Inhalt

Die Entwicklung, Konstruktion und der Bau von Maschinen stehen im Mittelpunkt des Studiums des Maschinenbaus. Konkrete Anwendungsbeispiele sind hierbei u. a. Werkzeugmaschinen, 3D-Drucker, die Gestaltung von Produktionsstraßen sowie der Robotik und der Automatisierungstechnik. Weitere Inhalte sind die Planung zur Umsetzung, Betriebsorganisation, Verbesserung und Optimierung von Produktionsprozessen sowie das Qualitätsmanagement.

Auf Basis der grundlegenden wissenschaftlich-technischen Methoden und Erkenntnisse des Maschinenbaus werden wesentliche Fähigkeiten und Fertigkeiten für die praktische Anwendung im Beruf vermittelt. Daher erwerben die Studierenden durch das praxisorientierte Studium die Qualifikation maschinenbautechnische Produkte zu konstruieren, zu konzipieren, zu berechnen und zu optimieren. Im Zuge der Digitalisierung (Industrie 4.0) werden die Inhalte der Lehrveranstaltungen ständig an die Anforderungen der Industrie und an neue wissenschaftliche wie gesellschaftliche Erkenntnisse angepasst und erweitert.

Stimmen aus dem Studium

Studiendekanin Prof. Anke Bucher, Fachgebiet: Angewandte Mechanik

Prof. Johannes Zentner, Fachgebiet: Konstruktion

Prof. Peter Schulze, Fachgebiet: Werkzeugmaschinen/Fertigung

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Schwerpunkte

Allgemeine Grundlagen (Mathematik, Physik, Informatik)
Fachspezifische Grundlagen
Konstruktion
Wahlpflichtmodule/Vertiefung
Projektarbeit/Bachelorarbeit

Aufbau

Zu Beginn des Studiums wird vor allem mathematisches und naturwissenschaftliches Wissen vermittelt. Ab dem 4. Semester stehen die wesentlichen Fach- und Arbeitsgebiete des Maschinenbauwesens im Fokus. Aufbauend darauf belegen die Studierenden Wahlpflichtmodule, die eine individuelle Spezialisierung ermöglichen. Im 6. Semester werden das Praxisprojekt durchgeführt sowie die Bachelorarbeit erstellt, in der Regel in Zusammenarbeit mit einem Praxisunternehmen.

Vorkurse

Für einen erfolgreichen Studieneinstieg sollten Sie den Stoff des gymnasialen Grundkurses Mathematik sicher beherrschen.

Ist das nicht so? Dann erleichtern Sie sich Ihren Studienstart: Frischen Sie Ihre Kenntnisse auf oder schließen Sie Wissenslücken. Nutzen Sie unsere kostenfreien Vorkurse unmittelbar vor Studienbeginn.

In der Einführungswoche vor dem offiziellen Vorlesungsbeginn begrüßt Sie die HTWK Leipzig mit einem abwechslungsreichen Programm. Machen Sie sich mit dem Studienleben vertraut: Lernen Sie Ihre Hochschule, Ihre Lehrenden und Ihre Kommilitonen kennen.

Grundlagen

1. Semester

  • Höhere Mathematik I
  • Technische Mechanik: Statik
  • Werkstofftechnik
  • Grundlagen der Elektrotechnik
  • Physik I
  • Grundlagen der Konstruktion und CAD

2. Semester

  • Höhere Mathematik II
  • Technische Mechanik: Festigkeitslehre
  • Physik II
  • Elektronik/Angewandte Informationstechnik
  • CAD (Computer Aided Design)
  • Fertigungstechnik

3. Semester

  • Thermodynamik I
  • Strömungstechnik
  • Messtechnik/Industrielle Messtechnik
  • Technische Mechanik: Kinematik und Kinetik
  • Maschinentechnik
  • Algorithmen und Programmierung

Vertiefung

4. Semester

  • Regelungstechnik I
  • Maschinendynamik und Digital MockUp
  • Methodisches Konstruieren
  • Getriebetechnik und Maschinenelemente
  • Wahlpflichtmodul I
  • Wahlpflichtmodul II

Wahlpflichtmodule:

  • Werkstoffprüfung/Wärmebehandlung
  • Leichtbau-Technologien
  • Arbeitsvorbereitung und Betriebsorganisation
  • Werkzeugmaschinen/Rechnergestützte Fertigung
  • Fluidenergiemaschinen
  • Thermodynamik II
  • Produktionsplanung und -steuerung
  • Werkstoff- und Oberflächenanalytik

