Informatik

Bachelor | Fakultät Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften

“In der Informatik geht es genau so wenig um Computer, wie in der Astronomie um Teleskope.” - Edsger Wybe Dijkstra 

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Studieninhalt

Ziel ist der Erwerb eines ersten berufsqualifizierenden Abschlusses auf dem Gebiet der Informatik in drei Jahren – mit der Möglichkeit, ein Masterstudium anzuschließen. Informatikerinnen und Informatiker befassen sich mit komplexen Systemen zur Informationsverarbeitung. Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt sein, sich selbstständig in bestimmte Gebiete oder Aufgaben tiefgründig einzuarbeiten, Sachverhalte formal zu beschreiben, Hardware und Software zu beherrschen und anspruchsvolle Software zu erstellen. Bedeutsam ist die Formung von Eigenschaften wie Integrationsfähigkeit, Teamgeist, Zielstrebigkeit, Flexibilität und Belastbarkeit.

Im Bachelorstudiengang Informatik werden die notwendigen theoretischen Grundlagen zur Entwicklung von Hard- und Softwaresystemen für verschiedene Anwendungsgebiete vermittelt. Dies beinhaltet das Modellieren von Problemen, die Auswahl bzw. das Auffinden von Lösungsverfahren und deren Umsetzung in Computerprogrammen, ebenso die Bewertung von Lösungsalternativen, die Auswahl und die Anpassung vorhandener Software zur Lösung von Problemen sowie das Konzipieren von Hardwarekonfigurationen einschließlich ihrer Vernetzung. Für das praktische Üben am Computer stehen modern ausgestattete Computerlabore zur Verfügung: Multimedia-Pool, Hardware-Labor und mehrere PC-Labore (Linux und Windows). Hier werden praktische Fertigkeiten zur Anwendung des erworbenen Wissens trainiert.

Studieninteressierten sollte bewusst sein, dass ein Studium der Informatik ein gutes Verständnis der Mathematik und die Fähigkeit zum Abstrahieren erfordert, um den Anforderungen gerecht werden zu können.

Studienaufbau

Pflicht-/Wahlpflichtmodule: 1. bis 6. Semester

Praxisabschnitt: 6. Semester

Bachelorarbeit: 6. Semester

Die Ausbildung beginnt mit einem dreisemestrigen Grundstudium, in dem nach einem festen Plan alle notwendigen theoretischen Grundlagen der Informatik und Mathematik, Hardware- und Softwareentwicklung gelegt werden. Hinzu kommen physikalische Grundlagen und Fremdsprachen.

Mit dem vierten Semester beginnt das Hauptstudium. Hier gibt es eine Reihe von Auswahlmöglichkeiten, mit denen die vertiefende Ausbildung individuell gestaltet werden kann. Hierfür bestimmen die Studierenden ihren persönlichen Schwerpunkt durch die Wahl von zwei aus drei Teilgebieten der Informatik, sog. INB-Bausteinen. Die folgenden Bausteine stehen zur Wahl:

1. Programmiertechnik

Hauptinhalte: verschiedene Technologien und Konzepte der Programmierung – von der hardwarenahen Assembler- und Systemprogrammierung hin zu Webprogrammierung und paralleler Programmierung.

2. Technologien für Softwaresysteme

Hauptinhalte: Datenbanken, Künstliche Intelligenz, Computergrafik und Audio-Video-Kommunikation

3. Technische Systeme

Hauptinhalte: Konzepte an der Schnittstelle zwischen Hardware und Software – von Mikroprogrammierung und digitaler Signalverarbeitung hin zu Prozessautomatisierung und Rechnernetzen.

Die Ausbildung besteht aus

  •  Pflichtfächern für alle Studierenden,
  •  sechs Wahlpflichtfächern aus dem Katalog der gewählten INB-Bausteine und
  •  zwei Wahlpflichtfächern aus einem weiteren Angebotskatalog.

Hinzu kommen Projektarbeiten und im sechsten Semester die Anfertigung der Bachelorarbeit.

Das sechste Semester umfasst außerdem eine Praxisphase, in der die Studierenden in einem Unternehmen, einem Institut oder im Öffentlichen Dienst außerhalb der Hochschule an einem Datenverarbeitungsprojekt der Praxis mitarbeiten.

