierten bei Suppen-Snacks über diese und weitere Fragen auszutauschen.

    Neben acht Ständen, an denen Lehrende über ihre Erfahrungen und Projekte sprechen, wird auch ein Mitmach-Workshop zu ONYX mit Aileen Krause und eine Laborführung im Nieper-Bau durch Prof. Dr. Mathias Rudolph angeboten.

    Das Projektteam von "Digitale Lehr-, Lern-, und Prüfungsunterstützung" unterstützt Lehrende darin, Teile ihrer Lehre auf geeignete Weise technisch und didaktisch im digitalen Raum umzusetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Erstellung von und Unterstützung bei digitalen Tests in ONYX/OPAL. Beim Lunch & Learn können Sie direkt mit dem Projektteam dazu ins Gespräch zu kommen und vor Ort Unterstützung für die eigene Lehre anfragen.

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    HTWK > E-LearningHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)IDLL > FAssMII
    news-6816Tue, 09 Apr 2024 20:01:32 +0200E-Coaching: Digitale Lernformate gemeinsam entwickelnhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6816Studierende können sich dafür im Studium generale eintragen Das Peer Zentrum führt im Sommersemester 2024 wieder eine E-Coach-Schulung durch.

    Studierende erwarten folgende Inhalte:

    • Digitale Selbstverteidigung
    • Digitale Psychohygiene
    • Grundlagen von (E-) Lernprozessen
    • Design von Online-Kursen
    • Methodik und Didaktik
    • Diversität und Inklusion in der digitalen Lehre

    … und vieles mehr!

    Im Anschluss an die Schulungstermine im Semester kann mit Unterstützung von fachlichen Betreuenden ein eigenes Lehr-Lern-Format für andere Studierende entwickelt werden.  

    Die E-Coach-Schulung richtet sich an alle Studierenden mit Interesse an digitalem Lernen und bietet die Möglichkeit andere Studierende mit digitalen Lernformaten zu unterstützen. Besondere Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien oder IT werden nicht vorausgesetzt, sondern können zusammen erarbeitet werden.

    Interesse geweckt? Bei Fragen oder für Anmeldung bitte mailen an:

    anna.beisenwenger (at) htwk-leipzig.de

    urte.graba@htwk-leipzig.de

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    news-6814Tue, 09 Apr 2024 15:00:00 +0200Fachvorträge von der und für die Bauwirtschafthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/681416. Geotechnikseminar an der HTWK Leipzig startet wieder – am 17. April 2024 mit der Prozessdigitalisierung in der GeotechnikBeim Geotechnikseminar der HTWK Leipzig  werden Fachvorträge von der Bauwirtschaft für die Bauwirtschaft gehalten. Diese sollen neue Einblicke sowie Raum für Fragen und Diskussionen bieten. Zugleich fördern diese die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis und sollen zum Wissensaustausch zwischen Unternehmen, Forschenden und Studierenden anregen.

    Die Vorträge im Sommersemester

    Die Vorträge in diesem Sommersemester beinhalten aktuelle Themen wie die Prozessdigitalisierung in der Geotechnik zur Integration aller geotechnischen Daten und Abläufe, vorgestellt von Dipl.-Inf. Simon Buss, Geschäftsführer bei GGU am 17.04.2024.

    Nach einer vierwöchigen Pause geht es weiter am 15.05.2024 mit Dipl.-Geog. Florian Köllner, Technischer Referent und BIM Manager beim Fernstraßen-Bundesamt und dem Thema „BIM in Planung und Genehmigung von Straßenbauvorhaben“. Auch bei Tiefbauprojekten dieser Art kann das Building Information Modelling durch vereinfachte Planung, Ausführung und Überwachung die Effizienz von Straßenbauprojekten verbessern.

    Am 29.05.2024 wird von Dipl.-Ing. Yves Koitzsch, Senior Consultant Infra/Geotechnik bei CDM Smith der ehemalige Braunkohletagebau Nachterstedt/ Schadeleben vorgestellt, welcher im Jahr 2009 durch die tragische Böschungsrutschung Aufsehen erregte. CDM Smith ist hierbei für die geotechnische Begleitung der Sanierung zuständig.

    Zwei Wochen später, am 12.06.2024, erfahren Sie von Dipl.-Ing. Lars Lindstädt (ArcelorMittal Träger und Spundwand GmbH), warum Spundwände bei ihrer Anwendung auf der Baustelle sowohl nachhaltig als auch vielseitig einsetzbar sind.

    Den spannenden Abschluss in diesem Sommersemester bietet am 29.06.2024 Dipl.-Ing. Sabine Kulikov, Referentin beim SMWA (Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) mit dem maßgeblich vom Freistaat Sachsen initiierten europäischen Infrastrukturgroßprojekt – der Schienenneubaustrecke von Dresden nach Prag.

    Teilnahme am Geotechnikseminar an der HTWK Leipzig

    Beginn des Geotechnikseminars ist jeweils 17:15 Uhr im Trefftz-Bau (ehemaliges HfTL-Gebäude in der Gustav-Freytag-Straße 43), Raum 2.28 (2. Stock) / Haus A.

    Eine Online-Teilnahme ist über Zoom möglich (je 17:00 bis 19:00 Uhr, https://htwk-leipzig.zoom-x.de/j/67984273121, Meeting-ID: 679 8427 3121).

    Das Geotechnikseminar wird bei der Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildungsveranstaltung angemeldet; ein Fortbildungsnachweis kann erstellt werden.

    Die Teilnahme ist kostenlos.

    Geowissenschaften an der HTWK Leipzig

    Die Geowissenschaften an der HTWK Leipzig sind als interdisziplinäres Team aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Maschinenbauingenieurwesen, Geografie und Geologie aufgestellt. Sie beschäftigt sich mit Themen der Makro- und Mikromechanik von Böden und übertragen ihre Ergebnisse auf praktische Bauprozesse und aktuell relevante Querschnittsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Geotechnik.

    Die Geowissenschaften sind zudem Mitglied im Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Im Teilprojekt „Nachhaltiges Bauen“ werden Forschungsergebnisse am GeoTechnikum ‒ einem Experimentier- und Demonstrationsraum mit Freiversuchsflächen und einem bodenmechanischen Forschungslabor ‒ in großem Maßstab validiert und für Partner aus Praxis und Wissenschaft demonstriert.

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    FB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
    news-6812Tue, 09 Apr 2024 11:15:46 +0200Stärkung der Hochschullehre durch Digitalisierung geht weiterhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6812StIL-Projekte der HTWK – D2C2 und FAssMII – erfolgreich bis zum 31.12.2025 verlängertD2C2: Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen : : Competencies Connected

    Das sächsische Verbundprojekt D2C2 (Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ Umsetzen : : Competencies Connected) hält was es verspricht. Digitalisierung wird hier ganz konkret in den und für die verschiedenen Fachdisziplinen umgesetzt. Die fachspezifischen Netzwerke (bzw. fachspezifischen professional Learning Communities) sorgen für die Anhäufung und Verbreitung des Wissens und für einen produktiven Austausch. Mithilfe des Scholarship of Teaching and Learning und Students as Partners Ansatzes kann Lehre durch Studierende geprüft und mithilfe digitaler Tools unterstützt werden. Studierende, als expizite Begleiter des Projektes, spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle in der Lehrentwicklung.

    FAssMII – Feedback basiertes E-Assessment in Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften

    Wie kann Hochschullehre durch digitale Tools verbessert werden? Es hat sich gezeigt, dass Feedback eine der größten Einflussgrößen auf den Lernerfolg ist. Durch den Einsatz digitaler Technologien können die individuellen Bedürfnisse Studierender im Lernprozess stärker berücksichtigt, und somit die Lernmotivation sowie Kompetenzentwicklung erhöht werden. Hier setzt FAssMII (in der Langform „Feedback basiertes E-Assessment in Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften“) an: In vier Teilprojekten werden digitale Assessment-Technologien inklusive diversen automatisierten Feedback-Optionen entwickelt und evaluiert.

    Zum Beispiel entstehen für die Mathematik Übungsaufgaben in Jupyter Notebooks (Prof. Merker/Prof. Schöbel) oder ein digitaler Aufgabenpool in Onyx für die Baustatik (Prof. Schubert). Wie genau die entwickelten E-Assessments funktionieren, können alle HTWK-Angehörigen am 17. April beim Lunch & Learn E-Assessment ausprobieren. Alle vier Teilprojekte werden ihre Tools an einem Stand vorstellen und Demos zeigen.

    Hintergrund

    Seit August 2021 fördert die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) in der Förderlinie Hochschullehre durch Digitalisierung stärken zwei Projekte an der HTWK Leipzig: Das sächsische Verbundprojekt D2C2 und das HTWK-Einzelprojekt FAssMII. Beide Projekte wären regulär nach drei Jahren, am 31. Juli 2024, ausgelaufen, sie haben sich jedoch im November 2023 auf eine mögliche Verlängerung bei der StIL beworben und die Zusage bekommen. Anfang März konnte der Vertrag unterschrieben werden, der die Verlängerung bis zum 31. Dezember 2025 besiegelt.

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    news-6811Tue, 09 Apr 2024 10:27:15 +0200Medienproduktion studieren, Games, Audio und Video gestaltenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6811Neuer Studiengang an der HTWK Leipzig verbindet interaktive Medienproduktion und Gamedesign – Bewerbung ab 1. Mai möglichWie werden auditive und visuelle Welten gestaltet? Wie arbeiten Content Creators und wie produziert man eine Game-Show? Im neuen und praxisorientierten Bachelorstudiengang Medienproduktion an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) bekommen die Studierenden das passende Handwerkszeug, um in Ihrem späteren Betätigungsfeld die „Storywelten“ der Zukunft zu erschaffen– für Filme, Videospiele, Podcasts, Dokumentarisches, Sport- und Musikvideos oder Serien. Dabei werden die Stories, also Geschichten über mehrere Medienkanäle hinweg erzählt und von mehreren Gewerken produziert. Immersive und interaktive Elemente beziehen das Publikum, die Community, noch stärker ein als zuvor.

    „Medienproduktion umfasst heute mehr als die klassische Audio- und Videoproduktion“, konstatiert Medienprofessorin Gabriele Hooffacker. „3D-Produktionen und das Gestalten immersiver Welten im virtuellen Raum sind hinzugekommen“. An der HTWK Leipzig) hat sie gemeinsam mit einem Team die bisherigen Bachelor-Studiengänge „Fernsehproduktion“ und „Buch- und Medienproduktion“ neu aufgestellt und zusammengefasst:
    Der neue Studiengang heißt „Medienproduktion“, englisch Media Content Creation, und schließt mit einem Bachelor of Arts ab. Er startet erstmals zum Wintersemester 2024/25. Ab 1. Mai kann man sich dafür an der HTWK Leipzig bewerben.

    Crossmediale Storywelten

    Dabei ist „Storywelten gestalten“ durchgängiges Thema im Studiengang Medienproduktion. „Geschichten erzählen kann man im Kurzfilm und in der Reportage, im Computerspiel und im Bereich der Virtual Reality (VR)“, so Hooffacker. Das Grundstudium umfasst Audio- und Videoproduktion ebenso wie Betriebswirtschaftslehre und Marketing und als neuen Schwerpunkt das Gamedesign hinzu. Da Medien und Medienhäuser heute crossmedial arbeiten, stehen den Studierenden nach dem Abschluss Jobs in Produktionsfirmen, Sendeanstalten, Verlagen und Gameentwicklungsstudios, aber auch in der Öffentlichkeitsarbeit mit klassischen Medien sowie auf Social Media offen. „Das spätere Betätigungsfeld ist dynamisch, spannend und zukunftsweisend. Digitale Plattformen und generative KI verändern die Medienproduktion und
    -Distribution derzeit grundlegend“, ergänzt Hooffacker.
    „Unsere Fakultät Informatik und Medien ist dafür gut aufgestellt“, erklärt der Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Uwe Kulisch. „Mit dem neu konzipierten Studiengang Medienproduktion sind noch mehr Vernetzungen mit weiteren Studiengängen unserer Fakultät wie Medientechnik und Medieninformatik möglich. Studierende können damit sehr praxisorientiert Team-Projekte in AV-Studios und virtuellen Welten umsetzen.“

    Die HTWK Leipzig bietet weitere Medienstudiengänge sowie eine große Anzahl ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge an. Beim Hochschulinformationstag am 27. April kann man sich dazu vor Ort an der HTWK Leipzig umfassend informieren.

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    news-6810Mon, 08 Apr 2024 17:41:13 +0200Herzlich Willkommen Pamella Gomes Laranjeira!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6810Pamella Gomes Laranjeira verstärkt das Team der ISS im Dezernat Studienangelegenheiten.Seit 01. April 2024 verstärkt Pamella Gomes Laranjeira die International Student Services (ISS) im Deznernat Studienangelegenheiten. Sie verantwortet die Studieneingangsberatung für internationale und geflüchtete Studieninteressierte sowie das Studierendensekretariat für unsere internationalen Degree Students.

    Nach dem Bachelorstudium der Politikwissenschaft an der Universität Leipzig war Pamella Gomes Laranjeira in der Wirtschaftsprüfung und Risikoberatung tätig. Es folgte eine Anstellung bei einem Verein in welchem sie Integrationskurse für Ausländer und Spätaussiedler koordinierte.

    Wir freuen uns sehr, Pamella Gomes Laranjeira in unserem Team begrüßen zu dürfen! Wenden Sie sich bei Fragen gerne direkt an pamella.gomes_laranjeira [at] htwk-leipzig.de

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    news-6799Thu, 04 Apr 2024 14:37:12 +0200HTWK startet Kooperation mit renommierter kanadischer Universitäthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6799Gemeinsame Forschung: Künftig arbeitet die HTWK Leipzig durch eine DFG-Internationalisierungsmaßnahme mit der York University zusammenIm kommenden Jahr baut die HTWK Leipzig ihre internationalen Forschungskooperationen weiter aus: Gemeinsam mit der York University in Toronto (Kanada) wird sie Forschungsaktivitäten planen. Unterstützung dabei erhalten beide Forschungseinrichtungen durch eine bewilligte Internationalisierungsmaßnahme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die entsprechenden Mittel wurden im März 2024 bewilligt.

    Sowohl die York University als auch die HTWK Leipzig haben einen starken Forschungsschwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Die York University wurde im Times Higher Education (THE) Impact Ranking 2023 als eine der weltweit führenden Universitäten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit genannt (Top 40-Platzierung). Die HTWK Leipzig hat ihr Prorektorat für Forschung und Nachhaltigkeit ebenfalls im Jahr 2023 neu eingerichtet, um ihre Forschungsschwerpunkte im Hinblick auf Nachhaltigkeit für die nächsten Jahre zu reflektieren.

    In diesem Zusammenhang spielt die Forschung zu Verbundwerkstoffen eine wichtige Rolle, denn Verbundwerkstoffe unterstützen den Weg in eine klimaneutrale Zukunft, da der Faserverbund­leichtbau zur Emissionsreduktion beiträgt und gleichzeitig leistungsfähige Produkte schafft. Die Lebensdauer von Leichtbauprodukten kann um Jahrzehnte verlängert werden, da Verbund­werkstoffe korrosionsbeständig und langlebig sind.

    Im August 2024 wird Prof. Robert Böhm (Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen) daher nach Toronto reisen. Ein Gegenbesuch von Prof. Garrett Melenka ist für den Herbst 2024 geplant.

    Hintergrund

    Die DFG-Initiative „Unterstützung der Internationalisierung von Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (UDIF-HAW)“ wendet sich explizit an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW), die sich für internationale Forschungskooperationen interessieren oder diese ausbauen möch­ten.

     

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    FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
    news-6793Wed, 03 Apr 2024 15:55:49 +0200Herzlich Willkommen, Incomings!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6793Neue Austauschstudierende internationaler (Partner)-Hochschulen starten ins Sommersemester 2024Im Sommersemester 2024 verbringen 13 Studierende von Hochschulen aus Frankreich, Italien, Jordanien, Lettland, Spanien, Tunesien und der Ukraine ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Einige von ihnen nehmen an den Orientierungswochen für das Sommersemester 2024 teil.

    Zu Beginn begrüßte das Dezernat Studienangelegenheiten die Austauschstudierenden an der Hochschule. Neben Orientierungsveranstaltungen wie einer Bibliotheksführung, einer Campusführung, einer fachlichen Begrüßung in der jeweiligen Fakultät, einer Gruppenschulung zum E-Learning, einem Stadtrundgang und einer Stadionführung beim RB Leipzig können die Studierenden die HTWK Leipzig und die Stadt Leipzig kennenlernen. Eine Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs und ein interkultureller Workshop zur Vorbereitung auf das Studium in Deutschland runden die Orientierungswochen ab. Bei den ersten organisatorischen Schritten wurden die Incomings tatkräftig von ihren studentischen Buddys unterstützt.

    Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start ins Sommersemester 2024, einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig und viele spannende Erfahrungen in Leipzig!    

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    news-6786Wed, 03 Apr 2024 08:22:22 +0200Campus Compact: Was ist neu im Sommersemester?https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6786Updates zum Semesterstart von der Redaktion des studentischen Hochschulfernsehens floidTVGerade noch für die Klausuren gebüffelt und plötzlich steht das Sommersemester vor der Tür! Für die Studierenden der HTWK Leipzig hat die Redaktion von floidTV zum Semesterstart eine Campus-Compact-Sendung mit den wichtigsten Neuigkeiten zusammengestellt. Im Überblick:

    1. Ab sofort gilt die HTWK-Card (Studierendenausweis) nicht mehr als Fahrausweis. Seit dem 21. März kann das neue Deutschland-Semesterticket entweder in der LeipzigMOVE-App abgerufen oder das Ticket als Chipkarte aus einem der LVB-Service-Center abgeholt werden. Voraussetzung für die Nutzung des Tickets ist die fristgerechte Rückmeldung zum Sommersemester. Weiterführende Informationen gibt es auf den Seiten des Studentenwerks Leipzig:
      PDF der Leipziger Verkehrsbetriebe zum Deutschland-Semesterticket
      Webseite des Studentenwerk Leipzig zum Deutschland-Semesterticket

    2. Die in den studentischen Wahlen von Mitte Januar gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Gremien treten am 1. April ihre Ämter an. Die Zusammensetzung dieser Gremien und die Ergebnisse der Wahlen sind auf der Website des StuRa zu finden.

    3. Außerdem ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Generalsanierung des Geutebrück-Baus nahezu abgeschlossen: Der Umzug der darin befindlichen Ämter steht nämlich kurz vor dem Abschluss. Unter anderem betrifft diese Maßnahme den Personalrat, das Hochschulkolleg - Studium Generale, die Fakultät Bauwesen und das Qualitätsmanagement der Hochschule. Die Generalsanierung soll etwa drei Jahre andauern und der Geutebrück-Bau im Anschluss „in altem, neuen Glanz erstrahlen”, wie es auf der HTWK-Website heißt. Weitere Informationen in der News vom 07. März 2024

     

    Die komplette Sendung dazu von floidTV

    „floid“, das Fernsehen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) seit 2009, ist ein Projekt der Studierenden der Fakultät Informatik und Medien. Alle Beiträge werden in studentischer Eigenregie konzipiert und produziert. Das Team ist über die Mailadresse info (at) floidtv.de oder über die Internetseite www.floidtv.de zu erreichen.

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    FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFB > Fakultät > AktuellesFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesFING > allgemeinFW > FakultaetHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Studieren
    news-6345Tue, 02 Apr 2024 16:29:00 +0200Für bessere Orientierung: HTWK-Gebäude erhalten neue Namen und Bezeichnungen https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6345[Update: Laborgebäude Naturwissenschaften wird in Fechner-Bau umbenannt] Veränderte Gebäudebezeichnungen ab 01. Oktober 2023Der HTWK-Campus im Leipziger Süden hat Zuwachs bekommen: Endlich kehrt wieder Leben in den Gebäudekomplex der ehemaligen Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) an der Gustav-Freytag-Straße ein.
    Das Rektorat, die zentrale Öffentlichkeitsarbeit, das Hochschulkolleg, die Fakultät Bauwesen und weitere Struktureinheiten sind eingezogen bzw. werden bis zum Frühjahr 2024 einziehen.
    Bereits Anfang 2023 war das Gebäude von der vorherigen Nutzerin, der Deutschen Telekom AG, an die HTWK Leipzig als Nutzerin übergegangen. Die ehemalige HfTL ist in „Trefftz-Bau“ umbenannt. Namensgeberin Eleonore Trefftz war eine deutsche Physikerin und Mathematikerin.

    Das Forschungszentrum Campus (FZC), das Forschungszentrum Eilenburger Straße (FZE) und das Forschungszentrum Hans-Weigel-Straße (FZW) werden zukünftig als Campus Liebknechtstraße (CL), Campus Eilenburger Straße (CE) sowie Campus Weigelstraße (CW) bezeichnet.

    Das Laborgebäude Naturwissenschaften trägt künftig den Namen „Fechner-Bau“ (FE). Gustav Theodor Fechner war ein deutscher Mediziner, Physiker und Naturphilosoph.

    Für das Gebäude Eichendorffstraße 2 werden aktuell Überlegungen zur Neubenennung angestellt.   

    Im Zuge dieser Änderung werden alle Gebäudebezeichnungen der Hochschule in deren Kurzform auf zwei Letter vereinheitlicht und an den entsprechenden Stellen in den Gebäuden, auf der Webseite und in anderen Medien der Hochschule angepasst.
    Wir bitten um Verständnis, dass dies ein länger dauernder Prozess sein wird.

    Zum Überblick

    Geutebrück-Bau = GE

    Fechner-Bau = FE

    Föppl-Bau = FÖ

    Eichendorffstr. 2 = E2

    Nieper-Bau = NI

    Hochschulbibliothek = HB

    Medienzentrum = MZ

    Gutenberg-Bau = GU

    Zuse-Bau = ZU

    Lipsius-Bau = LI

    Hopper-Bau = HO

    Shannon-Bau = SH

    Sporthalle = SP

    Wiener-Bau = WI

    Trefftz-Bau = TR

    Campus Liebknechtstraße = CL

    Campus Weigelstraße = CW

    Campus Eilenburger Straße = CE

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    StuRa - AktuellesHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DT)HTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6773Wed, 20 Mar 2024 06:28:00 +0100Bibliothek bis 28. März geöffnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6773Osterpause vom 29. März bis 1. April 2024Die Hochschulbibliothek kann bis zum 28. März als Lern- und Arbeitsort genutzt werden. Ab dem 2. April 2024 ist das Bibliotheksteam wie gewohnt wieder montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr für Sie da.

    Der Bibliothekskatalog, das Benutzerkonto und alle elektronischen Bibliotheksangebote stehen auch während der Schließzeit zur Verfügung. Eine Übersicht des digitalen Bibliotheksangebots mit Zugriffsmöglichkeiten ist auf der Webseite zusammengestellt. Verschiedene Online-Tutorials informieren ausführlich über Zugriffsmöglichkeiten auf digitale Medien.

    Das Bibliotheksteam wünscht ein schönes Osterfest.

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    BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6768Fri, 15 Mar 2024 14:39:23 +0100Begeistert von Forschunghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6768Zum ersten sächsischen Wissenschaftsfestival im März 2024 in Dresden kamen rund 8.000 Besuchende – auch an den HTWK-Ständen herrschte reges TreibenWer bin ich? Ein Handstampfer, ein Walzenzug oder doch eine schwere Impulsverdichtung? – Um das herauszufinden, kamen zahlreiche Kinder und Erwachsene beim ersten gesamtsächsischen Wissenschaftsfestival von SPIN2030 an den Stand des Geotechnik-Teams der HTWK Leipzig und sprangen in den interaktiven Sandkasten. Die Geotechnik-Sprungkiste war eines von vielen interaktiven Exponaten und anderen Angeboten wie Workshops und Gesprächsrunden beim Wissenschaftsfestival. Insgesamt mehr als 50 Wissenschaftseinrichtungen des Freistaates Sachsen informierten in den Technischen Sammlungen in Dresden am 8. und 9. März 2024 über ihre vielfältige Forschung.

    Auch die HTWK Leipzig war mit mehreren Exponaten und zwei Meet-A-Scientist-Angeboten vertreten: Zum einen in der ersten Etage auf der Sonderausstellungsfläche, auf der auch die anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie der Transferverbund Saxony5 waren. Zum anderen gab es eine Etage tiefer, im sogenannten „Machwerk“, weitere HTWK-Angebote zu bestaunen.

    Spannende Themen und interaktive Exponate

    Die Geotechnik-Sprungkiste kam gut an: „Das Publikumsinteresse war durchweg sehr groß. Über 500 Sprünge von Kindern und Erwachsenen in unserer Sprungkiste zählte unsere App. Es war schön zu sehen, dass so viele Interesse am Thema Bodenverdichtung gezeigt haben“, sagt Sophie Bachmann vom Geotechnik-Team der HTWK Leipzig. Direkt daneben hatte die Forschungsgruppe FLEX ihren Stand und präsentierte dort den InNoFa-2.0-Demonstrator – sowohl zum Anfassen als auch virtuell. Anhand des Knotenelements erklärten die Forschenden, wie mit einem neu entwickelten 3D-Druckverfahren flexiblere, materialsparendere und damit ressoucenschondendere Stahlkonstruktionen gedruckt werden können. Wie eine vollständige Fassade nach dem Prinzip des InNoFa-2.0-Demonstrators aussehen kann, konnten sich die Gäste schließlich mithilfe einer AR-Brille als Hologramm ansehen.

    Auch beim Meet-A-Scientist-Stand von Florian Junker vom Institut für Betonbau konnten die Interessierten etwas in die Hand nehmen: eine textile Gleitschicht, die im Forschungsprojekt SlideTex entwickelt wird und die die Rissgefahr von Bodenplatten vermindern soll. „Wasserführenden Risse können erhebliche Schäden verursachen, die den Menschen, der Elektronik und dem Lagergut schaden können“, erklärt Junker. Spannend war auch das Thema von Dr. Konstantin Weise, der die Vertretungsprofessur für Grundlagen der Elektrotechnik innehat. Er erklärte, welche Rolle die Elektrotechnik in den Neurowissenschaften spielt, denn ohne ein grundlegendes Verständnis elektrotechnischer Erscheinungen wäre moderne Neurowissenschaft schließlich undenkbar.

    „Die HTWK Leipzig ist toll“

    Mit einer ebenfalls spannenden Frage ging es bei den HTWK-Ständen im Erdgeschoss weiter: „Wie bekomme ich Beton zum Leuchten?“ fragten sich viele Besuchende und probierten das Leuchtbetonbauteil aus, das vom Institut für Betonbau und vom PAES | Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme entwickelt wurde. „Die Besuchenden fanden die Idee sehr cool. Viele überlegten auch direkt, was man noch daraus machen kann“, so Tobias Rudloff vom PAES. Das besondere dahinter ist die verbaute Struktur, die es auch zu sehen gab.

    Währenddessen sich vor allem die Erwachsenen – darunter auch viele Personen, die im Bauwesen arbeiten – über Carbonsensorik, funktionalisierte Bauteile und die Forschung zum neuen Werkstoff Carbonbeton unterhielten, standen die Kinder und Jugendlichen bei den benachbarten Ständen teilweise bis zu 20 Minuten an: So hatte das Institut für Betonbau noch VR-Brillen dabei, bei denen sich Interessierte beispielsweise den CUBE in Dresden ansehen konnten, das weltweit erste aus Carbonbeton gebaute Haus.

    Groß war das Kinderaugenleuchten auch nebenan bei den HTWK Robots: Die Nao-Roboter spielen sonst selbstständig Fußball gegen Teams aus aller Welt und erproben dabei spielerisch Ansätze der künstlichen Intelligenz, beim Wissenschaftsfestival in Dresden konnten alle Interessierten aber auch einmal selbst die Fußballroboter steuern. Diese Chance ließ sich auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer nicht nehmen. „Die HTWK Leipzig ist toll“, so sein Fazit vom kurzen Besuch am Freitagmittag. Das Team der HTWK Robots hatte zudem die Ehre, am Freitagabend bei der Science Night auftreten zu dürfen und vor einem vollen Saal mit rund 200 Gästen ebenfalls anschaulich zu erklären, wie Fußball und künstliche Intelligenz zusammenhängen. Die Botschaft der HTWK Robots war dabei klar: Sie wollen mit den Nao-Robotern 2050 Weltmeister im Menschenfußball werden.

    Hintergrund

    Mit der Kampagne „SPIN2030. Wissenschaftsland Sachsen“ möchte das sächsische Wissenschaftsministerium die Vielfalt, Exzellenz und Attraktivität des Forschungsstandortes Sachsen einem breiten Publikum nahebringen. Universitäten, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die Berufsakademie Sachsen und außeruniversitäre Einrichtungen aus dem gesamten Bundesland beteiligen sich daran.

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    FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFING > allgemeinflex > AllgemeinFW_Aktuelles-News-externHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵IFB > AllgemeinIFB > Nachhaltiges Bauen
    news-6764Wed, 13 Mar 2024 06:10:00 +0100Go East Sommerschulen 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6764DAAD-Stipendien für Sommerschulen in Mittel-, Südost- und Osteuropas sowie Südkaukasus und ZentralasienMit der Initiative „Go East“ fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) Studien- und Forschungsaufenthalte im Rahmen von Sommerschulen in den Ländern Mittel-, Südost- und Osteuropas sowie des Südkaukasus und Zentralasiens.

    Go East Sommerschulen werden jedes Jahr von Hochschulen der Region zu den verschiedensten Themen angeboten. Finanziert wird das Programm durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

    Seit dem 1. März 2024 ist es für Studierende möglich, sich für bis zu drei der ausgeschriebenen Sommerschulen in 15 Ländern zu bewerben:  Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Estland, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Kosovo, Litauen, Polen, Rumänien, Slowenien, Tadschikistan, Ungarn, Usbekistan.

    Bewerben können sich deutsche Studierende aller Fachrichtungen, die an Hochschulen und Fachhochschulen regulär eingeschrieben sind. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in die Förderungsmaßnahmen einbezogen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Graduierte sowie Doktorandinnen und Doktoranden sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Die Vergabe eines Stipendiums im Programm an eine Person in zwei aufeinanderfolgenden Jahren ist ausgeschlossen.

    Das zweigleisige Bewerbungsverfahren sieht vor, dass Interessenten sich bei der Sommerschule um eine Zulassung und beim DAAD um ein Stipendium bewerben. Der Bewerbungsschluss im DAAD-Portal ist identisch mit dem Bewerbungsschluss der jeweiligen Sommerschule.

    Weitere Informationen zum Programm sowie alle im Programm geförderten Sommerschulen finden Sie unter:

    https://www.daad.de/de/im-ausland-studieren-forschen-lehren/praktika-im-ausland/goeast/sommer-und-winterschulen/ausschreibung-go-east-winterschulen-2020/

    Die Stipendienleistungen umfassen:

    • monatliche Teilstipendienrate (je nach Gastland 350 Euro oder 450 Euro) wird Tag genau berechnet
    • eine Reisekostenpauschale abhängig vom Zielland
    • Teilnahmegebühren bis zu max. 650 Euro

    Von den Geförderten wird eine angemessene Selbstbeteiligung an den Kosten erwartet.

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    news-6763Wed, 13 Mar 2024 06:00:00 +0100Vollstipendien für ein Auslandssemester in Australienhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6763GOstralia!-GOmerica! vergibt 30 Stipendien – „first come, first served“- Bewerbung bis 30. April 2024Im Rahmen des 30-jähigen Jubiläums der Southern Cross University (SCU) in Australien vergibt GOstralia!-GOmerica! 30 Vollstipendien für einen Aufenthalt ab Juli oder August 2024 an der SCU. Das Stipendium ist notenunabhängig und steht Studierenden aller Fachbereiche offen. Die einzige Bedingung: Für das zweite Halbjahr 2024 haben Sie sich noch nicht für einen Studienaufenthalt über GOstralia!-GOmerica! beworben.

    Schnell sein lohnt sich: Die Vergabe der Stipendien erfolgt nach dem „first come, first served“- Prinzip! Alle weitere Informationen zur Bewerbung sind hier zu finden. Bewerbungsfrist ist der 30. April 2024.

    Die Studienprogramme von GOstralia!-GOzealand! richten sich an „Free Mover“ und ermöglichen einen Austausch mit Universitäten außerhalb der Angebote von Partnerhochschulen der HTWK Leipzig.

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    news-6762Tue, 12 Mar 2024 14:10:06 +0100„Menschen vernetzen – Daten nutzen"https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6762Das Motto der diesjährigen Data Week Leipzig vom 15. bis 19. April 2024 im Neuen Rathaus stellt die digitale Stadt in den Mittelpunkt.Über fünf Tage hinweg bietet die Veranstaltungsreihe eine Vielzahl von Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Posterpräsentationen in deutscher und englischer Sprache. Die Keynote am Montag hält Jolanda Gallas (Telekom MMS) zum Thema „Green Data, Green Future: Kann die KI uns retten?" In diesem Sinne liegt der Fokus am Montag ganz auf der „Verantwortung in der digitalen Welt". Die Veranstaltungen beleuchten digitale Lösungen für Mobilität und Stadtentwicklung sowie Chancen und Folgen der KI.
    Am Dienstag wird die Diskussion unter der Überschrift „Kommunen für Kommunen" mit einem Schwerpunkt auf Klima und Energie fortgesetzt: Im Mittelpuntk stehen Herausforderungen und digitale Lösunge für kommunale Wärmeplanung sowie ein effektives Datenmanagement.
    Am Mittwoch steht der Urban Data Summit (vom Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen, DKSR) im Rampenlicht, der sich unter dem Motto „Werkstätten der Community" mit nachhaltiger Kommunalgestaltung durch Daten und Digitalisierung beschäftigt.
    Am Donnerstag werden in verschiedenen Workshops Themen wie GPT, Datenkompetenz, Knowledge Graphs, KI-Reifegrad behandelt. Außerdem finden der Leipziger Semantic Web Tag sowie der Health Datathon statt. Im Mittelpunkt stehen Bereiche wie E-Government, Mobilität, vernetzte Gesellschaft, Datenintegration und Semantic Web in der Industrie und wiederum künstliche Intelligenz. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden die Workshops leiten. 
    Schließlich steht der Freitag mit „Jugend hackt" und einem Hacking-Training der eccenca GmbH ganz im Zeichen des Hackings.

    Die Data Week versteht sich als „Datenfestival". Auf der Netzwerk- und Austauschveranstaltung sollen Industrie, Bürgerinnen, Wissenschaft und Behörden zusammekommen, um die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven von Daten und Datennutzung zu diskutieren. Organisatoren der Data Week Leipzig sind das Institut für Angewandte Informatik (InfAI), die eccena GmbH, ScaDS.AI und das Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen (DKSR) in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie unter anderem der HTWK Leipzig, DBpedia oder der Stadt Leipzig.

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    news-6942Tue, 12 Mar 2024 09:33:14 +0100HTWK Leipzig ebnet Talenten den Weg zur Professurhttps://magazin.htwk-leipzig.de/pro-fellowshipDie Initiative „Pro.Fellowship“ (im Rahmen des Gesamtprojekts „Science Careers“) gibt Einblicke in den Berufsalltag von Professorinnen und Professoren.HTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > MagazinHTWK > Magazin > #engagiertHTWK > Magazin > #zukunftsorientiertHTWK > Magazin > HochschuleHTWK > Magazin > Studium&Lehrenews-6760Tue, 12 Mar 2024 09:33:14 +0100HTWK Leipzig ebnet Talenten den Weg zur Professurhttps://magazin.htwk-leipzig.de/pro-fellowshipDie Initiative „Pro.Fellowship“ (im Rahmen des Gesamtprojekts „Science Careers“) gibt Einblicke in den Berufsalltag von Professorinnen und Professoren.HTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > MagazinHTWK > Magazin > #engagiertHTWK > Magazin > #zukunftsorientiertHTWK > Magazin > HochschuleHTWK > Magazin > Studium&Lehrenews-6941Fri, 08 Mar 2024 06:41:49 +0100 „Miteinander, voneinander, füreinander“ https://magazin.htwk-leipzig.de/frauentag2024Eine Handvoll Fragen an Dorothee Ulrich, Projektkoordinatorin des „Female Scientists Networks“, anlässlich des Weltfrauentages 2024HTWK > MagazinHTWK > Magazin > #engagiertHTWK > Magazin > HochschuleHTWK > Magazin > MenschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-6714Thu, 07 Mar 2024 11:42:00 +0100Abschied auf Zeit: Der Geutebrück-Bau wird leergezogenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6714Das Gebäude mit dem Turm an der Ecke "Karli"/Lehmann-Straße ist eine Landmarke - nun wird es generalsaniertDer Countdown läuft: Bis Ende März sollen laut Planung des Dezernats Technik alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Geutebrück-Bau aus- und in ihre jeweils neuen Domizile eingezogen sein. Das betrifft unter anderem den Personalrat, das Hochschulkolleg - Studium Generale, die Fakultät Bauwesen und das Qualitätsmanagement der Hochschule.
    In etwa drei Jahren soll der Geutebrück-Bau in altem, neuem Glanz erstrahlen.

    Wie fühlt es sich an, das vertraute Umfeld - nach zum Teil sehr vielen Jahren - zu verlassen, und sei es nur auf Zeit? Wir haben Betroffene gefragt.

    Prof. Hubertus Milke, Professur für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Raum GE 004

    Das erste mal bin ich im Jahr 1986 in den Geutebrückbau eingezogen. Damals, als wissenschaftlicher Mitarbeiter zusammen mit fünf Kollegen in einen der Kellerräume, die heute als Lagerraum genutzt werden. Wir hatten zu sechst ein schwarzes Wählscheibentelefon, das in der Mitte des Raumes stand und mit dem eine Etage darüber stehenden Telefon im Bodenmechaniklabor gekoppelt war, so das jeweils nur ein Telefon gleichzeitig genutzt werden konnte. Über meinem Schreibtisch verlief eine Heizungswasserleitung, die mehrere Monate defekt war, so das das Wasser tropfte und ich einen Eimer auf meinem Schreibtisch stehen hatte. 1991 zog ich aus und kam 1994 als Professor für Wasserwirtschaft wieder. Da hatte ich dann schon ein Zimmer im Erdgeschoß mit DDR-Möbeln, die beim feuchten abwischen Phenolgerüche ausdünsteten. In der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurde der Geutebrück-Neubau mit den Büros grundsaniert und wir wurden in das ehemalige Regierungspräsidium (heute Lipsius-Bau) ausgelagert. Nach der Sanierung zogen wir wieder zurück in den Geutebrückbau und von 2003-2006 zog ich dann zwei Etagen höher in das Dekanat. Von 2006-2011 zog es mich dann weiter in den „Turm“ mit dem Rektorat. Ich bin in diesem Gebäude also schon etwas umhergereist und in über 30 Jahren ist dieses Gebäude schon ein Stück Heimat geworden. Im Altbauteil waren viele heutige Seminarräume in den 80er Jahren noch mehrfach unterteilte Büros. Die „Kaderabteilung“ (Personalabteilung)  saß in abgetrennten Teil des Flures, dort wo es heute in den separaten Fahrstuhlturm geht. Mit Stolz habe ich in den vergangenen Jahren ehemaligen Studenten oftmals bei Seminargruppentreffen unser Audimax oder auch die schönen große Seminarräume im Geutebrückbau gezeigt. Ja der ist schon ein Kleinod….

    Ulrike Quapp, Dekanatsrätin FB und Vorsitzende des Personalrats, GE 212

    Es wird wohl kaum ein Gebäude der HTWK Leipzig so mit der Tradition der Hochschule assoziiert, wie der Geutebrück-Bau. Ich verlasse das Gebäude mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Es schwingt etwas Wehmut mit, das Haus zu verlassen, da ich darin einige der schönsten Momente meines Arbeitslebens genießen durfte. Auf der anderen Seite freue ich mich darauf, in ein paar Jahren in einen Geutbrück-Bau zurückzukommen, der im alten Glanz erstrahlt.

     

    Dr. Martin Schubert, Hochschulkolleg - Studium generale, GE 105

    Mit frischer Luft brachte ein zur Karli geöffnetes Fenster immer auch gleich die Straßenbahn direkt an den Arbeitsplatz. Wie vergnüglich, ja meditativ, waren dagegen die Tage, an denen die Jalousien gereinigt wurden und über den Tag ein tausendfaches, metallenes Tröpfeln die Jalousien zu ganz eigentümlichen Klangkörpern werden ließen.

    Gesine Bächer-Brösdorf, Stabsstelle QM, GE 422

    Leben und Arbeiten bedeuten Veränderung. Ich bin innerhalb des Geutebrück-Baus dreimal umgezogen. Also in gewisser Weise geübt im Kisten packen. In jedem Büro habe ich mich bei einem Blick aus dem Fenster gefreut, die Studierenden entweder über die Straße zur Mensa schlendern zu sehen oder ihre Grillpartys im Innenhof beobachten zu können. Ich fühlte mich auf diese Weise mit den Studierenden verbunden, auch wenn sie sich vor den Hörsälen stauten und kaum ein Durchkommen war. Sie und ich, wir sind Teil der gleichen Hochschule. Die Begegnungen mit den Studierenden rufen mir immer wieder ins Gedächtnis, wofür ich jeden Tag in diese Hochschule komme, egal in welchem Gebäude ich gerade arbeite. Ich freue mich auf ein neues Büro und die viel größere räumliche Nähe zu vielen Kolleginnen und Kollegen. Und hoffentlich gibt es wieder Partys der Studierenden im Innenhof und der Bratwurstgeruch zieht durch die Gänge.

    Annett Sandke, Dekanatssekretärin FB, GE 213

    Ein trauriges Gefühl – seit mehreren Jahrzehnten befindet sich mein Büro im Geutebrück-Bau – den ich natürlich vor allem mit unserer Fakultät Bauwesen verbinde – viele Absolvent:innenfeiern, Jubiläen, Neuberufungen, Fachtagungen und Abschiede fanden in den Räumlichkeiten des Geutebrück-Baus, vorrangig im repräsentativen Altbau, statt – nicht zu vergessen auch die unzähligen Grillfeste und studentischen Wettbewerbe im Innenhof des Gebäudes. Ich freue mich auf den Wiedereinzug!

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    news-6753Wed, 06 Mar 2024 14:20:00 +0100Von Virtual Reality, Retro-Computern und Games in der Schulehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/675327. April 2024 – save the date!: Die HTWK Leipzig lädt zum Hochschulinformationstag und zur Langen Nacht der Computerspiele„Games und schulische Bildung“ stehen im Mittelpunkt des diesjährigen „Science MashUp“, einer unterhaltsamen Fachtagung im Rahmen der Langen Nacht der Computerspiele an der HTWK Leipzig. Am 27. April werden die Möglichkeiten von Spielen zur Unterstützung des Lernens und der Bildung in Schulen diskutiert. Die Perspektiven von Lehrkräften, Eltern und Schülern stehen dabei im Fokus. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) durchgeführt und beginnt um 14 Uhr. Zuvor findet der Hochschulinformationstag (HIT) der HTWK Leipzig statt, zu dem Studieninteressierte und Eltern herzlich eingeladen sind. Der Eintritt zum HIT, zum Science MashUp sowie zur gesamten Computerspielenacht ist wie immer frei.

    Die Computerspielenacht bietet neben dem Science MashUp weitere Highlights wie Retro-Computer, Künstler, Indie-Game-Entwickler, Virtual Reality, einen AFK-Raum zum Entspannen sowie die Cafeteria der HTWK mit Brettspielen und Snacks. E-Sport und die LNC-Masters mit ihren Turnieren können vor Ort oder im Livestream verfolgt werden. Radio Paralax sorgt für die passende Stimmung.

    „Wir haben ein attraktives Programm für die Computerspielenacht zusammengestellt“, freut sich Informatikprofessor Mario Hlawitschka, der dieses Mal die LNC gemeinsam mit seinem Team organisiert. Ab 2025 wird er die Leitung der LNC von Medienprofessorin Gabriele Hooffacker komplett übernehmen, die dann in den Ruhestand geht. „Beim Science MashUp steht diesmal ein brandaktuelles gesellschaftliches Thema im Fokus“, ergänzt Gabriele Hooffacker. „Es geht um die Frage, wie Spiele das schulische Lernen unterstützen können und wie pädagogische Modelle in die Spieleentwicklung integriert werden können“.

    Die aktuellen Programme zum Hochschulinformationstag und zur Langen Nacht der Computerspiele werden rechtzeitig vorher auf der Website der HTWK Leipzig veröffentlicht.

     

    Weitere Infos zum Hochschulinformationstag

    Weitere Infos zur Computerspielenacht

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    news-6750Tue, 05 Mar 2024 13:22:00 +0100HTWK Leipzig erhält Förderung in Millionenhöhe im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6750Das Gleichstellungskonzept der HTWK Leipzig überzeugte und eröffnet durch die Förderung die Möglichkeit, die Gleichstellungsarbeit auf hohem Niveau weiter auszubauen.Die HTWK Leipzig hat sich mit ihrem Gleichstellungskonzept für Parität von Frauen und Männern in der Wissenschaft und Forschung erfolgreich in der vierten Runde des Professorinnenprogramms von Bund und Ländern beworben. Das gab die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK am 23.2.2024 in Bonn bekannt. Mit der Zusage erhält die HTWK Leipzig die Möglichkeit, eine Fördersumme von knapp 2 Mio. Euro für die kommenden Jahre zu beantragen, um die Gleichstellungsarbeit auf hohem Niveau weiter auszubauen.

    Die HTWK Leipzig konnte in der 1. Auswahlrunde mit ihren gleichstellungspolitischen Zielen, Strukturen und Maßnahmen überzeugen. Als eine der führenden Hochschulen in diesem Bereich hat sie nun die Chance, Anträge für bis zu drei Anschubfinanzierungen für die Erstberufung von Frauen auf unbefristete W2 Professuren zu stellen. Das Professorinnenprogramm ist das größte Förderprogramm für Gleichstellung an deutschen Hochschulen und zielt darauf ab, mehr Frauen im Wissenschaftssystem zu halten, ihre Beteiligung auf allen Qualifikationsstufen zu steigern und die bestehende Gerechtigkeitslücke weiter zu schließen.

    Prof. Dr. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig und Projektleiter, äußerte sich erfreut über die Zusage: „Wir sind stolz darauf, dass unsere Bemühungen um Gleichstellung und Parität anerkannt wurden. Bis 2030 streben wir eine Erhöhung des Anteils von Professorinnen auf rund 23 % an. Darüber hinaus setzen wir uns für eine signifikante Steigerung des Frauenanteils in Führungspositionen und eine Erhöhung des weiblichen Studierendenanteils in MINT-Fächern ein. Dies ist ein wichtiger Schritt, um mehr Frauen in der Wissenschaft und Forschung zu fördern und unser Potenzial als Hochschule noch besser auszuschöpfen. Mit der Unterstützung des Professorinnenprogramms können wir unsere Gleichstellungsziele weiter vorantreiben und die Innovationskraft unserer Hochschule stärken.“

    Das Professorinnenprogramm 2030 wurde im November 2022 von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) beschlossen. Mit einer Laufzeit von erstmalig acht Jahren bietet es den Hochschulen zusätzliche Chancen und mehr Zeit, um Frauen zu berufen sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern an den Hochschulen strukturell noch stärker zu verankern.

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    FW_Aktuelles-News-externFW > FakultaetFAS - GLEICHSTELLUNGFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)FING > allgemeinHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6805Mon, 04 Mar 2024 15:24:00 +0100Thrombose-Erkrankungen durch Biosensoren frühzeitig erkennenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6805Deutsch-Koreanische Zusammenarbeit: Kolloquium zur Entwicklung von Biosensoren an der HTWK LeipzigVom 26. bis 28. Februar 2024 fand an der HTWK Leipzig das international besetzte wissenschaftliche Kolloquium „Development of nanomaterial-based in-vitro diagnostic technology for thrombosis in various stages” statt.

    Forscherinnen und Forscher aus Südkorea, den USA, Großbritannien und Deutschland diskutierten dabei, wie sich Thrombose-Erkrankungen durch neuartige Biosensoren frühzeitig erkennen lassen. Es erfolgte ein Austausch von Expertinnen und Experten aus der Medizin, der Materialforschung und der Sensorentwicklung. Das Ziel der Expertengruppe besteht darin, eigens entwickelte Nanowerkstoffe in den Sensoren zu verwenden, um das Auftreten bestimmter, für Thrombosen typischer Biomarker so früh wie möglich zu erkennen.

    Im Juni 2024 ist in Daejeon (Südkorea) eine Folgeveranstaltung geplant. Die Expertengespräche sollen dabei helfen, ein größeres deutsch-koreanisches Forschungsvorhaben vorzubereiten. Die Durchführung der Kolloquien werden von der koreanischen Regierung und vom sächsischen Transfervorhaben Saxony5 unterstützt.

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    FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles > VeranstaltungenHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
    news-6746Fri, 01 Mar 2024 13:22:00 +0100Wege ins Ausland – Informationen zu studienbezogenen Auslandsaufenthaltenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6746Das Dezernat Studienangelegenheiten informiert am 6. März 2024Welche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte gibt es? Studium oder Praktikum? Wie kann ich mich bewerben? Wie erhalte ich eine Förderung? Welche Fremdsprachenkenntnisse benötige ich? Erfahren Sie alles über Bewerbungsmodalitäten und Fördermöglichkeiten rund um Ihren Auslandsaufenthalt im Studium.

    Kristin Törpel, Ansprechpartnerin für Outgoing-Studierende der HTWK Leipzig im Dezernat Studienangelegenheiten, gibt Ihnen am 6. März 2024 einen Überblick und beantworten gern Ihre Fragen.

    Die Informationsveranstaltung für Studierende aller Fakultäten findet von 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr im Raum LI-112 statt. Eine Anmeldung dafür ist nicht notwendig.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Wenn Sie sich bereits einen ersten Überblick zum Thema verschaffen wollen, dann nutzen Sie gern unsere Webseite. Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an Frau Törpel (outgoing@htwk-leipzig.de).  

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    news-6747Fri, 01 Mar 2024 13:15:00 +0100Asia Exchange-Bewerbungsfristen für Free Mover Studienaufenthalte - Herbst 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6747Bewerbungsfristen für Free Mover Aufenthalte 2024/2025 veröffentlicht 

    Asia Exchange richtet sich an „Free Mover“ und bietet einen Austausch mit Universitäten außerhalb der Partnerschaften der HTWK Leipzig. Die Bearbeitung der Bewerbung über Asia Exchange kostet ca. 75 Euro, zusätzlich können an den Gasthochschulen Studiengebühren anfallen, für die es aber z. B. über Auslands-BAföG oder Stipendien Fördermöglichkeiten gibt. Neben einigen europäischen Gasthochschulen können Sie sich über Asia Exchange auch an Hochschulen in Asien oder Lateinamerika bewerben.

    Für die Bewerbungen an den Asia Exchange-Gasthochschule gelten bestimmte Fristen, die Sie auf der Webseite in der Übersicht sehen.

    Hier ein paar Beispiele:

    Semester Abroad in Asia Destinations

    •             Around The World Program (Indonesia & Costa Rica) – 30. Juli 2024

    •             Udayana University (Bali, Indonesia) – 20. Juni 2024

    •             Hanyang University (Ansan, Korea) – 30. Mai 2024

    •             Ecampus Tokyo (Tokyo, Japan) – 31. Juli 2024

    Semester Abroad Beyond Abroad Destinations

    •             Latin American University of Science and Technology (San José, Costa Rica) – 18. August 2024

    •             European University of Lisbon (Lisbon, Portugal) – 30. August 2024

    •             American College of Dublin (Dublin, Ireland) - 4. August 2024

    Summer Schools

    •             Warmadewa International Summer Exchange at Warmadewa University (Bali Indonesia) - 12. Juni 2024

    •             International Summer School at Hankuk University of Foreign Studies (Seoul, Korea) – 7. Juni 2024

    Weitere Informationen zu Asia Exchange Gasthochschule und den Bewerbungsmodalitäten finden Sie hier. Termine zu kostenfreien Asia Exchange Info Sessions finden Sie unter https://asiaexchange.org/webinars/.

     

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    news-6748Fri, 01 Mar 2024 13:00:00 +0100College Contact: Lead the Way! – Stipendien für engagierte Studierendehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6748Nächste Bewerbungsfrist 15. Mai 2024College Contact ist eine Beratungs- und Vermittlungsorganisation, die sich an Free Mover-Studierende richtet und einen Austausch mit Hochschulen außerhalb der Angebote über Partnerschaften der HTWK Leipzig anbietet.

    College Contact vergibt Lead the Way!- Stipendien für Studierende, die sich neben ihrem Studium für mindestens eines der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen engagieren und ihr soziales, politisches oder ökologisches Engagement während eines Auslandssemesters fortsetzen möchten.

    In Kooperation mit acht College Contact Gasthochschulen in den USA, Australien und Neuseeland werden insgesamt 13 Teilstipendien in Höhe von 1.000 bzw. 2.000 Euro vergeben. Zusätzlich unterstützen die teilnehmenden Hochschulen die Stipendiatinnen und Stipendiaten dabei, Projekte oder Initiativen zu finden, in die sie sich während ihres Auslandssemesters einbringen und somit neue Perspektiven und Impulse für ihre „Changemaker Journey“ gewinnen können. Ziel der Lead the Way!-Stipendien ist es, eine Möglichkeit für Studierende zu schaffen, ihre Auslandserfahrung mit ihrem gesellschaftlichen Engagement zu verbinden und gleichzeitig finanzielle Unterstützung für ihr Vorhaben zu erhalten.

    Bewerben können sich Studierende aller Fachrichtungen, die im Herbstsemester 2024 oder im Frühjahrssemester 2025 an einer der teilnehmenden Hochschulen studieren möchten und ihr Auslandssemester als Free Mover über College Contact organisieren. Die Bewerbungstermine sind der 15. Mai 2024 für einen Studienbeginn zwischen Juli und Dezember 2024 sowie der 15. Oktober 2024 für einen Studienbeginn zwischen Januar und Juni 2025. Alle weiteren Details zu den Stipendien, den teilnehmenden Hochschulen und dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier. Bei Rückfragen steht Ihnen das Team von College Contact per E-Mail gern zur Verfügung.

    Übrigens: Für weltweite Studienaufenthalte bis zu sechs Monaten außerhalb des Erasmus+ Programms haben Sie z. B. die Möglichkeit, sich an der HTWK Leipzig für ein PROMOS-Teilstipendium zu bewerben. Alle Informationen zum Programm und die Bewerbungsfristen finden Sie hier.

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    news-6745Fri, 01 Mar 2024 12:34:09 +0100Förderpreis der Energie und Umwelt Stiftung Leipzig geht an HTWK-Ingenieursnachwuchs https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6745M. Sc. Marius Kühne und M. Eng. Albert Nebe von der Fakultät Ingenieurwissenschaften erhalten Förderpreis für Ihre Masterarbeiten zum optimierten Energiemanagement unter Einbindung photovoltaischer Stromerzeugung

    Die Energie und Umwelt Stiftung Leipzig vergibt zur Förderung des Nachwuchses und zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen der Stadt und Region Leipzig jedes Jahr für herausragende Studien- und Abschlussarbeiten sowie innovative wissenschaftliche Projektarbeiten einen Förderpreis mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro je Kategorie.

    Masterand M. Sc. Marius Kühne, Absolvent der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Masterand M. Eng. Albert Nebe, Absolvent der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik der Fakultät Ingenieurwissenschaften (ING) der HTWK Leipzig konnten die Jury der Stiftung mit Ihren Abschlussarbeiten überzeugen und erhielten am 8. Februar 2024 die Förderpreise bei einer feierlichen Zeremonie überreicht.

