Gesellschafts- & Orientierungswissen
102 | Ideologieelemente extrem rechten Denkens
104 | Was ist Recht?
105 | Klimagerechtigkeit
107 | Gemeinwohlökonomie
108 | Kunstszene Leipzig
115 | Und morgen ist alles anders?
121 | Exkursion nach Berlin
123 | Exkursion nach Berlin
124 | Exkursion nach Berlin
180 | Engineering in der Praxis
199 | Regeln und Brüche – Über Normen, Tabus und kreative Überschreitung
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100 | Demokratie
Perspektiven aus dem WS 2015/2016 neu bewertet
Unter dem Eindruck nationalistischer und fremdenfeindlicher Parolen von PEGIDA hatte das Studium generale im Wintersemester 2015/2016 zur Ringvorlesung "Demokratie - Wer hält die Fäden in der Hand?" eingeladen. Viele fürchteten um den Bestand unserer liberalen Demokratie und gingen damals auf die Straße. Am meisten in Leipzig: 30.000 setzten am 12. Januar 2015 ein starkes Zeichen gegen die nicht einmal 5.000 LEGIDA-Anhänger.
Ein Jahrzehnt später führt der wachsende Erfolg der AfD - und insbesondere die Wahlergebnisse in unserem Nachbarbundesland Sachsen-Anhalt - bei vielen Menschen erneut zu Zukunftsängsten. Wir wollen das zum Anlass nehmen, die Resultate der Ringvorlesung von 2015/2016 unter dem Eindruck der aktuellen politischen Entwicklungen neu zu bewerten.
In Deutschland feiert die Demokratie ihr 76-jähriges Bestehen. Das ist bemerkenswert, denn Demokratie ist eine fragile Staatsform und die Vorbilder der griechischen Antike erreichten höchstens 65 Jahre. Im Weichen der politisch-argumentativen Auseinandersetzung vor populistischen Verlautbarungen sehen nicht wenige Anzeichen für eine Krise. Wie lange hält also unsere Demokratie noch? Wie viel Protestwähler verträgt sie, wie viel Lobbyismus, wie viel Globalisierung und welches Maß an Meinungsfreiheit?
Die historischen Betrachtungen am Anfang der Vorlesungsreihe werden zeigen, wie wenig die antiken Vorbilder mit unserer heutigen Vorstellung von Demokratie gemein haben und wie der Wunsch nach wirtschaftlicher Freiheit die Mitbestimmung in die Neuzeit brachte. Es stellt sich dabei die Frage, ob Demokratie und Kapitalismus sich gegenseitig bedingen. Und es verwundert nicht, dass Kritiker hinter dem Export des Demokratiegedankens vor allem ökonomische Ziele vermuten.
In der Demokratie wirken viele Akteure. Der Einzelne streitet nach Kräften für seine Ziele. Die Summe der Einzelinteressen ist nicht identisch mit der Vorstellung vom Gemeinwohl.
Gleich wie – der hohe Wert, den wir Europäer dem Idealbild der Demokratie beimessen, erlaubt uns nicht, Alternativen zu denken. Das ist unser historisches Erbe. Doch wenn unsere Demokratie in Bedrängnis geraten ist, was können und müssen wir dann für ihre Rettung tun?
