Gesellschafts- & Orientierungswissen
102 | Ideologieelemente extrem rechten Denkens
104 | Was ist Recht?
105 | Klimagerechtigkeit
106 | Agiles Projektmanagement im Kampf gegen den Klimawandel
107 | Gemeinwohlökonomie
108 | Kunstszene Leipzig
109 | Rauchmelder Retten Leben
120 | Exkursion nach Dresden
121 | Exkursion nach Berlin
123 | Exkursion nach Berlin
199 | Wir und der Wald – Perspektiven aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur
Kontakt
Studium generale-Team
Bereich: Hochschulkolleg
Raum: TR L 308
Telefon: +49 341 3076-6219
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100 | Jüdisches Leben
in Sachsen und darüber hinaus
Jüdisches Leben gibt es in Deutschland schon sehr lange.Im Jahr 2021 wurden 1700 Jahre Judentum auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands gefeiert, ausgehend vom ersten bekannten Nachweis einer jüdischen Gemeinde in Köln. Bereits im Mittelalter, besonders aber seit dem 18. Jahrhundert, erlebte das Judentum in Deutschland eine Blütezeit, in der Jüdinnen und Juden das kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben nachhaltig mitprägten. Gleichzeitig kam es jedoch immer wieder zu Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtungsversuchen gegenüber dieser Minderheit.
Auch in Sachsen gibt es seit dem Mittelalter jüdisches Leben. Und in diesem Jahr, 100 Jahre nach Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen Gemeinden, begeht der Freistaat Sachsen das landesweite Jahr der jüdischen Kultur: Tacheles 2026. Mit Projekten, Veranstaltungen und Ausstellungen werden die reichhaltige jüdische Geschichte und Kultur sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren Verluste sichtbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die HTWK Leipzig beteiligt sich am Themenjahr 2026 mit Ausstellungen und verschiedenen Veranstaltungen, so auch mit dieser Ringvorlesung im Sommersemester.
Ziel der Reihe ist es, grundlegende Zugänge zum Judentum zu eröffnen und zugleich den Blick für die Vielfalt jüdischer Lebenswelten zu schärfen. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt wie: Was ist Judentum? Wie gestalten sich jüdische Religion und Tradition? Wie sieht jüdisches Leben heute in Deutschland, Sachsen und Leipzig aus? Und wie gehen wir mit jüdischer Geschichte um?
Nach einer allgemeinen Hinführung zum Judentum und der Beschäftigung mit der Judenfeindlichkeit - dem Antisemitismus - zeigt die Reihe unterschiedlichste Aspekte des jüdischen Lebens auf. Wir erfahren etwa, welche Rolle Judentum in Literatur und Sport spielt und welche Forschungen es zum Thema an der HTWK Leipzig und in der Stadt Leipzig gibt.
Übersicht Vorlesung: www.htwk-leipzig.de/rvl
Erste Vorlesungen:
22.04.2026
Was ist Judentum?
Dr. Timotheus Arndt
Universität Leipzig
29.04.2026
Das Kaleidoskop jüdischer Identitäten in Deutschland: Geschichte, Intoleranz und Emotionen
Prof. Silvana Greco
Freie Universität Berlin
06.05.2026
In Erzählungen verstrickt – Zur Aktualität von Antisemitismus in Verschwörungstheorien
Friederike Henjes
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
13.05.2026
(Un-) Zugehörig. Jüdinnen in der deutschen Frauenbewegung
Esther Jonas-Märtin
Beth Etz Chaim e.V.
