Inhalt

Die Elektrotechnik und Informationstechnik ist eine ingenieurwissenschaftliche Disziplin, deren Verfahren und Produkte in allen Bereichen des täglichen Lebens zu finden sind. Dieses Studium legt die Basis für eine berufliche Tätigkeit, die in ihrer Vielfalt kaum zu überbieten ist. Ob man im Anschluss die Energieversorgung der Zukunft sichert, dafür sorgt, dass nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen über das Internet Daten austauschen können oder bei der Entwicklung neuer Medizingeräte mitarbeitet, entscheidet jeder Studierende nach den eigenen Interessen. Diese Aufgaben verlangen eine breite Grundlagenausbildung und eine entsprechende fachliche Vertiefung. Weiterhin bietet das Studium eine Einführung in die Methoden der wissenschaftlichen Problembehandlung, wobei die Studierenden die Fähigkeit zu selbstständigem, ingenieurmäßigem Denken und Handeln erwerben.

Stimmen aus dem Studium

Dekan Prof. Jens Jäkel, Fachgebiet: Systemtheorie und Mechatronik

Studiendekan Prof. Tilo Heimbold, Fachgebiet: Prozessleittechnik

Prof. Gerold Bausch, Fachgebiet: Eingebettete Systeme und Signalverarbeitung

Martin Flügge, Laboringenieur Elektronik

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Mathematisch-physikalische Grundlagen
Elektrotechnische und informationstechnische Grundlagen
Profilspezische Inhalte
Überfachliche Kompetenzen

Aufbau

In den ersten drei Semestern werden die erforderlichen Kenntnisse in Mathematik, Physik, Informatik sowie in den technischen Grundlagenfächern Elektrotechnik, Elektrische Energietechnik, Messtechnik, Elektronik, Regelungstechnik und Steuerungstechnik vermittelt. Ab dem 3. Semester werden vier unterschiedliche Studienprofile (Spezialisierungen) angeboten. Jeder Studierende entscheidet sich für eines dieser Studienprofile: Automatisierungstechnik (AT), Elektrische Energietechnik (EET), Elektronische Schaltungstechnik und Signalverarbeitung (EES) oder Informationstechnik/Automatisierungssysteme (IAS). Neben den Pflichtmodulen in den jeweiligen Spezialisierungen können die Studierenden weitere Fächer in Form von Wahlpflichtmodulen nach ihren ganz persönlichen Neigungen belegen. Im 6. Semester absolvieren die Studierenden ein Praxisprojekt und erstellen ihre Bachelorarbeit.

Vorkurse

Für einen erfolgreichen Studieneinstieg sollten Sie den Stoff der gymnasialen Grundkurse Mathematik und Physik sicher beherrschen.

Ist das nicht so? Dann erleichtern Sie sich Ihren Studienstart: Frischen Sie Ihre Kenntnisse auf oder schließen Sie Wissenslücken. Nutzen Sie unsere kostenfreien Vorkurse unmittelbar vor Studienbeginn.

In der Einführungswoche vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn begrüßt Sie die HTWK Leipzig mit einem abwechslungsreichen Programm. Machen Sie sich mit dem Studienleben vertraut: Lernen Sie Ihre Hochschule, Ihre Lehrenden und Ihre Kommilitonen kennen.

Grundlagen

1. Semester

  • Mathematik I
  • Werkstoffe + Physik I
  • Grundlagen der Elektrotechnik I
  • Grundlagen der Informatik I
  • Einführung in das Berufsfeld

2. Semester

  • Mathematik II
  • Physik II
  • Grundlagen der Elektrotechnik II
  • Grundlagen der Informationstechnik
  • Elektronik
  • Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht

Spezialisierung (3. bis 5. Semester)

Automatisierungstechnik (AT)

Der Schwerpunkt des Studienprofils Automatisierungstechnik (AT) liegt in der Automation technischer Prozesse in Konsumgütern, der chemischen Industrie, im Maschinen- und Fahrzeugbau. Vermittelt wird praxisorientiertes Wissen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik, der Modellbildung dynamischer Systeme und der Mechatronik.