1 LP | Teilnahme + schriftliche Reflexion | |
Wöchentliche Vorlesung mit anschließender Diskussion und schriftlicher Reflexion | |
Mittwochs, 17:15 – 18:45 (12 Termine) | |
Ausschließlich online. | |
300 | |
In diesem Semester wird keine "live"-Ringvorlesung an der HTWK Leipig im Studium generale angeboten. Die Aufzeichnungen sind bereits ab Beginn abrufbar, die Reflexion erfolgt aber im wöchentlichen Turnus. Alternativ können Sie die öffentliche Ringvorlesung des Studium universale an der Universität Leipzig besuchen (Kurs 199). | |
Jede Woche ist zu einer der Aufzeichnungen ein kurzer Text (50 – 150 Wörter) zur Reflexion in OPAL hochzuladen. Abschließend ist bis 07.03.2027 ein Reflexionsbericht zur gesamten Reihe zu verfassen (250 – 1 000 Wörter). |
102 | Ideologieelemente extrem rechten Denkens
Ursprünge, Auswüchse und Gegenwehr
In dem praxisfokussierten Seminar soll eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Ideologie extrem rechte Akteure und ihrer menschenverachtenden Einstellung stattfinden. Hierzu führt das Seminar in den Themenkomplex Diskriminierung ein und legt den Grundstein für eine nachfolgende inhaltliche wie praktische Vertiefung. Wir beschäftigen uns mit Beispielen für Diskriminierung, lernen verschiedene Kategorien zu unterscheiden und Alltagsbeispiele einzuordnen. Aufbauend hierauf setzen wir uns mit dem Spektrum reaktionärer bis neonazistischer Akteure in unserer Gesellschaft auseinander, unterscheiden Strömungen und schlüsseln ihre auf Diskriminierung fußende Ideologie der Ungleichwertigkeit anhand von realem Material auf. Durch konkrete Argumentations- und Handlungstipps üben wir das Argumentieren gegen extrem rechte Ideologie und in unserer Gesellschaft weit verbreitete menschenverachtende Äußerungen. In Handlungsübungen proben wir außerdem Umgangsstrategien mit diskriminierenden Aussagen und das aktive Einschreiten im Alltag.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, ein Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen ist wünschenswert. Es wird ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander erwartet. Das Seminar folgt einem diskriminierungssensiblen aber fehlerfreundlichen Lernraumkonzept.
1 LP | Aktive Teilnahme | |
Seminar | |
Mi, 28.10.2026 16:00 – 20:00 | Mi, 04.11.2026 16:00 – 20:00 Mi, 11.11.2026 16:00 – 20:00 | Mi, 25.11.2026 16:00 – 20:00 Mi, 02.12.2026 16:00 – 20:00 | Mi, 09.12.2026 16:00 – 20:00 Mi, 16.12.2026 16:00 – 21:00 | |
LI112 | |
20 |
104 | Was ist Recht?
Juristische und ethische Argumente
In diesem Seminar wollen wir mit den Studierenden der Frage „Was ist Recht?“ nachgehen.
Viele fragen sich manchmal verzweifelt: Wie denken Juristinnen und Juristen? Worum und warum streiten sie? Wie können sie Positionen beziehen, von denen man annehmen kann, dass sie objektiv nicht richtig sein können? Generell erscheint vielen das Rechtssystem und die ihm innewohnende Bürokratie uneinsichtig.
Im Seminar wollen wir uns aus verschiedenen Richtungen der Antwort auf die gestellte Frage nähern. Ziel ist, nach diesem Seminar zumindest dieser Frage gegenüber nicht mehr hilflos reagieren zu müssen. Streitpunkte könnten sein: Gibt es Gerechtigkeit? Ist Recht selbstverständlich? Warum klaffen manchmal „gesundes“ Rechtsempfinden und Urteile auseinander? Wie entwickelt sich Recht? Kann es Recht ohne Rechtssicherheit geben? War die DDR ein „Unrechtsstaat“? Kennt jede Kultur Recht? Was ist Ethik? Braucht man überhaupt Ethik (ist sie vielleicht sogar lästig)? Wie legt man Gesetze aus? Wo stecken die Probleme im Detail?
1 LP | Aktive Teilnahme | |
Wochenendseminar mit Vorbesprechung und Besuch im Museum der „Runden Ecke“ zum Thema „Unrechtsstaat DDR?“ | |
Mo, 19.10.2026 19:00 – 20:30 | Fr, 23.10.2026 17:15 – 22:00 Sa, 24.10.2026 08:45 – 18:00 | So, 25.10.2026 08:45 – 13:00 | |
LI209, LI210, LI211 | |
20 |
105 | Klimagerechtigkeit
Die Klimakrise als soziale Krise begreifen
Die globale Klimakrise ist da. Sie ist menschengemacht, als Folge einer wachstumsorientierten Ökonomie. Schon heute verschärft sie weltweit zunehmend Konflikte und soziale Ungerechtigkeiten.
