Generation Z verstehen
Inhalte
Mit jeder neuen “Generation”, die ihr Studium an Hochschulen beginnt, stellt sich Lehrenden die Frage, wie sie diese Generation “erreichen” bzw. motivieren können. Das Denken in „Generationen“ dient dazu, Unterschiede zwischen Altersgruppen sichtbar zu machen. Bei der an deutschen Hochschulen präsenten Generation Z zeigen sich u. a. deutliche Differenzen bei der Herkunft: Über ein Drittel der 20–29-Jährigen in Deutschland hat einen Migrationshintergrund – mit steigender Tendenz.
Auch Werte verschieben sich: Während „Baby Boomer“ eher „Haus, Auto, Boot“ anstrebten, gelten in der Gen Z „gutes Aussehen“, „Reisen“ und „Intelligenz“ als erstrebenswert. Prägend sind zudem digitale und soziale Medien sowie grundlegende Unsicherheiten (Angst vor Kriegen, ökologischen Katastrophen, berufliche Unsicherheit) und „schädliche Wirkungen extensiver Smartphone-Nutzung“ (Hoffmann, 2025, S. 20; siehe auch Haidt, 2024).
Im Workshop lernen die Teilnehmenden zunächst die Lebenswelt der Gen Z kennen. Anschließend entwickeln sie – gestützt auf ihr Generationenverständnis und zeitgemäße Lehrbeispiele – eigene Ideen für ihre Lehre, um motivierende und aktivierende Lehrangebote für Gen-Z-Studierende zu gestalten.
Lernziele
Die Teilnehmenden
- kennen die zentralen Unterschiede zwischen den etablierten und nachrückenden Generationen (Z) aus sozialwissenschaftlicher und psychologischer Perspektive,
- verstehen die Lebens- und Medienwelt der Generation Z,
- kennen wirksame Lehrbeispiele,
- sind in der Lage ihre Erkenntnisse auf die eigene Lehre zu übertragen.
Lehrmethoden
Diskussion, Input, Reflexion
Referent
Prof. Dr. Thomas Heun
Termin
22.09.2026 | 09:00h – 13:00 Uhr &
23.09.2026 | 09:00h – 13:00 Uhr
Online-Workshop | 8 AE (4 LLC, 4 BBI)