Aktuelles https://www.htwk-leipzig.de/forschen/aktuelles/?type=787 Aktuelle Nachrichten aus der Forschung an der HTWK Leipzig. de-de Sat, 05 Dec 2020 18:43:01 +0100 news-3631 Wed, 02 Dec 2020 07:42:29 +0100 Best Presentation Award geht an das Institut für Betonbau (IfB) https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3631/ Preis für IfB-Mitarbeiter Dennis Meßerer Dennis Meßerer, M.Sc., gewann den Best Presentation Award in der Session “Concrete Structures and Materials" der ASEA SEC 5 Konferenz, die in diesem Jahr virtuell durchgeführt wurde.

Der Mitarbeiter des IfB trug zu dem Thema „Confinement of RC Columns with CFRCM" vor. Der Konferenzbeitrag ist ein Produkt der intensiven wissenschaftlichen Untersuchungen von Dennis Meßerer und Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Leiter des IfB, zur Umschnürung von Stahlbetonstützen mit Carbonbeton. Ziel der Forschung ist es, wirtschaftliche und ressourcenschonende Alternativen zur Sanierung und Verstärkung bestehender Bausubstanz zu entwickeln.

Der Preisträger war von der Ehrung positiv überrascht: „Es ist ein spannendes und innovatives Thema. Dass die Scientific Community auch die Qualität meiner Konferenzpräsentation anerkennt, freut mich natürlich sehr." Prof. Klaus Holschemacher, der das Forschungsthema wissenschaftlich leitet, ist stolz auf seinen Mitarbeiter: „Herr Meßerer hat es hervorragend verstanden, das hohe Niveau seiner  Forschungsergebnisse darzustellen und daher zu Recht diese Auszeichnung erhalten".

Die ASEA SEC Konferenzen (Australasia and South-East Asia Structural Engineering and Construction Conferences) werden im Abstand von zwei Jahren als Tagungsreihe der International Structural Engineering and Construction Society (ISEC Society) durchgeführt. Aufgrund der Covid-19-Situation konnten in diesem Jahr Dennis Meßerer und Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher an der ursprünglich in Christchurch, Neuseeland, geplanten Konferenz jedoch nur virtuell teilnehmen. Die Konferenzbeiträge wurden bereits veröffentlicht und sind unter der Website www.isec-society.org/ISEC_PRESS/ASEA_SEC_05/ abrufbar.

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news-3606 Fri, 27 Nov 2020 10:17:56 +0100 Forschen für die Energiewende https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3606/ Dr. Florian Wallburg verteidigt seine Doktorarbeit zur Herstellung von Siliziumsubstraten erfolgreich GRADZ > StartseiteHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinnews-3605 Thu, 26 Nov 2020 16:28:29 +0100 Kann die Kultur- und Kreativbranche Corona trotzen? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3605/ Aktueller Monitoringbericht zur Situation der Branche - HTWK-Volkswirtschaftler Rüdiger Wink ist Co-AutorWährend viele Gewerbe der deutschen Kultur- und Kreativbranche um ihre Existenz bangen, profitieren andere sogar von den Maßnahmen zur Eindämmung der COVID 19-Pandemie. Trotz der Widerstandsfähigkeit der Branche müsse sie jedoch gefördert werden, fordert Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Erstmals untersuchte er im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) - gemeinsam mit der Goldmedia GmbH und der Hamburg Media School (HMS) - die wirtschaftlichen Kennzahlen der Kultur- und Kreativbranche für den Monitoringbericht, der im Oktober 2020 in der Kurzfassung erschienen ist (die Langfassung soll Anfang Dezember erscheinen).
„Angesichts der starken Abhängigkeit vieler Bereiche von physischer Nähe war es leider zu erwarten, dass die Kreativwirtschaft von der Situation besonders stark betroffen ist. Es ist auf jeden Fall für alle Beteiligten der Branche und der Politik eine Herausforderung, dass aus diesem Einbruch kein dauerhafter Trend mit strukturellem Wegfall ganzer Teilbereiche entsteht“, so Prof. Rüdiger Wink. Laut den Prognosen erwartet die Branche für 2020 Verluste von mehr als
42 Milliarden Euro – knapp ein Viertel des sonstigen Gesamtumsatzes. Damit wird sie nach einem mehr als zehn Jahre andauernden positiven Trend schmerzhaft zurückgeworfen. Noch 2019 erwirtschafteten die fast 260.000 deutschen Kreativ-Unternehmen mit mehr als 1,8 Millionen Erwerbstätigen einen Umsatz von 174 Milliarden Euro. Der Anteil am Brutto-Inlandsprodukt lag im Vorjahr bei 3,1 Prozent und war damit ähnlich hoch wie in der Maschinenbaubranche und sogar höher als beispielsweise in den Zweigen Finanzdienstleistung oder Energieversorgung.

Pandemiebedingter Digitalisierungsschub nützt nur bestimmten Teilmärkten

Besonders hart trifft die Pandemie alle Darstellenden Künste und die Filmwirtschaft. Hier wird mit Umsatzverlusten von je mehr als 70 Prozent gerechnet. Auch der Kunstmarkt und die Musikwirtschaft haben mit Umsatzverlusten von minus 64 bzw.  minus 59 Prozent zu kämpfen. Gründe hierfür sind - neben einer deutlichen Begrenzung von Kapazitäten in Theater- und Konzertsälen - das weitgehende Verbot von Großveranstaltungen und die komplette Schließung von Einrichtungen. Doch selbst in besonders schwer getroffenen Teilmärkten gebe es positive Tendenzen: Beispielsweise ist das Audio-Streaming in der Musikwirtschaft weiterhin ein Wirtschaftsmotor.

Als widerstandsfähig können der zusammengefasste Software- und Games-Markt - mit „nur“ minus zehn Prozent Umsatzrückgang - bezeichnet werden. Allein auf diesen Markt entfiel 2019 rund ein Viertel der Gesamtumsätze der Kultur- und Kreativwirtschaft. Als besonders widerstandsfähig erwiesen sich dabei Streaming, Podcasts und Games. Laut Wink erhöhte der pandemiebedingte Digitalisierungsschub hier die Nachfrage: Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr 2020 spielen laut einer Befragung mehr Menschen Games als bisher – jede(r) zweite Nutzer bzw. Nutzerin durchschnittlich sieben Stunden pro Woche. Die Games-Umsätze sind in Deutschland von 2,93 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2019 auf 3,71 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2020 gestiegen. Der leichte Umsatzrückgang ergibt sich durch die schwächere Nachfrage im Software-Bereich.

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FW > FakultaetFW_FORSCHUNGFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-3590 Mon, 23 Nov 2020 11:04:37 +0100 Forschung für smarte Hochleistungswerkstoffe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3590/ EU-Projekt im Bereich der Materialforschung mit Beteiligung der HTWK Leipzig gestartet Nanomaterialien auf Kohlenstoffbasis wie zum Beispiel Graphen oder Kohlenstoff-Nanoröhrchen haben aufgrund ihrer außergewöhnlichen Eigenschaften in den vergangenen Jahren für Aufsehen in der Wissenschaftswelt gesorgt. Und obwohl im Jahr 2010 der Physik-Nobelpreis an zwei Graphen-Forscher verliehen wurde, fehlt bis heute der große industrielle Durchbruch. Nun wird – koordiniert von der Europäischen Union – ein neuer Versuch unternommen, diesen Materialien innerhalb der Schlüsseltechnologie Leichtbau zum Durchbruch zu verhelfen.
Mitte Oktober ist das Projekt „High-performance carbon-based composites with smart properties for advanced sensing applications“ („EsSENce“) mit Beteiligung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gestartet. Ziel ist es demnach, neuartige Hochleistungswerkstoffe unter Verwendung dieser Nanomaterialien für Anwendungen im Maschinen- und Automobilbau, in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik zu entwickeln. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf intelligente Bauteileigenschaften unter Anwendung integrierter Sensorik gelegt.

Nanomaterialien im Leichtbau

„Die Verwendung von Nanomaterialien im Leichtbau ermöglicht eine Vielzahl extrem spannender neuer Anwendungen. So ist es etwa vorstellbar, dass nanobasierte Sensoren für neue Schadensüber­wachungskonzepte von Windkraftanlagen oder Satelliten eingesetzt werden. Damit würde die Lebensdauer solcher technischen Systeme um Jahre erhöht werden. Denkbar sind aber auch neue Impulse in der Medizintechnik. Eine breite Palette neuartiger Biosensoren könnte unter Verwendung von Tintenstrahl- oder Siebdrucktechnologien für diagnostische Zwecke im menschlichen Körper eingesetzt werden. Für die Zukunft ist aber auch klar, dass die Realisierung des Potenzials fortgesetzte koordinierte Anstrengungen in vielen Teilbereichen der Materialforschung erfordert“, sagt Robert Böhm, der – gemeinsam mit Dr. Sharali Malik vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - die Projektarbeiten in Deutschland leitet. Böhm ist Professor für Leichtbau mit Verbundwerkstoffen an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig.

Das EsSENce-Projekt wird mit jährlich 130.000 Euro gefördert und ist auf vier Jahre angelegt. Beteiligt sind unter anderem die National Technical University of Athens (NTU Athen, Griechenland), die University of Bristol (Großbritannien), die Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz), das Instituto Tecnológico de Aragón Zaragoza (Spanien), die Cracow University of Technology (Polen), die TU Delft (Niederlande), die University of Limerick (Irland), die Ghent University (Belgien) und zahlreiche Industriepartner wie etwa BASF oder SGL Carbon. Das EsSENce-Projekt soll neben der Karriereförderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern auch dazu dienen, vielversprechende Forschungsprojekte im europäischen Rahmenprogramm „Horizont Europa“ anzustoßen, das im Januar 2021 startet.

Hintergrund

Koordiniert wird das Projekt von der 1971 gegründeten zwischenstaatlichen Organisation „European Cooperation in Science & Technology“ (COST), das nationale wissenschaftliche und technische Forschung auf europäischer Ebene vernetzt. Alljährlich sind mehr als 45.000 Forschende beteiligt. Die sogenannten „COST-Aktionen“ umfassen sowohl Grundlagenforschung als auch angewandte Forschungsaktivitäten. Ziel der COST ist es, die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet und wissenschaftliche Interaktion zu stärken. Demnach soll in „EsSENce“ ein europäisches dezentrales Innovationszentrum für Verbundwerkstoffe entstehen. Neben der Förderung der Mobilität von Studierenden sowie Forscherinnen und Forschern werden auch Konferenzen, Workshops und Summer Schools organisiert.

Mehr: https://www.cost.eu/actions/CA19118/#tabs|Name:overview

Literaturangabe: Böhm, R.; Hufnagl, E.; Kupfer, R.; Engler, T.; Hausding, J.; Cherif, C.; Hufenbach, W.: Thermoplastic composites reinforced with textile grids: development of a manufacturing chain and experimental characterisation. Applied Composite Materials 20 (2013), pp. 1077-1096

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HTWK > ForschenFING > allgemeinHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-3540 Wed, 04 Nov 2020 11:12:48 +0100 Pandemie-Bekämpfung: Auf das Tempo kommt es an https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3540/ COVID-19 im mathematischen Modell: HTWK-Mathematiker und Leipziger Gymnasiast an internationaler Publikation beteiligtDie „zweite Welle“ der COVID-19-Pandemie ist da – im Moment gibt es weltweit mehr als 47 Millionen Fälle in 190 Ländern (Quelle: Bundesregierung mit Verweis auf John Hopkins Universität Baltimore/USA). Warum aber leiden einige Länder stärker unter COVID-19 als andere, obwohl im Prinzip überall ähnliche Eindämmungs­maß­nahmen zu ähnlichen Zeitpunkten beschlossen wurden? Möglicherweise hängt dies damit zusammen, wie schnell die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt wurden.
Dieser Frage gehen Jochen Merker, Professor für Analysis und Optimierung sowie Gründungsleiter des Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Zentrums (MNZ) an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und Elftklässler Benjamin Kunsch vom Wilhelm-Ostwald-Gymnasium Leipzig nach.

 

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MNZ_StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > international > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-3510 Wed, 28 Oct 2020 09:56:41 +0100 Forschungspraktika weltweit im Sommersemester 2021 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3510/ Bewerbung für Forschungspraktika von RISE Weltweit bis 15. Dezember möglich Im Rahmen von RISE Weltweit (Research Internships in Science and Engineering) ist die Bewerbung für ein Praktikum im Ausland vom 1. November bis 15. Dezember 2020 möglich. Das Angebot richtet sich an Bachelorstudierende aus den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften und der Informatik.

Frühester Praktikumsbeginn ist der 1. Juni 2021. Die Laufzeit beträgt sechs Wochen bis drei Monate und wird individuell zwischen dem Praktikanten und dem Praktikumsanbieter vereinbart.

Die Stipendiaten erhalten eine monatliche DAAD-Vollstipendienrate und einmalig eine Reisekostenpauschale. Im Stipendium enthalten ist außerdem eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung.

Weitere Informationen zum Bewerbungsablauf, den Voraussetzungen und die verfügbaren Praktikumsplätze finden Sie auf der DAAD-Website.

Das RISE Programm wurde aufgrund der weltweiten Pandemie im März für das Jahr 2020 ausgesetzt. Der DAAD verfolgt weiterhin die Entwicklungen in Bezug auf die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus mit großer Sorgfalt. Momentan geht der DAAD davon aus, dass das RISE Programm im Sommer 2021 stattfinden wird. Änderungen werden auf der DAAD-Website veröffentlicht.

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FW_STUDIUMHTWK > international > AktuellesHTWK > Forschen
news-3478 Tue, 27 Oct 2020 17:15:00 +0100 Projektstart für Digitalisierungszentrum Zeitz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3478/ Mit wissenschaftlicher Begleitung der HTWK Leipzig will die Stadt Zeitz den Strukturwandel bewältigenFW > FakultaetMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3474 Wed, 14 Oct 2020 15:19:14 +0200 Wissenschaftspreis an Prof. Robert Böhm verliehen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3474/ „IAAM Scientist Award“ zeichnet Arbeiten auf dem Gebiet innovativer Materialien ausAnlässlich der Feierlichkeiten ihres zehnjährigen Bestehens Anfang September hat die International Association of Advanced Materials (IAAM) mit Sitz in Stockholm (Schweden) Prof. Robert Böhm den „IAAM Scientist Award“ verliehen. Böhm wurde für seine wissenschaftlichen Beiträge in der Kategorie „Advancement of Materials“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand angesichts der Corona-Krise virtuell statt. Zu diesem Anlass hielt Robert Böhm den Fachvortrag „Contributions from composite lightweight engineering towards a climate-efficient economy“ („Beiträge aus dem Faserverbund-Leichtbau für eine klimaeffiziente Wirtschaft“).

„Die IAAM war in den vergangenen Jahren sehr aktiv, Forscherinnen und Forscher zusammenzubringen, die sich der Vision der Entwicklung ressourceneffizienter und CO2-minimierter Technologien in verschiedenen Industriezweigen verschrieben haben. Umso mehr habe ich mich darüber gefreut, dass meine Forschungsarbeiten zu Faserverbundwerkstoffen ausgezeichnet worden sind. Die Bedeutung des Leichtbaus als Schlüsseltechnologie der Zukunft ist damit noch einmal deutlich geworden. Der Preis zeigt auch die Stärke sächsischer Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf diesem Gebiet und gibt mir Ansporn, auch in Zukunft wichtige Themen wie einen effizienten Umgang mit Materialien und Rohstoffen hin zu einer Kreislaufwirtschaft wissenschaftlich anzugehen“, so Robert Böhm.

Die IAAM ist eine der führenden gemeinnützigen internationalen wissenschaftlichen Organisationen zur Förderung der Materialwissenschaften und hat mehr als 6.000 Mitglieder aus mehr als 100 Ländern. Sie zeichnet Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus, die in ihren Arbeiten dem Leitbild „2030 – Advancement of Materials to a Sustainable and Green World“ („2030 - Weiterentwicklung von Materialien für eine nachhaltige und grüne Welt“) folgen.

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HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-3460 Mon, 12 Oct 2020 10:00:00 +0200 Ausschreibung für zwei HTWK-Promotionsstipendien https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3460/ Bis zum 1. März 2021 können sich Absolventinnen und Absolventen mit einem Masterabschluss für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.Sie haben eine interessante Idee für ein wissenschaftliches Projekt, das Sie im Rahmen einer Promotion umsetzen möchten? Motivierte und exzellente Nachwuchsforschende können sich ab sofort für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.

Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.

Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.

Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat

Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr

Bewerbungsvoraussetzungen

•   Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig

•   Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
    Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.

•   Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits   
    eine Förderung für die Dauer von zwölf Monaten oder länger für die Arbeit an der
    Dissertation erhalten hat.

Folgende Unterlagen sind einzureichen

  1. Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
  2. Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
  3. Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  4. Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  5. Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
  6. Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
  7. Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.

Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.

Bewerbungsfrist: 1. März 2021

Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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GRADZ > StartseiteHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3439 Thu, 08 Oct 2020 15:14:00 +0200 „Nur gemeinsam können wir diese herausfordernde Zeit meistern“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3439/ Ein anstrengendes Sommersemester mit bislang völlig unbekannten und enorm herausfordernden Bedingungen liegt hinter uns. Corona hat alles bestimmt – und ist noch nicht vorbei. Deshalb wird auch das Wintersemester wieder besondere Anforderungen an Studierende, Lehrende und Forschende stellen. Was erwartet die HTWK Leipzig? Im Gespräch dazu die Prorektorin für Bildung, Prof. Barbara Mikus, und der Prorektor für Forschung, Prof. Ralf Thiele. Wie fällt Ihre Bilanz der vergangenen Monate aus?

BM: Fast die komplette Lehre musste digital stattfinden. Nach kurzer Zeit sind sowohl die Dozierenden als auch die Studierenden gut damit zurechtgekommen, wenngleich viel Arbeit mit der Vorbereitung der Lehrveranstaltungen verbunden war. Dafür herzlichen Dank an die Lehrenden für den großen Einsatz!
Bei einigen Studiengängen bzw. einzelnen Modulen war die Umsetzung schwieriger. Wir haben an der HTWK viele Studiengänge, bei denen Lehre in Laboren und Werkstätten unabdingbar ist – das geht nur in Präsenz und dies wurde teilweise auch im aktuellen Semester schon praktiziert, wenngleich unter erschwerten Bedingungen. Natürlich tauschen sich die Lehrenden mit den Studierenden aus, holen deren Feedback ein, um die Stoffvermittlung bestmöglich zu gestalten. Das ist ein laufender Prozess. Die Hochschulleitung hat Lehrende und Studierende ebenfalls nach ihren Erfahrungen im Sommersemester befragt. Die Ergebnisse erlauben gute Einblicke in die Situation der Hochschulangehörigen, sodass wir darauf reagieren und unsere Vorbereitungen auf das kommende Semester so gut wie möglich daran orientieren können. Wir versuchen, auch in diesen Zeiten bestmögliche Lösungen für alle Bereiche zu finden und dabei alle Beteiligten – Studierende, Lehrende und Mitarbeitende – einzubeziehen, ihre Ideen anzuhören und umzusetzen, wo es möglich ist. Nur gemeinsam können wir diese herausfordernde Zeit meistern.

RT: Was die Forschung betrifft, so funktioniert der Zugriff auf Programme und Daten aus dem Homeoffice – selbst bei VPN-Verbindung - nur bedingt. Die Labore, die Experimentiermöglichkeiten und der Erfahrungsaustausch sowie die Kooperationspartner fehlen sehr stark. Doch schnell wurden neue Methoden und Wege analog zu Studium und Lehre gefunden. Wir haben viel gelernt, waren kreativ – und trotzdem: Wir haben Zeit, Geld und Kontinuität verloren. Unser Fokus lag in den vergangenen Monaten sicher zunächst auf der Umstellung und Sicherung der Lehre, was auch richtig war.

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StudifitHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-3429 Wed, 23 Sep 2020 09:56:40 +0200 Verschlafen deutsche Kleinverlage die Digitalisierung? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3429/ Aktuelle Studie der HTWK Leipzig zu Perspektiven für Verlage in Zeiten des digitalen Wandels - Veröffentlichung zur Frankfurter Buchmesse Die Kleinverlage in Deutschland sind schon oft totgesagt worden, und in der Tat sinkt ihre Zahl von Jahr zu Jahr: Allein von 2.019 kleinen Verlagen im Jahr 2013 sank ihre Anzahl auf 1.850 im Jahr 2017. Das entspricht einem Rückgang um rund acht Prozent.  Dennoch scheint sich diese Gruppe innerhalb der Verlagsbranche immer noch recht sicher zu sein, auch in Zukunft ein relevanter Teil der deutschen Kulturlandschaft zu sein.

Laut einer Studie der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) könnte dies für viele Verlage jedoch ein folgenschwerer Irrtum sein:  Die Mehrheit der deutschen Kleinverlage – in der Studie erstmals aufgeteilt in verschiedene Strategiecluster - ist nach den Erkenntnissen der Studie langfristig nicht wettbewerbsfähig.

Haben deutsche Kleinverlage noch eine Zukunft?

 „Unsere Untersuchung des Buchmarktes zeigt, welche Chancen und Risiken für die einzelnen Verlagscluster bestehen. Dabei sieht es für einen Großteil der Verlage nicht rosig aus, wenn sie nicht ihre Zukunftsstrategien anpassen“, sagt Prof. Friedrich Figge, der die Studie geleitet hat. Als bedenklich bezeichnen die Autorinnen und Autoren die Tatsache, dass sich etwa drei von vier befragten Unternehmen von der Digitalisierung nicht bedroht fühlen und den Markt nur unsystematisch beobachten. Für sie sind das gedruckte Buch und der stationäre Handel weiterhin Kern ihrer Arbeit, obwohl die Marktanteile sinken, wie Figge die Problematik beschreibt: „Sollten diese Verlage weiterhin den digitalen Wandel ignorieren, werden sie der Änderung der Medienlandschaft auf Dauer nicht gewachsen sein.“ Laut Figge ist der Grund für die düsteren Aussichten vor allem die mangelnde Vorbereitung der Verlage auf die Veränderungen durch die Digitalisierung, sei es der Einfluss auf das Leseverhalten, den Wettbewerb durch neue Unterhaltungsmedien wie Streamingdienste oder die Auswirkungen auf Produktion und Vertrieb von Verlagsprodukten. 

Allerdings konnten im Gegensatz dazu kleinere Verlags-Gruppen identifiziert werden, denen es gelungen ist, im digitalisierten Marktumfeld erfolgversprechende Nischen zu besetzen. In der Studie werden sie „Digitale“, „Dienstleister“ und „Avantgarde“ genannt. Entsprechend konnte einem Viertel der Befragten bescheinigt werden, die  Möglichkeiten der Digitalisierung zu ihrem Vorteil zu nutzen. Sie könnten daher, so die Studie, als Vorbilder für die beiden noch nicht zukunftsfähigen Gruppen „Traditionalisten“ und „Einsteiger“ dienen.

Die Digitalisierung anerkennen und nutzen

 „Eine Änderung in der Strategie der Kleinverlage wird nur eintreten, wenn sie das Ausmaß der digitalen Revolution erkennen und darauf reagieren wollen – und können. Dabei könnten die Strategien der drei kleineren genannten Gruppen als Vorbild dienen. Als erster Schritt zur Rettung betroffener Verlage muss daher eine dauerhafte und realistische Vermittlung der Marktsituation in Zeiten der Digitalisierung auf eine Weise sein, die für Kleinverlage glaubwürdig und überzeugend ist“, resümiert Figge. Um innovative Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln und um Produktion und Vertrieb digital zu gestalten, bedürfe es einer Zusammenarbeit der Verlage bei Standards sowie kooperativer Entwicklungen. Eine deutlichere Ausrichtung des Börsenvereins  –  eines eingetragenen Verein mit Sitz in Frankfurt/Main, der die Interessen aller Handelsstufen im Buchhandel vertritt – auf solche Kooperationen, zum Beispiel durch Verstärkung der jeweiligen Interessengemeinschaften, und eine gezielte Wissensvermittlung über erfolgreiche Digitalisierungs­strategien könnte dies fördern.

Ausdrücklich verweisen die Studienautoren und -autorinnen auf bereits bestehende Initiativen zur Verlagsförderung, unter anderem den neuen „Deutschen Verlagspreis“ (2019 erstmals verliehen), darüber hinaus auf Förderprogramme, die unter dem Titel „Neustart Kultur“ von der Bundesregierung geschaffenen worden sind. Außerdem wird auf das Programm „Digital Jetzt“ des Bundeswirtschaftsministeriums verwiesen, mit dem beispielsweise Investitionen in Technologien und Qualifizierung bezuschusst werden.  „Optimal wäre, wenn die Bundesregierung künftig bei Förderprogrammen einen Weg finden könnte, den Eigenanteil dieser Investitionen der Kleinverlage teilweise zu übernehmen“, regt Figge an. Die HTWK-Studie gibt Verlagsclustern und Marktakteuren darüber hinaus weitere Empfehlungen.

Hintergrund

Die Marktforschung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels splittet bei Erhebungen die Verlage in drei Größenklassen auf:  Kleinverlage bis zu einem Jahresumsatz von 1 Mio. Euro, mittlere Verlage bis zu einem Umsatz von 10 Mio. Euro und große Verlage mit einem Umsatz von mehr als 10 Mio. Euro. (Lippmann, 2020).
Die Studie wurde kurz vor Beginn der COVID-19-Pandemie, im Frühjahr 2020, durchgeführt. Rund 1.700 Kleinverlage wurden angeschrieben, 89 haben geantwortet. Davon waren 61 auswertbar, und 36 konnten zur Clusteranalyse herangezogen werden.

Prof. Friedrich Figge lehrt seit 2004 Electronic Publishing und Multimedia an der HTWK Leipzig. Zuvor war er Verlagsleiter im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP; nach Stationen als Leiter Neue Medien, Online-Manager, Projektleiter für Geschäftsfeldentwicklung und Business Analyst u. a. bei Bertelsmann und Reed Elsevier). Er hat Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte in Berlin, München und Madrid studiert.

Angaben zur Studie:
Figge, Friedrich, et. al. Zukunftskompetenzen von kleinen und mittelgroßen Verlagen (KMV) im digitalen Wandel. München: AVM, 2020. ISBN: 978-3-95477-119-6; ca. 75 Seiten (erscheint voraussichtlich vor der Frankfurter Buchmesse; 14.-18.10. 2020)

Rezensionsexemplare über laura_sophie.tischer (at) stud.htwk-leipzig.de

Auf der future!publish 2021, dem Kongress für die Buchbranche (Berlin, 14.01-15.01.2021), werden Friedrich Figge und sein Team die Ergebnisse der Studie präsentieren, Lösungswege werden diskutiert und Fragen der Verlage beantwortet.

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FW > FakultaetFDIT > StartseiteFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-3426 Mon, 21 Sep 2020 14:48:41 +0200 Gemeinsam forschen für das Bauen der Zukunft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3426/ HTWK Leipzig und Firmencluster schließen Kooperationsvertrag Wie müssen Baustoffe beschaffen sein, damit Gebäude langlebiger, ressourcenschonender und ästhetischer werden? Wie kann nachhaltiger gebaut werden, und wie sehen ganzheitliche Lösungen für die Bauwerke der nächsten Generation aus?
Das Bauen der Zukunft steht im Mittelpunkt einer Kooperation, die die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Firmencluster von S&P Gruppe, MFPA Leipzig und IFBT Leipzig am 21. September 2020 im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft beschlossen haben.
Ziel ist es, dass die HTWK Leipzig und innovative Firmen gemeinsam an einem Standort in Leipzig forschen und die Forschungsergebnisse mit den ansässigen Ingenieurbüros und Prüfanstalten bis zur Marktreife weiterentwickeln, überwachen und zertifizieren können. Die gesamte Innovationskette wird damit an einem Standort, dem InnovationsPark • Bautechnik • Leipzig/Sachsen, ermöglicht.

Im Zuge der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages wurde auch eine erst im Sommer 2020 fertiggestellte Versuchshalle an die HTWK zur Nutzung übergeben. Zukünftig sollen hier vor allem neue Baustoffe entwickelt, Prototypen getestet und erforscht werden.

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news-3420 Mon, 14 Sep 2020 14:35:33 +0200 Ist Nutzpflanzenanbau unter Solaranlagen eine Win-win-Situation? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3420/ Leipziger Schülerinnen und Schüler forschen gemeinsam mit Studierenden und Mitarbeitenden der HTWK Leipzig zur Agro-PhotovoltaikHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinnews-3409 Thu, 10 Sep 2020 09:23:05 +0200 Masterarbeit führt zu Forschungssoftware und internationalem Paper https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3409/ HTWK-Absolvent Florens Rohde entwickelte im Elektrotechnikstudium mit „Correlia“ eine freie Forschungssoftware für die Hightech-MikroskopieFEIT > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinnews-3395 Mon, 31 Aug 2020 16:57:16 +0200 Projektstart für Forschung für die Wärmewende https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3395/ HTWK Leipzig, UFZ und Netzwerk Energie und Umwelt Leipzig wollen Innovationscluster für die Region Borna-Leipzig-Bitterfeld aufbauenHTWK > ForschenFING > allgemeinHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-3367 Mon, 03 Aug 2020 11:09:39 +0200 Next Step - Coaching für Nachwuchswissenschaftlerinnen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3367/ Professionelles Coaching-Angebot für Nachwuchswissenschaftlerinnen startet im Wintersemester 2020/2021 an der HTWK Leipzig Während der Promotions- und Postdoc-Phase stehen Wissenschaftlerinnen vor großen Richtungsentscheidungen bezüglich der eigenen Karriere. Mit dem Coaching-Programm Next Step hat die HTWK Leipzig ein professionelles und prozessorientiertes Beratungsangebot ins Leben gerufen, das den Nachwuchswissenschaftlerinnen Raum für individuelle Themen und Fragen zur strategischen Karriereplanung bietet.

Next Step unterstützt Sie unter anderem dabei…

  • sich im Spannungsfeld von Person, Berufsrolle und Institution zu orientieren und weiterzuentwickeln,
  • strukturiert Lösungswege für Ihre Karriereherausforderungen aufzuzeigen,
  • Ihre Potenziale auszubauen und Karrierechancen optimal zu nutzen oder
  • Fragen zur Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Laufbahn anzugehen.

Methoden

Bei Next Step werden Sie von zwei erfahrenen Coaches begleitet und durch ein initiales Gruppencoaching sowie individuelle Einzelcoachings unterstützt. Die Agenda der Einzelgespräche bestimmen Sie selbst. Die Coachings können sowohl online als auch in Präsenz stattfinden.

Formalia

  • Das Coaching-Programm richtet sich an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der HTWK Leipzig
  • Die Coachings finden im Wintersemester 2020/2021 statt

Bewerben Sie sich bis zum 18. September 2020!
Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie unter:
http://www.htwk-leipzig.de/nextstep

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news-3324 Wed, 15 Jul 2020 00:00:00 +0200 „Wir entwickeln ein Exoskelett fürs Treppensteigen“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3324/ Max Böhme und Felix Weiske im Portrait von „Dr. Who? Promovieren an der HTWK Leipzig“Viele Menschen haben im fortschreitenden Alter Probleme mit dem Treppensteigen. Ihnen wollen Max Böhme (26) und Felix Weiske (28) mit ihrer Forschung helfen. Gemeinsam entwickeln sie ein Exoskelett, das Menschen mit Maschinenkraft und künstlicher Intelligenz dabei unterstützt, Treppen hinaufzugelangen. Wie das Ganze funktioniert, erklären die beiden im Video.

In der Videoreihe „Dr. Who? Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen sich Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor.

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news-3325 Mon, 13 Jul 2020 16:55:15 +0200 Schutz vor Starkregen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3325/ Stadt und Wasserwerke stellen digitale Gefahrenkarte für Leipzig vor. Die wissenschaftliche Grundlage erarbeiteten Wasserbau-Ingenieure der HTWKOb ein Grundstück bei außergewöhnlich starken Niederschlägen durch Überflutungen gefährdet ist, können Hauseigentümer, Planer und Architekten in Leipzig künftig online recherchieren. Die Starkregen-Gefahrenkarte im Geoportal der Stadt Leipzig ist unter www.leipzig.de/starkregen abrufbar und stellt drei Regenszenarien mit unterschiedlicher statistischer Wiederkehrzeit dar. Farbige Markierungen zeigen besonders überflutungsgefährdete Flächen.

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news-3289 Thu, 02 Jul 2020 10:30:00 +0200 Leipzig führt die Games-Branche in Sachsen an https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3289/ HTWK Leipzig legt im Auftrag des Leipziger Wirtschaftsdezernates erstes Gutachten zu Potenzialen der Games-Branche in Sachsen vorHTWK > ForschenFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-3279 Wed, 24 Jun 2020 10:05:13 +0200 Mobilität mit Geschichte und Zukunft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3279/ HTWK Leipzig trägt zu neuem Buch „Leipzig Automobil“ der Kulturstiftung Leipzig bei Dass an der HTWK Leipzig über das Thema „Mobilität“ in vielfältiger und zukunftsorientierter Weise nachgedacht wird, zeigt Dr. Rebecca Schweier in einem Aufsatz in dem soeben im Passage-Verlag erschienenen Buch „Leipzig Automobil. Geschichte, Geschäfte und Leidenschaft“. Vorgestellt werden fünf verschiedene Aspekte der Mobilitätsforschung, darunter laufende Projekte zur Ladeinfrastruktur und zur Schlaglochreparatur. Die Idee zum Buch hatte die herausgebende Kulturstiftung Leipzig vor einigen Jahren an den Arbeitskreis Technik- und Industriekultur der HTWK herangetragen.

Streifzüge durch die Mobilitätsgeschichte

Davon ausgehend wurde gemeinsam mit dem Hochschulzentrum für überfachliche Bildung (jetzt: Hochschulkolleg) an der HTWK Leipzig im Wintersemester 2017/18 die öffentliche Ringvorlesung „Mobilität mit Vision. Zwischen Utopie und Realität“ initiiert. Referierende dieser Veranstaltungsreihe finden sich auch mit Beiträgen im neuen Buch wieder. Während sich Honorarprofessor Dirk Schaal und Dr. Enrico Hochmuth von der Fakultät Informatik und Medien auf kulturhistorische Streifzüge durch die Mobilitätsgeschichte begeben, erzählt Siegfried Bülow, ehemaliger Porsche-Werksleiter und Honorarprofessor an der Fakultät Ingenieurswissenschaften, in einem Doppelinterview mit dem ehemaligen BMW-Werksleiter Peter Claussen von den Aufbaujahren der beiden großen Automobilwerke in Leipzig.

Elektromobilität - Industrie und Ökologie

Insgesamt präsentiert das Buch umfangreiche Texte und Bildquellen zu einer erstaunlich facettenreichen Mobilitätsgeschichte – beispielsweise im Hinblick auf die frühen Jahre der Elektromobilität um 1925 in Leipzig. Berücksichtigt werden jedoch auch die jüngere Entwicklung mit der Rückkehr der Automobil- und ihrer Zulieferindustrie nach Leipzig sowie drängende gesellschaftliche und ökologische Fragen. Zu den damit verknüpften Perspektiven beziehen nicht nur die HTWK Leipzig, sondern auch die Stadt Leipzig und die hiesigen Automobilproduzenten Stellung im Buch.

Das Buch „Leipzig Automobil“ (ISBN 978-3-95415-092-2) ist im Mai 2020 im Passage-Verlag erschienen und demnächst auch in der Hochschulbibliothek verfügbar.

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news-3277 Tue, 23 Jun 2020 09:19:43 +0200 Neuer Humboldt-Stipendiat am Institut für Betonbau (IfB) der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3277/ Das IfB ist international aufgestellt: Dr. Biruk Hailu Tekle forscht als Gastwissenschaftler Mit Dr. Biruk Hailu Tekle entschied sich zum wiederholten Mal ein ausländischer Gastwissenschaftler dazu, einen Forschungsaufenthalt am IfB zu verbringen und damit auch die Forschungskompetenz der HTWK Leipzig zu stärken. Dr. Biruk Hailu Tekle promovierte an der renommierten australischen University of New South Wales auf dem Gebiet der alkalisch-aktivierten Bindemittel. Mit diesem neuen Baustoff wird es möglich, wesentlich umweltfreundlicher mit Beton zu bauen.

Dr. Tekle erhält ein Fellowship-Stipendium der Alexander-von-Humboldt Stiftung, welches ihm die Möglichkeit eröffnet, zwei Jahre an der HTWK Leipzig zu forschen. Er hat sich ganz bewusst für einen Forschungsaufenthalt am IfB entschieden: „In Leipzig treffe ich auf ein renommiertes Forschungsteam, von dem ich schon in Australien viele Publikationen mit großem Interesse zur Kenntnis genommen habe." Dr. Biruk Hailu Tekle wird in seinen wissenschaftlichen Untersuchungen den Ansatz weiter verfolgen, den Baustoff Beton in ökologischer Hinsicht zu verbessern.