Trotz unseres Wissens über die zunehmende Verknappung lebensnotwendiger Ressourcen, trotz der Entwicklung vermeintlich grüner Technologien und trotz staatlicher „Klimaschutz“-Versprechen, steuert die Weltgemeinschaft kontinuierlich weiter in die Klimakrise hinein. Die Folgen spüren oft diejenigen zuerst, die besonders wenig zur globalen Erwärmung beigetragen haben. Schon längst häufen sich Katastrophen wie Dürren und Hitzewellen, Überschwemmungen und Nahrungsknappheit – vor allem im globalen Süden.
Dennoch reagiert die internationale Politik nur zögerlich. Die bisherigen Schritte reichen auch trotz des Drucks aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft bei Weitem nicht aus, um selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Stattdessen werden Maßnahmen vorangetrieben, die einen gerechten und sozialen Umgang mit den Folgen der Klimakrise erschweren – etwa durch die Verschärfung der Migrationspolitik oder durch eine Politik, die Klimaschutz zunehmend sicherheitspolitisch statt sozial beantwortet.
Wo liegen also die strukturellen Ursachen der Klimakrise? Wer ist am stärksten betroffen – und warum? Welche Rolle spielen globale Machtverhältnisse, Kapitalinteressen und geopolitische Rivalitäten? Was wird bislang getan, um die Erderwärmung zu begrenzen – und wo liegen die Grenzen dieser Ansätze?
Und schließlich: Welche gesellschaftlichen Alternativen sind denkbar? Welche Perspektiven eröffnet eine demokratische, solidarische und ökologisch ausgerichtete Wirtschaftsweise? Inwiefern könnte ein ökosozialistischer Ansatz – also die Verbindung von sozialer Gerechtigkeit, demokratischer Kontrolle der Produktion und konsequentem Klimaschutz – einen möglichen Ausweg aus der sich zuspitzenden Vielfachkrise darstellen?
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Wochenendseminar | |
Fr, 15.01.2027 13:45 – 19:00 | Sa, 16.01.2027 09:30 – 15:00 Fr, 29.01.2027 13:45 – 19:00 | Sa, 30.01.2027 09:30 – 15:00 | |
NI003 | |
32 |
107 | Gemeinwohlökonomie
Ein Wegbereiter der Gesellschaftstransformation
Die Diskussion um globale (Klima-)Gerechtigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Menschen haben begonnen, ihr persönliches (Konsum-)Verhalten zu verändern, auch Staaten und Unternehmen steuern um, wenn auch nur langsam und meist innerhalb der vorherrschenden Systemgrenzen. Unternehmen sind besonders wichtige Treiberinnen der Transformation, stellen sie doch ein Bindeglied zwischen Gesellschaft und Individuum dar und beeinflussen, wie und was produziert und konsumiert wird, wie viel wir arbeiten und für welche Ziele wir uns einsetzen. Allerdings gibt es immer deutlicher werdende Zielkonflikte, die unsere Gesellschaft polarisieren. Themen wie Klimaschutz, Angst vor wirtschaftlichem Abstieg, Verteidigung, Demokratie, KI und Migration erhitzen die Gemüter, ohne dass daraus ein gemeinsames Gesamtbild entsteht, welches Orientierung bieten könnte.
Der Kurs beschäftigt sich mit den verzahnten Zusammenhängen unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems und gibt einen Einblick in die Gemeinwohlökonomie. Dahinter steht die Überzeugung, dass die drängenden Herausforderungen unserer Zeit Folgen unserer Wirtschaftsweise sind und daher nur systemisch zu lösen sind. Gemeinwohlökonomie stellt eine Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis dar und setzt sich für eine nachhaltigere und gerechtere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die langfristige Werte und Verantwortung fördert.
