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Aktuelles aus der Forschung
Das Verbundvorhaben wird im Rahmen der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit rund 14 Millionen Euro gefördert und läuft bis Ende 2029.
Initiiert und koordiniert wird das Projekt von der Kahnt & Tietze GmbH aus Leipzig. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entsteht ein interdisziplinäres Konsortium, dem unter anderem die Betonwerk Oschatz GmbH, die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG, die Prilhofer Consulting GmbH & Co. KG, die ABS Storkow GmbH, das Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e. V. der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie die Technische Universität Dresden angehören.
]]>Das Verbundvorhaben wird im Rahmen der Bundesförderung Industrie und Klimaschutz (BIK) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit rund 14 Millionen Euro gefördert und läuft bis Ende 2029.
Initiiert und koordiniert wird das Projekt von der Kahnt & Tietze GmbH aus Leipzig. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft entsteht ein interdisziplinäres Konsortium, dem unter anderem die Betonwerk Oschatz GmbH, die SCHWENK Zement GmbH & Co. KG, die Prilhofer Consulting GmbH & Co. KG, die ABS Storkow GmbH, das Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e. V. der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig sowie die Technische Universität Dresden angehören.
]]>Kippenböden zählen zu den geotechnisch anspruchsvollen Baugrundverhältnissen in ehemaligen und aktiven Braunkohlerevieren. Als künstlich umgelagerte Böden weisen sie häufig eine uneinheitliche Lagerung und stark wechselnde Eigenschaften auf. Umso wichtiger sind Erkundungsverfahren, die den Untergrund präzise erfassen und verlässlich bewerten. Die Drucksondierung ist hierfür ein besonders geeignetes Verfahren, weil sie wichtige Kennwerte des Baugrunds liefert und damit eine fundierte Grundlage für Planung und Bewertung schafft.
]]>In Südafrika spielt das Bauen mit Holz bisher eine eher untergeordnete Rolle. Das soll sich – nach Aussage des Botschafters – ändern: Modulare Holzbausysteme könnten helfen, schnell qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen und auf der Basis natürlicher Rohstoffe eine nachhaltigere Architektur zu initiieren, insbesondere in urbanen Räumen wie Johannesburg.
]]>Rund 50 geladene Vertreterinnen und Vertreter der LSN-Mitgliedseinrichtungen sowie Gäste aus Wissenschaft, Stadtgesellschaft und Politik nutzten die Gelegenheit, bei dem inspirierenden Abend Einblicke in aktuelle Forschung zu erhalten, sich interdisziplinär auszutauschen und zu vernetzen, denn die nachhaltige Ressource Holz ist gleichermaßen wichtig als Baustoff, Kohlenstoffspeicher und als Teil von Erholungsräumen.
]]>M.Sc. Anna Luna Hofmann konnte die Jury der Stiftung mit Ihrer Masterarbeit „Langfristszenarien des deutschen Strommarktes unter Nutzung eines linearen Optimierungsmodells nach dem Merit-Order-Prinzip in Python“ überzeugen und gewann in der Kategorie „Energie & Umwelt" den Förderpreis 2025 mit einem Preisgeld von 1.000 Euro.
Sie untersucht die Rolle von Batteriespeichern im zukünftigen deutschen Stromsystem in ihrer Masterarbeit, die von Prof. Jens Schneider, Professor für Vernetzte Energiesysteme, und M.Eng. Martin Hafemann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig betreut wurde.
Vor dem Hintergrund der Energiewende und des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2045 analysiert Anna Luna Hofmann in ihrer Masterarbeit, wie sich unterschiedliche Ausbaupfade für erneuerbare Energien und Batteriespeicher auf zentrale Kenngrößen des Strommarktes auswirken. Im Fokus stehen dabei insbesondere das Strompreisniveau, die Preisvolatilität, technologiespezifische Marktwerte erneuerbarer Energien sowie die CO₂-Emissionsintensität der Stromerzeugung.
Methodische Grundlage bildet ein im Rahmen der Arbeit entwickeltes techno-ökonomisches Fundamentalmodell des deutschen Strommarktes. Das gemischt-ganzzahlige lineare Optimierungsmodell bildet den Kraftwerkseinsatz mit stündlicher Auflösung ab und minimiert die Gesamtsystemkosten des Energiesystems. Auf dieser Basis werden verschiedene Szenarien für das Jahr 2030 untersucht und die Auswirkungen von Batteriespeichern auf Strompreise, Marktwerte erneuerbarer Energien und Emissionen analysiert. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass ein steigender Anteil erneuerbarer Energien zu sinkenden durchschnittlichen Strompreisen, gleichzeitig aber zu einer höheren Preisvolatilität führt. Batteriespeicher können hier stabilisierend wirken, indem sie Energie aus Niedrigpreisphasen in Zeiten hoher Nachfrage verlagern. Dadurch lassen sich Preisspitzen reduzieren und gleichzeitig die Marktwerte erneuerbarer Energien erhöhen. Insgesamt zeigt die Arbeit, dass Speicher eine wichtige Rolle für die Integration erneuerbarer Energien und für ein kosteneffizientes, emissionsärmeres Stromsystem spielen.
Wir wünschen der Preisträgerin viel Erfolg bei ihrer weiteren beruflichen Laufbahn und ihrer Forschungsarbeit.
Der Förderpreis der Energie und Umwelt Stiftung Leipzig
Die Energie und Umwelt Stiftung Leipzig vergibt jährlich Förderpreise mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro in der Kategorie „Energie & Umwelt" sowie „Energienetze & Datennetze“.
Die Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, den Standort Leipzig-Halle als Kompetenzzentrum für zukunftsträchtige und umweltfreundliche Energietechniken zu fördern und damit die Region Mitteldeutschland wirtschaftlich zu stärken, was unter anderem mit der Vergabe von Förderpreisen verwirklicht werden soll.
Jedes Jahr haben Absolventinnen und Absolventen sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler von Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Stadt Leipzig und der Region Leipzig die Möglichkeit, sich mit Ihrer Abschluss- oder Projektarbeit auf einen der zwei Förderpreise der Stiftung zu bewerben.
Mit dem Förderpreis „Energie & Umwelt“ werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu umweltfreundlichen Technologien der Energieerzeugung und Nutzung energetischer Ressourcen sowie Verfahren und Methoden zur rationellen Energieanwendung und zur Energieeinsparung prämiert.
In der Kategorie „Energienetze & Datennetze“ werden die besten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten prämiert, die Themen dezentraler Energieversorgungssysteme, SMART GRIDs, Kommunikationstechnik in Energieerzeugungsanlagen, Simulation elektrischer Verbundnetze, Regelung und Steuerung komplexer Energieversorgungseinrichtungen oder Monitoring und Diagnose in Energieversorgungseinrichtungen widmen.
]]>Derbel wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines bundesweiten Auswahlverfahrens für die Teilnahme nominiert. Gemeinsam mit 20 Rektoren, Präsidentinnen und Präsidenten und Prorektoren deutscher HAW wird er zentrale Akteurinnen und Akteure des japanischen Hochschul- und Innovationssystems besuchen.
„Als technologieorientiertes Land ist Japan ein interessanter Partner für uns. Es ist strategisch sinnvoll, unsere Beziehungen zu japanischen Forschungspartnern auszubauen und zu stärken“, so Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel.
]]>Sachsen ist eines der letzten Bundesländer ohne Promotionsrecht an HAW
Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sind Innovationsmotoren. Sie liefern praxisnahe Forschung und bringen Fachkräfte hervor, die bei der regionalen Wirtschaft begehrt sind. Doch ihnen bleibt in Sachsen bislang das Recht verwehrt, eigenständig Doktorarbeiten zu betreuen – dieses bleibt im Freistaat an Universitäten gebunden.
Bereits dreizehn Bundesländer in Deutschland – darunter wirtschaftlich starke Standorte wie Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen – haben den HAW bereits das Promotionsrecht ermöglicht; zwei weitere Bundesländer werden demnächst folgen. Sie alle profitieren davon: durch mehr Forschungsprojekte, mehr Fachkräfte in der Region und eine stärkere Attraktivität für junge Talente.
Ohne eigenständiges Promotionsrecht kann Leipzig bei der Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und bei der nötigen Forschungsintensität nicht mithalten. Sachsen insgesamt ist – entgegen seinem Ziel, Hochtechnologie und Innovation zu fördern – bei diesem Thema Schlusslicht. Und Leipzig mindert seine Chancen, eine führende Rolle bei nachhaltiger Innovation und technologischer Entwicklung einzunehmen. Es ist Zeit, das zu ändern.
Warum ist das Promotionsrecht für HAW so wichtig?
Leipzig hat stabile Studierendenzahlen, eine Wirtschaft mit starkem Mittelstand und eine exzellente Forschungsinfrastruktur. Die HTWK Leipzig spielt in diesem Gefüge eine entscheidende Rolle: erfolgreiche Forschungsprojekte, hohe Drittmitteleinnahmen von aktuell ca. 19 Mio. Euro pro Jahr, eine Infrastruktur zur Unterstützung von Startups und derzeit rund 90 Promotionen zeugen von ihrem Erfolg. Längst erfüllt die HTWK Leipzig die Voraussetzungen, die andere Bundesländer für das Promotionsrecht definieren.
Dass die HTWK Leipzig jedoch nur in Kooperation mit Universitäten Promotionen betreuen kann, nimmt den Forschungsprojekten Sichtbarkeit und schränkt zudem die Einbindung regionaler Unternehmen ein. Mit eigenem Promotionsrecht könnte die Hochschule qualifizierte Forschende in frühen Karrierephasen halten, neue anziehen und den Wissenstransfer beschleunigen. Auch könnten zusätzliche Fördermittel in Millionenhöhe für Leipzig eingeworben werden, die derzeit verlorengehen. All das führt dazu, dass junge Fachkräfte zunehmend abwandern und sich innovative Unternehmen anderswo ansiedeln werden.
Appell an Politik und Wirtschaft
Es braucht eine Entscheidung: Das eigenständige Promotionsrecht für HAW in Sachsen muss endlich kommen – als Investition in die Zukunft Leipzigs und der Region.
Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller, Rektor der HTWK Leipzig: „In jedem Jahr, das Sachsen noch länger wartet, verliert Leipzig potenzielle Promotionsverfahren, Drittmittel und vor allem: die besten Köpfe. Die Leipziger Wirtschaft sollte diese Benachteiligung nicht länger hinnehmen. Es ist an der Zeit, dass Verbände und Kammern sowie die kommunale Politik gemeinsam eine klare Botschaft an die Landespolitik senden: Leipzig braucht das Promotionsrecht für die HTWK Leipzig – nicht als hochschulpolitisches Zugeständnis, sondern als wirtschaftspolitische Maßnahme.“
An der Fakultät Bauwesen hat er zukünftig die Honorarprofessur für Verfahrenstechnik und nachhaltige Anpassungsstrategien in der Siedlungswasserwirtschaft inne.
Am 25. Februar übergab der Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller, die Berufungsurkunde. Die Verleihung erfolgte im Rahmen eines gemeinsamen Fachworkshops der HTWK Leipzig mit der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA), an dem rund 80 Fachleute der Siedlungswasserwirtschaft aus Sachsen, Thüringen, Bayern, NRW und Hessen teilnahmen.
Die Leipziger Wasserwerke und das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) der HTWK Leipzig arbeiten seit vielen Jahren in zahlreichen Kooperations- und Forschungsvorhaben zusammen. So werden gemeinsam nachhaltige Lösungen für zentrale Zukunftsfragen der Wasserwirtschaft entwickelt, die direkt Eingang in die Weiterentwicklung der Abwasserentsorgungskonzepte für Leipzig, die Region und darüber hinaus finden.
Mit der Ernennung von Dr. Ulrich Meyer zum Honorarprofessor wird die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und dem kommunalen Unternehmen – und damit die enge Verzahnung von Forschung, Praxis und Lehre – weitergeführt und intensiviert.
Herausforderungen in der Wasserwirtschaft
“Die Wasserwirtschaft steht vor großen Herausforderungen und einem enormen Anpassungs- und Investitionsbedarf. Neben einem rein ingenieurtechnischen Ansatz wie der Weiterentwicklung von Aufbereitungstechnologien spielen dabei zunehmend ganzheitliche, integrative Konzepte eine entscheidende Rolle. Hier haben wir uns in den vergangenen Jahren in der Region Leipzig als einer der Vorreiter etabliert, beispielweise in der ressourcenschonenden Bewirtschaftung unserer Gewinnungsgebiete, der systematischen Abschätzung möglicher Klimawandelfolgen oder im Bereich der mit vielen anderen Akteuren gemeinsam vorangetriebenen wassersensiblen Stadtentwicklung. Diese Erfahrungen möchte ich gern in die Lehre einbringen. Mir ist die Förderung des Nachwuchses ein wichtiges Anliegen und ich freue mich auf den Austausch mit den Studierenden“, so Dr. Ulrich Meyer.
„Mit der Berufung von Dr. Ulrich Meyer zum Honorarprofessor gewinnt die HTWK Leipzig eine national und international renommierte Persönlichkeit. Zudem wird mit der Berufung eines Geschäftsführers der Leipziger L-Gruppe die Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig vertieft, wie es auch im Leitbild unserer Hochschule verankert ist.
Dem persönlichen Engagement von Dr. Meyer ist es zu verdanken, dass das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft an der HTWK Leipzig in zahlreiche Kooperations-, Transfer- und Forschungsprojekten bei den Kommunalen Wasserwerken eingebunden wird. Beispielgebend dafür war die Erstellung der Leipziger Starkregengefahrenkarte. Nicht zuletzt profitieren unsere Studierenden des Bauingenieurwesens und der Umwelttechnik von den Erfahrungen des regionalen Managements in Zeiten der Klimaanpassung für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung“, unterstreicht Hubertus Milke, Professur für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft und wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft an der HTWK Leipzig.
Wissenschaft? Promotion? Karriere?
Wer sich während des Masterstudiums oder kurz nach dem Berufseinstieg mit Peers darüber beraten möchte, ob eine Promotion der nächste Schritt sein könnte, ist hier genau richtig. Denn Ment4Science ermöglicht es Masterstudentinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über die Perspektive der „Promotion“ auszutauschen. Dieser Austausch wird von einer Mentorin begleitet, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen wertvolle Ratschläge zur Entscheidungsfindung und bewährte Strategien für den Weg in die Wissenschaft teilt. Mithilfe des Peer- und Gruppen-Mentorings bietet das Programm während eines Semesters Raum und Zeit, Impulse und Antworten zu zentralen Fragen wie z.B. der Finanzierung, den ersten Schritten, individuellen Karrierewünschen oder persönlichen Potenzialen zu erhalten. Vor dem Programmstart erhalten sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentorin ein Mentoring-Briefing, während des Semesters werden Sie von der Projektkoordinatorin begleitet.
Machen Sie den nächsten Schritt!
Melden Sie sich bei Interesse bis zum 30. September 2025 über das Anmeldeformular an und freuen Sie sich im Wintersemester auf einen inspirierenden und empowernden Austausch mit Gleichgesinnten. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Programmwebseite.
Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
Ment4Science ist ein Programmformat des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar.
Seit Dezember 2025 befindet sich die Forschungsplattform der finnischen Firma Brinter AM technologies OY an der HTWK: Mit einem Bauraum von 30 Zentimetern Breite, 17 Zentimetern Tiefe und 8 Zentimetern Höhe ist er nicht für die großskalige Produktion, sondern für die erkenntnisorientierte Forschung gedacht: Der Bio-Printer kann zur gleichen Zeit nicht nur vier verschiedene Materialien als auch unterschiedliche Druckverfahren kombinieren, sondern diese unabhängig voneinander aktiv kühlen, heizen, mischen und mittels UV-Licht vernetzen. Der Drucker wurde inzwischen ersten Tests unterzogen und steht nun einsatzbereit im neuen Additive Multimaterial Manufacturing – Lab (AM³-Lab) am Campus Liebknechtstraße.
]]>„Die Teilnahme am Internationalen Forum Holzbau in Paris ist etwas ganz besonderes, weil die Forschungsgruppe FLEX nach mehr als zehn Jahren intensiver Forschung und organisatorischer Aufbauarbeit damit in der Elite der europäischen Holzbau-Forschung angekommen ist“, sagt – voller Stolz – der Initiator und Vordenker der Forschungsgruppe Prof. Dr. Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig.
]]>In Zusammenarbeit der Bereiche Architektur und Sozialwissenschaften wurde der baulich-räumliche Bestand sächsischer Schutzeinrichtungen erstmals systematisch im Hinblick auf die Anforderungen Sozialer Arbeit untersucht. Ziel war es, zu analysieren, inwiefern räumliche Strukturen professionelle Unterstützungsprozesse ermöglichen oder behindern.
„Soziale Arbeit braucht Raum. Als sicherer Rückzugsort für Erwachsene und ihre Kinder sowie für Beratung, Stabilisierung, Krisenintervention und fachliche Reflexion sind geeignete räumliche Strukturen keine Nebensache, sondern wesentliche Rahmenbedingungen professionellen Handelns“, sagt Cornelia Sperling, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig.
]]>Das mehrköpfige HTWK Robots Team hat sich auf die Entwicklung humanoider Roboter spezialisiert, die für den autonomen Einsatz im Fußball programmiert werden. Dabei wird mithilfe von Künstlicher Intelligenz das Laufen, Ausweichen, Navigieren und Torschießen erlernt. Bei den Weltmeisterschaften 2018 und 2025 gewannen sie den WM-Titel, in Peking erreichte das Team bei den Welt-Roboter-Spielen den zweiten Platz – ein Beweis für die beeindruckenden Fortschritte in der Forschungsarbeit.
Der Erfolg basiert auf komplexen Algorithmen, die die Bewegungsabläufe der Roboter steuern. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der besten Steuersoftware, die bei den baugleichen Robotern im Wettkampf entscheidend ist. Neben dem Sport diskutierten die Experten auch die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten von Robotern im Alltag, z.B. in Haushalt, Pflege und Automobilindustrie.
Mit ihrem Fachwissen geben Loos und Walter spannende Einblicke in den aktuellen Stand der Technik und wagen erste Ausblicke auf eine robotergestützte Zukunft. Ob die Forschung bis 2050 so weit sein wird, den menschlichen Fußballweltmeister zu schlagen, bleibt vorerst eine faszinierende offene Frage.
]]>Der Vortrag bietet eine strukturierte Analyse des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Verlagen. Im Fokus stehen insbesondere kleine und mittlere Verlage sowie die Frage, wie KI-Anwendungen in der Verlagspraxis tatsächlich genutzt werden und welchen konkreten Nutzen sie entfalten. Ergänzt wird das Impulsreferat durch interaktive Elemente wie Live-Umfragen und eine gemeinsame Diskussion möglicher Lösungsansätze.
]]>Aspects for the Realization of Distributed Virtual Learning Environments to Support Educators and Learners in Competence Acquisition Processesbasiert auf Meissners umfangreicher Forschungsarbeit in den Projekten Slidewiki sowie tech4comp und dessen Nachfolger tech4compKI an der Universität Leipzig. Hier arbeitete er unter Leitung von Professor Andreas Thor (FDIT).
Die Dissertation untersucht die Integration technischer Innovation und verteilter Systemarchitektur zur Förderung des Kompetenzerwerbs in der Hochschulbildung und befindet sich damit an der Schnittstelle zwischen den Fachgebieten Informatik und Bildungswissenschaften. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen curricularen Vorgaben und der Perspektive der Lernenden in virtuellen Lernumgebungen zu überbrücken und den Übergang zu einem lernendenzentrierten Ansatz zu unterstützen. Dazu entwickelte Roy Meissner innovative Systeme wie z.B. ein E-Assessment-Managementsystem, das u.a. maschinelles Lernen sowie große Sprachmodelle zur automatischen Aufgabengenerierung und Metadatenannotation integriert. Ein weiterer Beitrag ist ein neuartiges Tool zur teilautomatisierten Erstellung sogenannter Fachlandkarten, die durch Verknüpfung von Lehr-Lern-Ressourcen durch weiteren Daten eine personalisierte Lernunterstützung bietet.
Roy Meissner hat seine Dissertation an der Leibniz Universität Hannover eingereicht und dort mit magna cum laude abgeschlossen. Seine Arbeit wurde von einem Gutachtergremium bestehend aus Professor Sören Auer und Professor Johannes Krugel (beide Leibniz Universität Hannover) sowie Professor Andreas Thor bewertet. Die erfolgreiche Disputation fand am 2. Dezember 2025 am Institut für Data Science der Leibniz Universität Hannover statt.
Neben seiner Forschungstätigkeit war der studierte Informatiker 2022/23 als Gastdozent im Bereich Cybersecurity an der Fakultät DIT tätig, ehe er von 2024 bis 2025 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt FAssMII: Feedback-basiertes E-Assessment in Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften
beschäftigt war.
Die Fakultät gratuliert Roy Meissner herzlich zu diesem bedeutenden akademischen Erfolg.
]]>Automatisierung gilt als zentraler Motor für Effizienz und Innovation. Doch wie lassen sich diese Potenziale in der Praxis ausschöpfen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 12. Innovationsforums des Cluster IT Mitteldeutschland e.V., das am 28. Januar 2026 an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig stattgefunden hat. Die Veranstaltung verdeutlichte die Rolle der Initiative area.L als wichtige Plattform für den Austausch zwischen regionaler Wirtschaft und akademischer Forschung.
Unter dem Titel „Impulse für sichere und intelligente Systeme“ trafen sich Akteure und Akteurinnen aus Wirtschaft und Wissenschaft – von Leipzig und Halle bis Plauen und Dresden. Dabei ging es weniger um theoretische Zukunftsvisionen, sondern um die konkrete Vernetzung der Beteiligten. Die Kooperation zeigte ihren Mehrwert: Der Cluster IT Mitteldeutschland bündelte die Interessen der Unternehmen, während die HTWK mit area.L als Gastgeberin den Raum für fachlichen Input öffnete. Ziel war es, Silos aufzubrechen und gemeinsame Anknüpfungspunkte für künftige Projekte zu identifizieren.
Das ganze Bild: Wo Informatik auf Elektrotechnik trifft
Ein wesentlicher Aspekt des Austauschs war die Erweiterung des Blickwinkels. In der öffentlichen Diskussion wird Automatisierung oft stark durch Software-Themen und Informatik dominiert. Das Forum nutzte die Expertise der Fakultät Ingenieurwissenschaften, um das Bild zu vervollständigen: Für funktionierende Systeme sind die Schnittstellen zur Hardware und zur Elektrotechnik entscheidend.
Die Diskussionen machten deutlich, dass eine erfolgreiche Vernetzung beide Welten braucht: Intelligente Algorithmen auf der einen und physische Sensoren, Aktoren und robuste Technik auf der anderen Seite. Gerade an dieser Schnittstelle bot die Veranstaltung die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen, um Software-Kompetenz mit elektrotechnischem Know-how zu verbinden.
Impulse als Gesprächsgrundlage
Den inhaltlichen Rahmen setzten Fachimpulse aus Wissenschaft und Praxis. Exemplarisch für die Bandbreite standen dabei zwei Beiträge im Fokus:
Perspektive Wissenschaft: Prof. Dr. Jörn Hoffmann (HTWK Leipzig) beleuchtete im Vortrag „IT-Sicherheit und Robotik“ die Herausforderungen bei der Vernetzung – von der Kommunikation einzelner Komponenten bis zum Gesamtsystem.
Perspektive Praxis: Die GISA GmbH zeigte mit „SAP-Prozesse automatisieren mit RunMyJobs“, wie Automatisierungslösungen im unternehmerischen Alltag Abläufe optimieren können.
Komplettiert wurde das Vortragsprogramm durch den Blick auf Datenräume und digitale Modelle (Johannes Braun, HTWK Leipzig). Diese Impulse dienten vor allem dazu, den Dialog zwischen den Teilnehmenden anzuregen und Schnittmengen für die Zusammenarbeit zu finden.
Dialog statt Frontalunterricht
Im agilen Format tauschten sich die Teilnehmende am Nachmittag aus. Statt passiv zuzuhören, brachten sie eigene Fragestellungen ein, um Partner für die Bearbeitung zu finden. Die Themen dieser Veranstaltung umfassten, die gemeinsame Erarbeitung von Kriterien zur KI-Readiness, den Austausch über Standards wie OPC UA im Maschinenbau und die Diskussion über Sicherheitsaspekte wie Jamming im Robotikumfeld.
Fazit: Dynamik durch Begegnung
Das 12. Innovationsforum war geprägt von einer offenen Atmosphäre und ehrlichem Wissensaustausch. Es hat sich gezeigt, dass die räumliche und fachliche Nähe zwischen dem Cluster IT Mitteldeutschland und der HTWK-Initiative area.L eine wertvolle Basis schafft. Nicht die Technologie allein, sondern die Vernetzung der Menschen dahinter – von der IT bis zur Elektrotechnik – ist der Schlüssel, um die regionalen Kompetenzen in der Automatisierung effektiv zu bündeln.
]]>Da die Forschenden der HTWK Leipzig zunehmend mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, wuchs der Bedarf an einer englischsprachigen Ausgabe des Magazins. Diese ist nun erstmals digital und in kleiner Auflage gedruckt verfügbar. Das PDF finden Sie hier zum Lesen und Herunterladen.
Möchten Sie gedruckte Ausgaben haben, beispielsweise für Kooperationspartner oder zum Auslegen auf internationalen Messen? Dann melden Sie sich gern!
Und nun heißt es: Enjoy reading and gaining new insights!
]]>Die Stadt Leipzig nimmt diesen Anlass zum Ausgangspunkt für einen Aktionsmonat, der gemeinsam mit allen Leipziger Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen gestaltet wird. Ziel ist es, die bestehenden Ungleichheiten in der Wissenschaft sichtbar zu machen, unterschiedliche Perspektiven einzubringen und die Vielfalt der Leipziger Wissenschaftslandschaft zu stärken.
]]>Im Eröffnungsforum ab 9 Uhr stehen aktuelle Impulse aus Politik und Energiewirtschaft im Mittelpunkt. Lars Rohwer, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU) und des Ausschusses für Wirtschaft und Energie, spricht über politische Rahmenbedingungen und den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Energiewirtschaft. Perspektiven der Verteilnetzbetreiber bringt Lutz Eckenroth, Geschäftsführer von MITNETZ STROM und MITNETZ GAS, ein.
]]>Bis heute hat sie dieses in zahlreichen innovativen Projekten erfolgreich durchgeführt und neue Maßstäbe in der Vermessung solcher Strukturen gesetzt. An mehreren Projekten (siehe Bildauswahl) war auch Professor Robert Geise, Professur für Elektrotechnik, Technische Informatik und EMV beteiligt.
Altersbedingt übergibt das Team von AeroXess nun die Infrastruktur und das in den Projekten gemeinsam erarbeitete Knowhow an die HTWK Leipzig in ein neues Drohnenlabor unter Leitung von Professor Geise.
„Wir sind froh, dass unsere Expertise und unser Equipment in den Händen unseres langjährigen Projektpartners Robert Geise in weiteren neuen und spannenden Projekten zur Anwendung kommt und weiterentwickelt wird“, sagt CEO Torsten Fritzel.
Zum Jahreswechsel wurde das Labor in den Räumlichkeiten der FDIT bereits vollständig eingerichtet und ist zum Jahresbeginn 2026 einsatzbereit.
Robert Geise: „Wir bleiben natürlich mit dem Team von AeroXess in Kontakt und ich freue mich, wenn wir die Ingenieursexpertise und die Pilotenfähigkeiten für neue Projekte als Consultants wieder in Anspruch nehmen können.“
Drohnenbasierte Vermessungen sind immer dann sinnvoll, wenn die Strukturen sehr groß sind, insbesondere für niederfrequente Anwendungen (Bild 1), oder wenn eine Antennenanlage In-Situ charakterisiert werden soll, wie zum Beispiel Navigationssysteme an Flughäfen (Bild 2). Im neuen AeroXess-Labor an der HTWK Leipzig sind aber noch weitere Anwendungen und Use-Cases in der Planung.
„Wir wollen den sehr interdisziplinären Themenkomplex von Drohnengestützten Messungen auch gerne in die Lehre integrieren, weil neben Aspekten der Hochfrequenztechnik auch Felder wie z.B. Regelungstechnik, Data Engineering, aber natürlich auch die Physik des Fliegens und das Planen von Flügen eine wichtige Rolle spielen“, sagt Robert Geise.
]]>Link zum MDPI Telecommunications Journal (Ausgabe Januar 2026):
]]>Leipziger Wissenschaftspreis 2025
Der alle drei Jahre von der Stadt Leipzig verliehene Leipziger Wissenschaftspreis ging erstmals an einen HTWK-Forscher. Wir gratulieren Prof. Alexander Stahr von der Forschungsgruppe FLEX. Er teilt sich den Preis mit Prof. Dr. med. Antje Körner von der Universität Leipzig.
Dissertationspreis
Im Mai 2025 verlieh die Stiftung HTWK den Dissertationspreis an Dr. Christoph Oefner. Mit seiner Forschung verbesserte er Implantate bei Osteoporose und sorgt so für mehr Stabilität bei kranken Wirbelsäulen.
Jubiläum
Im September 2025 feierte unsere Gründungsberatung „Startbahn 13“ ihr fünfjähriges Jubiläum. Bislang sind damit über 45 Gründungen und mehr als 100 Arbeitsplätze geschaffen worden.
Spannende Forschungsprojekte
Über das Jahr hinweg arbeiteten unsere Forschenden wieder an zahlreichen spannenden Projekten, von denen hier nur drei Beispiele genannt werden:
… Projekt „RoadIT1.0“ zur Straßensanierung mit Hilfe eines neuen KI-basierten Messsystems.
... Projekt „Gründach auf dem Gewandhaus zu Leipzig“: hier sorgt Messtechnik für gesunde Pflanzen.
... Projekt „BeCoLe“: Hier ermöglicht ein eigens eingerichtetes Klassenzimmer die praxisnahe Erprobung verschiedener UV-C-Bestrahlungstechnologien, um Keime möglichst effektiv zu bekämpfen.
Neue Tagungen
Im November 2025 fand das 1. Leipziger Geotechnik-Symposium statt. Dieses Mal zum Schwerpunktthema Geotechnik und Klimawandel.
Netzwerkveranstaltung „Forschung trifft ...“
Am Forschungscampus Weigelstraße erhielten Forschende und Mitarbeitende der HTWK Leipzig und vom dazugehörigen Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e. V. Einblicke ins dort ansässige HolzBauForschungsZentrum und Carbonbetontechnikum.
Lange Nacht der Wissenschaften
Tolle Einblicke in Forschung gab es für alle Interessierten am 20. Juni 2025 bei der Langen Nacht der Wissenschaften: Rund 30 Forschungs-, Lehr- und Studienbereiche der HTWK Leipzig beteiligten sich.
Neue Großforschungsgeräte
Unsere neuen Großforschungsgeräte für den 3D-Druck sind nun alle da. Danke an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Förderung.
Internationale Gäste an der HTWK Leipzig
Zu Gast waren in diesem Jahr auch wieder viele nationale und internationale Forschende und Gäste. Unter anderem fand erstmals ein LADR-Workshop an einer Hochschule in Deutschland statt: Teilnehmende aus 23 Ländern tauschten sich zum Baurecht aus.
Nachwuchs beteiligen
Wie wirkt sich Dachbegrünung auf Klima und Artenvielfalt aus? In Rahmen des Bildungsprojekt „FaGULab – Fahrgastunterstände Leipzig Reallabor“ führten Schülerinnen und Schüler Messkampagnen an ausgewählten Haltestellen durch. Dabei erfassten sie mit moderner Sensortechnologie Umwelt- und Biodiversitätsdaten und analysierten deren Wirkung auf das Mikroklima im städtischen Raum.
Veranstaltungsreihe
Zum Abschluss noch ein Hinweis auf eine neue Veranstaltungsreihe für unsere Forschenden: Zum Thema Forschungsdatenmanagement, denn Forschungsdaten bilden die Grundlage für das wissenschaftliche Arbeiten. Neue Termine folgen.
Das Referat Forschung wünscht Ihnen ein schönes Jahresende mit einem besinnlichen Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
]]>An der HTWK Leipzig forschen rund 176 Professorinnen und Professoren sowie zahlreiche wissenschaftliche Mitarbeitende zu technisch-ingenieurwissenschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Fragestellungen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in der neuen Expertensuche wider: Von Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Energiewende über nachhaltiges Bauen und Wasserwirtschaft bis hin zu Sozialer Arbeit, Medienwandel, Wirtschaftsrecht oder Finanzmärkten sind zahlreiche Themenbereiche abgedeckt.
Die Expertensuche richtet sich gezielt an Medienschaffende, die für ihre Berichterstattung fundierte Einordnungen, faktenbasierte Einschätzungen oder aktuelle Forschungsergebnisse benötigen. Aufgeführt sind ausschließlich Forschende, die einer Kontaktaufnahme durch Medienvertretende zugestimmt haben. Die Seite schafft damit Transparenz und erleichtert den Zugang zu wissenschaftlicher Expertise.
Ergänzend stehen Forschungskommunikation und Pressestelle der HTWK Leipzig weiterhin als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung. Mit der neuen Expertensuche stärkt die Hochschule ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und unterstützt einen qualitätsvollen, wissenschaftsbasierten Journalismus.
]]>„Mit GreenInnoSax ist es uns gelungen, interdisziplinäre Kompetenzen aus mehreren Fakultäten der HTWK Leipzig sowie lokalen Partnern wie dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) zu bündeln und gemeinsam praxistaugliche Lösungen und Technologien zu entwickeln. Das Projekt hat sich dabei an der HTWK Leipzig als Kristallisationspunkt für künftige Forschungs- und Transferprojekte erwiesen und war zugleich ein wichtiges Instrument zur individuellen Qualifizierung der Nachwuchsforscherinnen und -forscher“, erklärt Björn Höhlig, Professor für nachhaltiges Bauen und Bauen im Bestand sowie Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe.
]]>SieWo ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und des Zusammen e. V. und baut eine wissenschaftlich begleitete Vermittlungsstelle für Wohnraum auf. Der Bedarf ist groß: Viele Betroffene finden trotz Wohnberechtigung keine bezahlbare Wohnung, wodurch Schutzplätze in Leipziger Frauenhäusern blockiert bleiben. SieWo akquiriert deshalb aktiv Wohnraum, unterstützt Vermietende organisatorisch und begleitet die Frauen beim Übergang in ein stabiles Mietverhältnis. Der Ansatz zeigt bereits Wirkung: Acht Wohnungen konnten bislang mit Unterstützung privater Vermietender und Leipziger Wohnungsgenossenschaften erfolgreich vermittelt werden. Damit haben 19 Frauen und Kinder sicheren Wohnraum gefunden.
]]>Die Drucksondierung, auch Cone Penetration Test (CPT), genannt, ist weltweit eines der wichtigsten geotechnischen Untersuchungsverfahren, um detaillierte Informationen über den Untergrund bis in große Tiefen zu gewinnen. Eine zuverlässige Baugrundanalyse ist immer dort unerlässlich, wo Bauwerke wie Gebäude, Straßen, Brücken oder Windkraftanlagen gebaut werden müssen.
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„Die Geotechnik steht im Zeichen des Klimawandels vor riesigen Herausforderungen und tiefgreifenden Veränderungen. Innovationen und Forschung für eine nachhaltige Geotechnik sowie für ein umfängliches Verständnis der klimainduzierten Bodenbeanspruchungen und deren Folgen sind daher von enormer Bedeutung. Dies ist heute eine zentrale Aufgabe und gleichzeitig eine gesellschaftliche Verpflichtung, der sich unser Institut seit Jahren stellt“, sagt Ralf Thiele, Professor für Bodenmechanik, Grundbau, Fels- und Tunnelbau sowie Leiter des Instituts für Geotechnik an der HTWK Leipzig, bei der Begrüßung zum 1. Leipziger Geotechniksymposium (LeiGS).
]]>Bei der digitalen Lesung am 25. November 2025 bieten die Autorin Prof. Dr. Anja Pannewitz und der Comiczeichner Aike Arndt Einblicke in die Illustrationen und Hintergründe zum Projekt. Gemeinsam sprechen wir über die Entstehung des Buches und darüber, wie gesellschaftliche und politische Diskurse die Sicht auf Kinder als Opfer häuslicher Gewalt prägen. Die digitale Lesung wird angeboten von der Weiterdenken – Heinrich Böll Stiftung Sachsen.
Zur Leseprobe des Comics auf der Website des Unrast-Verlags
Kurz und knapp
Digitale Lesung: 25. November 2025 / 13.30 - 15.00 Uhr
Sachcomic „Von Kindern, Eltern und Gewalt“
Heinrich-Böll-Stiftung
]]>Nach intensiver Simulations- und Modellierungsarbeit startet das Team der HTWK Leipzig nun in die praktische Phase des Forschungsprojekts. In Kooperation mit dem assoziierten Partner der Weishaupt Gruppe, dabei insbesondere BauGrund Süd werden an einem neu errichteten Firmenstandort reale Betriebsdaten einer oberflächennahen Geothermieanlage mit Erdwärmesonden erhoben.
Die Weishaupt Gruppe errichtete ihren neuen Firmensitz in Schkeuditz bei Leipzig und vereint im Firmenkonsortium ihre Kompetenzen der Heizungstechnik (Weishaupt), der Geothermieanlage (BauGrund Süd) sowie der Gebäudeautomatisierung (Neuberger) in einer Niederlassung. Zur Wärmeversorgung wird die oberflächennahe Geothermie mittels Erdwärmesondenanlage genutzt. Das Unternehmen stellt EASyQuart-Plus Messdaten aus dem Gebäude und der Anlage als auch von der Erdwärmesondenanlage zur Verfügung. Zusätzlich sind seitens des Forschungsprojektes an drei ausgewählten Erdwärmesonden Lichtwellenleiterkabel installiert worden, sodass kontinuierliche Temperaturprofile entlang der Sonden gemessen werden können. Aktuell wird das Gebäude in Betrieb genommen, der Einzug ist für Dezember dieses Jahres geplant. Mit den in den nächsten Monaten erfassten Messwerten zu Temperatur, Volumenströmen und Wärmemengen sollen die entwickelten Simulationsmodelle verglichen und folgend entsprechend angepasst werden.
„Wir freuen uns, dass wir jetzt an einem echten Standort arbeiten können,“ sagt Prof. Dr.-Ing. Anke Bucher, Leiterin des Projekts und Professorin für Angewandte Mechanik an der HTWK Leipzig. „Mit den Messdaten können wir prüfen, wie gut unsere Modelle den tatsächlichen Anlagenbetrieb abbilden. Das ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum digitalen Zwilling.“
]]>Nach Grußworten von Prof. Dr.-Ing. Stephan Schönfelder, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig, sowie Dietrich Enk, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen e. V., führte Lars Schaller, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes, durch das Programm.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen praxisnahe Einblicke in erfolgreiche Kooperationen zwischen der HTWK Leipzig und sächsischen Unternehmen. Vorgestellt wurden unter anderem gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit der Leipziger Energie Gesellschaft GmbH, der NZWL GmbH (Neue Zahnradwerke Leipzig) sowie der Mitteldeutschen IT GmbH. Diese Beispiele verdeutlichten, wie Hochschulen und Unternehmen gemeinsam innovative Lösungen entwickeln und Wissenstransfer aktiv gestalten können.
Das anschließende Get-together bot den Teilnehmenden Gelegenheit, in informeller Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und zukünftige Kooperationen anzubahnen.
Die Resonanz auf die Veranstaltung war durchweg positiv – sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch der Wirtschaft.
Eine Fortsetzung des Formats ist bereits in Planung.
Die WSE-Forschungsgruppe forscht bereits seit vielen Jahren erfolgreich an der Schnittstelle von Software Engineering, Webtechnologien, Künstlicher Intelligenz und Daten und wurde schon mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet.
Die Mitteldeutsche IT GmbH mit Sitz in Leipzig ist ein erfahrener Cloud-Anbieter und Internet-Service-Provider, der auf mehr als 13 Jahre Marktpräsenz zurückblickt. Ihr Portfolio umfasst unter anderem eigene Cloud-Lösungen speziell für IT-Systemhäuser und Softwarehersteller, eine deutsche Office-Cloud mit Fokus auf Datenschutz und DSGVO-Konformität, Highspeed-Internet und Breitbandversorgung für Städte, Gemeinden und Unternehmen in der Region, auch mit Glasfaserprojekten, und hohe Sicherheitsstandards (Zertifizierungen wie BSI C5, Trusted Cloud, ISO 27001 und ISO 9001 sowie Rechenzentren ausschließlich in Deutschland).
Unterstützung von Promotionen
Ein zentraler Bestandteil der Kooperation ist die Einrichtung von drei Promotionsstellen, die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Möglichkeit bieten, praxisnah zu promovieren. Damit wird nicht nur die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit der WSE-Gruppe weiter gestärkt, sondern zusätzlich auch gezielt der Fachkräftemangel bei der Mitteldeutsche IT GmbH adressiert – denn die Stellen sind bewusst kollaborativ ausgerichtet und sichern so den direkten Transfer von Wissen und Expertise ins Unternehmen.
„Die Zusammenarbeit mit der Mitteldeutsche IT GmbH eröffnet uns die Möglichkeit, unsere international anerkannten Forschungsarbeiten im Bereich KI weiter auszubauen. Gleichzeitig schaffen wir optimale Voraussetzungen, um hochqualifizierte Fachkräfte für die Region auszubilden“, betont Prof. Andreas Both.
Auch die Mitteldeutsche IT GmbH sieht große Chancen: „Durch den direkten Wissenstransfer profitieren wir unmittelbar von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. So steigern wir unser Technologielevel und sichern das nachhaltige Wachstum unseres Unternehmens“, erklärt Martin Flechsig, Geschäftsführer der Mitteldeutsche IT GmbH.
Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig, hebt die Bedeutung der Partnerschaft hervor: „Diese Kooperation ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche und lebendige Zusammenarbeit zwischen der HTWK Leipzig und dem regionalen Mittelstand. Unsere Praxisnähe prädestiniert uns für solche Kooperationen. Besonders freue ich mich, dass wir damit den wachstumsorientierten IT-Mittelstand in Leipzig stärken, der für die wirtschaftliche Zukunft unserer Stadt eine zentrale Rolle spielt und auch attraktive berufliche Möglichkeiten für unsere Absolventinnen und Absolventen bietet.“
Mit dem Vertrag setzen beide Partner ein deutliches Signal: Angewandte Forschung und Wirtschaft arbeiten mit vereinten Kräften daran, die Innovationskraft der Region Leipzig zu stärken und Mitteldeutschland als attraktiven Standort für zukunftsweisende KI-Entwicklungen weiter auszubauen.
]]>Zentrale Ergebnisse im Überblick
Formatvielfalt und Digitalisierungsdefizite
- Produktinformationen werden überwiegend in analogen oder dokumentbasierten Formaten (z. B. PDF) bereitgestellt. Standardisierte, maschinenlesbare Formate – etwa aus dem Bereich Electronic Commerce, Product Information Management (PIM) oder spezielle Datenbankformate – sind bislang selten im Einsatz, obwohl Unternehmen sich genau diese wünschen.
- Rund 90 % der Befragten erhalten Produktdaten in mindestens drei verschiedenen Formaten, was die Verarbeitung erheblich erschwert.
Automatisierungslücken bei der Verarbeitung
- Die Befragten bewerten ihren Digitalisierungs- und Automatisierungsgrad insgesamt als niedrig. Besonders auf der Empfängerseite (Datenimport) dominieren manuelle Prozesse. Vollautomatisierte Abläufe sind selten etabliert.
- Enterprise Resource Planning (ERP)-Systeme bilden die wichtigste Plattform zur Verarbeitung von Produktinformationen, ergänzt durch Customer Relationship Management (CRM)-, Product Information Management (PIM)-, Master Data Management (MDM)- und Product Lifecycle Management (PLM)-Systeme.
- Dateien werden häufig noch auf Fileservern gespeichert.
Informationsdefizite entlang der Kette
- Nur gut die Hälfte der Lieferanten stellt (nahezu) vollständige Produktinformationen bereit. Die empfangenden Unternehmen reichern die Daten oft an, sodass 75 % auf der Versandseite vollständige Informationen weitergeben können.
