Als einzige Hochschule aus Sachsen ist die HTWK Leipzig Teil der hochschulpolitischen Informationsreise „HAW.International“ des DAAD
Im Rahmen des Programms „HAW.International“ reist Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel, Prorektor für Forschung und Nachhaltigkeit der HTWK Leipzig, vom 15. bis 21. März 2026 nach Japan. Die Informationsreise richtet sich an Leitungen deutscher Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) organisiert.
Derbel wurde im vergangenen Jahr im Rahmen eines bundesweiten Auswahlverfahrens für die Teilnahme nominiert. Gemeinsam mit 20 Rektoren, Präsidentinnen und Präsidenten und Prorektoren deutscher HAW wird er zentrale Akteurinnen und Akteure des japanischen Hochschul- und Innovationssystems besuchen.
„Als technologieorientiertes Land ist Japan ein interessanter Partner für uns. Es ist strategisch sinnvoll, unsere Beziehungen zu japanischen Forschungspartnern auszubauen und zu stärken“, so Prof. Dr.-Ing. Faouzi Derbel.
Fokus auf angewandte Forschung und Technologietransfer
Ziel der Reise ist es, Einblicke in die japanische Hochschul- und Forschungslandschaft zu gewinnen und insbesondere Strukturen der anwendungsorientierten Forschung sowie des Wissens- und Technologietransfers kennenzulernen. Zum Auftakt in Tokio steht eine Einführung in das japanische Wissenschaftssystem auf dem Programm, einschließlich aktueller Förderinstrumente wie „J-PEAKS“, einem Programm zur Stärkung regional verankerter und praxisorientierter Hochschulen.
Begegnungen mit führenden Universitäten und Innovationszentren
Die Delegation besucht renommierte Einrichtungen wie die Sophia University, The Institute of Science Tokyo und die Doshisha University in Kyoto. Ebenso sind Treffen mit Innovationsplattformen und Startup-Netzwerken vorgesehen. In Tokio erhält die Delegation Einblicke in Förderstrukturen für technologieorientierte Gründungen und tauscht sich mit Akteuren aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Deep Tech und Entrepreneurship aus. Ein Höhepunkt ist der Besuch von „Station AI“ in Nagoya – einer der größten Startup-Plattformen Japans außerhalb Tokios – sowie optionaler Programmpunkte mit Fokus auf Smart City, industrielle Innovation oder regionaler Hochschulkooperation.
Matchmaking und Kooperationen mit Wirtschaft und Hochschulen
Zwei strukturierte Matchmaking-Veranstaltungen in Tokio und Kyoto bringen die deutsche Delegation gezielt mit japanischen Hochschulen zusammen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Kooperationen, internationale Studienangebote sowie gemeinsame Forschungs- und Transferprojekte.
Darüber hinaus ist ein Austausch mit Wirtschaftsvertretungen und deutschen Unternehmen in Japan geplant. Themen sind unter anderem Innovationsförderung, Internationalisierung von Startups und Potenziale für Kooperationen zwischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und Industriepartnern.
Mit der Teilnahme an der hochschulpolitischen Informationsreise stärkt die HTWK Leipzig ihre internationale Vernetzung und setzt ein Zeichen für den Ausbau strategischer Partnerschaften im asiatischen Raum – insbesondere im Bereich anwendungsorientierter Forschung und nachhaltiger Innovation.
