Inhalt

Studierende im Bachelorstudiengang Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit werden zu technologisch orientierten Spezialisten ausgebildet, die alle Fragestellungen im Bereich des Verpackungswesens bearbeiten. Das Studium zeichnet sich durch eine abwechslungsreiche Modulvielfalt aus und bildet die Grundlage für das Entwerfen von Ideen und Konzepten sowie das Umsetzen technischer Lösungen in Form von Prototypen und Musterverpackungen

Stimmen aus dem Studium

Studiendekan Prof. Eugen Herzau

Prof. Lutz Engisch, Fachgebiet: Werkstoffe

Paula Balzereit, Lehre und Forschung

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Schwerpunkte

Fachkompetenz
Naturwissenschaftlich fundiertes Denken und Arbeiten
BWL - wirtschaftliches Denken
Praxisphase
Selbst- und sozialkompetentes Arbeiten
Nachhaltigkeit

Aufbau

Die ersten zwei Semester sind stark naturwissenschaftlich-technisch ausgerichtet. Vorlesungen und Praktika vermitteln zunächst die Grundbegriffe im Verpackungswesen und technologische Grundkenntnisse bei der Herstellung von Druckprodukten.

In den ingenieurwissenschaftlich geprägten Modulen wird ein breites Fachwissen aufgebaut, das die Absolventinnen und Absolventen befähigt, interdisziplinär an Aufgabenstellungen in der Industrie zu arbeiten. Durch das Angebot von Wahlpflichtmodulen ab dem vierten Semester können die Studierenden ihre eigenen Interessen vertiefen.

Ein Bestandteil des Studiums ist die teamorientierte Projektarbeit.

Im sechsten Semester findet eine Praxisphase statt. Die Studierenden haben in dieser Zeit Gelegenheit, im Studium erworbenes Wissen in eigenen Aufgaben und Projekten umzusetzen.

In der Bachelorarbeit im siebten Semester ist ein fachliches Problem selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Dadurch wird die Gelegenheit geboten, sich intensiv mit einem selbst gewählten Einzelthema aus dem Verpackungswesen auseinanderzusetzen.

Vorkurse

Für einen erfolgreichen Studieneinstieg sollten Sie den Stoff der gymnasialen Grundkurse Mathematik, Physik und/oder Chemie sicher beherrschen.

Ist das nicht so? Dann erleichtern Sie sich Ihren Studienstart: Frischen Sie Ihre Kenntnisse auf oder schließen Sie Wissenslücken. Nutzen Sie unsere kostenfreien Vorkurse unmittelbar vor Studienbeginn.

In der Einführungswoche vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn begrüßt Sie die HTWK Leipzig mit einem abwechslungsreichen Programm. Machen Sie sich mit dem Studienleben vertraut: Lernen Sie Ihre Hochschule, Ihre Lehrenden und Ihre Kommilitonen kennen.

Grundlagen

1. Semester

  • Mathematik Physik I
  • Chemie
  • Werkstoffe
  • Digitale Technologien
  • Einführung in das Studium

2. Semester

  • Mathematik Physik II
  • Messtechnik
  • Materialwissenschaften
  • Optik/Lichttechnik
  • Verpackungstechnologie I
  • Nachhaltige Verpackungssysteme

Vertiefung

3. Semester

  • BWL
  • Automation in Druck/Verpackungstechnik
  • Wahlpflichtbereich Hochschulkolleg, Teil 1
  • Verpackungstechnologie II
  • Wechselwirkung Verpackung – Gut
  • Wahlmodul Logistik

4. Semester

  • Industrielle Kosten- und Leistungsrechnung
  • Statistische Versuchsplanung
  • Wahlpflichtbereich Hochschulkolleg, Teil 2
  • Verpackungsmaschinen
  • Industrieverpackungen
  • Wahlmodul I

5. Semester

  • Technologie- und Fabrikplanung
  • Qualitäts- und Umweltmanagement
  • Projektmanagement
  • Verpackungsentwicklung
  • Verpackungsprüfung
  • Wahlmodul II

Praktikum/Bachelorarbeit

6. Semester

  • Praxisphase (20 Wochen)
  • Beleg zur Praxisphase

7. Semester

  • Umweltschutz und Recycling
  • Wahlmodul III
  • Wahlmodul IV
  • Bachelormodul

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Studien- und Prüfungsordnung (vom 09.04.2019, gilt ab 01.10.2019) für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2019/20 immatrikuliert werden/wurden.

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Akkreditierungsurkunden

Geprüfte Qualität

Die exzellente Qualität von Studium und Lehre ist durch die Akkreditierung nach den Regeln des Akkreditierungsrates garantiert.

Studiengang ist unter dem Namen Verpackungstechnik akkreditiert. Zum Wintersemester 2019/20 wird der Studiengang in Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit umbenannt. Die Änderung des Namens ist der Akkreditierungsagentur angezeigt und die Umschreibung der Urkunden ist beantragt.

