Zum Ende des 21. Jahrhunderts werden Strände der Vergangenheit angehören. So zumindest fällt die düstere Prognose einiger Umwelt-NGOs und Wissenschaftler aus. Sand ist nach Luft und Wasser der meistverbrauchte Rohstoff der Welt. Er steckt in zahlreichen Dingen des alltäglichen Lebens, von Gebäuden und Straßen über Computer, Handys und sogar Zahnpasta. Zum Bauen ist Sand aus der Wüste nicht geeignet – für Großbauprojekte in Singapur oder Dubai wird deshalb in großem Maßstab Sand importiert. Nicht nur, dass der „Sandraub“ an Stränden global um sich greift; fehlt am Meeresgrund der Sand, rutschen die Strände hinterher – und verschwinden. Zahlreiche Küsten sind mittlerweile von Erosion betroffen. Der Film „Sand – die neue Umweltzeitbombe“ verfolgt die Spur des „neuen Goldrausches“ des Sandabbaus auf der ganzen Welt und zeigt die beängstigenden Auswüchse von internationalem Sandhandel, größenwahnsinnigen Bauprojekten und verschwindenden Stränden.
Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren bei einer Podiumsdiskussion Experten der HTWK Leipzig und des Umweltbundesamts aus wissenschaftlicher Perspektive die filmische Darstellung des Themas und stehen für Fragen aus dem Publikum offen. Auf dem Podium sitzen:
Mit dem Wissenschaftskino Leipzig haben die Leipziger Wissenschaftseinrichtungen in Kooperation mit dem Zeitgeschichtlichen Forum und dem Referat Wissenspolitik der Stadt eine für Leipzig neue Veranstaltungsreihe entwickelt, die zwei unterschiedliche Formate – Film und Diskussion – mit Wissenschaft verknüpft. Die Reihe geht 2017 ins dritte Jahr. Das nächste Wissenschaftskino findet am 25. April 2017 mit dem Film „The Discrete Charme of Geometry“ und Experten des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften statt. Selber Ort, selbe Zeit. Eintritt frei.
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Das Netzwerk Wissenschaftsmanagement wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, eine funktionenübergreifende Plattform für Wissenschaftsmanagement in Deutschland ins Leben zu rufen. Die Jahrestagung leistet einen Beitrag dazu, die Sichtbarkeit des Berufsfeldes zu erhöhen, die berufliche Identität der Profession zu diskutieren und die Vernetzung der Akteure offensiv zu betreiben.]]>
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news-17Wed, 02 Nov 2016 14:13:00 +0100<![CDATA[Mehr als nur Wand: Smarte Fassaden aus Carbonbeton]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/mehr-als-nur-wand-smarte-fassaden-aus-carbonbetonVernissage von multifunktionalen Bauteilen am 10. November in der GaraGe LeipzigIntelligente Fassaden aus Hightech-Materialien können viel mehr, als Gebäude von ihrer Umwelt zu trennen. Beispielsweise können auf ästhetische und zugleich ressourcensparende Art und Weise Solarmodule oder LED in Wände integriert werden. In den vergangenen eineinhalb Jahren haben unter Leitung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) insgesamt 21 Partner des Forschungskonsortiums C³ untersucht, wie Bauteile aus dem Hochleistungswerkstoff Carbonbeton um elektrische und digitale Funktionen ergänzt werden können. Am 10. November 2016 werden in der VDI GaraGe in Leipzig im Rahmen der Abschlusspräsentation des C³-Basisvorhabens 4 mehr als 20 multifunktionale Musterbauteile aus Carbonbeton ausgestellt.

Seit 2015 forschen über 140 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft im Forschungskonsortium „C³ – Carbon Concrete Composite“ gemeinsam an dem neuen Verbundwerkstoff Carbonbeton. Anders als Stahl, das heute im Bauwesen gängige Bewehrungsmaterial, kann Carbon nicht rosten. Während also Stahl eine dicke Schicht Beton benötigt, um vor Korrosion geschützt zu werden, können Bauteile aus Carbonbeton deutlich schlanker sein. Das spart Ressourcen und eröffnet gleichzeitig zahlreiche architektonische Möglichkeiten. Im ersten Schritt des über zehn Jahre angelegten Forschungskonsortiums C³ wurden in vier „Basisvorhaben“ die grundlegenden Aspekte des Carbonbetons erforscht.

Im Basisvorhaben 4 unter Leitung des ai:L Architektur-Instituts Leipzig an der HTWK Leipzig erforschten insgesamt 21 Partner, wie sich elektrische und digitale Funktionen in Bauteile aus Carbonbeton integrieren lassen. Die Bandbreite reichte vom Monitoring der Gebäudehülle über die Energiegewinnung mittels Photovoltaik, die direktelektrische Energiespeicherung bis hin zur LED-Beleuchtung. Der Einsatz von Lichtleitern im Wandquerschnitt wiederum soll eine verbesserte Tageslichtausleuchtung von Räumen ermöglichen. Darüber hinaus entwickelten die Projektpartner massive Infraleichtbeton- und schlanke Sandwich-Wandkonstruktionen. „Uns war es wichtig, nicht nur ingenieurwissenschaftliche Forschung zu betreiben, sondern vor allem eine Vielzahl von innovativen Ideen in ersten Versuchsstücken umzusetzen“, so Projektleiter Prof. Frank Hülsmeier vom ai:L Architektur-Institut Leipzig an der HTWK Leipzig.

