Die HTWK Leipzig ist eine der forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland. Wir sind durch vielfältige Kooperationen mit Unternehmen, anderen Wissenschaftseinrichtungen, Verbänden und Vereinen vernetzt und werben jedes Jahr zahlreiche Drittmittelprojekte ein. Forschung, Entwicklung und Transfer zählen zu unseren Kernkompetenzen, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses liegt uns am Herzen.
Unser regionales Alleinstellungsmerkmal ist ein breites ingenieurwissenschaftlich-technisches Profil: Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln nachhaltige Lösungen für neue und sanierungsbedürftige Gebäude, Brücken und Straßen, bringen durch ihre Forschung die Energiewende voran und schaffen Voraussetzungen für einen klugen Einsatz der Digitalisierung. Zusammen mit den Bereichen Ökonomie, Sozialwissenschaften und Medizintechnik bietet die HTWK Leipzig an ihren sechs Fakultäten ein vielfältiges Lehr- und Forschungsangebot.
In Zahlen:

20,66 Millionen Euro Drittmittel warb die HTWK Leipzig 2025 von Bund, Land, EU und Wirtschaft ein.

178 Professuren garantieren eine vielfältige Lehr- und Forschungskompetenz.

101 Promovierende wurden 2025 an der HTWK Leipzig in kooperativen Verfahren betreut.

414 Mitarbeitende wurden 2025 aus zusätzlich eingeworbenen Drittmitteln finanziert.
Prof. Dr. Robert Böhm, Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen, Leipzig Center of Materials Science:
„Ich erforsche, wie sich durch Faserverbundwerkstoffe effiziente Leichtbaustrukturen entwickeln lassen. Die Anwendungsbereiche dieser Hochleistungsmaterialien erstrecken sich dabei auf die Luft- und Raumfahrt, die Windenergiebranche, die Automobilindustrie und das Bauwesen.“
Prof. Dr. Cornelia Manger-Nestler, Professorin für Deutsches und Internationales Wirtschaftsrecht:
„Mein Interesse gilt Rechtsfragen grenzüberschreitender Finanzmärkte und Währungsräume, vor allem der europäischen Währungsunion. Denn die Europäische Union ist nicht nur ein Binnenmarkt, sondern eine Rechtsgemeinschaft, in der das Ringen um das gemeinsame Recht ein wesentlicher Entwicklungsmotor ist.“
Prof. Dr. Hubertus Milke, Leiter des Instituts für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft:
„Ich nutze Simulationen, um die Auswirkungen extremer Hochwasser und Starkregen auf Straßen, Gebäude und wasserbauliche Anlagen zu untersuchen. Die potenziellen Schadensereignisse zu kennen wird immer wichtiger, denn durch den Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse zu.“
Ola Bidhan, Lehrkraft für Hochfrequenztechnik an der Fakultät Digitale Transformation:
„Ich erforsche, wie leistungsstarke 5G-Netze aufgebaut werden können, ohne dass sich die Verbindungen der zahlreichen Endgeräte gegenseitig stören. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere Digitalisierung der industriellen Produktion und Logistik.“
Dr. Alexander Kahnt, Leiter der Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen:
„Ich entwickle neuartige, schlanke Fassadenkonstruktionen, die über den gesamten Lebenszyklus sehr energieeffizient sind. Denn Gebäude sind für einen Großteil der weltweit verbrauchten Energie und Rohstoffe verantwortlich.“
Felix Schmidt-Kleespies, Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe FLEX:
„Das Bauen mit Holz führt zu einer langfristigen Bindung von CO₂, benötigt aber einen erhöhten Planungsaufwand. Um diesen auszugleichen, erarbeite ich ein Planungsmodell, welches den Einblick in die Zusammenhänge zwischen Entwurf, Fertigungs- und Materialaufwand erleichtert.“
Anne Rauchbach, Wissenschaftliche Mitarbeiterin für das Forschungsprojekt „KulTRes“:
„Ich untersuche den Einfluss von Kultur in ausgewählten ländlichen Regionen auf die hiesigen Transformations- und Resilienzprozesse. Es ist wichtig den Fokus auf kulturelle Angebote außerhalb von Großstädten zu legen, um zukunftsfähige, lebenswerte und resiliente periphere Räume zu gestalten.“
Finia Knauf, Studentische Hilfskraft in der G² Gruppe Geotechnik:
„Ich analysiere im Labor Bodenproben unter anderem auf ihre Tragfähigkeit. Das ist ein wichtiger Schritt, bevor ein Gebäude oder eine Straße gebaut werden kann. Es macht mir Spaß, praktisch zu arbeiten und zu sehen, wie verschiedene Böden auf die Experimente reagieren.“