    Energie und Umwelt

    M. Eng. Albert Nebe hat für seine Abschlussarbeit „Minimierung der Stromgestehungskosten am Standort Zentraldeponie Cröbern durch optimierte Dimensionierung von Kraftwerks- und Speichereinheiten" den Förderpreis der Kategorie „Energie und Umwelt“ erhalten.  M. Sc. Seyfarth von der Westsächsischen Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH betreute die Arbeit auf Unternehmerseite. Hochschulseitig betreute Prof. Winfried Hähle, Professor für Elektrotechnik im Maschinenbau der Fakultät ING der HTWK Leipzig die nun prämierte Masterarbeit.

    In seiner Masterarbeit untersucht M. Eng. Albert Nebe, inwiefern sich die Stromgestehungskosten des Standortes, Zentraldeponie Cröbern, durch das Installieren einer weiteren Photovoltaik-Anlage, eines Blockheizkraftwerkes sowie eines Gas- und eines Batteriespeichers senken lassen. Ziel war es, die geplanten Neuanlagen zur Stromerzeugung und -speicherung für das Zusammenwirken im lokalen Mittelspannungsnetz der WEV mbH optimal zu dimensionieren. Es lag eine Optimierungsproblematik mit fünf Variablen und der Zielgröße, Stromgestehungskosten des Standortes vor. Anhand des strukturierten und sukzessiven Aufbaus eines gesamtheitlichen Excel-Modells, welches alle Parameter und Variablen beinhaltet, konnte die Optimierungsproblematik für verschiedene Szenarien von zukünftigen Marktpreisen gelöst werden.

    Die Umsetzung des optimierten Energiekonzeptes würde den Autarkiegrad des Standortes im Mittel des zwölfjährigen Zeitraumes, 2024 bis 2035, verdoppeln, was die CO2-Bilanz des Unternehmens erheblich verbessern würde.

    Albert Nebe kann seit erfolgreichem Abschluss seines Studiums als Teil der WEV an der Umsetzung dieses Energiekonzeptes mitwirken und gleichzeitig Ansprechpartner für neue Optimierungsproblematiken sein.

    Energienetze und Datennetze

    M. Sc. Marius Kühne hat für seine Masterarbeit „Eigenverbrauchsoptimierung im Residential Energiemanagement über Machine-Learning-Verfahren vor dem Hintergrund des Smart-Grids“ den Förderpreis der Kategorie „Energienetze und Datennetze“ erhalten.  Betreut wurde die Arbeit von Dr. Thomas Stöter von TQSystems GmbH sowie Prof. Andreas Pretschner, Professur Prozessinformatik der Fakultät ING der HTWK Leipzig.

    In seiner Masterarbeit widmet sich Kühne der Entwicklung eines lernenden Systems zur Optimierung des Eigenverbrauchsanteils von Privathaushalten mit Photovoltaikanlagen über Erzeugungsprognosen. Mithilfe von neuronalen Netzen erstellt er dazu eine Vorhersage, welche von Solarstrahlungsdaten, einem Clear-Sky Modell und Wetterdaten gespeist wird. Auf Basis der gewonnenen Informationen hat Kühne aus einer Gegenüberstellung mit Verbrauchsdaten einen Energiefahrplan erstellt. Ziel der Eigenverbrauchsoptimierung ist es, voraussichtliche Überschüsse intelligent für den Eigenbedarf zu nutzen. Dafür entwickelte Kühne im betreuenden Unternehmen eine Anwendung, die in Abhängigkeit von PV-Überschussprognosen optimierte Parameter für das Hybridladen eines E-Autos ermitteln kann.

    Die Fakultät Ingenieurwissenschaften gratuliert ihren prämierten Masteranden und wünscht ihnen viel Erfolg für zukünftige Projekte und Vorhaben.

    Hintergrund: Förderpreis der Energie und Umwelt Stiftung Leipzig

    Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Standort Leipzig-Halle als Kompetenzzentrum für zukunftsträchtige und umweltfreundliche Energietechniken zu fördern und damit die Region Mitteldeutschland wirtschaftlich zu stärken, was unter anderem mit der Vergabe von Förderpreisen verwirklicht werden soll.

    Jedes Jahr haben Absolventinnen und Absolventen sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler von Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Stadt Leipzig und der Region Leipzig die Möglichkeit, sich mit Ihrer Abschluss- oder Projektarbeit auf einen der zwei Förderpreise der Stiftung zu bewerben.

    Der Förderpreis „Energie und Umwelt“ wird für die beste Forschungs- und Entwicklungsarbeit verliehen, die sich mit umweltfreundlichen Technologien der Energieerzeugung und -nutzung energetischer Ressourcen auseinandersetzt oder Verfahren und Methoden zur rationellen Energieanwendung und zur Energieeinsparung sowie der dazu erforderlichen MSR-Technik beschäftigt.

    Der Förderpreis „Energienetze und Datennetze“ prämiert die beste Forschungs- und Entwicklungsarbeit, welche sich den Themen dezentraler Energieversorgungssysteme, SMART GRIDs, Kommunikationstechnik in Energieerzeugungsanlagen, Simulation elektrischer Verbundnetze, Regelung und Steuerung komplexer Energieversorgungseinrichtungen oder Monitoring und Diagnose in Energieversorgungseinrichtungen auseinandersetzt.

    Externer Link

    https://eust-leipzig.eu/ausschreibungen/

     

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    news-6730Wed, 28 Feb 2024 14:12:00 +0100Neues HolzBauForschungsZentrum entstehthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6730Spitzenforschung für Sachsen: Die MFPA Leipzig GmbH, das SIB und die HTWK Leipzig feierten heute die Grundsteinlegung des neuen HolzBauForschungsZentrums der HTWK LeipzigIm Innovationspark • Bautechnik • Leipzig/Sachsen im Stadtteil Engelsdorf entsteht das neue HolzBauForschungsZentrum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Heute wurde dafür der Grundstein gelegt – in Anwesenheit von Thomas Schmidt, Sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung, Dr. Mathias Reuschel, Geschäftsführung der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig mbH (MFPA Leipzig GmbH), Clemens Schülke, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig, HTWK-Rektor Prof. Dr. Mark Mietzner sowie rund 50 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

    „Die Grundsteinlegung ist für uns ein bedeutender Moment. Seit knapp zehn Jahren beschäftigt sich die HTWK-Forschungsgruppe FLEX mit digital basierten Konzepten für das individuell automatisierte Bauen. Exemplarisch dafür steht das ressourcenschonende Zollingerdach, unter dem wir heute stehen. Um die gewölbte Dachkonstruktion aus Holz zukunftsfähig zu machen, haben wir vernetzte digitale Methoden genutzt. Unsere besondere Expertise mündet nun im HolzBauForschungsZentrum. Im Reallabor wollen wir das Bauen mit Holz im Maßstab 1:1 auf Anwendungsniveau entwickeln und den Transfer von der angewandten Wissenschaft in die Praxis deutlich beschleunigen“, so Prof. Alexander Stahr, Leiter der Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig und Projektleiter des HolzBauForschungsZentrums.  

    Bis zum Sommer 2024 soll das HolzBauForschungsZentrum fertig gebaut sein und damit pünktlich zum zehnjährigen Bestehen der Forschungsgruppe FLEX an die HTWK Leipzig übergeben werden. Unweit des Zollingerdaches und in direkter Nachbarschaft zum Carbonbetontechnikum der HTWK Leipzig wird damit eine weitere Forschungseinrichtung im InnovationsPark • Bautechnik • Leipzig/Sachsen stehen. Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) ist Auftraggeber des Investors MFPA Leipzig GmbH und ermöglicht damit der HTWK die schnelle Nutzbarkeit einer neuen Forschungsstätte für den Holzbau. Initiator sind das Sächsische Staatsministerium für Regionalentwicklung und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus mit der sächsischen Holzbauinitiative und der Förderung angewandter Forschung.

    Neues Reallabor für den Holzbau der Zukunft

    Das HolzBauForschungsZentrum wird eine Grundfläche von etwa 1.100 Quadratmetern haben. In der Halle entsteht eine frei konfigurierbare Arbeitsfläche für den großformatigen digitalen Holzbau. An einem Brückenkran hängend befestigte Industrieroboter bilden das „technologische Herz“ des Technikums. Sie sind über eine zentrale Steuerung untereinander und mit dem Kran verbunden, sodass jeder Punkt in der Halle zur Ausführung von Bearbeitungsschritten digital angesteuert werden kann. Mit dieser bislang kaum erprobten, aber enorm platzsparenden Vorfertigungsstrategie wird das Technikum ein technologisches Alleinstellungsmerkmal aufweisen. Ergänzend befinden sich in den Nebenräumen eine moderne Tischlerei sowie ein additives Fertigungslabor mit unterschiedlichen 3D-Druck-Technologien.

    Im HolzBauForschungsZentrum will die Forschungsgruppe FLEX automatisierte Fertigungsstrategien entwickeln und realmaßstäblich prototypisch testen. Parametrische digitale Modelle spielen dabei eine zentrale Rolle, um alle Schritte vom Entwurf über die Planung bis zur effizienten Vorfertigung sowie Logistik und Montage auf der Baustelle lückenlos zu vernetzen. So soll das Bauen perspektivisch deutlich mehr von den positiven Effekten der Digitalisierung profitieren.

    „Neben dem Hauptforschungsthema ergibt sich ein umfassender Forschungs- und Transferbedarf aus Informatik, Mathematik, Maschinenbau, Automatisierungstechnik und Wirtschaft. Das Prinzip der interdisziplinären Zusammenarbeit innerhalb der Hochschule – aber auch mit regionalen, nationalen und internationalen Wissenschafts- und Wirtschaftspartnern – wird damit zu einem wesentlichen wissenschaftlich-organisatorischen Grundbaustein des Projekts“, erklärt Stahr. Daneben sollen Fortbildungen zu aktuellen Forschungsergebnissen für Mitarbeitende aus Holzbau-Unternehmen und Baubehörden sowie für Fachleute aus Architektur und Ingenieurwesen angeboten werden.

    Thomas Schmidt, Sächsischer Staatsminister für Regionalentwicklung: „In Nachhaltigkeit und Digitalisierung liegen die Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit und Regionalisierung im Bauwesen. Ich bin davon überzeugt, dass Sachsen in der ‚Bauwende‘ mit zuverlässigen Bauprodukten sowie praxisfähigen Produktions- und Fertigungsprozessen der nächsten Generation ganz vorn mitspielen kann, wenn Forschung, Unternehmen und Bauaufsichten intensiv miteinander kooperieren. Mit dem HolzBauForschungsZentrum entsteht im Innovationspark Bautechnik in Leipzig-Engelsdorf eine hochmoderne Forschungsstätte für die Erforschung und Weiterentwicklung von Produktionsverfahren für den Holzbau. Das Besondere an diesem Standort ist die Möglichkeit, mit den ansässigen Prüfanstalten die Innovationen schnell und direkt in den Markt zu bringen. Diese gelebte Kooperation ist ein echter Wettbewerbsvorteil und stärkt unsere regionale Wirtschaft.“

    Prof. Dr. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „In den vergangenen fünf Jahren ist die Hochschule wichtige Partnerschaften mit der regionalen Wirtschaft eingegangen, wodurch das HolzBauForschungsZentrum erst möglich wurde. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Bau- und Immobilienmanagement (SIB) und der tatkräftigen Unterstützung durch die regionale Wirtschaft, kann heute der Grundstein für die Umsetzung dieses richtungsweisenden Vorhabens gelegt werden. Das Forschungszentrum unterstreicht die Rolle der HTWK Leipzig als Initiatorin von Innovationen und als Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die Begeisterung und das Engagement unserer Forschenden, verbunden mit der praktischen Anwendung in der Region spiegeln die erfolgreiche Umsetzung meiner Strategie wider, die HTWK Leipzig als Zentrum für Wissenstransfer und Innovation in der Region und darüber hinaus zu positionieren."

    Dr. Mathias Reuschel, Geschäftsführung der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig mbH (MFPA Leipzig GmbH) und Gründungsmitglied des Fördervereins HolzBauForschungsZentrum Leipzig: „Es freut mich sehr, dass durch das gemeinsame vertrauensvolle Handeln der Mandatsträger aus der regionalen Wirtschaft, der Wissenschaft und der Politik in kürzester Zeit die Idee eines Forschungszentrums Umsetzung findet. Im Sommer 2024 werden wir ein Zentrum einweihen, was in der Symbiose zwischen der HTWK und der MFPA den Strukturwandel, weg vom Kohleabbau hin zu einer gestärkten regionalen Holzwirtschaft, maßgeblich unterstützen wird. Genau so geht sächsisch“ 

    Hintergrund zum Bauen mit Holz

    Holz gilt als Hoffnungsträger, um die Baubranche nachhaltiger zu machen. In seiner Herstellung und Nutzung ist der traditionsreiche Baustoff klimafreundlicher als der energie- und ressourcenintensive Stahlbeton. Mit den sich verändernden gesellschaftlichen Zielen wächst die Nachfrage nach Holzbauten überdurchschnittlich stark. Gleichwohl sind die bekannten Konstruktionslösungen kaum geeignet, diese Bedarfe zu decken, da auch Holz als nachwachsender Rohstoff nur begrenzt zur Verfügung steht und die Konkurrenz um die industrielle Nutzung des Materials stark zunimmt. Es braucht daher zwingend neue Konzepte, um den wachsenden Bedarf mit deutlich weniger Holz decken zu können.

    Der moderne Holzbau ist ein künftiges Innovationsfeld und Antrieb für die regionale Wertschöpfung. Deshalb hat die Sächsische Staatsregierung im Koalitionsvertrag vereinbart, den modernen Holzbau in Sachsen zu stärken. Die Sächsische Holzbauinitiative ist darauf ausgerichtet, für den Einsatz von Holz bei Bauprojekten zu werben, den Einsatz zu erleichtern und so die Nachfrage nach Bauholz in Sachsen zu erhöhen. Sie reiht sich ein und steht in Wechselwirkungen mit den nationalen und europäischen Strategien für eine sogenannte Bauwende: für klima- und ressourcenschonendere zirkuläre und serielle Bauweisen, für die Transformation des Gebäudebestandes bis zur Klimaneutralität und – nicht zuletzt – für bezahlbaren Wohnraum. 

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    flex > AllgemeinFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
    news-6731Tue, 27 Feb 2024 20:08:18 +0100HTWK-Forschende beim SPIN2030 Wissenschaftsfestival in Dresdenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6731Forschung interaktiv erleben beim ersten sächsischen Wissenschaftsfestival am 8. und 9. März 2024. Eintritt freiSpannende Workshops, beeindruckende Experimente-Shows zum Mitmachen und Speed-Dating mit Forschenden – beim SPIN2030 Wissenschaftsfestival in Dresden können Besucherinnen und Besucher ein breites Spektrum an Wissenschaft in Sachsen erleben. Dafür sind am 8. und 9. März 2024 alle Etagen der Technischen Sammlungen in Dresden geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    „Mit unserer Kampagne ‚SPIN2030. Wissenschaftsland Sachsen‘ zeigen wir erstmals die Breite und Leistungsfähigkeit der hochschulischen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im ganzen Freistaat. Das Interesse unserer Einrichtungen, sich am Wissenschaftsfestival zu beteiligen, war riesig. Wir wollen für Wissenschaft und Forschung begeistern, zum Staunen bringen und auch zum Diskutieren einladen. Das Wissenschaftsland Sachsen hat sich inzwischen zu einer Marke entwickelt, die wir noch viel bekannter machen wollen – bei uns in Sachsen, aber auch weit darüber hinaus. Ich freue mich auf zwei Tage ganz im Zeichen der sächsischen Wissenschaft und lade herzlich dazu ein, vorbeizukommen“, so Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow.

    Das Programm der HTWK Leipzig

    Beim ersten gesamtsächsischen „Wissenschaftsfestival SPIN2030“ beteiligen sich auch mehrere Forschungsgruppen der HTWK Leipzig. Zum detaillierten Programm.

    In der ersten Etage befinden sich auf der Sonderausstellungsfläche die Exponate der Forschungsgruppen Geotechnik und FLEX. Bei den Geotechnikerinnen und Geotechnikern können kleine und große Besucherinnen und Besucher auf einen interaktiven Sandkasten springen und dabei mehr zur Bodenverdichtung erfahren, denn die zentrale Frage hier ist: Welche Methode ist effektiver, Boden zu verdichten, ein Riesensprung oder eine Serie kleiner Sprünge? Daneben zeigt die Forschungsgruppe FLEX am Gemeinschaftsstand mit dem Laserinstitut der Hochschule Mittweida, wie mit einem neu entwickelten 3D-Druckverfahren ressourcenschonender gebaut werden kann.

    Neben Exponaten gibt es hier auch einen Stand für das Format „Meet a Scientist“: Dr. Konstantin Weise, der die Vertretungsprofessur für Elektrotechnik innehat, erklärt, welche Rolle Elektrotechnik in den Neurowissenschaften spielt und Florian Junker vom Institut für Betonbau spricht darüber, wie sich die Gefahr von Rissen in Bodenplatten vermeiden lässt.

    Von der Sonderausstellungsfläche gelangen die Gäste in das „Machwerk“ im Erdgeschoss. Hier gibt es vor allem Roboter zu bestaunen. Die HTWK Robots, die mit ihrer Nao-Fußballmannschaft 2023 deutscher Vizemeister geworden ist, zeigen ihr fußballerisches Können und demonstrieren, was Fußball und Künstliche Intelligenz bewirken. Nebenan baut ein Roboter der Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen und vom PAES | Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme live vor Ort ein Gelege für ein Bauteil aus Carbonbeton – dem Baustoff der Zukunft. Aus diesem wurde bereits ein ganzes Haus gebaut, das mit einer VR-Brille vor Ort auch besichtigt werden kann. Der Werkstoff Carbonbeton kann aber noch viel mehr: Denn Bauteile aus Carbonbeton können auch Leuchten oder Heizen. Ein Bauteil, das leuchtet, ist vor Ort. Die Gäste können hier selbst herausfinden, wie es angeht, denn einen Lichtschalter gibt es nicht.

    Science Night

    Ein weiteres Highlight gibt es am Freitagabend: die Science Night im Emuanuel-Goldberg-Saal in der 5. Etage. Neben einer Podcast-Liveaufzeichnung, mehreren Science Slams, einem Quiz und einer Vorführung zur Forensik treten hier die HTWK Robots auf. Von 17:45 bis 18:15 Uhr geben sie eine weitere Show.

    Das gesamte Programm

    Insgesamt rund 50 wissenschaftliche Einrichtungen und Verbände beteiligen sich am ersten gesamtsächsischen Wissenschaftsfestival. 

    Wer gezielt die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen sucht, findet diese in der Nähe des Stands der HTWK Leipzig in der Sonderausstellungsfläche in der ersten Etage. Hier gibt es auch den Stand des Verbundprojektes Saxony5, in dem alle fünf HAW Mitglieder sind.

    Öffnungszeiten:

    • Freitag: 12-22 Uhr (inklusive Science Night)
    • Samstag: 10-18 Uhr

    Veranstaltungsort:

    • Technische Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1-3, 01277 Dresden
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    IFB > AllgemeinFW_Aktuelles-News-externIFB > Nachhaltiges BauenFDIT > Startseiteflex > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6692Mon, 26 Feb 2024 11:53:00 +0100Deponien als Schadstoffsenken: 20. Leipziger Deponiefachtagunghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6692Am 12. und 13. März 2024 findet an der HTWK Leipzig die 20. Leipziger Deponiefachtagung statt. Welchen Herausforderungen sich die Branche stellen muss und wohin sie sich entwickelt, erläutert Veranstalter Prof. Dr.-Ing. Said Al-Akel, HTWK-Professor für Grundbau, Bodenmechanik und Umweltgeotechnik.Was ist die Leipziger Deponiefachtagung und an wen richtet sie sich?

    Die Leipziger Deponiefachtagung ist eine technisch-wissenschaftliche Veranstaltung mit Fachvorträgen. Die Tagung dient als Podium zur Diskussion technischer und rechtlicher Fragestellungen des Deponiebaus, der Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie des Umweltschutzes.

    Sie richtet sich an Expertinnen und Experten aus Baubetrieben, Planung, Produktherstellung, Anlagenbetrieb, Forschung und Politik.

    Wie hat sich die Tagung und die Themen in den letzten 20 Jahren entwickelt? Was sind heutige Herausforderungen?

    Die Leipziger Deponiefachtagung begleitet die Entwicklungen im Bereich des Deponiebaus und der Abfallwirtschaft. Die anfänglichen Themen waren überwiegend an der Erfassung und Beseitigung der Abfälle orientiert. Heute stehen weitere Themen wie Abfallvermeidung, die stoffliche und energetische Verwertung des Abfalls und Nachhaltigkeit beim Umgang mit primären Stoffen im Mittelpunkt der Diskussionen. Diese schließt auch Regularien in der Abfallwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und den Umgang mit schwer abbaubaren Chemikalien und schwer recycelbaren Verbundstoffen ein.

    Was erwartet die Gäste bei der 20. Ausgabe der Fachtagung?

    Die HTWK Leipzig, der Zweckverband Abfallwirtschaft Westsachsen und die Stadt Leipzig möchten im Jubiläumsjahr der Leipziger Deponiefachtagung hervorheben, welchen hohen Stellenwert der Umweltschutz im Deponiebau und in der Kreislauf- und Abfallwirtschaft hat.

    Im Mittelpunkt der Vorträge stehen die gesetzlichen Regularien im Deponiebau und bei Geokunststoffen, der Einsatz von Ersatzbaustoffen in der Baubranche, der Umgang mit Deponiegas, Innovationen und Nachhaltigkeit im Deponiebau sowie die Schaffung von neuen Deponiekapazitäten. Auch Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung für Deponien werden diskutiert.

    Schirmherr der 20. Leipziger Deponiefachtagung ist Bürgermeister Heiko Rosenthal, Vorsitzender des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Westsachsen und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig.

    Welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Deponiebau?

    Beide Themen sind nicht mehr aus unserem täglichen Handeln wegzudenken. Der Wirtschaftskreislauf, die Reduzierung von Treibhausgasen und Abfallmengen sind Hauptthemen der Tagung. Momentan wird das Deponieren als letzte Option in der Wertschöpfungskette angesehen. Jedoch bieten die heutigen Deponien immer noch den effektivsten Weg für eine umweltfreundliche Beseitigung von Schadstoffen aus der Natur. Nicht zu Unrecht werden die Deponien öfter als Schadstoffsenken bezeichnet.

    Wie viel Platz haben wir noch für Deponien und welche Orte sind dafür geeignet?

    Geeignete Standorte sind wegen der hohen Umweltauflagen und der konkurrierenden Nutzungen tatsächlich rar geworden. Zurzeit sind ehemalige Steinbrüche als Deponiestandort geeignet. Auch das Prinzip „Deponie auf Deponie“, also der Bau einer neuen Deponie auf einer alten Deponie sowie die Erweiterung von vorhandenen Deponien sind möglich.

    Die HTWK Leipzig fungiert als Gastgeberin und Tagungsort. In welchen Studiengängen und Forschungsprojekten werden Deponien thematisiert?

    Im Bachelorstudium Bauingenieurwesen werden die Studierenden in die Thematik Abfallwirtschaft eingeführt. Im Masterstudium der Studiengänge Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen wird vertieftes Wissen im Deponiebau und Altlastensanierung vermittelt. Forschungsprojekte zu den Themen Deponiegas, alternative Abdichtungssysteme sowie zur Kapazitätserweiterung von vorhandenen Deponien sind Gegenstand von abgeschlossenen und noch laufenden Forschungsprojekten.

    Herzlichen Dank für das Gespräch.

    Das Interview führte Katrin Haase.

    Mehr Informationen zur Tagung finden Sie unter deponiefachtagung.de

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    FB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6719Thu, 22 Feb 2024 11:34:00 +010019. Erdbaufachtagung: Von ambitionierten Bauprojekten und neuen Technologienhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6719Am 29. Februar und 1. März tauschen sich Fachleute aus Erd-, Grund- und Wasserbau bei der 19. Erdbaufachtagung in Leipzig ausDie Bauakademie Sachsen lädt auch in diesem Jahr wieder Expertinnen und Experten aus Bauplanung, Ausführung und Forschung zur Erdbaufachtagung ins H4 Hotel Leipzig, um miteinander in einen fachübergreifenden Dialog zu treten. Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele, Geotechnik-Professor der HTWK Leipzig, sitzt im Beirat der Erdbaufachtagung und ist damit unter anderem verantwortlich für die Programmplanung. Außerdem führt er als einer der Moderatoren durchs zweitägige Programm.

    Zahlreiche Referentinnen und Referenten bieten Einblicke in ambitionierte Bauprojekte, komplexe Vorschriften und neue Technologien. An ausgewählten praktischen Beispielen stellen sie innovative Lösungsansätze vor und informieren über aktuelle Normenänderungen. Zudem werden Erfahrungen aus einem Schadensfall, Erkenntnisse aus dem Bereich der angewandten Forschung und ausgewählte vergaberechtliche Fragen des Erdbaus vorgestellt und diskutiert.

    Die Fachtagung wird von einer Fachausstellung und der traditionellen Abendveranstaltung umrahmt. Die Erdbaufachtagung wird seitens der Architektenkammer Sachsen und der Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildung anerkannt.

    Mehr Informationen zum Programm finden Sie auf der Website der Bauakademie Sachsen

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    FB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6055Thu, 22 Feb 2024 07:00:00 +0100Restplätze für Austauschstudium an Partnerhochschulenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6055Bewerbung bis zum 29. Februar 2024 noch möglichBewerbungsfrist verpasst? Studierende, die im Akademischen Jahr 2024/2025 für ein oder zwei Semester an einer Partnerhochschule im Ausland studieren möchten, können sich vom 15. bis 29. Februar 2024 auf noch verfügbare Austauschplätze bewerben. Die Bewerbung erfolgt online über das Mobility-Online Portal der HTWK Leipzig.

    Bitte beachten Sie: Die Semesterzeiten der Partnerhochschulen können von unseren Semesterzeiten deutlich abweichen! Teilweise beginnt ein Fall Semester bereits im August bzw. ein Spring Semester an einer Partnerhochschule bereits im Januar! Bitte informieren Sie sich entsprechend über die Webseiten der Hochschulen.

    Im Mobility-Online Portal  können Sie sich über die noch freien Austauschmöglichkeiten für das Akademische Jahr 2024/2025 informieren und Informationsmaterial und Erfahrungsberichte einsehen.

    Weitere Information zur Bewerbung über Mobility-Online finden Sie hier sowie in unseren FAQs.

     

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    HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6725Thu, 22 Feb 2024 06:55:00 +0100PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6725Förderung weltweiter Auslandsaufenthalte – Bewerbungstermin 15. April 2024Um Auslandsaufenthalte mit einer Dauer von bis zu maximal sechs Monaten finanziell zu unterstützen, vergibt die HTWK Leipzig im Rahmen des DAAD-Programms „PROMOS“ Stipendien zur Steigerung der Mobilität Studierender deutscher Hochschulen.

    Aktuell können Sie sich auf PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte (Studiensemester, Praktika, Sprach- und Fachkurse) bewerben, die im zweiten Halbjahr 2024 beginnen. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass Sie in keinem anderen strukturierten Förderprogramm, z. B. Erasmus+, GoEast oder mittels DAAD-Stipendium, gefördert werden.

    Für Auslandsaufenthalte, die im zweiten Halbjahr 2024 beginnen, ist der Bewerbungsschluss am 15. April 2024. Weitere Informationen zur Bewerbung und die nötigen Unterlagen finden Sie hier.

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    news-6713Thu, 15 Feb 2024 11:21:54 +0100„KI regt an und regt auf“: Studierende liefern den Inhalt - KI schreibt das Buchhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6713Auf der future!publish 2024 in Berlin drehten sich die Vorträge vor allem um ein Thema: Künstliche Intelligenz in der Verlagsbranche.Auf dem größten Kongress der Buchbranche spricht ein Team von Studierenden der Buch- und Medienproduktion am 01. Februar darüber, wie sie es wagen, in Kooperation mit KI ein wissenschaftliches Buch zu schreiben.

    Der Fortschritt von Künstlicher Intelligenz bewegt nicht nur die Gesellschaft, auch die Buchbranche steht Kopf. Die Vorstellung, KI-Sprachmodelle seien in der Lage, ganze Bücher zu produzieren, bereitet der Branche große Sorgen. Ob es sich bei solchen Gedanken um Science Fiction oder doch der Gegenwart handelt, erforschen gerade zwölf Studierende des Studienganges Buch- und Medienproduktion gemeinsam mit Professor Friedrich Figge und einem externen Partner.

    Die Erstellung beruht trotz KI auf der Basis menschlicher Inhalte

    Nach erster Einweisung in die KI-Tools ist schnell klar: Ein Buch auf Knopfdruck wird dieses Projekt keinesfalls. Sobald die Idee einen Leitfaden zum Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten mit KI Sprachmodellen zu verfassen steht, bekommt das Team tatkräftige Unterstützung. Dr. Kirsten Darby, HTWK-Absolventin, derzeit in einer wissenschaftlichen Bibliothek tätig und Autorin wissenschaftlicher Veröffentlichungen, stellt ihre Zeit und Expertise zur Verfügung. Gemeinsam wird eine wissenschaftlich korrekte Gliederung und die Gestaltung der Kapitel erstellt.

    Um sogenannte „Hallucinations“, also von KI produzierte überzeugend wirkende Antworten, die jedoch vollständig erfunden und falsch sind, zu vermeiden, muss die Vorarbeit der Autorinnen und Autoren so genau wie möglich sein. Das bedeutet, eine detaillierte, eigenständige Quellenarbeit und Formulierung der Quelleninhalte in Bulletpoints (Stichpunkten) unter Beachtung einer vorher festgelegten sachlich richtigen Reihenfolge muss erstellt werden. Es ist außerdem wichtig, alle nötigen Informationen über Inhalt und Format der Prompts zu kennen, um die Bulletpoints anpassen zu können. Ein Prompt ist eine konstruierte Eingabeaufforderung, um der KI die richtigen Anweisungen zu geben. Je mehr der KI am Anfang geliefert wird, desto besser das Resultat.

    Die fertige Sammlung der Bulletpoints von über 50 Seiten gibt dann der externe KI-Ingenieur inklusive des Prompts in deren entwickelten Prototypen. Dieser gibt die Informationen weiter an ChatGPT4.

    Der erste Entwurf fällt ernüchternd aus

    Nach tagelanger Arbeit der Studierenden enthält der generierte KI-Text falsche Quellenangaben, falsche Zitate, Hallucinations, nicht-wissenschaftliche Formulierungen sowie Grammatik- und Rechtschreibfehler. "Eigentlich heißt es ja, KI könne alles... Plot Twist kann sie tatsächlich nicht. Das bedeutet für uns aktuell mehr Arbeit, als erwartet", meint Teammitglied Marie Gude. Für einen zweiten, besseren Entwurf muss der zuvor angewendete Prompt angepasst werden. Im nächsten Schritt agiert das Team jetzt also als Lektorinnen und Lektoren, um Feedback zu liefern, welches dann durch den KI-Ingenieur integriert wird. Doch auch das darauffolgende Ergebnis enthält Fehler: Die KI produziert trotz Anpassungen des Prompts wieder Hallucinations, fügt beispielsweise einen komplett neuen Absatz mit frei erfundenen Fakten hinzu. Die Anweisungen an die KI müssen erneut konkretisiert werden, es entsteht ein Ping-Pong zwischen Feedback und Prompt - ein wichtiger Prozess, um das Ziel zu erreichen.

    Dr. Kirsten Darby zieht auf der future!publish ein Resümee: „KI regt an und regt auf. KI bringt auf den Weg und bringt vom Weg ab.“ Das Semester ist fast vorbei, das geplante Buch noch immer nicht fertig. Für Projektleiter Niklas Metzinger ist klar: „Die KI ist in der Lage, ein Buch zu schreiben. Ohne Vor- und Nacharbeit von Fachleuten ist das Endergebnis jedoch faktisch falsch und somit unbrauchbar. Textgenerierung mit künstlicher Intelligenz steht noch am Anfang.“

    „Die Entwicklung braucht Zeit, Expertise, Mut und Geduld“, ist das Fazit der Studierenden. Sie lassen sich davon nicht unterkriegen und werden so lange wie nötig wertvolles Feedback geben, um am Ende ein qualitativ hochwertiges, wissenschaftlich korrektes Buch in den Händen halten zu können.

    Text: Magdalena Groh (SHK der zentralen ÖA und stellvertretende Leitung des KI-Buchprojektes)

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6697Thu, 15 Feb 2024 11:19:00 +0100Geothermie-Anlagen besser und kostengünstiger planenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6697Erdwärme-Anlagen zu planen ist aufwendig und teuer. Eine optimierte Planung will die HTWK Leipzig mit einer Open-Source-Software ermöglichenEin weiterer Schritt in Richtung Wärmewende: Seit Januar 2024 erforscht die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, wie Planer großflächige Anlagen für oberflächennahe Geothermie standortbezogen zuverlässiger dimensionieren können. Dadurch können die Investitions- und Betriebskosten gesenkt und die Anlagen für Bauherren lukrativer werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Forschungsprojekt mit 2,2 Millionen Euro.

    Vor dem Bau der bis zu 100 Meter tiefen Sonden für oberflächennahe Geothermie müssen Ingenieurbüros umfangreich prüfen, ob der gewählte Standort dafür geeignet ist. Erste Daten wie schützenswerte Gewässer und unterirdische Grundwasserströme lassen sich bei den Geologischen Diensten der Länder erfragen. „Eine Probebohrung ist jedoch immer vonnöten, denn jedes Bauprojekt und jeder Boden ist individuell. Die Bohrung liefert nähere Informationen über die Art des Gesteins und dessen Wärmeleitfähigkeit“, erläutert Anke Bucher, Leiterin des Forschungsprojekts und HTWK-Professorin für Angewandte Mechanik. Es folgen Berechnungen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die geforderte Heizleistung über den gesamten Zeitraum betrachtet erreicht wird. Für diese Kalkulationen nutzen Planungsbüros bisher kommerzielle Softwarelösungen, die teilweise auf vereinfachten Annahmen beruhen, die den realen Standortbedingungen nicht immer genügen. Eine Alternative gestaltete der Forschungspartner Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) bereits im gemeinsamen Vorgängerprojekt EASyQuart mit der HTWK Leipzig: die wissenschaftliche Open-Source-Software OpenGeoSys zur Simulation thermisch-hydraulisch-mechanisch gekoppelter Prozesse.

    Schneller werden dank Modellreduktion

    „Das Programm erzielt bereits jetzt genauso gute Simulationsergebnisse für Erdwärmeanlagen wie Bezahllösungen, jedoch langsamer. Im aktuellen Forschungsprojekt EASyQuart-Plus gilt es nun, die Software durch Modellreduktionen zu optimieren“, so Bucher. Um ein Rechenmodell reduzieren zu können, muss zunächst mit großen, realitätsnahen und komplexen Datenpaketen gerechnet werden. Dann prüft Bucher gemeinsam mit ihrem dreiköpfigen Team, welche Werte für ein schnelleres Arbeiten bei gleichem Ergebnis entfallen können. Dabei erstellen sie Standortsimulationen, die mit realen Messdaten aus bestehenden Geothermie-Anlagen trainiert werden. Die Messungen vergleicht das Team mit den Ergebnissen der numerischen Simulation.

    Ein weiteres Ziel der dreijährigen Forschungsarbeit besteht darin, eine bessere Effizienz der Geothermie-Anlage bereits in der Planungsphase durch die Kopplung mit der Haustechnik für Heizung, Kühlung und Warmwasser zu erzielen. Denn damit die zur Nutzung der Anlage in der Regel notwendige Wärmepumpe möglichst wenig Strom benötigt, muss nicht nur der Untergrund identifiziert sein, sondern auch der Energieverbrauch des Gebäudes. Mit den Softwarelösungen und den Erkenntnissen der numerischen Simulationen sollen sogenannte digitale Zwillinge, also virtuelle Modelle, für reale Erdwärmesonden-Anlagen gestaltet werden, die den Betrieb der Anlagen rechnerisch begleiten und durch Modellanpassungen eine kontinuierliche Verbesserung von Prognosesimulationen des Betriebsverhaltens ermöglichen. Außerdem wird das Team Empfehlungen für Leitfäden und regulative Rahmenbedingungen für Verbände und Behörden formulieren, um geltende Bestimmungen den Erkenntnissen aus der Forschung anzupassen und im Rahmen der föderalen Strukturen möglichst zu vereinheitlichen.

    Prof. Dr. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit: „Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften legen wir Wert darauf, unsere Erkenntnisse in die Praxis zu überführen. Mit diesem großangelegten Forschungsprojekt zur Geothermie wollen wir die Wärmewende voranbringen – als Baustein zur Erreichung der Klimaziele und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit.“

    Hintergrund: Geothermie ist stets verfügbar

    Unter unseren Füßen befindet sich eine nach menschlichem Ermessen unerschöpfliche Wärmequelle: Bis zu 15 Meter unter der Erdoberfläche herrscht eine Durchschnittstemperatur von 11 bis 12 Grad, sommers wie winters. Im Gegensatz zu anderen erneuerbaren Energien wie Windkraft und Solarenergie ist Erdwärme somit rund um die Uhr verfügbar. Um die Klimaziele Deutschlands zu erreichen, ist es unabdingbar, auch diese Energie für das Heizen im Winter und für das Kühlen im Sommer zu nutzen. Im Jahr 2022 deckten oberflächennahe und tiefe Geothermie-Anlagen hierzulande lediglich 1,5 Prozent des gesamten Wärmebedarfs – ihr Potenzial liegt aber deutlich höher.

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    FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
    news-6709Wed, 14 Feb 2024 10:47:09 +0100Nachruf auf Professor Dr. rer. nat. Klaus Hering https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6709Mit großer Trauer und Betroffenheit haben wir die Nachricht erhalten, dass unser hochgeschätzter Kollege, Professor Klaus Hering, verstorben ist. Klaus Hering verstarb am 08. Februar 2024 nach längerer Krankheit. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, der wir viel Kraft und Zuversicht in diesen schweren Stunden der Trauer und des Abschieds wünschen. 

    Professor Dr. Klaus Hering wurde im Jahr 2002 zum Professor für „Multimediale Systeme“ an die damalige Fakultät IMN (Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften) der HTWK Leipzig berufen. Sein aka­demischer Werdegang hatte zuvor an der Universität Leipzig mit einem Mathematikstudium in der Studien­richtung Kybernetik und Rechentechnik sowie der Promotion (1989) zu einem Thema auf dem Gebiet der Modellierung paralleler Prozesse begonnen. Bis zu seiner Berufung forschte er weiter im Bereich Parallel­verarbeitung (u. a. in Kooperation mit der IBM). 

    Die Übernahme der Professur an der HTWK fiel in eine Zeit, zu der an der damaligen Fakultät IMN der neue Studiengang Medieninformatik mit Bachelor- und Masterabschluss aufgebaut wurde. Damals bedurfte es solcher Pioniere wie Professor Klaus Hering, die sich im Zuge der inhaltlichen Profilierung des neuen Informatik-Studiengangs in viele neue Themengebiete einarbeiteten, um ein attraktives und anspruchsvolles Curriculum zu entwickeln.  Dabei übernahm Professor Hering selbst eine Vielzahl von Lehr­­­veranstaltungen, die neben seinen Schwerpunkten in den Bereichen Multimedia/Mediengestaltung, Digitales Lehren und Lernen sowie Paralleles und Verteiltes Rechnen eine große thematische Bandbreite abdeckten. Sein didaktisch durchdachter Unterricht, den er auch unter Einsatz von Werkzeugen durchführte, wurde von den Studierenden immer sehr geschätzt und belegt sein besonderes Engagement in der Lehre.

    Als Professor Hering 2004 die Funktion des E-Learning-Koordinators der Hochschule übernahm und mit einem kleinen Team begann, ein zentrales E-Learning-System aufzubauen, waren öffentlich zur Verfügung gestellte Lehrmaterialien in vielen Lehrveranstaltungen noch nicht selbst­verständlich. Er erkannte schnell, dass für E-Learning hochschulübergreifende Kooperationen notwendig sind, und übernahm 2005 die Organisation des Workshops on e-Learning (WeL), der seitdem jährlich an der HTWK (später auch an der Hochschule Zittau-Görlitz) abgehalten wurde. Dabei konnte er ein wissenschaftlich anerkanntes, überregionales Forum zum E-Learning etablieren. Seit 2007 vertrat Professor Hering die HTWK Leipzig zudem im Arbeitskreis E-Learning der Sächsischen Landesrektorenkonferenz (LRK).

    Professor Klaus Hering brachte sich auch mit bemerkenswertem Engagement in die akademische Selbstverwaltung der Hochschule und der Fakultät ein: So bekleidete er von 2004 bis 2012 das Amt des Studiendekans für die Medieninformatik und war daneben von 2009 bis 2012 stimmberechtigtes Mitglied des Senats. In den Jahren 2012 bis 2019 war Professor Hering Dekan der Fakultät IMN. In seine Amtszeit fiel damit der Beschluss des Hochschulentwicklungsplans „HTWK2025“, der weitreichende Änderungen der Fakultätsstruktur beinhaltete. Die daraus resultierende Aufteilung der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften bedeutete für den Dekan einen weit über das übliche Maß hinaus­gehenden Zeitaufwand, um den Umstrukturierungsprozess mit möglichst wenigen Beeinträchtigungen für die Arbeit der Fakultät zu bewältigen.

    Ganz im Sinne unseres Leitbilds „Vernetzte Hochschule“ trieb Professor Hering nebenbei die Schaffung des Instituts für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) an der HTWK voran und wurde im Jahr 2019 dessen Gründungsdirektor. Das IDLL vereint Lehren­de aus unterschiedlichen Fakultäten mit dem Ziel, innovative Lehrformen und -methoden in der Hochschuldidaktik im Hochschulalltag und in der Forschung voranzubringen. Diese Institutsgründung fand genau zum richtigen Zeitpunkt statt, wie der Beginn der Corona-Pandemie wenige Monate später zeigte: plötzlich war digitale Lehre eine schiere Notwendigkeit, um den Lehrbetrieb fortsetzen zu können.

    Darüber hinaus engagierte sich Professor Hering in seiner gesamten Zeit an der HTWK in zahlreichen Forschungsprojekten mit Bezug zum E-Learning, oft in Verbundvorhaben mit anderen sächsischen Hochschulen. So beteiligte er sich regelmäßig an der technischen Weiterentwicklung der E-Learning-Plattform OPAL des Bildungsportals Sachsen.

    In den mehr als 20 Jahren seines Wirkens hat Professor Hering dafür gesorgt, dass die HTWK mit ihrer E-Learning-Kompetenz weit über die Region hinaus sichtbar geworden ist. Der Senat beschloss daher am 28.06.2023, ihn für seine Leistungen mit der Jakob-Leupold-Medaille auszuzeichnen. Diese konnte ihm trotz seines schon schlechten Gesundheitszustandes am 26.01.2024 noch persönlich verliehen werden, was ihn sichtlich erfreute.

    In allem, was er tat, blieb er ein überaus freundlicher, bescheidener, hoch anerkannter Kollege, der als Mensch Groß­herzigkeit bewies und immer auf Ausgleich bedacht war. Seine Kollegialität und angenehme ruhige Art sorgten für eine gute Arbeitsatmosphäre, insbesondere während seiner Amtszeit als Dekan.

    Professor Klaus Hering wäre in diesem Sommer in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, was ihm nun leider nicht mehr vergönnt ist. Über ein Jahr lang kämpfte er tapfer gegen seine schwere Erkrankung und zeigte dabei einen stets unerschütterlichen Optimismus. 

    Wir werden Klaus Hering ein ehrendes Andenken bewahren.

    Die Kolleginnen und Kollegen der Fakultät Informatik und Medien

     

    Zum Kondolenzbuch für Klaus Hering

    Text: Thomas Kudraß

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    news-6707Wed, 14 Feb 2024 10:29:26 +0100Sichere Kommunikationsnetze der Zukunft | Bundesanstalt für den Digitalfunk informiert und wirbt um Studierende der HTWK Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6707BDBOS informiert Studierende der Elektro- und Informationstechnik über die Anforderungen einer Modernisierung der Infrastruktur der Netze des Bundes

    Bereits Anfang Mai 2023 nutzte die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) die Chance und bot Studierenden im Rahmen des Wahlpflichtmodules Angewandte Funk- und Hochfrequenztechnik Einblick in das Berufsfeld der Hochfrequenztechnik. Denn qualifiziertes Personal für den Aufbau und die Wartung sicherer Kommunikationsnetze ist unverzichtbar für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben wie Feuerwehr und Katastrophenschutz.

    Tanja Witt und Michael Schurig von der BDBOS Berlin, zuständig für die Bereiche Feuerwehr, Polizei, Rettungswesen und Katastrophenschutz, besuchten am 31. Januar 2024 erneut die Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig und informierten Studierende des Studiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik über zukünftige Herausforderungen im Bereich der Netze des Bundes sowie potentielle Berufsfelder an der BDBOS.

    In seinem Vortrag stellte Michael Schurig die notwendigen Parameter für eine gelungene Funkplanung zur Netzabdeckung für die Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste am Beispiel der Stadt Leipzig vor. Neben der Wissensvermittlung zur Hochfrequenztechnik und einem regen Austausch mit den Studierenden der Fakultät, nutzte Tanja Witt von der Personalabteilung der Bundesanstalt anschließend die Gelegenheit und erläuterte die Arbeitsbedingungen, Fördermöglichkeiten und Karrierechancen bei der Bundesanstalt.

    Bevor jedoch der praktische Abschnitt der Lehrveranstaltung startete, gab Michael Schurig den Studierenden noch einen Ausblick auf die Anforderungen für die anstehende Modernisierung der Infrastruktur der Netze des Bundes. Denn gerade in diesem Bereich benötigt die Bundesanstalt Fachkräfte und wirbt aktiv um zukünftigen Absolventinnen und Absolventen der Fakultät. Denn Studierende des Fachbereichs Elektrotechnik mit der Vertiefungsrichtung Elektronische Schaltungstechnik und Signalverarbeitung (ESS) verfügen nach ihrem Studienabschluss über das notwendige Fachwissen, um die zukünftigen Netze des Bundes aktiv mitzugestalten.

    Für den praktischen Teil wurde von der Bundespolizei eine Sektorantenne zur Verfügung gestellt. Sektorantennen (Abb. 1) sind in schmale lange Kästen, wie sie häufig an Masten auf Dächern der Stadt zu sehen sind, integriert. In den Kunststoffgehäusen befinden sich meistens mehrere Antennenstrahler, welche für verschiedene Frequenzbereiche kombiniert sind. Sektorantennen kommen im urbanen Raum häufig zum Einsatz, damit die Netzabdeckung gezielt ausgelegt werden kann.

    Auf einer Freifläche vor dem Wiener-Bau der HTWK Leipzig in der Wächterstraße durften die Studierenden ein sogenanntes Strahlungsdiagramm (Abb. 2) selbständig vermessen. Die dazu genutzte Technik entspricht einer mobilen Messeinrichtung, welche ebenfalls vom Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur verwendet wird.

    Aufgabe war es, in einem Kreisradius von drei Metern um die Antenne, die abgegebene elektrische Feldstärke aufzuzeichnen. Im Anschluss an die Vermessung wurden im Hörsaal die Ergebnisse der praktischen Übung mit den Ergebnissen der Simulation verglichen. In der Auswertung zeigt sich, wie nah die gewonnenen Messergebnisse an die idealen Eigenschaften aus dem Datenblatt der Antenne heranreichten. Es konnte erfolgreich eine Brücke zwischen der theoretischen Auslegung und der praktischen Relevanz geschlagen werden.

    Organisiert und betreut wurde die Informationsveranstaltung von Jens Voigt und Prof. Sallier, die eine Fortführung des Formats anstreben und sich bei den Vortragenden bedanken.

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    news-6706Wed, 14 Feb 2024 08:07:16 +0100In der Herzkammer des Arbeitersportshttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6706Ausstellung in der Hochschulbibliothek: "Der andere Fußball – 100 Jahre Arbeiterfußball – 125 Jahre Arbeitersport" (15. Februar bis 9. März 2024)Die Ausstellung blickt auf eine bisher weitgehend vernachlässigte Sportgeschichte. Leipzig war viele Jahre ein Zentrum des Arbeitersports: Von 1926 bis 1933 gab es in der Südvorstadt die bedeutende Bundesschule des sozialdemokratischen Arbeiter-Turn- und Sportbundes (ATSB).

    Die Arbeitersportbewegung trug völlig unabhängig von bürgerlichen Verbänden eigene Wettbewerbe, Meisterschaften und Länderspiele aus. Man verstand sich als Gegenmodell zum bürgerlichen Sport, indem gegen Konkurrenz und Nationalismus, gegen den Personenkult des DFB-Fußballs die Entwicklung von Solidarität und Internationalismus gesetzt wurden.

    Mit dem Verbot durch die Nationalsozialisten endete dieser Zweig deutscher Sportgeschichte abrupt. Dennoch beziehen sich noch heute viele hundert DFB-Vereine in ihrer Tradition auf den Arbeiterfußball, da sie 1933 Arbeitersportler*innen aufnahmen oder sich nach 1945 neu gründeten.

    In der Ausstellung ist unter anderem eine Auswahl der in Leipzig existierenden Vereine des ATSB und der Roten Kampfeinheit zu sehen, sie thematisiert die Rolle der Frauen im Arbeiterfußball und blickt auf den Stadtteil Leutzsch mit seiner organisierten Arbeiter*innenschaft.

    Eröffnung: Donnerstag, 15. Februar 2024 um 18 Uhr mit den lokalen Projektinitiator*innen und Christopher Zenker, Vorsitzender des Fachausschuss Sport der Stadt Leipzig

    Rahmenprogramm mit Führungen und Veranstaltungen: Ausstellungsinitiator Eike Stiller führt am Samstag, den 17. Februar um 14 Uhr durch die Ausstellung und hält ab 16 Uhr im Buchladen El Libro (Bornaische Straße 3, 04277 Leipzig) einen Vortrag über den "anderen Fußball"

    "In der Herzkammer des Arbeitersports – der andere Fußball."
    Eine Ausstellung des »Paderborner Kreis – Arbeiterfußball e.V., des Fanprojekts Leipzig und der Georg Schwarz Brigade in Kooperation mit der Stadt Leipzig, der Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig und der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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    news-6703Mon, 12 Feb 2024 16:11:32 +0100Innovationsidee gegen Häusliche Gewalthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6703HTWK-Nachwuchsforscherin Dr. Friederike Frieler überzeugt beim Ideenwettbewerb für Soziale Innovationen des BMBF Über 240.000 Personen waren laut Angaben des Bundeskriminalamtes im Jahr 2022 von häuslicher Gewalt betroffen – Tendenz steigend. Die Zahl der nicht polizeilich erfassten Fälle dürfte weit höher liegen. Zu über 70 Prozent sind die Opfer Frauen und Mädchen; über 75 Prozent der Täterinnen und Täter sind männlich. Zunehmend mehr Betroffene suchen inzwischen auch Hilfe und Beratung. Doch verfügen beispielsweise Frauenhäuser nicht über ausreichend Kapazitäten, um dem wachsenden Bedarf der Schutzsuchenden nachzukommen. Die Folge: Vermehrt verbleiben diese wegen Platzmangels in Gewaltbeziehungen oder begeben sich in andere unsichere Wohnsituationen bis hin zur Obdachlosigkeit. „Eine Lösung könnte sein, eine Vermittlungsstelle einzurichten, um leichter passenden Wohnraum zu finden“, so Dr. Friederike Frieler, Nachwuchsforscherin an der HTWK Leipzig und Mitarbeiterin im Projekt „HOME“, in dem sie zur Prävention häuslicher Gewalt mit Schwerpunkt Wohnraumversorgung forscht.

    Eine Vermittlungsstelle könnte den Opfern häuslicher Gewalt sowie den Frauenhäusern und deren Mitarbeitenden im Austausch zwischen Wohnraumgebenden, Gewaltschutzsystem und Betroffenen helfen. Frieler weiß: „Betroffene haben mit Vorurteilen zu kämpfen. So machen sich Vermieterinnen und Vermieter beispielsweise Sorgen, ob Täterinnen und Täter dann vor der Tür stehen und wieder Gewalt anwenden oder dass Betroffene zu wenig Geld haben, um regelmäßig Miete zu zahlen oder ihr Aufenthaltsstatus ungeklärt ist.“

    Idee überzeugt beim Pitch

    Ihren Lösungsvorschlag reichte Frieler im Ideenwettbewerb für Soziale Innovationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ein. Diesen rief das Ministerium zuletzt im Oktober 2023 in der Förderrichtlinie „Gesellschaft der Innovationen – Impact Challenge an Hochschulen“ aus. Mit dem Wettbewerb fördert der Staat soziale Innovationen, die aus dem Hochschulkontext heraus in die gesamte Gesellschaft wirken sollen. Denn diese tragen dazu bei, Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu finden, helfen benachteiligten oder hilfsbedürftigen Menschen und wollen unsere Umwelt schützen, indem neue Verhaltens- und Handlungsmuster entstehen. Die Bandbreite an Beispielen ist groß: seien es Tausch- und Teilangebote wie Car- oder Food-Sharing, Parking Days, Demokratie-Cafés, oder Mehrgenerationenhäuser.

    Ende November 2023 präsentierte Frieler ihre Idee in einem kurzen Pitch beim Matchathon des BMBF, einer Vernetzungsveranstaltung für Studierende, Promovierende und Nachwuchsforschende. – Mit Erfolg: Sie gewann ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro und erarbeitet damit zusammen mit der Leipziger Kontaktstelle Wohnen, einem Verein der bisher Geflüchtete bei der Wohnraumsuche unterstützt, bis Mitte April ein Konzept. Bis zu 20 Konzepte werden dann für eine Förderung ausgewählt. Gehört sie zu den Auserwählten wird auch sie ihre Idee umsetzen können. Frieler: „Mit einer Förderung könnte ich gemeinsam mit Partnern ein Jahr lang eine Vermittlungsstelle in Leipzig erproben.“

    Ankündigung: Film und Gespräch am 15. April 2024

    Zum Thema Häusliche Gewalt lädt die Cinémathèque Leipzig (Karl-Liebknecht-Str. 109) am 15. April 2024 zu einer Filmvorführung mit anschließender Diskussion. In dem Dokumentarfilm „Zuflucht nehmen“ von 2023 zeigen die Protagonistinnen, dass verschiedene strukturelle Probleme die Situation von gewaltbetroffenen Frauen beeinflussen. Der angespannte Berliner Wohnungsmarkt spielt dabei eine zentrale Rolle. Er hat nicht nur einen Mangel an Schutzplätzen zur Folge, auf die gewaltbetroffene Frauen angewiesen sind. Ebenso geht damit der Verlust von bereits bestehenden Zufluchtsräumen infolge von Gentrifizierung durch Kündigungen, Mietsteigerungen und anderen Verdrängungsprozessen einher.

    Zur Vorführung und Diskussion wird unter anderem die Regisseurin des Films, Selina Höfner, anwesend sein. Die Filmvorführung ist eine Kooperation der HTWK Leipzig, dem Verein Frauen für Frauen und der Kontaktstelle Wohnen (Zusammen e.V.).

    Beginn der Filmvorführung ist um 18:30 Uhr, im Anschluss Gesprächsrunde; Eintritt frei, Spende erwünscht.

    Zum Trailer: www.zufluchtnehmen.de

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    FW_Aktuelles-News-externFW_FORSCHUNGHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6693Wed, 07 Feb 2024 14:39:29 +0100Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller wird Rektor der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6693Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2024 Am 07. Februar 2024 hat der Erweiterte Senat Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller zum Rektor der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gewählt.

    Der Professor der HTWK Leipzig setzte sich im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gegen eine Mitbewerberin der Universität Leipzig und den amtierenden Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Mark Mietzner, durch.