5. Semester

  • Mechatronische Systeme/Steuerungstechnik
  • Angewandte FEM in der Strukturmechanik
  • BWL-Grundlagen für Ingenieure
  • Fremdsprachen und Studium generale
  • Wahlpflichtmodul III
  • Wahlpflichtmodul IV

Wahlpflichtmodule:

  • Kooperative Produktentwicklung
  • Gestaltung von Faserverbund-Teilen
  • Betriebsstättenplanung
  • Qualitäts- und Risikomanagement
  • Prozessleittechnik
  • Hydraulik und Pneumatik
  • Spezialgebiete Mathematik

Praktikum/Bachelorarbeit

6. Semester

  • Praxisphase mit Projektarbeit
  • Bachelorarbeit

Akkreditierungsurkunden und Prüfungs- und Studienordnungen

Studien- & Prüfungsordnungen: Aktuelle Fassungen

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2/ COVID-19 gilt für alle Studierenden für das Sommersemester 2020 die Befristete Änderungs- und Ergänzungsordnung zur Studien- und Prüfungsordnung im Bachelorstudiengang Maschinenbau (vom 16.06.2020, gilt ab 17.06.2020 bis 30.09.2020)

Studien- und Prüfungsordnung (vom 17.12.2019, gilt ab 01.10.2019) für alle Studierenden, die ab Wintersemester 2019/20 immatrikuliert sind

Studien- und Prüfungsordnung (vom 17.12.2019, gilt ab 01.10.2018) für alle Studierenden, die im Wintersemester 2018/19 immatrikuliert worden sind (gilt ausschließlich für den Matrikeljahrgang 2018)

Studienordnung (vom 23.05.2017, gilt ab 01.10.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2015/16 und vor dem Wintersemester 2018/19 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 23.05.2017, gilt ab 01.10.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2015/16 und vor dem Wintersemester 2018/19 immatrikuliert sind

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe, verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Studien- & Prüfungsordnungen: Ältere Fassungen

Studien- und Prüfungsordnung (vom 27.08.2019, gilt ab 01.10.2019) für alle Studierenden, die ab Wintersemester 2018/19 immatrikuliert sind

Studien- und Prüfungsordnung (vom 25.09.2018, gilt ab 01.10.2018 bis 30.09.2019) für alle Studierenden, die ab Wintersemester 2018/19 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 23.05.2017, gilt ab 01.10.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2015/16 und vor dem Wintersemester 2018/19 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 23.05.2017, gilt ab 01.10.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2015/16 und vor dem Wintersemester 2018/19 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 17.11.2015, gilt ab 17.11.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 17.11.2015, gilt ab 17.11.2015) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 21.01.2014, gilt ab 21.01.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind 

Prüfungsordnung (vom 21.01.2014, gilt ab 21.01.2014) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 08.01.2013, gilt ab 08.01.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 08.01.2013, gilt ab 08.01.2013) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2013/14 immatrikuliert sind 

Studienordnung (vom 04.01.2012, gilt ab 04.01.2012) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2011/12 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 04.01.2012, gilt ab 04.01.2012) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2011/12 immatrikuliert sind

Studienordnung (vom 07.06.2006, gilt ab 01.09.2004) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2004/05 immatrikuliert sind

Prüfungsordnung (vom 07.06.2006, gilt ab 01.09.2004) für alle Studierenden, die seit Wintersemester 2004/05 immatrikuliert sind

Erste Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 03.11.2009, gilt ab Wintersemester 2009/10) für alle Studierenden

Erste Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 03.11.2009, gilt ab Wintersemester 2009/10) für alle Studierenden

Zweite Änderungssatzung zur Studienordnung (vom 21.02.2011, gilt ab 01.09.2011) für alle Studierenden

Zweite Änderungssatzung zur Prüfungsordnung (vom 21.02.2011, gilt ab 01.09.2011) für alle Studierenden

Regelstudienablaufplan

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1) Die Ordnungen umfassen auch studiengangsbezogene Anlagen (Modulhandbuch, Studienablaufpläne, Prüfungspläne, Praktikumsordnung).

2) Die Aussagen zur Gültigkeit sind hier nur Navigationshilfe und veralten ggf. durch eine neuere Fassung. Verbindlich sind die Schlussbestimmungen der Ordnungen.