Die einzelnen Sitzungen beinhalten Vorträge und spielerische Anteile, so dass die Themen aktiv und mit Spaß erlebbar werden. Wir tauchen in die Wirtschaftsgeschichte ein, beschäftigen uns mit dem Bruttoinlandsprodukt als vorherrschendem, jedoch ungenügendem Wohlstandsindikator, schlüpfen in die Rolle von Unternehmerinnen um die Wachstumslogik des gegenwärtigen Wirtschaftssystems zu erleben, sind Fischer die vom Fischfang leben und erarbeiten Kriterien für gerechte Ressourcenverteilung. Wir beschäftigen uns intensiv mit der Gemeinwohl-Matrix und lernen Unternehmen kennen, die bereits auf dem Weg in eine gerechte Wirtschaft sind.
Ziel dieses Kurses ist es, Ansichten, Vorstellungen und Handlungsmuster über die eigene Rolle als Mitglied der Gesellschaft zu reflektieren. Dazu gehört, Gewohntes zu hinterfragen, über erlernte und vorgelebte Lebensziele nachzudenken, Möglichkeiten und Chancen auf „Anders“ zu erkennen und Lust auf eigene, neue Zukunftsszenarien zu wecken.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Seminar | |
Mittwochs, 13:45 – 15:15, ab 21.10.2026 (13 Termine) | |
LI211 | |
25 |
108 | Kunstszene Leipzig
Kunst als Lebensgefühl, Berufung oder Beruf?
Leipzig ist als „Kunststadt“ nicht nur durch die Neue Leipziger Schule international bekannt. Galerien, Museen und viele, größtenteils unbekannte Künstlerinnen und Künstler prägen eine kreative Atmosphäre. Das Seminar soll einen Einblick in und Kontakt zu verschiedenen Teilnehmern der Kunstszene der Bildenden Künste von der Malerei über die wichtigsten Sammlungen bis zu freien Künstlerkollektiven geben. Dabei soll ein Diskurs u. a. zu folgenden Fragen geführt werden.
- Was sehen, empfinden und interpretieren wir?
- Wieso ist das Kunst und was macht sie mit uns?
- Was bewegt die Künstlerinnen, Sammler, Galeristinnen – besonders in Leipzig?
- Eigene Reflexion zum Thema Kunst, u. a.: Welche Berührungspunkte mit Kunst gibt es in meinem Leben und mit meiner Identität?
Nach einem Einführungstermin sind Exkursionen in Leipzig beispielsweise zu Museen, Galerien oder Ateliers einschließlich Diskussionen mit Kuratorinnen, Künstlern, Sammlerinnen oder Mäzenen geplant.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Seminar mit Exkursionen | |
Mi, 06.01.2027 13:45 – 19:00 | Sa, 09.01.2027 10:30 – 15:45 Mi, 13.01.2027 13:45 – 19:00 | Fr, 15.01.2027 13:45 – 19:00 | |
LI307 LI305 (15.01.2027) | |
15 | |
Für die Exkursion in die Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) wird ein Unkostenbeitrag von 5 € pro Teilnehmer erhoben. |
115 | Und morgen ist alles anders?
Sozial-ökologische Transformation in Mitteldeutschland
Überall ist die Rede von „Transformation“ – doch was ist damit eigentlich gemeint? Um uns herum passieren jede Menge Veränderungen und die Herausforderungen vor denen wir dabei stehen, sind gewaltig: klimaneutrale Wirtschaft, nachhaltige Mobilität, ökologisches Bauen und Wohnen. Auch in Sachsen passiert gerade viel. Vor den Toren Leipzigs ist der größter Solarpark Deutschlands entstanden, Energie- und Wärmeversorgung werden neu gedacht, die Mobilitätswende ist in voller Fahrt und auch Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft wachsen rasant - doch ist das die Transformation von der alle sprechen?
