Neue Dozenten gesucht

Studium generale und das Modul Überfachliche Kompetenten schaffen Erfahrungsräume und ermöglichen den Erwerb von Kompetenzen, die zur Persönlichkeitsentwicklung und Berufsbefähigung beitragen.

Der beständige Wandel, für den wir unsere Studierenden befähigen müssen, erfordert auch die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Angebotsportfolios. Daher suchen wir kontinuierlich neue Dozenten, gerne auch mit außergewöhnlichen Ideen und Konzepten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an Dr. Martin Schubert, Leiter Studium generale.

Zeitraum und Umfang

Frühester Start ist das Sommersemester 2019, Vorlesungszeitraum 08.04. - 14.07.2019.

Die Kurse müssen in der Regel einen studentischen Zeitaufwand von 30 Stunden (1 ECTS-Punkt) abbilden, in Ausnahmefällen 15 Stunden (v. a. Auswahlbereich Informationsfähigkeit). Das kann durch reine Anwesenheit in einem wöchentlichen Seminar mit 2 Semesterwochenstunden über den Zeitraum der 14 Semesterwochen erfolgen oder durch Blockseminare an Wochenenden. Kombinationen aus regelmäßigen Veranstaltungen und Blockveranstaltungen sowie Exkursionen sind willkommen.

In die Berechnung muss der studentische Aufwand für Literaturrecherche oder Präsentationsvorbereitung eingerechnet werden.

Idealerweise wird der Kurs mit einer fakultativen Option einer Extraleistung, etwa Präsentation oder Exkursion, angeboten, so dass ein zweiter ECTS-Punkt vergeben werden kann.

Honorar

Die Honorarsätze für Dozenten an der HTWK Leipzig sind einheitlich festgelegt und abhängig von der akademischen Qualifikation:

Bachelor/Master/Diplom

20,00 EUR

Promovierte (Dr.)

25,00 EUR

Priv. Doz. / Dr. habil. / Prof.

31,00 EUR

Die Sätze gelten je Unterrichtsstunde à 45 Minuten. Vor- und Nachbereitungszeiten werden nicht extra vergütet und sind mit diesen Sätzen abgedeckt.

Die Dozententätigkeit im Studium generale gilt als selbständige Tätigkeit. Lehrkräfte ohne akademischen Abschluss können nicht beschäftigt werden.

Teilnehmer

Die Angebote richten sich fachübergreifend an die Studierenden aller unserer Bachelorstudiengänge. Von besonderen Vorkenntnissen kann also nicht ausgegangen werden.

Das Kurskonzept soll die Heterogenität der Teilnehmer berücksichtigen.

In der Regel sollen die Kurse auf etwa 20 Teilnehmer ausgerichtet werden. Falls es das Konzept erfordert, kann davon nach unten abgewichen werden. Falls der Lehrerfolg nicht beeinträchtigt wird, kann sich der Kurs auch gerne an größere Gruppen richten.

Prüfungen

Prüfungen sind im Studium generale / Modul Überfachliche Kompetenzen nicht vorgesehen (Ausnahme Sprachen). Der Teilnahmeerfolg ist daher durch Interaktion in der Teilnehmergruppe sicherzustellen.

Studienleistungen können verpflichtend gefordert werden, etwa eine Hausarbeit oder eine Präsentation. Eine Benotung der Arbeit oder eine Vergütung für die Kontrolle erfolgt nicht.

Lernziele

Allgemeine Lernziele

  • Die Studierenden finden sich in komplexen Sachzusammenhängen zurecht. In fachlich und kulturell heterogenen Gruppen arbeiten sie konstruktiv und agieren im dynamischen Wandel zukünftiger Tätigkeitsfelder kompetent.
  • Das wissenschaftliche Selbstverständnis der Studierenden, ihre sozialen, kommunikativen und argumentativen Fähigkeiten sowie Fertigkeiten zur Aufbereitung und Präsentation von Arbeitsergebnissen sind nachhaltig entwickelt.

Gesellschafts- und Orientierungswissen

Die Studierenden kennen aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und Fragestellungen und können diese theoretisch fundiert reflektieren. Sie sind in der Lage, diese auf das eigene Fach zu beziehen und interdisziplinär zu bearbeiten. Die Studierenden haben eine eigene Haltung und sind zu kritischen Urteilen fähig.

Fach- und Forschungsreflexion

Die Studierenden sind in der Lage, das eigene Handeln, die Methoden und Paradigmen innerhalb ihrer Disziplin aus fachfremder Perspektive zu reflektieren und auf ethische Fragestellungen zu beziehen. Sie haben ein Verständnis für gesellschaftliche und politische Implikationen von Technik und Technikfolgen.

Selbstentwicklung

Die Studierenden kennen ihre geistige Herkunft und Prägung, Werte und Normvorstellungen und sind in der Lage, diese in gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenhängen zu verstehen. Neben der Fähigkeit zur Selbstbetrachtung sind Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Stresstoleranz, Kompetenzen des Selbstmanagements ausgebaut. Die Studierenden haben ein Bewusstsein für den eigenen Körper und einen nachhaltigen, körperlich aktiven Lebensstil.

Fremdsprachen und Interkulturalität

Nach erfolgreichem Abschluss der Lehreinheit sind die Studierenden in der Lage, die Fremdsprache fachlich, studien- und berufsbezogen sicher anzuwenden sowie kultursensibel zu agieren. In Bezug auf die Fremdsprache können Sie im eigenen Fachgebiet Präsentationen halten, Diskussionen verstehen und sich aktiv an Gesprächen beteiligen. Sie können aus verschiedenen studien- und berufsrelevanten (schriftlichen) Textsorten Informationen wiedergeben und Argumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen.

Informationsfähigkeit

Die Studierenden zeigen ein wissenschaftliches Selbstverständnis, kennen Methoden wissenschaftlichen Arbeitens und wenden diese auf konkrete Studieninhalte an. Methodische Grundfertigkeiten beziehen sich insbesondere auf Recherche, Bewertung und einen redlichen Umgang mit wissenschaftlichen Quellen sowie die Produktion, Kommunikation und Präsentation wissenschaftlicher Erzeugnisse.

Zusatzqualifikationen

Die Studierenden sind in der Lage, die grundlegenden Begriffe, Prinzipien und Konzepte des im Kurs/Teilmodul vermittelten Fachgebietes zu erklären. Sie können die wesentlichen Arbeitsmethoden anwenden und sind in der Lage, Konzepte und Methoden zu ihrem eigenen Studienfach in Bezug zu setzen und in ihr berufliches Handeln zu integrieren. Weitere spezifische Lernziele können in etwaig zugeordneten Teilmodulen benannt sein.

Reflektiertes Ehrenamt

Die Studierenden kennen Grundideen ihres Ehrenamtsbereiches und haben sich praktisch in der Umsetzung des ehrenamtlichen Handlungsfeldes eingebracht oder erprobt. Sie beherrschen Methoden des Handlungsfeldes in dem sie tätig waren. Sie haben den gesellschaftlichen und persönlichen Wert ehrenamtlicher Arbeit reflektiert.