Prof. Klaus Holschemacher, Leiter des IfB, freut sich auf die Kooperation: „Dr. Tekle wird mit seinen wissenschaftlichen Erfahrungen das Team des IfB bereichern. Die Zusammenarbeit mit den verschiedenen ausländischen Gastwissenschaftlern hat den Mitarbeitern am Institut und auch mir selbst in den vergangenen Jahren stets neue Impulse verliehen."

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news-3268 Thu, 18 Jun 2020 09:04:02 +0200 Vision wird Realität https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3268/ Unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften fand im Juni die Grundsteinlegung für das weltweit erste Haus aus Carbonbeton stattIFB > AllgemeinIFB > MassivbauIFB > Nachhaltiges BauenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFB > Fakultät > Aktuellesnews-3261 Mon, 15 Jun 2020 10:46:08 +0200 „Deutsche Gesetze gehen bei Facebook & Co ins Leere“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3261/ Medienrechtsprofessor Marc Liesching (HTWK Leipzig) analysiert in neuem Buch, ob deutsche Gesetze für Soziale Netzwerke mit Europarecht vereinbar sind Fake News, Hass-Posts und gesetzeswidrige Inhalte in Sozialen Medien wie Facebook, Youtube und Twitter werden zunehmend zu einem Problem. Das haben auch die Bundesregierung und die Staatskanzleien der Länder erkannt – und versuchen die allesamt im EU-Ausland sitzenden Internetkonzerne durch schärfere Gesetze zu strengeren Kontrollmaßnahmen zu zwingen. Zu den geplanten Instrumenten gehören die Erweiterung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes (NetzDG) sowie der aktuell im parlamentarischen Prozess befindliche Medienstaatsvertrag und neue Jugendschutzbestimmungen.

Doch derartige nationale Alleingänge mit dem Anspruch internationaler Geltung widersprechen europäischen Regelungen, analysiert der Medienrechtsprofessor Marc Liesching von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) in einem neuen Buch – zumindest bei Anbietern mit Sitz in anderen EU-Staaten. Dadurch, so Liesching, werden die neuen Regelungen gerade nicht für die großen Sozialen Medien wie Facebook, Youtube, Instagram oder Twitter gelten.

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FIM > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilung
news-3258 Fri, 12 Jun 2020 13:30:00 +0200 HTWK Leipzig entwickelt Notfallbeatmungsgerät https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3258/ Mit Technik gegen Corona: HTWK-Ingenieure stellen kostengünstiges Beatmungsgerät als Notersatz während der Covid-19-Pandemie vorHTWK > ForschenFING > allgemeinHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-3255 Thu, 11 Jun 2020 15:22:36 +0200 Holzbau in der Landwirtschaft – ressourceneffizient und digital geplant https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3255/ Forschungsgruppe FLEX der HTWK Leipzig entwickelt im Verbundprojekt TimberPlan+ ein neues Planungssystem für landwirtschaftliche GebäudeFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > ForschenHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-3235 Fri, 05 Jun 2020 06:52:00 +0200 Erneuter Drittmittelrekord an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3235/ HTWK Leipzig warb 2019 mehr als 15 Millionen Euro zusätzliche Mittel für Forschung, neue Lehrmethoden und Internationalisierung ein An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurden 2019 mehr Drittmittel als je zuvor eingeworben: insgesamt 15,8 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2018 (12,1 Millionen Euro) sind es rund 1,7 Millionen Euro mehr, die die Hochschule von Bund, Land, Wirtschaft und EU zusätzlich einwerben konnte. Hinzu kamen weitere 2 Millionen Euro, die die Deutsche Telekom für die neu gegründete Fakultät Digitale Transformation stiftete. Insgesamt wurden aus den Drittmitteln rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finanziert, die in zahlreichen Forschungsvorhaben sowie in Projekten zur Verbesserung der Studienbedingungen und zur Internationalisierung tätig sind.

Gemkow: „Rekord belegt Leistungsstärke der Hochschule“

Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Im Jahr 2019 konnte die HTWK Leipzig ihr Drittmittelaufkommen um rund ein Drittel steigern. Dieser Rekord belegt die Leistungsstärke der Hochschule und unterstreicht ihre regionale und überregionale Bedeutung. Ein Großteil der zusätzlichen Mittel fließt in gemeinsame Forschungsprojekte mit kleinen und mittleren Unternehmen in Sachsen. Damit stärken Hochschulen für angewandte Wissenschaften wie die HTWK Leipzig maßgeblich die Innovationsfähigkeit des Freistaats.“

Prof. Mark Mietzner, Rektor der HTWK Leipzig: „Hinter der Zahl von 15,8 Millionen Euro steckt das unermüdliche Engagement unser Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und eine große Vielfalt an innovativen Projekten in Forschung, Lehre und Transfer. Der Erfolg basiert sowohl auf unserer Nachwuchsförderung als auch auf vielfältigen Kooperationen mit der Wirtschaft und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen.“

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news-2890 Tue, 19 May 2020 00:00:00 +0200 Geschichte zeitgemäß erforschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2890/ Welchem Muster folgten Professoren-Karrieren in der Frühen Neuzeit? Um diese Frage zu beantworten, forschen Informatiker und Historikerinnen gemeinsamAutorin: Katrin Haase

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news-3125 Fri, 24 Apr 2020 09:49:00 +0200 Nachhaltiges Wohlfühlklima https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3125/ HTWK bekommt drei neue ForschungsmoduleUmweltbewusstes Denken, das rapide Wachstum der Weltbevölkerung, der steigende Trend zur Urbanisierung, aber auch die ständig steigenden Energiepreise rücken klimagerechtes Bauen in den Blickpunkt der Baubranche. Hinzu kommt, dass Gebäude zu den Hauptverursachern von Emissionen zählen, da ca. 40 Prozent des Energieverbrauchs auf Raumkühlung bzw. –heizung entfallen.

Ein behagliches Klima am Arbeitsplatz erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden der raumnutzenden Menschen aus. Doch wie kann der Spagat zwischen Wohlfühlklima und Energieeinsparung gelingen?

Dazu hat die HTWK Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Modulhersteller KLEUSBERG GmbH und Co. KG drei geometrisch gleiche Forschungsmodule entwickelt, welche sich durch ihren Materialeinsatz in den Wand-, Dach- und Fußbodenaufbauten unterscheiden. Durch die modulare Anordnung können die Aufbauten jederzeit ausgetauscht werden. Die ebenfalls baugleiche technische Gebäudeausrüstung ermöglicht verschiedenste raumklimatische Untersuchungen, so dass verschiedene Nutzverhalten untersucht und optimiert werden.

Die aktuelle Versuchsordnung besteht aus dem derzeitigen „KLEUSBERG-Standardmodul“ mit einem Wärmedämmverbundsystem als Fassade, einem neu entwickelten „Stahl-Holz-Modul“ mit ökologischen Holzdämmstoffen und unbehandelter Lärchenholz-Außenwandverkleidung sowie einer ebenfalls neuen Variante, dem „Textilbeton-Modul“, mit neuartigen C³-Betonplatten.
Ziel der Untersuchung ist es durch einen intelligenten Materialeinsatz die aktive Kühlenergie im Sommerfall auf ein Minimum zu reduzieren. Mit der Firma KLEUSBERG GmbH und Co. KG haben die Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen und die HTWK Leipzig einen neuen, langfristigen Kooperationspartner dazu gewonnen um die Verbindung zwischen Forschung und Industrie weiter zu stärken.

 

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news-3112 Wed, 22 Apr 2020 00:00:00 +0200 Heute sehen, was morgen krank macht https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3112/ Welche Arbeitsabläufe können langfristig zu Schmerzen führen? Das analysiert ein videobasiertes System der HTWK LeipzigHTWK > ForschenFING > allgemeinHTWK > Hochschule >> HTWK.storynews-3141 Tue, 21 Apr 2020 17:30:00 +0200 Carbonbetontechnikum in Engelsdorf https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3141/ HTWK Leipzig nutzt Stärken und baut ein Carbonbetontechnikum zur anwendungsnahen Forschung in Engelsdorf. Innerhalb der Forschungsarbeiten des C³-Konsortiums hat die HTWK Leipzig grundlegend bei der Entwicklung neuer Betonmatrices, neuer Baukonstruktionen/Bauweisen aus Carbonbeton, neuen Produktionsverfahren und Bewertungsmöglichkeiten für Ökologie und Ökonomie beigetragen. Im Ergebnis der bisher eher auf die Schaffung von Grundlagen ausgerichteten Forschungsarbeiten befindet sich der Baustoff Carbonbeton nun an der Schwelle zur Markteinführung. Vor diesem Hintergrund beteiligt sich die HTWK Leipzig an der Errichtung des „Carbonbetontechnikums Deutschland“.

Neben den beiden Standorten der TU Dresden und der RWTH Aachen, die sich inhaltlich mit Fragen zur weiteren Grundlagenforschung von Massivbaustrukturen beschäftigen, wird die HTWK Leipzig an einem dritten Standort ihre Stärken in der anwendungsnahen Forschung nutzen. Dort werden vollautomatisierte Fertigungsprozesse für Bauteile aus Carbonbeton sowohl entwickelt, als auch validiert und demonstriert. Zu diesem Zweck wird aktuell eine neue Versuchshalle mit integrierter Modellfabrik errichtet, welche die vollautomatisierte Herstellung von Carbonbetonbauteilen im Modellmaßstab aufzeigen soll.

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news-3123 Thu, 16 Apr 2020 13:20:00 +0200 Promovieren mit einem Forschungsstipendium der HTWK https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3123/ Bis zum 1. September können sich Absolventinnen und Absolventen mit einem Masterabschluss für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.Bei der Arbeit an Ihrem Masterprojekt haben Sie Ihre Forschungsleidenschaft entdeckt? Sie brennen für ein wissen-schaftliches Thema und wollen sich intensiv damit auseinandersetzen? Wenn Sie ein eigenes Forschungsprojekt an der HTWK Leipzig entwickeln wollen, können Sie für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.


Förderziel

Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.

Fördergegenstand

Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. drei Jahren.

Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat

Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr

Bewerbungsvoraussetzungen

•   Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig

•   Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
    Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.

•   Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits   
    eine Förderung für die Dauer von 12 Monaten oder länger für die Arbeit an der
    Dissertation erhalten hat.

Folgende Unterlagen sind einzureichen

  1. Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
  2. Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
  3. Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  4. Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  5. Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
  6. Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
  7. Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.

Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.

Bewerbungsfrist: 1. September 2020

Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschul-interne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschul-leitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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news-3108 Wed, 08 Apr 2020 10:56:08 +0200 Verstärkt die Coronakrise häusliche Gewalt? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3108/ Interview mit Anja Pannewitz, Professorin für Sozialarbeitswissenschaften an der HTWK Leipzig Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen zu. Grund seien die Ausgangsbeschränkungen, um den Coronavirus einzudämmen. Prof. Anja Pannewitz von der HTWK Leipzig argumentiert: „Der Raum ist nicht die Ursache.“

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FAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschen
news-3107 Wed, 08 Apr 2020 10:44:45 +0200 Tierforschung aus dem Weltall https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3107/ Über die Raumstation ISS wollen Biologinnen und Biologen die Wanderrouten von Tieren erforschen. Die Funktechnik entwickelt ein HTWK-ProfessorFING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-3085 Wed, 01 Apr 2020 11:26:32 +0200 Beschäftigte im digitalen Wandel mitnehmen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3085/ HTWK Leipzig beteiligt sich an neuem Thinktank „Zentrum digitale Arbeit“FING > allgemeinFW > FakultaetFW_Aktuelles-News-externFW_FORSCHUNGFW_MUELLERscmFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-3067 Mon, 23 Mar 2020 15:59:01 +0100 Firmen setzen E-Lösungen nur schleppend ein https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3067/ Prof. Holger Müller (HTWK Leipzig) und Prof. Ronald Bogaschewsky (Uni Würzburg) veröffentlichen „BME-Barometer Elektronische Beschaffung 2020“FW_FORSCHUNGFW_MUELLERscmHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFW_Aktuelles-News-externnews-2922 Wed, 18 Mar 2020 00:00:00 +0100 Statt Treppenlift: Neues Hilfsmittel fürs Treppensteigen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2922/ Im Alter wird Treppensteigen immer schwerer. Max Böhme und Felix Weiske entwickeln deshalb eine Art Siebenmeilenstiefel fürs TreppensteigenFING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> HTWK.storyGRADZ > Startseitenews-2923 Tue, 17 Mar 2020 00:00:00 +0100 Wie intelligente Technik den Gebäudeverfall verhindert https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2923/ Leere Gemäuer verfallen schneller: Dr. André Dollase und Johannes Braun entwickelten deshalb ein Messsystem, um Raum- und Gebäudeklima zu überwachenHTWK > ForschenGRADZ > StartseiteFING > allgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule >> HTWK.storynews-2924 Mon, 16 Mar 2020 00:00:00 +0100 Wie Mixed-Reality-Brillen beim Hausumbau helfen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2924/ Die Architektinnen Lena Salm und Sophie Seifert zeigen, wie die Umnutzungsplanung von leerstehenen Gebäuden dank Digitalisierung einfacher wirdFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINGRADZ > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> HTWK.storynews-3026 Mon, 09 Mar 2020 10:00:00 +0100 Als Postdoc an der HTWK forschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3026/ Bis zum 1. Juni können sich Promovierte für eine Postdoc-Förderung an der HTWK Leipzig bewerben.Promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich mit einem Forschungskonzept für eine Postdoc-Förderung bewerben und damit bis zu fünf Jahre an der HTWK Leipzig forschen. Zugleich können sie ihre Kompetenzen in Forschung, Projektmanagement, Lehre, Gruppenleitung und akademischer Selbstverwaltung ausbauen.


Förderziel
Ziel dieser Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Lehre.
Diese Förderung richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissen-schaftler (Postdocs), die im Rahmen eines konkreten Forschungsvorhabens ihre Potenziale weiterentwickeln wollen. Die Förderung soll die Nachwuchsforschenden dabei unterstützen, ihr Forschungsgebiet und ihre wissenschaftlichen Netzwerke in hohem Maße selbständig auszubauen.

Fördergegenstand
Gegenstand der Förderung ist die Finanzierung einer Projektstelle (bis zu 0,5 VZÄ) für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (Postdoc) in Form einer Stellenaufstockung/Kofinanzierung in Verbindung mit einem Forschungsprojekt (Basisprojekt) an der HTWK Leipzig.

Personalausgaben
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit bis zu 0,5 VZÄ 

Sachausgaben
Sachmittel in Höhe von bis zu 3.000 EUR/Jahr; zu verausgaben für Dienstreisen, Verbrauchsmaterial und Kleingegenstände

Fördervoraussetzungen

  •   Die/der Antragstellende verfügt über eine abgeschlossene Promotion, deren Abschluss bei der Antragstellung nicht länger als sechs Jahre zurückliegt.
  •   Die/der Postdoc ist mehrjährig strukturell an eine Professorin/einen Professor der HTWK angebunden.
  •   Die zu beantragende Postdoc-Stelle ist an eine bestehende Gruppe von Nach-wuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern angegliedert.
  •   Das Forschungsgebiet der Antragstellenden verortet sich in mindestens einem wissenschaftlichen Profilschwerpunkt der HTWK Leipzig.
  •   Es liegt ein schlüssiges Forschungs-, Nachwuchs- und Qualifizierungskonzept vor.
  •   Es muss ein aktuell laufendes oder bis zum Förderbeginn zu startendes Basis-projekt unter der Leitung der mitantragstellenden Professorin/des mitantrag-stellenden Professors der HTWK Leipzig vorliegen, in dem der/die antragstel-lende Postdoc mit bis zu 0,5 VZÄ beschäftigt ist. Dabei darf der beantragte Stellenanteil den Stellenanteil des Basisprojektes nicht übersteigen und der Gesamtstellenumfang aus Basisprojekt und Postdoc-Förderung muss mindestens 0,75 VZÄ betragen.
  •   Die/der Antragstellende verfügt über einschlägige Publikationen und mehr-jährige Forschungserfahrung in Forschungsprojekten.

Weiterhin vorausgesetzt wird:

  •   die Bereitschaft der/des Postdoc zur eigenen individuellen Weiterqualifizie-rung, z. B. Teilnahme an Kursen zu Projektmanagement oder Personalführung und zur Mitwirkung in der Lehre an der HTWK Leipzig im Umfang von zwei SWS.
  •   die Bereitschaft der/des Postdoc zur Teilnahme an Aktivitäten zur Förderung und Vernetzung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der HTWK Leipzig.

Folgende Unterlagen sind einzureichen

1. Forschungs-, Nachwuchs- und Qualifizierungskonzept
In diesem Konzept soll zu folgenden Punkten Stellung genommen werden:

  •   Die Persönliche Motivation der/ des Antragstellenden und den zu erwartender
    Nutzen für die HTWK Leipzig
  •   Die Kompetenz der/des Antragstellenden und die Einordnung in mindestens einen wissenschaftlichen Profilschwerpunkt der HTWK Leipzig
  •   Eine detaillierte Forschungskonzeption mit der Darstellung der Ausgangssituation und den Bezug zum Basisprojekt
  •   Konzeptionelle Überlegungen zur Koordination und wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Gruppe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern (Nachwuchskonzept)
  •   Ein Qualifizierungsplan für die Karriereentwicklung der/des Postdoc
  •   Eine Gesamtarbeitsplanung und die Definition von Meilensteinen für den Förderzeitraum
  •   Eine Darlegung des Beitrags zur disziplinen- und fakultätenübergreifenden Zusammenarbeit
  •   Die Sicherstellung der Kofinanzierung (eine schlüssige Finanzplanung für das Basisprojekt)
  •   Aussagen zur Nachhaltigkeit, d. h. konzeptionelle Vorschläge zur Weiterführung der begonnenen Forschungs-, Nachwuchs- und Qualifizierungsaktivitäten nach dem Förderende

2. Weitere Unterlagen

  •   Eine Publikations- und Projektliste der/des Antragstellenden
  •   Ein wissenschaftlicher Lebenslauf der/des antragstellenden Postdoc
  •   Eine Kopie der Promotionsurkunde der/des antragstellenden Postdoc

Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für die Projektausschreibung zur Förderlinie N-Postdoc nachgelesen werden.

Bewerbungsfrist: 1. Juni 2020.

Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschulinterne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulleitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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news-3019 Thu, 05 Mar 2020 09:32:00 +0100 Absage der Handwerksmesse München: „Wiegende Halme“ dafür in Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3019/ Aus Vorsicht vor dem Coronavirus entfällt auch die Sonderschau Talente auf der Handwerksmesse München, auf der zwei HTWK-Alumni ihre Konstruktionsidee Swaying Straws zeigen wollten. Die gibt es im Juli wieder zu sehenFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > Hochschule > Aktuellesnews-3004 Fri, 28 Feb 2020 09:32:53 +0100 Wiegende Halme auf der Handwerksmesse München https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3004/ Talente-Sonderschau: Architekturstudenten der HTWK Leipzig zeigen filigrane Skulptur aus Strohhalmen – dahinter steckt eine Konstruktionsidee für organisch gekrümmte FassadenFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > ForschenHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-3000 Thu, 27 Feb 2020 10:04:37 +0100 Freies Wissen für alle https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/3000/ HTWK-Forschungsteam veröffentlicht Handbuch zum Open-Access-Publizieren – Präsentation auf Tagung „Road to Open Access“ am 11. März in LeipzigFIM > Fakultät > AktuellesFIM > Forschung >> OpenAccess-HS-VerlagHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungBIBO > Über uns > Veranstaltungen und Newsnews-2999 Wed, 26 Feb 2020 16:52:56 +0100 Tage der offenen Tür im Wasserstoffdorf https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2999/ Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen testet die HTWK Leipzig gemeinsam mit der MITNETZ GAS Transport und Speicherung von grünem Wasserstoff. Nächste Besichtigung: 13. Mai 2020FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-2991 Tue, 25 Feb 2020 10:45:18 +0100 Automatisierung im Dienst des Menschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2991/ 150 Fachleute für Automatisierungstechnik treffen sich an der HTWK LeipzigFING > allgemeinHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-2984 Thu, 20 Feb 2020 10:00:00 +0100 „Ich forsche, damit Solarzellen besser werden“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2984/ Florian Wallburg im Portrait von „Dr. Who? Promovieren an der HTWK Leipzig“Florian Wallburg hat Maschinenbau an der HTWK Leipzig studiert. Für seine Doktorarbeit erforscht er, was bei der Herstellung von Solarzellen im Material Silizium passiert. Mit seiner Forschung trägt er dazu bei, Solarmodule noch zuverlässiger zu machen. Wallburgs Promotion ist eine Kooperation der HTWK Leipzig, des Fraunhofer-Centers für Silizium-Photovoltaik Halle und der TU Freiberg.

In der Videoreihe „Dr. Who? Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen sich Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor.

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HTWK > ForschenGRADZ > StartseiteHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-2980 Wed, 19 Feb 2020 13:47:54 +0100 Stethoskop für abgenutzte Straßenbahn-Getriebe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2980/ HTWK-Nachwuchsforscher Maik Wolf für Beitrag zu Sensorkommunikation auf internationaler Schwingungstechnik-Konferenz ausgezeichnetHTWK > ForschenGRADZ > StartseiteFING > allgemeinHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-2962 Thu, 13 Feb 2020 17:15:17 +0100 Baugenehmigung für Experimentalbau aus Carbonbeton https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2962/ In der Einsteinstraße in Dresden beginnen im März die Bauarbeiten zum „Cube“, dem weltweit ersten Gebäude komplett aus Carbonbeton. Das Institut für Betonbau der HTWK Leipzig ist am Bauprojekt beteiligtIFB > AllgemeinHTWK > ForschenFB > Fakultät > AktuellesIFB > Nachhaltiges BauenHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-2945 Mon, 10 Feb 2020 16:02:22 +0100 „Papier liegt mir in den Genen“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2945/ Die Druck- und Verpackungstechnologin Jennes Hünniger forscht mit einem Promotionsstipendium an der HTWK Leipzig. Bis zum 1. März können sich Interessierte für ein solches Stipendium bewerben. GRADZ > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFIM > Fakultät > Aktuellesnews-2938 Fri, 07 Feb 2020 14:09:26 +0100 Leben mit Kleben https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2938/ Anja Sack aus Jena hat schon während ihrer Schulzeit im Wettbewerb „Jugend forscht“ 2019 zwei Sonderpreise für ihr Projekt „Ein Leben mit Kleben“ gewonnen. Nun studiert sie Pharmazie an der Uni Leipzig und unterstützt gleichzeitig in einem Forschungspraktikum an der HTWK Leipzig die G² Gruppe Geotechnik.Text: Marie Nowicki

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HTWK > Hochschule >> HTWK.storyHTWK > ForschenFB > Fakultät > Aktuelles
news-2884 Thu, 30 Jan 2020 10:25:00 +0100 Digitalisierung macht's möglich: Das Zollingerdach reloaded https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2884/ Ressourcenschonend, sparsam und ästhetisch: das ist das Zollingerdach. Der Bauweise für gekrümmte Holzdächer wird an der HTWK neues Leben eingehauchtAutorin: Katrin Haase

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news-2904 Fri, 24 Jan 2020 10:00:00 +0100 Effizienter produzieren dank digitaler Simulation https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2904/ Neue HTWK-Nachwuchsforschungsgruppe entwickelt Simulationswerkzeuge für kleine und mittelständische UnternehmenFING > allgemeinMNZ_StartseiteFB > Fakultät > AktuellesGRADZ > StartseiteHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFIM > Fakultät > Aktuellesnews-2882 Tue, 21 Jan 2020 09:37:00 +0100 EMV-Prüfungen in neuer Dimension https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2882/ Das EMV-Zentrum am Forschungs- und Transferzentrum der HTWK Leipzig verfügt über eines der größten EMV-Labore in MitteldeutschlandHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinnews-2869 Tue, 14 Jan 2020 10:00:00 +0100 Dr. Who? Maschinenbau-Ingenieur Christoph Oefner https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2869/ Doktorand Christoph Oefner im Portrait von „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“ In der Videoreihe „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen wir Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor. Diesmal: Christoph Oefner. Der Maschinenbauingenieur beschäftigt sich in seiner Promotion mit einem medizinischen Thema: Pedikelschrauben, die nach Erkrankungen der Wirbelsäule in diese eingesetzt werden, um für Stabilität zu sorgen.

Für seine Forschung arbeitet er eng mit dem Zentrum zur Erforschung der Stütz- und Bewegungsorgane (ZESBO) der Universitätsmedizin Leipzig zusammen.

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HTWK > ForschenGRADZ > StartseiteHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemein
news-2844 Fri, 20 Dec 2019 15:43:28 +0100 Dr. Who? Doktorand Martin Weisbrich https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2844/ Erste Ausgabe der Videoreihe „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“ In der Videoreihe „Dr. Who? – Promovieren an der HTWK Leipzig“ stellen wir Doktorandinnen und Doktoranden der HTWK Leipzig vor.

Den Start macht Martin Weisbrich. Der 31-Jährige hat an der HTWK Leipzig Bauingenieurwesen studiert und promoviert nun am Institut für Betonbau zur Messbarkeit von Verformungen an Bauwerken. Außerdem ist er Skiorientierungsläufer im deutschen Bundeskader.

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HTWK > ForschenGRADZ > StartseiteIFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-2804 Tue, 10 Dec 2019 13:00:18 +0100 Neues Forschungsprojekt „smartskinreal“ am Institut für Betonbau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2804/ Das interdisziplinäre Konsortium Smart³ ist eine Initiative von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen in den neuen Bundesländern. Ziel des Konsortiums unter Führung des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU ist die Entwicklung neuer, innovativer Produkte auf Basis von Smart Materials.

In dem Folgevorhaben smartskinreal arbeiten Wissenschaftler des Instituts für Betonbau ab Januar 2020 an autarken Verschattungssystemen bzw. deren Komponenten. Gemeinsam mit Verbundpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft erfolgt die großmaßstäblichen Erprobung und Validierung der Technologien unter Realbedingungen und die Entwicklung von technologischen Konfigurationstools.

Die im Projekt zu entwickelnden Sonnenschutzsysteme sollen ohne Motoren, allein auf der Basis sogenannter Formgedächtnislegierungen, funktionieren. Damit werden Betriebs- und Wartungskosten am Sonnenschutz auf ein Minimum reduziert.
Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des IfB: „Mit Formgedächtnislegierungen können völlig neue Bauteile entwickelt werden, die zukünftig den Betrieb von Gebäuden wieder vereinfachen und damit zur Energieeffizienz beitragen."

Das Verbundvorhaben hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird im Rahmen der Zwanzig20-Initiative smart³ (Intelligente Werkstoffe) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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FB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesIFB > Nachhaltiges BauenIFB > Allgemein
news-2787 Thu, 05 Dec 2019 11:17:29 +0100 Weltklimakonferenz: Freifahreranreize vermeiden https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2787/ Ökonomen des ZEW Mannheim und der HTWK Leipzig zeigen: Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarten dynamischen Anreize wirken kontraproduktivHTWK > ForschenFW_FORSCHUNGHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFW > FakultaetFW_STURMnews-2782 Tue, 03 Dec 2019 12:55:00 +0100 Konzentriert forschen mit einem Promotionsstipendium der HTWK https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2782/ Bis zum 1. März können sich Masterabsolventinnen und -absolventen um ein Stipendium für ein kooperatives Promotionsvorhaben an der HTWK bewerbenSie befinden sich in der Abschlussphase Ihres Masterstudiums oder haben Ihre Masterarbeit gerade erfolgreich verteidigt?
Wenn Sie Interesse haben, weiterhin an der HTWK Leipzig zu forschen und ein eigenes Forschungsprojekt zu entwickeln, können Sie für ein Promotionsstipendium der HTWK bewerben.

Förderziel
Ziel der Förderlinie ist die Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses und damit verbunden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der HTWK Leipzig in Forschung, Entwicklung und Lehre.

Fördergegenstand
Gefördert wird die Durchführung kooperativer Promotionsvorhaben mit einer Förderdauer von max. 3 Jahren.

Promotionsstipendium
in Höhe von 1.600 EUR pro Monat

Sach- und Reisekosten
Ausgaben für Reisen sowie Aufwendungen für Sachmittel im Rahmen der Promotion in Höhe von bis zu 1.600 EUR pro Jahr

Bewerbungsvoraussetzungen

• Ein Masterabschluss der HTWK Leipzig

• Eine Doppelförderung ist ausgeschlossen.
   Eine Nebentätigkeit ist bis maximal zehn Stunden in der Woche zulässig.

• Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn die/der Antragstellende zuvor bereits
   eine Förderung für die Dauer von 12 Monaten oder länger für die Arbeit an der
   Dissertation erhalten hat.

Folgende Unterlagen sind einzureichen

  1. Motivationsschreiben (max. zwei A4-Seiten)
  2. Exposé zum Promotionsvorhaben inkl. Forschungsstand, Forschungsfrage/Hypothesen, Theoretischen Vorüberlegungen, Methoden, Arbeits- und Zeitplan, Gliederung (max. zehn A4-Seiten, wobei die Literaturliste aus der Zählung ausgenommen ist).
  3. Erläuterung der Einordnung des Promotionsvorhabens in mindestens einen der HTWK-Forschungsschwerpunkte bzw. den Forschungskontext der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  4. Empfehlungsschreiben der betreuenden HTWK-Professorin/des betreuenden HTWK-Professors
  5. Betreuungszusage einer Professorin/eines Professors der kooperierenden promotionsberechtigten Einrichtung
  6. Wissenschaftlicher Lebenslauf (max. drei A4-Seiten)
  7. Kopie des zur Promotion berechtigenden Abschlusszeugnisses.

Die Bewerbungs- und Fördervoraussetzungen können Sie im Detail in der Förderrichtlinie für das HTWK Promotionsstipendium nachlesen.

Bewerbungsfrist: 1. März 2020

Die Entscheidung über eine Förderung erfolgt nach einer eingehenden Prüfung der Anträge unter Zugrundelegung der Ausschreibungskriterien durch eine hochschulinterne Kommission bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulleitung, des Referates Forschung und des Wissenschaftlichen Beirates des Graduiertenzentrums. Es besteht kein Anspruch auf Förderung. Ablehnungen werden grundsätzlich nicht begründet.

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GRADZ > StartseiteHTWK > Hochschule > AktuellesFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)FIM > Fakultät > AktuellesFW_Aktuelles-News-externFB > Fakultät > AktuellesHTWK > Studieren > Erfolgreich durchs StudiumHTWK > StudierenFING > allgemeinStudifitHTWK > Forschen
news-2734 Wed, 13 Nov 2019 12:28:34 +0100 Ausgezeichnete Forschung zur Qualitätskontrolle von Solarzellen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2734/ Energietechnik-Student Eduard Betko erhält „Best Paper Award“ der Fachtagung „Vernetzt Planen und Produzieren“ in ChemnitzFür seinen wissenschaftlichen Beitrag zur 13. Konferenz „Vernetzt planen und produzieren“ am 6. und 7. November 2019 an der TU Chemnitz wurde der Eduard Betko, Energietechnik-Student an der HTWK Leipzig, vom Programmkomitee mit einem „Best Paper Award“ ausgezeichnet.

In seinem Beitrag „Verbesserte Qualitätskontrolle in der Produktion von Solarzellen durch Fuzzy Regelung von LED-Lichtspektren“ stellen Betko und seine Co-Autoren Julian Hofbauer und Prof. Mathias Rudolph (HTWK Leipzig) sowie Dr. Ognian Kabranov (Apple) ein regelungstechnisches Konzept vor, mit welchem sich das Lichtspektrum eines Sonnensimulators konstant halten lässt. Dabei nutzen sie eine musterbasierte, spektrale Regelung. Für die Entwicklung des Regelungskonzepts nahmen die Wissenschaftler Messungen an dem LED-Sonnensimulator SINUS-70 der Leipziger Firma Wavelabs vor. Anschließend entwickelten sie ein theoretisches Modell und implementierten dieses in der Software Matlab.

Anwendung finden Sonnensimulatoren in der Qualitätskontrolle von Solarzellen. Je ähnlicher das Lichtspektrum eines Sonnensimulators dem der Sonne ist, desto exakter können Solarzellen vermessen und in verschiedene Qualitätsklassen eingeteilt werden. Damit können Hersteller von Solarzellen ihre Produktionskosten senken und somit günstiger am Markt anbieten. Erneuerbare Energie wird damit wirtschaftlicher.

Eduard Betko arbeitet als studentische Hilfskraft in der Forschungsgruppe „Industrielle Messtechnik“ von Prof. Mathias Rudolph. Aktuell arbeitet er an seiner Bachelorarbeit. Die Forschung zur Regelung von Sonnensimulatoren wurde im Rahmen des Projekts FuzzySun von 2016 bis 2019 im BMBF-Programm FHprofUnt gefördert.

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FING > Projekte > Prof > Rudolph.FING > ProjekteFING > allgemeinHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Forschen
news-2685 Wed, 30 Oct 2019 08:59:47 +0100 Institut für Betonbau erhält Zuschlag für Forschungsprojekt GRO-COCE https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2685/ Das Institut für Betonbau der HTWK Leipzig (IfB) baut seine Forschungsaktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung weiter ausAm 28. Oktober 2019 traf der Fördermittelbescheid des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das mit rund 190.000 Euro geförderte Forschungsvorhaben GRO-COCE ein.

Der Direktor des IfB, Prof. Klaus Holschemacher, freut sich auf die bevorstehenden Aufgaben:
„Wir werden gemeinsam mit Praxispartnern nachhaltige und ressourcenschonende Holz-Beton-Verbunddecken entwickeln. Dazu soll vor allem der Einsatz von hanffaserverstärkten Kunststoffen und von Ökobetonen beitragen, womit wissenschaftliches Neuland betreten wird."

Das Forschungsvorhaben ist für eine Laufzeit vom 01.11.2019 bis 30.04.2022 konzipiert.

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IFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-2664 Wed, 23 Oct 2019 15:27:54 +0200 Wiegende Halme auf den Designers’ Open https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2664/ Forschungsgruppe der HTWK Leipzig präsentiert drei Exponate mit „digitaler DNA“ (25.-27.10.) Klimaschutz durch Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind die Megatrends der Stunde. So lautet der Schwerpunkt des Leipziger Designfestivals „Designers’ Open“ (25.-27.10.2019) in diesem Jahr: „DO! FUTURE MATTER - Neue Materialien für unsere Zukunft“. Auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) ist mit der Forschungsgruppe FLEX (Forschung.Lehre.Experiment) bereits zum 6. Mal mit einem eigenen Stand vertreten. Dort werden drei Exponate präsentiert: „Parametric Bench“ (Parametrische Bank), „Swaying Straws“ (Wiegende Halme) und „Lamella Lamps“ (Lamellenlampen).

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HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFW > FakultaetHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
news-2661 Wed, 23 Oct 2019 10:42:25 +0200 Dr. Max Vollmering mit dem Dissertationspreis der Stiftung HTWK ausgezeichnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2661/ Der Bauingenieur begründete eine Methode zur automatischen Erkennung von Strukturveränderungen und Schadensfrüherkennung an Bauwerken und Anlagen An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurden am 14. Oktober mit einer Feier im Gewandhaus zu Leipzig die neuen Studierenden immatrikuliert.
Alljährlich werden anlässlich der Immatrikulation auch verschiedene Preise verliehen.

Der mit 3.000 Euro dotierte Dissertationspreis der Stiftung HTWK - gestiftet in diesem Jahr vom Energieversorger enviaM (Mitteldeutsche Energie AG) - geht an Dr. Max Vollmering für seine Dissertation: “Damage Localization of Mechanical Structures by Subspace Identification and Krein Space Based H∞ Estimation”. Darin begründet Vollmering, der an der HTWK-Leipzig Bauingenieurwesen studiert hat, eine Methode zur automatischen Erkennung von Strukturveränderungen und Schadensfrüherkennung an Bauwerken und Anlagen.

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news-2620 Thu, 10 Oct 2019 11:48:58 +0200 Neue Kompetenzen für den Ingenieur 4.0 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2620/ Dr. Gerold Bausch auf neue Stiftungsprofessur an der HTWK Leipzig berufen – Digitalisierung soll größere Rolle im Ingenieur-Studium spielen HTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungMNZ_StartseiteFDIT > StartseiteFW > FakultaetFING > allgemeinnews-2615 Wed, 09 Oct 2019 12:21:34 +0200 Beschlossene Sache https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2615/ Senat beschließt Leitbilder zu Forschung und Lehre Das Leitbild Forschung und Transfer wurde im September 2019 vom Senat beschlossen. Es unterstreicht die Bedeutung von sichtbarer Forschung, engagierter Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und enger Zusammenarbeit im Transfer für den Erfolg der Hochschule.

