Startseite https://www.htwk-leipzig.de/startseite/?type=787 Wissen schafft Verbindung: Praxisnah studieren, arbeiten und forschen in der pulsierenden Metropole Leipzig im Herzen Mitteldeutschlands an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). de-de Tue, 27 Sep 2022 08:15:25 +0100 news-5287 Mon, 26 Sep 2022 09:13:44 +0200 Nachhaltig Bauen in Uganda https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5287/ Zwei Professoren der Fakultät Bauwesen auf AustauschreiseMit Blick auf diese riesigen Herausforderungen und großen Chancen für die angehenden Bauingenieure hat Prof. Dr.-Ing. Björn Höhlig (Fakultät Bauwesen, Professor für Nachhaltiges Bauen/Bauen im Bestand) seine Lehrveranstaltungen an der Uganda Christian University (UCU) in Mukono/Uganda durchgeführt. Der zweiwöchige Uganda-Besuch von Prof. Höhlig im August 2022 setzt eine langjährige Kooperation zwischen der HTWK Leipzig und der UCU fort, die durch den bereits emeritierten Prof. Klaus Gaber (Fakultät Bauwesen) initiiert wurde.

Gaber reiste auch in diesem Jahr mit an die UCU, um sowohl selbst Lehrveranstaltungen zu halten als auch seinen Nachfolger, Prof. Björn Höhlig, den Verantwortlichen der ugandischen Universität vorzustellen. So wurden in Gesprächen mit dem Vice Chancellor, Prof. Aaron Mushengyezi, sowie mit dem Head of Department Engineering & Environment, Rodgers Tayebwa, die Möglichkeiten einer zukünftigen Zusammenarbeit und einem Ausbau der Kooperation erörtert. Ziel soll es sein, den Austausch von Studierenden und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu fördern. Außerdem wurden Ideen über Lehr- und Forschungsthemen, besonders im Hinblick auf die Verwendung von lokalen Baustoffen, ausgetauscht.

Forschungs- und Entwicklungskooperationen standen auch auf dem Programm von weiteren Treffen von Prof. Höhlig und Prof. Gaber mit ugandischen Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Dasstarke Bevölkerungswachstum, verbunden mit einer zunehmenden Urbanisierung, wird zukünftig neue, auf die lokalen Bedingungen zugeschnittene Lösungen im Bauwesen erforderlich machen. Ansätze dafür sind in Uganda schon einige vorhanden, wenn auch noch mit unterschiedlicher Qualität und Quantität. Ein erster Schritt zur Einbindung der HTWK Leipzig in diesen spannenden Prozess ist durch den Besuch der beiden Leipziger Professoren in Uganda gemacht. Weitere sollen auf unterschiedlichen Ebenen folgen, auch um das Ziel des Freistaats Sachsen zur Stärkung der Zusammenarbeit mit ugandischen Institutionen zu unterstützen.

]]>
HTWK > Startseite
news-5280 Fri, 23 Sep 2022 11:48:00 +0200 20 Jahre Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5280/ Im Jubiläumsjahr der HTWK Leipzig feiert auch das IWS GeburtstagAls Prof. Hubertus Milke 1994 zum Professor für Wasserwirtschaft, Hydrologie und Geohydrologie berufen wurde, stand bereits fest, dass ein Weg gefunden werden musste, um Praxis und Hochschule enger zu verzahnen. Noch im selben Jahr gab es ein erstes Messkonzept an Mulden-Rigolen-Systemen. Bis das IWS - Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft jedoch offiziell gegründet werden würde, vergingen noch einige Jahre. Im September 2002 war es dann soweit – und so konnte das IWS (das zweitälteste Institut an der HTWK Leipzig) in diesem Jahr sein 20jähriges Bestehen feiern. Damit ist das Institut nur 10 Jahre jünger als unsere Hochschule, die in diesem Jahr ihr 30jähriges Jubiläum feiert.

Partner, Auftraggeber, ehemalige und aktuelle Mitarbeiter waren am 13. September zu Gast an der HTWK. Die Verbindung aus Forschung und Praxis zeigte sich schon im Programm: Unser Rektor Prof. Mark Mietzner sprach in seinem Grußwort vom Werdegang des Instituts an der Hochschule. Von der praktischen Seite berichtete Dr. Ulrich Meyer, der Technische Geschäftsführer der Wasserwerke Leipzig, welche schon seit Beginn des Instituts Auftraggeber und Partner sind. Prof. Hubertus Milke sprach vom bisherigen Werdegang und Tilo Sahlbach von den aktuellen Themenschwerpunkten des IWS. Anschließend wurden beim Get-Together im lockeren Rahmen Erfahrungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet.