Alltag

So könnte eine Woche aussehen (Beispiel 2. Semester)

  1. Höhere Mathematik II

    Die Vermittlung eines anwendungsbereiten Grundlagenwissens in linearer Algebra, mehrdimensionaler Integration und Wahrscheinlichkeitsrechnung steht im Fokus der Vorlesung. Dabei kann mathematische Software zur Lösung von Problemen aus Analysis, linearer Algebra und Statistik eingesetzt werden.

  2. Mittagspause

  3. Fertigungstechnik

    Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse über die Verfahren, die Einsatzmöglichkeiten zur Herstellung industrieller Güter und die Potenziale der Fertigungsprozesse.
    Neben der Vermittlung der allgemein eingesetzten Vorgehensweisen nach DIN 8580 liegen die Schwerpunkte auf den ersten vier Hauptgruppen: Urformen, Umformen, Trennen und Fügen.

  4. Technische Mechanik: Festigkeitslehre

    Aufbau eines Versuchs einer Umwuchterkennung mithilfe einer Maschine.

    In der Festigkeitslehre lernen die Studierenden die grundlegenden Größen Spannung und Verzerrung und ihren Zusammenhang über das Materialgesetz kennen. Sie sind in der Lage, Spannungen und Verformungen an Bauteilen bei Zug- und Druck-, Biege-, Schub- oder Torsionsbelastungen zu ermitteln. Ebenso erlangen sie Kenntnisse in der Stabilitätsberechnung. Sie beherrschen die unterschiedlichen Vergleichsspannungshypothesen und können sie problemgerecht anwenden.

  1. Elektronik

    Schwerpunkte der Vorlesung:

    • Vermittlung von Kenntnissen zu Leitungsvorgängen in halbleitenden Materialien
    • Erarbeitung von Grundlagen elektronischer Schaltungstechnik
    • Herausbildung von Fertigkeiten zum Umgang mit einfachen elektronischen Grundschaltungen zur Lösung technischer Aufgabenstellungen
  2. Pause

     

     

  3. Fertigungstechnik

    Ein Student befüllt eine Vorrichtung mit Quarz-Sand.

    Das in der Vorlesung vermittelte Wissen wird anhand praktischer Beispiele veranschaulicht und gefestigt.
    Erprobt werden:

    • Sandgussverfahren
    • Tiefziehen
    • Pressen
    • Walzen
    • Drehen
  1. Höhere Mathematik II

    Im Seminar Höhere Mathematik II wird das in der Vorlesung erworbene Wissen zu linearer Algebra, mehrdimensionaler Integration und Wahrscheinlichkeitsrechnungan an konkreten Rechenbeispielen selbstständig geübt. Zudem kann mathematische Software zur Lösung von Problemen aus Analysis, linearer Algebra und Statistik einsetzt werden.

  2. Pause

  3. Physik II

    Auf einem Blatt Papier sieht man eine Aufgabe zum Thema Optik bzw. Linsen.

    Im physikalischen Praktikum wird das messtechnische Erfassen von Grundgrößen einschließlich ihrer Messfehler geübt. Die Übertragung von Fehlern auf mittelbare Größen wird diskutiert und die erzielten Ergebnisse entsprechend dargestellt.

  4. Pause

    Ein Blick in die Mensa der HTWK Leipzig. Es sitzen mehrere Studierende an runden Tischen im mittleren Bereich der Mensa.
  5. Technische Mechanik: Festigkeitslehre

    Im Seminar Festigkeitslehre lösen die Studierenden selbstständig Aufgaben zu Zug- und Druck-, Biege-, Schub- oder Torsionsbelastungen sowie zur Stabiltät. Sie werden dabei vom Lehrpersonal angeleitet und unterstützt.

  1. CAD – Computer Aided Design

    Eins Student sitzt vor einem Computerbildschirm. Man sieht eine CAD-Simulation.

    Im CAD-Praktikum erwerben die Studierenden die Fähigkeit komplexere Einzelteile auch als Variantenkonstruktion dreidimensional zu konstruieren und in einfachen Baugruppen zusammenzufügen.

  2. Höhere Mathematik II

    Ein Lehrender schreibt an eine Tafel komplexe mathematische Formeln.
  3. Fertigungstechnik

    Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse über die Verfahren, die Einsatzmöglichkeiten zur Herstellung industrieller Güter und die Potenziale der Fertigungsprozesse. Neben der Vermittlung der allgemein eingesetzten Vorgehensweisen nach DIN 8580 liegen die Schwerpunkte auf den ersten vier Hauptgruppen: Urformen, Umformen, Trennen und Fügen.