3. Semester

  • Messtechnik
  • Grundlagen der Automatisierungstechnik
  • Grundlagen der Elektrischen Energietechnik
  • Systemtheorie
  • Regelungstechnik und Simulationstechnik
  • Grundlagen der Informatik II

4. Semester

  • Automatisierungssysteme I
  • Sensorik und Messsysteme
  • Regelungstechnik II
  • Modellbildung dynamischer Systeme
  • Fremdsprachen und Studium generale
  • Wahlpflichtmodul I*

5. Semester

  • Automatisierungssysteme II
  • Elektrische Antriebe und Leistungselektronik
  • Projektmanagement für Ingenieure
  • Wahlpflichtmodul II, III und IV*

*Wahlpflichtmodule I

  • Regenerative Energien
  • Leistungselektronische Bauelemente
  • Zuverlässigkeit/Technische Diagnostik und Instandhaltung I
  • Programmiertechniken
  • Angewandte Funk- und HF-Technik
  • Modellbildung dynamischer Systeme
  • Sensorik und Messsysteme
  • Grundlagen der Elektrotechnik IV

*Wahlpflichtmodule II, III und IV

  • Datenbanken und betriebliche Informationssysteme
  • Digitale und ereignisdiskrete Regelung
  • Elektroenergiesysteme (EES)
  • Elektromedizinische Technik II
  • Elektrotechnologische Verfahren
  • Embedded Systems I
  • Grundlagen der Informatik II
  • Grundlagen der Mechatronik
  • Intelligente Systeme
  • Kommunikationsnetze und Sicherheit
  • Numerische Signalanalyse
  • Projekt Medizinische Elektronik
  • Prozessmesstechnik
  • Schaltkreisentwurf
  • Simulationstechnik
  • Transformatoren und Messwandler

Elektrische Energietechnik (EET)

Im Studienprofil Elektrische Energietechnik (EET) wird das praxisorientierte Fachwissen für die Ingenieurtätigkeit auf dem Gebiet der energetischen Elektrotechnik vermittelt. Schwerpunkte sind hier Erzeugung und Verteilung der Elektroenergie, Hochspannungs- und Isoliertechnik, Elektrische Maschinen und Antriebe, Leistungselektronik, elektrische Anlagen, Schutztechnik, EMV, Diagnoseverfahren.

3. Semester

  • Messtechnik
  • Grundlagen der Automatisierungstechnik
  • Grundlagen der Elektrischen Energietechnik
  • Systemtheorie Regelungstechnik und Simulationstechnik
  • Grundlagen der Elektrotechnik III

4. Semester

  • Leistungselektronik
  • Elektrische Maschinen
  • Elektrische Anlagen I
  • Elektrische Energieversorgung I
  • Fremdsprachen und Studium generale
  • Wahlpflichtmodul I*

5. Semester

  • Hochspannungs- und Isoliertechnik
  • Elektrische Antriebe
  • Planung & Projektierung/CAE
  • Projektmanagement für Ingenieure
  • Wahlpflichtmodul II, III und IV*

*Wahlpflichtmodule I

  • Regenerative Energien
  • Leistungselektronische Bauelemente
  • Zuverlässigkeit/Technische Diagnostik und Instandhaltung I
  • Programmiertechniken
  • Angewandte Funk- und HF-Technik
  • Modellbildung dynamischer Systeme
  • Sensorik und Messsysteme
  • Grundlagen der Elektrotechnik IV

*Wahlpflichtmodule II, III und IV

  • Datenbanken und betriebliche Informationssysteme
  • Digitale und ereignisdiskrete Regelung
  • Elektroenergiesysteme (EES)
  • Elektromedizinische Technik II
  • Elektrotechnologische Verfahren
  • Embedded Systems I
  • Grundlagen der Informatik II
  • Grundlagen der Mechatronik
  • Intelligente Systeme
  • Kommunikationsnetze und Sicherheit
  • Numerische Signalanalyse
  • Projekt Medizinische Elektronik
  • Prozessmesstechnik
  • Schaltkreisentwurf
  • Simulationstechnik
  • Transformatoren und Messwandler

Elektronische Schaltungstechnik und Signalverarbeitung (EES)

Das Studienprofil Elektronische Schaltungstechnik und Signalverarbeitung (EES) bietet die praxisorientierte Ausbildung für Spezialisten in den Fachgebieten analoge und digitale Verfahren der Kommunikationstechnik, Datenkommunikation, Signalverarbeitung, elektromedizinische Technik, Schaltungstechnik, Mikrorechentechnik, Hochfrequenztechnik.