- Besonders selten vorhanden sind Nachhaltigkeits- und Lieferketteninformationen.
Digitaler Produktpass (DPP) – Potenzial noch ungenutzt
- Der Digitale Produktpass (DPP) ist bislang kaum verbreitet: 85 % der Unternehmen erhalten ihn selten oder gar nicht.
- Als Motivation für eine Einführung dominieren Image und Nachhaltigkeit – weniger regulatorische Anforderungen. Fehlende Nachfrage und technische Unsicherheiten bremsen die Umsetzung. Nur etwa die Hälfte der Befragten erwartet in den kommenden drei Jahren eine höhere Relevanz des Digitalen Produktpasses.
Fazit
Die Ergebnisse zeigen deutlich: Digitale Produktinformationen sind ein entscheidender Faktor für Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit – doch der Weg zu standardisierten, automatisierten Produktinformationsflüssen in der Breite ist leider noch weit.
]]>On November 4, we met with Elene Jgarkava (Head of the Business School), Ketevan Karbaia (Director of the International Relations Department), and Ani Tavartkiladze (Deputy Director of the International Relations Department) at CU. Our hosts organized a campus tour, during which we met CU students participating in the summer school in September 2025. The meeting focused on discussing future cooperation between the two universities within EU and DAAD projects.
That same day, we met with the DAAD office in Tbilisi. With Nino Antadze (Deputy Head of the Regional DAAD Office), we discussed the current political situation in Georgia and options for DAAD support for future projects.
On November 6, we met with colleagues at ASUE in Yerevan. During a meeting with Lusine Danielyan (Head of Internationalization), Ani Petrosyan (Acting Head of the International Relations Division), and Tatev Vardanyan (Head of the Career Center), we discussed ways to continue cooperating with ASUE within EU and DAAD projects. We also visited the ASUE campus, located in the city center of Yerevan, and met with some of the summer school participants from September. It was interesting to hear their personal impressions of the school.
Overall, the trip was very interesting and productive. We plan to apply for a new DAAD project in the "Eastern Partnerships" call, in which all three universities will continue their collaboration.
]]>Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2024 und 2025, unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit.
Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
- Bachelor- oder Masterarbeit im PDF-Format
- Lebenslauf
- Abstract
- Einschätzung des betreuenden Professors bzw. der betreuenden Professorin
- kurzes Video (1 min) zur Vorstellung der eigenen Person und des Themas der Abschlussarbeit
Einsendeschluss: 30. November 2025 (verlängert)
Bewerbungen an: foerderpreisdigital (at) actemium.de
]]>In spannenden Fachvorträgen zeigten Vertreter aus Industrie und Wissenschaft, wie KI bereits heute Prozesse optimiert und neue Wege in der Druck- und Verpackungsbranche eröffnet. Themen wie KI im kreativen Umfeld, smarte Produktionsplanung und innovative Anwendungen in der Verpackungsindustrie boten reichlich Gesprächsstoff und Impulse für den fachübergreifenden Austausch.
Auch die Studierenden der HTWK Leipzig nutzten die Bühne, um ihre aktuellen Forschungsarbeiten zu präsentieren. Ihre Beiträge reichten von der standardisierten LCA-Datenerfassung über gedruckte Thermosensoren für flexible Elektronik bis hin zu neuartigen Label-on-Chip-Systemen für Point-of-Care-Analysen. Damit demonstrierten sie eindrucksvoll die Bandbreite und Praxisnähe der HTWK-Studiengänge im Bereich Druck-, Verpackungs- und Oberflächentechnologien.
Die innoPRINT 2025 zeigte einmal mehr: Innovation entsteht dort, wo Wissenschaft, Technik und Kreativität zusammentreffen – und die HTWK Leipzig bietet dafür das ideale Umfeld.
Save-the-Date
Das nächste Symposium innoPRINT Leipzig findet am Freitag, 6. November 2026 ab 14 Uhr an der HTWK Leipzig statt.
]]>In ihrer Veröffentlichung „Reinforcing path dependencies: The struggle to attract and integrate foreign workers in regions undergoing structural change“ analysieren die Forschenden Prof. Rüdiger Wink, Hanna Fischer, Dr. Nadine Marmai und Jana Winter von der HTWK Leipzig die Situation im sachsen-anhaltinischen Teil des mitteldeutschen Reviers. Ihr Fazit: Strukturelle Trägheiten, institutionelle Barrieren, historische Erfahrungen und das Fehlen ko-ethnischer Netzwerke verhindern vielerorts, dass die dringend benötigte Zuwanderung von Arbeitskräften gelingt.
„Um dem demographisch bedingten Fach- und Arbeitskräftemangel zu begegnen, ist es unerlässlich, ausländische Fach- und Arbeitskräfte zu gewinnen und zu integrieren“, erklären die Forschenden der HTWK Leipzig. „Allerdings zeigen wir am Beispiel des mitteldeutschen Bergbaugebiets, dass Pfadabhängigkeiten diesen Prozess erheblich erschweren.“
]]>Die Banden des Soccercourts sind aus alten Stadionsitzen gefertigt worden. Die Einweihung markiert den Abschluss des zukunftsweisenden Projekts „SEATainability“ von RB Leipzig - ein Musterbeispiel für innovative Kreislaufwirtschaft in Verbindung mit sozialem Engagement und der Zusammenarbeit mit starken Partnern wie dem Umweltdienstleister PreZero und regionalen Akteuren wie der HTWK Leipzig.
Zu diesem besonderen Format eingeladen hatte der Initiativkreis der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland (EMMD) und die Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig. Ziel der Veranstaltung war es, fachliche Informationen aus der Forschungspraxis zu übermitteln sowie ökonomische und gesellschaftliche Perspektiven aufzuzeigen.
]]>Die entwickelte Methode nutzt die verteilte faseroptische Sensorik, um kleinste Veränderungen innerhalb der zementgebundenen Matrix auch noch ortsaufgelöst zu erkennen. In einer vorangestellten Studie stellten die Autoren fest, dass die Sensoren in ihrem Aufbau verändert werden müssen, um Ungenauigkeiten zu vermeiden.
Die Ergebnisse der Studie von Dr. Martin Weisbrich, Dennis Messerer und Prof. Dr. Klaus Holschemacher zeigen, dass sich die zementgebundene Matrix innerhalb der ersten 24 Stunden weitgehend ausdehnt. Dies bestätigt die aktuelle Diskussion in der Literatur über die expansive Natur der Zementerhärtung.
Die Ergebnisse der Studie können dazu beitragen, leistungsfähigere und langlebigere Betonmischungen zu entwickeln und die komplexen Mechanismen, die in dieser Phase ablaufen, besser zu verstehen.
]]>Das Ergebnis der nun veröffentlichten Studie: Die Mehrheit der Befragten bewertet erneuerbare Energien insgesamt sehr positiv, doch die Geothermie belegt im Vergleich zu anderen Energieformen wie Solar- oder Windkraft den letzten Platz. Nur wenige Befragte verfügen über fundiertes Wissen zum Verfahren, und einige Vorurteile prägen die Wahrnehmung. So werden etwa Risiken der Tiefen Geothermie wie beispielsweise Erdbeben fälschlicherweise auch mit der Oberflächennahen Geothermie assoziiert.
„Unsere Studie zeigt, dass Information entscheidend ist,“ erklärt Prof. Dr. Cornelia Wolf von der Universität Leipzig. „Geothermie wird bislang als eher unbekannte Energieform wahrgenommen. Wer mehr über die Technologie weiß, nimmt auch ihre Vorteile – etwa die Grundlastfähigkeit und die Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern – stärker wahr.“
]]>Auch 2025 prägen anhaltende Herausforderungen durch geopolitische Unsicherheiten und schwankende Märkte den Arbeitsmarkt, unbesetzte Schlüsselpositionen sind ein weiteres Problem. Die Studienautoren rund um Prof. Dr. Peter M. Wald, HTWK-Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalmanagement, haben sowohl qualitative als auch quantitative Analysen durchgeführt, um bestehende Recruiting-Prozesse zu evaluieren und zu optimieren.
Die Studie basiert auf einer Befragung von mehr als 700 HR-Verantwortlichen und bietet wertvolle Einblicke und Vergleichsdaten, um die Recruiting-Strategien von Unternehmen zu evaluieren und weiterzuentwickeln. Sie fand zum dritten Mal in Folge statt.
]]>Neben den HTWK-Forschenden Jonas Wagner, der das Thema bereits in seiner Masterarbeit an der HTWK Leipzig erforschte, und Prof. Dr. Andreas Both (Leiter der WSE-Forschungsgruppe) waren an der Arbeit beteiligt: Simon Müller, Christian Näther und Dr. Jan-Philipp Steghöfer vom Software-Entwickler XITASO.]]>
Prof. Robert Huhn von der Fakultät Ingenieurwissenschaften begrüßte die sächsischen DVGW-Mitglieder der Bezirksgruppen Chemnitz, Dresden und Leipzig im Nieper-Bau unter anderem mit Vorträgen zur aktuellen Forschung, Transformation der Fernwärme in Leipzig, Wasserstofferzeugung, -transport und -speicherung, Zukunftsentwicklungen der Strom- und Gasnetze sowie solarer Trinkwasseraufbereitung.
Gastgeber Prof. Robert Huhn, Professur Gas- und Wärmenetze, Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig, gab einen Überblick über aktuelle Forschungsprojekte im Bereich Gas- und Wärmeversorgung an der Professur Gas- und Wärmenetze und verdeutlichte die Verknüpfung zwischen Forschung und Lehre.
Jan Schubert, Abteilungsleiter Asset Management Netz Leipzig GmbH, stellte den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Leipzig und das Pilotprojekt Südvorstadt vor. Hierbei wurden die großen Herausforderungen der Erweiterung des Fernwärmenetzes, aber auch der Aus- und Umbau der anderen Energienetze (Strom, Gas) sichtbar.
Über die Planungen zur Nutzung industrieller Abwärme aus der Raffinerie Leuna für Leipzig berichteten Marcus Krüger, Projektleiter Energiewirtschaft bei Stadtwerke Leipzig und Daniel Töpfer, Teamleiter Planung & Bau, Netz Leipzig GmbH. Im Zusammenhang mit dem Ziel, zeitnah die Fernwärme zu dekarbonisieren und andererseits langfristig die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen, wurden auch die Risiken der industriellen Abwärmenutzung diskutiert.
Christian Decker, ONTRAS Gastransport GmbH, informiert über die in Kürze startende Wasserstofferzeugung und Sektorkopplung im Energiepark Bad Lauchstädt, Erfahrungen mit der Leitungsumstellung von Erdgas auf Wasserstoff sowie den allgemeinen Entwicklungen der Wasserstoffinfrastruktur in Mitteldeutschland.
Aufbauend auf den aktuellen Entwicklungen der Erzeugung und Einspeisung erneuerbarer Energie sowie Anfragen zur Batteriespeichereinbindung in das Stromnetz der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ Strom) äußerte Dirk Hünlich, Leiter Prozessmanagement/ Support bei EnviaM, seine Gedanken zur Energiezukunft der Strom- und Gasnetze.
Zum Abschluss stellte Prof. Jens Schneider, Professur Vernetzte Energiesysteme Fakultät Ingenieurwissenschaften HTWK Leipzig, die Forschungsaktivitäten zur solaren Trinkwasseraufbereitung vor, welche er gemeinsam in Kooperation mit vier Professuren der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig vorantreibt. Obwohl diese Forschungsidee ursprünglich für südliche Länder entstand, ergaben sich in der Diskussion doch zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten auch in Deutschland.
Die lebhaften Diskussion zu den Vorträgen spiegelte wider, welche großen Infrastrukturprojekte und Investitionen zur Transformation der Energieerzeugung und -verteilung anstehen und dass auch die Umlage dieser Kosten eine gesellschaftliche Herausforderung sein wird.
Programm & Vorträge:
- Programm 13. DVGW-Bezirksgruppentreffen (PDF)
- Junger DVGW
- Vortrag „Kurzvorstellung des Lehr- und Forschungskonzept der Professur Gas- und Wärmenetze, Prof. Robert Huhn, HTWK Leipzig" (PDF)
- Vortrag „Nutzung industrieller Abwärme aus der Raffinerie Leuna für Leipzig (Vorstellung Projektstand), Daniel Töpfer, Netz Leipzig GmbH" (PDF)
- Vortrag „Wasserstofferzeugung und Sektorkopplung im Energiepark Bad Lauchstädt Christian Decker, ONTRAS Gastransport GmbH" (PDF)
- Vortrag „Gedanken zur Energiezukunft der Strom- und Gasnetze Dirk Hünlich, EnviaM" (PDF)
- Vortrag „SoDa2 - Solar Drinking Water Treatment (HTWK), Prof. Jens Schneider, Professur Vernetzte Energiesysteme HTWK Leipzig" (PDF)
Damit es in einem guten Zustand bleibt und so seinen Beitrag für eine klimaresiliente Stadt leisten kann, sind je nach Standortbedingung und Bauart verschiedene Pflegemaßnahmen notwendig.
Um über die optimale Bewässerung, Pflege und Wartung von Gründächern aufzuklären, hat das Leipziger Gründach Think Tank eine Broschüre gestaltet.
Sie liegt in Auslagen der Stadt Leipzig kostenfrei aus und kann hier online gelesen oder heruntergeladen werden.
Das Leipziger Gründach Think Tank ist ein Zusammenschluss regionaler Wissenschaftsinstitute – darunter das UFZ, der Botanische Garten der Universität Leipzig und die HTWK Leipzig – sowie der Stadtverwaltung Leipzig, vertreten durch das Amt für Umweltschutz.
Die HTWK Leipzig übernahm die Gestaltung der Broschüre, während das UFZ, der Botanische Garten und das Amt für Umweltschutz die Inhalte konzipierten.
Highlights:
Alena Akulich, the regional director for Eastern Europe at the German Eastern Business Association, gave a keynote address titled "Unlocking Potential: Opportunities and Challenges for German-South Caucasus Trade and Investment."
Katharina Gelbrich (HTWK) gave a lecture on "Sustainability and Consumer Protection: Challenges for Caucasian Products on the German Market — A Legal Perspective.”
Christine Orlowski gave a workshop on “Intercultural Communication”
Students visited the BMW plant in Leipzig and the Zeitgeschichtliches Forum in Leipzig.
Our summer school program, "Macroeconomics, Trade, and Intercultural Business: Germany and the Southern Caucasus," at the Leipzig University of Applied Sciences' Faculty of Business Administration and Industrial Engineering, is part of a joint project between the university, the Armenian State University of Economics (ASUE), and the Caucasus University (CU). The project is funded by the German Academic Exchange Service (DAAD). In the 1st week of the program, we delivered online lectures on trade models, trade policy, and intercultural communication. In the 2nd week, the program continued in Leipzig. Participants include fourteen HTWK International Management bachelor's program students, as well as seven ASUE and seven CU management and business administration students.
On the last day of the summer school, students presented their group work on topics in international trade between Germany and the Southern Caucasus. The students worked hard on their projects, and the presentations were excellent. IMB students from HTWK Leipzig will conclude their work by writing a paper on their respective topics by the end of the year. They will receive five credits for the module “International Economics” (W705) for their workload.
The summer school is part of a joint project between HTWK Leipzig, the Armenian State University of Economics (ASUE), and the Caucasus University (CU). The project is funded by the German Academic Exchange Service (DAAD). Last week, we delivered online lectures on trade models, trade policy, and intercultural communication. This week, the program continued in Leipzig. Participants included 14 HTWK International Management bachelor's program students, as well as seven ASUE and seven CU management and business administration students.
]]>Nach einer Begrüßung durch Dr. Dietmar Czekay, Geschäftsführer von NEL, stellte Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Stephan Schönfelder von der HTWK Leipzig die Ziele und den Forschungsansatz von „BeCoLe“ vor. In seinem anschließenden Grußwort betonte Dr. Randy Kurz vom Dezernat für Wirtschaft, Arbeit und Digitales der Stadt Leipzig die Bedeutung kooperativer Forschungsprojekte für den Wirtschaftsstandort Leipzig.
]]>Die Teilnehmenden werden sich zu Programmschwerpunkten wie Energiesicherheit, Standortbedingungen, Energiewende im ländlichen Raum oder zu Finanzierungsmöglichkeiten der Energiewende austauschen. Erwartet werden auch wieder hochkarätige Speaker und Gäste, darunter Ministerpräsidenten: aus Sachsen Michael Kretschmer, aus Sachsen-Anhalt Dr. Reiner Haseloff und aus Thüringen Prof. Dr. Mario Voigt.
]]>In seiner Eröffnungsrede betonte Dr.-Ing. Hans-Jörg Temann, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen, die besondere Verantwortung des Ingenieurwesens für eine nachhaltige Zukunft: Bauwerke prägten Generationen und müssten daher auf Beständigkeit und Verantwortung ausgelegt sein.
Ein Höhepunkt des Abends war das Live-Gespräch von Markus Lanz und Richard David Precht, die über gesellschaftliche Polarisierung, Innovation und Verantwortung diskutierten. Im Anschluss stand die Podiumsdiskussion „Energie, Material, Regionalität – Ingenieure gestalten nachhaltig die Zukunft“ im Mittelpunkt. Höhlig brachte hier die Perspektive des nachhaltigen Bauens ein und betonte die Notwendigkeit, ökologische und ökonomische Ansprüche im Bauwesen zu verbinden.
]]>Zu den beiden drängenden gesellschaftlichen Problemen – häusliche Gewalt und Wohnungsmangel – konnten die Besucherinnen und Besucher zunächst den Dokumentarfilm „Zuflucht nehmen“ sehen und im Anschluss mit den Gästen darüber reden: Forscherin Dr. Friederike Frieler von der HTWK Leipzig, Praxispartnerin Ursula Baur vom Verein Kontaktstelle Wohnen, Lisa Rechenberg vom Verein LAG Gewaltfreies Zuhause Sachsen und Mandy Uhlig, Kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig, standen Moderatorin Katrin Haase von der HTWK-Forschungskommunikation Rede und Antwort.
]]>Wissenschaft? Promotion? Karriere?
Wer sich während des Masterstudiums oder kurz nach dem Berufseinstieg mit Peers darüber beraten möchte, ob eine Promotion der nächste Schritt sein könnte, ist hier genau richtig. Denn Ment4Science ermöglicht es Masterstudentinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über die Perspektive der „Promotion“ auszutauschen. Dieser Austausch wird von einer Mentorin begleitet, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen wertvolle Ratschläge zur Entscheidungsfindung und bewährte Strategien für den Weg in die Wissenschaft teilt. Mithilfe des Peer- und Gruppen-Mentorings bietet das Programm während eines Semesters Raum und Zeit, Impulse und Antworten zu zentralen Fragen wie z.B. der Finanzierung, den ersten Schritten, individuellen Karrierewünschen oder persönlichen Potenzialen zu erhalten. Vor dem Programmstart erhalten sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentorin ein Mentoring-Briefing, während des Semesters werden Sie von der Projektkoordinatorin begleitet.
Machen Sie den nächsten Schritt!
Melden Sie sich bei Interesse bis zum 30. September 2025 über das Anmeldeformular an und freuen Sie sich im Wintersemester auf einen inspirierenden und empowernden Austausch mit Gleichgesinnten. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Programmwebseite.
Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
Ment4Science ist ein Programmformat des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar.
Bundesbildungsministerin Karin Prien stellte am 4. September gemeinsam mit den beiden Co-Vorsitzenden Prof. Dr. Olaf Köller und Nadine Schön die neu berufene Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ der Bundesregierung vor.
Als einer von insgesamt 16 Fachleuten wurde auch Prof. Dr. Marc Liesching, Professor für Medienrecht und Medientheorie an der Fakultät Informatik und Medien der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) in die Kommission berufen. Sie wird noch im Herbst 2025 ihre Arbeit aufnehmen. Weitere Fachleute kommen aus Politik, Forschung und Pädagogik.
Ziel ist es, eine Strategie für den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt mit konkreten Handlungsempfehlungen für die zuständigen Akteure wie Bund, Länder und Zivilgesellschaft zu erarbeiten. Die Kommission werde sich unter anderem mit den notwendigen Voraussetzungen für ein sicheres digitales Umfeld für Kinder und Jugendliche sowie mit den gesundheitlichen Folgen von Medienkonsum und der Stärkung von Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen, Eltern und Fachkräften auseinandersetzen, informierte das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
"Die Einrichtung der Kommission ist eine gute Möglichkeit, wissenschaftliche Expertise in eine oft stark vereinfachte und teils polarisierende politische Debatte einzubringen“, so Liesching. „Kinder- und Jugendschutz im anbrechenden KI-Zeitalter bedeutet nicht in erster Linie Bewahrpädagogik, sondern vor allem zukunftsgerichtete Befähigung“.
„Dass mit Prof. Marc Liesching ein Experte der HTWK Leipzig in die Kommission der Bundesregierung berufen wurde, zeigt, dass unsere Hochschule auf der Höhe der Zeit, zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen, lehrt und forscht. Dieser Transfer von Wissen in die Gesellschaft ist für uns essentiell. Nicht zuletzt sind Kinder und Jugendliche unsere Studierenden von morgen und diejenigen, die die Gesellschaft gestalten werden. Dafür brauchen sie Kompetenzen im Umgang mit allen digitalen Anwendungen – sie müssen nicht nur befähigt werden, sondern zugleich die Möglichkeit der Teilhabe erhalten“, sagt HTWK-Rektor Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller.
]]>Am 22. September 2025 feiert Startbahn 13 ihr fünfjähriges Bestehen – die Erfolgsbilanz:
Mehr als 45 gegründete Unternehmen und Selbstständigkeiten
Mehr als 100 neu geschaffene Arbeitsplätze
850+ Teilnehmende in Workshops
4.000+ Gäste bei Gründungsevents
500+ Studierende, die in Lehrveranstaltungen Entrepreneurship-Wissen erhielten
34 bewilligte Förderungen von Bund, Ländern und EU
HTWK Leipzig zeigt KomfortLab
Die HTWK Leipzig beteiligt sich mit einem geführten Rundgang durch das KomfortLab der Forschungsgruppe „Nachhaltiges Bauen“ des Instituts für Betonbau. Am 16. September zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort, wie sich Gebäude so gestalten lassen, dass sie auch in heißen Sommern ohne Klimaanlage angenehm kühl bleiben.
Im „lebendigen Labor“ der HTWK werden seit 2021 drei verschiedene Baukonstruktionen, mit unterschiedlichen Innenbekleidungen, unter realen Bedingungen verglichen – von klassischem Gipskarton über Holz-Lehm bis hin zu innovativem Carbonbeton. Zahlreiche Sensoren messen Temperaturen, Luftströmungen und Strahlung, um die thermische Behaglichkeit und Energieeffizienz zu bewerten.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Treffpunkt ist das Eingangstor am HTWK-Standort CE in der Eilenburger Straße 13 in Leipzig-Reudnitz am 16.09.2025, 17:00 Uhr.
Weitere Programmpunkte in Leipzig
- Gründach-Führung (15. September): Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung stellt sein Forschungsgründach vor.
- Förderberatung „Naturbasierte Lösungen“ (16. & 18. September): Telefonische Tipps zu Begrünung und Entsiegelung.
- Mitmachaktionen: Gemeinsames Gießen junger Bäume mit „Leipzig gießt“ und „Leipzig pflanzt“.
- Exkursion „Wald im (Klima-) Wandel“ (18. September): Stadtwaldranger führen durch das Naherholungsgebiet Cospuden.
Das vollständige Leipziger Programm sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter: www.leipzig.de/uiz
Informationen zur bundesweiten Aktionswoche: zentrum-klimaanpassung.de/wdka25
Ausführliche Informationen zum KomfortLab finden Sie im Magazinbeitrag der Einblicke 2022
]]>Das Schwerpunktthema des diesjährigen Symposiums lautet „Geotechnik und Klimawandel“. Der Fokus liegt dabei auf Boden im urbanen Raum, da sich hier die Konsequenzen des Klimawandels besonders zeigen. So formuliert beispielsweise die Nationale Wasserstrategie des Bundesumweltministeriums (BMUKN) die Zielstellung, den naturnahen Wasserhaushalt bundesweit bis zum Jahr 2050 wiederherzustellen. Durch die zunehmenden Extremwetterereignisse, insbesondere die niederschlagsreichen Winter- und Frühjahrsmonate, gefolgt von ausgeprägten Trockenperioden, wird der Bodenwasserhaushalt stark belastet. Die in der Stadt vorhandenen Schadstoffe im abgeleiteten Regenwasser sind eine weitere Herausforderung. Innovative Quartierkonzepte wie der Eutritzscher Freilandbahnhof in Leipzig begegnen diesen Herausforderungen durch die Umsetzung des Schwammstadt-Konzepts, bei dem Regenwasser lokal abgeführt und im Boden gespeichert wird. Welche Einflüsse sich hier aus Sicht der Geotechnik ergeben, soll beim 1. Leipziger Geotechnik-Symposium diskutiert werden.
]]>Beim Wissenschaftskino am 9. September 2025 wird dieses Thema beleuchtet. Zunächst zeigt der Dokumentarfilm „Zuflucht nehmen“ (2023, Regie: Selina Höfner), welche strukturellen Probleme die Situation von gewaltbetroffenen Frauen beeinflussen. Der angespannte Berliner Wohnungsmarkt spielt darin eine zentrale Rolle. Er hat nicht nur einen Mangel an Schutzplätzen zur Folge, auf die gewaltbetroffene Frauen angewiesen sind. Ebenso geht damit der Verlust von bereits bestehenden Zufluchtsräumen infolge von Gentrifizierung durch Kündigungen, Mietsteigerungen und anderen Verdrängungsprozessen einher.
]]>Bisher werden bei Knochenbrüchen Standardimplantate genutzt. Das heißt, wenn ein Knochen bricht, wird die Bruchstelle entweder mit einem Gips fixiert oder mittels einer Osteosynthese, also einem Knochenimplantat, verbunden. Dafür wird bei den Standardimplantaten eine Schiene mit dem Knochenstück verschraubt. Diese ist dabei steif – unabhängig davon, wie verformbar der gebrochene Knochen selbst ist. Die bisherige Forschung konzentrierte sich vornehmlich auf lange Knochen, wie aus dem Oberschenkel. Die hierfür bekannten Steifigkeiten werden üblicherweise bei Simulationen aller Regionen des Stütz- und Bewegungsapparates genutzt. Die Steifigkeit der knöchernen Bestandteile des Beckens betragen jedoch nur rund ein Zehntel der von langen Knochen, wie Gebhardt herausfand. Ein künftiger Ansatz dieser realitätsnäheren Werte könnte zu aussagekräftigeren Simulationsergebnissen führen.
]]>Eingeladen waren alle Projektbeteiligten der Projektphase 1. Die Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte und Begleitpersonen erwartete am 20. August 2025 abwechslungsreiches Programm mit fachlichen Impulsen, interaktiven Stationen und thematischen Workshops.
Nach der Begrüßung durch Projektleiterin Stefanie Penzel (HTWK Leipzig) richteten Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller (Rektor der HTWK Leipzig) und Heiko Rosenthal (Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Klima, Ordnung und Sport der Stadt Leipzig) ihre Grußworte an die Teilnehmenden.
Vorträge von Expertinnen und Experten zu den Themenfeldern Begrünung, Klimaresilienz, Biodiversität und Digitalisierung gehörten ebenfalls zum Programm:
- Sebastian Hänsel (Amt für Schule der Stadt Leipzig) stellte das Bildungsprojekt FaGULab vor.
- Dr.-Ing. Lucie Moeller (UFZ) erläuterte die Rolle grüner Dächer für klimaresiliente Städte.
- Dr. Anett Richter (Amt für Umweltschutz der Stadt Leipzig) präsentierte die Begrünungsstrategie der Stadt Leipzig.
- Prof. Dr.-Ing. Mathias Rudolph (HTWK Leipzig) zeigte, wie Umweltparameter mithilfe moderner Sensorik erfasst werden.
- Rolf A. Engelmann (Botanischer Garten Leipzig) beleuchtete die Bedeutung von Gründächern als Hotspots der Biodiversität.
- Robert Klesser (Naturkundemuseum Leipzig) sprach über Mikrorefugien für wirbellose Tiere.
- Jonathan Otto (ESRI Deutschland GmbH) gab Einblicke in die Arbeit mit Geografischen Informationssystemen (GIS).
Bei der "WM der menschenähnlichen Roboter“ in Peking kamen 280 Teams aus 16 Ländern zusammen, um sich auf der internationalen Bühne der Robotik-Entwicklung zu messen und zu zeigen, was derzeit technisch möglich ist.
Die Leipziger bekamen in Peking Unterstützung von einem anderen deutschen Team: den „Nao Devils“ von der TU Dortmund. „Zunächst haben wir alle Spiele – je zwei Mal 15 Minuten - ohne Gegentor gewonnen – bis zum Finale. Da waren die Chinesen der Qinghua-Universität Peking im Vorteil und konnten mit etwas Glück gewinnen“, sagt Tobias Jagla von den HTWK Robots.
„Was für großartige Zeiten! Harte Arbeit ist die Grundlage für jeden Erfolg, aber was uns zusätzlich passiert ist: Wir waren auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Unsere Kooperation mit Booster Robotics hat uns Zugriff auf die beste Roboterhardware in der Endanwenderpreisklasse gebracht. Das HTWK-Robots Team hat in phantastischer Arbeit unsere in mehr als einem Jahrzehnt gewachsene Software in wenigen Wochen auf die modernsten Booster Roboter portiert. Die daraus entstandenen Synergien haben uns weltweite Spitzenleistungen erbringen lassen - dabei hatten wir noch gar nicht die Zeit, alle Möglichkeiten der neuen Roboter zu testen“, so Jens Wagner, HTWK-Professor für mobile Robotik, einer der Betreuer der HTWK Robots.
Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit, betont: „Der Vizetitel in China unterstreicht erneut die seit Jahren exzellente Forschungs- und Entwicklungskompetenz der HTWK Leipzig und unserer Alumni im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik. Dabei geht es natürlich um viel mehr als Fußball: Bewegungsabläufe und räumliche Flexibilität zu koordinieren hat beispielsweise Potential für die Weiterentwicklung industrieller Anwendungen. Forschung in konkrete, zukunftsweisende Nutzung umsetzen ist deshalb eines der wichtigsten Ziele unserer Hochschule.“
]]>Warum mitmachen?
Die besten Bilder werden von einer Jury ausgewählt und ausgezeichnet. Außerdem werden die Gewinnerbilder im Forschungsmagazin Einblicke 2026 veröffentlicht und bei hochschulinternen Veranstaltungen präsentiert.
Wie einreichen?
Senden Sie Ihr digitales Bild bis zum 20. Oktober 2025 an einblicke[at]htwk-leipzig.de.
Bewerbungskriterien:
- Das Bild muss druckfähig sein (Auflösung mind. 300 dpi).
- Pro Person kann nur ein Bild eingereicht werden.
- Ein aussagekräftiger Titel und eine kurze Beschreibung der Forschungsperspektive sind erforderlich.
- Urheberinnen und Urheber des Bildes müssen angegeben werden.
- Bild und Beschreibung bitte in separaten Dateien einreichen.
Wer kann teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt sind alle Forschenden der HTWK Leipzig und des FTZ Leipzig – darunter Masterstudierende mit Forschungsinteresse, Promovierende, Postdocs, wissenschaftliche Mitarbeitende und Professorinnen und Professoren.
Inspiration gefällig?
Lassen Sie sich von den Gewinnerbildern der vergangenen Jahre inspirieren – authentische Einblicke in die Vielfalt der Forschung an der HTWK Leipzig! Nutzen Sie auch gern die Möglichkeit, sich Technik beim Referat Forschung auszuleihen. Katrin Haase und Dr. Franziska Böhl statten Sie gern mit Spiegelreflexkameras, Lichttechnik, Stativen und dergleichen aus. Sprechen Sie uns dazu gern an.
Prof. Böhm und Porf. Melenka initiierten den gemeinsamen Workshop mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Ausgangspunkt dieser Zusammenarbeit war eine DFG-Delegationsreise für HAW’s im Jahre 2023, auf der sich Prof. Robert Böhm und Prof. Garrett Melenka kennenlernten.
]]>Auch in diesem Sommer rollen wieder Hitzewellen über Europa und machen vor Nutztieren nicht Halt. In den Ställen steigen die Temperaturen ins Unerträgliche, denn Kühe leiden bereits bei Temperatur über 15 Grad Celsius an Hitzestress. Forschenden und Landwirt:innen ist in Zeiten des Klimawandels klar, dass sich die Ställe in Zukunft ändern müssen, um insbesondere Rindern bessere klimatische Bedingungen zu bieten. Der Stall der Zukunft – hier setzt das Zentrum für zukunftsfähige Tierhaltung an.
]]>Seit April arbeiten die fußballbegeisterten Informatikerinnen und Informatiker der HTWK Leipzig zusätzlich mit neuen humanoiden Robotern der Firma Booster Robotics. Die Booster K1 Roboter sind größer als die Nao-Roboter, mit denen das Team seit 2009 in internationalen Wettkämpfen antritt. In der Standard Platform Liga standen die HTWK Robots seither an der Weltspitze im Roboterfußball. Zu den Höhepunkten gehört der Weltmeister-Titel 2018 sowie acht Vizeweltmeistertitel.
]]>Die Technische Universität Dresden (TUD) und die Universität Leipzig (UL) koordinieren die bereits in der „Startup Campus Alliance“ zusammengeschlossenen und an „boOst“ beteiligten mitteldeutschen Hochschulen: Technische Universität Chemnitz, TU Bergakademie Freiberg, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Hochschule Mittweida und die HHL Leipzig Graduate School of Management sowie die Friedrich-Schiller-Universität Jena unddie Ernst-Abbe-Hochschule Jena.
Mit einem klaren Schwerpunkt in Bereichen wie Halbleitertechnologie und Chip-Design, Photonik und Health-Tech legt „boOst“ das Fundament für die nächste Generation von Hightech-Unternehmen „Made in Germany“.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter, der heute (10. Juli 2025) in Berlin von Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Kralinski vertreten worden ist, sagt: „Der Startup-Standort Sachsen ist mit rund 700 aktiven Startups, über einer Milliarde Euro Investitionen seit 2020 und zwei Unicorns im Aufwind. Gerade in den Bereichen Deep Tech und B2B liegen große Chancen. Die erfolgreiche Bewerbung des sächsisch-thüringischen Netzwerks boOst ist ein weiterer Booster für Mitteldeutschland und den gesamten Wirtschaftsstandort Ost. Die Initiative boOst bringt die verschiedenen Innovationsökosysteme wie Mikroelektronik, Medizintechnik, Optik und Photonik zusammen und setzt damit eine neue Gründungsdynamik in Gang. Mit dem Rückenwind aus der erfolgreichen Bewerbung wird Sachsen entscheidend darin gestärkt, sich internationaler aufzustellen, überregional Fachkräfte und Startups zu gewinnen und neue Wachstumsimpulse zu setzen.“
Prof.in Ursula Staudinger, Rektorin der TUD: „Die Entscheidung des Bundes für unsere Startup Factory boOst ist ein großartiger Erfolg für die TU Dresden und unsere Partner in Mitteldeutschland. Nach dem herausragenden Abschneiden der TUD im aktuellen THE Impact Ranking in den Bereichen Transfer, Start-up-Förderung sowie Kooperationen mit der Industrie ist dies eine weitere eindrucksvolle Bestätigung dafür, dass unsere Anstrengungen zur Förderung von Gründungsgeist und Innovationen Früchte tragen. Mit dem neu gegründeten Exzellenzcenter TUD|excite und den intensivierten Partnerschaften mit der Halbleiterindustrie in Dresden, Taiwan und darüber hinaus haben wir dafür ein starkes Fundament geschaffen. boOst ermöglicht es uns nun, dieses Potenzial weiter zu entfalten und insbesondere Gründungen im Deep-Tech-Bereich auf international wettbewerbsfähiges Niveau zu heben. Diesen Weg wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern konsequent weitergehen – und die TU Dresden als Impulsgeber für nachhaltige Regionalentwicklung und den Ausbau regionaler Innovationsökosysteme etablieren.“
Prof.in Eva Inés Obergfell, Rektorin der Universität Leipzig: „Der heutige Erfolg ist sehr erfreulich und wertvoll. Wir haben mit der Gründung der Startup Campus Alliance im April in Leipzig eine Basis geschaffen, um im Rahmen der Startup Factory boOst die Startup-Neugründungen in Mitteldeutschland deutlich zu steigern. Unsere Allianz verfolgt das Ziel, die Kräfte der Hochschulen in Sachsen und Thüringen im Bereich Gründungsförderung strategisch zu bündeln und durch gemeinsame Lehrformate, geteilte Infrastruktur und interdisziplinäre Zusammenarbeit innovative Unterstützungsangebote für gründungsinteressierte Talente und Teams gemeinsam mit der boOst zu etablieren. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts in herausfordernden Zeiten, in denen beispielsweise Werksschließungen angekündigt werden.“
Prof. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU Jena): „Die Friedrich-Schiller-Universität Jena bringt sich mit voller Überzeugung in die Startup Factory boOst ein – denn gerade im Deep-Tech-Bereich verfügen wir über exzellente Forschungsansätze, die großes Gründungspotenzial haben. Dieses Leuchtturmprojekt ist eine riesige Chance, wissenschaftliche Innovationen aus Jena und Mitteldeutschland noch schneller in erfolgreiche Unternehmensgründungen zu überführen. boOst verbindet starke Partner und kluge Köpfe – und setzt genau dort an, wo Wissenschaft, Wirtschaft und Unternehmergeist zusammenwirken müssen, um Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit zu sichern.“
Prof. Andreas Pinkwart, Direktor des TUD|Excellence Center for Innovation, Transfer and Entrepreneurship (TUD|excite) und TUD-seitiger Projektkoordinator: „boOst gibt uns die große Chance, das Gründungspotenzial der einzigartigen Wissenschaftslandschaft Dresdens und Mitteldeutschlands mit starken Partnern aus Industrie und Mittelstand besser auszuschöpfen, die Startups auf ein neues Qualitäts- und Wachstumsniveau zu heben und in Zukunft erste Unicorns hervorzubringen.“
Prof. Utz Dornberger, Direktor Gründungsinitiative SMILE der Universität Leipzig und Vorsitzender des Startup Campus Alliance e.V.: „Im Rahmen der Startup Factory boOst werden wir vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Gründungsinitiativen der Hochschulen und der Privatwirtschaft in Mitteldeutschland stärken, um gemeinsam Gründungsprojekte anzuschieben und deren Wachstum zu ermöglichen.“
Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, HTWK Leipzig: „Der Erfolg in diesem Bundeswettbewerb zeigt, dass die Bedeutung wissenschaftsbasierter Startups – auch aus Hochschulen angewandter Wissenschaften wie der HTWK Leipzig – zunehmend erkannt und wertgeschätzt wird. Ausgründungen steigern die Wirtschafts- und Innovationskraft des Landes Sachsens und tragen dazu bei, hochqualifizierte Arbeitskräfte im Land zu behalten und die Zusammenarbeit der Industrie im Hinblick auf Forschung mit den Hochschulen zu forcieren. Die HTWK Leipzig ist eine bedeutende Partnerin im Netzwerk – nicht zuletzt als Mitglied der "Startup Campus Alliance", die im Frühjahr in Leipzig ins Leben gerufen wurde. Durch den heutigen Zuschlag wird auch unsere Hochschule – inklusive ihrer Gründungsberatung „Startbahn 13“ – noch stärker sichtbar und die regionale Start-up-Szene wird nachhaltig gefördert.“
]]>Die Forschenden und Mitarbeitenden aus den rund 30 Forschungs-, Lehr- und Studienbereichen der HTWK Leipzig boten damit wieder ein vielfältiges und interessantes Programm. Dieses war Teil der insgesamt fast 700 Einzelveranstaltungen, zu denen die 55 beteiligten Forschungseinrichtungen der Stadt Leipzig am Abend der Langen Nacht der Wissenschaften einluden – ein neuer Rekord! Über das gesamte Stadtgebiet hinweg konnten sich die Besucherinnen und Besuchern mit Themen wie Künstlicher Intelligenz, Klimawandel, Energiewende, Medizin, Gesellschaft und Kultur beschäftigen.
]]>Mit ihrem System mKGQAgent bzw. der zugehörigen Veröffentlichung „Text-to-SPARQL Goes Beyond English: Multilingual Question Answering Over Knowledge Graphs through Human-Inspired Reasoning“ erreichte das Team den ersten Platz in den Kategorien „Overall Performance“ und „DBpedia – Spanish Language“.
Die TEXT2SPARQL-Challenge widmet sich dem Forschungsfeld des Knowledge Graph Question Answering (KGQA). Dabei werden natürlichsprachige Fragen nach Fakten von Nutzerinnen und Nutzern automatisch in formale SPARQL-Anfragen umgewandelt, mit denen strukturierte Datenbanken, sogenannte Wissensgraphen, abgefragt werden können. Die besondere Herausforderung besteht darin, dass – im Gegensatz zu klassischen Suchmaschinen – nicht eine Liste möglicher Ergebnisse, sondern exakt eine korrekte Antwort geliefert werden muss.
Im Rahmen des Wettbewerbs traten zahlreiche internationale Teams gegeneinander an. Bewertet wurden nicht das theoretische Konzept, sondern die konkrete, lauffähige Implementierung des Ansatzes. Alle Wettbewerbsteilnehmer wurden automatisiert anhand eines bis zu diesem Zeitpunkt geheim gehaltenen Benchmarks geprüft, sodass alle Systeme unter realistischen und vergleichbaren Bedingungen getestet wurden. Die Ergebnisse wurden anschließend verglichen, wobei sich der Ansatz der HTWK Leipzig übergreifend („Overall Performance“) und insbesondere mit spanischen Fragen auf der DBpedia-Wissensbasis („DBpedia – Spanish Language“) als führend erwies.
Im Zentrum des erfolgreichen Verfahrens steht “mKGQAgent”, ein neuartiger KI-Agentenansatz für die Beantwortung natürlicher Sprachfragen über Wissensgraphen. Dieser verfolgt einen menschenähnlichen, modularen Ansatz zur Frageninterpretation und Antworterzeugung: Anstatt lediglich auf rein neuronale oder regelbasierte Methoden zu setzen, zerlegt mKGQAgent die komplexe Aufgabe der SPARQL-Generierung in nachvollziehbare, interpretierbare Teilschritte – darunter Planung, Entitätenverknüpfung und Anfrageverfeinerung. Dabei nutzt das System ein koordiniertes Zusammenspiel von LLM-Komponenten (Large Language Models) mit einem erfahrungsbasierten Lernpool, der eine effiziente In-Context-Anpassung erlaubt – ohne dass das zugrunde liegende Modell wiederkehrend neu trainiert werden muss.
Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung im mehrsprachigen Bereich des Wettbewerbs. Während viele Ansätze im Bereich der KI-Sprachverarbeitung vorrangig auf die englische Sprache fokussiert sind, verfolgt die WSE-Forschungsgruppe seit Jahren bewusst einen sprachagnostischen Ansatz, der auch für weniger verbreitete Sprachen geeignete Lösungen bietet. Diese strategische Ausrichtung wurde nun durch den internationalen Wettbewerbserfolg eindrucksvoll bestätigt. „Die Auszeichnung ist nicht nur eine Bestätigung unserer langjährigen Forschung, sondern auch ein Beweis dafür, dass zukunftsfähige KI-Systeme flexibel, transparent, sprachlich inklusiv und dabei auch preisgünstig sein können“, so Prof. Dr. Andreas Both.
Aleksandr Perevalov, der als Doktorand in der Forschungsgruppe tätig ist, wird seine Promotion zum Thema „Multilingual Question Answering over Knowledge Graphs“ im Sommer 2025 abschließen. Der Erfolg des mKGQAgent-Ansatzes ist maßgeblich getragen von diesen Ergebnissen und ist ein Beispiel für exzellente Nachwuchsforschung an der HTWK Leipzig sowie eine Bestätigung seiner persönlichen Leistungen. Die Arbeit ist eingebettet in die WSE-Forschungsgruppe der HTWK Leipzig, die sich auf die Schwerpunkte moderne Softwareentwicklungsmethoden, Webtechnologien, Datenverarbeitung und KI-Methoden konzentriert. Ziel ist es, innovative und praxisrelevante Lösungen an der Schnittstelle von Softwaretechnik und intelligenter Informationsverarbeitung zu entwickeln.
