Studierende konnten über das Erasmus+ Blended Intensive Programm an der internationalen Summer School im tschechischen Brünn teilnehmen.
Als Partnerhochschule war die HTWK Leipzig in diesem Sommer an einer besonderen Summer School beteiligt: Gemeinsam mit der Fakultät für Elektrotechnik und Kommunikationstechnik (FEKT) der Technischen Universität Brünn (Brno University of Technology) und der FH Technikum Wien fand vom 17. August 2026 bis 28. August 2026 die internationale Summer School zur Mikrocontroller-Programmierung statt.

Zehn Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften der HTWK Leipzig konnten Dank Erasmus+ Blended Intensive Programm an der Summer School teilnehmen und sich zwei Wochen lang intensiv mit der Programmierung von STM32-Mikrocontrollern beschäftigen. Thematisch spannte sich der Bogen von den Grundlagen – etwa der Ansteuerung von GPIOs und der seriellen Kommunikation über UART – bis hin zu fortgeschrittenen Themen wie der Timer-Programmierung und der Nutzung von DMA (Direct Memory Access) und ADC (Analog-to-Digital Converter). So konnten die Teilnehmenden Schritt für Schritt ein fundiertes Verständnis für den Aufbau und die Programmierung eingebetteter Systeme entwickeln.
Den Abschluss bildeten kleine Entwicklungsprojekte, die in international gemischten Zweierteams bearbeitet wurden. Ihre Ergebnisse stellten die Teilnehmenden zum Ende der Summer School gemeinsam vor – ein schöner Beleg dafür, wie viel sich in nur zwei Wochen erreichen lässt, wenn Theorie und praktische Arbeit eng miteinander verzahnt sind.

Neben der intensiven Arbeit blieb auch Zeit, die Stadt Brünn (Brno) mit ihren Sehenswürdigkeiten und kleinen Cafés näher kennenzulernen. Ebenso lohnend war der Blick hinter die Kulissen der gastgebenden Universität. Allein im Bereich Elektrotechnik bildet die TU Brünn rund 3.600 Studierende aus. Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, eine studentische Arbeitsgruppe (Mission KOSTKA) zu besuchen, die nicht nur eigenständig einen Satelliten entwickelt und gebaut, sondern diesen auch kürzlich mit einer SpaceX-Rakete ins All gebracht hat. Der Besuch der Arbeitsgruppe Drone Research Center war ein weiteres Highlight der Summer School.
Wer die Universität und die Stadt einmal intensiver kennenlernen möchte, dem sei ein Erasmus-Aufenthalt über ein oder zwei Semester ausdrücklich ans Herz gelegt.
„Mein herzlicher Dank gilt allen, die diese Summer School vor Ort möglich gemacht und uns tatkräftig unterstützt haben: Frau Mühl und Frau Törpel (HTWK Leipzig), Frau Marta Průdková (VUT Brno) sowie Dr. Stanislav Klusáček (Vice-Dean for Internationalization). Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus Prof. Thomas Fischer für die hervorragende Zusammenarbeit.“ Prof. Dr.-Ing. Gerold Bausch, HTWK Leipzig