Als Gewerkschaften sehen wir in diesen technischen Prozessen nur die eine Seite der Transformation. Umfassende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen sollten immer die Menschen berücksichtigen und einbeziehen, die sie betreffen. Der Wandel muss sozial und gerecht gestaltet werden, um nachhaltig zu wirken. Demokratische Prozesse, Mitbestimmung, Teilhabe und Wertschätzung müssen genauso Berücksichtigt werden, wie marktwirtschaftliche und technische Aspekte. Als Antwort auf die Herausforderungen der Transformation braucht es daher überregionale Strategien, regionale Expertise und lokale Verankerung in den betroffenen Betrieben. Genau an dieser Stelle spielen Gewerkschaften und die betrieblichen Mitbestimmungsorgane (Betriebs- und Personalräte, Vertrauensleute) eine wichtige Rolle.
Im Seminar wollen wir diese unterschiedlichen Aspekte zusammenbringen: Wir diskutieren mit Betriebsräten, Fachexpert*innen und Akteuren aus der Region, tauschen uns kontrovers über die unterschiedlichen Perspektiven auf Wandel aus und besuchen auf vier Exkursionen mit den Schwerpunkten: „Energiewende“, „Mobilitätswende“ und „Bioökonomie Orte, an denen Transformation bereits aktiv gestaltet wird und Zukunft schon heute passiert.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Workshops, Fachgespräche, drei Exkursionen | |
Mittwochs, 13:45 – 16:45, nicht 06.01.2026 | |
LI119 | |
24 | |
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem DGB Leipzig-Nordsachsen, der KOWA Leipzig, dem Projekt Revierwende Pegau und dem Transformationsnetzwerk MoLeWa |
121 | Exkursion nach Berlin
Die Geschichte der Menschheit
Berlin war nicht nur Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, sondern bietet durch seine zahlreichen Museen auch eine breite Palette von Ausstellungen, die die Geschichte der Menschheit vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert illustrieren – vom alten Ägypten bis heute.
Die Exkursion umfasst unter anderem eine Stadtbesichtigung, die Orte wichtiger historischer Ereignisse aufsucht und dabei auch einen Überblick zur Architekturgeschichte gibt, den Besuch der Antikenmuseen auf der Museumsinsel, einen Besuch der Gemäldegalerie, die anhand bedeutender Gemälde einen Überblick zur Kunstgeschichte gewährt. Ein Besuch des Technikmuseums rundet das Programm mit einem Blick auf die Entwicklung der Technik ab.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + qualifiziertes Referat während der Exkursion | |
Exkursion über vier Tage | |
Vorbesprechung: 21.10.2026 15:30 – 16:30 Exkursion: 14.01.2027 – 17.01.2027 | |
LI318 (Vorbesprechung) | |
28 | |
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist dringend erforderlich, da hier wichtigen Informationen zur Exkursion und deren Ablauf gegeben werden. | |
Für die bloße Teilnahme an der Exkursion wird ein ECTS-Punkt gewährt. Der Erwerb eines zweiten Punktes ist durch die Übernahme eines Kurzreferates von 15 Minuten Länge möglich. Die Teilnahme ist mit einem Unkostenbeitrag von 6 Euro verbunden. Anreise und Unterkunft sind von den Teilnehmern selbst zu organisieren und zu finanzieren. Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der Vorbesprechung. |
123 | Exkursion nach Berlin
Die Geschichte der Technik in der Neuzeit
Seit dem ausgehenden Mittelalter hat sich die technologische Entwicklung kontinuierlich beschleunigt. Die Exkursion betrachtet die Entwicklung der Technik vom ausgehenden Mittelalter bis in die Gegenwart. Dabei werden wichtige technische Entwicklungen betrachtet, aber auch die Wechselwirkungen zwischen technologischer Entwicklung und politischem, wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wandel thematisiert. Zudem fragen wir nach den Ursachen des sich ständig beschleunigenden Innovationstempos. Das Seminar erfolgt im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Das Museum bietet eine breite Palette von Ausstellungen zu nahezu allen Bereichen der Technik seit dem Ende des Mittelalters.
