Brandschutz

An der Hochschule gibt je nach Aufenthaltsort unterschiedliche Bestimmungen im Brandfall. Genaueres regeln die Brandschutzordnung (BSchO) und die Anlagen für die einzelnen Objekte (siehe Downloads).

Überall gilt:

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Schlagen Sie Alarm und informieren Sie andere.
  • Schützen Sie sich selbst, bevor Sie anderen helfen (> Erste Hilfe)
  • Sicherheit geht vor: Bekämpfen Sie nur kleinere Feuer selbst. (> Feuerlöscher)
  • Verlassen Sie bei Gefahr oder Ertönen von Warnsignalen auf kürzestem Weg das Gebäude. Machen Sie sich dafür mit den Flucht- und Rettungswegeplänen vertraut. Steuern Sie den jeweiligen offiziellen Sammelpunkt an.
  • Nutzen Sie beim Verlassen des Hauses auf keinen Fall die Fahrstühle.

Alarm schlagen & Feuerwehr informieren

Sie bemerken einen Brand? Schlagen Sie Alarm! Es gibt an der HTWK Leipzig zwei Meldesysteme, die sich je nach Gebäude unterscheiden. Wichtigster Unterschied: Während Variante 1 „nur“ im Haus anschlägt und weitere Schritte erfordert, löst Variante 2 automatisch einen Feuerwehr-Einsatz aus.

Variante 1: Hausalarm

(E)(F)(FZC)(FZE)(Li)(Gu)(Sport)(W)(Z)

Der Handmelder mit der Aufschrift HAUSALARM löst nur die Sirenen innerhalb des Gebäudes aus. Diese Auslösekästen sind manchmal auch blau oder gelb.

Wer im Brandfall den Alarm durch Betätigen des Druckknopfs auslöst, muss hier unbedingt separat die Feuerwehr (112) anrufen. Das Dezernat Technik (DT) ist unter +49 174 3413227 ebenfalls telefonisch zu informieren.

Bei Auslösung durch einen elektronischen Rauchmelder ruft derjenige die Feuerwehr an, der das Feuer entdeckt. Die Feuerwehr am Eingang erwarten, informieren wo es brennt und für weitere Fragen bereit halten.

Der Alarm kann nur vom DT-Team wieder abgeschaltet werden. 

Variante 2: Brandmeldeanlage

(G)(N)(HB)(MZ)(LNW)(H)(S) ehemals HfTL:(T.A,T.B,T.C,T.L)

Bei Auslösung dieses Druckknopfmelders (Aufschrift FEUERWEHR oder FEUERALARM) wird der Alarm im Haus ausgelöst und gleichzeitig direkt die Feuerwehr alarmiert.

Das Dezernat Technik ist unter +49 174 3413227 zusätzlich zu informieren.

Fluchtwege & Sammelpunkte

Bei Ertönen der Sirenen müssen Sie das Gebäude sofort verlassen. Der kürzeste Fluchtweg ist mit typischen grünen Symbolen ausgewiesen. Ausgewiesene Notausgänge sind mit Panikschlössern ausgestattet, die sich von innen immer öffnen lassen.

Nehmen Sie sich Zeit für einen Blick auf die aushängenden Flucht- und Rettungspläne und die Brandschutzordnungen! So handeln Sie im Gefahrenfall sicher und richtig.

Retten Sie im Brandfall Leben, indem sie brennende Personen mit Decken oder durch Wälzen auf dem Boden löschen.

Unterschätzen Sie die Gefahren durch Rauch nicht. Bewegen Sie sich bei starker Rauchentwicklung lieber am Boden kriechend fort, weil Rauch nach oben steigt.

Wenn Sie nach einem Alarm das Haus verlassen, steuern Sie den offiziellen Sammelpunkt für dieses Gebäude an (siehe Karte unten). Dies dient Ihrem eigenen Schutz, hilft zugleich aber auch der eintreffenden Feuerwehr. Warten Sie dort die Anweisungen der Vorgesetzten/Feuerwehr ab, insbesondere zum Wiedereintreten ins Gebäude!

Grafik bitte anklicken zum vergrößern

Kleinere Brände selbst bekämpfen

Nur Brände kleineren Ausmaßes können und sollten Sie mit einem der Feuerlöscher im Keim ersticken. Deren Platzierung in den Fluren sehen Sie auf den aushängenden Flucht- und Rettungsplänen. Deutlich rote Symbole zeigen Ihnen schon aus der Ferne den Standort.

Wichtig: Eigenschutz und die Rettung von Menschenleben geht vor Brandbekämpfung - für größere Brände ist die Feuerwehr da!

Prävention

Wenn Sie gefährliche Arbeiten ausführen, sind Schutzmaßnahmen verpflichtend. Der Prozess „Gefährdungsbeurteilung“ klärt vorab, was zu tun ist, wenn Sie beispielsweise mit offener Flamme oder Chemikalien arbeiten oder in einem Umfeld tätig werden, in dem Dämpfe, Staub oder große Lautstärken unumgänglich sind.

Defibrillatoren

Defibrillatoren (auch AED genannt) können bei Herzrhythmusstörungen, Stromunfälle etc. zu Lebensrettern werden. Ihr Einsatz bei Atem- oder Kreislaufstillstand ist eine Ergänzung zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (30:2). Laien brauchen die Benutzung im Notfall nicht scheuen, denn die Geräte sind mit Anwendungshinweisen gut beschriftet und leiten den Helfenden automatisch durch den Prozess.

Anzeichen für einen Atemstillstand sind:

  • Brustkorb hebt und senkt sich nicht
  • Atemgeräusche fehlen
  • Luftzug an Mund/Nase nicht spürbar

Dann ist eine Herz-Lungen-Wiederbelebung (30 mal drücken und 2 mal beatmen im Wechsel) unbedingt schnell notwendig!

Nachfolgend die Standorte der Defibrillatoren an der HTWK Leipzig.

Standorte der 9 Stück Defibrillatoren (AED):

6-mal in grünem Plastewandkasten:

  • in der HB, Behinderten-WC im EG
  • in Li,1. OG Haupttreppenhaus
  • E2, 1. OG Treppenhaus
  • G, Haupttreppe, 2. OG Nähe Aufzug
  • Sporthalle EG Flur Mitte
  • Wächterstraße 1. OG im Flur

 

und 3-mal in weißem Metallkasten an der Wand:

  •  HfTL Haus B, G.-F.-Str. 43-45, EG Flur
  •  H, Zschochersche Str. 69, EG Flur Gangmitte
  •  Eilenburger Str. 13, EG Flur Nähe Büro von Frau Hahn

Dieser DEFI befindet sich zum herausnehmen innerhalb der grünen/weißen Kästen.

Verzeichnis der Ersthelferinnen und Ersthelfer an der HTWK

Bitte orientieren Sie sich auf der Suche nach medizinisch besonders geschultem Personal im Notfall vor allem an Gebäude/Raumbezeichnungen - ähnlich wie bei Fluchtplänen.






Name Akadem. Grad Bereich Raum Telefon / E-Mail
Jakob, Peter Dipl.-Ing. FING N 241 +49 341 3076-4109
+49 341 3076-4151
+49 341 3076-4153
Email senden vCard herunterladen - contact.vcf
Jedamzik, Oliver Dipl.-Ing. (FH) FIM MZ 108 +49 341 3076-2333 Email senden vCard herunterladen - contact.vcf
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