Das Leitbild Lehren und Lernen ist nicht nur Voraussetzung für die Systemakkreditierung. Es hält auch die Werte und Zielvorstellungen für Lehre und Studium fest. Es wurde im April 2019 vom Senat beschlossen. Das Leitbild erhebt den Anspruch einer – auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhenden - studierendenzentrierten Lehre, die sowohl für den Beruf befähigt als auch zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.Zu den Leitbildern

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HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > ForschenGRADZ > StartseiteHTWK > QMHTWK > Hochschule >ProrektBildg > LiT
news-2611 Mon, 07 Oct 2019 12:58:19 +0200 HTWK Leipzig richtet Wahlstelle für DFG-Fachkollegienwahl 2019 ein https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2611/ Vom 21. Oktober bis zum 18. November werden bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) die Fachkollegien gewählt Zum ersten Mal richtet die HTWK Leipzig eine Wahlstelle ein. Damit sind alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bei Wahlbeginn an der HTWK forschen, wahlberechtigt. Sie erhalten die Unterlagen per Hauspost in der 42. Kalenderwoche (ab 14.10.) und können dann über das Online-Wahlsystem auf die Besetzung der Fachkollegien einwirken.

Die DFG ist die größte Forschungsförderungseinrichtung in Deutschland. Im Jahr 2018 betrug der Förderetat 3,4 Milliarden Euro. Davon entfällt auf Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) allerdings nur ein Bruchteil – zwölf Millionen Euro, das sind 0,36 Prozent. Umso wichtiger ist die Beteiligung der HAW in den Selbstverwaltungsstrukturen der DFG. Alle vier Jahre werden die DFG-Fachkollegien gewählt. Diese sind maßgeblich an den Förderentscheidungen der DFG beteiligt, indem sie Forschungsanträge wissenschaftlich bewerten und beratend auf neue Förderprogramme hinwirken.
Bei der letzten DFG-Fachkollegienwahl 2015 gab es noch keine Wahlstelle an der HTWK. Stattdessen waren 16 Professorinnen und Professoren als Einzelwählende erfasst. Das damalige Ziel für die Wahl 2019 war die Einrichtung einer eigenen Wahlstelle, um allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern automatisch die Teilnahme zu ermöglichen. Das ist jetzt möglich: Knapp vier Wochen lang können sie sich an der Online-Wahl beteiligen.

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news-2568 Tue, 24 Sep 2019 09:22:56 +0200 Leipziger Carbonbeton im Futurium Berlin https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2568/ Neues Wissenschaftsmuseum zeigt leuchtende Schale aus Carbonbeton – eine Gemeinschaftsarbeit von Automatisierungs- und Betonforschern der HTWK LeipzigHTWK > ForschenFB > Fakultät > AktuellesFING > allgemeinHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-2563 Mon, 23 Sep 2019 14:00:00 +0200 Gesund Aufwachsen im Stadtteil https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2563/ Leipziger Forschungsprojekt „Grünau bewegt sich“ erhält Präventionspreis der Deutschen Adipositas-GesellschaftHTWK > ForschenFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-2550 Wed, 18 Sep 2019 11:17:37 +0200 Fakultät Informatik und Medien heißt Gastwissenschaftlerin willkommen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2550/ Elena Orlova forscht drei Monate lang an der HTWK Leipzig Internationaler Zuwachs an der Fakultät Informatik und Medien: Die russische Wissenschaftlerin und Dozentin Dr.-Ing. Elena Orlova von der Moskauer Polytechnischen Universität wird vom 15. September bis zum 15. Dezember 2019 an der HTWK zu Gast sein. Gefördert wird ihr Forschungsaufenthalt durch das Michail-Lomonosov-Programm des DAAD, das Forschungsvorhaben russischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen durch Stipendien unterstützt.

Orlova ist an der HTWK keine Unbekannte: Bereits 2009 besuchte sie die Hochschule im Rahmen einer Exkursion mit Studierenden. Zehn Jahre später nun hat sie mehr Zeit hier, die sie für ihre Forschung nutzen möchte.

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news-2524 Thu, 05 Sep 2019 14:59:19 +0200 Erfolg bei Kreativwettbewerb der Jungen Akademie https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2524/ 3. Preis für HTWK-Artikel zu einer Promotionsfeier an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik„Der Delinquent heißt Andreas Reinhold. Genauer: Dr. Andreas Reinhold. Das ist wichtig, denn der Titelgewinn ist’s, der den 35-Jährigen in seine missliche Lage bringt“ – so beginnt die Reportage von Reinhard Franke über eine Promotionsfeier an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik (heute: Fakultät Ingenieurwissenschaften) der HTWK Leipzig. Nun wurde der Beitrag aus der Reihe „HTWK.story“ ausgezeichnet: Ziemlich genau ein Jahr nach seiner Entstehung erhielt„Mit Zoten ins Doktorendasein“ den 3. Platz im Kreativwettbewerb der Jungen Akademie zu Promotionsritualen.

Die Junge Akademie ist die weltweit erste Gesellschaft für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie hatte nach unterschiedlichen Ritualen gesucht, mit denen der Abschluss der Promotion gefeiert wird. „Wichtig war uns bei diesem Wettbewerb insbesondere die Kreativität der eingereichten Beiträge. Uns interessierte aber auch, inwieweit die vorgeschlagenen Aktivitäten schon ritualisiert sind oder das Potenzial haben, ein Ritual zu werden“, erläutert Robert Kretschmer von der Jungen Akademie. „Wir hoffen, dass Doktorandinnen und Doktoranden dem Abschluss dieser wichtigen – und oft sehr emotionalen – Phase wieder mehr Aufmerksamkeit schenken.“

Dass die Junge Akademie ausgerechnet einen Wettbewerb über Promotionsrituale auslobte, bezeichnet Reinhard Franke als „ganz wunderbaren Zufall, der mir vorzeitig ein bisschen Weihnachtsgeld einbringt“. Der frühere HTWK-Onlineredakteur arbeitet mittlerweile an der Martin-Luther-Universität Halle. Von den 500 Euro Preisgeld für den 3. Platz will er seine ehemaligen engen Kolleginnen und Kollegen zum Essen einladen: „Der Hinweis auf den Wettbewerb kam nämlich aus der HTWK-Öffentlichkeitsarbeit“, sagt Franke.

Die Aufmerksamkeit um den Artikel in der akademischen Welt kommt auch der HTWK Leipzig nicht ungelegen. Schließlich überliefert die Reportage trotz aller Zoten auch die Geschichte über die Befähigung von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, erfolgreich Doktorinnen und Doktoren hervorzubringen.

Hintergrund

Rund 80 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden derzeit an der HTWK Leipzig bei der Erstellung ihrer Dissertation betreut. Pro Jahr schließen im Schnitt sieben Doktorandinnen und Doktoranden ihre Promotion erfolgreich ab.

Die Junge Akademie wird getragen von den beiden Mutterakademien, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften.

HTWK.story: Beim Relaunch der HTWK-Webpräsenz ins Leben gerufen, erzählt die Rubrik Geschichten aus der und über die HTWK Leipzig. Mal historisch, mal visionär, meist sehr persönlich. Über Alumni und solche, die es werden wollen, über heldenhafte Vorfahren (und solche, die es werden wollen…) oder über Professoren (m/w/d) und solche, die es werden wollen. Oder eben, Vorstufe, über frischgebackene Doktorinnen und Doktoren.

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news-2517 Thu, 29 Aug 2019 19:45:43 +0200 Chirurgische Simulation für Fortgeschrittene https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2517/ Damit bei Operationen keine Fehler passieren, brauchen Chirurgen viel Übung und Erfahrung. Ärzte, Spieleentwickler, Pädagogen und Ingenieure haben deshalb gemeinsam ein Trainingssystem für die Wirbelsäulenchirurgie entwickelt: Mit „SurMe“ lassen sich erste Schritte in der Chirurgie bis hin zu einer vollständigen Bandscheibenoperation üben. Geleitet wurde das Projekt an der HTWK Leipzig.HTWK > ForschenFING > allgemeinHTWK > Hochschule >> HTWK.storynews-2487 Wed, 14 Aug 2019 08:53:56 +0200 Wissen, was in der Luft ist https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2487/ Das Start-up Corant bringt 2019 den Luftanalysator „air-Q“ auf den Markt. Gehäuseentwicklung und Prototypenfertigung fanden an der HTWK Leipzig statt.HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinHTWK_forschen_KoopFtrans_ExistenzgründHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-2481 Mon, 12 Aug 2019 10:32:00 +0200 Siebenmeilenstiefel fürs Treppensteigen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2481/ Interaktive Ausstellungen in Leipzig und Berlin: Forscher der HTWK Leipzig zeigen aktive Knie-Orthese, die durch künstliche Intelligenz das Treppensteigen erleichtern sollHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFING > allgemeinHTWK > Forschennews-2437 Fri, 12 Jul 2019 12:05:29 +0200 Defekte in Mikrochips sichtbar machen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2437/ Markus Stöhr für Weiterentwicklung eines Messverfahrens für Halbleitermaterialien wie Silizium auf Sensorik-Fachtagung mit Posterpreis ausgezeichnetFür seinen wissenschaftlichen Beitrag zur 20. Fachtagung „Sensoren und Messsysteme“ am 25. und 26. Juni 2019 in Nürnberg wurde der Maschinenbau-Ingenieur Markus Stöhr von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) für das „Beste Poster“ von der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik ausgezeichnet. In dem Poster beschreibt Stöhr die Weiterentwicklung der sogenannten Spannungsoptik – ein Messverfahren, mit dem sich mechanische Spannungen in lichtdurchlässigen Materialien analysieren lassen. Durch Stöhrs Arbeit ist es nun möglich, Materialfehler von Halbleitern wie Silizium exakter zu bestimmen. Damit könnten zukünftig geschädigte Siliziumscheiben bereits im Herstellungsprozess besser aussortiert und vorzeitige Defekte in Elektronikbauteilen oder Solarmodulen vermieden werden.

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FING > allgemeinHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenGRADZ > Startseite
news-2441 Wed, 10 Jul 2019 15:51:00 +0200 Prof. Tilo Heimbold zum wissenschaftlichen Direktor des FTZ gewählt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2441/ Wechsel an der Spitze des Forschungs- und Transferzentrums an der HTWK Leipzig – bisheriger Direktor Prof. Wolfgang Reinhold in den Ruhestand verabschiedetHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)FING > allgemeinnews-2358 Wed, 19 Jun 2019 10:39:08 +0200 Vom Forschungsprojekt zum Geschäftsfeld https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2358/ Forschungskooperationen zwischen Unternehmen und Hochschulen bringen die Wissenschaft voran, ermöglichen den Unternehmen aber auch, sich einen Innovationsvorsprung gegenüber Wettbewerbern zu erarbeiten. Die Kooperation von AviComp und HTWK Leipzig ist hierfür ein Beispiel. Kooperationsbeziehungen sind ein bisschen wie gute Freundschaften: Man lernt sich scheinbar zufällig kennen, findet Interesse an der Lebenswelt und den Fähigkeiten des anderen. Gemeinsame Erlebnisse schaffen Vertrauen und einen Mehrwert für beide Seiten. So war es auch zwischen der HTWK Leipzig und der AviComp Controls GmbH, deren heute enge Kooperationsbeziehung ihren Anfang mit einem studentischen Praktikum nahm.

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HTWK > ForschenHTWK > Kooperieren > Alumni-PortraitsHTWK > Hochschule >> HTWK.storyFING > allgemeinGRADZ > StartseiteHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
news-2351 Mon, 17 Jun 2019 13:09:33 +0200 Mensch Maschine Moral https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2351/ Rund 160 Leipzigerinnen und Leipziger beim Wissenschaftskino zu künstlicher Intelligenz und Robotik mit Experten der HTWK Leipzig und des Max-Planck-Instituts für Mathematik in den NaturwissenschaftenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-2346 Thu, 13 Jun 2019 12:20:46 +0200 Neue Parkhaustechnologien für smarte Städte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2346/ HTWK-Studierende erarbeiten Geschäftsmodell für neue Indoor-Lokalisierungs-TechnologieFW_STUDIUMFW_FORSCHUNGFW > FakultaetHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Forschennews-2323 Wed, 29 May 2019 17:22:11 +0200 Chance auf Sächsischen Transferpreis für zwei HTWK-Professoren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2323/ Prof. Mathias Rudolph und Prof. Detlef Riemer nominiert – Preisverleihung am 19. Juni in DresdenFür ihren Beitrag zum Transferprozess von der Wissenschaft in die Anwendung wurden Messtechnik-Professor Mathias Rudolph vom Zwenkauer Unternehmen SDS Schwingungs Diagnose Systeme und Mechatronik-Professor Detlef Riemer vom Leipziger Gründerteam Recovics für den Sächsischen Transferpreis nominiert. Insgesamt wurden 21 Vorschläge aus ganz Sachsen eingereicht. Die Preisverleihung findet am 19. Juni im Rahmen der futureSAX-Innovationskonferenz in Dresden statt.

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HTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFING > allgemeinHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FING > Projekte > Prof > Rudolph.FING > Projekte > Prof > Riemer
news-2309 Tue, 28 May 2019 10:35:31 +0200 Wissenschaftskino: Mensch Maschine Moral https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2309/ 4. Juni 2019, 19 Uhr: Spielfilm zu künstlicher Intelligenz und Robotik als deus EX MACHINA, anschließend Diskussion mit Experten von HTWK Leipzig und Max-Planck-Institut für MathematikHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFING > allgemeinFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > studieren >> Studium generaleHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-2307 Tue, 28 May 2019 08:46:43 +0200 Sachsen im Zeichen der Mischwasserbehandlung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2307/ Am 17. Mai 2019 fand an der HTWK Leipzig das Leipziger Kolloquium zu Wasserwirtschaft, Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft stattDa bei einem Niederschlag nicht das gesamte Regenwasser sofort zur Kläranlage geleitet werden kann, ist es notwendig, einen Teil des anfallenden Mischwassers in Becken zu speichern bzw. vor der Einleitung in ein Gewässer zu behandeln. Die richtige Bemessung entscheidet hier in den nächsten Jahren über Investitionen in mehrstelliger Millionenhöhe allein in Sachsen.

Aufgrund der vielfältigen Entwicklungen im Bereich der Mischwasserbehandlung – sowohl bezogen auf Berechnungsmethoden als auch Bemessungsregeln, beispielsweise in der Regenwasserbehandlung – stand das Kolloquium in diesem Jahr unter der Überschrift „Herausforderungen bei der Umsetzung der Mischwasserbehandlung“.

Namhafte Referenten

Besonders freute sich Gastgeber Prof. Hubertus Milke über die namhaften Referenten sowohl aus Forschung als auch Wirtschaft sowie aus ganz Deutschland, die für die Tagung gewonnen werden konnten. So eröffnete Prof. Hansjörg Brombach von der Umwelt- und Fluid-Technik Bad Mergentheim mit einem interessanten Vortrag zu geschichtlichen Entwicklungen und aktuellen Zahlen der Regenwasserbehandlung in Deutschland. Uwe Schuster von der Landesdirektion Sachsen betrachtete anschließend im Speziellen die Umsetzung der Regenwasserbehandlung in Sachsen und Prof. Mathias Uhl von der FH Münster gab einen Blick in die Zukunft auf die mit Spannung erwartete neue Bemessungsnorm DWA-A102.

Diese und andere interessante Vorträge lockten über 130 Teilnehmer in den Geutebrückbau. Die Pausen zwischen den thematisch gebündelten Blöcken gaben ausreichend Zeit zur Stärkung und Diskussion, so dass auch noch zum Ende der Veranstaltung am Freitagnachmittag der Raum gut gefüllt war.

Das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) organisierte das Kolloquium bereits zum vierten Mal.

Text: Helene Böhme

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FB > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > ForschenHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
news-2292 Fri, 24 May 2019 08:49:00 +0200 Neuer Drittmittelrekord an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2292/ HTWK Leipzig warb 2018 mehr als 12 Millionen Euro zusätzliche Mittel für Forschung, Lehrverbesserung und Internationalisierung ein An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurden 2018 mehr Drittmittel als je zuvor eingeworben: 12,1 Millionen Euro. Im Vergleich zu 2017 (10,3 Millionen Euro) sind es fast 2 Millionen Euro mehr, die die Hochschule von Bund, Land, Wirtschaft und EU zusätzlich einwerben konnte. Damit gelang es der HTWK Leipzig, ihr jährliches Budget um beinahe ein Drittel zu erhöhen. Insgesamt wurden daraus mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter finanziert, die in zahlreichen Forschungsvorhaben sowie in Projekten zur Verbesserung der Studienbedingungen und zur Internationalisierung tätig sind. 

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HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵
news-2288 Thu, 23 May 2019 09:58:11 +0200 Auszeichnung für sächsische Robotik-Forschung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2288/ Dr. Florian Müller erhält den mit 5.000 Euro dotierten Richard-Hartmann-Preis für kooperative Promotion an der HTWK Leipzig und der TU ChemnitzHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFING > allgemeinFING > Projekte > msrGRADZ > Startseitenews-2189 Thu, 25 Apr 2019 11:04:34 +0200 Das Elektroauto als dezentraler Energieerzeuger https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2189/ HTWK-Ingenieure wollen Elektroautos beim Laden intelligent ins Stromnetz einbinden und so zur Netzstabilität beitragen. Der erste Testeinsatz soll 2020 in Finnlands Hauptstadt Helsinki stattfinden.HTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵FING > allgemeinHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > international > Aktuellesnews-2186 Tue, 23 Apr 2019 09:31:02 +0200 Agenda-Setting zur Bundestagswahl bei ARD und ZDF https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2186/ Medienwissenschaftler der HTWK Leipzig untersuchten Themenverteilung von politischen Fernsehsendungen im Wahlsommer 2017HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFIM > Fakultät > Aktuellesnews-2162 Thu, 18 Apr 2019 14:29:00 +0200 Dem Starkregen trotzen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2162/ Das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft der HTWK Leipzig erarbeitet gemeinsam mit der Stadt und den Wasserwerken neue Ansätze zum Umgang mit extremen Niederschlägen in LeipzigHTWK > ForschenFB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵HTWK > Hochschule > Aktuellesnews-2181 Wed, 17 Apr 2019 11:09:28 +0200 Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2181/ EvoStar: Internationale Informatik-Konferenz zu „Evolutionary Computing“ vom 24. bis 26. April in LeipzigHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFING > allgemeinFIM > Fakultät > AktuellesFING > Projekte > Prof > Riemernews-2139 Wed, 03 Apr 2019 08:30:00 +0200 Post vom Jobcenter: Zwischen Schwerverständlichkeit und Verständnislosigkeit https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2139/ Leipziger Sozialwissenschaftlerin promovierte zur Verständlichkeit von Hartz-IV-BescheidenHTWK > ForschenFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENFAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > Hochschule >> PressemitteilungGRADZ > Startseitenews-2146 Wed, 03 Apr 2019 08:25:00 +0200 HTWK Leipzig beteiligt sich an Kompetenzregion GRAVOmere https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2146/ Das mitteldeutsche Bündnis GRAVOmere startet mit bis zu 8 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ in die UmsetzungsphaseAb dem 1. April 2019 bauen 42 mitteldeutsche Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen – darunter die HTWK Leipzig – unter dem Namen „Kompetenzregion GRAVOmere“ gemeinsam ein Bündnis für Innovationen zu mikrostrukturierten Funktionsoberflächen auf. Relevanz haben Oberflächen dieser Art in vielen Bereichen: So können sie beispielsweise dazu beitragen, dass sich an Windkraftflügeln weniger Eis absetzt, oder an Krankenhausmöbeln weniger Bakterien; dass sich Licht besser in Photovoltaikmodule einkoppeln lässt oder bewegte Maschinenteile einen geringeren Reibungswiderstand erfahren.

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HTWK > ForschenFIM > Fakultät > AktuellesHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-2107 Mon, 25 Mar 2019 15:55:45 +0100 Wenn Historiker und Informatiker gemeinsam forschen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2107/ HTWK-Informatiker wollen Geschichtsforschung durch vernetzte Online-Datenbanken ermöglichen – und erwarten am 4. und 5. April Experten aus ganz Europa zum Symposium in Leipzig In Bibliotheken, Archiven und Museen lagern überall auf der Welt Dokumente, die Aufschluss über das Leben vor hunderten von Jahren geben und die bis heute unsere Gegenwart prägen. Für Historiker sind diese Überbleibsel wertvolle Quellen, die nun nach und nach digitalisiert werden. Informatiker der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) arbeiten gemeinsam mit Historikern der Herzog August Bibliothek (HAB) Wolfenbüttel daran, historische Quellen aus unterschiedlichen Online-Datenbanken für Forscher auf aller Welt zentral zugänglich zu machen. Konkret wollen die Wissenschaftler digitale biografische Informationen zu Professoren mehrerer Universitäten miteinander vernetzen, um beispielhaft professorale Karrierewege im 16. bis 18. Jahrhundert zu untersuchen. Dafür werden sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

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HTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFIM > Fakultät > Aktuelles
news-2086 Mon, 18 Mar 2019 13:56:36 +0100 Neue Entwicklungen im Betonbau https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2086/ Betonexperten diskutieren am 21. März an der HTWK Leipzig über Innovationen und AnwendungsgebieteBei der Tagungsreihe Betonbauteile tauschen sich alle zwei Jahre Wissenschaftler und Anwender aus der Praxis über den Stand der Forschung und aktuelle Entwicklungen hinsichtlich der Planung, der Konstruktion und der Ausführung von Bauteilen aus Beton, Stahlbeton und Spannbeton an der HTWK Leipzig aus. Die mittlerweile 13. Ausgabe der Tagung findet am 21. März 2019 unter dem Titel „Neue Entwicklungen im Betonbau“ im Geutebrückbau, Hörsaal 329 (Karl-Liebknecht-Straße 132) statt.

In insgesamt 12 Vorträgen gehen namhafte Referenten aus Baupraxis und Wissenschaft auf Hintergründe und Fortschreibung der Eurocodes, baustoffliche Innovationen und neue Anforderungen an die Planung und Ausführung von Betonbauteilen ein. Erwartet werden rund 180 Teilnehmer.

Traditionell stehen im ersten Tagungsschwerpunkt Fragen der baupraktischen Anwendung der Eurocodes sowie der Weiterentwicklung dieser Normen im Mittelpunkt. Aus aktuellem Anlass wird dabei auch auf die Fortschreibung der Einwirkungsnormenreihe DIN EN 1991 sowie die neuen DAfStb-Hefte 630 und 631 eingegangen.

Im zweiten Themenkomplex werden betontechnologische Fragestellungen sowie neue Tendenzen bei der Herstellung und Verarbeitung von Beton erläutert. Die heute schon bestehenden, oftmals aber noch ungenutzten Möglichkeiten der automatisierten Produktion und Montage dürften für die Baupraxis ebenso interessant sein wie der Beitrag zur Sanierung von Parkhäusern.

Im letzten Veranstaltungsblock wird auf innovative Weiterentwicklungen der Betonbauweise eingegangen. Dass diese sehr vielgestaltig sind, zeigen die Vortragsthemen, welche von Carbonbeton über Stahlfaserbeton und Spannbetonträger in Segmentbauweise bis hin zur Problematik der Reibung zwischen Bodenplatten und Untergrund reichen.

Die Tagung wird gemeinsam mit der InformationsZentrum Beton GmbH und dem Fachverband Beton- und Fertigteilwerke Sachsen/Thüringen durchgeführt.

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news-2038 Thu, 28 Feb 2019 16:35:39 +0100 HTWK-Team gewinnt Hochschulwettbewerb zu Künstlicher Intelligenz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2038/ Leipzigerinnen und Leipziger sollen an Exoskelett-Entwicklung beteiligt werdenFEIT > StartseiteFME > Aktuelles (Forschung)HTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-2037 Wed, 27 Feb 2019 12:48:47 +0100 Neues Forschungsprojekt zum Klimaschutz gestartet: InFairCom https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/2037/ Das Drittmittelprojekt „Incentives, Fairness and Compliance in International Environmental Agreements (InFairCom)“ untersucht seit Dezember 2018, wie das Pariser Klimaabkommen erfolgreich umgesetzt werden kann. Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember 2015 wurde vereinbarten 195 Staaten das Pariser Abkommen. Kernziel ist es, den gefährlichen Klimawandel zu vermeiden, indem die globale Erderwärmung auf weit unter 2°C in Vergleich zum vorindustriellen Niveau begrenzt wird.

Das Pariser Abkommen enthält nur wenig konkrete Verpflichtungen und ist von der näheren Ausgestaltung durch weitere multilaterale Beschlüsse und der Umsetzung durch bzw. in den Mitgliedsstaaten abhängig (nationally determined contributions, NDCs). Das InFairCom-Projekt untersucht diese Verpflichtungen sowie Institutionen und Instrumente zur Umsetzung des Pariser Abkommens auf ihre Wirksamkeit für den Klimaschutz. Ziel des Projekts ist eine Analyse dessen, was Staaten und Private zu Beiträgen und Kooperation motiviert, wobei auch die zentrale Frage der fairen Aufteilung der Kosten in den Blick genommen wird. Für das Verständnis von Fairness im internationalen Klimaschutz werden u. a. das „Prinzip der gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung“ (CBDR), die Ausgestaltung von Finanztransfers sowie von flexiblen Marktmechanismen näher untersucht.

Methodisch verknüpft das Projekt die völkerrechtswissenschaftliche Analyse mit der mikroökonomischen Theorie und quantitativen Methoden wie Umfragen und Experimentalökonomie.

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news-1769 Wed, 06 Feb 2019 15:57:28 +0100 HTWK Leipzig unterstützt Open Science https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1769/ Wichtige Meilensteine auf dem Weg zu Open-Science-Strategie an der HTWK Leipzig gesetzt

Seit 1.2.2019 gehört die Hochschule zu den Unterzeichnern der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen.
Die Hochschule bekennt sich damit zur Unterstützung und Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen, Forschungsdaten und anderen digitalen Objekten.Um den Open-Access-Gedanken im Hochschulalltag fest zu verankern, hat der Senat der HTWK Leipzig eine Open-Access-Erklärung verabschiedet.

Die Erklärung beinhaltet Handlungsempfehlungen für alle Mitglieder der HTWK Leipzig und Maßnahmen, die die Umsetzung nachhaltig fördern sollen. Verschiedene Akteure in der Hochschule, wie beispielsweise das Referat Forschung und die Hochschulbibliothek, arbeiten als Partner eng zusammen, um in diesem Prozess für Hochschulangehörige Beratungsangebote und Services aufzubauen.
Die Palette reicht dabei von der Recherche nach passenden Veröffentlichungsmöglichkeiten (z.B. Fachrepositorien oder geeigneten Journals) über die Unterstützung beim Einstellen von Dokumenten auf den Dokumentenserver bis zur Beratung zur Vergabe von Lizenzen.

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BIBO > Über uns > Veranstaltungen und NewsHTWK > intern > Aktuelles (+ Verwaltung DS)HTWK > intern > Aktuelles (nur News-Startseite)HTWK > Forschen
news-1752 Thu, 31 Jan 2019 11:54:14 +0100 Smarte Sensoren erkennen Verschleiß an Maschinen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1752/ HTWK-Wissenschaftler präsentieren intelligentes Sensornetzwerk auf Intec-Messe Auf der diesjährigen Fertigungstechnik-Messe Intec vom 5. bis 8. Februar in Leipzig präsentieren Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) den weiterentwickelten Prototyp eines drahtlosen Messsystems, das den Zustand von Antriebskomponenten anhand ihres Schwingungsmusters diagnostiziert. Damit kann in Zukunft der Verschleiß von Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen online überwacht werden, ohne sie aus dem Betrieb zu nehmen und aufwendig auseinanderbauen zu müssen. Die Technologie soll die Sicherheit in Maschinen- und Fuhrparks erhöhen und gleichzeitig Wartungskosten reduzieren.

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FSRIM > TermineHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFME > Aktuelles (Forschung)FME > Aktuelles (Allgemein)
news-1750 Wed, 30 Jan 2019 14:46:46 +0100 Energy Globe World Award geht nach Sachsen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1750/ Preis für C³ - Carbon Concrete Composite-Konsortium Am 29. Januar 2019, 8.30 Uhr iranischer Zeit, hatte das C³ - Carbon Concrete Composite-Konsortium Gewissheit: Der Energy Globe World Award in der Kategorie Erde geht nach Sachsen.

Eingereicht waren mehr als 2.300 Projekte aus 182 Ländern für den Preis, der seit 1999 jährlich von der österreichischen Energy Globe Foundation ausgelobt wird. Letztlich setzte sich auf der Preisverleihung in der iranischen Stadt Yazd das innovative Forschungsprojekt auf dem Gebiet des Carbonbetons, welches unter der Federführung der Technischen Universität Dresden (TU Dresden) durchgeführt wird, gegen die verbliebenden Finalisten aus Österreich und Somalia durch.

Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, seit vergangenem Jahr Vorstandsmitglied im C³-Verein und mit dem Institut für Betonbau an der HTWK Leipzig einer der wissenschaftlichen Partner, zeigte sich beeindruckt: „Es ist eine große Anerkennung für die Leistung der Partner im C³-Projekt, diesen renommierten Preis zu bekommen und sich gegen eine solch hohe Anzahl von Mitbewerber durchsetzen zu können. Ich freue mich, dass auch international die Forschungsleistungen des C³ - Carbon Concrete Composite-Konsortiums gewürdigt werden".

Das mehrfach ausgezeichnete interdisziplinäre C³-Projekt ist eines von zehn geförderten Projekten im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ der Initiative „Unternehmen der Region". Der Verein C³ e.V. koordiniert die Zusammenarbeit im C³-Konsortium.

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news-1730 Mon, 28 Jan 2019 15:29:06 +0100 SOLAR_shell gewinnt „Energy Award“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1730/ Designfassade in der Kategorie „System Stadt“ ausgezeichnet Die Design-Solarfassade „SOLAR_shell“, ein Projekt des „Architekturinstituts Leipzig“ (a:iL) der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), gewann am 23. Januar den „Energy Award“ des „Handelsblattes“ in der Kategorie „System Stadt“.
Die energieffiziente Fassade wurde von einem Team unter Leitung von Prof. Frank Hülsmeier gemeinsam mit Partnern, darunter dem Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP in Halle (Saale), entwickelt. Insgesamt standen in der Kategorie 45 innovative Produkte, Serviceangebote oder Geschäftsmodelle im Energiebereich zur Wahl.

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news-1704 Mon, 14 Jan 2019 12:34:09 +0100 Die HTWK Leipzig auf der BAU in München https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1704/ Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Syteme (14.-19. Januar 2019) Alle zwei Jahre treffen sich Architekten, Planer, Investoren, Industrie- und Handelsvertreter sowie Handwerker in München, um sich über die neusten Trends und Innovationen der Baubranche auszutauschen.

Wissenschaftler der HTWK-Forschungsgruppe Nachhaltiges Bauen stellen gemeinsam mit dem Forschungskonsortium C³ – Carbon Concrete Composite e. V. - auf der BAU 2019 ihre Planungen zum weltweit ersten Haus aus Carbonbeton, dem C³ Cube vor. Es soll ab Ende des Jahres in Dresden gebaut werden.

Der C³ – Carbon Concrete Composite e. V. präsentiert die aktuellen Ergebnisse aus Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt. Mithilfe ausgewählter Demonstratoren werden zahlreiche Vorteile von Carbonbeton anschaulich dargestellt. Durch den Einsatz von Carbonbeton können Bauteile deutlich schlanker gebaut und zudem beim gleichen Dämmwert mehr Fläche erzeugt werden. Ein Vergleich von Wandelementen aus Stahl-, Carbonbeton sowie einer hybriden Bauweise (einer Kombination aus Stahl- und Carbonbewehrung), die auf der Messe ausgestellt werden, verdeutlichen dies.
Ein Bestandteil der Wandelemente ist die Weltneuheit von BASF – die Hochleistungs-Dämmplatte SLENTITE ®.

Auf der Messe in München wird der Leiter der HTWK-Forschungsgruppe „Nachhaltiges Bauen“, Alexander Kahnt, konventionelle, nichttragende Fassaden aus Stahlbeton mit den innovativen Bauteilen aus Carbonbeton vergleichen und dabei explizit auf die neuen Dämmmaterialien SLENTEX und SLENTITE eingehen und deren Vorteile gegenüber der herkömmlichen Mineralwolle aufzeigen.
(Montag, 14.01., ca. 17.20-18.30 Uhr)

Unter dem Motto „Forschung für die Zukunft“ und gemeinsam mit weiteren C³-Partnern – außer der HTWK Leipzig gehören das Institut für Baubetriebswesen und das Institut für Massivbau der Technischen Universität Dresden und das Institut für Strukturleichtbau der Technischen Universität Chemnitz dazu – stehen die C³-Experten für den fachlichen Austausch zur Verfügung.

Ort: Halle B0, Stand 210

 

 

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news-1598 Mon, 14 Jan 2019 07:21:00 +0100 SOLAR.shell in der Endrunde der Energy Awards https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1598/ Besonders effiziente Design-Solarfassade überzeugt JurySOLAR.shell ist eine parametrisch optimierte Fassade als Energiequelle. Sie wurde von einem Team unter Leitung von Prof. Frank Hülsmeier entwickelt und bei den Energy Awards in der Kategorie „System Stadt“ nominiert.
Die Entwicklung ist - mit zwei weiteren Nominierten von insgesamt 45 in dieser Kategorie - in der Endrunde zur Wahl.

Die Energy Awards sind eine Initiative der Tageszeitung Handelsblatt, „um die Fortschritte und Veränderungen in der Energiebranche aufzuzeigen“.

Prof. Frank Hülsmeier freut sich über den Erfolg und sieht der Preisverleihung Ende Januar 2019 gespannt entgegen.

Alle Informationen über das Projekt finden Sie auf den Seiten des Architektur-Institut Leipzig (ai:L).

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news-1675 Mon, 17 Dec 2018 14:33:48 +0100 „Den Journalismus ergänzen, nicht ersetzen“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1675/ Medienwissenschaftler der HTWK Leipzig entwickeln Modell für die Partizipation von Bürgerreportern im LokaljournalismusHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFIM > Fakultät > Aktuellesnews-1657 Fri, 07 Dec 2018 13:00:42 +0100 Chirurgische Exzellenz bedeutet, die richtige Entscheidung zu treffen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1657/ Rückblick zur Informationstour „Erfahrbares Lernen“ an der HTWK Leipzig am 15. November 2018Wie technologische Innovationen in der chirurgischen Ausbildung unterstützend helfen können, zum Beispiel um chirurgische Skills und Know-how zu erlernen, war eines der Hauptthemen der dritten Station der BMBF-Informationstour „Erfahrbares Lernen“ am 15. November an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Neue digitale Lernsysteme sollen Menschen helfen, Lernen intuitiver und zugleich orts- und zeitunabhängig zu gestalten. Wie das genau funktionieren kann, erfuhren Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen und interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Veranstaltung im Nieperbau der HTWK Leipzig. Unter dem Motto „Wissenschaft zum Anfassen“ konnten die Besucherinnen und Besucher neue Forschungsprojekte aus der Förderbekanntmachung „Erfahrbares Lernen“ kennenlernen und verschiedene neue Lernmethoden selbst ausprobieren.

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news-1641 Fri, 30 Nov 2018 14:49:05 +0100 Deutsche Telekom AG stiftet 17 Professuren für Digitalisierung an der HTWK Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1641/ Gründung einer Fakultät „Digitale Transformation“ geplant Der Freistaat Sachsen, die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und die Deutsche Telekom AG haben heute (Freitag, 30.11.) ein gemeinsames Vorhaben im Bereich der Digitalen Transformation vorgestellt. Die Deutsche Telekom AG stiftet 17 Professuren, die an der HTWK Leipzig zu einer neuen Fakultät „Digitale Transformation“ zusammengefasst werden. Die Deutsche Telekom AG trägt die damit verbundenen Kosten. Die Vereinbarung gilt rückwirkend zum Beginn des Wintersemesters. An der HTWK wurden bereits die ersten 126 Studierenden in den Fächern Informations- und Kommunikationstechnik sowie Telekommunikationsinformatik immatrikuliert. Die Kapazität soll schrittweise auf 500 Studierende erweitert werden.