Die Ergebnisse der Forschungsgruppe liefern wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von multilingualen Frage-Antwort-Systemen und zeigen das Potenzial menschenähnlicher Schlussfolgerungsprozesse in der semantischen Informationsverarbeitung auf.
„Wir freuen uns sehr, dass wir Gastgeber dieser bedeutenden Konferenz sein durften“, sagte Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig. „Gerade angesichts der technischen und gesellschaftlichen Transformationen unserer Zeit ist der rechtliche Diskurs im Bauwesen essenziell.“
]]>Gastwissenschaftler Ph.D. Joan Larrahondo konzentriert sich in seiner Forschung auf Themen der Geo- und Umwelttechnik. Er beschäftigt sich unter anderem mit Bergbauabfällen, Mülldeponien, gashaltigen Böden, Schadstoffbarrieren, hydrophoben mineralischen Oberflächen und oberflächennaher geothermischer Energie. Larrahondo unterrichtet an seiner Heimatuniversität Kurse in Bodenmechanik, Geotechnik, Umweltgeotechnik sowie Ingenieurgeologie.
Die Pontificia Universidad Javeriana, eine Privatuniversität, welche bereits 1623 gegründet wurde und zu den ältesten sowie renommiertesten Universitäten Südamerikas zählt, besteht aus 18 Fakultäten und bietet mehr als 200 Studiengänge, unter anderem in den Bereichen Medizin, Ingenieurwesen, Architektur, Theologie, Jura und Sozialwissenschaften, an. Darüber hinaus verfügt die Pontificia Universidad Javeriana über eine starke Forschungskultur.
]]>Rund 90 Wissenschaftler aus aller Welt haben sich für die Konferenz angemeldet. Sie alle sind Expertinnen und Experten auf dem Gebiet des internationalen Baurechts und Baumanagements. Auf hohem akademischem Level und mit starker Anwendungsorientierung tauschen sie sich beim LADR-Workshop über neueste Entwicklungen aus, um so den Wissenstransfer innerhalb der akademischen Gemeinschaft, aber auch in die Bauindustrie und in Behörden zu erhöhen.
]]>In der Modellfabrik des Carbonbeton-Technikums Leipzig simulieren Forschende reale Fertigungsprozesse und erfassen in umfangreichen Messkampagnen Feinstaub- und Faseremissionen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf innovativen Verfahren wie der Direktgarnablage, es werden aber auch klassische textile Verfahren in die Untersuchungen mit eingebunden. Die toxikologische Bewertung erfolgt an der Universität Rostock mittels moderner Lungenzellmodelle.
„Unser Ziel ist es, durch fundierte chemische, physikalische und toxikologische Analysen ein sicheres Fundament für den nachhaltigen Einsatz recycelter Kohlenstofffasern im Bauwesen zu schaffen. Gesundheitsschutz und Innovation dürfen dabei kein Widerspruch sein – sondern müssen gemeinsam gedacht werden“, erklärt Prof. Dr. Ralf Zimmermann, Leiter der Abteilung Analytische Chemie an der Universität Rostock.
Ziel des Projekts ist es, entlang der gesamten Prozesskette – von der Fertigung über die Weiterverarbeitung bis zur Demontage – kritische Emissionsquellen zu identifizieren und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Damit leistet das Vorhaben einen wichtigen Beitrag für mehr Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit im Bauwesen.
]]>Mit seinem Wirken stärkt Stahr die Bedeutung Leipzigs und Sachsens im nachhaltigen und innovativen Holzbau. Als promovierter Bauingenieur, der seit 2010 Professor an der HTWK Leipzig ist, hat er insbesondere in der angewandten Forschung zu digital basierten Fertigungskonzepten und in der Architekturlehre neue Maßstäbe gesetzt. Kern ist sein anwendungsbezogener Forschungsansatz, der den architektonischen Entwurf, die ingenieurtechnische Planung und die numerisch gestützte Fertigung zusammenbringt. Ziel ist es, mit Systeminnovationen Lücken zwischen einzelnen Fachdisziplinen bzw. Prozessschritten zu schließen – und das Bauen von Grund auf ganzheitlich zu gestalten: „Um in Zukunft klimaschonend zu bauen, bedarf es dringend innovativer Konzepte, welche die Materialverbräuche senken, die Nutzungszeiten der Bauwerke durch höhere Ausführungsqualitäten verlängern und den Einsatz kaum recyclingfähiger mineralischer Baustoffe reduzieren. Darin sehe ich auch meine besondere Verantwortung als Wissenschaftler“, beschreibt Stahr seine Motivation.
Prof. Dr.-Ing. Jean- Alexander Müller, Rektor der HTWK Leipzig, betont: „Die unermüdliche Arbeit von Alexander Stahr erfährt durch den Leipziger Wissenschaftspreis eine angemessene öffentliche Würdigung. Seine Forschung zum klimafreundlichen und zukunftsfähigen Bauen hat großen Anwendungsbezug und strahlt über HTWK und Stadt Leipzig hinaus. Damit hat sie das Potenzial, Leipzig und die Region voranzubringen. Alexander Stahr steht damit zugleich exemplarisch für die Leistungsfähigkeit und Qualität von Lehre und Forschung an unserer Hochschule für angewandte Wissenschaften.“
Forschungsgruppe FLEX: Forschen, Lehren und Experimentieren
Ein zentrales Element in Stahrs bundesweit und international beachtetem Schaffen hier in Leipzig ist die interdisziplinäre Forschungsgruppe FLEX, die er 2014 ins Leben rief. Er und sein Team entwickeln neue Lösungen an der Schnittstelle von digitaler Planung und Fertigung. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Praxispartnern hat das Team bereits mehr als 20 Forschungsprojekte umgesetzt.
HolzBauForschungsZentrum
Zu den Meilensteinen gehört die Eröffnung des HolzBauForschungsZentrum Leipzig im Innovationspark Bautechnik Leipzig/Sachsen im Stadtteil Engelsdorf 2024. In der hochmodernen Forschungshalle sollen Grundlagen für Hersteller- und Bauprodukt-unabhängige Fertigungskonzepte für das digital basierte Bauen der Zukunft mit Holz entwickelt werden. Damit wird sowohl lokal als auch regional, national und international eine Lücke geschlossen. Im HolzBauForschungsZentrum entwickeln Stahr und sein Team Lösungen für das Bauen mit vorgefertigten Teilen aus nachwachsenden Rohstoffen im Anwendungsmaßstab.
Regional vernetzt
Die enge Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Region bildet einen Schwerpunkt für Stahr und FLEX, um Konzepte in der Praxis zu evaluieren und fehlerhafte Annahmen schnell korrigieren zu können. Seit 2018 engagiert er sich im sächsischen Transferverbund Saxony5 der fünf sächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Im Anwendungsbereich „Produktion“ setzt er sich dort besonders für den Transfer von Wissen zu digital basierten Fertigungskonzepten in Architektur und Bautechnik ein.
Worum geht es?
Wake-up Receiver (WuRx) sind kleine, extrem stromsparende Funkempfänger, die ständig "lauschen" können, ob ein spezielles Wecksignal (Wake-up Packets, WuPts) gesendet wird. Sie werden oft in batteriebetriebenen Sensoren eingesetzt.
Der Clou: Im Gegensatz zu normalen Empfängern, die viel Energie brauchen, ist für WuRx weniger als ein Tausendstel der Energie nötig. So können sie jahrelang im Stand-by warten und nur dann den Hauptempfänger "aufwecken", wenn ein relevantes Signal empfangen wird.
Im Zentrum des Papers steht die Frage, wie breitbandig diese Wecksignale sind, die die WuRx erkennen. Denn es gibt gesetzliche Vorschriften, wie breit Signale in bestimmten Frequenzbändern sein dürfen – vor allem in lizenzfreien Bändern. Zu breite Signale können dabei stören oder die gesetzlichen Grenzwerte überschreiten.
Die Autoren Robert Fromm, Prof. Olfa Kanoun und Prof. Faouzi Derbel haben verschiedene WuPt-Sender untersucht: ein Laborgerät sowie zwei handelsübliche Funkmodule, wie sie in vielen Sensoranwendungen zu finden sind. Dabei haben sie festgestellt, dass viele bisher verwendete WuPts deutlich mehr Bandbreite brauchen als erlaubt. Das liegt vor allem an der sehr einfachen Modulationsart (On-Off-Keying), die mit harten Übergängen arbeitet und dadurch viele Frequenzanteile erzeugt.
„Eine wichtige Erkenntnis des Papers ist, dass man die Bandbreite der WuPts deutlich reduzieren kann, wenn man die Signale mit sogenannten ‚Shaping‘-Filtern formt. Diese Filter machen die Übergänge weicher, sodass weniger ungewollte Frequenzanteile entstehen. Dadurch sinkt die Bandbreite um bis zu 75 Prozent – ein riesiger Fortschritt für die praktische Nutzung“, so Robert Fromm.
„Im Rahmen der IEEE I2MTC-Konferenz wird der Best Paper Award als besondere Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Mess- und Instrumentierungstechnologie verliehen. Der ausgezeichnete Beitrag hebt sich durch exzellente wissenschaftliche Qualität, innovative Methodik und hohe Relevanz für Forschung und Praxis. Die IEEE I2MTC-Konferenz zählt zu den weltweit führenden Konferenzen im Bereich Messtechnik und Sensorik“, betont Prof. Faouzi Derbel.
Der prämierte Beitrag entstand unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Stephan Schönfelder und Dr. Florian Wallburg im Rahmen des BMBF-geförderten Forschungsprojekts BeCoLe – UVC-Luftentkeimung in Innenräumen (Förderkennzeichen: 13GW0597D). Die Forschungsarbeiten basieren auf einer engen Kooperation der HTWK Leipzig mit der Dinies Technologies GmbH.
Die ICEEA 2025 fand an der Université Paris Cité statt, einem traditionsreichen Standort wissenschaftlicher Lehre, an dem einst Marie und Pierre Curie wirkten. In diesem historischen akademischen Umfeld präsentierte Dr. Florian Wallburg für das gesamte Forschungsteam der HTWK Leipzig und der Dinies Technologies GmbH die Arbeit „Particle-Resolved CFD Modeling of Indoor Air Disinfection Using Mobile Purification Systems“, die sich mit der präzisen Simulation der Desinfektionsleistung mobiler UVC-Luftreiniger befasst.
Ziel des BeCoLe-Projekts ist es, die Wirkung und Sicherheit von UVC-Strahlung zur Luftentkeimung in Innenräumen systematisch zu erforschen. Die ausgezeichnete Präsentation stellte ein partikelbasiertes CFD-Modell (Computational Fluid Dynamics) vor, mit dem die UVC-Exposition einzelner Aerosolpartikel innerhalb eines Geräts detailliert simuliert wird. Anhand dieser Simulation konnten spezifische Desinfektionsleistungen für verschiedene luftgetragene Krankheitserreger wie Staphylococcus aureus, Mycobacterium tuberculosis, SARS-CoV-2, Influenza A und Adenovirus ermittelt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Staphylococcus aureus, Mycobacterium tuberculosis und SARS-CoV-2 sehr effektiv inaktiviert werden – nahezu vollständig. Auch das Grippevirus Influenza A lässt sich deutlich reduzieren. Etwas geringer fällt die Wirkung beim widerstandsfähigeren Adenovirus aus, das weniger empfindlich auf die UVC-Strahlung reagiert. Insgesamt wird deutlich, dass mobile UVC-Luftreiniger ein wirksames Instrument zur Verringerung der Belastung mit Krankheitserregern in Innenräumen darstellen – wobei die Effektivität je nach Erreger unterschiedlich ausfällt.
„Es war ein spannender und fruchtbarer Austausch mit international Forschenden im Bereich Innenraumluftqualität – mit vielen interessanten Einblicken und Impulsen für unsere weitere Arbeit.“, resümierte Dr. Florian Wallburg.
Prof. Dr.-Ing. Stephan Schönfelder, Projektleiter an der HTWK Leipzig, betonte die internationale Anschlussfähigkeit der Forschung: „Ich freue mich, dass wir hier mit unseren aktuellen Forschungstätigkeiten im Verbund BeCoLe auf internationaler Ebene sehr starke Beiträge leisten können.“
]]>Die Veröffentlichung befasst sich mit der Nutzung von Carbonbeton, einem belastbaren und korrosionsbeständigen Baustoff, wobei der Fokus auf der Qualitätssicherung und der präzisen Positionierung der Carbonbewehrung in dünnen Bauteilen liegt. Im Rahmen des RUBIN-ISC-Projekts wurden Verfahren entwickelt, um die Lagesicherheit der Bewehrung zu gewährleisten, da kleinere Toleranzen der Bewehrungslage entscheidend für die strukturelle Festigkeit sind. Die Veröffentlichung hebt die Herausforderungen hervor, die mit der geringen Dichte der Carbonbewehrung im Herstellungsprozess verbunden sind, insbesondere im Gießverfahren. Eine erste zerstörungsfreie Prüfmethode, mittels Magnetfeldmessung wurdeentwickelt, um die Bewehrungslage präzise detektieren zu können. Diese Methoden sind später essentiell, um sicherzustellen, dass die Bewehrung korrekt positioniert ist, um so die Vorteile von Carbonbeton voll auszuschöpfen, insbesondere in dünnen Bauteilen, wo die Einhaltung der Toleranzen besonders kritisch ist. In zukünftigen Arbeiten sollen dadurch die Herstellungsprozesse weiter optimiert werden können.
]]>Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe der Veranstaltungsreihe stand der Forschungscampus Weigelstraße im Leipziger Stadtteil Engelsdorf als einen der jüngsten HTWK-Forschungsstandorte. Gelegen im Innovationspark Bautechnik Leipzig/Sachsen feierte im September 2022 das Institut für Betonbau (IfB) hier die Eröffnung des Carbonbetontechnikums. Rund zwei Jahre später eröffnete die Forschungsgruppe FLEX nur wenige Meter entfernt das HolzBauForschungsZentrum. In beiden Reallaboren entstehen Innovationen rund um das Bauen der Zukunft mit Carbonbeton und mit Holz – und das im Realmaßstab.
]]>Dr. Oefner studierte Maschinenbau an der HTWK Leipzig und promovierte anschließend von 2017 bis 2023 an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig – in Kooperation mit der HTWK Leipzig und unterstützt durch ein HTWK-Promotionsstipendium. Seine Dissertation mit dem Titel „Rechnerische Lebensdaueranalyse eines osteoporotischen lumbalen Pedikelschraube-Wirbel-Verbunds“ wurde mit dem Prädikat „magna cum laude“ bewertet.
]]>Die zu erwartenden Schäden durch Klimawandel oder die Abnahme der Biodiversität sind so immens, dass eine Aufgabe der Nachhaltigkeitsziele geradezu absurd erscheint. Daher ist es wichtig zu wissen, wo Unternehmen heute in ihren Bemühungen stehen und wie die Entwicklung hier aussehen dürfte. Die Studie „Sustainability and Carbon Management in Supply Chains 2025“ wurde gemeinsam von Julius-Maximilians-Universität Würzburg (Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky) und der HTWK Leipzig (Prof. Dr. Holger Müller) durchgeführt. Ziel der Studie war es, den aktuellen Stand und die Trends im Bereich des Nachhaltigkeitsmanagements in Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen), zu erfassen und zu analysieren. Die Erhebung fand zwischen Oktober und Dezember 2024 statt und umfasste 89 Unternehmen unterschiedlichster Branchen.
Die Studie zeigt, dass über zwei Drittel der befragten Unternehmen direkt von Lieferkettengesetzen betroffen sind, wobei ein hoher Anteil (90,2 %) dem deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz unterliegt. Darüber hinaus müssen 59,6 % der Unternehmen externe Berichterstattungspflichten für THG-Emissionen erfüllen. (B2B-)Kunden verlangen zudem zunehmend konkrete Angaben über den THG-Fußabdruck der Produkte. 69,3 % der befragten Unternehmen berichten von entsprechenden Anforderungen ihrer Kunden.
In Bezug auf die Reduktion von THG-Emissionen haben 74,2 % der befragten Unternehmen konkrete Ziele formuliert, bei 41,6 % sind diese verbindlich. Eine der größten Herausforderungen bei der Erfassung und Berichterstattung über THG-Emissionen stellt die Datenverfügbarkeit dar. Über drei Viertel der Unternehmen sehen hierin eine der größten Hürden. Der Personalaufwand wird ebenfalls häufig als signifikante Herausforderung genannt. Weitere Probleme umfassen die Korrektheit der Daten von Geschäftspartnern sowie unzureichend definierte Standards.
55,7 % der befragten Unternehmen erheben THG-Werte für zugekaufte Güter und Dienstleistungen. Davon haben 60,4 % bereits das gesamte Volumen erfasst. Die Erhebung erfolgt am häufigsten über die ausgabenbasierte Methode. 81,3 % der Unternehmen nutzen diese Methode zur Berechnung ihrer THG-Emissionen.
Im Bereich des Lieferantenmanagements streben 85,7 % der Unternehmen eine allgemeine Sensibilisierung für das Thema THG-Emissionen bei Lieferanten an, während konkrete Konsequenzen in Preisverhandlungen bisher nur von einem Viertel der Unternehmen thematisiert werden.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse der Studie, dass ein hohes Bewusstsein für die Relevanz von Nachhaltigkeit besteht. So sind 72 % der Befragten der Ansicht, dass Unternehmen, die nicht nachhaltig handeln, durch eine strengere Nachhaltigkeitsgesetzgebung mittel- bis langfristig vergleichsweise höhere Kosten tragen müssen. Darüber hinaus glauben 67,4 %, dass sich Nachhaltigkeitsaktivitäten des Unternehmens deutlich positiv auf die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden auswirken. Zudem sind 64,7 % der Meinung, dass EU-Unternehmen beim Thema unternehmerische Nachhaltigkeit eine Vorreiterrolle einnehmen müssen.
Die Studie „Sustainability and Carbon Management in Supply Chains 2025“ liefert Einblicke in den aktuellen Stand des Nachhaltigkeitsmanagements in Unternehmen. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit eines strategischen Ansatzes zur Erfassung und Reduktion von THG-Emissionen sowie die Bedeutung von Transparenz und Zusammenarbeit in der Lieferkette. Angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels bleibt es entscheidend, dass Unternehmen aktiv an ihren Nachhaltigkeitszielen arbeiten.
]]>Das neu gestartete Verbundprojekt der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der gemeinnützig organisierten Kontaktstelle Wohnen, baut mit SieWo eine Vermittlungsstelle für Wohnraum nach häuslicher Gewalt auf. So werden Frauen, die nach einem Aufenthalt im Frauenschutzhaus eine neue Perspektive suchen, mit Vermietenden zusammengebracht: koordiniert, begleitet und sicher. Der Übergang aus der Schutzeinrichtung in eine eigene Wohnung wird erleichtert, die Verweildauer in Frauenhäusern verkürzt und auf diese Weise Gewaltkreisläufe durchbrochen. Über die neue Website können sich Interessierte ab sofort informieren und Kontakt aufnehmen.
]]>Seit mehr als zehn Jahren entwickelt Stahr mit der interdisziplinären Forschungsgruppe FLEX (Forschung.Lehre.Experiment) Strategien für individualisiert-automatisierte Fertigungskonzepte im Holzbau. Den Anfang bildeten Forschungen zum Zollingerdach, einer besonders materialeffizienten Dachbauweise mit gekrümmten Hölzern, der FLEX dank Digitalisierung und Weiterentwicklung eine neue Perspektive geben konnte. Daraus entwickelten sich zahlreiche weitere Projekte zum innovativen Holzbau. Der jüngste Meilenstein war schließlich die Eröffnung des HolzBauForschungsZentrums an der HTWK Leipzig im August 2024 in Leipzig-Engelsdorf. In dieser in Bezug auf ihre technologische Ausstattung alsbald einzigartigen Forschungs- und Fertigungshalle können Stahr und sein Team aus Architektur und Ingenieurwesen neue Konzepte für materialsparende Lösungen im Realmaßstab und auf Anwendungsniveau entwickeln und erproben. Damit will die Forschungsgruppe FLEX ihrem Anspruch gerecht werden, anwendungsnahe Spitzenforschung zu betreiben.
]]>Zum ersten Graduierungskolloquium waren der frisch promovierte Dr.-Ing. Robert Wünsche, Familienangehörige, Studierende der Vertiefungsrichtung ESS, interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Professoren der Fakultät Ingenieurwissenschaften geladen
]]>Am 22. April empfing die Fakultät Digitale Transformation Takafumi Nakada, Leiter des Bereichs Internationale Beziehungen am Electronic Navigation Research Institute (ENRI) in Tokio. Ziel des Besuchs war es, bereits bestehende Kontakte zu vertiefen und über weitere Kooperationsmöglichkeiten zu sprechen. Zudem nutzte Takafumi Nakada den Besuch, die HTWK Leipzig besser kennen zu lernen. Dekan Professor Oliver Crönertz übergab dem Gast einen vom Rektor der Hochschule unterzeichneten Kooperationsvertrag zur akademischen Zusammenarbeit im Bereich der elektronischen Navigation und des Airtraffic Managements.
Professor Oliver Crönertz unterstrich das große Interesse der Fakultät am Ausbau von Forschungskooperationen, die das internationale Profil der HTWK Leipzig stärken und sowohl Studierenden als auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern interessante Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes eröffnen. „Interessierte haben die Möglichkeit, am ENRI ein Forschungsaufenthalt zu absolvieren und können durch die Zusammenarbeit mit ENRI ihre Kompetenzen im Bereich der Hochfrequenztechnik, Kommunikation und Navigation deutlich erweitern und gemeinsam neue Forschungsergebnisse erzielen“, so Professor Robert Geise, der den Kontakt zum ENRI initiiert hat und fachlich betreut.
Das Electronic Navigation Research Institute und die HTWK Leipzig arbeiten derzeit bereits in einem vom Deutschen Akademischen Austauschdienst geförderten Projekt für neuartige, multistatische Radararchitekturen auf Basis von Software-Defined-Radios zusammen.
Am Besuchsprogramm nahmen seitens der HTWK Leipzig außerdem Prof. Dr.-Ing. Michael Einhaus, Studiendekan für den Masterstudiengang Information- und Kommunikationstechnik der Fakultät Digitale Transformation, und Silke Mühl vom Akademischen Auslandsamt teil. Bei einer kurzen Tour durch die Labore der Fakultät bekam Nakada einen guten Einblick in verschiedene Tätigkeits- und Forschungsbereiche, beispielsweise das Labor für Elektromagnetische Verträglichkeit, das Grundlagenlabor für Elektrotechnik sowie das Forschungsfeld des HTWK Robots Teams. Beide Seiten sehen der Weiterentwicklung der jungen Kooperation entgegen und freuen sich auf zukünftige weitere Forschungsprojekte und akademische Austauschformate.
]]>M.Eng. Jan Schubert, Teamleiter Wärme, Asset Management der Netz Leipzig GmbH, überreichte den mit 1.000 Euro dotierten Leipziger Energiepreis an Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn in Vertretung für Benedict Scharf, der den Preis während der Feier nicht persönlich entgegennehmen konnte.
]]>Aus Leipzig angereist waren Alla Lysenko von der Kontaktstelle Wohnen, die Kampagnenmanagerin Anna Wolf und die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Dr. Friederike Frieler und Selma Matzberger der HTWK Leipzig. Am Vormittag waren die Verbundpartnerinnen mit Selina Höfer und Lena des asap e. V. verabredet. Der Verein unterstützt, mit dem Erfahrungsschatz aus vielen Jahren Vermittlungsarbeit, von Gewalt betroffene Frauen* in Berlin dabei, bezahlbaren und an individuellen Bedürfnissen orientierten Wohnraum zu finden. Diskutiert wurden Fragen rund um die praktische und inhaltliche Arbeit, die lokale Vernetzung mit Wohnungsgebenden und Fachstellen im Anti-Gewalt-Bereich sowie der Arbeit mit Klient*innen des Vereins. Asap e. V. vermittelt ca. 350 Wohnungen jährlich erfolgreich an von Gewalt betroffene Frauen* (und ihre Kinder) in Berlin.
Nach dem Mittagessen stand dann der Besuch bei Sebastian Böwe von Housing First Berlin auf der Agenda. Gesprächsthemen waren erfolgreiche Vernetzungsstrategien, die Prinzipien von Housing First und zahlreiche Tipps für eine gelingende Vermittlungsarbeit. Housing First ist ein Projekt zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit in Berlin, es unterstützt Betroffene auf dem Weg zu einem eigenen und unbefristeten Mietvertrag und steht anschließend für Mieter*innen und Wohnungsgeber*innen beratend zur Seite. Mit neuen wertvollen Informationen und Impulsen für die Umsetzung einer Kampagne zur Wohnraumakquise auf dem angespannten Leipziger Wohnungsmarkt kehrte das Projektteam nach Leipzig zurück.
Mit SIWO soll eine Wohnungsvermittlungsstelle in Leipzig geschaffen werden, die von Gewalt betroffene Menschen auf dem Weg in ein eigenständiges und gewaltfreies Leben dabei unterstützt, Wohnraum zu finden. Das Projekt ist im Januar 2025 gestartet, wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und des Freistaats Sachsen gefördert. Es läuft bis Juni 2026 als Modellvorhaben zur Zukunftsplattform für Soziale Innovationen.
]]>Deep Tech (kurz für „Deep Technology“) steht für Technologien und Unternehmen, die Lösungen auf der Grundlage erheblicher wissenschaftlicher oder technischer Innovationen anbieten.
Die Gründungsmitglieder der „Startup Campus Alliance“ sind:
- Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
- Universität Leipzig
- Technische Universität Dresden
- Technische Universität Chemnitz
- TU Bergakademie Freiberg
- Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden
- Hochschule Mittweida
- HHL Leipzig Graduate School of Management
- Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Die „Startup Campus Alliance“ will die Kräfte der Hochschulen in Sachsen und Thüringen im Bereich Gründungsförderung strategisch bündeln und dadurch wirksame Synergien schaffen. Durch gemeinsame Lehrformate, geteilte Infrastruktur und interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen innovative Unterstützungsangebote für gründungsinteressierte Talente und Teams.
Ein zentraler Bestandteil der Allianz ist es, Erfolge im Bereich der Hochschulausgründungen sichtbar zu machen und so die öffentliche Wahrnehmung der Gründungsstandorte Sachsen und Thüringen zu stärken – national wie international. „Darüber hinaus trägt die hochschulübergreifende Kooperation wesentlich zur Weiterentwicklung des regionalen Startup-Ökosystems bei. Immerhin kommen bereits jetzt die meisten Gründungsideen aus den Hochschulen“, sagt der Leipziger Universitätsprofessor Utz Dornberger, der zum Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde. In Sachsen habe es 2023 knapp 100 Startup-Neugründungen gegeben, mehr als 60 davon seien auf Gründungsprojekte aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen
zurückzuführen. Utz Dornberger ist Professor für Entwicklungsökonomie mit besonderem Schwerpunkt auf kleinen und mittleren Unternehmen. Er leitet zudem die Selbstmanagement-Initiative Leipzig (SMILE), die Gründungsinitiative der Universität Leipzig.
„Die Gründung der Hochschulallianz ist ein großer Fortschritt für das sächsische Gründungsökosystem. Die hochschulübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht es uns als HTWK Leipzig in einem Verbund aus starken Partnern die Innovationskraft unserer Einrichtungen zu stärken und die Sichtbarkeit sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene zu erhöhen", betont Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig. „Mit unserer hochschuleigenen Gründungsberatung ‚Startbahn 13‘ sind wir - als Hochschule Angewandter Wissenschaften mit starkem Anwendungsbezug - besonders im technischen bzw. ingenieurwissenschaftlichen Bereich stark. Das spiegelt sich deutlich in der Ausrichtung unserer Ausgründungen wider", betont Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig.
]]>Aus- und Weiterbildung sowie berufliche und persönliche Netzwerke sind zentrale Faktoren der Arbeits- und Fachkräftesicherung, insbesondere angesichts der Transformationsprozesse im Mitteldeutschen Revier. Sowohl in der Literatur als auch in den geführten Interviews besteht Konsens darüber, dass Bildung eine grundlegende Ressource für die Regionalentwicklung im Mitteldeutschen Revier – und damit für einen erfolgreichen Strukturwandel – darstellt.
]]>Die Konferenz wird vom IT Cluster Mittelstand, vom Wirtschaftsrat Deutschland und von der HTWK Leipzig veranstaltet . Geladen sind 140 Gäste aus mittelständischen Unternehmen, der kommunalen Verwaltung sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Forschungsprojekte zum Thema Digitalisierung und Smart City vorstellen. Erstmals ist die HTWK Leipzig Mitveranstalterin sowie mit dem Nieper-Bau Veranstaltungsort.
HTWK-Rektor Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller wird die Konferenz mit einem Grußwort einleiten. Er betont die Rolle der Hochschule als Partnerin in Sachen Forschung und Transfer: „Die HTWK Leipzig ist exzellent vernetzt und verfügt über breitgefächerte Kompetenzen in Schlüsselbereichen – von Informations- und Kommunikationstechnik über Medieninformatik bis Angewandte KI. Diese Expertise ermöglicht es uns, gemeinsam mit Unternehmen in der Region Lösungen zu entwickeln, die nicht nur technisch auf dem neuesten Stand sind, sondern auch einen nachhaltigen gesellschaftlichen Nutzen stiften.“
]]>„Welche Anwendungsgebiete es für die Drucksondierung gibt, welche neue Technik dafür zur Verfügung steht und wie wir am Institut für Geotechnik der HTWK Leipzig (IGL) diese Methode in unseren Forschungsprojekten einsetzen, zeigen wir bei unserem ersten DemoDay Drucksondierung am GeoTechnikum“, sagte Ralf Thiele, HTWK-Professor für Bodenmechanik, Grundbau, Fels- und Tunnelbau sowie Leiter des IGL, bei der Begrüßung.
]]>Vom 18. bis 20. März 2025 fanden in Athen gleich drei zentrale Veranstaltungen im Rahmen des Verbundprojekts statt: ein internes Fortschrittsmeeting, ein internationaler Workshop sowie ein Review-Meeting, organisiert von den beteiligten Projektpartnern. Mit am Start war auch das Team des Composite Circularity Labs der HTWK Leipzig, vertreten durch Prof. Robert Böhm, Philipp Johst, Marten Tschatschanidse und Jannick Schneider.
Im Fortschrittsmeeting wurden Ergebnisse aus allen Arbeitspaketen präsentiert. Der Projektpartner INEGI stellte unter anderem Entwicklungsfortschritte aus Arbeitspaket 3 (WP3) vor. In enger Zusammenarbeit mit dem Team des Composite Circularity Labs wurde ein großskaliger PV-floating-Demonstrator entwickelt, bei dem unter anderem umfunktionierte Rotorblattsegmente als Schwimmkörper für ein Photovoltaiksystem eingesetzt wurden. Ein erfolgreicher Feldtest bestätigte die Eignung von Rotorblattstrukturen als tragfähige Schwimmkörper. Weitere Informationen können hier eingesehen werden.
Im anschließenden internationalen Workshop wurde zudem ein breites Spektrum an Projekten zum Thema Kreislaufführung von Faserverbundwerkstoffen vorgestellt. Ziel war es, Grundlagen, aktuelle Erkenntnisse und Herausforderungen im Bereich des Recyclings und der Wiederverwendung von Faserverbundstrukturen insbesondere mit Studierenden zu teilen. Der Workshop gliederte sich in zwei Teile: Im ersten Teil wurden Fachvorträge gehalten, um Synergien zwischen Projekten aufzuzeigen und neue Impulse für eigene Forschungsarbeiten zu gewinnen. Im zweiten Teil erfolgte eine umfangreiche Labtour durch ausgewählte Labore der National Technical University of Athens, um die technologischen Möglichkeiten vor Ort zu demonstrieren.
]]>Die Forschungsprojekte der HTWK Leipzig befassen sich unter anderem mit sicherem Wohnen (SIWO), den Herausforderungen wohnungs- und obdachloser Frauen (INTERACT), der Rolle von Kultur als Transformations- und Resilienzfaktor in ländlichen Räumen (KulTRes) sowie dem Strukturwandel rund um den Braunkohleausstieg im Mitteldeutschen Revier (Digitalisierungszentrum Zeitz).
Im Mittelpunkt des Treffens standen der Austausch über aktuelle Forschungsvorhaben und die Präsentation des Visualisierungs- und Analysetools „hin&weg“ der IfL-Forschungsgruppe. Die digitale Anwendung bietet vielfältige Möglichkeiten, Bevölkerungsbewegungen auf verschiedenen Raumebenen auszuwerten und darzustellen. Zuverlässige Daten zu demografischen Entwicklungen bilden die Grundlage für bedarfsgerechte Planungen unter anderem in den Bereichen Bildung, Verkehr und Wohnen.
Der fachliche Austausch lieferte wertvolle Impulse für eine vertiefte Zusammenarbeit, die beide Teams in den kommenden Monaten weiter ausbauen möchten.
]]>Ein neues Großforschungsgerät ermöglicht der HTWK Leipzig nun, diese Pulver genauer zu analysieren: „Wir untersuchen Prozesse, bei denen das Pulver nicht nur als Baumaterial dient, sondern auch funktionale Eigenschaften besitzt. Zusätzliche Funktionen wie elektrische Leitfähigkeit können wir gezielt über einen Druckkopf einbringen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für die Herstellung multimaterialer und multifunktionaler Bauteile“, erklärt Ingo Reinhold, Professor für Beschichtungsprozesse an der HTWK Leipzig.
]]>„Dass die HTWK Leipzig zu den zehn Finalisten gehört, ist bereits ein erster Erfolg. Es zeigt, dass unsere Hochschule hochkarätige Forschung betreibt, die das Prädikat exzellent verdient“, betont HTWK-Rektor Prof. Dr. Jean-Alexander Müller.
]]>Ein Impuls, einen solchen Sammelband herauszubringen, ging u.a. von Community Working Group "Digitale Labore" des Hochschulforums Digitalisierung aus. Das Team der Working Group, in dem auch einige Mitarbeitende mitteldeutscher Hochschulen wie der TU Ilmenau & der TU Bergakademie Freiberg vertreten sind, widmet sich der für den Einsatz von Remote-Laboren wichtigen Verknüpfung von Entwicklungsperspektive und Ingenieurdidaktik und plant, den Grundstein für die erste deutschlandweite Plattform zu Remote-Laboren zu legen.
Innerhalb des Bandes werden internationale Forschungsergebnisse präsentiert, die sowohl neue Erfahrungen während der COVID-19-Pandemie als auch langfristige Forschungsbemühungen zu Online-Laboren und virtuellen Experimenten im Bildungskontext umfassen. Forscherinnen und Forscher sowie Praktikerinnen und Praktiker verschiedener Nationalitäten, z.B. aus den USA, Ägypten & Deutschland, stellen aktuelle Trends, kritische Herausforderungen und zukünftige Chancen für laborbasierte Bildung im Kontext des Online-Lernens dar. Die Labore und Experimente erstrecken sich über verschiedene Disziplinen, darunter Ingenieurwissenschaften, Umweltstudien und Pharmakologie, mit verwandten Arbeiten in der Hochschulforschung, Online-Lernen, Informatik, Benutzererfahrung, Lernlaboren und virtueller Realität.
Aus dem FAssMII Teilprojekt zu Online-Praktika in der Messtechnik konnten Professor Mathias Rudolph und Projektmitarbeiter Silvio Hund die Entwicklungen ihres Online-Praktikums sowie die damit beobachteten Vorteile und Herausforderungen der Digitalisierung von Laborerfahrungen in diesem zentralen Buch zu Online-Laboren beschreiben.
In ihrem Artikel „Building a Remote Laboratory Using a Practical Example from Undergraduate Engineering Practice“ wird der Prozess hin zu einem Online-Labor für Studierende der Ingenieurwissenschaften beschrieben. Das Ziel dieses Labors ist es, Studierenden die Möglichkeit zu geben, aus der Ferne mit echten Laborgeräten zu interagieren und dabei die Qualität und Flexibilität der Ausbildung zu erhalten. Ein Prototypsystem, das die Serversoftware „Guacamole“ verwendet, ermöglicht dabei den sicheren Zugriff auf Laborgeräte wie Oszilloskope und Signalgeneratoren über Hochschulnetze oder VPNs. Dieses System gestattet es den Studierenden, Schaltkreise aus der Ferne zu bauen und zu testen, so dass das praktische Lernen erhalten bleibt.
Das Buch „Online Laboratories in Engineering and Technology Education“ ist im Januar 2025 bei Springer Nature Link online erschienen.
Mit diesen und weiteren Fragen befasste sich Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig, mit seinem Team, Hanna Fischer und Anne Rauchbach. Die Forschenden erstellten eine Studie zum „IT-Fachkräfte- und -Ausbildungsbedarf in IT-Berufsfeldern in der Region Leipzig“. Diese führten sie im Auftrag der Invest Region Leipzig GmbH und unterstützt vom IT Cluster Mitteldeutschland im Rahmen der Fachkräfte-Richtlinie der Sächsischen Aufbaubank aus.
Am 22. Januar 2025, stellten Wink und sein Team die Studie bei einer Experten- und Netzwerkveranstaltung erstmals vor. Vertreten waren unter anderem Gäste aus Hochschulen, Bildungsträgern, Agenturen für Arbeit sowie Partner aus Personalvermittlungen. Sie diskutierten im Anschluss die Ergebnisse und Lösungsansätze der Fachkräfteanalyse.
]]>Kern des Projekts ist die Entwicklung kleinformatiger, leichter Carbonbetonplatten, die mechanisch mit Holzbalken verbunden werden. Durch diese Bauweise wird eine einfache Montage und Demontage möglich – ohne Klebeverbindungen. Dies macht das System besonders nachhaltig und wiederverwendbar. Carbonbeton ermöglicht zudem eine erhebliche Reduktion der Bauteildicke und des Eigengewichts, wodurch sich das System flexibel an die Anforderungen von Bestandsbauten anpassen lässt.]]>
Neben dieser Forschungsstärke ist die Tatsache, dass bereits heute ca. 40 Prozent aller HTWK-Professuren im ingenieurwissenschaftlichen Bereich (z. B. Bauingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau) nach dem neuen Kriterienkatalog kooptiert werden könnten, ein weiterer Beleg für den Anspruch auf ein eigenes Promotionsrecht. Dieser Katalog war von der sächsischen Landesrektorenkonferenz (LRK) im Benehmen mit dem SMWK gemäß den Anforderungen des neuen Sächsischen Hochschulgesetzes im Dezember 2024 veröffentlicht worden.
Maßgebliche Kriterien sind die Höhe der eingeworbenen Drittmittel und die Anzahl wissenschaftlicher Publikationen. Diese sogenannten Gleichstellungskriterien sollen eine objektive, gerechte und transparente Grundlage für die Aufnahme von HAW-Professorinnen und -Professoren in die Fakultät einer Universität gewährleisten.
Mit Blick auf die gesamte HTWK Leipzig inklusive des sogenannten GSW-Bereichs (Geistes- und Sozialwissenschaften, einschließlich Geschichts-, Kultur-, Kunst- und Sprachwissenschaften sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) könnten rund ein Viertel der gegenwärtigen Professuren nach den genannten Kriterien sofort kooptiert werden, da sie diese bereits ad hoc erfüllen.
Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit: „Diese Zahlen belegen die Lehr- und Forschungsstärke unserer Hochschule sehr eindrucksvoll. Die Gleichstellungskriterien der LRK sind ein Fortschritt, Kooptation reicht aus unserer Sicht auf Dauer jedoch nicht aus. Daher muss es unser Anspruch bleiben, dass HAW in Sachsen endlich ein eigenes Promotionsrecht erhalten. Dass schon jetzt so viele unserer Professuren die Kriterien erfüllen, zeigt, dass an der HTWK Leipzig die Expertise da ist.“
HTWK-Rektor Prof. Dr.-Ing. Jean-Alexander Müller bekräftigt: „Wir sind überzeugt, dass ein eigenes Promotionsrecht für uns nicht nur die Qualität der angewandten Forschung weiter steigern, sondern über den Transfer auch die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt Leipzig und der regionalen Wirtschaft fördern würde. Im Moment haben die sächsischen HAW und insbesondere die an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und Thüringen liegende HTWK Leipzig einen klaren Standortnachteil durch das fehlende eigene Promotionsrecht. Der Mangel an qualifiziertem Nachwuchs für Professuren an HAW ist eine große Herausforderung für die Zukunft der praxisnahen Forschung in Deutschland, die ja vor allem an Hochschulen wie unserer stattfindet. Wir müssen für Professorinnen und Professoren attraktiv sein – ein eigenes Promotionsrecht, mindestens für einzelne Bereiche, ist dafür unabdingbar.“
Die Herausforderung ist groß: Die Hälfte aller Professuren an der HTWK Leipzig wird bis 2030 altersbedingt frei. Schon heute jedoch sind Anzahl und Diversität qualifizierter Bewerbungen gering. Projekte zur strategischen Karriereförderung wie „Science Careers. Karrieren fördern. Talente gewinnen“ im Bund-Länder-Programm „FH Personal“ an der HTWK Leipzig fördern seit 2023 gezielt wissenschaftliche Karrieren. Dies allein reicht jedoch aus Sicht der HTWK Leipzig nicht aus. Das fehlende Promotionsrecht konterkariert diese Bemühungen zudem.
]]>Vielfältige Aktionen zum 11. Februar
Zum Aktionstag lädt die HTWK Leipzig zu einer Plakatausstellung über die „Leaky Pipeline“ ein. Diese ist in der Hochschulbibliothek sowie in zahlreichen Gebäuden (z.B. dem Trefftz-Bau) der Hochschule öffentlich zugänglich. Begleitend gibt es einen thematischen Handapparat mit Buchempfehlungen, die sich mit Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in der Wissenschaft befassen und ebenfalls in der Hochschulbibliothek zur Verfügung steht.
Eingeladen sind zudem alle sich weiblich verstehenden Angehörigen der Leipziger Wissenschaftseinrichtungen, am Aktionstag der Stadt Leipzig (Abteilung Wissenspolitik) sowie der Universität Leipzig teilzunehmen. Dort erwartet die Besucherinnen ein vielfältiges Programm, einschließlich eines Speed-Datings mit Wissenschaftlerinnen und der Filmvorführung „Picture a Scientist“.
Ungleiche Verteilung: Der Gender Gap bleibt eine Herausforderung
Frauen sind in vielen Bereichen der Wissenschaft weiterhin unterrepräsentiert. Es ist sogar so, dass mit jeder Stufe der akademischen Laufbahn – von der Schule bis zur Professur - der Anteil der Frauen weiter abnimmt. Dieses Phänomen wird als „Leaky Pipeline“ bezeichnet.
Auch an der HTWK ist dieser Leaky Pipeline-Effekt, der abnehmenden Frauenanteil auf jeder höheren Qualifikationsstufe, sichtbar.
So liegt der Frauenanteil bei den Studierenden an der HTWK Leipzig bei 37 Prozent, bei den kooperativen Promotionsvorhaben sind es dann nur noch rund 30 Prozent Promovendinnen.
Bei den Professuren sinkt der Frauenanteil noch weiter ab: Nur 27 von 156 Professuren sind an der HTWK Leipzig durch Frauen besetzt, dies entspricht einem Anteil von lediglich 17 Prozent.
Zusätzlich sind besonders in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Frauen deutlich weniger vertreten. So lag beispielsweise an der HTWK der Frauenanteil unter den Studierenden in MINT-Studiengängen mit 26 Prozent deutlich unter dem durchschnittlichen Frauenanteil an allen Studierenden (37 Prozent).
Queere Menschen erfahren schon dadurch eine systematische Benachteiligung, dass viele Statistiken ausschließlich zwischen weiblichem und männlichem Geschlecht unterscheiden und somit zahlreiche Identitäten ausklammern.
