Inhalt

Am Anfang eines lebenslangen Lernens im Beruf steht die zeitlich wie inhaltlich konzentrierte, praxisnahe Ausbildung im Architekturstudium. Dieses ist an der HTWK Leipzig an aktuellen Berufsbildern und Arbeitsfeldern europäischer Architektinnen und Architekten orientiert. Künstlerische, technische, wirtschaftliche, soziale und kommunikative Kernkompetenzen werden vermittelt und trainiert. Die angewandte Arbeitsweise entspricht der internationalen Praxis. Sie umfasst Einzel-, Team- und Atelierarbeit. Auslandserfahrungen durch Gaststudien und Exkursionen sowie die Integration von Fremdsprachen im Lehrplan unterstützen die notwendige globale Ausrichtung der Lehre. Entwurfsprojekte, verstanden als ganzheitliche Untersuchungen und Gestaltungen des menschlichen Lebensraums in Stadt und Landschaft, stehen dabei im Mittelpunkt und verbinden alle beteiligten Einzeldisziplinen.

Thematisiert werden in der Regel gesellschaftsrelevante Fragen und Probleme, die nach der architektonischen Bearbeitung im Seminar zur Diskussion gestellt werden. Dies geschieht bevorzugt durch Ausstellungen, Wettbewerbsbeteiligungen und Veröffentlichungen, wodurch die Praxisnähe und Relevanz der Ausbildungsinhalte einer ständigen Rückkopplung unterliegen. Die Absolventinnen und Absolventen verfügen neben zeitgemäßen Berufskenntnissen und Fähigkeiten über hinreichende kritische Kompetenz, sich auch zukünftig den schnell wandelnden gesellschaftlichen und beruflichen Rahmenbedingungen gegenüber offen und produktiv zu verhalten, gemäß dem Zitat von Aurelio Galfetti:

"Man wird nicht als Architekt geboren, man wird zum Architekten, Tag für Tag ..."

Schwerpunkte des Studiums

Aufbau

Das Bachelorstudium schließt nach sechs theoretischen Semestern mit der Bachelorarbeit ab. Das Studium vermittelt Grundkenntnisse im architektonischen Entwerfen, wissenschaftlichen Denken, Planung und Konstruktion, Baustoffkunde, Baugeschichte, Denkmalpflege sowie baustatischen Themen. Dabei sollen architektonische Kreativität, räumliches Vorstellungsvermögen, kritisches Formgefühl, allgemeines Darstellungsvermögen und technisch-praktische Fähigkeiten entwickelt und gefestigt werden. Im Architekturstudium werden „Fachkräfte für das Ganze“ ausgebildet, die die Fähigkeit besitzen, Planungsbeiträge aller am Bau Beteiligten im Projekt zu vereinigen, bei Bedarf zu hinterfragen und zu optimieren und zu einem erfolgreichen Ganzen zusammenzuführen.

Neben diesen Kernkompetenzen im architektonisch-fachlichen Bereich werden während des Studiums auch berufsfeldnahe Schlüsselqualifikationen vermittelt und Veranstaltungen angeboten, die der fächerübergreifenden Persönlichkeitsentwicklung dienen. Dies beinhaltet insbesondere der Wahlpflichtbereich „Hochschulkolleg – Überfachliche Kompetenzen“ (insgesamt 10 ECTS). Im Studienablaufplan ordnet sich dieser Wahlpflichtbereich im 5. Fachsemester ein. Die Angebote können und sollten aber während des gesamten Studiums begleitend absolviert werden. In diesem Wahlpflichtbereich ist nach Wahl auch mindestens ein Fremdsprachenangebot im Umfang von drei ECTS zu absolvieren.

Eignungstest & Vorpraktikum

Der bestandene Eignungstest ist die Voraussetzung für die Bewerbung zum Architekturstudium. Mit ihm wird die notwendige Begabung für ein Architekturstudium überprüft.

Ein Vorpraktikum von 6 Wochen in anerkannten Bauberufen wird für den Bachelorstudiengang Architektur dringend empfohlen. Zusatzinformation zum Eignungstest und Vorpraktikum (PDF)

Hochschulkolleg

Die interdisziplinären Angebote des Hochschulkollegs vermitteln Ihnen Handlungskompetenzen, die zur Persönlichkeitsentwicklung und Berufsbefähigung beitragen.