Das Forschungskonsortium C³ wird von der Technischen Universität Dresden geleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Im vergangenen Jahr wurde C³ unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem Rohstoffeffizienz-Preis ausgezeichnet. Aktuell sind drei Carbonbetonforscher aus Dresden für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

Autorin: Dr. Rebecca Schweier

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news-16Tue, 01 Nov 2016 14:14:00 +0100<![CDATA[Wie eine historische Dachkonstruktion zukunftsfähig wird]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/wie-eine-historische-dachkonstruktion-zukunftsfaehig-wirdHTWK Leipzig präsentiert modernisiertes Zollingerdach auf der Denkmal-Messe in LeipzigHalle 2, Stand I 21) ein komplettes Zollingerdach im kleinen Format. Daneben berichtet Prof. Alexander Stahr im Vortrag „ZoLinkR – Neue Chancen für ein altes Konstruktionsprinzip?“ (11.11.2016, 13.30 Uhr, denkmal-FORUM) vom Planungs- und Konstruktionsvorgang des Zollingerdaches. Am Messestand werden außerdem Bauaufnahmen historischer Gebäude aus dem Großraum Leipzig gezeigt, darunter beispielsweise die Fahrradkirche Zöbigker. Diese 1942 abgebrannte Dorfkirche am Cospudener See soll in den nächsten Jahren wiederbelebt und saniert werden. Als Grundlage für den Wiederaufbau der stark beschädigten Ruine untersuchten Bauingenieurstudenten den Zustand der noch stehenden Gemäuer. Die Ergebnisse sind in Fotos, Plänen und Analysen ausgestellt. Fachlich flankiert wird dieser Teil des Messestandes vom Forum Bauwerksinformation unter Leitung von Prof. Ulrich Weferling, welches am Nachmittag des 10. November im Congress Center Leipzig, Vortragsraum 11, stattfindet. In Vorträgen und Diskussionen stehen hier aktuelle Entwicklungen bei der Dokumentation historischer Bauwerke, insbesondere eine neue österreichische Norm zur Bauaufnahme, im Fokus.  Seit 2010 findet parallel zur denkmal in der gleichen Messehalle die Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC statt. Die HTWK Leipzig präsentiert hier den Studiengang Museologie sowie den neuen Masterstudiengang Museumspädagogik (Halle 2, Stand I 22).]]>HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-379Tue, 11 Oct 2016 11:00:00 +0200<![CDATA[Bessere Bücher für blinde und sehbehinderte Schüler]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/bessere-buecher-fuer-blinde-und-sehbehinderte-schuelerDr. Julia Dobroschke erhält Dissertationspreis der Stiftung HTWK für Beitrag zur InklusionGradZ > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-22Thu, 22 Sep 2016 14:33:00 +0200<![CDATA[Papierlos von der Bestellung bis zu Bezahlung?]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/papierlos-von-der-bestellung-bis-zu-bezahlungAktuelle Studie zeigt: Es holpert noch sehr beim elektronischen Einkauf in UnternehmenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFW > MUELLERscmFW > ForschungFW > FakultaetFW > Aktuelles-News-externnews-388Wed, 21 Sep 2016 11:00:00 +0200<![CDATA[Industrie 4.0 erreicht den Verpackungsdruck]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/industrie-40-erreicht-den-verpackungsdruckHTWK Leipzig und Fachverband DFTA bündeln in Leipzig Kompetenzen zum DigitaldruckÜber den Flexodruck Fachverband DFTA:
Der DFTA vertritt rund 300 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie und ist damit einer der mitgliederstärksten Flexodruckverbände in Europa. Der DFTA versteht sich als Dienstleister für die deutschsprachigen Unternehmen der Flexodruckindustrie, die Zulieferer, die Druckvorstufe und die Verarbeiter.]]>
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news-392Mon, 19 Sep 2016 11:10:00 +0200<![CDATA[Hochwasserschutz – Simulation für den Ernstfall]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/hochwasserschutz-simulation-fuer-den-ernstfallIm HTWK-Wasserbaulabor wird der Umbau der Hochwasserentlastungsanlage der Talsperre Lehnmühle geplantHintergrund:
Hochwasserentlastung in der Talsperre Lehnmühle Mit einer 50 Meter hohen Staumauer und einem Rückhaltevolumen von rund 22 Millionen Kubikmetern Wasser gehört die Talsperre Lehnmühle zu den großen Talsperren in Deutschland. Sie wurde von 1926 bis 1930 gebaut und staut die Wilde Weißeritz auf, die im Erzgebirge entspringt und bei Dresden schließlich als Vereinigte Weißeritz in die Elbe mündet. Der Stausee funktioniert bei Hochwassern wie ein Puffer und schützt so zahlreiche Orte im Südraum Dresdens vor Überschwemmungen. Bei extremen Hochwassern fließt ein Teil der Wassermenge über die Hochwasserentlastungsanlage der Talsperre ab. Die Überlauföffnungen im oberen Teil der Staumauer funktionieren ähnlich einem Notüberlauf in der Badewanne. Denn würde ein Hochwasser ungehindert die Krone der Staumauer überfließen, könnte das die Standsicherheit und Funktionsfähigkeit des Bauwerks einschränken. Mit dem geplanten Umbau wird die Leistungsfähigkeit der Hochwasserentlastungsanlage erhöht.]]>
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news-393Thu, 15 Sep 2016 11:22:00 +0200<![CDATA[Wie sich eine Branche dem Klimawandel anpasst]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/wie-sich-eine-branche-dem-klimawandel-anpasstFachtreffen von Gas- und Wasserwirtschaftsexperten am 22. September an der HTWK LeipzigHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-391Wed, 14 Sep 2016 11:02:00 +0200<![CDATA[„Es gibt keine sozialen Brennpunkte“]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/es-gibt-keine-sozialen-brennpunkteHTWK-Professor Andreas Thiesen fordert ein Umdenken in der StadtentwicklungVollständige Literaturangabe:
Andreas Thiesen: Die transformative Stadt – Reflexive Stadtentwicklung jenseits von Raum und Identität. Bielefeld 2016: transcript Verlag (Reihe „Urban Studies“). ISBN: 978-3-8376-3474-7]]>
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news-390Tue, 16 Aug 2016 16:03:00 +0200<![CDATA[Strom tanken in der Laternengarage]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/strom-tanken-in-der-laternengarageVier Straßenlaternen mit integrierter Ladefunktion für Elektroautos in Leipzig eingeweihtIm August wurden in Leipzig vier Straßenlaternen mit integrierter Ladestation für Elektroautos eingeweiht. Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur lassen sich die „Stromtankstellen“ vergleichsweise einfach und kostengünstig im öffentlichen Raum nachrüsten – ein wichtiger Schritt für die Mobilität von morgen. Konzipiert und entwickelt wurde die Technologie von Wissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken, einem Unternehmen der Leipziger Gruppe.