  4. Pause

  5. Elektronik

    Schwerpunkte der Vorlesung:

    • Vermittlung von Kenntnissen zu Leitungsvorgängen in halbleitenden Materialien
    • Erarbeitung von Grundlagen elektronischer Schaltungstechnik
    • Herausbildung von Fertigkeiten zum Umgang mit einfachen elektronischen Grundschaltungen zur Lösung technischer Aufgabenstellungen
  1. Physik II

    Themenschwerpunkte:

    • Kreisbewegungen
    • Schwingungen
    • Wellen
    • Optik
    • Akustik
  2. Pause

  3. Angewandte Informationstechnik

    Man sieht Elemente aus einem Elektronikbaukasten.

    Lehrziel ist die praktische Vermittlung grundlegender Kenntnisse moderner Systems-on-Chips (SoC), der Nutzung dieser Systeme zur Messung und Verarbeitung von Signalen, der Steuerung externer Aktoren sowie die Vernetzung über ethernetbasierte Schnittstellen.

Highlights

Beispielaufgaben

Toll, dass Sie sich für den Studiengang Maschinenbau an der HTWK Leipzig interessieren! Hier gibt es die Möglichkeit kurze Beispielaufgaben zu typischen Inhalten auszuprobieren. Wichtig: Unsere Beispielaufgaben sind kein Leistungstest! Sie sollen vielmehr einen ersten Einblick geben, mit welchen Themen und Aufgabenstellungen sich Studierende dieses Studiengangs befassen.

Fragen - Beispielaufgaben Maschinenbau

Konstruktion

Das Ziel der Konstruktion ist es, alle notwendigen Informationen zur Herstellung des Werkstückes (Länge, Breite, Oberflächenbeschaffenheit, Herstellungsverfahren etc.) mit übersichtlichen und einfachen technischen Zeichnungen darzustellen. Diese Zeichnungen werden per Hand und ohne Lineal (per Augenmaß) erstellt.

Wählen Sie die technische Zeichnung aus, aus der alle notwendigen Mindestinformationen für die Fertigung des Werkstückes entnommen werden können!

Abbildung eines Werkstückes mit Beschriftungen zu Blickrichtungen.

Perspektive

Wie geht es weiter?

Studierende des Studiengangs Maschinenbau erwerben durch das Studium die Qualifikation, maschinenbautechnische Produkte zu konzipieren und zu berechnen sowie Produktionsprozesse zu gestalten und zu optimieren. Der Abschluss im Bachelorstudiengang Maschinenbau befähigt die Absolventinnen und Absolventen in den Bereichen der Entwicklung, Konstruktion oder Produktion in Firmen des Maschinen- und Anlagenbaus (z. B. Werkzeug- und Verarbeitungsmaschinenbau, Baumaschinen- und Schwermaschinenbau), des Automobil- und Schienenfahrzeugbaus, in Ingenieurbüros und Forschungszentren sowie in Unternehmen aus vielen weiteren Bereichen zu arbeiten. Alternativ zum Berufseinstieg besteht die Möglichkeit mit dem erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiums einen Master an der HTWK in Maschinenbau (M.Eng.) oder Energie-, Gebäude und Umwelttechnik (M.Eng.) anzuschließen.

Stimmen unserer Alumni

Maik Wolf, Doktorand HTWK

Dr. Albert Großmann, Projektleitung Dr.-Ing. Veenker Ingenieurgesellschaft mbH

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Auswahl möglicher Arbeitsbereiche nach dem Studium

  • Maschinenbau

  • Anlagenbau (Werkzeug-, Verarbeitungs- und Schwermaschinenbau)

  • Automobilindustrie

  • Ingenieurbüros

  • Forschungszentren

  • Qualitätssicherung

Zulassung

Zugangsvoraussetzungen

Allgemeine oder Fachgebundene Hochschulreife, Fachhochschulreife bzw. einen Hochschulzugang nach § 17 Abs. 3 - 7 SächsHSFG

Hinweise zur Zulassungsbeschränkung

Die überwiegende Mehrheit der Bachelorstudiengänge an der HTWK Leipzig ist zulassungsbeschränkt. Die Vergabe der Studienplätze erfolgt direkt an der HTWK Leipzig (örtlicher Numerus Clausus) auf der Grundlage der zulassungsrechtlichen Vorschriften. Die Studienplätze werden nach Abzug verschiedener Vorabquoten (z.B. Zweitstudienbewerber-/innen) vergeben nach: der HZB-Note (Quote 20 %), der Wartezeit (Quote 20 %) und nach den Kriterien der hochschulinternen Auswahl (Quote 60 %).

https://www.htwk-leipzig.de/auswahlverfahren/ 

Zulassungsverfahren der HTWK Leipzig

Das detaillierte Zulassungsverfahren der HTWK ist hier beschrieben.