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news-1636 Fri, 30 Nov 2018 09:55:34 +0100 HTWK Leipzig baut „Angewandte Digitalisierung“ aus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1636/ Landeshaushalt sieht zusätzliche Professuren für ein neues Querschnittsprofil vor An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) werden die bestehenden Kompetenzen im Bereich der Digitalisierung weiter ausgebaut: Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat beschlossen, zwei neue, zusätzliche Professuren für das geplante Querschnittsprofil „Angewandte Digitalisierung“ an der HTWK Leipzig einzurichten. Diese Professuren werden aus Haushaltsmitteln finanziert und sollen Themen an den Schnittstellen zwischen Digitalisierung und den bestehenden anwendungsbezogenen Fachgebieten der HTWK Leipzig entwickeln.


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news-1622 Fri, 23 Nov 2018 16:04:39 +0100 Automatisch gut vernetzt für die Industrie 4.0 https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1622/ Neue Generation des industriellen Kommunikationsstandards AS-Interface wird auf der Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg vorgestellt – Wissenschaftler der HTWK Leipzig an Entwicklung beteiligtHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFEIT > Startseitenews-1573 Tue, 06 Nov 2018 14:20:34 +0100 Lernen erfahrbar machen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1573/ Wissenschaft zum Anfassen am 15.11.: Informationstour „Erfahrbares Lernen“ des BMBF an der HTWK Leipzig // Ab 17 Uhr Innovation Night „Wirtschaft – Wissenschaft – Klinik“ Das weltweite Wissen wächst immer schneller, Lerninhalte in Schulen, Hochschulen und Ausbildungsstätten werden zunehmend komplexer. Eine Antwort auf diese Herausforderung sind digitale Lernsysteme. Sie sollen uns helfen, Lernen intuitiver und zugleich orts- und zeitunabhängig zu gestalten. Wie das genau funktionieren kann, erfahren Schüler, Pädagogen und interessierte Bürger auf der Informationstour „Erfahrbares Lernen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), die am 15. November 2018 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig zu Gast ist. In der Zeit von 12 bis 17 Uhr können Besucher im Nieper-Bau der HTWK Leipzig (Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig) verschiedene neue Lernmethoden selbst ausprobieren. Ab 17 Uhr lädt die HTWK Leipzig ein zur Innovation Night „Wirtschaft – Wissenschaft – Klinik“ mit Vortrag und Podiumsdiskussion zur Zukunft der chirurgischen Ausbildung. Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung bis zum 9. November wird gebeten.

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FING > allgemeinFING > ProjekteFING > Projekte > msrFING > Projekte > wotFING > Projekte > ebitFING > Projekte > eetverlagsherstellung > produktionverlagsherstellung > kreativesverlagsherstellung > aktuellesHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenHTWK > StudierenRoberta > Aktuelles
news-1567 Mon, 05 Nov 2018 14:24:42 +0100 Ressourcenschonend und leicht: Das Holzdach der Zukunft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1567/ HTWK Leipzig präsentiert ihre Expertise auf den Messen "denkmal“ und „MUTEC“ Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) stellt auch in diesem Jahr wieder ihre Expertise auf den Messen „denkmal“, der europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, und „MUTEC“, der internationalen Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik in Leipzig vor.

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FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFIM > Fakultät > AktuellesFB > Fakultät > AktuellesHTWK > Forschen
news-1497 Mon, 01 Oct 2018 11:13:20 +0200 Prof. Klaus Holschemacher zum Vorstandsmitglied im C³-Verein gewählt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1497/ Am 26. September 2018 wurde Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher, Leiter des Instituts für Betonbau (IfB) an der Fakultät Bauwesen, zum neuen Vorstandsmitglied des Vereins C³ – Carbon Concrete Composite e. V. gewählt. Die Wahl erfolgte im Rahmen der Vorstandssitzung während der 10. Carbon- und Textilbetontage in Dresden für eine Amtszeit von zwei Jahren.

Das mehrfach ausgezeichnete interdisziplinäre Projekt C³ ist eines von zehn geförderten Projekten im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ der Initiative „Unternehmen des Region“. Die Leitung des Projekts obliegt der Technischen Universität Dresden.

Der Verein C³ e. V. wurde gegründet, um die Zusammenarbeit im C³-Konsortium zu koordinieren. Aktuell verzeichnet es über 160 Partner aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Vereinen.

Prof. Klaus Holschemacher zeigte sich über die Wahl in den Vorstand erfreut und geehrt: „Als wichtiger Partner im C³-Konsortium kann die HTWK Leipzig ihre Expertise nun auch in den Verein und somit in die Koordinierung der Zusammenarbeit der Konsortialpartner einbringen.“

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BIM > AllgemeinIFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuelles
news-1467 Mon, 17 Sep 2018 09:48:47 +0200 Heute sehen, was morgen krank macht https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1467/ Wissenschaftler der HTWK Leipzig präsentieren System zur ergonomischen Bewertung von Arbeitsabläufen auf der FachPack in NürnbergFEIT > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFIM > Fakultät > Aktuellesnews-1413 Fri, 24 Aug 2018 09:17:40 +0200 Qualitätsoffensive für die Medien https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1413/ Leipziger Wissenschaftler stellen interaktive Online-Plattform zum Dialog zwischen Journalisten, Bürgern und Experten vorHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFIM > Fakultät > Aktuellesnews-1398 Wed, 15 Aug 2018 17:00:46 +0200 Damit auch kleine Unternehmen von der Digitalisierung profitieren https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1398/ Neue HTWK-Nachwuchsforschergruppe erarbeitet Lösungsansätze für die digitale Transformation der sächsischen Wirtschaft COMPUTERSPIELENACHT-PodcastHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFW > FakultaetFW_FORSCHUNGFW_MUELLERscmFEIT > StartseiteFAS - SOZIALWISSENSCHAFTEN - PROJEKTEFB > Fakultät > AktuellesFDIT > StartseiteGRADZ > Startseitenews-1391 Tue, 14 Aug 2018 16:23:31 +0200 City-Maut statt Fahrverbote https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1391/ Wirtschaftsprofessor Bodo Sturm und zwei Fachkollegen veröffentlichen im „Wirtschaftsdienst“ Handlungsempfehlungen für die Diesel-DebatteHTWK > ForschenFW_FORSCHUNGFW > FakultaetFW_STURMnews-1326 Wed, 11 Jul 2018 11:35:28 +0200 Gegen das Verblassen historischer Dokumente https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1326/ Wissenschaftler der HTWK Leipzig entwickeln Software zur Prognose des Verblassens von Farbpigmenten durch BeleuchtungHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFIM > Projektanzeigesystem > MuseologieFIM > Fakultät > Aktuellesnews-1314 Thu, 05 Jul 2018 14:47:00 +0200 Durch die Nacht, die Wissen schafft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1314/ Rückblick auf die Lange Nacht der Wissenschaften 2018 an der HTWK LeipzigFSRIM > TermineHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > ForschenFME > Aktuelles (Allgemein)FEIT > StartseiteFW > FakultaetFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFB > Fakultät > AktuellesHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-1254 Tue, 12 Jun 2018 09:36:13 +0200 Von Robotern, smarten Metallen und großen Maschinen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1254/ Lange Nacht der Wissenschaft am 22. Juni: Mehr als 40 Mitmach-Aktionen, Vorträge und offene Labore am HTWK-CampusBIM > AllgemeinFSRIM > TermineHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFW_Aktuelles-News-externFME > Aktuelles (Allgemein)FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFEIT > StartseiteIFB > AllgemeinRoberta > AktuellesFIM > Fakultät > Aktuellesnews-1173 Mon, 04 Jun 2018 12:06:33 +0200 Auf dem Weg zum digitalen Unternehmen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1173/ Wirtschaft trifft Wissenschaft an der HTWK Leipzig: Vortragsprogramm am 13. Juni zu Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für UnternehmenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFW > FakultaetFW_Aktuelles-News-externFW_FORSCHUNGFEIT > StartseiteHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-1156 Thu, 31 May 2018 11:17:26 +0200 Mittelzentren im Mittelpunkt https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1156/ Projektauftakt von „Smart Osterland“ am 6. Juni in der historischen Brikettfabrik Herrmannschacht bei ZeitzHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-1140 Mon, 28 May 2018 11:00:00 +0200 HTWK-Student erhält Preis der Zukunftsstiftung Südraum Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1140/ Christoph Schwager entwickelte in seiner Bachelorarbeit die Antenne für einen Funksensor zur Verschleißerkennung in Tagebaugroßgeräten der MIBRAGFEIT > StartseiteHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-1135 Fri, 25 May 2018 16:38:00 +0200 Die Stadt als Spielplatz https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1135/ Weltspieltag: Leipziger Gesundheitsforscherinnen markieren bunte Fußwege, um Kinder zu mehr Bewegung anzuregenCOMPUTERSPIELENACHT-PodcastFAS - SOZIALWISSENSCHAFTEN - PROJEKTEHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENnews-1129 Tue, 22 May 2018 14:00:00 +0200 Deutschlands Rolle in der europäischen Energiewende https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1129/ Fachtagung an der HTWK Leipzig thematisiert aktuelle Fragen der Energieversorgung // Öffentliche Podiumsdiskussion zur Energiepolitik am 30. Mai 2018FSRIM > TermineFME > Aktuelles (Allgemein)HTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > Forschennews-1094 Tue, 08 May 2018 11:49:30 +0200 Großmaschinen: Funküberwachung von innen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1094/ HTWK-Wissenschaftler Florian Strakosch und Faouzi Derbel bei internationaler Konferenz für Sensorsysteme und Instrumentierung ausgezeichnetFEIT > StartseiteHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-1087 Fri, 04 May 2018 17:00:00 +0200 Exzellent im Transfer: Hochschulverbund Saxony⁵ geht an den Start https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1087/ Sachsens Hochschulen für Angewandte Wissenschaften stellen in Leipzig gemeinsames Transferkonzept für die kommenden fünf Jahre vorHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK_kooperieren_Wissenschaft&Transfer_Saxony⁵news-1064 Thu, 03 May 2018 15:00:00 +0200 Wenn aus Stadtraum „Spielraum“ wird: Grünauer Grundschulkinder erkunden Bewegungsorte https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/1064/ Gemeinsame Initiative des Praxisforschungsprojekts „Grünau bewegt sich“ und der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Uni LeipzigCOMPUTERSPIELENACHT-PodcastFAS - SOZIALWISSENSCHAFTEN - PROJEKTEFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-974 Tue, 03 Apr 2018 14:00:00 +0200 Zukunftskonzept für den Leipziger Südraum https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/974/ Wissenschaftler der HTWK Leipzig wollen Strukturwandel im „Osterland“ anstoßen – Chance auf Bundesmittel in Millionenhöhe für MitteldeutschlandFW_FORSCHUNGHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> Pressemitteilungnews-973 Tue, 20 Mar 2018 16:45:44 +0100 Wasserqualität im Fokus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/973/ Mitarbeiter der sächsischen Wasserbehörden zur Weiterbildung an der HTWK LeipzigFB > Fakultät > AktuellesHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > Aktuellesnews-950 Tue, 13 Mar 2018 14:33:00 +0100 Digitalisierungsdilemma im Einkauf https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/950/ Prof. Holger Müller (HTWK Leipzig) und Prof. Ronald Bogaschewsky (Uni Würzburg) stellen „BME-Barometer Elektronische Beschaffung 2018“ vorFW_FORSCHUNGFW_MUELLERscmFW > FakultaetHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > Forschennews-867 Mon, 29 Jan 2018 11:08:03 +0100 Neue Fachzeitschrift „Journalistik“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/867/ HTWK-Professorin Gabriele Hooffacker ist Co-Herausgeberin der ersten deutschsprachigen Zeitschrift für JournalismusforschungJournalistik? „Diese Wissenschaft begleitet den Journalismus wie die Medizin den Arztberuf“, sagt Horst Pöttker, Initiator der neuen Zeitschrift „Journalistik“. In den deutschsprachigen Ländern fehlt bisher eine Fachzeitschrift für dieses Gebiet. Die „Journalistik“ soll diese Lücke füllen. Seit 1. Februar ist sie unter www.journalistik.online zu finden.

„Wie wirkt Konstruktiver Journalismus?“ Diese Frage beantwortet der Eichstätter Journalistik-Professor Klaus Meier in der ersten Ausgabe. „Die Zukunft ist frei“ – mit diesem Titel ist eine Bestandsaufnahme des freien Journalismus von Nina Steindl, Corinna Lauerer und Thomas Hanitzsch überschrieben. Ein Essay von Friederike Herrmann fragt nach, warum das Thema Europa so langweilig wirkt. Weitere Beiträge diskutieren den Paragrafen 12a des Pressekodex – soll die Nationalität eines Straftäters genannt werden oder nicht? – und stellen Erich Kästner als Journalisten vor. Hinzu kommen Rezensionen aktueller wissenschaftlicher Neuerscheinungen aus der Journalistik.

Die „Journalistik“ erscheint als Online-Publikation und ist damit frei zugänglich. Nach dem Muster traditioneller wissenschaftlicher Zeitschriften erscheint sie zu festen Terminen mit zitierbarer Ausgabenzählung.

Die „Journalistik“ ist bewusst als Herausgeberzeitschrift konzipiert, die auch nicht an akademische Institutionen gebunden ist. Eine inhaltsgleiche englische Version neben der deutschen gehört zum Konzept. Möglich wird dieser Start durch den Herbert von Halem-Verlag und die Stiftung Presse-Haus NRZ.

Die Herausgeberinnen und Herausgeber:

  • Bernhard Debatin (Athens, Ohio),
  • Petra Herczeg (Wien),
  • Gabriele Hooffacker (HTWK Leipzig/München),
  • Horst Pöttker (Dortmund/Hamburg),
  • Tanjev Schultz (Mainz).

Am 21. Februar laden die Herausgeber zur Diskussion nach München ein. Im „Lost Weekend“ in der Schellingstraße 3 sprechen sie mit Franziska Augstein und Wolfgang Langenbucher ab 19.30 Uhr über die Frage „Journalistik – eine notwendige Wissenschaft?“

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news-852 Tue, 23 Jan 2018 11:46:00 +0100 Gesundheit: Von der Privatsache zur kommunalen Aufgabe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/852/ Die Leipziger Koordinierungsstelle kommunale Gesundheit, einst Forschungsprojekt der HTWK Leipzig, führt zu bundesweitem InteresseHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTENnews-787 Mon, 18 Dec 2017 16:08:52 +0100 Freies Online-Tool ermittelt Einsparpotenzial im indirektem Einkauf https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/787/ Forschungsergebnisse einer gemeinsamen Studie von HTWK Leipzig und Mercateo sind nun in einem Online-Prozesskostenrechner direkt nachvollziehbarFW_FORSCHUNGFW_MUELLERscmHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFW_Aktuelles-News-externFW > Fakultaetnews-754 Thu, 07 Dec 2017 11:43:51 +0100 Innovationspreis für stromerzeugende Fassaden aus Carbonbeton https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/754/ Gemeinsames Forschungsprojekt von HTWK Leipzig, Fraunhofer CSP und TU Dresden belegt 3. Platz beim Hugo-Junkers-Preis des Landes Sachsen-AnhaltFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFME > Aktuelles (Forschung)AIL > Startseitenews-726 Thu, 23 Nov 2017 10:24:00 +0100 Maximale Sonnenenergie aus der Hausfassade https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/726/ Wissenschaftler der HTWK Leipzig präsentieren besonders effiziente Design-SolarfassadeFAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURHTWK > ForschenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungAIL > Startseitenews-671 Wed, 08 Nov 2017 14:57:11 +0100 Flucht und Migration in den Medien https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/671/ Neu gestartetes Forschungsprojekt untersucht, wie Jugendliche mit medialen Informationen zum Themenfeld Flucht, Migration und Integration umgehenHTWK > ForschenHTWK > Hochschule > AktuellesFIM > Fakultät > Aktuellesnews-630 Thu, 26 Oct 2017 01:13:00 +0200 Forschung zu Mensch-Roboter-Kooperation ausgezeichnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/630/ HTWK-Nachwuchswissenschaftler Florian Müller ist „Best Paper Finalist“ beim IEEE-Symposium für Roboter und Intelligente Sensoren in KanadaHTWK > Hochschule > AktuellesHTWK > ForschenFEIT > Startseitenews-579 Fri, 13 Oct 2017 10:46:34 +0200 Gekrümmt. Leicht. Nachhaltig. https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/579/ Designers’ Open 2017: HTWK Leipzig präsentiert Pavillon zum ZusammensteckenDie Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) stellt sich auch in diesem Jahr sich auf dem Leipziger Designfestival „Designers’ Open“ (20.-22. Oktober) mit einem außergewöhnlichen Messestand vor, der zugleich Hauptausstellungsstück ist:

Der Pavillon ParaKnot3D spiegelt die Auseinandersetzung mit von der Natur inspirierten Formen, modernen 3D-Druckverfahren und nachhaltigen Werkstoffen wider: Das fast drei Meter hohe Messestandmodell beschreibt eine optimierte, räumlich gekrümmte Geometrie, in der ausschließlich Druckkräfte auftreten. Sie besteht aus 570 recycelbaren, gleichlangen Stäben – ähnlich Strohhalmen – aus gewickeltem Papier. Das technische Highlight der Konstruktion aber sind ihre x-förmigen Verbinder, 310 an der Zahl: Jedes Knotenende muss bei diesen in eine geometrisch genau definierte Richtung weisen, damit die Halme eingefügt werden können. „Die besten Beispiele für diese Freiformgeometrie findet man in der Natur: die Verästelung der Adern eines Blattes, die Form eines Hühnereis, die Struktur der menschlichen Knochen – all diese Beispiele zeigen, was Ressourceneffizienz bedeutet. Das ist faszinierend, davon haben wir uns inspirieren lassen“, sagt Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Monica Rossi betreut hat.

Für den Messestand hat das Entwicklerteam den 3D-Drucker mit individuellen Konstruktionsdaten ‚gefüttert‘, die in einem komplexen Simulationsprozess aus der Hängeform des Pavillons errechnet wurden. Das außergewöhnliche ‚Spinnweben-Design‘ resultiert somit aus der intelligenten Kombination universeller Stäbe und individueller Knoten, die ein räumlich gekrümmtes Stabnetz mit größtmöglicher Ressourceneffizienz beschreiben – und das bei einem Gewicht von nur rund zwei Kilogramm.

„So konnten wir mit minimalem Materialaufwand und Gewicht eine große Stabilität erzeugen – unsere Nachwuchsingenieure haben gewissermaßen beim kreativen ‚Spinnen‘ die optimale Lösung aus Funktion, Ästhetik und Nachhaltigkeit gefunden“, freut sich Stahr. Er sieht in dem Prinzip, das dem ‚Spinnennetz‘ zugrunde liegt, Anwendungspotenziale beispielsweise für Stadiendächer, weitspannende Hallen oder auch hohe Türme.

Der Pavillon ParaKnot3D dient zu den Designers’ Open darüber hinaus auch als Showroom: Dort werden aktuelle Entwürfe von Studierenden der Verpackungstechnik präsentiert, darunter Verpackungen für Frisch-Fisch mit integrierten Frischhalte-Überwachungssensoren, für Parfüm und Smartphones.

Der HTWK-Messestand befindet sich im Großen Saal der Kongresshalle am Zoo (Standnummer G35).

Mehr: www.designersopen.de

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news-570 Wed, 11 Oct 2017 14:16:31 +0200 Ein Korsett für schwache Stützen aus Beton https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/570/ Dr. Stefan Käseberg erhält Dissertationspreis der Stiftung HTWK für Forschung zur Verstärkung von BetonbauwerkenBIM > AllgemeinHTWK > StartseiteHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenIFB > AllgemeinFB > Fakultät > AktuellesGRADZ > Startseitenews-483 Wed, 30 Aug 2017 09:16:00 +0200 Transferpreis für die Carbonbetonforschung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/483/ HTWK-Absolvent Dr. Frank Schladitz, Teamchef des deutschlandweit größten Bauforschungsprojekts C³, erhält Sächsischen TransferpreisFür den Aufbau eines beispielhaften Transfernetzwerkes zur Erforschung und Markteinführung des neuen Verbundwerkstoffs Carbonbeton wurde Dr. Frank Schladitz mit dem Sächsischen Transferpreis 2017 geehrt. Der Bauingenieur leitet das Strategieteam von C³ – Carbon Concrete Composite, Deutschlands größtem Bauforschungsprojekt.

Frank Schladitz studierte an der HTWK Leipzig im Diplomstudiengang Bauingenieurwesen und absolvierte anschließend berufsbegleitend ein Wirtschaftsstudium. Über seine Arbeit in C³ ist er seiner ehemaligen Hochschule auch weiterhin eng verbunden: Die HTWK Leipzig ist mit mehreren Instituten maßgeblich an der Carbonbetonforschung im Rahmen von C³ beteiligt.

Der Sächsische Transferpreis wurde in diesem Jahr erstmalig vergeben. Überreicht wurde die Auszeichnung am 28. August 2017 in Dresden von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Neue Produkte zu erforschen, weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen, sind die wesentlichen Elemente des Transfers. Selten sind alle Elemente so stark mit einer Person verknüpft, wie beim Gewinner des diesjährigen Sächsischen Transferpreises“ – so die Laudatorin und Juryvorsitzende des Transferpreises Beate-Victoria Ermisch, Geschäftsführerin der GWT-TUD GmbH.

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news-461 Thu, 17 Aug 2017 09:11:00 +0200 Fachkräfte gesucht: Leipzigs Kreativwirtschaft wächst https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/461/ Aktuelle Studie der HTWK Leipzig zur Medien- und Kreativwirtschaft in LeipzigDie Medien- und Kreativbranche in Leipzig wächst und wird immer vielfältiger. Beschäftigung, Umsätze und Anzahl von Unternehmen haben in den vergangenen Jahren zugenommen: Zwischen 2009 und 2016 entstanden knapp 6.800 Arbeitsplätze in dem Bereich, in dem insgesamt rund 31.500 Menschen arbeiten. Sie stehen damit für rund 12 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung der Stadt – ein Anstieg von mehr als 27 Prozent. Zwischen 2011 und 2015 verzeichnete die Branche ein Umsatzwachstum von nahezu 50 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.

Diese Ergebnisse erbrachte die „Studie zur Medien- und Kreativwirtschaft in Leipzig 2017“. Sie wurde von einem Team um Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre, am Forschungs- und Transferzentrum Leipzig e. V. der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) im Auftrag des Amts für Wirtschaftsförderung Leipzig durchgeführt. In der Studie wurde die Lage der einschlägigen Leipziger Unternehmen einschließlich ihrer sieben Subbranchen untersucht, darunter erstmals mit dem Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnologie. Vor allem Unternehmen aus diesem Bereich tragen laut der Untersuchung die positive Umsatzentwicklung – 1.055 sind es in Leipzig insgesamt. Das entspricht einem Zuwachs von mehr als einem Drittel gegenüber 2009. Umsatzstärkste Leistungsbereiche sind IT-Beratung, Softwareentwicklung, Hardware und E-Commerce.

„Das Wachstum in den Subclustern Informations- und Kommunikationstechnologie, Architektur und Design, Künste und Musik und Messen und Dienstleistungen konnte Rückgänge und Stagnation im Druck- und Verlagsgewerbe und bei Rundfunk und Filmwirtschaft mehr als ausgleichen. Insgesamt ist es jedoch sicherlich verfrüht, Leipzig als neue ‚IT-Hochburg‘ oder Zentrum der Medien- und Kreativwirtschaft auszurufen. Doch bieten die Vielfalt in der Medien- und Kreativwirtschaft und das in den vergangenen Jahren geschaffene Wachstum eine starke Basis zur Fortentwicklung“, so Prof. Rüdiger Wink.

Uwe Albrecht, Bürgermeister und Beigeordneter für Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig, zieht daraus Schlußfolgerungen für die Stadt: „Von der Mehrheit der Unternehmen werden die eigenen Marktchancen positiv bzw. sehr positiv eingeschätzt. Unsere Aufgabe ist es, die Unternehmen durch Angebote, unter anderem im Rahmen des Leipziger Mittelstandsprogrammes, bedarfsgerecht in ihrem Wachstum zu unterstützen. Die bestehenden Kooperationen mit den Vereinen Cluster-IT Mitteldeutschland und Kreatives Leipzig haben sich bewährt. Wir beabsichtigen, diese weiter zu entwickeln und in anderen Bereichen neue Partnerschaften auf den Weg zu bringen. Hierfür bietet beispielsweise das Projekt ‚Digital Hub‘ unmittelbare Anknüpfungspunkte.“

Fazit der Studie: Vielfalt und Breite sind eine Stärke der Leipziger Medien- und Kreativwirtschaft, die sich dynamisch entwickelt. Diese Stärke sollte als Chance genutzt werden, Anpassungsprozesse an den digitalen Wandel und andere strukturelle Herausforderungen zu entwickeln, die sich aus dem Wachstum ergeben, vor allem hinsichtlich der Gewinnung von Fachkräften.

Hintergrund:
Seit 1996 wird die Entwicklung des Medienstandortes Leipzig in regelmäßigen Abständen durch wissenschaftliche Erhebungen analysiert. Nach bislang sieben Untersuchungen liegt nunmehr die „Studie zur Medien- und Kreativwirtschaft in Leipzig 2017“ vor. Die aktuelle Erhebung stützt sich auf strukturelle amtliche Daten und verzichtet, abweichend von der letzten Standortstudie, auf Ansammlungen und Hochrechnungen statistischer Angaben. Diese Ausrichtung ermöglicht Vergleiche mit relevanten Wirtschaftsstandorten bzw. innerhalb der Branchen. Wie bisher beziehen sich die Untersuchungen auf die Stadt Leipzig und die angrenzenden sächsischen Landkreise (Leipziger Land und Nordsachsen). Befragt wurden von Mai bis Juli 2017 insgesamt 2.214 Organisationen bzw. Personen, der Rücklauf betrug etwas mehr als ein Viertel.

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news-380 Tue, 04 Jul 2017 13:47:00 +0200 Sachsens Hochschulen wollen Innovationsschub für ihre Region auslösen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/380/ HTWK Leipzig ist eine von 48 „Innovativen Hochschulen“ in DeutschlandGemeinsam erfolgreich: Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Leipzig, Dresden, Zwickau, Mittweida und Zittau/Görlitz wollen künftig ihre Rolle als Impulsgeber für ihre Region noch stärker wahrnehmen. Dazu schließen sie sich im Transferverbund Saxony⁵ zusammen, der über fünf Jahre mit bis zu 15 Millionen Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Innovative Hochschule“ gefördert wird. Auf die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) entfallen davon bis zu 2,4 Millionen Euro. Ziel der gemeinsamen Initiative ist es, in der Forschung künftig noch enger mit regionalen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft zu kooperieren, um innovative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.

„Ich freue mich, dass wir jetzt viele qualitativ hochwertige Vorhaben unterstützen können, um einen echten Innovationsschub beim Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit der Hochschulen mit Wirtschaft und Gesellschaft auszulösen“, so Prof. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, bei der Verkündung der Auswahlentscheidung am 4. Juli 2017 in Berlin. „Dass insbesondere so viele Anträge von Fachhochschulen das Auswahlgremium in einem offenen Wettbewerb überzeugen konnten, beweist das besonders große Potenzial gerade dieser Hochschulen als Innovationspole mit regionaler und auch überregionaler Ausstrahlung. Die ‚Innovativen Hochschulen‘ werden deshalb den Transfer von Forschungsergebnissen aus allen Wissenschaftsdisziplinen zum Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft stärken und Leuchttürme für unsere Regionen werden.“

Prof. Gesine Grande, Rektorin an der HTWK Leipzig: „Wir freuen uns unglaublich, dass wir uns unter den 118 Projektanträgen erfolgreich behaupten konnten. Das konnte nur gelingen, weil wir gemeinsam mit den anderen sächsischen HAW schon lange in einem leistungsstarken Bündnis in vielen Bereichen kooperieren. Das Sächsische Wissenschaftsministerium hat uns unterstützt, ein gemeinsames Konzept zu entwickeln. Die Fördermittel für den Transferverbund Saxony⁵ werden es nun ermöglichen, Forschung und Transfer sachsenweit mit einem innovativen Ansatz und bedarfsorientierten Instrumenten in einer neuen Qualität umzusetzen, zum Vorteil von Wirtschaft und Gesellschaft der Region.“

Zu den konkreten Vorhaben im Rahmen des Saxony⁵-Verbundes gehört beispielsweise die Einrichtung von fünf hochschulübergreifenden „Co-Creation Labs“, in welchen Hochschulen und Unternehmen gemeinsam an der Lösung von aktuellen Herausforderungen arbeiten, darunter die Themenbereiche „Fabrik der Zukunft“ und „Vernetzte Mobilität“. Die Koordination des Transferverbundes liegt bei der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden.

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news-375 Mon, 26 Jun 2017 13:00:00 +0200 Für eine bessere Qualitätskontrolle von Solarzellen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/375/ Fraunhofer CSP und HTWK Leipzig entwickeln neues Testverfahren für Photovoltaikwafer als DIN SPECFür die Festigkeitsprüfung von Photovoltaikwafern hat das Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP gemeinsam mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), regionalen Industriepartnern und dem Deutschen Institut für Normung DIN eine DIN SPEC entwickelt. Das standardisierte Verfahren erleichtert die Qualitätskontrolle in der Solarindustrie.

Mit der DIN SPEC 91351:2017-04 „Strength Testing für Photovoltaic Wafers“ kann eine vereinheitlichte Festigkeitsprüfung von 120 bis 220 µm dünnen Siliziumplatten, sogenannten Wafern, für Photovoltaik-Zellen und -Module vorgenommen werden. Dabei wird mit einem standardisierten Biegeversuch festgehalten, bei welcher Krafteinwirkung ein Wafer aus kristallinem Silizium bricht. Die Prüfung ist nötig, weil das spröde Material sehr bruchempfindlich ist und daher im Produktionsprozess keinen hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt werden darf. Die DIN SPEC definiert, wie dieser Biegeversuch aufgebaut, durchgeführt und ausgewertet werden muss. Sie ist international die erste Standardspezifikation in diesem Bereich. Für die Nutzer des Standards werden komplexe nichtlineare Probleme in Schautafeln und Tabellen zur Verfügung gestellt, was die Kommunikation über die Wertschöpfungskette hinweg in der Solarzellenproduktion erheblich erleichtert.

Die Arbeitsgruppe für die DIN SPEC wurde am Fraunhofer CSP von Felix Kaule geleitet und kooperierte eng mit Stephan Schönfelder, Professor für die Simulation energetischer und technischer Systeme an der HTWK Leipzig. Bereits seit vielen Jahren arbeiten die beiden Forschungseinrichtungen im Bereich der Mechanik und Finite-Elemente-Simulation zusammen und gewannen so neue Erkenntnisse zu den theoretischen und werkstoffmechanischen Zusammenhängen für spröde Materialien sowie wertvolle Kompetenzen zur Festigkeitsmessung spröder Siliziumwafer.

„Es freut mich sehr, dass die Erfahrungen aus unserer intensiven Kooperation und viele tausend gebrochene Wafer nun eine Standard-Spezifikation ermöglichen. Durch das Optimierungspotenzial der damit verbundenen Analyse- und Herstellungsprozesse ist die jetzt zur Verfügung stehende DIN SPEC für alle Industrieunternehmen im Bereich der Photovoltaik sehr interessant“, sagt Schönfelder.

„Bisher musste das Verformungsverhalten der Wafer stets aufwendig simuliert werden. Das liegt daran, dass Wafer sich unter Last nichtlinear verformen. Durch Umrechnungstabellen in der DIN SPEC kann nun jeder auch ohne Simulationsmodelle die Festigkeit von Siliziumwafern zuverlässig auswerten“, so Felix Kaule vom Fraunhofer CSP.

Die DIN SPEC dient zur Veröffentlichung von internationalen Standards und kann die Grundlage für eine DIN-Norm sein.

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news-381 Wed, 19 Apr 2017 02:00:00 +0200 6 x 8 Minuten unterhaltsame Wissenschaft https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/381/ Science Slam mit Leipziger Doktoranden am 26. April – Eintritt frei!Wie lässt sich künstliche Intelligenz so einsetzen, dass sie das Leben im Alter verbessert? Wie orientieren sich Roboter im Weltraum? Und wie können Bakterien zur nachhaltigen Energieversorgung beitragen? An diesen und vielen weiteren spannenden Fragen arbeiten Leipziger Wissenschaftler. Der Science Slam am Tag der Promovierenden am 26. April 2017 bietet einen unterhaltsamen und verständlichen Einblick in ihre aktuelle Forschung. Sechs Leipziger Nachwuchswissenschaftler verwandeln die sonst so stille Universitätsbibliothek Albertina ab 19:30 Uhr in eine Bühnenshow, bei der jeder „Slammer“ in kurzweiligen acht Minuten dem Publikum sein Forschungsgebiet näherbringt.

„Ein guter Wissenschaftler beherrscht sein Fach. Aber ein sehr guter Wissenschaftler kann selbst seiner Oma erklären, woran er arbeitet und warum das wichtig ist. Denn ohne diesen Dialog wird die Wissenschaft zum Elfenbeinturm, das Vertrauen in die Wissenschaft sinkt“, so Dr. Nicole Sachmerda-Schulz vom Graduiertenzentrum der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). „Wir ermuntern deshalb unsere Nachwuchswissenschaftler, beim Science Slam das einfache Erklären schwieriger Themen in lockerer Atmosphäre vor großem Publikum zu üben.“ Das Graduiertenzentrum der HTWK Leipzig organisiert den Science Slam gemeinsam mit der Research Academy der Universität Leipzig sowie dem PromovierendenRat.

Insgesamt nehmen sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler der HTWK Leipzig, der Universität Leipzig, des Umweltforschungszentrums sowie der Max-Planck-Institute für Kognitions- und Neurowissenschaften und für Evolutionäre Anthropologie am Science Slam teil. Durch den Abend führt Mike Webster, bekannt als Quizmaster und DJ im Ilses Erika. Dem Publikumsliebling winken ein Goldenes Megafon und ein Kreuzer-Abo.

Eingebettet ist die Veranstaltung in den Tag der Promovierenden. Studierende und Promovierende können sich hier darüber informieren, wie eine Promotion an der HTWK Leipzig oder der Universität Leipzig abläuft und wie sich Promotion, Postdoc-Phase und Auslandsaufenthalte finanzieren lassen.

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news-384 Wed, 12 Apr 2017 14:04:00 +0200 Ein Reha-Handschuh aus dem 3D-Drucker https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/384/ Entwicklungshilfe 4.0: HTWK-Studenten präsentieren Open-Source-Handorthese auf der Hannover MesseEine neue Hand aus dem Drucker – im Internet finden sich mittlerweile zahlreiche Bauanleitungen für Handprothesen, die mit minimalen Materialkosten per 3D-Drucker dort hergestellt werden können, wo sie gebraucht werden. Denn für viele Menschen auf der Welt ist Medizintechnik unerschwinglich. Zwei Maschinenbau-Studenten der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) haben die Open-Source-Idee nun auf den Reha-Bereich übertragen. Auf der Hannover Messe stellen sie den Prototyp einer aktiven Orthese für die Handrehabilitation vor. Die „Exohand“ wird wie ein Handschuh getragen und kann per Motor die einzelnen Finger beugen und strecken. Diese maschinelle Unterstützung kann nach einem Schlaganfall oder einer Operation helfen, die Beweglichkeit der Hand wiederherzustellen.

„Die Exohand lässt sich mit Bauteilen aus dem 3D-Drucker und zugekaufter, handelsüblicher Mechanik ganz einfach zusammenbauen“, erklärt Frank Schmidt. Seit zwei Jahren tüftelt der Maschinenbau-Ingenieur zusammen mit seinem Kommilitonen Michael Sanne an der Orthese. Betreut werden sie dabei von Mechatronik-Professor Detlef Riemer. Zur diesjährigen Hannover Messe stellen die Studenten nun die dritte Entwicklungsstufe der Exohand vor. Die Bauanleitung und Software zu den Reha-Geräten wollen die Studenten im Internet frei verfügbar machen. Dank Rapid Prototyping sollen die Produktionskosten so für den Anwender unter 250 Euro pro Exemplar liegen. Die Vision der jungen Leipziger ist klar: „Wir wollen, dass der Zugang zu medizinischen Produkten nicht davon abhängt, wo man geboren wurde. In Deutschland zahlt die Krankenkasse die Kosten für notwendige Rehamaßnahmen. Aber in vielen Ländern dieser Welt sind Hightech-Medizinprodukte für die Mehrheit der Menschen unerschwinglich. Doch mittlerweile gibt es weltweit sogenannte Fablabs oder MakerSpaces, in denen die Menschen 3D-Drucker nutzen können. Unsere Exohand könnte man sich dort selbst zusammenbauen“, so Frank Schmidt.