3. Semester

  • Messtechnik
  • Grundlagen der Automatisierungstechnik
  • Grundlagen der Elektrischen Energietechnik
  • Systemtheorie
  • Regelungstechnik und Simulationstechnik
  • Grundlagen der Elektrotechnik III

4. Semester

  • Nachrichtentechnik
  • Mikrorechnerarchitekturen
  • Digitale Schaltungstechnik
  • Elektromedizinische Technik I
  • Fremdsprachen und Studium generale
  • Wahlpflichtmodul I*

5. Semester

  • Hochfrequenztechnik
  • Analoge Schaltungstechnik
  • Digitale Signalverarbeitung
  • Projektmanagement für Ingenieure
  • Wahlpflichtmodul II, III und IV*

*Wahlpflichtmodule I

  • Regenerative Energien
  • Leistungselektronische Bauelemente
  • Zuverlässigkeit/Technische Diagnostik und Instandhaltung I
  • Programmiertechniken
  • Angewandte Funk- und HF-Technik
  • Modellbildung dynamischer Systeme
  • Sensorik und Messsysteme
  • Grundlagen der Elektrotechnik IV

*Wahlpflichtmodule II, III und IV

  • Datenbanken und betriebliche Informationssysteme
  • Digitale und ereignisdiskrete Regelung
  • Elektroenergiesysteme (EES)
  • Elektromedizinische Technik II
  • Elektrotechnologische Verfahren
  • Embedded Systems I
  • Grundlagen der Informatik II
  • Grundlagen der Mechatronik
  • Intelligente Systeme
  • Kommunikationsnetze und Sicherheit
  • Numerische Signalanalyse
  • Projekt Medizinische Elektronik
  • Prozessmesstechnik
  • Schaltkreisentwurf
  • Simulationstechnik
  • Transformatoren und Messwandler

Informationstechnik/Automatisierungssysteme (IAS)

Der Schwerpunkt im Studienprofil Informationstechnik/Automatisierungssysteme (IAS) liegt in der Steuerung komplexer technologischer Prozesse. Bestandteile der praxisorientierten Ausbildung sind die Prozessinformatik und Leittechnik zur Informationsgewinnung, Verarbeitung und Visualisierung sowie Automatisierungssysteme. Vermittelt werden Kenntnisse über Planung, Inbetriebnahme und Instandhaltung.

3. Semester

  • Messtechnik
  • Grundlagen der Automatisierungstechnik
  • Grundlagen der Elektrischen Energietechnik
  • Systemtheorie
  • Regelungstechnik und Simulationstechnik
  • Grundlagen der Informatik II

4. Semester

  • Automatisierungssysteme I
  • Industrielle Datenkommunikation und Prozessinformatik
  • Mikrorechnerarchitekturen
  • Regelungstechnik II
  • Fremdsprachen und Studium generale
  • Wahlpflichtmodul I*

5. Semester

  • Automatisierungssysteme II
  • Embedded Systems I
  • Projektmanagement für Ingenieure
  • Wahlpflichtmodul II, III und IV*

*Wahlpflichtmodule I

  • Regenerative Energien
  • Leistungselektronische Bauelemente
  • Zuverlässigkeit/Technische Diagnostik und Instandhaltung I
  • Programmiertechniken
  • Angewandte Funk- und HF-Technik
  • Modellbildung dynamischer Systeme
  • Sensorik und Messsysteme
  • Grundlagen der Elektrotechnik IV

*Wahlpflichtmodule II, III und IV

  • Datenbanken und betriebliche Informationssysteme
  • Digitale und ereignisdiskrete Regelung
  • Elektroenergiesysteme (EES)
  • Elektromedizinische Technik II
  • Elektrotechnologische Verfahren
  • Embedded Systems I
  • Grundlagen der Informatik II
  • Grundlagen der Mechatronik
  • Intelligente Systeme
  • Kommunikationsnetze und Sicherheit
  • Numerische Signalanalyse
  • Projekt Medizinische Elektronik
  • Prozessmesstechnik
  • Schaltkreisentwurf
  • Simulationstechnik Transformatoren und Messwandler

Praxisprojekt/Bachelorarbeit

6. Semester

  • Praxisprojekt
  • Bachelorarbeit

Akkreditierungsurkunden und Studien- und Prüfungsordnungen

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2/ COVID-19 gilt für alle Studierenden für das Sommersemester 2020 die Befristete Änderungs- und Ergänzungsordnung zur Studien- und Prüfungsordnung im Bachelorstudiengang Elektro- und Informationstechnik (vom 16.06.2020, gilt ab 17.06.2020 bis 30.09.2020)

Integrierte Studien- und Prüfungsordnung (vom 09.07.2019, gilt ab 10.07.2019) für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2019/20 immatrikuliert sind