Dies alles beeinträchtigt die Zukunftsfähigkeit der Wissenschaft – sowohl im internationalen Wettbewerb als auch bei der Konkurrenz um hochqualifizierte Fachkräfte auf dem außerakademischen Arbeitsmarkt.
Wissenschaft braucht Vielfalt – Angebote der HTWK Leipzig
„Die Wissenschaft lebt von unterschiedlichen Perspektiven und Ideen,“ betont die Zentrale Gleichstellungsbeauftragte Dr.in Julia Herrmann. „Wir müssen sicherstellen, dass niemand aufgrund seines Geschlechts oder seiner Identität von einem wissenschaftlichen Weg abgehalten wird.“
Dafür bedarf es gezielter Maßnahmen zur Sichtbarmachung und Anerkennung von Wissenschaftlerinnen, eines stärkeren Bewusstseins für bestehende Ungleichheiten sowie bildungspolitische Angebote. Denn: Mädchen, Frauen und LGBTQIA+ gehören in die Wissenschaft!
An der HTWK gibt es bereits viele Angebote/Maßnahmen zur Stärkung der Chancengerechtigkeit.
Wer mehr über darüber erfahren möchte, kann sich über folgende Angebote informieren:
- Ferienhochschule für Girls* an der HTWK Leipzig – 18.-20. Februar 2025
- Girls‘ Day - am 03. April 2025
- Queerer Stammtisch – Hochschulgruppe
- BIPoC - Hochschulgruppe
- Mentoring-Programm für BA-Studentinnen in MINT-Fächern
- Female Scientists Network
- Angebote zur Vereinbarkeit von Studium / Beruf und Familie sowie Pflege
- Angebote zur Beratung bei Konflikten oder Diskriminierungserfahrungen der Gleichstellungsbeauftragten
Zentrale Themen sind Photovoltaik, Solarthermie, Energiespeicher, Elektromobilität, Strom- und Wärmenetze sowie Sektorenkopplung. Darüber können sich Fachleute und interessierte Gäste bei mehr als 100 Ausstellerinnen und Ausstellern informieren sowie verschiedene Seminare besuchen und Vorträge anhören.
]]>„ProHydroComp zielt darauf ab, die Energieversorgung der ukrainischen Wirtschaft zu stabilisieren, indem werkstoffbasierte Instandhaltungsmaßnahmen zum Schutz vor korrosionsbedingten Schäden in ukrainischen Wasserkraftwerken entwickelt und erprobt werden. Mein Kollege Dr. Rassokhin hat bereits während seiner Tätigkeit an der PSTU in Mariupol ähnliche Materialsysteme entwickelt, konnte diese Konzepte aber aufgrund der Zerstörung von Mariupol nicht mehr großskalig umsetzen. Ich bin daher froh, dass diese kostengünstigen und effizienten Schutzmaßnahmen nun durch eine Forschungskooperation mit der HTWK Leipzig weiterverfolgt werden können“, erläutert Projektleiter Prof. Robert Böhm (Professur für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen). In ProHydroComp sind auch Maßnahmen des wissenschaftlichen Personenaustauschs geplant, um die Forschungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine zukünftig stärken.
]]>Am 6. Januar 2025 trafen sich die Kooperationspartner für ein Auftakt-Treffen im Kreativraum der Startbahn 13 am Forschungscampus Eilenburger Straße. Neben einem gegenseitigen Kennenlernen aller Projektbeteiligten war vor allem ein gemeinsames Verständnis von Aufgaben und Rollen im Projekt Ziel des Treffens. Sie erarbeiteten einem Arbeitsplan für die nächsten Monate und vereinbarten, auch wohnungssuchende Klientinnen und weitere Partner wie Fachkräfte im Gewaltschutz, Wohnungsanbietende/-unternehmen, kommunale Akteure sowie die Sächsische Zukunftsplattform für Soziale Innovationen SINN einzubinden.
]]>Das Mentoring-Programm ist eines von mehreren Programmformaten des Female Scientists Networks, mit denen die HTWK Leipzig einen Beitrag zur hochschulweiten Sichtbarkeit, Vernetzung und Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen aller Karrierestufen leisten möchte.
Wissenschaft? Promotion? Karriere?
Wer sich während des Masterstudiums oder kurz nach dem Berufseinstieg mit Peers darüber beraten möchte, ob eine Promotion der nächste Schritt sein könnte, ist hier genau richtig. Denn Ment4Science ermöglicht es Masterstudentinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über die Perspektive der „Promotion“ auszutauschen. Dieser Austausch wird von einer Mentorin begleitet, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen wertvolle Ratschläge zur Entscheidungsfindung und bewährte Strategien für den Weg in die Wissenschaft teilt. Mithilfe des Peer- und Gruppen-Mentorings bietet das Programm während eines Semesters Raum und Zeit, Impulse und Antworten zu zentralen Fragen wie z.B. der Finanzierung, den ersten Schritten, individuellen Karrierewünschen oder persönlichen Potenzialen zu erhalten. Vor dem Programmstart erhalten sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentorin ein Mentoring-Briefing, während des Semesters werden Sie von der Projektkoordinatorin begleitet.
Machen Sie den nächsten Schritt!
Melden Sie sich bei Interesse bis zum 15. März 2025 über das Anmeldeformular an und freuen Sie sich im Sommersemester auf einen inspirierenden und empowernden Austausch mit Gleichgesinnten. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Programmwebseite.
Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
Ment4Science ist ein Programmformat des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar.
Alle interessierten Gäste können dabei in einer offenen Runde Fragen über verschiedene Herausforderungen stellen, die während der Promotion auftreten können. Dies beginnt beim Finden eines Doktorvaters oder einer Doktormutter, der Wahl eines passenden Themas und dem Erstellen eines Exposés und geht über Hürden im Bereich Vernetzung, Recherche, Entwicklung einer Forschungsmethodik oder dem effektiven Zeitmanagement insbesondere während des Schreibprozesses und endet bei Fragen zur Einreichung der Arbeit, der Vorbereitung der Verteidigung oder der abschließenden Veröffentlichung der Dissertation.
Eine Anmeldung zum Workshop ist nicht notwendig, hilft der PromovierendenVertretung aber bei der Planung. Interessierte werden zudem gebeten, sich im Vorfeld über eigene Herausforderungen in ihrer Promotion Gedanken zu machen.
Tag: Donnerstag, 23. Januar 2025
Zeit: 17:00 bis 18:30 Uhr
Ort: Nieperbau, Raum NI 002
Beim Wissenschaftskino am 10. Dezember 2024 im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig zeigte Reuther den rund 180 anwesenden kleinen und großen Besucherinnen und Besuchern noch drei weitere Actionszenen aus James-Bond-Filmen und analysierte gemeinsam mit dem Publikum die Physik dahinter. „Ich möchte vor allem jungen Menschen zeigen, dass Physik weder schwer noch unverständlich ist“, so Reuther.
]]>Ein besonderer Grund zur Freude: Dennis Schiese, zu dieser Zeit Bachelor-Student der Informatik an der HTWK Leipzig, war Erstautor dieser preisgekrönten Arbeit. Schiese führte sein Pflichtpraktikum und die Bachelorarbeit in der Forschungsgruppe WSE durch und arbeitete in der Überbrückungszeit vor dem Beginn seines Masterstudiums ebendort. In dieser Zeit wurde durch intensive Zusammenarbeit die Grundlage für diese herausragende Publikation gelegt. Sein Engagement zeigt eindrucksvoll, welche Potenziale die Einbindung und Förderung von Studierenden in Forschungsprojekte entfalten kann.
]]>„Für uns als Gastgeber war es eine tolle Möglichkeit, unser im August 2024 eröffnetes HolzBauForschungsZentrum einem hochkarätigen Publikum zu präsentieren. Uns verbindet die Maxime, gute Ideen in die reale Umsetzung zu bringen. In unserem Fall sind es neue Konzepte für materialsparende Lösungen im Holzbau, die wir in unserer einzigartigen Forschungs- und Fertigungshalle im Maßstab 1:1 auf Anwendungsniveau entwickeln und erproben können“, so Prof. Alexander Stahr, wissenschaftlicher Leiter des HolzBauForschungsZentrums an der HTWK Leipzig sowie seit mehr als zehn Jahren Kopf und Vordenker der Forschungsgruppe FLEX, einem interdisziplinären Team, mit dem er Strategien für individualisiert-automatisierte Fertigungskonzepte im Holzbau entwickelt.
Nach einer Begrüßung und Keynote über das HolzBauForschungsZentrum durch Stahr folgte eine Keynote zu einem weiteren zukunftsträchtigen Werkstoff, dem Carbonbeton: Prof. Birgit Beckmann von der Technischen Universität Dresden sprach über „Wege zum ressourceneffizienten und nachhaltigen Bauen mit Beton“ und stellte neben Vorteilen des Werkstoffs unter anderem den Cube in Dresden vor.
]]>Mit dem »eku – Zukunftspreis für Energie, Klima, Umwelt 2024« zeichnet das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) jährlich Projekte aus, die vorbildhaft zu einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung in Sachsen und zum Schutz von Klima, Ressourcen, Natur und Umwelt beitragen. Die Initiative will ebenso das vielfältige Engagement im Freistaat unterstützen, sichtbar machen und die Kommunikation mit und zwischen den Akteurinnen und Akteuren befördern.
In der Kategorie „Wissenschaft“ konnte sich in diesem Jahr das Team von Prof. Mathias Rudolph (Professur Industrielle Messtechnik, Fakultät ING HTWK Leipzig) über ein Preisgeld für das Projekt „PAMKOP“ freuen.
]]>Gegenüberstellungen von Leipziger Ansichtskarten aus den 1960er- bis 1980er-Jahren und von Fotografien 2024 repräsentieren Orte, Räume, Architekturen und werden zu Dokumentationen von Situationen, die es teilweise nicht mehr gibt. Die Arbeiten aus dem Lehrforschungsprojekt im Master-Studiengang von Prof. Dr. Annette Menting widmeten sich exemplarischen Orten und schließen an das Instagram-Projekt „karten.der.moderne“ von dem Fotografen Louis Volkmann an. Ergänzend zu den Fotografien haben die Studierenden zu den Architekturen recherchiert und ihre unterschiedlichsten Entwicklung bis heute nachverfolgt. Eine Auswahl der Ergebnisse wurde anlässlich der Denkmalmesse in einer Ausstellung zusammengestellt, die mit der Gestalterin Lurette Seyde konzipiert wurde. Mit den Arbeiten entwickelten sich Reflexionen zu Stadt und Architektur der letzten Dekaden in Leipzig: Welche Lebenswelten sind entstanden, transformiert oder teilweise wieder verschwunden? Wie nehmen wir sie wahr und wel-che Prozesse von Werteproduktion und -wandel fanden statt? Welche Rolle hat die Denkmalpflege für Leipziger Architekturen der jüngeren Vergangenheit? Um diesen Fragen weiter nachzugehen, führte Prof. Menting Gespräche mit der Kunsthistorikerin Prof. Dr. Sigrid Brandt aus Salzburg zu „Werte-Produktion in Denkmalpflege, Stadt, Architek-tur“ und mit dem Fotografen Louis Volkmann aus Berlin zu „Fotografie als narrative Erinnerungspraxis“.
Zum Eröffnungsempfang am Donnerstagabend hatte die Abteilung Denkmalpflege in Leitung von Klaus Jestaedt an den Messestand eingeladen; zu den Gästen gehörte auch Baubürgermeister Thomas Dienberg, so dass anhand der Exponate städtebauliche Themen weiter diskutiert wurden. Nach drei Messetagen mit interessanten Begegnun-gen und Gesprächen endete die Wanderausstellung an diesem Ort.
Zu Jahresbeginn 2025 wird die Ausstellung Ostmoderne Stadt.Ansichten Leipzig erneut zu sehen sein: Am Mittwochabend, 8. Januar um 18 Uhr wird sie eröffnet und ist bis zum 31. Januar 2025 zu Gast im Foyer der HTWK-Bibliothek.
Ostmoderne Stadt.Ansichten Leipzig mit Beiträgen von Architekturstudierenden, Hans Aschentrupp Guerrero, Zoe Beccard, Tom Detzner, Desiree Goumou, Sarah Härcher, Lucia Kasper, Rosalie Kleyling, Jan Koch, Patricia Kurth, Alina Lamshöft, Judith Öttel, Helene Remler, Helen Singer, Vincenz Wenke und von dem Fotografen Louis Volkmann.
Website: theaterraum.htwk-leipzig.de/theaterraum/lehrforschungsprojekte/ostmoderne
]]>Prof. Dr. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig: „Es ist nicht selbstverständlich, von der DFG eine Förderung zu erhalten. Die Bedingungen sind hart und der Wettbewerb enorm – daher ist eine Förderzusage zugleich eine Würdigung herausragender Projektideen. Deshalb freut es mich sehr, dass die Hochschule sich über die Jahre hinweg einen Spitzenplatz unter den DFG-geförderten HAW erarbeiten konnte. Nichtsdestotrotz kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass die insgesamt von HAW eingeworbenen DFG-Mittel gering sind und unter einem Prozent des gesamten DFG-Etats liegen.“
]]>Wie schafft es James Bond beispielsweise, im freien Fall ein Flugzeug einzuholen? Wie kann er einen Widersacher über einen Lastenkran verfolgen? Oder: Stirbt ein Mensch überhaupt zwingend, wenn sein Körper ganz und gar mit Gold bemalt ist? Und kann eine Uhr mit einem Elektromagneten wirklich eine Kugel abhalten?
]]>Derzeit ist Dr. Miria Agunyo, Dekanin der Fakultät für Ingenieurwissenschaften, Design und Technologie an der UCU in Mukono als Gastwissenschaftlerin an der HTWK Leipzig. Finanziert durch ein DAAD-Stipendium, unterstreicht der Austausch die langjährige Partnerschaft der beiden Hochschulen. Während ihres Aufenthalts seit Anfang November hat Agunyo die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen intensiviert. Ihr Ziel ist es, die Kooperation nicht nur in der Lehre, sondern auch in der Forschung auszubauen. In dieser Woche stellte sie ihre Universität und aktuelle Forschungs- und Kooperationsvorhaben vor der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig vor und erhielt von Kooperationspartner Prof. Björn Höhlig und vom Dekan der Fakultät Bauwesen Prof. Dr. Lutz Nietner ein Gastgeschenk.
]]>Ziel des Besuches war es, Kooperationsmöglichkeiten auszuloten.
Das Unternehmen hat vor, seine Produktion in Europa auszuweiten – Europas größtes Halbleiternetzwerk in Ostdeutschland, das sogenannte „Silicon Saxony“, wächst.
Erst im August 2024 war der Spatenstich für eine neue Chipfabrik in Dresden erfolgt.
In diesem Zusammenhang prüft TSMC die Zusammenarbeit mit deutschen Institutionen, darunter auch Hochschulen wie die HTWK Leipzig.
„Wir suchen Fachkräfte für unsere bald 2.000 Arbeitsplätze in Dresden. Wir arbeiten bereits mit mehr als 50 Universitäten weltweit zusammen, bieten unter anderem auch bezahlte Praktika an“, so Dr. Kai Yang.
Die HTWK Leipzig beteiligt sich beispielsweise – seit Beginn im Jahr 2023 – am „STIPT-Programm“, einer gemeinsamen Initiative des Freistaates Sachsen, der TU Dresden und von TSMC. Es bietet sächsischen Studierenden einen sechsmonatigen Auslandsaufenthalt, der ein Studienprogramm an einer taiwanischen Universität im Halbleiterbereich mit einem Praktikum bei TSMC in Taiwan kombiniert. Bewerbungen für die nächste Runde sind noch bis zum 31. Dezember 2024 möglich.
Prof. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig: „Mit den bisherigen Studiengängen sind unsere Studierenden auf Tätigkeiten bei TSMC bestens vorbereitet. Die kooperativen Studiengänge könnten ein Zukunftsmodell für eine starke Zusammenarbeit mit TSMC werden. Das Programm von TSMC 'Research for Talent Incubation‘ ist auch ein sehr gutes Instrument, um Studierende im Rahmen von Forschungsprojekten zu gewinnen.“
Am gemeinsamen Besuchsprogramm nahmen seitens der HTWK Leipzig neben dem Prorektor Prof. Dr.-Ing. Gerold Bausch (FING), Prof. Dr.-Ing. Michael Einhaus (FDIT), Prof. Dr. Kiran Varanasi (FIM), Prof. Dr. rer. nat. Jens Wagner (FIM), Prof. Dr. rer. nat. habil. Jochen Merker (MNZ), Dr.-Ing. Florian Wallburg (FING) und Silke Mühl (AAA) teil. Bei einer kurzen Tour über den Campus in der Südvorstadt bekam Yang Einblick in verschiedene Forschungsbereiche, beispielsweise anhand von Werkstoff-Computertomographie (CT) im Nieper-Bau mit Dr.-Ing. Florian Wallburg, sowie im Optiklabor des MNZ mit Prof. Christian Weickhardt.
Der Besuch klang mit einer Netzwerkrunde aus.
]]>Die drei Forscher arbeiten insbesondere mit Laborexperimenten zu Fragen der Umweltökonomik, also dazu, wie Umweltprobleme in einer Welt der Knappheit am besten gelöst werden können. „Mit unserem Policy Brief wollen wir den Teilnehmenden der Weltklimakonferenz unsere Forschungsergebnisse vermitteln und empfehlen, stärker auf das Prinzip der Reziprozität zu setzen. Das ist bisher in der internationalen Klimapolitik noch nicht wirklich angekommen“, so Sturm. Erreicht werden sollen zudem politische Entscheidungsträger in Ministerien und anderen Institutionen sowie die interessierte Öffentlichkeit. So appellieren die drei auch an die Politik in Deutschland, in der Klimapolitik stärker als bisher auf die Verhaltensökonomik zu setzen und die aktuelle Forschung in diesem Bereich zu berücksichtigen.
]]>Mit der 1. Fachtagung für Nachhaltig Bauen und Sanieren soll genau dieser Ansatz aufgegriffen und ein wiederkehrendes Format etabliert werden. Dafür ist die HTWK Leipzig geradezu prädestiniert: Mit ihrer Vielfalt in Lehre und Forschung – letztere mit zahlreichen Projekte zum Thema Nachhaltigkeit – steht sie für das Suchen und Finden innovativer Lösungen, um die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen.
Gemeinsam mit der HTWK Leipzig lud daher der Naturbau-Campus Oschatz Expertinnen und Experten aus Planung, Forschung und Praxis an die Hochschule ein, um sich in Fachvorträgen, Spotlights zu regionalen Produkten, aber auch Diskussionen den aktuellen Herausforderungen zu stellen. Wie kann das aussehen? Was ist dafür notwendig? Wo fängt man an? Und welche Hürden müssen genommen werden?
Dass es notwendig ist, tätig zu werden, war jedem der Anwesenden klar. Prof. Dr.-Ing. Björn Höhlig, Professor für Nachhaltiges Bauen und Bauen im Bestand an der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig, untermauerte die Realität mit Zahlen: So seien Bauschaffende verantwortlich für 70 Prozent des Flächenverbrauchs, 50 Prozent des Ressourcenverbrauchs und 40 Prozent der CO2-Emmision. Dem gegenüber stehen dabei nur zehn Prozent des Bruttoinlandsproduktes und sieben Prozent der Arbeitsplätze.
"Das heißt: Relativ wenige Menschen haben einen ziemlich großen Einfluss auf Ressourcenverbrauch und CO2-Emmision in unserem Land. Dieser Verantwortung müssen wir uns bewusst sein.“ Deutlich werde das an den Aufgaben, die sich auch der Baubranche stellen – „und zwar nicht erst in der Zukunft, sondern schon jetzt in der Gegenwart“, so Prof. Dr.-Ing. Björn Höhlig. Dazu gehört unter anderem die Klimawandelanpassung, die alternde Gesellschaft und nicht zuletzt die planetaren Grenzen. „Wir haben nicht mehr viel Zeit, um eine Bauwende zu schaffen“, mahnte der Professor.
Barbara Beetz von natureplus e.V., eine gemeinnützige und international agierende Umwelt- und Verbraucherorganisation, brachte einen weiteren Aspekt ins Spiel: „Das neue Bauen heißt, nicht mehr neu zu bauen.“ Stattdessen forderte sie dazu auf, den Gebäudebestand zu nutzen. Allein in Deutschland gebe es zwei Millionen Wohnhäuser in Altbestand. „Wir wollen dazu inspirieren, alte Häuser zu sanieren statt Neubauten zu schaffen. Und wir wollen Hürden abbauen und den Menschen die Angst davor nehmen“, sagte Barbara Beetz. Sie ist überzeugt: Eine UmBauwende ist zu schaffen, „wenn wir es gemeinsam anpacken.“
]]>]]>Mitorganisator Prof. Dr. Björn Höhlig, Professor für Nachhaltiges Bauen/Bauen im Bestand an der HTWK Leipzig: „Die Fachtagung bietet den Teilnehmenden eine großartige Gelegenheit, sich mit aktuellen Themen des nachhaltigen Bauens und Sanierens auseinanderzusetzen und mit Fachleuten auszutauschen.“ David Pfennig, Vorsitzender des Vereins Bildungswerk für nachhaltige Entwicklung, zu dem der Naturbau-Campus gehört, hebt vor allem das Lernen aus regionalen Ansätzen hervor: „Wir zeigen auf, welche Wege bereits gegangen sind und welche Lösungsansätze aktuell in der Region entstehen. Wir wollen klären, welche Mittel und Rahmenbedingungen Bauauftraggebenden und Planenden aktuell zur Verfügung stehen und welche Hürden es zu überwinden gibt“, so Pfennig weiter.
Vielfältige Themen im Fokus
Ob es um die Faszination für die Wissenschaft, unerwartete Wendungen und Herausforderungen auf dem Karriereweg, entscheidende Momente, die Bedeutung von Netzwerken, die Balance zwischen Arbeit und Privatleben oder den Alltag an der HTWK Leipzig geht – die Themen sind vielfältig und facettenreich. "Ask a Scientist" bietet Ihnen die Möglichkeit, direkt von den Erfahrungen und Erkenntnissen unserer Gäste zu profitieren und Ihre eigenen Perspektiven rund um das Thema Karriere in der Wissenschaft zu erweitern.
Termine im Wintersemester 2024/25
Für das Wintersemester 2024/25 sind insgesamt drei Gespräche geplant, bei denen jeweils eine Expertin im Mittelpunkt steht. Die Gespräche finden hybrid statt.
- Gespräch mit Professorin Nataša Živić (Do, 10.10.24 von 12:00-13:00 Uhr)
- Gespräch mit Professorin Katharina Gelbrich (Mi, 27.11.24 von 12:00-13:00 Uhr)
- Gespräch mit Professorin Gabriele Hooffacker (Zeiten werden noch bekannt gegeben)
Weitere Informationen zu unseren Gästen und der Anmeldung finden Sie auf unserer Programmwebseite.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
Ask a Scientist ist eine Gesprächsreihe des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar.
Nachdem drei Teilprojekte bereits beim 3. Workshop Digitale Lehre, der dieses Jahr an der HTWK Leipzig stattfand, ihre Ergebnisse vorgetragen haben, ging es in der gleichen Woche nach Görlitz zum 22. Workshop on e-Learning. Dort präsentierten im Block V „Online-Tools“ Sivlio Hund von Teilprojekt C den Aufbau eines mehrstufigen eAssessments zur Vorbereitung eines leistungsgerechten Laborpraktikum. Danach stellten Gerlind Schubert und Juliane Jenz von Teilprojekt C die Ergebnisse einer Nutzeranalyse von Online-Tools im Modul Baustatik vor.
In der Woche darauf waren Konrad Schöbel von Teilprojekt A und Nadine Hahm und Erik Morawetz von Teilprojekt D mit einem Stand auf der Digital Learning Expo präsent, die in den Technischen Sammlungen in Dresden stattfand. Konrad Schöbel führte an seinem Stand PyRope, eine Pythonbibliothek für interaktive Übungsaufgaben im MINT-Bereich, live vor und erläuterte mit kleinen Musterbeispielen die Unterschiede gegenüber klassischen E-Assessment-Systemen im MINT-Bereich. Erik Morawetz und Nadine Hahm zeigten an ihrem Stand eine Live-Demo von FeeDi, ein Feedback-Tool für Diagramme, und erklärten die Handhabung des Tools.
Einen Tag später, am 26. September 2024, fand an der TU Chemnitz das 23. Netzwerktreffen Mathematik, Physik & E-Learning statt. Dort hielten Gerlind Schubert von Teilprojekt B einen Vortrag zu dem Stabwerksprogramm sStatics und Jochen Merker und Konrad Schöbel von Teilprojekt A einen Vortrag zu PyRope und der Lösung von quadratischen Gleichungen.
]]>Der Weg zurProfessur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) bleibt vielen verborgen. Dabei bietet diese Karriere reizvolle Perspektiven für jene, die Brücken zwischen Theorie und Praxis schlagen wollen. Wer dieses Ziel hat, ist für Pro.Fellowship ideal:
Pro.Fellowship schließt gezielt Wissens- und Qualifizierungslücken in einem einjährigen Mentoring-Programm, das sich auf drei zentrale Elemente konzentriert:
Beraten: Individuelles 1:1-Mentoring-Tandem
Das ganze Jahr über werden alle Fellows von jeweils einer erfahrenen Person aus der Professorenschaft im Mentoring-Tandem unterstützt. Es gewährt zudem Einblicke in die Forschung und Lehre an der HTWK Leipzig und den Aufbau wertvoller beruflicher Netzwerke.
Informieren: Weiterbilden & Wissen vertiefen
Workshops stärken die eigenen Fähigkeiten und helfen, die Anforderungen einer HAW-Professur zu verstehen. Fokus liegt dabei auf den Bereichen Didaktik, Forschung und Academic Leadership.
Ausprobieren: Lehrerfahrung sammeln
Während der Vorlesungszeit können die Fellows ihre didaktischen Kenntnisse durch die Übernahme von Lehrveranstaltungen weiterentwickeln und durch andere Angebote ihr Lehrverständnis vertiefen.
Zweites Programm Jahr in den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften
Das Programm wird 2025 an der Fakultät Ingenieurwissenschaften mit fünf Fellows und der Fakultät Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen ebenfalls mit fünf Fellows fortgesetzt.
Der erste Pilotdurchgang läuft aktuell an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und kann schon jetzt als Erfolg verzeichnet werden.
Dr. Lukas Merker, einer der Fellows: „Pro.Fellowship hat mich in meinem Interesse an einer HAW-Professur bestärkt und mir ein klareres Bild von den Chancen und Herausforderungen dieses Berufs vermittelt.“
Er schätzt besonders das 1:1-Mentoring: „Der Austausch mit meinem Mentor eröffnet mir wertvolle Perspektiven auf zentrale fachliche und didaktische Themen“, so der promovierte Ingenieur.
Teilnahmevoraussetzungen
Um an Pro.Fellowship teilzunehmen, sollten Sie bereits promoviert haben. Idealerweise haben Sie bereits einschlägige Berufserfahrung außerhalb des Hochschulbereichs gesammelt.
Lehrerfahrung ist optional - diese können Sie während des Programms sammeln. (→ Zu den Details)
Zur Spezialausgabe heißt es von Moderator Jack Pop: „Es war nur eine Frage der Zeit: Das meist genutzte Buzzword aktueller Technik-Hypes und Zukunftsdebatten hat endlich auch uns eingeholt und deshalb laden zu einer ‚KI-Spezialausgabe‘ ein.“ Zur Vorbereitung auf die Show hat sich Jack Pop durch Musikprogramme, Video-Editoren, Protein-Software und viele weitere KI-Apps geklickt, um ein unterhaltsames Best-of der aktuellen Trends zusammenzustellen.
]]>Auch wenn die Veranstaltung für externe Gäste bereits ausverkauft ist, dürfen sich weiterhin Medienvertretende anmelden, um die aktuellen Entwicklungen zum Thema Fassadenbau vor Ort oder auch digital mitzuverfolgen, denn die Veranstaltung findet erstmals hybrid statt.
]]>Bereits seit Jahren pflegt Tietze als Gastwissenschaftler eine enge Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig. Mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Instituts für Betonbau unter der Leitung von Prof. Klaus Holschemacher ist er in mehreren Forschungsprojekten eng verbunden.
Mit seiner Forschungsarbeit hat Tietze den Grundstein für eine innovative, wirtschaftliche Herstellung von Fertigteilen aus Carbonbeton gelegt, die das Bauwesen revolutionieren könnte. Sein Ziel ist es nun, die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. „Bauwerke aus Carbonbeton können das Bauwesen und die Fertigungsverfahren vollständig verändern. Ich freue mich, dass ich mit meinen Forschungsergebnissen wesentliche Grundlagen für eine neue wirtschaftliche Fertigung von Betonbauteilen legen konnte“, so Tietze. Diese Forschungsergebnisse versprechen eine spannende Zukunft für nachhaltiges und effizientes Bauen.
]]>Erste Station der Wanderausstellung ist die Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig, wo sie vom 9. September bis 1. Oktober 2024 zu sehen sein wird. Zur Vernissage am 9. September, 17:00 Uhr und zur Finissage am 1. Oktober, 17:00 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek besichtigt werden.
]]>Wissenschaft? Promotion? Karriere?
Wer sich während des Masterstudiums oder kurz nach dem Berufseinstieg mit Peers darüber beraten möchte, ob eine Promotion der nächste Schritt sein könnte, ist hier genau richtig. Denn Ment4Science ermöglicht es Masterstudentinnen und wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über die Perspektive der „Promotion“ auszutauschen. Dieser Austausch wird von einer Mentorin begleitet, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen wertvolle Ratschläge zur Entscheidungsfindung und bewährte Strategien für den Weg in die Wissenschaft teilt. Mithilfe des Peer- und Gruppen-Mentorings bietet das Programm während eines Semesters Raum und Zeit, Impulse und Antworten zu zentralen Fragen wie z.B. der Finanzierung, den ersten Schritten, individuellen Karrierewünschen oder persönlichen Potenzialen zu erhalten. Vor dem Programmstart erhalten sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentorin ein Mentoring-Briefing, während des Semesters werden Sie von der Projektkoordinatorin begleitet.
Machen Sie den nächsten Schritt!
Melden Sie sich bei Interesse bis zum 15. September 2024 über das Anmeldeformular an und freuen Sie sich im Wintersemester auf einen inspirierenden und empowernden Austausch mit Gleichgesinnten. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Programmwebseite.
Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
Ment4Science ist ein Programmformat des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar.
Unter der Leitung von Prof. Klaus Holschemacher hat das Team um Lars Hoffmann vom Institut für Betonbau der HTWK Leipzig ein Konzept aufgestellt, das den Rückbau von Wänden mit Lehmputz kreislauffähig macht und sogar beschleunigt. Denn bisher wird Lehmputz zeitaufwändig abgeschlagen.
Im Video zeigt der Bauingenieur Testreihen zum Rückbau von Lehmputz und demonstriert, dass durch das Konzept Lehmputz schneller rückgebaut und dabei getrennt werden kann. Die Testreihe ist Teil des HTWK-Forschungsprojekts "LPP", gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium.
]]>Traditionelle Ansätze wie Online-Shops oder -Marktplätze stehen dabei neuen wie Dynamic Pricing, Quick Commerce, Headless Commerce, Social Commerce, Virtuelle Welten oder Mobile Commerce gegenüberund die Liste von Lösungen im Digital Commerce wird immer länger. Big Data Analytics und Künstliche Intelligenz versprechen zudem, Effizienz und Effektivität im E-Commerce in neue Dimensionen zu heben.
Mit der Studie „Digital Commerce – Digitalisierung des B2B-Vertriebskanals“ wird untersucht, welche Trends und Lösungen für die digitale Unterstützung der geschäftlichen Transaktionen zwischen Unternehmen heute und zukünftig aus Vertriebssicht relevant sind.
]]>Der traditionsreiche Baustoff Holz gilt als Hoffnungsträger, um die Baubranche nachhaltiger zu machen. In seiner Herstellung und Nutzung ist er klimafreundlicher als andere Baustoffe, wie zum Beispiel der energie- und ressourcenintensive Stahlbeton. Die Nachfrage nach Holzbauten wächst – mit zunehmender Geschwindigkeit – seit Jahren an. Um die steigenden Bedarfe und Bedürfnisse der Nutzer zu decken, braucht es neue Konstruktionslösungen.
]]>„Das Treffen war ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Zusammenarbeit und zur Sicherung des Erfolgs unserer gemeinsamen Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung. Gemeinsam wollen wir die Qualität der Graduiertenausbildung verbessern, die Forschungskooperation ausbauen und eine starke Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern“, sagt Thiel.
]]>Von den zehn Dächern, die ein Jahr lang untersucht werden, sind acht kommerziell verfügbare Gründachsysteme, daneben gibt es ein Kiesdach und ein konventionelles Bitumendach zum Vergleich.
Das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft der HTWK Leipzig analysiert die Ergebnisse der Versuchsreihen, dabei werden verschiedene Niederschlagsereignisse ausgewertet – von schwach bis extrem –, um sogenannte Abflussbildungsparameter von jedem Gründachtyp zu ermitteln. Diese werden als wichtige Grundlage für die modelltechnische Abbildung von Gründächern bei siedlungswasserwirtschaftlichen Simulationen benötigt.
]]>Ab 3. Juli 2024 sind sie in der EU für alle Einweg-Getränkeverpackungen, die ganz oder zum Teil aus Kunststoff bestehen, verpflichtend.
Warum ein Gramm Plastik mehr oder weniger einen Unterschied machen kann weiß Prof. Eugen Herzau, HTWK-Experte für nachhaltige Verpackungstechnologien.
Wie aus dem Nichts scheinen sie vor einiger Zeit aufgetaucht zu sein: Einweg-Flaschen und Tetrapaks mit Deckeln, die sich nicht mehr einfach abschrauben lassen. Hört man sich um, haben viele Menschen eine eigene Geschichte dazu: Warum es sie nervt, wann sie es zum ersten Mal bemerkt haben, wie sie damit umgehen.
Was hat es mit diesen Verschlusskappen auf sich?
EH: So neu sind die Deckel gar nicht. In der EU verpflichtend werden sie aber erst jetzt. Das Phänomen erscheint vielen neu, weil es bisher nicht richtig kommuniziert wurde. Ziel ist es, die Verschlüsse zusammen mit den Behältern zurück in den Kreislauf zu bringen, und die Vermüllung der Umwelt, das sogenannte Littering, durch achtlos weggeworfene Verschlüsse zu verringern. So kleine Kappen „verschwinden“ nun einmal besonders schnell. Und damit stehen sie der stofflichen Verwertung nicht mehr zur Verfügung – doch genau das ist ja das wichtigste Ziel in unserem Recyclingsystem. Dabei müssen wir auch unterscheiden zwischen der Verwertung von Abfällen – ich sage bewusst nicht Müll – denn das kann auch die thermische Verwertung sein, also das Verbrennen, das Energie erbringt – und Recycling, also der stofflichen Verwertung. Dabei bleibt das Material erhalten und kann wieder genutzt werden. Wir als Kundschaft verlassen an dieser Stelle also zumindest ein Stück weit unsere Komfortzone, indem wir uns umstellen müssen, an dieser – minimalen – Stelle.
]]>Das Konzept und die Implementierung wurde durch ein Team von Informatikern bestehend aus Prof. Dr. Andreas Both (HTWK Leipzig), Thorsten Kastner, Dustin Yeboah, Christoph Braun, Daniel Schraudner, Sebastian Schmid, Dr. Tobias Käfer und Prof. Dr. Andreas Harth entwickelt. Deren Forschungsarbeit setzt sich zum Ziel, ein sicheres und einfach zu bedienendes Solid-getriebenes Ökosystem für Datenwertschöpfungsketten zu etablieren, welches sein Innovationspotenzial durch effizientere Softwareentwicklung, grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen und hohe Flexibilität entfalten soll. Die Informatiker stellen die Umsetzung des Konzepts in Form einer Solid-App in Kürze als Open-Source-Anwendung zur Verfügung.
]]>Er sprach zum Thema „Toward a Circular Built Environment: Unlocking the Digital Technologies for Transition“.
Die anwesenden Fakultätsmitglieder nahmen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, intensiv wahr und vernetzten sich mit dem jungen Forscher.
Das Thema „Circular Economy“ spielt auch in der Forschung der Fakultät Bauwesen eine wichtige Rolle. Um auch den Studierenden im Rahmen ihrer Lehrveranstaltungen beim Sprachenzentrum die Möglichkeit zu geben, englischsprachigen wissenschaftlichen Vorträgen zu lauschen, wird Idris Soliu am 27.06.2024 vor den Masterstudierenden Bauingenieurwesen nochmals seine Forschung präsentieren.
Er promoviert bei Prof. Giovanni C. Migliaccio, Direktor des Department of Construction Management an der University of Washington. Soliu ist derzeit auf Europareise und nimmt kommende Woche an einer Konferenz in Prag teil.
(Please find English version below.)
]]>Das Kompetenzzentrum ist eine Symbiose aus dem GRAVOmer-Netzwerk sowie drei zur HTWK Leipzig gehörenden Bereichen: dem iP³ Leipzig – Institute for Printing, Processing and Packaging Leipzig, dem Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zentrum und dem Kompetenzzentrum für Werkstoffforschung, so iP³-Institutsleiter Prof. Dr. Lutz Engisch. Viele Schritte aus der alten Welt der Druck- und Verpackungstechnik seien bekannt, nun können sie mit dem Zentrum ins Heute übertragen werden. Dazu beitragen wird auch die neue Beschichtungsanlage, mit der künftig neue Ideen in Bildung, Wissenschaft und Entwicklung implementiert werden können. „Wir machen damit einen weiteren Schritt in Richtung Fortschritt“, fasst Prof. Dr. Swantje Rother, Kanzlerin der HTWK Leipzig, die Einweihung zusammen. Fortschritt entstehe an Schnittstellen, an denen wie an der HTWK Leipzig interdisziplinär ausgebildet und geforscht werde.
]]>Im Jahr 2024 war die HTWK Leipzig neben Stefanie Penzel und Ulrike Käppeler auch mit Dimitrij Seibert und Bela Truschenski vertreten.
]]>Im Fokus standen in diesem Jahr digitale Lösungen im Bereich „Rohstoffe und Energie“. Mit dem Sächsischen Digitalpreis würdigt das SMWA sächsische Akteure und Innovationen im Bereich Digitalisierung. Eine vom SMWA berufene Jury aus Expertinnen und Experten, unter ihnen der HTWK-Professor Dr. Thomas Riechert, hat aus den eingegangenen Bewerbungen die Nominierten in den Kategorien „Gesellschaft“, „Wirtschaft“ und „Open Source“ ausgewählt. Vom 15. April 2024 bis zum 30. April 2024 stimmte dann das Publikum in einem Online-Voting über die Favoriten ab. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten in der jeweiligen Kategorie ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro (1. Platz), 15.000 Euro (2. Platz) und 10.000 Euro (3. Platz).
]]>RML: Studiert habe ich Biologie, Geologie und Paläontologie in Halle/S. und Leipzig, promoviert habe ich als Paläobiologe bzw. Paläoichthyologe (fossile Fische) mit einem Thema über rezente und fossile Haie, Titel der Arbeit: „Morphometrische Analyse der Kieferbezahnung fossiler wie rezenter carcharhinider Selachier“. Die Forschungen im Rahmen meiner Doktorarbeit führten mich 2008 für mehrere Monate unter anderem ans weltgrößte Naturkundemuseum, das Smithsonian National Museum of Natural History nach Washington DC und ans Florida Museum of Natural History, University of Florida. Nach langjähriger wissenschaftlicher Tätigkeit als Paläobiologe, parallel an der Geologisch-Paläontologischen Sammlung der Universität Leipzig und dem Museum der Westlausitz, verschlug es mich 2014 als PostDoc zurück ans Florida Museum of Natural History, an welchem ich für knapp drei Jahre am US-weiten Projekt iDigBio mitverantwortlich war für die Digitalisierung vieler Hundertmillionen Datensätze der Sammlungsbestände an US Museen, Instituten und Universitäten und auch meine eigene Forschung zu fossilen Haien (u.a. Megalodon) erfolgreich weiterführen konnte. Im Dezember 2016 kam ich dann zurück nach Leipzig als frisch berufener Direktor des Naturkundemuseums Leipzig, mit dem Auftrag ein neues, modernes und wegweisendes Naturkundemuseum für Leipzig zu schaffen, inklusive Personalplanung, Sammlungsumstrukturierung u.v.m.
Das ist die Vorgeschichte, die eigentlich ableitende Antwort: Meine langjährigen Erfahrungen als Direktor des NKM Leipzig, die Arbeit in den verschiedensten Bereichen naturwissenschaftlicher Sammlungen national wie international und die damit direkt verknüpfte wissenschaftliche Forschung fließen nun auch als Lehrinhalt in die Ausbildung der Museologie an der HTWK. Grundlegende Prinzipien der naturwissenschaftlichen Sammlung und deren Dokumentation werden vermittelt – Nomenklatur, Systematik, Taxonomie, Digitalisierungsstandards u.v.m. Daher auch der Titel der Professur: Dokumentation in naturwissenschaftlichen Sammlungen. Es geht darum, ein Verständnis zu schaffen, wie Naturwissenschaftler in entsprechenden Sammlungen arbeiten und welche Besonderheiten und Herausforderungen dementsprechend auf die Museologinnen und Museologen an Naturkundemuseen zukommen.
Insgesamt beschäftigt die Hochschule 311 Mitarbeitende aus Dritt- und Sondermitteln und 52 Mitarbeitende aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre, die sich in zahlreichen Forschungsvorhaben sowie in Projekten in Studium, Lehre und Administration einbringen.
Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6,4 Prozent pro Jahr über die letzten vier Jahre haben wir nun das zweite Jahr in Folge über 20 Millionen Euro Drittmittel eingeworben und unser hohes Niveau erfolgreich gefestigt. Insbesondere der kontinuierliche jährliche Anstieg der Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft um 14 Prozent seit 2019 und das erstmalige Überschreiten der 10-Millionen-Euro-Marke bei den Bundesmitteln sind beeindruckende Erfolge für eine Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Diese Errungenschaften sind ein Beweis für die außergewöhnliche Arbeit und das Engagement unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der Mitarbeitenden in der Verwaltung. Sie bestätigen, dass die HTWK Leipzig weiterhin ihre führende Rolle in Forschung und Innovation in Sachsen halten kann. Diese Erfolge zeigen zudem, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung der HTWK Leipzig und der kontinuierlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen und Unterstützungsstrukturen seit 2019 die Weichen für die Weiterentwicklung der Hochschule richtig gestellt haben.“
]]>In dieser Ausgabe richten wir den Fokus auf den Strukturwandel. Denn die Welt, unser Land und unsere Region durchleben seit Jahren Wandlungsprozesse auf mehreren Ebenen – beeinflusst vom Klimawandel, dem demografischen Wandel oder vom Ausstieg aus der Braunkohleverstromung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HTWK Leipzig begegnen den daraus resultierenden Herausforderungen mit Lösungsvorschlägen und schaffen mit ihren Forschungen Möglichkeiten für neue Wege, Technologien, Methoden und Visionen.
]]>Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn und Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, beides Professoren der Hochschule, leiten die Fachforen zu den Themen Gas und Strom. Prof. Derbel ist zudem als Prorektor Forschung Mitglied des Rektorats der HTWK Leipzig. Diskutiert wird über aktuelle Möglichkeiten und Herausforderungen von Energiewirtschaft und Energiepolitik.
Die Veranstaltung eröffnet enviaM-Vorstand Patrick Kather. Im Eröffnungsforum am Vormittag wird über Themen wie „Die Zukunft ist elektrisch – Die Wärmepumpe auf dem Weg zur Standardheizung“ (Dr. Martin Sabel, Bundesvorstand für Wärmepumpen) oder die „Energiezukunft im Netz“ (Dirk Sattur, Geschäftsführer MITNETZ GAS/STROM).