    Professor Müller dankt den Wahlgremien für das entgegengebrachte Vertrauen: „Die HTWK Leipzig ist eine anerkannte und forschungsstarke Hochschule. Gemeinsam mit allen Hochschulmitgliedern und in Zusammenarbeit mit der Region werden wir Strategien entwickeln und umsetzen, um diese sehr gute Position zu erhalten und auszubauen.“

    Die Amtszeit des neuen Rektors beginnt am 01. Oktober 2024 mit der offiziellen Bestellung durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus (SMWK) und dauert fünf Jahre.

    Im Dezember 2023 hatte der Hochschulrat zu seinem Wahlvorschlag mit den drei Kandidierenden das Benehmen mit dem Senat der HTWK Leipzig hergestellt. Diese drei Personen stellten sich am 24. Januar der Hochschulöffentlichkeit vor, erläuterten ihre Ziele und diskutierten mit den Hochschulangehörigen.

    Zur Person

    Jean-Alexander Müller,  geboren 1973, studierte Informatik an der Universität Leipzig, wo er auch promovierte. 2004 erfolgte der Ruf für die Professur für Rechnernetze und Kommunikationssysteme an die HTW Dresden. 2009 wechselte der Vater dreier Kinder an die Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) und erfüllte bis 2018 die Professur für Angewandte Informatik/Kommunikationsnetze. Von 2011 bis 2018 übernahm Jean-Alexander Müller an der HfTL das Amt des Prorektors für Studium und Forschung.

    2018 erfolgte der Ruf an die HTWK Leipzig. Jean-Alexander Müller übernahm die Professur für Computernetzwerke an der Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften und fungierte zugleich als Gründungsdekan der Fakultät Digitale Transformation. Seit 2021 ist er Studiendekan der Informatik und Prodekan Lehre an der Fakultät Informatik und Medien.
     

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    news-6690Tue, 06 Feb 2024 16:44:06 +0100Buchung des Deutschlandsemestertickets ab 16.03.2024 möglichhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6690Studentenwerk Leipzig veröffentlicht Vorgehen zur Buchung – für 29 Euro mobil seinAb dem Sommersemester 2024 wird das MDV-Semesterticket durch das Deutschlandsemesterticket ersetzt. Studierende zahlen das Deutschlandsemesterticket wie gewohnt mit der Überweisung ihres Semesterbeitrags bei ihrer Rückmeldung.

    Allerdings können Studierende ihre HTWK-Card dann nicht mehr als Fahrausweis nutzen! Alle Informationen zum Buchungsprozess stellt das Studentenwerk Leipzig zur Verfügung. Die Ticketbuchung erfolgt dann über die MoveApp und wird voraussichtlich ab 16.03.24 möglich sein. Vorraussetzung dafür ist aber eine fristgerechte Rückmeldung bis zum 28.02.24.

    Wichtig ist, dass das Deutschlandticket – sollte es bereits gebucht sein – vor dem 1.4.24 gekündigt wird. Dann können Studierende ab 1.4.24 für nur 29 Euro deutschlandweite Mobilität genießen.

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    news-6689Tue, 06 Feb 2024 15:33:00 +0100Sächsisches Kabinett billigt Entwurf der Zuschussvereinbarung und Hochschulentwicklungsplanung ab 2025https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6689Wissenschaftsminister Gemkow: "Grundlage für planbare Zukunft der sächsischen Hochschulen"Das Sächsische Kabinett hat den Entwurf für die Zuschussvereinbarung für die staatlichen Hochschulen im Freistaat gebilligt. Mit diesem Beschluss bekennt sich die Staatsregierung klar zu allen 15 staatlichen Hochschulen und zu einem hohen Niveau in Forschung und Lehre im Freistaat Sachsen. Der Entwurf sieht vor, das hohe Finanzierungsniveau für die Hochschulen, von rund 760 Millionen Euro jährlich, in den Jahren 2025 bis 2032 zu verstetigen.

    In den letzten Jahren haben sich viele neue, hochschulpolitische Herausforderungen ergeben bei denen die Staatsregierung die Hochschulen unterstützen will: Dabei hat die Deckung des Fachkräftebedarfes der Sächsischen Wirtschaft einen besonders hohen Stellenwert, aber auch die Digitalisierung in Lehre und Verwaltung soll weiter verstärkt werden. Im Rahmen der Hochschulinnovationsstrategie erarbeitet das SMWK derzeit gemeinsam mit Akteuren aus Hochschulen und dem Start-Up Bereich neue Maßnahmen zur Stärkung des Technologietransfers, die aus den Mitteln ebenso finanziert werden. Auch die nachhaltige Campusentwicklung soll eine wichtige Rolle spielen.

    Die Hochschulen werden hierzu mit folgenden zusätzlichen Mitteln wie folgt unterstützt:

    2025  5 Millionen Euro

    2026 15 Millionen Euro

    2027 25 Millionen Euro

    ab 2028 bis 2032 30 Millionen Euro

    Mit dem Budget haben die Hochschulen langfristig Planungssicherheit für Personal und Sachausgaben. Dabei werden die Tarifsteigerungen nachvollzogen. Nach den finalen Gesprächen zur Zuschussvereinbarung mit den Hochschulen wird die Vereinbarung in einer feierlichen Unterzeichnungszeremonie geschlossen. (Termin wird noch bekannt gegeben.)

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: "Mit dem Kabinettsbeschluss, setzen wir ein weiteres Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag um und geben den bald 15 staatlichen sächsischen Hochschulen die Planungssicherheit, aber auch die nötige Freiheit um sich für die Zukunft gut aufzustellen. Von starken Hochschulen profitieren alle, die Wirtschaft auf der einen Seite, Gesellschaft und Verwaltung auf der anderen Seite. Damit setzt Sachsen gleichzeitig ein deutliches Signal, dass sich die Hochschulen auf den Freistaat verlassen können."

    Gleichzeitig hat das Kabinett die Hochschulentwicklungsplanung 2025plus beschlossen. Diese bildet den Rahmen für die Weiterentwicklung der Hochschulen in all ihren Leistungsdimensionen für die kommenden Jahren. Erstmals wird hier auch die ab 2025 bestehende Duale Hochschule Sachsen (DHSN) mitberücksichtigt.

    Mit der Hochschulentwicklungsplanung 2025plus verfolgt der Freistaat das Ziel, die Zahl von rund 105.000 Studentinnen und Studenten langfristig auf diesem Niveau zu halten. Dabei wird die aktuelle Planungsgröße für 2025 fortgeschrieben und unter Berücksichtigung der Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen zur DHSN entsprechend ergänzt.

    Weitere Ziele der HEP 2025plus sind unter anderem:

    1. die Fachkräftesicherung

    2. die weitere Digitalisierung

    3. eine nachhaltige Entwicklung

    4. eine Stärkung des Wissens- und Technologietransfer

    5. Steigerung der Attraktivität und Sichtbarkeit der sorabistischen Studiengänge
     

    Weiterentwicklung des Studienangebotes im Rahmen der HEP 2025plus:

    1. An der TU Dresden wird das Studienfach Astrophysik eingerichtet.

    2. An der TU Bergakademie Freiberg wird das Studienfach Wirtschaftsinformatik eingerichtet.

    3. An der Hochschule Zittau/Görlitz wird das Studienfach Bauingenieurwesen eingerichtet.

    Für die HTWK Leipzig waren in der Entwurfsfassung, die im vergangenen Jahr im Senat diskutiert worden war, die Schärfung des ingenieurwissenschaftlichen Profils vorgesehen sowie ein Aufwuchs von 6.200 auf 6.800 Studierende. *

    Hintergrund:

    Die Zuschussvereinbarung zwischen Staatsregierung und Hochschulen ist das Fundament der Hochschulfinanzierung für die 15 staatlichen Hochschulen in Sachsen bis Ende 2032. Da die Steuerung von Hochschulen nur langfristig möglich ist, verpflichtet sich die Sächsische Staatsregierung auf eine Veranschlagung im Regierungsentwurf bis 2032. Mit diesem Instrument wird bewusst langfristige finanzielle Planungssicherheit für die Hochschulen geschaffen und damit auch der benötigte Gestaltungsspielraum eröffnet.
    Das Instrument der Zuschussvereinbarung kam erstmals 2014 zum Tragen und wird nun für eine dritte Vereinbarungsperiode fortgeschrieben. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Hochschulpolitik Deutschlands.
    Im Gegenzug zur Verpflichtung der Staatsregierung über die finanziellen Mittel, setzen die Hochschulen die Hochschulentwicklungsplanung um. Diese legt die strategischen Leitlinien der Hochschulpolitik im Freistaat Sachsen fest und gibt der Staatsregierung die Möglichkeit bewusste Schwerpunkte zu setzen.
    Neu aufgenommen werden Ziele, die sich infolge der aktuellen Entwicklungen als notwendig erwiesen haben, um die Attraktivität der sächsischen Hochschullandschaft zu befördern und den gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

    (Quelle: SMWK bis auf den mit * gekennzeichneten Satz – Quelle hier: HWTK Leipzig)

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    news-6686Fri, 02 Feb 2024 10:01:39 +0100Für Verdienste um die Hochschulehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6686Professor Klaus Hering wird mit der Jakob-Leupold-Medaille geehrtProf. Klaus Hering (Fakultät Informatik und Medien) erhält die höchste Auszeichnung der HTWK Leipzig, die Jakob-Leupold-Medaille. Das hat der Senat der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) in seiner Sitzung am 28. Juni 2023 beschlossen.

    Klaus Hering hat sich mehr als zwanzig Jahre lang um die digitale Lehre in Sachsen verdient gemacht. Er war Dekan der früheren Fakultät Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften und hat an der HTWK Leipzig das Institut für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) gegründet, dessen Direktor er mehrere Jahre war.

    Die Jakob-Leupold-Medaille wird vom Senat der HTWK Leipzig jährlich an Personen verliehen, die sich durch herausragende Leistungen in besonderer Weise für die Hochschule verdient gemacht haben. Sie ist nach dem Wissenschaftler Jakob Leupold benannt, der Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhundert lebte und die Ingenieurwissenschaften vorangebracht hat.

    Klaus Hering befindet sich bereits seit längerer Zeit in einer gesundheitlich schwierigen Situation, die eine Überreichung der Jakob-Leupold-Medaille an ihn im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung nicht zuließ. In Anerkennung seiner Verdienste um die Hochschule hat der Rektor als Vorsitzender des Senats daher Prof. Uwe Kulisch, Dekan der Fakultät Informatik und Medien, beauftragt, die Medaille im Namen des Senates und in Dankbarkeit für seine herausragenden Beiträge am 26. Januar 2024 persönlich zu überreichen. In einer feierlichen Zeremonie werden am 29. Mai 2024 zwei weitere Leupold-Medaillen an Persönlichkeiten verliehen, um auch deren außergewöhnliche Beiträge zur Hochschule zu würdigen.

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    news-6669Thu, 01 Feb 2024 12:30:00 +0100Forschungsperspektiven 2024 – Call for Pictures https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6669Forschende aller Fachrichtungen können bis zum 15. August beim Fotowettbewerb des Referat Forschung mitmachen

    Im Labor, am Versuchsstand oder im Feld – ganz gleich, wo und woran Sie forschen: Es entstehen Bilder von Forschung, die zumeist nur für die Forschenden selbst sichtbar sind.

    Teilen Sie diese besondere Perspektive mit anderen und machen Sie bei unserem Fotowettbewerb mit: Schicken Sie uns ein Bild aus Ihrer Forschung, aus Ihrem Wissenschafts- oder Promotionsalltag.
    Die besten Aufnahmen werden von einer Jury ausgewählt, vom Referat Forschung ausgezeichnet und im Forschungsmagazin Einblicke 2025 abgedruckt. 

    Senden Sie Ihr digitales Bild bis zum 15. August 2024 gradz[at]htwk-leipzig.de.

    Bewerbungsvoraussetzungen:

    • Das Bild muss druckfähig sein (Auflösung von mindestens 300 dpi).
    • Bei dem Bild darf es sich nicht um eine Fotomontage handeln.
    • Es kann nur ein Bild eingereicht werden, keine Bilderserien.
    • Das Bild muss einen aussagekräftigen Titel haben.
    • Eine kurze Beschreibung soll die Forschungsperspektive verdeutlichen.
    • Es müssen eindeutige Angaben zu den Urheber:innen des Bildes gemacht werden.

    Bitten reichen Sie Ihre Einsendungen in separaten Dateien ein, sprich das Bild die Beschreibung in getrennten Formaten.

    Zur Teilnahme berechtigt sind alle Masterstudierenden, Promovierenden, Postdocs und wissenschaftlich Mitarbeitenden der HTWK Leipzig.

    Einblicke aus den vergangen Jahren vermitteln die Bilder der Gewinnerinnen und Gewinner der vorherigen Fotowettbewerbe.

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    news-6545Thu, 01 Feb 2024 10:05:00 +0100Wasserstoffdorf: Gasleitungen erstmals sichtbarhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6545Die oberirdischen Gasleitungen des neuen Forschungsstands im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen werden am 20. März 2024 erstmals öffentlich gezeigtIm Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen erforscht die HTWK Leipzig gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft den Transport von Wasserstoff in herkömmlichen Kunststoff-Gasleitungen. Seit Oktober 2023 ist das Testfeld um einen Komponenten-Versuchsstand reicher: Zwei oberirdische Rohrleitungen sind mit zahlreichen Komponenten aus dem Erdgas-Transport bestückt. Dort testet ein Forschungsteam um HTWK-Professor Robert Huhn den Einfluss von Wasserstoff auf verschiedene Absperr-Armarturen und Dichtungsmaterialien. Mit handgroßen Messgeräten überprüft es außerhalb der Rohre, ob Wasserstoff an den Verbindungsstellen austritt.

    Positiver Nebeneffekt des neuen Versuchsstands: Die Besucherinnen und Besucher der regelmäßigen Tage der offenen Tür können nun einen Teil der Gasleitungen zu Gesicht bekommen. Außerdem ist im Info-Pavillon nun neben einer Brennstoffzelle auch eine neue Wasserstofftherme zu bestaunen, die beide mit reinem Wasserstoff betrieben werden. Der nächste Tag der offenen Tür im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen ist am 20. März 2024.

    Das Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen

    Mitten im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, 50 Kilometer nördlich von Leipzig, befindet sich ein zwei Fußballfelder großes umzäuntes Gelände. Zu sehen ist neben einem gläsernen Info-Pavillon vor allem grüne Wiese, denn das Besondere an diesem Testfeld liegt unter der Erde: 1,4 Kilometer Gasleitungen, durch die in drei verschiedenen Druckstufen reiner Wasserstoff strömt. Robert Huhn, HTWK-Professor für Gas- und Wärmenetze und sein Team vom Institut Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik testen hier gemeinsam mit den Partnern DBI Gas- und Umwelttechnik und der Mitteldeutschen Netzgesellschaft Gas (MITNETZ Gas) in einem Langzeitversuch, wie sich Wasserstoff verhält, wenn er im Verteilnetz durch herkömmliche Gasleitungen aus Kunststoff fließt.

    Im Mai 2019 wurde das sogenannte Wasserstoffdorf als gemeinsames Testfeld des Forschungsverbunds „Hydrogen Power Storage & Solutions East Germany“ (HYPOS) in Betrieb genommen. In diesem Forschungsverbund arbeiten mehr als 160 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft daran, Wasserstoff technisch sicher und wirtschaftlich nutzbar zu machen. Gefördert vom Bundesforschungsministerium, erproben sie die Herstellung, Speicherung und Verteilung von Wasserstoff – letzteres im Wasserstoffdorf.

     

    Hintergrund: Energiewende

    Im Zuge der Energiewende will Deutschland bis 2050 auf fossile Energieträger verzichten – somit auch auf Erdgas. Durch erneuerbare Energien erzeugter Wasserstoff soll es langfristig ersetzen. Das bringt neue Anforderungen mit sich: Wasserstoff ist das kleinste Element und kann sich somit leichter verflüchtigen als Erdgas. Zudem ist es im Gemisch mit Luft schnell entflammbar. Kann Wasserstoff trotzdem durch dieselben, bestehenden Kunststoffleitungen fließen? Dieser Frage gehen die Wissenschaftler im Forschungsprojekt H2Infra nach. Sie ergründen den effizienten und sicheren Betrieb von Wasserstoffverteilnetzen im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen. Die Forschungsfrage beantwortet Huhn zuversichtlich: „Nach knapp viereinhalb Jahren Testzeitraum im Dauerbetrieb mit Wasserstoff in Erdgasleitungen funktioniert der Transport bisher einwandfrei. Daher können bestehende Erdgasleitungen für den Transport von Wasserstoff voraussichtlich leicht umgerüstet werden. Das könnte die Energiewende beschleunigen, denn Deutschland ist mit 550.000 Kilometer langen Erdgas-Verteilleitungen gut vernetzt.“

    Prof. Dr. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit: „Zahlreiche Forschungsprojekte der HTWK Leipzig setzen den Fokus auf Technologien und Verfahren, die eine nachhaltigere Zukunft ermöglichen. Eine herausragende Rolle spielt es dabei, Grundlagen für einen sicheren und effizienten Transport von Wasserstoff zu schaffen und diese wissenschaftlich zu begleiten.“

    Einblicke vor Ort

    Prof. Dr. Robert Huhn (*1974) ist seit 2019 Professor für Gas- und Wärmenetze an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig. Der promovierte Maschinenbau-Ingenieur befasst sich mit Gasversorgungstechnik und Gasanwendung in Industrie, Gewerbe und Haushalten sowie
    mit der Verteilung von thermischer Energie in Wärmenetzen. Wasserstoffanwendungen spielen dabei eine wesentliche Rolle.

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    news-6671Mon, 29 Jan 2024 14:26:54 +0100Truth or Fiction? - Escape Room in der Bibliothekhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6671Studierende der Bibliotheks- und Informationswissenschaften testen mit Leipziger Schülerinnen und Schülern, wie der Lernort Bibliothek spielerisch zum souveränen Umgang mit Fake News beitragen kann.Im Modul „Bibliothekspädagogik - Lernort Bibliothek“ im Masterstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft der HTWK Leipzig, das von Professorin Kerstin Keller-Loibl gelehrt wird, entwickelten Studierende in Kooperation mit der Stadtbibliothek Leipzig einen Escape Room mit dem Titel: „Truth or Fiction? Entkommt dem Netz aus Falschnachrichten!“

    Aufhänger der Escape-Geschichte war das plötzliche Verschwinden des Journalisten Rick. Die Zeitungsredaktion heuerte eine Detektei an, um einen dringend benötigten Artikel zu finden. Die Rolle der Detektive übernahmen die Schülerinnen und Schülern einer 10. Klasse. Ihr Auftrag bestand darin, seine Wohnung zu durchforsten und Hinweise auf seinen Aufenthaltsort zu ermitteln. Normalerweise beschäftigt sich Rick mit der Aufklärung von Fake News, aber schnell wurde klar, dass er es diesmal mit einer Verschwörungserzählung zu tun hat! Wurde er etwa deshalb entführt?

    Die Detektive verfolgten mithilfe eines Actionbounds, versteckter Hinweise und Nachrichten die Schritte des Journalisten, klärten die gefundenen Falschnachrichten auf und knackten so den Escape Room. Dabei haben sie Hilfsmittel und Methoden zum Erkennen von Fake News spielerisch angewandt, etwa eine App zur Überprüfung der Echtheit von Fotos. Ziel der Veranstaltung war es, die Jugendlichen auf einen autarken Umgang mit Fake News vorzubereiten.

    Am Ende fanden die Schülerinnen und Schüler nicht nur den gesuchten Artikel, sondern auch heraus, wo sich der Journalist gerade befand – eine Entführung war es zum Glück nicht.

    Bei der Konzeption der Veranstaltung hatten sich die Studierenden bewusst dagegen entschieden, mit „echten“ Falschnachrichten und Verschwörungserzählungen zu interagieren. Stattdessen erfanden die Studierenden mit viel Fantasie und Kreativität eine Erzählung über Aliens, Freundschaft und die Risiken bei der Nutzung von Informationen aus dem Internet.

    „Was es heißt, pädagogisch zu handeln, erlernen die Studierenden am nachhaltigsten, wenn sie bereits im Studium die Möglichkeit erhalten, eigene Erfahrungen in der Durchführung von Konzepten  und im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu sammeln“, erläutert Professorin Keller-Loibl ihr Lehrkonzept. Die Durchführung der Veranstaltung in der Stadtbibliothek Leipzig war ein großer Erfolg. Die Stadtbibliothek will das Escape Room Konzept künftig übernehmen, weil schon mehrere Schulen Interesse für das Thema und die interaktive, spielerische Aufbereitung bekundeten.

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6668Fri, 26 Jan 2024 09:49:28 +0100HTWK Leipzig verlängert Kooperation mit DFTA Competence Center Digitaldruck Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6668Prof. Ingo Reinhold folgt als wissenschaftlicher Leiter Prof. Eugen Herzau nachDer seit fast zehn Jahren bestehende Kooperationsvertrag mit dem DFTA Competence Center Digitaldruck (CCD) in Leipzig wurde für zwei Jahre verlängert:
    Am 7. Dezember 2023 unterzeichneten HTWK-Kanzlerin Prof.in Swantje Rother und der Präsident der DFTA, Rainer Wilke Kasanický, in Leipzig einen entsprechenden Vertrag.
    Bei dem Termin gab es außerdem eine Staffelstabübergabe:  Prof. Ingo Reinhold, Berufungsgebiet Beschichtungsprozesse an der Fakultät Informatik und Medien, übernahm mit Beginn 2024 die wissenschaftliche Leitung von Prof. Eugen Herzau, der im vergangenen Jahr in den Ruhestand gegangen war. Nicola Kopp-Rostek: „Wir danken Eugen Herzau sehr herzlich für sein langjähriges Engagement im Präsidium des Verbandes und insbesondere für den Aufbau des CCD.
    Das aktuelle Angebot des CCD, bestehend aus Beratung, Netzwerk und Aus- und Weiterbildung wird künftig noch weiter ausgebaut.“

    Prof. Ingo Reinhold wird in seinen Vorhaben und der Umsetzung von Katharina Roeber unterstützt. Die Alumna und ehemalige Mitarbeiterin der HTWK Leipzig ist bereits seit mehreren Jahren im CCD tätig und leitet u.a. den Arbeitskreis Digitaler Verpackungsdruck.
    Die Geschäftsführerin des DFTA Flexodruck Fachverbandes e.V., Nicola Kopp-Rostek freut sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig und dem CCD. „Mit diesem zukunftsorientierten Schritt setzen wir unseren Kurs fort, die DFTA-Kompetenzen stetig zu erweitern und gemeinsam mit der Hochschule in Leipzig, dem CCD sowie den DFTA Verbandsmitgliedern Antworten auf die wachsende Bedeutung des Digitaldrucks in der Verpackungsdruckbranche zu finden.“

    Der DFTA Flexodruck Fachverband e. V. engagiert sich seit 40 Jahren für den Flexodruck (Hochdruckverfahren auf Basis von Rollenrotation mit flexiblen Druckplatten) und für alle, die sich im deutschsprachigen Raum mit Flexo- und Verpackungsdruck befassen. Außerdem werden Forschung und Entwicklung gemeinsam mit Partnern vorangebracht, so auch mit der HTWK Leipzig.Der Verband vertritt rund 250 Mitglieder aus der Flexo- und Verpackungsdruckindustrie: Drucker, Zulieferer, Druckvorstufe sowie Institutionen, Hochschulen und Universitäten. Gemeinsam mit den Mitgliedern entwickelt die DFTA das führende Druckverfahren im Verpackungsdruck weiter und setzt dabei neue Maßstäbe in Forschung und Entwicklung.

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6705Wed, 24 Jan 2024 15:31:00 +0100„Wissenschaft braucht freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6705Statement des Präsidiums der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)Freiheitliche Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind nicht nur die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft, sondern auch für nationale und internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Wissenschaft überhaupt. "Sie sind auch wesentliche Voraussetzung für die Existenz eines wettbewerbsfähigen und international kompatiblen deutschen Hochschulsystems", so die Hochschulrektorenkonferenz in ihrem aktuellen Statement.

    Hochschulen sind Orte des Diskurses, der Toleranz und des Austauschs. Dazu gehört auch der Schutz vor Diskriminierung und Rassismus.

    Die Mitgliedshochschulen der HRK haben in ihrer langjährigen Kampagne „Weltoffene Hochschulen“, zu der sich auch die HTWK Leipzig bekennt, vielfach erklärt und bekräftigt: Nur eine Hochschule, die international denkt und handelt, ist zukunfts- und wettbewerbsfähig. Ein offener und internationaler Campus und die internationale Mobilität von Lehrenden und Lernenden sind essenzielle Grundlagen für qualitätsvolles Lehren, Lernen und Forschen.

    direkt zur HRK-Pressemitteilung

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    HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6663Tue, 23 Jan 2024 12:34:57 +0100Würfelwettbewerb 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6663Am 13.12.2023 fand an der Fakultät Bauwesen der traditionelle Würfelwettbewerb stattDer Wettbewerb wird jährlich vom Lehrgebiet Baustofflehre und Bausanierung unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christian Wagner ausgeschrieben und durchgeführt. Die diesjährige, sehr anspruchsvolle Aufgabenstellung forderte einen ultra-hochfesten Beton, der hinsichtlich seiner Rohdichte auf ρB2600 kg/m³ begrenzt wurde und der so viel Druckfestigkeit wie möglich aufweisen sollte. Eine Zielstellung zur höchsten Druckfestigkeit gab es letztmalig im Jahr 2005.

    Eine Neuheit in diesem Jahr stellte die erstmalige Öffnung des Wettbewerbes gegenüber externen Studierenden aus der Hochschule Darmstadt dar. Mit dem Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen bestehen langjährige Kooperationen. In einem Projekttreffen Mitte Oktober wurde die genannte Öffnung des Wettbewerbes relativ kurzfristig beschlossen. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt bereits erfolgten Ausschreibung des Wettbewerbes an der HTWK, wurden die Betonwürfel der Hochschule Darmstadt einvernehmlich außerhalb der Wertung geprüft. Es wurden drei Teilnehmergruppen gemeldet.

    Das Teilnehmerfeld war mit 36 Gruppen deutlich größer als in den letzten Jahren. Insgesamt waren 55 Teilnehmende aus den Studiengängen BIB, SBB und ARB gemeldet. Davon waren 22 Studierende aus dem ersten Semester eines Bachelorstudienganges (Newcomer). Auch die Jahrgänge 2022 und 2021 waren mit 13 und 12 Studierenden sehr stark vertreten. Damit sind die Teilnehmerzahlen wieder auf dem Niveau der Jahre vor der Pandemie.

    Alle Betonwürfel erfüllten die geforderten Randbedingungen. Die Auswertung der Würfeldruckprüfungen hat die nachfolgende Platzierung (Platz 1 bis Platz 3) ergeben. Der vierte Preis „Best Newcomer“ wurde an die bestplatzierte Teilnehmergruppe aus dem ersten Semester eines Bachelorstudiengangs vergeben, was in diesem Jahr wiederholt zu einem Doppelerfolg führte.

    Platz 1: Vincent Rein & Leona Adamfc= 170,79 N/mm²

    Platz 2: Fabian Leitsch fc= 137,87 N/mm²

    Platz 3: Erik Schremmer & David Heßler fc= 137,68 N/mm²

    Best Newcomer: Erik Schremmer & David Heßler fc= 137,68 N/mm²

    An dieser Stelle geht ein sehr großer Dank an unsere treuen Sponsoren, ohne die diese Veranstaltung in diesem Rahmen nicht möglich wäre. Die finanzielle aber auch materielle Unterstützung – in Form von Zementen und Betonzusatzmitteln – ermöglicht erst die Herstellung der Betonwürfel, die Ausschreibung der Preisgelder und die Bereitstellung von Getränken und Snacks. Unser Dank geht daher an die Deutsche Bahn, das Ingenieurbüro PTB Magdeburg GmbH, die Baufirma Züblin, die RC Baugesellschaft mbh, den Förderverein der HTWK Leipzig und die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG. Ein weiterer großer Dank geht an alle Helferinnen und Helfer aus dem Fachschaftrat Bauwesen und der Fakultät.

     

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    news-6661Tue, 23 Jan 2024 09:20:42 +0100Volleyball: HTWK-Damen auf dem Silbertreppchen, Herren auf Platz 5https://sport.htwk-leipzig.de/news/show/id/1922Sächsische Hochschulmeisterschaften an der HTWK LeipzigHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-6655Mon, 22 Jan 2024 06:35:00 +0100Audio- und Videoschnitt und sehr viel mehrhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6655Neuer medientechnischer Arbeitsraum in der BibliothekDas Bibliotheksteam hat einen Raum in der dritten Etage mit besonderer Technik ausgestattet. Ab sofort können HTWK-Angehörige hier Ton- und Videodokumente bearbeiten – ein Schnittrechner mit entsprechender Software macht’s möglich. Programme wie AudaCity, ActivePresenter, Photoshop, InDesign und Illustrator eröffnen viele kreative Möglichkeiten und der zweite Bildschirm sorgt für komfortables Arbeiten.
    Außerdem im medientechnischen Arbeitsraum vorhanden: Zwei vollständige Computerarbeitsplätze mit üblicher Software sowie zusätzliche externe Bildschirme. Diese können ans Notebook oder den Tablet-PC angeschlossen werden und erhöhen den Komfort beim Arbeiten.

    „Wir legen großen Wert darauf, Medienkompetenz und kreatives Schaffen der Studierenden zu fördern. Dank deutlich verbesserter Infrastruktur bietet die Bibliothek nun sehr gute Möglichkeiten für die Realisierung studentischer Projekte“, sagt Bibliotheksleiterin Astrid Schiemichen.

    Alle Arbeitsplätze bieten Zugriff auf die digitalen Angebote der Bibliothek. Zudem ist jeweils die Literaturverwaltungssoftware Citavi 6 installiert.
    Der medientechnische Arbeitsraum steht allen Bibliotheksnutzenden offen, der Schnittrechner ist jedoch nur von HTWK-Angehörigen nutzbar.

    Eine vollständige Übersicht über die im Arbeitsraum enthaltene Technik sowie die installierte Software finden Sie → hier.

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    news-6658Fri, 19 Jan 2024 13:40:41 +0100Vom Gesundheitsmanagement in die Lehre https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6658Audio, Video, Sport und mehr: HTWK Leipzig stellt neu gestaltete Räume im Trefftz-Bau zur Verfügung Digitale Lehre, professionelle Audio- und Videoaufnahmen mit Spezialtechnik für ganz neue Möglichkeiten der Umsetzung – all das bietet das „Studio 37“ (TR 1.37) im Trefftz-Bau der HTWK Leipzig. Am 16. Januar wurde es in Anwesenheit der Beteiligten der Hochschule feierlich zur Nutzung übergeben.
    Zur Verfügung stehen zum Beispiel ein Greenscreen zur Simulierung unterschiedlicher Settings innerhalb kurzer Zeit mittels verschiedener Bildhintergründe. Außerdem ist ein professionelles Regie- und Tonstudio integriert, in dem beispielsweise Podcasts für „Und du so?“ des Gesundheitsmanagements der HTWK Leipzig, produziert werden.

    Die Hochschulleitung hat das Projekt von der ersten Idee im Jahr 2020 an unterstützt – Initialzündung war der Umstieg des gesamten Hochschullebens in die digitale Welt zu Zeiten der Corona-Pandemie.
    Ziel ist es, große Teile der digitalen Lehre im „Studio 37“ zu produzieren und damit noch professioneller als bisher zu agieren. „Wir freuen uns, den Hochschulangehörigen solch ein attraktives technisches Angebot für flexible Nutzungsformen machen zu können und über diese neue Chance für die Gestaltung digitaler Lehrelemente. Nun hoffen wir, dass es auch rege angenommen wird; eine personelle Unterstützung der Nutzenden im Studio ist vorgesehen“, so Prof.in Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung.

    Genau am anderen Ende des Flurs befindet sich das „Studio 25“ (TR 1.25). Dieses ist ganz anders gestaltet und wirkt zunächst wie eine Mischung aus Tanzsaal und Seminarraum. Tatsächlich wurde ein solcher von drei Architekturstudierenden – Lukas Rüß, Michelle Berger und Lusie Rietz unter Betreuung von Architekturprofessorin Marina Stankovic – umgestaltet und in einen Raum mit maximaler Flexibilität verwandelt: mit nachhaltigen, umbaubaren Möbeln aus Holz, Vorhängen und einem Wandschrank mit Stauraum für Sportgeräte.
    „Im Studio 25 finden zum Beispiel regelmäßig unser Pausensport oder Yoga statt, außerdem auch Einzelveranstaltungen wie der Tag der Familie am 17. Januar. Dieser Raum bietet eine Atmosphäre abseits des üblichen Hochschulbetriebs und damit auch einen Ausgleich und Platz zur Entwicklung neuer Ideen“, so Andy Schönbeck, Mitarbeiter für Betriebliches Gesundheitsmanagement.

    Service: Beide Räume können über die Stunden- und Raumplanung angefragt werden.

    Fotos: Saskia Böhme/zentrale ÖA

    Dank an Beteiligte

    Initiiert und für die Entwicklung der beiden Studios stark gemacht hat sich vor allem das Hochschulsportzentrum der HTWK Leipzig – zunächst eher aus der Not heraus, trotz der Corona-Pandemie Hochschulsport weiter zu ermöglichen. Unterstützt wurde das Projekt von der Hochschulleitung, der Fakultät Informatik und Medien, der Hochschuldidaktik und von der Techniker Krankenkasse, einem langjährigen Kooperationspartner der HTWK Leipzig. Die Möbel fertigte die Tischlerei „Holzwelten“ aus Oschatz – und die zunächst roh belassenen Möbel haben HOZ-Mitarbeiter selbst geölt….  Kurzum: Ein echtes Gemeinschaftsprojekt der HTWK Leipzig.

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    news-6646Fri, 19 Jan 2024 10:00:00 +0100Über eine Million Euro Förderung für 3D-Druck-Forschunghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6646Die HTWK Leipzig erhält von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erneut eine Förderung für GroßforschungsgeräteBereits zum zweiten Mal erhält die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) eine Großgeräteförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Nach der Finanzierung von Großgeräten für die Werkstoffforschung gibt es ab Januar 2024 rund 1,2 Million Euro für Technik zur Erforschung des 3D-Drucks. Zu den neuen Geräten gehören zwei 3D-Drucker und ein Analyse-Gerät. „Damit können wir neue hybride Werkstoffe und Bauteile von der Fertigung im 3D-Drucker über die Charakterisierung der werkstofftechnischen Eigenschaften bis hin zur Erprobung in Demonstrator-Bauteilen umsetzen“, sagt Ingo Reinhold, Professor für Beschichtungsprozesse an der HTWK Leipzig.

    Mit der Förderung stärkt die Hochschule ihre jahrelange Expertise im Bereich der additiven Fertigung. Bei diesem Verfahren werden Materialien wie Polymere, Zellkulturen, Hydrogele oder Metalle Schicht für Schicht aufgetragen, um dreidimensionale Gegenstände zu erzeugen. Andere gängige Bezeichnungen sind 3D-Druck oder englisch „additive manufacturing“. Der 3D-Druck findet in zahlreichen Lehr- und Forschungsbereichen der HTWK Leipzig Anwendung, darunter im Maschinenbau, im Leichtbau, in der Druck- und Verpackungstechnik, in der Architektur, im Bauwesen sowie in der Elektro- oder Energietechnik. „Der Vorteil des 3D-Drucks im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren resultiert aus seiner Multifunktionalität, die in einem einzigen Fertigungsschritt umsetzbar ist. Nahtlos können mehrere Materialien miteinander gedruckt werden, die verschiedene Eigenschaften und Funktionen kombinieren und die Produkte somit ‚smart‘ machen“, so Reinhold, der das Förderprojekt verantwortet und mehr als 15 Jahre Expertise aus der Inkjet- bzw. Tintenstrahl-Technologie einbringt.

    Neben Reinhold sind am Förderprojekt beteiligt: Prof. Fritz Peter Schulze (Professur für Werkzeugmaschinen und Fertigung), Prof. Lutz Engisch (Professur für Werkstoffe), Prof. Paul Rosemann (Professur für Werkstofftechnik) und Prof. Faouzi Derbel (Professur für Smart Diagnostik und Online Monitoring).

    Moderne Forschungsgeräte für den 3D-Druck

    Konkret gehört zu den neuen Großgeräten ein 3D-Drucker mit Powderbed-Fusion/IR-3D-Drucksystem. Dieser kann verschiedene Pulver und Tinten durch Wärmestrahlung miteinander verschmelzen und neben der mechanischen Funktion des Bauteils auch lokal Eigenschaften definiert verändern. So können Forschende beispielsweise mit Nanopartikeln elektrische Leiter oder Sensorik in mechanische Strukturen einbringen.
    Ein weiterer 3D-Drucker ist für medizinische Anwendungen vorgesehen. Er ermöglicht das Drucken komplexer Materialkombinationen in Pastenform, die über die verschiedenen Druckköpfe eingespeist werden. Biomedizinerinnen und Biomedizinern erlaubt das Verfahren zum Beispiel, Knochenimplantaten Arzneimittel beizugeben, damit diese vom Körper besser angenommen werden.
    Mit einem weiteren Großgerät, dem Präzisionsrheometer, analysieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Fluss von Pulvermaterialien, um die Geschwindigkeit und Präzision der Prozesse weiter zu optimieren.

    Forschungsbereich Multimaterial-Additive-Manufacturing

    Die neuen Großgeräte sind im Forschungsbereich Multimaterial-AM angesiedelt. AM steht für „additive manufacturing“. Hier werden fakultätsübergreifend Forschungsideen generiert, Synergien identifiziert und die Nutzung der Geräte für interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der HTWK Leipzig sowie für Externe ermöglicht.

    Zudem verbindet der Forschungsbereich Multimaterial-AM das fakultätsübergreifende Kompetenzzentrum für Werkstoffforschung mit dem Institute for Printing, Packaging und Processing (iP3) an der Fakultät für Informatik und Medien, das bereits seit Jahren die Anwendung additiver Fertigungsverfahren im Rahmen der klassischen Druck- und Verpackungstechnik erforscht. Im Bereich der Werkstoffforschung konnte bereits in der ersten Förderung der DFG-Großgeräteaktion eine Förderung von rund einer Million Euro eingeworben und davon ein Rasterelektronenmikroskop und ein Computertomograph beschafft werden.

    Prof. Dr. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Die HTWK Leipzig hat als forschungsstarke Hochschule in den vergangenen Jahren immer wieder neue Drittmittelrekorde eingeworben, zuletzt 2022 mit insgesamt 21,12 Millionen Euro. Deshalb freut mich die zweite Förderung innerhalb der DFG-Großgeräteaktion umso mehr, denn so kann das neue Jahr bereits mit einer ganz besonderen Erfolgsmeldung beginnen. Insbesondere freut es uns, dass wir als Hochschule für Angewandte Wissenschaften unsere DFG-Förderungen ausbauen können und unsere Leistungen auf dem Gebiet des 3D-Drucks entsprechende Anerkennung erfahren.“

    Prof. Dr. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig: „Die zweite DFG-Förderung von Großgeräten freut uns sehr. Die neuen Geräte im Forschungsbereich Multimaterial-AM können dazu beitragen, das Ingenieurwesen zu transformieren, ähnlich wie es beispielsweise der Einsatz von KI oder Big Data machen kann, denn additive Fertigung hat das Potenzial, mit neu kombinierten Materialien gänzlich neue Lösungen zu erschaffen.“

    Hintergrund zur DFG-Förderung

    Mit der Förderung unterstützt die DFG Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, indem sie die vorhandene Geräteinfrastruktur ergänzt und vorhandene Forschungsschwerpunkte gezielt fördert. In der dritten und damit letzten Ausschreibungsrunde wurden in einem Begutachtungsprozess der DFG aus 65 beantragenden Hochschulen lediglich 16 für die Förderung ausgewählt.

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
    news-6659Thu, 18 Jan 2024 14:10:00 +0100HTWK-Ingenieure stärken Partnerschaft mit Afrikahttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6659Prof. Faouzi Derbel vernetzt sich bei einer Konferenz in Marrakesch mit afrikanischen Hochschulen und Unternehmen, um Wissenstransfer zu stärkenAuf der internationalen Konferenz „Closing the Gap – Higher Education Partnerships as Pillars for Employment“ des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) diskutieren vom 16. bis 18. Januar 2024 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, wie die Hochschulen zur nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsmärkte beitragen können. Auch die HTWK-Ingenieurinnen und Ingenieure Prof. Dr. Faouzi Derbel, Maike Vorwald und Florian Strakosch nehmen an der Konferenz teil und treffen dort unter anderem auf die tunesischen Kolleginnen Fatma Rouissi und Ferdaous Chaabane, mit denen sie bereits im Transferprojekt „Smart Heads“ erfolgreich zusammenarbeiteten.

    Neben namhafter Repräsentanten verschiedener akademischer Institutionen und des Ministers für höhere Bildung und Wissenschaft besuchte auch der deutsche Botschafter in Marokko, Robert Dölger, den Konferenzauftakt.

    Zunächst stellten Referenten Best-Practice-Beispiele einer internationalen Zusammenarbeit mit verschiedenen afrikanischen Hochschulen vor. Darauf aufbauend diskutierten die Konferenzteilnehmer darüber, welche Aspekte die Hochschulbildung bereits abbildet, welche Erfahrungen aus afrikanischen Nationen und Industrien vorhanden sind, und wie die Einstellung junger Menschen in Unternehmen direkt nach dem Abschluss die zukünftige Lehre beeinflussen wird. Dabei beleuchteten sie besonders, welche Diskrepanzen sich aus der theoretischen Ausbildung und der Praxis in der Industrie sowohl in Deutschland als auch in den Partnerländern ergeben.

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    HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FING > allgemeinHTWK > international > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6648Thu, 18 Jan 2024 11:59:00 +0100Tage der Wissenschaft: Studierende und Lehrende im Austauschhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6648Abschlussjahrgang präsentiert Forschungsposter vor Dozent:innen und Kommiliton:innenAuch in diesem Jahr trafen sich die Studierenden des 7. Semesters der Bachelor-Studiengänge Telekommunikationsinformatik sowie Informations- und Kommunikationstechnik in Leipzig zum wissenschaftlichen Austausch. An zwei Tagen (17./18. Januar) präsentierten sie die Ergebnisse ihrer Praxisprojekte im Rahmen einer Posterpräsentation. Gemeinsam mit Lehrenden, Kommilitoninnen und Kommilitonen wurden diese anschließend besprochen und diskutiert – im besten Sinne ein Symposium unter Fachkolleginnen und -kollegen. Gleichzeitig konnten sowohl die Vortragenden als auch die interessierte Zuhörerschaft einen kleinen Einblick in die gelebte Wissenschaftspraxis erhalten.

    Zur Eröffnung präsentierte sich das Forschungsprojekt FAssMII (www.fassmii.de), das u.a. an der FDIT angesiedelt ist und Feedback-Basiertes E-Assessment in Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaft in den Mittelpunkt stellt. Paul Brassel und Dr. Erik Morawetz – wissenschaftliche Mitarbeiter im Projekt – gaben Einblicke in ihre Arbeit und berichteten über erste Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte.

    Für die Studierenden war es vorerst das letzte Mal im Bachelorstudium, dass sie als Gruppe gemeinsam vor Ort in Leipzig waren. Das nächste Mal werden sie gemeinsam zur Graduierungsfeier im Juni zurückkehren.

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    FDIT > StartseiteHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6650Thu, 18 Jan 2024 11:52:00 +0100Deutschlandsemesterticket ab 1. April 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6650Für nur 1,40 Euro mehr durch ganz Deutschland fahren!Ab dem Sommersemester 2024 wird das MDV-Semesterticket auf das Deutschlandsemesterticket umgestellt.

    Der Leistungsumfang des Deutschlandtickets wird für das Sommersemester 2024 über das Deutschlandsemesterticket direkt bei der Rückmeldung erworben. Der Semesterbeitrag für das Sommersemester 2024 erhöht sich dabei um 1,40 Euro.

    Gezahlt wird das Ticket wie gewohnt mit der Überweisung des Semesterbeitrags innerhalb des Rückmeldezeitraums vom 15.01. bis 28.02.2024. Über den Buchungsprozess des personalisierten Deutschlandsemestertickets bei der LVB informiert die HTWK Leipzig Anfang März 2024. 

    Die aktuellen Informationen finden Sie auf den Seiten des Studentenwerks.

    Wenden Sie sich bei Fragen gerne an das Studierendensekretariat.

     

     

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    HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesDS > Beratung Mitarbeitende
    news-6645Wed, 17 Jan 2024 00:00:00 +0100Und am Ende der Straße steht kein Haus am Seehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6645Ausstellung für, von und mit Studierenden der HTWK Leipzig im Haus der Architekten in Dresden (17.01-07.04.)Was bewegt die Studierenden der Architektur, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur sowie Stadtplanung der sächsischen Universitäten im Moment? Was sind die Themen und Arbeiten, welche in Präsentationen oder Wettbewerben zu kurz kommen, es aber verdienen von uns allen gesehen zu werden?
    Diese und weitere Fragen stellten sich die Mitglieder des Arbeitskreises Chancengleichheit und Teilhabe der Architektenkammer Sachsen in Bezug auf die junge Generation. Mit einem Aufruf gaben sie die Fragen direkt an die Studierenden weiter und baten diese, ihre Lieblings- bzw. Herzensprojekte einzureichen.
    In der daraus entstandenen Ausstellung unter dem Titel „Und am Ende der Straße steht kein Haus am See“ wird mit der romantischen Vorstellung vom Eigenheim im Grünen gebrochen. Die Frage nach dem nachgestellten Untertitel „Sondern?“ wird in den eingereichten Arbeiten sehr facettenreich beantwortet.
    Die Ausstellung zeigt unter anderem Arbeiten von Architekturstudierenden der HTWK Leipzig und der TU Dresden.

    Ort: Haus der Architekten, Goetheallee 37, Dresden

     

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    FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6644Tue, 16 Jan 2024 09:20:34 +0100Unterstützung bei Prüfungsvorbereitung und ruhiger Arbeitsorthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6644Bibliothek bietet wieder alles rund um Literatur, Lerntechniken und MotivationAuch in diesem Semester unterstützt das Bibliotheksteam die Studierenden vor der Prüfungsphase.
    Montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr ist die Hochschulbibliothek geöffnet. Für individuelle Fragen von Literaturrecherche bis Zitieren ist das Schulungsteam → per E-Mail erreichbar.

    Eine Ausstellung zeigt Literatur zu lern- und prüfungsbezogenen Themen – sowohl gedruckte Bücher im Erdgeschoss der Bibliothek als auch eine digitale E-Book-Sammlung. Thematisiert werden beispielsweise Lern- und Schreibblockaden sowie Prüfungsangst. Alle ausgestellten Bücher können entliehen werden.

    Die Videos „Lerntechniken“ und „Wissenschaftliche Texte lesen – aber wie?“ bieten konkrete Tipps zur Prüfungsvorbereitung. Zudem sind → hier E-Books der Lehrbuchsammlung zu finden, zusammengefasst nach Fachgebieten.
    Der Menüpunkt „Fachbezogen informieren“ auf der Bibliothekswebseite ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Suche vorhandener Literatur.
    Für dringend benötigte, aber nicht im Bestand enthaltene Bücher können alle Nutzenden Erwerbungsvorschläge machen.

    Das Team der Bibliothek wünscht eine erfolgreiche Prüfungszeit.

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    news-6642Mon, 15 Jan 2024 12:47:00 +0100Unterstützung auf Augenhöhe: Machen Sie mit Ment4Science den nächsten Schritt!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6642Im SoSe 2024 startet das Mentoring-Programm für promotionsinteressierte Masterstudentinnen - Anmeldung bis zum 1. März 2024 möglichDas Mentoring-Programm Ment4Science startet an der HTWK Leipzig in die erste Runde: Ab dem Sommersemester 2024 unterstützt es vier bis sechs promotionsinteressierte Masterstudentinnen bei der strategischen Planung ihres Karrierewegs und ermutigt zu einer akademischen Laufbahn, insbesondere im MINT-Bereich. Das Mentoring-Programm ist eines von mehreren Programmformaten des Female Scientists Networks, mit denen die HTWK Leipzig einen Beitrag zur hochschulweiten Sichtbarkeit, Vernetzung und Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen aller Karrierestufen leisten möchte.

    Wissenschaft? Promotion? Karriere?

    Wer sich während des Studiums mit Peers darüber beraten möchte, ob eine Promotion der nächste Schritt sein könnte, ist hier genau richtig. Denn Ment4Science ermöglicht es Masterstudentinnen, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über die Perspektive der „Promotion“ auszutauschen. Dieser Austausch wird von einer Mentorin (Doktorandin) begleitet, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen wertvolle Ratschläge zur Entscheidungsfindung und bewährte Strategien für den Weg in die Wissenschaft teilt. Mithilfe des Peer- und Gruppen-Mentorings bietet das Programm während eines Semesters Raum und Zeit, Impulse und Antworten zu zentralen Fragen wie z.B. der Finanzierung, den ersten Schritten, individuellen Karrierewünschen oder persönlichen Potenzialen zu erhalten. Vor dem Programmstart erhalten sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentorin ein Mentoring-Briefing, während des Semesters werden Sie von der Projektkoordinatorin begleitet.

    Machen Sie den nächsten Schritt!

    Melden Sie sich bei Interesse bis zum 1. März 2024 über das Anmeldeformular an und freuen Sie sich im Sommersemester auf einen inspirierenden und empowernden Austausch mit Gleichgesinnten. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Programmwebseite.

     


    Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
    Ment4Science ist ein Programmformat des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science_Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar. 

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    FW > FakultaetGradZ > StartseiteMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumHTWK > Studieren > Mentoring-ProgrammFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumFING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Kooperieren > Alumni-News
    news-6634Fri, 12 Jan 2024 14:18:47 +0100Forum Bau: Erdbebengerechtes Bauenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6634Am 17. Januar geht es in der Vortragsreihe um erdbebengerechtes Bauen bei mehrgeschossigen Logistikhallen. Referent: Dr. Matthias Molter, BremerErdbeben stellen die Baubranche vor große Herausforderungen. Nachhaltig Bauen bedeutet auch, die Möglichkeit derartiger Naturereignisse in die Bauplanung miteinzubeziehen und mögliche Schäden von vorn herein zu minimieren. Am Beispiel mehrgeschössiger Logistikhallen führt Bremer-Vorstand Dr. Matthias Molter in Methoden des erdbebengerechten Bauens ein.

    Die Bremer-AG zählt in Deutschland zu den Marktführern im schlüsselfertigen Bauen mit Stahlbetonfertigteilen. Mit Sitz in Paderborn ist das Unternehmen auf Büro-, Logistik- und Produktionsgebäude, Einrichtungs- und Kühlhäuser sowie Verbrauchermärkte spezialisiert.

    Die Vortragsreihe der Fakultät Bauwesen

    Das Forum Bau lädt mit bis zu vier Fachvorträgen pro Semester – in der Regel mittwochs ab 18 Uhr – Interessenten an die HTWK Leipzig ein. Meist stehen regionale Bau- oder Sanierungstätigkeiten im Fokus. Die Vortragsreihe richtet sich vor allem an Studierende und Lehrende aus Bauwesen, Architektur und anderen Fachrichtungen sowie an Ingenieurinnen und Ingenieure aus der Region. Es referieren ausgewiesene Expertinnen und Experten aus Bauingenieurwesen und Architektur. Der Eintritt ist frei. Beim Besuch von fünf Veranstaltungen wird die Teilnahme durch die Architektenkammer Sachsen als Weiterbildung anerkannt.

    Ablauf

    Als Forum-Bau-Verantwortlicher moderiert Prof. Robert Fiebig die Veranstaltung. Etwa eine Stunde referiert der geladene Gast; samt anschließender Diskussion dauern die Veranstaltungen zwischen 70 und 90 Minuten. Rund um den Termin bieten sich Chancen, Netzwerke aufzubauen oder wiederzubeleben.

    Wann und wo?

    Mittwoch, 17. Januar 2024, 18:00 Uhr im Hörsaal T_A140-H (Trefftz-Bau) in der Gustav-Freytag-Straße 43–45, 04277 Leipzig.

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    FB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6632Fri, 12 Jan 2024 11:10:19 +0100Mitmach-Show „How To Fax Time – keine Zeit für Fehler!“https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6632Studierende der HTWK Leipzig produzieren interaktive Show online und live im Theater (24.01.)1966. Die Experimente waren zu riskant. Das Genie stirbt beim Versuch, die geballte Energie der Zeit in einem Faxgerät zu materialisieren und wird als „Timekeeper“ in eine höhere Ebene verwandelt – dazu verdammt, zu sehen, welchen Schaden seine Tat anrichtet. Doch noch während Zeit und Raum durch die Erfindung verzerrt werden ruft der Timekeeper die Mitglieder des heldenhaften Teams aus ihren jeweiligen Zeitepochen, um diesen Fehler auszubügeln und die Zeit wieder geradezurücken: Auf einer Zeitreise müssen sie in mehreren Minispielen Prüfungen bestehen. Damit retten sie die Zeit – und zugleich auch unsere Gegenwart.

    Live im Theater und online

    Das alles passiert in der interaktiven Gameshow “How To Fax Time”. An der Umsetzung dieses Projekts arbeiten seit Oktober vergangenen Jahres 17 Studierende der Fakultät Informatik und Medien im Modul “Studioproduktion II” des Medientechnik- und Medieninformatik-Studiums der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). 
    “Zu Beginn eines jeden Jahres produzieren Studierende eine neue interaktive Show“, sagt Gabriele Hooffacker, Medienprofessorin im Modul Studioproduktion 2. „Das aktuelle Projekt ist inhaltlich etwas ganz Neues und technisch eine Herausforderung Die Studierenden zeigen, was sie gelernt haben. Ich bin sehr gespannt auf die Produktion!”

    Das Publikum kann vor Ort im Theater der Jungen Welt und Zuhause vor den Endgeräten mitfiebern und helfen, die Chronologie zu retten, indem es bei Abstimmungen den Ablauf der Geschichte festlegen oder Hinweise und Tipps bei Aufgaben geben kann. Ein Moderator und Erzähler führt durch die Geschichte, wobei ihm und dem Team Figuren zur Seite stehen, die wie in einem Computerspiel als sogenannte Non-Player-Characters (NPC) agieren. Dabei handelt es sich um computergesteuerte Charaktere, die den Helden wertvolle Tipps und Hinweise geben können.

    Ort und Zeit: Mittwoch, 24.01.2024 im Theater der Jungen Welt Leipzig, Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
    news-6631Fri, 12 Jan 2024 10:51:39 +0100Dr. Dirk Weiße zum Honorarprofessor bestellthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6631Honorarprofessur „Stahlbetonbau“ an der Fakultät BauwesenDie HTWK Leipzig hat Dr. Dirk Weiße zum Honorarprofessor für „Stahlbetonbau“ an der Fakultät Bauwesen bestellt. In seiner hochschulöffentlichen Antrittsvorlesung am 10. Januar 2024 sprach Prof. Dr. Weiße zum Thema „6 Jahre und 2 Tage von der ersten Präsentation bis zur Verkehrsfreigabe: Der Ersatzneubau der Friedrich-Naumann-Brücke im Rahmen des Hochwasserschutzes Eisenach“. Im Zuge der Urkundenübergabe würdigte der Rektor, Prof. Dr. Mark Mietzner, den neuen Honorarprofessor als Brückenbauer zwischen Theorie und Praxis.
    Dr. Weiße wirkt seit 2006 als Lehrbeauftragter an seiner Alma Mater HTWK Leipzig und bereichert seine Lehrveranstaltungen stets mit viele interessanten Beispielen aus seiner jahrelangen Berufspraxis. Des Weiteren bringt er seine wissenschaftliche Expertise regelmäßig als Betreuer von Graduierungsarbeiten ein.
    Dr. Weiße zeigte sich geehrt von der Bestellung zum Honorarprofessor und fügte an: „Es freut mich, dass das von mir vorgetragene Thema auf so große Resonanz bei den Anwesenden gestoßen ist.“
    Der Dekan der Fakultät Bauwesen freut sich, Dr. Weiße als Honorarprofessor gewonnen zu haben: „Einerseits können wir auf diese Weise sein jahrelanges herausragendes Engagement für die Hochschule würdigen, und andererseits die Praxiskontakte der Fakultät stärken. Die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Weiße lässt sich somit auf einer neuen Ebene fortsetzen. Den Studierenden bleibt er selbstverständlich auch weiterhin als Lehrbeauftragter erhalten.“
    Nach der Antrittsvorlesung lud Prof. Dr. Weiße zu einem Empfang, der von den anwesenden Professoren, Praxispartnern, Mitarbeitern und Studenten intensiv zum Netzwerken genutzt wurde.