Im Folgenden finden Sie die Akkreditierungsurkunden für die einzelnen Zeiträume:

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2022 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2017 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2016 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2015 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 31.03.2011 Acquin

Alltag

So könnte eine Woche aussehen (Beispiel 2. Semester)

  1. Mathematik und Physik II

    Das Modul Mathematik und Physik II schließt direkt an das gleichnamige Modul im ersten Semester an und unterteilt sich in drei Themenkomplexe: Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik, Lineare Algebra sowie Wärmelehre in Physik. In der Vorlesung werden die theoretischen Grundlagen vermittelt und durch Beispielrechnungen untermauert.

  2. Verpackungstechnologie

    Der Schwerpunkt dieses Moduls liegt auf den Prozessen "Trennen" und "Umformen" bei der Herstellung von Verpackungen. Neben den Vor- und Nachteilen beider Verfahren erlangen Studierende fundiertes Wissen über Werkstoffe und Materialien sowie deren Einsatzmöglichkeiten.

  3. Mittagspause

     

     

  4. Verpackungstechnologie

     

     

  1. Einheit 1

    Kittel an, Brille auf und Handschuhe angezogen. Im Rahmen mehrerer Praktika im Labor lernen Studierende unterschiedlichste Materialien und deren Eigenschaften kennen. Beispielsweise im Praktikum Kunststoff: In verschiedenen Experimenten werden unbekannte Proben analysiert, um herauszufinden, um welche Kunststoffarten es sich handelt. Das Ergebnis wird anhand der Infrarotspektroskopie bestätigt, die, wie ein Fingerabdruck, zur Identifizierung von Kunststoffen geeignet ist.

  2. Einheit 2

  3. Mathe, Physik, Chemie

    Tutorien werden in verschiedenen Modulen angeboten, zur Unterstützung, Nachhilfe und zur Beantwortung noch ausstehender Fragen. Das Prinzip hier ist: von Studenten für Studenten!

  1. Nachhaltige Verpackungssysteme

    Das Modul Nachhaltige Verpackungssysteme beinhaltet sowohl Themen wie die Klassifizierung der Pack- und Packhilfsmittel , sowie die Grundlagen der Warenkunde und Darstellung von Warenströmen. Ebenso werden Lebenswege, Ökobilanzen, Anforderungen und grundlegende Rechtsvorschriften des Verpackungswesens vermittelt.

  2. Nachhaltige Verpackungssysteme

  3. Optik und Lichttechnik

    Für VerpackungstechnikerInnen sind neben der Farbenlehre auch andere physikalische Wirkungskräfte von großer Bedeutung. In zahlreichen Prozessen der Druck- und Verpackungstechnik kommen optische Verfahren und Messmethoden zum Einsatz.

  1. Messtechnik

    Im Modul Messtechnik werden Grundlagen zu Messtechnik (einschließlich Sensortechnik), zur Messwerterfassung (einschließlich Digitalisierung) sowie zu Sensoren und deren Anwendung vermittelt. Darüber hinaus lernt man Methoden und Verfahren der instrumentellen Analytik wie beispielsweise die Spektometrie, thermische Methoden und Trennverfahren kennen.

  2. Materialwissenschaft

    Nicht nur Papier, Karton und Pappe, sondern auch Druckfarbe und Klebstoffe sind Bestandteile des Moduls Materialwissenschaft, in dem sich Studierende mit der Zusammensetzung und Weiterverarbeitung dieser Materialien beschäftigen.

  3. Materialwissenschaft

    In der Vorlesung Materialwissenschaft wird das im 1. Semester erlangte chemische Grundwissen. Darüber hinaus sind für dieses Themengebiet Praktika in den Laboren der HTWK vorgesehen.

  4. Mathe/Physik II

    Dieses Aufbaumodul umfasst die Themenkomplexe: Integralrechnung, Wahrscheinlichkeitsrechnung und mathematische Statistik, welche Studierende befähigen sollen, die erlernten Begriffe und Theorien auf praktische Sachverhalte anzuwenden. Im Bereich Physik steht der Themenbereich Wärmelehre im Fokus.

  1. Messtechnik

    In praktischen Versuchen werden verschiedene Analyseverfahren erprobt.

    Dazu zählen beispielsweise:

    • FTIR-Spektometrie
    • thermische Analyen von Kunststoffen
    • UV Spektometrie
  2. Optik und Lichttechnik

    Die in der Vorlesung erarbeiteten Inhalte werden im Praktikum weiter vertieft. Die praktische Arbeit dient der Veranschaulichung des vermittelten Stoffes

  3. Materialwissenschaft

Highlights

Beispielaufgaben

Toll, dass Sie sich für den Studiengang Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit an der HTWK Leipzig interessieren! Hier gibt es die Möglichkeit kurze Beispielaufgaben zu typischen Inhalten auszuprobieren. Wichtig: Unsere Beispielaufgaben sind kein Leistungstest! Sie sollen vielmehr einen ersten Einblick geben, mit welchen Themen und Aufgabenstellungen sich Studierende dieses Studiengangs befassen.