Eine Millionen Elektroautos bis 2020 – dieses ambitionierte Ziel hat die Bundesregierung jüngst bestätigt. Mit einer Reichweite von aktuell durchschnittlich 210 Kilometern sind Elektroautos vor allem für kurze Fahrten in Großstädten attraktiv. Doch anders als auf dem Land, wo die eigene Garage leicht mit einer heimischen Ladestation nachgerüstet werden kann, parken die meisten Großstädter in der „Laternengarage“ auf der Straße. Hier sind sie auf eine flächendeckende, öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Die Vorteile des Laternenparkens liegen auf der Hand: Laternen sind bereits vorhanden und können einfach nachgerüstet werden. Falls die Leistung des vorhandenen Beleuchtungsnetzes ausreicht, müssen nicht einmal neue Stromleitungen verlegt werden. Elektroautos können so über am Wohnort über Nacht oder tagsüber in Arbeitsplatznähe geladen werden.

„Die Technologie in den Ladestationen besteht aus modular kombinierbaren Komponenten, die sich an verschiedenste Anwendungssituationen anpassen lassen. Damit sind die Lademodule in alle gängigen Straßenlaternen, aber auch in anderes Stadtmobiliar oder in herkömmliche Ladeboxen integrierbar“, erklärt Projektleiter Prof. Andreas Pretschner vom Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme an der HTWK Leipzig. Für die Kommunikation zwischen Elektroauto, Ladestation und Stromversorger kommen frei nutzbare, standardisierte Protokolle zum Einsatz. Stellt also eine Kommune, ein Stromanbieter oder ein privater Gewerbetreibender eine solche Ladestation auf, kann zwischen verschiedenen Abrechnungsmodellen gewählt werden. Damit ist das Leipziger „Laternenparken“-System flexibler als ähnliche Konzepte in Berlin und München, bei welchen der Anbieter für die Abrechnungsinfrastruktur jeweils vorgegeben ist.

Seit Sommer 2016 kommen in Leipzig die ersten Lade-Laternen zum Einsatz. So wird die Mozartstraße im Leipziger Musikviertel von vier neuen LED-Laternen beleuchtet, an denen jeweils eine Ladestation angebracht ist. Die Ladestationen sind eingebunden in die 160 Ladepunkte umfassende Ladeinfrastruktur der Leipziger Stadtwerke. Diese stellen den Ladestrom bislang noch allen Nutzern kostenlos zur Verfügung. Ladekarten zur Identifikation an den Ladestationen sind bei den Leipziger Stadtwerken erhältlich.

Innerhalb der Forschungskooperation zwischen HTWK Leipzig und Leipziger Stadtwerken wurde die Technologie so weit entwickelt und getestet, dass sie zukünftig als marktreifes Produkt zur Verfügung steht: „Andere Kommunen im Umland haben schon Interesse an den Lade-Laternen angemeldet. Daneben erwarten wir für die Zukunft auch eine wachsende Nachfrage von Gewerbetreibenden, beispielsweise von Parkhausbetreibern oder Einkaufszentren“, so Andreas Pretschner. Zwei Leipziger Unternehmen, das Ingenieurbüro Taubert Consulting und das Beleuchtungsunternehmen Leipziger Leuchten, werden die Technologie weiter vermarkten.

Das Projekt „Laternenparken“ wurde durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung gefördert. Das Vorhaben wurde aus sozio-ökonomischer Perspektive vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW und aus psychologischer Perspektive von der Universität Leipzig begleitet.