Integrierte Studien- und Prüfungsordnung (vom 05.12.2017, gilt ab 06.12.2017) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2017/18 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 10.09.2013, gilt ab 10.09.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 10.09.2013, gilt ab 10.09.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 16.04.2013, gilt ab 16.04.2013) für alle Studierenden, die seitWintersemester 2013/14 immatrikuliert sind 

Prüfungsordnung (vom 16.04.2013, gilt ab 16.04.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 30.08.2011, gilt ab 30.08.2011) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2011/12 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 30.08.2011, gilt ab 30.08.2011) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2011/12 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 20.07.2010, gilt ab 20.07.2010) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 20.07.2010, gilt ab 20.07.2010) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 16.05.2006, gilt ab 1.09.2006) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2006/07 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 16.05.2006, gilt ab 1.09.2006) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2006/07 immatrikuliert sind

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Alltag

So könnte eine Woche aussehen (Beispiel 2. Semester)

  1. Mathematik II

    Mathematische Probleme treten bei einer Vielzahl elektrotechnischer Anwendungen auf. Das Beherrschen grundlegender mathematischer Methoden und Verfahren sowie die Fähigkeit zu ihrer Anwendung, insbesondere auf den Gebieten der Analysis und Linearen Algebra gehören zu den Kernkompetenzen einer Ingenieurin bzw. eines Ingenieurs.

  2. Pause

  3. Grundlagen der Informationstechnik

    Zwei Studenten sitzen im Labor vor einem Bildschirm, eine Studentin zeigt auf den Bildschirm. Darauf sieht man die Digitalisierung eines analogen Signals.

    Im Modul wird Grundlagenwissen in der Informations- und Mikrocontrollertechnik vermittelt.

    Schwerpunkte im Bereich Informationstechnik:

    • Kompetenzvermittlung in den Feldern analoge und digitale Signale
    • Analog-Digital-Wandlung
    • OSI-Referenzmodell
    • parallele und serielle Übertragung
    • paketbasierte Datenübertragung
  4. Grundlagen der Elektrotechnik II

    In der Vorlesung wird ein fundiertes fachliches Wissen in den Grundlagen der Elektrotechnik, insbesondere von theoretischen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten zu physikalischen Erscheinungen und Größen der Elektrotechnik vermittelt. Die Studierenden erwerben grundlegende Fähigkeiten zu praktischen Untersuchungen wie Schalten, Prüfen oder Messen an elektrischen Zweipolen sowie in elektrischen Netzwerken.

  1. Mathematik II

    In der Übung zu Mathematik II werden die theoretischen Kenntnisse an konkreten Rechenaufgaben geübt.

  2. Elektronik

    Auf dem linken Monitor sieht man einen Schaltkreisentwurf und auf dem rechten Monitor ein Leiterplattenlayout. Auf dem Schreibtisch steht eine Platine mit elektronischen Bauteilen.

    Die Vermittlung von Grundkenntnissen elektronischer Bauelemente und Schaltungen steht im Fokus der Vorlesung. Im anschließenden Praktikum erfolgt die messtechnische Untersuchung der Bauelemente und Grundschaltungen sowie deren Simulation mittels moderner Software (PSpice). Es werden vor allem Praktikumsversuche zur Anwendung von Transistoren und Operationsverstärkern geprobt. Zudem werden die theoretisch vermittelten Kenntnisse an Übungsaufgaben mit Lösungen getestet.

  3. Zeit für Hochschulsport

    Mehrere Studenten sitzen in Kanus und versuchen einen Ball in ein über ihnen hängendes Netz zu schießen.
  1. Physik II

    In einer Gasentladungslampe sieht man das Zusammenwirken von elektrischen und magentischen Feldern.

    In der Vorlesung Physik II werden aufbauend auf den Modulen Mathematik und Physik im 1. Fachsemester Kenntnisse über Eigenschaften mechanischer und elektromagnetischer Schwingungen und Wellen, Kenntnisse über thermodynamische Größen sowie die Hauptsätze der Thermodynamik und deren Anwendung auf die Beurteilung von Kreisprozessen gelehrt und gefestigt. Zudem werden praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Durchführung und Auswertung von Messungen erprobt.

  2. Wirtschaftsrecht

    Schwerpunkte der Vorlesung:

    • Vermittlung von Grundkenntnissen im Wirtschaftsrecht
    • Grundlagen in den Bereichen Rechtsgebiete und Gerichtszweige
    • Themengebiete des öffentlichen Wirtschaftsrechts sowie des Wirtschaftsprivatrechts
  3. Pause

  4. Grundlagen der Elektrotechnik

    Ein Student misst an einer Spule die elektrische Spannung.