1 LP | Aktive Teilnahme + Kurzreferat während der Exkursion | |
Exkursion über drei Tage | |
Vorbesprechung: 21.10.2026 16:30 – 17:30 Exkursion: 27.11.2026 – 29.11.2026 | |
LI318 (Vorbesprechung) | |
28 | |
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist dringend erforderlich, da hier alle wichtigen Informationen zur Exkursion und deren Ablauf gegeben werden. | |
Für die Teilnahme an der Exkursion inkl. eines kleinen Kurzreferates wird ein ECTS Punkt gewährt. Für Museumseintritte sind Kosten von insgesamt 6 Euro zu entrichten. Anreise und Unterkunft sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren und zu finanzieren. Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der Vorbesprechung. |
124 | Exkursion nach Berlin
Die Geschichte der Technik von der Steinzeit bis in die Gegenwart
Die viertägige Exkursion betrachtet die Entwicklung der Technik von der Steinzeit bis heute. Dabei werden auch die Wechselwirkungen zwischen technologischer Entwicklung und politischem, wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Wandel thematisiert. Am Beginn der Exkursion stehen Besuche des Alten und des Neuen Museums auf der Museumsinsel, die der Technik des Altertums nachspüren. In den folgenden Tagen steht das Deutsche Technikmuseum im Mittelpunkt, das eine breite Palette von Ausstellungen zur Geschichte der Technik in der Neuzeit bietet.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + qualifiziertes Referat während der Exkursion | |
Exkursion über vier Tage | |
Vorbesprechung: 21.10.2026 17:30 – 18:30 Exkursion: 09.03.2027 – 12.03.2027 | |
LI318 (Vorbesprechung) | |
28 | |
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist dringend erforderlich, da hier alle wichtigen Informationen zur Exkursion und deren Ablauf gegeben werden. | |
Für die Teilnahme an der Exkursion wird ein ECTS Punkt gewährt. Durch die Übernahme eines Kurzreferates von ca. 15 Minuten Länge kann ein zweiter ECTS-Punkt erworben werden. Für Museumseintritte sind Kosten von insgesamt 6 Euro zu entrichten. Anreise und Unterkunft sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren und zu finanzieren. Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der Vorbesprechung. |
180 | Engineering in der Praxis
Öffentliche Ringvorlesung der VDI-Hochschulgruppe
Die Vorlesungsreihe: „Engineering in der Praxis“ bietet dir spannende Einblicke in Forschungs- und Wirtschaftsunternehmen in der Region Leipzig und Mitteldeutschland. Ziel ist es, dir spannende Unternehmen aus dem Bereich Ingenieurswesen vorzustellen. Du kommst direkt in Kontakt mit Ingenieurinnen und Ingenieuren aus den Fachbereichen und kannst wertvolle Kontakte für Abschlussarbeiten, Jobs neben oder nach dem Studium knüpfen. Zum jeweiligen Thema leitet eine Person der HTWK Leipzig (Doktorandin/Doktorand, Professorin/Professor) ein. Damit hast du eine gute Basis, auch fachfremde Themen zu verstehen und kennenzulernen. Danach werden sich die Unternehmen mit konkreten Themen aus Ihrem Betrieb vorstellen. Anschließend ist dann genügend Zeit für Gespräche, Diskussionen oder den Austausch mit den Referierenden.