Autorin: Dr. Rebecca Schweier

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news-46Tue, 16 Aug 2016 12:46:00 +0200<![CDATA[Neuer Analyseansatz für die koevolutionäre Spieltheorie]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/neuer-analyseansatz-fuer-die-koevolutionaere-spieltheorieBest Paper Award für HTWK-Professor Hendrik Richter auf internationalem Kongress für Künstliche IntelligenzKomplette Literaturangabe des prämierten Artikels:
Hendrik Richter: Analyzing coevolutionary games with dynamic fitness landscapes. In: Proc. IEEE Congress on Evolutionary Computation, IEEE CEC 2016, (Hrsg.: YS Ong), IEEE Press, Piscataway, NJ, 2016, S. 609–616. Eine Langversion des prämierten Artikels erschien 2017 in der Fachzeitschrift „Biosystems“.]]>
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news-469Fri, 12 Aug 2016 14:09:00 +0200<![CDATA[Leipziger Innovation für E-Autos eröffnet]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/leipziger-innovation-fuer-e-autos-eroeffnetStraßenlaternen als LadestationHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-47Wed, 10 Aug 2016 14:45:00 +0200<![CDATA[Bedarfsgerechter Umbau statt Leerstand und Verfall]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/bedarfsgerechter-umbau-statt-leerstand-und-verfallHTWK Leipzig startet Nachwuchsforschergruppe zum Demographie- und StrukturwandelHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenGradZ > Startseitenews-43Wed, 06 Jul 2016 13:46:00 +0200<![CDATA[Millionenstarke Forschungskooperationen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/millionenstarke-forschungskooperationenHTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen einDie Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 1,8 Millionen Euro für drei Forschungsvorhaben in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen der Region. Damit war die Leipziger Hochschule im BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ (FHprofUnt) in der Förderrunde 2015 ausgesprochen erfolgreich. Deutschlandweit eingereicht wurden 173 Anträge – davon bewilligt wurde nur rund ein Drittel.
Jedes der geförderten Projekte ist eine Kooperation der Hochschule mit einem oder mehreren mittelständischen Unternehmen, die sich an den Projektmitteln zusätzlich mit rund 10 Prozent beteiligen. Durch die enge Kooperation ist gewährleistet, dass die erzielten Ergebnisse und Neuentwicklungen unmittelbar dem Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland zugutekommen. „Sachsens Wirtschaft ist geprägt von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Diese haben ohnehin nur begrenzten Spielraum, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. Durch gemeinsame Forschungsprojekte mit einer leistungsstarken Hochschule wie der HTWK Leipzig können sich gerade KMU einen Innovationsvorsprung im internationalen Markt erarbeiten und sich innerhalb regionaler Innovationsstrukturen vernetzen“, so Prof. Markus Krabbes, Prorektor Forschung der HTWK Leipzig.
Zwei der geförderten Vorhaben befassen sich mit der Zustandsbewertung technischer Infrastruktur durch den dauerhaften Einsatz von Sensoren. Konkret soll im Projekt „SMART-TR“ das Betriebsrisiko und die Restlebensdauer von Leistungstransformatoren vorhersagt und so die Versorgungssicherheit im Energienetz erhöht werden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz und sechs Unternehmen der Energiewirtschaft durchgeführt. Das Projekt „iFacts“ befasst sich ebenfalls mit der Netzsicherheit, allerdings mit der des Schienennetzes. Sensoren an elektrischen Weichenheizungen sollen frühzeitig den Verschleiß der Bauteile erkennen und automatisch Wartungsempfehlungen an einen zentralen Rechner senden. Im Rahmen des dritten geförderten Projektes „FuzzySun“ wird in Kooperation mit einem Leipziger Start-up aus der Solarbranche eine LED-Lichtquelle entwickelt, die das Sonnenspektrum hochexakt nachbildet. Mithilfe der Lichtquelle soll der Wirkungsgrad von Solarzellen noch exakter messbar und damit die Photovoltaik-Forschung vorangebracht werden. Alle drei Projekte sind zum Sommer 2016 gestartet und laufen über drei Jahre.
Die im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ in der Ausschreibungsrunde 2015 geförderten Projekte sind:
SMART-TR – Zustandsbewertung von Leistungs- und Verteiltransformatoren der elektrischen Energietechnik (Smart Grid – Smart Monitoring)
Projektleiter: Prof. Gerd Valtin, HTWK Leipzig, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und Prof. Stefan Kornhuber, Hochschule Zittau/Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik
iFacts – Intelligente funktionale und dezentrale Anlagenüberwachung für eine effiziente Prozessautomatisierung
Projektleiter: Prof. Faouzi Derbel und Prof. Andreas Pretschner, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik
FuzzySun – Mess- und regelungstechnische Automatisierung von LED-Sonnensimulatoren zur optimierten und schnellen Leistungsbestimmung von Solarzellen und Modulen
