Medieninformatik

Master | Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften

Audio und Video, Informationsvisualisierung, 3D, mobiles Internet – die Verbindung von Multimedia und Informatik wird für die moderne Welt immer wichtiger

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Studieninhalt

Der Masterstudiengang Medieninformatik ist ein Informatikaufbaustudium. Ziel des Studienganges ist der Erwerb eines zweiten berufsqualifizierenden Abschlusses und die persönliche Weiterbildung zur fortgeschrittenen Berufsreife. Insbesondere Frauen haben die Chance, sich einen Bildungsvorsprung zu erarbeiten und wichtige Persönlichkeitseigenschaften für den Berufsalltag auszuprägen. Studierende sollen sich in den zwei Jahren des Masterstudiums ein persönliches Fachprofil erarbeiten können, mit dem sie am Markt bestehen können. Dazu sind die Kenntnisse, die in der Regel in einem vorangehenden Bachelorstudiengang mit Informatik- bzw. Medieninformatik-Bezug erworben wurden, zu vertiefen und durch die Belegung weiterer Module persönlich zielgerichtet auszubauen. Die Struktur des Studiums kommt dem entgegen – es werden wenige Pflichtmodule und viele Wahlpflichtmodule angeboten. Eine Kooperation mit der Universität Leipzig ermöglicht die Belegung ausgewählter Module an den Fakultäten für Mathematik und Informatik bzw. für Wirtschaftswissenschaften (Wirtschaftsinformatik). Es gibt Angebote anderer Fakultäten der HTWK zur geeigneten Ergänzung des Profils des Studiengangs. Unmittelbarer Gegenstand des Masterstudiums ist die Medieninformatik als Disziplin, die eine Kombination von Gebieten der Praktischen, Technischen, Angewandten und Theoretischen Informatik vor dem Hintergrund der Erzeugung, Übertragung, Speicherung, Verarbeitung und Präsentation digitaler Medien verkörpert. Das Denken in Architekturen in den Bereichen Hardware, Software, Medien, Kommunikation und Interaktion wird gezielt vermittelt. Die Befähigung zum Vermittler zwischen Mensch und Maschine bzw. zwischen Mitgliedern von Teams mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen wird weiterentwickelt.

Die Ausbildung zum Master erfolgt auf fundierter theoretischer Basis. Ein besonderer Stellenwert kommt der selbständigen wissenschaftlichen Arbeit in der Selbststudienzeit, im Projekt und in der Masterarbeit zu. Häufig wird dies ergänzt durch selbst gewählte nebenberufliche Tätigkeit im Fachgebiet. Im Rahmen der Akkreditierung wurde der Studiengang nach den Richtlinien der ASIIN als stärker anwendungsorientiert eingestuft und 2015 erneut reakkreditiert. Damit haben Absolventen die Berechtigung zum höheren Dienst im öffentlichen Dienst, also z. B. zum Berufswechsel als Gymnasiallehrer bei bestehender Nachfrage.

Die Studieninhalte entsprechen dem aktuellen Stand der Technik und der Wissenschaft. Sie basieren auf dem Prinzip der Einheit von Lehre und Forschung. Die Studenten sollen die Befähigung zu interdisziplinärer Kooperation und zur aktiven Mitgestaltung der wissenschaftlichen Entwicklung ihres Fachgebietes erlangen.

Studienaufbau

Dieser Studiengang wird als Vollzeit- und als Teilzeitstudium angeboten. Das Teilzeitstudium ist ein Präsenzstudium mit verringerter Stundenlast in den ersten fünf Fachsemestern, es ist jedoch nicht als Fernstudium ausgelegt. Die Module sind in beiden Studienvarianten prinzipiell dieselben.

