Generation Z verstehen
Inhalte
Mit jeder neuen „Generation“ von Studierenden stellt sich Lehrenden die Frage, wie sie diese erreichen und motivieren können. Das Denken in „Generationen“ ist dabei, trotz aller damit verbundenen Konnotationen und Diskussionen, ein etablierter Ansatz, um Unterschiede zwischen Altersgruppen einer Gesellschaft zu verdeutlichen.
Denn: Die Sozialisation junger Studierender im 21. Jahrhundert steht auch unter dem Einfluss von neuen Technologien, sozialen Medien sowie globalen Entwicklungen und Krisen. Damit verbunden sind, neben veränderten Gewohnheiten der Information und Kommunikation, auch Unsicherheiten und Zukunftsängste, die sich in vielerlei Hinsicht von früheren Generationen unterscheiden.
Der Workshop greift (jenseits von simplifizierenden Stereotypen) Besonderheiten aus der Lebenswelt von jungen Studierenden auf. Auf Basis von Studiendaten werden strukturelle Unterschiede zwischen Altersgruppen und „Generationen“ dargestellt und Teil einer differenzierten, sozialwissenschaftlich- und psychologisch- fundierten Strukturanalyse.
Im ersten Teil des Workshops setzen sich die Teilnehmenden, auf Basis einer fokussierten Strukturanalyse, mit aktuellen studentischen Lebens- und Lernkontexten auseinander. Im zweiten Teil nutzen sie diese Einblicke, um – gestützt auf aktuelle Lehrbeispiele – Ansätze für ihre eigene Lehre zu entwickeln. Ziel ist es, Lehrangebote so zu gestalten, dass sie unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen und die Beteiligung der Studierenden unterstützen.
Inhalte des Workshops:
Fokussierte sozialwissenschaftliche und psychographische Strukturanalyse von „Generationen“ auf Basis von Studiendaten und Ableitung von Anforderungen an zeitgemäße Lehrveranstaltungen
Lehrbeispiele
Entwicklung von Lehrkonzepten zur Aktivierung / Einbeziehung von jungen Studierende
Lernziele
Die Teilnehmenden
kennen strukturelle Unterschiede zwischen Studierendengenerationen aus sozialwissenschaftlicher und psychologischer Perspektive
kennen eine Auswahl an Lehrbeispielen für zunehmend digitale Lehr-Lernräume
sind in der Lage, ihre Erkenntnisse auf die eigene Lehre zu übertragen
Lehrmethoden
Diskussion, Input, Kleingruppenarbeit, Peer-Feedback, Reflexion
Referent
Prof. Dr. Thomas Heun
Termin
22.09.2026 | 09:00h – 13:00 Uhr &
23.09.2026 | 09:00h – 13:00 Uhr
Online-Workshop | 8 AE (4 LLC, 4 BBI)