    Zur Person

    Prof. Dr. Dirk Weiße ist seit längerem vielfältig mit der HTWK Leipzig und der Fakultät Bauwesen verbunden: Er gehört zu den besonders erfolgreichen Bauingenieur-Absolventen der HTWK Leipzig. Nach Abschluss seines Studiums nahm er ein kooperatives Promotionsverfahren an der University of Birmingham auf, welches er in nur wenig mehr als drei Jahren erfolgreich beendete. Nach verteidigter Promotion verblieb Prof. Dr. Weiße noch für weitere zwei Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTWK Leipzig und leistete dort einen wertvollen Beitrag beim Aufbau des Instituts für Betonbau, das von seinem Doktoervater, Prof. Dr.-Ing Klaus Holschemacher geleitet wird. Mittlerweile ist er in führender Position bei dem Unternehmen Sehlhoff GmbH tätig.

    In der Baupraxis ist Herr Prof. Dr. Weiße seit 17 Jahren mit der Planung und Durchführung anspruchsvoller Bauvorhaben betraut. Die dabei gewonnenen Erfahrungen vermittelt er seit 2006 über Lehraufträge an die HTWK-Baustudenten. Herr Prof. Dr. Weiße kann die ungewöhnlich hohe Anzahl von 71 Publikationen vorweisen. Die hohe Qualität der von ihm in seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter erreichten Forschungsergebnisse wurde mit einer auch im internationalen Maßstab hochwertigen Auszeichnung gewürdigt.

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    FB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6630Fri, 12 Jan 2024 08:14:00 +0100And the winner is…https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6630Am 10. Januar wurde der HTWK-Studienpreis für Architektur vergeben – Auszeichnung für hervorragende Arbeiten eines Jahres Seien wir ehrlich, jede der 28 eingereichten Arbeiten, die sich um den HTWK-Studienpreis für Architektur bewarben, war von herausragender Qualität und jede Arbeit bestach in ihrer individuellen Lösung durch Kreativität und Fertigkeit. Die Nominierungen, die zurzeit in der Architekturetage besichtigt werden können, spiegeln das Potenzial unserer Architekturstudierenden wieder. Sich dabei auf drei Preise und ein paar Anerkennungen zu beschränken, fiel der fünfköpfigen Jury nicht leicht. Doch nach einem halben Tag, dicht gepackt mit Kurzpräsentationen und Beratungsrunden, standen die drei Anerkennungen mit je 150 Euro Preisgeld und die drei Preise fest.

    Preise und Anerkennungen

    Der erste Preis, der mit 500 Euro dotiert ist, wurde an Richard Billep für seinen Entwurf eines Mehrgenerationenhauses in Dresden verliehen.
    Der zweite Preis (400 Euro) ging an Aaron Knaak mit seiner Interpretation eines bestehenden Hauses in eine neue Figur, die die Grenzen von Stabilität und Balance auslotet.
    Mit dem dritten Preis wurden Eric Siebenaller und Tobias Ju-Sin Beck ausgezeichnet. Sie entwarfen ein identitätsstiftendes und zugleich innovatives Quartier in Zeitz.
    Anerkennungen nahmen Mina Raschiatore, Nicola Hendler, Julie de Parade sowie Lukas Rüß für ihre Arbeiten entgegen.

    Im Anschluss an die Preisverleihung stellte Anne Femmer vom Leipziger Architekturbüro summacumfemmer im Rahmen der Vortragreihe positionen ihr Verständnis von Architektur und ihre bisher realisierten Projekte vor.

    Anschließend wurde die Ausstellung, in der alle Nominierungen für den HTWK-Studienpreis zu sehen sind, im Creative Club der Architekturetage eröffnet.

    Herzlichen Glückwunsch an alle teilnehmenden und ausgezeichneten Studierenden sowie vielen Dank an den Stifter des Preisgeldes RKW Architektur + aus Leipzig!

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    news-6628Thu, 11 Jan 2024 10:43:34 +0100TV-Tipp: Beitrag über serielles Bauen bei MDR Umschauhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6628Im Carbonbetontechnikum erklärt Prof. Holschemacher, warum serielles Bauen die Zukunft des Bauens bestimmt und welche Vorteile es bietetSteigende Materialkosten und Zinsen führen bei Neubauten derzeit zu hohen Mietpreissteigerungen. Für bezahlbares Wohnen rückt serielles Bauen wieder vermehrt in den Fokus.

    „Der Anteil der seriell gebauten Bauteile nimmt derzeit deutlich zu“, erläutert Prof. Dr. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau (IfB) an der HTWK Leipzig, im Interview ab Minute 2:00 des Berichts und erläutert die Gründe: „Wir haben Kostenvorteile, wir haben Effizienzvorteile, wir sparen Material ein.“

    Mit der IfB-Forschungsgruppe „Nachhaltiges Bauen“ und zahlreichen Forschungspartnern setzt er sich im Carbonbetontechnikum in Leipzig-Engelsdorf dafür ein, den im Vergleich zum Stahlbeton ressourcenfreundlicheren Carbonbeton in die praktische Anwendung zu bringen. Regelmäßig laden die Forschenden Interessierte ein, um zu zeigen, wie ein Betonwerk seine Produktionsstätten umbauen muss, um serielle oder individuelle Carbonbetonbauteile herzustellen.

    Beitrag auf MDR Umschau

    Dieser Link führt zum Beitrag in der ARD Mediathek, der dort bis zum 8. Januar 2025 sichtbar ist. Erstmals ausgestrahlt wurde der Bericht von Thomas Falkner am 9. Januar 2024 im MDR Fernsehen.

    Ergänzung vom 23.1.24:

    Beitrag im RTL Nachtjournal

    Auch im RTL Nachtjournal ist in der Sendung vom 17. Januar 2024 ab Minute 15:00 das Carbonbetontechnikum zu sehen. Dieser Link führt zur Sendung auf RTL Plus.

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    news-6623Wed, 10 Jan 2024 09:41:36 +0100Neuerscheinung: „Game-Journalismus“ – aus Hochschulnetz kostenfrei lesbarhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6623Handbuch gibt Überblick über den Computerspiele-Journalismus von den Magazinen der 1980er-Jahre bis zu heutigen Online- und Social-Media-FormatenGames nehmen nicht nur einen festen Platz in der Kultur-, Wissenschafts- und Technikberichterstattung ein, sondern werden auch zunehmend in Online-Magazinen, professionellen und privaten Blogs, Podcasts und Video-Kanälen, sogenannten „Let‘s play“-Formaten, besprochen. Game-Influencerinnen und Influencer treten dabei in Konkurrenz zu etablierten Berufsfeldern.

    Game-Journalismus ist die journalistische Berichterstattung über Computerspiele sowie über Phänomene der Computer- und Videospielekultur. Er wird seit Jahrzehnten im anglo-amerikanischen und seit den 1980er-Jahren im deutschsprachigen Raum praktiziert, wie die Herausgeber des Handbuchs Benjamin Bigl und Sebastian Stoppe beschreiben.

    Game-Journalismus an der HTWK Leipzig

    In die Grundlagen des Games-Journalismus führt dabei Prof. Dr. Gabriele Hooffacker gemeinsam mit Robert Kohlick im ersten Beitrag „Games-Journalismus im Spannungsfeld zwischen analogen und digitalen Formaten“ ein. Mit dem Berufungsgebiet „medienadäquate Inhalteaufbereitung“ ist sie seit 2013 Medien-Professorin an der HTWK Leipzig.

     „Für mich persönlich ist mein Beitrag so etwas wie die Schnittmenge aus meinem eigentlichen Forschungsgebiet, der Journalistik, und den Game Studies, in die ich über die Lange Nacht der Computerspiele der HTWK Leipzig wieder hineingeraten bin. Und ich habe tatsächlich vor sehr langer Zeit als Journalistin für Computermagazine geschrieben,“ so Hooffacker. „Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Robert Kohlick, damals Student der Medientechnik, seine Bachelorarbeit über das Thema geschrieben hat.“  Heute ist Robert Kohlick Leiter des Newsdesk bei spiele-tipps.de.

    Inhalte Handbuch „Game-Journalismus“

    Der Band „Game-Journalismus“ stellt die Vielseitigkeit des Berufsfelds in den verschiedenen Mediengattungen und -formen dar. Ende 2023 bei Springer erschienen, thematisiert das Handbuch erstmalig im deutschsprachigen Raum ein wenig beachtetes journalistisches Berufsfeld. Es reflektiert die Spannungsfelder, denen sich Game-Journalistinnen und -Journalisten gegenübersehen, und beleuchtet die damit verbundenen Herausforderungen. Aktuelle Erkenntnisse und Anforderungen im Bereich Jugendschutz und Urheberrecht, Monetarisierungsstrategien sowie Veränderungen in der Medienlandschaft werden in eigenen Beiträgen thematisiert.

    Das Buch stellt auch neue Akteure vor, und es unterbreitet Vorschläge für die Aus- und Weiterbildung von Game-Journalisten. Somit bietet es sowohl wissenschaftliche als auch praktische Perspektiven auf eine vielfältige Publikationslandschaft und versteht sich als Beitrag zur Erforschung des Game-Journalismus.

    Herausgeberteam beim Science-MashUp

    Das Herausgeberteam Benjamin Bigl und Sebastian Stoppe betreut gemeinsam mit Gabriele Hooffacker die Buchreihe „Leipziger Beiträge zur Computerspielekultur“. Das Team ist für das Wissenschaftsformat Science-MashUp an der HTWK Leipzig verantwortlich, das sich jährlich mit unterschiedlichen Aspekten der Game Studies befasst.

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    news-6621Wed, 10 Jan 2024 08:14:00 +0100Studienpreis Konrad Wachsmann 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6621Ausstellung und Anerkennung für HTWK-Architekturstudierende (bis 05.02.)Der Preis wurde in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal ausgelobt.

    Die vier Landesverbände des BDA Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg lobten den Studienpreis gemeinsam aus.

    Die Jury bestand aus

    • Frau Nanni Grau (Architektin Hütten und Paläste, Berlin),
    • Herr Prof. Eike Roswag-Klinge (Managing Director Institute of Architecture, Berlin) sowie
    • Frau Josepha Landes (Journalistin, Redakteurin Bauwelt).

    Unter den Einreichungen wählte die Jury insgesamt drei gleichberechtigte Preise und zwei Anerkennungen aus. Die Ausstellung zeigt die ausgezeichneten Arbeiten sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Rundganges, darunter auch Arbeiten von Architekturstudierenden der HTWK Leipzig.

    Die Ausstellung

    Die Ausstellung „Studienpreis Konrad Wachsmann 2023“ wird am 17.1.2024 um 18 Uhr im Foyer der HTWK Bibliothek eröffnet mit einem Grußwort von Wolf-Heiko Kuppardt, Sprecher BDA Sachsen Regionalgruppe Leipzig.

    Sie ist dort vom 17.01.2024 – 05.02.2024 während der Öffnungszeiten zu sehen.

    Adresse: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Hochschulbibliothek, Gustav-Freytag-Straße 40, 04277 Leipzig.

    Über Konrad Wachsmann

    Konrad Wachsmann war einer der Pioniere des industriellen Holzbaus. Als er im November 1980 in Los Angeles starb, hinterließ er als Architekt ein bis heute nachwirkendes Lebenswerk und beeinflusste als Hochschullehrer eine Vielzahl später selbst erfolgreicher Schüler. Als Gegner des Hitler-Regimes in Deutschland gelang ihm nach Emigration und Neuanfang in den USA später auch die Versöhnung mit seiner Heimat Deutschland. Der Lebensweg Wachsmanns verdeutlicht, wie wichtig auf menschlicher Ebene die Offenheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden, fachlich die ständige Suche nach überzeugenden baulichen Lösungen vom Entwurfsansatz bis zum Detail und die gesellschaftlichen Debatten darüber heute immer noch sind.

    Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA)

    Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten ist der älteste und renommierteste Verband freiberuflich tätiger Architekten und Architektinnen in Deutschland. Seine Mitglieder treten dafür ein, die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der Geschichte und der Umwelt zu fördern, die Rahmenbedingungen für die Berufsausübung des Berufsstandes zu verbessern und das öffentliche Bewusstsein für gute Architektur und Stadtplanung zu stärken. Durch die Auslobung des Studienpreises möchten die vier mitteldeutschen BDA Landesverbände besonders begabte Studierende dazu motivieren, ihre Leistungen einem breiten, öffentlichen Publikum zugänglich zu machen.

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    news-6616Fri, 05 Jan 2024 15:00:00 +0100Weiterbildung für die Bauwirtschafthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/661615. Geotechnikseminar an der HTWK Leipzig: Vorträge zum Tunnelbau (10.1.) und zum Einsatz von BIM in der Geotechnik (24.1.)

    Wer an geotechnischen Entwicklungen interessiert ist, kann im Januar an zwei Fachvorträgen des 15. Geotechnikseminars an der HTWK Leipzig teilnehmen. Die Vorträge von und für die Bauwirtschaft sollen neue Einblicke sowie Raum für Fragen und Diskussionen bieten. Zugleich fördern sie die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis und sollen zum Wissensaustausch zwischen Unternehmen, Forschenden und Studierenden anregen.

    Die nächsten Termine und Themen

    Am 10. Januar 2024 referiert Ingenieur Lutz Roßteuscher von der DB Netz AG über „Tunnelbau bei der Deutschen Bahn“ und wird über Neubau und Bestand berichten. Seitens der Geotechnik verbessert der Bau von Tunneln die Infrastruktur, denn durch Tunnel können Straßen, Schienenwege sowie Wasser- und Abwasserleitungen unter Hindernissen wie Bergen, Flüssen und städtischen Gebieten hindurchführen. So können große Umwege und zugleich Ressourcen vermieden werden.

    Zwei Wochen später, am 24. Januar 2024, spricht die Geologin Ulrike Nohlen von der Firma MTS Schrode AG Hayingen über „Building Information Modeling (BIM) in der Geotechnik –  digital vom geo­logischen Modell über Homogenbereiche bis in Ersatzbaustoffkataster“. Mit BIM ist auch in der Geotechnik eine ganzheitliche Planung und Koordination möglich. Durch einen effizienteren Datenaustausch fördert BIM so die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Projektbeteiligten und ermöglicht eine präzisere Entscheidungsfindung sowie die Optimierung von Bauabläufen. Die frühzeitige Identifikation von Risiken und die Möglichkeit zur Kosteneinsparung durch präzise Planung tragen schließlich zu effizienteren, kosteneffektiveren und nachhaltigeren Bauprojekten bei.

    Teilnahme am Geotechnikseminar an der HTWK Leipzig

    Beginn des Geotechnikseminars ist jeweils 17:15 Uhr im Trefftz-Bau (ehemaliges HfTL-Gebäude in der Gustav-Freytag-Straße 43), Raum 2.28 (2. Stock) / Haus A.

    Eine Online-Teilnahme ist über Zoom möglich (je 17:00 bis 19:00 Uhr, https://htwk-leipzig.zoom.us/j/4450471709 Meeting-ID 445 047 1709).

    Das Geotechnikseminar wird bei der Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildungsveranstaltung angemeldet; ein Fortbildungsnachweis kann erstellt werden.

    Die Teilnahme ist kostenlos.

    Geowissenschaften an der HTWK Leipzig

    Die Geowissenschaften an der HTWK Leipzig sind als interdisziplinäres Team aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Maschinenbauingenieurwesen, Geografie und Geologie aufgestellt. Sie beschäftigt sich mit Themen der Makro- und Mikromechanik von Böden und übertragen ihre Ergebnisse auf praktische Bauprozesse und aktuell relevante Querschnittsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Geotechnik.

    Die Geowissenschaften sind zudem Mitglied im Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Im Teilprojekt „Nachhaltiges Bauen“ werden Forschungsergebnisse am GeoTechnikum ‒ einem Experimentier- und Demonstrationsraum mit Freiversuchsflächen und einem bodenmechanischen Forschungslabor ‒ in großem Maßstab validiert und für Partner aus Praxis und Wissenschaft demonstriert.

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    news-6611Fri, 05 Jan 2024 10:34:41 +0100Die HTWK Leipzig kennenlernen, Studieren erleben https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6611Herzlich willkommen zum Tag der offenen Hochschultür am 11. Januar!Welche Studienrichtung passt zu mir? Wie geht es nach dem (Fach-)Abitur weiter? Ist ein Studium überhaupt das Richtige für mich?  Antworten auf solche und andere Fragen gibt es am kommenden Donnerstag, dem 11. Januar 2024: An diesem Tag – dem sachsenweiten Tag der offenen Hochschultür  –  stellt sich die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) allen Interessierten.

    Die HTWK-Studienberatung, Lehrkräfte und Fakultäten haben wieder ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt: Info-Stände zu allgemeinen Fragen rund ums Studium stehen von 9 bis 15 Uhr im Foyer des Nieper-Baus bereit (Karl-Liebknecht-Straße 134) – zu Themen wie studentisches Wohnen, Semesterticket, Auslandsstudium und Hochschulsport wird ausführlich beraten.

    Die mehr als 40 Studiengänge der HTWK Leipzig – von A wie Architektur über I wie Informatik oder W wie Wirtschaftsingenieurwesen – werden in verschiedenen Formaten und Einzelveranstaltungen präsentiert: Es gibt Schnupperseminare, Laborführungen und Vorlesungen. Zusätzlich sind Fragerunden mit „echten“ Studierenden geplant: Von 12 bis 14 Uhr gibt es ein offenes Speeddating „Frag die Studis“. Dort gibt es Infos aus erster Hand zu Studiengängen, Finanzierung, Auslandsaufenthalten und allem, was für Studierende wichtig ist. Die Studierenden teilen ihre Erfahrungen gern mit den künftigen Kommilitonen und Kommilitoninnen. Kommen und Gehen jederzeit möglich!

    „Wir freuen uns immer wieder auf diesen ersten Tag der offenen Hochschultür im Jahr. Interessierte bekommen einen realen Eindruck von einer Hochschule für angewandte Wissenschaften wie der HTWK Leipzig und können sich direkt und persönlich über die vielfältigen Studienangebote informieren“, sagt Prof. Dr. Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung.

    Ausblick
    Für Sonnabend, den 27.04.2024  (10-15 Uhr)  ist der nächste Hochschulinformationstag geplant.
    Außerdem findet am gleichen Tag unmittelbar im Anschluss wieder die „Lange Nacht der Computerspiele“ statt

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    news-6610Fri, 05 Jan 2024 09:47:39 +0100Beratung zur studentischen Krankenversicherunghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6610Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ab sofort Beratungen direkt an der Hochschule an. Die HTWK Leipzig und die Techniker Krankenkasse (TK) arbeiten im Rahmen des studentischen Gesundheitsmanagements in einer Partnerschaft zusammen. Seit Januar 2024 findet ihr die TK wieder direkt bei uns am Campus.                      

    Fragen wie:

    • Was passiert mit meiner Krankenversicherung, wenn ich 25 werde?
    • Wie läuft es bei einem Praktikum, Nebenjob oder als Werkstudent/in?
    • Was mache ich bei einem Auslandssemester?
    • Wie geht es nach dem Ende meines Studiums weiter?

    … beantworten euch die Hochschulberater der TK jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr im Trefftz-Bau im Raum TR B 1.47.

    Weitere Informationen findet ihr auf der Webiste der TK oder ihr nehmt direkt Kontakt auf.

    Das Studierendenleben ist eine aufregende Reise – voller Herausforderungen und spannender Möglichkeiten. Genau deshalb hat die TK den TK-StudyGuideentwickelt, der Studierende in jeder Phase des Studiums bis zum erfolgreichen Berufseinstieg bestmöglich unterstützt.

    Folgende Informationen und Online-Veranstaltungen werden im TK-StudyGuidegebündelt: 

    • Häufige Fragen von Studierenden (z. B.: Nebenjobs, Praktika, Familienversicherung)
    • Online-Kurse zur Entspannung 
    • Online-Workshops für erfolgreiches Netzwerken 
    • Webinarreihe mit entscheidenden Tipps für stressfreies Studieren 
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    DS > Beratung MitarbeitendeHTWK > studieren > BeratungService > Refugees WelcomeHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6597Thu, 04 Jan 2024 11:00:00 +0100Ausschreibung von zwei HTWK-Promotionsstipendienhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6597Bis zum 1. April 2024 können sich Nachwuchsforschende der HTWK Leipzig bewerbenSie haben Freude am Forschen und Experimentieren? Sie haben eine interessante Idee für ein wissenschaftliches Projekt, das Sie im Rahmen einer Promotion umsetzen möchten?
    Motivierte und exzellente Nachwuchsforschende der Hochschule können sich ab sofort für ein HTWK-Promotionsstipendium bewerben.

    Förderziel
    Ziel der Förderlinie N – Promotion ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses der HTWK Leipzig im Kontext kooperativer Promotionsverfahren, um so der Rolle als Innovationsort zur Erarbeitung von Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen gerecht werden und als Impulsgeberin für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dienen zu können.
    Das Promotionsstipendium soll dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs der HTWK Leipzig in der Promotionsphase finanziell mit dem Ziel der Promotion unterstützen.

    Fördergegenstand
    Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.

    • Promotionsstipendium
      in Höhe von 1.700 EUR pro Monat
       
    • Kinderbetreuungszuschlag
      Es wird eine Kinderzulage in Höhe von 100 Euro monatlich für jedes Kind gewährt, für das die Empfängerin/der Empfänger eines Promotionsstipendiums, deren oder dessen Ehegattin, Ehegatte, Partnerin oder Partner aus einer Lebenspartnerschaft Kindergeld bezieht.
       
    • Sach- und Reisekosten
      Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.000 EUR pro Jahr

    Fördervoraussetzungen

    •   Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
       
    •   Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen
       
    •   Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig
       
    •   Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
        eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an
        der Dissertation erhalten hat.

    Folgende Unterlagen sind einzureichen

    •   Motivationsschreiben
       
    •   Exposé zum Promotionsvorhaben
       
    •   Konzeptionelle Überlegungen zum Ausbau der persönlichen Kompetenzen im
        Projektmanagement, sozialer Kompetenz sowie in der Lehre und Didaktik
       
    •   Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der
        Forschungsschwerpunkte der HTWK Leipzig und den Forschungskontext der
        betreuenden HTWK-Professur sowie ggf. weiterer Betreuungspersonen.
        Es soll weiterhin dargestellt werden, wie dadurch den o.g. Förderziele der
        Förderlinie N – Promotion entsprochen werden soll.
       
    •   Empfehlungsschreiben der betreuenden Professorin/des betreuenden
        Professors der HTWK Leipzig
       
    •   Offizielles Betreuungsschreiben einer Professorin/eines Professors der
        promotionsberechtigten kooperierenden Einrichtung
       
    •   Wissenschaftlicher Lebenslauf
       
    •   Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses oder bei Master-
        studierenden eine aktuelle Leistungsübersicht sowie das avisierte Datum des
        abgeschlossenen Masterstudiums
       
    •   Sofern bereits vorhanden: Kopie eines Nachweises der Annahme als Doktorand/
        Doktorandin der promotionsberechtigten kooperativen Einrichtung sowie die
        Vereinbarung zur Betreuung einer Promotion an der HTWK Leipzig

    Maßgeblich für die Einreichung von Anträgen ist die Ausschreibung für die Förderlinie N - Promotion 2024/I, die alle Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen im Detail auflistet (Dokument ist rechts verlinkt).

    Bitte reichen Sie das ausgefüllte sowie unterzeichnete Antragsformular und Ihre Bewerbung in einem PDF-Dokument per E-Mail and gradz[at]htwk-leipzig.de 

    Bewerbungsfrist: 1. April 2024

    Masterabsolventinnen der HTWK Leipzig sind ausdrücklich aufgefordert, sich bewerben.

    Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.

    Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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    news-6626Fri, 22 Dec 2023 09:40:00 +0100Von der Candidate- zur Interview-Experiencehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6626Neue Studie soll Einblicke in das Geschehen bei Vorstellungsgesprächen liefern – jetzt mitmachen!Seit Jahren – bald sogar seit einem Jahrzehnt – ist Candidate Experience das Thema von Christoph Athanas und mir. Nach unserer Candidate Experience Studie von 2014 und einer Studie zur Candidate Journey 2017 widmen wir uns derzeit einem sehr wichtigen Teil der Candidate Experience - den Erfahrungen der Bewerberinnen und Bewerbern vor und während der Interviews - von uns kurz als Interview Experience bezeichnet.
    Was hat uns auf diese Idee gebracht? Die Aussagen vieler Befragter in den vorgenannten Studien und auch die persönlichen Erfahrungen vieler meiner Alumni haben gezeigt, wie wichtig gerade das Auftreten von Recruitern und Firmenvertretern bei den Vorstellungsgesprächen für die gesamte Candidate Experience ist. Auch international wird anhaltend über das Thema Candidate Experience diskutiert. So wird auch in diesem Post der Society for Human Resource Management erneut die Bedeutung der Candidate Experience hervorgehoben. 

    Wir denken, dass die Ergebnisse unserer Interview Experience-Studie wertvolle Einblicke liefern kann, damit die Recruiter und Hiring Manager in den Unternehmen sich und ihre Aktivitäten bei den Interviews von Bewerbern und Bewerberinnen künftig besser verorten können.
    Die Teilnahme an dieser Studie ist über diesen LINK möglich.

    Über die Ergebnisse werden wir im ersten Quartal 2024 berichten. Deshalb: "stay tuned" und macht mit! Bereits an dieser Stelle herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

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    news-6606Thu, 21 Dec 2023 13:41:37 +0100HTWK-Projekt OptiPlant für smartes Urban Gardening mittels Photovoltaikhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6606Team der Ingenieurwissenschaft erforscht Kombination aus Solarstrom und hydroponischem Pflanzenwachstum in Growbox.

    In ihrem Forschungsprojekt OptiPlant haben Prof. Mathias Rudolph (Professur Industrielle Messtechnik, Fakultät ING HTWK Leipzig) und B. Eng. Lena Strobl eine Growbox mit einer Mini-Photovoltaikanlage verbunden, ähnlich der Größe und Leistung von Mini-PV-Anlagen, wie sie in sogenannten Balkonkraftwerken bereits heute schon in vielen Haushalten verwendet werden.

    Balkonkraftwerke sind Systemlösungen zur Erzeugung von Energie am heimischen Balkon. Sie bestehen aus ein bis zwei Photovoltaikmodulen, einem Wechselrichter und einem Anschlusskabel zur Steckdose. Bisher erlaubt der Gesetzgeber in Deutschland solche Kleinsterzeugeranlagen bis zu einer Wechselrichterleistung von 600 Watt, ab Januar 2024 sind diese Systeme dann hierzulande bis 800 Watt zugelassen.

    Mit Mini-PV-Anlagen lassen sich nicht nur die Stromkosten um bis zu 20 Prozent senken. In Zeiten des Klimawandels können solche Mini-PV-Systeme beim Urban Gardening gezielt eingesetzt werden, um eine nachhaltige Bewirtschaftung und umweltschonende Produktion von Agrarprodukten in urbanen Regionen zu ermöglichen.

    Urban Gardening, d.h. die nachhaltige Bewirtschaftung gärtnerischer Kulturen sowie die Eigenzucht von Obst, Gemüse oder Kräutern in der Wohnung, wird in Zukunft immer wichtiger. Aufgrund von Extremwetter wie Dürren oder Überschwemmungen gehen kurz- und langfristig in bestimmten Regionen landwirtschaftliche Anbauflächen verloren. Darüber hinaus führen die Folgen des Klimawandels sowie regionale Kriege vermehrt zur Flucht der Menschen in sichere, urbane Regionen. Smartes Urban Gardening hat daher in den letzten Jahren auch für die Armutsbekämpfung an Bedeutung gewonnen.

    Wie sich emissionsfreie Solarenergie smart beim Urban Gardening einsetzen lässt, hat das OptiPlant-Team in seinem Forschungsprojekt in den letzten Monaten anhand einer Growbox näher erforscht und im Dezember 2023 seinem Förderer, der Elstatik-Stiftung, präsentiert.

    Nutzpflanzen wie Gemüse und Kräuter können auf dem Balkon, der Terrasse oder im Kleingarten gezüchtet werden. Diese Form des Urban Gardening ist für gewöhnlich mit einem höheren Wasserverbrauch verbunden und benötigt Erde. Da in vielen Städten aber der Raum immer enger wird, Balkone und Anbauflächen wie klassische Kleingärten nicht überall zur Verfügung stehen und Wassermangel zur Normalität wird, müssen oft alternative Systeme verwendet werden - wie beispielsweise eine Growbox.

    Diese ist ein kompaktes, meist geschlossenes Anbausystem und schafft auf kleinstem Raum ein optimales Klima für das Pflanzenwachstum. Die Box kann überall installiert werden: auf Balkonen, Dächern, Terrassen oder in dunklen Innenräumen. Für das Forschungsprojekt wurden Pflanzen mittels eines Hydroponik-Systems gezüchtet, welches im Gegensatz zur herkömmlichen Erdbewirtschaftung Wasser als Medium zur Nährstoffversorgung der Pflanzen verwendet. Das Hydroponik-System ermöglicht das schnellere und effizientere Wachstum bei gleichzeitigem Verzicht auf Erde.

    Im Forschungsprojekt wurde von Sommer 2022 bis Ende 2023 die Kombination von Solarstrom wie er in heimischen Balkonkraftwerken erzeugt wird und dem Wachstum der Pflanzen in einer Growbox untersucht. Ein Simulationsprogramm berechnete ortsabhängig und für jede Balkonausrichtung spezifische Tagesganglinien. Der Energieverbrauch der Growbox wurde mittels Energiemeter aufgenommen und mit der berechneten produzierten Energie des Balkonkraftwerkes verglichen. Es zeigte sich, dass die elektrische Versorgung des Nährstoff-Film-Technik-Systems (NFT-System), sowie aller weiteren Komponenten der Growbox, auch in den Übergangsmonaten durch ein Balkonkraftwerk gewährleistet werden kann.

    Für die Datenerhebung wurde ein Versuchsaufbau in einem der Messtechniklabore der HTWK errichtet. Mithilfe geeigneter Sensorik wurden das Hydroponik-System überwacht und das Pflanzenwachstum mit LED unterstützt.

    Im Dezember 2023 präsentierten Prof. Rudolph und Lena Strobl ihre Projektergebnisse dem Förderer Wolfang Schubert von der Elstatik-Stiftung. Die Stiftung hat neben „Optiplant“ auch die vorhergehenden Projekte „Solar Web Optimization“, „Energy Harvesting in der praktischen Anwendung“ und „Schaltbasierte Optimierung von Photovoltaik-Anlagen“ gefördert.

    Mit OptiPlant leistet das Forschungsteam einen wissenschaftlich fundierten Beitrag für einen nachhaltigen und energieeffizienten Nutzpflanzenanbau in urbanen Umgebungen.

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    FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > Projekte > tpmbFING > Projekte > Prof > Rudolph.
    news-6605Thu, 21 Dec 2023 11:52:43 +0100Aus MDV-Semesterticket wird Deutschlandsemestertickethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6605Im Sommersemester 2024 erwerben Studierende mit ihrer Rückmeldung automatisch das Deutschlandticket.Am 21.12.2023 informierte das Studentenwerk Leipzig, dass das MDV-Semesterticket für das Sommersemester 2024 in das Deutschlandsemesterticket umgewandelt wird.

    Konkret bedeutet das, das es für Studierende nicht mehr notwendig ist, über die LVB den Rabatt für den Erwerb des Deutschlandtickets zu beantragen.
    Der Leistungsumfang des Deutschlandtickets wird für das Sommersemester 2024 entsprechend über das Deutschlandsemesterticket bei der Rückmeldung erworben. Der Semesterbeitrag für das Sommersemester 2024 erhöht sich um 1,40 Euro.

    Da die Anpassung der Vorgänge Änderungen der Verwaltungsabläufe nach sich ziehen, beginnt der Rückmeldezeitraum für das Sommersemester 2024 erst am 15.01.2024 und endet am 28.02.204. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website. Wenden Sie sich bei Fragen gerne an das Studierendensekretariat.

     

     

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    DS > Beratung MitarbeitendeHTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6604Thu, 21 Dec 2023 11:43:43 +0100Projektergebnisse von EASyQuart als Open-Access-Publikation veröffentlichthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6604Im Rahmen des Forschungsprojektes EASyQuart erzielten Projektergebnisse wurden jetzt beim Springerverlag als Open-Access-Publikation veröffentlicht.

    Ab sofort können Interessierte die Open-Access-Publikation der Projektergebnisse des Forschungsprojektes „Energieeffiziente Auslegung und Planung dezentraler Versorgungsnetze zum Heizen und Kühlen von Stadtquartieren unter Nutzung des oberflächennahen geologischen Raumes (EASyQuart)“ beim Springerverlag unter folgendem Link als PDF oder EPUB herunterladen: link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-67140-5.

    Das Forschungsprojekt EASyQuart wurde von September 2019 bis März 2023 unter Leitung von Prof. Anke Bucher, Professur Angewandte Mechanik (Fakultät ING, HTWK Leipzig) und in Zusammenarbeit mit den Partnern geoENERGIE Konzept GmbH Freiberg sowie dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ Leipzig durchgeführt. Es wurde im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.

    Gegenstand des Verbundvorhabens EASyQuart war die Entwicklung eines standortbezogenen Entscheidungshilfesystems für das Heizen und Kühlen von Stadtquartieren unter Nutzung oberflächennaher geothermischer Ressourcen. Dabei ist das Entscheidungshilfesystem als Handlungsleitfaden zu verstehen, der optimierte Strukturen formuliert, welcher Akteur zu welchem Zeitpunkt in Abhängigkeit von den spezifischen Standortbedingungen mit welchen Instrumentarien im Auslegungsprozess aktiv werden sollte. Zu den Projektergebnissen gehört die Entwicklung und Erweiterung von Workflows, Bewertungskriterien und praxistauglichen wissenschaftlichen Instrumentarien, die über in der aktuellen Auslegungspraxis verwendete Prognoseinstrumentarien hinausgehen und dazu beitragen sollen, wirtschaftlich nachteilige Über- oder Unterdimensionie­rungen zu vermeiden. Das Projekt trägt mit seinen Ergebnissen zur Flexibilisierung von Auslegungsverfahren, regulativen Rahmenbedingungen und Geschäftsmodellen in Form von Handlungsempfehlungen bei.

    Verbesserte Instrumentarien wurden im Bereich innovativer Verfahren für die Erkundung und das Monitoring im Untergrund und der Haustechnik, der numerischen Simulation in den unter- und obertägigen Komponenten der betrachteten Energiesysteme sowie der integrierten 3D-Visualisierung in das Entscheidungshilfesystem eingebracht. Für die Parametrisierung von Simulationsmodellen sowie zur Evaluierung einzelner Projektergebnisse wurden Analysen an Demonstrationsstandorten genutzt. Der Innovationsgehalt der Projektidee bestand in der Entwicklung von Instrumentarien zur standortbasierten Analyse der Versorgungs- und Bedarfsseite inklusive deren Validierung mit Standortdaten und bietet gewerblichen sowie behördlichen Nutzern Unterstützung bei der Erstellung von Prognosen zur Wirtschaftlichkeit von Nutzungsoptionen des oberflächennahen geologischen Raumes zum Heizen und Kühlen vom Einzelgebäude bis zur Quartierslösung.

    Die Forschungsaktivitäten können nun erfreulicherweise ab Januar 2024 ihre Fortsetzung im Nachfolgeprojekt EASyQuart-Plus finden. Auch dieses Projekt wird vom BMWK gefördert und vereint neben den drei ursprünglichen Akteuren mit der heatbeat engineering GmbH aus Nürnberg und der Universität Leipzig zwei neue Kooperationspartner im Konsortium. Daneben gibt es mit den Stadtwerken Leipzig und der Baugrund Süd GmbH zwei assoziierte Partner. Der finanzielle Rahmen des Projektes beläuft sich für alle Partner auf insgesamt ca. 2 Millionen EUR. Der Anteil, mit dem die HTWK gefördert wird, ermöglicht dabei die Besetzung von drei Vollzeitstellen über den Projektzeitraum von drei Jahren.

    Ziel des Vorhabens EASyQuart-Plus ist es, die praktische Einsatzfähigkeit der in Vorgängerprojekt EASyQuart entwickelten Konzepte, Workflows und Instrumentarien unter realen Bedingungen auf der Standortskala nachzuwiesen. Dazu ist die digitale Umsetzung der bislang in Dokumenten formulierten Phasen des Entscheidungshilfesystems im Rahmen des digitalen Zwillings eines Erdwärmesondensystems vorgesehen. Zudem sollen vertiefende methodische Analysen durchgeführt werden, um vorhandene Wissenslücken zu schließen und die Qualität sowie Zuverlässigkeit prognostischer Planungsmaßnahmen weiter zu verbessern. Für die Aufnahme neuer, wesentlicher Themen wie der verbesserten strategischen Kommunikation der Geothermie in unterschiedliche Zielgruppen sowie der Integration der Geothermie in ganzheitliche Energiesystemanalysen konnten die neuen Partner Universität Leipzig mit dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft (IfKMW) und die heatbeat engineering GmbH gewonnen werden. Beide besitzen ausgewiesene Kompetenzen auf den genannten Gebieten. Neue Erkenntnisse sind insbesondere zur Praxiswirksamkeit der erarbeiteten methodischen Komponenten zu erwarten. Der Schwerpunkt der Projektarbeiten verschiebt sich in diesem Zusammenhang stärker hin zur Anwendung gewonnener Erkenntnisse in der Dimensionierungspraxis. Zudem kommt der Umsetzung methodischer Erkenntnisse in praxisrelevante digitale Instrumentarien stärkeres Gewicht zu.

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    FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6598Tue, 19 Dec 2023 13:36:30 +0100Fakultät Bauwesen begrüßt Delegation der Jiaxing University https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6598Kooperation mit HTWK Leipzig soll ausgebaut werden Am 18.12.2023 besuchte eine Delegation der Jiaxing University (Provinz Zhejiang, Ostchina) die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und die Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig.
    Die Reise der Delegation um Vizepräsidentin Prof. Zhang Qi hatte das Ziel, über die bestehende Kooperation mit der HTWK Leipzig und insbesondere mit der Fakultät Bauwesen auszubauen und über weitere Anknüpfungspunkte in Lehre und Forschung zu sprechen.

    Am Vormittag wurde die Delegation, die aus Dekanen, Prodekanen und Leitern zentraler Einrichtungen bestand, vom Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Mark Mietzner, empfangen. Anschließend besuchten die Gäste die Fakultät Bauwesen und deren Einrichtungen. Dekan Prof. Dr.-Ing. Lutz Nietner, Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher und Dr. Oleg Krikotov diskutierten mit den Delegationsteilnehmern Themen wie einen Lehrendenaustausch und gemeinsame Forschungsprojekte. Zentrales Thema war jedoch der Ausbau der Kooperation im Internationalen Masterstudiengang „Structural Engineering“ (SEM). In diesem Jahr sind sieben Studierende der Jiaxing University in dem SEM-Studiengang in Leipzig immatrikuliert. Besonders erfreut waren die Gäste darüber, diese Studierenden im Rahmen ihres Besuches treffen zu können.

    Nach den fruchtbaren Gesprächen konnten die chinesischen Gäste im Rahmen einer Führung durch die Versuchseinrichtungen der Fakultät Bauwesen einen Eindruck von der Forschungsstärke der Fakultät gewinnen. Prof. Zhang Qi zeigte sich beeindruckt von der Ausstattung und den vielfältigen Aktivitäten und würde gern die Kooperation erweitern: „Ich werde mich dafür einsetzen, dass zukünftig noch mehr Studierende der Jiaxing University Interesse an einem Studium an der HTWK Leipzig entwickeln und die Vorteile einer Auslandserfahrung erkennen.“ Sie dankte darüber hinaus allen Beteiligten in der Lehre und in den Servicebereichen für ihr Engagement in diesem Studiengang.

    Die Jiaxing University ist seit 2011 Kooperationspartnerin der HTWK Leipzig und Partnerhochschule im SEM-Studiengang. Sie feiert im Jahr 2024 ihr 110jähriges Bestehen.

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    news-6596Tue, 19 Dec 2023 09:12:18 +0100Projektende von Quickstart Sachsen+https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6596Das vom BMBF, der Arbeitsagentur und dem Land Sachsen geförderte Projekt endet zum 31.12.2023 – Zeit für ein Resümee„Zweifeln am Studienfach und Studienerfolg ist nichts Außergewöhnliches oder rein Negatives, es bietet vielmehr auch einen Impuls zur Veränderung und Weiterentwicklung. Mit diesen Zweifeln sollte man möglichst offen umgehen und dann die für sich selbst passenden Schlüsse ziehen und Entscheidungen treffen. Es kann sein, dass Lebensumstände verändert werden, Lernaufwand erhöht, die Lerntechnik angepasst, das angestrebte Tempo reduziert, Hilfe gesucht oder auch eine Entscheidung für eine andere Studienrichtung oder einen anderen beruflichen Weg getroffen wird.

    Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem, am Zweifel nicht zu verzweifeln und einen guten Umgang mit der jeweiligen Situation zu finden, denn wir wünschen uns als Hochschule selbstverständlich, dass möglichst viele Studierende ihr Studium erfolgreich abschließen und für ihren weiteren beruflichen Werdegang gut gerüstet sind.“

    Barbara Mikus, Prorektorin Bildung | HTWK Leipzig

    Quickstart Sachsen+ im Verbund und an der HTWK Leipzig

    Im Jahr 2019 wurde an 9 sächsischen Hochschulen ein Projekt initiiert, das es zunächst nicht leicht hatte: das Leuchtturmprojekt Quickstart Sachsen+. Es diente als Initiative zur Schließung von Bildungsketten und hatte zum Ziel, dem Thema Studienzweifel und Studienabbruch an Sachsens Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie den Universitäten Aufmerksamkeit zu schenken. Doch stellte das vom BMBF, den Arbeitagenturen und dem Land Sachsen geförderte Projekt  für einige Stellen an Sachsens Hochschulen und Universitäten eine Herausforderung und einen Zielkonflikt dar – sollte doch der Studienerfolg das Ziel studienbegleitender Beratung sein.

    Nach der Initialisierung durch die Projektkoordination an der TU Freiberg vertraten zunächst Dr. Melanie Eulitz und später Franziska Reichert das im Prorektorat Bildung angesiedelte Projekt an der HTWK Leipzig. Der Fokus lag bei den Studienabbrechenden mit erhöhtem Beratungsbedarf, Studienabbrechenden mit internationalem Hintergrund sowie dem Employer Branding von Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU).

    Ein weiteres Ziel war die Vernetzung der Universitäten und Hochschulen untereinander sowie mit außeruniversitären Stellen, wie beispielsweise der Arbeitsagentur und den Handelskammern. Im Raum Leipzig trug dazu maßgeblich der Arbeitskreis beratender Stellen bei, welcher zwei Mal jährlich tagte. Er wurde in einer Kooperation zwischen HTWK Leipzig, Universität Leipzig und der KOWA Leipzig organisiert und veranstaltet und ermöglichte einen direkten Austausch sowie einen bemerkenswerten Wissenstransfer unter den verschiedenen teilnehmenden Stellen.

    Ergebnisse des Projekts

    Im Laufe der Jahre sind im Projekt eine Vielzahl an Arbeitshilfen und Informationsmaterialien für beratende Stellen an den Universitäten und Hochschulen entstanden. Kernstücke sind dabei die Website studienabbruch-und-weiter.de sowie das Coachinginstrumentarium für Studienzweifelnde mit psychischen Belastungen. Eine Zusammenstellung aller Materialien für Studierende und Beratende ist unter htwk-leipzig.de/studienzweifel zu finden.

    Neben den Herausforderungen aufgrund des Zielkonfliktes wurde aus studentischer Perspektive deutlich, dass die Themen Studienzweifel und Studienabbruch aus unterschiedlichen Gründen durchaus schambehaftet sein können. Eine weitere Maßnahme des Projekts war es daher, diesen Themen innerhalb von Workshops direkt an den Hochschulen und Universitäten Aufmerksamkeit zu verschaffen. So wurden beispielsweise in Kooperation mit dem Dezernat Studienangelegenheiten und dem Netzwerk in der Studienbegleitung Weiterbildungen und Workshops für Studierende, Studierendenvertretungen und Mitarbeitende mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten angeboten. Weiterhin fanden zwei Veranstaltungen statt, die sich vom Konzept an eine FuckUpNight anlehnten – dem vermeinlichen Scheitern wurde eine Bühne geboten und ihm damit der bittere Beigeschmack genommen. Die Audiomitschnitte der Veranstaltung von November 2023 stehen auf Spotify zur Verfügung:

    Podcast Folge 1:
    #ausgezweifelt – Aufbruch nach dem Studienabbruch

    Podcast Folge 2:
    #ausgezweifelt – Aufbruch nach dem Studienabbruch

    Was bleibt

    Am 2. November 2023 fand das Projekt an der TU Freiberg seinen Abschluss. Die Abschlusstagung wurde in Form einer Messe durchgeführt, sodass die impulsgebenden Vorträge von Dr. Kristina Wopat, Josefine Rother und Dr. Ulich Heublein den inhaltlichen Rahmen für ein aktives Ausprobieren und Erleben der Arbeitsergebnisse ermöglichte.

    Das BMBF hat für die kommenden Jahre einen Transfer von ausgewählten Arbeitsergebnissen aller Leuchtturmprojekte in andere Bundesländer geplant – darunter auch die Arbeitsergebnisse von Quickstart Sachsen+. Somit hat die HTWK Leipzig einen wichtigen Teil dazu beigetragen, weitere Schritte zu gehen und den Themen Studienzweifel und Studienabbruch eine Öffentlichkeit zu geben. Zudem wurde durch die Bildung eines weitreichenden Netzwerks die Grundlage geschaffen, Bildungsketten innerhalb von Sachsen zu schließen und sich für das Wohlergehen ihrer Studierenden unabhängig vom Studienerfolg einzusetzen.

    Abschlusstagung von Quickstart Sachsen Plus am 2. November 2023

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    HTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > Hochschule > AktuellesDS > Beratung Mitarbeitende
    news-6471Tue, 19 Dec 2023 09:05:00 +0100Bewerbungsfrist 15.01.2024 - Ab Wintersemester 2024/2025 ins Auslandhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6471Wie wäre es mit einem Semester in Finnland, Litauen oder Jordanien?Vom 1. Dezember 2023 bis zum 15. Januar 2024 haben Sie die Möglichkeit, sich für einen Austauschstudienplatz an einer unserer Partnerhochschulen im Akademischen Jahr 2024/2025 zu bewerben.

    Eine Übersicht der verfügbaren Plätze finden Sie in der Mobility Online Datenbank. Alle Informationen zum Bewerbungsprozess gibt es hier. Beachten Sie bitte auch unser FAQs mit den häufigsten Fragen, die uns dazu erreichen.

    Übrigens finden Sie einen praktischen Einstieg in die Informationen zu studienbezogenen Auslandsaufenthalten jetzt auch in der HTWK-App unter Menü/Studien-Guide.

    Zur Vorbereitung empfehlen wir Ihnen den Besuch einer unserer Infoveranstaltungen oder die Teilnahme an den Online Info Sessions.

    Gern beantworten wir individuelle Fragen rund um das Thema studienbezogene Auslandsaufenthalte in unserer Sprechzeit. Sie erreichen uns außerdem telefonisch oder per E-Mail (siehe Kontaktbox). Alternative Beratungstermine außerhalb der Sprechzeiten sind nach Vereinbarung ebenso möglich.

    GO OUT! - Ihr Weg ins Ausland - Nutzen Sie einen Studienaufenthalt im Ausland und erweitern Sie damit Ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen.

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    news-6297Tue, 19 Dec 2023 06:10:00 +0100Informationen zu studienbezogenen Auslandsaufenthaltenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6297Überblick über die Informationsangebote im Wintersemester 2023/2024Im Wintersemester 2023/2024 bieten wir Studierenden der HTWK Leipzig unterschiedliche Formate an, bei denen Sie sich zu Auslandsaufenthalten im Studium informieren können.

    Info Sessions
    Hier stellen wir Ihnen kurz und kompakt die Möglichkeiten für studienbezogene Auslandsaufenthalte vor und gehen speziell auf Ihre Fragen rund um die Vorbereitung, Bewerbung, Finanzierung usw. ein. Die Info Sessions finden jeweils von 13:00 - 14:00 Uhr online via Zoom statt, hier sind die Termine für das Wintersemester:

    • 27. November 2023 Fokus: Bewerbung für ein Austauschstudium an einer Partnerhochschule
    • 4. Dezember 2023: Fokus: Erasmus+ Auslandspraktikum (mit dem Leonardo-Büro Sachsen)
    • 5. Februar 2024 Fokus: Free Mover Aufenthalte außerhalb der Partnerschaften der HTWK Leipzig (mit World of Students)

    Bitte melden Sie sich für die Termine per E-Mail an: outgoing (at) htwk-leipzig.de

    Wege ins Ausland

    Die Wege ins Ausland-Informationsveranstaltungen finden jeweils von 13:30 - 15:00 Uhr im Raum LI-112 in Präsenz statt. Eine Anmeldung dafür ist nicht erforderlich. Bei diesen Infoveranstaltungen erhalten Sie einen Überblick über die Möglichkeiten für Auslandsstudium, Auslandspraktikum und kürzere Auslandsaufenthalte während des Studiums. Themen sind u. a. Bewerbungsabläufe und Finanzierungsmöglichkeiten. Das Leonardo-Büro Sachsen wird über das Erasmus+ Auslandspraktikum berichten. Neben all den Informationen bleibt natürlich auch Zeit für Ihre Fragen. Hier sind die Termine für das Wintersemester:

    • 1. November 2023
    • 10. Januar 2024
    • 6. März 2024

    Website für Outgoing-Studierende
    Auf unserer Website für Outgoings finden Sie einen kompakten Überblick zu den Möglichkeiten für studienbezogene Auslandsaufenthalte. Sie können hier selbstständig zum Auslandsstudium, Auslandspraktikum und beispielsweise Fördermöglichkeiten recherchieren.

    Infoveranstaltungen für Gruppen, persönliche Beratung und Kontakt bei Rückfragen
    Bei Interesse an speziellen Infoveranstaltungen an Ihrer Fakultät, in Ihrem Studienbereich oder in Ihrer Lerngruppe melden Sie sich gern zur Terminabstimmung bei Frau Törpel.

    Bei Rückfragen erreichen Sie Frau Törpel per E-Mail an outgoing (at) htwk-leipzig.de, telefonisch (0341-3076 6244) oder in der Sprechzeit (dienstags von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr) im Dezernat Studienangelegenheiten, Gebäude Eichendorffstraße 2, Raum E2-115. Weitere Termine sind nach Vereinbarung möglich.

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    news-6592Mon, 18 Dec 2023 13:11:54 +0100How To Fax Time - Keine Zeit für Fehler!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/659224. Januar 2024 online und live im Theater: Studierende der HTWK Leipzig produzieren interaktive ShowDas Publikum kann bei der Improtheater-Gameshow im Theater der Jungen Welt Leipzig aktiv mitwirken.

    Worum geht es?

    1966. Die Experimente waren zu riskant. Körperlich stirbt das Genie beim Versuch, die geballte Energie der Zeit in einem Faxgerät zu materialisieren. Doch noch während Zeit und Raum durch die Erfindung verzerrt werden, ruft der Timekeeper unser heldenhaftes Team aus ihren jeweiligen Zeitepochen, um den Fehler auszubügeln und die Zeit wieder geradezurücken.
    Auf einer Reise durch die Zeit müssen die Zeitreisenden in mehreren Minispielen Prüfungen bestehen. Damit retten sie in der interaktiven Gameshow “How To Fax Time” die Zeit - und die Gegenwart

    Im Theater und online

    Das Publikum kann vor Ort im Theater der Jungen Welt und zuhause vor den Endgeräten mitfiebern und helfen, die Chronologie zu retten. Durch das Erlebnis leitet der Moderator und Erzähler der Geschichte, wobei ihm und dem Team Figuren zur Seite stehen, welche wie in einem Computerspiel als Non-Player-Characters (NPC) agieren.

    Das Projekt wurde von Studierenden der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig im Rahmen des Moduls Studioproduktion II selbstständig entwickelt. Neben Kreativität und technischem Know How ist dabei auch Teamwork und kluge Areitsteilung gefragt: „Ich habe das Gefühl, in unserem Team zieht jeder an einem Strang, was mir die Arbeit als Produktionsleitung sehr angenehm macht. Ich bin stolz auf uns”, freut sich Denise Fester. Auf das Ergebnis ist Medienprofessorin und Dozentin im Modul, Gabriele Hooffacker, jetzt schon gespannt: „Das Projekt ist inhaltlich etwas ganz Neues und technisch eine Herausforderung. Die Studierenden zeigen, was sie gelernt haben."

    Ort und Zeit: 24.01.2024 im Theater der Jungen Welt Leipzig (Lindenauer Markt 21, 04177 Leipzig)

    Informationen, Tickets und Stream auf der Website How To Fax Time

    Für einen Blick hinter die Kulissen und regelmäßige Updates mehr auf dem Instagram Kanal von How To Fax Time.

    Kontakt: Denise Fester, Produktionsleitung, denise.fester@stud.htwk-leipzig.de

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    news-6590Fri, 15 Dec 2023 09:32:49 +0100HTWK-Projektideen Hydroponik und FiberFlow prämierthttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6590Projektideen der Ingenieurwissenschaften für mehr Nachhaltigkeit und zum Schutz des Klimas erhalten eku-Zukunftspreis 2023

    Zwei Teams der Fakultät Ingenieurwissenschaften erhielten im Dezember 2023 für ihre Ideen zu ressourcenschonender Pflanzenzucht als Bildungsprojekt (Hydroponik) sowie einem innovativen Verfahren für Textil-Recycling (FiberFlow) den sächsischen »eku – ZUKUNFTSPREIS 2023«.

    Mit dem »eku – Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt 2023« zeichnet das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) jährlich Projekte aus, die vorbildhaft zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung in Sachsen und zum Schutz von Klima, Ressourcen, Natur und Umwelt beitragen. Die Initiative will ebenso das vielfältige Engagement im Freistaat unterstützen, sichtbar machen und die Kommunikation mit und zwischen den Akteurinnen und Akteuren befördern.

    In der Kategorie „Wissenschaft“ konnte sich in diesem Jahr das Team von Prof. Mathias Rudolph (Professur Industrielle Messtechnik, Fakultät ING HTWK Leipzig) über ein Fördergeld für das Projekt Hydroponik freuen.

    Projektidee: Hydroponik | Urbane Lebensmittelversorgung

    Ein Bildungsprojekt in kooperativen Projektgruppen

    Ressourcenschonende, vor allem Wasser einsparende Pflanzenzucht ist aufgrund des Klimawandels mittlerweile unabdingbar geworden. Genau das verfolgt Hydroponik: Eine Form der Pflanzenzucht, die ohne Erde auskommt, indem Pflanzen über ihre Wurzeln mit einer Wasser-Nährstofflösung versorgt werden.