Im Mittelpunkt der Tagung stehen Fachforen zu Strom und Gas. Prorektor Derbel wird im Fachforum Strom über die Smartifizierung des Stromnetzes, technologisches Potenzial von Solarmodulen sowie Wärmepumpen und Hybriden in Bestandsgebäuden referieren. Ebenso werden die Ladeinfrastruktur und die sichere Funkvernetzung von Sensoren der kritischen Infrastruktur Thema sein. Prof. Robert Huhn referiert im Fachforum Gas über Wasserstoff und grüne Gase.
]]>Die Veranstaltungsreihe wurde im Wintersemester 2023 von der Promovierendenvertretung der HTWK Leipzig ins Leben gerufen, um den interdisziplinären wissenschaftlichen Dialog an der Hochschule zu fördern und Vernetzungsmöglichkeiten für Nachwuchsforschende und Interessierte zu schaffen.]]>
Als Gewinner des Baupreises wurde Dipl.-Ing. Sebastian Thiele von der Technische Universität Dresden ausgezeichnet.
Einer der drei Sonderpreise ging an Annika Schmoll, M.Sc., für ihre an der Fakultät Bauwesen der HTWK Leipzig erstellte Masterarbeit zum Thema „Recyclingbeton – Erhöhung des Rezyklatanteils im Beton zur Anwendung im Carbonbetonbau“. Die Masterarbeit wurde von Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau, und Emanuel Lägel, M.Sc., betreut.
Der vom Bauindustrieverband Ost e. V. ausgelobte Preis ist eine renommierte Auszeichnung, die jährlich für hervorragende Graduierungsarbeiten von Architektur- und Bauingenieurabsolventen vergeben wird, die ihre Arbeit an einer Universität oder Hochschule im Verbandsgebiet, also den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt abgeschlossen haben.
Wir gratulieren ganz herzlich den Preisträgern!
]]>Berücksichtigt werden Arbeiten aus den Jahren 2023 und 2024, unabhängig von der Fakultätszugehörigkeit.
Erforderliche Bewerbungsunterlagen:
- Bachelor- oder Masterarbeit im PDF-Format
- Lebenslauf
- Abstract
- Einschätzung des betreuenden Professors bzw. der betreuenden Professorin
- kurzes Video (1 min) zur Vorstellung der eigenen Person und des Themas der Abschlussarbeit
Einsendeschluss: 15. September 2024.
Bewerbungen an: foerderpreisdigital (at) actemium.de
]]>Für Mittwoch, den 22. Mai 2024, hat sich der Entertainer vier Forschende in den Leipziger Kupfersaal eingeladen, die bei der lebendigen Wissenschafts-Show in Form von Science Slams kurzweilig und anschaulich über ihre Fachgebiete informieren. Auf der Bühne zu erleben ist auch HTWK-Professor Jens Schneider.
]]>Wissenschaftlicher Hintergrund des Projekts
Ziel des Projektes „New Multi-Static Airport Surveillance Radar Systems with Software-Defined-Radio” ist die Entwicklung neuartiger Radarsysteme zur Flugraumüberwachung an Flughäfen. Bisher verwendete klassische, sich mechanisch drehende Radare an Flughäfen, bei denen die Sende- und Empfangseinheiten am gleichen Ort sind, haben einige Nachteile: die Wahrscheinlichkeit Objekte aufzuspüren (Detektionswahrscheinlichkeit) und diese möglichst genau zu verorten ist eingeschränkt. Diese Nachteile sollen mit einem neuen Radar-Konzept umgangen werden. Ein solches Konzept sieht die Verwendung mehrerer, räumlich verteilter Sende- und Empfangseinheiten bei größeren Betriebsfrequenzen vor. Kleinere Objekte wie Flugdrohnen können mit klassischen Radaren nur dann detektiert werden, wenn das Objekt in Richtung des Radars auch gut reflektiert. Ein räumlich verteiltes Radarsystem bietet daher eine höhere Detektionswahrscheinlichkeit und aufgrund höherer Betriebsfrequenzen auch ein höheres Auflösungsvermögen. Sende- und Empfangseinheiten eines solchen Radarsystems werden mithilfe von Software-Defined-Radios (SDR) realisiert, die bezüglich Signalform und Messparameter flexibel gestaltet werden können. In der 30 Meter langen Absorberkammer von ENRI führten die Forschenden erste Testmessungen und Programmierarbeiten der SDR zur Evaluation solcher Systeme durch. Eine Absorberkammer ist ein reflexionsarmer Raum, der frei von Störsignalen ist und somit eine isolierte, fehlerarme Vermessung solcher Systeme in der Entwicklungsphase ermöglicht.
]]>Mit dem Aufruf "Frauen, seid mutig, vernetzt Euch und sucht Verbündete" sprach sich auch Professorin Heike Graßmann (MDC, Berlin) in ihrer Keynote für gegenseitiges Empowerment aus. Unter dem Thema „Empowering Excellence: Frauen im Wissenschaftsnetzwerk“ lud sie die Teilnehmerinnen dazu ein, proaktiv die nächsten Karriereziele anzugehen und sich engagiert den Herausforderungen einer wissenschaftlichen Laufbahn zu stellen. Wie sich der Alltag im Wissenschaftskontext an der HTWK Leipzig real gestaltet und welche unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen es zum Thema wissenschaftliche Karrierepläne gibt, konnten die Gäste im Anschluss bei der Podiumsdiskussion von (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen der HTWK Leipzig erfahren.
Den Ausklang fand die Auftaktveranstaltung in ungezwungener Atmosphäre beim get-together, bei dem sich die Gäste vernetzen und den Tag Revue passieren lassen konnten.
Das Science Careers-Team möchte sich nochmals bei allen Beteiligten bedanken. Wir freuen uns über die rege Teilnahme sowie die kommende Zusammenarbeit im Female Scientists Network.
Melden Sie sich bei Interesse gerne zur Mailing-Liste an und verpassen Sie keine Veranstaltungen wie Workshops oder Gesprächsrunden des Netzwerks!
]]>Sowohl die York University als auch die HTWK Leipzig haben einen starken Forschungsschwerpunkt auf Nachhaltigkeit. Die York University wurde im Times Higher Education (THE) Impact Ranking 2023 als eine der weltweit führenden Universitäten auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit genannt (Top 40-Platzierung). Die HTWK Leipzig hat ihr Prorektorat für Forschung und Nachhaltigkeit ebenfalls im Jahr 2023 neu eingerichtet, um ihre Forschungsschwerpunkte im Hinblick auf Nachhaltigkeit für die nächsten Jahre zu reflektieren.
In diesem Zusammenhang spielt die Forschung zu Verbundwerkstoffen eine wichtige Rolle, denn Verbundwerkstoffe unterstützen den Weg in eine klimaneutrale Zukunft, da der Faserverbundleichtbau zur Emissionsreduktion beiträgt und gleichzeitig leistungsfähige Produkte schafft. Die Lebensdauer von Leichtbauprodukten kann um Jahrzehnte verlängert werden, da Verbundwerkstoffe korrosionsbeständig und langlebig sind.
Im August 2024 wird Prof. Robert Böhm (Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen) daher nach Toronto reisen. Ein Gegenbesuch von Prof. Garrett Melenka ist für den Herbst 2024 geplant.
]]>Auch die HTWK Leipzig war mit mehreren Exponaten und zwei Meet-A-Scientist-Angeboten vertreten: Zum einen in der ersten Etage auf der Sonderausstellungsfläche, auf der auch die anderen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) sowie der Transferverbund Saxony5 waren. Zum anderen gab es eine Etage tiefer, im sogenannten „Machwerk“, weitere HTWK-Angebote zu bestaunen.
]]>Am Dienstag wird die Diskussion unter der Überschrift „Kommunen für Kommunen" mit einem Schwerpunkt auf Klima und Energie fortgesetzt: Im Mittelpuntk stehen Herausforderungen und digitale Lösunge für kommunale Wärmeplanung sowie ein effektives Datenmanagement.
Am Mittwoch steht der Urban Data Summit (vom Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen, DKSR) im Rampenlicht, der sich unter dem Motto „Werkstätten der Community" mit nachhaltiger Kommunalgestaltung durch Daten und Digitalisierung beschäftigt.
Am Donnerstag werden in verschiedenen Workshops Themen wie GPT, Datenkompetenz, Knowledge Graphs, KI-Reifegrad behandelt. Außerdem finden der Leipziger Semantic Web Tag sowie der Health Datathon statt. Im Mittelpunkt stehen Bereiche wie E-Government, Mobilität, vernetzte Gesellschaft, Datenintegration und Semantic Web in der Industrie und wiederum künstliche Intelligenz. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft werden die Workshops leiten.
Schließlich steht der Freitag mit „Jugend hackt" und einem Hacking-Training der eccenca GmbH ganz im Zeichen des Hackings.
Die Data Week versteht sich als „Datenfestival". Auf der Netzwerk- und Austauschveranstaltung sollen Industrie, Bürgerinnen, Wissenschaft und Behörden zusammekommen, um die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Perspektiven von Daten und Datennutzung zu diskutieren. Organisatoren der Data Week Leipzig sind das Institut für Angewandte Informatik (InfAI), die eccena GmbH, ScaDS.AI und das Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen (DKSR) in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen wie unter anderem der HTWK Leipzig, DBpedia oder der Stadt Leipzig.
]]>Forscherinnen und Forscher aus Südkorea, den USA, Großbritannien und Deutschland diskutierten dabei, wie sich Thrombose-Erkrankungen durch neuartige Biosensoren frühzeitig erkennen lassen. Es erfolgte ein Austausch von Expertinnen und Experten aus der Medizin, der Materialforschung und der Sensorentwicklung. Das Ziel der Expertengruppe besteht darin, eigens entwickelte Nanowerkstoffe in den Sensoren zu verwenden, um das Auftreten bestimmter, für Thrombosen typischer Biomarker so früh wie möglich zu erkennen.
Im Juni 2024 ist in Daejeon (Südkorea) eine Folgeveranstaltung geplant. Die Expertengespräche sollen dabei helfen, ein größeres deutsch-koreanisches Forschungsvorhaben vorzubereiten. Die Durchführung der Kolloquien werden von der koreanischen Regierung und vom sächsischen Transfervorhaben Saxony5 unterstützt.
]]>„Mit unserer Kampagne ‚SPIN2030. Wissenschaftsland Sachsen‘ zeigen wir erstmals die Breite und Leistungsfähigkeit der hochschulischen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen im ganzen Freistaat. Das Interesse unserer Einrichtungen, sich am Wissenschaftsfestival zu beteiligen, war riesig. Wir wollen für Wissenschaft und Forschung begeistern, zum Staunen bringen und auch zum Diskutieren einladen. Das Wissenschaftsland Sachsen hat sich inzwischen zu einer Marke entwickelt, die wir noch viel bekannter machen wollen – bei uns in Sachsen, aber auch weit darüber hinaus. Ich freue mich auf zwei Tage ganz im Zeichen der sächsischen Wissenschaft und lade herzlich dazu ein, vorbeizukommen“, so Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow.
]]>Die Leipziger Deponiefachtagung ist eine technisch-wissenschaftliche Veranstaltung mit Fachvorträgen. Die Tagung dient als Podium zur Diskussion technischer und rechtlicher Fragestellungen des Deponiebaus, der Kreislauf- und Abfallwirtschaft sowie des Umweltschutzes.
Sie richtet sich an Expertinnen und Experten aus Baubetrieben, Planung, Produktherstellung, Anlagenbetrieb, Forschung und Politik.
Wie hat sich die Tagung und die Themen in den letzten 20 Jahren entwickelt? Was sind heutige Herausforderungen?
Die Leipziger Deponiefachtagung begleitet die Entwicklungen im Bereich des Deponiebaus und der Abfallwirtschaft. Die anfänglichen Themen waren überwiegend an der Erfassung und Beseitigung der Abfälle orientiert. Heute stehen weitere Themen wie Abfallvermeidung, die stoffliche und energetische Verwertung des Abfalls und Nachhaltigkeit beim Umgang mit primären Stoffen im Mittelpunkt der Diskussionen. Diese schließt auch Regularien in der Abfallwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und den Umgang mit schwer abbaubaren Chemikalien und schwer recycelbaren Verbundstoffen ein.
]]>Zahlreiche Referentinnen und Referenten bieten Einblicke in ambitionierte Bauprojekte, komplexe Vorschriften und neue Technologien. An ausgewählten praktischen Beispielen stellen sie innovative Lösungsansätze vor und informieren über aktuelle Normenänderungen. Zudem werden Erfahrungen aus einem Schadensfall, Erkenntnisse aus dem Bereich der angewandten Forschung und ausgewählte vergaberechtliche Fragen des Erdbaus vorgestellt und diskutiert.
Die Fachtagung wird von einer Fachausstellung und der traditionellen Abendveranstaltung umrahmt. Die Erdbaufachtagung wird seitens der Architektenkammer Sachsen und der Ingenieurkammer Sachsen als Weiterbildung anerkannt.
]]>Vor dem Bau der bis zu 100 Meter tiefen Sonden für oberflächennahe Geothermie müssen Ingenieurbüros umfangreich prüfen, ob der gewählte Standort dafür geeignet ist. Erste Daten wie schützenswerte Gewässer und unterirdische Grundwasserströme lassen sich bei den Geologischen Diensten der Länder erfragen. „Eine Probebohrung ist jedoch immer vonnöten, denn jedes Bauprojekt und jeder Boden ist individuell. Die Bohrung liefert nähere Informationen über die Art des Gesteins und dessen Wärmeleitfähigkeit“, erläutert Anke Bucher, Leiterin des Forschungsprojekts und HTWK-Professorin für Angewandte Mechanik. Es folgen Berechnungen, mit welcher Wahrscheinlichkeit die geforderte Heizleistung über den gesamten Zeitraum betrachtet erreicht wird. Für diese Kalkulationen nutzen Planungsbüros bisher kommerzielle Softwarelösungen, die teilweise auf vereinfachten Annahmen beruhen, die den realen Standortbedingungen nicht immer genügen. Eine Alternative gestaltete der Forschungspartner Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig (UFZ) bereits im gemeinsamen Vorgängerprojekt EASyQuart mit der HTWK Leipzig: die wissenschaftliche Open-Source-Software OpenGeoSys zur Simulation thermisch-hydraulisch-mechanisch gekoppelter Prozesse.
]]>Eine Vermittlungsstelle könnte den Opfern häuslicher Gewalt sowie den Frauenhäusern und deren Mitarbeitenden im Austausch zwischen Wohnraumgebenden, Gewaltschutzsystem und Betroffenen helfen. Frieler weiß: „Betroffene haben mit Vorurteilen zu kämpfen. So machen sich Vermieterinnen und Vermieter beispielsweise Sorgen, ob Täterinnen und Täter dann vor der Tür stehen und wieder Gewalt anwenden oder dass Betroffene zu wenig Geld haben, um regelmäßig Miete zu zahlen oder ihr Aufenthaltsstatus ungeklärt ist.“
]]>Positiver Nebeneffekt des neuen Versuchsstands: Die Besucherinnen und Besucher der regelmäßigen Tage der offenen Tür können nun einen Teil der Gasleitungen zu Gesicht bekommen. Außerdem ist im Info-Pavillon nun neben einer Brennstoffzelle auch eine neue Wasserstofftherme zu bestaunen, die beide mit reinem Wasserstoff betrieben werden. Der nächste Tag der offenen Tür im Wasserstoffdorf Bitterfeld-Wolfen ist am 20. März 2024.
]]>Mit der Förderung stärkt die Hochschule ihre jahrelange Expertise im Bereich der additiven Fertigung. Bei diesem Verfahren werden Materialien wie Polymere, Zellkulturen, Hydrogele oder Metalle Schicht für Schicht aufgetragen, um dreidimensionale Gegenstände zu erzeugen. Andere gängige Bezeichnungen sind 3D-Druck oder englisch „additive manufacturing“. Der 3D-Druck findet in zahlreichen Lehr- und Forschungsbereichen der HTWK Leipzig Anwendung, darunter im Maschinenbau, im Leichtbau, in der Druck- und Verpackungstechnik, in der Architektur, im Bauwesen sowie in der Elektro- oder Energietechnik. „Der Vorteil des 3D-Drucks im Vergleich zu konventionellen Fertigungsverfahren resultiert aus seiner Multifunktionalität, die in einem einzigen Fertigungsschritt umsetzbar ist. Nahtlos können mehrere Materialien miteinander gedruckt werden, die verschiedene Eigenschaften und Funktionen kombinieren und die Produkte somit ‚smart‘ machen“, so Reinhold, der das Förderprojekt verantwortet und mehr als 15 Jahre Expertise aus der Inkjet- bzw. Tintenstrahl-Technologie einbringt.
Neben Reinhold sind am Förderprojekt beteiligt: Prof. Fritz Peter Schulze (Professur für Werkzeugmaschinen und Fertigung), Prof. Lutz Engisch (Professur für Werkstoffe), Prof. Paul Rosemann (Professur für Werkstofftechnik) und Prof. Faouzi Derbel (Professur für Smart Diagnostik und Online Monitoring).
]]>Neben namhafter Repräsentanten verschiedener akademischer Institutionen und des Ministers für höhere Bildung und Wissenschaft besuchte auch der deutsche Botschafter in Marokko, Robert Dölger, den Konferenzauftakt.
Zunächst stellten Referenten Best-Practice-Beispiele einer internationalen Zusammenarbeit mit verschiedenen afrikanischen Hochschulen vor. Darauf aufbauend diskutierten die Konferenzteilnehmer darüber, welche Aspekte die Hochschulbildung bereits abbildet, welche Erfahrungen aus afrikanischen Nationen und Industrien vorhanden sind, und wie die Einstellung junger Menschen in Unternehmen direkt nach dem Abschluss die zukünftige Lehre beeinflussen wird. Dabei beleuchteten sie besonders, welche Diskrepanzen sich aus der theoretischen Ausbildung und der Praxis in der Industrie sowohl in Deutschland als auch in den Partnerländern ergeben.
]]>Wissenschaft? Promotion? Karriere?
Wer sich während des Studiums mit Peers darüber beraten möchte, ob eine Promotion der nächste Schritt sein könnte, ist hier genau richtig. Denn Ment4Science ermöglicht es Masterstudentinnen, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe über die Perspektive der „Promotion“ auszutauschen. Dieser Austausch wird von einer Mentorin (Doktorandin) begleitet, die aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen wertvolle Ratschläge zur Entscheidungsfindung und bewährte Strategien für den Weg in die Wissenschaft teilt. Mithilfe des Peer- und Gruppen-Mentorings bietet das Programm während eines Semesters Raum und Zeit, Impulse und Antworten zu zentralen Fragen wie z.B. der Finanzierung, den ersten Schritten, individuellen Karrierewünschen oder persönlichen Potenzialen zu erhalten. Vor dem Programmstart erhalten sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mentorin ein Mentoring-Briefing, während des Semesters werden Sie von der Projektkoordinatorin begleitet.
Machen Sie den nächsten Schritt!
Melden Sie sich bei Interesse bis zum 1. März 2024 über das Anmeldeformular an und freuen Sie sich im Sommersemester auf einen inspirierenden und empowernden Austausch mit Gleichgesinnten. Weitere Informationen zum Programm und Ablauf finden Sie auf der Programmwebseite.
Bund-Länder-Programm "FH-Personal"
Ment4Science ist ein Programmformat des Female Scientists Networks im umfassenden Projekt Science_Careers, das im Rahmen des Bund-Länder-Programms "FH-Personal" unterstützt wird. Dieses Programm hat das Ziel, hochschul- und standortspezifische Konzepte für innovative Ansätze zur Rekrutierung und Qualifizierung des akademischen Nachwuchses zu entwickeln und umzusetzen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Förderprogramms FH-Personal abrufbar.
Die Bremer-AG zählt in Deutschland zu den Marktführern im schlüsselfertigen Bauen mit Stahlbetonfertigteilen. Mit Sitz in Paderborn ist das Unternehmen auf Büro-, Logistik- und Produktionsgebäude, Einrichtungs- und Kühlhäuser sowie Verbrauchermärkte spezialisiert.
]]>„Der Anteil der seriell gebauten Bauteile nimmt derzeit deutlich zu“, erläutert Prof. Dr. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau (IfB) an der HTWK Leipzig, im Interview ab Minute 2:00 des Berichts und erläutert die Gründe: „Wir haben Kostenvorteile, wir haben Effizienzvorteile, wir sparen Material ein.“
Mit der IfB-Forschungsgruppe „Nachhaltiges Bauen“ und zahlreichen Forschungspartnern setzt er sich im Carbonbetontechnikum in Leipzig-Engelsdorf dafür ein, den im Vergleich zum Stahlbeton ressourcenfreundlicheren Carbonbeton in die praktische Anwendung zu bringen. Regelmäßig laden die Forschenden Interessierte ein, um zu zeigen, wie ein Betonwerk seine Produktionsstätten umbauen muss, um serielle oder individuelle Carbonbetonbauteile herzustellen.
]]>Game-Journalismus ist die journalistische Berichterstattung über Computerspiele sowie über Phänomene der Computer- und Videospielekultur. Er wird seit Jahrzehnten im anglo-amerikanischen und seit den 1980er-Jahren im deutschsprachigen Raum praktiziert, wie die Herausgeber des Handbuchs Benjamin Bigl und Sebastian Stoppe beschreiben.
]]>Die vier Landesverbände des BDA Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg lobten den Studienpreis gemeinsam aus.
Die Jury bestand aus
- Frau Nanni Grau (Architektin Hütten und Paläste, Berlin),
- Herr Prof. Eike Roswag-Klinge (Managing Director Institute of Architecture, Berlin) sowie
- Frau Josepha Landes (Journalistin, Redakteurin Bauwelt).
Unter den Einreichungen wählte die Jury insgesamt drei gleichberechtigte Preise und zwei Anerkennungen aus. Die Ausstellung zeigt die ausgezeichneten Arbeiten sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Rundganges, darunter auch Arbeiten von Architekturstudierenden der HTWK Leipzig.
Die Ausstellung
Die Ausstellung „Studienpreis Konrad Wachsmann 2023“ wird am 17.1.2024 um 18 Uhr im Foyer der HTWK Bibliothek eröffnet mit einem Grußwort von Wolf-Heiko Kuppardt, Sprecher BDA Sachsen Regionalgruppe Leipzig.
Sie ist dort vom 17.01.2024 – 05.02.2024 während der Öffnungszeiten zu sehen.
Adresse: Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Hochschulbibliothek, Gustav-Freytag-Straße 40, 04277 Leipzig.
Über Konrad Wachsmann
Konrad Wachsmann war einer der Pioniere des industriellen Holzbaus. Als er im November 1980 in Los Angeles starb, hinterließ er als Architekt ein bis heute nachwirkendes Lebenswerk und beeinflusste als Hochschullehrer eine Vielzahl später selbst erfolgreicher Schüler. Als Gegner des Hitler-Regimes in Deutschland gelang ihm nach Emigration und Neuanfang in den USA später auch die Versöhnung mit seiner Heimat Deutschland. Der Lebensweg Wachsmanns verdeutlicht, wie wichtig auf menschlicher Ebene die Offenheit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden, fachlich die ständige Suche nach überzeugenden baulichen Lösungen vom Entwurfsansatz bis zum Detail und die gesellschaftlichen Debatten darüber heute immer noch sind.
Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA)
Der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten ist der älteste und renommierteste Verband freiberuflich tätiger Architekten und Architektinnen in Deutschland. Seine Mitglieder treten dafür ein, die Qualität des Planens und Bauens in Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, der Geschichte und der Umwelt zu fördern, die Rahmenbedingungen für die Berufsausübung des Berufsstandes zu verbessern und das öffentliche Bewusstsein für gute Architektur und Stadtplanung zu stärken. Durch die Auslobung des Studienpreises möchten die vier mitteldeutschen BDA Landesverbände besonders begabte Studierende dazu motivieren, ihre Leistungen einem breiten, öffentlichen Publikum zugänglich zu machen.
]]>Motivierte und exzellente Nachwuchsforschende der Hochschule können sich ab sofort für ein HTWK-Promotionsstipendium bewerben.
Förderziel
Ziel der Förderlinie N – Promotion ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses der HTWK Leipzig im Kontext kooperativer Promotionsverfahren, um so der Rolle als Innovationsort zur Erarbeitung von Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen gerecht werden und als Impulsgeberin für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dienen zu können.
Das Promotionsstipendium soll dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs der HTWK Leipzig in der Promotionsphase finanziell mit dem Ziel der Promotion unterstützen.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.
- Promotionsstipendium
in Höhe von 1.700 EUR pro Monat
- Kinderbetreuungszuschlag
Es wird eine Kinderzulage in Höhe von 100 Euro monatlich für jedes Kind gewährt, für das die Empfängerin/der Empfänger eines Promotionsstipendiums, deren oder dessen Ehegattin, Ehegatte, Partnerin oder Partner aus einer Lebenspartnerschaft Kindergeld bezieht.
- Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.000 EUR pro Jahr
Fördervoraussetzungen
- Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
- Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen
- Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig
- Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an
der Dissertation erhalten hat.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
- Motivationsschreiben
- Exposé zum Promotionsvorhaben
- Konzeptionelle Überlegungen zum Ausbau der persönlichen Kompetenzen im
Projektmanagement, sozialer Kompetenz sowie in der Lehre und Didaktik
- Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der
Forschungsschwerpunkte der HTWK Leipzig und den Forschungskontext der
betreuenden HTWK-Professur sowie ggf. weiterer Betreuungspersonen.
Es soll weiterhin dargestellt werden, wie dadurch den o.g. Förderziele der
Förderlinie N – Promotion entsprochen werden soll.
- Empfehlungsschreiben der betreuenden Professorin/des betreuenden
Professors der HTWK Leipzig
- Offizielles Betreuungsschreiben einer Professorin/eines Professors der
promotionsberechtigten kooperierenden Einrichtung
- Wissenschaftlicher Lebenslauf
- Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses oder bei Master-
studierenden eine aktuelle Leistungsübersicht sowie das avisierte Datum des
abgeschlossenen Masterstudiums
- Sofern bereits vorhanden: Kopie eines Nachweises der Annahme als Doktorand/
Doktorandin der promotionsberechtigten kooperativen Einrichtung sowie die
Vereinbarung zur Betreuung einer Promotion an der HTWK Leipzig
Maßgeblich für die Einreichung von Anträgen ist die Ausschreibung für die Förderlinie N - Promotion 2024/I, die alle Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen im Detail auflistet (Dokument ist rechts verlinkt).
Bitte reichen Sie das ausgefüllte sowie unterzeichnete Antragsformular und Ihre Bewerbung in einem PDF-Dokument per E-Mail and gradz[at]htwk-leipzig.de
Bewerbungsfrist: 1. April 2024
Masterabsolventinnen der HTWK Leipzig sind ausdrücklich aufgefordert, sich bewerben.
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.
Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
]]>Dieser Lücke widmet sich Friederike Frieler in ihrer Dissertation, die im Dezember 2023 publiziert wurde. Neben einer konzeptionellen Erschließung untersucht sie darin resilienzorientierte Wohnungspolitik am Fall der Stadt Leipzig.
Die Stadt hat mit extremen Entwicklungen von Demografie und Wohnungsmarktlagen seit 1989 umzugehen. Anhand der wohnungspolitischen Konzepte und kontextualisierender Expertinnen- bzw. Experteninterviews lassen sich fünf Prinzipien resilienten Wohnens erkennen: Sicherheit, Geeignetheit, Bezahlbarkeit, Ressourceneffizienz und soziale Integration. Über den Begriff des Resilienzdenkens zeigt Friederike Frieler, wie sich Manifestationen dieser Prinzipien in kommunalpolitischen und planerischen Entscheidungsprozessen abzeichnen. So ermöglicht das Konzept über den Einzelfall hinaus, Resilienzprinzipien in lokaler Wohnungspolitik zu erforschen und sie letztlich in der Praxis bewusst zu verfolgen.
]]>Die Reise der Delegation um Vizepräsidentin Prof. Zhang Qi hatte das Ziel, über die bestehende Kooperation mit der HTWK Leipzig und insbesondere mit der Fakultät Bauwesen auszubauen und über weitere Anknüpfungspunkte in Lehre und Forschung zu sprechen.
Am Vormittag wurde die Delegation, die aus Dekanen, Prodekanen und Leitern zentraler Einrichtungen bestand, vom Rektor der HTWK Leipzig, Prof. Dr. Mark Mietzner, empfangen. Anschließend besuchten die Gäste die Fakultät Bauwesen und deren Einrichtungen. Dekan Prof. Dr.-Ing. Lutz Nietner, Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher und Dr. Oleg Krikotov diskutierten mit den Delegationsteilnehmern Themen wie einen Lehrendenaustausch und gemeinsame Forschungsprojekte. Zentrales Thema war jedoch der Ausbau der Kooperation im Internationalen Masterstudiengang „Structural Engineering“ (SEM). In diesem Jahr sind sieben Studierende der Jiaxing University in dem SEM-Studiengang in Leipzig immatrikuliert. Besonders erfreut waren die Gäste darüber, diese Studierenden im Rahmen ihres Besuches treffen zu können.
]]>Seitens der HTWK Leipzig ist Björn Höhlig, Professor für nachhaltiges Bauen und Bauen im Bestand als Partner beteiligt. „Mit der Zusammenarbeit über den Naturbau-Campus wollen wir lokale und ökologische Baustoffe und Bauweisen auch an der HTWK Leipzig noch stärker ins Zentrum von Lehre und Forschung rücken und so perspektivisch zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Ressourcenverbrauch im Bauwesen beitragen.“
]]>Prof. Dr. Rüdiger Wink, Leiter des Forschungsprojekts „HOME“, erläutert: „Die Betroffenen haben einen individuellen Schutz- und Betreuungsbedarf, sind meist psychisch verletzlich und traumatisiert und haben oftmals einen begrenzten Zugang zu Ressourcen. Hinzu kommen strukturelle Probleme wie ein allgemeiner Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Städten, Diskriminierung sowie Voreingenommenheit gegenüber den Betroffenen.“ Dadurch sind die Opfer häuslicher Gewalt meist mehrere Monate in Schutzhäusern untergebracht, bevor sie einen eigenen, neuen Wohnraum finden. Deutschlandweit und ebenso in Leipzig steigt die durchschnittliche Verweildauer in Schutzhäusern seit einigen Jahren an. Das verstärkt Kapazitätsmängel in Schutzhäusern, die dann andere Betroffene abweisen müssen. Das führt die Abgewiesenen oftmals zurück in die Gewaltbeziehung oder aber in die Wohnungslosigkeit.
]]>Dr. Gert Schlegel, HZwo – Hydrogen Technology Cluster, stellte die Frage, ob Wasserstoff der Energieträger der Zukunft sein kann und welche Herausforderungen bei der Umsetzung alternativer Antriebskonzepte bestehen. Wasserstoff ist das häufigste Element im Universum. Mit seiner Herstellung aus regenerativen Energien wie Photovoltaik oder Windkraft und seiner Nutzung in Brennstoffzellen lässt sich Wasserstoff selbst in einen grünen Energieträger umwandeln. Die Nutzung von Wasserstoff-Brennstoffzellen beispielsweise zur Mobilität kann immer da sinnvoll sein, wo große Lasten transportiert, große Entfernungen zurückgelegt oder 24 Stunden Einsatz gefordert sind.
Dr. Ralph Dittmann, WKS Druckholding GmbH, widmete sich Katalogen und Prospekten. Printwerbung – ist die nicht out? So „ungrün“? Der Referent nahm die Zuhörer mit auf eine statistische Reise, auf der mit Mythen über unökologische Printprodukte aufgeräumt, aber auch die derzeitige prekäre Situation auf dem Papiermarkt mit ihren Auswirkungen auf Druckereien aufgezeigt wurde. Anhand von Daten zeigte er zum einen das Leseverhalten in Bezug auf Printprodukte und zum anderen den CO2-Abdruck auf, den wir durch Nutzung digitaler Medien verursachen.
„Resilient und erfolgreich – mit Energie in die Zukunft", unter diesem Motto bestritten Christian Heinrich, Salzland Druck, Professor Stephan Schönherr, HTWK Leipzig, sowie die beiden Referenten Dr. Gert Schlegel und Dr. Ralph Dittmann unter Leitung von Professor Lutz Engisch, HTWK Leipzig, die Podiumsdiskussion. Die Einführung nachhaltiger Energiekonzepte stellt Unternehmen wie auch Privatpersonen vor Herausforderungen. Schwierigkeiten, von der technischen Umsetzung, über die Finanzierung bis zu den zeitaufwändigen Genehmigungsverfahren, sieht Heinrich besonders für kleine Mittelständler. Hier wünscht er sich einen Leitfaden für die Umsetzung der Energiewende auf Firmenebene. Wäre das Durchspielen von Szenarien im Rahmen von studentischen Abschlussarbeiten dabei nicht eine Hilfe? Schönherr kann sich das gut vorstellen.
]]>Die Veranstaltung ist Teil des Forschungsprojektes DINOBBIO und der Forschungsgruppe AKSW (Agile Knowledge Engineering and Semantic Web) der HTWK unter Leitung von Professor Thomas Riechert, in dessen Rahmen teils jahrhundertealtes Wissen über brasilianische Pflanzen, Pilze und Bakterien, d. h. über die Artenvielfalt im Amazonasgebiet digitalisiert wird, um es u.a. bei der Herstellung von Lebensmitteln und Pharmaprodukte anwenden zu können.
Konkretes Ziel des Wettbewerbs war es, neue und bestehende Methoden anzuwenden, um biochemische Informationen aus wissenschaftlichen Artikeln zu extrahieren und mithilfe einer vorgegebenen Ontologie einen Biochemical Knowledge Graph zu erstellen, der Informationen zu Verbindungsnamen, Bioaktivität, Sammelort, Isolationstyp und Spezies enthielt.
Sowohl der erste, als auch der zweite Platz gingen an Studierende der HTWK Leipzig. „Wir sind dankbar für die Anerkennung, die uns beim ESWC Workshop zuteil geworden ist", sagen Matthias Jooß, Jonas Gwozdz und Pit Fröhlich. „Den 1. Platz zu belegen, bestärkt uns in unserem Bestreben, weiterhin in diesem Bereich zu forschen. Ein besonderer Dank geht dabei an Paulo do Carmo, Edgard Marx und Professor Thomas Riechert für ihre Unterstützung." Dankbar zeigten sich auch die Zweitplatzierten Stefan Schmidt-Dichte und István J. Mócsy: „Wir haben durch die Offline-Teilnahme am Workshop der ESWC eine Bühne erhalten, um unsere Forschungsergebnisse zu präsentieren, (...). Darüber hinaus hatten wir die Gelegenheit, interessanten Talks aus Forschung und Industrie beizuwohnen und neue Kontakte zu knüpfen."
Die Ergebnisse der BiKE-Challenge auf der ESWC 2023 belegen die Beschleunigung, mit der die Entwicklung der automatischen Wissensextraktion aus biochemischen Forschungsergebnissen vorankommt. Die darauf aufbauenden Wissenspools leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung umweltfreundlicher Produkte und stärken so wiederum das Bewusstsein für dem Wert der Biodiversität.
Text: Dominique Fischer
]]>Die wassertechnische Infrastruktur in Sachsen ist zu großen Teilen sanierungsbedürftig und bedarf einer grundhaften Erneuerung. Zudem fordern die zunehmenden Wetterextreme des Klimawandels die Systeme heraus: seien es zunehmende Hitze- und Trockenheitsphasen oder vermehrte Starkregenereignisse, die Überflutungen auslösen.
]]>Im Fokus der Arbeiten am IfB steht die Entwicklung von Textilbewehrungen aus recycelten Carbonfasern (rCF) für den Einsatz im Bauwesen. Die Herausforderung besteht darin, sogenannte rCF-Garne mittels der Direktgarnablage-Technologie zu Textilbewehrungen zu verarbeiten. Wird dies erreicht, dann ist das ohnehin ressourceneffiziente noch prototypische Fertigungsverfahren, mit dem kein Faserabfall entsteht, wie bei bisherigen textilen Verfahren, besonders interessant für den industriellen Einsatz.
Schon im Mai dieses Jahres konnte das Teilprojekt WIRreFa-V1.5 erfolgreich gestartet werden. Dabei wird, ergänzend zum Faserrecycling (V1.3), der bislang beim Rückbau von Stahlbeton-Altgebäuden und dem Downcycling-Prozess zum Opfer fallende Betonsplitt zu neuem Beton insbesondere für den Carbonbeton entwickelt. Dieser bietet die Möglichkeit, einen hohen Anteil der mineralischen Zuschläge aufzunehmen und auf einer hohen Qualitätsstufe wieder nutzbar zu machen, was zu einem Upcycling führt.
Mit den beiden Forschungsprojekten werden sowohl Herausforderungen in der textilen als auch in der betonösen Fertigungskette adressiert.
"Unser Ziel ist es, einen prozesskettenübergreifenden, ressourcen- und kosteneffizienten Materialeinsatz zu erreichen und eine verbesserte Prozesskette für die Wiederverwendung von Materialkomponenten zu entwickeln", sagt Steffen Rittner, Verantwortlicher für die Carbonbewehrung im Forschungsteam. "Wir streben die Herstellung von R-Beton mit bis zu 60 % recyceltem Betonsplitt an, der vergleichbare Eigenschaften wie Normalbeton aufweist und der mit R-Textilbewehrung, bestehend aus R-Carbonfasern, verstärkt wird. Durch die Entwicklung und Herstellung von R-Beton und R-Textilbewehrung möchten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Nutzung von Multimaterialien im Bauwesen leisten."
Beide Forschungsprojekte werden in enger Zusammenarbeit mit regionalen Industrie- und Forschungspartnern durchgeführt und von Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Projektergebnisse werden dazu beitragen, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit im Bauwesen zu verbessern und neue Ansätze für die Wiederverwendung von Faser- und Beton-„Wertstoffen“ zu entwickeln.
]]>Zur Vorbereitung reisten Faouzi Derbel, Maike Vorwald (Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme) und Florian Strakosch (Institut für Elektrische Energietechnik) im September 2023 nach Sambia. Dort lernten sie die Infrastruktur der Partneruniversität kennen und formulierten gemeinsame Ansätze für die Integration der Thematik „Nachhaltiger Bergbau“ in Lehre und Forschung.
Die afrikanischen Forschenden fokussieren sich dabei speziell auf die Informationstechnologie und die ökologisch-gesellschaftlichen Aspekte des Bergbaus. Die Kompetenz der HTWK-Forschenden liegt hier im Bereich drahtloser, eingebetteter Systeme zur Schwingungsüberwachung und Verschleißanalyse von Tagebauanlagen sowie in der kulturhistorischen Bewertung und Begleitung.
]]>Das Auftakttreffen zum Projekt fand am 08. November 2023 bei dem Projektpartner Schneider Kunstgestein GmbH in Groß Leine statt. Die Firma Schneider Kunstgestein GmbH stellt hochwertige Betonmöbel und Kunstfelsen her. Eine besondere Herausforderung stellt im Projekt die Entwicklung des Lichttextils dar: „Es müssen gegensätzliche Anforderungen in Einklang gebracht werden.“, erklärt Ludwig Hertwig, Projektverantwortlicher des IfB. „Auf der einen Seite sollen möglichst viele Lichtwellenleiter an der Betonoberfläche sichtbar sein, auf der anderen Seite müssen die Tragfähigkeit und auch Herstellbarkeit sichergestellt werden.“
Das Forschungsvorhaben ist für eine Laufzeit von 24 Monaten konzipiert. Die Förderung erfolgt unter Beteiligung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa als Abwicklungspartner des Bundes, sowie der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH als Regionalpartner.
]]>Künstliche Intelligenz in der Lehre – ein Angebot des HTWK-Instituts für digitales Lehren und Lernen, und das
Netzwerk Angewandte KI – angesiedelt auf den HTWK-Forschungsseiten.
Auf diesen beiden Webseiten werden jeweils alle KI-relevanten Themen auf einen Blick dargestellt, darunter Recht und Ethik, Lehre und Prüfungen, Bildverarbeitung, Analysa von Big Data und mehr.
Außerdem sind dort Ansprechpersonen der HTWK Leipzig zum Thema zu finden.
"Ich danke Antje Bredemann und Aileen Krause für die tolle Arbeit. Das Team des IDLL freut sich auf Anregungen aus der Hochschule, um die Webseite zum KI-gestützten Lehren und Lernen lebendig weiterzuentwickeln", so Medienprofessorin Gabriele Hooffacker.
]]>Im Rahmen der Ausstellung „SHAPING TOMORROW – Lehm und Holz neu gedacht“ werden sich am Donnerstag, den 26. Oktober 2023, dazu Expertinnen und Experten austauschen: In vier kurzen Vorträgen werden sie beim „Forum Lehm“ inhaltlich unterschiedlich gelagerte Perspektiven auf das Bauen mit Lehm in der Gegenwart und in der Zukunft geben. Im Anschluss soll Raum und Zeit für einen intensiven Gedanken- und Erfahrungsaustausch aller Teilnehmenden des Werkstattgesprächs sein. Mit dabei ist unter anderem Alexander Stahr, Professur für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig und Leiter der interdisziplinären Forschungsgruppe FLEX.
]]>HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner, Prof. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit, und Prof. Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre und Leiter der Forschungsgruppe FLEX, begrüßten Sebastian Gemkow im Smart Manufacturing Lab, das Stahr mit einem Augenzwinkern mit Steve Jobs` Garage verglich. „Hier können wir unsere Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen experimentell überprüfen und weiterentwickeln“, so Stahr.
]]>Sowohl Lehrende der Hochschule als auch externe Referent:innen bieten Vorträge, Workshops, offene Vorlesungen oder Exkursionen an - kostenlos!
Vielen Hochschulangehörigen liegt Nachhaltigkeit auch persönlich am Herzen – vier Beispiele.]]>
]]>
Um dem Forschungs- und Entwicklungsbedarf für den Bau dieser Infrastrukturen der Zukunft gerecht zu werden, erhielten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im September 2023 ein neues Technikum. Am HTWK-Forschungscampus Eilenburger Straße in Leipzig-Reudnitz gelegen, besteht das GeoTechnikum aus einer geschützten Bodenversuchsfläche. Auf 9 mal 20 Metern wurde dafür der vorhandene Untergrund bis in eine Tiefe von 4 Metern durch einen idealisierten Versuchsboden aus Sand ausgetauscht. Betonwände grenzen den unterirdischen Raum zum Erdreich ab. Im GeoTechnikum können die Forschenden großflächige Versuche durchführen und Systeme und Verfahren optimieren. Geplant ist die Neu- und Weiterentwicklung von Methoden, mit denen Kippenböden verdichtet werden. Dank einer Kranbahn können die Forschenden Gewichte anheben und für Verdichtungsversuche auf den Sand fallen lassen. Dabei werden in Echtzeit Parameter erfasst und ausgewertet, um den Erfolg der Verdichtungsmethoden zu messen. Auch das Monitoring von Bodenbewegungen in großen Arealen wird im GeoTechnikum erprobt. Dafür entwickeln die Forschenden neuartige Sensoren; die so gesammelten großen Datenmengen werden dank künstlicher Intelligenz verarbeitet.
HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner: „Der Strukturwandel ist in vollem Gange; wir als Hochschule für Angewandte Wissenschaften stellen uns bereits seit vielen Jahren den daraus resultierenden Herausforderungen, bieten Lösungsansätze und sind verlässliche Forschungspartnerin für die Region. Neben dem Carbonbetontechnikum und dem geplanten Holzbauforschungszentrum ist das GeoTechnikum ein weiterer wichtiger Baustein, um an den Fragen der Zeit zu forschen und nachhaltige und innovative Antworten zu finden. In gemeinsamer Finanzierung mit dem Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, dem Sächsischen Wissenschaftsministerium und unserer Hochschule konnten wir mit der neuen Bodenversuchsfläche die Geotechnik als eine unserer Kernkompetenzen in der Forschung räumlich, strukturell und personell stärken.“
]]>Wie aus dem Nichts scheinen sie aufgetaucht zu sein: Einweg-Flaschen und Tetrapaks mit Deckeln, die sich nicht mehr einfach abschrauben lassen. Hört man sich um, haben viele Menschen eine eigene Geschichte dazu: Warum es sie nervt, wann sie es zum ersten Mal bemerkt haben, wie sie damit umgehen.