Bis dahin ist allerdings noch einiges an Entwicklungsarbeit nötig. Denn getestet haben die Maschinebaustudenten ihre Exohand bislang nur an sich selbst. Um die Hand guten Gewissens im Internet verfügbar machen zu können, muss sie gemeinsam mit Therapeuten und Patienten weiter optimiert werden. Von der Hannover Messe erhoffen sich die Maschinenbaustudenten deshalb Kontakte zu interessierten Entwicklern, potenziellen Partnern und Investoren.

Selbst in die Exohand schlüpfen können Besucher der Hannover Messe am Messestand der HTWK Leipzig, Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 2, Stand A38, vom 24. bis 28. April 2017.

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news-385 Tue, 11 Apr 2017 14:14:00 +0200 Wissenschaftskarriere mit Kontakt zur Praxis https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/385/ HTWK Leipzig informiert am 12. April 2017 über „Berufsziel FH-Professur“ An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) findet am Mittwoch, 12. April 2017, ein Informationsabend zum Thema „Berufsziel FH-Professur“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich für die Perspektive einer Professur an einer Fachhochschule interessieren. Drei Professorinnen und Professoren sowie die Personaldezernentin der HTWK Leipzig stellen Voraussetzungen und Bewerbungsprozess vor und geben Tipps zur Vorbereitung. Im Anschluss wird zu einem ein kleinen Get-together eingeladen.

Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig: „Fast die Hälfte aller Professoren und Professorinnen in Deutschland lehren und forschen an Fachhochschulen. Trotzdem ist dieser interessante Karriereweg viel zu wenig bekannt, auch in der Wirtschaft und an den Universitäten.“ Die Anforderungen sind hoch, denn Bewerber müssen neben einer hohen Qualifikation in Lehre und Forschung zusätzlich eine mindestens dreijährige Berufserfahrung außerhalb der Hochschule nachweisen. Die HTWK Leipzig wolle sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln und profilieren: „Wir brauchen in der Wissenschaft auch zukünftig fachlich exzellente und motivierte Professorinnen und Professoren.“ Die Informationsveranstaltung ist Teil der vielfältigen Aktivitäten der HTWK Leipzig zur Förderung und Gewinnung des wissenschaftlichen Nachwuchses und wird vom Graduiertenzentrum durchgeführt.

Einer der Podiumsgäste zum Informationsabend ist Holger Müller. Der 43-jährige wurde vor eineinhalb Jahren auf die Professur für Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Marketing, an die HTWK Leipzig berufen. Zuvor forschte und lehrte er an der Universität Magdeburg. Daneben ist er seit fast 20 Jahren als Unternehmensberater im Bereich Marktforschung tätig. Ohne diese Praxiserfahrung hätte er nicht Professor an einer Fachhochschule werden können. Schließlich sollen die Studierenden lernen, worauf es später im Berufsleben ankommt. „In meine Vorlesungen an der HTWK Leipzig fließen viele meiner Praxiserfahrungen ein. Für die Studierenden ist das ein echter Mehrgewinn. Und auch in der Forschung bearbeite ich Fragestellungen, die sich mit tatsächlichen Herausforderungen in der Wirtschaft befassen“, so Holger Müller.

Von seinem beruflichen Werdegang wird Müller bei der Podiumsdiskussion am Mittwochabend in der HTWK Leipzig erzählen. Weitere Podiumsgäste sind die Journalistik-Professorin Gabriele Hooffacker, der Informatik-Professor Mario Hlawitschka sowie die Personaldezernentin Constanze Soppa.

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news-386 Thu, 06 Apr 2017 14:21:00 +0200 Digitalisierte Einkaufsprozesse halbieren Kosten für Beschaffung https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/386/ Indirekter Einkauf im Fokus: Aktuelle Studie der HTWK Leipzig und MercateoEine Stunde Arbeitszeit gespart und dadurch halbierte Prozesskosten im Unternehmen, das macht den Unterschied zwischen einem herkömmlichen und einem digitalisierten Beschaffungsvorgang aus. Zu diesem Ergebnis kommen Prof. Holger Müller von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und Elisabetta Bollini von der Mercateo AG in der Studie „Indirekter Einkauf im Fokus: Zwischen Einsparpotenzial und Zukunftschancen“. Konkret untersuchten die Autoren, wieviel Zeit es Unternehmen kostet, Materialien zu beschaffen, die tagtäglich in der Verwaltung, im Betrieb oder der Instandhaltung benötigt werden – jenseits der für die Produktion relevanten Güter. Die Ergebnisse sind nach nicht-einheitlichen, einheitlichen und digitalisierten Beschaffungsvorgängen aufgeschlüsselt. Damit es erstmals möglich, das Einsparpotenzial der Digitalisierung für sogenannte „indirekte“ Einkaufsprozesse zu beziffern.

Die Studie wurde im Zeitraum von Dezember 2016 bis einschließlich Januar 2017 durchgeführt. Insgesamt 110 Verantwortliche für Beschaffung und Einkauf in deutschen Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen nahmen an der Online-Befragung teil. Die Studie wurde gemeinsam von Holger Müller, Professor für Supply Chain Management an der HTWK Leipzig, und Elisabetta Bollini, verantwortlich für die Marktforschung innerhalb der Marketing-Abteilung der Mercateo AG, konzipiert und begleitet.

Eine wesentliche Erkenntnis: Die Beschaffung von indirektem Bedarf kann in einem Unternehmen zu einem erheblichen Kostenfaktor werden, wenn diese Einkaufsprozesse nur unzureichend professionalisiert und vor allem nicht digitalisiert sind. Konkret heißt dies, dass ein durchschnittlicher Mittelständler mit rund 7.100 Bestellungen pro Jahr mit Hilfe von digitalisierten Prozessen seine Bestellkosten von knapp 820.000 Euro um vierzig Prozent auf 480.000 Euro reduzieren kann. Dabei wurden die einzelnen Bereiche einer Bestellung, von der Bedarfsanforderung über die Lieferantenauswahl, die Bestellung und den Wareneingang bis hin zur buchhalterischen Abwicklung definiert und auf ihren konkreten Zeitaufwand hin überprüft. Ein zwar einheitlicher, jedoch weiterhin manueller Prozess führt zu keinen Einsparungen. Erst mit einem digitalen Prozess können die Kosten von 115 Euro (manuell) auf 67 Euro (digital) gesenkt werden (s. Abbildung 1).

Holger Müller sieht die Studie als wichtige Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen in der Entwicklung ihres Digitalisierungsgrades: „In Großunternehmen ist die digitale Unterstützung des Beschaffungsprozesses weitgehend etabliert. Aber in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) werden viele Bestellprozesse nach wie vor von Hand ausgeführt. Denn vor dieser Studie fehlte es schlichtweg an handfesten Daten auf der Ebene einzelner Prozessschritte, zu welchen Einsparungen digitale Prozesse wirklich führen. Mit den vorliegenden Ergebnissen können wir erstmalig den Entscheidungsträgern in den KMU eine belastbare Datengrundlage zur Optimierung ihrer Prozesse und zum damit verbundenen Einsparpotenzial mit auf den Weg geben.“

Die Studie zeigt weiter, dass sich bedenkliche 70 Prozent der befragten Unternehmen nicht gut auf die Digitalisierung vorbereitet sehen. Dabei ist gerade die Anpassung der administrativen Prozesse an die fortschreitende Vernetzung innerhalb der „Industrie 4.0“ von besonderer Bedeutung, um reibungslose Abläufe zwischen Unternehmen zu ermöglichen und isolierte „Digitalisierungsinseln“ zu vermeiden. Auch hier haben die KMU den größten Nachholbedarf.

Stephanie Egerer, Marketingleiterin bei der Mercateo AG, sieht in den Ergebnissen der Studie deutlich den Bedarf der Unternehmen für eine neue zukunftsfähige Infrastruktur: „Entscheider in Unternehmen sind sich der Tatsache bewusst, dass sie durch die Digitalisierung der Beschaffungsprozesse erhebliche Einsparpotentiale realisieren können. Doch es fehlt an den richtigen Werkzeugen. Zum Beispiel wenn es darum geht, schnelleren Zugriff auf innovative Angebote und neue Kooperationspartner sicherzustellen, ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen, welcher zukünftig noch an Relevanz gewinnen wird. Hier sehen insbesondere KMU durch die Einführung von Standardlösungen ihre direkten Geschäftskontakte und bestehenden Beziehungen gefährdet. Daher wünschen sich immer mehr Einkäufer und Anbieter eine neue innovative Infrastruktur, die diesen Herausforderungen gerecht wird. Mit Mercateo Unite stellen wir genau so eine Infrastruktur zur Verfügung, um Transaktionen digital abzuwickeln und das eigene Netzwerk kontinuierlich zu erweitern.

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news-387 Wed, 22 Mar 2017 01:00:00 +0100 Störungsfreie Kommunikation für die Fabriken von morgen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/387/ HTWK-Wissenschaftler Tobias Rudloff mit Best Paper Award des Weltkongresses für Ingenieur- und Computerwissenschaften ausgezeichnetDer Elektroingenieur Tobias Rudloff von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurde für seinen Forschungsbeitrag beim Weltkongress für Ingenieur- und Computerwissenschaften vergangenen Herbst in San Francisco nun mit einem Best Paper Award ausgezeichnet. Ähnlich wie es mit dem Umstieg von ISDN auf DSL gelungen ist, sollen höhere Datenraten zukünftig auch in industriellen Datennetzwerken ermöglicht werden. Rudloff und seine Kollegen erforschen, wie sich dies durch neue Übertragungsverfahren, konkret die Mehrträgermodulation der Daten, erreichen lässt. Dabei fanden sie heraus, dass die gleichzeitige Energieentnahme an verschiedenen Stellen eines solchen Netzwerks durch Lichtschranken, Motoren und andere Sensoren und Aktoren die Kommunikation erheblich stören kann. In dem prämierten Artikel zeigen die Autoren, wie es zu diesen Störungen kommt und wie sich diese vermeiden lassen.

Zur automatischen Steuerung der einzelnen Anlagen und Maschinen in Fabriken werden häufig Kommunikationsnetzwerke verwendet, bei welchen alle Informationen über ein und dasselbe Kabel laufen. Ähnlich wie bei einem USB-Kabel dient dieses Kabel ebenfalls der Stromversorgung der angeschlossenen Komponenten. Doch gerade bei der Verwendung spezieller digitaler Modulationsverfahren steigt hier mit wachsender Anzahl angeschlossener Komponenten die Gefahr von Übertragungsstörungen bis hin zum Kommunikationsausfall. Tobias Rudloff und Kollegen untersuchen daher in dem Artikel „Analyzing Variants of Multiple Energy Extraction from a Prototypic Multi-flexible Bus System for Industrial Environment”, mit welchen beeinflussbaren Parametern sich die Qualität der Datenübertragung dennoch verbessern lässt. Die Ergebnisse sind ein weiterer Baustein auf dem Weg hin zu vernetzten Fabriken, in welchen Anlagen und Maschinen in einem „Internet der Dinge“ direkt miteinander kommunizieren.

Tobias Rudloff (37) studierte bis 2007 an der HTWK Leipzig Nachrichtentechnik und Automatisierungstechnik und forscht seitdem in der Forschungsgruppe um Prof. Tilo Heimbold im Bereich der industriellen Datenkommunikation. In den vergangenen Jahren entwickelte die Forschungsgruppe zahlreiche neue Ideen und Konzepte, um die Datenübertragung zwischen industrieller Sensorik und Aktorik effizient und zukunftsweisend zu gestalten. Zusammen mit einem Industriekonsortium arbeiten die Wissenschaftler an der Einführung eines neuen Industriekommunikationsstandards.

Komplette Literaturangabe des prämierten Artikels:
Tobias Rudloff, Dietmar Telschow, Patrik Uschmann, Tilo Heimbold: Analyzing Variants of Multiple Energy Extraction from a Prototypic Multi-flexible Bus System for Industrial Environment, In: Lecture Notes in Engineering and Computer Science: Proceedings of The World Congress on Engineering and Computer Science 2016, 19–21 October, 2016, San Francisco, USA, S. 1–7.

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news-249 Tue, 14 Mar 2017 20:42:00 +0100 Industrie 4.0 weiterhin mehr Idee denn Realität https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/249/ Aktuelle Studie zeigt: Beschaffung und Logistik sind bei vielen Unternehmen noch nicht intelligent vernetzt und automatisiert

Die Mehrheit der deutschen Unternehmen steht den Themen Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0 noch sehr zurückhaltend gegenüber. Die meisten sind weit davon entfernt, das Innovationspotenzial des „Internet der Dinge“ für die Beschaffung ihres Unternehmensbedarfs auszunutzen. Dagegen können die wenigen Best-Practice-Unternehmen ihren Entwicklungsfortschritt auf diesem Gebiet weiter ausbauen. Das sind zentrale Ergebnisse einer gemeinsamen Studie von Prof. Holger Müller, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), und Prof. Ronald Bogaschewsky, Universität Würzburg.

An der Befragung nahmen zwischen November 2016 und Februar 2017 insgesamt 262 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungsgewerbe, Handel und öffentlichen Institutionen teil. Die zentralen Studienergebnisse wurden am Dienstag, dem 14. März 2017, vor mehr als 1.000 Teilnehmern auf den 8. BME-eLÖSUNGSTAGEN in Düsseldorf vorgestellt.

Jedes Unternehmen benötigt Materialien und Services, um die eigenen Endprodukte zu fertigen, um mit diesen zu handeln oder um Dienstleistungen anzubieten. Die möglichst effiziente und kostengünstige Beschaffung dieser Güter ist damit ein zentraler Faktor für unternehmerischen Erfolg. Holger Müller, Professor für Supply Chain Management an der der HTWK Leipzig, erklärt: „Das Internet der Dinge macht es möglich, Waren bei Bedarf automatisch zu bestellen und zu liefern. Man kann sich das vorstellen wie einen intelligenten Kühlschrank, der nicht nur verbrauchte Lebensmittel selbst nachbestellt – und das bevorzugt dann, wenn sie gerade ein Sonderangebot sind – sondern der auch vorausschaut und weiß, dass am Wochenende höchstwahrscheinlich Besuch kommt und hierfür eine spezielle Lieblingsschokolade benötigt wird. Für den privaten Alltag mag das unheimlich klingen, aber für Unternehmen verbirgt sich darin ein enormes Potenzial, Kosten zu reduzieren und – was viel wesentlicher ist – die für sie wesentlichen Beschaffungsmärkte und Lieferketten strategisch zu bearbeiten. Doch vor allem kleine und mittelständische Unternehmen kämpfen aktuell noch mit der Digitalisierung der operativen Abwicklungsprozesse im Einkauf und beschäftigen sich – wenn überhaupt – nur in ersten Ansätzen mit der intelligenten Vernetzung im Sinne von Industrie 4.0.“

In der Studie zeigte sich, dass nur 14 Prozent der befragten Unternehmen die einfachen Bestellprozesse schon komplett automatisiert haben. Von den verbleibenden Unternehmen gab aber fast die Hälfte an, dass sie aus diesen Basisprozessen keine Wertschöpfung für das Unternehmen ziehen. Holger Müller: „Damit setzt sich zunehmend durch, dass der Einkauf nicht auf ‚Besteller‘ reduziert werden darf – sein Wert liegt in der Gestaltung und Steuerung von weltweiten Lieferketten sowie der Beziehungen und Partnerschaften zu Lieferanten.“ Doch auf dieser höheren Stufe ist eine durchgehende Digitalisierung bisher kaum zu finden. Beispielsweise geben über 60 Prozent der Befragten an, mit ihren Lieferanten in Fragen des Qualitätsmanagements ausschließlich traditionelle Kommunikationswege (Telefon, Fax, E-Mail) zu nutzen. Und nur 3 Prozent der Unternehmen sehen sich in der Lage, Risiken in der Versorgungskette durch intelligente Suchalgorithmen identifizieren zu können.

Der Einkauf als Bindeglied zwischen Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle bei der Vernetzung innerhalb der Industrie 4.0. Die Befragung zeigt, dass hier noch ein weiter Weg zu gehen ist. Holger Müller fasst zusammen: „Dieser Weg kann nur gelingen, wenn im Unternehmen alle Funktionen im Wertschöpfungsprozess inklusive des Einkaufs als gleichberechtigte Partner zusammenarbeiten und mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet werden.“

Die Studie „Digitalisierung, Vernetzung, Industrie 4.0 in Einkauf & Supply Chain Management – heute und morgen“ wurde im Auftrag des Deutschen Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) durchgeführt und vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich (BMÖ) sowie dem Software-Unternehmer Allocation Network unterstützt. Prof. Ronald Bogaschewsky und Prof. Holger Müller untersuchen seit 2006 jedes Jahr, wie die Digitalisierung Einkauf und Beschaffung in Deutschland verändert.

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news-250 Mon, 13 Mar 2017 20:46:00 +0100 Durch die Augen eines Roboters https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/250/ CeBIT-Besucher schlüpfen am Stand der HTWK Leipzig per VR-Brille in einen Roboter

Sich einfach mal in den Kopf eines Roboters hineinversetzen und die Welt durch seine Augen sehen – das können Besucher der IT-Messe CeBIT in Hannover am Stand der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Genauer gesagt kann man über eine Virtual-Reality-Brille (VR-Brille) durch die Augen des Nao-Fußballroboters „Gargamel“ schauen und durch Kopfbewegungen die Blickrichtung steuern. Die zugehörige Software entwickelte der Informatik-Absolvent Marcel Göbe im Rahmen seiner Bachelorarbeit für das Nao-Team HTWK, in welchem er gemeinsam mit aktuell 15 anderen Studierenden und Absolventen Robotern das Fußballspielen beibringt.

„Damit ein Roboter Fußball spielen kann, muss er unter anderem Spielfeld und Ball sicher erkennen und seine Gegner von seinen Mitspielern unterscheiden. Manchmal ist es uns rätselhaft, warum der Roboter den Ball nicht erkennt, selbst wenn er direkt vor ihm liegt, oder einen anderen Roboter umrennt. Über die VR-Brille können wir in den Roboter schlüpfen und so hoffentlich schneller die Ursachen für Programmierfehler finden“, erklärt Marcel Göbe. Doch auch jenseits des Roboterfußballs könnte die die Technologie zum Einsatz kommen. Informatik-Professor Klaus Bastian erklärt: „Ein großer Teil der Robotik beschäftigt sich aktuell damit, wie Roboter im medizinischen und therapeutischen Kontext eingesetzt werden können. Die Nao-Roboter wurden beispielsweise schon in der Demenz- und Autismus-Therapie sowie im Schulunterreicht getestet. Ein Psychotherapeut könnte in Zukunft über die VR-Brille den Roboter steuern, ohne dafür vor Ort zu sein.“ Für wen eine solche Therapieform geeignet sein könnte, müssen Psychologen und Mediziner erforschen. Technisch möglich, so zeigt die HTWK Leipzig auf der CeBIT, ist es jedenfalls schon heute – und alle Messebesucher sind herzlich eingeladen, sich per VR-Brille in den Fußballroboter hineinzuversetzen.

Der Stand der HTWK Leipzig findet sich am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 6, Stand B 24 der CeBIT in Hannover vom 20. bis 24. März 2017.

Hintergrund
Beim Nao-Fußball besteht die Herausforderung nicht im Bau der Roboter, sondern in deren Programmierung. Jedes Jahr treten Hochschulteams aus aller Welt beim RoboCup, der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, in verschiedenen Ligen gegeneinander an. Bei der Weltmeisterschaft 2016 in Leipzig errang das Nao-Team HTWK den dritten Platz – gehört also zu den weltbesten Teams. Zwischen den Meisterschaften arbeiten die menschlichen Teammitglieder kontinuierlich an der Optimierung der Software der Roboter. Denn, so das erklärte Ziel des Roboterfußballs: Bis 2050 soll ein Fußballroboterteam den amtieren menschlichen Weltmeister besiegen.

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news-244 Mon, 27 Feb 2017 13:53:00 +0100 Intelligentes Stethoskop für abgenutzte Getriebe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/244/ HTWK-Wissenschaftler präsentieren Sensornetzwerk zur Verschleißdiagnose auf INTEC-Messe

Auf der diesjährigen Fertigungstechnik-Messe Intec vom 7. bis 10. März in Leipzig präsentieren Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) den Prototyp eines drahtlosen Messsystems, das den Zustand von Antriebskomponenten anhand ihres Schwingungsmusters diagnostiziert. Damit kann in Zukunft der Verschleiß von Fahrzeugen, Maschinen und Anlagen überwacht werden, ohne sie aufwendig auseinanderbauen zu müssen. Die Technologie soll die Sicherheit in Maschinen- und Fuhrparks erhöhen und gleichzeitig Wartungskosten reduzieren.

Entwickelt und erprobt wurde das Messsystem beispielhaft für den Einsatz an Straßenbahnen. „Um den Zustand von Fahrzeugen und anderen beweglichen Anlagen dauerhaft zu überwachen, muss die Technik losgelöst vom Stromnetz funktionieren“, erklärt Professor Mathias Rudolph von der HTWK Leipzig. „Die Sensoren unseres Messsystems generieren daher ihre benötigte Energie aus den Vibrationen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Diese Energie reicht aus, um regelmäßig Messungen durchzuführen, mit anderen Sensoren zu kommunizieren und die Ergebnisse per Funk an eine Auswertungseinheit zu senden.“ Für die Schadensdiagnose selbst wird das Schwingungsmuster der Lager gemessen – ähnlich einem Lungenabhörgerät beim Arzt. Ein Computeralgorithmus vergleicht die Messwerte mit früheren Messungen und Referenzwerten und soll so in Zukunft vorhersagen, wie es um den Verschleißzustand des Lagers steht.

Auf der Intec präsentieren Prof. Mathias Rudolph und seine Mitarbeiter den Prototyp des Sensornetzwerks in einem Versuchsstand, der eine Maschine simuliert. Zu finden sind die Wissenschaftler am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 3, Stand A 28 der Intec, der Internationalen Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik, vom 7. bis 10. März in Leipzig.

Hintergrund 

Alle technischen Anlagen und Maschinen nutzen sich mit der Zeit ab. Zahlreiche Verschleißkomponenten werden daher nach festgelegten Zeiträumen getauscht – sicherheitshalber auch dann, wenn die Komponenten noch in Ordnung sind. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass ein übermäßig strapaziertes Bauteil frühzeitig ausfällt und zu einem Totalschaden führt. Zahlreiche Ingenieure auf der ganzen Welt erforschen daher aktuell, wie sich verschiedenste Maschinen und Anlagen im „Internet der Dinge“ mit energieautarken Sensoren automatisch überwachen lassen. Dem Trendthema „Energy Harvesting“, also Mini-Computern, die ihre Energie selbst erzeugen, wird ein Marktwachstum von jährlich bis zu 20 Prozent vorhergesagt (MarketsandMarkets 2016). Allein an der HTWK Leipzig laufen auf diesem Gebiet drei verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte: Prof. Rudolph und seine Mitarbeiter forschen an der Fakultät Maschinenbau und Energietechnik zur Zustandsüberwachung von Antriebskomponenten in Maschinen und Fahrzeugen, an der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik forscht Prof. Faouzi Derbel zur Diagnose von elektrischen Weichenheizungen, und Prof. Gerd Valtin zur Überwachung von Stromtransistoren.

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news-254 Mon, 06 Feb 2017 21:27:00 +0100 HTWK Leipzig baut Nachwuchsförderung aus https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/254/ Die Hochschule investiert zusätzliche Mittel des Freistaates Sachsen in eigenes Förderprogramm für junge Wissenschaftler

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) unterstützt ab diesem Jahr ihre Nachwuchswissenschaftler zusätzlich mit einem eigenen Förderprogramm. So finanziert die Hochschule erstmalig einen Postdoc, um sich in Forschung und Lehre weiterzuqualifizieren. Weiterhin erhalten zwei Absolventen der Hochschule ein Promotionsstipendium. Möglich wird dies durch Mittel des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK), um die Drittmittelfähigkeit von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) zu verbessern.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange lobt: „Die Sächsischen HAW sind traditionell sehr forschungsstark. Sie belegen im bundesweiten Vergleich Spitzenplätze, wenn es etwa um den Zuschlag bei Programmen des Bundes zur Förderung der Forschung an Fachhochschulen oder um Drittmitteleinnahmen geht. Diese Forschungsstärke gründet nicht nur auf dem herausragenden Engagement und dem wissenschaftlichen Ehrgeiz der Professorenschaft. Der Forschungserfolg steht und fällt auch mit der Begeisterung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Dessen Förderung und die Forschungsstärke der HTWK sind also direkt miteinander verzahnt und bedingen sich gegenseitig. Die HTWK zeigt mit ihrem Engagement für junge Wissenschaftler, dass sie einerseits die Forschungsstärke der Hochschule ausbauen möchte und andererseits den Forschern verlässliche persönliche und wissenschaftliche Perspektiven bieten möchte.“

Für die HTWK Leipzig stellen Nachwuchswissenschaftler eine wichtige Personalressource dar, die zur Stärkung der Forschungsleistung der Hochschule entscheidend beiträgt. Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig und gleichzeitig wissenschaftliche Leiterin des hochschuleigenen Graduiertenzentrums GradZ: „Ich bin sehr froh, dass wir durch die finanziellen Mittel unsere Nachwuchswissenschaftler jetzt systematischer und nachhaltig fördern können. Damit unterstützen wir die Karriereentwicklung junger Mitarbeiter und stärken unser Forschungsprofil.“ Die Geförderten bearbeiten wissenschaftliche Themen von Implantatforschung über Drucktechnik bis zu Geotechnik – ein Spiegel der Vielfalt der Forschungsschwerpunkte an der HTWK Leipzig.

Aktuell betreuen die Professoren und Professorinnen der HTWK Leipzig über 70 Doktoranden, die überwiegend in Kooperation mit sächsischen Universitäten promovieren. Die Finanzierung erfolgt in der Regel über drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte, in denen die wissenschaftlichen Mitarbeiter „quasi nebenbei“ promovieren. Eine Promotionsförderung ermöglicht ein zügigeres Promovieren, da sich die Kandidaten ausschließlich ihrer Promotion widmen können. Mit der Postdoc-Förderung betritt die HTWK Leipzig Neuland. Da an HAW aus historischen Gründen keine Postdoc-Positionen eingeplant sind, verlassen Wissenschaftler nach ihrer Promotion fast immer ihre Hochschule. Damit verlieren HAW regelmäßig forschungsstarke Mitarbeiter. Durch die Postdoc-Förderung will die HTWK Leipzig ihre Forschungskompetenz ausbauen und Wissenschaftskarrieren ihrer Absolventen besser fördern.

Die HTWK Leipzig engagiert sich seit einigen Jahren verstärkt in der Nachwuchsförderung. So eröffnete die Hochschule im vergangenen Jahr als eine der ersten HAW in Deutschland ein eigenes Graduiertenzentrum, in welchem Promotionsinteressierte, Promovierende und Postdocs beraten und weiterqualifiziert werden. Davor unterstützte der Freistaat Sachsen mit ESF-Mitteln den Aufbau des überfachlichen Kompetenzschulprogramms für Promovierende CompeTE⁺. Seit 2014 verleiht die Stiftung HTWK jährlich einen Dissertationspreis für die beste Promotionsarbeit.

Ab Anfang 2017 erhalten drei junge Wissenschaftler eine Förderung aus dem neuen HTWK-Programm:

  • Der Geotechniker Dr.-Ing. Friedemann Sandig forscht zur ressourcenschonenden Aufbereitung von Böden für Deiche und Fundamente. Die Postdoc-Förderung ermöglicht ihm, sich in Forschung, Lehre, Projektmanagement sowie der Koordinierung einer Nachwuchsgruppe weiterzuqualifizieren.
  • Die Druck- und Verpackungstechnologin Jennes Hünniger erhält ein Stipendium für ihr Promotionsvorhaben zu Prägeprozessen in der Drucktechnik.
  • Der Maschinenbauingenieur Christoph Oefner erhält ein Stipendium für sein Promotionsvorhaben zu Materialeigenschaften medizinischer Implantate.
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news-257 Wed, 18 Jan 2017 21:47:00 +0100 OP-Training am künstlichen Patienten https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/257/ Spin-off der HTWK Leipzig revolutioniert chirurgisches Training mit High-Tech-Simulator: Wirbelsäulenexperten aus aller Welt trainieren erstmals in Davos an künstlichem Rücken

Jedes Jahr im Dezember reisen Chirurgen aus aller Welt nach Davos in den Schweizer Alpen, um unter Anleitung internationaler Koryphäen ihre Operationstechniken zu verbessern. Für das Training von mikrochirurgischen Eingriffen an der Wirbelsäule bot die Chirurgen-Fachgesellschaft AO Spine 2016 erstmals Trainingskurse an dem neuartigen Simulationssystem RealSpine an. Der aus künstlichem Gewebe, Blut und Knochen anatomisch exakt nachgebaute Rücken ermöglicht Ärzten, Operationen unter realistischen Bedingungen, aber ohne Risiko für einen echten Patienten zu trainieren. Entwickelt wurde RealSpine von Wissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig).

„Das Konzept von RealSpine beruht auf einem realistischen haptischen Feedback, das einer lebensechten Operation extrem nahe kommt“, so Werner Korb, Professor für Simulation und Ergonomie in der operativen Medizin an der HTWK Leipzig, der den Simulator gemeinsam mit einer interdisziplinären Forschungsgruppe aus Ingenieuren, Ärzten und Designern entwickelt hat. Korb: „Bei Piloten ist simulatorbasiertes Training längst State of the Art, um Fliegen so sicher wie möglich zu machen. Die Komplexität von Flugzeugcockpit und modernem Operationssaal ist vergleichbar, ebenso die Verantwortung, die für das Leben anderer übernommen wird. Deshalb sind wir überzeugt, dass simulatorbasiertes Training auch in der Chirurgie üblich werden wird, um die Patientensicherheit zu steigern.“ Um diese Vision voranzubringen, hat Werner Korb 2015 gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Luis Bernal ein Spin-off der HTWK Leipzig gegründet. Seitdem führen die Wissenschaftler weltweit chirurgische Trainingskurse am Simulationssystem RealSpine durch. In Davos stellten die Forscher die neueste Version des Simulators vor. Neben Bandscheiben-OPs können an RealSpine nun auch Operationen des Wirbelkanals trainiert werden. Dazu wurde auf Grundlage echter Patientendaten eine sogenannte Spinalkanalstenose, ein schmerzhaft verengter Wirbelkanal, aus künstlichem Gewebe, Blut und Knochen nachgebildet.

Insgesamt trainierten in Davos 30 Teilnehmer aus 14 Ländern minimalinvasive Operationstechniken und den Umgang mit unerwarteten Komplikationen während einer Operation. Angeleitet wurden sie dabei von sechs renommierten Chirurgen aus den USA, der Schweiz, Deutschland und Spanien. Dr. Harry Gebhard, Oberarzt Orthopädie am Kantonsspital Baselland, sagt: „Ich bin überzeugt, dass die chirurgische Simulation zukünftig einen wichtigen Stellenwert haben wird. Denn die Technologie wird immer realitätsnäher und kann ohne hygienische oder örtliche Auflagen eingesetzt werden.“ Dr. Andreas Korge, Chefarzt im Wirbelsäulenzentrum der Schön Klinik München, ergänzt: „Bis jetzt war das Training von minimalinvasiven Operationstechniken immer daran gebunden, dass anatomische Präparate von Tieren oder Verstorbenen zur Verfügung stehen. RealSpine ermöglicht jetzt, das ganze Training von Kadavern zu entkoppeln, zu standardisieren und so einen hohen operativen Trainingsstand zu erreichen.“

Bei den Teilnehmern kam der Trainingskurs ausgesprochen gut an. Der Orthopäde Casey Davidson aus Mississippi, USA, lobte: „Der Kurs war fantastisch! Die Simulation ist sehr realistisch und das Gewebe unglaublich nah am lebenden Patienten.“ Auch der südafrikanische Chirurg Marius du Preez war vom Training begeistert: „Der Simulator ist erstaunlich realistisch. Da ich selbst noch nicht sehr viel Erfahrung mit minimalinvasiven Eingriffen habe, war der Simulator ein tolles Tool, um den Gebrauch des OP-Mikroskops zu lernen und minimalinvasive Techniken zu üben.“

Hintergrund:

Rückenschmerzen, vor allem im Bereich der Lendenwirbelsäule, verursachen weltweit mehr Einschränkungen als andere Gesundheitsbeschwerden. In Deutschland gehören Operationen der Wirbelsäule zu den häufigsten Eingriffen: Rund 150.000 Patienten werden jedes Jahr wegen eines Bandscheibenvorfalls, rund 100.000 weitere Patienten wegen eines schmerzhaft verengten Wirbelkanals operiert. All diese Eingriffe finden in unmittelbarer Nähe des Rückenmarks statt. Um möglichst wenige Muskel- und Nervenstrukturen durch die Operation zu schädigen, werden Operationen an der Wirbelsäule heutzutage oft minimalinvasiv durchgeführt. Der Chirurg verschafft sich dabei über einen kleinen Schnitt Zugang zur Wirbelsäule und orientiert sich im Operationsgebiet mithilfe eines hochauflösenden Mikroskops. Vom operierenden Arzt erfordert das viel Übung und Erfahrung. Bei speziellen Trainingskursen wie in Davos können Chirurgen ihre Operationstechnik unter Anleitung erfahrener Ärzte perfektionieren. Verwendet wurden dafür bislang anatomische Präparate von toten Tieren oder Verstorbenen. Mit einer Operation am lebenden Menschen sind solche Übungen an Präparaten aber kaum vergleichbar.

Weitere Informationen:

Die Forschungen zu RealSpine und die Ausgründung des Spin-offs RSTT GmbH wurden vom Bundesforschungsministerium, vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Freistaat Sachsen sowie der Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer gefördert.

Wissenschaftlich publiziert wurden die Ergebnisse zu RealSpine u.a. hier: Adermann J, Geißler N, Bernal LE, Kotzsch S, Korb W (2014). Development and Validation of an Artificial Wetlab Training System for the Lumbar Discectomy. European Spine Journal. DOI: 10.1007/s00586-014-3257-3

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news-258 Tue, 17 Jan 2017 22:01:00 +0100 Wissenschaftskino: Wird Sand knapp? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/258/ 24. Januar 2017, 19 Uhr: Dokumentarfilm „Sand – Die neue Umweltzeitbombe“, anschließend Diskussion mit Experten von HTWK Leipzig und Umweltbundesamt

Gibt es ihn wie „Sand am Meer“ – oder wird Sand knapp? Im Rahmen der Reihe „Wissenschaftskino“ geht die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) dieser Frage mit einer Filmvorführung und anschließender Expertendiskussion nach. Gezeigt wird dazu am 24. Januar 2017 ab 19 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum der Dokumentarfilm „Sand – die neue Umweltzeitbombe“ (FR 2013, 74 min.). Im Anschluss diskutieren Experten der HTWK Leipzig und des Umweltbundesamts Dessau-Roßlau über die Auswirkungen des Sandabbaus und beantworten Fragen aus dem Publikum. Der Eintritt ist frei.

Zum Ende des 21. Jahrhunderts werden Strände der Vergangenheit angehören. So zumindest fällt die düstere Prognose einiger Umwelt-NGOs und Wissenschaftler aus. Sand ist nach Luft und Wasser der meistverbrauchte Rohstoff der Welt. Er steckt in zahlreichen Dingen des alltäglichen Lebens, von Gebäuden und Straßen über Computer, Handys und sogar Zahnpasta. Zum Bauen ist Sand aus der Wüste nicht geeignet – für Großbauprojekte in Singapur oder Dubai wird deshalb in großem Maßstab Sand importiert. Nicht nur, dass der „Sandraub“ an Stränden global um sich greift; fehlt am Meeresgrund der Sand, rutschen die Strände hinterher – und verschwinden. Zahlreiche Küsten sind mittlerweile von Erosion betroffen. Der Film „Sand – die neue Umweltzeitbombe“ verfolgt die Spur des „neuen Goldrausches“ des Sandabbaus auf der ganzen Welt und zeigt die beängstigenden Auswüchse von internationalem Sandhandel, größenwahnsinnigen Bauprojekten und verschwindenden Stränden.