Projektleiter: Stiftungsprofessor Jens Schneider und Prof. Mathias Rudolph, Fakultät Maschinenbau und Energietechnik
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news-468Sun, 03 Jul 2016 13:54:00 +0200<![CDATA[HTWK-Fußballroboter Dritte bei RoboCup-WM in Leipzig]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/htwk-fussballroboter-dritte-bei-robocup-wm-in-leipzigDas Nao-Team HTWK konnte zuhause seinen 3. Platz des Vorjahres verteidigen„Das ist super! Wir freuen uns sehr, dass wir unser Ziel erreicht haben: den 3. WM-Platz zu verteidigen“, so Hannes Hinerasky von den HTWK-Naos. Team-Kollegin Anne Wissing ergänzt: „Wir sind auch erleichtert, vor allem nach dem nervenaufreibenden 1,5-Meter-Schießen gegen UT Austin Villa aus Texas. Wir hatten Probleme mit dem Boden auf dem Spielfeld, unsere Spieler sind deshalb öfter mal hingefallen, aber es ist ja alles gutgegangen!“. Nachdem das Nao-Team HTWK – übrigens das einzige sächsischen Team in dieser Liga - am Samstag durch seinen 8:2 Sieg gegen das chinesische Team TJArk ins Halbfinale eingezogen war, hätte es am Sonntag die Texaner bezwingen müssen, um ins Finale zu kommen. Doch nach dem 2:2 und anschließendem 1,5-Meter-Schießen („Penalty Shootout“, vergleichbar dem Elfmeterschießen im „Menschenfußball“) musste am Ende das Maßband entscheiden: die Texaner brachten den Ball näher ans Tor und kamen damit ins Finale – denkbar knapp. Doch auch Prof. Klaus Bastian, Betreuer und „graue Eminenz“ des Nao-Teams HTWK ist mehr als zufrieden: „Mit Chile hatten wir einen herausfordernden Halbfinal-Gegner, den wir schon lange kennen und schätzen und mit dem wir uns eine gutes, spannende Partie geliefert haben. Die Chilenen sind schnell – aber wir sind dribbelstark. Das hat uns den 3. Platz gesichert!“ Als Gastgeber der 20. RoboCup-WM lastete auf dem Nao-Team HTWK zudem eine besondere Bürde: Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Brasilien und China waren die dortigen Gastgeberteams immer schon in der Vorrunde ausgeschieden. Diesen Fluch haben die Leipziger heute gebrochen. Weltmeister in der „Standard Plattform Liga“ wurde der MW-Vize von 2015, das Team „B-Human“ aus Bremen. Es besiegte im Finale UT Austin Villa aus Texas mit 3:0 nach 1,5-Meter-Schießen. Hintergrund:
Beim RoboCup, der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, treten Hochschulteams aus der ganzen Welt in verschiedenen Ligen gegeneinander an. Das Nao-Team HTWK startet in der „Standard-Plattform-Liga“, wo die Herausforderung des Wettkampfes nicht im Bau der Nao-Roboter liegt – alle Teams nutzen die gleichen Modelle – sondern in deren Programmierung. Daher wird der Nao-Fußball zuweilen auch als „Kampf der Algorithmen“ bezeichnet. Das Nao-Team HTWK besteht aktuell aus 16 Mitgliedern, die an der HTWK Leipzig Informatik studieren oder als Absolventen bereits im Berufsleben stehen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften errang die Mannschaft den zweiten bzw. dritten Platz in seiner Liga – gehört also zu den weltbesten Teams. Für den RoboCup wurde die Mannschaft von den IT-Unternehmen eXa-online, informatik-dv und m-plan gesponsert. Weitere Informationen:
Alle Spiele des Hauptspielfeldes sowie des Nao-Teams HTWK wurden vom StreamTeam der Fakultät Medien der HTWK sowie Exa-Online Leipzig live gestreamt und von Sportmoderator Benni Zander kommentiert.
Sie können nach-geschaut werden unter: www.robocup-leipzig.de Alle Spielergebnisse sind zu finden unter: http://robocup2016.org
Blog des Nao-teams HTWK: https://naoteamhtwk.blogspot.de/ ]]>
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news-57Thu, 16 Jun 2016 10:06:00 +0200<![CDATA[HTWK-Fußballroboter wollen bei WM den 3. Platz verteidigen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/htwk-fussballroboter-wollen-bei-wm-den-3-platz-verteidigenOffizielle Verabschiedung der HTWK-Naos zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. JuniHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-60Tue, 14 Jun 2016 11:06:00 +0200<![CDATA[Wissenschaftsprogramm für kleine Entdecker]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/wissenschaftsprogramm-fuer-kleine-entdeckerHTWK Leipzig bietet zur Langen Nacht der Wissenschaften zahlreiche Aktionen für Kinder24. Juni 2016 von 18 bis 24 Uhr in ganz Leipzig statt. Der Eintritt ist frei. Weitere kindertaugliche Programmpunkte an der HTWK Leipzig und bei anderen Forschungseinrichtungen finden sich unter www.wissenschaftsnacht-leipzig.de/Programm (Filteroption: kinderfreundlich).]]>HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Forschennews-55Thu, 09 Jun 2016 10:06:00 +0200<![CDATA[Historische Wertpapiere als „Gedrucktes Vertrauen“]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/historische-wertpapiere-als-gedrucktes-vertrauenGemeinsame Tagung am 24. Juni von Druckkunst-Museum, VdW und HTWK LeipzigHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-68Wed, 08 Jun 2016 14:32:00 +0200<![CDATA[Graduiertenzentrum der HTWK Leipzig eröffnet]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/graduiertenzentrum-der-htwk-leipzig-eroeffnetPromovierende der Hochschule werden künftig noch umfassender betreut und beratenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenGradZ > Startseitenews-72Thu, 26 May 2016 14:32:00 +0200<![CDATA[Umweltbeobachtung in nah und fern]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/umweltbeobachtung-in-nah-und-fernInformatiker tauschen sich an der HTWK Leipzig zu Umweltinformationssystemen ausonline als PDF hinterlegt. Der Workshop findet im Geutebrück-Bau der HTWK Leipzig, Räume G 238 und G 239, Karl-Liebknecht-Straße 132, 04277 Leipzig, statt.]]>HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-159Fri, 20 May 2016 14:08:00 +0200<![CDATA[Drucktechnik: Mehr als Papier und Farbe]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/drucktechnik-mehr-als-papier-und-farbeInternationale Drucktechnik-Konferenz „IC Leipzig 2016“ zu Gast an der HTWK Leipzighttp://ic16.htwk-leipzig.de; das komplette Programm ist online hinterlegt. Die Eröffnung der Tagung findet am 30. Mai 2016 ab 9:15 Uhr im Laborgebäude Naturwissenschaften der HTWK Leipzig, Hörsaal LNW 006, Gustav-Freytag-Straße 41a, 04277 Leipzig, statt. Die anschließenden thematischen Sektionen ab 11 Uhr finden gegenüber im 1. Obergeschoss des Gutenberg-Baus der HTWK Leipzig, Gustav-Freytag-Straße 42, statt.]]>HTWK > international > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-65Wed, 18 May 2016 02:00:00 +0200<![CDATA[Wie weiter in der Energiewende?]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/wie-weiter-in-der-energiewendeFachtagung an der HTWK Leipzig thematisiert aktuelle Fragen der EnergieversorgungHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-87Fri, 29 Apr 2016 14:29:00 +0200<![CDATA[„Grünau bewegt sich“ eröffnet Projektladen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/gruenau-bewegt-sich-eroeffnet-projektladenEröffnungsfeier am Mittwoch, 4. Mai 2016, ab 14 UhrHTWK > ForschenFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-86Wed, 30 Mar 2016 15:17:00 +0200<![CDATA[Wie neue Technologien die Medien verändern]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/wie-neue-technologien-die-medien-veraendernGemeinsame Tagung zu Medieninnovationen von HTWK Leipzig und Universität LeipzigTechnische Innovationen – Medieninnovationen?“ aus. Als „Pre-Conference“ ist die Veranstaltung Auftakt zur diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK) vom 30. März bis 1. April in Leipzig. Die Pre-Conference wird von der Universität Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gemeinsam organisiert.  „Vor genau 100 Jahren gründete Karl Bücher das erste Institut für Zeitungskunde an der Universität Leipzig und legte damit den Grundstein für die akademische Journalistenausbildung“, erklärt Cornelia Wolf, Juniorprofessorin für Online-Journalismus an der Universität Leipzig. Das Jubiläum nahmen sie und ihre Kollegin Prof. Gabriele Hooffacker von der HTWK Leipzig zum Anlass, gemeinsam die Pre-Conference zur DGPuK-Jahrestagung zu organisieren. Gabriele Hooffacker lehrt an der HTWK Leipzig Konzeption und Gestaltung crossmedialer Medieninhalte und publiziert Lehrbücher zur journalistischen Praxis. Hooffacker: „Wir als HTWK Leipzig wollen zeigen, was die Ingenieurwissenschaften zur Medienforschung beitragen können. Zur Pre-Conference stellen unsere Wissenschaftler beispielsweise neue Formate und technische Innovationen für das Lokalfernsehen vor.“ Die DGPuK-Jahrestagung findet jährlich in wechselnden Städten statt. Die von den Leipziger Wissenschaftlerinnen organisierte Pre-Conference ist neu. Insgesamt werden rund 500 Kommunikations- und Medienwissenschaftler aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich erwartet. Veranstaltungsort der DGPuK-Jahrestagung sowie der Pre-Conference ist das Hörsaalgebäude der Universität Leipzig. Das Programm der Pre-Conference findet sich unter diesem Link (PDF), das der Jahrestagung hier. ]]>HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-96Mon, 14 Mar 2016 01:00:00 +0100<![CDATA[Von Mikrosystemen, Robotern und smarten Stromnetzen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/von-mikrosystemen-robotern-und-smarten-stromnetzenInternationale Elektrotechnik-Konferenz „SSD“ gastiert an der HTWK LeipzigVom 21. bis 24. März 2016 treffen sich an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der Elektro- und Informationstechnik zur 13. Internationalen Multi-Konferenz für „Systems, Signals and Devices“ (SSD). Insgesamt werden über 100 Experten zu der vom internationalen Fachverband der Elektroingenieure IEEE akkreditierten Konferenz erwartet. Die zentrale Fragestellung der knapp 140 Vorträge an drei Tagen: Wie kann die uns umgebende Technik intelligenter gestaltet werden? Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Mikrosystemen, wie sie in Smartphones vorkommen, über drahtlos kommunizierende Sensoren bis hin zu intelligenten Stromnetzen und Robotern.