Fragen - Beispielaufgaben Verpackungstechnologie und Nachhaltigkeit

Grundlagen der Verpackung

Welche der folgenden Bedingungen sind unter anderem zu beachten, wenn Kosmetikartikel verpackt werden sollen? Klicke die richtige(n) Antwort(en) an!

Perspektive

Wie geht es weiter?

Das Aufgabenspektrum eines Verpackungsingenieurs ist breit gefächert. Kaum ein Erzeugnis, das heute nicht mehr verpackt wird. Ob in der Lebensmittel-, Kosmetik-, Pharma-, Chemie-, Konsumgüter- oder Automobilindustrie, überall sind Verpackungen notwendig, die die Lagerung, den Transport und Handel sowie den Konsum von Produkten ermöglichen.

Alternativ zum Berufseinstieg lässt sich ein Masterstudium anschließen. An der Fakultät Medien der HTWK Leipzig wird dafür u. a. der fachlich fortführende Masterstudiengang „Druck- und Verpackungstechnik“ angeboten.

Stimmen unserer Alumni

Johannes Quiering, Entwicklungsabteilung

Anna Förster, Leiterin Verpackungsplanung

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Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Verpackungsplanung in einem Logistikunternehmen

  • Nahrungsmittelindustrie

  • Pharmabranche

  • Packmittelhersteller

  • Automobilindustrie

  • Textilunternehmen

  • Konsumgüterindustrie

  • Forschung und Entwicklung

  • Betriebsingenieur

  • Unternehmensführung

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

  1. Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Alle Bachelorstudiengänge an der HTWK Leipzig sind zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Nach Abzug der Studienplätze für Bewerber/innen mit Zulassungsanspruch nach geleistetem Dienst sowie für ausländische Studienbewerber/innen (außer EU und Bildungsinländer/innen), Zweitstudienbewerber/innen und Härtefälle werden die verbleibenden Studienplätze vergeben nach: Grad der Qualifikation (20 %), Wartezeit (20 %) und hochschulinternen Auswahl (60 %).

Zulassungsverfahren der HTWK Leipzig

Das detaillierte Zulassungsverfahren der HTWK ist hier beschrieben.

Was ist eigentlich …?

Bewerbungsfrist

Alle Bachelorstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober). Als Bewerbungszeit für Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.01. des Bewerbungsjahres erhielten (Alt-Abiturienten), gilt der Zeitraum vom 01.05. bis 31.05. Für Bewerber, die ihre HZB bis zum 15.07. des Bewerbungsjahres erwerben, gilt die Bewerbungszeit vom 01.05. bis 15.07. Bewerbungen nach dem 15.07. des Bewerbungsjahres können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).

Bonuskriterien

Bei Erfüllung gewisser fachspezifischer Vorkenntnisse, wie z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Teilnahme an fachspezifischen Leistungskursen, kann eine Verbesserung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erreicht werden. Die verbesserte Durchschnittsnote (Eignungsnote) darf rechnerisch den Wert 1,0 nicht unterschreiten. Informationen zu den aktuell gütigen Bonuskriterien sind in der Bewerberinformation für Bachelorstudiengänge (PDF) einzusehen.

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Folgende Qualifikationen werden als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt: allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife (Anerkennung in Sachsen vorausgesetzt) und fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung). Die Bewerbung für ein Studium ohne Abitur ist unter bestimmten Voraussetzungen (§17 SächsHSFG) möglich. Ergänzende Informationen finden sich auf unserer Webseite und in der Studienberatung im Dezernat Studienangelegenheiten.

Interne Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt u. a. über ein hochschulinternes Bonussystem zur Verbesserung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Ausgangswert ist die maßgebliche Durchschnittsnote der HZB. Bei Erfüllung zusätzlicher fachspezifischer Bonuskriterien kann die Durchschnittsnote verbessert werden. Die verbesserte Durchschnittsnote nennt man Eignungsnote.

NC-Wert

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Wartezeit

Die Wartezeit entspricht der Anzahl der Halbjahre(Wartesemester) nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) abzüglich bereits absolvierter Studiensemester an deutschen Hochschulen. Eine über achte Jahre hinausgehende Wartezeit bleibt unberücksichtigt.

Grad der Qualifikation

Dies entspricht der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Verwandte Studiengänge

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6156

Studiendekan

Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-2336

Studienfachberatung

Dipl.-Ing. (FH) Katharina Roeber
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+49 341 3076-2454

Studien- und Prüfungsamt

Heidemarie Streifling
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-5434