Im Anschluss an die Filmvorführung diskutieren bei einer Podiumsdiskussion Experten der HTWK Leipzig und des Umweltbundesamts aus wissenschaftlicher Perspektive die filmische Darstellung des Themas und stehen für Fragen aus dem Publikum offen. Auf dem Podium sitzen:

  • Klaus Holschemacher, Professor für Stahlbetonbau und Direktor des Instituts für Betonbau (IfB) an der HTWK Leipzig. Prof. Holschemacher und sein Team forschen unter anderem zu der Frage, wie das Bauwesen und insbesondere der Betonbau nachhaltiger gestaltet werden können.
  • Tilo Sahlbach, geschäftsführender Direktor des Instituts für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) an der HTWK Leipzig. Als Wasserbauexperte kennt sich Tilo Sahlbach mit allen Hindernissen in Form von Dämmen, Staubecken und Kanälen aus, die Sand und Kies auf dem langen Weg vom Gebirge bis zum Meer aufhalten können.
  • Hermann Keßler, Leiter des Fachgebiets „Ressourcenschonung, Stoffkreisläufe, Mineral- und Metallindustrie“ am Umweltbundesamt Dessau-Roßlau. Hermann Keßler ist Experte für Ressourcen und Rohstoffe und hat einen exzellenten Überblick über die Mechanismen und Auswirkungen des globalen Sand- und des in Europa damit verbundenen Kiesabbaus, der hierzulande damit verbundenen Umweltherausforderung.

Mit dem Wissenschaftskino Leipzig haben die Leipziger Wissenschaftseinrichtungen in Kooperation mit dem Zeitgeschichtlichen Forum und dem Referat Wissenspolitik der Stadt eine für Leipzig neue Veranstaltungsreihe entwickelt, die zwei unterschiedliche Formate – Film und Diskussion – mit Wissenschaft verknüpft. Die Reihe geht 2017 ins dritte Jahr. Das nächste Wissenschaftskino findet am 25. April 2017 mit dem Film „The Discrete Charme of Geometry“ und Experten des Max-Planck-Institutes für Mathematik in den Naturwissenschaften statt. Selber Ort, selbe Zeit. Eintritt frei.

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news-20 Fri, 18 Nov 2016 12:34:00 +0100 Drahtlose Sensornetzwerke gegen frierende Weichen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/20/ HTWK Leipzig präsentiert Sensor-Prototyp für Weichenheizungen auf SPS IPC Drives 2016Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) präsentieren auf der diesjährigen Automatisierungsmesse SPS IPC Drives vom 22. bis 24. November in Nürnberg den Prototypen eines drahtlosen, energieautarken Sensorknotens, der an Weichenheizungen im deutschen Schienennetz zum Einsatz kommen soll. Der Sensorknoten soll automatisch die Temperatur und den Verschleißzustand der Weichenheizungen erfassen und so das Ausfallrisiko im Schienenverkehr durch defekte oder eingefrorene Weichen reduzieren. Außerdem sollen die Energiekosten für die Beheizung der Weichen im Winter gesenkt werden, da dank moderner Sensorik ein bedarfsgerechtes An- und Ausgeschalten möglich wird. Aktuell verschlingt die Weichenbeheizung jeden Winter rund 44 Millionen Euro.

„Herkömmliche Sensoren sind per Kabel ans Stromnetz angeschlossen. Ihre Daten senden die Sensoren ebenfalls über Datenleitungen. Im Fall von Weichenheizungen und vielen anderen Anlagen wäre die Installation solcher Sensoren wegen der nötigen Tiefbauarbeiten aber viel zu aufwendig. Deshalb haben wir an der HTWK Leipzig einen Sensor entwickelt, der komplett drahtlos funktioniert – und das auch bei winterlichen Temperaturen“, so Prof. Faouzi Derbel vom Institut Elektrische Energietechnik an der HTWK Leipzig. Künftig sollen bis zu acht Sensoren je eine Weiche überwachen und die einzelnen Heizstäbe ausschließlich bei Bedarf aktivieren. Zusätzlich können die Sensoren den verschleißbedingten Ausfall von Weichenheizungen rechtzeitig diagnostizieren.

Als weiteren Höhepunkt präsentieren die Forscher der HTWK Leipzig zur SPS IPC Drives den neusten Entwicklungsstand ihrer in Straßenlaternen integrierbaren Lademodule. Die ersten vier Laternen mit integrierter Ladefunktion wurden im August 2016 im Leipziger Musikviertel eingeweiht. „Die Technologie in den Ladestationen besteht aus modular kombinierbaren Komponenten, die sich an verschiedenste Anwendungssituationen anpassen lassen. Damit sind die Lademodule in alle gängigen Straßenlaternen, aber auch in anderes Stadtmobiliar oder in herkömmliche Ladeboxen integrierbar“, erklärt Projektleiter Prof. Andreas Pretschner vom Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme an der HTWK Leipzig. Für die Kommunikation zwischen Elektroauto, Ladestation und Stromversorger kommen frei nutzbare, standardisierte Protokolle zum Einsatz. Stellt also eine Kommune, ein Stromanbieter oder ein privater Gewerbetreibender eine solche Ladestation auf, kann zwischen verschiedenen Abrechnungsmodellen gewählt werden. Damit ist das Leipziger „Laternenparken“-System flexibler als ähnliche Konzepte in Berlin und München, bei welchen der Anbieter für die Abrechnungsinfrastruktur jeweils vorgegeben ist. Auf der Messe präsentieren die Forscher das von der Firma „Leipziger Leuchten“ vermarktete Lademodul „Karsten“, welches an gängigen Straßenlaternen angebracht werden kann.

Der Messestand der HTWK Leipzig auf der SPS IPC Drives vom 22. bis 24. November in Nürnberg findet sich am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 6, Stand 434.

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news-11 Tue, 15 Nov 2016 14:13:00 +0100 Goldmedaille für die HTWK-Architekten https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/11/ Forschungsprojekt zum historischen Zollingerdach auf denkmal-Messe 2016 ausgezeichnet.Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurden für ihre Forschungsarbeiten zur Modernisierung einer historischen Dachkonstruktion am 12. November 2016 auf der „denkmal“-Messe in Leipzig mit einer Goldmedaille für herausragende Leistungen in der Denkmalpflege in Europa ausgezeichnet. Die Forschungsgruppe FLEX unter Leitung von HTWK-Professor Alexander Stahr befasst sich mit der Frage, wie die historische Zollinger-Konstruktionsweise mit heutigen Erkenntnissen und Herstellungsverfahren verbessert und den aktuellen Anforderungen angepasst werden kann. Auf der Denkmal-Messe präsentierten die Forscher einen maßstäblich verkleinerten Nachbau eines Zollingerdaches. „Diese Vorgehensweise ist eine besondere Form der Denkmal-Aneignung, -vermittlung und -adoption“, lobte die internationale Fachjury der denkmal-Goldmedaillen.

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte der Merseburger Stadtbaurat Friedrich Zollinger für Dächer eine ressourcensparende, standardisierte Leichtbaukonstruktion aus Brettrippen. Die Konstruktion wies zahlreiche Vorteile auf, konnte sich aber wegen der aufwendigen Berechnung und Herstellung  nicht durchsetzen. Die Wissenschaftler der HTWK Leipzig arbeiten nun auf eine Renaissance der Bauweise hin. „Die Vorteile des Zollingerdaches, vor allem der geringe Materialbedarf bei hoher Traglast und die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz, sind unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit heute wichtiger denn je“, so Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig. „Wir haben deshalb mit einem interdisziplinären Team aus Architekten und Bauingenieuren erforscht, wie die Konstruktion mit heutigen Erkenntnissen und Herstellungsverfahren verbessert und den aktuellen Anforderungen angepasst werden kann.“ Dabei zeigte sich, dass viele Nachteile der historischen Konstruktion durch digitale Planungswerkzeuge und maschinelle Fertigung behoben werden können. Während der Denkmal-Messe demonstrierte die Forschungsgruppe FLEX live den Aufbau eines konstruktiv optimierten Zollingerdachs von fünf Metern Länge, drei Metern Breite und zwei Metern Höhe.

„Die denkmal-Goldmedaille ist eine großartige Würdigung unseres Engagements zur Erhaltung und Weiterentwicklung dieses äußerst effizienten Konstruktionsprinzips“, freut sich Prof. Alexander Stahr. In den kommenden zwei Jahren wird die Forschungsgruppe in Zusammenarbeit mit zwei lokalen Unternehmen die Konstruktion der Knotenpunkte der Brettrippenkonstruktion weiter optimieren. Dafür erhält das Team eine Förderung aus Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums.

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news-19 Mon, 14 Nov 2016 01:00:00 +0100 Projekte in Wissenschaftseinrichtungen befördern https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/19/ Wissenschaftsmanager tagen an der HTWK LeipzigAm Donnerstag und Freitag, dem 17. und 18. November 2016, findet an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) die Jahrestagung des Netzwerk Wissenschaftsmanagement statt. Die Tagung steht unter dem Motto „Ich mach’ mal ein Projekt – Management von Projekten an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“. Über 200 Wissenschaftsmanagerinnen und -manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich angemeldet.

Projekte umzusetzen ist das Kerngeschäft von Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanagern. Sie prägen schon lange den Alltag in der Wissenschaft und damit die Governance von Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus setzen der gestiegene Grad an Autonomie und der Wettbewerb um Mittel unterschiedlicher Träger und Förderer die Institutionen unter Veränderungsdruck. „Institutionelle Veränderungen werden ebenfalls durch Projekte angestoßen, die ihrer ganz eigenen Logik folgen und spezifische Projektmanagementkompetenzen erfordern“, so Dr. Andreas Mai, Vorsitzender des Netzwerks Wissenschaftsmanagement! e. V.

Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, sagt: „Ich freue mich, dass diese Tagung hier bei uns an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur stattfindet. Projektmanagement ist für uns wie für andere Hochschulen eine große Herausforderung. Die Tagung bietet eine hervorragende Plattform zu Erfahrungsaustausch und Vernetzung.“

Die Jahrestagung des Netzwerks Wissenschaftsmanagement findet am 17. und 18. November 2016 im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 134, 04277 Leipzig, statt. Eine Anmeldung ist auch vor Ort möglich.

Über das Netzwerk Wissenschaftsmanagement:
Das Netzwerk Wissenschaftsmanagement wurde 2011 mit dem Ziel gegründet, eine funktionenübergreifende Plattform für Wissenschaftsmanagement in Deutschland ins Leben zu rufen. Die Jahrestagung leistet einen Beitrag dazu, die Sichtbarkeit des Berufsfeldes zu erhöhen, die berufliche Identität der Profession zu diskutieren und die Vernetzung der Akteure offensiv zu betreiben.

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news-17 Wed, 02 Nov 2016 14:13:00 +0100 Mehr als nur Wand: Smarte Fassaden aus Carbonbeton https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/17/ Vernissage von multifunktionalen Bauteilen am 10. November in der GaraGe LeipzigIntelligente Fassaden aus Hightech-Materialien können viel mehr, als Gebäude von ihrer Umwelt zu trennen. Beispielsweise können auf ästhetische und zugleich ressourcensparende Art und Weise Solarmodule oder LED in Wände integriert werden. In den vergangenen eineinhalb Jahren haben unter Leitung der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) insgesamt 21 Partner des Forschungskonsortiums C³ untersucht, wie Bauteile aus dem Hochleistungswerkstoff Carbonbeton um elektrische und digitale Funktionen ergänzt werden können. Am 10. November 2016 werden in der VDI GaraGe in Leipzig im Rahmen der Abschlusspräsentation des C³-Basisvorhabens 4 mehr als 20 multifunktionale Musterbauteile aus Carbonbeton ausgestellt.

Seit 2015 forschen über 140 Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft im Forschungskonsortium „C³ – Carbon Concrete Composite“ gemeinsam an dem neuen Verbundwerkstoff Carbonbeton. Anders als Stahl, das heute im Bauwesen gängige Bewehrungsmaterial, kann Carbon nicht rosten. Während also Stahl eine dicke Schicht Beton benötigt, um vor Korrosion geschützt zu werden, können Bauteile aus Carbonbeton deutlich schlanker sein. Das spart Ressourcen und eröffnet gleichzeitig zahlreiche architektonische Möglichkeiten. Im ersten Schritt des über zehn Jahre angelegten Forschungskonsortiums C³ wurden in vier „Basisvorhaben“ die grundlegenden Aspekte des Carbonbetons erforscht.

Im Basisvorhaben 4 unter Leitung des ai:L Architektur-Instituts Leipzig an der HTWK Leipzig erforschten insgesamt 21 Partner, wie sich elektrische und digitale Funktionen in Bauteile aus Carbonbeton integrieren lassen. Die Bandbreite reichte vom Monitoring der Gebäudehülle über die Energiegewinnung mittels Photovoltaik, die direktelektrische Energiespeicherung bis hin zur LED-Beleuchtung. Der Einsatz von Lichtleitern im Wandquerschnitt wiederum soll eine verbesserte Tageslichtausleuchtung von Räumen ermöglichen. Darüber hinaus entwickelten die Projektpartner massive Infraleichtbeton- und schlanke Sandwich-Wandkonstruktionen. „Uns war es wichtig, nicht nur ingenieurwissenschaftliche Forschung zu betreiben, sondern vor allem eine Vielzahl von innovativen Ideen in ersten Versuchsstücken umzusetzen“, so Projektleiter Prof. Frank Hülsmeier vom ai:L Architektur-Institut Leipzig an der HTWK Leipzig.

Das Forschungskonsortium C³ wird von der Technischen Universität Dresden geleitet und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Im vergangenen Jahr wurde C³ unter anderem mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem Rohstoffeffizienz-Preis ausgezeichnet. Aktuell sind drei Carbonbetonforscher aus Dresden für den Deutschen Zukunftspreis nominiert.

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news-16 Tue, 01 Nov 2016 14:14:00 +0100 Wie eine historische Dachkonstruktion zukunftsfähig wird https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/16/ HTWK Leipzig präsentiert modernisiertes Zollingerdach auf der Denkmal-Messe in LeipzigMit einem maßstäblich verkleinerten Nachbau eines historischen Zollingerdaches sowie Bauaufnahmen historischer Bauwerke aus dem Großraum Leipzig präsentiert sich die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) auf der diesjährigen „denkmal“, der Europäischen Leitmesse für Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, in Leipzig. Vom 10. bis 12. November 2016 erleben die Messebesucher, wie die speziell gefertigte Dachkonstruktion aus über 200 individuell gefertigten Einzelteilen vor Ort aufgebaut wird. Gleichzeitig kommen sie mit Professoren, jungen Forschern und Studenten zum Zukunftspotenzial historischer Konstruktionsweisen und zur Bewahrung kulturellen Erbes durch adäquate Sanierung ins Gespräch.

Einst entwickelt durch den Merseburger Stadtbaurat Friedrich Zollinger, wies das nach ihm benannte Dach bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber der herkömmlichen Bauweise zahlreiche Vorteile auf. Geringerer Materialbedarf, bessere Raumausnutzung und ein sehr einfacher Aufbau sind die wesentlichen Merkmale der lamellenartigen Holzkonstruktion. Dennoch konnte die Bauweise sich nicht durchsetzen. Denn das Errichten der kleinteiligen Konstruktion war ausgesprochen zeitaufwendig und somit teuer. Hinzu kommt, dass die anspruchsvolle statische Berechnung des Zollingerdaches – zu Zeiten ohne Computer eine große Hürde.

Doch Wissenschaftler der HTWK Leipzig arbeiten auf eine Renaissance der Bauweise hin. „Die Vorteile des Zollingerdaches, vor allem der geringe Materialbedarf bei hoher Traglast und die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz, sind unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit heute wichtiger denn je“, so Alexander Stahr, Professor für Tragwerkslehre an der HTWK Leipzig. „Wir haben deshalb mit einem interdisziplinären Team aus Bauingenieur- und Architektur-Studenten erforscht, wie die Konstruktion mit heutigen Erkenntnissen und Herstellungsverfahren verbessert und den aktuellen Anforderungen angepasst werden kann.“ Das Ergebnis überraschte. Moderne, rechnergesteuerte Maschinen zur Holzbearbeitung können das Holz millimetergenau zuschneiden. Die höhere Präzision verbessert merklich die Statik. Weiterhin können moderne Maschinen die Bauteile bereits so stapeln, dass alle Teile in der richtigen Reihenfolge sortiert sind – eine enorme Zeitersparnis beim Aufbau der Konstruktion. Stahr: „Nachdem wir den Planungsvorgang verstanden hatten, haben wir uns entschlossen, den entwickelten Entwurf real anzufertigen. Das fertige Produkt werden wir auf der diesjährigen „denkmal“ präsentieren und zeigen, wie einfach sich die Konstruktion aufbauen lässt.“ Dank der Ausmaße von fünf Metern Länge, drei Metern Breite und zwei Metern Höhe erleben die Messebesucher am Stand der HTWK Leipzig (Halle 2, Stand I 21) ein komplettes Zollingerdach im kleinen Format. Daneben berichtet Prof. Alexander Stahr im Vortrag „ZoLinkR – Neue Chancen für ein altes Konstruktionsprinzip?“ (11.11.2016, 13.30 Uhr, denkmal-FORUM) vom Planungs- und Konstruktionsvorgang des Zollingerdaches.

Am Messestand werden außerdem Bauaufnahmen historischer Gebäude aus dem Großraum Leipzig gezeigt, darunter beispielsweise die Fahrradkirche Zöbigker. Diese 1942 abgebrannte Dorfkirche am Cospudener See soll in den nächsten Jahren wiederbelebt und saniert werden. Als Grundlage für den Wiederaufbau der stark beschädigten Ruine untersuchten Bauingenieurstudenten den Zustand der noch stehenden Gemäuer. Die Ergebnisse sind in Fotos, Plänen und Analysen ausgestellt. Fachlich flankiert wird dieser Teil des Messestandes vom Forum Bauwerksinformation unter Leitung von Prof. Ulrich Weferling, welches am Nachmittag des 10. November im Congress Center Leipzig, Vortragsraum 11, stattfindet. In Vorträgen und Diskussionen stehen hier aktuelle Entwicklungen bei der Dokumentation historischer Bauwerke, insbesondere eine neue österreichische Norm zur Bauaufnahme, im Fokus. 

Seit 2010 findet parallel zur denkmal in der gleichen Messehalle die Internationale Fachmesse für Museums- und Ausstellungstechnik MUTEC statt. Die HTWK Leipzig präsentiert hier den Studiengang Museologie sowie den neuen Masterstudiengang Museumspädagogik (Halle 2, Stand I 22).

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news-379 Tue, 11 Oct 2016 11:00:00 +0200 Bessere Bücher für blinde und sehbehinderte Schüler https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/379/ Dr. Julia Dobroschke erhält Dissertationspreis der Stiftung HTWK für Beitrag zur InklusionHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenGRADZ > Startseitenews-22 Thu, 22 Sep 2016 14:33:00 +0200 Papierlos von der Bestellung bis zu Bezahlung? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/22/ Aktuelle Studie zeigt: Es holpert noch sehr beim elektronischen Einkauf in UnternehmenOnline einkaufen und bezahlen ist für Endkunden mittlerweile normal geworden. Anders sieht es allerdings beim sogenannten „Purchase-to-Pay“ (P2P) zwischen Unternehmen aus. Bei der Einführung und Nutzung durchgängiger P2P-Systeme besteht noch großer Nachholbedarf. Dies zeigt eine gemeinsame Studie von Prof. Holger Müller, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), und Prof. Ronald Bogaschewsky, Universität Würzburg. An der Befragung nahmen insgesamt 181 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungsgewerbe, Handel und öffentlichen Institutionen teil.

„Sicherlich besitzen die Prozesse beim Online-Shopping eine weitaus geringere Komplexität als die Abwicklung von Einkaufsprozessen zwischen Unternehmen. So wird privat wohl kaum jemand eine formelle elektronische Rechnungsprüfung durchführen, was für Unternehmen im Gesamtprozess unabdingbar ist“, so Holger Müller, Professor für Supply Chain Management an der HTWK Leipzig. Nach Ergebnissen der Studie schaffen es beispielsweise nur ca. 40 Prozent der Unternehmen, Rechnungen elektronisch in ihre Systeme zu importieren. Damit ist eine Soll-Bruchstelle vorprogrammiert. Müller: „Während in vielen Unternehmen Bestellungen schon komplett elektronisch abgewickelt werden, werden nachfolgend bis hin zur Bezahlung sowohl bei den Lieferanten als auch den einkaufenden Unternehmen noch sehr viele Schritte von Hand durchgeführt. Diese Bearbeitung führt nicht nur zu hohen Prozesskosten, sondern auch beispielweise zum Verpassen von Skonti durch lange Durchlaufzeiten.“ Dennoch zeigt die Studie, dass es durchaus einigen Best Practice-Unternehmen gelingt, maximalen Nutzen aus durchgängigen P2P-Prozessen zu ziehen. Die Mehrheit der Unternehmen ist sich auch der Potenziale bewusst, allerdings scheitern viele an der Umsetzung.

Auf dem Weg zum Einkauf 4.0 sind bruchstellenfreie P2P-Prozesse der Schlüssel, so die Analyse der Ökonomen. Denn ohne durchgehende Verknüpfung der operativen Abwicklungsprozesse werden die Ziele von Industrie 4.0 – eine auf den Kunden maßgeschneiderte Entwicklung, Fertigung und Wartung von Produkten bei Senkung der Produktions- und Logistikkosten – nicht zu erreichen sein. Müller: „Nur wenn vom Einkauf bis zur Bezahlung alles digital automatisiert abläuft, wird es möglich, Produkte wirklich industriell und individualisiert herzustellen.“

Die Studie „Purchase-to-Pay Prozesse: Stand der Anwendung und Trends 2016“ wurde von SAP Ariba und dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik in Österreich unterstützt.

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news-388 Wed, 21 Sep 2016 11:00:00 +0200 Industrie 4.0 erreicht den Verpackungsdruck https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/388/ HTWK Leipzig und Fachverband DFTA bündeln in Leipzig Kompetenzen zum DigitaldruckVerpackung umgibt uns überall – und ist ein erheblicher Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Bislang werden Schuhkartons, Chipsbeutel und Plastikflaschen fast immer analog bedruckt. Doch die Digitalisierung erreicht allmählich den Verpackungsdruck. Die Branche erwartet einen Umbruch – und bereitet sich darauf vor: Bereits seit 2015 berät das gemeinsame Competence Center Digitaldruck der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und des Flexodruck Fachverbandes DFTA Druckereien zu den Potenzialen digitaler Drucktechnik. Auf Initiative von HTWK-Professor Eugen Herzau wurde im September 2016 in Leipzig nun auch der DFTA-Arbeitskreis „Digitaler Verpackungsdruck“ gegründet.

Im Büro- und Heimanwenderbereich sind digitale Drucker bereits seit 25 Jahren im Einsatz. Doch erst jetzt ist die Technologie so weit, dass mit der nötigen Präzision und in industrieller Geschwindigkeit auch Materialien wie Folien oder Pappen bedruckt werden können. „Mit dem Digitaldruck ergeben sich völlig neue Möglichkeiten, Verpackungen industriell herzustellen und trotzdem zu individualisieren. Die Nachfrage seitens Markenherstellern und Endkunden ist jedenfalls da – das zeigt der Erfolg von Fotobüchern. Die Digitaldruck-Technologie funktioniert allerdings ganz anders als konventionelle Druckverfahren – die Unternehmen stehen also unter Druck, sich schnell Kompetenzen in dem Gebiet anzueignen“, so Eugen Herzau, Professor für Verpackungstechnologie an der HTWK Leipzig und Mitglied im Präsidium der DFTA. Der frisch gegründete DFTA-Arbeitskreis „Digitaler Verpackungsdruck“ vernetzt deshalb Agenturen, Vorstufenbetriebe, Zulieferer und Druckereien und dient als Plattform zum Wissensaustausch.

Maßgeblich unterstützt wird der Arbeitskreis durch das Competence Center Digitaldruck an der HTWK Leipzig, in welchem der Verpackungsingenieur Simon Lober seit 2015 Unternehmen des DFTA-Verbandes bei Innovations- und Strategieentscheidungen unterstützt, bei der Umsetzung von Projekten berät und wissenschaftliche Untersuchungen für branchenrelevante Problemstellungen durchführt. „Natürlich wird der Digitaldruck die anderen Druckverfahren nicht verdrängen. Denn bei großen Stückzahlen sind Verfahren wie der Flexodruck einfach günstiger. Aber bei Markenprodukten, die sich im Ladenregal gegen zahlreiche ähnliche Produkte durchsetzen müssen, wird der Trend sicherlich zu digital gedruckten Verpackungen gehen“, so die Einschätzung von Simon Lober.

Über den Flexodruck Fachverband DFTA:
Der DFTA vertritt rund 300 vorrangig mittelständische Mitgliedsunternehmen der Flexodruckindustrie und ist damit einer der mitgliederstärksten Flexodruckverbände in Europa. Der DFTA versteht sich als Dienstleister für die deutschsprachigen Unternehmen der Flexodruckindustrie, die Zulieferer, die Druckvorstufe und die Verarbeiter.

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news-392 Mon, 19 Sep 2016 11:10:00 +0200 Hochwasserschutz – Simulation für den Ernstfall https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/392/ Im HTWK-Wasserbaulabor wird der Umbau der Hochwasserentlastungsanlage der Talsperre Lehnmühle geplantIn Talsperren aufgestaute Flüsse versorgen die Bevölkerung mit Trinkwasser, schützen vor Hochwasser und erzeugen regenerativen Strom. Viele der 370 Staumauern in Deutschland wurden im letzten Jahrhundert errichtet. Für sehr extreme Hochwasser, wie sie durch den Klimawandel in Zukunft theoretisch möglich werden könnten, sind sie oft nicht ausgelegt und müssen dementsprechend angepasst werden. So auch die Talsperre Lehnmühle im sächsischen Erzgebirge, für welche der Umbau der Hochwasserentlastungsanlage anhand eines Miniaturmodells an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) geplant wurde.

„Die Talsperre Lehnmühle stellt zusammen mit der Talsperre Klingenberg einen wichtigen Bestandteil des Hochwasserschutzes im Südraum Dresdens dar. Die Talsperre wurde so gebaut, dass sie selbst Extremhochwassern standhält, wie sie statistisch nur alle 10.000 Jahre vorkommen. Aufgrund der Hochwasserereignisse in den letzten Jahren mussten die statistischen Kennzahlen jedoch angepasst werden. Um den nun höheren Sicherheitsanforderungen zu entsprechen, werden wir die hydraulische Leistungsfähigkeit des Bauwerks steigern. Dazu soll ab 2017 die aus insgesamt 11 Wehrfeldern bestehende Hochwasserentlastungsanlage umgebaut werden“, so Michael Humbsch, Projektverantwortlicher bei der Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal. Um den Umbau auf Grundlage wissenschaftlicher Daten optimal zu planen, hat das Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft (IWS) der HTWK Leipzig im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung die Talsperre im Maßstab 1 : 8 nachgebaut. Genauer gesagt wurde für die Planungen ein Teil der Hochwasserentlastungsanlage nachgebildet.

„Unser Modell dient der Verdeutlichung der komplexen Strömungen, die beim Abfließen eines Hochwassers durch die Entlastungsanlage der Staumauer auftreten. Im Vergleich zu rein theoretischen Berechnungen können Messungen an einem Modell genauere Ergebnisse liefern. Außerdem können wir Umbaumaßnahmen im Miniaturmaßstab testen und ihre Auswirkungen auf das Bauwerk prüfen“, erklärt Tilo Sahlbach vom Institut für Wasserbau und Siedlungswasserwirtschaft. Eingebunden ist das Talsperrenmodell in das Wasserbaulabor der HTWK Leipzig. Hier sind auf einer Fläche von 350 Quadratmetern hydraulische Großversuche möglich. Kernstück des Labors sind drei leistungsstarke Pumpen, die einen Wasserdurchfluss von 540 Litern pro Sekunde erzeugen können. Im Modell der Talsperre Lehnmühle lassen sich so Extremhochwasser simulieren, wie sie nur alle hundert, tausend oder gar alle zehntausend Jahre vorkommen.

Auf Grundlage der Forschungsarbeiten an der HTWK Leipzig hat die Landestalsperrenverwaltung im Sommer 2016 einen Planungsentwurf für den Umbau vorgelegt. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden.

Hintergrund:
Hochwasserentlastung in der Talsperre Lehnmühle Mit einer 50 Meter hohen Staumauer und einem Rückhaltevolumen von rund 22 Millionen Kubikmetern Wasser gehört die Talsperre Lehnmühle zu den großen Talsperren in Deutschland. Sie wurde von 1926 bis 1930 gebaut und staut die Wilde Weißeritz auf, die im Erzgebirge entspringt und bei Dresden schließlich als Vereinigte Weißeritz in die Elbe mündet. Der Stausee funktioniert bei Hochwassern wie ein Puffer und schützt so zahlreiche Orte im Südraum Dresdens vor Überschwemmungen. Bei extremen Hochwassern fließt ein Teil der Wassermenge über die Hochwasserentlastungsanlage der Talsperre ab. Die Überlauföffnungen im oberen Teil der Staumauer funktionieren ähnlich einem Notüberlauf in der Badewanne. Denn würde ein Hochwasser ungehindert die Krone der Staumauer überfließen, könnte das die Standsicherheit und Funktionsfähigkeit des Bauwerks einschränken. Mit dem geplanten Umbau wird die Leistungsfähigkeit der Hochwasserentlastungsanlage erhöht.

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news-393 Thu, 15 Sep 2016 11:22:00 +0200 Wie sich eine Branche dem Klimawandel anpasst https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/393/ Fachtreffen von Gas- und Wasserwirtschaftsexperten am 22. September an der HTWK LeipzigZu den Herausforderungen des Klimawandels und möglichen Anpassungsstrategien tauschen sich am 22. September 2016 von 12 bis 17 Uhr rund 60 Experten der Gas- und Wasserwirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) aus. Anlass ist das 7. Sächsische Bezirksgruppentreffen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), welches dieses Jahr erstmalig in Leipzig stattfindet.

Das Treffen wird mit zwei Vorträgen von Mitarbeitern des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eröffnet, in welchen die Auswirkungen des Klimawandels auf Sachsen im Allgemeinen sowie im Speziellen auf die Wasserversorgung im Mittelpunkt stehen. Im Anschluss geht es schwerpunktmäßig um die Potenziale der Wasserstofftechnologie und erste Ergebnisse aus dem mitteldeutschen Forschungsnetzwerk HYPOS.

„Eine der großen Herausforderungen des Umstiegs auf erneuerbare Energien ist die Frage der Speicherung. Denn während wir fossile Brennstoffe wie Erdgas, Öl und Kohle transportieren, lagern und je nach Bedarf flexibel zur Energieerzeugung nutzen können, lassen sich Wind und Sonne weder einfach speichern noch wie ein Kraftwerk an- und abschalten. Ein vielversprechender Ansatz ist es daher, den regenerativ erzeugten Strom per Elektrolyse in Wasserstoff umzuwandeln und als ‚grünes‘ Gas ins Gasnetz einzuspeisen“, erklärt Michael Kubessa, Professor für Ver- und Entsorgungstechnik an der HTWK Leipzig und Mitglied des Vorstandes Gas der DVGW-Landesgruppe Mitteldeutschland. Im Rahmen des Forschungsnetzwerks HYPOS befassen sich Prof. Michael Kubessa und seine Mitarbeiter gemeinsam mit Kooperationspartnern mit der Frage, wie Wasserstoff im Gasnetz sicher und effizient transportiert und verteilt werden kann.

Das DVGW-Treffen „Klimawandel in Sachsen“ findet am 22. September 2016 von 12 bis 17 Uhr im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Hörsaal N-001, Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig, statt.

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news-391 Wed, 14 Sep 2016 11:02:00 +0200 „Es gibt keine sozialen Brennpunkte“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/391/ HTWK-Professor Andreas Thiesen fordert ein Umdenken in der StadtentwicklungOb Berlin-Hellersdorf, Duisburg-Marxloh oder Hamburg-Billstedt – fast keine deutsche Stadt, in welcher nicht mindestens ein Viertel als „sozialer Brennpunkt“ bezeichnet wird. Auf vielfältige Art und Weise haben Stadtplaner und Sozialarbeiter in den vergangenen Jahren versucht, die Lebensbedingungen in solchen Stadtteilen zu verbessern – und das keineswegs immer erfolgreich. Prof. Andreas Thiesen von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wundert das kaum: In seinem neuen Buch „Die transformative Stadt“ argumentiert er, dass konventionelle Stadtentwicklungskonzepte die Lebensrealitäten in immer vielfältiger werdenden Stadtgesellschaften ignorieren: „Das Lokale muss neu gedacht werden. Denn durch digitale Welten, soziale Beschleunigung und globale Migration spielt die unmittelbare Nachbarschaft für den Einzelnen tendenziell immer weniger eine Rolle.“

Die „sozialen Brennpunkte“ deutscher Städte zeichnen sich durch niedrige Einkommen, hohe Arbeitslosigkeit und einen Mangel an gesellschaftlichen Perspektiven aus. Doch die Etikettierung als Problemviertel weicht mitunter stark von der Selbstwahrnehmung der Bewohner ab, die sich – so die Erfahrung vieler Sozialarbeiter – oft auch nicht an Aktionen des lokalen Quartiersmanagements beteiligen. „In der sozialen Stadtentwicklung wird seit jeher auf Konzepte zurückgegriffen, die den lokalen Raum überhöhen. Dabei findet häufig eine symbolische Aufwertung durch neue Begriffe statt – aus einem ‚Problemviertel‘ wird so ein ‚liebenswertes Quartier‘. Aber das Leben der Menschen vor Ort wird durch eine derartige Umetikettierung nicht verbessert“, so Andreas Thiesen. Denn viele der sozialen Probleme, die die vermeintlichen „sozialen Brennpunkte“ ausmachen, seien überhaupt nicht durch althergebrachte Konzepte der Stadtteilarbeit zu lösen. Vielmehr handele es sich um gesamtgesellschaftliche Probleme – zum Beispiel die wachsende Fragmentierung der Gesellschaft – die räumlich gesehen vermehrt dort auftreten, wo die Lebenshaltungskosten niedrig sind. Andreas Thiesen: „Es ist ein Trugschluss, dass sich Menschen automatisch mit ihrem sozial benachteiligten Stadtviertel identifizieren – von Einwohnern in gehobenen Wohngegenden erwartet das ja auch niemand. Denn ‚Heimat‘ ist durch das Internet und die gestiegene Mobilität zwischen Stadtteilen, Städten, Regionen und Staaten heute nur noch selten an einen einzigen Ort gebunden.“ Vor diesem Hintergrund fordert Thiesen von einer zeitgemäßen Stadtentwicklung, sich von administrativen Quartiersgrenzen zu lösen und stärker diejenigen miteinbeziehen, die vor Ort leben – ohne sich vorschnell ein Bild von ihnen zu machen.

Andreas Thiesen ist Professor für Sozialarbeitswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialer Raum an der HTWK Leipzig. Die Forschungsschwerpunkte des 36-Jährigen sind unter anderem Stadt- und Diversitätsforschung. Seine Forschungsstreifzüge brachten ihn unter anderem nach Buenos Aires. An der HTWK Leipzig widmet er sich am liebsten ethnographischen Lehr- und Forschungsprojekten in unterschiedlichen Leipziger Stadtteilen.

Vollständige Literaturangabe:
Andreas Thiesen: Die transformative Stadt – Reflexive Stadtentwicklung jenseits von Raum und Identität. Bielefeld 2016: transcript Verlag (Reihe „Urban Studies“). ISBN: 978-3-8376-3474-7

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news-390 Tue, 16 Aug 2016 16:03:00 +0200 Strom tanken in der Laternengarage https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/390/ Vier Straßenlaternen mit integrierter Ladefunktion für Elektroautos in Leipzig eingeweihtIm August wurden in Leipzig vier Straßenlaternen mit integrierter Ladestation für Elektroautos eingeweiht. Durch die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur lassen sich die „Stromtankstellen“ vergleichsweise einfach und kostengünstig im öffentlichen Raum nachrüsten – ein wichtiger Schritt für die Mobilität von morgen. Konzipiert und entwickelt wurde die Technologie von Wissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gemeinsam mit den Leipziger Stadtwerken, einem Unternehmen der Leipziger Gruppe.

Eine Millionen Elektroautos bis 2020 – dieses ambitionierte Ziel hat die Bundesregierung jüngst bestätigt. Mit einer Reichweite von aktuell durchschnittlich 210 Kilometern sind Elektroautos vor allem für kurze Fahrten in Großstädten attraktiv. Doch anders als auf dem Land, wo die eigene Garage leicht mit einer heimischen Ladestation nachgerüstet werden kann, parken die meisten Großstädter in der „Laternengarage“ auf der Straße. Hier sind sie auf eine flächendeckende, öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen. Die Vorteile des Laternenparkens liegen auf der Hand: Laternen sind bereits vorhanden und können einfach nachgerüstet werden. Falls die Leistung des vorhandenen Beleuchtungsnetzes ausreicht, müssen nicht einmal neue Stromleitungen verlegt werden. Elektroautos können so über am Wohnort über Nacht oder tagsüber in Arbeitsplatznähe geladen werden.