    Ziel des Projektes ist es, die Bedeutsamkeit einer nachhaltigen Lebensmittelproduktion als Bildungsprojekt über die Hochschule hinaus zu vermitteln. Die Projektteilnehmerinnen und – teilnehmer, welche in kooperativen Gruppen bestehend aus Studierenden, Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden etc. arbeiten, werden mit dem Aufbau und Betrieb von hydroponischen Systemen vertraut gemacht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den eingesetzten messtechnischen/automatisierungstechnischen Systemen zur Unterstützung eines nachhaltigen Pflanzenanbaus.

    An der HTWK Leipzig sind bereits fünf komplexe Hydroponik-Versuchsstände entstanden, die sich hinsichtlich des angewendeten Hydroponik-Systems und der eingesetzten Mess- und Automatisierungstechnik unterscheiden. An einem der Versuchsstände soll im Projekt beispielsweise eine automatisierte Bewässerung für das aufgebaute Tropfensystem installiert werden. Um sicherzustellen, dass die Pflanzen immer ausreichend mit Wasser versorgt werden, erfolgt eine regelmäßige Überprüfung mithilfe eines Bodenfeuchtesensors. Des Weiteren wurden ein Ebbe-Flut-System, ein NFT-System, ein Docht-System sowie die Kratky-Methode aufgebaut. Bei diesen Systemen kommen unter anderem EC- und pH-Wert-Sensoren zum Einsatz, um die Nährstoffverfügbarkeit zu überwachen. Zudem werden die Auswirkungen des Einsatzes einer Pflanzenlampe sowie einer Sauerstoffpumpe untersucht.

    Projektstart von Hydroponik soll Frühjahr 2024 sein. Von da an will das Team von Prof. Rudolph die Versuche mit Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden aus verschiedenen Bildungseinrichtungen durchführen. Darüber hinaus sollen weitere Lernformate entwickelt werden, um unter anderem im Rahmen des Hochschulinformationstages an der HTWK Leipzig oder der Langen Nacht der Wissenschaften das Konzept der Hydroponik einer breiteren Öffentlichkeit spannend vorzustellen.

    Das Projekt FiberFlow der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler B. Eng. Lena Strobl (Energie-, Gebäude – und Umwelttechnik, Profil Umwelttechnik), B. Sc. Elena Richter (Masterstudentin Wirtschaftsingenieurwesen/Produktionswesen) und Ludwig Morgenstern (Bachelorstudent Energie -, Gebäude – und Umwelttechnik, Profil Energietechnik) wurde in der Kategorie „Unternehmen“ prämiert, denn mit ihrem innovativen Textilverfahren will das Team als Start-Up hochwertiges Textilrecycling ermöglichen.

    Projektidee: FiberFlow

    Innovatives Verfahren für hochwertiges Textil-Recycling

    Jede Europäerin und jeder Europäer produziert durchschnittlich 15 kg Textilabfall pro Jahr, Tendenz steigend. Der überwiegende Teil der Alttextilien wird exportiert bzw. wiederverwendet, z.B. in Secondhand-Shops oder Onlinemarktplätzen, und der Rest stofflich recycelt (z.B. zu Putzlappen), thermisch recycelt (Verbrennung) oder als Abfall beseitigt. Werden erdölbasierte Fasern verbrannt, entstehen, neben toxischen Verbrennungsprodukten, die klimaschädlichen Gase Kohlenstoffmonoxid und Kohlenstoffdioxid, welche den anthropogenen Klimawandel weiter fördern.

    Bisher schafft nur rund 1% des anfallenden Abfalls den Weg zurück in die Textilbranche.

    Aufbereitungsverfahren, um aus Textilabfall wieder hochwertige neue Stoffe herstellen zu können, nennen sich Fiber-to-Fiber-Verfahren. Alle dieser bisher entwickelten Verfahren haben gemein, dass sie sensitiv auf die stoffliche Zusammensetzung der Eingangsstoffe reagieren. Vereinfacht gesagt: Reinstoffe aufbereiten ist möglich, Gemische schwierig. Genau hier kommt das neue Verfahren FiberFlow ins Spiel:

    FiberFlow funktioniert wie eine Kläranlage für Textilmüll.

    Im Verfahren wird nicht mehr wiederverwendbarer textiler Abfall zunächst bis hin zur Faserform zerkleinert. Bei der nachfolgenden Trennung handelt es sich um einen mehrstufigen Prozess, bei dem in jeder Stufe ein Material nach dem anderen abgetrennt wird. Am Ende des Verfahrens befinden sich sortenreine Fasern als Produkt. Diese werden anschließend getrocknet und können dem chemischen oder mechanischen Recycling zugeführt werden.

    Mittels FiberFlow wird es somit nicht nur technisch umsetzbar Stoffgemische zu trennen, sondern auch der Einsatz von Fiber-to-Fiber-Verfahren ermöglicht. 

    So wird aus Textilabfall tatsächlich wieder ein T-Shirt.

    Das FiberFlow-Team wird aktuell von Startbahn 13, der Gründungsberatung der HTWK Leipzig, betreut, um eine Ausgründung als Start-Up zu realisieren.

    Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern und wünschen dem FiberFlow-Team viel Erfolg bei der Ausgründung.

    LINKS

    Hydroponik
    FiberFlow Pitchdeck - Eine PDF mit wichtigen Infos zur Projektidee
    eku Zukunftspreis - https://www.eku.sachsen.de

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    news-6578Thu, 07 Dec 2023 13:22:30 +0100Karrierewege nach der Promotion: Von Papier, Brücken, visuellen Daten und Knochenimplantatenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6578Viele Wege führen zu einer Promotion an der HTWK Leipzig – und auch danach geht es vielfältig weiter, wie diese vier Portraits zeigen

    Dr. Alexandra Hodes – Die Papier-Kennerin

    Papier ist ein faszinierendes und vielseitiges Material: Je nach Verwendungszweck ist es steif oder flexibel, weiß oder farbig, glänzend oder matt. Optimalerweise lässt es sich gut bedrucken und verarbeiten, umweltfreundlich produzieren und recyceln. Für das Material und seine Eigenschaften begeistert sich Dr. Alexandra Hodes bereits seit ihrer Kindheit im niedersächsischen Lohne. Das Hobby, dekorative Laternen und Bascetta-Sterne aus Papier zu basteln, hat sie sich bis heute beibehalten.

    „Die Ausbildung zur Flexodruckerin war ein guter Einstieg in die Druckbranche“, beschreibt die heute 49-Jährige ihren Werdegang. Mit der dadurch erworbenen Fachhochschulreife begann sie ein Drucktechnik-Studium an der HTWK Leipzig. Die Faszination hielt auch nach dem von Physik und Chemie geprägten Studium an: Sie untersuchte in einer kooperativen Promotion mit der HTWK Leipzig und der Technischen Universität Dresden verschiedene Analysemethoden zur Charakterisierung des Penetrationsverhaltens von Papier. Nach einem Vortrag sprach ein Mitarbeiter des Verpackungs- und Papierherstellers Mondi die frisch promovierte Ingenieurin an und überzeugte sie, für eine Anstellung von Leipzig in eine Kleinstadt in Niederösterreich zu ziehen. Dort ist sie seit 2020 für ein gutes Zusammenspiel von unterschiedlichen Papiersorten und Druckfarben verantwortlich und fungiert als Bindeglied zwischen Produktion, Entwicklung und Vertrieb.

    Die Freizeit verbringt sie oft im Alpenvorland gemeinsam mit ihrer Tochter und dem eigenen Pferd.

    Dr. Stephanie Franck – Die Bauingenieurin

    Auf Baustellen war Dr. Stephanie Franck schon in ihrer Kindheit unterwegs: Der Vater hatte sein eigenes Ingenieurbüro direkt am Wohnhaus nahe Wittenberg. Mit der Idee, den Familienbetrieb einmal zu übernehmen, studierte sie nach dem Abitur Bauingenieurwesen an der HTWK Leipzig. Sie fiel als besonders strebsam auf: „Ich schrieb einmal eine verärgerte E-Mail, weil eine Vorlesung ausfiel“, erinnert sie sich lachend.

    Während und nach dem Studium war sie Mitarbeiterin in einer Forschungsgruppe zur Dauerhaftigkeit von Beton und untersuchte, wie und warum im Beton Risse entstehen. Als Teil der ersten HTWK-Nachwuchsforschungsgruppe „Resus“ analysierte sie die Tragsicherheit von Eisenbahnbrücken mittels Finite-Elemente-Simulationen und schrieb dazu ihre Doktorarbeit an der HTWK Leipzig und der Leibniz Universität Hannover. Während dieser Zeit ließen die Aufträge im Ingenieurbüro des Vaters nach und Franck begann, sich anderweitig umzuschauen. Sie entschied sich für eine Karriere beim TÜV Nord als Sachverständige für Tragstrukturen von Windenergieanlagen. Mittlerweile ist sie stellvertretende Gruppenleiterin eines zwanzigköpfigen Teams und lebt in Hannover.

    Als Ausgleich dient ihr der Sport: Fünfmal im Jahr startet sie bei Triathlon-Wettkämpfen; diesen Sommer erstmals auf einer olympischen Distanz. Als leidenschaftliche Basketballerin trainierte sie zudem ehrenamtlich eine Jugendmannschaft.

    Dr. Carolin Helbig – Die Visualisiererin

    Die Medieninformatikerin Dr. Carolin Helbig macht aus Zahlenkolonnen farbige Kurven, Punkte oder Felder: Sie visualisiert Daten. So sind Informationen verständlicher und in einem sinnvollen Zusammenhang erfassbar. Mit Informatik beschäftigte sich die heute 38-Jährige bereits im Abitur-Leistungskurs in Sonneberg und studierte das Fach anschließend an der HTWK Leipzig. Nach dem Master arbeitete sie in einer IT-Firma und programmierte Websites. „Das erfüllte mich nicht. Lieber wollte ich den Dingen selbst auf den Grund gehen“, erinnert sich Helbig an die Entscheidung zur Promotion.

    Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), an der HTWK Leipzig und an der Technischen Universität Dresden erforschte sie ab 2011 drei Jahre lang, wie man Umweltdaten für die Meteorologie visualisiert. Seitdem ist sie dem UFZ treu geblieben und arbeitet dort aktuell am Projekt Umwelt-Tracker. Leipzigerinnen und Leipziger tragen dabei während ihrer täglichen Wege zu Fuß oder per Rad einen mobilen Sensor, der Umweltstressoren wie Lautstärke, Temperatur, Feinstaubpartikel und Gase misst. Diese Daten wertet die Forscherin derzeit aus und visualisiert sie auf einem digitalen 3D-Stadtplan. So soll sichtbar werden, wo Umwelt und Mensch besonders belastet sind.

    Auch privat setzt sich Helbig gemeinsam mit ihrem Mann und den beiden Kindern für einen besseren Umgang mit der Umwelt ein: Sie engagiert sich für Pop-up-Radwege und autofreie Kita- und Schulwege und ernährt sich vegan.

    Dr. Hans-Martin Dörfler – Der Netzwerker

    Der Urleipziger Dr. Hans-Martin Dörfler ist fest verwurzelt: Nach Abitur, Studium und Promotion in Leipzig ist er nun im Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt tätig.

    Fünfzehn Jahre verbrachte er an der HTWK Leipzig: Nach dem Maschinenbau-Studium war der Ingenieur als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Forschungsprojekten beteiligt. Unter anderem verbesserte er in einem Kooperationsprojekt mit der Klinik für Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie der Universität Leipzig Implantate zur Behandlung von Frakturen der Augenhöhle. Sind die Knochen beispielsweise infolge eines Unfalls gebrochen, werden sie durch ein Titangitter-Implantat rekonstruiert. Doch die Implantate passten oftmals nicht gut. Dörfler erarbeitete in seiner Promotion ein Modell und ein darauf basierendes Werkzeug aus dem 3D-Drucker für eine bessere Passform und verteidigte seine Doktorarbeit 2019. Während der Corona-Pandemie entwickelte er im Auftrag der Stadt gemeinsam mit einem interdisziplinären Team ein Notfallbeatmungsgerät.

    Danach wechselte der heute 40-Jährige von der Wissenschaft in die Verwaltung: Er ist nun Teamleiter für Schlüsselindustrien und Transfer beim Amt für Wirtschaftsförderung. Mit dem Ziel, die Leipziger Wirtschaft zu stärken, fördert er Netzwerke und ist Bindeglied zwischen den Unternehmen, der Wissenschaft, der Kommune und dem Stadtrat. Nach der Arbeit genießt Dörfler die Zeit mit seiner Familie, schraubt an seinem Oldtimer oder taucht im Kulkwitzer See.

    Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2023 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

    Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

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    news-6576Thu, 07 Dec 2023 08:24:25 +0100Wie entwirft man barrierefrei?https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6576Gestern trafen im Foyer Architekturstudierende des 3. Semesters mit Behindertenverbänden Leipzigs zusammen. Ziel des Workshops war es, die Schwierigkeiten beeinträchtigter Menschen nachempfinden zu können.Einige Rollstühle, Blindenstöcke mit dazugehörigen Brillen, die für sehr schwaches Sehen sorgen oder Altersanzüge, die mit Gewichten beladen sind, standen den Studierenden zur Verfügung, um sich in das tägliche Leben von Menschen mit Behinderungen für einen Moment hineinzuversetzen. Der Praxisausflug des Workshops „Barrierefrei – Grundlagen zum emphatischen Entwerfen“ wurde von dem Lehrbeauftragten Juri Kuther initiiert. Hierfür lud er verschiedene Interessenverbände wie Pro Retina Leipzig, den Blinden- und Sehbehindertenverband Sachsen e.V., das Innovative Netzwerk Wohnen mit Behinderung oder die Beratungsstelle für Wohnen und Soziales ein. Alle Beteiligten konnten am eigenen Leib erfahren, was es heißt, mit Einschränkungen zu leben – und dass das Leben  einfacher wird, wenn unsere Umwelt, Gebäude und Räume mit Rücksicht auf alle Bedürfnisse gestaltet werden.

     

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    news-6575Wed, 06 Dec 2023 11:11:27 +0100"Howhy" in der HTWK-App: Neue Videos, neue Quizfragen, neue Preisehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6575Beim Lernvideo-Projekt der HTWK Leipzig kann man bis Weihnachten wieder jede Menge Snacks gewinnenSolarzellen vermessen? Existenzgründung finanzieren? Viele neue Videos laden aktuell zum spielerischen Lernen am Smartphone ein. Zu finden sind sie im Menüpunkt „Howhy“ in der HTWK-App.

    Wer ausreichend Quizfragen richtig beantwortet hat, kann bis zum 20. Dezember 2023 im Level aufsteigen und Süßigkeiten erspielen. Die Preise gibt es immer mittwochs von 14 - 15 Uhr im Trefftz-Bau, Raum C 1.56.

    Entwickelt wurde „Howhy“ von einem Team aus Medienwissenschaft, Informatik, Hochschuldidaktik und digitaler Lernbegleitung. Professor Marc Liesching von der Fakultät Informatik und Medien hat das Projekt mit Unterstützung der HTWK Leipzig auf die Beine gestellt. Am 30. November wurde die 2. Staffel im Lipsius-Bau vorgestellt.

    Hintergrund

    Howhy bietet Lehrvideos aus allen Lehrgebieten der HTWK-Leipzig in der HTWK-App. Damit das spielerische Lernen auch belohnt wird, kann man Punkte sammeln. Mit Howhy wird die HTWK-App durch ein innovatives Lehr- und Lernangebot ergänzt. Das Einbinden spielerischer Elemente soll Studierende anregen, die HTWK-App noch aktiver zu nutzen, und die eigene Lernmotivation und damit die Lernerfolge zu steigern.

    Lehrende, die kurze Videos aus ihrem Lehrgebiet beisteuern möchten, melden sich bitte direkt bei Marc Liesching. Alle, die mitspielen und ihr Wissen testen wollen, finden die neuen Videos bei Howhy in der HTWK-App.

     

    Text: Gabriele Hooffacker

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    news-6565Tue, 05 Dec 2023 13:57:57 +0100Zeitgemäß und nachhaltig: Neues digitales HTWK.magazin startet https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6565Gedruckter HTWK.report wird abgelöst, Geschichtenvielfalt bleibtEs gibt ein Nikolausgeschenk: Heute (06. Dezember) geht das neue digitale „HTWK.magazin“ an den Start!
    Vorangegangen waren eine Evaluation der bestehenden HTWK-Medien, des Nutzungsverhalten unserer Zielgruppen und intensive Gespräche zwischen Hochschulleitung und zentraler Öffentlichkeitsarbeit.
    In die Überlegungen einbezogen wurden unter anderem der Nachhaltigkeitsgedanke, der auch hochschulstrategisch verankert ist, die Änderungen der Aufmerksamkeitsökonomie inklusive des zunehmenden Abrufes auf mobilen Endgeräten und die fortschreitende Digitalisierung generell. Informationsflüsse verlaufen heute größtenteils digital und damit schneller, Gedrucktes wird rasch als (zu) alt wahrgenommen. Digitales ist leichter zugänglich, erlaubt schnellere Reaktionen und verbraucht zudem weniger Ressourcen: So entfallen beispielsweise der Verbrauch von Papier und Druckchemikalien sowie die Kosten für Druck und Versand.

    Laufender Prozess

    Seit Sommer 2023 haben daraufhin Anne Groß, Webredakteurin und Redakteurin des Magazins) und das Team der zentralen Öffentlichkeitsarbeit an dem neuen Format gearbeitet. Die Idee: Mehr Unterhaltung, Menschen und Geschichten – kurzum: Informationen, die über News und Pressemitteilungen hinausgehen. Natürlich bleibt die HTWK-Webseite vollumfänglich erhalten, mehr noch: Sie wird – wie auch unsere anderen Kanäle – mit dem Magazin verknüpft. Ebenso bleibt der monatliche HTWK-Newsletter PODIUM wichtiger Bestandteil der internen Kommunikation. Auch das Forschungsmagazin „Einblicke“ wird weiterhin einmal jährlich gedruckt sowie als E-Paper erscheinen und das Medienangebot der HTWK Leipzig abrunden.

    Christian Zöllner, Leiter Kommunikation und Information der HTWK Leipzig: „Ein wichtiger Punkt bei der Umstellung auf ein Online-Format sind die Vorteile einer kanalübergreifenden Kommunikation. Die Webseite der HTWK Leipzig als zentrales und wichtigste  Plattform dient weiter zur Bereitstellung jeglicher Art von Informationen. Über unsere vielfältigen Kommunikationskanäle, beispielsweise auch die Sozialen Medien, haben wir dann noch mehr Möglichkeiten, unsere heterogenen Zielgruppen passgenau anzusprechen und auf unsere spannenden Magazininhalte – und damit auf die Vielfalt unserer Hochschule generell – aufmerksam zu machen. Das Magazin wird bestenfalls ein weiterer Türöffner in die HTWK Leipzig hinein.“ Wichtig: Wie alle unsere Medien ist auch das HTWK.magazin immer ein „work in progress“, denn alles verändert sich rasch, Informationen haben heute eine kurze Halbwertszeit.

    Hintergrund
    Bis 2018 erschien das HTWK-Magazin Podium, erst zweimal im Jahr, dann nur noch ein Mal. Im Jahr 2015 kam der HTWK-interne Newsletter Podium.online hinzu, um Informationen schneller und damit aktueller in die Hochschule zu streuen. Seit 2015 gab es einmal jährlich den gedruckten HTWK.report – eine Mischung aus Hochschulmagazin, Imagebroschüre und Rektoratsbericht. Dieses Printprodukt hat sich aus den genannten Gründen jedoch zunehmend als nicht länger praktikabel erwiesen. Das spiegelten auch Reaktionen von innerhalb und außerhalb der Hochschule wider.

    Das erwartet Sie
    Das neue HTWK.magazin hält spannende Geschichten und nützliche Informationen für Studierende, Studieninteressierte, Mitarbeitende aller Bereiche sowie die breite Öffentlichkeit bereit. In den Rubriken „Hochschule“, „studieren, lehren & leben“, „forschen, entwickeln & anwenden“ sowie „Menschen & Geschichten“ finden Sie die Inhalte zielgruppenspezifisch aufbereitet. Mit einer modernen Optik, reichhaltigen visuellen Elementen, nutzungsfreundlicher Navigation und der Möglichkeit zur Verknüpfung mit Social Media bietet das digitale HTWK.magazin eine ansprechende und vielseitige Plattform.

    Wir wünschen nun viel Freude beim Lesen! Nutzen Sie die Chance, auch eigene Themen aus Ihrem Bereich zu platzieren.
    Wir freuen uns über Rückmeldungen – dafür wurde ein eigenes Formular ins Magazin integriert.

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    HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6558Mon, 04 Dec 2023 14:28:16 +0100Bibliothek bis 22. Dezember 18 Uhr geöffnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6558Weihnachtspause vom 23. Dezember 2023 bis 1. Januar 2024Die Hochschulbibliothek kann bis zum 22. Dezember um 18 Uhr als Lern- und Arbeitsort genutzt werden. Ab dem 2. Januar 2024 ist das Bibliotheksteam wie gewohnt wieder montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr für Sie da.

    Bitte entleihen Sie benötigte Printmedien rechtzeitig. Rückgabefristen entliehener Medien fallen nicht in die Schließzeit.

    Der Bibliothekskatalog, das Benutzerkonto und alle elektronischen Bibliotheksangebote stehen auch während der Schließzeit zur Verfügung. Eine Übersicht des digitalen Bibliotheksangebots mit Zugriffsmöglichkeiten ist auf der Webseite zusammengestellt. Verschiedene Online-Tutorials informieren ausführlich über Zugriffsmöglichkeiten auf digitale Medien.

    Das Bibliotheksteam wünscht ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

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    news-6566Fri, 01 Dec 2023 14:10:00 +0100Jeden Tag ein Türchen öffnen! https://bibliothek.htwk-leipzig.de/events/2023-adventskalenderDer digitale Adventskalender unserer HochschulbibliothekAuch in diesem Jahr verbirgt sich jeden Tag Weihnachtliches und Unterhaltsames hinter einem digitalen Türchen - vom E-Book bis zum Zeitschriftenartikel, eigens zusammengestellt vom Bibliotheksteam!

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    news-6550Fri, 01 Dec 2023 09:54:00 +0100Nachhaltig Bauen: Naturbau-Campus Oschatz eröffnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6550Der Naturbau-Campus ist ein Innovations-, Forschungs- und Bildungszentrum, welches eine regionale und nachhaltige Wertschöpfung im Bauwesen anstrebtEin ökologisch saniertes Blockhaus auf dem Gelände der Alten Filzfabrik in Oschatz soll sich als Treffpunkt der hiesigen Baubranche etablieren, um sie gemeinsam regionaler und nachhaltiger zu gestalten. Den Auftakt feierte der initiierende Verein Bildungswerk für nachhaltige Entwicklung am 23. November 2023. „Der Naturbau-Campus Oschatz will ein Experimentierfeld für regionale Produkte im Baubereich und ein Ankerpunkt des Netzwerks der regionalen Baubranche sein“, so Vereinsvorsitzender David Pfennig. Der Bauunternehmer und Experte für ökologische Sanierung hat sich im Verein mit anderen Unternehmen aus Handel, Handwerk und Dienstleistung zusammengeschlossen. Im Blick haben die Macher vor allem kreislauffähige Baumaterialien und regionale Vertriebswege.

    Seitens der HTWK Leipzig ist Björn Höhlig, Professor für nachhaltiges Bauen und Bauen im Bestand als Partner beteiligt. „Mit der Zusammenarbeit über den Naturbau-Campus wollen wir lokale und ökologische Baustoffe und Bauweisen auch an der HTWK Leipzig noch stärker ins Zentrum von Lehre und Forschung rücken und so perspektivisch zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbrauch im Bauwesen beitragen.“

    Regionale Rohstoffe nutzen

    Der Verein erhielt für den Naturbau-Campus Oschatz den mit 20.000 Euro dotierten eku-Idee Zukunftspreis 2021 und kann das Blockhaus damit ökologisch sanieren. Nun plant der Verein erste Konferenzen, Netzwerktreffen und Weiterbildungen, finanziert über das Bundesmodellvorhaben „Unternehmen Revier“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Der Naturbau-Campus nimmt dabei die gesamte Bandbreite regionaler Rohstoffe in den Fokus, sei es Holz, Hanf, Kaolin, Stroh oder Lehm. Es entsteht ein Schulungszentrum, in dem sich Mitarbeiter, Auszubildende, Neu- und Quereinsteiger qualifizieren und mit den regionaltypischen Baustoffen unter fachlicher Anleitung auseinandersetzen können. Mithilfe des Forschungspartners HTWK Leipzig werden innovative Verfahren und Produkte entwickelt, getestet und auf den Markt gebracht.

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    news-6509Thu, 30 Nov 2023 15:19:00 +0100Was kann die Hand?https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6509Das Start-up „HandWerk Test- und Therapietechnik“ vertreibt einen Handfunktionstest. Die HTWK-Gründungsberatung Startbahn 13 unterstützte das TeamBei vielen Tätigkeiten benutzen wir unsere Hände: Sind sie verletzt, führt das zu großen Einschränkungen. Eine Therapie ist komplex, denn Hände bestehen aus 27 Einzelknochen und mehr als 30 Muskeln. Therapeutinnen und Therapeuten kennen verschiedene Behandlungen, mit denen sie Betroffenen helfen können. Doch bevor die Therapie beginnt, müssen sie feststellen, was die verletzten Körperteile noch können. Um die verletzungsbedingten Defizite der Patientinnen und Patienten darzustellen, gab es bisher kein ganzheitliches Verfahren. Diese Lücke erkannte Handtherapeutin Melanie Wittich und gründete die „HandWerk Test- und Therapietechnik“ für eine zielorientierte Behandlung.

    Ihr Testverfahren stellt die Funktionen der Hand nach einem standardisierten Schema fest und dokumentiert Heilungserfolge während der Therapie. Fachleute können so die Behandlung von Handverletzungen planen, durchführen und dokumentieren. Der Handfunktionstest nach Wittich umfasst elf verschiedene Tests: Diese bilden alle Griffe ab, die die Hand im Alltag können muss, und überprüfen die Feinmotorik. Per Tablet wird bei jedem Durchgang der Fortschritt protokolliert. Auch die Kraft in der Hand wird gemessen, um die individuellen Einschränkungen in Beruf und Alltag darzustellen.

    Zum Team „HandWerk Test- und Therapietechnik“ um Melanie Wittich gehören Lukas Kreiner und Florian Aurich. HTWK-Absolvent Kreiner stellt jedes Teil des Funktionstests in Handarbeit her. Dabei verwendet er ausschließlich Naturmaterialien wie Holz und Kork für eine angenehme Haptik bei der Anwendung. Zum Testverfahren gehört außerdem eine von Aurich programmierte App, die auf dem Tablet installiert ist. Diese leitet die Therapierenden durch die Tests, sodass sie sich auf die Patientinnen und Patienten konzentrieren können. Zudem speichert die App die Testergebnisse der Betroffenen; so können die Therapierenden den Fortschritt dokumentieren und visualisieren.

    Bis zum fertigen Produkt sind seit der Ideenentwicklung 2010 knapp 13 Jahre vergangen. In dieser Zeit unterstützte ein Expertenteam der HTWK Leipzig sowie deren Gründungsberatung Startbahn 13 Melanie Wittich und ihr Start-up. Die lange Entwicklungszeit hat sich gelohnt: Seit 2023 ist der Handfunktionstest als Medizinprodukt zugelassen.

    Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2023 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

    Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

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    news-6543Fri, 24 Nov 2023 10:16:49 +0100HTWK Leipzig mit Photovoltaik-Fassaden beim Klimafestival Berlin (23./24.11.)https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6543Das Klimafestival zeigt nachhaltige Lösungen der Bauwirtschaft. HTWK-Forscher stellen dort die Fassadenelemente Solar.Shell und Solar.con vorAm 23. und 24. November 2023 zeigt das Architektur-Institut der HTWK Leipzig beim Klimafestival in Berlin Lösungsvorschläge, die den Bausektor nachhaltiger gestalten. In Forschungsprojekten unter der Leitung von Architektur-Professor Frank Hülsmeier erarbeiteten die Architekten Fassadenelemente aus Metall (Solar.Shell) und aus Sichtbeton (Solar.con), die Photovoltaik-Kleinmodule gestalterisch und ertragsoptimiert integrieren. Modelle dieser Fassadenelemente zeigen Stefan Huth und David Simonis, wissenschaftliche Mitarbeiter der HTWK Leipzig, nun am Gemeinschaftsstand mit dem Projektpartner Hering Bau in der Station Berlin.

    Fassaden als Energiequelle

    Photovoltaik-Anlagen erzeugten 2022 zwölf Prozent des in Deutschland produzierten Stroms. Ausgehend von einem weiter steigenden Strombedarf müssen wir mehr Strom aus Solarenergie gewinnen, um die Ziele der Energiewende zu erreichen. Gebäudeintegrierte Photovoltaik birgt dabei großes Potenzial: 6.000 Quadratkilometer Gebäudedächer und doppelt so viel Fassadenfläche ließen sich theoretisch in Deutschland für Photovoltaik nutzen und könnten bis zu 1.000 Gigawatt Stromleistung ermöglichen. Doch Fassaden sollten nicht nur funktionell, sondern auch abwechslungsreich gestaltet sein, da sie das Bild einer Stadt prägen, so Hülsmeier. Gemeinsam mit seinem Team entwickelte er dafür die gestalterischen Möglichkeiten von Solar.Shell und Solar.con, denn er ist überzeugt: „Um die Energiewende zu schaffen, müssen wir Architektinnen und Architekten mitnehmen. Allein flächig mit schwarzen Solarpanels behängte Wände wären keine Lösung für einen vielfältigen öffentlichen Raum.“

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    news-6505Thu, 23 Nov 2023 12:32:00 +0100Forschung zu häuslicher Gewalt: So ist die Lage in Sachsenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6505Das Sachstandspapier des Forschungsprojekts „HOME“ zeigt den aktuellen Stand der Forschung, Bedarfe in Sachsen und Lösungsansätze anderer BundesländerWer sich wegen drohender oder bereits akuter häuslicher Gewalt zuhause nicht mehr sicher fühlt, sucht im besten Falle Schutz bei Anlaufstellen wie Frauenschutzhäusern. Denn ein sicherer Wohnraum ist eine Grundvoraussetzung, um sich selbst und eigene Kinder vor Übergriffen zu schützen. Meist ist ein Wohnortwechsel nötig, doch der ist mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten verbunden.

    Prof. Dr. Rüdiger Wink, Leiter des Forschungsprojekts „HOME“, erläutert: „Die Betroffenen haben einen individuellen Schutz- und Betreuungsbedarf, sind meist psychisch verletzlich und traumatisiert und haben oftmals einen begrenzten Zugang zu Ressourcen. Hinzu kommen strukturelle Probleme wie ein allgemeiner Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Städten, Diskriminierung sowie Voreingenommenheit gegenüber den Betroffenen.“ Dadurch sind die Opfer häuslicher Gewalt meist mehrere Monate in Schutzhäusern untergebracht, bevor sie einen eigenen, neuen Wohnraum finden. Deutschlandweit und ebenso in Leipzig steigt die durchschnittliche Verweildauer in Schutzhäusern seit einigen Jahren an. Das verstärkt Kapazitätsmängel in Schutzhäusern, die dann andere Betroffene abweisen müssen. Das führt die Abgewiesenen oftmals zurück in die Gewaltbeziehung oder aber in die Wohnungslosigkeit.

    Schnelle Hilfe vonnöten

    Ansätze, wie den Schutzsuchenden schneller geholfen werden kann, erforschen HTWK-Professor Rüdiger Wink, Dr. Friederike Frieler und Sarah Otto seit 2022 im Projekt „HOME“. Ziel ist der Aufbau einer interdisziplinären Forschungsstelle zum Themengebiet „Sicheres Wohnen & häusliche Gewalt“. Gefördert wird das Projekt noch bis 2025 vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Nun veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem Sachstandspapier die aktuellen Bedarfe und Rahmenbedingungen für die Forschung zu häuslicher Gewalt mit Fokus auf sicheren Wohnraum in Leipzig und Sachsen. Die Kurzanalyse beruht insbesondere auf Gesprächen und einem Workshop mit Vertreterinnen und Vertretern der lokalen Frauenhäuser, Wohnungsgebenden, der Opferschutzbeauftragten der Polizei, der Wohnungslosenhilfe und des Meldeservice der Stadt Leipzig.

    Erste Lösungsansätze

    In einigen Bundesländern wie Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder Berlin wurde der steigende Bedarf an Übergangsmanagement vor und nach dem Aufenthalt in Schutzhäusern in sicheren Wohnraum und an sozialpädagogischer Begleitung durch diverse Projekte zur Wohnakquise und Nachbetreuung erkannt und durch zusätzliche geförderte Hilfen teilweise aufgefangen. Hilfreiche Maßnahmen dort sind:

    • eigene Trägerwohnungen, die zum Übergang und mit sozialpädagogischer Begleitung zur Verfügung gestellt werden
    • Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, die gewaltbetroffene Frauen direkt in den Wohnungsmarkt vermitteln
    • Aufklärungs-, Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit zu Privatleuten, Wohnungsgesellschaften, Sozial- und Ordnungsämtern und Wohlfahrtsverbänden
    • Übergangsmanagement zur Wohnungssuche und Umzug und anschließende psychosoziale Beratung und Betreuung im eigenen Wohnraum mit dem Ziel der Stabilisierung, Vernetzung im Wohnumfeld und Anbindung an weitere Hilfen, wenn nötig.

    Empfehlungen für Sachsen

    Die Forschenden treffen folgende Schlussfolgerungen im Zwischenbericht: Insbesondere Wohnungseigentümer sollten ermutigt werden, sensibler auf die Bedürfnisse von Menschen, die häusliche Gewalt erlebt haben und eine neue, sichere Wohnung benötigen, einzugehen. Hilfreich seien ebenso niedrigschwellige Angebote vor einer Aufnahme im Schutzhaus sowie für die Zeit nach einem Aufenthalt in einer Schutzeinrichtung.

    In Regionen und Städten mit knappem bezahlbarem Wohnraum könnte eine verstärkte Förderung von Kooperationen zwischen Wohnungsgebern, Schutzhäusern und Vermittlungsstellen in Erwägung gezogen werden. So könnten die Schutzhäuser ihre Kapazitäten für akute Notfälle aufrechterhalten und gleichzeitig eine Anschlussunterbringung in sicherem Wohnraum sicherstellen.

    In urbanen und ländlichen Regionen muss die Kommunikation und Zusammenarbeit aller Beteiligter für die effektive Unterstützung von Betroffenen häuslicher Gewalt verbessert werden. Hier könnte die Schaffung fester Ansprechpartner in spezifischen Arbeitsbereichen, wie dem Jobcenter oder dem Sozialamt, den effizienten Austausch und die Zusammenarbeit in Betreuung und Wohnungsvermittlung weiter stärken.

    Durch gezielte Forschung zu den identifizierten Bedarfen können die vorgeschlagenen Lösungsansätze validiert und mithilfe der Einbindung verschiedener Stakeholder – darunter Betroffene, Fachkräfte und Entscheidungsträger – an die spezifischen Bedarfe und Herausforderungen der Zielgruppe optimal angepasst werden.

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    news-6536Tue, 21 Nov 2023 15:25:19 +0100innoPRINT Leipzig 2023: Energiegeladen durch den Vormittag https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6536Energie, Mobilität und die Zukunft von Printprodukten waren die Fokusthemen der diesjährigen innoPrint. Die vergangenen Monate waren geprägt von politischen, dabei teils polemischen Diskussionen rund um Energie und Mobilität. Manchmal scheint dabei ingenieurwissenschaftliches Faktenwissen zu kurz zu kommen. Bei der diesjährigen innoPRINT-Veranstaltung trugen die Vorträge und die Podiumsdiskussion dazu bei, das Thema Energie und Ressourcen auf eine sachliche Basis zu stellen. Wie gewohnt führte Beatrix Genest vom Sächsischen Institut für die Druckindustrie (SID) durch das Programm.

    Dr. Gert Schlegel, HZwo – Hydrogen Technology Cluster, stellte die Frage, ob Wasserstoff der Energieträger der Zukunft sein kann und welche Herausforderungen bei der Umsetzung alternativer Antriebskonzepte bestehen. Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Mit seiner Herstellung aus regenerativen Energien wie Photovoltaik oder Windkraft und seiner Nutzung in Brennstoffzellen lässt sich Wasserstoff selbst in einen grünen Energieträger umwandeln. Die Nutzung von Wasserstoff-Brennstoffzellen beispielsweise zur Mobilität kann immer da sinnvoll sein, wo große Lasten transportiert, große Entfernungen zurückgelegt oder 24 Stunden Einsatz gefordert sind.  

    Dr. Ralph Dittmann, WKS Druckholding GmbH, widmete sich Katalogen und Prospekten. Printwerbung – ist die nicht out? So „ungrün“? Der Referent nahm die Zuhörer mit auf eine statistische Reise, auf der mit Mythen über unökologische Printprodukte aufgeräumt, aber auch die derzeitige prekäre Situation auf dem Papiermarkt mit ihren Auswirkungen auf Druckereien aufgezeigt wurde. Anhand von Daten zeigte er zum einen das Leseverhalten in Bezug auf Printprodukte und zum anderen den CO2-Abdruck auf, den wir durch Nutzung digitaler Medien verursachen.

    „Resilient und erfolgreich – mit Energie in die Zukunft", unter diesem Motto bestritten Christian Heinrich, Salzland Druck, Professor Stephan Schönherr, HTWK Leipzig, sowie die beiden Referenten Dr. Gert Schlegel und Dr. Ralph Dittmann unter Leitung von Professor Lutz Engisch, HTWK Leipzig, die Podiumsdiskussion. Die Einführung nachhaltiger Energiekonzepte stellt Unternehmen wie auch Privatpersonen vor Herausforderungen. Schwierigkeiten, von der technischen Umsetzung, über die Finanzierung bis zu den zeitaufwändigen Genehmigungsverfahren, sieht Heinrich besonders für kleine Mittelständler. Hier wünscht er sich einen Leitfaden für die Umsetzung der Energiewende auf Firmenebene. Wäre das Durchspielen von Szenarien im Rahmen von studentischen Abschlussarbeiten dabei nicht eine Hilfe? Schönherr kann sich das gut vorstellen.

    Lieber kleine Schritte gehen als große Reden halten, war das Resümee. Auch ohne Umstellung der gesamten Energieversorgung lässt sich bei exakter Analyse der Verbrauchsstellen das eine oder andere Verbesserungspotenzial aufdecken, und sei es nur der Austausch einer Glühlampe gegen eine LED.

    Im letzten Teil der Veranstaltung stellten Studierende Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit vor. Natalie Früholz untersuchte die Auswirkungen von Verpackungsfolien aus konventionellem und Biokunststoff auf die Umwelt. Im Ergebnis konnte keine Folie als die umweltfreundlichste herausgestellt werden. Vielmher stellt die biologische Abbaubarkeit derzeit keinen ökologischen Vorteil dar.

    Arne Schmidt befasste sich mit dem „Verdrucken von Nanocellulosefasern in konventionellen direkten Druckverfahren auf Karton und anschließendes Prägen mit Hilfe von 3D-gedruckten Prägewerkzeugen“. Hintergrund sind die in Millionenhöhe angefallenen Corona-Selbsttest-Kits aus Kunststoff, für die eine kunststofffreie abbaubare Alternative gesucht wird.

    Unter dem Motto „Lernen dann, wenn man aufnahmefähig ist, nicht wenn es der Stundenplan vorsieht“ hat sich Bianca Gierth-Scheer mit eLearning-Plattformen auseinandergesetzt. Die Referentin stellte das frei verfügbare, kostenfreie interaktive Tool H5P mit Anwendungsbeispielen vor.

    In ihrem wissenschaftlichen Beleg hat Janna Rabe Tropfenformationen im Continuous Inkjet untersucht. Sie modellierte den Zusammenhang zwischen Frequenz, Anfangsamplitude und Abrisszeit des Tropfens. Eine experimentelle Prüfung der Ergebnisse sei noch notwendig.

    Die Moderatorin verabschiedet die Gäste mit der Aufforderung, über den Branchenrand zu blicken und das Gespräch mit Fachfremden zu den angesprochenen Themen zu suchen. Fakultäts- und institutionenübergreifende Zusammenarbeit istgefragt.

    Ein Wiedersehen in dieser Runde gibt es zur innoPRINT Leipzig im nächsten Jahr am 09.11.2024.

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6511Tue, 21 Nov 2023 13:00:00 +0100Transfer-Community trifft sich in Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6511Beim Sächsischen Transferforum von futureSAX war die HTWK Leipzig mit der Gründungsberatung Startbahn 13 und der Forschungsgruppe FLEX vertretenDamit Forschungsergebnisse effizient verwertet werden können, bedarf es eines gelebten Wissens- und Technologietransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Ein Austauschformat bietet das Sächsische Transferforum von futureSAX. Unter dem Motto „TransfERleben in Leipzig“ fand es dieses Jahr am 16. November 2023 am Flughafen Leipzig/Halle statt. Transfergebende, -mittelnde und -nehmende trafen sich, um bei spannenden Keynotes über Trends im Wissens- und Technologietransfer zu diskutieren und sich über Best-Practice-Beispiele auszutauschen sowie um sich im Ausstellungsbereich über weitere innovative Entwicklungen vor Ort zu informieren. Dabei ging es unter anderem um Fragen wie die Innovationspotenziale aus der Forschungslandschaft Sachsen für kleine und mittelständige Unternehmen gestärkt werden können oder darum, Methoden, Instrumente und Projekte des Wissens- und Technologietransfers kennenzulernen.

    HTWK Leipzig beim Sächsischen Transferforum

    Zu den Ausstellenden gehörten auch Vertreterinnen und Vertreter der HTWK Leipzig: Am Messestand der Hochschule waren Startbahn 13, die Gründungsberatung der HTWK Leipzig, sowie die Forschungsgruppe FLEX anwesend. Yvonne Hahn, Gründungsberaterin der Startbahn 13 resümiert: „Das Transferforum bot für uns eine gute Gelegenheit, zu zeigen, dass eine Ausgründung eine hervorragende Möglichkeit ist, aus der Forschung gewonnene Erkenntnisse in die praktische Anwendung zu überführen.“

    Die Forschungsgruppe FLEX präsentierte dort parametrisch definierte Knotenelemente zur Anwendung im Stahl-, Fassaden- und Anlagenbau. In einer mehr als dreijährigen Zusammenarbeit entwickelte FLEX gemeinsam mit dem Laserinstitut Hochschule Mittweida eine parametrische Planungsmethodik und ein neues Verfahren für den 3D-Druck (Makro-SLM). Durch die lückenlose Verknüpfung von digitalen Planungs- und Ausführungsprozessen können Material, Personal und Zeit gespart und individuelle großformatige Bauteile für praxisrelevante Anwendungen automatisiert sowie qualitativ hochwertig gefertigt werden.

    Darüber hinaus informierte FLEX-Mitarbeiter Martin Dembski am Stand über das geplante Holzbauforschungszentrum. Dieses soll ab Juli 2024 im Leipziger Stadtteil Engelsdorf entstehen und ist inhaltlich der fertigungsbezogenen Forschung mittels individualisierter Automatisierung gewidmet. Das Projekt basiert auf einer mittlerweile rund 10-jährigen Expertise im Kontext der Entwicklung digitaler Strategien für das Bauen mit Holz. Die Vision des Leiters der Gruppe, Prof. Alexander Stahr, zielt auf die Etablierung einer ressourcenschonenden und auf einer werkstattgestützten Vorfertigung beruhenden Bauweise. Auf der Basis eines ganzheitlichen Ansatzes unter expliziter Berücksichtigung der Kompetenzen und Strukturen des Zimmererhandwerks sollen dabei regionale Stoff- und Wirtschaftskreisläufe gestärkt sowie Forschung und Ausbildung intensiver miteinander vernetzt werden. „Hier bei futureSAX konnten wir mit vielen kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region in Kontakt kommen, die ebenfalls mit Holz arbeiten, und sie über unsere aktuellen Forschungsergebnisse und Entwicklungen informieren“, sagt Martin Dembski von der Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig.

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    news-6531Tue, 21 Nov 2023 09:50:42 +0100Was Informatik mit Biodiversität zu tun hathttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6531HTWK-Studierende holen den ersten und zweiten Platz bei der ersten internationalen Biochemical Knowledge Extraction Challenge (BiKE). Die automatische Wissensextraktion aus Publikationen der Biochemie macht wichtige Erkenntnisse zugänglich.Bei der ersten internationalen Biochemical Knowledge Extraction Challenge (BiKE), deren Gastgeberin die diesjährige Extended Semantic Web Conference in Hersonissos (Griechenland) war, präsentierten Forscherinnen und Forscher Fortschritte in der automatischen Wissensextraktion aus biochemischen Forschungsartikeln. Die meisten biochemischen Daten werden derzeit noch per Hand aus wissenschaftlichen Artikeln extrahiert. Angesichts der Geschwindigkeit, in der Neues publiziert wird, ist es jedoch nahezu unmöglich, Schritt zu halten. Um diesem Problem zu begegnen, sollte die BiKE-Challenge die wissenschaftliche Gemeinschaft des Semantic Web dazu ermutigen, automatische Mechanismen zur Extraktion von biochemischem Wissen zu entwickeln und so die verfügbaren Informationen über natürliche Produkte, die z.B. Basis von Arzneimitteln oder Kosmetika sein können, zu erweitern.

    Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojektes DINOBBIO und der Forschungsgruppe AKSW (Agile Knowledge Engineering and Semantic Web) der HTWK unter Leitung von Professor Thomas Riechert, in dessen Rahmen teils jahrhundertealtes Wissen über brasilianische Pflanzen, Pilze und Bakterien, d. h. über die Artenvielfalt im Amazonasgebiet digitalisiert wird, um es u.a. bei der Herstellung von Lebensmitteln und Pharmaprodukte anwenden zu können.

    Konkretes Ziel des Wettbewerbs war es, neue und bestehende Methoden anzuwenden, um biochemische Informationen aus wissenschaftlichen Artikeln zu extrahieren und mithilfe einer vorgegebenen Ontologie einen Biochemical Knowledge Graph zu erstellen, der Informationen zu Verbindungsnamen, Bioaktivität, Sammelort, Isolationstyp und Spezies enthielt.

    Sowohl der erste, als auch der zweite Platz gingen an Studierende der HTWK Leipzig. „Wir sind dankbar für die Anerkennung, die uns beim ESWC Workshop zuteil geworden ist", sagen  Matthias Jooß, Jonas Gwozdz und Pit Fröhlich. „Den 1. Platz zu belegen, bestärkt uns in unserem Bestreben, weiterhin in diesem Bereich zu forschen. Ein besonderer Dank geht dabei an Paulo do Carmo, Edgard Marx und Professor Thomas Riechert für ihre Unterstützung." Dankbar zeigten sich auch die Zweitplatzierten Stefan Schmidt-Dichte und István J. Mócsy: „Wir haben durch die Offline-Teilnahme am Workshop der ESWC eine Bühne erhalten, um unsere Forschungsergebnisse zu präsentieren, (...). Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, interessanten Talks aus Forschung und Industrie beizuwohnen und neue Kontakte zu knüpfen."

    Die Ergebnisse der BiKE-Challenge auf der ESWC 2023 belegen die Beschleunigung, mit der die Entwicklung der automatischen Wissensextraktion aus biochemischen Forschungsergebnissen vorankommt. Die darauf aufbauenden Wissenspools leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und stärken so wiederum das Bewusstsein für dem Wert der Biodiversität.

     

    Text: Dominique Fischer

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    news-6529Mon, 20 Nov 2023 14:52:18 +0100Rückblick auf die Leipziger Gründungsnacht 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6529Die 8. Leipziger Gründungsnacht endet mit dem Start-up Preis für Greenhub und dem Publikumspreis für die beste Idee für AVOS – Inclusive GamingDie Leipziger Gründungsnacht bietet Gründerinnen und Gründern aus Leipzig und der Region eine Plattform zur Präsentation ihrer Ideen und Unternehmen. Die achte Ausgabe des Wettbewerbs wurde in Zusammenarbeit von Startbahn 13 – der Gründungsberatung der HTWK Leipzig,  SMILE, der Gründungsinitiative an der Universität Leipzig, der Sparkasse Leipzig, der Stadt Leipzig und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen im Großen Hörsaal auf dem Campus Jahnallee durchgeführt.

    Während der Veranstaltung wurden Preise in vier Kategorien verliehen, die alle Phasen des Unternehmenszyklus abdecken, von der Ideenfindung bis zum Lebenswerk.

    Publikumspreis für beste Geschäftsidee

    Um die mit 3.000 Euro dotierte beste Geschäftsidee ging es beim Publikumspreis der Leipziger Gründungsnacht. Insgesamt nahmen in diesem Jahr 40 Teams und Einzelpersonen am Ideenwettbewerb teil, der gemeinsam von Startbahn 13 und der Gründungsinitiative SMILE verliehen wird. Eine Jury wählte die sechs besten Ideen aus, die dann in jeweils dreiminütigen Präsentationen vor dem Publikum vorgestellt wurden. In der Kategorie "Idee" stimmten etwa 400 Gäste für den besten Live-Pitch ab. Bei dieser achten Ausgabe der Leipziger Gründungsnacht gab es erneut das beliebte "Gründungsduell", bei dem die beiden erstplatzierten Teams in einem Frage-Antwort-Duell gegeneinander antraten. Das Publikum kürte schließlich AVOS – Inclusive Gaming zum Sieger des Abends, die Videospiele für blinde und sehbehinderte Menschen durch immersive, auditive Spielumgebungen zugänglich machen. Im Gründungsduell konnte sich AVOS gegen das Team von FiberFlow durchsetzen, die ein Recyclingverfahrung zur mechanischen Trennung von Textilgemischen zu sortenreinen Fasern entwickeln.

    Professor Dr. Utz Dornberger, Leiter der Gründungsinitiative SMILE an der Universität Leipzig, kann auf eine gelungene Neuauflage des Ideenwettbewerbes zurückblicken: „Die Einreichungen beweisen ein steigendes Interesse am Ideenwettbewerb. Unsere Erfahrung zeigt, dass aus der Gründungsnacht vielfältige Impulse und Netzwerkkontakte für die Teilnehmenden hervorgehen, was die Weiterentwicklung der Gründungsideen und deren Umsetzung am Markt sehr positiv beeinflusst.“

    „Neben den sechs Ideen, die live vor Publikum gepitcht wurden, präsentieren sich dieses Jahr auch bereits erfolgte Gründungen auf einer Alumni-Messe und laden zum Austausch ein. Mit dieser Bandbreite an Gründungsprojekten, Unternehmen und Kooperationspartnern über alle Branchen hinweg, bestätigt die Leipziger Gründungsnacht ihre Wichtigkeit für das Startup-Ökosystem der Stadt“, ergänzt Professor Dr. Gerold Bausch, Projektleiter von Startbahn 13 an der HTWK Leipzig.

    Frische, gesunde und bezahlbare Lebensmittel für Alle – Greenhub gewinnt Start-up-Wettbewerb der Sparkasse Leipzig

    Die greenhub solutions GmbH wurde als vielversprechendstes junges Start-up aus fünf frisch gegründeten Unternehmen ausgewählt. Die Auszeichnung erfolgte durch eine Jury, die sich auf Businesspläne und einen vorangegangenen Pitch stützte. Der Preis wurde unter Federführung der Sparkasse Leipzig gemeinsam mit den Partnern der Gründungsnacht ausgeschrieben und durchgeführt. Dieser Start-up-Preis würdigt Neugründungen, die sich durch innovative Geschäftsideen und langfristig tragfähige Geschäftsmodelle auszeichnen.

    Dies trifft insbesondere auf Greenhub zu und zeigt zugleich den Erfolg der Gründungsförderung an der Universität Leipzig. Das Start-up ist aus den Forschungs- und Entwicklungsprojekten des SEPT Kompetenzzentrums der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig hervorgegangen. Die greenhub solutions GmbH beschäftigt sich mit der Optimierung von vertikalen Gewächshaussystemen für eine resiliente Landwirtschaft der Zukunft (greenhub.eu).

    Ehrenpreis von Stadt Leipzig und den Landkreisen Leipzig und Nordsachsen

    Bei der Gründungsnacht wurden noch zwei weitere Preise vergeben: Den Ehrenpreis „Ten Years After Award“ der Stadt Leipzig übergab Clemens Schülke, Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig an die German Pneumatics Engineering GmbH. Die Landkreise Leipzig und Nordsachsen ehrten Siegfried Borschke, ehemaliger Geschäftsführer der Cavertitzer Elektromontagen GmbH, für sein außergewöhnliches unternehmerisches und gesellschaftliches Lebenswerk.

    Über Startbahn 13

    Startbahn 13 unterstützt Studierende, Alumni, Forschende und Mitarbeitende bei ihren Gründungsvorhaben durch individuelles Coaching, Workshop-Angebote und einen Makerspace.

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    news-6520Fri, 17 Nov 2023 13:35:22 +0100Diskussion zum Fachkräftetransfer – Projektförderung für Fakultät Informatik und Medienhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6520Hochschulen und Unternehmerverband Sachsen diskutierten über eines der zentralen Zukunftsthemen: den Fachkräftetransfer aus den HochschulenAm 15. November hatte der Unternehmerverband Sachsen nach Naunhof zu einem Austausch zum Thema „Wissens- und Fachkräftetransfer aus den Hochschulen in den ländlichen Raum“ eingeladen. Dabei kamen Vertreterinnen und Vertreter akademischer Einrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen sowie der Kommunalpolitik ins Gespräch. Gleich zu Beginn der Veranstaltung wurde der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig eine Projektförderung in Höhe von 2.000 Euro durch den Präsidenten des Unternehmerverbandes Sachsen, Dietrich Enk, überreicht. Damit wurde besonders das Engagement der Fakultät beim Ostdeutschen Energieforum, der wichtigsten Veranstaltung in den neuen Bundesländern zu Fragen der Energiewende, gewürdigt.

    Die Rektorin der Universität Leipzig, Professorin Eva Inés Obergfell, betonte in ihrem anschließenden Impulsvortrag, wie wichtig gebündelte Anstrengungen zwischen Ausbildungsstätten, Politik und Unternehmen bei der Nachwuchsgewinnung seien. Bevor man Fachkräfte bereitstellen könne, so Obergfell, müsse man diese zuerst für die akademische oder berufliche Ausbildung begeistern. Hier setzte der Dekan der Fakultät Informatik und Medien, Professor Uwe Kulisch, ein, der als Vertreter der HTWK Leipzig das anschließende Podiumsgespräch begleitete. Demnach müssten Hochschulen mit ihren spezifischen Angeboten sowie ihrer marktorientierten Ausrichtung in der Region Präsenz zeigen - und wenn es mit einer innovativen „Roadshow“ wäre. Das Werben des für Sachsen prägenden Mittelstands um qualifizierten Nachwuchs beginne allerdings schon während des Studiums. „Hier ist die HTWK Leipzig mit ihrem Praxissemester und ihrer Projektorientierung bereits gut aufgestellt und gefragter Partner in der Region“, wie Professor Kulisch betonte. Ähnlich urteilte auch der Rektor der Hochschule Mittweida, Professor Volker Tolkmitt, wobei Leipzig die Nachwuchsgewinnung naturgemäß leichter falle.
    Ihre Perspektiven und Möglichkeiten brachten in die engagierte Diskussion auch Landrat Henry Graichen, der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Leipzig, Kristian Kirpal, und die Naunhofer Bürgermeisterin, Anna-Luise Conrad, ein. Viele der anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer forderten - um mit dem Sozialreformer Hermann Schulze Delitzsch zu sprechen - „Taten nicht Tinte!“. Hier konnte die Geschäftsführerin der in Wurzen ansässigen Firma Cryotec Anlagenbau, Corinna Ziege, allerdings von ihrer langjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig berichten. Alles in allem ein Format, dass es „sich lohnt auszubauen und fortzusetzen, da hier die unterschiedlichsten Stakeholder der Region an einem Tisch sitzen“, wie Professor Kulisch abschließend meinte.