1 LP | Teilnahme + schriftliche Reflexion | |
Wöchentliche Vorlesung mit anschließender Diskussion und schriftlicher Reflexion | |
Mittwochs 17:15 – 18:45 Uhr (13 Termine) | |
TR A140 | |
300 | |
Die Teilnahme ist auch online via https://htwk-leipzig.de/live möglich. | |
Nach jeder Vorlesung ist ein kurzer Text (50 – 150 Wörter) zur Reflexion in OPAL hochzuladen. Abschließend ist bis 16.08.2026 ein Reflexionsbericht zur gesamten Reihe zu verfassen (250 – 1 000 Wörter). |
102 | Ideologieelemente extrem rechten Denkens
Ursprünge, Auswüchse & Gegenwehr
In dem praxisfokussierten Seminar soll eine Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Ideologie extrem rechte Akteure und ihrer menschenverachtenden Einstellung stattfinden. Hierzu führt das Seminar in den Themenkomplex Diskriminierung ein und legt den Grundstein für eine nachfolgende inhaltliche wie praktische Vertiefung. Wir beschäftigen uns mit Beispielen für Diskriminierung, lernen verschiedene Kategorien zu unterscheiden und Alltagsbeispiele einzuordnen. Aufbauend hierauf setzen wir uns mit dem Spektrum reaktionärer bis neonazistischer Akteure in unserer Gesellschaft auseinander, unterscheiden Strömungen und schlüsseln ihre auf Diskriminierung fußende Ideologie der Ungleichwertigkeit anhand von realem Material auf. Durch konkrete Argumentations- und Handlungstipps üben wir das Argumentieren gegen extrem rechte Ideologie und in unserer Gesellschaft weit verbreitete menschenverachtende Äußerungen. In Handlungsübungen proben wir außerdem Umgangsstrategien mit diskriminierenden Aussagen und das aktive Einschreiten im Alltag.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, ein Interesse an gesellschaftlichen Fragestellungen ist wünschenswert. Es wird ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander erwartet. Das Seminar folgt einem diskriminierungssensiblen aber fehlerfreundlichen Lernraumkonzept.
1 LP | Aktive Teilnahme | |
Seminar | |
Mi, 22.04.2026 16:00 – 20:00 | Mi, 29.04.2026 16:00 – 20:00 Mi, 06.05.2026 16:00 – 20:00 | Mi, 13.05.2026 16:00 – 20:00 Mi, 20.05.2026 16:00 – 20:00 | Mi, 03.06.2026 16:00 – 20:00 Mi, 10.06.2026 16:00 – 21:00 | |
LI 114 | |
20 |
104 | Was ist Recht?
Juristische und ethische Argumente
In diesem Seminar wollen wir mit den Studierenden der Frage „Was ist Recht?“ nachgehen.
Viele fragen sich manchmal verzweifelt: Wie denken Juristinnen und Juristen? Worum und warum streiten sie? Wie können sie Positionen beziehen, von denen man annehmen kann, dass sie objektiv nicht richtig sein können? Generell erscheint vielen das Rechtssystem und die ihm innewohnende Bürokratie uneinsichtig.
Im Seminar wollen wir uns aus verschiedenen Richtungen der Antwort auf die gestellte Frage nähern. Ziel ist, nach diesem Seminar zumindest dieser Frage gegenüber nicht mehr hilflos reagieren zu müssen. Streitpunkte könnten sein: Gibt es Gerechtigkeit? Ist Recht selbstverständlich? Warum klaffen manchmal „gesundes“ Rechtsempfinden und Urteile auseinander? Wie entwickelt sich Recht? Kann es Recht ohne Rechtssicherheit geben? War die DDR ein „Unrechtsstaat“? Kennt jede Kultur Recht? Was ist Ethik? Braucht man überhaupt Ethik (ist sie vielleicht sogar lästig)? Wie legt man Gesetze aus? Wo stecken die Probleme im Detail?
1 LP | Aktive Teilnahme | |
Wochenendseminar mit Vorbesprechung und Besuch im Museum der „Runden Ecke“ zum Thema „Unrechtsstaat DDR?“ | |
Mo, 13.04.2026 19:00 – 20:30 | Fr, 17.04.2026 17:15 – 22:00 Sa, 18.04.2026 08:45 – 18:00 | So, 19.04.2026 08:45 – 13:00 | |
LI211 (LI209, Li210) | |
20 |
105 | Klimagerechtigkeit
Die Klimakrise als soziale Krise begreifen
Die globale Klimakrise ist da. Sie ist menschengemacht, als Folge einer wachstumsorientierten Ökonomie. Schon heute verschärft sie weltweit zunehmend Konflikte und soziale Ungerechtigkeiten.
Trotz unseres Wissens über die zunehmende Verknappung lebensnotwendiger Ressourcen, trotz der Entwicklung vermeintlich grüner Technologien und trotz staatlicher „Klimaschutz“-Versprechen, steuert die Weltgemeinschaft kontinuierlich weiter in die Klimakrise hinein. Die Folgen spüren oft diejenigen zuerst, die besonders wenig zur globalen Erwärmung beigetragen haben. Schon längst häufen sich Katastrophen wie Dürren und Hitzewellen, Überschwemmungen und Nahrungsknappheit – vor allem im globalen Süden.
