Derzeit ist Sommerpause, wir treffen uns wieder ab Vorlesungsbeginn!

Die Flure und Büros der HTWK sind nach wie vor weitestgehend leer. Wer sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen möchte, kann nicht mehr auf die zufällige Begegnung an der Kaffeemaschine vertrauen, sondern muss andere Wege nutzen.

Eine Möglichkeit für den kollegialen Austausch bietet die digitale „Plauschpause“. Die Idee: sich eine kurze Pause gönnen, mit Kollegen und Kolleginnen ins Gespräch kommen und im besten Fall neue Impulse für die eigene Lehre mitnehmen.

Die „Plauschpause“ ist offen für alle Interessierten und alle Themen. Moderiert wird das Treffen von Franziska Amlung.

Die Bandbreite an Themen reichte im letzten Semester von der technischen Umsetzung digitaler Lehre bis zu Prüfungsmodalitäten, von rechtliche Rahmenbedingungen bis zu organisatorischen Herausforderungen oder von der Motivation Studierender bis zur eigenen Work-Life-Balance, im Vordergrund steht der kollegiale Austausch.

Für einen konkreteren Einblick habe ich hier ein Treffen zum Thema beispielhaft zusammengefasst:

 

Ein zentrales Thema der zweiten digitalen Plauschpause war Feedback. Studierende sind zumeist sehr zurückhaltend und schweigsam, wenn es darum geht, Lehrenden eine Rückmeldung zu geben. Hierzu wurden einige praktische Möglichkeiten diskutiert, wie man dieses Schweigen aufbrechen kann. Hilfreich erscheint zunächst die direkte Bitte oder Aufforderung an die Studierenden zu richten, eine Rückmeldung zu geben. Das fällt Studierenden vor allem dann leicht, wenn sie dabei anonym bleiben können bzw. möglichst wenig Präsenz zeigen müssen. Methoden die bereits erfolgreich von Lehrenden eingesetzt werden, sind: Live-Umfragen (in BBB) oder asynchron mittels Umfragetools (z.B. Invote), Arbeit mit Icons und Emojis (z.B. in Chats oder über den Status bei BBB), Ergebnisse der Studierenden zu gestellten Übungen/Aufgaben, Peer Review Funktion bei OPAL, Forum oder Chat. Zusätzlich wurde die Frage aufgeworfen, wie Studierende erreicht werden können, die nicht an den Lehrveranstaltungen teilnehmen. Denkbar ist, mittels regelmäßiger Belege, stärker zur Teilnahme zu verpflichten. Auch die gezielte Ansprache über verschiedene Kanäle (E-Mail, Postweg) und die Frage nach den Gründen, kann ein Weg sein. Die Entscheidung zur Nicht-Teilnahme liegt letztendlich bei der jeweiligen Person.