    Text: Enrico Ruge

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    news-6517Thu, 16 Nov 2023 15:30:43 +0100DAAD-Preis 2023 geht an Mako Fukuda aus Japanhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6517Museologie-Studentin verbindet Studium und gesellschaftliches EngagementDie diesjährige DAAD-Preisträgerin Mako Fukuda studiert seit Oktober 2019 Museologie an der HTWK Leipzig. Der Start gestaltete sich schwierig: Ab dem zweiten Semester fand wegen Corona das Studium online statt, später dann zumindest hybrid. Mako Fukuda: „Ich glaube, der Studienstart für internationale Studierende ist eigentlich immer hart. Aber unter Corona - das waren besonders schwierige Startbedingungen. Ich fühlte mich zwei Jahre wie leer.“

    In ihrer Heimat Japan hatte Mako Fukuda Keramik studiert, eines ihrer Nebenfächer war schon dort Museologie. 2018 machte sie ihren Bachelor an der „Joshibi University of Art and Design“, einer privaten Kunstschule speziell für Frauen in Sagamihara (Insel Honshu). Ein Austauschsemester führte sie nach Nürnberg, wo sie das Fach Kunstpädagogik belegte - zu diesem Zeitpunkt hatte sie noch keine Deutschkenntnisse.

    Dennoch - oder gerade deshalb? - kehrte sie dann auch für ihr reguläres Studium nach Deutschland zurück: Sie wollte die deutsche Sprache besser lernen, schätzt die offene Diskussionskultur mit Lehrkräften, Kommilitonen und Kommilitoninnen. Hinzu kam ein starker Wunsch nach Sicherheit – gerade nach dem Erdbeben in Japan 2011, das flächenmäßig als größtes Tsunami-Ereignis der japanischen Geschichte gilt, rund 20.000 Opfer forderte und zudem die Reaktorkatastrophe von Fukushima auslöste.

    Zunächst war Mako Fukudas Studienwunsch noch unklar, doch „In Leipzig hat sich alles gefügt“:  Sie machte hier einen Sprachkurs, wohnt seitdem in der gleichen WG, mag die Menschen und ihre Mentalität. Museologie-Professorin Gisela Weiß lobt Mako Fukuda als „ambitionierte und im besten Sinne kritisch reflektierende Studentin“ und ihre „durch Kenntnis und Kreativität hervorstechende Studienleistungen“ – und das unter Corona-Bedingungen. Ebenfalls in dieser Zeit realisierte sie gemeinsam mit drei Kommilitoninnen innerhalb des Seminars „Museumsausstellungen“ eine eigene Ausstellung unter dem Titel „Nähe auf Distanz“, die gerade in Reaktion auf die neuen aus- und abgrenzenden Lebensumstände durch die Pandemie entstand.

    Ehrenamtliches Engagement im Japanischen Haus e.V.

    „Ich bin aus Notensicht nicht die beste Studentin der HTWK. Aber ich konnte meine Selbstzweifel überwinden. In Japan hatte ich sehr gute Noten. Es war zunächst schwer für mich, den Unterschied zu akzeptieren. Doch um den Preis zu bekommen, muss man vielleicht nicht unbedingt Bestleistungen vollbringen, aber sich von seiner besten Seite, also Leistungsbereitschaft zeigen. Und das kann vielleicht jeder und jede schaffen“, so Mako Fukudas persönliche Botschaft.
    Professorin Weiß betont zudem die teamorientierte Art der Studentin, ihr Verantwortungsbewusstsein und das soziale Verhalten, zum Beispiel als wissenschaftliche Hilfskraft im DAAD-Projekt „Welcome - Studierende engagieren sich für Geflüchtete“. Dort bringt sich Mako Fukuda bei vielen Veranstaltungen ein, beispielsweise beim Frauentreff und im Café international, aber auch am Tag der offenen Tür oder am Informationstag für internationale und geflüchtete Studierende, den das Studentenwerk Leipzig gemeinsam mit den Hochschulen der Stadt alljährlich im Frühjahr organisiert, das nächste Mal am 19. April 2024. Mako Fukuda zeichnet und gestaltet als WHK außerdem Flyer und Plakate und gründete eine Telegram-Gruppe, in der internationale Studierende der HTWK einander bei Fragen unterstützen können.

    Daneben arbeitet sie noch als Deutschlehrerin, um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. „Dazu muss man wissen, dass internationale Studierende mit §16 * immer sehr viel arbeiten müssen, da sie kein BaföG bekommen. Internationale Studierende müssen demnach bei jeder Verlängerung des Aufenthaltstitels alle zwei Jahre erneut nachweisen, dass sie mehr als 11.000 Euro auf einem Sperrkonto haben, um ihr Leben zu bestreiten, oder aber einen Arbeitsvertrag vorweisen, mit dem sie ausreichend Geld verdienen, ohne ihr Studium zu vernachlässigen. Lediglich Geflüchtete sind BAföG-berechtigt, weil Deutschen gleichgestellt“, erklärt Studienberaterin Juliane Keil.

    In ihrer Freizeit engagiert sich Mako Fukuda ehrenamtlich, vor allem im Japanischen Haus e.V. im Leipziger Osten: Zwei Mal pro Woche in der dortigen „Küche für alle (Küfa)“. „Ich versuche aktive Kommunikation und Austausch zwischen Menschen aus Japan und aus anderen Gegenden dieser Welt herzustellen. Das Japanische Haus liegt auf der Eisenbahnstraße und dorthin kommen wirklich ganz verschiedene Leute. Es ist sehr bewegend, dass ich dort unterschiedliche Lebensrealitäten erfahren kann. Mir ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unterstützen können“, so Mako Fukuda.

    * Studierende, die sich mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 16 Aufenthaltsgesetzlediglich zum Zwecke des Studiums in Deutschland aufhalten, haben keinen Anspruch auf BAföG, sofern sie nicht gleichzeitig bestimmte andere Voraussetzungen erfüllen (Studentenwerk Leipzig).

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    news-6516Thu, 16 Nov 2023 13:59:27 +0100VDI-Förderpreis 2023 geht an HTWK-Ingenieurnachwuchs https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6516Christopher Zeidler von der Fakultät Ingenieurwissenschaften erhält VDI-Förderpreis für seine Masterarbeit auf dem Gebiet der Elektrischen Energietechnik

    Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Bezirksverein Leipzig e.V. vergibt jährlich Förderpreise für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ingenieurwissenschaften. Bewerben können sich dafür Studentinnen und Studenten mit Ihrer Abschlussarbeit als auch Schülerinnen und Schüler mit Ihrer Schülerarbeit aus dem Themenfeld der Ingenieurwissenschaften. Vom VDI Bezirksverein Leipzig e.V. werden vor allem Arbeiten prämiert, die sich durch einen ausgeprägten innovativen Charakter, Interdisziplinarität und den Gedanken der Wirtschaftlichkeit auszeichnen.

    Mit seiner Masterarbeit zum Thema „Untersuchung zu digitalen Regelungsverfahren von DC-DC-Wandlern für variable Lasten“ konnte M.Sc. Christopher Zeidler die Jury überzeugen und erhielt am 11. November 2023 im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung in der VDI-GaraGe den 1. Preis. Betreut wurde Zeidlers Masterarbeit von Prof. Dr.-Ing. Thomas Komma und Promovend M.Sc. Lukas Burgmaier.

    Gegenstand von Zeidlers Masterarbeit ist die Entwicklung eines variabel einsetzbaren leistungselektronischen Grundbausteins für die effiziente und flexible Umformung von elektrischer Energie. Bei dem Grundbaustein handelt es sich um einen Tiefsetzsteller, wie er in einer Vielzahl von modernen Stromversorgungen vorkommt. Damit dieser bei einer variablen Eingangsspannung eine konstante Ausgangsspannung bereitstellt, wird das System um eine Regelung erweitert. In seiner Arbeit zeigte Zeidler mithilfe systemtheoretischer Berechnungen und Modellbildungen, wie eine solche Regelung auf einem modernen Signalprozessor implementiert und ausgeführt werden kann. Durch die Entwicklung und den Aufbau eines Labormusters konnte die Funktionstüchtigkeit und die Leistungsfähigkeit der Systems demonstriert werden.

    Mit dieser Technologie ist es möglich, ohne Hardwareänderung Soll- und Grenzwerte der Ausgangsspannung oder der Ausgangsleistung einzustellen und zu verändern. Darüber hinaus kann über die digitalen Schnittstellen auf den Signalprozessor zugegriffen und das System ferngesteuert werden. Dabei kann diese Technologie in den verschiedensten Anwendungen der elektrischen Energietechnik eingesetzt werden, zum Beispiel für die Ladeinfrastrukturen in der Elektromobilität, für die Energiegewinnung mittels Photovoltaik oder für Spezialelektronik in der Medizintechnik. Dies zeigt das breite Anwendungsfeld leistungselektronischer Systeme und ihre Bedeutung für die Energiewende.

    Masterabsolvent M.Sc. Christopher Zeidler forscht aktuell als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Dr.-Ing. Thomas Komma unter anderem zu analogen und digitalen Regelungsverfahren für DC-DC-Wandler sowie zur Messung von hochfrequenten Strömen in leistungselektronischen Schaltungen. Wir wünschen M.Sc. Christopher Zeidler weiterhin viel Erfolg.

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    news-6515Thu, 16 Nov 2023 13:33:49 +0100Unterstützung von Studierenden für Studierendehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6515Das Zentrum für Peer Education und Mentoring der HTWK Leipzig wird verstetigtDas Peer-Zentrum der HTWK Leipzig, das bereits seit mehreren Jahren im Rahmen eines – vom SMWK geförderten – Projektes zur Steigerung des Studienerfolges tätig war, wird ab Januar 2024 verstetigt. Das heißt, das Peer-Zentrum mit seinen Aufgaben wird dauerhaft in die Hochschule und auf Basis von Haushaltsmitteln integriert.

    „Ich bin sehr froh darüber, denn die Arbeit des Peer-Zentrums ist wichtiger denn je. Unsere Studierenden nehmen die Peer-to-Peer-Angebote sehr gut an, sie empfinden die Hilfe von Kommilitonen und Kommilitoninnen als besonders wertvoll“, so Prorektorin für Bildung, Prof. Barbara Mikus.

    Das Zentrum ist ein zentraler Bestandteil der Maßnahmen zur Steigerung des Studienerfolgs. Ersti-Coaches, Tutorinnen und Tutoren, Mentorinnen und Mentoren und E-Coaches sind für eine niedrigschwellige Unterstützung in der Studieneingangsphase sowie bei der begleitenden Wissensvermittlung im Studium im Einsatz. Sie werden auf ihre Arbeit mit dem Kommilitoninnen und Kommilitonen vorbereitet und während ihres Einsatzes begleitet. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass Tutorien für Teilnehmende und die Tutorinnen und Tutoren zu einer qualitätsvollen und nachhaltigen Lehr- und Lernerfahrung beitragen.

    Austausch von best practice bundesweit

    Auch über die HTWK hinaus wird die Arbeit des Peer-Zentrums wahrgenommen und wertgeschätzt. So wurde im November-Newsletter der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung des Deutschen Studierendenwerkes (DSW) das Programm „Mentoring+“ des Peer-Zentrums hervorgehoben. In diesem Programm werden Studierende in besonderen Lebenslagen ganz individuell durch andere Studierende begleitet. Die Beteiligten werden in einem Matching-Verfahren nach ihren speziellen Bedürfnissen und Interessen ausgewählt. Der Newsletter wird bundesweit verschickt; auf diesem Wege können Erfahrungen mit anderen Hochschulen ausgetauscht werden.

    HTWK-Projektkoordinatorin Urte Graba: „Was ist so eine besondere Lebenslage? Für den einen ist es das Studieren mit Familie oder Pflegeverantwortung, für die andere sind es akute, für den nächsten chronische Erkrankungen, der Studieneinstieg nach längerer Auszeit und so weiter. Hier an der Hochschule haben wir durch das Ersti-Coaching ein Mentoring-Programm vor allem für die Studieneingangsphase. Das Plus bei ‚Mentoring+‘ bedeutet, dass es ein individuelles Begleitprogramm ist, das auf Studierende in besonderen Lebenslagen abzielt und über die Studieneingangsphase hinausgeht.“

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    news-6510Thu, 16 Nov 2023 09:08:00 +0100Bibliothek zeigt Ausstellung „Leicht (l)eben“https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6510In der AG Leichte Bilder erarbeiten Menschen mit Behinderung gemeinsam mit Illustrations-Profis Bilder für Texte in Leichter Sprache – Eröffnung: 23.11.2023 | 18 UhrLeichte Bilder als Pendant zu Leichter Sprache schaffen Zugänge zu Information und Wissen – Grundlage für die Teilhabe am gesellschaftlichem Leben. Die → Arbeitsgruppe (AG) Leichte Bilder beschäftigt sich mit Zugänglichkeit und Teilhabe von Menschen mit Behinderung sowie Barrierefreiheit durch Bilder. Diesem Thema widmet sich auch Sandra Sprunghofer, Studentin im Studiengang Buch- und Medienproduktion und Mitorganisatorin der Ausstellung. Sie untersucht derzeit in ihrer Bachelorarbeit Möglichkeiten und Grenzen bei der Ansprache von Menschen mit kognitiven Einschränkungen, deren Muttersprache deutsch ist.

    Barrieren müssen abgebaut und noch mehr verschiedene Lebensrealitäten in Illustrationen einbezogen werden. In der AG Leichte Bilder erarbeiten Menschen mit Lernschwierigkeiten mit Illustratorinnen Bilder für Texte in Leichter Sprache. So entstehen gemeinsam mit der Zielgruppe passgenaue Darstellungen.

    Das Motto der Ausstellung lautet „Wie wir zusammen wohnen“ und zeigt den aktuellen Stand des partizipativen Arbeitsprozesses. Neben Bildern zum Thema „Zusammen wohnen“ anhand der Hausordnung des Martinstifts der Diakonie Leipzig werden minimale Zeichnungen gezeigt und der kreative Arbeitsprozess erklärt.

    Wann? 24.11. bis 22.12.2023 | Eröffnung am 23.11.2023 um 18 Uhr

    Wo? Foyer der Hochschulbibliothek | Gustav-Freytag-Straße 40 | 04277 Leipzig

    Beteiligte Personen: Anabel Alexander,  Mike Kaul, Simone Fass, Kerstin Orbeck, Sandra Sprunghofer, Juliane Wenzl

    Der Ausstellungsraum ist barrierefrei. Besucher bzw. Besucherinnen, die eine Begleitung benötigen, um Texte vorgelesen zu bekommen oder andere Hilfestellungen zu erhalten, können einen Termin vereinbaren. Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer: 0151-57318269 oder per → E-Mail

    Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Leipzig. Die AG Leichte Bilder wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts und unterstützt von der Diakonie Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig.

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    news-6512Wed, 15 Nov 2023 13:59:55 +0100Institut für Betonbau (IfB) erhält Zuschlag im Verbundprojekt „WIR! – WIRreFa – V1.3 Herstellung von Produkten aus recycelten Fasern“https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6512Schwerpunkt „Technologieentwicklung zur Direktgarnablage von rCF-Garnen für die Fertigung von Textilbewehrungen“ Das IfB der HTWK hat den Zuschlag für das Projekt erhalten, in dem Carbonfasern, die aus unterschiedlichen Stoffströmen stammen, recycelt werden und aus denen neue nachhaltige Produkte entwickelt werden. Diese sollen mit Projektabschluss regional dauerhaft bereitgestellt werden, um eine signifikante Veränderung im Ressourcenverbrauch herbeizuführen.

    Im Fokus der Arbeiten am IfB steht die Entwicklung von Textilbewehrungen aus recycelten Carbonfasern (rCF) für den Einsatz im Bauwesen. Die Herausforderung besteht darin, sogenannte rCF-Garne mittels der Direktgarnablage-Technologie zu Textilbewehrungen zu verarbeiten. Wird dies erreicht, dann ist das ohnehin ressourceneffiziente noch prototypische Fertigungsverfahren, mit dem kein Faserabfall entsteht, wie bei bisherigen textilen Verfahren, besonders interessant für den industriellen Einsatz.

    Schon im Mai dieses Jahres konnte das Teilprojekt WIRreFa-V1.5 erfolgreich gestartet werden. Dabei wird, ergänzend zum Faserrecycling (V1.3), der bislang beim Rückbau von Stahlbeton-Altgebäuden und dem Downcycling-Prozess zum Opfer fallende Betonsplitt zu neuem Beton insbesondere für den Carbonbeton entwickelt. Dieser bietet die Möglichkeit, einen hohen Anteil der mineralischen Zuschläge aufzunehmen und auf einer hohen Qualitätsstufe wieder nutzbar zu machen, was zu einem Upcycling führt.

    Mit den beiden Forschungsprojekten werden sowohl Herausforderungen in der textilen als auch in der betonösen Fertigungskette adressiert.
    "Unser Ziel ist es, einen prozesskettenübergreifenden, ressourcen- und kosteneffizienten Materialeinsatz zu erreichen und eine verbesserte Prozesskette für die Wiederverwendung von Materialkomponenten zu entwickeln", sagt Steffen Rittner, Verantwortlicher für die Carbonbewehrung im Forschungsteam. "Wir streben die Herstellung von R-Beton mit bis zu 60 % recyceltem Betonsplitt an, der vergleichbare Eigenschaften wie Normalbeton aufweist und der mit R-Textilbewehrung, bestehend aus R-Carbonfasern, verstärkt wird. Durch die Entwicklung und Herstellung von R-Beton und R-Textilbewehrung möchten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Multimaterialien im Bauwesen leisten."

    Beide Forschungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit regionalen Industrie- und Forschungspartnern durchgeführt und von Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Projektergebnisse werden dazu beitragen, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit im Bauwesen zu verbessern und neue Ansätze für die Wiederverwendung von Faser- und Beton-„Wertstoffen“ zu entwickeln.

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    news-6482Fri, 10 Nov 2023 13:33:00 +0100Nachhaltiger Bergbau: HTWK Leipzig stärkt Zusammenarbeit mit Partner-Universität in Afrikahttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6482Im September besuchten HTWK-Forschende die Copperbelt-Universität in Kitwe. Nun sind die Kolleginnen und Kollegen aus Sambia zu Besuch in LeipzigSambia zählt zu den politisch stabilsten Ländern Afrikas. Treibende Wirtschaftskraft sind der Abbau von Kupfer und dessen Verhüttung im Bergbaugebiet Copperbelt im Norden des Landes. An der dortigen Universität erarbeiten Ingenieurinnen und Ingenieure Methoden für einen nachhaltigeren Bergbau. Prof. Dr. Faouzi Derbel, HTWK-Professor für Smart Diagnostik und Online Monitoring, sieht darin Potenzial für eine Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig und regte eine langfristige Kooperation der beiden Hochschulen an.

    Zur Vorbereitung reisten Faouzi Derbel, Maike Vorwald (Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme) und Florian Strakosch (Institut für Elektrische Energietechnik) im September 2023 nach Sambia. Dort lernten sie die Infrastruktur der Partneruniversität kennen und formulierten gemeinsame Ansätze für die Integration der Thematik „Nachhaltiger Bergbau“ in Lehre und Forschung.

    Die afrikanischen Forschenden fokussieren sich dabei speziell auf die Informationstechnologie und die ökologisch-gesellschaftlichen Aspekte des Bergbaus. Die Kompetenz der HTWK-Forschenden liegt hier im Bereich drahtloser, eingebetteter Systeme zur Schwingungsüberwachung und Verschleißanalyse von Tagebauanlagen sowie in der kulturhistorischen Bewertung und Begleitung.

    Besuch aus Sambia an der HTWK Leipzig

    Um die gemeinsamen Strategien zu erweitern und zu verfestigen, besuchen Forschende der Copperbelt-Universität in dieser Woche die HTWK Leipzig. Die Delegation besteht aus Dr. Nelly Chunda (Project Manager-Centre of Excellence for Sustainable Mining), Dr. Josephat Kalezhi (Dean School of Information Communication and Technology), Prof. Senthil Kumaran Santhi (Associate Professor, Dept. of Computer Engineering) und Dr. Jhonnah Mundike (Head of Department for Environmental Engineering). In Führungen, Workshops und Diskussionsrunden lernen sie die Lehr- und Forschungsstruktur der HTWK Leipzig kennen und festigen die Zusammenarbeit beider Partnerhochschulen. Das definierte Fernziel ist es, die Hochschulbildung in Sambia und Deutschland durch gemeinsam entwickelte Kurse, Schulungen und Vorlesungen, Studien- und Professorenaustausche, eine Einbindung von Industriepartnern und gemeinsam angeregte Forschungsprojekte zu verbessern und zur mehr internationaler Zusammenarbeit zu inspirieren. Entsprechend lautet der Projekttitel „Inspire - Initiating new structures for practice-orientated lectures combining industrial needs and research results by knowledge transfer and experience exchange“.

    In Kontakt gekommen sind die Forschenden erstmals bei der DAAD-Konferenz 2022 in Kigali, Ruanda, wo die Idee für eine Zusammenarbeit entstand. Beide Reisen wurden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Förderprogramm „Fact Finding Missions 2023“ finanziert.

    Bilder des HTWK-Besuchs in Sambia

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    news-6498Fri, 10 Nov 2023 12:00:00 +0100Einladung zu Expertengesprächen für das Bauen von morgenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6498Marius Zwigart beim Werkstattgespräch der HTWK-Ausstellung „SHAPING TOMORROW“ am 16.11. in Dresden – weitere FLEX-Termine in Leipzig (13. und 16.11.)

    Im Kontext des Klimawandels, der stetig wachsenden Bevölkerungszahlen und der Endlichkeit natürlicher Ressourcen steht die Welt vor immensen Herausforderungen. Gesucht und gefragt sind mehr denn je Lösungsansätze, welche helfen, das gestörte natürliche Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wiederherzustellen. Die Bauwirtschaft steht dabei in einer besonderen Verantwortung, denn sie schafft das infrastrukturelle Rückgrat unserer Gesellschaft. Gleichsam ist sie der größte Verbraucher materieller Ressourcen und für einen immensen Anteil der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

    In diesem Zusammenhang ist das Bauen mit nachhaltigen und nachwachsenden Rohstoffen zunehmend deutlicher nachgefragt. Der Holzbau erlebt eine Renaissance, nicht zuletzt wegen seines immensen Einsparpotentials in Bezug auf CO2. Gleichsam braucht es jedoch zwingend und zeitnah neue Ideen und Ansätze um Planung- und Ausführungsprozesse besser zu verzahnen und darauf aufbauend zum einen die Wettbewerbsfähigkeit der Bauweise und zum anderen die Attraktivität für potenzielle Bauherren zu erhöhen. 

    Einladung zum Werkstattgespräch: Lösungsansätze diskutieren

    Über mögliche Lösungsansätze reden am Donnerstag, den 16. November 2023, ab 18 Uhr vier Experten beim Werkstattgespräch „Forum Holz“ im Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast (ZfBK) im Dresden mit den anwesenden Gästen. Dort wird noch bis Anfang Dezember die HTWK-Ausstellung „SHAPING TOMORROW – Lehm und Holz neu gedacht“ präsentiert. Zu den anwesenden Experten gehören:

    • Olaf Reiter, Architekt BDA, und Inhaber der Reiter Architekten GmbH,
    • Ludwig Hahn, Zimmerermeister und Gesamtgeschäftsführer der Tischlerei & Zimmerei Auerbach und Hahn,
    • Dominic Steinhäuser, Bauleiter bei Bennert GmbH, sowie
    • Marius Zwigart, Architekt und stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig.

    Diese halten zunächst Impuls-Vorträge, im Anschluss ist die Diskussion für alle geöffnet. Der Eintritt zum Werkstattgespräch ist frei.

    „SHAPING TOMORROW – Lehm und Holz neu gedacht“ ist eine Ausstellung der Fakultät Architektur & Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig. Noch bis zum 2. Dezember 2023 bietet sie Einblicke in Lehr- und Forschungsaktivitäten in den Architekturstudiengängen an der HTWK Leipzig. Präsentiert werden Pavillonentwürfe von Masterstudierenden für das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth.

    Weitere Termine der Forschungsgruppe FLEX in Leipzig

    Interessierte sind zudem zu zwei weiteren Expertengesprächen mit der Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig eingeladen: Am Montag, den 13. November 2023, laden die Forschenden zur Vortragsreihe „FLEX meets …“ ein. Diesmal ist Jan Knippers zu Gast. Er leitet das Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) an der Universität Stuttgart und spricht über „Integriertes Computerbasiertes Planen und Bauen für eine ressourceneffiziente Architektur“, denn in Zeiten wachsenden Handlungsdrucks durch Klimaveränderungen sowie interne und externe Migration bedarf es neuer Bauweisen, um die wachsenden Bedarfe mit geringerem Ressourceneinsatz decken zu können. Beginn ist 18 Uhr im Lipsius-Bau der HTWK Leipzig (4. OG, Li415). Bereits ab 17 Uhr gibt es einen Empfang mit Getränken und Snacks im Foyer der Architekturetage.

    Am Donnerstag, den 16. November 2023, findet außerdem wieder das interaktive Gesprächsformat „EASTWOOD.talks“ statt. Professor Alexander Stahr, Leiter der Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig spricht ab 16 Uhr mit Hannsjörg Pohlmeyer, dem Projektleiter des Holzbaucluster Rheinland-Pfalz, der sich im Rahmen der Charta für Holz engagiert. Sein Thema „Serielles Sanieren – keine Angst vor schicken Start-ups – Holzbau-Kernkompetenz zieht!“. Eine Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online per Stream möglich. Die Teilnahme ist dieses Mal kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten.

    Die Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig

    Die Forschungsgruppe FLEX ist ein interdisziplinäres Team aus Architektur, Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie studentischen Mitarbeitenden unter der Leitung von Prof. Alexander Stahr. FLEX forscht zur digitalen Verknüpfung von Planungs- und Ausführungsprozessen, mit dem Ziel, Ressourcen in Architektur und Bautechnik effizienter zu nutzen. Die Forschungsgruppe ist zudem Mitglied im 2018 gestarteten Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Mitglied der „International Association of Shell and Spatial Structures“ (IASS) und des internationalen Forschungsnetzwerks „Robots in Architecture“ (RiA).

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    news-6501Fri, 10 Nov 2023 11:43:04 +0100Themenseiten zur KI-Expertise an der HTWK Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6501Gebündelte Informationen und AnsprechpersonenZwei neue Themenseiten stellen die Expertise der Hochschule zum Thema Künstliche Intelligenz übersichtlich dar:

     

     

     

    Künstliche Intelligenz in der Lehre – ein Angebot des HTWK-Instituts für digitales Lehren und Lernen, und das

    Netzwerk Angewandte KI – angesiedelt auf den HTWK-Forschungsseiten.

    Auf diesen beiden Webseiten werden jeweils alle KI-relevanten Themen auf einen Blick dargestellt, darunter Recht und Ethik, Lehre und Prüfungen, Bildverarbeitung, Analysa von Big Data und mehr.

    Außerdem sind dort Ansprechpersonen der HTWK Leipzig zum Thema zu finden.

    "Ich danke Antje Bredemann und Aileen Krause für die tolle Arbeit. Das Team des IDLL freut sich auf Anregungen aus der Hochschule, um die Webseite zum KI-gestützten Lehren und Lernen lebendig weiterzuentwickeln", so Medienprofessorin Gabriele Hooffacker.

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    FW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > StudierenHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > E-LearningFING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6491Tue, 07 Nov 2023 14:15:23 +0100Blaue Stunde des wissenschaftlichen Arbeitens in der Bibliothekhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6491Holt euch am 15. November Handwerkszeug für eine erfolgreiche StudienarbeitMitten drin? Schon zu lange aufgeschoben? Oder noch ganz am Anfang der Seminar- oder Abschlussarbeit? Das Bibliotheksteam hilft.

    Am 15. November 2023 findet in der Bibliothek die Blaue Stunde des wissenschaftlichen Arbeitens statt. Von 18 bis 21:30 Uhr vermitteln wir in Vorträgen, Beratungen und Mitmach-Angeboten Handwerkszeug, um eine Studienarbeit erfolgreich abzuschließen.

    So geht es um Aufschiebeverhalten, Zeitmanagement und das innere Tauziehen vor und während des Schreibens ebenso wie um ergonomisches Arbeiten und aktive Pausen. Auch das korrekte Zitieren und der Schreibprozess werden thematisiert und Textbausteine für verschiedene Themengebiete erarbeitet.

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, aber auch Mitarbeitende aller Fachbereiche. Einfach vorbeikommen – es ist keine Anmeldung nötig.
    Die Bibliothek ist zum Arbeiten bis 21:30 Uhr geöffnet.

    Veranstaltungspartner sind das Studentenwerk sowie der HTWK-Hochschulsport.

     

    UhrzeitErdgeschossLesesal gelb
    1. OG
    Computerpool
    1. OG
    18:00-18:45 Aufschiebeverhalten und ZeitmanagementTextbausteine für Ingenieur- und Naturwissenschaften
    18:45-19:00Aktive Pause mit dem HochschulsportFragerundeFragerunde
    19:00-19:45Ergonomisches Arbeiten: Hörbar und individuelle BeratungInneres Tauziehen vor und während des SchreibensSchreiben als Prozess
    19:45-20:00Aktive Pause mit dem HochschulsportFragerundeFragerunde
    20:00-20:45 Gut und richtig zitierenTextbausteine für Architektur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaft
    20:45-21:00 FragerundeFragerunde

     

    Techniken zur Überwindung von Aufschiebeverhalten
    Wie ich in einen kontinuierlichen Arbeitsprozess komme - oder: wie ich regelmäßig einen entspannten Feierabend habe
    Elena Lüken

    „Ab nächster Woche ziehe ich es durch – aber wirklich!“ Diesen Satz kennen wohl sehr viele Studierende von sich. Manchmal bleibt es aber so lange beim Vorhaben, bis die verbleibende Zeit es kaum noch möglich erscheinen lässt, die Haus- oder Abschlussarbeit fertig zu stellen. Zurück bleibt meist das schlechte Gewissen, das einen die Freizeit nicht genießen lässt.
    Um einer solchen Situation zukünftig vorzubeugen, werden in dem Vortrag zunächst verschiedene Hintergründe des Aufschiebens beleuchtet. Anschließend sollen diverse Ansätze zur Überwindung von Aufschieben und für ein verbessertes Zeitmanagement vorgestellt und gemeinsam erarbeitet werden.


    „Das innere Tauziehen vor und während des Schreibens – (Widersprüchliche) innere Anteile reflektieren“
    Christiane Bach

    In diesem Workshop werden zunächst verschiedene innere Anteile wie z.B. die Kritikerin, die Ehrgeizige, usw. identifiziert und deren Funktionen vor allem in Hinblick auf den Schreibprozess reflektiert.
    Weiterhin wird vermittelt wie mit diesen Anteilen gearbeitet werden kann, so dass die hilfreichen Anteile gestärkt werden und ein anderer Umgang mit Selbstzweifeln oder Motivationsproblemen vor oder während des Schreibens ermöglicht wird.

    Textbausteine für Ingenieur- und Naturwissenschaften bzw. Architektur, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
    Danny Walther

    Schreiben ist ein wichtiger Teil des Studiums, sei es in Form einer Projektarbeit, eines Belegs oder einer Abschlussarbeit. Doch viele Studierende fühlen sich unsicher, wenn es um wissenschaftliches Schreiben geht. Das lässt sich mit Hilfe von Textbausteinen ändern.
    Textbausteine helfen, effizient, zielsicher und genau zu formulieren. Sie erleichtern den Schreibprozess, geben der Arbeit Struktur und fördern das Verständnis, wie wissenschaftliche Texte aufgebaut sind. Wir stellen verschiedene Textbausteine vor, erklären ihre Funktion und zeigen anhand ausgewählter Beispiele, wie sie in einer wissenschaftlichen Arbeit eingesetzt werden.

    Gut und richtig zitieren
    Anika Geyer

    Zitieren und Zitate sind für das wissenschaftliche Arbeiten von essentieller Bedeutung. Sie erhalten einen Überblick über das Zitieren im wissenschaftlichen Kontext sowie die verschiedenen Möglichkeiten des Zitierens.


    Schreiben als Prozess
    Anne-Kathrin Thiele

    Sie erhalten Strategien und Tipps für einen strukturierten Schreibprozess von der Themenfindung bis zur finalen Fassung sowie Hinweise zu den Bestandteilen eines akademischen Textes.

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    news-6489Tue, 07 Nov 2023 10:20:11 +01005. Platz für Tommy Teichert zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Judo https://sport.htwk-leipzig.de/news/show/id/1908Harter Kampf für HTWK-Masterstudent der Elektro- und Informationstechnik HTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-6474Tue, 07 Nov 2023 09:00:00 +0100Glückwunsch zum Förderpreis für Angewandte Digitalisierunghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6474Actemium Deutschland zeichnete zum fünften Mal Abschlussarbeiten von HTWK-Studierenden zur angewandten Digitalisierung aus

    Ohne Digitalisierung wäre eine erfolgreiche Industrie, wie wir sie heute kennen, weder möglich noch zukunftsfähig. Aber nicht nur industrielle Prozesse werden durch den digitalen Wandel beeinflusst. Auch unsere Denkweise, wie wir Projekte begreifen und umsetzen, verändert sich grundlegend. Das erfordert neue und kreative Lösungsansätze. Der Industriedienstleister Actemium Deutschland sucht deshalb seit 2018 nach den besten Abschlussarbeiten rund um den Bereich der angewandten Digitalisierung. Am 24. Oktober 2023 wurden die Gewinnerinnen und Gewinner des 5. Förderpreises für Angewandte Digitalisierung im Design Office Leipzig am Augustusplatz gekürt.

    „Aufgrund der herausragenden Qualität der Arbeiten, wurden in diesem Jahr nicht ein, sondern zwei 1. Plätze ermittelt. Alle prämierten Arbeiten zeichneten sich durch ihr hohes Transferpotenzial aus und können mit ihren Erkenntnissen einen entscheidenden Beitrag zur Anwendung von digitalen Technologien in Industrie und Wirtschaft leisten“, sagt Actemium-CEO Gerald Taraba. Auch die weiteren Jury-Mitglieder, bestehend aus Prof. Klaus-Peter Schulze (HTWK Leipzig), Prof. Oliver Crönertz (HTWK Leipzig), Prof. Monica Rossi (HTWK Leipzig) und Anett Heinecke (CFO Actemium) sowie Nadine Fischer (Projektingenieurin Actemium) lobten die thematische Vielseitigkeit und Innovationsfreude der Arbeiten.

    In diesem Jahr wurden ausgezeichnet:

    • Caroline Schmidt (Platz 1, dotiert mit 2.500 Euro) mit ihrer Arbeit „Optimierung des Schrotteinsatzes in einem Elektrostahlwerk mithilfe datenbasierter Analysen“, betreut von Prof. Dr. rer. Nat. Martin Gürtler (Fakultät Ingenieurwissenschaften).
    • Toni Nabrotzky (ebenfalls Platz 1, dotiert mit 2.500 Euro) mit der Arbeit „Entwicklung einer Schnittstelle zur Visualisierung von Brandsimulationen im virtuellen Raum“, betreut von Prof. Dr. Ing. André Ihde (Fakultät Bauwesen).
    • Felix Hermann (Platz 2, dotiert mit 1.500 Euro) mit der Arbeit „Methodik zur CO2-Bilanzierung im Infrastrukturbau auf Grundlage von BIM-Modellen und der visuellen Aufbereitung von Ergebnissen in einer digitalen Umgebung“, betreut von Prof. Dr. Ing. Ulrich Möller (Fakultät Bauwesen).
    • Aaron Schaub (Platz 3, dotiert mit 500 Euro) mit der Arbeit „Planung und Implementation eines interaktiven, quelloffenen Digitalen Zwillings der Stadt Leipzig in einer VR-Umgebung mit Fokus auf Stadtbeleuchtung“, betreut von Prof. Dr. Kiran Varanasi & Dr. Toni Tontchev (Fakultät Informatik und Medien).

    „Präsentationen ermöglichten lebhaften Austausch“

    Der Förderpreis für Angewandte Digitalisierung hat sich mittlerweile fest im Hochschulbetrieb etabliert und bietet sowohl Studierenden als auch Hochschulmitarbeitenden die Möglichkeit sich über neue Ideen und Technologien auszutauschen. Der Finalist Felix Hermann brachte es am Abend der Preisverleihung auf den Punkt: „Die Präsentation zum Förderpreis für Angewandte Digitalisierung, die in Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig organisiert wurde, war eine bereichernde Erfahrung. Sie ermöglichte einen lebhaften Austausch mit aufgeschlossenen Menschen über innovative Themen in vielfältigen Anwendungsbereichen.“

    Im Vorfeld der Preisverleihung erhielten alle Teilnehmenden einen Workshop, der in Zusammenarbeit mit der VINCI Energies Digitalschmiede und Startbahn 13, der Gründungsberatung der HTWK Leipzig, stattfand. Ziel des Workshops war es, die Bewerberinnen und Bewerber professionell bei den Vorbereitungen ihrer Präsentationen zu unterstützen, die sie am Pitchday vor der Jury gezeigt haben.

    Auch im kommenden Jahr wird der Actemium Förderpreis für Angewandte Digitalisierung wieder ausgeschrieben. Studierende aus allen Fakultäten können sich dann wieder mit ihren studentischen Abschlussarbeiten bewerben. Der Preis ist mit bis zu 2.500 Euro für die Studierenden und mit bis zu 2.000 Euro für die betreuenden Professorinnen oder Professoren dotiert.

    Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern für ihre Leistungen sowie der Jury für ihr Engagement.

    Weitere Eindrücke vom Pitchday

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    news-6488Tue, 07 Nov 2023 08:56:24 +0100FDIT-Absolvent Jonathan Deißler erhält IfKom-Preis 2023https://www.ifkom.de/presse/details/ifkom-ingenieurpreis-2023-fuer-jonathan-deissler-absolvent-der-htwk-leipzigDer Preis des IfKom e. V. ging in diesem Jahr an Jonathan Deißler, Bachelor-Absolvent im Studiengang der Informations- und KommunikationstechnikFDIT > StartseiteHTWK > Magazin > #praxisnahHTWK > Magazin > MenschenHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-6477Mon, 06 Nov 2023 09:26:28 +0100Parametrische Modelle für individualisierten 3D-Druckhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6477Erstmals stellt die Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig ihr ParaKnot3d-Knoten-Konzept auf der formnext-Messe in Frankfurt vor (7.-10.11.2023)

    Das Einsatzfeld des industriellen 3D-Drucks wächst: Um sich über neue Entwicklungen auszutauschen, treffen sich vom 7. bis 10. November 2023 in Frankfurt am Main wieder über 840 Ausstellerinnen und Aussteller und voraussichtlich mehr als 30.000 Besucherinnen und Besucher. Mit dabei ist erstmals auch die Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig auf der Sonderschau des BE-AM-Netzwerks der TU Darmstadt (Halle 11, Stand F49). „Die formnext ist die größte Bühne für moderne, intelligente, auf dem Prinzip des 3D-Drucks basierende Fertigungslösungen in Deutschland. Hier können wir – gemeinsam mit 9 namhaften Firmen der Branche, 9 Universitäten und 2 Forschungseinrichtungen – unsere neuesten Forschungsergebnisse einem breiten Publikum präsentieren“, so Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre und Leiter der Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig.

    Vorstellung des weiterentwickelten ParaKnot3D-Knoten

    Auf der formnext-Messe stellt die Forschungsgruppe FLEX ihren weiterentwickelten ParaKnot3D-Knoten vor. ParaKnot3D ist ein Konzept zur bidirektionalen Verschränkung von Parameter gestützten Planungstools und additiven Fertigungsverfahren. Das Besondere an dem ausgestellten individuellen Knotenelement aus Stahl ist das „Makro-SLM“-Fertigungsverfahren, welches in Zusammenarbeit mit dem Laserinstitut Hochschule Mittweida entwickelt wurde. Die auf dem Prinzip des „Selektive-Laser-Melting (SLM)“ basierende 3D-Druck-Technologie reduziert die Materialkosten um 90 Prozent und verkürzt die Druckzeit für Bauteile durch eine deutliche höhere Aufbaurate in signifikantem Maße. FLEX zeichnet in der Kooperation für die Entwicklung parametrisierter Geometrie-Modelle verantwortlich. Die Verfahrensentwicklung liegt beim Team von Prof. Dr. André Streek am Laserinstitut Hochschule Mittweida.

    Das neu entwickelte Verfahren wurde für die Anwendung im „architektonisch-bautechnischen Maßstab“ entwickelt. Es ist daher vor allem für makroskopische Bauteile attraktiv. Mit der Möglichkeit, nun mit erheblicher Kosten- und Zeitersparnis Knotenelemente aus Stahl zu fertigen, sind die Konstruktionselemente vor allem für den Stahlbau interessant, denn diese sind stark belastbar, einsatzfähig und individuell. Zugleich sind sie wirtschaftlich, denn das 3D-Druck-Verfahren senkt den Materialverbrauch und die Materialkosten, steigert dadurch den Materialumsatz während des Prozesses erheblich und reduziert zudem die Druckzeit um ein Vielfaches.

    Perspektivisch wollen die Forschenden das System weiterentwickeln und verlässliche Prüfverfahren erarbeiten, um schlussendlich Zulassungen für die so herstellbaren Bauteile zu erwirken, damit diese dann in der Praxis verwendet werden können.

    Forschungsgruppe FLEX mit Know-how im 3D-Druck und in digitaler Fertigung

    Die Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig ist ein interdisziplinäres Team aus Architekten sowie Bau- und Wirtschaftsingenieuren. Unter Leitung von Prof. Alexander Stahr ist die Forschung zur digitalen Verknüpfung von Planungs- und Ausführungsprozessen – mit dem Ziel, Ressourcen in Architektur und Bautechnik effizienter zu nutzen, – das wissenschaftliche Kernthema des 13-köpfigen Teams. Die Forschungsgruppe FLEX ist Mitglied im Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und erweitert diesen durch ihr Know-how auf den Gebieten 3D-Druck und digitale Fertigung, nachhaltige Konstruktionen und parametrisches Design in der Architektur. An den Verbund können sich Akteurinnen und Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wenden, um Forschungs- und Entwicklungsprojekte in unterschiedlichen Bereichen zu realisieren.

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    news-6473Fri, 03 Nov 2023 10:25:12 +0100Heroes of Publishing 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6473Die düstere Seite der Literatur ist das Thema des 30. Tages der Verlage am 16. November 2023 an der HTWK LeipzigDer Studiengang „Buch- und Medienwirtschaft“ lädt in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels am 16. November 2023 zum 30. Tag der Verlage an der HTWK Leipzig ein.
    Unter dem Titel „Horror(s) of Publishing – Die düstere Seite der Literatur“ kommen in diesem Jahr verschiedene Verlage des Horror-Genres an die HTWK, um im Rahmen einer Podiumsdiskussion die „dunklen Facetten“ ihrer Bücher, die aktuelle Situation der Verlage sowie die Publikumserwartungen zu beleuchten.

    "Unser Ziel ist es, im Gespräch bzw. in der Podiumsdiskussion mit den Verlegern Antworten auf unsere Fragen zu finden - welche Faszination eigentlich hinter dem Gruseln steckt, wer die Zielgruppe der Literatur ist (sofern sie überhaupt klar abgegrenzt werden kann) und welche Markttendenzen und -entwicklungen sie selbst erlebt und beobachtet haben. Die Veranstaltung lebt vor allem von diesem Austausch", so Studentin und Mitorganisatorin Luca Ermisch.

    Das Publikum darf auf eine abwechslungsreiche Fragerunde rund um die Faszination der Horrorliteratur, ihre Vielfalt und die Verlage, die sie hervorbringen, gespannt sein. Neben dem Keynote Speaker Marius Tahira, der eine Einführung in das Thema geben wird, nehmen folgende Verlage und ihre Vertreter*innen an der Debatte teil:

    • Olaf Buchheim von Buchheim
    • Andy Hahnemann von FISCHER Tor
    • Michael Merhi von Redrum
    • Regine Schmitt von Piper

    Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Raum 318 des Lipsius-Baus und dauert bis ca. 15 Uhr. Der Eintritt einschließlich des Lunchbuffets während der Pause ist frei.

    Ansprechpartnerinnen:
    Luca Ermisch (Studentin)
    luca.ermisch@stud.htwk-leipzig.de

    Veronika Kuhn (Studentin)
    veronika.kuhn@stud.htwk-leipzig.de

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    FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6470Fri, 03 Nov 2023 09:00:00 +0100Mit Vernetzung den Transfer stärkenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6470Der Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen HAW traf sich am 23. Oktober 2023 im Carbonbetontechnikum der HTWK Leipzig – ein Rückblick

    Es war ein Tag, der ganz im Sinne des Wissens- und Technologietransfers stand: Beim Jahrestreffen am 23. Oktober 2023 des Transferverbundes Saxony⁵ trafen sich Forschende und Mitarbeitende sowie externe Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft im Carbonbetontechnikum der HTWK Leipzig und blickten zurück auf das endende erste Jahr der zweiten Projektphase.

    Was das Ziel des Transferverbundes ist, erklärte Saxony⁵-Projektgeschäftsführerin Susanne Stump im einführenden Pitch: „Mit dem Transferverbund wollen wir die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen, die Anzahl an Kooperationen erhöhen und die Verwertung von Forschungsergebnissen steigern. So werden einerseits die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen und ihre Forschungsergebnisse noch sichtbarer und andererseits wird es für Unternehmen einfacher, Zugang zu Forschungsergebnissen zu erhalten. – Kurzum: Das ist gelebter Wissens- und Technologietransfer, den wir im Verbund stärken wollen.“

    Pitches, Ausstellungen und Exponate

    Zur besseren internen Vernetzung fand am Vormittag zunächst ein Treffen für alle Saxony⁵-Projektbeteiligten statt. Diese kamen aus den Verbund-HAW in Leipzig, Dresden, Mittweida, Zittau/Görlitz und Zwickau. In Pitches stellten Vertreterinnen und Vertreter der Teilprojekte aus den Anwendungsbereichen Produktion, Umwelt und Energie ihre ersten Transferergebnisse vor. Beispielsweise berichtete Jessica Haustein aus dem Teilprojekt „Resiliente Fertigung“, an dem auch die HTWK Leipzig beteiligt ist, wie resiliente, menschenzentrierte Fertigungsszenarien unter Verwendung modernster IoT-Technologien realisiert und zugänglich gemacht werden sollen. Um Unternehmen und andere Interessierte darüber zu informieren, werden unter anderem regelmäßig Führungen durch die „Industrie 4.0 Modellfabrik“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden durchgeführt.

    Während einer ausgedehnten Mittagspause blieb den Anwesenden ausreichend Zeit, um sich in einer Posterausstellung über die Teilprojekte zu informieren und um verschiedene Exponate auszuprobieren. So erklärte zum Beispiel Lars Baldauf vom Teilprojekt „Ökologische Gewässerentwicklung“ an Hand eines kleinen Modells einer bepflanzten Schwimminsel, wie solch schwimmende Vegetationsbestände als naturnahe Habitatstrukturen den ökologischen Zustand von Gewässern verbessern können. Die Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig bot zudem einen Rundgang zum Zollingerdach an, das sich nur wenige Meter entfernt vom Veranstaltungsort befindet. Marius Zwigart brachte den Gästen dort nahe, was das besondere an den gekrümmten Holzdächern ist und wie die Forschungsgruppe der Bauweise mit Digitalisierung neues Leben eingehaucht hat.

    Vorträge, Diskussionen und Vorführungen unter dem Motto „Nachhaltiges Bauen“

    Der Nachmittag stand unter dem Motto „Nachhaltiges Bauen“ – passend zum besonderem Veranstaltungsort, dem Carbonbetontechnikum der HTWK Leipzig – denn nachhaltiges Bauen hat das Ziel, den enormen Energie- und Ressourcenverbrauch, den die Bauindustrie verursacht, zu reduzieren. Dazu beitragen kann die Verwendung des noch recht neuen Werkstoff Carbonbeton. Über die technischen und wirtschaftlichen Aspekte des Bauens mit Carbonbeton sprach Dr. Frank Schladitz, Geschäftsführer des Verbands „C³ – Carbon Concrete Composite“, im einführenden Vortrag. Anschließend erklärte Dr. Alexander Kahnt vom Institut für Betonbau (IfB) der HTWK Leipzig, wie im Carbonbetontechnikum nachhaltige Baukonstruktionen für die Zukunft entstehen, denn in der weltweit einzigartigen Modellfabrik für Carbonbeton am Standort in Leipzig-Engelsdorf wird die automatisierte Fertigung von Carbonbetonbauteilen erprobt. Eine Live-Demonstration der Anlage folgte durch IfB-Mitarbeiter Otto Grauer.

    Um jedoch eine größere Bandbreite rund um das „Nachhaltige Bauen“ zu bieten, gab es noch weitere Vorträge am Nachmittag, die gespannt von den Anwesenden verfolgt worden sind, darunter Gäste vom sächsischen Wissenschaftsministerium, vom sächsischen Ministerium für Regionalentwicklung, von der Handwerkskammer Dresden sowie weiteren kleinen und mittleren Unternehmen. Unter anderem sprach Philipp Thiem vom Institut für Textil- und Ledertechnik der Westsächsischen Hochschule Zwickau über die Entwicklung von Flächenelektroden aus Karbon für elektrochemische Applikationen im Bauwesen, Professor Robert Böhm von der HTWK Leipzig präsentierte das EU-Forschungsprojekt iClimabuilt mit der Vision von Nullenergiegebäuden und Alexander Knut von den Geowissenschaften der HTWK Leipzig erklärte, wieso nachhaltiges Bauen bereits im Boden beginnt.

    Mehr zum Transferverbund Saxony⁵ und zu den Teilprojekten auf der Webseite: https://saxony5.de/

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    news-6336Fri, 03 Nov 2023 06:02:00 +0100PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte 2024https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6336Förderung weltweiter Auslandsaufenthalte – Bewerbungstermin 15. November 2023Um Auslandsaufenthalte mit einer Dauer von bis zu maximal sechs Monaten finanziell zu unterstützen, vergibt die HTWK Leipzig im Rahmen des DAAD-Programms „PROMOS“ Stipendien zur Steigerung der Mobilität Studierender deutscher Hochschulen.

    Aktuell können Sie sich auf PROMOS-Stipendien für Auslandsaufenthalte (Studiensemester, Praktika, Sprach- und Fachkurse) bewerben, die im ersten Halbjahr 2024 stattfinden bzw. beginnen. Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist, dass Sie in keinem anderen strukturierten Förderprogramm, z. B. Erasmus+, GoEast oder mittels DAAD-Stipendium, gefördert werden.

    Für Auslandsaufenthalte, die im ersten Halbjahr 2024 beginnen, ist der Bewerbungsschluss am 15. November 2023. Weitere Informationen zur Bewerbung und die nötigen Unterlagen finden Sie hier.

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    HTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Studieren
    news-6388Wed, 01 Nov 2023 10:00:00 +0100Eine Plattform für den wissenschaftlichen Austauschhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6388Nachwuchsforschende initiieren ab 15. November ein regelmäßiges Kolloquium für Promovierende aller Fachrichtungen

    Lukas Burgmaier promoviert seit 2020 an der HTWK Leipzig im Bereich Elektrotechnik. Er erfährt einen guten Austausch innerhalb seiner Projektgruppe, aber möchte gerne mehr über die Forschungsthemen der anderen Promovierenden erfahren. Durch die Vorstellung seines aktuellen Forschungsstandes beim Promovierendenkolloquium erhofft er sich interessante Fragen und einen anregenden Austausch. Mit dem Format möchte Lukas sein Thema der smarten Energiewandlung im elektrischen Netz einem größeren Publikum zugänglich machen und so seine Präsentationsfähigkeit verbessern.

    So wie Lukas geht es vielen Promovierenden an der HTWK Leipzig: Knapp 100 Promovierende aus allen Fachbereichen der Hochschule arbeiten an innovativen und spannenden Forschungsthemen, die über das jeweilige Fachgebiet hinaus kaum bekannt sind. In zahlreichen Gesprächen, zum Beispiel beim Vernetzungstreffen der Promovierendenvertretung ProV, zeigte sich, dass es viele inhaltliche und methodische Anknüpfungspunkte bei den verschiedenen Promotionsthemen gibt – oft sogar über Fächergrenzen hinweg.

    Promovierende verschiedener Fachrichtungen stellen die eigene Forschung zur Diskussion

    Die Promovierenden selbst haben daher ein neues Veranstaltungsformat entwickelt, das die Nachwuchsforschung an der Hochschule in den Fokus rückt: Ein monatliches Promovierendenkolloquium, bei dem aktuelle Forschungsthemen zur Diskussion gestellt werden.

    Es handelt sich dabei um eine Initiative der Promovierendenvertretung, mit dem Ziel, den wissenschaftlichen Austausch innerhalb der HTWK Leipzig zu fördern. Mit dem Start des Wintersemesters findet das erste Kolloquium statt. Jeweils zwei Promovierende geben Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten. Dies bietet eine Plattform zur Präsentation sowie Diskussion ihrer Arbeiten und ermöglicht wertvolle Einblicke in die Bandbreite der Forschung an der HTWK Leipzig.

    Vernetzung und Austausch

    Prof. Dr. Stephan Schönfelder, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, begrüßt das Engagement ausdrücklich:

    Es ist wichtig, dass wir uns an der Hochschule wissenschaftlich austauschen, um die Vielzahl von Forschungsaktivitäten kennenzulernen und Synergieeffekte für die einzelne Promotion oder auch ganze Forschungsvorhaben nutzen zu können.“ 

    Nach den Vorträgen haben alle Anwesenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit den Vortragenden auszutauschen. Dabei können Teilnehmende neue Kontakte knüpfen, Ideen austauschen oder vielleicht sogar zukünftige Kollaborationen anstoßen. Ziel ist die Förderung des wissenschaftlichen Diskurses und die Weiterentwicklung von Forschungsideen.

    Dabei sein und mitmachen

    Am 15. November 2023 findet das erste Kolloquium mit zwei Beiträgen der Fakultät Ingenieurwissenschaften statt. Dabei geht es um Windkraftrotorblattstrukturen und um smarte Transformer auf Mittelspannungsebene.

    Alle Hochschulangehörigen sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Die Vortragenden freuen sich über Feedback aus den Reihen der Zuhörenden aus verschiedenen Blickwinkeln.

    Das Promovierendenkolloquium findet einmal im Monat statt und bietet eine gute Gelegenheit, das wissenschaftliche Leben an der HTWK Leipzig aktiv mitzugestalten. Wer selbst seinen eigenen Forschungsstand vorstellen möchte, kann sich an die E-Mail-Adresse promovierende (at) htwk-leipzig.de wenden.

    Auf einen Blick

    Startdatum: 15. November 2023, 13:30–15:00 Uhr

    Ort: Nieperbau, Karl-Liebknecht-Straße 134, Raum NI 002

    Anmeldung: Gern kurz per Mail

    Folgetermine: 13. Dezember 2023, 10. Januar 2024 und 21. Februar 2024

    Vortragende:

    Philipp Johst (FING)
    Entwicklung einer Methode zur Zustandsbewertung über Defektparameter von EoL-Windkraftrotorblattstrukturen

    Lukas Burgmaier (FING)
    Smart Transformer auf Mittelspannungsebene für ein stabiles Stromnetz

    Weitere Informationen zu den Vorträgen

    Promovierendenvertretung ProV

    Die Promovierendenvertretung an der HTWK Leipzig setzt sich aktiv für die Interessen und Bedürfnisse der Promovierenden ein und fördert den interdisziplinären Austausch sowie die Vernetzung unter den Nachwuchsforschenden. Das Promovierendenkolloquium ist eine ihrer Initiativen zur Förderung des wissenschaftlichen Dialogs an der Hochschule.