Dennoch reagiert die internationale Politik nur zögerlich. Die bisherigen Schritte reichen auch trotz des Drucks aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft bei Weitem nicht aus, um selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Stattdessen werden Maßnahmen vorangetrieben, die einen gerechten und sozialen Umgang mit den Folgen der Klimakrise erschweren – etwa durch die Verschärfung der Migrationspolitik oder durch eine Politik, die Klimaschutz zunehmend sicherheitspolitisch statt sozial beantwortet.
Wo liegen also die strukturellen Ursachen der Klimakrise? Wer ist am stärksten betroffen – und warum? Welche Rolle spielen globale Machtverhältnisse, Kapitalinteressen und geopolitische Rivalitäten? Was wird bislang getan, um die Erderwärmung zu begrenzen – und wo liegen die Grenzen dieser Ansätze?
Und schließlich: Welche gesellschaftlichen Alternativen sind denkbar? Welche Perspektiven eröffnet eine demokratische, solidarische und ökologisch ausgerichtete Wirtschaftsweise? Inwiefern könnte ein ökosozialistischer Ansatz – also die Verbindung von sozialer Gerechtigkeit, demokratischer Kontrolle der Produktion und konsequentem Klimaschutz – einen möglichen Ausweg aus der sich zuspitzenden Vielfachkrise darstellen?
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Wochenendseminar | |
Geänderte Zeiten: Fr, 29.05. 13:45 – 19:00 | Sa, 30.05. 9:30 – 15:00 | Fr, 05.06. 13:45 – 19:00 | Sa, 06.06. 09:30 – 15:00 | |
LI 211 | |
32 |
106 | Agiles Projektmanagement im Kampf gegen den Klimawandel
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, die Reduktion der Treibhausgasemissionen zwingend geboten. Aber was können wir individuell erreichen? Aufgabe in diesem Modul ist es, in einem Team in diesem Semester möglichst viel CO2 einzusparen. Zur Bewältigung dieser komplexen Aufgabe erlernen die Studierenden des agilen Projektmanagements und messen, dokumentieren und präsentieren Ihre Ergebnisse. Außerdem wird in Rahmen dieses Moduls ein persönlicher Austausch mit amerikanischen Studierenden über das Thema Nachhaltigkeit ermöglicht.
2 LP | Aktive Teilnahme + Referat | |
Block Agiles Projektmanagement 14-tägige Sprintmeetings Block Abschlusspräsentationen | |
Mi, 15.04.2026 13:45 – 17:00 | Mi, 29.04.2026 13:45 – 17:00 Mi, 13.05.2026 13:45 – 17:00 | Mi, 27.05.2026 13:45 – 17:00 Mi, 10.06.2026 13:45 – 17:00 | Mi, 24.06.2026 13:45 – 17:00 Mi, 08.07.2026 13:45 – 17:00 | |
LI 119 | |
20 | |
Prof. Dr.-Ing. Jens Schneider hat an der Fakultät Ingenieurwesen den Lehrstuhl „Vernetzte Energiesysteme“ inne. Er arbeitet an nachhaltigen Lösungen zum Gelingen der Energiewende in verschiedenen Dimensionen. Prof. Schneider ist Mitglied der Senatskommission Klimaneutralität und Nachhaltigkeit an der HTWK. |
107 | Gemeinwohlökonomie
Ein Wegbereiter der Gesellschaftstransformation
Die Diskussion um globale (Klima-)Gerechtigkeit ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Menschen haben begonnen, ihr persönliches (Konsum-)Verhalten zu verändern, auch Staaten und Unternehmen steuern um, wenn auch nur langsam und meist innerhalb der vorherrschenden Systemgrenzen. Unternehmen sind besonders wichtige Treiberinnen der Transformation, stellen sie doch ein Bindeglied zwischen Gesellschaft und Individuum dar und beeinflussen, wie und was produziert und konsumiert wird, wie viel wir arbeiten und für welche Ziele wir uns einsetzen. Allerdings gibt es immer deutlicher werdende Zielkonflikte, die unsere Gesellschaft polarisieren. Themen wie Klimaschutz, Angst vor wirtschaftlichem Abstieg, Verteidigung, Demokratie, KI und Migration erhitzen die Gemüter, ohne dass daraus ein gemeinsames Gesamtbild entsteht, welches Orientierung bieten könnte.
Der Kurs beschäftigt sich mit den verzahnten Zusammenhängen unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems und gibt einen Einblick in die Gemeinwohlökonomie. Dahinter steht die Überzeugung, dass die drängenden Herausforderungen unserer Zeit Folgen unserer Wirtschaftsweise sind und daher nur systemisch zu lösen sind. Gemeinwohlökonomie stellt eine Alternative zum gegenwärtigen Wirtschaftsverständnis dar und setzt sich für eine nachhaltigere und gerechtere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung ein, die langfristige Werte und Verantwortung fördert.