Gastgeber der Konferenz ist HTWK-Professor Faouzi Derbel. Als einer der Mitbegründer der SSD ist der aus Tunesien stammende Elektrotechnik-Professor besonders stolz, die Veranstaltung in ihrem 15. Jahr des Bestehens erstmalig an seiner Heimat-Hochschule, der HTWK Leipzig, ausrichten zu können. „Mit Teilnehmern aus 18 Ländern, darunter Experten aus Tunesien, Malaysia, Korea, den USA oder Jordanien, ist die SSD im Gegensatz zu vielen vorrangig westlich geprägten Konferenzen wirklich international. Dieser Wissensaustausch über Kontinente und Kulturkreise hinweg ist wichtig, um neue Perspektiven und Forschungsansätze kennenzulernen. Denn genauso international wie viele globale Herausforderungen sind – die Versorgungssicherheit in Energienetzen zum Beispiel oder die Senkung des CO2-Ausstoßes durch effizientere Systeme – genauso international vernetzt sollte auch die Wissenschaft sein“, so Prof. Faouzi Derbel.

Neben seiner Funktion als Gastgeber wird Prof. Derbel auf der diesjährigen SSD auch selbst neue Forschungsergebnisse präsentieren. Zusammen mit seinen Mitarbeitern Florian Strakosch und Sadok Bdiri hat er einen hochgradig energieeffizienten Sensor entwickelt, der seine Messdaten (z. B. Position, Temperatur oder Spannung) jederzeit auf Anfrage an einen Computer senden kann. Das Besondere: Der Sensor funkt komplett drahtlos und ist energieautark. Bislang auf dem Markt verfügbar sind lediglich Systeme, die zu vorgegeben Zeitintervallen ihre Messdaten senden. „Mit unserem ‚Wake-Up-Receiver‘ kann man jeder Zeit auf den Sensor zugreifen. So wird es zum Beispiel möglich, die Position eines mit dem Sensor ausgestatteten Geräts oder Produkts innerhalb von Gebäuden energieeffizient zu orten. Auch die Zustandsüberwachung von Maschinen wird durch den Sensor deutlich flexibler“, erklärt HTWK-Mitarbeiter Sadok Bdiri. Das theoretische Grundkonzept des Wake-Up-Receivers wurde bereits vor zwei Jahren auf der SSD in Barcelona mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Auf der diesjährigen Konferenz präsentieren die Wissenschaftler nun den ersten Prototyp.

Weitere Informationen zur SSD 2016 finden Sie (auf Englisch) unter www.ssd-conf.org/ssd16. Die Konferenz findet im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 134, vom 21. bis 23. März 2016 statt.

Autorin: Dr. Rebecca Schweier

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news-94Fri, 11 Mar 2016 01:00:00 +0100<![CDATA[Produkte, die selbst vom Lieferanten zum Kunden finden?]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/produkte-die-selbst-vom-lieferanten-zum-kunden-findenAktuelle Studie zeigt: Beschaffung und Logistik sind noch weit von Industrie 4.0 entfernthier als PDF zum Download.]]>HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFW > ForschungFW > FakultaetFW > Aktuelles-News-externFW > MUELLERscmnews-93Thu, 10 Mar 2016 01:00:00 +0100<![CDATA[Preis der Zukunftsstiftung Südraum Leipzig verliehen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/preis-der-zukunftsstiftung-suedraum-leipzig-verliehenHTWK-Absolvent für Dissertation über die wirtschaftliche Resilienz Sachsens ausgezeichnetHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenGradZ > Startseitenews-104Thu, 03 Mar 2016 09:12:00 +0100<![CDATA[Computerspieltechnik für Industrieanwendungen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/computerspieltechnik-fuer-industrieanwendungenSpin-off der HTWK Leipzig präsentiert neue Virtual-Reality-Anwendung auf der CeBITHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-120Thu, 10 Dec 2015 13:44:00 +0100<![CDATA[Regionale Resilienz gegen globale Krisen]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/regionale-resilienz-gegen-globale-krisenHTWK-Wissenschaftler erforschen, warum die letzte Wirtschaftskrise bestimmten Regionen wenig anhaben konnteRüdiger Wink, Laura Kirchner, Florian Koch, Daniel Speda: Wirtschaftliche Resilienz deutschsprachiger Regionen. Wiesbaden: Springer Gabler Verlag 2016. ISBN 978-3-658-09822-3. Ebenfalls frisch im Springer-Verlag erschienen ist der von Rüdiger Wink herausgegebene Sammelband „Multidisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung“. Der Sammelband reflektiert den Begriff „Resilienz“ aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickrichtungen und zeigt auf, dass das Resilienzkonzept das Potenzial eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas birgt. Dieses Buch wird im Springer-Verlag die wissenschaftliche Reihe „Studien zur Resilienzforschung“ begründen. Rüdiger Wink (Hrsg.): Multidisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung. Wiesbaden: Springer Verlag 2015. ISBN 978-3-658-09622-9.]]>HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-130Mon, 07 Dec 2015 01:00:00 +0100<![CDATA[Carbonbeton-Konsortium erneut erfolgreich]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/carbonbeton-konsortium-erneut-erfolgreichDeutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2015 für Forschungsprojekt mit HTWK-BeteiligungDas interdisziplinäre Innovationsnetzwerk „C³ – Carbon Concrete Composite“ hat binnen einer Woche bereits zum zweiten Mal einen nationalen Wissenschaftspreis erhalten. Unter der Marke C³ erforschen 130 Projektpartner den zukunftsfähigen Baustoff Carbonbeton und treiben dessen Praxiseinführung voran. Für dieses Engagement wurde das Konsortium, an dem die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) als Forschungspartner maßgeblich beteiligt ist, am Freitag (4. Dezember) in Berlin mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis 2015 ausgezeichnet. Der Preis wird von der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium jährlich verliehen. 