Im Studiengang Architektur sind die Fremdsprachenausbildung, das Studium generale, in dem Sie grundlegendes Wissen über Ihr Fachgebiet hinaus erwerben, und weitere Angebote zur überfachlichen Bildung in einem Modul Überfachliche Kompetenzen im 5. Semester verortet.

Um eine vielseitige Auswahl an Angeboten des Hochschulkollegs nutzen zu können, empfiehlt sich eine frühzeitige Integration verschiedener Angebote in den Studienablauf. Bei den Fremdsprachen stehen Ihnen Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch und (unter bestimmten Voraussetzungen) Deutsch zur Auswahl. Auffrischungskurse und Einsteigerangebote, zum Beispiel für Chinesisch, Arabisch oder Gebärdensprache, ergänzen das Portfolio. Den semesteraktuellen Angebotskatalog finden Sie auf den Seiten des Hochschulkollegs.

1. Semester

Entwerfen

  • Entwerfen I: Grundlagen des Entwerfens, Gebäudelehre, Modellbau

Darstellen und Gestalten

  • Analoges Darstellen: Architekturdarstellung I
  • Analoges Gestalten: Plastisches Gestalten

Konstruktion und Technik

  • Baukonstruktion I
  • Tragwerkslehre (Tragwerkslehre; Baustoffe)

Architektur und Kultur

  • Architektur und Kulturgeschichte I
  • Positionen

2. Semester

Entwerfen

  • Entwerfen II: Gebäudelehre II
  • kontextueller Entwurf

Darstellen und Gestalten

  • Analoges Darstellen und Gestalten: Modellieren und Darstellen
  • Analoges Darstellen und Gestalten: Architekturdarstellung II
  • Digitales Darstellen und Gestalten: CAD

Konstruktion und Technik

  • Baukonstruktion II
  • Nachhaltiges und Energeeffizientes Bauen I (Bauphysik)

Architektur und Kultur

  • Architektur und Kulturgeschichte II
  • Grundlagen des Städtebaus

3. Semester

Entwerfen

  • Entwerfen III A: Theorie und Praxis der Innenraumgestaltung
  • Entwerfen III A: Innenraumgestaltung
  • Entwerfen III B

Darstellen und Gestalten

  • Modellieren und Darstellen/CAD/BIM
  • Architekturdarstellung III

Konstruktion und Technik

  • Nachhaltiges und Energieeffizientes Bauen II

Architektur und Kultur

  • Architektur und Kulturgeschichte III
  • Denkmalpflege

Wirtschaft und Recht

  • Ökonomie und Recht

4. Semester

Entwerfen

  • Entwerfen IV

Konstruktion und Technik

  • Baukonstruktion III
  • Tragwerkslehre II (Tragwerkslehre II und Baustoffe II)

Architektur und Kultur

  • Architekturkritik
  • Grundlagen der Architekturtheorie der Moderne

5. Semester

Entwerfen

  • Entwerfen V

Hochschulkolleg

  • Überfachliche Kompetenzen
  • Fremdsprache für Studium und Beruf

WAHLPFLICHTMODULE

Stadt und Planung

  • Stadt- und Landschaftsdesign
  • Planungsmanagement

Gestaltung und Visualisierung

  • Innenraumgestaltung 
  • Aktzeichnen
  • Modellbau II
  • Simulationstechniken I

Konstruktion und Technik

  • Strukturformen

Architekturgeschichte und -theorie

  • Raum und Architektur

Bachelorarbeit

6. Semester

Entwerfen

  • Entwerfen VI-A (Zeichnerische und bildliche Darstellung, Modell, Text, Vortrag, Projektion, Präsentation)
  • Entwerfen VI-B

Bachelormodul

  • Vertiefung angewandt-wissenschaftliches-Arbeiten
  • Bachelorarbeit
  • Bachelorkolloquium/Verteidigung

Akkreditierungsurkunden und Studien- und Prüfungsordnungen

Geprüfte Qualität

Die exzellente Qualität von Studium und Lehre ist durch die Akkreditierung nach den Regeln des Akkreditierungsrates garantiert.