Die einzelnen Sitzungen beinhalten Vorträge und spielerische Anteile, so dass die Themen aktiv und mit Spaß erlebbar werden. Wir tauchen in die Wirtschaftsgeschichte ein, beschäftigen uns mit dem Bruttoinlandsprodukt als vorherrschendem, jedoch ungenügendem Wohlstandsindikator, schlüpfen in die Rolle von Unternehmerinnen um die Wachstumslogik des gegenwärtigen Wirtschaftssystems zu erleben, sind Fischer die vom Fischfang leben und erarbeiten Kriterien für gerechte Ressourcenverteilung. Wir beschäftigen uns intensiv mit der Gemeinwohl-Matrix und lernen Unternehmen kennen, die bereits auf dem Weg in eine gerechte Wirtschaft sind.
Ziel dieses Kurses ist es, Ansichten, Vorstellungen und Handlungsmuster über die eigene Rolle als Mitglied der Gesellschaft zu reflektieren. Dazu gehört, Gewohntes zu hinterfragen, über erlernte und vorgelebte Lebensziele nachzudenken, Möglichkeiten und Chancen auf „Anders“ zu erkennen und Lust auf eigene, neue Zukunftsszenarien zu wecken.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Seminar | |
Mittwochs, 13:45 – 15:15 (13 Termine) | |
TR L303 | |
25 |
108 | Kunstszene Leipzig
Kunst als Lebensgefühl, Berufung oder Beruf?
Leipzig ist als „Kunststadt“ nicht nur durch die Neue Leipziger Schule international bekannt. Galerien, Museen und viele, größtenteils unbekannte Künstlerinnen und Künstler prägen eine kreative Atmosphäre. Das Seminar soll einen Einblick in und Kontakt zu verschiedenen Teilnehmern der Kunstszene der Bildenden Künste von der Malerei über die wichtigsten Sammlungen bis zu freien Künstlerkollektiven geben. Dabei soll ein Diskurs u. a. zu folgenden Fragen geführt werden.
- Was sehen, empfinden und interpretieren wir?
- Wieso ist das Kunst und was macht sie mit uns?
- Was bewegt die Künstlerinnen, Sammler, Galeristinnen – besonders in Leipzig?
- Eigene Reflexion zum Thema Kunst, u. a.: Welche Berührungspunkte mit Kunst gibt es in meinem Leben und mit meiner Identität?
Nach einem Einführungstermin sind Exkursionen in Leipzig beispielsweise zu Museen, Galerien oder Ateliers einschließlich Diskussionen mit Kuratorinnen, Künstlern, Sammlerinnen oder Mäzenen geplant.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + Referat mit Präsentation | |
Seminar mit Exkursionen | |
Geänderte Zeiten: Mi, 15.04.2026 13:45 – 19:00 | Fr, 17.04. 13:45 – 19:00 | Mi, 22.04. 13:45 – 19:00 | Sa, 25.04. 10:30 – 15:45 | |
LI 307 LI 305 GU 016 (22.04.2026) | |
15 | |
Für die Exkursion in die Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) wird ein Unkostenbeitrag von 5 € pro Teilnehmer erhoben. |
109 | Rauchmelder Retten Leben
Sie sind so notwendig, weil unser Geruchsempfinden im Schlaf ausgeschaltet ist. Ihr durchdringend lauter Warnton weckt Schlafende, sodass sie sich rechtzeitig vor dem giftigem Rauch eines Brandes in Sicherheit bringen können. 350 Brand- und Rauchtote pro Jahr allein in Deutschland führten zur Rauchmelderpflicht in allen Bundesländern.
Rauchmelder obsolet und unbrauchbar?
Kann es sein, dass Hersteller die Lebensdauer begrenzen? Bei einem relevanten und verbindlichen Sicherheitssystem ist dies eine unerhörte Fragestellung!
Nächtliche Fehlalarme, nicht lokalisierbare Warnsignale und überflüssige Batteriewechsel nähren den Verdacht, dass dies nicht nur fahrlässig sondern absichtsvoll von Herstellern inszeniert wurde!
Die in diesem Kurs in den vergangenen Semestern entwickelten Tests sollen validiert und für die Präsentation einem interessierten Publikum zugänglich gemacht werden. Das könnte anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften am 25. Juni 2027 der Fall sein.