Das C³-Konsortium wird von der Technischen Universität Dresden koordiniert und vom Bundesforschungsministerium gefördert. Ausgezeichnet wurde C³ für den effizienten Einsatz von Rohstoffen bei der Verwendung von Carbonbeton. Insbesondere würdigte die DERA, dass für die Herstellung von Carbonbeton bedeutend weniger Sand eingesetzt werden muss als in herkömmlichen Baustoffen. Durch die Verwendung des nichtkorrodierenden Materials Carbon kann die Bauteildicke und damit die Betonmenge beim Bau erheblich reduziert werden. Dies wirkt sich in erheblichem Maße günstig auf Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die CO2-Bilanz aus. Carbonbeton kann – und soll – deswegen eine neue Art des Bauens begründen und den bislang wichtigsten Baustoff Stahlbeton sukzessive ersetzen. Angesichts der verbauten Mengen an Stahlbeton ist das Potenzial in Sachen Umweltschutz gewaltig. 

„Stahlbeton ist der Verbundwerkstoff unserer Zeit, aber die großen Mengen an Sand, Kies und vor allem Zement verursachen erhebliche Umweltwirkungen. Die Verwendung von alternativen Bewehrungsmaterialien wie Carbon führt zu einer reduzierten Betondeckung und damit zu schlankeren Bauteilen. Dadurch lassen sich die Anteile der eingesetzten Rohstoffe stark verringern“, so Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig.

Erst vor einer Woche war „C³ – Carbon Concrete Composite“ von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet worden. Hierbei lag der Fokus nicht auf dem Rohstoffeinsatz, sondern auf der günstigen Langzeitperspektive für den Sektor Bauen durch den Einsatz von Carbonbeton. C³ konnte in beiden Feldern die Jury überzeugen. In spätestens zehn Jahren will das Konsortium den Baustoff zur Marktreife gebracht haben.

Autorin: Dr. Rebecca Schweier

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news-125Mon, 30 Nov 2015 13:44:00 +0100<![CDATA[Bauen neu denken mit Carbonbeton]]>https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/bauen-neu-denken-mit-carbonbetonDeutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung 2015 geht an das Konsortium C³Mit einem neuen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton wollen verschiedene Wissenschaftseinrichtungen gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen das Bauen revolutionieren – langlebiger, ressourcenschonender und ästhetischer sollen die Bauwerke werden. Um diese Vision umzusetzen, haben sich mehr als 130 Partner, darunter auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), im Forschungskonsortium „C³ - Carbon Concrete Composite“ zusammengeschlossen. Am Freitag, 27. November 2015, wurde das Konsortium von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet.

Die Erforschung und Etablierung des neuen Baustoffes C³ biete „einen vielversprechenden Ansatz, um einen Paradigmenwechsel im Bauwesen und somit der Stadtentwicklung einzuläuten“, hieß es in der Jurybegründung bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Das Projekt C³ leiste einen wichtigen Beitrag, um einen einschneidenden Innovationsschub hervorzurufen. Das C³-Konsortium wird von der Technischen Universität Dresden koordiniert und vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Hintergrund: 40 Prozent des weltweitenden Energiebedarfs entfallen auf den Bereich Bauen. Das dabei am häufigsten verwendete Material ist Stahlbeton. Da Stahl korrodiert, braucht er Beton als Schutz. Carbon hingegen kann nicht rosten – die nötige Betonschicht kann also viel dünner sein. Dies wirkt sich positiv auf den Ressourcenverbrauch aus, außerdem ermöglichen schlanke Bauteile deutlich mehr Möglichkeiten in der architektonischen Gestaltung. Um Carbonbeton möglichst schnell einsatzfähig zu machen, führen 130 Projektpartner im Rahmen von C³ zahlreiche Grundlagen- und Entwicklungsprojekte durch. An drei von vier Basisvorhaben sowie mehreren Entwicklungsprojekten ist die HTWK Leipzig maßgeblich beteiligt.

„Es freut uns außerordentlich, dass die Notwendigkeit eines Umdenkens im Bauwesen durch eine hochkarätige Jury und durch das Publikum beim Online-Voting mit dem Nachhaltigkeitspreis honoriert wird“, sagt Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird von der gleichnamigen Stiftung jährlich in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung verliehen. Der diesjährige Preis stand ganz im Licht des Wissenschaftsjahrs 2015 unter dem Thema Zukunftsstadt. In der Kategorie Forschung gingen insgesamt 87 Bewerbungen ein. Eine Jury aus 14 Experten nominierte hiervon drei Bewerber, darunter das Forschungskonsortium C³. Anschließend wurde in einem öffentlichen Online-Voting über den Sieger abgestimmt.

Autorin: Dr. Rebecca Schweier

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