Während der Festakt zur Eröffnung der Leipziger Buchmesse 2026 nicht ohne Zwischenrufe verhallte, konnte doch das eigentliche Spektakel auf dem Messegelände reibungslos starten. Am HTWK-Stand „Studium rund ums Buch“ trafen bereits am Donnerstag Studierende, Alumni, Studieninteressierte sowie Professorinnen und Professoren zusammen.

Zu Besuch auf der Buchmesse 2026
Die über die Landesgrenzen hinweg bekannte Buchmesse knüpft an Leipzigs Tradition als „Buchstadt“ mit jahrhundertelanger Geschichte an. Bereits am Mittwochabend fand die Eröffnung im passenden feierlichen Rahmen im Gewandhaus statt. Vor den versammelten Augen bekannter Gesichter aus Kultur, Wirtschaft und Politik geriet der eigentliche Festakt allerdings zeitweise in den Hintergrund. Mehrere Redner nutzten den Anlass, Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zu kritisieren. Zu seiner Entscheidung, den Erweiterungsbau für die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig abzusagen, hatte sich auch die HTWK Leipzig bereits kritisch geäußert (siehe Stellungnahme vom 18.03.2026). Mittlerweile ist bekannt, dass eine abschließende Beurteilung zur Fortführung in baulicher und finanzieller Hinsicht noch aussteht.
Ein Ereignis mit Format
Positiv in Erinnerung bleibt der Raum für offene Gespräche. Die Stadt und ihre Akteurinnen und Akteure zeigen mit ihren Veranstaltungen, dass sie Raum für politischen und demokratischen Diskurs bieten. Die Worte aller Beteiligten dürfen nebeneinander existieren – nicht selbstverständlich, wenn man einen Blick in die Welt wagt.
Dieser Raum zum Diskurs und zum Dialog setzt sich in den großen Hallen der Leipziger Messe fort. So auch auf dem Messestand der HTWK Leipzig, der als offener Gesprächs- und Beratungsraum mit Bühne von Studierenden der Fakultät Informatik und Medien erdacht und umgesetzt wurde. Unter die ersten Gäste des Standes mischte sich auch HTWK-Rektor Müller, der die Bedeutung der Messe für die Hochschule und die Stadt einordnet:
„Die Buchmesse ist ein identitätsstiftendes Kulturereignis für unsere Stadt. Als eines der größten Netzwerktreffen der Buchbranche ist sie außerdem ein wirtschaftlicher Motor für Leipzig. Die HTWK Leipzig ist auf der Messe ein wichtiger Player, weil sie zukünftige Fachkräfte anzieht und vor allem selbst generiert. Man kann es als Symbiose verstehen: wir profitieren voneinander und die Mitnahmeeffekte für die Region sind vielfältig.“
Messestand als „reales Branchenlabor“
Auf dem Messestand „Studium rund ums Buch“ treffen seit vielen Jahren Generationen aufeinander: Studieninteressierte kommen mit Studierenden ins Gespräch, die nicht zuletzt mit dem Stand selbst die Anwendungsnähe ihrer Studiengänge demonstrieren können. Professorinnen und Professoren repräsentieren die Hochschule als Ort der Qualifizierung zukünftiger Fachkräfte. Spätestens beim Alumni-Treff auf dem Stand schließt sich der Kreis: neben nettem Beisammensein gibt es direkte Rückmeldungen aus den Erwerbsbiografien einstiger Studierender.