    Im Praktikum wird das vermittelte Fachwissen aus der Vorlesung anhand konkreter Beispiele angewandt. Es werden Experimente durchgeführt und die erhaltenen Daten interpretiert.

  5. Mathematik II

    Im Tutorium Mathematik II erhalten die Studierenden ein bedarfsorientieres und zusätzliches Angebot. Gemeinsam mit Tutorinnen und Tutoren werden die fachbezogenen Inhalte der Vorlesung wiederholt und eingeübt.

  1. Mathematik II

    Auf dem Bild sieht man eine Tafel mit komplexen mathematischen Formeln.

    In der Übung zu Mathematik II werden die theoretischen Kenntnisse aus der Vorlesung an konkreten Rechenaufgaben geübt.

  2. Pause

    Ein Blick in die Mensa der HTWK Leipzig. Es sitzen mehrere Studierende an runden Tischen im mittleren Bereich der Mensa.
  3. Physik II

    Aufbauend auf den vermittelten Kenntnissen der Vorlesung werden praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Durchführung und Auswertung von Messungen erprobt. Die im Laborpraktikum erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Messungen sind Grundlage für die Berufspraxis und Messpraktika in höheren Semestern.

  4. Betriebswirtschaftslehre

    Schwerpunkte der Vorlesung:

    • Vermittlung von Kenntnissen über die Grundlagen des wirtschaftlichen Handelns
    • Grundlagen, Gebiete und Methoden der Betriebswirtschaft
    • Kontrollinstrumentarien der BWL
  1. Grundlagen der Informationstechnik

    Zwei Studenten führen Messversuche an digitalen Schaltkreisen durch.

    Im Modul wird Grundlagenwissen in der Informations- und Mikrocontrollertechnik vermittelt.

    Schwerpunkte im Bereich Mikrocontrollertechnik:

    • Aufbau und die Funktion von Mikrocontrollern
    • Softwareentwicklungs- und Testprozesse
    • Entwicklungswerkzeuge und deren Anwendung
    • Anwendung der Programmiersprache C in Mikrocontrollerapplikationen
  2. Grundlagen der Elektrotechnik

    In der Übung wird das vermittelte Fachwissen aus der Vorlesung anhand konkreter Beispiele angewandt. Es werden Experimente durchgeführt und die erhaltenen Daten interpretiert.

Highlights

Beispielaufgaben

Toll, dass Sie sich für den Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik an der HTWK Leipzig interessieren! Hier gibt es die Möglichkeit kurze Beispielaufgaben zu typischen Inhalten auszuprobieren. Wichtig: Unsere Beispielaufgaben sind kein Leistungstest! Sie sollen vielmehr einen ersten Einblick geben, mit welchen Themen und Aufgabenstellungen sich Studierende dieses Studiengangs befassen.

Fragen - Beispielaufgaben Elektrotechnik und Informationstechnik

Messtechnik - Analog-Digital-Umsetzer

Spannungen im Bereich von 0 bis 1 V sollen digitalisiert werden. Die Auflösung soll 1 mV betragen. Hierfür ist ein sehr preisgünstiger Analog-Digital-Umsetzer (ADU) auszuwählen.

Wie groß muss dessen Auflösung sein?

Perspektive

Wie geht es weiter?

Ein Abschluss des Bachelorstudiengangs Elektrotechnik und Informationstechnik eröffnet ein sehr großes Betätigungsfeld, daher ist ein einheitliches Berufsbild nur schwer zu definieren. Einsatz finden Absolventinnen und Absolventen in Bereichen von der Entwicklung über die Herstellung bis zum Vertrieb von Elektro- und Automatisierungsgeräten sowie der dazugehörigen Software. Durch die Wahl eines der vier Studienprofile kann man sich auf einzelne Einsatzgebiete gezielter vorbereiten, ist damit aber nicht festgelegt. Ein beispielhaftes Aufgabengebiet ist die Vernetzung von einzelnen Elektronikkomponenten in Fahrzeugen. Hierfür ist das Profil Elektronische Schaltungstechnik und Signalverarbeitung besonders geeignet. Alternativ zum Berufseinstieg lässt sich ein Masterstudium anschließen. An der HTWK werden u. a. die Masterstudiengänge Elektrotechnik und Informationstechnik (M.Sc.) und Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik (M.Sc.) angeboten.