Was hat es mit diesen Verschlusskappen auf sich?
EH: So neu sind die Deckel gar nicht. In der EU verpflichtend werden sie aber erst ab Sommer 2024 . Das Phänomen erscheint vielen neu, weil es bisher nicht richtig kommuniziert wurde. Ziel ist es, die Verschlüsse zusammen mit den Behältern zurück in den Kreislauf zu bringen, und die Vermüllung der Umwelt, das sogenannte Littering, durch achtlos weggeworfene Verschlüsse zu verringern. So kleine Kappen „verschwinden“ nun einmal besonders schnell. Und damit stehen sie der stofflichen Verwertung nicht mehr zur Verfügung – doch genau das ist ja das wichtigste Ziel in unserem Recyclingsystem. Dabei müssen wir auch unterscheiden zwischen der Verwertung von Abfällen – ich sage bewusst nicht Müll – denn das kann auch die thermische Verwertung sein, also das Verbrennen, das Energie erbringt – und Recycling, also der stofflichen Verwertung. Dabei bleibt das Material erhalten und kann wieder genutzt werden. Wir als Kundschaft verlassen an dieser Stelle also zumindest ein Stück weit unsere Komfortzone, indem wir uns umstellen müssen, an dieser – minimalen – Stelle.
]]>Zu diesem Thema beauftragte die Bundesnetzagentur die HTWK Leipzig mit einer Studie. Sie soll umfangreiches Datenmaterial liefern, um darauf aufbauend Schlussfolgerungen ziehen zu können, ob die derzeitigen Messverfahren mit den dazugehörigen Grenzwerten nach wie vor geeignet sind, die Störwirkung schmal- und breitbandiger Störaussendungen auf derzeitige digitale Signalübertragungen ausreichend abzubilden.
Am 25. August 2023 stellten Forscher der HTWK Leipzig den Vertreterinnen und Vertretern der Bundesnetzagentur den geplanten Messaufbau für die Untersuchungen zur Störwirkung breitbandiger Signale vor. Die Ergebnisse der Studie werden voraussichtlich im Sommer 2024 von der HTWK Leipzig an die Bundesnetzagentur übergeben und dann in die betreffenden Expertengremien einfließen.
]]>Der Bedarf an Professorinnen und Professoren wächst zwar, doch der Nachwuchs fehlt. Einerseits zieht die Industrie mit schnellen Karrierechancen und attraktiven Gehältern viele Talente an. Andererseits ist die Berufslaufbahn für HAW-Professuren oft unstrukturiert und komplex, was den Einstieg zusätzlich erschwert. Das Projekt „Science_Careers: Karrieren fördern. Talente gewinnen.“ soll Karrierewege für potenzielle Professorinnen und Professoren aufzeigen und so den Wissenschaftsstandort Leipzig stärken. Nach sorgfältiger Planung seit Beginn des Jahres 2023 ist das Projekt nun bereit für die Umsetzungsphase.
Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig, betont: "Mit dem 'Science_Careers'-Projekt setzen wir an der HTWK Leipzig neue Maßstäbe für die akademische Karriereentwicklung. Durch eine Kombination von Maßnahmen entsteht ein Nährboden, der junge Talente nicht nur entdeckt, sondern auch nachhaltig fördert. Wir verstehen uns als Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Forschung und Anwendung. Unsere Arbeit stellt sicher, dass die nächste Generation von Professorinnen und Professoren an der HTWK praxisorientiert und bestens qualifiziert ist. In Zeiten, in denen die Nachfrage nach hervorragendem akademischem Personal steigt, soll dieses Projekt Antworten bieten."
Das Projekt basiert auf drei Säulen:
- Kurzfristig: Verbesserung des Einstellungsprozesses, um die HTWK als attraktive Arbeitgeberin zu positionieren.
- Mittelfristig: Mentoring, um durch Individuelle Begleitung und konkrete Förderung junge Talente auf einen Karriereweg in der Wissenschaft vorzubereiten.
- Langfristig: Schaffung von Karrierepfaden, um Sicherheit zu geben und die Entscheidung für eine akademische Laufbahn zu erleichtern.
Teilprojekte
Das Projekt besteht aus mehreren Teilprojekten, die den Fokus auf die Verbindung von Wissenschaft und Praxis legen:
- „Pro.Motion“: zielt darauf ab, die Qualifizierung für eine HAW-Professur zu beschleunigen. Dieses Teilprojekt betont die Vernetzung, mit der zur Industrie In Kooperation mit Unternehmen werden praxisorientierte Promotionen vorangetrieben, die frischen Wind in die Wissenschaft bringen und ermöglicht Synergien, die die zeitlich e(?) Lücke zwischen Doktorarbeit und HAW-Professur schließen.
- “ Pro.Innovation“: Das “Labor für Neues“. Hier werden erfahrene Professoren und Professorinnen und junge Talente in Forschungsteams, sogenannten Tandem-Professuren, zusammengebracht. Diese Form des kollaborativen Arbeitens gibt Neulingen direkten Zugang zu Fachwissen und bildet so das ideale Sprungbrett in die Welt der HAW-Professur.
- „Pro.Fellowship“: Hier bekommen aufstrebende Wissenschaftstalente individuelles Tandem-Mentoring von etablierten Professoren und Professorinnen. Dabei geht es nicht nur um Forschung, sondern um den ganzen Karriereweg. Alles, von der ersten Lehrveranstaltung bis zur Publikation, wird begleitet und damit der Übergang zur Professur vereinfacht.
- Das Teilprojekt „Employer Branding“ legt den Fokus auf die öffentliche Wahrnehmung der HTWK Leipzig. Es ist entscheidend, potenzielle Talente frühzeitig zu begeistern und ihnen die Vorzüge einer Karriere an der HTWK Leipzig zu verdeutlichen. Parallel dazu sorgt das Teilprojekt Welcome@HTWK für ein gutes Ankommen und eine möglichst reibungslose Eingliederung neuer Mitarbeitender in die Hochschulgemeinschaft.
- Das „Female Scientist Network“, fördert und vernetzt Frauen in der Wissenschaft. Durch verschiedene Veranstaltungen und Programme entsteht ein Netzwerk, das den Anteil von Frauen in Forschung und Lehre an der HTWK erhöhen soll.
Förderziel
Ziel der Förderlinie N – Promotion ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses der HTWK Leipzig im Kontext kooperativer Promotionsverfahren, um so der Rolle als Innovationsort zur Erarbeitung von Lösungen gesellschaftlicher Herausforderungen gerecht werden und als Impulsgeberin für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik dienen zu können.
Das Promotionsstipendium soll dabei den wissenschaftlichen Nachwuchs der HTWK Leipzig in der Promotionsphase finanziell mit dem Ziel der Promotion unterstützen.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.
- Promotionsstipendium
in Höhe von 1.700 EUR pro Monat
- Kinderbetreuungszuschlag
Es wird eine Kinderzulage in Höhe von 100 Euro monatlich für jedes Kind gewährt, für das die Empfängerin/der Empfänger eines Promotionsstipendiums, deren oder dessen Ehegattin, Ehegatte, Partnerin oder Partner aus einer Lebenspartnerschaft Kindergeld bezieht.
- Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.000 EUR pro Jahr
Fördervoraussetzungen
- Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
- Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen
- Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig
- Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an der Dissertation erhalten hat.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
- Motivationsschreiben
- Exposé zum Promotionsvorhaben
- Konzeptionelle Überlegungen zum Ausbau der persönlichen Kompetenzen im Projektmanagement, sozialer Kompetenz sowie in der Lehre und Didaktik
- Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der Forschungsschwerpunkte der HTWK Leipzig und den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professur sowie ggf. weiterer Betreuungspersonen. Es soll weiterhin dargestellt werden, wie dadurch den o.g. Förderziele der Förderlinie N – Promotion entsprochen werden soll.
- Empfehlungsschreiben der betreuenden Professorin/des betreuenden Professors der HTWK Leipzig
- Offizielles Betreuungsschreiben einer Professorin/eines Professors der promotionsberechtigten kooperierenden Einrichtung
- Wissenschaftlicher Lebenslauf
- Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses oder bei Masterstudierenden eine aktuelle Leistungsübersicht sowie das avisierte Datum des abgeschlossenen Masterstudiums
- Sofern bereits vorhanden: Kopie eines Nachweises der Annahme als Doktorandin/Doktorand der promotionsberechtigten kooperativen Einrichtung sowie die Vereinbarung zur Betreuung einer Promotion an der HTWK Leipzig
Maßgeblich für die Einreichung von Anträgen ist die Ausschreibung für die Förderlinie N - Promotion 2023/I, die alle Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen im Detail auflistet (Dokument ist rechts verlinkt).
Bewerbungsfrist: 1. November 2023
Masterabsolventinnen der HTWK Leipzig sind ausdrücklich aufgefordert, sich bewerben.
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.
Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
]]>Diese Spuren der Vergangenheit dokumentiert Johannes Tripps. Der HTWK-Professor für Kunstgeschichte der Materiellen Kultur ist gemeinsam mit einem zwölfköpfigen interdisziplinären Team aus den Bereichen Byzantinistik, Mittelalterliche Geschichte, Historische Geographie, Geographie und Geokommunikation auf der Suche nach Belegen für die Forschungshypothese: Die beiden historischen Regionen Duklja und Raszien, die Teil der römischen Provinz Illyrien waren, seien „Heilige Landschaften“. Das sei mit dem Dasein als Jahrtausende währende Pufferzone zwischen zwei Großmächten – dem Byzantinischen Reich und dem lateinischen Westen – zu erklären, die jeweils mit der Förderung ihrer Religion an Einfluss zu gewinnen versuchten. Das Resultat ist eine immense Anzahl religiöser Gebäude und eine bis heute währende Religionsvielfalt.
Im Gegensatz zu anderen Gegenden hoher religiöser Bedeutung wie dem Jordantal oder dem Berg Sinai sind diese Regionen auf dem Balkan bisher kaum erforscht. Das wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der HTWK Leipzig, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), der Universität Wien und der Universität Belgrad ändern: Sie sichten seit 2020 historische Schriften und Karten, sammeln geografische Daten per Drohnenaufnahmen und Satellitenbildern und verstetigen die Kenntnisse auf Feldforschungsreisen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der österreichische Wissenschaftsfonds (FWF) fördern das internationale Projekt bis Herbst 2023. „Die Zone stand bisher kaum im Mittelpunkt der Forschung, weder von der östlichen noch von der westlichen Seite. Wir wollen die Kirchen und Klöster vom 11. bis ins frühe 14. Jahrhundert genauer bestimmen und die herausragende Rolle dieser Gegend als Schmelztiegel der Religionen und als Pufferzone zwischen dem Byzantinischen Reich und dem lateinischen Westen hervorheben“, erläutert Tripps.
]]>Jochen Merker, HTWK-Professor für Analysis und Optimierung, und Dr. Willi Schimmel, Postdoktorand am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung, wollen die Trefferquote der Voraussagen mithilfe mathematischer Berechnungen erhöhen: Sie entwickeln, gefördert vom sächsischen Wissenschaftsministerium, einen digitalen Zwilling für Fernerkundungssysteme in den Umweltwissenschaften, der den Wassergehalt in Wolken genauer bestimmt.
]]>Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Ilka Viehmann und den Projektpartnerinnen Prof. Thekla Schulz-Brize und Ina Seiler vom Fachgebiet Historische Bauforschung und Baudenkmalpflege der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) erforscht er seit April 2020 die antike Villenanlage. Im Projekt „Die Villa von Sette Bassi in Rom – Bauhistorische Neubearbeitung und Rekonstruktion“ untersucht das interdisziplinäre Team zudem, wie die Methoden der historischen Bauforschung und der praktischen Denkmalpflege durch die Digitalisierung mit Gebäudeinformationsmodellen weiterentwickelt werden können. Dabei konzentrieren sich die HTWK-Forschenden vor allem auf die digitalen Methoden.
]]>Mit dem vom Graduiertenzentrum bereits zum vierten Mal ausgelobten Fotowettbewerb „Forschungsperspektiven“ sollen Einblicke in die wissenschaftliche Welt der HTWK Leipzig gegeben werden. Zugleich erhalten auch die Forschenden die Möglichkeit, anderen zu zeigen, woran sie tagtäglich arbeiten und können die Öffentlichkeit an ihrer Forschung teilhaben lassen.
]]>Mit den Ausmaßen und der Infrastruktur einer Kleinstadt setzt die STIGA ein Zeichen in einer vom jähen Wandel gekennzeichneten Zeit. Die Stadt Leipzig befand sich damals, als viertgrößte deutsche Stadt, im Umbruch von der Handels- zur Industriestadt und dehnte sich verstärkt auf umliegende Gemeinden aus, die Bevölkerungszahl stieg sprunghaft an, die Leipziger Messe wandelte sich von einer Waren- zu einer Mustermesse.
]]>Die Forschungsgruppe „Agile Knowledge Engineering and Semantic Web“ der HTWK Leipzig arbeitet dafür mit dem Institute of Chemistry der São Paulo State University und mit dem Institute of Physics der University of São Paulo zusammen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fundaçao de Amparo a Pesquisa do Estado de São Paulo (FAPESP) fördern das Projekt von 2021 bis 2024.
]]>Sie wird erneut einen neuen Besuchendenrekord mit etwa 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der internationalen Forschungsgemeinschaft aufstellen.
Die EuroVis-Konferenz ist ein Schlüsselereignis im Bereich der Visualisierung mit weitreichenden Anwendungen in mehreren Disziplinen.
Ziel der Konferenz ist es, die Verbindung zwischen Visualisierungsforschenden und Praktikerinnen und Praktikern zu stärken, die Zusammenarbeit zu fördern und mehr Forschende in dieses sich schnell ausweitende Forschungsgebiet einzubinden.
Die HTWK Leipzig freut sich, den Abschlussredner, Professor Alexandru Telea, zu sponsern, der einen fesselnden Vortrag mit dem Titel "Seeing is learning in high dimensions" halten wird. Telea ist ein führender Experte für visuelle Datenanalyse mit über 25 Jahren Erfahrung in diesem Bereich.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind dazu herzlich eingeladen. Die ausrichtenden Institutionen freuen sich auf die anregenden Diskussionen und den Austausch von Ideen, den die EuroVis 2023 zweifelsohne anregen wird.
Die Eurovis 2023 wird ausgerichtet von der Fakultät Informatik und Medien (Prof. Mario Hlawitschka), der Fakultät Digitale Transformation (Prof. Mathias Goldau) und dem Hochschulsportzentrum (Robert Schiffler) der HTWK Leipzig gemeinsam mit der Universität Leipzig und dem UFZ.
Ort und Zeit: Die Konferenz findet vom 12. bis 16. Juni 2023 im Leipziger KUBUS (Konferenz- und Bildungszentrum des UFZ im Wissenschaftspark), Permoserstraße 15, 04318 Leipzig statt.
[English]
HTWK Leipzig Collaborates in Hosting the Prestigious EuroVis Conference.
The Leipzig University of Applied Sciences (HTWK Leipzig) is proud to announce its collaboration with Leipzig University and the Helmholtz Centre for Environmental Research – UFZ in hosting the 25th edition of Eurographics Conference on Visualization (EuroVis).
The EuroVis Conference, which is held in a different European city each year, will now take place in Leipzig for the second time. It will once again set a new attendance record with approximately 350 attendees from the international research community. The conference will be held from June 12th to 16th, 2023, at Leipzig KUBUS on Permoserstraße 15, 04318 Leipzig.
The EuroVis conference is a key event in the Visualization field, with wide-ranging applications across multiple disciplines. The conference aims to strengthen the connection between visualization researchers and practitioners, promote collaboration, and encourage more researchers to enter this rapidly expanding field of study.
HTWK Leipzig is delighted to sponsor the capstone speaker, Professor Alexandru Telea, who will be presenting a compelling talk titled "Seeing is learning in high dimensions". Professor Telea is a leading expert in Visual Data Analytics, with over 25 years of experience in the field.
We extend a warm invitation to all attendees and look forward to the stimulating discussions and exchanges of ideas that EuroVis 2023 will undoubtedly inspire.
The faculties of Computer Science and Media (Prof. Dr. M. Hlawitschka), Digital Transformation (Prof. Dr. M. Goldau) and University Sport at the University of Applied Sciences Leipzig (Robert Schiffler) are supporting and organizing the conference together with the University of Leipzig and the UFZ.
Insgesamt werden an der Hochschule aus Drittmitteln 314 Mitarbeitende beschäftigt. Sie sind in zahlreichen Forschungsvorhaben sowie in Projekten in Studium, Lehre und Administration tätig.]]>
Am späten Dienstagnachmittag trafen sich rund 140 Gäste am Gutenbergplatz der HTWK Leipzig: Forschende, Praxispartner, aber auch Mitarbeitende der vielfältig unterstützenden Verwaltungs- und Technikbereichen der Hochschule konnten miteinander ins Gespräch kommen, sich austauschen, neue Kontakte knüpfen und Einblicke in die Labore vor Ort sowie die dort umgesetzten Forschungsprojekte gewinnen.
]]>HTWK-Professoren leiten Fachforen Gas und Strom
Im zweiten Teil bietet die Fachtagung eine Reihe fachspezifischer Gas- und Stromthemen an. Alle Tagungsteilnehmenden können je nach Interesse Vorträge in beiden Fachforen anhören. Das Fachforum Gas unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn (HTWK Leipzig) stellt die Zukunftsfähigkeit der Gasinfrastruktur insbesondere zur Nutzung von Biogas und Wasserstoff in den Mittelpunkt. Das Fachforum Strom unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel (HTWK Leipzig) behandelt Themen wie dynamische Stromtarife, innovative Haustechniklösungen und die Netzintegration von Elektrofahrzeugen. Ein Projekt der Deutschen Bahn zeigt außerdem, wie durch Sektorenkopplung CO2-freier Bahntransport auch auf nichtelektrifizierten Strecken möglich sein kann.
Tagungsprogramm und Anmeldung
Das Tagungsprogramm und das Anmeldeformular sind unter www.energiefachtagung.com zu finden. Nach der Tagung werden dort auch Fachbeiträge veröffentlicht. Das Vortragsprogramm wird wie jedes Jahr von einer Fachausstellung zu innovativen Energieanwendungen begleitet.
Für Mitglieder der Gasgemeinschaft Mitteldeutschland e.V. (ggm) und der Energiegemeinschaft Mitteldeutschland e.V. (egm) ist die Teilnahme kostenfrei, ebenso für Studenten, Sponsoren und Partner. Für weitere Gäste beträgt die Teilnahmegebühr 49 Euro.
Neben MITGAS und MITNETZ GAS, enviaM und MITNETZ STROM sind die HTWK Leipzig, Bosch und Buderus Partner der Fachtagung. Die Zielgruppe sind Vertreterinnen und Vertreter von Energieversorgungsunternehmen und Netzgesellschaften, das SHK- und Elektro-Fachhandwerk, die Wohnungswirtschaft, Gerätehersteller, Expertinnen und Experten aus Energieberatung, Planung, Architektur, Mobilitätspartner, Kommunen, Kundinnen und Kunden und das Energiemanagement aus Gewerbe und Industrie, Hochschulvertreterinnen und -vertreter und Studierende.
Pressekontakt
Cornelia Sommerfeld
Pressesprecherin MITGAS/enviaM
0345 216 2075
corneli(dot)sommerfeld(at)mitgas.de
Das Institut ist am Teilprojekt Modellierung und Visualisierung beteiligt. Das Bauprojekt wird im Auftrag der Stadt und des Eigentümers unter dem Namen „Leipziger BlauGrün“ von Forschungseinrichtungen wie dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und vielen weiteren Partnern begleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die Forschenden der HTWK Leipzig modellieren und visualisieren hierbei die Wege des Wasserflusses und übertragen die gewonnenen Erkenntnisse auf das Stadtgebiet von Leipzig.
]]>Am 03. Februar 2023 fand in der Kongreßhalle Leipzig der Auftakt statt. Ministerpräsident Michael Kretschmer und Staatsminister Sebastian Gemkow stellten SPIN2030 vor, flankiert von mehreren Referaten Forschender, die die Breite und Qualität der sächsischen Wissenschaftslandschaft in beeindruckender Weise aufzeigten.
Im Anschluss präsentierten ausgewählte Aussteller aus dem gesamten Freistaat Spitzenforschung auf einer Wissenschaftsmesse, darunter auch die HTWK-Forschungsgruppe FLEX.project unter Leitung von Prof. Alexander Stahr.
Am Gemeinschaftsstand des Transferverbunds der sächsischen HAW (Saxony5) präsentierten Stahr und seine Mitarbeiter Martin Dembski, Marius Zwigart und Luis Barthelemy an einem eigens entwickelten „Mitmach-Demonstrator“ Augmented-Reality: Gäste konnten eine AR-Brille aufsetzen und mit Hilfe eines virtuell ins Sichtfeld projizierten Modells ein reales Riegelwerk einer (verkleinerten) Holzrahmenbaukonstruktion zusammenbauen.
(Fotos: Ben Gierig/SMWK; HTWK Leipzig)
Impressionen vom Kickoff SPIN2030
]]>Der Informatikprofessor der HTWK Leipzig initiierte daher das Forschungsprojekt „DINOBBIO“ mit dem Ziel, vorhandenes Wissen sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Dabei arbeitet die Forschungsgruppe „Agile Knowledge Engineering and Semantic Web“ der HTWK Leipzig mit dem Institute of Chemistry der São Paulo State University und mit dem Institute of Physics der University of São Paulo zusammen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fundaçao de Amparo a Pesquisa do Estado de Sao Paulo (FAPESP) fördern das Projekt von 2021 bis 2024.
]]>Nach Modifikation der optischen Komponenten und einer passenden elektronischen Beschaltung ist er damit in der Lage, Vibrationen mit hoher Auflösung über einen weiten Frequenzbereich zu erfassen. Anhand der Prozessverfolgung an einer Drehbank demonstrierte er die Praxistauglichkeit des Prototypen.
Diese erfolgreichen, von den HTWK-Professoren Christian Weickhardt (MNZ) und Mathias Rudolph (FING) betreuten Arbeiten, fanden am 25. November mit der Promotion von Raphael al Diban an der TU Chemnitz (Betreuung: Frau Prof. Gröger von der Fakultät Maschinenbau) ihren feierlichen Abschluss.
]]>Häusliche Gewalt ist eine große Gefahr für die körperliche und seelische Unversehrtheit der Betroffenen und setzt sich häufig über Generationen fort. Zunehmend prekäre Wohnverhältnisse bergen ein zusätzliches Risiko: Knapper Wohnraum, fesselnde Mietverhältnisse, fehlende Wohnperspektiven nach dem Aufenthalt in Frauenhäusern oder eine digitale Kontrolle durch die Partnerinnen und Partner tragen eine Mitschuld. Ebenfalls problematisch ist, dass es für Menschen aus ländlichen Räumen schwieriger ist, Hilfe von Trägern oder Netzwerken zu erhalten. Aber auch in Städten werden die Bedarfe von Betroffenen in multiplen Problemlagen, die beispielsweise durch eine Behinderung oder psychische Erkrankung entstehen, nicht im Sinne der Istanbul-Konvention erfüllt.
]]>Auf konkrete gemeinsame Maßnahmen zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels konnten sich die Vertragsstaaten allerdings bislang nicht einigen. Stattdessen setzen sie auf Verfahrensregeln und Transparenz durch die Offenlegung freiwilliger nationaler Beiträge: Jeder Staat gibt eine Erklärung ab, in der er seine Klimaschutzbeiträge definiert und geplante sowie ergriffene Maßnahmen beschreibt. Alle fünf Jahre soll jeder Staat seine „NDCs“ (nationally determined contributions) aktualisieren und die Beiträge zum Klimaschutz erhöhen. Die erste Bestandsaufnahme aller Beiträge ist für 2023 anvisiert.
Erste Analysen zeigen jedoch: Die angekündigten Beiträge zum Klimaschutz werden voraussichtlich nicht ausreichen, um dauerhaft unter dem Zwei-Grad-Ziel zu bleiben. Die Klimaschutzanstrengungen der Staaten müssen also ambitionierter werden. Ein interdisziplinäres Team aus Rechtswissenschaftlerinnen und Ökonomen der HTWK Leipzig, der Hochschule Bochum, des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und des Instituts für ökologische Raumforschung Dresden hat vor diesem Hintergrund gemeinsam untersucht, wie wirksam die vereinbarten Regeln des Pariser Abkommens sind und durch welche Maßnahmen die Wirksamkeit verbessert werden könnte.
]]>Die geringe Anzahl an Ladestationen für E-Autos und andere elektrifizierte Fahrzeuge im öffentlichen Raum bremst umweltfreundliche Mobilitätskonzepte langfristig aus. Mit PVmCharge soll die Mobilitätswende durch die direkte Nutzung der Photovoltaik zum Laden von elektrifizierten Fahrzeugen auf öffentlichen Parkplätzen ermöglicht werden.
]]>Partner, Auftraggeber, ehemalige und aktuelle Mitarbeiter waren am 13. September zu Gast an der HTWK. Die Verbindung aus Forschung und Praxis zeigte sich schon im Programm: Unser Rektor Prof. Mark Mietzner sprach in seinem Grußwort vom Werdegang des Instituts an der Hochschule. Von der praktischen Seite berichtete Dr. Ulrich Meyer, der Technische Geschäftsführer der Wasserwerke Leipzig, welche schon seit Beginn des Instituts Auftraggeber und Partner sind. Prof. Hubertus Milke sprach vom bisherigen Werdegang und Tilo Sahlbach von den aktuellen Themenschwerpunkten des IWS. Anschließend wurden beim Get-Together im lockeren Rahmen Erfahrungen ausgetauscht und Zukunftspläne geschmiedet.
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Das Zollingerdach ins Heute überführt
Die Preise für Holzbauten könnten sinken, wenn die gesamte Branche vom Sägewerk bis zur Zimmerei die Möglichkeiten der Digitalisierung besser nutzt. Wie das gelingen kann, erforscht HTWK-Professor Alexander Stahr gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe FLEX. Am Beispiel einer mehr als hundert Jahre alten Dachbauweise demonstrieren sie, wie traditionsreiche Baumethoden mithilfe der Digitalisierung modernisiert werden können und dabei Ressourcen schonen. Mit dem Zollingerdach, einer gekrümmten, freitragenden Konstruktion aus kurzen Hölzern, wurden bis 1928 mehr als tausend Häuser und Hallen in Deutschland überdacht. Stahr und sein Team sehen großes Potenzial im Zollingerdach, denn die Baumethode ist besonders effizient und spart so Material ein. Die Forschenden beseitigten konstruktive Mängel und erweiterten den Bauprozess um die Möglichkeiten der Digitalisierung. Jeder Arbeitsschritt – von der Idee bis zur Umsetzung auf der Baustelle – profitiert davon. Es beginnt bei der Planung mithilfe parametrischer Entwurfswerkzeuge. Algorithmen definieren dabei, wie sich durch die Änderung verschiedener Parameter die Geometrie der Lamelle verändert. Diese Daten werden direkt an die Maschinen für den Zuschnitt weitergereicht: „Heutzutage gibt es computergesteuerte Abbundmaschinen, die Lamellen perfekt und zehntelmillimetergenau zuschneiden. Das verbessert die statische Berechenbarkeit und reduziert den Wartungsaufwand des Daches ungemein“, so Stahr. Die Maschinen können die fertigen Bauteile bereits in der richtigen Reihenfolge stapeln. Eine enorme Zeitersparnis: Statt mehrerer Wochen dauert der Aufbau eines Hallendaches nun nur noch wenige Tage.
„Kostensenkung trotz individueller Einzelteilfertigung – darin liegt für die Baubranche enormes Potenzial. Durchgängig digitale Prozessketten vom Entwurf über die Planung und die Vorfertigung in der Werkhalle bis hin zur Montage auf der Baustelle sind dafür der Schlüssel“, ist Stahr überzeugt. „Dank unserer Forschungen ermitteln wir in einem System die Geometrie, Statik und Wirtschaftlichkeit. Die Informationen kommen am Ende maschinenlesbar heraus, und schon kann der Fertigungsprozess starten.“
Peter M. Wald: Gestern wie heute gilt, dass alle Beteiligten so behandelt werden sollten, wie man es selbst von anderen erwartet. Damit meine ich eine Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe, ohne dabei die gegenseitigen Erwartungen aus den Augen zu verlieren.]]>
Genauere Informationen zum Programm erhalten Sie auf der Veranstaltungsseite.
]]>Mit dem Untertitel „Nachhaltigkeit durch innovative Produktgestaltung und Digitalisierung“ stellt sich das Transferprojekt MDZ Leipzig-Halle in den kommenden drei Jahren diesen Fragestellungen. Es sollen digitale Entwicklungspfade skizziert und Unternehmen in passenden Formaten vermittelt sowie deren Effekte auf ökologische, soziale und ökonomische Ziele gemessen werden. Die Zielgruppe bilden hierbei kleinere und mittlere Unternehmen, die gerade in den neuen Bundesländern die Wirtschaftslandschaft prägen. Neben unternehmensinternen Verbesserungen steht vor allem eine nachhaltige und regionale Lieferkette im Fokus.
Hinter dem MDZ Leipzig-Halle stehen neben der HTWK Leipzig vier weitere Verbundpartner: das bsw – Bildungswerk der Sächsischen Wirtschaft, die Handwerkskammer (HWK) Halle/Saale, das MITZ – Merseburger Innovations- und Technologiezentrum und die Stadt Halle/Saale. Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betreute Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit insgesamt 2,8 Mio. Euro gefördert und ist eingebettet in die deutschlandweite Initiative „Mittelstand Digital“.
Die Arbeitsschwerpunkte der HTWK Leipzig liegen im Arbeitspaket „Innovationskompass, Impulsgeber und Messansätze“ in folgenden Bereichen:
- Eröffnung eines Kontaktbüros an der HTWK Leipzig, inklusive Aufbau eines Portfolios digitaler Hochschul-Initiativen und passender Kontakt- und Bildungsformate
- Konzeption eines Status-Quo-Checks und einer Digitalisierungs-Roadmap
- Entwicklung eines KMU-spezifischen Nachhaltigkeitsscores zur Messung der Effekte digitaler Projekte
- Regionale Trend- und Resilienzforschung in Bezug auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Das Projekt ist dabei in den Fakultäten Digitale Transformation (Prof. Oliver Crönertz) und Wirtschaftswissenschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (Prof. Holger Müller (SCM), Prof. Rüdiger Wink) angesiedelt. Die Projektbüros befinden sich im Hopper-Bau der Fakultät Digitale Transformation.
]]>Die Professoren Slavisa Aleksic und Christian-Alexander Bunge untersuchen an der HTWK-Fakultät Digitale Transformation, wie eine solche Kommunikation über LED-Lampen möglich ist. „Zunächst galt VLC als potenzielle Alternative zum Drahtlosnetzwerk WLAN. Dieser Zahn ist gezogen: Funk hat sich durchgesetzt“, fasst Bunge die Entwicklung der Forschung an VLC zusammen. Doch für zwei Bereiche ist die Kommunikation über sichtbares Licht durchaus interessant: für die Medizin und für die Industrie.
]]>Im Anschluss bekam sie von ihren Kolleg:innen einen Doktorhut mit handsignierten Kartonproben und einem 3D-gedruckten Prägewerkzeug in Anlehnung an ihre Forschungsarbeit überreicht.
Die Promotion wurde als kooperatives Verfahren zwischen der Fakultät Informatik und Medien der HTWK Leipzig und der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden durchgeführt und mit Promotionsstipendien der HTWK Leipzig durch Steuermittel des Landes Sachsen gefördert. Zur Promotionskommission gehörten Prof. Dr.-Ing. Alexander Brosius (TU Dresden) als Vorsitzender, die Gutachter Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Majschak (TU Dresden, INT), Prof. Dr. rer. nat. Lutz Engisch (HTWK Leipzig) und Prof. Dr.-Ing. habil. Marek Hauptmann (Steinbeis Hochschule Berlin) sowie Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau (HTWK Leipzig) als Prüfungsbeisitzer.
]]>Doch ein Massenprodukt ist Holz als Baustoff bisher nicht, denn Bauen mit Holz ist teurer als mit Stein oder Beton. Die Preise könnten sinken, wenn die Holzbranche vom Sägewerk bis zur Zimmerei die Möglichkeiten der Digitalisierung zukünftig besser nutzt. Wie das gelingen kann, erforscht Alexander Stahr gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe FLEX. Der Professor für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig unterstützt den Wissens- und Technologietrander in der Holzbranche, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist. "Die Digitalisierung steckt hier mehrheitlich noch in den Kinderschuhen. Gemeinsam mit Partnern aus der Praxis wollen wir aufzeigen, was eine Verknüpfung zwischen digitalem Planen, rechnergestütztem numerischem Abbinden des Holzes und Virtual-Reality-Brillen bei der Vorfertigung ermöglicht", so Stahr.
]]>Dafür installieren die Tragwerksprüfer Gunter Hahn und Markus Fischer und ihre beiden Helfer innerhalb von zwei Stunden ein Gestell aus Stahl, das auf Böcken steht und mit daran befestigten Hydraulikzylindern für viel Druck sorgt. Damit wollen die Bauingenieure des Leipziger Unternehmens IEXB herausfinden, ob die Decke über dem ersten Geschoss der alten Eisengießerei in Limbach tatsächlich hält.
Rein rechnerisch kam ein Statiker zu dem Ergebnis, dass die Decke der alten Halle für die neue Nutzung als Fitnessstudio nicht stark genug sei. Ihm fehlten Baupläne und genaue Informationen über die verwendeten Baumaterialien, daher ging er vom schlechtesten Fall aus – mit negativem Ergebnis. Doch der Bauherr wollte nicht aufgeben und beauftragte IEXB für umfangreiche Untersuchungen des Tragwerks.
]]>Der sogenannte „High Power Charger“ (HPC) bietet an den einzelnen Ladepunkten eine Leistung von bis zu 300 Kilowatt an. Elektroautos, die so viel Ladeleistung umsetzen können, sind beispielsweise die Modelle Audi e-tron, Porsche Taycan oder Tesla Model 3. Die Leistung passt sich jedoch den Anforderungen eines jeden Elektroautos an und wird bei Bedarf gedrosselt.
]]>„Bifaziale Solarmodule können Sonnenenergie von beiden Seiten nutzen. In Ost-West-Ausrichtung installiert, wird morgens und abends der meiste Strom erzeugt. Damit ließe sich der Bedarf an Stromspeichern reduzieren und gleichzeitig der Flächenbedarf für die Stromerzeugung geringhalten“, so Sophia Reker von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und Erstautorin der Studie „Integration of vertical solar power plants into a future German energy system“. Ihre Argumentation stützen die Forschenden auf eine Simulation des deutschen Energiesystems mit der Software Energyplan.
]]>„In der Tri5G-Modellregion Leipziger Nordraum, der von Logistikverkehr und Automobilproduktion geprägt ist, soll ein 5G-Forschungs- und Erprobungsnetz entstehen. Damit wollen wir professionelle industrielle sowie auch behördliche 5G-Kommunikationsdienste in einer öffentlichen Mobilfunkinfrastruktur und unter realen Bedingungen testen“, sagt Projektleiter Prof. Bogdan Franczyk vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Leipzig. Das Konsortium von Tri5G setzt sich aus 11 Kernpartnern aus der Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und der Wissenschaft zusammen, darunter die HTWK Leipzig. Gemeinsam wollen sie bis Ende des Jahres 2024 insgesamt 14 Anwendungen testen, die 5G-Technologien erfordern. Diese wurden in die Kategorien „Vernetztes Fahren“, „Automatisierte Drohnen“ und „Tracking, Monitoring, IoT & Maintenance“ unterteilt.
]]>Mit dem vom Graduiertenzentrum bereits zum vierten Mal ausgelobten Fotowettbewerb „Forschungsperspektiven“ sollen Einblicke in die wissenschaftliche Welt der HTWK Leipzig gegeben werden. Zugleich erhalten auch die Forschenden die Möglichkeit, anderen zu zeigen, woran sie tagtäglich arbeiten und können die Öffentlichkeit an ihrer Forschung teilhaben lassen.
Masterstudierende, Promovierende, Postdocs aller Fachrichtungen sowie wissenschaftlich Mitarbeitende der HTWK Leipzig waren eingeladen, ihre besondere Perspektive auf die Forschung zu teilen und sich mit einem Bild aus ihrem Wissenschafts- oder Promotionsalltag am Fotowettbewerb zu beteiligen.
]]>„Ich freue mich außerordentlich mit der RWInnoTec über die Auszeichnung. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hinter dem Unternehmen entwickeln seit Jahren an der HTWK Leipzig und dem UFZ innovative Anwendungen auf Basis der Radiowellen-Technologie. Dass sie 2021 den Sprung in die unternehmerische Selbstständigkeit gewagt haben, um den Transfer ihrer Forschung in die Praxis selbst voranzutreiben, verdient großen Respekt und unterstreicht die hohe Praxis- und Anwendungsorientierung unserer Forschenden“, gratuliert HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner.
Für die Sanierung von Straßen ist die Verwendung von heißem Asphalt vorteilhaft. Wenn im Winter und nachts Asphaltmischwerke geschlossen sind, steht oft jedoch nur Kaltasphalt zur Verfügung. Dieser ist kostenintensiver, hält weniger lange und enthält kritische Lösungsmittel. Das Leipziger Unternehmen RWInnoTec bietet eine Alternative an: „Mit unserer mobilen RWA-24/7-Anlage können wir innerhalb weniger Minuten bedarfsgerecht vorgefertigte Asphaltplatten auf die gewünschte Verarbeitungstemperatur von etwa 160 Grad Celsius erwärmen, ohne dass die Qualität des Asphalts beeinträchtigt wird und Lösungsmittel freigesetzt werden“, sagt Dr. Markus Kraus, langjährig tätig als Physiker am UFZ und Geschäftsführer der RWInnoTec GmbH.
]]>Viele Konferenzteilnehmer haben, ebenso wie die Repräsentanten der International Structural Engineering and Construction Society (ISEC), ausdrücklich die hervorragende Qualität und Durchführung der Veranstaltung gelobt. Der ISEC-Präsident, Prof. Singh (Manoa University, Honolulu, USA) äußerte sich beeindruckt: „ISEC Society deeply appreciates the organization and delivery of the EURO MED SEC 4 conference. This conference was most successfully and efficiently executed. ISEC Society sincerely thanks HTWK, the organizers, and all the support staff for working on this prestigious conference.“
Auch in wissenschaftlicher Hinsicht schnitt das IfB-Team sehr erfolgreich ab. M.Sc. Ludwig Hertwig und Dipl.-Ing. (FH) Florian Junker, beide als Wissenschaftler am IfB tätig, konnten jeweils einen der ausgelobten Best Presentation Awards gewinnen. Holschemacher freut sich: „Damit haben wir uns gleich zweifach gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt. Für mich ein eindrucksvolles Signal, dass unsere Forschungsergebnisse auch im internationalen Maßstab ein hohes Maß an Anerkennung finden.“
]]>Bereits bei den Vorbereitungen zur Konferenz zeigte sich das große Interesse am Thema: Fast 300 Vorschläge für Vorträge reichte die Fachwelt ein. 128 Beiträge wählte das aus renommierten internationalen Experten bestehende wissenschaftliche Konferenzkomitee zur Veröffentlichung aus. Am Dienstag, dem 21. Juni 2022, und am Mittwoch, dem 22. Juni 2022, können sich die Konferenzteilnehmenden vor Ort oder digital die Beiträge in drei parallel stattfindenden Panels anhören und mitdiskutieren. Die Vorträge befassen sich mit der zunehmenden Bedeutung von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, der Entwicklung und Anwendung innovativer Baustoffe, der fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung der Bauproduktion, der wachsenden Bedeutung baurechtlicher Aspekte und vielem mehr. „In diesem Zusammenhang sind die Präsentation und der Austausch von neuen Ideen, Wissen und Erfahrungen zwischen Akademikerinnen und Akademikern, Ingenieurinnen und Ingenieuren, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Architektinnen und Architekten aus aller Welt von herausragender Bedeutung. Die EURO MED SEC 4 bietet passend dazu eine Plattform für Diskussionen über die anspruchsvollen Entwicklungen im Bauwesen“, erläutert Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig und Vorsitzender des wissenschaftlichen Komitees der EURO MED SEC 4.
Erste internationale wissenschaftliche Bauingenieurkonferenz an der HTWK Leipzig
Die Fachtagung ist zudem eine Besonderheit: Denn an der HTWK Leipzig ist es die erste internationale wissenschaftliche Konferenz im Bauingenieurwesen. Dabei blickt gerade der Baubereich auf eine lange Geschichte an der HTWK Leipzig und ihren Vorgängerinstitutionen zurück: So bestand ab 1909 die Königlich-Sächsische Bauschule. Aus Letztgenannter entwickelte sich 1920 die Sächsische Staatsbauschule, die 1954 zur Hochschule für Bauwesen Leipzig und schließlich 1977 zur Technischen Hochschule Leipzig wurde, an der letztmalig 1991 der Internationale Kongress Industrielles Bauen (IKIB) stattfand.
An der 1992 gegründeten HTWK Leipzig sind modernste Baustoffe und Bauverfahren Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen, mit denen unter anderem die Nachhaltigkeit von Beton verbessert werden soll. Beton ist der weltweit meistverwendete Baustoff, da er große Lasten tragen kann, einen hohen Feuerwiderstand hat, in beliebige Formen gebracht werden kann, im ausgehärteten Zustand enorm druckfest und darüber hinaus günstig in der Herstellung ist. Allerdings ist es erforderlich die Nachhaltigkeit des Betons zu verbessern. Daher wird am Institut für Betonbau an umwelt- und klimafreundlichen sowie ressourcenschonenden Alternativen geforscht, darunter an alkalisch-aktivierte Betonen, bei denen auf den Einsatz herkömmlicher Zemente verzichtet wird, sowie an Carbonbeton, der bei gleicher Leistung ein Vielfaches dünner ist als Stahlbeton. Das IfB ist seit 2014 fester Partner im mehrfach ausgezeichneten interdisziplinären Forschungsprojekt „C³ - Carbon Concrete Composite“.
„Am Institut für Betonbau der HTWK Leipzig wurden zahlreiche Forschungsvorhaben zur Entwicklung der Carbonbetonbauweise sowie zu alkalisch-aktivierten Betonen erfolgreich durchgeführt. Wir freuen uns deshalb, dass wir bei der EURO MED SEC 4 im Rahmen zweier Special Sessions unsere gewonnenen Erkenntnisse sowie die laufenden und geplanten Forschungsvorhaben einem weltweiten Fachpublikum vorstellen können“, so Holschemacher. Daneben wird es seitens der HTWK-Forschenden weitere Fachbeiträge geben, die sich unter anderem mit den Themen nachhaltige Baustoffe, Carbonbeton, innovative Fassadentechnologien und Automatisierung im Bauwesen befassen.
Hintergrund zur Konferenz
Seit 2001 organisiert die US-amerikanische ISEC Society wissenschaftliche Konferenzen, um eine Plattform für den Austausch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse auf allen Gebieten des Bauwesens zu bieten. Die bisherigen Konferenzen fanden an renommierten Universitäten wie in Honolulu/USA, Perth/Australien oder Zürich/Schweiz statt. Erstmalig wird eine ISEC-Konferenz in Deutschland ausgerichtet; gastgebende Einrichtung ist die HTWK Leipzig.
Zum Konferenzprogramm: https://www.isec-society.org/EURO_MED_SEC_04/ [Englisch]
Mit dem Antrag „Karrieren fördern. Talente gewinnen“ soll ein disziplinübergreifendes hochschulweites Vernetzungs- und Qualifikationsprogramm für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen entwickelt werden. Das ermöglicht auch ein Recruiting aus den eigenen Reihen.
Bereits bestehende Instrumente und Strukturen der Hochschule sollen systematisch erweitert, noch zielgerichteter auf aktuelle Bedarfe ausgerichtet sowie strategisch weiter untersetzt werden, um die HTWK Leipzig als Spitzenhochschule und exzellente Arbeitgeberin im Wettbewerb zu positionieren. Genau dabei unterstützt „FH Personal“.
