Abseilen, Pausenhofsprint, tanzende Bälle & bunte Graphen – der Auftakt zum Sport4MINT-Projekt zwischen der Gerda-Taro-Schule und der HTWK Leipzig war ein voller Erfolg!
Das Makers Lab der HTWK Leipzig führte in Kooperation mit der Gerda-Taro Schule einen Pilotdurchlauf für das Programm Sport4MINT am 10. und 11. Juni 2026 durch. Schüler und Schülerinnen der 8. Klasse konnten an den beiden Tagen physikalische Kennwerte niedrigschwellig und alltagsbezogen aufnehmen, analysieren sowie auswerten. Ziel des Makers Lab ist es, Interesse und Begeisterung für technische Berufsfelder zu wecken.
Inhaltlich warteten folgende Stationen und Erkenntnisse auf die Jugendlichen:
- Laufen: Aufnahme von GPS-Daten beim Laufen und die daraus resultierende Strecke sowie Geschwindigkeit über die Zeit
- Springen: Erfassung von Beschleunigungswerten beim Springen, um Rückschlüsse auf die Wechselwirkung zwischen Aufkommen und Untergrund zu schließen (gedämpftes und ungedämpftes Verhalten)
- Elastischer Stoß: Energieverlust beim Aufprall verschiedener Ballarten auf den Boden und damit Kennenlernen des Stoßfaktors (unelastisches, elastisches und starres Verhalten)
- Experiment Aufzug: Kennenlernen Zusammenhang zwischen Höhe und Luftdruck
Gemeinsam mit Studierenden interdisziplinär austoben
Die zwei 8. Klassen der Profillinien Sport und MINT wurden an beiden Tagen in 12 durchmischte Gruppen aufgeteilt und konnten sich jeweils innerhalb einer Station interdisziplinär austoben – angeleitet und unterstützt von Maschinenbau-Studierenden. Der Schulhof wurde zur Laufstation, auf der Dachterrasse entstand eine Sprungstation, im Treppenhaus der Schule wurde kurzerhand ein Seil herabgelassen und im Hof tanzten die Bälle. Das Schulgebäude und der Schulhof erwachten zu einem ganz neuen Leben.
Die Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig ermöglichte den Jugendlichen zudem erste Berührungspunkte mit dem Thema Studium und gab Ihnen Einblicke, wie alltagsnah wissenschaftliches Arbeiten sein kann. Der zweite Tag stand dann ganz unter dem Motto Erkenntnisse und Ergebnisse auswerten: Jede Gruppe erarbeitet ein Plakat zur jeweiligen Station und präsentierte dies vor versammelter Mannschaft sowie dem Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften, Professor Stephan Schönfelder. Er selbst war im Anschluss begeistert: „Die Präsentation der Gruppe zu dem Experiment Aufzug war exzellent.“
Begeisterung auf allen Seiten
Die Schüler und Schülerinnen waren von der Zusammenarbeit mit der HTWK Leipzig begeistert und haben beide Tage zum Abschluss als sehr informativ und praxisnah bewertet. Auf die Frage, was wir beim nächsten Mal besser machen können, antwortete ein Schüler:
„Uns hat einfach alles gefallen!“
Das positive Feedback von Schule, Studierenden und den Organisatoren zeigt: Das Pilotprojekt war ein voller Erfolg. Die gesammelten Erfahrungen fließen nun direkt in die Weiterentwicklung des Formats ein, um auch in Zukunft weitere Schulklassen auf innovative Weise für die Welt der Technik zu begeistern.