1 LP | Aktive Teilnahme Bei überdurchschnittlichem Engagement kann ein Aufwand von 2 LP angerechnet werden. | |
Transdisziplinäres Projekt | |
Mi, 29.04.2026 13:45 – 17:00 | Mi, 06.05.2026 13:45 – 17:00 Mi, 13.05.2026 13:45 – 17:00 | Mi, 20.05.2026 13:45 – 17:00 Mi, 27.05.2026 13:45 – 17:00 | Mi, 03.06.2026 13:45 – 17:00 Mi, 10.06.2026 13:45 – 17:00 | |
LI 013 | |
10 |
120 | Exkursion nach Dresden
Dresden, einst die Hauptstadt des Königreiches Sachsen, einer bedeutenden Mittelmacht, war über Jahrhunderte einer der Kristallisationspunkte deutscher und europäischer Politik, Kunst und Kultur. Unsere Exkursion betrachtet verschiedene Aspekte sächsischer, deutscher und europäischer Geschichte anhand historischer Schauplätze und Museen. Neben der allgemeinen Geschichte stehen auch Technikgeschichte und Architekturgeschichte auf dem Programm. Zu den Zielen der Exkursion zählen u. a. das Verkehrsmuseum und das Königliche Schloss. Weitere historisch bedeutende Stätten werden im Rahmen einer umfangreichen Stadtbesichtigung betrachtet.
1 LP | Aktive Teilnahme + Kurzreferat während der Exkursion | |
Exkursion über drei Tage | |
Vorbesprechung: 22.04.2026 Exkursion: 26.06. – 28.06.2026 | |
TR A 129 | |
28 | |
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist dringend erforderlich, da hier wichtigen Informationen zur Exkursion und deren Ablauf gegeben werden. | |
Für die Teilnahme an der Exkursion und die Übernahme eines einfachen Kurzbeitrages von ca. fünf Minuten Länge wird ein ECTS-Punkt gewährt. Die Teilnahme ist mit einem Unkostenbeitrag für Eintrittsgelder von 16 Euro verbunden. Anreise und Unterkunft sind selbst zu organisieren/ zu finanzieren. Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der Vorbesprechung. |
121 | Exkursion nach Berlin
Die Geschichte der Menschheit
Berlin war nicht nur Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse, sondern bietet durch seine zahlreichen Museen auch eine breite Palette von Ausstellungen, die die Geschichte der Menschheit vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert illustrieren – vom alten Ägypten bis heute.
Die Exkursion umfasst unter anderem eine Stadtbesichtigung, die Orte wichtiger historischer Ereignisse aufsucht und dabei auch einen Überblick zur Architekturgeschichte gibt, den Besuch der Antikenmuseen auf der Museumsinsel, einen Besuch der Gemäldegalerie, die anhand bedeutendster Gemälde einen Überblick zur Kunstgeschichte gewährt. Ein Besuch des Technikmuseums rundet das Programm mit einem Blick auf die Entwicklung der Technik ab.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + qualifiziertes Referat während der Exkursion | |
Exkursion über vier Tage | |
Vorbesprechung: 22.04.2026 Exkursion: 13.08 – 16.08.2026 | |
TR A 124 | |
28 | |
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist dringend erforderlich, da hier wichtigen Informationen zur Exkursion und deren Ablauf gegeben werden. | |
Für die bloße Teilnahme an der Exkursion wird ein ECTS-Punkt gewährt. Der Erwerb eines zweiten Punktes ist durch die Übernahme eines Kurzreferates von 15 Minuten Länge möglich. Die Teilnahme ist mit einem Unkostenbeitrag von 6 Euro verbunden. Anreise und Unterkunft sind von den Teilnehmern selbst zu organisieren und zu finanzieren. Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der Vorbesprechung. |
123 | Exkursion nach Berlin
Die Geschichte der Technik - Von der Antike bis heute
Die Exkursion betrachtet die Entwicklung der Technik vom Altertum bis in die Gegenwart. Dabei werden auch Wechselwirkungen zwischen technologischer Entwicklung und politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen thematisiert. Im Mittelpunkt der Exkursion steht das Deutsche Technikmuseum, das eine breite Palette von Ausstellungen zu nahezu allen Bereichen der Technik seit dem Ende des Mittelalters bietet. Hinzu kommen Besuche des Alten und des Neuen Museums auf der Museumsinsel, die der Technik des Altertums und des Mittelalters gewidmet sind.
