17. Auflage begeistert 90 Teilnehmende
Zum 17. Mal hat die HTWK Leipzig in den Herbstferien ihre Ferienhochschule ausgerichtet, mit 90 Teilnehmenden aus Leipzig, Braunschweig, Erfurt und weiteren Regionen. „Die Ferienhochschule schafft einen geschützten, freiwilligen Rahmen, in dem Jugendliche ohne Leistungsdruck Studienrichtungen ausprobieren und Fragen stellen können. Dieser Praxiszugang ist enorm wertvoll für fundierte Entscheidungen nach dem Schulabschluss,“ sagt Claudia Bothe, Organisatorin der Ferienhochschule und Verantwortliche für die Studienorientierung an der HTWK. „Besonders freut mich, dass nicht nur Leipziger Schülerinnen und Schüler teilnehmen, sondern Jugendliche auch aus Magdeburg und anderen Städten anreisen – das zeigt die Strahlkraft des Formats.“
Das Programm bot eine breite Mischung aus Workshops, Labor- und Studioführungen, Einblicken in Studiengänge sowie Gesprächsformaten mit Lehrenden und Studierenden. Es ist unter anderem genau die Vielfalt, die viele zur Teilnahme motiviert, „um etwas in Studienkurse reinzuschauen und Ideen zu finden, was mir gefällt und was nicht – und ob ich überhaupt studieren mag“, sagt Nele rückblickend.
Von Dienstag bis Freitag wurden verschiedene Module mit klaren Schwerpunkten angeboten, je nach Interesse konnte somit ein individueller Plan für die Woche oder einzelne Tage festgelegt werden. In der Veranstaltung „Medien gestalten, Geschichten erzählen“ wurden die Schnittstellen von Medienproduktion und Medientechnik vorgestellt und Einblicke in Produktionsprozesse und mögliche Berufsbilder gegeben. „Der Workshop zur Medienproduktion hat mir gut gefallen, weil man dort einen guten Einblick in den Studiengang bekommen hat und es spannend war, eine Führung in einem richtigen Filmstudio zu erhalten“, berichtet Klara. Der praxisnahe Zugang innerhalb des gesamten Moduls half, Studieninteressen zu schärfen und Medienberufe realistischer einzuordnen. Andere Module widmeten sich Themenbereichen aus den Ingenieurswissenschaften, der Architektur oder ganz allgemein dem Thema Studieren und Studienalltag.
„Ich mochte vor allem, dass das Programm so abwechslungsreich ist und ich mir die Bereiche anschauen konnte, die mich interessieren. Das hat mir geholfen einzugrenzen, was ich nach der Schule machen möchte“, berichtet eine Teilnehmerin am Ende der Woche.
Die Rückmeldungen zeigen, dass die Ferienhochschule Orientierung spürbar erleichtert – sei es, um Favoriten zu bestätigen, Neues zu entdecken oder Optionen einzugrenzen. Damit stärkt das Format die Studienentscheidungskompetenz junger Menschen – auch über Leipzig hinaus.




