Numerus Clausus Orientierung

Maschinenbau

Grad der Qualifikation (Durchschnittsnote) 20% der Plätze
17/18 18/19 19/20
2,2 2,3 1,6
Wartezeit in Halbjahren (Wartesemester) 20% der Plätze
17/18 18/19 19/20
6 4 5
Interne Auswahl (Eignungsnote) 60% der Plätze
17/18 18/19 19/20
2,2 2,3 2,1

Legende: - = keine Immatrikulation; * = Voraussetzung bestandener Eignungstest; ** = alle Bewerberinnen und Bewerber erhielten eine Zulassung

Alle Kriterien für die Interne Auswahl (Eignungsnote) finden Sie in den Bewerberinformationen

Was ist eigentlich …?

Bewerbungsfrist

Alle Bachelorstudiengänge starten im Wintersemester (Oktober). Als Bewerbungszeit für Bewerber*innen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) vor dem 16.01. des Bewerbungsjahres erhielten (Alt-Abiturient*innen), gilt der Zeitraum vom 01.05. bis 31.05. Für Bewerber*innen, die ihre HZB bis zum 15.07. des Bewerbungsjahres erwerben, gilt die Bewerbungszeit vom 01.05. bis 15.07. Bewerbungen nach dem 15.07. des Bewerbungsjahres können nicht berücksichtigt werden (Ausschlussfrist).

Bonuskriterien

Bei Erfüllung gewisser fachspezifischer Vorkenntnisse, wie z. B. eine abgeschlossene Berufsausbildung oder die Teilnahme an fachspezifischen Leistungskursen, kann eine Verbesserung der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) erreicht werden. Die verbesserte Durchschnittsnote (Eignungsnote) darf rechnerisch den Wert 1,0 nicht unterschreiten. Informationen zu den aktuell gütigen Bonuskriterien sind in der Bewerberinformation für Bachelorstudiengänge (PDF) einzusehen.

Hochschulzugangsberechtigung (HZB)

Folgende Qualifikationen werden als Hochschulzugangsberechtigung anerkannt: allgemeine Hochschulreife (Abitur), Fachhochschulreife (Anerkennung in Sachsen vorausgesetzt) und fachgebundene Hochschulreife (für die entsprechende Fachrichtung). Die Bewerbung für ein Studium ohne Abitur ist unter bestimmten Voraussetzungen (§17 SächsHSFG) möglich. Ergänzende Informationen finden sich auf unserer Webseite und in der Studienberatung im Dezernat Studienangelegenheiten.

Interne Auswahl

Die Auswahl der Bewerber erfolgt u. a. über ein hochschulinternes Bonussystem zur Verbesserung der Hochschulzugangsberechtigung (HZB). Ausgangswert ist die maßgebliche Durchschnittsnote der HZB. Bei Erfüllung zusätzlicher fachspezifischer Bonuskriterien kann die Durchschnittsnote verbessert werden. Die verbesserte Durchschnittsnote nennt man Eignungsnote.

NC-Werte

Reicht die Zahl der Studienplätze nicht für alle Bewerber, entstehen im Ergebnis der Auswahlverfahren Zulassungsgrenzen (Numerus Clausus). Diese Grenzränge ergeben sich für jeden Studiengang nach Abschluss des Auswahlverfahrens jährlich neu. Hier finden Sie eine Übersicht der NC-Werte je Studiengang aus den letzten Jahren.

Wartezeit

Die Wartezeit entspricht der Anzahl der Halbjahre (Wartesemester) nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (HZB) abzüglich bereits absolvierter Studiensemester an deutschen Hochschulen. Eine über acht Jahre hinausgehende Wartezeit bleibt unberücksichtigt.

Grad der Qualifikation

Dies entspricht der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung (HZB).

Verwandte Studiengänge

Kontakt

Allgemeine Studienberatung


M. A. Anne Herrmann
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-6156

Studienfachberatung & Studiendekanin

Prof. Dr.-Ing. Anke Bucher
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-4224

Zentrales Prüfungsamt

Cornelia Seiler
Telefon:
+49 341 3076-8456

Studienamt

Annett Kolze
Raum:
Telefon:
+49 341 3076-4209