1 LP | Aktive Teilnahme + schriftliche Reflexion | |
Wöchentliche Vorlesung mit anschließender Diskussion und schriftlicher Reflexion | |
Mi, 28.10.2026 15:30 – 17:30 | Mi, 04.11.2026 15:30 – 17:30 Mi, 11.11.2026 15:30 – 17:30 | Mi, 25.11.2026 15:30 – 17:30 Mi, 02.12.2026 15:30 – 17:30 | Mi, 09.12.2026 15:30 – 17:30 Mi, 16.12.2026 15:30 – 17:30 | Mi, 06.01.2027 15:30 – 17:30 Mi, 13.01.2027 15:30 – 17:30 | |
FE 006 | |
80 | |
Dipl.-Ing. Mark Rose (Vorstand Bezirksverein VDI) und B. Eng. Tom Sobotta (Leiter Hochschulgruppe VDI) organisieren über Ihre Kontakte des VDI diese Vorlesungsreihe. Über diese Vorlesungen hinaus werden interessierten Studierenden auch Exkursionen angeboten. Weitere Informationen unter https://hochschulkolleg.de/vdi | |
Nach jeder Vorlesung ist ein kurzer Text (50 – 150 Wörter) zur Reflexion in OPAL hochzuladen. Abschließend ist bis 08.03.2025 ein Reflexionsbericht zur gesamten Reihe zu verfassen (250 – 1 000 Wörter). |
199 | Regeln und Brüche – Über Normen, Tabus und kreative Überschreitung
Studium universale der Universität Leipzig
Was darf gesagt, gezeigt, erforscht oder getan werden – und wer entscheidet darüber?
Gesellschaften brauchen Regeln. Sie schaffen Verlässlichkeit, schützen Rechte und ermöglichen Zusammenleben. Doch Regeln sind weder selbstverständlich noch unveränderlich. Oft werden ihre Voraussetzungen erst dort sichtbar, wo Menschen ihnen widersprechen, sie überschreiten oder neu verhandeln. Ziviler Ungehorsam kann demokratischen Wandel anstoßen, Kunst kann gesellschaftliche Tabus erschüttern, wissenschaftliche Forschung kann die Grenzen des bisher Denkbaren verschieben. Zugleich können Regelbrüche verletzen, ausgrenzen und die Grundlagen einer offenen Gesellschaft gefährden.
Die Ringvorlesung „Regeln & Brüche“ untersucht diese Ambivalenz. Sie fragt danach, wie Normen entstehen, wer von ihnen profitiert, wann ihre Übertretung produktiv sein kann – und wo aus Provokation Verantwortungslosigkeit, aus Freiheit Grenzverletzung und aus Abweichung Gefahr wird.
Wissenschaftler:innen und weitere Stimmen aus Recht, Politik, Kunst, Literatur, Medizin, Technik, Bildung und Gesellschaft eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf die Grenzen des Sagbaren, Machbaren und Zumutbaren. Im Mittelpunkt stehen nicht nur spektakuläre Tabubrüche, sondern die grundlegende Frage, wie Gesellschaften sich verändern: durch das Befolgen ihrer Regeln – und durch den Streit um sie.
Für kurzfristige Programmänderungen tragen Sie sich bitte in den Newsletter des Studium universale der Universität Leipzig ein: https://www.uni-leipzig.de/studiumuniversale
1 LP | Aktive Teilnahme + schriftliche Reflexion | |
Wöchentliche Vorlesung mit anschließender Diskussion und schriftlicher Reflexion Für den Nachweis ist die Teilnahme an 11 der gelisteten Veranstaltungen erforderlich. | |
Mittwochs, 19:00 – 20:30 Uhr, ab 21.10.2026 (12 Termine) | |
Hörsaal 2 der Universität Leipzig, Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig | |
30 | |
Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Universität Leipzig https://www.uni-leipzig.de/studiumuniversale. | |
Nach jeder Vorlesung ist ein kurzer Text (50 – 150 Wörter) zur Reflexion in OPAL hochzuladen. Abschließend ist bis 07.03.2027 ein Reflexionsbericht zur gesamten Reihe zu verfassen (250 – 1 000 Wörter). |