Im Folgenden finden Sie die Akkreditierungsurkunden für die einzelnen Zeiträume:

Akkreditierungsverlängerung bis 30.09.2021

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2020 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2015 Acquin

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2014 Akkreditierungsrat

Akkreditierungsurkunde bis 30.09.2013 Akkreditierungsrat

Eignungsfeststellungsordnung; Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Studienordnung (vom 24.03.2020, gilt ab 01.10.2020) für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2020/21 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 24.03.2020, gilt ab 01.10.2020) für alle Studierenden, die ab dem Wintersemester 2020/21 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 21.10.2014, gilt ab 21.10.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 bis einschließlich Wintersemester 2019/20 immatrikuliert worden sind

Prüfungsordnung (vom 21.10.2014, gilt ab 21.10.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 bis einschließlich Wintersemester 2019/20 worden immatrikuliert worden sind

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2/ COVID-19 gilt für alle Studierenden für das Sommersemester 2020 die Befristete Änderungs- und Ergänzungsordnung zur Prüfungsordnung im Bachelorstudiengang Architektur(vom 19.05.2020, gilt ab 20.05.2020 bis 30.09.2020)

Für die Zulassung zum Bachelorstudiengang Architektur ist das erfolgreiche Absolvieren einer Eignungsfeststellungsprüfung Voraussetzung.

Grundlage dafür ist die Eignungsfeststellungsordnung für den Bachelorstudiengang Architektur (EignO ARB) vom 29.01.2019.

Während der Geltung der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektions-schutzgesetzes, Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie, Verbot von Veranstaltungen (Bekanntmachung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 22. März 2020, Az.: 15-5422/10) hat der Publikumsverkehr in der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zu unterbleiben. Vor diesem Hintergrund gilt ersetzend für die Eignungsfeststellungsprüfung im Jahr 2020 die "Befristete Eignungsfeststellungsordnung für den Bachelorstudiengang Architektur (BefrEignO ARB)" vom 24.03.2020.

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 26.02.2008, gilt ab 26.02.2008) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 26.02.2008, gilt ab 26.02.2008) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 5.05.2009, gilt ab Wintersemester 2008/09) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 5.05.2009, gilt ab Wintersemester 2008/09) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2008/09 immatrikuliert sind

Zweite Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 7.12.2010, gilt ab Wintersemester 2010/11) für alle Studierenden

Zweite Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 7.12.2010, gilt ab Wintersemester 2010/11) für alle Studierenden

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung). 

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Komplette Modulübersicht

Eine komplette Modulübersicht finden Sie in der Moduldatenbank Modulux.

Alltag

So könnte eine Woche aussehen (Beispiel 2. Semester)

  1. Tragwerkslehre

    Grundziel des im 1. und 2. Semester gelehrten Moduls ist das Vermitteln grundlegender Kenntnisse, um das Wirken von Kräften in baulichen Strukturen zu verstehen. In Vorlesungen wird dies anhand von rechnerischen und grafischen Methoden sowie durch das Bauen einfacher Funktionsmodelle verdeutlicht.

  2. Pause

    Blick in die Mensa der HTWK Leipzig. Unter der Lichtkuppel sitzen Studierende an mehreren Tischen zum Essen und Plaudern. Sprechblasentext: Für jedes Budget gibt es in der Mensa etwa zu essen. Ein paar Tipps von Masterstudierenden am Nachbartisch gibt es gratis dazu.
  3. Tragwerkslehre

    Modell einer Tragwerkskonstruktion aus Spielkarten, Streichholzschachteln, Kugelschreiber und  Radiergummis.

    Das Seminar eröffnet die Möglichkeit, die Inhalte der Vorlesung zu vertiefen und in Kleingruppen durch schriftliche Übungen anzuwenden. Aber keine Sorge - es wird gezeichnet, nicht gerechnet.

  4. Klassische Architektur- und Kulturgeschichte

    Collage aus bedeutenden Bauwerken der Architekturgeschichte

    In den Vorlesungen werden die Epochen der europäischen Architektur- und Kulturgeschichte anhand von exemplarischen Bauten bereist. Dabei werden ihre Gestaltung, Form und Funktion in Zusammenhang mit angewandter Technik, Konstruktion und Material reflektiert und dies von einem kritischen Blick auf die jeweiligen gesellschaftlichen Verhältnisse, künstlerischen und architekturtheoretischen Positionen begleitet.