    Kontakt
    Ulrike Käppeler, Stefanie Penzel, Lukas Burgmaier

    E-Mail:
    promovierende (at) htwk-leipzig.de

    Weitere Informationen und Anmeldung für den ProV-Newsletter

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    news-6459Fri, 27 Oct 2023 13:37:54 +0200Die besten Fotos stehen festhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6459Fotowettbewerb 2023 "Neuland" zu Auslandsaufenthalten abgeschlossenDer Fotowettbewerb richtete sich an Studierende der HTWK Leipzig, die im Rahmen ihres Studiums an einer ausländischen Hochschule studiert, einen Kurzaufenthalt im Ausland (z.B. Sommerschule) absolviert oder ein studienbezogenes Praktikum im Ausland durchgeführt haben.

    Die Studierenden waren gebeten, mit ihren Fotos zu zeigen, was sie während ihres studienbezogenen Auslandsaufenthaltes erlebt haben und ihre Eindrücke zu teilen. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto „Neuland“. Aus den Einsendungen wurden die besten Fotos von einer Jury, bestehend aus Studierenden und Hochschulangehörigen verschiedener Bereiche, ausgewählt.

    Wir bedanken uns bei allen Studierenden für ihre Einsendungen und den Jurymitgliedern für die Auswahl und gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern!

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    news-6451Fri, 27 Oct 2023 08:00:00 +0200Wie werden aus Geomessdaten praxisrelevante Informationen?https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/645115. Geotechnikseminar an der HTWK Leipzig startet: Beginn am 1.11. zu neuen Ansätzen in der Geomesstechnik

    Die Geotechnik ist im Wandel: Aktuelle Herausforderungen, wie das Monitoring von Gefährdungsbereichen in Tagebaufolgelandschaften, die dauerhafte Überwachung von kritischer Straßen-Infrastruktur oder die messtechnische Begleitung des Herstellungsprozesses im Erdbau fordern interdisziplinär erarbeitete Lösungsansätze. Neben einer guten messtechnischen Lösung ist vor allem clevere Dateninterpretation gefragt, um den Anwenderinnen und Anwendern praxisnahe Kennwerte zu liefern. Im Rahmen des 15. Geotechnikseminars stellen Vanessa Fock und Hermann Busse von der HTWK Leipzig im ersten Vortrag der Reihe Ansätze ihrer aktuellen Forschung zur Geomesstechnik vor.

    Die Anwendungspotenziale beleuchten die HTWK-Forschenden am Beispiel eines fiktiven Bauprojekts. Dabei zeigen sie, wie großflächig angelegte Verdichtungsmaßnahmen durch Drohnenbeflug bewertet weden können oder wie ein neues Online-Monitoring-System im Straßenoberbau die echte Beanspruchung einer Straße dauerhaft erfasst. „Durch den zielgerichteten Einsatz von Geomesstechnik können wir bereits im Prozess erkennen, wo Handlungsbedarf besteht und zielgerichtet den Bauablauf anpassen, um somit ressourcen- und zeiteffizient zu bauen“, sagt Fock.

    Das Geotechnikseminar an der HTWK Leipzig

    Der Vortrag der beiden Forschenden ist der Auftakt des nunmehr 15. Geotechnikseminars. Bei diesem werden Fachvorträge von der Bauwirtschaft für die Bauwirtschaft gehalten. Diese sollen neue Einblicke sowie Raum für Fragen und Diskussionen bieten. Zugleich fördern diese die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis und sollen zum Wissensaustausch zwischen Unternehmen, Forschenden und Studierenden anregen.

    Im Wintersemester 2023/24 geht es um neue Ansätze und Methoden in der Geomesstechnik (1.11.), geotechnische Herausforderungen bei der Sanierung der Nordböschung im Restlochkomplex Mücheln (15.11.), Echtzeitmodellierung der Materialverteilung in Kippen des Braunkohlenbergbaus (6.12.), Tunnelbau bei der Deutschen Bahn (10.1.) sowie Building Information Modelling (BIM) in der Geotechnik (24.1.).

    Beginn ist jeweils 17:15 Uhr im Trefftz-Bau (ehemaliges HfTL-Gebäude in der Gustav-Freytag-Straße 43), Raum 2.28 (2. Stock) / Haus A.

    Eine Online-Teilnahme ist über Zoom möglich (je 17:00 bis 19:00 Uhr, https://htwk-leipzig.zoom.us/j/4450471709 Meeting-ID 445 047 1709).

    Das Geotechnikseminar wird bei der Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildungsveranstaltung angemeldet; ein Fortbildungsnachweis kann erstellt werden.

    Die Geowissenschaften an der HTWK Leipzig

    Die Geowissenschaften an der HTWK Leipzig sind als interdisziplinäres Team aus den Bereichen Bauingenieurwesen, Maschinenbauingenieurwesen, Geografie und Geologie aufgestellt. Sie beschäftigt sich mit Themen der Makro- und Mikromechanik von Böden und übertragen ihre Ergebnisse auf praktische Bauprozesse und aktuell relevante Querschnittsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Geotechnik.

    Die Geowissenschaften sind zudem Mitglied im Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Im Teilprojekt „Nachhaltiges Bauen“ werden Forschungsergebnisse am GeoTechnikum ‒ einem Experimentier- und Demonstrationsraum mit Freiversuchsflächen und einem bodenmechanischen Forschungslabor ‒ in großem Maßstab validiert und für Partner aus Praxis und Wissenschaft demonstriert.

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    news-6450Thu, 26 Oct 2023 13:53:41 +0200Schulung für Tutorinnen und Tutoren https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6450Am 25. Oktober fand am Peer Zentrum die Schulung für die angehenden Tutorinnen und Tutoren statt – weitere Interessierte gern gesehen!„All meine Fragezeichen sind weg und ich freue mich gerade total auf die Tätigkeit als Tutorin!“ war das Resümee der Schulung der zukünftigen Tutorinnen und Tutoren. Gemeinsam wurden der Einsatz unterschiedlicher Lehr- und Lernmethoden besprochen und ausprobiert sowie an didaktischen Grundhaltungen gearbeitet. Zu den Themen gehörten auch die (organisatorischen) Rahmenbedingungen, der Umgang mit schwierigen Situationen und die Zusammenarbeit mit Professorinnen und Professoren.

    Wusstet Ihr, dass Ihr Euch die Arbeit als Tutorin bzw. Tutor auch als Leistung im Rahmen des Studium Generale anerkennen lassen könnt? Solltest auch Du Interesse an der Tätigkeit als Tutorin oder Tutor haben bzw. bereits als Tutorin oder Tutor tätig sein, dann melde Dich gerne bei uns. Wir unterstützen Dich auf Deinem Weg.

    Wir wünschen allen Tutorinnen und Tutoren sowie allen Teilnehmenden lehr- und lernreiche Tutorien, die Freude bringen und Fragezeichen beantworten!

    Wir freuen uns auf einen baldigen Austausch mit Euch!

    Solltet Ihr Fragen, Ideen und Anregungen haben – zögert nicht und schreibt eine Mail an peer-zentrum@htwk-leipzig.de

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    news-6417Wed, 25 Oct 2023 13:52:00 +02002. HTWK Lehrpreis ausgeschriebenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6417Gute Lehre sichtbar machen: Bis 15. November Lehrende nominieren!Mit dem Lehrpreis werden an der HTWK Leipzig jährlich herausragende Lehrkonzepte ausgezeichnet. Gute Lehre soll damit Wertschätzung erfahren und gewürdigt werden, um die Sichtbarkeit guter Lehrkonzepte über Fachgrenzen hinweg hochschulweit zu ermöglichen.
    Außerdem soll der Diskurs über Lehre gefördert und es sollen Anreize für die Weiterentwicklung von Lehre und Lehrinnovationen geboten werden.

    Kriterien sind unter anderem:

    • originelles Lehrkonzept für eine Lehrveranstaltung oder ein Modul
    • besonders ansprechende Inhalte oder Lehr-/Lern-Materialien
    • innovative Methoden und Tools, auch Methodenmix

    Alle Informationen

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    news-6444Tue, 24 Oct 2023 14:50:00 +0200Sollte Lehm wieder stärker als Baustoff genutzt werden?https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6444Prof. Alexander Stahr von der HTWK Leipzig beim Werkstattgespräch der HTWK-Ausstellung „SHAPING TOMORROW“ am 26.10. in DresdenLehm ist ein natürlicher Baustoff mit Jahrtausende langer Tradition und hochgradig spannenden Eigenschaften. Im Zuge der umfangreichen Entwicklungen rund um die Industrialisierung des Bauens ist dieser durch Beton, Stahl und Mauersteine weitestgehend aus dem großmaßstäblichen Baugeschehen verdrängt worden. Je deutlicher die Folgen des Bauens für das Klima und in Bezug auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen sichtbar werden, je stärker drängt sich die Frage auf, wie es gelingen kann, den facettenreichen und kaum Treibhausgas-Emissionen verursachenden Baustoff wieder stärker für das Bauen zu nutzen.

    Im Rahmen der Ausstellung „SHAPING TOMORROW – Lehm und Holz neu gedacht“ werden sich am Donnerstag, den 26. Oktober 2023, dazu Expertinnen und Experten austauschen: In vier kurzen Vorträgen werden sie beim „Forum Lehm“ inhaltlich unterschiedlich gelagerte Perspektiven auf das Bauen mit Lehm in der Gegenwart und in der Zukunft geben. Im Anschluss soll Raum und Zeit für einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch aller Teilnehmenden des Werkstattgesprächs sein. Mit dabei ist unter anderem Alexander Stahr, Professur für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig und Leiter der interdisziplinären Forschungsgruppe FLEX.

    Die Ausstellung „SHAPING TOMORROW – Lehm und Holz neu gedacht“

    Die Ausstellung „SHAPING TOMORROW – Lehm und Holz neu gedacht“ bietet Einblicke in Lehr- und Forschungsaktivitäten in den Architekturstudiengängen an der HTWK Leipzig. Präsentiert werden Pavillonentwürfe von Masterstudierenden für das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth. In dem Seminar war der Fokus auf den Einsatz der Baustoffe Lehm und Holz als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Materialien gerichtet. In einem inhaltlich eng angebundenen Seminar mit konzeptionell wissenschaftlicher Ausrichtung und mit technischer Unterstützung der Forschungsgruppe FLEX entwickelten die Studierenden parallel zu den Pavillon-Entwürfen digitale Konzepte für Stampflehmanwendungen in nicht orthogonal-ebenen Schalungen. In einem dritten Bereich werden in der Ausstellung anhand von Modellen, Plänen und Animationen Projekte der Forschungsgruppe FLEX an der Schnittstelle von digitaler Planung und Fertigung – vornehmlich in Holz – vorgestellt.

    Die Ausstellung der Fakultät Architektur & Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig kann noch bis zum 2. Dezember im Zentrum für Baukultur Dresden (ZfBK) besichtigt werden. Neben dem Werkstattgespräch am 26. Oktober folgt ein zweites am 16. November 2023 zum Thema Holz. Der Eintritt ist frei.

    Die Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig

    Die Forschungsgruppe FLEX ist ein interdisziplinäres Team aus Architektur, Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie studentischen Mitarbeitenden unter der Leitung von Prof. Alexander Stahr. FLEX forscht zur digitalen Verknüpfung von Planungs- und Ausführungsprozessen, mit dem Ziel, Ressourcen in Architektur und Bautechnik effizienter zu nutzen. Die Forschungsgruppe ist zudem Mitglied im 2018 gestarteten Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Mitglied der „International Association of Shell and Spatial Structures“ (IASS) und des internationalen Forschungsnetzwerks „Robots in Architecture“ (RiA).
     

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    news-6443Tue, 24 Oct 2023 12:45:27 +0200Open-Access-Wochehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6443Bibliothek bietet Infos und Beratung zum PublizierenVom 23. bis 29. Oktober findet die Internationale Open-Access-Woche statt. Sie steht dieses Jahr unter dem Motto „Community over Commercialization“. Ziel ist, die Vernetzung zu fördern und Informationen über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen zu verbreiten. Auch neue Trends und Entwicklungen in diesem Bereich werden thematisiert.

    An der Hochschulbibliothek gibt es zum Thema Open Access laufend zahlreiche Informations- und Beratungsangebote. Auch bei der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen von HTWK-Angehörigen leistet das Bibliotheksteam praktische Unterstützung.
     

    → Überblick Open Access

    → Beratungsangebote der Bibliothek

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    BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6439Mon, 23 Oct 2023 10:40:49 +0200Finde Unterstützung, werde Mentee!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6439Mentoring+ bietet Hilfe auf Augenhöhe - Studierende helfen Studierenden im Studienalltag, bei Fragen und HerausforderungenDu lebst in einer besonderen Lebenslage und wünschst Dir Unterstützung? Dann bist Du hier genau richtig! Das besondere an Mentoring+ ist, dass es Hilfe auf Augenhöhe bietet. Das bedeutet, dass eine andere Studierende oder ein anderer Studierender Dich in Deinem Studienalltag, bei Fragen oder
    Herausforderungen unterstützt.

    Was ist Mentoring+?

    Mentoring+ ist ein ehrenamtliches Programm, bei dem Studierende andere Studierende in besonderen Lebenslagen in ihrem Studienalltag unterstützen. Dafür kommen jeweils zwei Studierende zusammen und bilden ein sogenanntes Tandem.

    Du suchst nach

    • Orientierung an der Hochschule
    • Informationen zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten
    • einer Möglichkeit, Barrieren im Studium anzusprechen und Lösungen zu erarbeiten
    • neuen Ansprechpersonen und interessanten Peer-Kontakten an der Hochschule
    • Unterstützung bei der Verbesserung Deiner Studienbedingungen

    Dann ist das der Ablauf

    Die Teilnahme am Programm ist offenfür alle Studiengänge und Semester. Kontaktiere dafür das Peer Zentrum und wir suchen eine passende Kommilitonin bzw. einen passenden Kommilitonen. Ihr lernt Euch kennen und tauscht Erwartungen und Ziele aus. Stimmt die "Chemie", entsteht ein sogenanntes Tandem. Wichtig dabei ist: die Mentorinnen und Mentoren übernehmen nicht die Rolle einer Studienassistenz oder fachlichen Nachhilfe, sondern stellen vielmehr eine Ansprechperson zur Bewältigung der individuellen Herausforderungen dar.

    Anmeldung

    Um ein möglichst passendes Gegenüber zu finden, fülle das Kontaktformular auf unserer Website aus. Das Formular benötigen wir für ein gutes Matching. Deine Daten werden selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben und vertraulich behandelt!

    Wenn Du Fragen hast oder Dir unsicher bist, ob das Mentoring+ etwas für Dich ist, wende Dich an das Peer-Zentrum. Du erreichst uns unter peer-zentrum (at) htwk-leipzig.de oder telefonisch unter +49 341 3076-4356.

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    FW_STUDIUMHTWK > ProrektBildg > Peer_ZentrumHTWK > Studieren > Mentoring-ProgrammHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6431Fri, 20 Oct 2023 11:51:29 +0200 Trefftz-Bau: Neue Lerngruppenräume, Pausenversorgung und Tischtennisplattenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6431"Ernas Deli" belebt Cafeteria wieder – und viel Platz zum Lernen gibt es auchDer Trefftz-Bau wird seit Semesterstart spürbar lebendiger, Büros, Hörsäle und Seminarräume füllen sich.
    Gut zu wissen: Es gibt auch neue Lergruppenräume im Gebäude, zu finden vom Haupteingang Gustav-Freytag-Straße aus gleich rechts vom Foyer (Eckräume zwischen Haus A und Haus B).
    Dort befand sich früher eine Cafeteria – und heute auch wieder: "Ernas Deli" hat die Pausenversorgung übernommen und teilt sich die Räumlichkeiten mit lernendem Publikum.
    Rund 40 Plätze gibt es dort, und lernen kann man sogar auch, wenn das Deli geschlossen ist, denn die Lerngruppenräume sind unabhängig von der Café-Öffnungszeit nutzbar.
    Im Moment testet das "Ernas Deli", welche Zeiten am meisten frequentiert werden und hat zunächst montags bis freitags von 10-14 Uhr geöffnet. Bezahlung ist übrigens auch mit PayPal möglich.

    Sport frei für die gesunde Pause!
    Und noch etwas Neues für die Pausengestaltung gibt es auf dem Campus des Trefftz-Baus: Zwei Tischtennisplatten und Sitzbänke sind auf der Grünfläche im Innenhof zu finden – dank der gemeinsamen Initiative von Hochschule und StuRa.

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    news-6430Fri, 20 Oct 2023 11:38:25 +0200Willkommensparty 2023 für Internationals: Danke, dass ihr da wart!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6430Über 60 Studierende, Erstis und Alteingessene, Mentees und Mentor*innen: Es war sehr schön mit euch!Bei Pizza und Tischkicker kamen alle super miteinander ins Gespräch, und die beiden Tischkicker im Club Eichamt 14 haben ebenfalls hervorragende Dienste geleistet beim gegenseitigen Kennenlernen. Wir lassen die Fotos für sich sprechen und freuen uns schon auf nächstes Jahr!

    Fotos: Anne Schwerin

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    news-6445Fri, 20 Oct 2023 11:23:00 +0200Wissenschaftsminister im Smart Manufacturing Labhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6445Sebastian Gemkow besuchte die Experimentalwerkstatt der HTWK Leipzig. Dort erprobt die Forschungsgruppe FLEX Ideen für mehr Nachhaltigkeit im BauwesenNachhaltigkeit spielt in zahlreichen Forschungsprojekten eine zentrale Rolle. Ziel ist es, mit den Ressourcen, die der Mensch heute nutzt, so umzugehen, dass auch künftige Generationen ihr Leben gestalten können. Um einen kleinen Einblick in das große Forschungsfeld der Nachhaltigkeit zu erhalten, besuchte Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow im Rahmen der Kampagne des Sächsischen Wissenschaftsministeriums „SPIN2030 – Wissenschaftsland Sachsen“ am 18. Oktober 2023 zwei Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Sachsen und machte dabei auch Halt im neuen Smart Manufacturing Lab der HTWK Leipzig.

    HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner, Prof. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit, und Prof. Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre und Leiter der Forschungsgruppe FLEX, begrüßten Sebastian Gemkow im Smart Manufacturing Lab, das Stahr mit einem Augenzwinkern mit Steve Jobs` Garage verglich. „Hier können wir unsere Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen experimentell überprüfen und weiterentwickeln“, so Stahr.

    Das Smart Manufacturing Lab der HTWK Leipzig

    Das im Mai 2023 eröffnete „Smart Manufacturing Lab“ (SML) der HTWK Leipzig in eine Experimentalwerkstatt. In dieser erprobt die Forschungsgruppe FLEX digitale Fertigungskonzepte mit dem Ziel, sowohl den Ressourcenverbrauch am Bau signifikant zu reduzieren als auch die Produktivität deutlich zu erhöhen. Alexander Stahr: „Wir wollen die Vorteile des natürlichen, nachhaltigen und klimaschonenden Baustoffs Holz mit denen der Digitalisierung verbinden. Durchgängig digitale Prozessketten von der Planung bis zur Fertigung definieren den zentralen organisatorisch-technologischen Ansatz der hier vorangetriebenen Forschungsvorhaben.“ So kann das Bauen von morgen digitaler, effizienter und deutlich ressourcenschonender werden, denn neue, konsequent digital gedachte Abläufe können gleichsam Materialverbräuche, Emissionen und Abfallmengen signifikant reduzieren.

    Beim Besuch des SML konnte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow flexible Robotik für den individuell-automatisierten Holzbau sowie ein praxisnah entwickeltes Konzept zur Nutzung von Augmented Reality für die handwerkliche Fertigung von Holzständerwänden erleben. Dabei sah er live, wie ein Roboter ein vollständig aus Holz und Holzwerkstoffen bestehendes Wandelement fertigt, welches dank bionischer Analogie 50 Prozent – eine effiziente Struktur mit Vorbildern aus der Natur – weniger Material verbraucht, als aktuelle Holzständerwände. Zudem legte Gemkow an der „OptiPaRef-Showwall“ selbst Hand an und montierte mithilfe einer Augmented-Reality-Brille mit Begeisterung selbst Teile einer Holzrahmenwand– ähnlich wie es im digitalen Holzbau von morgen zum Einsatz kommen kann.

    Besichtigung auch an der HTW Dresden

    Neben dem SML an der HTWK Leipzig besuchte Gemkow die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD): Dort beschäftigen sich Forschende beispielsweise mit Extremwetterereignissen wie Hochwasser und Starkregen und arbeiten an nachhaltigen Modellen zur besseren Vorbereitung auf solche Extremwetter. Im Chemielabor ließ er sich Gemkow zudem zeigen, mit welchen Methoden Mikroplastikpartikel in Sedimentproben aus Elbe und Neiße schneller und kostengünstiger erkannt werden und damit Aussagen zu möglichen Umweltbelastungen in Gewässern getroffen werden können.

    Hintergrund FLEX

    Die Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig ist ein interdisziplinäres Team aus Architektur, Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie studentischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unter Leitung von Prof. Alexander Stahr hat sich die Forschung zur digitalen Verknüpfung von Planungs- und Ausführungsprozessen – mit dem Ziel, Ressourcen in Architektur und Bautechnik effizienter zu nutzen – in den vergangenen knapp zehn Jahren zur Kernaufgabe der Forschenden entwickelt.

    Die Forschungsgruppe FLEX ist Mitglied im 2018 gestarteten Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Mitglied der „International Association of Shell and Spatial Structures“ (IASS) und des internationalen Forschungsnetzwerks „Robots in Architecture“ (RiA).

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    news-6425Thu, 19 Oct 2023 12:43:00 +0200Nachhaltigkeitswoche in der Bibliothek mit vielfältigem Programm und Lesung https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6425Dokumentarfilmerin und Ernährungsexpertin Katarina Schickling liest aus aktuellem Ratgeber | Bücher-Verschenkbörse | Bücherausstellung | Online-NachhaltigkeitskalenderDie Hochschulbibliothek freut sich auf eine Neuauflage der Bücher-Verschenkbörse. Vom 23. bis 25. Oktober haben Besuchende die Möglichkeit, ausgewählte Bücher verschiedener Genres und Fachgebiete kostenfrei mitzunehmen. Im Foyer werden eigens hierfür ausgesuchte Titel bereitgestellt.

    Ausgiebiges Stöbern ist erwünscht – ebenso wie auf dem Tisch mit neu erworbener Literatur. Hier werden in der betreffenden Woche zahlreiche aktuelle Bücher ausgestellt, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Nachhaltigkeit beschäftigen. Sie können regulär entliehen werden.

    Beide Aktionen dienen nicht nur der Freude am Lesen, sondern sind Beiträge zur Nachhaltigkeitswoche: Das Teilen von Büchern ist nachhaltige Praxis, die Papier spart und damit zur Schonung von Ressourcen beiträgt.

    Zusätzlich zu dieser Veranstaltung beteiligt sich die Bibliothek auch mit einem digitalen Programm an der Aktionswoche: Im digitalen → Nachhaltigkeitskalender wird täglich ein Tipp zum bewussten Umgang mit Natur und Ressourcen veröffentlicht.

    Erstmals im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche findet in der Bibliothek eine Lesung statt: Am Donnerstag, dem 26. Oktober, liest Katarina Schickling aus ihrem aktuellen Ratgeber „Mein Lebensmittelkompass“. Beginn ist 20 Uhr. Die Veranstaltung ist kostenfrei, keine Anmeldung nötig.

    Beim Einkauf würden wir am liebsten alles richtig machen: Tiergerechte, klimaneutrale Lebensmittel sollen es sein, umweltfreundlich verpackt, erzeugt zu fairen Preisen und unter vertretbaren Arbeitsbedingungen. Doch wer blickt auf die Schnelle schon durch im Dickicht des Lebensmittelrechts, der Siegel, Label und Kennzeichnungen? Dieses Buch schlägt eine Schneise durch den Wirrwarr unklarer Verbraucherinformationen und begrifflicher Mogelpackungen.

    Katarina Schickling ist Dokumentarfilmerin, Ernährungsexpertin und Autorin mit einem Schwerpunkt auf Nahrungsmitteln und der dazugehörigen Industrie. Als Expertin wird sie in zahlreichen Medien immer wieder zurate gezogen, wenn es ums Essen und umweltbewusste Leben geht. Sie lebt und arbeitet in München.

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    BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > StudierenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6424Thu, 19 Oct 2023 11:35:06 +0200Nachhaltigkeitswoche 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6424Students4Future HTWK laden zum dritten Mal ein (23.-27.10.) – auch Hochschulangehörige engagieren sich für NachhaltigkeitNachhaltigkeit ist ein Querschnittsthema für die ganze Hochschule. Das Programm der Nachhaltigkeitswoche ist vielfältig und beleuchtet verschiedenen Aspekte von Nachhaltigkeit und Klimakrise.
    Sowohl Lehrende der Hochschule als auch externe Referent:innen bieten Vorträge, Workshops, offene Vorlesungen oder Exkursionen an - kostenlos!

    Vielen Hochschulangehörigen liegt Nachhaltigkeit auch persönlich am Herzen – vier Beispiele.

     

     

    Jessica Stebe, studentische Hilfskraft in der Projektgruppe industrielle Messtechnik
    Meine Motivation liegt in der Untersuchung der Synergien zwischen Photovoltaik und Agrarwirtschaft – der Agri-PV. Diese Verbindung leistet einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Energieerzeugung und ressourceneffizienten Landnutzung, die den ökologischen Fußabdruck minimiert und unsere Lebensgrundlage stärkt. 

    Lars Hoffmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Betonbau
    Ich untersuche die Eigenschaften von Pflanzenkohle für die Verwendung im Lehmputz. Mich motiviert dabei der Gedanke, CO2 beim Bauen nicht nur zu vermeiden, sondern das Klimagas bewusst in unseren Häusern als Baustoff Kohlenstoff langfristig einzulagern.

    Leslie Klawitter, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik
    Ich untersuche Dekontaminationsmethoden für den Abbau toxischer chlororganischer Holzschutzmittel. Dabei kommen neben grünem Wasserstoff auch Katalysatoren auf wiederverwendbaren Adsorbermaterialien zum Einsatz.

    Robert Böhm, Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen
    Meine Forschungsgruppe widmet sich im Projekt EuReComp der Wiederverwendung alter ausrangierter Windkraft-Rotorblätter in neuen Anwendungsbereichen. Das Thema ist hochrelevant im Hinblick auf die Etablierung von Kreislaufwirtschaftskonzepten in der EU bis zum Jahr 2045. 

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    IFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > StudierenHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumFING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6416Wed, 18 Oct 2023 13:17:00 +0200Ferienhochschule Herbst 2023 | Rückblickhttps://www.htwk-leipzig.de/studieren/vor-dem-studium/ferienhochschule/rueckblick-2023Rund 100 Studieninteressierte lernten die HTWK Leipzig kennen $(document).ready(function () { format = parseFloat(0.75); if(!format){ format = 0.75; } sliderWidth189695 = $('#masterslider-189695').parent().width(); var slider189695 = new MasterSlider(); slider189695.setup('masterslider-189695', { width: sliderWidth189695, height: parseInt(sliderWidth189695 * format), view: 'basic', loop: true }); slider189695.control('arrows'); var gallery = new MSGallery('ms-gallery-189695', slider189695); gallery.setup(); });
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    FB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK_studieren_vordSt_Infotage_Schule_Fachspezifische FortbildungFING > allgemeinHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6411Mon, 16 Oct 2023 16:29:29 +0200Vorsicht – SPAM/Phishing Welle!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6411Was tun im Fall des Falles? Informationen des ITSZSeit einigen Tagen läuft wieder eine SPAM/Phishing Welle  – mehrere Nutzende informierten das ITSZ bereits – mit der versucht wird, Personen auf schadhafte Webseiten zu führen, wo sie Ihre Zugangsdaten eingeben sollen.

    Wie erkenne ich solche Mails? Merkmale:

    • diese Phishing Mails enthalten teils plausible oder echte Inhalte und Namen von tatsächlich an Ihrer Fakultät/Einrichtung agierenden Personen
    • die E-Mailadressen der Absender sind dagegen aber völlig fremd (Vorsicht auf Mobilgeräten, die E-Mailadressen werden dort teils ausgeblendet!)
    • es ist ein Link enthalten, der jedoch nichts mit der HTWK zu tun hat
    • es ist ein PDF im Anhang (Bspw. „Y.pdf“) , worin irrelevanter Text und ein Button „Open“ (oder ähnlich steht) – dort ist ein schadhafter Link hinterlegt

    Was mache ich, wenn …?

    Wenn Sie einen solchen Link angeklickt oder eine solche PDF-Datei geöffnet haben:

    • prüfen Sie Ihr Endgerät auf Schadsoftware bzw. wenden sich an den zuständigen Administrator Ihrer Fakultät oder an das ITSZ

    Ich habe meine Zugangsdaten auf einer solchen Webseite eingegeben:

    Woher kommen die echten Mailinhalte?

    • In den meisten Fällen stammen diese von kompromittierten Accounts, Unbefugte nehmen dann Zugriff auf Mailinhalte
    • In der Vergangenheit wurden bereits Vorfälle bekannt, wo solche Mailinhalte über kompromittierte Systeme bei Partnerfirmen bzw. Dienstleistern erlangt wurden
    • Bspw. eignen sich Mails, die vom Studierendensekretariat an einen ganzen Studiengang versandt wurden, sehr gut als Vorlage, um daraus weitere Phishing-Mails zu erzeugen

    Wieso kommen solche Mails überhaupt in unseren Postfächern an und wieso werden solche Links nicht gesperrt bzw. von Antivirus-Software erkannt?

    • viele SPAM- und Phishing-Mails werden erkannt, jedoch gibt es auch immer wieder Mails welche (noch) nicht maschinell erkannt werden können
    • Ein Wettlauf mit der Zeit: In vielen Fällen können Sie den schadhaften Link bereits nicht mehr aufrufen, weil die Seite bereits offline genommen wurde oder von Sicherheitssoftware der Zugriff verhindert wird.
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    HTWK > StudierenHTWK > intern > Aktuelles (+ Wartung/Störung)HTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6409Sun, 15 Oct 2023 18:45:00 +0200Auf Kurs zur HAW-Professur: Pro.Fellowship macht es möglichhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6409Im Februar 2024 startet das Mentoring-Programm – Bewerbung bis zum 5. November 2023 möglichHinter die Kulissen blicken
    Der Weg zur HAW-Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) bleibt vielen verborgen. Dabei bietet diese Karriere reizvolle Perspektiven für jene, die Brücken zwischen Theorie und Praxis schlagen wollen. Wer Freude daran hat, die nächste Generation von Fachkräften auszubilden, innovative Lehrmethoden anzuwenden und durch angewandte Forschung Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln, sollte einen genaueren Blick auf das Programm werfen. 

    Pro.Fellowship schließt gezielt Wissens- und Qualifizierungslücken in einem einjährigen Mentoring-Programm, das sich auf drei zentrale Elemente konzentriert: 

    Beraten: Individuelles 1:1-Mentoring-Tandem
    Das ganze Jahr wird jede und jeder Fellow von einer erfahrenen Person aus der Professorenschaft im Mentoring-Tandem unterstützt. In vertrauensvoller Umgebung ist Raum für individuelle Karrierefragen und die Entwicklung eines realistischen Karriereweges. Es gewährt zudem Einblicke in die Forschung und Lehre an der HTWK Leipzig und den Aufbau wertvoller beruflicher Netzwerke. 

    Informieren: Weiterbilden & Wissen vertiefen
    Workshops stärken die eigenen Fähigkeiten und helfen, die Anforderungen einer HAW-Professur zu verstehen. Fokus liegt dabei auf den Bereichen Didaktik, Forschung und Academic Leadership. Ergänzend dazu gibt es umfangreiche Informationsangebote zu Berufungsverfahren an HAW und zur Hochschule allgemein. 

    Ausprobieren: Lehrerfahrung sammeln
    Während der Vorlesungszeit können die Fellows ihre didaktischen Kenntnisse durch die Übernahme von Lehrveranstaltungen weiterentwickeln und durch Job-Shadowing ihr Lehrverständnis vertiefen. 

    Start an der Fakultät Ingenieurwissenschaften
    Die Pilotphase des Programms beginnt an der Fakultät Ingenieurwissenschaften mit fünf Fellows und wird in den kommenden Jahren auf andere Fakultäten ausgeweitet werden. Prof. Dr.-Ing. Stephan Schönfelder, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, ist von der Bedeutung des Programms überzeugt: „Wie bereichernd es ist, sein Wissen an die aufstrebende Generation weiterzugeben, weiß ich aus eigener Erfahrung. Deshalb unterstütze ich Pro.Fellowship, um neuen Talenten den Weg in diesen faszinierenden Beruf zu zeigen.“ Neben ihm begleiten weitere Professorinnen und Professoren die Fellows im Mentoring. Der feierliche Auftakt von Pro.Fellowship findet am 8. Februar 2024 statt. 

    Teilnahmevoraussetzungen
    Um an Pro.Fellowship teilzunehmen, sollten Sie Erfahrung in einer oder mehreren ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen haben. Zudem erfüllen Sie bereits teilweise oder vollständig die Berufungsvoraussetzungen zur Ausübung einer Professur an sächsischen HAW. Das bedeutet, Sie haben bereits promoviert oder schließen Ihre Promotion in naher Zukunft ab. Idealerweise haben Sie bereits einschlägige Berufserfahrung außerhalb des Hochschulbereichs gesammelt. Lehrerfahrung ist optional - diese sammeln Sie zusätzlich während des Programms. (→ Zu den Details

    Unkomplizierte Bewerbung bis 5. November 2023
    Bewerben Sie sich bis zum 5. November 2023 und setzen Sie den nächsten Schritt in Richtung HAW-Professur. Die Bewerbung ist einfach: Füllen Sie das kurze Formular auf der Webseite aus und verlinken Sie Ihr LinkedIn-Profil oder laden Sie Ihren Lebenslauf hoch. Bis zum 9. November erhalten Sie Informationen darüber, ob Sie zum persönlichen Vorgespräch am 16. November 2023 eingeladen werden. ­
    → Zur Programmwebseite  → Jetzt bewerben


    Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
    Pro.Fellowship ist ein Teilprojekt des umfassenden Projekts Science_Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar. 

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    FW > FakultaetGradZ > StartseiteMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFB > Fakultät > AktuellesFIM > Fakultät > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiTHTWK > StellenausschreibungenHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DP)FING > allgemeinHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6944Sun, 15 Oct 2023 18:45:00 +0200Auf Kurs zur HAW-Professur: Pro.Fellowship macht es möglichhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6944Im Februar 2024 startet das Mentoring-Programm – Bewerbung bis zum 5. November 2023 möglichHinter die Kulissen blicken
    Der Weg zur HAW-Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) bleibt vielen verborgen. Dabei bietet diese Karriere reizvolle Perspektiven für jene, die Brücken zwischen Theorie und Praxis schlagen wollen. Wer Freude daran hat, die nächste Generation von Fachkräften auszubilden, innovative Lehrmethoden anzuwenden und durch angewandte Forschung Lösungen für reale Herausforderungen zu entwickeln, sollte einen genaueren Blick auf das Programm werfen. 

    Pro.Fellowship schließt gezielt Wissens- und Qualifizierungslücken in einem einjährigen Mentoring-Programm, das sich auf drei zentrale Elemente konzentriert: 

    Beraten: Individuelles 1:1-Mentoring-Tandem
    Das ganze Jahr wird jede und jeder Fellow von einer erfahrenen Person aus der Professorenschaft im Mentoring-Tandem unterstützt. In vertrauensvoller Umgebung ist Raum für individuelle Karrierefragen und die Entwicklung eines realistischen Karriereweges. Es gewährt zudem Einblicke in die Forschung und Lehre an der HTWK Leipzig und den Aufbau wertvoller beruflicher Netzwerke. 

    Informieren: Weiterbilden & Wissen vertiefen
    Workshops stärken die eigenen Fähigkeiten und helfen, die Anforderungen einer HAW-Professur zu verstehen. Fokus liegt dabei auf den Bereichen Didaktik, Forschung und Academic Leadership. Ergänzend dazu gibt es umfangreiche Informationsangebote zu Berufungsverfahren an HAW und zur Hochschule allgemein. 

    Ausprobieren: Lehrerfahrung sammeln
    Während der Vorlesungszeit können die Fellows ihre didaktischen Kenntnisse durch die Übernahme von Lehrveranstaltungen weiterentwickeln und durch Job-Shadowing ihr Lehrverständnis vertiefen. 

    Start an der Fakultät Ingenieurwissenschaften
    Die Pilotphase des Programms beginnt an der Fakultät Ingenieurwissenschaften mit fünf Fellows und wird in den kommenden Jahren auf andere Fakultäten ausgeweitet werden. Prof. Dr.-Ing. Stephan Schönfelder, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, ist von der Bedeutung des Programms überzeugt: „Wie bereichernd es ist, sein Wissen an die aufstrebende Generation weiterzugeben, weiß ich aus eigener Erfahrung. Deshalb unterstütze ich Pro.Fellowship, um neuen Talenten den Weg in diesen faszinierenden Beruf zu zeigen.“ Neben ihm begleiten weitere Professorinnen und Professoren die Fellows im Mentoring. Der feierliche Auftakt von Pro.Fellowship findet am 8. Februar 2024 statt. 

    Teilnahmevoraussetzungen
    Um an Pro.Fellowship teilzunehmen, sollten Sie Erfahrung in einer oder mehreren ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen haben. Zudem erfüllen Sie bereits teilweise oder vollständig die Berufungsvoraussetzungen zur Ausübung einer Professur an sächsischen HAW. Das bedeutet, Sie haben bereits promoviert oder schließen Ihre Promotion in naher Zukunft ab. Idealerweise haben Sie bereits einschlägige Berufserfahrung außerhalb des Hochschulbereichs gesammelt. Lehrerfahrung ist optional - diese sammeln Sie zusätzlich während des Programms. (→ Zu den Details

    Unkomplizierte Bewerbung bis 5. November 2023
    Bewerben Sie sich bis zum 5. November 2023 und setzen Sie den nächsten Schritt in Richtung HAW-Professur. Die Bewerbung ist einfach: Füllen Sie das kurze Formular auf der Webseite aus und verlinken Sie Ihr LinkedIn-Profil oder laden Sie Ihren Lebenslauf hoch. Bis zum 9. November erhalten Sie Informationen darüber, ob Sie zum persönlichen Vorgespräch am 16. November 2023 eingeladen werden. ­
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    Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
    Pro.Fellowship ist ein Teilprojekt des umfassenden Projekts Science_Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar. 

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    news-6407Fri, 13 Oct 2023 14:21:53 +0200Herzlich Willkommen, Incomings!https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6407Neue Austauschstudierende internationaler (Partner-)-Hochschulen starten ins Wintersemester 2023/2024Im Wintersemester 2023/2024 beginnen 16 Studierende von Hochschulen in China, Frankreich, Jordanien, Spanien und der Ukraine ihr Austauschstudium an der HTWK Leipzig. Sie nahmen vom 09. bis 13. Oktober 2023 an der Orientierungswoche teil.

    Zu Beginn begrüßte das Dezernat Studienangelegenheiten die Austauschstudierenden an der Hochschule. Neben Orientierungsveranstaltungen wie z. B. einer Bibliotheksführung, einer Campusführung, einer fachlichen Begrüßung an der jeweiligen Fakultät, eine Gruppenschulung für E-Learning und einem Stadtrundgang können die Studierenden HTWK Leipzig und Stadt Leipzig kennenlernen, an einer Führung im Zeitgeschichtlichen Forum teilnehmen und das Hochschulsportzentrum im Rahmen eines Schnuppertrainings erkunden. Mit einer Auftaktveranstaltung für den studienbegleitenden Deutschkurs und dem interkulturellen Workshop, der die Studierenden auf das Studium in Deutschland vorbereitete, endete die Orientierungswoche. Die Incomings wurden bei den ersten organisatorischen Wegen von ihren studentischen Buddys tatkräftig unterstützt.

    Wir wünschen allen Austauschstudierenden einen guten Start in das Wintersemester 2023/24, einen erfolgreichen Studienaufenthalt an der HTWK Leipzig und viele spannende Erfahrungen!

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    news-6406Fri, 13 Oct 2023 12:28:56 +0200Informatikpreis 2023: Beste studentische Arbeiten ausgezeichnethttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6406Jahrestagung des Fachbereichstages Informatik (FBTI) an der HTWK - deutschlandweite Auszeichnung für herausragende Abschlussarbeiten an HAW vergeben Der Festakt fand am 09. Oktober in der HTWK Leipzig im Rahmen der Jahrestagung des Fachbereichstages Informatik (FBTI) statt. Die von den Preisträgern bzw. der Preisträgerin bearbeiteten Probleme demonstrieren ein so breites Spektrum möglicher Informatikanwendungen, wie man es von Hochschulen der angewandten Wissenschaften erwartet.  
    So beschäftigte sich Lea Schmitz in ihrer Masterarbeit an der Westfälischen Hochschule mit der Optimierung des Layouts von Produktionsbetrieben, Fabian Maier von der FH Erfurt setzte sich mit dem automatisierten und schnellen Ausrollen neuer Softwareversionen während der Softwareentwicklung auseinander, und Dr. Lázaro Janier González Soler von der Hochschule Darmstadt ging in seiner Dissertation auf die Erkennung von Angriffen auf die biometrische Authentifizierung durch Fingerabdruck, Gesichtserkennung und Stimme ein.

    Bei einer Posterpräsentation und dem anschließenden Konferenzdinner kamen die Tagungsteilnehmenden mit den Ausgezeichneten bis weit in die Nacht ins Gespräch.
    Professor Karsten Weicker organisiert den Nachwuchswettbewerb bereits seit zwei Jahren für den FBTI. „Ich freue mich, dass die diesjährige Verleihung an unserer Hochschule stattfand und für alle Beteiligten einen besonderen Moment dargestellte. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist mir ein besonderes Anliegen“, so Weicker.
    Unterstützt wird der Wettbewerb in diesem Jahr von der auch in Leipzig tätigen Firma mgm technology partners GmbH, die als Sponsor die mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Preise bereitstellte.

    Details zu den ausgezeichneten Arbeiten

    In seiner Doktorarbeit „Generalisable Presentation Attack Detection for Multiple Types of Biometric Characteristics" hat Dr. González Soler eine verallgemeinerbare Methode entwickelt, mit der viele unrechtmäßige Authentifizierungsversuche z.B. durch gefälschte Fingerabdrücke erkannt werden. Er erzielte im Vergleich mit anderen aktuellen Techniken die beste Genauigkeit und Generalisierbarkeit. Sein Betreuer Prof. Christoph Busch von der Hochschule Darmstadt spricht von „einer signifikanten Verbesserung der Sicherheit und Privatsphäre von biometrischen Systemen“.

    Die Masterarbeit „Generierung & Analyse von topologischen Graphen auf Basis des Facility Layout Problems“ von Lea Schmitz bewegt sich im Kontext flexibler Fertigungssysteme, in denen fahrerlose Transportsysteme zum Einsatz kommen. Ihr Lösungsansatz ermöglicht die flexible Erzeugung von Lösungsvorschlägen für unterschiedliche Produktionsumgebungen. Die Arbeit entstand an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.

    Fabian Maier von der FH Erfurt liefert in seiner Masterarbeit „Recoon: GitOps ohne Kubernetes“ eine leichtgewichtige und frei nutzbare Alternative zum Einsatz komplexer Orchestrierungswerkzeuge. Damit ermöglicht er insbesondere kleineren Projekten die unkomplizierte Bereitstellung und schnelle Aktualisierung von Softwareanwendungen.

    Hintergrund

    Der Fachbereichstag Informatik (FBTI) repräsentiert die Informatikfachbereiche und -fakultäten an deutschen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW): mehr als60 Hochschulen, mehr als 100 Studiengängen, über 1.000 Professorinnen und Professoren sowie mehr als 50.000 Studierenden.

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    news-6403Fri, 13 Oct 2023 09:55:59 +0200Anne Rauchbach erhält Förderpreis der 20. Sommerakademie (SOMAK) der Kulturstiftung Hohenmölsen https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6403Strukturwandel ganz praktisch: HTWK-Mitarbeiterin forscht zu Kultur in ländlichen Räumen„SOMAK 20 IM REVIER – Mittendrin statt nur dabei!“ – unter diesem Motto fand Ende September die 20. Sommerakademie (SOMAK) der Kulturstiftung Hohenmölsen statt. Im Bürgerhaus Hohenmölsen tauschten sich die Teilnehmenden mit Fachleuten aus Lehre und Forschung, Wirtschaft und Politik, Planung und Verwaltung zur Gestaltung der Region und ihrer Zukunft aus. Auch eine Exkursion in den MIBRAG-Tagebau Profen und den Leipziger Südraum standauf dem Programm.

     

    Der Förderpreis für den besten Beitrag wurde an Anne Rauchbach vergeben, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig. Sie forscht zum Thema "Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor in ländlichen Räumen".

    „Ich beschäftige mich unter anderem mit der Frage, ob und wie Kultur Transformationsprozesse beeinflusst, und welche Projekte und Akteure es vor Ort gibt. Die Auszeichnung ist für mich ein sehr positives Zeichen, dass Forschung und Zielrichtung des Projektes einen Bedarf in der Region erfüllen können“, so Anne Rauchbach.

    Einen Anerkennungspreis erhielt Niels Wollschläger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), dersich mit der stadtklimatischen Wirkung von „grüner Infrastruktur“ wie. Stadtbäume oder Gründächer am Beispiel Naumburg beschäftigt, um die Hitzeresilienz im urbanen Raum zu erhöhen.

    Urbane grüne Infrastruktur ist auch das Forschungsgebiet des Hohenmölseners Niclas Buschner, Student an der Hochschule Merseburg. Er stellte verschiedene Möglichkeiten für wassersensibles Bauen vor, z.B. die Rückhaltung von Regenwasser in einer „Schwammstadt“ oder die Vorteile von Gründächern. Dafür verlieh ihm die Jury ebenfalls einen Anerkennungspreis, zudem erhielt er auch Publikumspreis.

    Gleich drei Jubiläen – Die Kulturstiftung Hohenmölsen

    Die diesjährige Preisverleihung war für die 150 geladenen Gäste etwas ganz Besonderes: Es war das Jubiläum der nunmehr 20. Sommerakademie, eingebettet in die Festveranstaltung anlässlich „25 Jahre Abschluss der Umsiedlung von Großgrimma“ sowie 25 Jahre Kulturstiftung Hohenmölsen.

    Die Kulturstiftung Hohenmölsen, 1998 im Zuge der Umsiedlung der Gemeinde Großgrimma gegründet, erhielt ihr Stiftungskapital von der MIBRAG GmbH. Sie widmet sich der ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Region „Zeitz-Weißenfelser Braunkohlenrevier“ sowie der Darstellung der industriellen und kulturellen Geschichte Mitteldeutschlands.

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    news-6397Wed, 11 Oct 2023 13:49:19 +0200HTWK-Absolventin erhält für ihre Masterarbeit den DVGW-Studienpreis 2022/2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6397Anastasia Gedicke erhält für ihre Masterarbeit zur Analyse emissionsarmer Anlagekonzepte von Gas-und Messanlagen den DVGW-Studienpreis

    Seit 1984 fördert der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) den studentischen Ingenieurnachwuchs mit seinem Studienpreis. Verliehen wird der DVGW-Studienpreis für Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten, die einen praktischen Bezug zu technisch-wissenschaftlichen Fragestellungen im Energie-/Gasfach bzw. Wasserfach haben und mit „sehr gut" bewertet worden sind.

    Auf dem Kongress der Energie- und Wasserwirtschaft gat | wat 2023 prämierte der DVGW am 6. September 2023 in Köln vier herausragende akademische Arbeiten der Bereiche Gas und Wasser. Für den Fachbereich Gas überreichte DVGW-Vizepräsident Markus Last damals den DVGW-Studienpreis an Anastasia Gedicke, Absolventin des Masterstudiengangs Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

    Anastasia Gedicke konnte mit ihrer Masterarbeit zum Thema „Technisch wirtschaftliche Analyse emissionsarmer Anlagenkonzepte zur Gasvorwärmung am Beispiel der Gas-Druckregel- und Messanlagen des Berliner Ringleitungssystems der ONTRAS“ so bereits zum zweiten Mal eine Fach-Jury überzeugen. Bereits im Frühjahr 2023 erhielt sie während der Graduierungsfeier der Fakultät Ingenieurwissenschaften den KARL-KOLLE-Preis 2022. Betreut wurde die Abschlussarbeit von Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn, Professor für Gas- und Wärmenetze an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig und Dr.-Ing. habil. Steffen Päßler, Leiter des Netzbereiches Mitte der ONTRAS Gastransport GmbH.

    Die Masterabsolventin Anastasia Gedicke promoviert inzwischen an der HTWK Leipzig und der TU Bergakademie Freiberg zum Thema „Energetische und technische Optimierung eines innovativen Gastrocknungsverfahrens mit Triethylenglykol und anschließender Regeneration mit Membrantechnik unter Anwendung der Methoden der Fuzzy Pattern Klassifikation”.

    In ihrer nun mehrfach prämierten Masterarbeit untersuchte Anastasia Gedicke verschiedene Konzepte zur Vorwärmung von Erdgas auf Fernleitungsnetzebene, um herauszufinden, wie der Brennstoffverbrauch und die klimaschädlichen Emissionen von Gas-Druckregel- und Messanlagen (GDRMA) reduziert werden können. Denn bei der Druckreduzierung von Erdgas an GDRMA tritt ein Abkühlungseffekt ein, der aufgrund unerwünschter Nebenwirkungen durch eine Vorwärmung kompensiert werden muss. Diese Vorwärmung an Bestandsanlagen wird derzeitig vorwiegend über Niedertemperatur-Heizkesselanlagen realisiert, eine Technologie, die heute aufgrund ihrer Ineffizienz gegenüber anderen Wärmeerzeugern als veraltet angesehen werden kann. Anastasia Gedicke führte einen ökonomisch-ökologischen Vergleich verschiedener emissionsärmerer Vorwärmekonzepte (darunter u.a. Einkopplung von Solarthermie und Luft-Wasser-Wärmepumpen oder die Inline-Vorwärmung) durch, indem sie Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchführte und die Treibhausgasemissionen abschätzte. Ihre Ergebnisse stellen eine wertvolle Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung von Dekarbonisierungsmaßnahmen an GDRMA dar.

    Wie es für Anastasia Gedicke nach der Promotion weitergehen soll, steht noch in den Sternen. Aktuell befindet sie sich im ersten Jahr ihrer Promotion und ist offen für eine berufliche Zukunft in Forschung und Lehre sowie der Wirtschaft.

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    FING > allgemeinHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Studieren
    news-6395Wed, 11 Oct 2023 10:58:22 +0200Imma 2023: Mehr als 1.800 „Erstis“ beginnen ihr Studium an der HTWK Leipzighttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6395Hochschule weiter stark nachgefragt – Bewerbungszahlen leicht gestiegenAm 09. Oktober 2023 wurden im Gewandhaus zu Leipzig die neuen Studierenden der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) in die akademische Gemeinschaft aufgenommen. An der feierlichen Immatrikulation im nahezu voll besetzten Großen Saal, der rund 1.900 Personen fasst, nahmen neben den „Erstis“ und ihren Angehörigen sowie Mitgliedern der Hochschule unter anderem auch Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und zahlreiche weitere Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teil.

    Impressionen aus dem Gewandhaus zu Leipzig

    HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner lud in seiner Begrüßung die Studierenden zu einer „akademischen Reise“ ein, die das Studium darstelle. Er ermutigte sie, in Zeiten des Wandels sie die gesellschaftlichen Herausforderungen anzugehen und Lösungen zu finden. Die HTWK Leipzig sein ein Ort des Zusammenkommens, des gemeinsamen Forschens, Lernens und Anwendens.

    Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer bekannte in seinem Grußwort, ein „Verfechter der Hochschulen Angewandter Wissenschaften“ (HAW) zu sein, nicht nur, weil er selbst Absolvent einer solchen sei. Herausforderungen könne nicht nur mit Beschränkungen begegnen, sondern vor allem auch mit Innovationen. „Alles ist noch möglich in der Wissenschaft“, so Kretschmer – und das Studium die schönste Zeit im Leben.
    Stura-Sprecher Michael Manthey gab anschließend den Erstis mit einigen ganz konkreten Praxistipps für das studentische Leben – der vielleicht wichtigste: „Engagiert Euch, bringt euch ein! Die HTWK ist unser, euer Ort!“

    Durchs Programm der Immafeier führten Studentin Pauline Schröers und Absolvent Dr. Franz Anders. Sie moderierten auch die Podiumsdiskussion mit Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, dem HTWK-Hochschulratsvorsitzenden Dr. Mathias Reuschel und der Prorektorin für Bildung Prof.in Barbara Mikus – die Themen reichten von ganz persönlichen Studientipps, Jobbeschreibungen und dem bekräftigten Aufruf für studentisches Engagement.
    Den Abschluss der Feier bildete eine Spoken word-Performane von Studentin und Influencerin Maggy Groh mit der sehr persönlichen Botschaft, „Du bist wichtig und richtig!“

    Musikalisch gestaltet wurde die Immatrikulation vom HTWK-Orchester unter Leitung von Frédéric Tschumi.

    Zahlen und Fakten zum aktuellen Wintersemester

    2023/24 starten mehr als 1.800* Studierende an der HTWK Leipzig ins Studium, darunter mehr als 1.300 Bachelor- und 460 Master-Studierende. Insgesamt sind damit aktuell rund 6.500 Studierende an der HTWK Leipzig eingeschrieben. Die beliebtesten Studiengänge sind Soziale Arbeit und Betriebswirtschaft, ebenfalls stark nachgefragt sind Bauingenieur- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie International Management.
     

    * Stand 02.10.2023. Die Zahlen sind vorläufig, da das Immatrikulationsverfahren noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Umfangreiche statistische Daten stellt die HTWK Leipzig etwa Ende Oktober zur Verfügung.

    Alle Fotos: Swen Reichhold/HTWK Leipzig

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    news-6393Wed, 11 Oct 2023 08:18:00 +0200Think & Act! – Internationales Online-Programm für Studierendehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6393IUT de Paris – Rives de Seine lädt Studierende ab Oktober 2023 zu Veranstaltungsreihe einDas IUT de Paris- Rives de Seine ist eine langjährige Erasmus+ Partnerhochschule der Fakultäten Informatik und Medien sowie Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen. Zusätzlich zum bisherigen Studierendenaustausch im Rahmen des Erasmus+ Programms der EU bietet die Partnerhochschule im Akademischen Jahr 2023/2024 ein Online-Programm zu aktuellen Themen an.

    Das internationale Projekt „Think & Act! – Understanding, Thinking and Acting in a Complex World“ richtet sich an Bachelor-Studierende aus den Bereichen Informatik, Kommunikation, Betriebswirtschaft/ International Management sowie Soziale Arbeit. In Konferenzen und Austauschrunden werden folgende Themen besprochen:

    • Ethics and digital technologies: What can be delegated to machines? (24. Oktober 2023)
    • Equality and diversity: How to welcome differences without freezing identities? (25. Oktober 2023)
    • Climate change and anthropocene: What implications for our professional practices? (15. November 2023)

    Die Veranstaltungen finden jeweils von 14:30 Uhr – 17:30 Uhr CET (UTC +1) via Zoom statt. Detaillierte Informationen zum Inhalt des Programms finden Sie im Downloadbereich. Bei Rückfragen und zur Anmeldung für das Programm wenden Sie sich bitte an Ms Sophie Maisonneuve.

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    HTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > international > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Studieren
    news-6389Mon, 09 Oct 2023 11:49:21 +0200Bibliothek begrüßt Erstishttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6389Semesterbeginn mit vollem ServiceangebotSchon vor dem eigentlichen Semesterbeginn kommen wieder mehr Besuchende in die Bibliothek. Schriftliche Arbeiten müssen angefertigt oder Prüfungen nachgeholt werden und die Studienanfänger bereiten sich in Vorkursen auf ihr Studium vor. All dies unterstützt die Hochschulbibliothek mit ihren Angeboten.

