Digitale Plauschpause-wir bleiben in Kontakt!

Die Flure und Büros der HTWK sind nach wie vor weitestgehend leer. Wer sich mit Kolleginnen und Kollegen austauschen möchte, kann nicht mehr auf die zufällige Begegnung an der Kaffeemaschine vertrauen, sondern muss andere Wege nutzen.

Eine Möglichkeit für den kollegialen Austausch bietet die digitale „Plauschpause“. Die Idee: sich eine kurze Pause gönnen, mit Kollegen und Kolleginnen ins Gespräch kommen und im besten Fall neue Impulse für die eigene Lehre mitnehmen.

Die „Plauschpause“ ist offen für alle Interessierten und alle Themen. Moderiert wird das Treffen von Franziska Amlung.

1. Plauschpause, 06.05.

Zum ersten digitalen Pausenplausch am Mittwoch, den 06.05., trafen sich 14 Personen in einem Big Blue Button Klassenzimmer (BBB). Für eine halbe Stunde wurden Erfahrungen mit verschiedenen Tools und Lehrformaten geteilt. In einer kleinen Umfrage stellte sich heraus, dass gut die Hälfte der Teilnehmenden BBB für Ihre Lehre nutzen, etwas weniger als die Hälfte setzen das Tool (bisher) nicht ein. So wurden auch einige Funktionen von BBB angesprochen und die Aufteilung in Gruppenarbeitsräume live ausprobiert. Eine große Herausforderung in der aktuellen digitalen Umsetzung der Lehre besteht darin, Feedback von den Studierenden zu bekommen. Ideen und Umsetzungsvarianten wurden kurz andiskutiert. Allerdings ist das Thema so wichtig und weitreichend, dass es beim nächsten Pausenplausch erneut aufgegriffen werden soll.

2. Plauschpause, 13.05.

Ein zentrales Thema der zweiten digitalen Pausenplauschs war Feedback. Studierende sind zumeist sehr zurückhaltend und schweigsam, wenn es darum geht, Lehrenden eine Rückmeldung zu geben. Hierzu wurden einige praktische Möglichkeiten diskutiert, wie man dieses Schweigen aufbrechen kann. Hilfreich erscheint zunächst die direkte Bitte oder Aufforderung an die Studierenden zu richten, eine Rückmeldung zu geben. Das fällt Studierenden vor allem dann leicht, wenn sie dabei anonym bleiben können bzw. möglichst wenig Präsenz zeigen müssen. Methoden die bereits erfolgreich von Lehrenden eingesetzt werden, sind: Live-Umfragen (in BBB) oder asynchron mittels Umfragetools (z.B. Invote), Arbeit mit Icons und Emojis (z.B. in Chats oder über den Status bei BBB), Ergebnisse der Studierenden zu gestellten Übungen/Aufgaben, Peer Review Funktion bei OPAL, Forum oder Chat. Zusätzlich wurde die Frage aufgeworfen, wie Studierende erreicht werden können, die nicht an den Lehrveranstaltungen teilnehmen. Denkbar ist, mittels regelmäßiger Belege, stärker zur Teilnahme zu verpflichten. Auch die gezielte Ansprache über verschiedene Kanäle (E-Mail, Postweg) und die Frage nach den Gründen, kann ein Weg sein. Die Entscheidung zur Nicht-Teilnahme liegt letztendlich bei der jeweiligen Person.