  5. Eigeninitiative Gruppentreffen

    3 Studierenden beobachten aufmerksam ein Modell. Sprechblasentext:  Als Tagesabschluss steht noch ein Gruppentreffen für Baukonstruktion am Donnerstag auf dem Plan. In der Anfangsphase gilt es, aus verschiedenen Ideen und Ansätzen einen Entwurf zu formen. Das heißt, Skizzen und einfache Modell vorzubereiten und auf Feedback aus dem Seminar zu warten.
  1. Eigeninitiative Gruppentreffen

    Studentin schreibt Notizen in ein Buch. Kaffee in der Linken, Zeichenstift in der Rechten! Ein paar  letzte Skizzen für das erste Seminar heute: Plastisches Gestalten. Am Ende des Semesters werden aus Beton Skulpturen gegossen und traditionelle auf dem Fakultätsfest versteigert.
  2. Plastisches Gestalten

    Das Seminar vermittelt anhand zweier Gestaltungsaufgaben, wie Gebautes im Raum wirkt und visuell wahrgenommen wird. Der konkrete Umgang mit Material, Form, Farbe und Proportion schult die eigene Entwurfsmethodik und soll, von der Skizze bis zur Betonskulptur vor allem eins freisetzen: Kreativität und Freude am Ausprobieren.

  3. Zwei Studierende sitzen auf der Wiese und unterhalten sich. Sprchbalentext: Leg dich in die Sonne und lerne deine Kommilitonen kennen. Architektur ist ein kommunikativer Studiengang.
  4. Digitales Darstellen und Gestalten/CAD

    Im Laufe des Studiums macht man sich mit verschiedenen Programmen vertraut - grundlegend bleibt aber die Arbeit mit CAD-Programmen. Zugegeben: das Seminar wird die zahlreichen Stunden des Selbststudiums vorm Rechner nicht ersetzen können, bietet allerdings die Möglichkeit, Fragen zu stellen und konkrete Probleme anzusprechen.

  5. Baukonstruktion

    Ein Skizze wird mit einem schwarzen Stift erstellt.

    Das Modul, bestehend aus Vorlesung und Seminar, ist eines der arbeitsintensivsten in den ersten Semestern: Hier werden die Grundlagen des konstruktiven Entwerfens vermittelt, vom Gebäude als Gesamtes bis zu den konstruktiven Details. Pro Semester liegt dabei der Schwerpunkt jeweils auf einem anderen Material.

  6. Tragwerkslehre

    Für all jene, denen der Begriff Tragwerkslehre zu kompliziert erscheint: Keine Sorge, euch wird geholfen. Die Aufgaben werden hier nochmal erläutert, bearbeitet und etwaige Fragen geklärt. Von Studierenden für Studierende.

  1. Baukonstruktion

    3D Konstruktionsmodell eines Treppenhauses.

    Im Seminar werden die in Gruppenarbeit ausgearbeiteten Planungsstände der Semesteraufgabe in Form von Skizzen, Grundrissen, Schnitten, Ansichten, Details und Arbeitsmodellen mit den Betreuenden besprochen und vertieft. Am Ende des Semesters werden die einzelnen Gruppenarbeiten dann präsentiert. Ein entsprechendes Präsentationsmodell darf da natürlich nicht fehlen.

  2. Gebäudelehre

    Sprechblasentext: Dieser Kurs ist wie eine kommentierte Bilderreise: zurücklehnen, entspannen und am Ende in Gesprächen über zeitgenössiche Architektur mit einer soliden Allegmeinbildung glänzen.

    In der Vorlesung werden Beispiele gebauter Architektur hinsichtlich ihrer Funktion, Gestaltung, Nutzungsanforderungen sowie dem kulturellen Kontext vorgestellt und die eigene Fähigkeit geschult, die daraus ableitbaren Gebäudetypologien in ihrer Komplexität zu erfassen und zu verinnerlichen.

  3. Architekturdarstellung

    Der Frage, wie Architektur zu welcher Zeit und mit welchen Mitteln dargestellt wurde, geht diese Vorlesung nach. Ziel ist es v. a., ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sich eigene Entwürfe jenseits der technischen Plandarstellung visualisieren und atmosphärisch vermitteln lassen.

  4. Blick auf eine Kickerfigur eines Tischkickers. Sprechblasentext: Man muss auch nicht immer an Architektur  denken.
  5. Eigeninitiative Projektarbeit

    Blick aus der Vogelperspektive in die Architekturräume der HTWK. Dort sitzen mehrere Studierende und arbeiten an ihren Projekten. Sprechblasentext: Die Zeit vor, nach und zwischen den Seminaren lässt sich gut nutzen, um in den Ateliers, in der Modellbauwerkstatt oder im Computerpool an seinen Projekten weiterzuarbeiten.
  6. Positionen

    Seit Ende der 90er Jahre lädt die HTWK namenhafte regionale und internationale Architektur- und Kunstschaffende, Theoretikerinnen und Theoretiker, sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein. Die Themenabende behandeln Fragen rund um Architektur, der Stadt, (Sozio-) Kultur und Landschaft. Die Vorträge enden in einer offenen Diskussion, die im Anschluss im Creative Club bei einen Sektempfang fortgesetzt werden kann.