„Wir freuen uns sehr über diese Förderzusage, zeigt sie doch, wie prägend die HTWK Leipzig als forschende Hochschule angewandter Wissenschaften in der Region und darüber hinaus ist. Dafür steht die Hochschule seit nunmehr 30 Jahren. Die gezielte Förderung und Gewinnung von Professorinnen und Professoren sowie die Entwicklung des eigenen wissenschaftlichen Nachwuchses wird mit diesem Programm entscheidend verbessert werden – eine wichtige Ressource für wissenschaftliches Personal und damit ein Faktor in der Bekämpfung des Fachkräftemangels. Gerade HAW-Professorinnen und Professoren verbinden Studium, angewandte Forschung und Praxis in einzigartiger Weise“, sagt Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig.
Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung, freut sich als Leiter des Projekts "Karrieren fördern. Talente entwickeln“ besonders über die Förderung: "Gemeinsam mit zahlreichen Beteiligten der Hochschule haben wir ein kluges strategisches Konzept für die Gewinnung, Entwicklung und Förderung exzellenten wissenschaftlichen Personals für die HTWK Leipzig aufgelegt. Es wird uns damit in Zukunft noch besser gelingen, Forschenden aller Karrierestufen von der Promotion bis zur Professur hervorragende Arbeits- und Forschungsbedingungen zu bieten. In drei Handlungsfeldern wird es in den kommenden sechs Jahren unser Ziel sein, den Nachwuchs intensiv zu fördern und strukturierte Karrierewege zu ermöglichen. Wir entwickeln Instrumente, um unsere Sichtbarkeit als Arbeitgeberin zu stärken und aktive Personalrekrutierung zu betreiben. Ein besonderer Stellenwert wird dem Thema Chancengerechtigkeit und Diversität eingeräumt. Mit diesen Bausteinen werden wir herausragende Talente für eine innovative Hochschule gewinnen und die Forschungsstärke der HTWK Leipzig kontinuierlich ausbauen.“
So möchte die HTWK Leipzig auch in Zukunft planbare wissenschaftliche Laufbahnen ermöglichen.
Da die Personalbindung eine zentrale Komponente ist, hat die HTWK Leipzig beispielsweise explizit für die Zielgruppe der Neuberufenen Vernetzungsformate und ein Buddy-Programm entwickelt – basierend auf Vorschlägen und Wünschen der Neuberufenen. So soll das übergeordnete Programms „Welcome@HTWK“ neben der Förderung der Willkommenskultur die Arbeitgebermarke HTWK Leipzig stärken und innovative Rekrutierungswege fördern.
Der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow gratuliert der HTWK Leipzig und der Hochschule Zittau Görlitz, die ebenfalls eine Förderung erhält: „Die HAW sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Hochqualifiziertes Personal zu gewinnen, das beide Komponenten in sich vereint und dies auch an nachfolgende Generationen weitergeben möchte, ist eine große Herausforderung. Das Bund-Länder-Programm »FH-Personal« unterstützt erfolgversprechende Projekte, um diese Herausforderung zu meistern. Es ist der HTWK und der HSZG gelungen, hervorragende Konzepte dafür zu entwickeln. Dazu gratuliere ich und wünsche bei der Umsetzung viel Erfolg!“
Bund und Länder unterstützen „FH Personal“ mit insgesamt bis zu 431,5 Millionen Euro. Insgesamt profitieren 98 FH bzw. HAW in allen 16 Bundesländern von dieser Förderung.
Weiterführende Informationen
]]>HTWK-Professoren leiten Fachforen Gas und Strom
Im zweiten Teil bietet die Fachtagung wieder fachspezifische Erdgas- und Stromthemen an. Alle Tagungsteilnehmenden können je nach Interesse Vorträge in beiden Fachforen anhören. Das Fachforum Gas unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Michael Kubessa und Prof. Dr.-Ing. Robert Huhn (HTWK Leipzig) beschäftigt sich in diesem Jahr insbesondere mit dem Einsatz von regenerativen Gasen wie Biomethan und Wasserstoff als Energieträger der Zukunft. Das Fachforum Strom unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel (HTWK Leipzig) behandelt beispielsweise Themen wie flexible und intelligente Netze, Innovationen in der Wärmepumpentechnik und Prozesse rund um Ladeinfrastruktur sowie Energiemanagement im Haus.
Tagungsprogramm und Anmeldung
Das komplette Tagungsprogramm und das Anmeldeformular gibt es unter www.energiefachtagung.com. Fachbeiträge können nach der Tagung kostenlos heruntergeladen werden. Die Fachausstellung zu modernen Energieanwendungen flankiert das Vortragsprogramm. Für Mitglieder der Gasgemeinschaft Mitteldeutschland e.V. (ggm) und der Energiegemeinschaft Mitteldeutschland e.V. (egm) sowie alle HTWK-Angehörigen ist die Teilnahme kostenfrei, ebenso für Studierende, Sponsoren und Partner. Für weitere Gäste beträgt die Teilnahmegebühr 49 Euro.
Neben MITGAS und MITNETZ GAS, enviaM und MITNETZ STROM sind die HTWK Leipzig, Bosch und Buderus Veranstalter der Fachtagung. Die Zielgruppe sind Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Planerinnen und Planer, Mitarbeitende von Wohnungswirtschaften, kommunale Energieexpertinnen und -experten, Installateurinnen und Installateure sowie Energiedienstleister, die verschiedene Energieformen und -techniken praktisch anwenden.
Pressekontakt
Cornelia Sommerfeld
Pressesprecherin MITGAS/enviaM
0345 216 2075
cornelia.sommerfeld@mitgas.de
Ort: Foyer des Nieper-Baus der HTWK Leipzig in der Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig.
Zeit: 8. Juni 2022, Beginn: 12 Uhr; ab 19 Uhr Science Slam.
Der Eintritt ist frei, interessierte Gäste sind herzlich eingeladen.
Weitere Details zum Programm finden Sie unter: https://www.htwk-leipzig.de/nachwuchs
Der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow begrüßt die Initiative: „Mit einem spannenden Programm richtet die HTWK Leipzig erstmals einen Tag der Nachwuchsforschung aus, bei dem Promovierende, Promovierte, wissenschaftlich Mitarbeitende und Masterstudierende im Mittelpunkt stehen. Vernetzung ist gerade nach dem begrenzten persönlichen Austausch bedingt durch die Corona-Pandemie für Nachwuchsforschende immens wichtig. Ich freue mich daher sehr, dass die HTWK Leipzig diesen besonderen Anlass schafft, um junge Talente zu unterstützen.“
„Nachwuchsforschende unserer Hochschule leisten einen wesentlichen Beitrag zur Innovationskraft und Leistungsfähigkeit in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. In anwendungsorientierten Forschungsaktivitäten erarbeiten sie Lösungsansätze zur Bewältigung zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Digitalisierung. Ich freue mich, diese Leistungen der Nachwuchsforschenden am 8. Juni 2022 ins Rampenlicht stellen zu können. Durch einen eigenständigen Zugang zu Promotionsmöglichkeiten sowie einer weitergehenden Beteiligung an Forschungsförderungen werden die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften im Freistaat Sachsen künftig ihre Nachwuchsforschenden noch besser auf eine wissenschaftliche Karriere vorbereiten und damit den von ihnen ausgehenden Wissens- und Technologietransfer nachhaltig stärken können“, so HTWK-Rektor Prof. Mark Mietzner, der die Veranstaltung ab 12 Uhr mit einem Grußwort eröffnen wird.
„Unsere Nachwuchsforschenden erproben engagiert und motiviert neue Werkstoffe, erstellen Prototypen, simulieren Arbeitsprozesse, studieren den demografischen Wandel oder erforschen die zunehmende Digitalisierung unseres Alltags. Sie tragen mit ihrer hervorragenden Ausbildung, ihrer enormen Motivation und ihrer kreativen Neugier maßgeblich zum guten Renommee der Hochschule bei. Unter dem Motto ‚Junge angewandte Wissenschaft‘ wollen wir am 8. Juni 2022 über Unterstützungsangebote für Nachwuchsforschende informieren, den interdisziplinären Austausch und die hochschulweite Vernetzung fördern sowie gern auch den Nachwuchs für eine Karriere in der Forschung begeistern“, so Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung der HTWK Leipzig und wissenschaftlicher Leiter des Graduiertenzentrums GradZ.
Organisiert wird der „Tag der Nachwuchsforschung“ vom GradZ. Seit Sommer 2016 können sich Promotionsinteressierte, Promovierende und Promovierte der Hochschule dort zum Thema Promotion und Karriereplanung beraten lassen sowie sich in Workshops überfachlich qualifizieren. Seit seiner Gründung wurden 43 Stipendien vergeben, fünf Postdocs und vier Nachwuchsforschungsgruppen gefördert sowie 99 Qualifizierungskurse durchgeführt. Insgesamt 15 Wissenschaftlerinnen und 48 Wissenschaftler erlangten in diesem Zeitraum einen Doktortitel. Der „Tag der Nachwuchsforschung“ soll von nun an jährlich am Jahrestag der GradZ-Gründung stattfinden.
]]>Mit dieser vorbildlichen Weise, neue Technologien in die konkrete Anwendung zu bringen und damit echten Mehrwert für den Klima- und Umweltschutz zu schaffen, erzielte die Forschungsgruppe um Architektur-Professor Frank Hülsmeier den 3. Platz beim Sonderpreis Nachhaltigkeit des Innovationspreises Reallabore 2022 des Bundeswirtschaftsministeriums ausgezeichnet. Über die Platzierung wurde während eines Festaktes am 31. Mai in Berlin durch rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Fachveranstaltung zum angestrebten Reallabore-Gesetz live abgestimmt.
]]>(Quelle: Springer Verlag)
]]>Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Ich gratuliere der HTWK herzlich zu diesem Erfolg. Drittmittel sind ein wichtiger Gradmesser für die Innovationsstärke, die sie hiermit eindrucksvoll unter Beweis stellt. Das gute Ergebnis zeigt zugleich die große Bedeutung einer wirklich anwendungsnahen Forschung: Die Unternehmen, die davon profitieren, wachsen und entwickeln Produkte, die den Menschen zugutekommen. Nicht zuletzt nutzen die sächsischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Drittmittel auch zur eigenen Profilierung und Weiterentwicklung und steigern damit ihre Attraktivität für Studierende, Beschäftigte und Partnernetzwerke.“
Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Gerade pünktlich zu unserem 30-jährigen Bestehen können wir die bisher höchste eingenommene Drittmittelsumme verzeichnen. Dies bestärkt uns in unserer Annahme, die richtigen Forschungsschwerpunkte gesetzt und uns für die richtigen Themenfelder engagiert zu haben. Die HTWK Leipzig steht neben exzellenter Lehre, in welcher Drittmittel für den Ausbau von z.B. digitalen Angeboten dringend gebraucht werden, auch für starke Anwendungsorientierung. Als Rektor und Wissenschaftler weiß ich um die enormen Anstrengungen, die diesem Drittmittelrekord vorausgegangen sind. Daher gilt mein herzlicher Dank allen Beteiligten für ihren fortwährenden und unermüdlichen Einsatz an der HTWK Leipzig.“
]]>Am 27. April 2022 wurde das Kick-Off Meeting an der Nationalen Technischen Universität in Athen (NTUA) unter Aufsicht eines Vertreters der EU-Kommission durchgeführt. An der Veranstaltung, die von den griechischen Projektkoordinatoren organisiert wurde, nahmen auch Prof. Dr. Robert Böhm und Philipp Johst von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig teil.
Beginnend mit der Kurzvorstellung der 20 Projektpartner, bestehend aus Forschungsinstituten, Hochschul- und europaweit ansässigen Industriepartnern, wurden die insgesamt neun geplanten Arbeitspakete des Projektes thematisiert und diskutiert, unter anderem hinsichtlich Zielen, spezifischen Aufgaben sowie potentiell aufkommenden Risiken bei der Aufgabenbearbeitung.
Die HTWK-Leipzig arbeitet in leitender Funktion am ersten Arbeitspaket des Großprojektes. Dazu wurden mit relevanten Partnern des Konsortiums gemeinsam detaillierte Arbeitsschritte für die kommenden 6 Monate des Projektes abgestimmt, welche eine erfolgreiche Bearbeitung des Arbeitspaketes sicherstellen sollen.
ECKDATEN Projekt EuReCOMP
Projektbeginn: April 2022
Förderung: Das Verbundprojekt wird bis Frühjahr 2026 vom zentralen Finanzierungsprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizon Europe, gefördert.
Projektkoordinator: National Technical University of Athens (Griechenland)
Hochschulpartner: Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik TU Dresden, Politecnico di Torino (Italien), University of Patras (Griechenland)
Industriepartner: Elbe Flugzeugwerke GmbH (Luftfahrt-Zulieferer), Dallara Automobil (Automobilindustrie, Italien), Anthony, Patrick and Murta Exportacao (Windenergiebranche, Portugal) und IRES (Life Cycle Assessment, Belgien)
Forschungsinstitut: Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH
Aktuell gibt es jedoch keine nachhaltigen Methoden und Abläufe für das Recycling und die Wiederverwendung von Verbundwerkstoffen in Europa, die unter anderem in Komponenten von Windkraftanlagen oder dem Flugzeugbau verwendet werden. Diesem Thema widmet sich ab April 2022 Robert Böhm, Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen, von der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig gemeinsam mit 19 weiteren Partnern im europäischen Verbundprojekt EuReCOMP.
„Unser Team untersucht im Projekt EuReCOMP an der HTWK Leipzig eine hochaktuelle und angesichts der derzeitigen Entwicklung auch hochpolitische Fragestellung: Wie können wir in kürzester Zeit in Europa Hochtechnologie-Branchen wie die Luftfahrt und Schlüsselsektoren wie die Windenergiebranche auf Kreislaufkonzepte umstellen? Das Thema Recycling ist dabei nur eine Komponente eines größeren strategischen Ansatzes, den wir an der HTWK Leipzig mitentwickeln", erläutert Prof. Böhm das Vorhaben.
Die R6-Strategie
Der Weg hin zu einer Kreislaufwirtschaft, die auch zukünftig das Recycling und die Wiederverwendung von Komponenten aus Verbundwerkstoffen beinhalten soll, lasse sich, so die Wissenschaftler:innen des EuReComp Projektes, über die R6-Strategie realisieren: Reuse (Wiederverwendung), Repair (Reparatur), Refurbish (Sanierung), Remanufacture (Wiederaufarbeitung), Repurpose (Umnutzung) und Recycling.
Entwicklung neuer Recyclingverfahren
Im Forschungsprojekt EuReComp wird das Team von Prof. Böhm an der HTWK Leipzig zwei Wege verfolgen und erforschen:
➤ 1st Generation Demo Case | alte Bauteile/Komponenten wiederverwenden
➤ 2nd Generation Demo Case | alte Bauteile/Komponenten recyceln und zu neuen Bauteilen verarbeiten
Die 2nd Generation Demo Cases sind vor allem für die Automobilindustrie und für Anwendungen im Schiffbau von großer Bedeutung. Zwar ist das Recycling von Komponenten aus Faserverbund-Werkstoffen auch heute schon möglich, allerdings ist das einzige marktfähige Verfahren, die Pyrolyse, sehr umweltschädlich.
Bei der Pyrolyse, einem thermochemischen Umwandlungsprozess, werden organische Verbindungen bei sehr hohen Temperaturen und weitgehend unter Ausschluss von Sauerstoff gespalten. Die entstehenden Produkte können vielfältig wiederverwendet werden. Jedoch ist jeder Umwandlungsprozess mit schädlichen Emissionen verbunden, die es in Zukunft zu mindern oder zu vermeiden gilt.
Prof. Böhm wird daher im EuReComp-Projekt gemeinsam mit den sächsischen Partnern, der TU Dresden, der Elbe Flugzeugwerke GmbH und dem Kunststoff-Zentrum Leipzig parallel auch drei neue umweltfreundliche Recyclingverfahren weiterentwickeln, eng verzahnt mit den sächsischen Aktivitäten der Leichtbau-Allianz-Sachsen. ( Link https://leichtbau-allianz-sachsen.de/circecon/)
Forschungsaufgaben der HTWK Leipzig
Im Detail werden die Wissenschaftler:innen aus Sachsen folgende Themen erforschen:
➤ 1) Innovative Demontage- und Sortiersysteme, die die Wiederverwendung und das funktionelle Recycling komplexer Verbundwerkstoffe ermöglichen;
➤ 2) Neuartige Lösungen für eine höhere Wiederverwendung ganzer Produkte und Komponenten, d.h. Wiederverwendbarkeit der Produkte, Upcycling usw.“
➤ 3) Pilotdemonstrationen von Wiederverwendungs- und Recyclingkonzepten für Verbundwerkstoffe und Sekundärrohstoffe;
➤ 4) Instrumente zur Demonstration der Kreislaufwirtschaft und der Umweltvorteile der getesteten Lösungen sowie
➤ 5) Gestaltung von Lernressourcen in Zusammenarbeit mit lokalen und regionalen Bildungseinrichtungen für aktuelle und künftige Generationen von Arbeitnehmern.
„Wir widmen uns auch der Frage, wie wir die Eigenschaften der zum Teil mehr als 25 Jahre alten Bauteile bestimmen, berechnen und bewerten können. Ohne die Kenntnis dieser Zusammenhänge können Bauteile aus recycelten Werkstoffen nicht in der Praxis eingesetzt werden“, so Prof. Böhm.
Das Kick-Off-Meeting für das europäische Verbundprojekt EuReCOMP findet am 27. April 2022 in Athen statt.
ECKDATEN Projekt EuReCOMP
Projektbeginn: April 2022
Förderung: Das Verbundprojekt wird bis Frühjahr 2026 vom zentralen Finanzierungsprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, Horizon Europe, gefördert.
Projektkoordinator: National Technical University of Athens (Griechenland)
Hochschulpartner: Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik TU Dresden, Politecnico di Torino (Italien), University of Patras (Griechenland)
Industriepartner: Elbe Flugzeugwerke GmbH (Luftfahrt-Zulieferer), Dallara Automobil (Automobilindustrie, Italien), Anthony, Patrick and Murta Exportacao (Windenergiebranche, Portugal) und IRES (Life Cycle Assessment, Belgien)
Forschungsinstitut: Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH
Neue, umweltfreundliche Hochleistungswerkstoffe sind ein Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. An der HTWK Leipzig nimmt die Werkstoffforschung für Bauindustrie, Maschinenbau und Energietechnik deshalb seit Jahren einen wachsendenden Stellenwert ein. Im Juni 2021 wurde das Kompetenzzentrum für Werkstoffforschung gegründet, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Materialforschung und eine fakultätsübergreifende Nutzung vorhandener Gerätetechnik für analytische und werkstoffdiagnostische Fragestellungen zu erleichtern.
]]>Die Tiere werden mit einem ICARUS-Tag besendert. Der Tag zeichnet in regelmäßigen Abständen die GPS-Koordinate des Tiers auf. Bei einem Überflug der internationalen Raumstation ISS, sendet der Tag die gesammelten GPS-Koordinaten zur ISS, wo diese gespeichert und weiterverarbeitet werden.
Ziel des neuen Projektes ICARUS KI ist es, Algorithmen und Verfahren zu entwickeln, die es ermöglichen, das jetzige ICARUS-Tag-Gewicht von 5 Gramm weiter zu reduzieren. Neue Methoden der Signalverarbeitung und Objektortung sollen dabei explizit durch Verfahren des maschinellen Lernens ergänzt werden. Die Gewichtsreduktion des Tags würde es ermöglichen, zunehmend immer kleinere Tiere zu besendern und damit immer neue Erkenntnisse über das Zugverhalten von Tieren auf der Erde zu gewinnen.
Für das neue Forschungsprojekt ist Prof. Marco Krondorf zudem auf der Suche nach Promovierenden. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Prof. Krondorf via E-Mail direkt (marco(dot)krondorf(at)htwk-leipzig.de).
Website: Tiersensoren Website | Tiersensoren – Max-Planck-Gesellschaft (mpg.de)
]]>Für viele geht es nach dem Studium zunächst in die Arbeitswelt – so war es auch bei Dr.in Dobroschke, heute Teamleiterin von BIKOSAX des Zentrums für barrierefreies Lesen. Ihr Berufseinstieg begann in einem IT-Projekt zur automatisierten, barrierefreien Aufbereitung von Fachliteratur. Dort stellte sie fest, dass Lehrbücher für Menschen mit Sehbeeinträchtigung didaktisch neu aufbereitet werden müssen und entwickelte daraus ihr Promotionsthema, in dem es um die Planung und Produktion barrierefreier Lehrwerke ging. „Mir war es wichtig, dass meine Forschung einen praktischen Nutzen hat“, erklärt sie.
]]>Orts- und zeitunabhängige Bewegungen
Das Gründungsteams Recovics von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) tüftelt schon länger an seiner Handorthese, reGlove genannt. Mit ihr wollen sie die klassische, manuelle Hand- und Fingertherapie automatisieren und digitalisieren. Dadurch könnten Patientinnen und Patienten in Zukunft einen Teil ihrer Behandlung selbstständig zu Hause durchführen und ihre Behandlungsfortschritte sogar per App an die Fachkräfte aus der Physio- und Ergotherapie übermitteln. Das würde die Behandlung orts- und zeitunabhängig machen und könnte das Gesundheitssystem entlasten.
Für jemanden wie Glagla wäre das ein großer Vorteil: Er fährt für die Therapiestunden am Neuroorthopädischen Zentrum für Physiotherapie (NOZ) jedes Mal 37 Kilometer aus Bad Düben nach Leipzig. Zeit, die er anders nutzen könnte. „In Bad Düben gibt es auch Physio- und Ergotherapiepraxen, aber das NOZ ist auf Querschnittslähmungen spezialisiert und besser ausgestattet“, sagt Glagla. Dort erfuhr er auch von der Testreihe, die Recovics plante.
]]>Dabei hilft ihnen Johannes Zentner, Professor für Konstruktion an der HTWK Leipzig. Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Max Böhme und Moritz Leo Neubert leitet Zentner im Entwicklungssprojekt „Reverse Engineering“ dreidimensionale Modelle aus fertigen Instrumenten ab. Daraus erstellt er Fertigungsunterlagen und digitale Animationen, die Akkordeon-Monteuren dabei helfen sollen, die Instrumente zu bauen.
„Dafür zerlegen wir die fertigen Instrumente bis zum kleinsten Teil und vermessen sie mithilfe analoger Messtechnik und digitaler Verfahren wie Fotogrammetrie und 3D-Scannen bis ins letzte Detail“, erklärt Zentner. Daraus erstellen sie originalgetreue 3D-Modelle und Animationen, die Monteurinnen und Monteure Schritt für Schritt beim Akkordeon-Bau anleiten.
]]>Der Energieverbrauch der Grundschule in Wermsdorf wurde von Oktober 2019 bis August 2021 vom Institut für Hochbau, Baukonstruktion und Bauphysik (IHBB) der HTWK Leipzig überwacht. Nun steht fest: Insgesamt erzeugten die Solarmodule der Schule 47.537 Kilowattstunden Strom. Die Schule selbst verbrauchte im selben Zeitraum allerdings 53.242 Kilowattstunden Strom – 5.705 Kilowattstunden zu viel, um klimaneutral zu sein.
]]>Der Markt wächst rasant und mit ihm die Erkenntnis, dass guter Holzbau nur gelingen kann, wenn hervorragend ausgebildete Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure, Holzbau-Fachleute und Bauherren bzw. Investoren Hand in Hand arbeiten.]]>
Die Luftverschmutzung durch Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid und Feinstaub stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko in chinesischen Metropolen dar. Nach einer Schätzung des Health Effects Institute verursachte die Luftverschmutzung 2013 in China rund 366.000 vorzeitige Todesfälle. Im selben Jahr führte das Land in sieben Provinzen einen regionalen Zertifikathandel für CO2-Emissionen ein. 2021 wurde der Handel auf die gesamte Volksrepublik ausgeweitet. Das Prinzip: Es gibt eine vorgegebene Menge an CO2-Zertifikaten. Für jede verursachte Tonne CO2 müssen Energie- und Industrieunternehmen ein Zertifikat einlösen. Die Menge der verfügbaren Zertifikate wird stetig knapper. Damit steigt ihr Preis und somit der Anreiz, weniger CO2 zu verursachen.
]]>Seit 2016 leitet sie in Kooperation mit Barbara Büscher, Professorin für Theater- und Medienwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig, das Forschungsprojekt „Architektur und Raum für die Aufführungskünste. Entwicklungen seit den 1960er Jahren“. Gefördert wird das transdisziplinäre Projekt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Es verbindet Architekturgeschichte und -theorie mit Theater- und Medienwissenschaft. Mehrere wissenschaftliche Mitarbeiterinnen beider Einrichtungen bearbeiten es.
Wie das Theater als Raum in den Blick von Architekturforschenden gelangte, ist leicht erklärt: Heute – mehr als 50 Jahre nach der letzten großen Theaterneubauphase – müssen die meisten Theaterhäuser modernisiert werden. Der Umgang mit Bestandsgebäuden sowie der Denkmalschutz und die Sanierung von Bühnen-, Klima- und Gebäudetechnik bestimmen die Diskussionen. „Heute geht es nicht allein darum, ein möglichst technisch innovatives Theater zu gestalten, sondern durch die Um- oder Neubauten die Identität einer Stadt zu erhalten oder diese dadurch zu verändern“, so Menting.
]]>Das Projekt wird in Kooperation mit den brasilianischen Partnerinnen und Partnern Prof. Dr. Vanderlan da Silva Bolzani (Organische Chemie, Institute of Chemistry, São Paulo State University) und Prof. Dr. Adricopulo, Adriano Defini (Medizinische Chemie, Institute of Physics of São Carlos, University of São Paulo). Prof. Silva Bolzani ist eine international anerkannte Wissenschaftlerin, die sich mit und wegen ihrer Forschungen stark für die Erhaltung des Regenwaldes einsetzt. Ihr Institut pflegt und erweitert die Datenbank zu Pflanzen und deren Wirkstoffen aus dem Amazonas Gebiet. Prof. Defini Adricopulo forscht hingegen auf den bisher geschlossenen Datenbanken im Bereich des Drug-Discovery, unter anderem mittels Methoden der Künstlichen Intelligenz.
Gefördert wird das Vorhaben durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft mit über 300.000 Euro und durch einen Beitrag der Fundação de Amparo à Pesquisa do Estado de São Paulo (der Forschungsförderung des Staates Sao Paulo). Der Erfolg der Bewilligung des Projekts geht auf das Engagement des HTWK-Doktoranden Herrn Edgard Marx zurück, der federführend den Antrag in Kooperation mit den Partnerinnen und Partnern ausgearbeitet hat. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Kolleginnen und Kollegen der Forschungsgruppe "Agile Knowledge Engineering and Semantic Web" (kurz AKSW).
]]>Körperliche und sexuelle Übergriffe sind wie keine andere Form der Gewalt räumlich fixiert. Sie finden zu etwa 70 Prozent zu Hause in den eigenen vier Wänden statt. Besonders betroffen sind nach wie vor Mädchen und Frauen. Rund 81 Prozent der über 140.000 zur Anzeige gebrachten Gewalttaten in Partnerschaften in Deutschland wurden 2018 gegen sie verübt. Die Dunkelziffer ist weitaus größer. Häusliche Gewalt erleben aber auch Jungen und Männer sowie ältere Menschen – und sie durchzieht alle sozialen Schichten. Doch welche Bedeutung hat der Wohnraum für das Gewaltgeschehen? Im Forschungsprojekt „Biografische und räumliche Erfahrungswelten häuslicher Gewalt“ an der HTWK Leipzig führte der Soziologe Dr. Sebastian Schönemann lebensgeschichtliche Interviews mit Betroffenen und erforschte so das Wechselverhältnis von Raum und Gewalt in sozialen Nahbeziehungen. Untersucht wurde dieser Aspekt bislang nicht, wie die Sichtung nationaler und internationaler Forschungsliteratur zeigte.
]]>Alle Veranstaltungen können Besucherinnen und Besucher im virtuellen Ausstellungsraum der Hochschule auch in 3D entdecken. Wer zur optimalen Sicht eine Virtual-Reality-Brille aus Pappe für sein Smartphone zugesendet bekommen möchte, schreibt eine E-Mail an lndw2021@htwk-leipzig.de.
Prof. Ralf Thiele, Prorektor für Forschung der HTWK Leipzig: „Weil die diesjährige Wissenschaftsnacht erstmals virtuell stattfindet, beteiligt sich auch die HTWK Leipzig mit einem neuen Konzept. So wollen wir Wissenschaft von zu Hause für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebbar machen und ihnen Einblicke in die neuesten Entwicklungen und spannenden Forschungen an unserer Hochschule bieten."
]]>Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.
Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat
Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr
Bewerbungsvoraussetzungen
• Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
• Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.
• Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an der
Dissertation erhalten hat.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
- Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
- Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
- Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
- Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.
Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.
Bewerbungsfrist ist der 1. September 2021.
Masterabsolventinnen der HTWK Leipzig sind ausdrücklich aufgefordert, sich bewerben.
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
]]>Die Sorgen und Nöte von pädagogischen Fachkräften, Kita-Leitungen und Eltern kennt auch Daniela Großmann gut. Die 40-Jährige ist selbst zweifache Mutter. Nach ihrer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau und ihrem Sozialpädagogik-Studium arbeitete sie ab 2011 in Kitas. In Gesprächen beklagten Kolleginnen und Kollegen immer wieder die gleichen Probleme: stetiger Personalausfall oder -wechsel, zu große Kindergruppen, immer mehr Aufgaben, höhere fachliche Anforderungen und zusätzlicher Stress durch An- und Umbauten der Einrichtungen.
Erste Regionalstudie
Großmann wollte deshalb herausfinden, wie zufrieden Fachkräfte und Kita-Leitungen in Leipzig tatsächlich mit ihrer Arbeit sind. Im Juli 2016 begann sie für ihre kooperative Promotion an der HTWK Leipzig und der Universität Leipzig zu forschen. In einer empirischen Vergleichsstudie untersuchte sie am Beispiel von zehn Leipziger Kitas die Arbeitszufriedenheit und das Belastungsempfinden von Fachkräften. Diese arbeiteten entweder nach dem pädagogischen Handlungskonzept des Situationsansatzes oder der offenen Arbeit. Weder eine solche Regionalstudie noch einen konzeptionellen Vergleich gab es bislang.
Beim etablierten Situationsansatz greifen die Fachkräfte alltägliche Lebenssituationen der Jungen und Mädchen in ihrer feststehenden Kindergruppe auf, um sie auf eine selbstbestimmte Lebensführung vorzubereiten. Hingegen stehen in der offenen Arbeit die Selbstbildungsprozesse der Kinder stärker im Fokus, die Fachkräfte geben lediglich Impulse. Die Kinder können dabei selbst wählen, mit wem und in welchem der zugehörigen Funktionsräume, zum Beispiel in der Kinderküche, im Bau- oder Musikzimmer, sie ihre Zeit verbringen.
]]>Vom 1. Juni 2021 bis zum 31. November 2022 erforschen die Wissenschaftler der HTWK Leipzig gemeinsam mit Experten aus der Praxis, dem Dienstleister für Building Information Modeling BCS CAD+IT und dem Handwerksunternehmen Holzbau Lepski aus Dresden, wie die Anwendung der Datenbrille technologisch umgesetzt werden kann, damit komplexe, dreidimensionale Montageinformationen aus der Planung, präzise komprimiert direkt in die Vorfertigungshalle übertragen werden. Der Name „OptiPaRef“ steht für „optisch parametrische Bauteilreferenzierung“. Finanziert wird das Forschungsprojekt durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWI).
]]>Großes Interesse an Wasserstoff
Die zukunftsweisende Technologie befindet sich größtenteils unter der Erde und bleibt damit für Besucherinnen und Besucher verborgen. Trotzdem kommen seit der Inbetriebnahme des Wasserstoffdorfs im Mai 2019 regelmäßig an den Tagen der offenen Tür Interessierte aus Deutschland und der ganzen Welt, um sich über das Gelände führen zu lassen. So auch am 10. Juni 2020, als zehn Personen an einem Rundgang teilnehmen. Just an jenem Mittwoch verabschiedete die Bundesregierung auch ihre nationale Wasserstoffstrategie. Damit betont sie den Anspruch, sich in der Wasserstoffforschung eine globale Führungsrolle sichern zu wollen. Bis 2050 will sie die Energieversorgung umstellen; weg von Atomenergie und Kohleverstromung. Deshalb investiert die Regierung mehrere Milliarden Euro in innovative Energietechnologien und eine starke Energieforschung.
]]>Übertragungskapazitäten besser nutzen
Um die Energiewende zu bewältigen, muss das deutsche Stromnetz auf vielen Ebenen leistungsfähiger werden. Beispielsweise sollte es mehr Strom transportieren können. Doch der Netzausbau wird allerorts durch Anwohnerkritik verzögert oder gar verhindert. Also müssen Versorgungsunternehmen das vorhandene Netz besser nutzen. „Tatsächlich gibt es hier noch einigen Spielraum“, sagt Faouzi Derbel, Professor für Monitoring und Diagnostik in der elektrischen Energietechnik an der HTWK Leipzig. Doch damit, einfach nur mehr Strom durch das Leitungsnetz zu schicken, ist es nicht getan. „Durch einen höheren Stromfluss erwärmen sich die Leiterseile in Freileitungsanlagen, die dadurch länger werden und stärker durchhängen. In direkter Nähe der Leitungen besteht ein elektrisches Feld mit hoher Spannung, das für Menschen und Tiere gefährlich werden kann. Außerdem können Kurzschlüsse entstehen“, so Derbel. Je nach Art der Freileitungsanlage ist deshalb ein Mindestabstand vorgeschrieben, bei neugebauten Freileitungen mit einer Nennspannung von 380 Kilovolt beispielsweise mindestens zwölf Meter bis zum Erdboden.
Um dennoch die Übertragungskapazität der Stromleitungen zu erhöhen, müssten Energieversorgungsunternehmen wissen, wann der maximale Durchhang der Stromleitungen erreicht ist. Zu diesem Zweck entwickelt Derbel gemeinsam mit seinem Team im Projekt „Zapdos“ eine Messeinrichtung. „Die Herausforderung ist es, ein autarkes System zu konstruieren, das nicht an den Leitungen befestigt ist. Schließlich darf man diese nicht anfassen“, sagt Derbel. Die Ingenieure stellen deshalb einen Messsensor mit Kamera her, der später am Mast angebracht werden kann. Mittels intelligenter Bildverarbeitung sollen aus den längs aufgenommenen Bildern die Neigungen der Leitungen erkannt und daraus der Durchhang ermittelt werden. Diese Daten sollen per Funk an die Energieversorgungseinrichtungen übertragen werden, die dann automatisch die durchgeleitete Strommenge anpassen können. Damit die Messeinrichtung autark funktioniert, soll sie ihre benötigte Energie für den Betrieb eigenständig aus den Ableitströmen an den Strommasten gewinnen. Bis Mitte 2022 soll der Sensor fertig sein.
]]>Verfahren in der Bauwirtschaft etablieren
Der Schwerpunkt des neuen Unternehmens wird zunächst darin liegen, radiowellenbasierte Verfahren in der Bauwirtschaft zu etablieren. Dies betrifft zum Beispiel die Sanierung von Straßenschäden mit vor Ort aufgeheiztem Asphalt – eine Methode, die gegenüber derzeit üblichen Verfahren unabhängig von der Jahreszeit eingesetzt werden kann. „Unsere Methode ist in der Lage, schnell, das heißt innerhalb weniger Minuten, und bedarfsgerecht vorgefertigte Asphaltplatten auf die gewünschte Verarbeitungstemperatur von etwa 160 Grad Celsius zu erwärmen, ohne dass die Qualität des Asphalts beeinträchtigt wird und Lösungsmittel freigesetzt werden“, sagt Dr. Markus Kraus, Physiker am UFZ und jetzt auch Geschäftsführer der RWInnoTec GmbH. Ein entsprechender Prototyp wird noch in diesem Jahr einsatzbereit sein. Weitere Anwendungsfelder sehen die Firmengründerin und -gründer in der Mauerwerkstrocknung und dem chemikalienfreien Holzschutz. Beides wurde in den letzten Jahren im Rahmen von Forschungsprojekten des UFZ und der HTWK Leipzig detailliert untersucht und erfolgreich erprobt. „Weil mithilfe von Radiowellen Wärme sehr effektiv im Inneren von Objekten erzeugt werden kann und die Erwärmung nicht über die Oberfläche erfolgt, ist ihre Nutzung in der Regel deutlich energiesparender und kostengünstiger als herkömmliche Methoden. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe interessieren sich für die neue Technologie, zu der wir sowohl die notwendigen Geräte liefern als auch Schulungen und Unterstützung vor Ort anbieten wollen“, sagt Kraus.
Einrichtungen arbeiten seit vielen Jahren zusammen
Die Entwicklung der Radiowellen-Technologie am UFZ reicht zurück bis in die 1990er Jahre. Damals untersuchten die UFZ-Forscherinnen und -Forscher den Einsatz von Radiowellen zur thermischen Unterstützung der Bodensanierung, indem bei höheren Temperaturen Schadstoffe aus dem Boden abgesaugt oder biologische Abbauprozesse unterstützt wurden. Nachdem dieses Verfahren erfolgreich in die Praxis überführt wurde, suchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach anderen Einsatzmöglichkeiten dieser Methode – etwa um verschiedene technologische Prozesse in der Industrie kostengünstiger und effektiver zu gestalten. „Wir haben mit der thermischen Regenerierung von Adsorbenzien und Katalysatoren experimentiert, die damit kontinuierlich in industriellen Prozessen eingesetzt werden können, und testeten den Nutzen von Radiowellen für die Trocknung von Rohbiogas oder Wasserstoff“, blickt Dr. Ulf Roland zurück. Der Wissenschaftler leitet seit vielen Jahren die einrichtungsübergreifende Arbeitsgruppe im Netzwerk RWTec.
RWInnoTec baut auf dieses Fundament auf. Das ist für Ulf Roland einer der Gründe, die ihn trotz des Unternehmensstarts mitten in der Corona-Pandemie optimistisch in die Zukunft schauen lassen: „Die über Jahre kontinuierlich entwickelte Zusammenarbeit zwischen UFZ und HTWK Leipzig, die solide technologische Grundlage und die Einbindung in das Innovationsnetzwerk RWTec lassen eine erfolgreiche Entwicklung von RWInnoTec erwarten.“
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie förderte die Gründung von RWInnoTec über zwei Jahre im Rahmen des Programms EXIST-Forschungstransfer. Die Abteilung Wissens- und Technologietransfer am UFZ sowie das Forschungs- und Transferzentrum an der HTWK Leipzig unterstützten diese Entwicklung. Die Unternehmensgründung reiht sich ein in die bereits seit vielen Jahren laufende Kooperation zwischen UFZ und HTWK Leipzig, in der die Grundlagen für zahlreiche gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte geschaffen wurden. Zuletzt vertieften beide Forschungseinrichtungen ihre Zusammenarbeit im Januar dieses Jahres mit einem Kooperationsvertrag.
Autorin: Susanne Hufe, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, UFZ Leipzig
]]>Auch Forschungen zu anderen gesellschaftlich relevanten Themen stellen wir im Heft vor. Sei es ein Prototyp für ein Notfall-Beatmungsgerät, Strategien für eine gesundheitsfördernde Gestaltung von Städten, Handlungsanweisungen für bessere Arbeitsbedingungen in Kindertagesstätten und vieles mehr. In der Fotoreportage begleiteten wir unsere Geotechnikerinnen und Geotechniker zur Bodenversuchsanlage, einem großen „Sandkasten“ zum Forschen. Dass eine Ausgründung auch ein alternativer Karriereweg für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein kann, dafür sensibilisiert und qualifiziert die HTWK-eigene Gründungsberatung „Startbahn 13“. Aus ihr hervorgegangene Unternehmen stellen wir ab sofort regelmäßig im Heft vor – denn das Gründen ist einer der direktesten Wege, theoretisches Wissen in die praktische Umsetzung zu überführen.
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Viel Lesevergnügen wünscht Ihnen die Einblicke-Redaktion!
]]>Für ihre Forschung arbeitet sie eng mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zusammen.
]]>Die EU-Kommission hat daher im Rahmenprogramm Horizon 2020 ein interdisziplinäres Forschungsprojekt bewilligt, das sich genau dieser Fragestellung widmet. Daran ist auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) beteiligt. Insgesamt 27 Partner aus 14 verschiedenen europäischen Ländern forschen gemeinsam in dem auf vier Jahre angelegten Projekt „iClimaBuilt“ („Functional and advanced insulating and energy harvesting/storage materials across climate adaptive building envelopes“) an der Entwicklung geeigneter intelligenter Leichtbaumaterialien für den Bausektor und Technologien zur Integration von Energiespeicher- und Energierückgewinnungssystemen in Gebäudehüllen. Das Budget beträgt insgesamt rund 16,5 Millionen Euro.
Die Forscher vom Institut für Entwicklungsorientierten Maschinenbau und von der Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen des Instituts für Betonbau der HTWK Leipzig wollen – in Zusammenarbeit mit dem Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik und dem Institut für Massivbau der TU Dresden – insbesondere die Carbonbetonbauweise noch nachhaltiger gestalten.
]]>„Die allermeisten Inhalte werden von den sozialen Netzwerken aufgrund ihrer eigenen Community-Standards geprüft und entfernt, nicht jedoch wegen des NetzDG“, erläutert Liesching. „Zudem erfolgen bei Facebook und YouTube mittlerweile mehr als 90 Prozent der Inhaltsentfernungen automatisiert und proaktiv, das heißt, noch bevor überhaupt eine Nutzerbeschwerde eingeht“. Das NetzDG gilt demgegenüber ohnehin nur für Inhalte, von denen die Sozialen Netzwerke auf Beschwerde hin erfahren. Facebook habe beispielsweise im zweiten Halbjahr 2020 allein im Bereich „Hassrede“ 49 Millionen Inhalte aufgrund Verstoßes gegen seine eigenen Gemeinschaftsrichtlinien entfernt. Demgegenüber wurden im gleichen Zeitraum lediglich 154 Inhalte bei NetzDG-Beschwerden wegen Verstoßes gegen die dort genannten deutschen Strafvorschriften gelöscht.
Auch Monitoring im Auftrag des Bundesamts kann keinen Effekt belegen
Im Rahmen der Studie wertete das HTWK-Forschungsteam auch erstmals die bislang unveröffentlichten NetzDG-Monitoringberichte aus, die das Bundesamt für Justiz im Zeitraum 2019/2020 für rund 1,4 Millionen Euro beauftragt hatte. Demnach ist der Anteil „eindeutig rechtswidriger“ Inhalte, die den sozialen Netzwerken Facebook, YouTube und Twitter testweise gemeldet und durch die Plattformen entfernt worden sind, gegenüber den Monitoring-Daten vor Inkrafttreten des NetzDG im Mittelwert sogar gesunken. „Zwar sind die Daten der unterschiedlichen Monitoring-Berichte aufgrund methodischer Unklarheiten nur eingeschränkt vergleichbar“, so Liesching, „zumindest aber können die Berichtsdaten einen Regulierungseffekt des NetzDG nicht belegen“.
Hinzu komme, dass das auf Bußgeldahndung ausgerichtete NetzDG praktisch keine Rechtsfolgen hat. Ursprünglich rechnete der Gesetzgeber 2017 mit jährlich rund 500 begründeten Bußgeldverfahren wegen Nicht-Löschung strafbarer Inhalte. „Tatsächlich ist in diesem Bereich aber seit über drei Jahren kein einziger Bußgeldbescheid ergangen“, so Marc Liesching. Auch dies deute auf eine kaum vorhandene praktische Relevanz des NetzDG hin.