„Die Technologie in den Ladestationen besteht aus modular kombinierbaren Komponenten, die sich an verschiedenste Anwendungssituationen anpassen lassen. Damit sind die Lademodule in alle gängigen Straßenlaternen, aber auch in anderes Stadtmobiliar oder in herkömmliche Ladeboxen integrierbar“, erklärt Projektleiter Prof. Andreas Pretschner vom Institut für Prozessautomation und Eingebettete Systeme an der HTWK Leipzig. Für die Kommunikation zwischen Elektroauto, Ladestation und Stromversorger kommen frei nutzbare, standardisierte Protokolle zum Einsatz. Stellt also eine Kommune, ein Stromanbieter oder ein privater Gewerbetreibender eine solche Ladestation auf, kann zwischen verschiedenen Abrechnungsmodellen gewählt werden. Damit ist das Leipziger „Laternenparken“-System flexibler als ähnliche Konzepte in Berlin und München, bei welchen der Anbieter für die Abrechnungsinfrastruktur jeweils vorgegeben ist.

Seit Sommer 2016 kommen in Leipzig die ersten Lade-Laternen zum Einsatz. So wird die Mozartstraße im Leipziger Musikviertel von vier neuen LED-Laternen beleuchtet, an denen jeweils eine Ladestation angebracht ist. Die Ladestationen sind eingebunden in die 160 Ladepunkte umfassende Ladeinfrastruktur der Leipziger Stadtwerke. Diese stellen den Ladestrom bislang noch allen Nutzern kostenlos zur Verfügung. Ladekarten zur Identifikation an den Ladestationen sind bei den Leipziger Stadtwerken erhältlich.

Innerhalb der Forschungskooperation zwischen HTWK Leipzig und Leipziger Stadtwerken wurde die Technologie so weit entwickelt und getestet, dass sie zukünftig als marktreifes Produkt zur Verfügung steht: „Andere Kommunen im Umland haben schon Interesse an den Lade-Laternen angemeldet. Daneben erwarten wir für die Zukunft auch eine wachsende Nachfrage von Gewerbetreibenden, beispielsweise von Parkhausbetreibern oder Einkaufszentren“, so Andreas Pretschner. Zwei Leipziger Unternehmen, das Ingenieurbüro Taubert Consulting und das Beleuchtungsunternehmen Leipziger Leuchten, werden die Technologie weiter vermarkten.

Das Projekt „Laternenparken“ wurde durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung gefördert. Das Vorhaben wurde aus sozio-ökonomischer Perspektive vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW und aus psychologischer Perspektive von der Universität Leipzig begleitet.

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news-46 Tue, 16 Aug 2016 12:46:00 +0200 Neuer Analyseansatz für die koevolutionäre Spieltheorie https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/46/ Best Paper Award für HTWK-Professor Hendrik Richter auf internationalem Kongress für Künstliche IntelligenzProf. Hendrik Richter von der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) wurde auf dem diesjährigen IEEE World Congress on Computional Intelligence vom 25. bis 30. Juli 2016 in Vancouver, Kanada, mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Geehrt wurde der 47-jährige Professor für Regelungstechnik für einen Artikel über die Berechnung von Erfolgschancen in der koevolutionären Spieltheorie anhand eines dynamischen Analysemodells.

Zentrale Fragestellung der Spieltheorie ist es, die Erfolgsaussichten einer bestimmten Strategie zu berechnen. In der koevolutionären Spieltheorie wird dabei von mehreren Spielern ausgegangen, die im Verlauf des Spiels ihre Strategie ändern können. Ein klassisches Beispiel hierfür ist das sogenannte Gefangenendilemma: Man stelle sich zwei Straftäter vor, die eines gemeinsamen Verbrechens beschuldigt werden. Das Dilemma: Je nachdem, ob beide gestehen, einer von beiden aussagt oder beide leugnen, ändert sich das Strafmaß – allerdings können sich die Gefangenen nicht absprechen. Mit der Spieltheorie lassen sich die Erfolgschancen der möglichen Strategien mathematisch beschreiben. In seinem Artikel „Analyzing coevolutionary games with dynamic fitness landscapes“ weist Hendrik Richter nach, dass ein Analysemodell aus der Evolutionsbiologie (Dynamic Fitness Landscapes) für die Berechnung solcher komplexen Zusammenhänge geeignet ist.

Hendrik Richter wurde 1969 in Halle/Saale geboren. Er studierte bis 1995 Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Leipzig, der Vorgängereinrichtung der HTWK Leipzig, und promovierte 1999 kooperativ an der HTWK Leipzig und der Technischen Universität Dresden zur Steuerung und Beobachtung chaotischer Systeme. Anschließend forschte er am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart. 2003 wurde er an die Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der HTWK Leipzig auf die Professur für Regelungstechnik berufen. Richters Hauptforschungsgebiet ist das evolutionäre Rechnen mit dynamischen Modellen.

Komplette Literaturangabe des prämierten Artikels:
Hendrik Richter: Analyzing coevolutionary games with dynamic fitness landscapes. In: Proc. IEEE Congress on Evolutionary Computation, IEEE CEC 2016, (Hrsg.: YS Ong), IEEE Press, Piscataway, NJ, 2016, S. 609–616.

Eine Langversion des prämierten Artikels erschien 2017 in der Fachzeitschrift „Biosystems“.

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news-469 Fri, 12 Aug 2016 14:09:00 +0200 Leipziger Innovation für E-Autos eröffnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/469/ Straßenlaternen als LadestationNachdem mit fast 160 öffentlich nutzbaren Ladepunkten im Stadtgebiet das Fundament zum Laden von Elektroautos in Leipzig gelegt wurde, haben Vertreter verschiedener wissenschaftlicher Institutionen und der Leipziger Gruppe, mit den Unternehmen Leipziger Stadtwerke, Verkehrsbetriebe und Wasserwerke, im Beisein von Oberbürgermeister Burkhard Jung vier LED-Straßenlaternen mit der Möglichkeit zum Laden von E-Autos in der Mozartstraße eröffnet. Die Laternen wurden von Wissenschaftlern der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) und der Leipziger Gruppe entwickelt. Die Leipziger Gruppe überführte die technischen Komponenten in ein barrierefreies und intermodales Ladekonzept, welches sich in Laternen integrieren lässt. Finanziert wurde die Forschungskooperation im Rahmen des Programms „Schaufenster Elektromobilität“ der Bundesregierung durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

„Wirtschaft und Forschung arbeiten in Leipzig zusammen, nicht nur in der Theorie, sondern auch ganz praktisch in Forschung und Anwendung. Solche Kooperationen gilt es zu entwickeln und auszubauen“, so Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Die Idee hinter dem Projekt ist relativ einfach: Während es auf dem Land oder bei Eigenheimen einfach ist sein Elektroauto zu laden, muss sich die Ladeinfrastruktur in Städten nachhaltig ins Straßenbild integrieren. Die Vorteile des Laternenparkens liegen auf der Hand: Laternen sind bereits vorhanden und können einfach nachgerüstet werden. Falls die Leistung des vorhandenen Beleuchtungsnetzes ausreicht, müssen nicht einmal neue Stromleitungen verlegt werden. E-Autos können so über Nacht geladen werden.

Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig: „Dieses Projekt ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie die Kooperation zwischen kommunalen Unternehmen und unserer Hochschule zu einem schnellen Transfer von Innovationen in die Praxis führt. Davon profitieren vor allem die Leipziger, aber auch die Firmen vor Ort, welche die Ergebnisse dieses Pilotprojekts weiter vermarkten werden.“ Für die HTWK Leipzig leitete Prof. Andreas Pretschner das Projekt.

Als modulares System passt die entwickelte Ladestation in alle vorhandenen Laternentypen. Allerdings müssen diese an die jeweilige Bedingung vor Ort angepasst werden. Zwar reicht vielerorts die Leitungsinfrastruktur nicht zum Schnelladen von Autos, doch die Leistung ermöglicht in der Regel Autos über Nacht in Wohngebieten vollständig zu laden.

„Dieses Pilotprojekt zeigt, wie smarte Lösungen in die urbane Infrastruktur integriert werden können. Aus einfachen Straßenlaternen wird eine multifunktionale Infrastruktur. Mit solchen Ideen können wir Schritt für Schritt die wachsende Stadt lebenswerter mitgestalten. Hier stehen wir erst am Anfang“, so Dr. Norbert Menke, Sprecher der Geschäftsführung der Leipziger Stadtholding.

Im Leipziger Musikviertel in der Mozartstraße wurden für das Projekt alle Herausforderungen gemeistert. Vier neue LED-Laternen beleuchten die Straße und sind mit je einer Ladestation ausgestattet. Das Laden ist genau so einfach wie an anderen Lademöglichkeiten im Stadtgebiet. Einfach mit der Ladekarte die Station freischalten, Auto und Station verkabeln und schon startet der Tankvorgang. Die Bedienung erfolgt über ein Touchpad.

Prof. Immo Fritsche vom Institut für Psychologie der Universität Leipzig: „Im sozialpsychologischen Teil des Projekts haben wir uns die Frage gestellt: Was bringt Menschen in die E-Autos? Preissenkungen? Verbesserte Handhabbarkeit oder Reichweiten? Das meinten zumindest die von uns interviewten Bürger und Elektromobilitätsexperten. Wir haben in unseren Studien und Versuchen aber herausgefunden, dass noch ein ganz anderer Faktor entscheidend ist, den Experten wie Laien in der Regel übersehen: Das Verständnis der Mobilitätswende als kollektives Projekt. Nachhaltige Mobilität schafft nicht der oder die Einzelne, sondern nur die Gemeinschaft. Einzelne erleben hier eher Hilflosigkeit. Daher kommt es - neben persönlichen Kosten-Nutzen-Abwägungen - darauf an, ob Menschen wahrnehmen, dass es innerhalb ihrer Community oder ihrer Stadt einen gemeinsamen Trend zur nachhaltigen Mobilität gibt und kollektiv tatsächlich die Wende erreicht werden kann. Die schnelle Verbreitung öffentlich sichtbarer Lademöglichkeiten fördert genau diese Wahrnehmung: In Zukunft ist in Leipzig die Elektromobilität einfach eine Selbstverständlichkeit.“

Das Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW, ehemals Fraunhofer MOEZ, begleitete das Projekt, ebenso wie die Universität Leipzig, aus sozio-ökonomischer Perspektive.

„Als Ökonomen von Fraunhofer fokussierten wir uns auf die Frage, wie aus einem technischen Potential eine Logik zu formulieren ist, so dass ein ökonomischer Wert - ein Geschäftsmodell - entsteht. Wir entwickelten diverse Wertschöpfungsszenarien im Bereich der Elektromobilität und analysierten die Leistungsbündel, welche Energiewirtschaft, Dienstleister und Großkonzerne aus der Automobilindustrie in Zukunft anbieten können. Die neuen Ladesäulen legen einen weiteren Grundstein für die Akzeptanz der Elektromobilität bei jetzigen und zukünftigen Nutzern. Wir beobachten weiterhin gespannt, welche der anvisierten Geschäftsmodelle sich zukünftig durchsetzen“, so Dr. Nizar Abdelkafi vom Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW.

Ziel des Projektes war die Entwicklung eines marktreifen Produktes. So soll die Leipziger Laterne in Zukunft weltweit vermarktet werden. Geplant ist, dass das mittelständische Traditionsunternehmen Leipziger Leuchten die Ladestation als Modell „Karsten“ und die passende Laterne „Dieter“ mit in ihr Angebot aufnimmt.

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news-47 Wed, 10 Aug 2016 14:45:00 +0200 Bedarfsgerechter Umbau statt Leerstand und Verfall https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/47/ HTWK Leipzig startet Nachwuchsforschergruppe zum Demographie- und StrukturwandelDie Dynamik des demographischen und strukturellen Wandels stellt unsere Gesellschaft in allen Lebensbereichen vor Herausforderungen. Sichtbar wird dies beispielsweise am Leerstand zahlreicher Gebäude in ländlichen Regionen, während in großen Städten der Wohnraum knapp wird. Mit der Frage, wie bestehende Gebäude durch intelligente Lösungen bedarfsgerecht und ressourcenschonend umnutzbar gemacht werden können, beschäftigen sich künftig sieben Absolventen der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) im Rahmen der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe DemoS. Das Projekt wird durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) für drei Jahre mit rund 1,2 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

„Diese Förderung von Nachwuchsforschergruppen auch an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ist eine bewusste Stärkung des Forschungspotenzials dieses Hochschultyps. Gerade die HTWK Leipzig ist mit Nachwuchswissenschaftlern bereits sehr forschungsstark und mit Unternehmen der Region hervorragend vernetzt. Das sorgt für einen direkten Wissenstransfer in die Wirtschaft“, erklärt Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Prof. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig: „Ich freue mich sehr, dass wir mit der Nachwuchsforschergruppe herausragenden Absolventen unserer Hochschule den Weg zu einer wissenschaftlichen Karriere und der Promotion eröffnen. Die interdisziplinäre Zusammensetzung der Gruppe bietet eine besondere Chance, Lösungen für die komplexen Herausforderungen des Demographie- und Strukturwandels zu entwickeln – gemeinsam und fachübergreifend.“

Mit verfallenden Fabrikhallen, leerstehenden Häuser und infrastruktureller Unterversorgung treten die Herausforderungen des demographischen und strukturellen Wandels in vielen ländlichen Regionen, vor allem in Ostdeutschland zutage. Häufig betrifft es vor allem die älteren Bewohner, denn die Jungen zieht es in die Städte, von denen einige ein rasantes Bevölkerungswachstum verzeichnen. Eine Konstante in dieser Dynamik ist die gebaute Struktur in den Dörfern und Städten. In der Vergangenheit zu einem bestimmten Nutzungszweck gebaut, entsprechen viele Gebäude nicht mehr den Anforderungen, die sie heute erfüllen sollen. „Die erhöhte Lebenserwartung, die niedrigen Geburtenzahlen, der Wandel der familiären Strukturen und die Wanderungsbewegungen in die großen Städte haben erhebliche Auswirkungen auf die Bau- und Immobilienbranche. Denn die skizzierten Entwicklungen unterliegen einer höheren Dynamik als bauliche Strukturen – folglich müssen Strategien und technische Lösungen zur Umnutzung bestehender Gebäude entwickelt werden“, erklärt Prof. Jens Jäkel, wissenschaftlicher Leiter der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe. Die sieben jungen Forscher werden sich dem Demographie- und Strukturwandel mit besonderem Fokus auf Sachsen aus verschiedenen akademischen Blickwinkeln nähern. Während zwei Architektinnen und eine Volkswirtschaftlerin die Thematik strukturell analysieren und digitale Werkzeuge für Stadtplaner, Kommunen und Architekten schaffen, werden vier Ingenieure verschiedener Disziplinen Systemlösungen für eine intelligente Gebäudetechnik entwickeln. Diese sollen Bedürfnisse spezieller Nutzergruppen, wie zum Beispiel älterer Menschen, insbesondere in Bestandsgebäuden berücksichtigen.

Die Nachwuchsforschergruppe DemoS („Systemlösungen zur Gestaltung des Demographie- und Strukturwandels“) ist die nunmehr achte Nachwuchsforschergruppe an der HTWK Leipzig. Alle Nachwuchswissenschaftler streben eine Promotion an und werden an den beteiligten Fakultäten sowie im neuen Graduiertenzentrum der HTWK Leipzig betreut. Sechs Professoren der HTWK Leipzig begleiten das Projekt.

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news-43 Wed, 06 Jul 2016 13:46:00 +0200 Millionenstarke Forschungskooperationen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/43/ HTWK Leipzig wirbt 1,8 Millionen Euro an Bundesmitteln für Forschung mit Unternehmen ein

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) rund 1,8 Millionen Euro für drei Forschungsvorhaben in Kooperation mit mittelständischen Unternehmen der Region. Damit war die Leipziger Hochschule im BMBF-Programm „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ (FHprofUnt) in der Förderrunde 2015 ausgesprochen erfolgreich. Deutschlandweit eingereicht wurden 173 Anträge – davon bewilligt wurde nur rund ein Drittel.

Jedes der geförderten Projekte ist eine Kooperation der Hochschule mit einem oder mehreren mittelständischen Unternehmen, die sich an den Projektmitteln zusätzlich mit rund 10 Prozent beteiligen. Durch die enge Kooperation ist gewährleistet, dass die erzielten Ergebnisse und Neuentwicklungen unmittelbar dem Wirtschaftsstandort Mitteldeutschland zugutekommen. „Sachsens Wirtschaft ist geprägt von vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU). Diese haben ohnehin nur begrenzten Spielraum, um in Forschung und Entwicklung zu investieren. Durch gemeinsame Forschungsprojekte mit einer leistungsstarken Hochschule wie der HTWK Leipzig können sich gerade KMU einen Innovationsvorsprung im internationalen Markt erarbeiten und sich innerhalb regionaler Innovationsstrukturen vernetzen“, so Prof. Markus Krabbes, Prorektor Forschung der HTWK Leipzig.

Zwei der geförderten Vorhaben befassen sich mit der Zustandsbewertung technischer Infrastruktur durch den dauerhaften Einsatz von Sensoren. Konkret soll im Projekt „SMART-TR“ das Betriebsrisiko und die Restlebensdauer von Leistungstransformatoren vorhersagt und so die Versorgungssicherheit im Energienetz erhöht werden. Das Projekt wird in Kooperation mit der Hochschule Zittau/Görlitz und sechs Unternehmen der Energiewirtschaft durchgeführt. Das Projekt „iFacts“ befasst sich ebenfalls mit der Netzsicherheit, allerdings mit der des Schienennetzes. Sensoren an elektrischen Weichenheizungen sollen frühzeitig den Verschleiß der Bauteile erkennen und automatisch Wartungsempfehlungen an einen zentralen Rechner senden. Im Rahmen des dritten geförderten Projektes „FuzzySun“ wird in Kooperation mit einem Leipziger Start-up aus der Solarbranche eine LED-Lichtquelle entwickelt, die das Sonnenspektrum hochexakt nachbildet. Mithilfe der Lichtquelle soll der Wirkungsgrad von Solarzellen noch exakter messbar und damit die Photovoltaik-Forschung vorangebracht werden. Alle drei Projekte sind zum Sommer 2016 gestartet und laufen über drei Jahre.

Die im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen mit Unternehmen“ in der Ausschreibungsrunde 2015 geförderten Projekte sind:

SMART-TR – Zustandsbewertung von Leistungs- und Verteiltransformatoren der elektrischen Energietechnik (Smart Grid – Smart Monitoring)
Projektleiter: Prof. Gerd Valtin, HTWK Leipzig, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik und Prof. Stefan Kornhuber, Hochschule Zittau/Görlitz, Fakultät Elektrotechnik und Informatik

iFacts – Intelligente funktionale und dezentrale Anlagenüberwachung für eine effiziente Prozessautomatisierung
Projektleiter: Prof. Faouzi Derbel und Prof. Andreas Pretschner, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik

FuzzySun – Mess- und regelungstechnische Automatisierung von LED-Sonnensimulatoren zur optimierten und schnellen Leistungsbestimmung von Solarzellen und Modulen
Projektleiter: Stiftungsprofessor Jens Schneider und Prof. Mathias Rudolph, Fakultät Maschinenbau und Energietechnik

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news-468 Sun, 03 Jul 2016 13:54:00 +0200 HTWK-Fußballroboter Dritte bei RoboCup-WM in Leipzig https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/468/ Das Nao-Team HTWK konnte zuhause seinen 3. Platz des Vorjahres verteidigenBegeisterung und Erleichterung an diesem Sonntag beim Nao-Team HTWK: Im Spiel um Platz 3 der „Standard Plattform Liga“ des 20. RoboCup in Leipzig besiegte es die UChile Robotics mit 4:1.
„Das ist super! Wir freuen uns sehr, dass wir unser Ziel erreicht haben: den 3. WM-Platz zu verteidigen“, so Hannes Hinerasky von den HTWK-Naos. Team-Kollegin Anne Wissing ergänzt: „Wir sind auch erleichtert, vor allem nach dem nervenaufreibenden 1,5-Meter-Schießen gegen UT Austin Villa aus Texas. Wir hatten Probleme mit dem Boden auf dem Spielfeld, unsere Spieler sind deshalb öfter mal hingefallen, aber es ist ja alles gutgegangen!“. Nachdem das Nao-Team HTWK – übrigens das einzige sächsischen Team in dieser Liga - am Samstag durch seinen 8:2 Sieg gegen das chinesische Team TJArk ins Halbfinale eingezogen war, hätte es am Sonntag die Texaner bezwingen müssen, um ins Finale zu kommen. Doch nach dem 2:2 und anschließendem 1,5-Meter-Schießen („Penalty Shootout“, vergleichbar dem Elfmeterschießen im „Menschenfußball“) musste am Ende das Maßband entscheiden: die Texaner brachten den Ball näher ans Tor und kamen damit ins Finale – denkbar knapp.

Doch auch Prof. Klaus Bastian, Betreuer und „graue Eminenz“ des Nao-Teams HTWK ist mehr als zufrieden: „Mit Chile hatten wir einen herausfordernden Halbfinal-Gegner, den wir schon lange kennen und schätzen und mit dem wir uns eine gutes, spannende Partie geliefert haben. Die Chilenen sind schnell – aber wir sind dribbelstark. Das hat uns den 3. Platz gesichert!“ Als Gastgeber der 20. RoboCup-WM lastete auf dem Nao-Team HTWK zudem eine besondere Bürde: Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Brasilien und China waren die dortigen Gastgeberteams immer schon in der Vorrunde ausgeschieden. Diesen Fluch haben die Leipziger heute gebrochen. Weltmeister in der „Standard Plattform Liga“ wurde der MW-Vize von 2015, das Team „B-Human“ aus Bremen. Es besiegte im Finale UT Austin Villa aus Texas mit 3:0 nach 1,5-Meter-Schießen.

Hintergrund:
Beim RoboCup, der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, treten Hochschulteams aus der ganzen Welt in verschiedenen Ligen gegeneinander an. Das Nao-Team HTWK startet in der „Standard-Plattform-Liga“, wo die Herausforderung des Wettkampfes nicht im Bau der Nao-Roboter liegt – alle Teams nutzen die gleichen Modelle – sondern in deren Programmierung. Daher wird der Nao-Fußball zuweilen auch als „Kampf der Algorithmen“ bezeichnet. Das Nao-Team HTWK besteht aktuell aus 16 Mitgliedern, die an der HTWK Leipzig Informatik studieren oder als Absolventen bereits im Berufsleben stehen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften errang die Mannschaft den zweiten bzw. dritten Platz in seiner Liga – gehört also zu den weltbesten Teams. Für den RoboCup wurde die Mannschaft von den IT-Unternehmen eXa-online, informatik-dv und m-plan gesponsert.

Weitere Informationen:
Alle Spiele des Hauptspielfeldes sowie des Nao-Teams HTWK wurden vom StreamTeam der Fakultät Medien der HTWK sowie Exa-Online Leipzig live gestreamt und von Sportmoderator Benni Zander kommentiert.
Sie können nach-geschaut werden unter: www.robocup-leipzig.de

Alle Spielergebnisse sind zu finden unter: http://robocup2016.org
Blog des Nao-teams HTWK: https://naoteamhtwk.blogspot.de/

 

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news-57 Thu, 16 Jun 2016 10:06:00 +0200 HTWK-Fußballroboter wollen bei WM den 3. Platz verteidigen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/57/ Offizielle Verabschiedung der HTWK-Naos zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. JuniAm 24. Juni wird das Nao-Team HTWK von Fans, Trainern und Sponsoren offiziell zur bevorstehenden RoboCup-Weltmeisterschaft auf der Neuen Messe Leipzig verabschiedet. Dort kämpft das Fußballroboter-Team vom 30. Juni bis 4. Juli um Sieg und Platz. Die offizielle Verabschiedung des Leipziger Teams mit Titelambitionen ist einer von mehr als 40 Programmpunkten der Hochschule für Technik Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) zur Langen Nacht der Wissenschaften. Zu dieser laden Leipzigs Forschungseinrichtungen gemeinsam mit der Stadt Leipzig zur Wissenschaftsnacht interessierte Gäste in ihre Labore, Hörsäle, Magazine und Archive ein.

Beim RoboCup, der Weltmeisterschaft im Roboterfußball, treten Hochschulteams aus der ganzen Welt in verschiedenen Ligen gegeneinander an. Die Herausforderung des Wettkampfes liegt bei den „Naos“ nicht im Bau der Roboter – alle Teams nutzen die gleichen Modelle – sondern in der Programmierung der kleinen Fußballroboter. „Als Gastgeber der 20. RoboCup-WM lastet auf dem Nao-Team HTWK eine besondere Bürde: Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Brasilien und China sind waren die dortigen Gastgeberteams immer schon in der Vorrunde ausgeschieden. Diesen Fluch gilt es nun in Leipzig zu brechen“, so Prof. Klaus Bastian, der betreuende Hochschullehrer des Nao-Teams. Dieses besteht aktuell aus 16 Mitgliedern, die an der HTWK Leipzig Informatik studieren oder als Absolventen bereits im Berufsleben stehen. Für den RoboCup wird das Leipziger Team von den IT-Unternehmen eXa online, informatik-dv und m-plan gesponsert. Das Nao-Team HTWK erzielte bei den vergangenen Weltmeisterschaften den zweiten bzw. dritten Platz in der „Standard-Plattform-Liga“. Aktueller Weltmeister ist die Universität Sydney.

Zur offiziellen Verabschiedung des Nao-Teams HTWK erwartet Fans, Medienvertreter und interessierte Gäste ein spannendes Programm, moderiert von Sportreporter Benni Zander. In unterhaltsamen Kurzvorträgen und Videoeinspielungen werden Prof. Klaus Bastian, betreuender Hochschullehrer des Nao-Teams HTWK, sowie die drei Teammitglieder Marcel Goebe, Anne Wissing und Hannes Hinerasky gemeinsam mit den Robotern „Helo“ und „Starbuck“ die Herausforderungen im Roboterfußball und die Teamstrategie zur Weltmeisterschaft vorstellen.

Die Verabschiedung findet am 24. Juni 2016 von 19 bis 20 Uhr im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Seminarraum 002, Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig, statt. Danach stehen die Fußballroboter, ihre menschlichen Trainer sowie das RoboCup-Maskottchen „Twenty“ noch die gesamte Wissenschaftsnacht – also bis Mitternacht – für Fragen und Fotos zur Verfügung. Im gesamten Nieper-Bau erwarten die Besucher außerdem bereits ab 18 Uhr zahlreiche weitere Mitmachaktionen, Führungen und Präsentationen zu den Forschungsthemen der HTWK Leipzig. Der Eintritt ist frei.

Übrigens: die ganze RoboCup-WM wird live gestreamt! Unter robocup-leipzig.de können alle Spiele live verfolgt werden.

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news-60 Tue, 14 Jun 2016 11:06:00 +0200 Wissenschaftsprogramm für kleine Entdecker https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/60/ HTWK Leipzig bietet zur Langen Nacht der Wissenschaften zahlreiche Aktionen für KinderHüpfen, basteln, spielen – und nebenbei wissenschaftliche Prinzipien anwenden und erfahren: Im Programm der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK Leipzig) zur Langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni finden sich zahlreiche Mitmachaktionen speziell für die Forscher von morgen.

„Jedem Kind sind Neugier und Wissensdurst in die Wiege gelegt – das macht Kinder automatisch zu Forschern und Entdeckern. Geradezu spielerisch nähern sie sich dabei Problemstellungen, ohne sich von eingefahrenen Denkmustern beschränken zu lassen. Ebenso spielerisch wollen wir interessierte Besucher jeden Alters bei der Wissenschaftsnacht an die Fragestellungen unserer aktuellen Untersuchungen heranführen“, so Holger Evers, Vermessungsexperte an der HTWK Leipzig und selbst Vater einer eineinhalbjährigen Tochter. An Evers‘ Versuchsaufbau im Foyer des Nieper-Baus der HTWK Leipzig (Karl-Liebknecht-Straße 134) können Kinder und Junggebliebene eine Betonplatte mit ihrem eigenen Körpergewicht auf ihre Belastbarkeit testen. Spezielle Messtechnik erfasst die Verformung des Betons selbst dann, wenn das bloße Auge nichts sieht. Aus diesen Messwerten lässt sich berechnen, wie viel ein Bauteil maximal aushält, ohne es zu zerstören. Das Verfahren stellt bei der Wissenschaftsnacht sicher, dass nur so viele Kinder und Erwachsene die Betonplatte betreten, dass eine Zerstörung ausgeschlossen ist. Im Bauwesen helfen derartige Messverfahren, die Tragfähigkeit von Bauteilen zu bewerten.

Schräg gegenüber erfahren neugierige Besucher, wie Architekten aus zweidimensionalen Flächen oder Streben runde Formen konstruieren. Digital geplant und exakt zugeschnitten, lassen sich so mit minimalem Materialeinsatz Kuppeldächer, Türme und sogar Boote bauen, die enorme Lasten aushalten. Große Entdecker können das Bauprinzip anhand der Turmskulptur „Twisted“ nachvollziehen und bestaunen, kleine Entdecker (ab 4 Jahren) dürfen selbst mit Papier und Schere Halsketten basteln, die sie anschließend, mitnehmen und verschenken können.

Ein paar Meter weiter wartet gleich die nächste Mitmachaktion: Mithilfe eines Roboters können Magnetfische geangelt werden. An den Arm eines Industrieroboters ist dazu ein starker Magnet montiert. Bedient wird der „starke Helfer“ über einen Joystick. Industrieroboter werden vor allem in der Montage eingesetzt und schweißen dort zum Beispiel Autos zusammen. Damit nehmen sie den Arbeitern besonders anstrengende Tätigkeiten ab. Die besten Angler erwarten kleine Preise. Infos zu den zahlreichen weiteren Mitmachaktionen, Präsentationen und Führungen der HTWK Leipzig gibt es am zentralen Infostand in der Gustav-Freytag-Straße. Dort erhalten große und kleine Besucher außerdem Zuckerwatte und Luftballons und können an einem Quiz teilnehmen.

Die Lange Nacht der Wissenschaften findet am 24. Juni 2016 von 18 bis 24 Uhr in ganz Leipzig statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere kindertaugliche Programmpunkte an der HTWK Leipzig und bei anderen Forschungseinrichtungen finden sich unter www.wissenschaftsnacht-leipzig.de/Programm (Filteroption: kinderfreundlich).

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news-55 Thu, 09 Jun 2016 10:06:00 +0200 Historische Wertpapiere als „Gedrucktes Vertrauen“ https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/55/ Gemeinsame Tagung am 24. Juni von Druckkunst-Museum, VdW und HTWK Leipzig Aktien sind ausstellbare Wirtschaftsgeschichte und zugleich Teil unserer Industriekultur. Oftmals aufwendig gestaltet und unter Sicherheitsaspekten hergestellt, sind die historischen Druckerzeugnisse nicht nur beliebte Sammlerstücke und Ausstellungsobjekte, sondern auch Forschungsgegenstand: Im Rahmen der Tagung „Gedrucktes Vertrauen“ am 24. Juni 2016 tauschen sich ausgewiesene Experten zu historischen Wertpapieren als Quelle sowie als Kultur- und Sammlungsgut aus. Die Fachveranstaltung findet im Museum für Druckkunst Leipzig statt, durchgeführt wird sie gemeinsam mit der Vereinigung deutscher Wirtschaftsarchivare (VdW) und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig).

Die Rechtsform der Aktiengesellschaft steht im Industriezeitalter beispielhaft für die Wandlung der vorherrschenden persönlichen Beziehungen von Marktteilnehmern in ein reines Geldverhältnis. Diese Entpersönlichung wirtschaftlicher Abhängigkeitsverhältnisse war ein zentrales Element im allgemeinen Kulturwandel der entstehenden Industriegesellschaften. Wertpapiere und Aktienurkunden waren das „gedruckte Vertrauen“ in diesem System. „Anhand von Aktien lässt sich beispielhaft erforschen, wie jahrhundertealte Sehgewohnheiten und Zeichensprachen in eine neue Ikonographie des Industriezeitalters transformiert wurden. Damit sind diese Druckerzeugnisse Ausdruck unserer Industriekultur“, so Dr. Dirk Schaal, Honorarprofessor für Industriekultur und Wirtschaftsarchive an der HTWK Leipzig. Die Museologen der HTWK Leipzig erforschen aktuell die Bildsprache historischer Wertpapiere und erarbeiten Standards für die Verzeichnung und Verschlagwortung von Bildquellen der Wirtschaft. Die aufwendige Technik und wirtschaftliche Aspekte der Wertpapierherstellung vermittelt derzeit das Museum für Druckkunst in der Sonderausstellung „Gedruckte Werte“ (geöffnet noch bis 14. August 2016).

Leipzig war das Zentrum des Wertpapierdrucks in Deutschland. Das hier gegründete Unternehmen Giesecke & Devrient war auf die Herstellung von Sicherheitspapieren und den Sicherheitsdruck spezialisiert. Es avancierte im 19. Jahrhundert zum weltweit führenden Hersteller von Banknoten und Wertpapieren. Deponiert wurden die Wertpapiere von ihren Inhabern zumeist in Banktresoren. Bis zur Wiedervereinigung lagerten im Tresor der Reichsbank in Ostberlin zahlreiche historische, durch das Wertpapierbereinigungsgesetz von 1949 wertlos gewordene Aktien. Aufgrund ihres kulturellen Wertes haben in den vergangenen Jahren viele Wirtschaftsarchive Stücke aus diesem „Reichsbankschatz“ in ihre Sammlungen übernommen – Anlass für die VdW, die Vereinigung der Wirtschaftsarchivare im deutschsprachigen Raum, sich mit diesem speziellen Sammlungsgut intensiver auseinanderzusetzen.

Die Tagung findet am 24. Juni von 9:30 bis 16:30 Uhr im Museum für Druckkunst Leipzig, Nonnenstraße 38, 04229 Leipzig, statt und richtet sich an Historiker, Kunst- und Kulturwissenschaftler, Museologen, Sammler sowie Wirtschaftsarchivare.

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news-68 Wed, 08 Jun 2016 14:32:00 +0200 Graduiertenzentrum der HTWK Leipzig eröffnet https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/68/ Promovierende der Hochschule werden künftig noch umfassender betreut und beratenHTWK > Hochschule >> PressemitteilungHTWK > ForschenGRADZ > Startseitenews-72 Thu, 26 May 2016 14:32:00 +0200 Umweltbeobachtung in nah und fern https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/72/ Informatiker tauschen sich an der HTWK Leipzig zu Umweltinformationssystemen ausUnter dem Leitthema „Umweltbeobachtung – Nah und Fern“ kommen am 2. und 3. Juni 2016 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Wissenschaftler und Praxis-Experten aus dem Bereich der Umweltinformatik zusammen. Anlass ist die „UIS 2016“, der 23. Workshop des Arbeitskreises „Umweltinformationssysteme“ (UIS) der Gesellschaft für Informatik, welcher jährlich an wechselnden Orten stattfindet.

„Um den Zustand unserer Umwelt zu beschreiben, lässt sich eine Vielzahl möglicher Daten zu Rate ziehen – vom Tier- und Pflanzenbestand über die Temperatur- und Niederschlagsentwicklung bis hin zur Boden-, Luft- und Wasserqualität. Um aus diesen Daten Prognosen für die Zukunft ableiten zu können, müssen sie sinnvoll erfasst und weiterverarbeitet werden – schon aufgrund der schieren Datenmenge eine enorme Herausforderung. Bereitgestellt in Datenbanken, stellen Umweltdaten allerdings eine wertvolle Informationsquelle für Anwender in der Verwaltung, in der Land- und Forstwirtschaft oder im Naturschutz dar“, erklärt Thomas Kudraß, Professor für Datenbanken an der HTWK Leipzig und Organisator des Workshops.

Ein Schwerpunkt des diesjährigen UIS-Workshops liegt auf neuen Methoden und Technologien für die Datengewinnung in Umweltinformationssystemen. So können beispielsweise mit Drohnen erhobene Daten die umweltgerechte und effiziente Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Nutzflächen erheblich verbessern. Im Vergleich zu Luftbildern von Flugzeugen oder Satelliten sind Drohnen oft eine kostengünstige Alternative. Die Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von zivilen Drohnen zur Naherkundung wird Dr. Jörg Ruppe, Geschäftsführer des Unternehmens Rucon Engineering, im Eröffnungsvortrag des Workshops darstellen.