20 Jahre IWS - ein Rückblick in Bildern

Wissenschaft und Praxis eng verzahnt

Das Institut, seine zehn festen Mitarbeiter und zwei studentischen Hilfskräfte stellen sich sowohl wissenschaftlichen als auch praktischen Fragestellungen des Wasserbaus und der Siedlungswasserwirtschaft. Vom steten Austausch profitieren beide Seiten: Tiefergehende Forschungen ermöglichen den Praxispartnern neue Erkenntnisse insbesondere in Bezug auf neue Regelblätter, Techniken, Mess- oder Modelliermethoden. Die unmittelbare Rückmeldung aus der Praxis lässt sich auf die weitergehende Forschung übertragen und ermöglicht eine bodenständige Herangehensweise, die am Ende nicht nur auf dem Papier sondern auch im Kanal oder am Gewässer funktioniert.

Insbesondere im Rahmen des Klimawandels stehen Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft vor großen Herausforderungen. Einige Fragestellungen sind in der Wasserwirtschaft schon seit Jahren bekannt, gelangen jetzt aber erst in das Bewusstsein der weiten Bevölkerung. Für das IWS heißt das vor allem, dass auch nach 20 Jahren Arbeit noch kein Ende in Sicht ist.

Zur Institutsseite

]]>
HTWK > Startseite
news-5272 Fri, 16 Sep 2022 11:35:06 +0200 Innovationen? Ausgezeichnet! VDI Leipzig vergibt Förderpreise https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/hochschule/aktuelles/newsdetail/artikel/5272/ Drei von vier Preisen für den technischen Nachwuchs gehen an die HTWK LeipzigMit echten Zukunftsthemen überzeugten auch in diesem Jahr wieder die Nachwuchsforschenden die Jury des Förderpreises des VDI Bezirksverein Leipzig e.V. Unter zahlreichen Einsendungen wurden am 9. September vier Arbeiten mit gleichermaßen hohem wissenschaftlichen Niveau, starkem aktuellem sowie Praxisbezug ausgezeichnet.
Drei der vier Preise gingen an Beiträge der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), die bereits in den Vorjahren stark vertreten war.

Den 1. Preis und damit 1.200 Euro erhielt Tim Wrobel für seine Masterarbeit „Wasserstoff im Fernleitungsnetz: Entwicklung einer Methodik zur Inbetriebnahme und Betrieb bestehender Erdgasleitungen für den Transport von Wasserstoff“ auf dem Gebiet der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik. Seine Forschung führte er beim Unternehmen ONTRAS Gastransport GmbH durch, wo er die rechtlichen, sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Aspekte einer Umstellung von Erdgasleitungen für den Transport von Wasserstoff untersuchte.
Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn, Institut für Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik der HTWK Leipzig, sowie von Frank Henning, ONTRAS Gastransport GmbH.

Den mit 800 EUR dotierten 2. Preis erhielt Vanessa  Fock für ihre Masterarbeit „Standardisierte Vorgehensweise zur Parametrisierung von sandigen Böden für das hypoplastische Stoffgesetz“. Die Arbeit entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes und beinhaltet ein komplexes bodenmechanisches Stoffmodell, das eine standardisierte Vorgehensweise für die Parametererstellung von Eingangswerten für die Modellierung von Verdichtungsvorgängen zur Bodenverbesserung ermöglicht.
Betreut wurde die Arbeit auf dem Gebiet Bauingenieurwesen, Grundbau, Bodenmechanik, Fels- und Tunnelbau von Prof. Dr.-Ing. Ralf Thiele und Rosa Elena Ocaña Atencio, beide HTWK Leipzig.