Vollzeit

Pflicht-/Wahlpflichtmodule: 1. bis 3. Semester

Masterarbeit: 4. Semester

Teilzeit

Pflicht-/Wahlpflichtmodule: 1. bis 5. Semester

Masterarbeit: 6. Semester

Das Studium ist modular aufgebaut. Jedes Modul wird mit einer Prüfung abgeschlossen. Für bestandene Modulprüfungen werden ECTS-Punkte (European Credit Transfer and Accumulation System) vergeben, deren Anzahl sich am Gesamtaufwand orientiert, der von dem Studenten für das Modul erbracht werden muss. Ein umfangreiches Angebot an Wahlpflichtmodulen und die Integration einer Projektveranstaltung mit wählbarem Thema bieten viel Freiraum für eine individuelle Studiengestaltung. Wahlpflichtmodule mit starken inhaltlichen Bezügen werden zur Erleichterung der Orientierung zu Kompetenzbausteinen zusammengefasst, die optional sind. Der Wahlpflichtkatalog umfasst die Kompetenzbausteine Intelligente Systeme, Medienmanagement und E-Learning. Weitere Kompetenzbausteine sind im Studiengang Informatik Master ausgewiesen. Oberseminare, die von den Studenten durch Vortrags- und Diskussionsaktivitäten getragen werden, dienen der Schulung der wissenschaftlichen Kommunikationsfähigkeit und der Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsergebnissen. Ein bis zwei Auslandssemester sind stets durchführbar, am besten ab dem 3. bzw. 5. Fachsemester. Dort erbrachte Leistungen werden geeignet angerechnet. Im 4. Fachsemester bei Vollzeitstudium bzw. im 6. Fachsemester im Teilzeitstudium steht die Anfertigung der Masterarbeit im Vordergrund, mit welcher die Fähigkeit zur erfolgreichen wissenschaftlichen Bearbeitung einer anspruchsvollen Thematik des Fachgebiets nachzuweisen ist. Das Studium endet mit einem Kolloquium zu den Ergebnissen der Masterarbeit an der Fakultät.

Berufliche Perspektiven

Die Studierenden erwerben einen Abschluss, der 

  • zu anspruchsvoller beruflicher Tätigkeit auf dem Gebiet der Medieninformatik und verwandten Gebieten befähigt,
  • in besonderem Maße zu einer Tätigkeit in leitender Stellung qualifiziert,
  • weltweite Einsetzbarkeit ermöglicht,
  • die Möglichkeit einer Laufbahn im höheren Dienst Deutschlands eröffnet und
  • den Weg zu einer weiterführenden Qualifikation in Form einer Promotion im In- und Ausland ebnet.

Medieninformatik als praxisorientierte technisch-wissenschaftliche Disziplin mit weltweit wachsendem Marktanteil eröffnet gut ausgebildeten Fachleuten international ausgezeichnete berufliche Entwicklungschancen, und zwar hauptsächlich in:

  • Unternehmen für mobile und webbasierte Dienste, Informationsdienstleister,
  • Unternehmen, die digitale Spiele herstellen,
  • Unternehmen, die medienrelevante Software und/oder Hardware herstellen und/oder vertreiben, 
  • Multimedia-, Marketing-, Web- und Werbeagenturen,
  • Unternehmen der Kommunikations- und Netzwerktechnik,
  • Audio- und Videostudios, Rundfunk- und Fernsehanstalten,
  • Beratungsunternehmen,
  • Unternehmen des Druck- und Verlagswesens,
  • Forschung, Aus- und Weiterbildung.

Bei sehr gutem Gesamtprädikat ist die Aufnahme einer Promotion an einer Universität wesentlich leichter möglich. Absolventen haben sehr gute Möglichkeiten zum Aufbau eines eigenen Unternehmens, auch mit der Unterstützung von Gründerstipendien (z. B. EXIST) und mit der Beratung durch Professoren und durch das Forschungs- und Transferzentrum der HTWK. Innovative Ideen und interdisziplinäre Gründungsteams erhöhen oft die Erfolgschancen.