Stimmen unserer Alumni

Sven Kaspers, Leitender Automatisierungsingenieur RTI Automation GmbH

Masterstudentin HTWK, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI

Mourad El Amraoui, Anlagen- und Projektmanagement DB Netz AG

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Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Automobilindustrie

  • Energieunternehmen

  • Luft- und Raumfahrtindustrie

  • Planungs- und Ingenieurbüros

  • Technologiefirmen

  • Gebäudemanagement

  • Vertrieb und Beratungsunternehmen

  • Lehre und Weiterbildung

  • Forschung und Produktentwicklung

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Die überwiegende Mehrheit der Bachelorstudiengänge an der HTWK Leipzig ist zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Die Studienplätze werden nach Abzug verschiedener Vorabquoten (z.B. Zweitstudienbewerber-/innen) vergeben nach: der HZB-Note (Quote 20 %), der Wartezeit (Quote 20 %) und nach den Kriterien der hochschulinternen Auswahl (Quote 60 %).

https://www.htwk-leipzig.de/auswahlverfahren/ 

Zulassungsverfahren der HTWK Leipzig

Das detaillierte Zulassungsverfahren der HTWK ist hier beschrieben.

Numerus Clausus Orientierung

Elektrotechnik und Informationstechnik

Grad der Qualifikation (Durchschnittsnote) 20% der Plätze
17/18 18/19 19/20
** ** **
Wartezeit in Halbjahren (Wartesemester) 20% der Plätze
17/18 18/19 19/20
** ** **
Interne Auswahl (Eignungsnote) 60% der Plätze
17/18 18/19 19/20
** ** **

Legende: - = keine Immatrikulation; * = Voraussetzung bestandener Eignungstest; ** = alle Bewerberinnen und Bewerber erhielten eine Zulassung

Alle Kriterien für die Interne Auswahl (Eignungsnote) finden Sie in den Bewerberinformationen

Was ist eigentlich …?

Bewerbungsfrist

Alle Bachelorstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober). Als Bewerbungszeit für Bewerber*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.01. des Bewerbungsjahres erhielten (Alt-Abiturient*innen), gilt der Zeitraum vom 01.05. bis 31.05. Für Bewerber*innen, die ihre HZB bis zum 15.07. des Bewerbungsjahres erwerben, gilt die Bewerbungszeit vom 01.05. bis 15.07. Bewerbungen nach dem 15.07. des Bewerbungsjahres können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).

Bonuskriterien

Bei Erfüllung gewisser fachspezifischer Vorkenntnisse, wie z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Teilnahme an fachspezifischen Leistungskursen, kann eine Verbesserung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erreicht werden. Die verbesserte Durchschnittsnote (Eignungsnote) darf rechnerisch den Wert 1,0 nicht unterschreiten. Informationen zu den aktuell gütigen Bonuskriterien sind in der Bewerberinformation für Bachelorstudiengänge (PDF) einzusehen.

 

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Folgende Qualifikationen werden als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt: allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife (Anerkennung in Sachsen vorausgesetzt) und fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung). Die Bewerbung für ein Studium ohne Abitur ist unter bestimmten Voraussetzungen (§17 SächsHSFG) möglich. Ergänzende Informationen finden sich auf unserer Webseite und in der Studienberatung im Dezernat Studienangelegenheiten.

Interne Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt u. a. über ein hochschulinternes Bonussystem zur Verbesserung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Ausgangswert ist die maßgebliche Durchschnittsnote der HZB. Bei Erfüllung zusätzlicher fachspezifischer Bonuskriterien kann die Durchschnittsnote verbessert werden. Die verbesserte Durchschnittsnote nennt man Eignungsnote.

NC-Werte

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Wartezeit

Die Wartezeit entspricht der Anzahl der Halbjahre (Wartesemester) nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) abzüglich bereits absolvierter Studiensemester an deutschen Hochschulen. Eine über acht Jahre hinausgehende Wartezeit bleibt unberücksichtigt.

Grad der Qualifikation

Dies entspricht der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Verwandte Studiengänge

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6156

Studienfachberatung

Prof. Dr.-Ing. Andreas Hebestreit
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-1128

Studiendekan

Prof. Dr.-Ing. Tilo Heimbold
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-1178

Zentrales Prüfungsamt

Dipl.-Betriebswirtin (BA) Susann Krauße
Telefon:
+49 341 3076-8454

Studienamt

Silvia Paketuris-Scholer
Telefon:
+49 341 3076-1130