Es besteht auch die Möglichkeit, eine begrenzte Zeit an einer Hochschule des Auslands zu studieren und dort einzelne Module abzuschließen.

Berufliche Perspektiven

Informatiker und Informatikerinnen sind in der "Informationsgesellschaft" gefragte Spezialisten. Ihre Berufschancen sind sehr vielfältig und überdurchschnittlich gut. Sie haben ihren Arbeitsplatz vor allem in Unternehmen, die Software/Hardware entwickeln, herstellen und vertreiben, bei Computeranwendern in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft, bei Beratungsunternehmen, im Öffentlichen Dienst, in Lehr- und Weiterbildungsinstitutionen sowie Forschungsinstituten.

Bei einem Bachelorabschluss mit gutem oder sehr gutem Gesamtprädikat ist die Aufnahme des Masterstudiums möglich.

Voraussetzungen & Zulassungsbeschränkung

Zugangsvoraussetzungen: Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG

Zulassungsbeschränkung: Örtlicher Numerus clausus (NC)

Bewerbungszeitraum & Studienbeginn

Bewerbungen nimmt die Hochschule jährlich vom 1. Mai bis 15. Juli (Ausschlussfrist) entgegen. Erfolgreiche Bewerber starten dann zum Wintersemester (= Anfang Oktober).

Während des Studiums ins Ausland?

Die HTWK Leipzig ist mit rund 100 Partnerhochschulen in mehr als 30 Ländern vernetzt. Für diesen Studiengang wird das 5. Fachsemester für einen Auslandsaufenthalt empfohlen. Auch ein Auslandspraktikum auf freiwilliger Basis ist möglich. 

Studiengebühren

Im Regelfall werden keine Studiengebühren erhoben.

Wie an allen staatlichen Hochschulen zahlen Studierende auch an der HTWK Leipzig einen geringen Semesterbeitrag (Vorteile: Ticket für den öffentlichen Nahverkehr enthalten, weitere Serviceleistungen des Studentenwerks inkl. Nutzung aller Mensen).

Regelstudienzeit & Abschluss

Nach 6 Semestern Regelstudienzeit und bestandener Abschlussprüfung wird der akademische Grad - Bachelor of Science, Abkürzung B.Sc., verliehen. In Summe müssen dafür 180 Leistungspunkte (ECTS-Punkte) erbracht werden. 

Englische Bezeichnung: Computer Science - Bachelor of Science

Geprüfte Qualität: Akkreditierung

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Studienordnung (vom 13.06.2017, gilt ab 1.10.2017) für alle Studierenden, die ab Wintersemester 2017/18 immatrikuliert werden

Prüfungsordnung (vom 13.06.2017, gilt ab 1.10.2017) für alle Studierenden, die ab Wintersemester 2017/18 immatrikuliert werden

Studienordnung (vom 24.06.2014, gilt ab 24.06.2014,) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 24.06.2014, gilt ab 24.06.2014,) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2014/15 immatrikuliert sind

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studienordnung (vom 29.10.2013, gilt ab 29.10.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 29.10.2013, gilt ab 29.10.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 9.04.2013, gilt ab 9.04.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 9.04.2013, gilt ab 9.04.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 14.12.2010, gilt ab 14.12.2010) für alle Studierenden

Prüfungsordnung (vom 14.12.2010, gilt ab 14.12.2010) für alle Studierenden

Studienordnung (vom 15.08.2006, gilt ab 15.08.2006) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2006/07 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 15.08.2006, gilt ab 15.08.2006) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2006/07 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 3.02.2004, gilt ab 1.03.2004) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2004 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 16.05.2000, gilt ab 1.09.2000) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2000/01 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung - besonderer Teil (vom 3.02.2004, gilt ab 1.03.2004) für alle Studierenden, die seit Sommersemester 2004 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 14.12.2010, gilt ab 14.12.2010) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2010/11 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 14.12.2010, gilt ab 14.12.2010) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2010/11 immatrikuliert sind

Modulhandbuch

Praktikumsordnung

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
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