In seiner Bachelorarbeit mit dem Titel “Entwicklung eines Tuning-Werkzeugs für PID-Regler von speicherprogrammierbaren Steuerungen” hat sich Dominic Elias Taraba mit einer ingenieurtechnischen Aufgabenstellung beschäftigt. In seiner Arbeit in Kooperation mit dem Unternehmen AviComp Controls GmbH untersuchte er die automatische Ermittlung von Parametern für die Regelung von komplexen Prozessen mit hohem Unbestimmtheitsgrad. Für seine Forschungsergebnisse auf dem Fachgebiet der Elektro- und Informationstechnik wurde ihm in Abwesenheit der mit 600 Euro dotierte 3. Preis verliehen.
Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr.-Ing. Jens Jäkel vom Institut für Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik der HTWK Leipzig sowie von Ronald Eichhorn und Kevin Schleifer (beide AviComp Controls GmbH).

Lara-Marie Schulze ist Schülerin der 11. Klasse am Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig. Sie entwickelte einen Roboter, der Gegenstände findet, sammelt und transportiert und wurde dafür mit dem Sonderpreis für Schülerarbeiten – mit 200 Euro dotiert - ausgezeichnet. Mit ihrer Arbeit „Entwicklung eines autonomen mobilen Recyclingroboters zur Müllentfernung in der Umwelt“ nahm sie 2022 bereits erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht“ teil. Betreut wurde die Arbeit von Willi Zschiebsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig und 2019 selbst Preisträger des VDI-Förderpreises.

„Das Studium an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig steht für eine enge Verbindung von anwendungs- und lösungsorientierter Forschung und praxisorientierter Lehre. Daher entwickeln unsere Nachwuchs-Ingenieurinnen und -Ingenieure mit ihren Arbeiten Antworten auf aktuelle Herausforderungen – mit großem Erfolg! Seit Jahren werden Arbeiten, die an unserer Hochschule entstanden sind, mit dem VDI-Förderpreis ausgezeichnet, weil sie kreativ und relevant zugleich sind. Darauf bin ich sehr stolz und gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich zu ihren wissenschaftlichen Erfolgen“, sagt Prof. Mark Mietzner, Rektor der Hochschule.

Die Jury

Zur Jury des Förderpreises 2022 gehörten Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus-Peter Schulze, HTWK Leipzig (Jury-Vorsitzender), Dr.-Ing. Manuela Krones,Mitglied des Vorstandes des VDI-Bezirksvereins Leipzig, Prof. Dr. rer. nat. habil. Alfons Geser,HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften Prozessautomation und Eingebettete Systeme, Prof. Dr.-Ing. Manfred Lohöfener, Hochschule Merseburg, Fakultät Ingenieur- und Naturwissenschaften (Mechatronische Systeme), Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes,Rektor der Hochschule Merseburg (und vormals HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften, Informations-systeme), Prof. Dr.-Ing. Hendrik Richter, HTWK Leipzig, Fakultät Ingenieurwissenschaften (Regelungstechnik, Steuerungstechnik) sowie Prof. Dr. med. habil. Bernd Tillig, Direktor der Klinik für Kinder- und Neugeborenen-Chirurgie Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH, Klinikum Berlin-Neukölln.

Über den Förderpreis

Einmal im Jahr vergibt der Bezirksverein Leipzig des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) einen Förderpreis an Nachwuchs in der naturwissenschaftlich-technischen Forschung mit Fokus auf anwendungsbezogenen Lösungen. Außerdem stiftet der VDI Leipzig seit 2020 jährlich einen Preis für herausragende Schülerarbeiten. Die Bewertung erfolgt durch das Kuratorium - Vertretern von Wirtschaft, Industrie und Bildung - unter Beteiligung einer Jury. Das Preisgeld wird von Sponsoren aus der Wirtschaft zur Verfügung gestellt, in diesem Jahr von der BMW Group Leipzig, der VNG Gasspeicher GmbH, der Leipziger Messe GmbH und dem TÜV Süd Industrie Service GmbH.

Über den VDI und den Bezirksverein Leipzig e.V.

Seit mehr als 150 Jahren steht der VDI (der Verein Deutscher Ingenieure e.V.) Ingenieurinnen und Ingenieuren zur Seite. Mit 152.000 Mitgliedern in 45 Bezirksvereinen ist der VDI die größte Ingenieurvereinigung Deutschlands. Der VDI Bezirksverein Leipzig e.V. kümmert sich um rund 1.000 Mitglieder in Leipzig und dem Leipziger Raum.

Weiterführende Informationen zum Förderpreis des VDI Leipzig e.V.

]]>
HTWK > Startseite