1 LP | Aktive Teilnahme 2 LP | Aktive Teilnahme + qualifiziertes Referat während der Exkursion | |
Exkursion über drei Tage | |
Vorbesprechung: 22.04.2026 Änderung am 08.04.26 Exkursion: 28.05. – 31.05.2026 | |
TR A 124 | |
28 | |
Die Teilnahme an der Vorbesprechung ist dringend erforderlich, da hier alle wichtigen Informationen zur Exkursion und deren Ablauf gegeben werden. | |
Für die Teilnahme an der Exkursion wird ein ECTS Punkt gewährt. Durch die Übernahme eines Kurzreferates von ca. 15 Minuten Länge kann ein zweiter ECTS Punkt erworben werden. Für Museumseintritte sind Kosten von insgesamt 6 Euro zu entrichten. Anreise und Unterkunft sind von den Teilnehmenden selbst zu organisieren und zu finanzieren. Hinweise zu Unterkunftsmöglichkeiten erhalten Sie in der Vorbesprechung. |
199 | Wir und der Wald – Perspektiven aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur
Studium universale der Universität Leipzig
Die Ringvorlesung „Wir und der Wald – Perspektiven aus Wissenschaft, Gesellschaft und Kultur“ beleuchtet die vielfältigen Beziehungen zwischen Menschen und Wald aus historischer, aktueller und zukünftiger Sicht. Sie spannt den Bogen von ökologischen und klimatischen Herausforderungen über wirtschaftliche Nutzung und innovative Holzbauforschung bis hin zu globaler Verantwortung für Wälder weltweit. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf kulturellen Deutungen des Waldes in Märchen, Mythen, Literatur und unterschiedlichen Epochen. Abgerundet wird die Reihe durch Einblicke in die Bedeutung des Waldes für regionale Entwicklung und psychische Gesundheit.
Für kurzfristige Programmänderungen tragen Sie sich bitte in den Newsletter des Studium universale der Universität Leipzig ein: https://www.uni-leipzig.de/studiumuniversale
vorläufiges Programm
15.4.2026
Der Wald und die Gesellschaft
Prof. Stefanie Steinebach
22.04.2026
Wald im Wandel
Stephan Schusser
29.04.2026
Der Wald und Sachsen
Prof. Erik Findeisen
06.05.2026
Auf neuen Holzwegen – Angewandte Wissenschaft am HolzBauForschungsZentrum Leipzig
Prof. Alexander Stahr
13.05.2026
Wälder im (Klima-)Wandel: wie sieht der Sachsenforst von Morgen aus?
Prof. Alexandra Weigelt
20.05.2026
Deutschland ist keine Insel - unsere Mitverantwortung für die Wälder der Erde
Dr. Laila Berning
27.05.2026
Klimakünstler Baum - wie Bäume sich an den Klimawandel anpassen
Katja Liebal
03.06.2026
Zwischen Schutz und Rodung. Der Umgang mit Wald im Mittelalter
Prof. Matthias Hardt
10.06.2026
Der Wald in Märchen, Mythen und Legenden
Prof. Elmar Schenkel
17.06.2026
Tertiäre Wälder
Bertram Weisshaar
24.06.2026
Wald wirkt: Wälder als Ressource für psychische Gesundheit
Prof. Dr. Katja Liebal
01.07.2026
Podiumsdiskussion
Rüdiger Dittmar (Amtsleiter für Stadtgrün und Gewässer - Stadt Leipzig); Prof. Dieter Rink (UFZ, Stadt- und Umweltsoziologie); Thomas Gärtner (Vorstand Leipzig pflanzt); Victoria Volke ( SDW-Mitglied)
1 LP | Aktive Teilnahme + schriftliche Reflexion | |
Wöchentliche Vorlesung mit anschließender Diskussion und schriftlicher Reflexion Für den Nachweis ist die Teilnahme an 11 der gelisteten Veranstaltungen erforderlich. | |
Mittwochs, 19:00 – 20:30 Uhr, 15.04.2026 – 01.07.2026 | |
Hörsaal 2 der Universität Leipzig, Universitätsstraße 3, 04109 Leipzig | |
30 | |
Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte der Internetseite der Universität Leipzig https://www.uni-leipzig.de/studiumuniversale. | |
Nach jeder Vorlesung ist ein kurzer Text (50 – 150 Wörter) zur Reflexion in OPAL hochzuladen. Abschließend ist bis 16.08.2025 ein Reflexionsbericht zur gesamten Reihe zu verfassen (250 – 1 000 Wörter). |