Besonderheiten

Das Studium der Medieninformatik führt bei Orientierung auf weniger einzelprojektorientierte Beschäftigungsverhältnisse zu einem familienfreundlichen Arbeitsalltag, da Überstunden für entwicklungslastige Tätigkeiten in der Regel selten dienstlich anfallen. Die Beschäftigungschancen sind bei guter fachlicher Qualifikation hoch und mit ständiger Weiterbildung langfristig stabil. Die Regionen Leipzig, Jena und Dresden bieten eine größere Nachfrage nach Absolventen der Medieninformatik als derzeit durch Ausbildung an den örtlichen höheren Bildungseinrichtungen zufriedengestellt werden kann. In der Regel werden außerhalb projektgetriebener Medienunternehmen gleich Festanstellungen vereinbart. Eine fachlich orientierte Nebentätigkeit nach dem Praktikum und im Masterstudium ist normal möglich. Die Lebenshaltungskosten in Leipzig und Umgebung sind vergleichsweise moderat. Leipzig bietet ein lebenswertes soziales und kulturelles Umfeld.

Voraussetzungen & Zulassungsbeschränkung

Zugangsvoraussetzungen: Qualifizierter Bachelorabschluss oder ein äquivalenter akademischer Abschluss auf dem Gebiet der Medieninformatik, der Informatik oder einem anderen mathematisch naturwissenschaftlichen oder technischen Gebiet mit hinreichendem Anteil Informatikausbildung

Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus clausus (NC)

Bewerbungszeitraum & Studienbeginn

Bewerbungen nimmt die Hochschule jährlich vom 1. Mai bis 15. Juli (Ausschlussfrist) entgegen. Erfolgreiche Bewerber starten dann zum Wintersemester (= Anfang Oktober).

Während des Studiums ins Ausland?

Die HTWK Leipzig ist mit rund 100 Partnerhochschulen in mehr als 30 Ländern vernetzt. Für diesen Studiengang (bei Vollzeitstudium) wird das 4. Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt empfohlen. Auch ein Auslandspraktikum auf freiwilliger Basis ist möglich. 

Studiengebühren

Im Regelfall werden keine Studiengebühren erhoben.

Wie an allen staatlichen Hochschulen zahlen Studierende auch an der HTWK Leipzig einen geringen Semesterbeitrag (Vorteile: Ticket für den öffentlichen Nahverkehr enthalten, weitere Serviceleistungen des Studentenwerks inkl. Nutzung aller Mensen).

Regelstudienzeit & Abschluss

Nach 4 Semestern Regelstudienzeit bei Vollzeit bzw. 6 Semestern bei Teilzeit und bestandener Abschlussprüfung wird der akademische Grad - Master of Science, Abkürzung M.Sc. verliehen. In Summe müssen dafür 120 Leistungspunkte (ECTS-Punkte) erbracht werden. 

Englische Bezeichnung: Media Informatics - Master of Science

Geprüfte Qualität: Akkreditierung

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Studienordnung (vom 04.09.2018, gilt ab 01.10.2018) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 04.09.2018, gilt ab 01.10.2018) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 19.04.2016, gilt ab 19.04.2016) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2016/17 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 19.04.2016, gilt ab 19.04.2016) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2016/17 immatrikuliert sind

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 24.06.2014, gilt ab 24.06.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 immatrikuliert sind 

Prüfungsordnung (vom 24.06.2014, gilt ab 24.06.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 29.10.2013, gilt ab 29.10.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 29.10.2013, gilt ab 29.10.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 9.04.2013, gilt ab 9.04.2013) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2013 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 9.04.2013, gilt ab 9.04.2013) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2013 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 18.01.2011, gilt ab 18.01.2011) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 18.01.2011, gilt ab 18.01.2011) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 15.08.2006, gilt ab 15.08.2006) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2006/07 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 15.08.2006, gilt ab 15.08.2006) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2006/07 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2010/11 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 14.12.2010, gilt ab 14.12.2010) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2010/11 immatrikuliert sind

Modulhandbuch

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
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+49 341 3076-6156

Studienfachberatung


Prof. Dr. rer. nat. habil. Michael Frank
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Studien- und Prüfungsamt


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