  1. Englisch

    Architektur ist international. Da hilft es, die eine oder andere englische Vokabel aus dem Bereich der Architektur zu kennen. Oder wüsstest du auf Anhieb im Gespräch, was Wärmedämmung auf Englisch heißt?

  2. Eigeninitiative Hochschulbibliothek

    Aussenansicht der Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig. Sprechblasentext: Gleich nebenan in der Hochschul-Bib warten unzählige Bücher als Wissens- und Inspirationsquellen. Hier lässt sich die Zeit zwischen den Seminaren auch gut verbringen.
  3. Selbstgebauter Tresen mit Kaffekannen und Kaffeegeschirr. Sprechblaentext: Architekturstudium ohne Kaffee - undenkbar. Genau deshalb steht im Creative Club die Austauschbar.
  4. Innenraumgestaltung

    Student sitzt auf einem Tisch, daneben liegt ein aufgeschlagenes Skizzenbuch. Sprechblaentext: Hier wartet dein erstes Soloprojekt auf Dich! Aber keine Sorge, auch hier wirst du im Seminar durch eine Professorin bzw. einen Professor begleitet.

    Das Seminar vermittelt die Grundkenntnisse des räumlichen Gestaltens in einer greifbaren Maßstäblichkeit. Hierbei richtet sich das Augenmerk insbesondere auf die Wechselwirkung zwischen Raum, Material, Struktur und Farbe sowie die spezielle Raumatmosphäre, die diese in Beziehung zum Licht entfalten. Die Arbeit wird am eigenen Modell erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt.

  5. Eigeninitiative Gruppentreffen

    Zwei Personen stoßen mit ihren Eisteegläsern an.

    Ja, richtig gelesen. Wieder ein Gruppentreffen für Baukonstruktion. Das, was im Seminar besprochen wurde, muss ja schließlich umgesetzt werden. Zumindest kann man jetzt, da sich die Woche dem Ende zu neigt, die Arbeit mit einem frischen, kühlen Glas ... Eistee ausklingen lassen.

  1. Eigeninitiative Ausschlafen

    Füße gucken unter einer Bettdecke hervor. Sprechblasentext: Einfach mal liegen bleiben, gehört auch zu den Aufgaben der Woche. Watch your Study-Life-Balance!
  2. Stegreif

    Einen Stegreif zu bearbeiten bedeutet, eine bestimmte architektonische Aufgabenstellung in der Regel innerhalb weniger Tage zu bearbeiten und mit wenigen Mitteln darzustellen. Hierbei geht es weniger darum, sich in konstruktiven Details zu verlieren, als vielmehr seine Idee kurz und prägnant zu Papier zu bringen. Die Themen reichen von kleinen praxisnahen Aufgaben, wie unsere AustauschBar, bis hin zu Produktdesign oder urbanen Interventionen. Im Laufe des Bachelorstudiums werden vier davon bearbeitet, in welchen Semestern wird dem Studierenden überlassen.

  3. Kaffeetasse mit Untertasse steht auf einem Gartenholztisch. Sprechblasentext:  Wer am Ende der Woche keine Lust mehr auf Essen in der Mensa hat, sollte die Umgebung erkunden. Die HTWK liegt am Rande der Südvorstadt, die druch zahlreiche Cafés und Imbisse  keine kulinarische Sehnsucht unerfüllt lässt.
  4. Vermessung

    Im Vordergrund sind Messgeräte nebeneinander aufgereiht, um eine Messung zu ermöglichen.

    Die Woche endet auf der Baustelle: Im Seminar werden die verschiedenen Verfahren und Instrumente der Vermessung vorgestellt und ihr Umgang vor Ort erprobt. Mit Niveliergerät, Entfernungsmesser und Warnweste geht es los - praktisch lernt es sich eben besser.