Anhaltspunkte für Overblocking
Zudem hat das Forschungsteam an der HTWK Leipzig erstmals Kriterien entwickelt, die als Anhaltspunkte für ein „Overblocking“ qualifiziert werden können. Hiermit gemeint ist die seit 2017 in der Rechtswissenschaft geäußerte Sorge, dass die im NetzDG geregelten engen Löschfristen und hohen Bußgelddrohungen die Sozialen Netzwerke dazu anreizen, im Zweifelsfall mehr zu löschen, als sie es nach dem deutschen Strafrecht müssten. Dies gehe zu Lasten der Meinungs- und Kommunikationsfreiheit. Auch die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages und der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Hans-Jürgen Papier, hatten schon 2017 verfassungsrechtliche Bedenken aus diesem Grund geäußert.
In der unabhängigen Gesetzesevaluation an der HTWK Leipzig werden nun mehrere Anhaltspunkte für einen solchen Effekt ausgemacht. „Wenn das NetzDG überhaupt einen Effekt hatte“, so Liesching, „dann ist es ein tendenzielles Ausweichen der Sozialen Netzwerke in eine vorgeschaltete Lösch-Compliance nach eigenen, eher weit gefassten Community-Standards“. Durch eine solche – durchaus legale – „Flucht vor dem NetzDG in die AGB“ werde Overblocking befördert. Auch weitere geprüfte Kriterien sprächen nach der Studie für einen solchen Effekt.
Weitere Informationen
Die Studie „Das NetzDG in der praktischen Anwendung“ ist als Open-Access-Publikation im Carl Grossman Verlag als Band 3 in der Schriftenreihe Medienrecht & Medientheorie erschienen und als E-Book frei abrufbar
Die Schriftenreihe Medienrecht & Medientheorie (ISSN Print 2700-8312, ISSN Online 2700-8320) wird herausgegeben von Prof. Dr. Gabriele Hooffacker und Prof. Dr. Marc Liesching (beide HTWK Leipzig).
]]>Das Team von Startbahn 13 besteht aus vier Mitarbeitenden. Die beiden HTWK-Absolventinnen Alexandra Huber und Carolin Lorenz sind Betriebswirtinnen und schrieben gemeinsam den Antrag für die EXIST-Förderung. Das Potenzial hierfür erkannte Huber bereits 2018, als sie im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der HTWK Leipzig und der Gründerinitiative SMILE der Universität Leipzig erste Workshops und Coachings für Gründungsinteressierte anbot. Stephanie Börner, ebenfalls studierte Betriebswirtin mit Spezialisierung auf die Bereiche Marketing und Personalwesen, ist für das Marketing und Eventmanagement zuständig. Yvonne Hahn ist studierte Gesundheitsmanagerin, Betriebswirtin und selbst Gründerin. Genau wie Huber und Lorenz gibt sie ihr Fachwissen in Coachings und Workshops an Gründende weiter und übernimmt zudem Aufgaben im Marketing.
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Martin Weisbrich ist seit 2015 als Promotionsstudent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Betonbau (IfB) der HTWK Leipzig tätig. Sein kooperatives Promotionsverfahren wurde durch Prof. T. A. Bier (TU Bergakademie Freiberg) und Prof. Klaus Holschemacher (IfB) betreut.
Das Promotionsthema hat enormes Potential, sowohl in wissenschaftlicher Hinsicht als auch für Monitoring-Aufgaben bei der Bauwerksüberwachung.
Weisbrich: „Ich freue mich, auch nach Abschluss meiner Promotion weiter am IfB wissenschaftlich tätig sein zu können. Mein Ziel ist es nun, die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu validieren und in der Baupraxis anzuwenden.“
Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes, der HTWK Leipzig und des SMWK und ist damit ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Wissenschaftsförderung an der Hochschule der angewandten Wissenschaften in Sachsen.]]>
Die Dissertation entstand im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens, das von Prof. John Grunewald (TU Dresden, Institut für Bauklimatik) und Prof. Klaus Holschemacher (HTWK Leipzig, Institut für Betonbau) betreut wurde.
Alexander Kahnt ist sich sicher, dass die von ihm erbrachten wissenschaftlichen Ergebnisse schon bald in der Praxis umgesetzt werden können: „Dem Textilbeton gehört die Zukunft. Ich freue mich, dass ich mit meinen Forschungsergebnissen wichtige Voraussetzungen für die Anwendung dieses innovativen Baustoffes in Fassadenkonstruktionen schaffen konnte“.
]]>Bereits 2017 hat der wissenschaftliche Beirat des Graduiertenzentrums eine Betreuungsvereinbarung für Promotionsverfahren erarbeitet, die an der HTWK Leipzig durchgeführt werden. Die Vereinbarung zwischen Promovierenden und ihren betreuenden Professorinnen und Professoren an der HTWK zielt darauf ab, die Transparenz und Verbindlichkeit im Projekt Promotion zu stärken. Sie soll Grundlage für eine strukturierte Zusammenarbeit sein und damit zur Qualitätssicherung der Promotionsvorhaben beitragen.
]]>Der Mitarbeiter des IfB trug zu dem Thema „Confinement of RC Columns with CFRCM" vor. Der Konferenzbeitrag ist ein Produkt der intensiven wissenschaftlichen Untersuchungen von Dennis Meßerer und Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Leiter des IfB, zur Umschnürung von Stahlbetonstützen mit Carbonbeton. Ziel der Forschung ist es, wirtschaftliche und ressourcenschonende Alternativen zur Sanierung und Verstärkung bestehender Bausubstanz zu entwickeln.
Der Preisträger war von der Ehrung positiv überrascht: „Es ist ein spannendes und innovatives Thema. Dass die Scientific Community auch die Qualität meiner Konferenzpräsentation anerkennt, freut mich natürlich sehr." Prof. Klaus Holschemacher, der das Forschungsthema wissenschaftlich leitet, ist stolz auf seinen Mitarbeiter: „Herr Meßerer hat es hervorragend verstanden, das hohe Niveau seiner Forschungsergebnisse darzustellen und daher zu Recht diese Auszeichnung erhalten".
Die ASEA SEC Konferenzen (Australasia and South-East Asia Structural Engineering and Construction Conferences) werden im Abstand von zwei Jahren als Tagungsreihe der International Structural Engineering and Construction Society (ISEC Society) durchgeführt. Aufgrund der Covid-19-Situation konnten in diesem Jahr Dennis Meßerer und Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher an der ursprünglich in Christchurch, Neuseeland, geplanten Konferenz jedoch nur virtuell teilnehmen. Die Konferenzbeiträge wurden bereits veröffentlicht und sind unter der Website https://www.isec-society.org/ISEC_PRESS/ASEA_SEC_05/ abrufbar.
]]>„Angesichts der starken Abhängigkeit vieler Bereiche von physischer Nähe war es leider zu erwarten, dass die Kreativwirtschaft von der Situation besonders stark betroffen ist. Es ist auf jeden Fall für alle Beteiligten der Branche und der Politik eine Herausforderung, dass aus diesem Einbruch kein dauerhafter Trend mit strukturellem Wegfall ganzer Teilbereiche entsteht“, so Prof. Rüdiger Wink. Laut den Prognosen erwartet die Branche für 2020 Verluste von mehr als
42 Milliarden Euro – knapp ein Viertel des sonstigen Gesamtumsatzes. Damit wird sie nach einem mehr als zehn Jahre andauernden positiven Trend schmerzhaft zurückgeworfen. Noch 2019 erwirtschafteten die fast 260.000 deutschen Kreativ-Unternehmen mit mehr als 1,8 Millionen Erwerbstätigen einen Umsatz von 174 Milliarden Euro. Der Anteil am Brutto-Inlandsprodukt lag im Vorjahr bei 3,1 Prozent und war damit ähnlich hoch wie in der Maschinenbaubranche und sogar höher als beispielsweise in den Zweigen Finanzdienstleistung oder Energieversorgung.
Pandemiebedingter Digitalisierungsschub nützt nur bestimmten Teilmärkten
Besonders hart trifft die Pandemie alle Darstellenden Künste und die Filmwirtschaft. Hier wird mit Umsatzverlusten von je mehr als 70 Prozent gerechnet. Auch der Kunstmarkt und die Musikwirtschaft haben mit Umsatzverlusten von minus 64 bzw. minus 59 Prozent zu kämpfen. Gründe hierfür sind - neben einer deutlichen Begrenzung von Kapazitäten in Theater- und Konzertsälen - das weitgehende Verbot von Großveranstaltungen und die komplette Schließung von Einrichtungen. Doch selbst in besonders schwer getroffenen Teilmärkten gebe es positive Tendenzen: Beispielsweise ist das Audio-Streaming in der Musikwirtschaft weiterhin ein Wirtschaftsmotor.
Als widerstandsfähig können der zusammengefasste Software- und Games-Markt - mit „nur“ minus zehn Prozent Umsatzrückgang - bezeichnet werden. Allein auf diesen Markt entfiel 2019 rund ein Viertel der Gesamtumsätze der Kultur- und Kreativwirtschaft. Als besonders widerstandsfähig erwiesen sich dabei Streaming, Podcasts und Games. Laut Wink erhöhte der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hier die Nachfrage: Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 spielen laut einer Befragung mehr Menschen Games als bisher – jede(r) zweite Nutzer bzw. Nutzerin durchschnittlich sieben Stunden pro Woche. Die Games-Umsätze sind in Deutschland von 2,93 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 3,71 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 gestiegen. Der leichte Umsatzrückgang ergibt sich durch die schwächere Nachfrage im Software-Bereich.
]]>Mitte Oktober ist das Projekt „High-performance carbon-based composites with smart properties for advanced sensing applications“ („EsSENce“) mit Beteiligung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gestartet. Ziel ist es demnach, neuartige Hochleistungswerkstoffe unter Verwendung dieser Nanomaterialien für Anwendungen im Maschinen- und Automobilbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf intelligente Bauteileigenschaften unter Anwendung integrierter Sensorik gelegt.
Nanomaterialien im Leichtbau
„Die Verwendung von Nanomaterialien im Leichtbau ermöglicht eine Vielzahl extrem spannender neuer Anwendungen. So ist es etwa vorstellbar, dass nanobasierte Sensoren für neue Schadensüberwachungskonzepte von Windkraftanlagen oder Satelliten eingesetzt werden. Damit würde die Lebensdauer solcher technischen Systeme um Jahre erhöht werden. Denkbar sind aber auch neue Impulse in der Medizintechnik. Eine breite Palette neuartiger Biosensoren könnte unter Verwendung von Tintenstrahl- oder Siebdrucktechnologien für diagnostische Zwecke im menschlichen Körper eingesetzt werden. Für die Zukunft ist aber auch klar, dass die Realisierung des Potenzials fortgesetzte koordinierte Anstrengungen in vielen Teilbereichen der Materialforschung erfordert“, sagt Robert Böhm, der – gemeinsam mit Dr. Sharali Malik vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - die Projektarbeiten in Deutschland leitet. Böhm ist Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.
Das EsSENce-Projekt wird mit jährlich 130.000 Euro gefördert und ist auf vier Jahre angelegt. Beteiligt sind unter anderem die National Technical University of Athens (NTU Athen, Griechenland), die University of Bristol (Großbritannien), die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz), das Instituto Tecnológico de Aragón Zaragoza (Spanien), die Cracow University of Technology (Polen), die TU Delft (Niederlande), die University of Limerick (Irland), die Ghent University (Belgien) und zahlreiche Industriepartner wie etwa BASF oder SGL Carbon. Das EsSENce-Projekt soll neben der Karriereförderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auch dazu dienen, vielversprechende Forschungsprojekte im europäischen Rahmenprogramm „Horizont Europa“ anzustoßen, das im Januar 2021 startet.
Hintergrund
Koordiniert wird das Projekt von der 1971 gegründeten zwischenstaatlichen Organisation „European Cooperation in Science & Technology“ (COST), das nationale wissenschaftliche und technische Forschung auf europäischer Ebene vernetzt. Alljährlich sind mehr als 45.000 Forschende beteiligt. Die sogenannten „COST-Aktionen“ umfassen sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschungsaktivitäten. Ziel der COST ist es, die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet und wissenschaftliche Interaktion zu stärken. Demnach soll in „EsSENce“ ein europäisches dezentrales Innovationszentrum für Verbundwerkstoffe entstehen. Neben der Förderung der Mobilität von Studierenden sowie Forscherinnen und Forschern werden auch Konferenzen, Workshops und Summer Schools organisiert.
Mehr: https://www.cost.eu/actions/CA19118/#tabs|Name:overview
Literaturangabe: Böhm, R.; Hufnagl, E.; Kupfer, R.; Engler, T.; Hausding, J.; Cherif, C.; Hufenbach, W.: Thermoplastic composites reinforced with textile grids: development of a manufacturing chain and experimental characterisation. Applied Composite Materials 20 (2013), pp. 1077-1096
]]>Dieser Frage gehen Jochen Merker, Professor für Analysis und Optimierung sowie Gründungsleiter des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zentrums (MNZ) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und Elftklässler Benjamin Kunsch vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig nach.
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Frühester Praktikumsbeginn ist der 1. Juni 2021. Die Laufzeit beträgt sechs Wochen bis drei Monate und wird individuell zwischen dem Praktikanten und dem Praktikumsanbieter vereinbart.
Die Stipendiaten erhalten eine monatliche DAAD-Vollstipendienrate und einmalig eine Reisekostenpauschale. Im Stipendium enthalten ist außerdem eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung.
Weitere Informationen zum Bewerbungsablauf, den Voraussetzungen und die verfügbaren Praktikumsplätze finden Sie auf der DAAD-Website.
Das RISE Programm wurde aufgrund der weltweiten Pandemie im März für das Jahr 2020 ausgesetzt. Der DAAD verfolgt weiterhin die Entwicklungen in Bezug auf die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus mit großer Sorgfalt. Momentan geht der DAAD davon aus, dass das RISE Programm im Sommer 2021 stattfinden wird. Änderungen werden auf der DAAD-Website veröffentlicht.
]]>„Die IAAM war in den vergangenen Jahren sehr aktiv, Forscherinnen und Forscher zusammenzubringen, die sich der Vision der Entwicklung ressourceneffizienter und CO2-minimierter Technologien in verschiedenen Industriezweigen verschrieben haben. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass meine Forschungsarbeiten zu Faserverbundwerkstoffen ausgezeichnet worden sind. Die Bedeutung des Leichtbaus als Schlüsseltechnologie der Zukunft ist damit noch einmal deutlich geworden. Der Preis zeigt auch die Stärke sächsischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf diesem Gebiet und gibt mir Ansporn, auch in Zukunft wichtige Themen wie einen effizienten Umgang mit Materialien und Rohstoffen hin zu einer Kreislaufwirtschaft wissenschaftlich anzugehen“, so Robert Böhm.
Die IAAM ist eine der führenden gemeinnützigen internationalen wissenschaftlichen Organisationen zur Förderung der Materialwissenschaften und hat mehr als 6.000 Mitglieder aus mehr als 100 Ländern. Sie zeichnet Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus, die in ihren Arbeiten dem Leitbild „2030 – Advancement of Materials to a Sustainable and Green World“ („2030 - Weiterentwicklung von Materialien für eine nachhaltige und grüne Welt“) folgen.
]]>Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.
Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat
Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr
Bewerbungsvoraussetzungen
• Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
• Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.
• Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an der
Dissertation erhalten hat.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
- Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
- Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
- Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
- Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.
Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.
Bewerbungsfrist: 1. März 2021
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
]]>BM: Fast die komplette Lehre musste digital stattfinden. Nach kurzer Zeit sind sowohl die Dozierenden als auch die Studierenden gut damit zurechtgekommen, wenngleich viel Arbeit mit der Vorbereitung der Lehrveranstaltungen verbunden war. Dafür herzlichen Dank an die Lehrenden für den großen Einsatz!
Bei einigen Studiengängen bzw. einzelnen Modulen war die Umsetzung schwieriger. Wir haben an der HTWK viele Studiengänge, bei denen Lehre in Laboren und Werkstätten unabdingbar ist – das geht nur in Präsenz und dies wurde teilweise auch im aktuellen Semester schon praktiziert, wenngleich unter erschwerten Bedingungen. Natürlich tauschen sich die Lehrenden mit den Studierenden aus, holen deren Feedback ein, um die Stoffvermittlung bestmöglich zu gestalten. Das ist ein laufender Prozess. Die Hochschulleitung hat Lehrende und Studierende ebenfalls nach ihren Erfahrungen im Sommersemester befragt. Die Ergebnisse erlauben gute Einblicke in die Situation der Hochschulangehörigen, sodass wir darauf reagieren und unsere Vorbereitungen auf das kommende Semester so gut wie möglich daran orientieren können. Wir versuchen, auch in diesen Zeiten bestmögliche Lösungen für alle Bereiche zu finden und dabei alle Beteiligten – Studierende, Lehrende und Mitarbeitende – einzubeziehen, ihre Ideen anzuhören und umzusetzen, wo es möglich ist. Nur gemeinsam können wir diese herausfordernde Zeit meistern.
RT: Was die Forschung betrifft, so funktioniert der Zugriff auf Programme und Daten aus dem Homeoffice – selbst bei VPN-Verbindung - nur bedingt. Die Labore, die Experimentiermöglichkeiten und der Erfahrungsaustausch sowie die Kooperationspartner fehlen sehr stark. Doch schnell wurden neue Methoden und Wege analog zu Studium und Lehre gefunden. Wir haben viel gelernt, waren kreativ – und trotzdem: Wir haben Zeit, Geld und Kontinuität verloren. Unser Fokus lag in den vergangenen Monaten sicher zunächst auf der Umstellung und Sicherung der Lehre, was auch richtig war.
]]>Laut einer Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) könnte dies für viele Verlage jedoch ein folgenschwerer Irrtum sein: Die Mehrheit der deutschen Kleinverlage – in der Studie erstmals aufgeteilt in verschiedene Strategiecluster - ist nach den Erkenntnissen der Studie langfristig nicht wettbewerbsfähig.
Haben deutsche Kleinverlage noch eine Zukunft?
„Unsere Untersuchung des Buchmarktes zeigt, welche Chancen und Risiken für die einzelnen Verlagscluster bestehen. Dabei sieht es für einen Großteil der Verlage nicht rosig aus, wenn sie nicht ihre Zukunftsstrategien anpassen“, sagt Prof. Friedrich Figge, der die Studie geleitet hat. Als bedenklich bezeichnen die Autorinnen und Autoren die Tatsache, dass sich etwa drei von vier befragten Unternehmen von der Digitalisierung nicht bedroht fühlen und den Markt nur unsystematisch beobachten. Für sie sind das gedruckte Buch und der stationäre Handel weiterhin Kern ihrer Arbeit, obwohl die Marktanteile sinken, wie Figge die Problematik beschreibt: „Sollten diese Verlage weiterhin den digitalen Wandel ignorieren, werden sie der Änderung der Medienlandschaft auf Dauer nicht gewachsen sein.“ Laut Figge ist der Grund für die düsteren Aussichten vor allem die mangelnde Vorbereitung der Verlage auf die Veränderungen durch die Digitalisierung, sei es der Einfluss auf das Leseverhalten, den Wettbewerb durch neue Unterhaltungsmedien wie Streamingdienste oder die Auswirkungen auf Produktion und Vertrieb von Verlagsprodukten.
Allerdings konnten im Gegensatz dazu kleinere Verlags-Gruppen identifiziert werden, denen es gelungen ist, im digitalisierten Marktumfeld erfolgversprechende Nischen zu besetzen. In der Studie werden sie „Digitale“, „Dienstleister“ und „Avantgarde“ genannt. Entsprechend konnte einem Viertel der Befragten bescheinigt werden, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie könnten daher, so die Studie, als Vorbilder für die beiden noch nicht zukunftsfähigen Gruppen „Traditionalisten“ und „Einsteiger“ dienen.
Die Digitalisierung anerkennen und nutzen
„Eine Änderung in der Strategie der Kleinverlage wird nur eintreten, wenn sie das Ausmaß der digitalen Revolution erkennen und darauf reagieren wollen – und können. Dabei könnten die Strategien der drei kleineren genannten Gruppen als Vorbild dienen. Als erster Schritt zur Rettung betroffener Verlage muss daher eine dauerhafte und realistische Vermittlung der Marktsituation in Zeiten der Digitalisierung auf eine Weise sein, die für Kleinverlage glaubwürdig und überzeugend ist“, resümiert Figge. Um innovative Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln und um Produktion und Vertrieb digital zu gestalten, bedürfe es einer Zusammenarbeit der Verlage bei Standards sowie kooperativer Entwicklungen. Eine deutlichere Ausrichtung des Börsenvereins – eines eingetragenen Verein mit Sitz in Frankfurt/Main, der die Interessen aller Handelsstufen im Buchhandel vertritt – auf solche Kooperationen, zum Beispiel durch Verstärkung der jeweiligen Interessengemeinschaften, und eine gezielte Wissensvermittlung über erfolgreiche Digitalisierungsstrategien könnte dies fördern.
Ausdrücklich verweisen die Studienautoren und -autorinnen auf bereits bestehende Initiativen zur Verlagsförderung, unter anderem den neuen „Deutschen Verlagspreis“ (2019 erstmals verliehen), darüber hinaus auf Förderprogramme, die unter dem Titel „Neustart Kultur“ von der Bundesregierung geschaffenen worden sind. Außerdem wird auf das Programm „Digital Jetzt“ des Bundeswirtschaftsministeriums verwiesen, mit dem beispielsweise Investitionen in Technologien und Qualifizierung bezuschusst werden. „Optimal wäre, wenn die Bundesregierung künftig bei Förderprogrammen einen Weg finden könnte, den Eigenanteil dieser Investitionen der Kleinverlage teilweise zu übernehmen“, regt Figge an. Die HTWK-Studie gibt Verlagsclustern und Marktakteuren darüber hinaus weitere Empfehlungen.
Hintergrund
Die Marktforschung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels splittet bei Erhebungen die Verlage in drei Größenklassen auf: Kleinverlage bis zu einem Jahresumsatz von 1 Mio. Euro, mittlere Verlage bis zu einem Umsatz von 10 Mio. Euro und große Verlage mit einem Umsatz von mehr als 10 Mio. Euro. (Lippmann, 2020).
Die Studie wurde kurz vor Beginn der COVID-19-Pandemie, im Frühjahr 2020, durchgeführt. Rund 1.700 Kleinverlage wurden angeschrieben, 89 haben geantwortet. Davon waren 61 auswertbar, und 36 konnten zur Clusteranalyse herangezogen werden.
Prof. Friedrich Figge lehrt seit 2004 Electronic Publishing und Multimedia an der HTWK Leipzig. Zuvor war er Verlagsleiter im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP; nach Stationen als Leiter Neue Medien, Online-Manager, Projektleiter für Geschäftsfeldentwicklung und Business Analyst u. a. bei Bertelsmann und Reed Elsevier). Er hat Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin, München und Madrid studiert.
Angaben zur Studie:
Figge, Friedrich, et. al. Zukunftskompetenzen von kleinen und mittelgroßen Verlagen (KMV) im digitalen Wandel. München: AVM, 2020. ISBN: 978-3-95477-119-6; ca. 75 Seiten (erscheint voraussichtlich vor der Frankfurter Buchmesse; 14.-18.10. 2020)
Rezensionsexemplare über laura_sophie.tischer@stud.htwk-leipzig.de
Auf der future!publish 2021, dem Kongress für die Buchbranche (Berlin, 14.01-15.01.2021), werden Friedrich Figge und sein Team die Ergebnisse der Studie präsentieren, Lösungswege werden diskutiert und Fragen der Verlage beantwortet.
]]>Das Bauen der Zukunft steht im Mittelpunkt einer Kooperation, die die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Firmencluster von S&P Gruppe, MFPA Leipzig und IFBT Leipzig am 21. September 2020 im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft beschlossen haben.
Ziel ist es, dass die HTWK Leipzig und innovative Firmen gemeinsam an einem Standort in Leipzig forschen und die Forschungsergebnisse mit den ansässigen Ingenieurbüros und Prüfanstalten bis zur Marktreife weiterentwickeln, überwachen und zertifizieren können. Die gesamte Innovationskette wird damit an einem Standort, dem InnovationsPark • Bautechnik • Leipzig/Sachsen, ermöglicht.
Im Zuge der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wurde auch eine erst im Sommer 2020 fertiggestellte Versuchshalle an die HTWK zur Nutzung übergeben. Zukünftig sollen hier vor allem neue Baustoffe entwickelt, Prototypen getestet und erforscht werden.
]]>- sich im Spannungsfeld von Person, Berufsrolle und Institution zu orientieren und weiterzuentwickeln,
- strukturiert Lösungswege für Ihre Karriereherausforderungen aufzuzeigen,
- Ihre Potenziale auszubauen und Karrierechancen optimal zu nutzen oder
- Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Laufbahn anzugehen.
- Das Coaching-Programm richtet sich an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der HTWK Leipzig
- Die Coachings finden im Wintersemester 2020/2021 statt
Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie unter:
http://www.htwk-leipzig.de/nextstep ]]>
In der Videoreihe „Dr. Who? Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen sich Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor.
]]>Elektromobilität - Industrie und Ökologie
Insgesamt präsentiert das Buch umfangreiche Texte und Bildquellen zu einer erstaunlich facettenreichen Mobilitätsgeschichte – beispielsweise im Hinblick auf die frühen Jahre der Elektromobilität um 1925 in Leipzig. Berücksichtigt werden jedoch auch die jüngere Entwicklung mit der Rückkehr der Automobil- und ihrer Zulieferindustrie nach Leipzig sowie drängende gesellschaftliche und ökologische Fragen. Zu den damit verknüpften Perspektiven beziehen nicht nur die HTWK Leipzig, sondern auch die Stadt Leipzig und die hiesigen Automobilproduzenten Stellung im Buch. Das Buch „Leipzig Automobil“ (ISBN 978-3-95415-092-2) ist im Mai 2020 im Passage-Verlag erschienen und demnächst auch in der Hochschulbibliothek verfügbar. ]]>Doch derartige nationale Alleingänge mit dem Anspruch internationaler Geltung widersprechen europäischen Regelungen, analysiert der Medienrechtsprofessor Marc Liesching von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) in einem neuen Buch – zumindest bei Anbietern mit Sitz in anderen EU-Staaten. Dadurch, so Liesching, werden die neuen Regelungen gerade nicht für die großen Sozialen Medien wie Facebook, Youtube, Instagram oder Twitter gelten.
]]>Gemkow: „Rekord belegt Leistungsstärke der Hochschule“
Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Im Jahr 2019 konnte die HTWK Leipzig ihr Drittmittelaufkommen um rund ein Drittel steigern. Dieser Rekord belegt die Leistungsstärke der Hochschule und unterstreicht ihre regionale und überregionale Bedeutung. Ein Großteil der zusätzlichen Mittel fließt in gemeinsame Forschungsprojekte mit kleinen und mittleren Unternehmen in Sachsen. Damit stärken Hochschulen für angewandte Wissenschaften wie die HTWK Leipzig maßgeblich die Innovationsfähigkeit des Freistaats.“
Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Hinter der Zahl von 15,8 Millionen Euro steckt das unermüdliche Engagement unser Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und eine große Vielfalt an innovativen Projekten in Forschung, Lehre und Transfer. Der Erfolg basiert sowohl auf unserer Nachwuchsförderung als auch auf vielfältigen Kooperationen mit der Wirtschaft und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.“
Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.
Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat
Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr
Bewerbungsvoraussetzungen
• Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
• Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.
• Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
eine Förderung für die Dauer von 12 Monaten oder länger für die Arbeit an der
Dissertation erhalten hat.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
- Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
- Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
- Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
- Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.
Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.
Bewerbungsfrist: 1. September 2020
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
]]>Förderziel
Ziel dieser Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Lehre.
Diese Förderung richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler (Postdocs), die im Rahmen eines konkreten Forschungsvorhabens ihre Potenziale weiterentwickeln wollen. Die Förderung soll die Nachwuchsforschenden dabei unterstützen, ihr Forschungsgebiet und ihre wissenschaftlichen Netzwerke in hohem Maße selbständig auszubauen.
Fördergegenstand
Gegenstand der Förderung ist die Finanzierung einer Projektstelle (bis zu 0,5 VZÄ) für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Postdoc) in Form einer Stellenaufstockung/Kofinanzierung in Verbindung mit einem Forschungsprojekt (Basisprojekt) an der HTWK Leipzig.
Personalausgaben
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit bis zu 0,5 VZÄ
Sachausgaben
Sachmittel in Höhe von bis zu 3.000 EUR/Jahr; zu verausgaben für Dienstreisen, Verbrauchsmaterial und Kleingegenstände
Fördervoraussetzungen
- Die/der Antragstellende verfügt über eine abgeschlossene Promotion, deren Abschluss bei der Antragstellung nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.
- Die/der Postdoc ist mehrjährig strukturell an eine Professorin/einen Professor der HTWK angebunden.
- Die zu beantragende Postdoc-Stelle ist an eine bestehende Gruppe von Nach-wuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern angegliedert.
- Das Forschungsgebiet der Antragstellenden verortet sich in mindestens einem wissenschaftlichen Profilschwerpunkt der HTWK Leipzig.
- Es liegt ein schlüssiges Forschungs-, Nachwuchs- und Qualifizierungskonzept vor.
- Es muss ein aktuell laufendes oder bis zum Förderbeginn zu startendes Basis-projekt unter der Leitung der mitantragstellenden Professorin/des mitantrag-stellenden Professors der HTWK Leipzig vorliegen, in dem der/die antragstel-lende Postdoc mit bis zu 0,5 VZÄ beschäftigt ist. Dabei darf der beantragte Stellenanteil den Stellenanteil des Basisprojektes nicht übersteigen und der Gesamtstellenumfang aus Basisprojekt und Postdoc-Förderung muss mindestens 0,75 VZÄ betragen.
- Die/der Antragstellende verfügt über einschlägige Publikationen und mehr-jährige Forschungserfahrung in Forschungsprojekten.
Weiterhin vorausgesetzt wird:
- die Bereitschaft der/des Postdoc zur eigenen individuellen Weiterqualifizie-rung, z. B. Teilnahme an Kursen zu Projektmanagement oder Personalführung und zur Mitwirkung in der Lehre an der HTWK Leipzig im Umfang von zwei SWS.
- die Bereitschaft der/des Postdoc zur Teilnahme an Aktivitäten zur Förderung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der HTWK Leipzig.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
1. Forschungs-, Nachwuchs- und Qualifizierungskonzept
In diesem Konzept soll zu folgenden Punkten Stellung genommen werden:
- Die Persönliche Motivation der/ des Antragstellenden und den zu erwartender
Nutzen für die HTWK Leipzig - Die Kompetenz der/des Antragstellenden und die Einordnung in mindestens einen wissenschaftlichen Profilschwerpunkt der HTWK Leipzig
- Eine detaillierte Forschungskonzeption mit der Darstellung der Ausgangssituation und den Bezug zum Basisprojekt
- Konzeptionelle Überlegungen zur Koordination und wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Gruppe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern (Nachwuchskonzept)
- Ein Qualifizierungsplan für die Karriereentwicklung der/des Postdoc
- Eine Gesamtarbeitsplanung und die Definition von Meilensteinen für den Förderzeitraum
- Eine Darlegung des Beitrags zur disziplinen- und fakultätenübergreifenden Zusammenarbeit
- Die Sicherstellung der Kofinanzierung (eine schlüssige Finanzplanung für das Basisprojekt)
- Aussagen zur Nachhaltigkeit, d. h. konzeptionelle Vorschläge zur Weiterführung der begonnenen Forschungs-, Nachwuchs- und Qualifizierungsaktivitäten nach dem Förderende
2. Weitere Unterlagen
- Eine Publikations- und Projektliste der/des Antragstellenden
- Ein wissenschaftlicher Lebenslauf der/des antragstellenden Postdoc
- Eine Kopie der Promotionsurkunde der/des antragstellenden Postdoc
Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für die Projektausschreibung zur Förderlinie N-Postdoc nachgelesen werden.
Bewerbungsfrist: 1. Juni 2020.
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschulinterne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulleitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
]]>Für seine Forschung arbeitet er eng mit dem Zentrum zur Erforschung der Stütz- und Bewegungsorgane (ZESBO) der Universitätsmedizin Leipzig zusammen.
]]>Wenn Sie Interesse haben, weiterhin an der HTWK Leipzig zu forschen und ein eigenes Forschungsprojekt zu entwickeln, können Sie für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.
Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.
Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. 3 Jahren.
Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat
Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr
Bewerbungsvoraussetzungen
• Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig
• Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.
• Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
eine Förderung für die Dauer von 12 Monaten oder länger für die Arbeit an der
Dissertation erhalten hat.
Folgende Unterlagen sind einzureichen
- Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
- Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
- Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
- Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
- Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
- Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.
Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.
Bewerbungsfrist: 1. März 2020
Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschulinterne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulleitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.
Der Direktor des IfB, Prof. Klaus Holschemacher, freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben:
„Wir werden gemeinsam mit Praxispartnern nachhaltige und ressourcenschonende Holz-Beton-Verbunddecken entwickeln. Dazu soll vor allem der Einsatz von hanffaserverstärkten Kunststoffen und von Ökobetonen beitragen, womit wissenschaftliches Neuland betreten wird."
Das Forschungsvorhaben ist für eine Laufzeit vom 01.11.2019 bis 30.04.2022 konzipiert.]]>
Das Leitbild Lehren und Lernen ist nicht nur Voraussetzung für die Systemakkreditierung. Es hält auch die Werte und Zielvorstellungen für Lehre und Studium fest. Es wurde im April 2019 vom Senat beschlossen. Das Leitbild erhebt den Anspruch einer – auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden - studierendenzentrierten Lehre, die sowohl für den Beruf befähigt als auch zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.Zu den Leitbildern]]>
Die DFG ist die größte Forschungsförderungseinrichtung in Deutschland. Im Jahr 2018 betrug der Förderetat 3,4 Milliarden Euro. Davon entfällt auf Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) allerdings nur ein Bruchteil – zwölf Millionen Euro, das sind 0,36 Prozent. Umso wichtiger ist die Beteiligung der HAW in den Selbstverwaltungsstrukturen der DFG. Alle vier Jahre werden die DFG-Fachkollegien gewählt. Diese sind maßgeblich an den Förderentscheidungen der DFG beteiligt, indem sie Forschungsanträge wissenschaftlich bewerten und beratend auf neue Förderprogramme hinwirken.
Bei der letzten DFG-Fachkollegienwahl 2015 gab es noch keine Wahlstelle an der HTWK. Stattdessen waren 16 Professorinnen und Professoren als Einzelwählende erfasst. Das damalige Ziel für die Wahl 2019 war die Einrichtung einer eigenen Wahlstelle, um allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern automatisch die Teilnahme zu ermöglichen. Das ist jetzt möglich: Knapp vier Wochen lang können sie sich an der Online-Wahl beteiligen.]]>
Hintergrund
Rund 80 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden derzeit an der HTWK Leipzig bei der Erstellung ihrer Dissertation betreut. Pro Jahr schließen im Schnitt sieben Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion erfolgreich ab. Die Junge Akademie wird getragen von den beiden Mutterakademien, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften. HTWK.story: Beim Relaunch der HTWK-Webpräsenz ins Leben gerufen, erzählt die Rubrik Geschichten aus der und über die HTWK Leipzig. Mal historisch, mal visionär, meist sehr persönlich. Über Alumni und solche, die es werden wollen, über heldenhafte Vorfahren (und solche, die es werden wollen…) oder über Professoren (m/w/d) und solche, die es werden wollen. Oder eben, Vorstufe, über frischgebackene Doktorinnen und Doktoren.]]>Die Hochschule bekennt sich damit zur Unterstützung und Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und anderen digitalen Objekten.Um den Open-Access-Gedanken im Hochschulalltag fest zu verankern, hat der Senat der HTWK Leipzig eine Open-Access-Erklärung verabschiedet.
Die Palette reicht dabei von der Recherche nach passenden Veröffentlichungsmöglichkeiten (z.B. Fachrepositorien oder geeigneten Journals) über die Unterstützung beim Einstellen von Dokumenten auf den Dokumentenserver bis zur Beratung zur Vergabe von Lizenzen.
(Montag, 14.01., ca. 17.20-18.30 Uhr) Unter dem Motto „Forschung für die Zukunft“ und gemeinsam mit weiteren C³-Partnern – außer der HTWK Leipzig gehören das Institut für Baubetriebswesen und das Institut für Massivbau der Technischen Universität Dresden und das Institut für Strukturleichtbau der Technischen Universität Chemnitz dazu – stehen die C³-Experten für den fachlichen Austausch zur Verfügung.
Ort: Halle B0, Stand 210]]>
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- Bernhard Debatin (Athens, Ohio),
- Petra Herczeg (Wien),
- Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig/München),
- Horst Pöttker (Dortmund/Hamburg),
- Tanjev Schultz (Mainz).
Der Pavillon ParaKnot3D spiegelt die Auseinandersetzung mit von der Natur inspirierten Formen, modernen 3D-Druckverfahren und nachhaltigen Werkstoffen wider: Das fast drei Meter hohe Messestandmodell beschreibt eine optimierte, räumlich gekrümmte Geometrie, in der ausschließlich Druckkräfte auftreten. Sie besteht aus 570 recycelbaren, gleichlangen Stäben – ähnlich Strohhalmen – aus gewickeltem Papier. Das technische Highlight der Konstruktion aber sind ihre x-förmigen Verbinder, 310 an der Zahl: Jedes Knotenende muss bei diesen in eine geometrisch genau definierte Richtung weisen, damit die Halme eingefügt werden können. „Die besten Beispiele für diese Freiformgeometrie findet man in der Natur: die Verästelung der Adern eines Blattes, die Form eines Hühnereis, die Struktur der menschlichen Knochen – all diese Beispiele zeigen, was Ressourceneffizienz bedeutet. Das ist faszinierend, davon haben wir uns inspirieren lassen“, sagt Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Monica Rossi betreut hat.
Für den Messestand hat das Entwicklerteam den 3D-Drucker mit individuellen Konstruktionsdaten ‚gefüttert‘, die in einem komplexen Simulationsprozess aus der Hängeform des Pavillons errechnet wurden. Das außergewöhnliche ‚Spinnweben-Design‘ resultiert somit aus der intelligenten Kombination universeller Stäbe und individueller Knoten, die ein räumlich gekrümmtes Stabnetz mit größtmöglicher Ressourceneffizienz beschreiben – und das bei einem Gewicht von nur rund zwei Kilogramm.
„So konnten wir mit minimalem Materialaufwand und Gewicht eine große Stabilität erzeugen – unsere Nachwuchsingenieure haben gewissermaßen beim kreativen ‚Spinnen‘ die optimale Lösung aus Funktion, Ästhetik und Nachhaltigkeit gefunden“, freut sich Stahr. Er sieht in dem Prinzip, das dem ‚Spinnennetz‘ zugrunde liegt, Anwendungspotenziale beispielsweise für Stadiendächer, weitspannende Hallen oder auch hohe Türme.
Der Pavillon ParaKnot3D dient zu den Designers’ Open darüber hinaus auch als Showroom: Dort werden aktuelle Entwürfe von Studierenden der Verpackungstechnik präsentiert, darunter Verpackungen für Frisch-Fisch mit integrierten Frischhalte-Überwachungssensoren, für Parfüm und Smartphones.
Der HTWK-Messestand befindet sich im Großen Saal der Kongresshalle am Zoo (Standnummer G35).
Mehr: www.designersopen.de]]>
Frank Schladitz studierte an der HTWK Leipzig im Diplomstudiengang Bauingenieurwesen und absolvierte anschließend berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium. Über seine Arbeit in C³ ist er seiner ehemaligen Hochschule auch weiterhin eng verbunden: Die HTWK Leipzig ist mit mehreren Instituten maßgeblich an der Carbonbetonforschung im Rahmen von C³ beteiligt.
Der Sächsische Transferpreis wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben. Überreicht wurde die Auszeichnung am 28. August 2017 in Dresden von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Neue Produkte zu erforschen, weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen, sind die wesentlichen Elemente des Transfers. Selten sind alle Elemente so stark mit einer Person verknüpft, wie beim Gewinner des diesjährigen Sächsischen Transferpreises“ – so die Laudatorin und Juryvorsitzende des Transferpreises Beate-Victoria Ermisch, Geschäftsführerin der GWT-TUD GmbH.
Autorin: Dr. Rebecca Schweier
]]>Seit 1996 wird die Entwicklung des Medienstandortes Leipzig in regelmäßigen Abständen durch wissenschaftliche Erhebungen analysiert. Nach bislang sieben Untersuchungen liegt nunmehr die „Studie zur Medien- und Kreativwirtschaft in Leipzig 2017“ vor. Die aktuelle Erhebung stützt sich auf strukturelle amtliche Daten und verzichtet, abweichend von der letzten Standortstudie, auf Ansammlungen und Hochrechnungen statistischer Angaben. Diese Ausrichtung ermöglicht Vergleiche mit relevanten Wirtschaftsstandorten bzw. innerhalb der Branchen. Wie bisher beziehen sich die Untersuchungen auf die Stadt Leipzig und die angrenzenden sächsischen Landkreise (Leipziger Land und Nordsachsen). Befragt wurden von Mai bis Juli 2017 insgesamt 2.214 Organisationen bzw. Personen, der Rücklauf betrug etwas mehr als ein Viertel.]]>
Mit der DIN SPEC 91351:2017-04 „Strength Testing für Photovoltaic Wafers“ kann eine vereinheitlichte Festigkeitsprüfung von 120 bis 220 µm dünnen Siliziumplatten, sogenannten Wafern, für Photovoltaik-Zellen und -Module vorgenommen werden. Dabei wird mit einem standardisierten Biegeversuch festgehalten, bei welcher Krafteinwirkung ein Wafer aus kristallinem Silizium bricht. Die Prüfung ist nötig, weil das spröde Material sehr bruchempfindlich ist und daher im Produktionsprozess keinen hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden darf. Die DIN SPEC definiert, wie dieser Biegeversuch aufgebaut, durchgeführt und ausgewertet werden muss. Sie ist international die erste Standardspezifikation in diesem Bereich. Für die Nutzer des Standards werden komplexe nichtlineare Probleme in Schautafeln und Tabellen zur Verfügung gestellt, was die Kommunikation über die Wertschöpfungskette hinweg in der Solarzellenproduktion erheblich erleichtert.
Die Arbeitsgruppe für die DIN SPEC wurde am Fraunhofer CSP von Felix Kaule geleitet und kooperierte eng mit Stephan Schönfelder, Professor für die Simulation energetischer und technischer Systeme an der HTWK Leipzig. Bereits seit vielen Jahren arbeiten die beiden Forschungseinrichtungen im Bereich der Mechanik und Finite-Elemente-Simulation zusammen und gewannen so neue Erkenntnisse zu den theoretischen und werkstoffmechanischen Zusammenhängen für spröde Materialien sowie wertvolle Kompetenzen zur Festigkeitsmessung spröder Siliziumwafer.
„Es freut mich sehr, dass die Erfahrungen aus unserer intensiven Kooperation und viele tausend gebrochene Wafer nun eine Standard-Spezifikation ermöglichen. Durch das Optimierungspotenzial der damit verbundenen Analyse- und Herstellungsprozesse ist die jetzt zur Verfügung stehende DIN SPEC für alle Industrieunternehmen im Bereich der Photovoltaik sehr interessant“, sagt Schönfelder.
„Bisher musste das Verformungsverhalten der Wafer stets aufwendig simuliert werden. Das liegt daran, dass Wafer sich unter Last nichtlinear verformen. Durch Umrechnungstabellen in der DIN SPEC kann nun jeder auch ohne Simulationsmodelle die Festigkeit von Siliziumwafern zuverlässig auswerten“, so Felix Kaule vom Fraunhofer CSP.
Die DIN SPEC dient zur Veröffentlichung von internationalen Standards und kann die Grundlage für eine DIN-Norm sein.
Autorin: Dr. Rebecca Schweier
]]>Tobias Rudloff, Dietmar Telschow, Patrik Uschmann, Tilo Heimbold: Analyzing Variants of Multiple Energy Extraction from a Prototypic Multi-flexible Bus System for Industrial Environment, In: Lecture Notes in Engineering and Computer Science: Proceedings of The World Congress on Engineering and Computer Science 2016, 19–21 October, 2016, San Francisco, USA, S. 1–7.]]>