    In der Woche vom 9. bis 13. Oktober stehen die Erstsemester im Mittelpunkt: Über 40 Gruppen mit jeweils rund 25 Teilnehmenden sind für die täglich stattfindenden Einführungsveranstaltungen angemeldet. Diese beinhalten eine Führung durch das Bibliotheksgebäude mit Informationen über Räume, Ausstattung und Angebote der Bibliothek. Im Anschluss werden die Erstis außerdem mit den Ausleihmodalitäten und der Standortaufstellung der Bücher vertraut gemacht und lernen Funktionen des Nutzerkontos und den Bibliothekskatalog kennen.
    Für sie gibt es zudem eine spezielle → Webseite mit verschiedenen Tutorials zu diesen Themen sowie einer virtuellen Bibliothekstour und einem Quiz – perfekt, um später noch einmal in Ruhe darauf zurückzukommen.

    „Wir freuen uns sehr, wieder zahlreiche Gruppen aus fast allen Studiengängen zu unseren Einführungsveranstaltungen begrüßen zu dürfen“, so Astrid Schiemichen, die Leiterin der Bibliothek. „Zugleich bitten wir alle Nutzenden um Verständnis, dass die gewohnte, ruhige Arbeitsatmosphäre erst nach der Einführungswoche wieder gewährleistet werden kann.“

    Der Semesterstart in der Bibliothek ist mit dem Begrüßen der neuen Studierenden immer eine aufregende und schöne Zeit. Das Team steht bereit, um bei allen Fragen und Anliegen zu helfen. Geöffnet ist montags bis freitags von 9 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.

    Wir wünschen allen Studierenden und Lehrenden einen guten Start ins Semester.

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    BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > Hochschule > Aktuelles
    news-6130Mon, 09 Oct 2023 09:21:00 +0200Feierliche Immatrikulation 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6130Feier im Gewandhaus zu Leipzig am 09. OktoberAuch in diesem Jahr wird die neue Matrikel  feierlich an der HTWK Leipzig willkommen geheißen – gemeinsam mit Studieren­den, Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie Angehörigen der Hochschule.

    Die Veranstaltung findet am Montag, dem 09. Oktober 2023, ab 15.30 Uhr im → Gewandhaus zu Leipzig statt.

    Programm

    • Feierlicher Einzug des Senats

    zu Georg Friedrich Händels Ouvertüre aus der Wassermusik Suite Nr. 2, HTWK Orchester

    • Begrüßung

    Prof. Dr. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig

    • Grußworte

    Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

    Emma Lose, Sprecherin des Studierendenrates der HTWK Leipzig

    • Zwischenspiel

    Viva La Vida (Coldplay) – Arrangement von Larry Moore, HTWK Orchester

    • Gespräch: Studienstart in Leipzig 

    Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

    Dr. Mathias Reuschel, Hochschulratsvorsitzender der HTWK Leipzig                             

    Professorin Barbara Mikus, Prorektorin für Bildung

    • Spoken Word

    Magdalena Groh, Studentin der Buch- und Medienproduktion an der HTWK Leipzig

    • Feierlicher Auszug des Senats

    zu Shallow ('A star is born') – Arrangement von Victor Lopéz, HTWK Orchester

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    news-6382Thu, 05 Oct 2023 09:39:07 +0200Einfach Gold wert: das Battpackhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6382Studentin der HTWK Leipzig wird für innovative Batterieverpackung mit dem Gold Award des Deutschen Verpackungsinstituts ausgezeichnet.Am 13. September 2023 hat der das Deutsche Verpackungsinstitut e.V. (dvi) in Berlin die diesjährigen Verpackungspreise vergeben, mit denen jedes Jahr Innovationen rund um die Verpackung ausgezeichnet werden. Dieses Jahr gab es 34 Preise in 10 Kategorien, wie z. B. 'Digitalisierung', 'Nachhaltigkeit', 'Wirtschaftlichkeit' oder 'Neues Material', und zusätzlich die Gold Awards für besonders herausstechende Projekte und Erfindungen.

    Eine davon ist der Battpack, den Leonie Theurer, Studentin des Studiengangs Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit, entwickelt hat. Sie gewann damit in der Kategorie Nachwuchs. Die Verpackung für handelsübliche AA-Batterien erlaubt es, genutzte und neue Batterien in einer einzigen Verpackung getrennt voneinander aufzubewahren. Nie wieder Chaos in der Schublade: Volle und leere Batterien geraten auf diese Weise nicht durcheinander und die Entsorgung der entleerten Produkte fällt leichter. Die Verpackung selbst besteht aus leicht zu recycelndem Karton.

    Die Idee entstand während des 5. Studiensemesters. Projektaufgabe war es, die Verpackung für ein selbst gewähltes Produkt zu optimieren oder neu zu entwickeln. Leonie Theurer kam es dabei insbesondere auf Nachhaltigkeit, Machbarkeit und Verbraucherfreundlichkeit an. Die Jury überzeugte vor allem die Einfachheit des Konzepts.

     

    Weitere Informationen zum Preis

    Fachpack Interview mit Leonie Theurer

    Videointerview bei LinkedIn

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    news-6327Tue, 26 Sep 2023 10:27:00 +0200Neuer Workflow in der Baubranchehttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6327Website einfachbim.de soll Building Information Modeling (BIM) mit kostenlosen Vorlagen und praktischen Workflows voranbringenDas Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden erfordert viel Personal, Zeit und Geld. Mit der Arbeitsmethode Building Information Modeling (BIM) kann die Baubranche Kosten und Zeit sparen sowie die Qualität steigern. Die konsequente BIM-Anwendung ermöglicht allen Projektbeteiligten, relevante Bauwerksdaten mithilfe digitaler Modelle bereitzustellen und zu vernetzen. „Es fehlt jedoch noch ein gemeinsames Verständnis von BIM-konformen Prozessen. Aktuell werden Abläufe in jedem BIM-Projekt neu durchdacht und verhandelt. Das wollen wir ändern“, sagt Tom Radisch, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTWK Leipzig. Eine Lösung dafür entwickeln Radisch und Ulrich Möller, HTWK-Professor für Bauphysik und Baukonstruktion, mit Praxispartnern im Forschungsprojekt „einfach BIM“.

    Standards und Vorlagen

    Expertinnen und Experten aus Forschung, Planung, Vergabe, Bauausführung, Betrieb, Recht und Softwareentwicklung untersuchen an drei realen Projekten Digitalisierungsprozesse unter Verwendung der BIM-Methode. Anhand dessen erarbeiten sie bis Juni 2023 gemeinsame Standards, konkrete Vorlagen sowie allgemeingültige und praxisorientierte BIM-Workflows über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – zur direkten Anwendung für praxisorientierte, BIM-konforme Prozesse. Diese sind auf der Website einfachbim.de frei abrufbar. „So kommen wir dem Ziel näher, die Anwendung der BIM-Methode in der Baubranche nachhaltig und weitreichend voranzubringen“, so Möller.

    Zur Website einfachbim.de

    Dieser Text erschien zuerst im Forschungsmagazin Einblicke 2023 der HTWK Leipzig. Hier können Sie das Magazin digital lesen oder kostenfrei abonnieren.

    Zur aktuellen Ausgabe der „Einblicke“

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    news-6359Mon, 25 Sep 2023 15:14:15 +0200Lehren und Lernen im virtuellen Hochschulraumhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6359Ein Tag des intensiven Austauschs über E-Learning beim WELGleich zum Wochenbeginn gab es am 18.09. beim 21. Workshop on E-Learning (WEL) die Möglichkeit, sich im Nieper-Bau der HTWK Leipzig mit verschiedenen Themen des digitalen Lehrens und Lernens auseinanderzusetzen. Eine Gelegenheit, die 120 Lehrende und Hochschuldidaktiker und Hochschuldidaktikerinnen von Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Musikhochschulen aus ganz Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt gerne wahrgenommen haben.

    Nach der Begrüßung und Einführung durch den Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Mark Mietzner, sowie den Leiter des WEL23, Prof. Dr. Andreas Thor, standen drei parallellaufende Sessions zur Auswahl. Im Hörsaal versprachen Vorträge faszinierende Einblicke u.a. in die Welt der modernen Bildungsmaterialien und -technologien, darunter Open Educational Resources, Virtual Reality und Künstliche Intelligenz. In einer zweiten Session stellten sich die vom Arbeitskreis E-Learning der Landesrektorenkonferenz Sachsen unterstützten Verbundprojekt vor und präsentierten ihre Ergebnisse. So berichteten beispielsweise Lehrende der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden von aktuellen Entwicklungen in ihrem Projekt „Online_Musizieren_Unterrichten im digitalen Hochschulraum“. In der dritten Session konnte man sich in interaktiven Workshops mit dem Praxistransfer digital gestützten Lehrens und Lernen auseinandersetzen oder selbst E-Assessment Aufgaben mit Python und Jupyter coden. Der Workshop, wie hybride Lehrformate erfolgreich gestaltet werden können, wurde hybrid angeboten und war sowohl in Präsenz als auch online stark nachgefragt.

    Im Foyer des Nieperbaus präsentierten sich 15 Poster- und Demopräsentationen, die bei einem Rundgang im Anschluss an die Mittagspause die Gelegenheit boten, ins Gespräch über interessante E-Learning Tools zu kommen oder etwa die VR-Brille gleich einmal selbst auszuprobieren. Unter all den spannenden Ständen waren auch die Projekte der HTWK Leipzig gut vertreten: FAssMII stellte u.a. FeeDi, ein Tool zur Automatisierung von Bewertung und Feedback für Diagramme vor und HOWHY, die Erweiterung der HTWK-App für gamifizierte Lehrvideos ließ sich auf Tablet und Poster entdecken.

    Der Workshop on E-Learning ist eine Kooperation zwischen der HTWK Leipzig und der Hochschule Zittau/Görlitz und wird 2024 in Zittau/Görlitz stattfinden.

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    news-6353Mon, 25 Sep 2023 09:09:55 +0200HTWK Leipzig unterstützt Visualisierung beim 12. Ostdeutschen Energieforumhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6353Fakultät Informatik und Medien kooperiert beim 12. Ostdeutschen Energieforum eng mit der IHK zu Leipzig und dem Unternehmerverband SachsenDas Ostdeutsche Energieforum in Leipzig hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Austauschplattform für die mittelständische Wirtschaft, die Wissenschaft und die Politik entwickelt. Treiber dabei war die zunehmende Relevanz der mit der Energiewende verbundenen Fragen und Probleme für alle gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereiche. Ausrichter sind der Unternehmerverband Sachsen, der die Interessen von kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region vertritt, und die Industrie- und Handelskammer zu Leipzig.  

    Denkfabrik und Expertenforum

    Auch in seiner 12. Auflage am 13. und 14. September 2023 warb die von lokalen Medien als „Denkfabrik“ und „Expertenforum“ bezeichnete Veranstaltung im Kunstkraftwerk Leipzig mit spannenden Vorträgen und Diskussionen, war hochkarätig besetzt und mit rund 400 Gästen aus ganz Deutschland gefüllt. Neben den Ministerpräsidenten von Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Bundesregierung, vertreten durch Staatssekretär Keller, waren beispielsweise die Geschäftsführungen der Stadtwerke Leipzig, von EnviaM, der LEAG oder der VNG in den Foren vertreten. Vertretene Wissenschaftseinrichtungen waren neben der HTWK Leipzig die Leopoldina, das sich in Delitzsch im Aufbau befindende Großforschungszentrum (Center for the Transformation of Chemistry) und das Leibnitz-Institut für Troposphärenforschung.

    Über allgemeine Probleme der Energiewende und Fragen der nachhaltigen Wärmeversorgung hinaus reichte die Bandbreite der diskutierten Themen von der Vorstellung junger, innovativer Unternehmen über „Aspekte der Steigerung der Energieeffizienz mittels Digitalisierung in Industrie und Gebäuden“ oder „Abfall und Deponien als Basis für die Sektorenkoppelung“ bis hin zur Frage nach der Rolle der Medien bei den Diskursen um die Energiewende.

    Visualisierung durch HTWK-Studierende

    Innerhalb dieses Themenspektrums fanden sich auch viele anschlussfähige Themen an Fragen der ingenieurswissenschaftlichen Ausbildung der Fakultät Informatik und Medien. Das Veranstaltungsbüro der Fakultät freute sich über die Möglichkeit, bei dieser Veranstaltung projektbezogen zu kooperieren und dabei den Anspruch der HTWK Leipzig als maßgebliches ingenieurswissenschaftliches Kompetenzzentrum der Region Leipzig zu unterstreichen. Die Studierenden Julian Berger, Jacob Fuhrmann und Jacob Lommatzsch standen vor der Herausforderung, einzelne Themen zu visualisieren, also in Bilder, Animationen und kurze Clips zu übersetzen. Dies sollte die Veranstaltung medial begleiten und die Gäste auf anstehende Programmpunkte einstimmen. Dafür setzte sich das Projektteam im Vorfeld mit den Kernfragen einzelner Panels auseinander. Mit Erfolg: „Es wurde eine hervorragende Arbeit abgeliefert, die Kreativität mit technischen Lösungen paart“ so der Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Sachsen Lars Schaller. Eine weitere Zusammenarbeit ist geplant, zumal die Fakultät seit Längerem mit dem Unternehmerverband Sachsen und der der IHK zu Leipzig kooperiert – zum Beispiel beim Thema Industriekultur.

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    news-6351Fri, 22 Sep 2023 14:35:27 +0200HTWK-Team mit neuem Rekord beim Stadtradeln 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6351HTWK Leipzig war vom 01.-21.09. sportlich, nachhaltig und antriebsstark aktivNachdem schon die erstmalige Teilnahme bei der Leipziger Radnacht am 01.September mit ca. 50 Teilnehmenden eine neuer Rekord für die Hochschule war, konnten das Hochschulsportzentrum und das Gesundheitsmanagement der HTWK in diesem Jahr insgesamt 150 Angehörige der HTWK zur Beteiligung am Stadtradeln motivieren.

    Die stärksten Teams kamen dabei von den Fakultäten ING (Platz 1 mit 6.817,2 km) und DIT (Platz 2 mit 4.631,7 km) und dem bikelab der Fakultät FING mit 2.180,9 km.

    In der Einzelwertung konnte sich Prof. Jens Jäkel (FING) mit 1501,5 km vor Maximilian Bergk (FING, 1246,7 km) und Benjamin Schmidt (FDIT) mit 1155,1 km positionieren.

    Als Dankeschön wurden im HTWK-Team 20 „HTWK-radelt“ T-Shirts und zwei Handballtickets für ein Heimspiel des SC DHfK verlost.

    Herzlichen Glückwunsch an alle, die gewonnen haben, und Danke an alle Teilnehmenden!

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    news-6335Thu, 21 Sep 2023 10:42:00 +0200Neue Trends im digitalen Holzbauhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6335Bei der 3. Leipziger EASTWOOD-Konferenz tauschen sich Fachleute zum Bauen mit Holz aus (21./22.9.23). Anmeldungen noch möglichBauen mit Holz wird immer wichtiger: Derzeit werden rund 20 Prozent aller Baugenehmigungen in Deutschland für Einfamilienhäuser aus Holz vergeben – Tendenz steigend. Denn Bauen mit Holz gilt als klimafreundlicher als das energie- und ressourceneffiziente Bauen mit Beton. Um das Know-how rund um den Umgang mit dem nachwachsenden Rohstoff in die Breite zu tragen, organisiert die Forschungsgruppe FLEX der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gemeinsam mit der Rudolf Müller Mediengruppe am 21. und 22. September 2023 zum dritten Mal die Konferenz EASTWOOD. Bei diesem Branchentreff mit Fachausstellung tauschen sich im Nieper-Bau (Karl-Liebknecht-Straße 134) der HTWK Leipzig wieder Fachleute aus Architektur, Ingenieurwesen, Konstruktion, Holzbau, Zimmerhandwerk, Holzhandel, Investition, Wissenschaft und Forschung über aktuelle Entwicklungen aus.

    Vernetzung fördern

    Schwerpunkt der Konferenz ist neben dem digitalen Holzbau der Vernetzungsgedanke. „Bei der EASTWOOD wollen wir den Austausch zwischen Auftraggebenden, Planungsbüros und Baufirmen befördern, um die Potenziale des Holzbaus besser sichtbar zu machen“, sagt Initiator Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre und Leiter der interdisziplinären Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig. Denn moderner Holzbau könne nur gelingen, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten. Deshalb will der zweitätige Kongress eine möglichst große Bandbreite für den digitalen Holzbau aufzeigen.

    100 Jahre Zollingerpatent und weitere Themen

    Neben der Ausstellung, auf der sich mehr als 25 regionale und überregionale Unternehmen präsentieren, halten Fachleute aus der Architektur, dem Ingenieurbereich, der Forschung, dem kreislauffähigen Bauen und der Holzbaugeschichte Vorträge. Beispielsweise spricht Prof. Florian Nagler von der Technischen Universität München über Holzbau Architektur und Nachhaltigkeit“, Rebecca Steinlein von der Firma Concular aus Berlin überZirkuläres Bauen in Theorie und Praxis“ und Henning Klattenhoff von der Firma Assmann Beraten + Planen aus Hamburg über Synergien des zeitgenössischen urbanen Holzbaus. Prof.  Wolfgang Rug aus Wittenberge wird sich mit dem Thema „100 Jahre Zollinger-Patent“ befassen.

    Auch für die Forschungsgruppe FLEX an der HTWK Leipzig ist das Zollingerdach ein Schwerpunkthema ihrer Forschungen. Der ressourcenschonenden, sparsamen und ästhetischen Bauweise für gekrümmte Holzdächer verhalf FLEX durch die Möglichkeiten der Digitalisierung zu einem Comeback im Bauwesen. „Heute beschäftigen wir uns mit dem Zollingerdach in elementierter Form. Das bedeutet, die Regeln zu definieren, nach denen die ressourcenschonende Bauweise unter Werkstattbedingungen anwendungssicher und in hoher Qualität vorgefertigt werden kann. Die Montagezeit für Hallendächer aus Holz auf der Baustelle wird damit deutlich reduziert. Wir verknüpfen somit die Qualitäten des Handwerks mit den Potenzialen der Digitalisierung, um das klimaschonende Bauen voranzubringen."

    Abgerundet wird der Kongress mit einem Netzwerkabend im Gondwanaland des Leipziger Zoos.

    Programm und Anmeldung

    Fachleute sowie Studierende können sich noch zur Veranstaltung anmelden – vorbehaltlich der Entwicklung der Buchungszahlen bis zum 20. September 2023. Eine Teilnahme ist vor Ort, aber auch digital möglich. Mehr zur Anmeldung und zum Programm auf der Website: www.eastwood-leipzig.de

    Die Architekten- sowie Ingenieurkammern von Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Berlin-Brandenburg erkennen eine Teilnahme am Holzbau-Event als Fortbildungsveranstaltung an.

    Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig

    Die Forschungsgruppe FLEX ist ein interdisziplinäres Team von Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen sowie studentischen Mitarbeitenden unter der Leitung von Prof. Alexander Stahr. FLEX forscht zur digitalen Verknüpfung von Planungs- und Ausführungsprozessen, mit dem Ziel, Ressourcen in Architektur und Bautechnik effizienter zu nutzen. Die Forschungsgruppe ist zudem Mitglied im 2018 gestarteten Transferverbund Saxony⁵ der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie Mitglied der „International Association of Shell and Spatial Structures“ (IASS) und des internationalen Forschungsnetzwerks „Robots in Architecture“ (RiA).

    Zeitplan

    21.09.2023
    13.00 – 19.00 Uhr,
    im Anschluss Abendveranstaltung

    22.09.2023
    08.00 – 14.00 Uhr

    Gebühr

    Normalpreis: 299,- zzgl. MwSt.
    Preis für Studierende: 99,- zzgl. MwSt.

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    flex > AllgemeinFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
    news-6340Mon, 18 Sep 2023 14:28:54 +0200Kann KI schreiben? https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6340ChatGPT, Social-Media-Netzwerke und deren Alternativen waren Thema auf der Fachtagung des Europäischen Instituts für Qualitätsjournalismus und der HTWK Leipzig„KI kann nicht schreiben. Menschen können mit KI schreiben“, brachte Marie Kilg in ihrer Keynote zu den Auswirkungen von KI-Technologien auf den Journalismus ihre Position auf den Punkt. Es wurde heiß diskutiert auf der Hybrid-Tagung „Neue Plattformen – neue Öffentlichkeiten“ am Donnerstag, 14. September 2023 an der HTWK Leipzig. 

    Rund 40 Teilnehmende begrüßten Rektor Professor Mark Mietzner und das Moderatoren-Team aus Medienprofessorin Gabriele Hooffacker und Professor Wolfgang Kenntemich vom Europäischen Institut für Qualitätsjournalismus (EIQ) vor Ort im Lipsius-Bau. Weitere ca. 30 Gäste waren via Zoom zugeschaltet.

     

    Zum Einstieg in das erste Panel „Sprach-KI und Journalismus“ näherte Professorin Cornelia Wolf (Universität Leipzig) sich dem Thema aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive. Bartosz Wilczek (LMU München) und Boris Lochthofen (MDR) nahmen den Lokaljournalismus und die öffentlich-rechtlichen Medien in den Blick.

    Die Social-Media-Giganten und ihre Alternativen

    In Panel 2 zum Thema „Social Media“ berichteten Master-Studierende der HTWK Leipzig von den Ergebnissen eines Lehr-Forschungsprojekts zu den Möglichkeiten des Bürgerjournalismus in Lokalmedien. Nachdem Boris Lochthofen zuvor die Position des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) zu den sogenannten „Drittplattformen“ dargestellt hatte, zeigte Peter Welchering nun auf, welche Chancen alternative Netzwerke wie Mastodon für den ÖRR eröffnen könnten.

    Das Panel erwies sich als beispielhaft für die Spontaneität, die die Tagung bereithielt: Professor Marc Liesching (HTWK Leipzig) warf sein vorbereitetes Referat zu Social-Media-Recht in der EU kurzfristig über den Haufen, um stattdessen die Anregungen der letzten Stunden aufzugreifen.

    Medienausbildung für die Zukunft

    Nach einer kurzen Kaffeepause ging es dann ins letzte Panel, das den Fokus auf die Zukunft der Ausbildung von Journalistinnen und Journalisten legte. „Es kann nicht bei den erfolgten Veränderungen der Ausbildung bleiben. Erfolgreiche Verlage denken weiter“, forderte Oliver Haustein-Teßmer von der Chefredaktion der Lausitzer Rundschau. Er stellte einen Anforderungskatalog vor, den junge Leute an ihr Volontariat stellen sollten.

    Mit der Fachtagung bekräftigten die Fakultät Informatik und Medien der HTWK und das EIQ ihre bereits zehnjährige Zusammenarbeit. Die Stimmung war von Beginn an von kollegialer Wiedersehensfreude und Neugierde auf die kommenden Vorträge geprägt.

    Abgerundet wurde die Tagung durch eine Podiumsdiskussion mit einigen der Referierenden, geleitet von Dr. Sebastian Stoppe. Er schlug mit einem von Chat-GPT geschriebenen Artikel zum Einstieg einen Bogen zum Anfang der Tagung. „Den Austausch von Lehrenden, Forschenden, Studierenden und Vertretern der Fachwelt habe ich besonders genossen“, war das Fazit von Organisatorin Gabriele Hooffacker. In zwei Jahren soll die Fortsetzung der Tagungsreihe an der HTWK stattfinden.

    Mehr Informationen zur Tagung Neue Plattformen - neue Öffentlichkeiten

    Text: Lena Mittenentzwei

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    news-6329Mon, 18 Sep 2023 12:12:00 +0200„Angebundene Deckel“: Neuartige Verschlüsse fordern uns heraushttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6329Die „Tethered Caps“ fallen vielen auf die Nerven, aber: Warum ein Gramm Plastik mehr oder weniger einen Unterschied machen kann Im Gespräch mit Prof. Eugen Herzau, HTWK-Experte für nachhaltige Verpackungstechnologien.

    Wie aus dem Nichts scheinen sie aufgetaucht zu sein: Einweg-Flaschen und Tetrapaks mit Deckeln, die sich nicht mehr einfach abschrauben lassen. Hört man sich um, haben viele Menschen eine eigene Geschichte dazu: Warum es sie nervt, wann sie es zum ersten Mal bemerkt haben, wie sie damit umgehen.
    Was hat es mit diesen Verschlusskappen auf sich?

    EH:  So neu sind die Deckel gar nicht. In der EU verpflichtend werden sie aber erst ab Sommer 2024 . Das Phänomen erscheint vielen neu, weil es bisher nicht richtig kommuniziert wurde. Ziel ist es, die Verschlüsse zusammen mit den Behältern zurück in den Kreislauf zu bringen, und die Vermüllung der Umwelt, das sogenannte Littering, durch achtlos weggeworfene Verschlüsse zu verringern. So kleine Kappen „verschwinden“ nun einmal besonders schnell. Und damit stehen sie der stofflichen Verwertung nicht mehr zur Verfügung – doch genau das ist ja das wichtigste Ziel in unserem Recyclingsystem. Dabei müssen wir auch unterscheiden zwischen der Verwertung von Abfällen – ich sage bewusst nicht Müll – denn das kann auch die thermische Verwertung sein, also das Verbrennen, das Energie erbringt – und Recycling, also der stofflichen Verwertung. Dabei bleibt das Material erhalten und kann wieder genutzt werden. Wir als Kundschaft verlassen an dieser Stelle also zumindest ein Stück weit unsere Komfortzone, indem wir uns umstellen müssen, an dieser – minimalen – Stelle.

    Wir haben es getestet: So ein Verschluss wiegt ein bis zwei Gramm. Lohnt sich das überhaupt?

    EH: Ja, die Masse macht’s auch hier! Wenn mal es mal hochrechnet, kommt bei einer Million weggeworfener Deckel eben auch mehr als eine Tonne zusammen, die sich im Zweifel irgendwann über die Strände dieser Welt verteilt.

    Welche Alternativen sehen Sie?

    EH: Alternative Materialien gegenüber Kunststoffen werden immer wieder gefordert und auch ausprobiert, möglichst auf Basis von Naturmaterialien, nachwachsend und abbaubar sollen sie sein. Ich denke da z.B. an Bienenwachstücher als Lebensmittelverpackung für den Hausgebrauch, Papier und Karton aus Gras, um die Holzvorkommen zu schonen. Relativ neu ist die Silphie-Pflanze, eine gelbe Blume, die viel Biomasse produziert und mit der ebenfalls zur Papierherstellung experimentiert wird; am Bodensee wird sie schon angebaut. Auch Abfälle, z.B. aus Hanf, oder Sägespäne, die mit Pilzen und Stärke versetzt werden sind denkbar. Dazu haben wir hier im Studiengang auch eigene Versuche gemacht, aber letztlich hat das Ergebnis unsere Erwartungen nicht erfüllt. Kurzum: Solche alternativen Rohstoffe können im Moment lediglich als Ergänzung zu industriellen Herstellungsverfahren betrachtet werden, sie sind noch lange nicht konkurrenzfähig und daher auch nicht die preiswertesten. Hier wetteifern Nachhaltigkeit und Ökonomie miteinander. Es muss sich nun einmal rechnen. Wenn wir nachhaltiger sein wollen, müssen wir viel mehr standardisieren – ausKostengründen und Gründen des Energieverbrauchs.

    Also Vorsicht mit allzu romantischen Vorstellungen?

    EH: Ja! Wir müssen industriell denken, das ist nicht mehr umkehrbar. Zurück zur Selbstversorgung für alle? Das würde nicht funktionieren – wir könnten die Menschheit schlicht und einfach nicht mehr satt bekommen. Die Bevölkerung auf der Erde wächst und damit auch der Drang nach Wohlstand, in allen Ländern! Das bedingt Hunger nach allem – nach Lebensmitteln, Energie, Wasser… Deshalb: Dauerbrenner ist und bleibt das Kunststoff-Recycling, getrieben vom Kreislaufwirtschaftsgesetz. Unsere Ressourcen sind endlich. Aber die Verpackungsherstellung ist sehr heterogen und die Hersteller sind untereinander Wettbewerber – das bringt die Unzahl an Verpackungen hervor. „Die Verpackung ist ein schreiender Verkäufer“ haben wir früher gesagt – sie ist Marketing und hat das Ziel, über Emotionen Kaufinteresse zu wecken. Und: Sie schützt die Produkte und leistet einen Beitrag für unser bequemes Leben.
    Doch ich beobachte auch da einen Wandel: Verpackungen müssen im Konzept der Nachhaltigkeit auch vor unseren Studierenden bestehen. Das Interesse an dem Thema ist gewachsen, viel größer als noch vor zehn Jahren – das ist gut! Nicht mehr allein die Kosteneffizienz durch Prozessoptimierung entscheidet, sondern inzwischen geht es um Kosten und Nachhaltigkeit. Dieser Entwicklung entsprechen wir mit unserem Studiengang. Dennoch: Die gewünschten Veränderungen zu mehr Nachhaltigkeit in unserer Gesellschaft dauern länger als erhofft.

    Vielen Dank für das Gespräch!
     

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    news-6324Wed, 13 Sep 2023 09:00:00 +0200Leuchtende Haie, UV-Licht-Malereien und Heizungs-Hip-Hophttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6324Bei der interaktiven Leipziger Wissenschafts-Show „Circus of Science“ am 20. September 2023 tritt HTWK-Doktorand Tom Radisch auf

    Abendshow statt Vorlesung: Sieben Nachwuchsforschende tauschen am Mittwoch, den 20. September 2022, ihren Arbeitsplatz im Labor mit der Bühne des Leipziger Kupfersaals. Bei der verrückten und lebendigen Entertainment-Show „Circus of Science“ werden sie in wissenschaftlicher Mission das Publikum in Form eines Science Slams kurzweilig und anschaulich über ihre Fachgebiete informieren. Mit dabei ist Tom Radisch von der HTWK Leipzig.

    Nur ein Schuss: Auswahl von Heizungen wie im Musical Hamilton

    Tom Radisch ist Energie- und Gebäudetechniker. Ende Juni 2023 reichte er seine Promotion zum Thema „Heizungstechnischer Variantenvergleich in frühen Planungsphasen mithilfe multikriterieller Entscheidungsunterstützung“ am Institut für Bauklimatik an der TU Dresden ein, die er in Kooperation mit der HTWK Leipzig schrieb. Spannende Einblicke darin gab er unter anderem Anfang Juni beim 2. HTWK Science Slam, bei dem er einen fulminanten Rap aus dem Musical „Hamilton“ kurzerhand zu einer Erzählung über den Weg zum richtigen Heizungssystem umdichtete. Nun tritt der Sieger der HTWK-Veranstaltung zum ersten Mal beim „Circus of Science“ auf.

    „An der Hochschule war es immer mein Traum, eine Dissertation erfolgreich abzuschließen. Als Kleinkünstler träume ich schon seit Jahren davon, einmal im Kupfersaal auf der Bühne stehen zu dürfen“, zeigt sich Tom Radisch voller Vorfreude, dass beide Träume zeitnah in Erfüllung gehen mögen. In seiner Dissertation stellt er eine Methode vor, wie Auftraggeberinnen und Auftraggeber sowie Fachplanerinnen und Fachplaner von Bauvorhaben das passende Heizungssystem für ein Gebäude finden können. „In der Baubranche ist mein Dissertationsthema aufgrund der Energiewende schon lange von großem Interesse, jetzt ist es an der Zeit, ein breiteres Publikum dafür zu begeistern.“

    Weitere Science Slams

    Neben Radisch wird Meeresbiologin Julia Schnetzer vom Alfred-Wegener-Institut sowie vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung auftreten: Im abgedunkelten Saal nimmt sie das Publikum mit in die „geheime Welt der Biofluoreszenz“. Mit UV-Taschenlampe und einer Blackbox wird sie live demonstrieren, warum das Phänom nicht nur schön aussieht, sondern als wissenschaftliches Messverfahren auch wertvolle Erkenntnisse liefert.

    Außerdem erklären Mika und Fabian (beide 16 Jahre alt) von den „Löwenzahn Legoisten“ anlässlich des Weltkindertags mit selbst zusammengesetzten Robotern, wie die Klemmbausteine Konstruktion, Forschung und Programmierung miteinander verbinden – und warum das Tüfteln daran ihr technisch-naturwissenschaftliches Verständnis geprägt hat. „First Lego League“ heißt das dahinterstehende Förderprogramm, das Projektleiter Joseph Rothmaler vorstellt.

    Schließlich erklären Matthias Petzold und Florian Fahr vom Wissenschaftsladen Leipzig e.V. das Stadtentwicklungsprojekt „Neue Nähen SUPERBLOCKS Leipzig“, das sich in der Hildegardstraße im Leipziger Osten für mehr Grün, weniger Verkehr, verbesserte Lebensqualität und verstärkte Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern einsetzt – und vom Wissenschaftsladen begleitet wird.

    Hintergrund zum „Circus of Science“

    Der „Circus of Science“ ist eine Infotainment-Show in Leipzig. Sie bietet „Hirnfutter für Nerds und Noobs, für Galileo-Gucker und Gar-nichts-Checker, für Akademiker und Schulabbrecher“, wie es auf der Webseite heißt. Dafür lässt Moderator Jack Pop Forschung mit Fakten, Gags und Live-Musik lebendig werden, damit das bunt gemischte Publikum am Ende mit Erkenntnisgewinnen nach Hause geht. Zusätzlich treten jeweils mehrere Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler auf, die in Form eines Science Slams ihr Fachgebiet vortragen. Dabei können sie alle Hilfsmittel nutzen: von Power-Point-Präsentationen bis hin zu Live-Experimenten. Das Publikum kann ebenfalls aktiv sein: Vor Showbeginn dürfen sie vor Ort an verschiedenen Stationen selbst Experimente ausprobieren und während der Show können sie an interaktiven Quizrunden teilnehmen, bei denen es manchmal ganz schön wild, aber stets lehrreich zugeht.

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    news-6330Tue, 12 Sep 2023 13:23:55 +0200EU-Verbundprojekt EuReComp | HTWK-Forschungsteam präsentiert PV-floating-System beim Fortschrittsmeetinghttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6330Beim Fortschritts- und Reviewmeeting am 11. und 12. September 2023 in Porto präsentierten Prof. Böhm und Philipp Johst ihren PV-floating-Demonstrator

    Das europäische Verbundprojekt EuReComp (European recycling and circularity in large composite components) widmet sich der Herausforderung, nachhaltige Lösungen für die Wiederverwertung von faserverstärkten Verbundwerkstoffen zu entwickeln, die in Windkraftanlagen und der Flugzeugindustrie verwendet werden. Bisher existieren noch keine etablierten Kreislaufkonzepte für diese Materialien, und ihre Entwicklung steht noch aus. Das EuReComp-Projekt ist seit 18 Monaten in Bearbeitung.

    Am 11. und 12. September 2023 fanden in Porto sowohl ein Fortschritts- als auch ein Reviewmeeting statt, die von den beteiligten Projektpartnern organisiert wurden. An diesen Veranstaltungen nahmen unter anderem auch die Wissenschaftler Prof. Robert Böhm und M.Eng./M.A. Philipp Johst von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK-Leipzig teil.

    Im Fortschrittsmeeting wurden der aktuelle Stand und erste Ergebnisse aller Arbeitspakete präsentiert. Im anschließenden Reviewmeeting bewerteten zwei EU-Beauftragte die Ergebnisse und zogen Schlussfolgerungen für die weitere Projektentwicklung.

    Die HTWK Leipzig konnte unter anderem erste Ergebnisse aus Arbeitspaket 3 (WP3) vorstellen. Professor Böhm und sein Forschungsteam haben einen PV-floating low-scale Demonstrator entwickelt, welcher ein umfunktioniertes Rotorblattsegment als Schwimmkörper für ein PV-floating System verwendet. Ein Feldtest zeigte, dass ausgelagerte Rotorblattstrukturen gute Schwimmeigenschaften aufweisen und somit als geeignete Schwimmkörper dienen können. In einer gemeinsamen wissenschaftlichen Publikation mit Partnern der TU Dresden und dem Institute of Science and Innovation in Mechanical and Industrial Engineering (INEGI) konnte postuliert werden, dass durch die Umfunktionierung von ausgelagerten Rotorblattstrukturen Umweltauswirkungen reduziert und potenziell erhebliche Ressourceneinsparungen im Vergleich zu einem Referenzprodukt ähnlicher Qualität erzielt werden können (weitere Informationen unter: https://link.springer.com/article/10.1007/s42824-023-00085-7).

    ECKDATEN Projekt EuReCOMP

    Projektlaufzeit: 04/2022 – 03/2026
    Förderung: Das Verbundprojekt wird vom zentralen Finanzierungsprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizon Europe, gefördert.
    Projektkoordinator: National Technical University of Athens (Griechenland)
    Hochschulpartner: Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik TU Dresden, Politecnico di Torino (Italien), University of Patras (Griechenland)
    Industriepartner: Elbe Flugzeugwerke GmbH (Luftfahrt-Zulieferer), Dallara Automobil (Automobilindustrie, Italien), Anthony, Patrick and Murta Exportacao (Windenergiebranche, Portugal) und IRES (Life Cycle Assessment, Belgien)
    Forschungsinstitut: Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH

    Zum Forschungsprojekt an der HTWK Leipzig

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    news-6320Fri, 08 Sep 2023 11:30:59 +0200Denkmal-Restauration im Virtuellen Raumhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6320Studierende der HTWK haben die Sanierung der historischen Kegelbahn Lützschena simuliert - Projekt am Tag des offenen Denkmals (10.09.)Beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10.9.2023, stellen Mitarbeitende der HTWK Leipzig im Schlosspark Lützschena ein Konzept zur Sanierung der historischen Kegelbahn vor: Von 13 bis 15 Uhr wird direkt auf der Baustelle am Baudenkmal das von Studierenden erstellte virtuelle Modell der Restauration gezeigt. Zu sehen ist außerdem ein Film, der die Entwicklung des Modells dokumentiert. Das Projekt entstand in Kooperation mit dem Förderverein Auwaldstation und Schlosspark Lützschena e.V., mit dem die HTWK bereits zusammengearbeitet hat.

    Die historische Kegelbahn von 1896 ist Teil des alten Rittergutes Lützschena. Es wurde 1822 von Maximilian Speck von Sternburg erworben, der dort den Grundstein für einen englischen Landschaftsgarten legte. Der Schlosspark gehört heute zum nördlichen Gebiet des Leipziger Auwaldes und ist Teil eines Naturschutzgebietes. Im Jahr 2022 feierte die Touristenattraktion ihr 200jähriges Jubiläum.

    Im Gebäude der historischen Kegelbahn soll nun eine Ausstellung über den Gutsherrn und seine Familie sowie deren Wirken für Lützschena entstehen. Außerhalb der Kegelbahn ist die Anlage eines Nutzgartens geplant, der zum Spazieren einladen, aber auch der Umweltbildung für Schulklassen dienen soll.

    Für das Projekt entwickelten Studierende der Museologie unter Leitung von Professorin Gisela Weiß (Museumspädagogik) zunächst ein Ausstellungskonzept. Danach erstellten Studierende der Medientechnik, unterstützt von Professor Ulrich Nikolaus (Multimediales Publizieren) ein begehbares 3D-Modell der Kegelbahn, die das geplante Konzept visualisiert. Auf Basis dieses Modells entstand zum einen der Film, der den Übergang vom heutigen, zerfallenen Zustand in das geplante Zukunftskonzept visualisiert. Zum anderen haben die Studierenden das 3D-Modell mit der Game-Engine Unity begehbar gemacht, so dass man sich mittels einer 3D-Brille in die geplante Ausstellung hineinversetzen, sich darin umsehen und auch darin navigieren kann.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

    VR-Modell Historische Kegelbahn Lützschena

    Präsention von Film und Modell am Tag des offenen Denkmals
    10.09.2023, 13:00 bis 15:00 Uhr
    Schlosspark Lützschena
    Schlossweg 9, 04159 Leipzig

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    news-6315Thu, 07 Sep 2023 10:35:00 +0200Damit technische Geräte sich vertragenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6315HTWK Leipzig und Bundesnetzagentur prüfen etablierte Messverfahren, um die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) technischer Geräte sicherzustellenBevor technische Geräte in Deutschland in den Verkehr gebracht werden dürfen, müssen die Hersteller unter anderem deren Verträglichkeit mit anderen elektrischen Geräten durch die Einhaltung entsprechender Normen überprüfen. Für die Erfassung und Bewertung der unerwünschten Aussendungen elektrischer und elektronischer Produkte werden vornehmlich Messverfahren verwendet, die von ihren Grundsätzen aus der Zeit stammen, in der die Funkdienste analoge Übertragungsverfahren wie Amplitudenmodulation oder Frequenzmodulation nutzten. Sie orientierten sich an analog modulierten, schmalbandigen Signalen, wie sie beispielsweise von UKW-Empfängern bekannt sind. Bei analogen Empfängern führen elektromagnetische Störungen zu Störungen in Ton beziehungsweise Bild. Heute werden zunehmend digitale Übertragungsverfahren angewendet, dadurch sind auch die Störungen andere: So kann beispielsweise ein Fernsehprogramm bei einer elektromagnetischen Störung gar nicht erst empfangen werden.

    Zu diesem Thema beauftragte die Bundesnetzagentur die HTWK Leipzig mit einer Studie. Sie soll umfangreiches Datenmaterial liefern, um darauf aufbauend Schlussfolgerungen ziehen zu können, ob die derzeitigen Messverfahren mit den dazugehörigen Grenzwerten nach wie vor geeignet sind, die Störwirkung schmal- und breitbandiger Störaussendungen auf derzeitige digitale Signalübertragungen ausreichend abzubilden.

    Am 25. August 2023 stellten Forscher der HTWK Leipzig den Vertreterinnen und Vertretern der Bundesnetzagentur den geplanten Messaufbau für die Untersuchungen zur Störwirkung breitbandiger Signale vor. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Sommer 2024 von der HTWK Leipzig an die Bundesnetzagentur übergeben und dann in die betreffenden Expertengremien einfließen.

    Messungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit

    Michael Einhaus, Professor für Mobilfunk und Hochfrequenztechnik, und Robert Geise, Professor für Elektrotechnik, technische Informatik und EMV, erarbeiten gemeinsam mit Mitarbeitenden und Studierenden Simulationsmodelle. An ihrer Fakultät Digitale Transformation, die aus Stiftungsmitteln der Deutschen Telekom finanziert wird, verfügen sie über besondere Ausstattungen wie eigene konfigurierbare Mobilfunkbasisstationen, moderne Spektrumanalysatoren, Software Defined Radios und eine Absorberkammer, die durch eine metallene Außenhülle und einen mit Absorbern ausgekleideten Innenraum eine Vielzahl von äußeren Einflüssen abdämpft. Zusätzlich führten die Forscher Messungen am Institut für Elektromagnetische Verträglichkeit der Technischen Universität Braunschweig und am EMV-Zentrum des Forschungs- und Transferzentrums der HTWK Leipzig durch. Letzteres gehört zu den größten EMV-Testlaboren Mitteldeutschlands: Hier können Hersteller seit 2019 Geräte und Maschinen von bis zu zweieinhalb Metern Durchmesser testen lassen.

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    news-6316Wed, 06 Sep 2023 10:31:51 +0200HTWK Leipzig startet Projekt zur Förderung professoraler Karrierenhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6316Das Projekt Science_Careers bereitet den akademischen Nachwuchs auf eine Professur vor.Die HTWK Leipzig geht eine aktuelle Herausforderung an: Den Mangel an Fachkräften für Professuren an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW).
    Der Bedarf an Professorinnen und Professoren wächst zwar, doch der Nachwuchs fehlt. Einerseits zieht die Industrie mit schnellen Karrierechancen und attraktiven Gehältern viele Talente an. Andererseits ist die Berufslaufbahn für HAW-Professuren oft unstrukturiert und komplex, was den Einstieg zusätzlich erschwert. Das Projekt „Science_Careers: Karrieren fördern. Talente gewinnen.“ soll Karrierewege für potenzielle Professorinnen und Professoren aufzeigen und so den Wissenschaftsstandort Leipzig stärken. Nach sorgfältiger Planung seit Beginn des Jahres 2023 ist das Projekt nun bereit für die Umsetzungsphase.

    Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig, betont: "Mit dem 'Science_Careers'-Projekt setzen wir an der HTWK Leipzig neue Maßstäbe für die akademische Karriereentwicklung. Durch eine Kombination von Maßnahmen entsteht ein Nährboden, der junge Talente nicht nur entdeckt, sondern auch nachhaltig fördert. Wir verstehen uns als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Forschung und Anwendung. Unsere Arbeit stellt sicher, dass die nächste Generation von Professorinnen und Professoren an der HTWK praxisorientiert und bestens qualifiziert ist. In Zeiten, in denen die Nachfrage nach hervorragendem akademischem Personal steigt, soll dieses Projekt Antworten bieten."

    Das Projekt basiert auf drei Säulen:

    • Kurzfristig: Verbesserung des Einstellungsprozesses, um die HTWK als attraktive Arbeitgeberin zu positionieren.
    • Mittelfristig: Mentoring, um durch Individuelle Begleitung und konkrete Förderung junge Talente auf einen Karriereweg in der Wissenschaft vorzubereiten.
    • Langfristig: Schaffung von Karrierepfaden, um Sicherheit zu geben und die Entscheidung für eine akademische Laufbahn zu erleichtern.

    Teilprojekte

    Das Projekt besteht aus mehreren Teilprojekten, die den Fokus auf die Verbindung von Wissenschaft und Praxis legen:

    • „Pro.Motion“: zielt darauf ab, die Qualifizierung für eine HAW-Professur zu beschleunigen. Dieses Teilprojekt betont die Vernetzung, mit der zur Industrie In Kooperation mit Unternehmen werden praxisorientierte Promotionen vorangetrieben, die frischen Wind in die Wissenschaft bringen und ermöglicht Synergien, die die zeitlich e(?) Lücke zwischen Doktorarbeit und HAW-Professur schließen.
    • Pro.Innovation“: Das “Labor für Neues“. Hier werden erfahrene Professoren und Professorinnen und junge Talente in Forschungsteams, sogenannten Tandem-Professuren, zusammengebracht. Diese Form des kollaborativen Arbeitens gibt Neulingen direkten Zugang zu Fachwissen und bildet so das ideale Sprungbrett in die Welt der HAW-Professur.
    • Pro.Fellowship“: Hier bekommen aufstrebende Wissenschaftstalente individuelles Tandem-Mentoring von etablierten Professoren und Professorinnen. Dabei geht es nicht nur um Forschung, sondern um den ganzen Karriereweg. Alles, von der ersten Lehrveranstaltung bis zur Publikation, wird begleitet und damit der Übergang zur Professur vereinfacht.
    • Das Teilprojekt „Employer Branding“ legt den Fokus auf die öffentliche Wahrnehmung der HTWK Leipzig. Es ist entscheidend, potenzielle Talente frühzeitig zu begeistern und ihnen die Vorzüge einer Karriere an der HTWK Leipzig zu verdeutlichen. Parallel dazu sorgt das Teilprojekt Welcome@HTWK für ein gutes Ankommen und eine möglichst reibungslose Eingliederung neuer Mitarbeitender in die Hochschulgemeinschaft.
    • Das „Female Scientist Network“, fördert und vernetzt Frauen in der Wissenschaft. Durch verschiedene Veranstaltungen und Programme entsteht ein Netzwerk, das den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre an der HTWK erhöhen soll.

    Fakten zum Projekt

    • Laufzeit: 2023 bis 2028
    • Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung
    • Projektleitung: Prof. Dr. Mark Mietzner
    • Gesamtkoordinator: Rob Wessel
    • Zur Projektwebseite
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    news-5324Fri, 01 Sep 2023 10:00:00 +0200Ausschreibung von zwei HTWK-Promotionsstipendienhttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5324Bis zum 1. November 2023 können sich Nachwuchsforschende der Hochschule für ein Promotionsstipendium der HTWK Leipzig bewerbenSie haben eine interessante Idee für ein wissenschaftliches Projekt, das Sie im Rahmen einer Promotion umsetzen möchten? Motivierte und exzellente Nachwuchsforschende können sich ab sofort für ein HTWK-Promotions-stipendium bewerben.

    Förderziel
    Ziel der Förderlinie N – Promotion ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses der HTWK Leipzig im Kontext kooperativer Promotionsverfahren, um so der Rolle als Innovationsort zur Erarbeitung von Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen gerecht werden und als Impulsgeberin für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dienen zu können.
    Das Promotionsstipendium soll dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs der HTWK Leipzig in der Promotionsphase finanziell mit dem Ziel der Promotion unterstützen.

    Fördergegenstand
    Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.

    •   Promotionsstipendium
      in Höhe von 1.700 EUR pro Monat
       
    •   Kinderbetreuungszuschlag
      Es wird eine Kinderzulage in Höhe von 100 Euro monatlich für jedes Kind gewährt, für das die Empfängerin/der Empfänger eines Promotionsstipendiums, deren oder dessen Ehegattin, Ehegatte, Partnerin oder Partner aus einer Lebenspartnerschaft Kindergeld bezieht.
       
    •   Sach- und Reisekosten
      Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.000 EUR pro Jahr

    Fördervoraussetzungen

    •   Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
    •   Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen
    •   Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig
    •   Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an der Dissertation erhalten hat.

    Folgende Unterlagen sind einzureichen

    •   Motivationsschreiben
    •   Exposé zum Promotionsvorhaben
    •   Konzeptionelle Überlegungen zum Ausbau der persönlichen Kompetenzen im Projektmanagement, sozialer Kompetenz sowie in der Lehre und Didaktik
    •   Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der Forschungsschwerpunkte der HTWK Leipzig und den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professur sowie ggf. weiterer Betreuungspersonen. Es soll weiterhin dargestellt werden, wie dadurch den o.g. Förderziele der Förderlinie N – Promotion entsprochen werden soll.
    •   Empfehlungsschreiben der betreuenden Professorin/des betreuenden Professors der HTWK Leipzig
    •   Offizielles Betreuungsschreiben einer Professorin/eines Professors der promotionsberechtigten kooperierenden Einrichtung
    •   Wissenschaftlicher Lebenslauf
    •   Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses oder bei Masterstudierenden eine aktuelle Leistungsübersicht sowie das avisierte Datum des abgeschlossenen Masterstudiums
    •   Sofern bereits vorhanden: Kopie eines Nachweises der Annahme als Doktorandin/Doktorand der promotionsberechtigten kooperativen Einrichtung sowie die Vereinbarung zur Betreuung einer Promotion an der HTWK Leipzig

    Maßgeblich für die Einreichung von Anträgen ist die Ausschreibung für die Förderlinie N - Promotion 2023/I, die alle Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen im Detail auflistet (Dokument ist rechts verlinkt).  

    Bewerbungsfrist: 1. November 2023

    Masterabsolventinnen der HTWK Leipzig sind ausdrücklich aufgefordert, sich bewerben.

    Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.

    Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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    news-6304Tue, 29 Aug 2023 12:10:42 +0200Vom „Seminarraum des Schreckens“ bis zu ChatGPT3https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6304Workshop on E-Learning am 18.9.2023 – bis 1. September anmelden!Gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz lädt das Team vom Workshop on E-Learning unter Leizung von Prof. Andreas Thor an die HTWK Leipzig ein.

    In drei parallel verlaufenden Sessions geht es um aktuelle Entwicklungen im E-Learning einschließlich der Rolle von KI und der neuesten Technologien, die die Lehre interaktiver und effektiver machen können.

    Das Veranstaltungsteam sowie das Institut für Digitales Lehren und Lernen (IDLL) freuen sich über zahlreiche Teilnehmende – bitte weitersagen!

    Die Anmeldung ist bis zum 1. September 2023 möglich.

    Für Mitarbeitende der HTWK Leipzig fallen Teilnahmegebühren von 20 Euro (das Mittagessen in der Mensa ist nicht inklusive) an.
    Herzlich eingeladen sind auch alle sächsischen Studierenden, die kostenfrei teilnehmen können.

    Programm

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    news-6293Tue, 22 Aug 2023 09:29:33 +0200KI, Krisen und Journalismushttps://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/6293HTWK Leipzig und EIQ laden am 14. September 2023 zur Fachtagung über Trends in Journalismus und ÖffentlichkeitsarbeitDie Keynote zur Fachtagung „Neue Plattformen – neue Öffentlichkeiten“ spricht taz-Kolumnistin Anic T. Wae, eine KI, gemeinsam mit ihrer Schöpferin Marie Kilg. Die Tagung, organisiert von Professorin Gabriele Hooffacker, HTWK Leipzig, und Professor Wolfgang Kenntemich vom Europäischen Institut für Qualitätsjournalismus (EIQ), findet als Hybrid-Veranstaltung am 14. September an der HTWK Leipzig statt.

    Anic beschreibt sich selbst als „übergroße, leuchtend grüne Schachtel mit einem einzigen, riesigen Auge in der Mitte“. Auf die Keynote folgen im ersten Panel Beiträge zu KI und Bürgerbeteiligung im Lokaljournalismus von Professorin Cornelia Wolf, Universität Leipzig, Bartosz Wilczek, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München, sowie Maria Hofmann und Christoff Riedel, Masterstudierende der HTWK.

    Social Media – Regeln und Rahmen

    Mit den Risiken der großen Social-Media-Plattformen befassen sich im zweiten Panel Angelika Heyen von der Thüringer Landesmedienanstalt, Professor Marc Liesching, HTWK Leipzig, und Boris Lochthofen vom MDR. Peter Welchering stellt als Gegenentwurf das sogenannte Fediverse (aus Engl. federation und universe) am Beispiel des Dienstes „Mastodon“ vor.

    Um die Journalismus-Ausbildung unter den durch Krisen und KI veränderten Rahmenbedingungen geht es im dritten und letzten Panel. Dazu sprechen Oliver Haustein-Teßmer von der Lausitzer Rundschau und Dr. Uwe Krüger, Medienwissenschaftler an der Universität Leipzig. Die Journalistin und HTWK-Absolventin Pauline Maier, n-tv, analysiert die Kriegsberichterstattung über die Ukraine bei RTL und leitet daraus Forderungen für die Journalismus-Ausbildung ab. Die abschließende Diskussionsrunde moderiert Sebastian Stoppe, Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt.

    Für Medien ausbilden

    „Wer heute in der Medienausbildung tätig ist, kommt an Plattformen wie der generativen Sprach-KI ChatGPT nicht vorbei“, erläutert Medienprofessorin Gabriele Hooffacker von der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig. „Drittplattformen wie TikTok oder Twitter stellen insbesondere öffentlich-rechtliche Medienunternehmen vor schwierige Entscheidungen“, ergänzt Professor Wolfgang Kenntemich.

    Die Medienfachtagung findet am 14. September ab 12:30 Uhr in den Räumen der HTWK Leipzig statt (Lipsius-Bau, 3. Stock). Eine Videokonferenz-Plattform ermöglicht zusätzlich eine interaktive Online-Teilnahme. Angesprochen sind Medienschaffende in Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, Studierende sowie Fachleute aus Lehre und Forschung.

    Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung an gabriele.hooffacker (at) htwk-leipzig.de wird gebeten.

    Zum ausführlichen Programm

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    news-5076Wed, 16 Aug 2023 15:37:00 +0200Stadtradeln 2023https://www.htwk-leipzig.de/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5076Vom 01. bis 21. September mit dem HTWK-Team Radkilometer sammeln und gewinnenLeipzig beteiligt sich vom 1. bis 21. September 2023 erneut am bundesweiten Wettbewerb des Klima-Bündnisses für Klimaschutz und Radverkehrsförderung.

    Alle Leipzigerinnen und Leipziger können drei Wochen lang, auf ihren täglichen Wegen du