  5. Eigeninitiative

    Eines ist sicher: Es werden im Laufe des Studiums einige Wochenenden geopfert. Sei es durch ein Projekt, was sich dem Ende zuneigt, ein Stegreif der noch bearbeitet werden will oder das eine Detail, was einem keine Ruhe lässt. Architektur ist ein Studium, das einem Leidenschaft abverlangt. Aber bei dem am Ende auch das Ergebnis der harten Arbeit in den Händen gehalten werden kann, bei dem man sich an jede Präsentation wird erinnern können. Die eigene Kreativität und Hingabe wird sich in jedem Projekt widerspiegeln und das macht den Studiengang einzigartig - eben weil er konstant persönlich bleibt.

Highlights

Challenge

Toll, dass Sie sich für den Studiengang Architektur an der HTWK Leipzig interessieren! Hier gibt es die Möglichkeit kurze Beispielaufgaben zu typischen Inhalten auszuprobieren. Wichtig: Unsere Beispielaufgaben sind kein Leistungstest! Sie sollen vielmehr einen ersten Einblick geben, mit welchen Themen und Aufgabenstellungen sich Studierende dieses Studiengangs befassen.

Challenge Architektur

Fragen - Challenge Architektur

Architekten und ihre Bauwerke

Machen wir erst einmal eine Bestandsaufnahme deines Wissens: wenn du dich für Architektur interessierst, wird dir der eine oder andere Architekt bereits begegnet sein.

Ordne die abgebildeten Bauwerke den jeweiligen Architektinnen und Architekten zu!

Blick auf den Innovation Tower in Hongkong.
Zaha Hadid

Korrektes Element hier ablegen

Blick auf eine Sandburg am Strand.
Dein vierjähriges ICH

Korrektes Element hier ablegen

Blick auf den Wohnblock Unite d'Habitation in Berlin.
Le Corbusier

Korrektes Element hier ablegen

Blick auf das Sumida Hokusai Museum.
Kazuyo Sejima

Korrektes Element hier ablegen

Sehr gut!

Zaha Hadid - Innovation Tower, Hongkong

Dein Vierjähriges Ich - Sandburg, Strand

Le Corbusier - Unité d‘habitation, Berlin

Kazuyo Sejima - Sumida Hokusai Museum, Tokyo

Nicht ganz!

Zaha Hadid - Innovation Tower, Hongkong

Dein Vierjähriges Ich - Sandburg, Strand

Le Corbusier - Unité d‘habitation, Berlin

Kazuyo Sejima - Sumida Hokusai Museum, Tokyo

Zaha Hadid - Innovation Tower, Hongkong

Dein Vierjähriges Ich - Sandburg, Strand

Le Corbusier - Unité d‘habitation, Berlin

Kazuyo Sejima - Sumida Hokusai Museum, Tokyo

Perspektive

Wie geht es weiter?

Der Umfang von Bauaufgaben ergibt vielfältige Betätigungsmöglichkeiten für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs. Diese bieten sich in Architektur- und Planungsbüros, Wohnungs- und Siedlungsgesellschaften, Bau- und Immobiliengesellschaften, Unternehmen mit eigenen Bau- und Planungsabteilungen sowie im öffentlichen Dienst. Tätigkeitsfelder sind dabei vor allem die unterstützende Arbeit im Entwurfs- und Ausführungsbereich, in der Bauvorbereitung und -leitung, in der Bauplanung und -forschung sowie in der Lehre.

Der Studienabschluss befähigt nicht zur Mitgliedschaft in der Architektenkammer. Erst das auf den Bachelor folgende Masterstudium und der zusätzliche Nachweis berufspraktischer Tätigkeit berechtigen zur Führung des Titels „Architektin“ bzw. „Architekt“. Die genauen Voraussetzungen für die Eintragung sind in den Architektengesetzen der einzelnen Bundesländer geregelt.