Im Anschluss beschäftigt sich die UIS 2016 mit dem aktuellen Trend „Mobile Sensing“, auch als „Crowd Mapping“ oder „Citizen Science“ bezeichnet. Dahinter verbirgt sich die Idee der Bürgerbeteiligung an wissenschaftlichen Prozessen, insbesondere durch die mobile Datenerfassung und Kartierung von Umweltdaten. Ein typisches Anwendungsfeld hierfür ist die Beobachtung der Natur durch Bürger, um beispielsweise das Vorkommen bestimmter Tier- und Pflanzenarten in einer Region zu dokumentieren. Der erste Workshoptag schließt mit einer Exkursion durch den Leipziger Auwald ab. Am zweiten Tag erwarten die Teilnehmer Vorträge aus dem Gebiet der Wald- und Forstwirtschaft sowie zu den eher technologisch getriebenen Gebieten „Big Data“, Geoinformationssysteme und mobile Lösungen.

Das komplette Programm der UIS 2016 ist online als PDF hinterlegt. Der Workshop findet im Geutebrück-Bau der HTWK Leipzig, Räume G 238 und G 239, Karl-Liebknecht-Straße 132, 04277 Leipzig, statt.

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news-159 Fri, 20 May 2016 14:08:00 +0200 Drucktechnik: Mehr als Papier und Farbe https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/159/ Internationale Drucktechnik-Konferenz „IC Leipzig 2016“ zu Gast an der HTWK Leipzig Wohin entwickelt sich die Druckbranche? Wie lassen sich Druckverfahren weiterentwickeln, um neben Farbe auch sogenannte funktionale Schichten, also beispielsweise Mikrochips oder Batterien, zu drucken? Und wie lassen sich junge Menschen weiterhin für ein Drucktechnik-Studium begeistern? Zu diesen Fragen tauschen sich vom 29. Mai bis zum 2. Juni 2016 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Drucktechnik-Experten aus der ganzen Welt aus. Anlass ist die „IC Leipzig 2016“, die 48. Jahreskonferenz des Internationalen Kreises der Lehrinstitute für die Polygraphische Industrie (IC). Im Internationalen Kreis sind Hochschulen mit Drucktechnik-Studiengängen aus aller Welt vernetzt.

„Gedruckte Produkte umgeben uns tagtäglich – sei es als Buch oder Prospekt, als Etikett oder Verpackung. Doch Drucktechnik studieren kann man deutschlandweit nur an vier Hochschulen – eine davon ist die HTWK Leipzig. Auch international ist die akademische Beschäftigung mit Druckprozessen eher eine Nische – und das obwohl die Druckbranche händeringend nach Fachkräften sucht“, erklärt Tagungsleiter Prof. Frank Roch vom „Institute for Printing, Processing and Packaging Leipzig“ der HTWK Leipzig. „Insofern gleicht die IC-Jahreskonferenz einem familiären Treffen, bei dem man sich über aktuelle Entwicklungen in Forschung und Lehre austauscht, gemeinsame Projekte anschiebt und seinen Studierenden Kontakte in die ganze Welt vermittelt.“ Die Tradition der Drucktechnik-Ausbildung an der HTWK Leipzig geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Seit ihrer Gründung im Jahr 1992 ist die Hochschule im Internationalen Kreis organisiert.

Eröffnet wird die „IC Leipzig 2016“ mit einem Einführungsvortrag von Prof. Reinhard Baumann (TU Chemnitz) zum Druck funktionaler Schichten. Dabei wird er einen Einblick bieten, welche Möglichkeit die Verfahren der Drucktechnik für die Digitalisierung bieten. So können schon heute hauchdünne, elektronisch leitende Schichten auf Folien oder andere Materialien aufgetragen werden – aus den Druckerzeugnissen werden so Mikrochips. In den sich anschließenden thematischen Sektionen geht es neben Fragen der internationalen Ingenieursausbildung unter anderem um neue Entwicklungen im Digitaldruck, weitere Optimierungsansätze für die Druckqualität und Simulations-Software für Druckprozesse. Daneben gibt es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Exkursionen zur Zeitungsdruckerei Leipzig, zur „Herzogin Anna Amalia“-Bibliothek in Weimar und in das Museum für Druckkunst Leipzig.

Zur Konferenz erwartet werden insgesamt rund 60 Teilnehmer aus Ländern wie Argentinien, China, Indien, Russland oder den USA. Viele der internationalen Gäste kombinieren ihren Aufenthalt in Deutschland mit einem Besuch der zeitgleich stattfindenden Drucktechnik-Fachmesse „drupa“ in Düsseldorf. Die HTWK Leipzig ist dort ebenfalls mit einem Stand vertreten (Halle 7a, Stand B 01).

Weitere Informationen zur IC Leipzig 2016 finden Sie (auf Englisch) unter http://ic16.htwk-leipzig.de; das komplette Programm ist online hinterlegt. Die Eröffnung der Tagung findet am 30. Mai 2016 ab 9:15 Uhr im Laborgebäude Naturwissenschaften der HTWK Leipzig, Hörsaal LNW 006, Gustav-Freytag-Straße 41a, 04277 Leipzig, statt. Die anschließenden thematischen Sektionen ab 11 Uhr finden gegenüber im 1. Obergeschoss des Gutenberg-Baus der HTWK Leipzig, Gustav-Freytag-Straße 42, statt.

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news-65 Wed, 18 May 2016 02:00:00 +0200 Wie weiter in der Energiewende? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/65/ Fachtagung an der HTWK Leipzig thematisiert aktuelle Fragen der EnergieversorgungIn Anbetracht anderer gesellschaftlicher Herausforderungen ist die Diskussion um die Energiewende etwas in den Hintergrund geraten. Wo stehen wir heute, wie geht es weiter? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unter dem Leitthema „Energiewende in Deutschland – Kleinklein oder nachhaltige Systemgestaltung?“ die 10. Fachtagung „Energie + Gebäudetechnik“ am 25. und 26. Mai 2016 an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig). Rund 200 Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden zu der zweitägigen Konferenz erwartet.

„Bisher geht es bei der Diskussion um die Energiewende vor allem um Strom. Das ist unbestritten wichtig“, erklärt Prof. Michael Kubessa, wissenschaftlicher Leiter der Tagung. „Aber wir müssen die Energiewende ganzheitlich in den Blick nehmen – dazu gehören auch Themen wie der Wärmemarkt, die Integration von Strom- und Gasnetz, die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung und die Energieeffizienz in Gebäuden. Die nun bereits zum zehnten Mal an der HTWK Leipzig stattfindende Tagung ist eine exzellente Möglichkeit, sich mit anderen Experten über neuste wissenschaftlich-technische Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis auszutauschen.“

Eröffnet wird die Tagung mit einer wirtschaftsethischen Analyse der deutschen und internationalen Energiepolitik durch den Hallenser Ökonomen Prof. Ingo Pies. In seinem Vortrag hinterfragt er unter anderem die politischen Regulierungsansätze für CO2-Emissionen sowie die Effizienz des aktuellen Subventionsmodells für Erneuerbare Energien in Deutschland. In der Fachsektion am Nachmittag werden alle Aspekte rund um die nachhaltige Energieversorgung mit Gas, Wärme und Strom auf Systemebene diskutiert. Der zweite Tag der Veranstaltung widmet sich der effizienten Energieversorgung in Gebäuden sowie den technologischen Herausforderungen, die auf dem weiteren Weg hin zur Energiewende zu bewältigen sind. In einer begleitenden Ausstellung zeigen über 30 Partner aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Energieversorgung und Gebäudetechnik.

Die Tagung findet im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 134, 04277 Leipzig statt. 

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news-87 Fri, 29 Apr 2016 14:29:00 +0200 „Grünau bewegt sich“ eröffnet Projektladen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/87/ Eröffnungsfeier am Mittwoch, 4. Mai 2016, ab 14 UhrAm Mittwoch, dem 4. Mai 2016, öffnet der „Bewegungsmelder“ als zentrale Anlaufstelle des Pilotprojektes „Grünau bewegt sich“ im Grünauer Wohnkomplex 8, Selliner Straße 17, 04207 Leipzig, seine Türen. Das Projekt zielt darauf ab, die Gesundheit von Kindern in Grünau zu stärken, indem es strukturelle Veränderungsprozesse im Lebens- und Wohnumfeld von Kindern anstößt und dabei die besonderen Ressourcen und Risiken des Stadtteils berücksichtigt. „Grünau bewegt sich“ wird gemeinsam von der Stadt Leipzig, der Universitätsmedizin Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) durchgeführt und derzeit hauptsächlich von der AOK PLUS über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Projektleiter sind Prof. Dr. Gesine Grande, Rektorin der HTWK Leipzig, und Prof. Dr. Wieland Kieß, Direktor der Leipziger Universitätsklinik für Kinder und Jugendliche.

Mit Grußworten von Dr. Frank Lehmann, Referatsleiter bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Lars Rohwer, MdL und Präsident der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, und Dr. Karoline Schubert, Gesundheitsamt Leipzig, wird die Veranstaltung gegen 15 Uhr offiziell eröffnet. Das Rahmenprogramm zur Eröffnung gestaltet das Projekt gemeinsam mit Trägern und Initiativen aus und um den Stadtteil. Dabei hält das Grünauer Gesundheitsnetzwerk bereits ab 14 Uhr Mitmach-Aktionen für Jung und Alt und ein reichhaltiges Informationsangebot zum Thema Gesundheit bereit.

Mit gesundheitsbezogener Gemeinwesenarbeit und einer impulssetzenden Gestaltung kindlicher Lebenswelten will „Grünau bewegt sich“ die Entwicklungschancen von Kindern nachhaltig verbessern. Zu den Handlungsfeldern zählen die Vernetzung von Akteuren, die Stärkung gesundheitsfördernder Kompetenzen in Kindertagesstätten und Horten, die Schaffung altersgerechter Bewegungsangebote im öffentlichen Raum und ein verbesserter Zugang zu gesunden Lebensmitteln. Die Durchführung des Projektes nach wissenschaftlichen Standards gewährleistet dabei die Übertragbarkeit der Gesundheitsförderungsarbeit auf weitere kommunale Lebenswelten.

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news-86 Wed, 30 Mar 2016 15:17:00 +0200 Wie neue Technologien die Medien verändern https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/86/ Gemeinsame Tagung zu Medieninnovationen von HTWK Leipzig und Universität LeipzigNachrichten als Computerspiele, interaktive Kurzfilme oder Videoschnitt-Apps – neue technische Entwicklungen ermöglichen neue Darstellungsformen in Journalismus und Werbung. Was genau ist neu an diesen Formaten? Wie verändern sie die Nutzungsgewohnheiten der Leser und Zuschauer? Welche Folgen hat das für die Journalistenausbildung? 

Zu diesen Fragen tauschen sich am 30. März 2016 Kommunikationswissenschaftler aus ganz Deutschland bei der Tagung „Technische Innovationen – Medieninnovationen?“ aus. Als „Pre-Conference“ ist die Veranstaltung Auftakt zur diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaften (DGPuK) vom 30. März bis 1. April in Leipzig. Die Pre-Conference wird von der Universität Leipzig und der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) gemeinsam organisiert. 

„Vor genau 100 Jahren gründete Karl Bücher das erste Institut für Zeitungskunde an der Universität Leipzig und legte damit den Grundstein für die akademische Journalistenausbildung“, erklärt Cornelia Wolf, Juniorprofessorin für Online-Journalismus an der Universität Leipzig. Das Jubiläum nahmen sie und ihre Kollegin Prof. Gabriele Hooffacker von der HTWK Leipzig zum Anlass, gemeinsam die Pre-Conference zur DGPuK-Jahrestagung zu organisieren. Gabriele Hooffacker lehrt an der HTWK Leipzig Konzeption und Gestaltung crossmedialer Medieninhalte und publiziert Lehrbücher zur journalistischen Praxis. Hooffacker: „Wir als HTWK Leipzig wollen zeigen, was die Ingenieurwissenschaften zur Medienforschung beitragen können. Zur Pre-Conference stellen unsere Wissenschaftler beispielsweise neue Formate und technische Innovationen für das Lokalfernsehen vor.“

Die DGPuK-Jahrestagung findet jährlich in wechselnden Städten statt. Die von den Leipziger Wissenschaftlerinnen organisierte Pre-Conference ist neu. Insgesamt werden rund 500 Kommunikations- und Medienwissenschaftler aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich erwartet. Veranstaltungsort der DGPuK-Jahrestagung sowie der Pre-Conference ist das Hörsaalgebäude der Universität Leipzig. Das Programm der Pre-Conference findet sich unter diesem Link (PDF), das der Jahrestagung hier.

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news-96 Mon, 14 Mar 2016 01:00:00 +0100 Von Mikrosystemen, Robotern und smarten Stromnetzen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/96/ Internationale Elektrotechnik-Konferenz „SSD“ gastiert an der HTWK LeipzigVom 21. bis 24. März 2016 treffen sich an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) Spezialisten aus verschiedenen Bereichen der Elektro- und Informationstechnik zur 13. Internationalen Multi-Konferenz für „Systems, Signals and Devices“ (SSD). Insgesamt werden über 100 Experten zu der vom internationalen Fachverband der Elektroingenieure IEEE akkreditierten Konferenz erwartet. Die zentrale Fragestellung der knapp 140 Vorträge an drei Tagen: Wie kann die uns umgebende Technik intelligenter gestaltet werden? Die Bandbreite der Themen reicht dabei von Mikrosystemen, wie sie in Smartphones vorkommen, über drahtlos kommunizierende Sensoren bis hin zu intelligenten Stromnetzen und Robotern.

Gastgeber der Konferenz ist HTWK-Professor Faouzi Derbel. Als einer der Mitbegründer der SSD ist der aus Tunesien stammende Elektrotechnik-Professor besonders stolz, die Veranstaltung in ihrem 15. Jahr des Bestehens erstmalig an seiner Heimat-Hochschule, der HTWK Leipzig, ausrichten zu können. „Mit Teilnehmern aus 18 Ländern, darunter Experten aus Tunesien, Malaysia, Korea, den USA oder Jordanien, ist die SSD im Gegensatz zu vielen vorrangig westlich geprägten Konferenzen wirklich international. Dieser Wissensaustausch über Kontinente und Kulturkreise hinweg ist wichtig, um neue Perspektiven und Forschungsansätze kennenzulernen. Denn genauso international wie viele globale Herausforderungen sind – die Versorgungssicherheit in Energienetzen zum Beispiel oder die Senkung des CO2-Ausstoßes durch effizientere Systeme – genauso international vernetzt sollte auch die Wissenschaft sein“, so Prof. Faouzi Derbel.

Neben seiner Funktion als Gastgeber wird Prof. Derbel auf der diesjährigen SSD auch selbst neue Forschungsergebnisse präsentieren. Zusammen mit seinen Mitarbeitern Florian Strakosch und Sadok Bdiri hat er einen hochgradig energieeffizienten Sensor entwickelt, der seine Messdaten (z. B. Position, Temperatur oder Spannung) jederzeit auf Anfrage an einen Computer senden kann. Das Besondere: Der Sensor funkt komplett drahtlos und ist energieautark. Bislang auf dem Markt verfügbar sind lediglich Systeme, die zu vorgegeben Zeitintervallen ihre Messdaten senden. „Mit unserem ‚Wake-Up-Receiver‘ kann man jeder Zeit auf den Sensor zugreifen. So wird es zum Beispiel möglich, die Position eines mit dem Sensor ausgestatteten Geräts oder Produkts innerhalb von Gebäuden energieeffizient zu orten. Auch die Zustandsüberwachung von Maschinen wird durch den Sensor deutlich flexibler“, erklärt HTWK-Mitarbeiter Sadok Bdiri. Das theoretische Grundkonzept des Wake-Up-Receivers wurde bereits vor zwei Jahren auf der SSD in Barcelona mit dem Best Paper Award ausgezeichnet. Auf der diesjährigen Konferenz präsentieren die Wissenschaftler nun den ersten Prototyp.

Weitere Informationen zur SSD 2016 finden Sie (auf Englisch) unter www.ssd-conf.org/ssd16. Die Konferenz findet im Nieper-Bau der HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Straße 134, vom 21. bis 23. März 2016 statt.

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news-94 Fri, 11 Mar 2016 01:00:00 +0100 Produkte, die selbst vom Lieferanten zum Kunden finden? https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/94/ Aktuelle Studie zeigt: Beschaffung und Logistik sind noch weit von Industrie 4.0 entferntDie Vernetzung von Maschinen und Produkten zu einem „Internet der Dinge“ wird die Art und Weise, wie Dinge produziert werden, gravierend verändern. Diese als „Industrie 4.0“ bezeichnete Entwicklung spiegelt sich in einer zunehmenden Automatisierung der Produktionsprozesse innerhalb von Unternehmen. In Einkauf und Logistik ist die Entwicklung aber noch nicht in der notwendigen Breite angekommen. Dies zeigt eine gemeinsame Studie von Prof. Holger Müller, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), und Prof. Ronald Bogaschewsky, Universität Würzburg.

An der Befragung nahmen zwischen November 2015 und Februar 2016 insgesamt 168 Unternehmen aus Industrie, Dienstleistungsgewerbe, Handel und öffentlichen Institutionen teil. Vorgestellt wurden die Ergebnisse Anfang März auf den 7. E-Lösungstagen des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) in Düsseldorf.

„Die Vision von Industrie 4.0 ist, dass sich Fabriken, Produkte und Maschinen intelligent selbst steuern. Innerhalb der Unternehmen wird dies zum Teil schon umgesetzt, aber zwischen den Unternehmen, also zwischen Zulieferern, Produzenten und Kunden, wird – zugespitzt formuliert – zum Teil noch immer Papier verwendet, um die Informationen zu übertragen“, so Holger Müller, Professor für Supply Chain Management (SCM) an der HTWK Leipzig. „Dabei ist es unabdingbar, dass die operativen Einkaufs- und Logistikprozesse digitalisiert werden, um den Anforderungen von Industrie 4.0 gerecht zu werden. Dann würde beispielsweise ein Kundenauftrag ‚intelligent‘ die Bestellung für die für ihn benötigten Kaufteile auslösen. Diese wiederum würden sich daraufhin beim Zulieferer selbstständig auf den Weg machen.“ Doch bislang ist das noch Zukunftsmusik: Zwar wird die Relevanz von Industrie 4.0 seitens der Unternehmen als ausgesprochen hoch eingeschätzt. Die notwendigen Vorbereitungen und Innovationsprozesse in Einkauf und Logistik werden aber aktuell noch auf die lange Bank geschoben. Vielen Unternehmen fehlt es gar an einer konkreten Industrie-4.0-Strategie.

„Insgesamt wissen die meisten Unternehmen bisher nicht, wie sie die Digitalisierung gewinnbringend einsetzen können und was für Anwendungen notwendig sind“, erklärt Prof. Holger Müller. Bezogen auf Einkauf und Logistik fehlt es den meisten noch an IT-Basislösungen, um die Potenziale von Industrie 4.0 erfolgreich realisieren zu können. „Dabei könnten und sollten Unternehmen die Digitalisierung nutzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten.“

Die Studie „Industrie 4.0: Wie verändern sich die IT-Systeme in Einkauf und SCM?“ wurde von den deutschen und österreichischen Bundesverbänden Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik unterstützt. Die komplette Studie finden Sie hier als PDF zum Download.

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news-93 Thu, 10 Mar 2016 01:00:00 +0100 Preis der Zukunftsstiftung Südraum Leipzig verliehen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/93/ HTWK-Absolvent für Dissertation über die wirtschaftliche Resilienz Sachsens ausgezeichnetFür seine an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) verfasste Dissertation über die wirtschaftliche Krisenfestigkeit Sachsens wurde Dr. Daan Peer Schneider mit dem Preis der Zukunftsstiftung Südraum Leipzig ausgezeichnet. Verliehen wurde die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung am 10. März 2016 in Zwenkau beim Wirtschaftstag der Landkreise Leipzig, Altenburger Land und Burgenlandkreis.

In seiner Dissertation „Verbundene Vielfalt als Untersuchungsdeterminante regionalwirtschaftlicher Resilience – Eine qualitative Fallstudie aus Sicht der Akteure mit einem Schwerpunkt auf Sachsen“ untersucht der Wirtschaftsingenieur Daan Peer Schneider, welche Auswirkungen die spezifische Wirtschaftsstruktur Sachsens auf die Bewältigung von Krisen und Schocks hat. Konkret zeigte Schneider auf, dass die inter-industrielle Verbundenheit zwischen der Mikroelektronik- und Photovoltaikindustrie sowie zwischen dem Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen eine flexible Anpassung der regionalen Unternehmen an sich verändernde Wirtschaftsbedingungen in Zeiten der Krise ermöglichte. Diese Fähigkeit, Störungen besser als andere bewältigen zu können, wird als Resilienz bezeichnet. Die mit summa cum laude bewertete Doktorarbeit wurde an der HTWK Leipzig von Prof. Rüdiger Wink und an der Universität Leipzig von Prof. Robert Holländer betreut.

Der Vorstandsvorsitzende der Zukunftsstiftung Südraum Leipzig, Joachim Kahlert, würdigt die Arbeit bei der Preisverleihung mit den Worten: „Die Jury hat insbesondere überzeugt, wie sich zwei Leipziger Hochschulen in einem gemeinsamen Schwerpunkt einer hochaktuellen Forschungsthematik mit hoher regionaler Relevanz widmen, die vom Preisträger mit großem Erfolg bearbeitet wurde.“

Daan Peer Schneider studierte zunächst Maschinenbau und arbeite danach ein Jahr lang als Entwicklungsingenieur in Dänemark. Im Anschluss absolvierte er den Masterstudiengang General Management an der HTWK Leipzig. Ab 2011 forschte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HTWK Leipzig in verschiedenen Forschungsprojekten zur regionalen Resilienz. Als Mitglied der gemeinsamen Nachwuchsforschergruppe „RegAWa – Regionale Anpassung an den globalen Wandel“ von HTWK Leipzig und Universität Leipzig arbeitete er an seiner Promotion zum Doktor-Ingenieur, die er 2015 erfolgreich an der Universität Leipzig verteidigte. Seit Januar 2016 arbeitet er in der Geschäftsführung des Familienunternehmens Industriefabrik Schneider, einem Hersteller von Industriearmaturen und -anlagen.

Die Zukunftsstiftung Südraum Leipzig wurde vor über 15 Jahren gegründet. Sie ist gezielt im ländlichen Raum aktiv und fördert nachhaltige Projekte und Ideen im wirtschaftlichen und kommunalen Bereich. Jedes Jahr zeichnet die Stiftung eine wissenschaftliche Abschlussarbeit aus, die einen hohen innovativen Charakter und eine Unterstützungsfunktion für die Kommunal- und Wirtschaftsentwicklung in der Region aufweist.

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news-104 Thu, 03 Mar 2016 09:12:00 +0100 Computerspieltechnik für Industrieanwendungen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/104/ Spin-off der HTWK Leipzig präsentiert neue Virtual-Reality-Anwendung auf der CeBITIn modernen Computerspielen sind oft riesige, interaktive Zukunftsszenarien nachgebildet. Per Joystick, Mausklick oder Kopfbewegung können sich die Nutzer durch die Fantasiewelt bewegen und mit ihr interagieren. Die dahinter steckende Technologie ist mehr als Spielerei: Auch Maschinen, Labore und Fahrzeuge können täuschend echt virtuell nachgebildet und interaktiv erfahrbar gemacht werden. Das Leipziger Start-up LeFx, ein Spin-off der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), demonstriert auf der diesjährigen CeBIT in Hannover, wie Industriekunden von Virtual Reality (VR) profitieren können.

„Geplante Bauvorhaben, verschiedene Ausstattungsvarianten eines Fahrzeugs oder komplexe Prozesse lassen sich besser nachvollziehen, wenn man sie sich bildlich vor Augen führt“, so Klaus Hänßgen, Professor für Multimediatechnologie an der HTWK Leipzig. In der Architektur werden deshalb schon seit langem größere Immobilienprojekte dreidimensional visualisiert. „Doch noch einfacher wird es für die Vorstellungskraft, wenn man die Objekte komplett virtuell nachbildet – inklusive Interaktionsmöglichkeiten“, ergänzt der Medieninformatiker Hannes Finke und erklärt damit zugleich die Geschäftsidee des Leipziger Start-ups LeFx. Das Spin-off aus der HTWK Leipzig realisiert VR-Simulationen für Kunden aus der Immobilienbranche, der Medizintechnik oder dem Maschinenbau. Auf der CeBIT 2016 präsentieren die HTWK Leipzig und LeFX unter dem Schlagwort „VRX – Virtual Reality eXperience“ verschiedene Anwendungsszenarien der neuen Technologie. Messebesucher können sich beispielsweise über eine VR-Brille in ein virtuelles Großraumbüro versetzen, per Kopfbewegung die verschiedenen Räume erkunden und über ein Tablet die Innenausstattung live verändern. Das macht nicht nur Spaß, sondern bietet auch neue Chancen in verschiedensten Unternehmensbereichen. „Gerade bei Großprojekten mit vielen beteiligten Entscheidern kann VRX helfen, komplexe Prozesse oder potentielle Gestaltungsvarianten verständlich zu machen. Aber auch bei potentiellen Kunden oder auf Messen hinterlassen VR-Simulationen einen bleibenden Eindruck“, so Hannes Finke.  

Die Idee, klassische Konstruktionsdaten und Computerspiel-Technologien zu einer neuen VR-Anwendung zusammenzufügen, entwickelte Hannes Finke gemeinsam mit zwei Kommilitonen während des Medieninformatik-Studiums an der HTWK Leipzig. Mit Unterstützung ihres Professors Klaus Hänßgen warben sie mit dem Projekt „VRX“ ein EXIST-Gründerstipendium des Bundeswirtschaftsministeriums ein. Von Januar bis Dezember 2015 wurde der Lebensunterhalt der drei Medieninformatiker über das Stipendium abgedeckt, die Hochschule stellte Arbeitsplatz und Infrastruktur. Seit Auslaufen der Förderung steht das Start-up auf eigenen Beinen.

Den gemeinsamen Stand von HTWK Leipzig und LeFx auf der CeBIT finden Sie vom 14. bis 18. März 2016 auf der Messe Hannover in Halle 6, Stand B24 (Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“).

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news-120 Thu, 10 Dec 2015 13:44:00 +0100 Regionale Resilienz gegen globale Krisen https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/120/ HTWK-Wissenschaftler erforschen, warum die letzte Wirtschaftskrise bestimmten Regionen wenig anhaben konnteLeipzig und Freiburg im Breisgau sind im Vergleich zu Dresden oder Stuttgart eher wirtschaftlich gestärkt aus der letzten globalen Finanz- und Wirtschaftskrise hervorgegangen. Selbst im Krisenjahr 2009 entwickelten sich hier das lokale Bruttoinlandsprodukt und die Erwerbstätigenzahl besser als in vergleichbaren Regionen. Ein Forscherteam um Rüdiger Wink, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), führt dies auf eine vielfältig aufgestellte Wirtschaft, eine lebendige Zivilgesellschaft und attraktive Dienstleistungen in beiden Städten zurück. Diese Ergebnisse zur Resilienz (Krisenfestigkeit) von Regionen sind nun im Springer Gabler Verlag erschienen.

Insgesamt haben Rüdiger Wink und sein Forscherteam die Entwicklung von zehn deutschsprachigen Regionen seit 1990 untersucht. Die Krisenfestigkeit Leipzigs und Freiburgs lässt sich auf zwei entscheidende Ursachen zurückführen: „Beide Städte verfügen über einen vergleichsweise hohen Anteil lokaler Dienstleistungen, die weniger von internationalen Krisen betroffen sind“, so Rüdiger Wink. „Dazu tragen auch die vielen gut und vielseitig ausgebildeten Arbeitskräfte in der Kreativwirtschaft bei.“ Daneben, so die Analyse des Volkswirtschaftsprofessors, seien die wirtschaftlich relevanten Branchen in Leipzig und Freiburg im Unterschied zu Standorten wie Dresden oder Stuttgart viel weniger miteinander verbunden. In der Krisensituation kam es daher zu weniger Ansteckungseffekten.

Im Vergleich mit anderen Stadtregionen in Deutschland identifizierten die Forscher wiederkehrende Reaktionsmuster auf Krisen. Für Leipzig zeigte sich: Egal ob Konjunktur- oder Branchenkrise, Naturkatastrophe oder Systemveränderung – stets halfen die starke städtische Zivilgesellschaft und die wirtschaftliche Vielfalt bei der Krisenbewältigung. Freiburg profitierte zudem von seiner frühzeitigen Orientierung an ökologischer Stadtentwicklung und einer starken Bürgerbeteiligung.

Was aus den Analysen für die Bewältigung künftiger Krisen zu lernen ist? „Man muss stets mit positiven und negativen Schocks rechnen“, so Rüdiger Wink. „Beispielhaft zeigt sich dies an der Entwicklung der Einwohnerzahlen in Leipzig: Um die Jahrtausendwende diskutierten alle über die ‚schrumpfende Stadt‘, nun haben wir eine gegenteilige Diskussion um ausreichenden und preiswerten Wohnraum in der neuen ‚Schwarmstadt‘. Solche Entwicklungen lassen sich nicht genau vorhersehen – allerdings können Politik und Verwaltung zur Krisenprävention bereits heute strukturelle Schwächen identifizieren und abbauen. Während der Krise fehlt die Zeit für neuartige strukturelle Anpassungen. Die Voraussetzungen, um eine Krise bewältigen oder oder gar als Chance nutzen zu können, müssen bereits vorher erworben werden.“

Die Analysen basieren auf mehreren Studien, die das Team um Rüdiger Wink von 2011 bis 2014 mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, des Europäischen Parlaments und der Forschungseinrichtung ESPON der Europäischen Kommission durchgeführt hat. Grundlage der Studien sind Befragungen, Workshops mit Praktikern der Wirtschaftsförderung, statistische Auswertungen und Literaturauswertungen.

Die Ergebnisse sind nun im Buch „Wirtschaftliche Resilienz deutschsprachiger Regionen“ erschienen. Die untersuchten Regionen sind: Leipzig, Chemnitz, Dresden, Stuttgart, Pforzheim, Freiburg i. Br., Dortmund, Gelsenkirchen, Uckermark, Burgenland (Österreich).

Rüdiger Wink, Laura Kirchner, Florian Koch, Daniel Speda: Wirtschaftliche Resilienz deutschsprachiger Regionen. Wiesbaden: Springer Gabler Verlag 2016. ISBN 978-3-658-09822-3.

Ebenfalls frisch im Springer-Verlag erschienen ist der von Rüdiger Wink herausgegebene Sammelband „Multidisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung“. Der Sammelband reflektiert den Begriff „Resilienz“ aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickrichtungen und zeigt auf, dass das Resilienzkonzept das Potenzial eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas birgt. Dieses Buch wird im Springer-Verlag die wissenschaftliche Reihe „Studien zur Resilienzforschung“ begründen.

Rüdiger Wink (Hrsg.): Multidisziplinäre Perspektiven der Resilienzforschung. Wiesbaden: Springer Verlag 2015. ISBN 978-3-658-09622-9.

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news-130 Mon, 07 Dec 2015 01:00:00 +0100 Carbonbeton-Konsortium erneut erfolgreich https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/130/ Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2015 für Forschungsprojekt mit HTWK-BeteiligungDas interdisziplinäre Innovationsnetzwerk „C³ – Carbon Concrete Composite“ hat binnen einer Woche bereits zum zweiten Mal einen nationalen Wissenschaftspreis erhalten. Unter der Marke C³ erforschen 130 Projektpartner den zukunftsfähigen Baustoff Carbonbeton und treiben dessen Praxiseinführung voran. Für dieses Engagement wurde das Konsortium, an dem die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) als Forschungspartner maßgeblich beteiligt ist, am Freitag (4. Dezember) in Berlin mit dem Deutschen Rohstoffeffizienzpreis 2015 ausgezeichnet. Der Preis wird von der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium jährlich verliehen. 

Das C³-Konsortium wird von der Technischen Universität Dresden koordiniert und vom Bundesforschungsministerium gefördert. Ausgezeichnet wurde C³ für den effizienten Einsatz von Rohstoffen bei der Verwendung von Carbonbeton. Insbesondere würdigte die DERA, dass für die Herstellung von Carbonbeton bedeutend weniger Sand eingesetzt werden muss als in herkömmlichen Baustoffen. Durch die Verwendung des nichtkorrodierenden Materials Carbon kann die Bauteildicke und damit die Betonmenge beim Bau erheblich reduziert werden. Dies wirkt sich in erheblichem Maße günstig auf Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die CO2-Bilanz aus. Carbonbeton kann – und soll – deswegen eine neue Art des Bauens begründen und den bislang wichtigsten Baustoff Stahlbeton sukzessive ersetzen. Angesichts der verbauten Mengen an Stahlbeton ist das Potenzial in Sachen Umweltschutz gewaltig. 

„Stahlbeton ist der Verbundwerkstoff unserer Zeit, aber die großen Mengen an Sand, Kies und vor allem Zement verursachen erhebliche Umweltwirkungen. Die Verwendung von alternativen Bewehrungsmaterialien wie Carbon führt zu einer reduzierten Betondeckung und damit zu schlankeren Bauteilen. Dadurch lassen sich die Anteile der eingesetzten Rohstoffe stark verringern“, so Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig.

Erst vor einer Woche war „C³ – Carbon Concrete Composite“ von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet worden. Hierbei lag der Fokus nicht auf dem Rohstoffeinsatz, sondern auf der günstigen Langzeitperspektive für den Sektor Bauen durch den Einsatz von Carbonbeton. C³ konnte in beiden Feldern die Jury überzeugen. In spätestens zehn Jahren will das Konsortium den Baustoff zur Marktreife gebracht haben.

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news-125 Mon, 30 Nov 2015 13:44:00 +0100 Bauen neu denken mit Carbonbeton https://www.htwk-leipzig.de/no_cache/forschen/aktuelles/detailansicht/artikel/125/ Deutscher Nachhaltigkeitspreis Forschung 2015 geht an das Konsortium C³Mit einem neuen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton wollen verschiedene Wissenschaftseinrichtungen gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen das Bauen revolutionieren – langlebiger, ressourcenschonender und ästhetischer sollen die Bauwerke werden. Um diese Vision umzusetzen, haben sich mehr als 130 Partner, darunter auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), im Forschungskonsortium „C³ - Carbon Concrete Composite“ zusammengeschlossen. Am Freitag, 27. November 2015, wurde das Konsortium von Bundesforschungsministerin Prof. Johanna Wanka mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung ausgezeichnet.

Die Erforschung und Etablierung des neuen Baustoffes C³ biete „einen vielversprechenden Ansatz, um einen Paradigmenwechsel im Bauwesen und somit der Stadtentwicklung einzuläuten“, hieß es in der Jurybegründung bei der Preisverleihung in Düsseldorf. Das Projekt C³ leiste einen wichtigen Beitrag, um einen einschneidenden Innovationsschub hervorzurufen. Das C³-Konsortium wird von der Technischen Universität Dresden koordiniert und vom Bundesforschungsministerium gefördert.

Hintergrund: 40 Prozent des weltweitenden Energiebedarfs entfallen auf den Bereich Bauen. Das dabei am häufigsten verwendete Material ist Stahlbeton. Da Stahl korrodiert, braucht er Beton als Schutz. Carbon hingegen kann nicht rosten – die nötige Betonschicht kann also viel dünner sein. Dies wirkt sich positiv auf den Ressourcenverbrauch aus, außerdem ermöglichen schlanke Bauteile deutlich mehr Möglichkeiten in der architektonischen Gestaltung. Um Carbonbeton möglichst schnell einsatzfähig zu machen, führen 130 Projektpartner im Rahmen von C³ zahlreiche Grundlagen- und Entwicklungsprojekte durch. An drei von vier Basisvorhaben sowie mehreren Entwicklungsprojekten ist die HTWK Leipzig maßgeblich beteiligt.

„Es freut uns außerordentlich, dass die Notwendigkeit eines Umdenkens im Bauwesen durch eine hochkarätige Jury und durch das Publikum beim Online-Voting mit dem Nachhaltigkeitspreis honoriert wird“, sagt Prof. Klaus Holschemacher, Direktor des Instituts für Betonbau an der HTWK Leipzig.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis wird von der gleichnamigen Stiftung jährlich in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung verliehen. Der diesjährige Preis stand ganz im Licht des Wissenschaftsjahrs 2015 unter dem Thema Zukunftsstadt. In der Kategorie Forschung gingen insgesamt 87 Bewerbungen ein. Eine Jury aus 14 Experten nominierte hiervon drei Bewerber, darunter das Forschungskonsortium C³. Anschließend wurde in einem öffentlichen Online-Voting über den Sieger abgestimmt.

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