Dr. Nadine Marmai präsentierte auf der Konferenz der Regional Studies Association Empfehlungen zur Arbeitskräftesicherung in schrumpfenden Regionen
Unter dem Titel „Schwimmen gegen den demografischen Strom: Handlungsempfehlungen zur Arbeitskräftesicherung in schrumpfenden Regionen“ wurde eine gemeinsame Arbeit der HTWK Leipzig mit dem Leibniz-Institut für Länderkunde vorgestellt.
In dem gemeinsamen Beitrag wird eine Diskussion über wirtschaftspolitische Handlungsspielräume in Industrieregionen geführt, die aufgrund des demografischen Wandels mit einem Mangel an Arbeitskräften konfrontiert sind. In schrumpfenden Regionen ist die Sicherung des Arbeitskräfteangebots entscheidend für wirtschaftspolitisches Handeln. Investitionen allein reichen nicht aus, wenn die Erwerbsbevölkerung schrumpft. Netzwerke, Migration sowie der Erhalt und Ausbau von Aus- und Weiterbildungsstrukturen sind entscheidend, um dem Wandel zu begegnen und das Potenzial der Region zu erschließen. Der Beitrag plädiert für einen Umgang mit Schrumpfung, der wirtschaftliche Transformation unter demografischen Bedingungen gestaltet.
Der Beitrag wurde von Dr. Nadine Marmai aus dem Team von Prof. Rüdiger Wink, die sowohl an der HTWK Leipzig als auch an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg tätig ist, präsentiert. Zum Beitrag
Über die Konferenz
Die Jahreskonferenz 2026 der Regional Studies Association fand vom 15.–18. Juni 2026 an der Fakultät für Wirtschaft, Recht und Betriebswirtschaft der Universität Göteborg in Schweden statt. Die Veranstaltung brachte führende Wissenschaftler, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger und Forschende zusammen, um Erkenntnisse, Perspektiven und die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Regionalstudien, Wirtschaftsentwicklung, Politik und Planung auszutauschen. Die Konferenz vereinte Teilnehmende aus rund 55 Ländern, darunter sowohl erfahrene Expertinnen und Experten als auch Nachwuchsforschende.