Stimmen unserer Alumni

Absolvent Architektur - Architektur.visuell

Absolvent Architektur

Absolventen Architektur - Masterstudierende

  1. 1
  2. 2
  3. 3

Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Architektur- & Planungsbüros

  • Grafik- & Mediendesign

  • Immobilienwirtschaft 

  • Baudurchführung

  • Öffentliche Bauverwaltung

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

  1. Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG
  2. bestandener Architektureignungstest

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Alle Bachelorstudiengänge an der HTWK Leipzig sind zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Nach Abzug der Studienplätze für Bewerberinnen und Bewerber mit Zulassungsanspruch nach geleistetem Dienst, ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerbern (außer EU und Bildungsinländerinnen und Bildungsinländer), Zweitstudienbewerberinnen und Zweitstudienplatzbewerbern, in der beruflichen Bildung Qualifizierte ("Studium ohne Abitur"), die über keine sonstige Studienberechtigung verfügen und Härtefälle werden weitere 30% der Studienplätze an diejenigen Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die die beste fachliche Eignung (beste Punktzahl des Bewerbungsjahrgangs) erhalten. Anschließend erfolgt die Vergabe über die Note der Hochschulzugangsberechtigung (70%). Die Quoten Wartezeit und Interne Auswahl gibt es in diesem Studiengang nicht.

Zulassungsverfahren der HTWK Leipzig

Das detaillierte Zulassungsverfahren der HTWK ist hier beschrieben.

Numerus Clausus Orientierung

Architektur*

Grad der Qualifikation

(Durchschnittsnote) 20% der Plätze

18/19 19/20 20/21
2,2 2,3 2,0

Wartezeit in Halbjahren

(Wartesemester) 20% der Plätze

18/19 19/20 20/21
3 keine keine

Interne Auswahl

(Eignungsnote) 60% der Plätze

18/19 19/20 20/21
* * *
    * = Voraussetzung bestandener Eignungstest
    ** = alle Bewerber erhielten eine Zulassung
    - = keine Einschreibung

Was ist eigentlich …?

Bewerbungsfrist

Alle Bachelorstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober). Als Bewerbungszeit für Bewerber*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.01. des Bewerbungsjahres erhielten (Alt-Abiturient*innen), gilt der Zeitraum vom 01.05. bis 31.05. Für Bewerber*innen, die ihre HZB bis zum 15.07. des Bewerbungsjahres erwerben, gilt die Bewerbungszeit vom 01.05. bis 15.07. Bewerbungen nach dem 15.07. des Bewerbungsjahres können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).

Bonuskriterien

Bei Erfüllung gewisser fachspezifischer Vorkenntnisse, wie z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Teilnahme an fachspezifischen Leistungskursen, kann eine Verbesserung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erreicht werden. Die verbesserte Durchschnittsnote (Eignungsnote) darf rechnerisch den Wert 1,0 nicht unterschreiten. Informationen zu den aktuell gütigen Bonuskriterien sind in der Bewerberinformation für Bachelorstudiengänge (PDF) einzusehen.

 

Eignungsprüfung Architektur

Die Bewerbung für den Bachelorstudiengang Architektur setzt neben dem Nachweis einer Hochschulzugangsberechtigung, z.B. Abitur bzw. Fachhochschulreife (Anerkennung im Freistaat Sachsen), das Bestehen einer Eignungsprüfung voraus. Dazu findet jährlich ein Auswahlverfahren statt. Im Rahmen der Eignungsprüfung sollen die Teilnehmenden nachweisen, dass die künstlerisch–gestalterischen Voraussetzungen vorhanden sind, um das Studienziel zu erreichen.

Mehr Informationen!

Grad der Qualifikation

Dies entspricht der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Folgende Qualifikationen werden als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt: allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife (Anerkennung in Sachsen vorausgesetzt) und fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung). Die Bewerbung für ein Studium ohne Abitur ist unter bestimmten Voraussetzungen (§17 SächsHSFG) möglich. Ergänzende Informationen finden sich auf unserer Webseite und in der Studienberatung im Dezernat Studienangelegenheiten.

Interne Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt u. a. über ein hochschulinternes Bonussystem zur Verbesserung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Ausgangswert ist die maßgebliche Durchschnittsnote der HZB. Bei Erfüllung zusätzlicher fachspezifischer Bonuskriterien kann die Durchschnittsnote verbessert werden. Die verbesserte Durchschnittsnote nennt man Eignungsnote.

NC-Werte

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Wartezeit

Die Wartezeit entspricht der Anzahl der Halbjahre (Wartesemester) nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) abzüglich bereits absolvierter Studiensemester an deutschen Hochschulen. Eine über acht Jahre hinausgehende Wartezeit bleibt unberücksichtigt.

Verwandte Studiengänge

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6156

Studiendekan

Prof. Dipl.-Ing. Frank Schüler
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6966

Prüfungsamt

Dipl.-Ing. Cindy Dräger
Telefon:
+49 341 3076-8453

Studienamt

Sandy Ulbrich
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6207